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H. & D. ZIELSKE

BERLIN FÜR RAPHAEL


Leicht zu verstehen ist das alles nicht: Die Fotos von Horst und Daniel Zielske fordern den Betrachter – und sie fordern dessen zweiten Blick. Die Bilder sind mitunter von einer solchen Intensität, dass sie den Blick geradezu zwingend anziehen. Sie sind einerseits von einer schwebenden Leichtigkeit, dass sie eine ganz unwirkliche, engelhafte Aura verbreiten. Dann wieder wirken sie dunkel und dräuend – wie ein in irdene Farbe getauchter »Film Noir« der Vierzigerjahre. Es ist die eigenartige Inszenierung des Lichts, eingefangen in vielminütigen Dauerbelichtungen, und der scharfe chirurgische Blick für das Bühnenbildhafte in der Stadtlandschaft, was die Fotografie von »H. & D. Zielske« so herausragend macht. Ein »magischer Realismus«, der zeigt, was ist, und doch alles ganz anders erscheinen lässt. Nicht leicht zu verstehen ist auch die Arbeitsweise des Fotografengespanns. Neulich hat ein Nachbar die beiden einfach mal angesprochen: »Sagt mal, ihr habt doch gesagt, ihr seid Fotografen. Aber wenn die Sonne scheint, sitzt ihr immer nur im Garten.« Horst und Daniel Zielske erzählen die Anekdote mit dem für Vater und Sohn so typischen verschmitzten Gesichtsausdruck. »Wir fotografieren am liebsten an Regentagen, wenn es gewittert, nachts zwischen eins und zwei.« Schönwetterfotografen sind die beiden Göttinger beileibe nicht. Sie nutzen den Mond oder die Lichter der Großstädte als Restlichtquelle – und den Himmel als gigantischen Reflektor. Leicht ist das nicht zu verstehen: »Wir hatten bis dahin nie wirklich Lust, Berlin zu fotografieren«, sagt Horst, »wir mochten die Stadt nicht wirklich.« »Ja, aber dann war das Wetter so gut«, wirft Daniel ein. »Ja, das war wirklich eine Katastrophe«, sagt Horst. Gut, dass das Wetter so schlecht war. Denn die Bilder, die bei den also fast unfreiwilligen Reisen in die deutsche Hauptstadt entstanden, zeichnen ein ganz eigenes Bild Berlins von seltener Intensität. Ein weitgehend menschenleeres Bild, in dem alles Klischeehafte fehlt und das trotzdem mehr von der Atmosphäre dieser Stadt einfängt als jeder fotografische Reiseführer. Sauber sezieren die Zielskes die historischen Schichten und erzählen die Geschichten dieser Stadt: die Gründerzeit und das Berlin der Nazis, das jüdische Berlin und das Berlin des Kalten Krieges, das Berlin der Moderne und der Postmoderne, die Hauptstadt der DDR und Westberlin – und schließlich das Berlin der Nachwende mit seinen prunkenden Glasbauten. »Berlin« ist, nach der Arbeit über die »Megalopolis Shanghai«, das zweite Werk der Zielskes über eine urbane Großlandschaft. Doch wenn die beiden Fotografen in China noch den Reiz des Unbekannten, der Exotik auf ihrer Seite hatten, so wagen sie sich nun auf heimisches Terrain – was ihre selbst gestellte Aufgabe ungleich schwerer macht. Wenn »Megalopolis Shanghai« zunächst als Publikumsmagnet im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe und dann auf dem amerikanischen Kunstmarkt reüssierte, darf man auf das Echo auf das nachtkalte, verregnete »Berlin« gespannt sein. Horst und Daniel Zielske ist es durch ihren Erzählansatz und ihre technische Finesse gelungen, der meistfotografierten deutschen Stadt vollkommen neue Facetten abzugewinnen und in ihren Bildern die Geschichte Berlins ungemein bewegend zu erzählen. Deutlich verbinden sich in »Berlin« die – neben dem besonderen Umgang mit Wetter und Licht – drei Begabungen der beiden Göttinger Lichtbildner: ihr Sinn für den Witz von Situationen, ihr Blick für die Poesie von Landschaften und ihre Leidenschaft für Architektur. Regennasses Kopfsteinpflaster, eine Litfaßsäule und die Kulisse der Kultur-

