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Intern

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Wer nicht fragt ... Die neue Vertreterversammlung stellt sich vor Informationen für den Praxisalltag: Honorarverteilung III/2016 Förderung von eArztbriefen Verordnung Krankenbeförderung Neue Schulungsrunde zur agneszwei: Interview mit Dipl.-Med. Kassem über Erfahrung mit Fallbegleiter


Intern Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

obwohl das neue Jahr gerade zwei Monate jung ist, hätte ich aus ärztlicher Sicht bereits einige Kandidaten für die Wahl zum Wort des Jahres. Wie wäre es mit „Patientensteuerung“, „Portalpraxis“ oder „Akutversorgung“?

Mit vielen Wortungetümen wird derzeit ein Problem beschrieben, das uns Niedergelassene schon eine Weile umtreibt: Wie schaffen wir es, dass Patienten mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen während der Sprechzeiten unsere Praxen aufsuchen und außerhalb dieser den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren oder in die Bereitschaftspraxis gehen – und eben nicht in die Rettungsstelle? Akut wird diese Frage seit dem Inkrafttreten des Krankenhausstrukturgesetzes. Dieses sieht unter anderem vor, dass Kliniken ab April eine Pauschale für jeden Patienten, den sie in unsere Praxen schicken, erhalten. Dreimal dürfen Sie raten, woher dieses Geld kommt? Richtig, es wird von unseren Honoraren abgezwackt. Und Sie wissen so gut wie ich, dass ein Euro nur einmal ausgegeben werden kann. Warum gehen Patienten mit Bagatellerkrankungen in die Rettungsstelle? Dazu haben Wissenschaftler der Charité jüngst Patienten in Rettungsstellen befragt. Die benannten Gründe waren vielfältig: schwer verfügbare Haus- und Facharzttermine, Zeitautonomie, eine qualitativ hochwertige Versorgung sowie die Möglichkeit multidisziplinärer Untersuchungen. Für mich persönlich erstaunlich, dass auch niedergelassene Ärzte empfohlen hätten, die Rettungsstelle aufzusuchen.

Wir sind gerne für unsere Patienten da. Ich weiß, dass viele von Ihnen bereits am Limit arbeiten. Dennoch müssen wir immer daran denken, dass ein Patient, den wir heute in unserer Praxis ablehnen und in die Rettungsstelle schicken, morgen nicht wieder an unsere Tür klopfen wird. Wie auch ein Patient, der einmal in der Rettungsstelle gut versorgt wurde, bei der nächsten Akuterkrankung wahrscheinlich nicht erst an den niedergelassenen Arzt denkt. Darüber werden wir in Zukunft intensiv diskutieren müssen. Mit kollegialen Grüßen

Ihr Dipl.-Med. Andreas Schwark Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Brandenburg AUSGABE 2 / 2017 | Seite 1


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Inhaltsverzeichnis

Berufspolitik

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10 Praxis aktuell

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Wer nicht fragt … Die neue Vertreterversammlung stellt sich vor Landesärztekammer mit neuer Führung

KBV-Hospitationsprogramm: Dank für Unterstützung

Zi-Praxis-Panel: Bundesweit höhere Überschüsse, weniger Investitionen

(Auf)gelesen

Honorarverteilung im III. Quartal 2016

Abgabe Quartalsabrechnung I/2017

Abgabe der Quartalsabrechnung in Cottbus und Frankfurt (Oder) endet

Neue Regelungen für „Notfall”- und Bereitschaftsdienst im EBM Förderung für Versand und Empfang von eArztbriefen Telekonsile: Ab April im EBM

Verordnung Krankenbeförderung

Überweisungscodes weiterhin gültig!

Sie fragen – wir antworten Änderungen Heilmittelverordnung

Einmal-Punktionszubehör für Prostatabiopsien Statistiken zur Wirtschaftlichkeit (WP-Unterlagen)


Intern

Inhaltsverzeichnis

34 35

38 40 42

46 48

49 49 50

Service

52

54 56

60 60

Aktuelles und Dauerbrenner in der Psychotherapie Kein Grund, sich auszuruhen Interview mit Dr. Peter Noack zur Darmkrebsvorsorge

Übermittlung medizinischer Unterlagen direkt an die Krankenkassen

Dank agneszwei mehr Ressourcen für eine umfassende Betreuung Interview mit Dipl.-Med. Ruchi Kassem Niederlassungen Januar 2017

Entscheidungen Zulassungsausschuss/ Berufungsausschuss Dezember 2016 Übersicht Zulassungsmöglichkeiten

Entscheidungen des Landesausschusses für Ärzte und Krankenkassen Zulassungsförderungen

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen Praxisbörse

Wenige Minuten, das Richtige zu tun Interview mit Notfallmediziner Dr. Klaus-Gerrit Gerdts Fortbildungen

Leserbrief: Danke für Ihr Engagement Impressum

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Intern

Berufspolitik

Wer nicht fragt … Sieben „Neue“ gibt es in der VII. Vertreterversammlung der KV Brandenburg. Und die wollen wir Ihnen natürlich gerne etwas näher vorstellen. Doch auch die erfahrenen „alten Hasen“ möchten wir Ihnen selbstverständlich nicht vorenthalten.

Vertreterversammlung

Wir haben deshalb jedem Mitglied der neu gewählten Vertreterversammlung die gleichen vier Fragen gestellt. Lesen Sie im Folgenden sowie in den kommenden Ausgaben die Antworten der von Ihnen gewählten Mitglieder.

Name

Dipl.-Med. Astrid Tributh

Praxisort

Potsdam

Hobbys

Theater, Kino, Musik, Sport und Reisen

Fachärztin für Allgemeinmedizin Wahlperiode

seit 20 Jahren Mitglied der Vertreterversammlung, zeitweise auch als Stellvertreterin

Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung?

Meine Erwartungen an diese neue Vertreterversammlung sind, alte festgefahrene Strukturen aufzubrechen. Neue Impulse einer verjüngten Vertreterversammlung sollen neue Wege bereiten. Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode?

In der kommenden Legislaturperiode sind meine Ziele, den Versorgungsbereich der Hausarztmedizin zu festigen, zu verbessern, bessere Leistungsvergütungen zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit den Fachärzten in ein gutes Boot zu setzen. Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis?

Dabei spielen Ideen und Erwartungen von den niedergelassenen Kollegen eine große Rolle. Diese müssen ernst genommen werden, geprüft werden und bei der Umsetzung gemeinsam mit der Basis gearbeitet werden.

Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag unterbreiten:

Mal der Basis zuhören, bevor die Vielzahl der von oben geschlossenen Verträge umgesetzt wird. Die ambulant tätigen Kollegen brauchen Akzeptanz und keine ständigen Prüforgien und Reglementierungen von oben. Seite 4 | AUSGABE 2 / 2017


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Berufspolitik

Name

Dipl.-Med. Michael Kirsch

Praxisort

Cottbus

Facharzt für Wahlperiode Hobbys

Orthopädie Vierte

Film, Theater, Lesen, Fußball, Bildhauerei, Musik

Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung?

vertrauensvolle Zusammenarbeit über die großen Bereiche hinweg, gegen Trennungsbestrebungen der Politik und des Hausarztverbandes Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? • Verbesserung der Honorarsituation der Fachärzte • Stabilisierung der Haushaltsituation KVBB • Aus- und Weiterbildung Fachärzte

• kontinuierliche weitere Arbeit im Zulassungsausschuss

Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis?

• Zuarbeit bei Fragen von Ermächtigungen und Sonderbedarfszulassungen • Zusammenarbeiten im Bereitschaftsdienst

• Zusammenarbeiten bei Versorgungsengpässen (Augen-, Kinderärzte)

Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag unterbreiten: • stabile, qualitativ hochwertige Versorgung der Versicherten ist nur mit niedergelassenen Fachärzten möglich • keine verstärkte Öffnung der Krankenhäuser • gleiche Honorierung für gleiche Leistungen

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Intern

Berufspolitik

Name

Dr. med. Hanjo Pohle

Praxisort

Rathenow

Facharzt für Wahlperiode Hobbys

Allgemeinmedizin Dritte

Pferde, Tauchen, Segeln

Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung?

Professionelle inhaltliche Lösungsansätze bei den zukünftigen Herausforderungen zum Nutzen aller Ärzte ohne dominante Hausarzt- oder Facharztzuordnung. Was nützt es dem Arzt, wenn wir Beschlüsse fassen? Konsequente Umsetzung unserer Satzung und ein neues Team-Gefühl zwischen Vorstand und Vertreter; das Gewicht der Vertreterversammlung muss wieder dort hingeführt werden, wonach es per Satzung hingehört. Die Vertreterversammlung entscheidet über Grundsätzliches! Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode?

Durch Klarheit und Konsequenz diese oben genannten Prozesse zu ermöglichen und Kassen und Politik vehement und unmissverständlich unsere Position zu vermitteln. Das Pflichtmitglied Vertragsarzt muss wieder mehr Einfluss und Rechte erhalten. Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis?

Offene Fragen an mich heranzutragen, dazu will ich jeden ermuntern, aber auch Verständnis vor komplexen gesellschaftlichen Vorgängen, welche häufig nicht mit ja oder nein zu beantworten sind. Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag unterbreiten: Sich den wirklichen Problemen wie der katastrophalen nicht vorhandenen Patientensteuerung zu widmen und nicht seine Zeit mit sinnfreien Gesetzesvorlagen zur Gängelung der Selbstverwaltung zu verschwenden!

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Intern

Berufspolitik

Name

Dr. med. Anke Speth

Praxisort

Poliklinik Rüdersdorf

Hobbys

Radfahren (Touren und Radrennen), Lesen

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Wahlperiode

Zweite

Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung?

Nach der Erfahrung der letzten Legislaturperiode war der sachliche Austausch zwischen den Fachgruppen und auch zwischen angestellten und niedergelassenen Ärzten das beste Mittel, um vernünftige Lösungen für alle Ärzte in Brandenburg zu finden. Ich wünsche mir, dass dieser Dialog auch in den nächsten sechs Jahren möglich ist. Mit den Kollegen, die zum wiederholten Mal in der Vertreterversammlung sitzen, kann ich mir das gut vorstellen. Die Kollegen, die erstmals gewählt wurden, möchte ich einladen, diesen Dialog mitzumachen und eigene neue Ideen einzubringen. Ich wünsche mir aktive Mitarbeit aller Vertreter, dann werden wir auf gar keinen Fall nur der „Ja“- oder „Nein“-Sager für Ideen des Vorstandes sein. Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode?

Ich werde mich intensiv in die Etablierung des beratenden Fachausschusses Angestellte Ärzte einbringen und so den teils sehr spezifischen Interessen der angestellten Ärzte mehr Stimme und Gewicht geben. Angestellte Ärzte sind immer auch Fachärzte oder Hausärzte, für mich gibt es also keine Präferenz der einen oder anderen Seite, ich verstehe mich als Vertreter für Ärzte aller Fachgruppen. Mein langfristiges Ziel ist, dass es keinen Unterschied macht, in welcher Rechtsform jemand in Brandenburg den Arztberuf ausübt. Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis?

Probleme sollten möglichst direkt an mich herangetragen werden, damit ich sie zeitnah zur Klärung mitnehmen kann. Bei Unstimmigkeiten bin ich ebenso für das zeitnahe direkte klärende Gespräch. Bitte sprechen Sie mich also an, wenn es irgendwo „brennt“.

Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag unterbreiten:

Setzen Sie sich für eine Aufstockung der geförderten ambulanten Ausbildungsstellen für angehende Fachärzte als ein Mittel zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im gesamten Land ein. Aktuell gibt es nach dem Verteilungsschlüssel in diesem Bereich für Brandenburg lediglich 30 geförderte Stellen. Das ist ein guter Anfang, wird absehbar auf Dauer aber zu wenig sein.

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Berufspolitik

Landesärztekammer mit neuer Führung

Kammerversammlung konstituiert sich und wählt Vorstand

Dipl.-Med Frank-Ullrich Schulz ist der neue Präsident der Landesärztekammer Brandenburg und tritt damit die Nachfolge des langjährigen Kammerchefs Dr. med. Udo Wolter an. Zum Vizepräsidenten wählte die Kammerversammlung auf ihrer konstituierenden Sitzung am 21. Januar Dr. med. Hanjo Pohle. Er löst in diesem Amt Prof. Ulrich Schwantes ab.

Mit dem Orthopäden aus Brandenburg/Havel und dem Rathenower Allgemeinmediziner stehen nun zwei niedergelassene Ärzte für die nächsten vier Jahre an der Spitze der brandenburgischen Ärztekammer.

Er freue sich auf die bevorstehenden Aufgaben, erklärte Herr Schulz nach seiner Wahl und bedankte sich bei den Kammerdelegierten für ihr Vertrauen. Dr. Pohle sagte: „Egal was wir tun, wir müssen uns immer fragen, was es den Ärzten nützt.“

Foto: Landesärztekammer Brandenburg

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Intern

Berufspolitik

Dem neuen Vorstand der Landesärztekammer gehören an:

Präsident Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz FA Orthopädie, FA Orthopädie und Unfallchirurgie, Einzelpraxis, Brandenburg (vorn links) Vizepräsident Dr. med. Hanjo Pohle FA Allgemeinmedizin, Berufsausübungsgemeinschaft, Rathenow (vorn rechts) Dipl.-Med. Sigrid Schwark FÄ Allgemeinmedizin, Berufsausübungsgemeinschaft, Bernau (Mitte links) Dr. med. Ingo Musche-Ambrosius FA Allgemeinmedizin, Praxisgemeinschaft, Potsdam (Mitte rechts) Prof. Dr. med. Stefan Kropp FA Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor, Asklepios Fachklinikum Lübben, Chefarzt Asklepios Fachkliniken Teupitz und Lübben (hinten rechts) Reinhard Schleuß FA Allgemeinmedizin, Einzelpraxis Potsdam (hinten, Mitte) Dipl.-Med. Hubertus Kruse FA Innere Medizin, Praxisgemeinschaft, Forst (vorn Mitte) Dr. med. Steffen König FA Chirurgie, FA Orthopädie und Unfallchirurgie, Chefarzt, Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH (hinten links)

KBV-Hospitationsprogramm: Dank für Unterstützung

Allen brandenburgischen Ärzten und Psychotherapeuten, die sich bereit erklärt haben, ihre Praxen in diesem Jahr für das Hospitationsprogramm der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu öffnen, danken die Vorstände der KBV und der KV Brandenburg ganz ausdrücklich.

