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ZEIT ZEIT ZEIT ZEITDRUCK 3/09

FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER DRUCKEREI HAHN GMBH

KUNDENBINDUNG – KUNDENZEITSCHRIFT Die HAHN-Gruppe produziert im Kundenauftrag wie auch für sich selbst mehrere regelmäßig erscheinende Kundenzeitschriften. Der Erfolg dieses Marketinginstrumentes wächst stetig. Verfügt ein Unternehmen über einen Kundenstamm oder hat es die Möglichkeit, aus Laufkunden Stammkunden werden zu lassen, ist die Entwicklung einer Kundenzeitschrift eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Marketingkonzept. Magazine und Zeitungen für Kunden und Mitarbeiter haben einen hohen Stellenwert. Keine Imagebroschüre, kein Mailing und kein Produktkatalog vermag dem Leser Unternehmenswerte, Innovationskraft, Mitarbeiterkompetenz und Kundenorientierung so anschaulich und nah zu vermitteln wie ein gut gemachtes Kundenmagazin. Die Hürde erscheint zunächst hoch, doch die Lösung ist ganz einfach: Aus Elementen des Corporate Designs wird ein Grundlayout erstellt. Eine schlüssige und unterhaltsame Inhaltskonzeption sorgt für Leseinteresse. Fotografien, Zeichnungen und Grafiken wecken Emotionen und machen die Wort-

beiträge anschaulich. Wie oft die Kundenzeitschrift erscheint, unterliegt keinen festen Regeln. Die Erscheinungsintervalle sollten dem Kommunikationsbedarf zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden angepasst werden. Eine regelmäßige Erscheinungsweise ist erstrebenswert. Von großer Bedeutung für die Kundenkommunikation ist die Möglichkeit der Rückmeldung. Über Fragebögen und unterhaltsame Spielangebote kann ein Unternehmen im Gegenzug Resonanz und Anregungen von den Kunden erhalten. Ein zufriedener Kunde soll auch zufrieden bleiben. In der Hahn-Gruppe können alle technischen Abläufe effektiv gestaltet werden. Aus der Kernkompetenz der Druckerei heraus haben wir den gesamten Workflow mit modernster Technik ausgestattet und bieten ganzheitliche Lösungen für die vollständige Produktionskette der Marketingkommunikation an. Dem Druck schließt sich eine vielfältige und raffinierte Weiterverarbeitung an. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, begnügen wir uns nicht mit der Verpackung und dem Versand an den Auftraggeber, sondern wir übernehmen die gesamte Logistik nach einem Vertei-

lerschlüssel bis hin zum portooptimierten Einzelversand. Jeder Adressat kann individuell angesprochen werden. Wichtig ist allein, dass Kundenmagazine ihre Empfänger ansprechen, auf deren Bedürfnisse eingehen und die Aufmerksamkeit des Lesers fesseln. Möchten Sie sich beraten lassen? Wir sind für Sie da. Norbert Hahn KUNDENZEITUNG GEBR. WACHS

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DIE ENTWICKLUNG ROSTOCKS

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DIE SPRINTSTARS DER MODERNEN KOMMUNIKATIONE

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WERDEGANG EINER KUNDENZEITSCHRIFT

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KALENDERTIPP

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MUSIKALISCHE LANDPARTIE

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GEBR. WACHS –

solides Handwerk und zeitgemäßes, professionelles Marketing

„Als effektives Medium zur Kommunikation mit über 3.000 Kunden und Geschäftspartnern geben wir eine eigene Hauszeitung heraus. Diese Entscheidung war goldrichtig und hat uns weiter nach vorne gebracht!“ Lars Wachs, Geschäftsführer

Investment langfristig rechnet. Wichtig sind dabei Partner, die ihr Handwerk verstehen, sowie die Einhaltung einer gewissen Kontinuität im Unternehmen. Denn schließlich bedeutet die Zeitung eine Chance, seine Kunden immer wieder mit interessanten Berichten und Informationen auf dem Laufenden zu halten und die Kundenbindung zu erhöhen.