Mit den Hospitationen in den Praxen hätten die KBV-Mitarbeiter die Mög-

lichkeit, tagesaktuelle Einblicke in den Praxisalltag zu gewinnen, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen in einem Schreiben an die KV Brandenburg. Ziel ist es, dass die KBV-Mitarbeiter praktische Erkenntnisse aus dem Hospitationsprogramm gewinnen und Anregungen und Verbesserungsvorschläge für die Gestaltung der Arbeitsbedingungen der Niedergelassenen in die KBV einbringen.

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Intern

Berufspolitik

Zi-Praxis-Panel: Bundesweit höhere Überschüsse, weniger Investitionen

KBV-Chef fordert attraktivere finanzielle Rahmenbedingungen für Niederlassung Die Jahresüberschüsse der niedergelassenen Ärzte sind im Durchschnitt in den vergangenen Jahren gestiegen. Gleichzeitig stagnieren allerdings die Investitionen. Das ergab das Zi-PraxisPanel 2015, mit dem das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) die wirtschaftliche Situation der Arztpraxen in den Jahren 2011 bis 2014 analysiert hat.

Demnach ist der durchschnittliche Jahresüberschuss je Praxisinhaber 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 156.200 Euro gestiegen. „Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass Krankenhausärzte noch immer besser da stehen – beim Gehalt und bei der Arbeitszeit. Und solange das der Fall ist, müssen wir um jeden Arzt im Wettbewerb mit den Krankenhäusern kämpfen“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, die Zahlen. Denn nach Abzug von Steuern, Versicherungen und Beiträgen für die Altersvorsorge verblieben allen Niedergelassenen durchschnittlich rund 78.000 Euro im Jahr. Die Höhe der Jahresüberschüsse variierte teils jedoch erheblich zwischen

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den Fachgruppen. Den größten Zuwachs erzielten demnach die Augenärzte mit 6,6 Prozent. Im Fachgebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie verringerte sich hingegen der Jahresüberschuss sogar um 1,1 Prozent. Die Allgemeinmediziner und hausärztlich tätigen Internisten verzeichneten ein Plus von durchschnittlich 5 Prozent.

Zudem macht es laut Zi auch einen Unterschied, ob eine Praxis konservativ tätig ist oder operiert, erzielten doch in den meisten Fachgruppen die Operateure teils deutlich höhere Praxisüberschüsse als ihre konservativ tätigen Kollegen.

Die Zi-Wissenschaftler fanden jedoch auch heraus, dass sich die höheren Jahresüberschüsse nicht in den Investitionen niederschlagen. Im Gegenteil: Knapp die Hälfte der befragten Praxen gaben 2014 demnach weniger als 2.700 Euro für Investitionen aus. Im Durchschnitt über alle Fachgruppen seien die Investitionen in 2014 im Vergleich zu 2011 um rund 8 Prozent zurückgegangen. Die einzige Ausnahme: Bei den Hausärzten legten die Investitionen im gleichen Zeitraum um 13 Prozent zu.


Intern

Berufspolitik

„Die Niedergelassenen haben kein Vertrauen mehr in die Stabilität der finanziellen Rahmenbedingungen. Das muss sich ändern“, bilanzierte KBV-Chef Dr. Gassen. Er forderte die Politik dazu auf, sich klar zur ambulanten Versorgung zu bekennen. „Die Niederlassung muss wieder attraktiver werden – das geht aber nur, wenn die Verdienstmöglichkeiten in der eigenen

Praxis bei hohem wirtschaftlichen Risiko mindestens genauso gut sind, wie in der sicheren Anstellung im ute Krankenhaus.“

Märkische Allgemeine, 4.2.2017 Zu: Neun von zehn Fällen werden vom Krebsregister erfasst „(…) Das vor einem halben Jahr gestartete gemeinsame klinische Krebsregister von Berlin und Brandenburg stößt bei den teilnehmenden Ärzten auf eine hohe Akzeptanz. In Brandenburg gibt es das Register bereits seit 1995, hier liegen die Melderaten bei 90 Prozent und mehr, wie Birgit Kindt, Leiterin der Registerstelle in Schwedt (Uckermark) sagte. Das heißt: Die Daten von neun von zehn Krebserkrankungen, die in der Mark auftreten, werden an das Register gemeldet. (...)“

dafür sind bislang kaum erforscht. Nunmehr beteiligen sich mehrere Kliniken im Land an Projekten, mit denen die Notfallversorgung verbessert werden soll. (…) In einem Projekt, an dem 22 Berliner Kliniken sowie die Krankenhäuser und Rettungsdienste in Oberhavel und Havelland beteiligt sind, sollen sämtliche Abläufe bei der Versorgung der Infarktpatienten überprüft werden. (…)“

(Auf)gelesen

Märkische Oderzeitung, 3.2.2017 Zu: Initiative will Notfallversorgung von Infarktpatienten verbessern „In Brandenburg sterben im Verhältnis zur Einwohnerzahl deutlich mehr Menschen an einem Herzinfarkt als in anderen Bundesländern. Die Gründe

Die ausführlichen Ergebnisse des Zi-Praxis-Panels 2015 finden Sie auf der Internetseite des Zi unter: www.zi-pp.de/veroeffentlichungen.php

Märkische Allgemeine, 2.2.2017 Zu: Mehr Geld für Kliniken in der Mark „Brandenburgs Kliniken bekommen 2017 mehr Geld pro Patient. Für jeden stationären Fall zahlen Krankenkassen im Durchschnitt 3348 Euro, etwa 70 Euro mehr als im Vorjahr, teilten Krankenkassenverbände und Krankenhausgesellschaft (…) mit. Brandenburg liegt leicht unter dem Bundesschnitt von 3376 Euro. (…)“

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Intern

Praxis aktuell

Honorarverteilung im III. Quartal 2016

Mit dem III. Quartal 2016 trat ein weiterentwickelter Honorarverteilungsmaßstab (HVM) in Kraft. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die im Bewertungsausschuss beschlossenen umfangreichen Änderungen der Vergütung in der Humangenetik und die damit einhergehenden Anpassungen der Honorarverteilungsvorgaben der KBV. Der HVM wurde am 17. Juni 2016 in der Vertreterversammlung beschlossen. Das zur Verfügung stehende Finanzierungsvolumen für die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) basiert auf dem Eckpunktepapier, welches im Mai 2016 mit der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen fixiert wurde. So kamen auch in diesem Quartal die von den Krankenkassen des Landes Brandenburg zur Verfügung gestellten Stützungen aus dem Bereich Geriatrie/ Palliativmedizin und Sozialpädiatrie bzw. die Pauschalen für die fachärztliche Grundversorgung (PFG) zum Ansatz.

Für die Honorarverteilung des III. Quartals 2016 stand eine morbiditätsbedingte Gesamtvergütung in Höhe von ca. 207,9 Mio. Euro zur Verfügung. Diese wird entsprechend der Vorgaben der KBV den Bereichen Labor, Bereitschaftsdienst sowie den haus- bzw. fachärztlichen Grundbeträgen zugeordnet.

Im III. Quartal betrug das Vergütungsvolumen des hausärztlichen Versorgungsbereichs ca. 91,4 Mio. Euro. Die das RLV überschreitenden Leistungsanteile konnten mit dem vollen Orientierungspunktwert (OW) vergütet werden. Im fachärztlichen Versorgungsbereich standen abzüglich der Honorarfonds für das humangenetische Labor (ca. 1,7 Mio. Euro) und der PFG (ca. 4,3 Mio. Euro) ca. 87,1 Mio. Euro zur Verfügung. Für die das RLV überschreitenden Leistungsanteile im fachärztlichen Versorgungsbereich konnte eine Vergütung in Höhe von ca. 32,1 Prozent des jeweiligen Orientierungspunktwertes erfolgen. Die durchschnittliche Überschreitung der Regelleistungsvolumina betrug bei Hausärzten ca. 6 Prozent und bei Fachärzten ca. 18 Prozent.

Die Vergütung aus dem Fonds „humangenetisches Labor“ konnte durch Stützung aus fachärztlichen Mitteln mit einer Quote von ca. 75,2 Prozent des OW vergütet werden. Dies entspricht einer Quote von 85 Prozent der durchschnittlichen versorgungsspezifischen Quote aller im fachärztlichen Versorgungsbereich vergüteten Punktleistungen. Seite 12 | AUSGABE 2 / 2017


Intern

Praxis aktuell

Der Honorarfonds zur Förderung der zeitnahen Vermittlung von Arztterminen wurde in diesem Quartal nicht ausgeschöpft. Mit den nicht verbrauchten Mitteln konnten die Überschreitungsquoten der Arztgruppen gem. Anlage 4 HVM gestützt werden. Arztgruppen gem. Anlage 4 HVM Fachärzte für Anästhesiologie

Fachärzte für Augenheilkunde Fachärzte für Chirurgie

Überschreitungsquote

35,369 % 41,304 %

38,590 %

Fachärzte für Frauenheilkunde

44,007 %

Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten

46,349 %

Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Fachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt Fachärzte für Innere Medizin mit

38,245 % 37,397 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Angiologie

34,003 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Endokrinologie

36,010 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Kardiologie

34,483 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Gastroenterologie

36,360 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Pneumologie

34,584 %

(Versorgungs-) Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie (Versorgungs-) Schwerpunkt Rheumatologie

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Fachärzte für Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie Fachärzte für Neurologie

Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie Fachärzte für Nuklearmedizin Fachärzte für Orthopädie

33,691 %

35,222 %

33,681 %

39,532 %

36,285 %

35,689 % 36,325 % 34,123 %

37,718 %

Fachärzte für Diagnostische Radiologie

34,046 %

Fachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin

36,092 %

Fachärzte für Urologie

39,765 %


Intern

Praxis aktuell

Der Honorarfonds Labor ist wiederum unterfinanziert. Voraussichtlich werden ca. 1,0 Mio. Euro aus den Rückstellungen der Haus- und Fachärzte benötigt, um den Fonds auszugleichen.

Der Honorarfonds Bereitschaftsdienst ist insgesamt ausgeglichen. Der Teilfonds A, aus dem sich die Vergütung zu Zeiten des organisierten Bereitschaftsdienstes finanziert, wird um ca. 0,4 Mio. Euro unterschritten. Demgegenüber steht eine Unterschreitung im Teilfonds B, aus dem die Vergütung der Notfallbehandlungen durch nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Institute und Krankenhäuser erfolgt, und deshalb gestützt werden muss.

Die Verteilung der versorgungsspezifischen Vergütungsvolumina ist nachfolgend tabellarisch dargestellt: Hausärztliches Vergütungsvolumen Quartal III/2016

91,4 Mio. Euro

Rückstellungen/Bereinigungen

2,3 Mio. Euro

Entnahme für den Fremdkassenzahlungsausgleich (FKZ)

3,8 Mio. Euro

darunter:

Entnahme für den Strukturfonds

Leistungsbezogene Honorarfonds

Honorarfonds zur Vergütung der Kostenpauschalen des Kapitels 40 EBM

Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen der Empfängnisregelung, Sterilisation und Schwangerschaftsabbrüche (Sonstige Hilfen) Abschnitte 1.7.5 bis 1.7.7 EBM

Honorarfonds zur Vergütung der als Auftragsleistung durchgeführten Langzeit-EKG-Auswertungen (GOP 03241, 04241, 13253, 27323 EBM)

Honorarfonds Haus- und Heimbesuche (GOP 01410, 01413 und 01415 EBM)

Seite 14 | AUSGABE 2 / 2017

Quote

0,1 Mio. Euro

4,4 Mio. Euro

0,1 Mio. Euro

100 %

0,002 Mio. Euro

100 %

0,002 Mio. Euro 99,120 % 2,7 Mio. Euro

100 %


Intern

Praxis aktuell

Honorarfonds für die geriatrische Versorgung sowie die Palliativmedizin Abschnitte 3.2.4 und 3.2.5 EBM Honorarfonds für kinderärztlich erbrachte Leistungen der Sozialpädiatrie sowie der Palliativmedizin Abschnitte 4.2.4 und 4.2.5 EBM Honorarfonds für ärztlich angeforderte Hilfeleistungen von Praxismitarbeitern (Abschnitt 38.2 EBM)

RLV-/QZV-Leistungen zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen

1,4 Mio. Euro 54,436 % 0,1 Mio. Euro

91,114 %

0,1 Mio. Euro

100 %

80,8 Mio. Euro Lesen Sie weiter auf Seite 16.