Aufgabe: Das Unternehmen Gebr. Wachs ist seit 1990 in den Bereichen Heizung, Sanitär und Bauklempnerei erfolgreich am Markt. Die beiden Brüder Lars und Nils Wachs sind nicht nur hervorragende Handwerker und Meister ihres Fachs, sondern auch agile Unternehmer. Früh erkannten sie, dass hervorragende Arbeit, guter Service und ständige Weiterbildung der Mitarbeiter allein kein Garant für Wachstum sind. Die Unternehmenswerte und die Kompetenz müssen auch öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden. So holten sie sich sehr bald professionelle Partner ins Haus, die bei der Umsetzung halfen. Das Ergebnis ist ein einheitlicher und aufmerksamkeitsstarker Marktauftritt, der in der Branche seinesgleichen sucht. Das Logo und die Hausfarben finden sich auf allen PKW und Einsatzfahrzeugen, auf den Drucksachen, der Gebäudebeschriftung, den Baustellenschildern sowie der Arbeitsbekleidung der Mitarbeiter wieder. Das vermittelt Professionalität und verankert sich im Unterbewusstsein potenzieller Kunden. Um das vielschichtige Leistungsangebot und die Innovationen und Nachrichten aus der Firma noch besser kommunizieren zu können, entschieden sich die Brüder Wachs, ein eigenes Kundenmagazin ins Leben zu rufen. Umsetzung: Eine Kundenzeitung sollte so konzipiert sein, dass sie durch sich selbst überzeugend wirkt. Dieses Rezept probierte auch die Firma Gebr. Wachs und wünschte sich ein qualitativ gutes Papier mit einer speziellen Drip-Off-Lackierung. Bei diesem Veredlungsverfahren auf Lackbasis werden beispielsweise die Bildelemente hochglanzlackiert, während die restliche Seite matt lackiert wird. Der dadurch erzielte Effekt erhöht nochmals die Aufmerksamkeit des Betrachters und bewirkt eine einmalige Haptik des Papiers. Die dafür benötigte Lackform wird in der Druckerei nach der Übergabe der Layoutdaten individuell angelegt. Bei der Produktion einer Kundenzeitung sind nicht nur wirkungsvolle Bilder entscheidend, sondern auch die richtige Mischung zwischen Bildern und Texten. Nach der Produktion wird die „rohrpost“ – so der Titel der Zeitschrift – adressiert, ein2

Redaktion „Zeitdruck“

Kurzporträt

Gebr. Wachs GmbH & Co. KG

zeln in Folie geschweißt und portooptimiert per Post an ca. 3.500 Kunden und Geschäftspartner versendet. Sie erscheint dreimal jährlich. Fazit: Die Kundenzeitung ist ein wichtiger Baustein bei den Marketingmaßnahmen der Firma Gebr. Wachs. Sie ist Informationsträger, Referenzabbild und Kontakthilfe – und schafft nicht zuletzt Vertrauen zum Handwerker. Sicher muss eine Entscheidung für ein solches Produkt auch reifen, da diese Werbemaßnahme zunächst eine Investition darstellt, die sich erst durch Kontinuität amortisiert. Dieses Beispiel veranschaulicht aber deutlich, dass sich solch ein

ZEITDRUCK 3/09 FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER DRUCKEREI HAHN GMBH

Die Firma Gebr. Wachs wurde 1990 durch den Klempner- und Installateurmeister Lars Wachs und den Heizungs- und Lüftungsbaumeister Nils Wachs gegründet. Heute arbeiten über 20 Mitarbeiter in dem Unternehmen, betreuen mit hervorragender Technik und viel Erfahrung namhafte Kunden wie Liebherr, die Deutsche Immobilien AG oder die Stadtbäckerei in Rostock-Elmenhorst. Sie sind bei fast allen regionalen Bauvorhaben vertreten und übernehmen anschließend den Service, die Wartung und den Kundendienst. Auch ein 24-Stunden-Notdienst wurde eingerichtet. Insgesamt werden heute etwa 1.500 Heizungsanlagen gewartet. Im Jahr 2000 erfolgte die Gründung der Firma KLO & CO., die im Bereich der Rohrund Kanalreinigung tätig ist. Seit 2008 sind die Gebr. Wachs Teilnehmer der UPTODATEOffensive® - „Profi im Handwerk“. www.gebr-wachs.de


DIE ENTWICKLUNG DER HANSESTADT ROSTOCK

Die Hansestadt Rostock hatte enge Handelsbeziehungen nach Norwegen und vermittelte oft bei Konflikten zwischen den Bündnispartnern Lübeck und Stralsund. Ein spätgotisches Kleinod aus dem 15. Jh. in der damaligen Blutstraße, heute die Stadtbibliothek

Seit etwa 600 n. Chr. lebte der slawische Stammesverband der Kessiner vom sagenhaften Volk der Wilzen auf einer Insel in der Nähe des heutigen Petridammes, wo sich die Oberwarnow in die Unterwarnow verbreitert. Der Name Rostock lässt sich übersetzen in ‚auseinander’ für ‚roz’ und ‚Fluss’ für ‚tok’, also der Fluss, der auseinander fließt oder sich hier gabelt. Bei slawischen Siedlungen war es üblich, eine Burg zu unterhalten, um sich vor Feinden schützen zu können. Das Oberhaupt der Kessiner war ein Fürst.

Das Kerkhoffhaus ist ein Patrizierhaus aus dem 15. Jh., heute Stadtarchiv und Standesamt

Nachdem die Heere der Sachsen und Dänen von 1160 bis 1168 die heidnischen Slawen zwischen Elbe und Oder unterworfen hatten, bekannte sich der Slawenfürst Pribislaw, ein Sohn des getöteten Kessiner Fürsten Niklot, zum Christentum und erhielt das Land Mecklenburg von Heinrich dem Löwen als Lehen. Die Zuwanderung aus dem übervölkerten Westen begann. Zudem gab es an der Ostsee eine Wärmeperiode, die die Ostsiedlung begünstigte. Nach den christlichen Missionaren kamen Mönche, Handwerker und Kaufleute u. a. aus Westfalen, Friesland, Sachsen und Flandern, richteten auf der Insel mit der zerstörten Fürstenburg einen Marktplatz und die Kirche St. Clemens mit einem deutschen Priester ein. Um 1200 wurde die Siedlung zu klein, und auf einem Hügel an der Warnow wurde mit der Errichtung einer Stadt nach dem Vorbild Lübecks begonnen. Ein Marktplatz, heute der Alte Markt, und die Kirche St. Petri entstanden. 1218 erhielt

Rostock vom mecklenburgischen Fürst Borwin I. das lübische Stadtrecht. Die Stadt wuchs in einem atemberaubenden Tempo, und es entstanden in nur wenigen Jahrzehnten weitere Teilstädte um St. Nikolai, St. Marien und St. Jacobi. So wurde 1230 mit dem Bau der Marienkirche begonnen, und von 1252 stammt der erste Beleg über die Neustadt um St. Jacobi. 1265 vereinigten sich die Teilstädte, gründeten den Neuen Markt, das Rathaus und umgaben die gesamte Stadt mit einer Wehrmauer. Rostock wuchs bis ins 19. Jahrhundert nicht über diese Stadtgrenze hinaus, und die Einwohnerzahl blieb weitgehend konstant. Um 1300 lebten in Rostock etwa 10.000 Menschen, 1812 waren es 12.500. Die weitere Stadtentwicklung beruhte auf dem offenen Zugang zum Meer über die 12 Kilometer lange Unterwarnow und der Gewährung der Zollfreiheit, der wechselseitigen Befreiung von Handelszöllen, die üblicherweise an den Adel entrichtet werden mussten. Es war eine mittelalKaufmannshäuser in Lübeck terliche Fördermaßnahme, die Rostock bis heute zum Kernstück Mecklenburgs werden ließ. 1259 schloss sich Rostock mit Lübeck und Wismar gegen Seeräuber zusammen, und es wurde der Wendische Städtebund zwischen Kiel, Lübeck, Wismar, Rostock und Stralsund gegründet. Ein Gründungsdatum für die Hanse gibt es nicht. Dieser im 14. Jahrhundert mächtigste Städtebund Nordeuropas entwickelte sich aus mehreren Bündnissen zuvor. Ziel war der gegenseitige Schutz vor Piraterie, Rechtshilfe sowie Handelsprivilegien auf den Märkten des Fernhandels der hanseatischen Kaufleute.