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AUSGABE 2 / 2017 | Seite 15


Intern

Praxis aktuell

Fachärztliches Vergütungsvolumen Quartal III/2016 darunter:

Honorarfonds genetisches Labor (inkl. FKZ)

93,1 Mio. Euro

Quote

1,7 Mio. Euro

75,216 %

Honorarfonds PFG (inkl. FKZ)

4,3 Mio. Euro

Entnahme für den Fremdkassenzahlungsausgleich (FKZ)

13,9 Mio. Euro

Leistungsbezogene Honorarfonds

6,2 Mio. Euro

Rückstellungen/Bereinigungen

Entnahme für den Strukturfonds

Honorarfonds zur Vergütung der Kostenpauschalen des Kapitels 40 EBM

Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen des Kapitels 19 sowie der übrigen Leistungen der Fachärzte für Pathologie und Neuropathologie

Honorarfonds zur Vergütung der Leistungen der Empfängnisregelung, Sterilisation und Schwangerschaftsabbrüche (Sonstige Hilfen) Abschnitte 1.7.5 bis 1.7.7 EBM

2,6 Mio. Euro

100 %

0,1 Mio. Euro

1,6 Mio. Euro

100 %

1,3 Mio. Euro 88,750 %

1,8 Mio. Euro

100 %

Honorarfonds zur Vergütung der als Auftragsleistung durchgeführten Langzeit-EKG-Auswertungen (GOP 03241, 04241, 13253, 27323 EBM)

0,01 Mio. Euro

100 %

Honorarfonds für anästhesiologische Leistungen im Zusammenhang mit vertragszahnärztlicher Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Kooperationsfähigkeit

0,4 Mio. Euro

100 %

0,02 Mio. Euro

100 %

0,002 Mio. Euro

100 %

Honorarfonds Haus- und Heimbesuche (GOP 01410, 01413 und 01415 EBM)

Honorarfonds für ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von Praxismitarbeitern (Abschnitt 38.2 EBM)

Honorarfonds „Strukturpauschale konservative Augenheilkunde“

1,1 Mio. Euro 56,330 %


Intern

Praxis aktuell

Arztgruppenbezogene Honorarfonds

Honorarfonds Strahlentherapie (übrige Leistungen von Fachärzten für Strahlentherapie)

Honorarfonds Laboratoriumsmedizin (übrige Leistungen von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin und von Fachwissenschaftlern) Honorarfonds Sonstige Vertragsärzte (Leistungen von Fachärzten für Humangenetik, Biochemie oder Klinische Pharmakologie und Toxikologie und der Vertragsärzte, für die kein RLV gem. § 11 HVM gebildet wird) Honorarfonds Psychotherapie (übrige MGV-Leistungen von ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Vertragsärzten und Vertragstherapeuten)

Honorarfonds Nephrologie (Leistungen von Fachärzten für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie sowie entsprechender Institute bzw. Ärzte mit nephrologischem Schwerpunkt)

RLV-/QZV-Leistungen zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen

1,3 Mio. Euro 0,04 Mio. Euro

78,351 %

0,02 Mio. Euro 82,994 %

0,02 Mio. Euro 76,167 %

1,0 Mio. Euro 75,804 %

0,2 Mio. Euro

79,125 %

63,0 Mio. Euro

Für Leistungen außerhalb der MGV konnten ca. 76,5 Mio. Euro vergütet werden. Einen Überblick über die gezahlten Vergütungen/Kosten erhalten Sie in der Tabelle auf Seite 18.

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 17


Intern

Praxis aktuell

Leistungen außerhalb der MGV Quartal III/2016

Leistungen des ambulanten Operierens Präventionsleistungen

Mammographie-Screening Strahlentherapie

Gesamt

8,4 Mio. Euro

12,5 Mio. Euro 1,7 Mio. Euro

2,5 Mio. Euro

DMP

8,9 Mio. Euro

Wegepauschalen

0,8 Mio. Euro

Impfen

2,2 Mio. Euro

Antrags- und genehmigungspflichtige psychotherapeutische Leistungen/Probatorik

9,0 Mio. Euro

Dialysesachkosten

15,4 Mio. Euro

Zuschläge zur PFG

1,0 Mio. Euro

Nephrologische Leistungen

Nichtärztliche Praxisassistenten Zuschläge für die sozialpädiatrische Versorgung Restliche Leistungen/Sonderverträge

2,3 Mio. Euro

0,6 Mio. Euro

0,03 Mio. Euro

11,2 Mio. Euro

Die Versichertenentwicklung im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg stellt sich stabil dar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bestätigt sich ein leichter Anstieg der Gesamtversichertenzahl um ca. 1,02 Prozent. Die Zuwächse sind bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen, den Betriebskrankenkassen, den Innungskrankenkassen und den Ersatzkassen zu verzeichnen. Bei den Landwirtschaftlichen Krankenkassen und der Knappschaft ist ein leichter Rückgang der Versichertenanzahl zu erkennen.

Seite 18 | AUSGABE 2 / 2017


Intern

Praxis aktuell

Versichertenentwicklung III/2016 zu III/2015 GKV

Kassenarten

AOK

BKK

IKK

LKK

KN

EK

8,08 %

1,32 %

1,02 %

1,01 %

III/2016

- 1,77 %

- 2,35 %

0,5 Mio.

0,14 %

1,0 Mio.

Versicherte

III/2015 1,5 Mio.

2,0 Mio.

2,5 Mio.

Neue Sprechzeiten? Arztregister!

Ihre Sprechzeiten haben sich geändert? Bitte denken Sie daran, diese wichtige Information auch dem Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg mitzuteilen. Zum einen, weil Sie dazu verpflichtet sind. Zum anderen können wir nur so unsere Online-Arztsuche auf dem aktuellen Stand halten und vermeiden Ärger bei Ihren Patienten oder Kollegen, die sich auf veraltete Angaben zu Ihrer Praxis in der KVBB-Arztsuche verlassen hatten. Unser Service für Sie: Arztregister Frau Roy 0331/23 09 324 Frau Spielhagen 0331/23 09 325 Fax: 0331/23 09 383 E-Mail: arztregister@kvbb.de

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 19


Intern

Praxis aktuell

Abgabe Quartalsabrechnung I/2017 Frist endet am 7. April 2017

Ungeachtet der verpflichtenden Online-Abrechnung sind weiterhin einige Unterlagen auch in Papierform mit der Abrechnung einzureichen. Die ergänzenden Unterlagen wie: • Erklärung zur Vierteljahresabrechnung, • Erklärung zu abgerechneten Behandlungen in Selektivverträgen nach 35.2 EBM, • Abrechnungsscheine für Polizei und Feuerwehr (sofern keine Versichertenkarte vorlag), • Abrechnungsscheine für Asyl- und Sozialämter (sofern Abrechnung über die KVBB), • Abrechnungsscheine für Bundesversorgungsgesetz (BVG) und verwandte Rechtskreise (sofern keine Versichertenkarte vorlag)

können zu den folgenden Zeiten entweder persönlich, mittels Kurier oder auf dem Postweg eingereicht werden. Termine

Potsdam

Montag, 3.4.2017

9 bis 17 Uhr

Mittwoch, 5.4.2017

9 bis 17 Uhr

Dienstag, 4.4.2017

Donnerstag, 6.4.2017 Freitag, 7.4.2017

Cottbus Frankfurt (O.) im Ärztehaus Thiem-Str. 112

Eingang über Leipziger Str.

9 bis 17 Uhr

9 bis 17 Uhr

9 bis 17 Uhr

9 bis 17 Uhr

9 bis 17 Uhr

9 bis 16 Uhr 9 bis 16 Uhr

Gemäß der Abrechnungsordnung ist die Abrechnung vollständig und quartalsgerecht zu den festgesetzten Terminen einzureichen. Die Abgabefrist gilt auch für die Abrechnung im Rahmen der Ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV). Anträge auf Verlängerung der Abgabefrist sind vor Fristablauf schriftlich und begründet an die KVBB zu richten. Die Abrechnungsdaten werden über das

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Intern

Praxis aktuell

Onlineportal übertragen. Dort finden Sie auch direkt auf der Startseite die Möglichkeit, eine Verlängerung der Abgabefrist zu beantragen.

Bitte senden Sie Ihre Abrechnungsunterlagen an die Fax-Nr.: 0331/23 09 545. Wenn das nicht möglich ist, richten Sie die Post an: KV Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam Zentrale Formularbestellung in Potsdam Fax: 0331/98 22 98 04 Tel.: 0331/98 22 98 05

Angabe der Absenderadresse mit Betriebsstättennummer bitte nicht vergessen

Abgabe der Quartalsabrechnung in Cottbus und Frankfurt (Oder) endet

Ungeachtet der verpflichtenden Online-Abrechnung sind auch weiterhin Unterlagen in Papierform mit der Abrechnung einzureichen. Bisher bestand daher die Möglichkeit, diese Unterlagen in Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus persönlich abzugeben. Allerdings wird dieses Angebot immer weniger genutzt.

Daher wird es im April 2017 zur Abgabe der Abrechnung für das erste Quartal 2017 letztmalig dieses Angebot in Frankfurt (Oder) und Cottbus geben. Bitte senden Sie deshalb ab dem dritten Quartal dieses Jahres Ihre Abrechnungsunterlagen per Fax an die Nr.: 0331/23 09 545 oder per Post an: KV Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Wir haben Ihre Anfragen in anderen Bereichen der Abrechnung aufgegriffen und weitere Serviceangebote für Sie entwickelt. Nutzen Sie gern weiterhin die Möglichkeit der persönliche Beratung durch unsere Abrechnungsberater in Frankfurt (Oder) und Cottbus. Zusätzlich sind unsere Abrechnungsberater jedes Quartal in einer weiteren Region vor Ort. Wir informieren in „KV-Intern” und mit einem persönlichen Schreiben in der jeweiligen Region. Nutzen Sie diese Angebote – sprechen Sie uns an!

Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 21


Intern

Praxis aktuell

Neue Regelungen für „Notfall”- und Bereitschaftsdienst im EBM Für den Notfall- und Bereitschaftsdienst gibt es ab 1. April 2017 neue Regelungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM).

Um eine besonders aufwändige Versorgung im Rahmen des Notfallbeziehungsweise Bereitschaftsdienstes besser zu vergüten, werden drei neue Gebührenordnungspositionen (GOP) in den EBM aufgenommen.

Der diagnosebezogene Zuschlag (GOP 01223 und 01224) ist ausschließlich bei Patienten berechnungsfähig, die aufgrund der Art, Schwere und Komplexität der Erkrankung einer besonders aufwändigen Versorgung bedürfen. Sie werden als Zuschläge zu den Notfallpauschalen (GOP 01210 und 01212) gezahlt.

Dazu muss eine der folgenden Behandlungsdiagnosen gesichert vorliegen: • Frakturen im Bereich der Extremitäten proximal des Metacarpus und Metatarsus • Schädel-Hirn-Trauma mit Bewusstlosigkeit von weniger als 30 Minuten (S06.0 und S06.70) • Akute tiefe Beinvenenthrombose • Hypertensive Krise

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• Angina pectoris (ausgenommen: I20.9) • Pneumonie • Akute Divertikulitis

Auch bei Patienten mit anderen Erkrankungen, die ebenfalls eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, können die GOP 01223 und 01224 im Einzelfall mit einer ausführlichen schriftlichen Begründung berechnet werden.

Der Zuschlag nach der GOP 01226 berücksichtigt den erhöhten Aufwand, der aufgrund einer schwierigen Kommunikation infolge bestimmter Grunderkrankungen, zum Beispiel der Alzheimer, Demenz oder infolge des Alters (Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder) besteht. Er berücksichtigt außerdem den erhöhten Behandlungsaufwand bei geriatrischen Patienten mit Frailty-Syndrom.

Dieser Zuschlag wird nur nachts (19 – 7 Uhr), ganztägig an Wochenenden, Feiertagen sowie am 24. und 31.12. gewährt, da die Behandlung nicht durch den behandelnden Arzt erfolgen kann.


Intern

Praxis aktuell

Gebührenordnungsposition 01223

01224 01226

Bezeichnung

Vergütung1

Zuschlag Notfallpauschale zur GOP 01212

195 Punkte / 20,53 Euro

Zuschlag Notfallpauschale zur GOP 01210 Zuschlag Notfallpauschale zur GOP 01212

Die Abklärungspauschalen (GOP 01205 und 01207) können abgerechnet werden, wenn ein Patient in die reguGebührenordnungsposition 01205 01207

Bezeichnung

128 Punkte / 13,48 Euro

90 Punkte / 9,48 Euro

läre vertragsärztliche Versorgung weitergeleitet werden kann, weil er kein Notfall ist.

Notfallpauschale (Abklärung, Koordination I)

Vergütung1

45 Punkte / 4,74 Euro

Notfallpauschale (Ab80 Punkte / 8,42 Euro klärung, Koordination II)

Mit den neuen Pauschalen wird die Abklärung der Behandlungsnotwendigkeit und Koordination der weiteren Behandlung vergütet.

Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03

1 auf Basis des aktuell geltenden Orientierungspunktwertes 2017 (10,5300 Cent)

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 23


Intern

Praxis aktuell

Förderung für Versand und Empfang von eArztbriefen Seit dem 1. Januar 2017 wird der elektronische Arztbrief finanziell gefördert. Voraussetzungen für die Förderung sind:

• ein von der KBV für den eArztbrief zertifiziertes Praxisverwaltungssystem, • ein Kommunikationsdienst über ein VPN-Netzwerk und einer Ende-zu-EndeVerschlüsselung (z. B. KV-Connect) sowie

• der elektronische Heilberufeausweis für die Signatur.