Die südliche Stadtmauer mit dem Lagebuschturm und St. Nikolai

Der Haupterwerbszweig der Rostocker Bevölkerung war das Handwerk, das seit dem Ende des 13. Jh. in Zünften organisiert war. In der Zahl nicht so groß, jedoch von größtem wirtschaft-

Tunnel mit Schwibbogen mit dem Bild des Hl. Nikolaus an der Nikolaikirche

lichem Gewicht waren die Kaufleute des Exportund Zwischenhandels. Seit dem 14. Jh. existierten die Schonen-, Düna-, Bergen-, Wik- und Flandernkompanien und im 15. Jh. die Spanienfahrerkompanie. Eng verquickt mit diesen Fernhandelsgemeinschaften war die Brauereikompanie, deren Bier in den Export ging. Außerhalb der Stadtmauern wurde Hopfen angebaut. Auch Getreide, Mehl und Malz gingen über See in den Export. Die Haupthandelsrichtung ging nach Norwegen, nach Bergen und in die Wik von Oslo-Tönsberg. Intensive Beziehungen wurden auch zum livländischen Raum (Riga, Reval) und nach Schweden gepflegt. Der Zwischenhandel florierte u. a. mit Tuchen, Eisenwaren und Salz aus England, Flandern und Westfalen. In der Hanse-Organisation war Lübeck das Oberhaupt, stand aber oft mit der ebenfalls mächtigen pommerschen Hansestadt Stralsund in Konflikt. Rostock in der Mitte musste häufig vermitteln und richtete auf „neutralem“ Boden mehrere Hansetage aus. Zu den Hansetagen, Tagfahrten genannt, wurden in unregelmäßigen Abständen die Gesandten der nordeuropäischen Mitgliedsstädte eingeladen, um dringende Probleme zu beraten und Entschlüsse zu fassen. 1419 wurde in Rostock die erste Universität im Ostseeraum und in Norddeutschland, die dritte in Deutschland gegründet. Anfangs bestand sie aus einer juristischen, einer medizinischen und einer philosophischen Fakultät. Erst 1433 kam die theologische Fakultät hinzu, die zuvor vom Papst nicht gewährt worden war. Prof. Rolf Hammel-Kiesow, Siegfried Wittenburg 3


Hahn Direktmarketing

Die Sprintstars der modernen Kommunikation Erobern Sie die Herzen der Zielgruppe mit den Mitteln der Gestaltung, der vielfältigen Drucktechnik und des optimalen Versands! Nach den Erfahrungen im Internet erlebt die gute, alte und bewährte Post ihre Renaissance, denn auch sie ist schneller geworden.

Täglich werden 220 Milliarden E-Mails rund um den Erdball verschickt. Das sind pro Erdmensch, vom Säugling bis zum Greis, von den Inuits in Alaska bis zu den Aborigines auf Tasmanien 36 Mal Post. Weil nicht alle Menschen auf Erden dem Internet verfallen sind, treffen bei jedem der 1,6 Milliarden aktiven E-Mail-Nutzer durchschnittlich 150 elektronische Mitteilungen ein. Täglich. Unaufhörlich. Tendenz steigend.