Wie bereits in „KV-Intern“ 12/2016 berichtet, erfolgt die Förderung sowohl für den Sender als auch für den Empfänger, da beide in die technische Infrastruktur investieren müssen. Für das Versenden und Empfangen sind folgende Symbolnummern berechnungsfähig:

Symbolnummer

Bezeichnung

Vergütung

86901

Empfangen eines eArztbriefes

27 Cent

86900

Senden eines eArztbriefes

Die Vergütung erfolgt extrabudgetär. Beim Versand gibt es allerdings abhängig von der Fachgruppe eine Obergrenze. Diese bestimmt sich aus der Anzahl der Behandlungsfälle. Relevant sind dafür alle Behandlungsfälle, ausgenommen „Not”fälle im organisierten Bereitschaftsdienst. Dabei können für einen Patienten auch mehrere Briefe verschickt werden. Diese Obergrenzen werden wie folgt berechnet:

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28 Cent

Für Fachärzte für Strahlentherapie: Die Anzahl der Behandlungsfälle in dem jeweiligen Quartal, multipliziert mit dem Faktor 3. Ein Beispiel: Ein Facharzt für Strahlentherapie mit 1.120 Behandlungsfällen im Quartal darf die GOP 86900 in diesem Zeitraum maximal 3.360 Mal abrechnen.

Für Labormediziner, Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, Kardiologie, Nephrologie sowie schwerpunkt-


Intern

Praxis aktuell

übergreifend und Fachärzte für Radiologie und Nuklearmedizin: Die Anzahl der Behandlungsfälle in dem jeweiligen Quartal, multipliziert mit dem Faktor 2. Für alle anderen Fachgruppen mit dem Faktor 1.

Der elektronische Versand ersetzt den Postversand. Demnach sind die

Kostenpauschalen nach Kapitel 40.4 EBM nicht berechnungsfähig. Erfolgt im selben Behandlungsfall ein Versand eines Arztbriefes an einen Vertragsarzt, der nicht an dem eArztbrief-Verfahren teilnimmt, sind die Kostenpauschalen nach Kapitel 40.4 EBM berechnungsfähig. Die Abrechnung erfolgt dann über sogenannte Pseudoziffern.

Kostenpauschale

Kostenpauschale

Pseudoziffer

40122

Kostenpauschale für die Versendung bzw. den Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen bis 50 g

86903

Kostenpauschale für die Versendung bzw. den Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen bis 1000 g

86905

40120

40124

40126

Kostenpauschale für die Versendung bzw. den Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen bis 20 g

Kostenpauschale für die Versendung bzw. den Transport von Briefen und/oder schriftlichen Unterlagen bis 500 g

86902

86904

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AUSGABE 2 / 2017 | Seite 25


Intern

Praxis aktuell

Telekonsile: Ab April im EBM

Ab dem 1. April 2017 werden Telekonsile zwischen Ärzten bei der Befundbeurteilung von Röntgen- und CT-Aufnahmen vergütet. Für die Abrechnung der Telekonsile wird ein Abschnitt 34.8 in das Kapitel 34 (Diagnostische und interventionelle Radiologie, Computertomographie und Magnetfeld-Resonanz-Tomographie) des EBM aufgenommen.

Das Einholen einer telekonsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgen- und/ oder CT-Aufnahmen kann über die GOP 34800 EBM (Vergütung 9,58 Euro) einmal im Behandlungsfall abgerechnet werden. Mit der GOP 34800 EBM werden sowohl die ärztliche Tätigkeit Befundung von Röntgenaufnahmen GOP 34810 EBM

Vergütung 11,58 Euro 110 Punkte

je Konsiliarauftrag

Seite 26 | AUSGABE 2 / 2017

als auch die beim elektronischen Versand der Aufnahmen entstehenden Kosten der Übermittlung vergütet.

Für die Abrechnung der GOP 34800 EBM gibt es eine Mengenbegrenzung: Die Beauftragung wird für maximal 3,75 Prozent der Behandlungsfälle einer Praxis vergütet, in denen mindestens eine Röntgen- oder CT-Aufnahme berechnet wurde, für die ein Telekonsil grundsätzlich in Frage käme (siehe auch Leistungslegende zu GOP 34800 EBM).

Für die Befundung der Aufnahmen werden drei GOP in den EBM eingeführt. Die Finanzierung erfolgt extrabudgetär.

Befundung von CT-Aufnahmen nach den GOP 34310, 34311, 34320, 34350 und 34351 EBM

Befundung von CT-Aufnahmen nach den GOP 34312, 34321, 34322, 34330, 34340 bis 34344 EBM

Vergütung 29,06 Euro

Vergütung 40,96 Euro

GOP 34820 EBM 276 Punkte

je Konsiliarauftrag

GOP 34821 EBM 389 Punkte

je Konsiliarauftrag

Hinweis: Bei der Befundbeurteilung von CT-Aufnahmen entsprechend den GOP 34310, 34311, 34320, 34350, 34351 in Verbindung mit einem Zuschlag nach den GOP 34312, 34343 und 34344 ist ausschließlich die höher bewertete GOP 34821 abzurechnen.


Intern

Praxis aktuell

Mit den GOP 34810, 34820 und 34821 EBM werden sowohl die ärztliche Tätigkeit als auch die beim elektronischen Versand des Konsiliarberichts entstehenden Kosten der Übermittlung vergütet. Das heißt, die Versandkostenpauschale GOP 40104 kann nicht abgerechnet werden.

Telekonsile dürfen nur von Vertragsärzten mit einer entsprechenden Genehmigung zur Durchführung von Röntgen- und/oder CT-Untersuchungen veranlasst oder durchgeführt werden. Die Ärzte müssen über die entsprechenden apparativen Voraussetzungen zur Befundung verfügen. Für die Übermittlung der zu beurteilenden Röntgenbilder und die Befundbeurteilung durch den Konsiliararzt muss der Patient vorab seine schriftliche Einwilligung erteilen. Der Konsiliararzt übermittelt seine Befundung spätestens drei Werktage, nachdem der Auftrag eingegangen ist, an den behandelnden Arzt. Ärzte können Telekonsile durchführen, wenn die medizinische Fragestellung nicht in das Fachgebiet des Arztes, der das Telekonsil einholt, fällt.

Auch bei Vorliegen einer besonders komplexen medizinischen Fragestellung, die eine telekonsiliarische Zweitbefundung erforderlich macht, ist eine Abrechnung möglich.

Nicht berechnungsfähig sind diese GOP innerhalb von Medizinischen Versorgungszentren, Apparategemeinschaften und ähnlichen Einrichtungen sowie im Rahmen des MammographieScreening-Programms.

Darüber hinaus werden ab dem 1. Juli 2017 auch Online-Videosprechstunden (Anlage 31b Bundesmantelvertrag-Ärzte) berechnungsfähig. Hierbei geht es um eine telemedizinisch gestützte Betreuung von Patienten, mit der die ansonsten wiederholte persönliche Vorstellung in der Arztpraxis ersetzt werden kann, beispielsweise bei Verlaufskontrollen. Der Bewertungsausschuss beschließt bis zum 31. März 2017 eine entsprechende EBM-Anpassung. Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 27


Intern

Praxis aktuell

Verordnung Krankenbeförderung Neue Pflegegrade führen zu Anpassung des Musters 4 Seit Januar gelten nicht mehr die alten Pflegestufen, sondern die durch das zweite Pflegestärkungsgesetz eingeführten Pflegegrade.

Fahrten zur ambulanten Behandlung sind dann für die Pflegegrade 3, 4 und 5 möglich. Lassen Sie sich hierfür bitte bei der Verordnung den Einstufungsbescheid durch die Pflegekasse (SGB XI) von Ihrem Patienten vorlegen. Wenn der Patient nicht auch schon vor dem 1. Januar 2017 eine Einstufung in mindestens die alte Pflegestufe 2 hatte, ist bei einer nun vorliegenden Einstufung in Pflegegrad 3 die Mobilitätsbeeinträchtigung durch den verordnenden Vertragsarzt ge-

Seite 28 | AUSGABE 2 / 2017

sondert festzustellen. Bei allen, die bereits zuvor mindestens eine Pflegestufe 2 hatten, gilt ein Bestandsschutz, solange sie mindestens in den Pflegegrad 3 eingestuft sind, und es muss keine gesonderte Beeinträchtigung geprüft werden.

Das hierfür erforderliche Muster 4 (Verordnung einer Krankenbeförderung) wird im Laufe des Jahres angepasst. Bis dahin darf im Feld „Dauerhafte Mobilitätseinschränkung” das „Merkzeichen aG, B, H bei Schwerbehinderung oder Pflegestufe 2 bzw. 3 vorgelegt“ angekreuzt werden, wenn die oben genannten Voraussetzungen vorliegen.

Unser Service für Sie: Beratender Arzt 0331/23 09 603 Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03


Intern

Praxis aktuell

Überweisungscodes weiterhin gültig! Die Überweisungscodes für 4-Wochen-Überweisungen, die Sie Anfang 2016 von uns bekommen haben, sind auch über den Januar 2017 hinaus gültig.

Zwar sind die Überweisungscodes mit dem Vermerk „Gültig bis Januar 2017“ versehen. Dieses Gültigkeitsdatum ist jedoch außer Kraft gesetzt, so dass Sie Ihre noch vorhandenen Überweisungscodes weiterhin benutzen können. Wir bitten Sie, uns auch weiterhin Facharzttermine für die Terminservicestelle zu melden. Derzeit besteht vor allem in folgenden Regionen und Fachgebieten ein Bedarf an Terminen:

• Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Uckermark, Barnim für die Fachgebiete Neurologie, Psychiatrie • Frankfurt (Oder), Oder-Spree, Märkisch-Oderland für die Fachgebiete Augenheilkunde, Dermatologie • Südbrandenburg für die Fachgebiete Augenheilkunde, Innere Medizin/Kardiologie, Neurologie

Unser Service für Sie: Informationsdienst, 0331/98 22 98 01

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AUSGABE 2 / 2017 | Seite 29


Intern

Praxis aktuell

Sie fragen – wir antworten Änderungen Heilmittelverordnung

Welche Heilmittel sind seit Januar 2017 nicht mehr verordnungsfähig? Der Heilmittelkatalog, der die verordnungsfähigen Heilmittel den Indikationen zuordnet, ist nicht verändert worden. Alle Heilmittelbehandlungen, die bisher verordnet werden konnten, fallen auch weiterhin in die Leistungspflicht der GKV. Im Zuge der Zertifizierung der Heilmittel-Verordnungssoftware mussten jedoch viele Softwarehersteller die Bezeichnungen der Heilmittel an die entsprechende Bezeichnung nach der Heilmittel-Richtlinie bzw. dem Heilmittelkatalog anpassen. Eventuelle Spezifizierungen sind jedoch auch zukünftig zulässig und können individuell per Freitext erfolgen.

Was hat sich in der Heilmittel-Richtlinie geändert? Im Richtlinientext ist der § 8a zum langfristigen Heilmittelbedarf ergänzt worden. Seit Januar fällt die Diagnoseliste des langfristigen Heilmittelbedarfs in die Zuständigkeit des Gemeinsamen Bundesausschusses und ist zur Anlage 2 der Richtlinie geworden. Darüber hinaus sind klare Regelungen zur Beantragung und Genehmigung eines individuellen langfristigen Heilmittelbedarfs für Erkrankungen, die nicht auf der Diagnoseliste stehen, vereinbart worden. Seite 30 | AUSGABE 2 / 2017

Wann ist das neu eingeführte zweite ICD-10-Feld auf Muster 13 (Verordnung von physikalischer Therapie und Podologie), 14 (Verordnung von Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie) und 18 (Verordnung von Ergotherapie) auszufüllen? Das zweite ICD-10-Feld ist nur dann auszufüllen, wenn ein besonderer Verordnungsbedarf (bisher: Praxisbesonderheit) geltend gemacht werden soll und dieser die Angabe zweier Diagnosen erfordert. Das ist bei den Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens mit Myelopathie oder Radikulopathie (M47.0-, M47.1-, M47.2-, M47.9-, M48.0-, M50.0, M50.1, M51.0 und M51.1) sowie bei Zuständen nach operativen Eingriffen des Skelettsystems in Verbindung mit Extremitätenverlust, habituelle Luxation und Subluxation eines Schultergelenks, chronischer Instabilität des Kniegelenks, Vorhandensein einer Schulter-, Kniegelenkoder Hüftgelenkprothese der Fall.

Was bedeuten die Hinweise auf eine zeitliche Befristung in den Diagnoselisten der besonderen Verordnungsbedarfe und des langfristigen Heilmittelbedarfs? Die Hinweise „längstens ein Jahr nach Akutereignis“ oder „längstens 6 Monate nach Akutereignis“ bedeuten eine Befristung der automatischen Herausrechnung als besonderer Verordnungsbedarf, nicht aber eine zeit-


Intern

Praxis aktuell

liche Begrenzung der Verordnungsfähigkeit der Heilmittel.

Müssen bei der Zählung der Verordnungen (Erst-, Folgeverordnung, Verordnung außerhalb des Regelfalles) die Rezepte, die ein anderer, an der Behandlung beteiligter Arzt ausgestellt hat, berücksichtigt werden? Aus Sicht der KVBB können fremde Verordnungen lediglich dann berücksichtigt werden, wenn dem Arzt belastbare Informationen aus der anderen Praxis vorliegen. Das ist erfahrungsgemäß selten der Fall. Also sollte sich der Arzt auf die eigenen Verordnungen konzentrieren. Informationen vom Patienten oder vom Therapeuten sind möglicherweise nicht vollständig oder decken sich nicht mit der eigenen Diagnosestellung. Da auch die Wirtschaftlichkeitsprüfung arztbezogen durchgeführt wird, sehen wir keine Veranlassung für eine patientenbezogene Zusammenführung der Verordnungen. Zudem kann der Patient ohne weiteres den (Physio-)Therapeuten wechseln – spätestens dann funktioniert diese Zählung nicht mehr (siehe auch „KV-Intern“ 5/2015). Zwischen welchen Verordnungen wird unterschieden? • Standardverordnungen gemäß Heilmittelkatalog als Erst- oder Folgeverordnung oder Verordnung außerhalb des Regefalls (gehen vollständig in die Verordnungskosten ein)

• Verordnungen bei Diagnosen des besonderen Verordnungsbedarfs, ebenfalls als Erst- oder Folgeverordnung oder Verordnung außerhalb des Regelfalls (werden unter Berücksichtigung einer eventuellen zeitlichen Befristung aus den Verordnungskosten herausgerechnet) • Verordnungen bei Diagnosen des langfristigen Heilmittelbedarfs, die von Beginn an außerhalb des Regelfalls vorgenommen werden können (gehen nicht in die Verordnungskosten ein)

Bei welchen Verordnungen muss der Regelfall gemäß Heilmittelkatalog nicht durchlaufen werden? Bei Behandlungen von Diagnosen des langfristigen Heilmittelbedarfs (nach Diagnoseliste oder bei Vorlage einer individuellen Genehmigung) kann gleich mit einer Verordnung außerhalb des Regelfalls begonnen werden. Die Anzahl und Frequenz der Heilmittelbehandlung muss allerdings eine ärztliche Untersuchung nach Ablauf von 12 Wochen gewährleisten. Das heißt, dass die verordneten Einheiten in Abhängigkeit der vorgegebenen Frequenz, maximal einen Zeitraum von 12 Wochen abdecken dürfen. Diese Ausnahme trifft nicht auf die Diagnosen des besonderen Verordnungsbedarfs und auf sonstige Heilmittelverordnungen zu.

Lesen Sie weiter auf Seite 32. AUSGABE 2 / 2017 | Seite 31


Intern

Praxis aktuell

Warum fehlen seit dem 1.1.2017 die Heilmittelpreise in der Software? Die Zertifizierung der Heilmittelverordnungssoftware durch die KBV umfasst die Vorgabe für Softwareanbieter, dass, wenn Heilmittelpreise eingepflegt werden, nur aktuell und regional gültige Preise zu hinterlegen sind. Dies kann aktuell noch nicht gewährleistet werden, so dass die Softwareanbieter diese Funktion noch nicht umgesetzt haben. Zu Ihrer Orientierung haben wir auf www.kvbb.de unter „Verord-

nungen“ und „Heilmittel“ die Preistabelle eingestellt.

Warum kann Ultraschall-Wärmetherapie nicht mehr allein verordnet werden? Hier scheint es sich um einen Software-Fehler zu handeln, da sich das Leistungsrecht mit Jahreswechsel nicht geändert hat. Bitte richten Sie diese Fragen an Ihren PVS-Anbieter. Unser Service für Sie: Beratende Apotheker 0331/98 22 98 11 Beratender Arzt 0331/23 09 603

Einmal-Punktionszubehör für Prostatabiopsien

Nun für alle Versicherten als Sprechstundenbedarf beziehbar In „KV-Intern” 1/2017 hatten wir darüber berichtet, dass Produkte, die zur Einmal-Biopsieführung für die Prostatabiopsie und Rebiopsie verwendet werden, für die ErsatzkassenVersicherten als Sprechstundenbedarf verordnungsfähig sind. Nunmehr haben sich auch die übrigen Krankenkassenverbände bereit erklärt, im Rahmen einer Ergänzungsvereinbarung zur Sprechstundenbedarfsvereinbarung die Verordnung dieser Produkte als Sprechstundenbedarf zuzulassen.

Seite 32 | AUSGABE 2 / 2017

Die Vereinbarung gilt ab 1.3.2017 und wird solange angewandt, bis eine anderweitige Regelung zur Finanzierung vorliegt.

Die Ergänzungsvereinbarung zur Sprechstundenbedarfsvereinbarung mit den Primärkassen finden Sie auf der Homepage der KVBB in der Rubrik Praxis unter Verträge der KVBB. Unser Service für Sie: Beratende Apotheker 0331/98 22 98 11 Fachbereich Verträge


Intern

Praxis aktuell

Statistiken zur Wirtschaftlichkeit (WP-Unterlagen) Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen die Frühinformation/WP-Unterlagen wieder online zur Verfügung gestellt haben! Dies erfolgt grundsätzlich quartalsweise (Februar/Mai/August/ November). Sie werden über die Einstellung unter www.kvbb.de/praxis informiert. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie erst nach erfolgter Anmeldung über DatenNerv (Benutzername und dazugehöriges Passwort) Zugriff auf

die WP-Unterlagen unter https://datennerv.kvbb.kv-safenet.de/ praxis/meine-praxis/wp-unterlagen/ erhalten! Oder geben Sie nach Anmeldung den Webcode „web017“ in das Suchfeld ein. Unser Service für Sie: Abrechnungs-, Honorar- und Verordnungsberatung 0331/23 09 612

Aktuelles und Dauerbrenner in der Psychotherapie Telefonische Erreichbarkeit auch Thema im Seminar

Auch nach Aufstockung der Teilnehmerzahl und dem Angebot eines Ausweichtermins ist die Nachfrage nach dem neu angebotenen Seminar unverändert groß. Wir bieten Ihnen deshalb neben dem inzwischen ausgebuchten Termin am 8. März 2017 zwei weitere Termine an: Mittwoch, 22. März 2017 und Mittwoch, 5. April 2017.

Die Veranstaltung legt ihren Fokus auf die aktuellen Änderungen in der Psychotherapie-Richtlinie und der Psychotherapie-Vereinbarung und thematisiert darüber hinaus allgemeine Fragestellungen der Abrechnung der Psychotherapie. Eines der Themen ist dabei die telefonische Erreichbarkeit der psychotherapeutischen Praxen ab dem 1. April 2017, die nach neuer Psychotherapie-Richtlinie für mindestens 200 Minuten pro Woche gegeben sein muss. WANN? WO?

Seite 34 | AUSGABE 2 / 2017

22. März 2017, 15 Uhr (bis 17:30 Uhr) 5. April 2017, 15 Uhr (bis 17:30 Uhr) KVBB im „Haus der Brandenburgischen Ärzteschaft“ Pappelallee 5 in Potsdam

Ansprechpartner: Sachgebiet Fortbildung Sonja Friedrich 0331/23 09 426 Gert-Günter Krenkel 0331/23 09 198


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Praxis aktuell

Kein Grund, sich auszuruhen

März ist Darmkrebsmonat. Dr. Peter Noack, einer der Sprecher der Kampagne „Brandenburg gegen Darmkrebs“, erläutert im Interview, wie Brandenburg bei der Darmkrebsvorsorge aufgestellt ist.

Wie nehmen die Brandenburger die Darmkrebsvorsorge mittels Koloskopie an? Die Zahlen sind in den vergangenen Jahren vergleichsweise konstant. 2014 haben die niedergelassenen Ärzte rund 17.340 präventive Koloskopien durchgeführt. 2015 waren es 16.500 und in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres rund 12.580. Im Vergleich zu anderen Bundesländern stehen wir damit sehr gut da. Denn seit Oktober 2002 nahmen 14 Prozent der über 55-jährigen an einer Untersuchung teil. Das sind fünf Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Für uns bedeutet das jedoch noch lange nicht, sich auf diesen Zahlen auszuruhen! Wie kann die Inanspruchnahme noch gesteigert werden? Da sehe ich alle Kollegen in der Pflicht. Die Darmkrebsvorsorge ist leider immer noch für viele Menschen ein Tabu, worüber man nicht gerne redet. Deshalb meine Bitte insbesondere an alle Hausärzte, die oft schon eine über Jahre gewachsene enge vertrauensvolle Beziehung zu ihren Patienten haben: Sprechen Sie die Darmkrebsvorsorge aktiv an, informie-

Dr. Peter Noack bei der Koloskopie.

Foto: KVBB/Archiv

ren Sie über die Vorteile, klären Sie über die Untersuchung auf und nehmen so Ängste, um Ihre Patienten zur Teilnahme zu motivieren. Dies gilt aber auch für alle fachärztlichen Kollegen, die Gynäkologen, die Urologen, die Internisten. Denn meist hält doppelt einfach besser.

Ist in Brandenburg ein flächendeckendes Angebot der Früherkennungskoloskopie gesichert? Ja. Insgesamt 78 ambulant tätige Ärzte führen in allen Landkreisen Brandenburgs präventive Koloskopien durch. Alle Kollegen, die dieses Vorsorgeangebot zu Lasten der gesetz-

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 35


Intern

Praxis aktuell

lichen Krankenkassen abrechnen, müssen hohe fachliche und apparative Standards erfüllen und diese auch regelmäßig der KV nachweisen.

Wer hat Anspruch auf die präventive Darmspiegelung? Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren Versicherten ab dem 55. Lebensjahr diese Untersuchung alle zehn Jahre, jedoch insgesamt nur zweimal. Menschen, in deren Familien Fälle von Darmkrebs bekannt sind,

sollten sich frühzeitig zu Darmkrebs beraten und gegebenenfalls bereits in jüngeren Jahren eine Koloskopie durchführen lassen. Bei einer familiären Disposition ist die Koloskopie unabhängig vom Alter über den EBM (kurativ) abrechenbar.

Herr Dr. Noack, vielen Dank für das Gespräch.

Gefragt und notiert von Ute Menzel

„Brandenburg gegen Darmkrebs“

„Brandenburg gegen Darmkrebs“ ist eine Aufklärungskampagne. Sie setzt sich aktiv für die Information zum Thema Darmkrebsfrüherkennung ein. Seit 2003 werden dafür vielbeachtete Werbe- und PR-Kampagnen genutzt. Die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e. V. (LAGO) ist Trägerin der Kampagne. Den aktuellen Flyer zur Darmkrebsvorsorge gibt es bei der LAGO (Tel.: 0331/27 07 172, E-Mail: post@lago-brandenburg.de).

Weitere Informationen: www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de

Neue Praxis-Info: QS-Verfahren Koronarangiographie / PCI

Seit dem 1. Januar 2016 sind alle invasiv tätigen Kardiologen im Rahmen des ersten themenspezifischen sektorenübergreifenden QualitätssicherungsVerfahrens „Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie“ zur Datenerhebung verpflichtet.

Seite 36 | AUSGABE 2 / 2017

Was das heißt, erläutert die KBV jetzt in einer neuen Praxisinformation. Diese finden Sie auf der Internetseite der KBV unter: www.kbv.de/html/ praxisinformationen.php


Intern

Praxis aktuell

Medizinische Rehabilitation

Neue KBV-Broschüre gibt Tipps zur Verordnung Wie Ärzte eine medizinische Rehabilitation verordnen, stellt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer neuen Broschüre vor. Das Serviceheft „Medizinische Rehabilitation“ bietet Hinweise zur Verordnung speziell zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung sowie Praxisbeispiele. Auf 16 Seiten werden wichtige Regeln und Grundlagen für die Verordnung sowie Unterschiede beispielsweise zur Rentenversicherung vorgestellt. Weiterhin gibt es Informationen zu Formen und Orten der Reha, zum Verordnungsformular oder zur interna-

tionalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF).

Die Broschüre kann kostenfrei bei der KBV per E-Mail (versand@kbv.de) bestellt werden. Zudem steht sie im Internet zum Herunterladen bereit: www.kbv.de/832587 Anzeige

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 37


Intern

Praxis aktuell

Übermittlung medizinischer Unterlagen direkt an die Krankenkassen In „KV-Intern“ 01/17 hatten wir Sie über die Neuregelung des Verfahrens zur Weiterleitung medizinischer Unterlagen an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der Krankenkassen (sog. Umschlagverfahren) informiert. Daneben hat jeder Vertragsarzt unter bestimmten Bedingungen versichertenbezogene Daten auch direkt an die Krankenkasse weiterzuleiten.

Unterstützung der Versicherten bei Behandlungsfehlern

Im Falle der Unterstützung der Versicherten bei Behandlungsfehlern (§ 66 SGB V) können die Krankenkassen ihren gesetzlichen Auftrag nur dann erfüllen, wenn sie die im Auftrag ihrer Versicherten angeforderten Unterlagen direkt erhalten. Die Versicherten bitten ihre Krankenkasse bei vermuteten Behandlungsfehlern aktiv um Unterstützung und erteilen dieser eine Schweigepflicht-Entbindungserklärung. Auf dieser Grundlage fordert die Krankenkasse die für eine Prüfung benötig-

Seite 38 | AUSGABE 2 / 2017

ten Unterlagen beim Vertragsarzt an. Nach § 66 SGB V angeforderte versichertenbezogene Daten sind dann der Krankenkasse direkt zuzuleiten.

Zusendung von Patientenunterlagen bei Ansprüchen gegen Schadenersatzpflichtige

Die Krankenkassen können nach § 116 SGB X einen Anspruch aus gesetzlichem Forderungsübergang gegen einen Dritten haben, der einem ihrer Versicherten einen Gesundheitsschaden zugefügt hat und für dessen Behandlung dieser Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen musste. Es handelt sich hierbei um einen Anspruch der Krankenkassen gegen den Schädiger. Die Krankenkassen erbitten in diesen Fällen eine Schweigepflicht-Entbindungserklärung ihrer Versicherten und fordern medizinische Unterlagen direkt bei den Vertragsärzten an. Auch diese versichertenbezogenen Daten sind dann der Krankenkasse direkt zuzuleiten.


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Intern

Praxis aktuell

Dank agneszwei mehr Ressourcen für eine umfassende Betreuung

Foto: Praxis Kassem

Dipl.-Med. Ruchi Kassem, Hausarzt aus Guben, berichtet im Gespräch über seine Erfahrungen mit einem agneszwei-Fallbegleiter in der eigenen Praxis.

Denny Tarnick auf Hausbesuch bei Herbert Specht.