Noch vor zwei, drei Jahren bestand die Arbeit einer Sekretärin in einem deutschen mittelständischen Betrieb darin, morgens 300 bis 500 Spams zu löschen und die wirklich wichtigen Nachrichten herauszufiltern. 90 Prozent aller E-Mails sind Spams. Dann bleiben immer noch 15 Postsendungen pro Tag und Nutzer, die gelesen, verstanden und bearbeitet werden wollen. Auch am Wochenende. Bei T-online gingen 2006 täglich über eine Milliarde Spams ein – bis automatische Spam- und Virenfilter entwickelt wurden, die den Spam- und Virenversendern immer eine Nasenlänge hinterherhinken. Das Internet, so vorteilhaft schnell und demokratisch es funktioniert, verkommt langsam zu einem Sorgenkind, dem ein schlechtes Benehmen anhaftet. Ist das elektronische Medium Internet überhaupt noch tauglich für eine seriöse und vertrauliche Kommunikation? Ist es für Werbung bzw. Geschäftsanbahnung geeignet? Immer öfter hört man: „Ich habe eine E-Mail geschickt. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten.“ Bei dieser Informationsflut muss man sich angewöhnen, telefonisch nachzufragen, ob eine E-Mail mit wichtigen Informationen überhaupt den Empfänger erreicht hat. Nach den Erfahrungen im Internet erlebt die gute, alte und bewährte Post ihre Renaissance, denn auch sie ist schneller geworden. Briefpost wird in Deutschland über Nacht transportiert und erreicht bis zum Mittag des Folgetages den größten Teil der Empfänger. Auch die Preise für den Versand eines gedruckten Mediums sind gesunken. Dank des Internets als Konkurrent. Das ist jetzt Ihre Chance für einen Wettbewerbsvorteil! Erobern Sie die Herzen der Zielgruppe mit den Mitteln der Gestaltung, der vielfältigen Drucktechnik und des optimalen Versands! Wir halten Sie über die Möglichkeiten auf dem neuesten Stand. Immer wenn es um seriöse Informationen an Kunden bzw. Wunschkunden, Geschäftspartner oder andere Interessengruppen geht, sind Malings die Sprintstars der modernen Kommunikation. Sie kommen rasch auf Touren und sind schnell am Ziel. Norbert Hahn 4

ZEITDRUCK 3/09 FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER DRUCKEREI HAHN GMBH


Axel Gerr

VOM WERDEGANG EINER KUNDENZEITSCHRIFT Ein Interview mit Axel Gerr

1967 in Rostock geboren 1990 bis 1992 Lehre zum Offsetdrucker seit 2003 in der Druckerei Hahn in verschiedenen Produktions- bereichen tätig seit 2009 gemeinsam mit Sandro Schacht verantwortlich für die technische Auftragsvorbereitung und Logistik

Was kostet eine Kundenzeitschrift? Eine Kundenzeitschrift sollte insgesamt so viel kosten, dass der geschäftliche Nutzen, der daraus entsteht, die Kosten um ein Vielfaches übersteigt. Ich kann keinen Pauschalpreis nennen, denn die Seitenanzahl und die Erscheinungsweise sind abhängig vom Kommunikationsbedarf und die Auflagenhöhe orientiert sich an der Anzahl der Kunden und Geschäftspartner. Auf jeden Fall muss die Zeitschrift gut gemacht sein, denn der Empfänger entscheidet, ohne dass wir ihn beeinflussen können: Wenn er die Zeitschrift liest, bevor er sie in den Papierkorb wirft, ist das Ziel erreicht. Danke für das Gespräch! Redaktion Zeitdruck