Seit 2013 arbeiten Sie mit einer agneszweiFachkraft, Denny Tarnick, in Ihrer Praxis. Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Zusammenarbeit notwendig? Ein belastbares Arzt-Patienten-Verhältnis ist von Vertrauen geprägt. Unsere Patienten können sicher sein, dass das gesamte Praxisteam jeden Tag sein Bestes für ihr Wohl leistet. Diese Philosophie leben wir nicht nur in der Praxis, sondern auch bei unseren Hausbesuchen. Hierzu gehört auch eine offene Kommunikationskultur. Gemeinsam mit Herrn Tarnick haben wir daher von Anfang an sichergestellt, dass unsere Patienten über agneszwei, die Vorteile sowie die Rahmenbedingungen, durch direkte Gespräche und in Form von Flyern informiert sind.

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Welche Rückmeldungen erhalten Sie von den Patienten, wenn Herr Tarnick anstatt Ihnen zu den Hausbesuchen kommt? Unsere Patienten und ihre Angehörigen schätzen Herrn Tarnick als kompetenten Ansprechpartner für administrative Fragestellungen und als Ratgeber zu verschiedensten Fragen des Gesundheitswesens. Er kann sich im Rahmen seiner agneszweiTätigkeit auch Zeit für Anliegen nehmen, die nicht originär einen medizinisch-diagnostischen oder therapeutischen Hintergrund haben. Das Feedback unserer Patienten ist daher sehr positiv, und sie möchten das agneszweiProgramm keinesfalls missen.

Die Ausbildung zur agneszwei läuft parallel zum Job. Wie sind Sie in der Praxis – und wie ist auch Herr Tarnick – mit dieser Mehrbelastung umgegangen? Die Ausbildung zur agneszwei führt sicherlich während der Schulungsphase zu einer angespannteren Arbeitssituation für das gesamte Praxisteam. Etablierte Praxisabläufe und Prozesse müssen auf weniger Schultern verteilt werden. Dies ringt von jedem Einzelnen zusätzliches Engagement ab. Als Team waren wir allerdings in der Lage, auch diese Herausforde-


Intern

Praxis aktuell

rung zu meistern. Unsere Motivation lag vor allem in der Überzeugung, dass uns agneszwei bereits mittelfristig in unseren Praxisroutinen Entlastung bringen wird und wir in Summe mehr Ressourcen für eine umfassende Betreuung unserer Patienten haben werden. Herr Tarnick ist von Anfang an sehr motiviert in die Ausbildungsphase gegangen. Durch die Rückendeckung des gesamten Praxisteams hatte er Freiräume, um sich gezielt auf den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu fokussieren.

Würden Sie auf Basis Ihrer Erfahrungen auch den Kollegen empfehlen, mit einer agneszwei zu arbeiten? agneszwei stellt aus meiner Sicht ein wichtiges Instrument dar, um die Versorgungssicherheit in Brandenburg zu gewährleisten. Es entlastet den Arzt von gewissen administrativen und logistischen Fragestellungen. Darüber hinaus komplettiert es den originären Wirkungsbereich eines Hausarztes und gibt Patienten und deren Angehörigen die Chance, sach- und fachgerechte Antworten auf Fragen

außerhalb des medizinischen Spektrums zu erhalten. Aus meiner Sicht ist die Zusammenarbeit mit einer agneszwei-Fachkraft empfehlenswert. Hierfür ist es allerdings notwendig, dass die Praxisabläufe an die zusätzlichen Aufgaben und den erhöhten logistischen Aufwand angepasst werden.

Haben Sie Wünsche oder Anregungen, wie das Konzept der agneszwei noch verbessert werden könnte? Aus Hausarztsicht wäre es empfehlenswert, die im Rahmen von agneszwei erbrachten Leistungen allen Versicherten zu gleichen Konditionen anbieten zu können. Nur so ließe sich auch sicherstellen, dass eine verbesserte Betreuung zu Hause nicht vom Versicherungsverhältnis abhängt. Mein Wunsch ist es, dass dieses Programm auch in der Zukunft Bestand haben wird. Herr Kassem, vielen Dank für das Gespräch.

Die Fragen stellte Christian Wehry.

Jetzt anmelden – Ausbildung startet Ende März

Am 29. März 2017 startet die sechste Schulungsrunde für agneszwei-Fachkräfte im Land Brandenburg. Erstmalig wird die Schulung in diesem Jahr von der Landesärztekammer Brandenburg durchgeführt – nach dem BundesärztekammerCurriculum „Case Management in der ambulanten medizinischen Versorgung“. Die Schulung erfolgt in Blöcken von jeweils 2 bis 3 Tagen von März bis September 2017. Die Kursgebühr beträgt ca. 1.600 Euro.

Unser Service für Sie: Fragen rund um die Schulung: Gert-Günter Krenkel 0331/23 09 198 Informationen zu den agneszwei-Verträgen: Birgit Schultze 0331/23 09 217


Intern

Sicherstellung

Niederlassungen Januar 2017 Planungsbereich Mittelbereich Eberswalde

Dipl.-Medizininform. (FH) Bernhard Naber FA für Innere Medizin/HA Ruhlsdorfer Str. 4 16359 Biesenthal (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Silvia Baumgart)

Planungsbereich Mittelbereich Königs Wusterhausen

Dr. med. Susanne Kieckebusch FÄ für Allgemeinmedizin Kirchstr. 3 15757 Halbe

Planungsbereich Mittelbereich Neuenhagen bei Berlin

Dr. med. Matthias Beier FA für Innere Medizin/HA Ziegelstr. 31 15366 Neuenhagen bei Berlin

Planungsbereich Mittelbereich Neuruppin

Dr. med. Christin Schimmat-Deutrich FÄ für Innere Medizin/HÄ Fehrbelliner Str. 7 16816 Neuruppin (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Gisela Polzin) Seite 42 | AUSGABE 2 / 2017

Planungsbereich Mittelbereich Perleberg-Wittenberge

Judith Heinen-Elhardt, M.Sc. FÄ für Allgemeinmedizin Friedrich-Ebert-Str. 6 a 19322 Wittenberge (Übernahme der Praxis von Dr. med. Claudia Kuhse)

Planungsbereich Mittelbereich Potsdam

Karen Rimpel FÄ für Allgemeinmedizin Großbeerenstr. 109 14482 Potsdam

Henrik Trønsdal FA für Allgemeinmedizin Geschwister-Scholl-Str. 83 14471 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Christina Hendrich) Dr. med. Sabine Nolting FÄ für Innere Medizin/HÄ Ziolkowskistr. 1 14480 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Thekla Heinke)


Intern

Sicherstellung

Planungsbereich Mittelbereich Seelow

Dr. med. Steffen Noetzel FA für Allgemeinmedizin Apfelstr. 2 15306 Seelow (Übernahme der Praxis von Dr. med. Dieter Bärmann)

Planungsbereich Landkreis/ kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder)/ Oder-Spree

Dr. med. Maria Kensche Psychotherapeutisch tätige Ärztin Friedrichstr. 22 A 15537 Erkner Planungsbereich Landkreis Havelland

Hilmar Jentsch FA für Urologie Adlerstr. 48, 14612 Falkensee (Übernahme der Praxis von Ulrich Schmitz)

Ben David Hirsch FA für Orthopädie und Unfallchirurgie Dallgower Str. 9, 14612 Falkensee (Übernahme der Praxis von Dr. med. Christoph Borch) Alexander Friese, M.Sc. Psychologischer Psychotherapeut/ Verhaltenstherapie Potsdamer Str. 5, 14612 Falkensee (Übernahme der Praxis von Barbara Maasche)

Planungsbereich Landkreis Märkisch-Oderland

Alexander Kowalenko Psychotherapeutisch tätiger Arzt Prötzeler Chaussee 8 b 15344 Strausberg Planungsbereich Landkreis Oberhavel

Kathrin Mettner FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Rosa-Luxemburg-Straße 55 16727 Velten (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Karin Reisener)

Simone Babette Halder FÄ für Orthopädie Rigaer Str. 30-30 a 16761 Hennigsdorf (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Wolfgang Rolla)

Planungsbereich Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Katrin Klostermann FÄ für Orthopädie Perleberger Str. 31 16866 Kyritz (Übernahme der Praxis von Dr. med. Gabriele Polak)

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Intern

Sicherstellung

Planungsbereich Landkreis/ kreisfreie Stadt Potsdam

Alexander Tauchnitz FA für Kinder- und Jugendmedizin Anni-von-Gottberg-Str. 6a 14480 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Sabine Schwochow) Dr. med. Brian Mahn FA für Urologie Saarmunder Str. 48 14478 Potsdam

Planungsbereich Landkreis Prignitz

Jivko Stantchev FA für Kinder- und Jugendmedizin Johannes-Runge-Str. 2 19322 Wittenberge (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Martina Georgii)

Planungsbereich Raumordnungsregion Havelland-Fläming

Dr. med. Regina Gaub FÄ für Innere Medizin/SP Kardiologie Zimmerstr. 7 A 14471 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Hartmut von Ameln) Dr. med. Ellen Nötzel FÄ für Innere Medizin/ SP Gastroenterologie Dortustr. 4 14467 Potsdam

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Planungsbereich Landkreis Teltow-Fläming

Dipl.-Psych. Esther Müller Psychologische Psychotherapeutin/ Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Berliner Str. 23 14959 Trebbin (Übernahme der Praxis von Dipl.-Psych. Marianne Ladwig) Planungsbereich Landkreis Uckermark

Dr. Joanna Kramek-Schulz FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Berliner Str. 125 b 16303 Schwedt/Oder (Übernahme der Praxis von Dr. Beata Loj)

Planungsbereich Landkreis Spree-Neiße

Dipl.-Päd. Constanze Lerch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Verhaltenstherapie Bahnhofstr. 3 03130 Spremberg

Planungsbereich Raumordnungsregion Oderland-Spree

Eliska Reinhold FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Logenstr. 8 15230 Frankfurt (Oder)


Intern

Sicherstellung

Solveig Jeske FÄ für Diagnostische Radiologie Am Stadtpark 5 15517 Fürstenwalde/Spree

Christian Krämer FA für Radiologie Seebad 82/83 15562 Rüdersdorf bei Berlin (Übernahme der Praxis von Dr. med. Tobias Schröter) Dr. med. Michael Birow FA für Radiologie Seebad 82/83 15562 Rüdersdorf bei Berlin (Übernahme der Praxis von Dr. med. Tobias Schröter)

Planungsbereich KV-Bereich Brandenburg

Stefan Weiß FA für Anästhesiologie Schmerztherapie Johann-Carl-Sybel-Str. 1 14776 Brandenburg an der Havel Dr. med. Volker Wieland FA für Anästhesiologie An der Priormühle 14 03050 Cottbus (Übernahme der Praxis von Dr. med. Matthias Purfürst) Ulrike Zschach FÄ für Anästhesiologie Straße des Friedens 60 16835 Lindow (Mark) (Übernahme der Praxis von Dr. med. Eckhard Brüning)

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Intern

Sicherstellung

Entscheidungen Zulassungsausschuss/ Berufungsausschuss Dezember 2016 Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt werden kann. Neuzulassungen

Dipl.-Psych. Beatrix Bathe-Schulz Psychologische Psychotherapeutin Karl-Marx-Str. 3 15711 Königs Wusterhausen ab 01.04.2017

Kurt Gemsemer FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Am Markt 21 15859 Storkow ab 01.04.2017

Dipl.-Psych. Kathrin Groninger Psychologische Psychotherapeutin Am Flugplatz/Haus 1 14959 Trebbin/OT Schönhagen ab 01.10.2017 Dipl.-Psych. Elke Herzberg Psychologische Psychotherapeutin Rotdornstr. 14 16845 Temnitztal/OT Garz ab 01.01.2017

Dr. med. Maria Kensche FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, ausschließlich psychotherapeutisch tätig Friedrichstr. 58 15537 Erkner ab 01.01.2017

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Dipl.-Päd. Elena Rauch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Brandenburgische Str. 138 15366 Hoppegarten/OT Hönow ab 01.02.2017 Claudia-Jeanine Schönberg Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Rudolf-Breitscheid-Str. 15 14482 Potsdam ab 01.01.2017

Gaby Schöner M.A. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Friedrichstr. 1 15537 Erkner ab 01.01.2017

Barbara Stecher FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, ausschließlich psychotherapeutisch tätig Französische Str. 9 15374 Müncheberg ab 01.03.2017 Dipl.-Psych. Hannah Wilde Psychologische Psychotherapeutin Am Flugplatz/Haus 1 14959 Trebbin/OT Schönhagen ab 01.10.2017


Intern

Sicherstellung

Dipl.-Psych. Manuela Ziemen Psychologische Psychotherapeutin Kleinleipischer Str. 3 01979 Lauchhammer ab 01.01.2017 Anstellungen

Praxis Dipl.-Psych. Ursula Kny Psychologische Psychotherapeutin Berliner Str. 19 B 15711 Königs Wusterhausen Anstellung: Dipl.-Psych. Ronny Bauch Psychologischer Psychotherapeut ab 01.01.2017

Praxis Dipl.-Psych. Monika Lang Psychologische Psychotherapeutin Schulstr. 1 16248 Niederfinow Anstellung: Dipl.-Psych. Matthias Ellminger Psychologischer Psychotherapeut ab 01.01.2017

Praxis Dipl.-Soz.-Päd. (FH) Doris Reppin Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Schützenstr. 17 a 15890 Eisenhüttenstadt Anstellung: Dipl. Soz. Arb.(FH)/Dipl. Soz. Päd. (FH) Kristof Schulze ab 01.01.2017