Herr Gerr, können Sie uns eine kleine Geschichte vom Werdegang des „ZEITDRUCK“ erzählen? Bereits ab 1993 erschienen in damals noch unregelmäßigen Abständen aktuelle Infoblätter und Zeitungen, die über die Entwicklung der Firma berichteten. Damals, nach dem Neubeginn 1990, war alles noch sehr ungewohnt, Mecklenburg-Vorpommern war ein „neues Bundesland“. Unsere Druckerei hat zwar eine lange Tradition, aber genauso wie unsere Kunden waren wir Anfang der 90er Jahre unerfahren, was Marketing und Kommunikation betrifft. Heute, nach fast 20 Jahren, können wir vielleicht sagen, dass wir einen Markt haben und ihn kennen. Aber Mecklenburg-Vorpommern ist dennoch kein über Jahrzehnte gewachsenes Industrieland. Es muss sich seine eigene Struktur aufbauen, auch in Bezug auf die Medien. Dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen und muss ununterbrochen reflektiert werden. Seit wann gibt es den „ZEITDRUCK“? Unter dem Namen „ZEITDRUCK“ gibt es die Zeitung seit dem Jahr 2003. Damals haben wir sie redaktionell noch im eigenen Hause erstellt. Doch es wurde nach einiger Zeit eine Belastung, als Dienstleistungsunternehmen bei laufenden Produktionen alles selbst zu machen und neben Kundenaufträgen auch eine Zeitschrift pünktlich fertig zu stellen. Erst 2005 haben wir die Redaktion teilweise einem externen Team anvertraut. Wann erfolgte die Änderung auf das heutige Niveau? Die erste Zeitschrift nach einem überarbeiteten Konzept war die Ausgabe 1/08. Ich weiß nicht, ob es jemand bemerkt hat, und es war auch Absicht, dass der Übergang sachte erfolgt. Seitdem verfolgen wir die Devise „Bild schlägt Text“ und achten darauf, dass ein gewisser Anteil der Fotografien die Arbeit in unserem Hause darstellt. Wir sind ein mittelständischer Betrieb mit etwa 40 Mitarbeitern, da gibt es genug Bilder. Und die sind authentisch. Ist die Entwicklung der Kundenzeitschrift damit abgeschlossen? Wer seine Entwicklung als abgeschlossen betrachtet, kann sich einen Grabstein bestellen. Die Kundenzeitschrift ist keine Einbahnstraße vom Anbieter zum Kunden, sondern es müssen auch wieder Informationen zurückfließen. Kommunikation bedeutet sprechen und zuhören, also lesen und antworten. Im Internet richten die Redaktionen Blogs ein, in denen die User ihre Meinung kundtun können. Ob sie dort ernst genommen werden, ist eine andere Frage. In der Kundenkommunikation jedoch muss man seine Kunden ernst nehmen. Keine Frage ohne Antwort und für jedes Problem eine Lösung. Auch an die Rückmeldung muss man bei einer Kundenzeitschrift denken, denn das sind doch die wichtigsten Informationen! Das macht sogar den entscheidenden Vorteil zwischen Werbung und Kommunikation aus. 5


DER KALENDERTIPP:

OLD HANSA – NEW HANSA 2010

verhandelten ihre Waren von Skandinavien bis nach Portugal, Italien und Lemberg (Lwów). Das Ende dieser überterritorialen, ›international operierenden‹ Organisation war mit der Verfestigung des europäischen Staatensystems gegen Ende des 17. Jahrhunderts gekommen. Der Kalender veranschaulicht das lange Nachleben der Hanse bis heute. Bedeutende Hansestädte werden in aktuellen Farbfotos vorgestellt.

In der Edition Hahn erscheint seit 2009 regelmäßig der Kalender OLD HANSA – NEW HANSA

Preis:

Seit der ZEITDRUCK-Ausgabe 2/07 entführen wir Sie als Leser ins ausgehende Mittelalter und machen Sie mit der Geschichte Nordeuropas und vor allem der deutschen Ostseeküste vertraut. In der Edition Hahn geben wir einen repräsentativen Kalender heraus, um die gemeinsame Kultur der Völker im Norden der Europäischen Union zu veranschaulichen. Manchen Menschen heute mag das Mittelalter als düster, schmutzig und brutal erscheinen, aber wenn wir die Vorstellungen einmal umdrehen, würden die Menschen im Mittelalter unser Heute vielleicht ähnlich empfinden. Doch wenn wir uns ihre damals modernen Bauwerke anschauen, empfinden wir Achtung vor der in jener Zeit vollbrachten Leistung.

Bildkalender M-V Zwischen Ostseestrand und Seenland 2010 Dieser Klassiker beeindruckt durch seine emotionalen Abbildungen der Küste, der Landschaft und seiner Sehenswürdigkeiten.

29,00 Euro inkl. 19 % Mwst. 24,37 Euro netto (Mengenrabatt möglich) zzgl. Versandkosten Werbeaufdruck möglich

Wir danken den Historikern Prof. Rolf-Hammel Kiesow und Prof. Matthias Puhle für die wissenschaftliche Beratung.