Vertragsarztpraxis Dr. med. Gerrit Scherf Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Geschwister-Scholl-Str. 83 14471 Potsdam Anstellung: Dipl.-Psych. Larissa Romina Arndt Psychologische Psychotherapeutin Dipl.-Psych. Manuela Böttcher Psychologische Psychotherapeutin ab 01.01.2017 Lausitz MVZ Forst GmbH Robert-Koch-Str. 35 03149 Forst (Lausitz) Anstellung: Abdolmonem Abdolal Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 25.10.2016

Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste OGD MVZ Neuruppin II Fehrbelliner Str. 38 16816 Neuruppin Anstellung: Dr. med. Frank Schoeneich Facharzt für Psychotherapeutische Medizin Dr. med. Maximilian Huber Facharzt für Innere Medizin, ausschließlich psychotherapeutisch tätig ab 01.01.2017

AUSGABE 2 / 2017 | Seite 47


Intern

Sicherstellung

Ermächtigungen

Dipl.-Psych. Jochen Schwarzkopf Facharzt für Psychiatrie, JohanniterKrankenhaus im Fläming Treuenbrietzen GmbH, in Treuenbrietzen ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Ärzten auf dem Gebiet der analytischen Psychotherapie. Eine Berechtigung zur Überweisung an andere Vertragsärzte besteht nicht. für den Zeitraum vom 01.04.2017 bis 31.03.2020 Praxisverlegungen

Dipl.-Psych. Friederike Dietz Psychologische Psychotherapeutin neue Adresse: Rheinsberger Str. 26 16835 Lindow (Mark) ab 01.01.2017

Magdalena Edyta Dombek Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ausschließlich psychotherapeutisch tätig neue Adresse: Kleiststr. 80 14624 Dallgow-Döberitz

Dipl.-Psych. Eva König Psychologische Psychotherapeutin neue Adresse: Dorfstr. 38 04938 Uebigau-Wahrenbrück/ OT Wiederau ab 01.04.2017

Dipl.-Psych. Andreas Schulz Psychologischer Psychotherapeut neue Adresse: Johannes-Runge-Str. 10 19322 Wittenberge

Dipl.-Soz. Päd. (FH) Heiko Wernecke Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut neue Adresse: August-Bebel-Straße 1 a 03226 Vetschau/Spreewald Dipl.-Psych. Birgit Wunder Psychologische Psychotherapeutin neue Adresse: Nansenstr. 15 14471 Potsdam ab 01.04.2017

Übersicht Zulassungsmöglichkeiten

Eine Übersicht der für Zulassungen oder Anstellungen geöffneten bzw. gesperrten Planungsgebiete im Bereich der KVBB findet sich auf der Internetseite der KVBB unter www.kvbb.de. Geben Sie den Webcode „web003“ in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu den Zulassungsmöglichkeiten.

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Intern

Sicherstellung

Bekanntmachung:

Entscheidungen des Landesausschusses für Ärzte und Krankenkassen Die aktuellen Beschlüsse des Landesausschusses über Zulassungssperren bzw. Zulassungsmöglichkeiten sowie zu Zulassungsförderungen sind auf der Website der KV Brandenburg unter www.kvbb.de veröffentlicht. Geben Sie den Webcode „web007“ in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu den Beschlüssen.

Zulassungsförderungen

In folgenden Regionen werden aufgrund durch den Landesausschuss festgestellter drohender oder bestehender Unterversorgung Zulassungen gefördert: Hausärzte: Mittelbereiche Beeskow, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Forst (Lausitz), Fürstenwalde, Herzberg (Elster), Kyritz, Lauchhammer-Schwarzheide, Lübbenau, Pritzwalk-Wittstock/Dosse, Rathenow, Schwedt/Oder, Seelow, Senftenberg-Großräschen, Spremberg, Zehdenick-Gransee

Augenheilkunde: Mittelbereiche Eisenhüttenstadt, Kyritz, Lauchhammer-Schwarzheide, Lübben, Prenzlau, Rathenow, Zehdenick-Gransee sowie Praxisstandort Guben Frauenheilkunde: Mittelbereiche Eberswalde, Guben, Lübben sowie Praxisstandort Gransee

Kinderheilkunde: Mittelbereiche Bad Freienwalde, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Templin

Dermatologie: Mittelbereiche Pritzwalk-Wittstock/Dosse, Templin, Zehdenick-Gransee sowie Praxisstandort Frankfurt (Oder) HNO-Heilkunde: Mittelbereich Perleberg-Wittenberge

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Intern

Sicherstellung

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen

In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat, schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zur Nachbesetzung aus:

laufende Bewerbungs- Fachrichtung kennziffer 12/2017 13/2017

14/2017 15/2017

KV-Bereich Brandenburg

Augenheilkunde

Dahme-Spreewald

Augenheilkunde

Allgemeinmedizin

(1/2 Versorgungsauftrag)

Allgemeinmedizin

17/2017

Allgemeinmedizin

19/2017 20/2017 21/2017 22/2017 23/2017

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Innere Medizin/ Kardiologie (Anstellung) (1/2 Versorgungsauftrag)

Kinderheilkunde

(1/2 Versorgungsauftrag)

Nervenheilkunde

(1/2 Versorgungsauftrag)

Orthopädie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Radiologie

Ansprechpartnerinnen: Karin Rettkowski Tel.: 0331/23 09 320 Iris Kalsow Tel.: 0331/23 09 322

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Planungsbereich

(1/2 Versorgungsauftrag)

Anästhesiologie

16/2017

18/2017

Bewerbungsfrist bis 5.4.2017 gewünschter Übergabetermin

01.07.2017

Cottbus/Stadt

2017 2017

Mittelbereich Cottbus

01.07.2017

Mittelbereich Hennigsdorf

01.07.2017

Frankfurt (Oder)/ Oder-Spree

01.10.2017

Mittelbereich Seelow

01.07.2017

Prignitz-Oberhavel

2017

Brandenburg (Stadt)/ Potsdam-Mittelmark

01.07.2017

Potsdam/Stadt

01.01.2018

Dahme-Spreewald Oderland-Spree

2017 01.07.2017

Weitere Informationen unter www.kvbb.de


Intern

Sicherstellung

Bewerbungsfrist bis 7.3.2017

laufende Bewerbungs- Fachrichtung kennziffer

Planungsbereich

1/2017

Havelland

01.01.2018

Potsdam/Stadt

01.07.2017

Potsdam/Stadt

2017

Oberhavel

2017

Oberhavel

01.05.2017

2/2017 3/2017 4/2017 5/2017 6/2017 7/2017 8/2017 9/2017 10/2017 11/2017

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie/ÄPT

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie/ÄPT

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Psychotherapie

(1/2 Versorgungsauftrag)

Urologie (Anstellung)

(1/2 Versorgungsauftrag)

• Ihre schriftliche Bewerbung muss die Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer, die Facharztanerkennung (bei Psychotherapeuten das Richtlinienverfahren und Approbationsdatum) sowie Angaben zum möglichen Praxisübernahmezeitpunkt enthalten. Ihre Bewerbung wird

gewünschter Übergabetermin

Frankfurt (Oder)/ Oder-Spree

2017

Barnim

2017

Cottbus/Stadt

2017

Ostprignitz-Ruppin

01.07.2017

Ostprignitz-Ruppin

01.04.2017

Oberspreewald-Lausitz

sofort

mit der Bitte um die Kontaktaufnahme an den Praxisabgeber weitergeleitet.

• Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in der Warteliste eingetragene Ärzte nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten.

Ihre schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen Vertragsarztsitze schicken Sie per Mail an boersen@kvbb.de


Intern

Praxisbörse

Praxisbörse Praxisabgabe

•Nachfolger/In für Hausarztpraxis in Angermünde ab 2017 gesucht. Praxis/Ausstattung: 1 Arzthelferin; 5 Praxisräume zur Weitermietung, Kauf möglich, bei Bedarf kann auch Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der günstigen Autobahnanbindung ist man in einer Stunde in Berlin-Mitte. Kontakt: 033334/232 nach 17 Uhr

•Allgemeinmedizinische Berufsausübungsgemeinschaft im Mittelbereich Frankfurt (Oder) sucht Nachfolger/ Innen. Die Übergabe ist für 2019 und 2021 geplant. Der Praxiseinstieg könnte bereits jetzt im Rahmen einer Anstellung erfolgen. Praxis/Ausstattung: 2 Sprechzimmer, 1 Labor, 1 EKG, Spiro, 1 Behandlungsraum, 1 Anmeldung, 1 Aufenthaltsraum, 1 Wartebereich, 2 Toiletten, 1 Dusche, Personal: 2 Arzthelferinnen in Vollzeit, 2 Arzthelferinnen in Teilzeit, 1 Reinigungskraft. Kontakt: 0335/54 20 47 haak.weinberg@t-online.de

•Hausarztpraxis abzugeben! Eine seit 40 Jahren gut gehende Landarztpraxis in Golzow (Oderbruch), ca. 80 km von Berlin mit Bahnanbindung, mit sehr Seite 52 | AUSGABE 2 / 2017

kompetentem Team, aus Altersgründen zum 1.10.2017 abzugeben. Kontakt: 033472/285 0171/54 41 701 dr.anny-marion-runge@t-online.de

•Nachfolger/In für Hausarztpraxis im Mittelbereich Nauen gesucht. Die Übergabe der Praxis ist bis 31.12.2018 geplant. Vor Ort sehr gute Infrastruktur. Berlin und Potsdam sind in kürzester Zeit mit Pkw oder Bahn erreichbar. Praxis/Ausstattung: 125 m², 3 Behandlungsräume, großer Anmeldebereich, Wartezimmer, Personalraum, 3 WCs Personal: 1 Krankenschwester, 1 Mitarbeiterin Anmeldung. Die Praxis befindet sich in einer privaten Immobilie, die nach Möglichkeit mit der Praxis veräußert werden soll. Sofern der Erwerb der Immobilie nicht in Frage kommt, muss der Praxisbetrieb in anderen Räumlichkeiten erfolgen. Chiffre: PA/02/2017 •Praxisangebot für Psychotherapie in Herzberg. Gesucht wird ein ausschließlich psychotherapeutisch tätiger Arzt, hilfsweise ein Psychologischer Psychotherapeut (voller Versorgungsauftrag), der in Herzberg die psychotherapeutische Versorgung von Erwachsenen fortführt. Die bisherigen Praxisräume stehen nicht mehr zur Verfügung. Kontakt: 03535/23 500 hajo.rohr@gmail.com


Intern

Praxisbörse

Praxissuche

•Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe sucht ab sofort im Havelland eine Praxis zur Übernahme. Bevorzugte Region: Falkensee. Chiffre: PG/02/2017

•Fachärztin für Innere Medizin/HA sucht ab sofort eine Praxis zur Übernahme. Vor Übernahme gern erst 1 bis 3 Jahre Mitarbeit zur Einarbeitung erwünscht. Bevorzugte Region: Ludwigsfelde, Teltow, Zossen. Kontakt: 0173/62 35 448 anne-weyde@outlook.de Anstellungs- und Kooperationsangebote und -gesuche

•BAG für Allgemeinmedizin im Mittelbereich Brandenburg a.d.H. sucht ab sofort Assistenzarzt/In in Weiterbildung zum Facharzt/In für Allgemeinmedizin. Förderung für 18 Monate garantiert. Teilzeitmodelle möglich. 2 Ärzte und 5 Schwestern warten auf Ihre Unterstützung. Kontakt: 0174/93 62 536 m.eisenschmidt-d.marx@t-online.de

•Hausärztlich tätiger Internist im Mittelbereich Lübben sucht ab sofort engagierten Arzt/Ärztin in WB zum FA/FÄ f. Allgemeinmedizin. Weiterbildungsermächtigung für 2,5 Jahre vorhanden. Flexible Arbeitszeiten möglich. Kontakt: info@arztpraxis-kohlick.de

•Ärztliche Psychotherapiepraxis (VT) in Barnim bietet ab sofort Anstellungsmöglichkeit (bis 10 Wochenstunden). Chiffre: AnKo/02/2017

•Fachärztin für HNO-Heilkunde sucht ab März 2017 eine Anstellungsmöglichkeit (Anstellungsumfang verhandelbar). Ultraschall-Fachkunde, Weiterbildungszertifikat und Akupunktur A-Diplom vorhanden. Bevorzugte Region: Brandenburg a.d.H./ Potsdam-Mittelmark, Potsdam. Kontakt: 0176/32 64 99 51 ellen.guder@web.de

•Pneumologisch ausgerichtete Praxis in Potsdam bietet eine Anstellungsmöglichkeit für einen Facharzt/In für Innere Medizin/Pneumologie. Beginn und Umfang der Zusammenarbeit verhandelbar. Kontakt: 0331/87 21 06 ulrike.burkhardt@dgn.de

•Für eine radiologische Praxis südöstlich von Berlin wird ab sofort ein Facharzt für Diagnostische Radiologie gesucht. Kontakt: 0171/21 54 404 Ansprechpartner für Chiffre-Anzeigen: Fachbereich Sicherstellung, Iris Kalsow, 0331/23 09 322 ikalsow@kvbb.de Pappelallee 5 14469 Potsdam

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Intern

Fortbildung

Wenige Minuten, das Richtige zu tun

Dr. Klaus-Gerrit Gerdts, Notfallmediziner und Referent beim diesjährigen Märkischen Praxistag, erklärt, warum regelmäßige Schulungen rund um den Notfall wichtig sind.

Was erwartet die Besucher des Märkischen Praxistages in Ihrem Seminar? Die neuen Leitlinien werden den Teilnehmern anhand von Fallbeispielen aus der Praxis mit klaren Handlungsstrategien für die Praxis präsentiert.