Die Hanse war ein einzigartiges Phänomen der europäischen Geschichte. Niederdeutsche Kaufleute aus rund 200 Städten zwischen IJsselmeer und Peipussee dominierten vom 13. bis zum 16. Jahrhundert fast 300 Jahre lang den europäischen Handel von Nordwestrussland bis England. Sie

Er stellt ein beliebtes Werbegeschenk zum Jahreswechsel dar. Auf Wunsch versehen wir ihn mit Ihrem Werbeindruck.

Das neue MeckPomm-Gewinnspiel

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Gewinnen Sie interessante Lektüre mit einem repräsentativen Kalender!

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(Ä, Ö, Ü = AE, OE, UE)

Die Kenner der Publikationen der Edition Hahn haben beim Rätseln einen kleinen Vorteil. Viel Spaß! 6

ZEITDRUCK 3/09 FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER DRUCKEREI HAHN GMBH

Kennen Sie Mecklenburg-Vorpommern? Schreiben Sie die Namen der vier abgebildeten Orte fortlaufend in die vorgesehenen Felder. Übertragen Sie die Buchstaben den zugeordneten Nummern entsprechend in die untere Zeile. Bei richtiger Zuordnung ergibt sich das Lösungswort. Senden Sie dieses per E-Mail, Fax oder Post bis zum 31. Oktober 2009 an uns, und vergessen Sie den Absender nicht. Unter den Einsendungen mit der richtigen Lösung werden drei Gewinner ausgelost. Diese erhalten je einen neuen Kalender „OLD HANSA – NEW HANSA 2010“. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Lösungswort im ZEITDRUCK 2/09 hieß: KLIMANEUTRAL Die Gewinner sind: 1. Thomas Stock, Rostock 2. Anke Rall, Rostock 3. Anna Bruß, Schwerin

Herzlichen Glückwunsch!


Auf zur musikalischen Landpartie

Klassik unter freiem Himmel, in Schlössern, Herrenhäusern, Scheunen und Kathedralen sowie ein Schwerpunkt auf junge Solisten und Ensembles haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu einem der attraktivsten Festivals Europas gemacht. Sie bescheren darüber hinaus dem norddeutschen Bundesland ein imageprägendes Qualitätssiegel von besonderer Güte mit einer zusätzlich wirtschafts- und kulturpolitischen Nachhaltigkeit.

Das Festspiele Magazin

Über das ganze Land verteilt. Die Spielorte der Festspiele.

nach Hause zurückkommt, der ist erfüllt von einem Erlebnis, welches ihm kaum ein anderes Kulturereignis in dieser Form versprechen kann. In enger Abstimmung mit den Festspielen und der Agentur ESKOM Partner, Hamburg ist die Druckerei Hahn für einen Großteil der Printerzeugnisse dieser Festspiele verantwortlich.

Seit 1990 nutzen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern die Einzigartigkeit der Kulturlandschaft entlang der Küste mit ihren vier Hansestädten und deren Backsteinjuwelen sowie dem hügeligen, felderreichen Hinterland der unzähligen Seen, Schlösser, Gutshäuser und Scheunen, um hier klassische Musik auf höchstem Niveau zu präsentieren. Und das flächendeckend, als ein über das ganze Land ausgebreiteter Musikteppich, der jedes Jahr in den Sommermonaten von Juni bis September neu ausgerollt wird. Gewebt aus großen Stars der Musikszene, aus der musikalischen Tradition des Landes, vor allem aber aus dem reichen Fundus der nachwachsenden Künstlergeneration, die bei diesen Festspielen in dem Projekt „Junge Elite“ gefördert und nachhaltig unterstützt wird. Steile internationale Karrieren nahmen hier ihren Anfang – Julia Fischer, Daniel Hope, Daniel MüllerSchott und Viviane Hagner, um nur einige zu nennen, sind sicht- und hörbare Beweise für diese Förderung. So kommen diese Künstler gern zurück an die Stätte ihres Aufstiegs und geben ihr Können und ihre Erfahrung als „Preisträger in Residence“ – in dieser Form einmalig in Deutschland – an die jungen Künstler weiter. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern locken mit ihren rund 110 Konzerten in über 70 Spielorten jährlich rund 55.000 Freunde der klassischen Musik in unser Land. „Auf zur musikalischen Landpartie“ ist der Slogan der Festspiele. In ihm bündeln sich die Aufforderung, sich aufzumachen und loszufahren, sowie das Versprechen einer musikalisch genussvollen Fahrt hinaus in die Natur. Wer von dieser Fahrt