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Herzinfarkt, Lungenembolie, Anaphylaxie, Fremdkörperverlegung der Atemwege, das erstickende Kind sind „Angstnotfälle“, bei denen jedoch durch konsequentes, leitliniengerechtes Handeln in den ersten Minuten durch Arzt oder Ärztin mit dem Praxisteam die Lebensgefahr abgewendet werden kann. Als langjährig niedergelassener Landarzt und Rettungsmediziner sind mir die Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung in der Praxis geläufig, aber auch die enormen Chancen für den Notfallpatienten, wenn einfache Maßnahmen sofort eingeleitet werden.

Angekündigt ist ein videobasiertes interaktives Falltraining. Was verbirgt sich dahinter? Notfälle sind in der ambulanten Patientenversorgung zum Glück selten. Ruhiges und besonnenes Handeln lernt man nicht von eng beschriebenen Vortragsfolien oder in einem theoretischen Fachvortrag. Je realistischer in kleinen Gruppen im Team trainiert werden kann, umso besser klappt es am Tag X in der Realität. Wir schulen in unserem Seminar in kleinen Gruppen

Foto: privat

Seit 2015 gibt es neue Leitlinien in der Notfallmedizin. Welche zentralen Punkte gibt es in den Leitlinien? „Gerufene Hilfe kommt zu spät“ – die neuen Leitlinien legen großen Wert auf die Erstversorgung in den ersten zehn Minuten, noch bevor Notarzt und Rettungsdienst eintreffen. Sicheres Erkennen der Anzeichen eines Kreislaufstillstandes – und dazu gehört auch die Schnappatmung! – und die sofortige Einleitung von Thoraxkompressionen höchster Qualität sind wichtiger als komplizierte Anweisungen zur medikamentösen Therapie. Die zentrale Rolle der frühzeitigen Defibrillation wird betont. Ein automatischer Defibrillator gehört in jede Arztpraxis, auf jede Klinikstation. Dagegen haben traditionelle Rituale wie die endotracheale Intubation in den ersten Minuten nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Ganz wichtig: Bei einem Notfall in der Praxis, beim Hausbesuch, entscheiden die Erstmaßnahmen über das Schicksal des Notfallpatienten!


Intern

Fortbildung

typische Notfallsituationen aus der Praxis an Fallbeispielen. In den Gruppenräumen laufen Videos, auf denen der Fall dargestellt wird, als wäre es live. Es sind reale Aufnahmen von Patienten mit Myokardinfarkt, auf Abfrage erscheint das EKG, die Teilnehmer sehen und hören die Atemnot des Anaphylaxiepatienten als säße er vor ihnen, sie sehen, hören und fühlen den Stress, wenn ein Kleinkind plötzlich blau anläuft und nicht mehr atmet.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser interaktiven Form des Trainings gemacht? Wir erleben, wie die Teilnehmer von den Videos und Sounds gefangen werden und plötzlich an den computergesteuerten Phantomen handeln, als wären das echte Notfallpatienten. Sich selbst im Notfallstress erleben und die eigenen Reaktionen analysieren und beherrschen lernen ist ein wichtiger Teil unseres Trainings.

Warum sind regelmäßige Schulungen rund um den Notfall so wichtig und auch verpflichtend? Wir sind in unserer interdisziplinären Medizin gewohnt, bei Problemen den Fachkollegen hinzuzuziehen, weiterführende Diagnostik zu veranlassen, in die Klinik einzuweisen. Nichts davon geht im Notfall! Der erstbehandelnde Arzt gleich welcher Fachrichtung hat nur wenige Minuten Zeit, ohne kollegiale Beratung, ohne Literaturstudium, ohne „Google“ und auch ohne Vorwarnung aus dem Stand heraus das Richtige zu tun und sein Team koordiniert anzuleiten. Darin unterscheidet sich die Notfallversorgung vom Praxisalltag, und darum muss Notfallmedizin regelmäßig aufgefrischt und trainiert werden. Herr Dr. Gerdts, vielen Dank für das Gespräch.

Die Fragen stellte Christian Wehry.

Dr. med. Klaus Gerrit Gerdts ist Facharzt für Allgemein- und Notfallmedizin und ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landkreises Cuxhaven. Beim diesjährigen Märkischen Praxistag ist Herr Dr. Gerdts als Referent dabei. Sein Seminar trägt den Titel „Die ersten zehn Minuten entscheiden – Das Praxistraining für den Notfall“.

Märkischer Praxistag 2017

Die KVBB lädt ein zum 2. Märkischen Praxistag am 12. und 13. Mai 2017 ins Haus der Brandenburgischen Ärzteschaft in der Pappelallee 5! Es erwartet Sie wieder ein interessantes und umfangreiches Angebot an Workshops und Seminaren, diesmal unter dem Motto „Im Notfall sicher“. Nutzen Sie den Märkischen Praxistag als Treffpunkt, zur Fortbildung, als Informationsforum und für beratende Gespräche, am besten im Team! Unter www.maerkischer-praxistag.de erhalten Sie alle Informationen zum Programm, der Anmeldung und den Übernachtungsmöglichkeiten. Wir freuen uns auf Sie! Ansprechpartner: Gert-Günter Krenkel 0331/23 09 198, Wenke Marquardt 0331/23 09 372


Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot für Ärzte und Praxispersonal Termin | Ort

03.03.2017 14.00 – 20.00 04.03.2017 09.00 – 18.00 Potsdam 29.03.2017 14.00 – 19.00 Potsdam

Thema | Referent | Punkte

Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie (ZI) Dr. med. Ingo Herbst, FA f. Innere Medizin Fortbildungspunkte

5

Fortbildungspunkte

6

Fortbildungspunkte

8

Fortbildungspunkte

8

Sag nicht „Ja“, wenn Du „Nein“ denkst Dipl.-Theol. Torsten Klatt-Braxein, Praxis- und Unternehmensentwicklung, Coach und Dozent

29.03.2017 13.00 – 19.00 01.04.2017 09.00 – 17.00 Potsdam

Strukturiertes Schulungsprogramm für nichtinsulinpflichtige Typ-2-Diabetiker (ZI) Dr. med. Kristina Pralle, FÄ f. Innere Medizin

05.04.2017 14.00 – 20.00 08.04.2017 09.00 – 17.00 Cottbus

Strukturiertes Schulungsprogramm für insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker (ZI) Michela-Doreen Gereke, FÄ f. Innere Medizin

07.04.2017 15.00 - 18.00 Cottbus

Die GOÄ-Abrechnung leicht gemacht Daniela Bartz, PVS berlin-brandenburg-hamburg GmbH & Co. KG

Seite 56 | AUSGABE 2 / 2017

Kosten

105 Euro pro Arzt, 160 Euro pro Praxismitarbeiter (Teampreise auf Anfrage)

83 Euro T UCH GEB AUS

105 Euro pro Arzt, T 160 Euro UCH GEB S U pro PraxisA mitarbeiter (Teampreise auf Anfrage)

105 Euro pro Arzt, CHT 160 Euro EBU G S AUPraxispro mitarbeiter (Teampreise auf Anfrage) 40 Euro


Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot Ärzte und Psychotherapeuten Termin | Ort 08.03.2017 15.00 – 17.30 Potsdam

11.03.2017 09.00 – 16.00 Potsdam

Thema | Referent | Punkte

Kosten

Aktuelles und Dauerbrenner in der Abrechnung der Psychotherapeuten Abrechnungsberater der KVBB

40 Euro T UCH GEB AUS

Fortbildungspunkte

3

Fortbildungspunkte

6

Informationstag für Existenzgründer und Praxisabgeber KVBB & Partner

Existenzgründer 40 Euro, Praxisabgeber ohne Gebühr

Lesen Sie weiter auf Seite 58.

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AUSGABE 2 / 2017 | Seite 57


Intern

Fortbildung

Termin | Ort

Thema | Referent | Punkte

22.03.2017 15.00 – 17.30 Potsdam

Aktuelles und Dauerbrenner in der Abrechnung der Psychotherapeuten Abrechnungsberater der KVBB

15.03.2017 15.00 – 17.30 Potsdam

05.04.2017 15.00 – 17.30 Potsdam

05.04.2017 15.00 – 18.00 Potsdam

Ansprechpartner:

Seite 58 | AUSGABE 2 / 2017

EBM-Seminar für Hausärzte – Abrechnung nach Verträgen über die KVBB Abrechnungsberater der KVBB

Fortbildungspunkte

3

Fortbildungspunkte

3

Fortbildungspunkte

4

Aktuelles und Dauerbrenner in der Abrechnung der Psychotherapeuten Abrechnungsberater der KVBB

Tel.: 0331/23 09 426 Tel.: 0331/23 09 459 Tel.: 0331/23 09 198

40 Euro

40 Euro

40 Euro

Erfolgreiche Praxisabgabe – besser früher schon an später denken Michael Stillfried, Betriebswirtschaftlicher Berater der KVBB Karin Rettkowski, Niederlassungsberaterin der KVBB

Frau Friedrich Frau Thiele Herr Krenkel

Kosten

für Mitglieder der KVBB kostenfrei, Nichtmitglieder 40 Euro

Fax: 0331/23 09 288


Intern

Fortbildung

Aktuelles Seminarangebot für das Praxispersonal Termin | Ort

22.03.2017 15.00 – 18.00 Potsdam

24.03.2017 13.00 – 18.00 Potsdam 24.03.2017 13.00 – 18.00 Potsdam

Thema | Referent | Punkte

Selbsthilfe – Unterstützung für Patient und Praxis Josephine Händel, Koordinatorin für Selbsthilfe der Potsdamer Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen

Schmerzmanagement für die Praxis Dr. med. Knud Gastmeier, FA f. Anästhesiologie

Bevor alles zusammenbricht – Beratung von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz Birgitta Neumann, Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg

Kosten

kostenfrei

83 Euro 83 Euro

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AUSGABE 2 / 2017 | Seite 59


Intern

Leserbriefe

Danke für Ihr Engagement

„(…) hiermit möchte ich mich für Ihr Schreiben (…) bedanken, in dem Sie mitteilen, dass Sie erwirken konnten, dass die Regressstreitigkeiten mit der DAK bezüglich der Prüfanträge zur GOP 03212 beigelegt wurden. Für dieses Engagement im Interesse Ihrer Mitglieder bedanke ich mich, sicher im Namen aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen, ausdrücklich. Auch dieses Beispiel belegt wieder einmal, dass die KVBB sich als Vertretung ihrer Vertragsärzte versteht und in deren Interesse wirkt. Seit meiner Niederlassung im Jahr 2013 erlebe ich an vielen Stellen die Unterstützung

und kompetente Beratung durch Mitarbeiter(innen) der KVBB, sei es bei der Abrechnungsberatung, Beratung zu Fragen bei Verordnungen oder Wirtschaftlichkeitsstatistiken etc. In diesem Sinne möchte ich Sie ermutigen, diese Politik fortzuführen und uns als starke KV zu vertreten und für uns und unsere Arbeit im Sinne der guten Patientenversorgung und angemessenen Honorierung dieser verantwortungsvollen Arbeit zu wirken und bei Bedarf auch zu streiten.“ Dr. med. Uwe Kalinka, Facharzt für Allgemeinmedizin, Potsdam

Intern

Impressum

Monatsschrift der KassenärztlichenVereinigung Brandenburg

Herausgeber: Landesgeschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam, Telefon: 0331/23 09 0, Telefax: 0331/23 09 175, Internet: www.kvbb.de, Email: info@kvbb.de

Redaktion: Dr. med. Hans-Joachim Helming (ViSP), MUDr./CS Peter Noack, Dipl.-Med. Andreas Schwark, Kornelia Hintz, Christian Wehry, Ute Menzel Redaktionsschluss: 14. Februar 2017

Satz und Layout: KV Brandenburg, Bereich Kommunikation,Telefon: 0331/23 09 196, Telefax: 0331/23 09 197

Druck: vierC print+mediafabrik GmbH & Co. KG, Gustav-Holzmann-Straße 2, 10317 Berlin, Telefon: 030/53 32 70 0 Telefax: 030/53 32 70 44, E-Mail: info@vierc.de Anzeigenverwaltung: vierC print+mediafabrik GmbH & Co. KG, Gustav-Holzmann-Straße 2, 10317 Berlin Telefon: 030/53 32 70 0, Telefax: 030/53 32 70 44, E-Mail: info@vierc.de Anzeigenannahmeschluss: Jeder 5. des Monats. Zur Zeit gilt die Preisliste vom 1. März 2014. Erscheinungsweise: Monatlich. Auflage: 5.200 Exemplare

Seite 60 | AUSGABE 2 / 2017


Rufnummern für KVBB-Service Funktion

KVBB-ServiceRufnummer neu

Zentrale Einwahl

0331 98 22 98 00

Fortbildung

0331 98 22 98 02

Informationsdienst/KOSA EBM/Abrechnungsberatung Formularbestellung FAX Formularbestellung

Benutzerservice DatenNerv/KV-Safenet Beratung Beiräte und neue Mitglieder

Bereitschaftsdienst-Management FAX Bereitschaftsdienst-Management Beratung zu Verordnungen und Wirtschaftlichkeitsprüfung

0331 98 22 98 01

0331 98 22 98 03

0331 98 22 98 04 0331 98 22 98 05

0331 98 22 98 06 0331 98 22 98 07

0331 98 22 98 08 0331 98 22 98 09 0331 98 22 98 11

Betriebswirtschaftliche Beratung

0331 23 09 280

Niederlassungsberatung

0331 23 09 320

Patiententelefon

0331 98 22 98 51


KV-Intern 02/2017  

KV-Intern ist die monatliche Publikation der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

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