Schloss Ulrichshusen. Herzstück der Festspiele

Der nächste ZEITDRUCK erscheint in einer Auflage von 35.000 Stück. Etwa 30.000 Exemplare erreichen als Beilage der IHK-Zeitschrift „WIR“ (Rostock) direkt Entscheidungsträger von Unternehmen. Möchten Sie mit Ihren Leistungen und Produkten ebenfalls auf dieser Seite vorgestellt werden? Rufen Sie doch einfach an! 7


KONTAKT ZEITDRUCK

PERSONELLES Wechsel in der Auftragsbearbeitung

TORSTEN HAHN Druckermeister Geschäftsleitung

NORBERT HAHN Druckermeister Geschäftsleitung

HORST HAHN Druckermeister Geschäftsleitung

PETER BEESE Verkaufsrepräsentant Außendienst

MARIO PAAP Kalkulation Ein- und Verkauf

Zum 1. Juni 2009 hat Frau Öner unsere Firma aus privaten Gründen verlassen. In den drei Jahren, in denen Frau Öner bei uns beschäftigt war, hat sie viel zur Entwicklung und Optimierung der Produktionsorganisation beigetragen. Dafür danken wir ihr an dieser Stelle nochmals herzlich. Wir wünschen ihr in ihrer „alten“ Heimat Kassel alles Gute und einen erfolgreichen Neustart. Herr Axel Gerr hat ihren Platz in unserer Druckerei eingenommen und wird ihre Arbeit engagiert fortführen. Neue Kundenberaterin im Innen- und Außendienst

MANUELA BRUSS Assistentin der Geschäftsleitung

AXEL GERR Auftragsbearbeiter Logistik

SANDRO SCHACHT Auftragsbearbeiter Kalkulation

KAY KUNTZE Auftragsbearb./EDV Hahn Direktmarketing

ANDREA STAPEL Kundenberaterin Innen-/Außendienst

Seit dem 1. August 2009 ist Frau Andrea Stapel in unserem Hause als Kundenberaterin tätig. Sie hat bereits einige Jahre Erfahrung im Marketing und Vertrieb in verschiedenen Branchen gesammelt, unter anderem bei einem privaten Postzusteller. Somit verfügt sie über ein fundiertes Basiswissen rund um das Thema Mailing. Zurzeit wird Frau Stapel in allen Bereichen unserer Firma intensiv geschult. Ab Oktober wird sie unseren Kunden neben Herrn Beese als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.

Neuer Hochgeschwindigkeits-InternetAnschluss

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Feldweg

Steinbecker Weg

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Gewerbe

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Druckerei Hahn GmbH Steinbecker Weg 1c D-18107 Rostock-Elmenhorst Tel +49 (0) 3 81 / 7 78 01 - 0 Fax +49 (0) 3 81 / 7 95 42 24 kontakt@druckerei-hahn.de www.druckerei-hahn.de

Wir beraten Sie gern!

Ab September dieses Jahres verfügen unsere Unternehmen über einen erweiterten neuen Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Dieser erlaubt eine Übertragungsrate von garantierten 5.000 kbit/s sowohl im Daten-Download als auch im Upload von Daten. Notwendig wurden die höheren Geschwindigkeiten durch das ständige Wachsen des Datentransfervolumens (eMail und FTP) und die Erweiterungen der Serviceleistungen der Hahn-Gruppe im Internet (Web-Shops). Bis Jahresende ist außerdem die Installation eines Web-Portals geplant, welches das gesamte Datenhandling zu einem Auftrag wesentlich beschleunigt und besser organisiert. Alle Freigabeprozesse bis zum Druck können ebenfalls darüber abgewickelt werden. Insbesondere für periodisch wiederkehrende Aufträge bringt das einen erheblichen Zusatznutzen und spart wertvolle Zeit.


Zeitdruck 03/09