brauerei verdichten die Zielskes zu einem wunderbar atmosphärischen Bild von AltBerlin. Das Le-Corbusier-Haus kontrastieren sie mit dessen Epigonen aus dem sozialen Wohnungsbau. Hier das Olympiastadion der Nazis, kalt und nüchtern aufgefasst. Dort das Bundeskanzleramt – im gleichen Licht, im gleichen Regen. Besonders beeindruckend sind die scheinbar zufälligen Begegnungen der beiden Fotografen: die Dinosaurier im Spreepark, ein Rosinenbomber über dem Landwehrkanal und die LUST vor dem Kulturhaus »Tacheles«. Diese Bilder hinterlassen intensive, unauslöschliche Eindrücke auf der seelischen Speicherplatte. Und sind dabei alles andere als zufällig. Nämlich bewusst gesucht, gekonnt inszeniert und perfekt abgelichtet. Das gilt auch für das überschöne Bild vom Strandbad Wannsee, das so unwirklich wirkt: So wenige Menschen an so einem schönen Tag? »Nein«, sagen die Zielskes, »es war ein gewittriger Sommerabend. Da waren wirklich nur noch ein paar Unverzagte am Strand.« Die Zielskes sind paarweise auftretende Einzelgänger. Künstlernaturen, die sich nicht den Gesetzen ihrer Branche unterordnen, ihre Projekte immer selbst finanzieren und dann einen Abnehmer suchen, um keine Kompromisse machen zu müssen. Dabei ist das Vater-Sohn-Gespann durchaus erfolgreich. Bedeutende deutsche Museen, Galerien in den USA und einige Verlage zählen zu den Abnehmern ihrer Arbeit. Das ist mehr, als mancher Fotografie-Professor dem autodidaktisch arbeitenden Vater und dem handwerklich orientierten Sohn offenbar zubilligen möchte. Die ficht das nicht an. Sie wollen die Menschen erreichen mit ihrer Arbeit. »Unser Lohn ist es, wenn einige zehntausend Menschen unsere Arbeiten im Museum bewundern.« Dabei berufen sich Horst und Daniel Zielske bei der Präsentation ihrer Arbeiten immer wieder auf ihr »großes Glück«, das sie bei diesem oder jenem Motiv gehabt hätten. In Wahrheit sind es ihre Witterung und die – zusammengenommen – 51 Jahre Berufserfahrung, die sie zu den richtigen Orten im richtigen Moment führen. Die Glienicker Brücke, Ort des mehrfachen Agentenaustausches im Kalten Krieg, gäbe bei hellem Sonnenschein sicher nicht halb so ein stimmungsvolles Bild ab wie in dem kalten Grau, in dem die Zielskes sie abgelichtet haben. Oder das Kino »Zoo Palast« – nach einem Regenguss mit herrlichen Farbreflexionen auf dem Trottoir. Aber ohne das übergroße Plakat für den Knef-Film »Hilde« wäre es doch nur die halbe Miete gewesen. Kein Künstlerglück. Können. Die Zielskes sind sparsam in Worten, Gesten, Emotionen. Unprätentiös wäre als beschreibendes Adjektiv wahrscheinlich untertrieben. Menschlich bescheiden, handwerklich selbstbewusst. Protestantisch. Für die 58 Bilder dieses Buches haben sie vielleicht 70 Aufnahmen gemacht. Das ist in der Fotografie von heute, in der digitalen Datenflut, eine unglaubliche Quote. »Es kommt darauf an, mit wenigen Bildern viel zu sagen«, lautet ihr Credo. Wenn die Zielskes für eine Zeitschrift wie »Merian« sechs Seiten bebildern sollen, geben sie sieben Fotos ab. Sie sagen das auch vorher – und sie sagen auch, welche Bilder. Dann fahren sie los und fotografieren. Sieben Bilder. Die Zielskes fotografieren zuerst und vor allem mit dem Kopf. Sie besprechen die Bilder. Dissense sind selten. Wer dabei welches Bild gemacht hat, ist unerheblich und wird nicht ausgesprochen. Die beiden eint die Hoffnung, dass Daniels Sohn einmal in das Gespann eintritt. Doch das muss warten. Die ersten Bilder des dritten Zielske entstehen derzeit mit Wachsmalkreiden. Der junge Mann ist keine drei Jahre alt. Doch Talent ist vorhanden. Schwer zu verstehen ist das nicht. Andreas Hallaschka


Simplistic images are not among any of the photographs by Horst and Daniel Zielske. Their work is challenging to the viewer, especially inviting a closer look. Their images have incredible intensity, and are compelling to the eye. On the one hand, their lightness with a floating quality radiates an entirely unreal, angelic aura. On the other hand, there is a dark, foreboding element – like a 1940s Film-Noir, immersed in earthen colour. The unique staging of light, trapped within multiple miniature, enduring illuminations and the sharp surgical eye for stage sets within an urban landscape are outstanding qualities of “H. & D. Zielske” photography. This is Magic Realism, showing what is here, and yet making everything seem so different. And the working practice of photographer team is also difficult to appreciate. A neighbour recently asked the duo: “Listen, you told me you were photographers. But whenever the sun shines, you always sit in the garden.” Horst and Daniel Zielske enjoy relating this anecdote with whimsical facial expressions so typical for father and son. “We prefer to work on rainy days, when there’s a thunderstorm and at night time from the hours of one to two.” Both photographers from Göttingen are no fair weather photo artists. They make use of moonlight or big city lights as a light remnant, with the sky as a gigantic reflector. It’s not easy to figure out. “Until now, we never really wanted to photograph Berlin,” says Horst, “we were not keen on the city.” “Yes, but then the weather was so good,” adds Daniel. “Yes, and that was a real catastrophe,” comments Horst. So it’s fortunate that the weather was so lousy. The pictures, which emerged from the photographers’ almost involuntary trips to the German capital, trace an entirely unique image of Berlin, one of unusual intensity. Their urban view is largely devoid of people, without clichés and yet captures more of this city’s atmosphere than any other illustrated travel guide. Zielskes cleanly dissect the historical layers to narrate this city’s timeline: Berlin in the late Wilhelmenian years and Nazi Berlin, the history of Jews in Berlin and Berlin in the Cold War; Berlin in modernity and postmodernity, the former GDR capital and West Berlin, and present-day post-unification Berlin with its ostentatious glass buildings. After the “Megalopolis Shanghai” project, “Berlin” is the second art photography book featuring a major urban cityscape. In China, the photographer team still had the charm of the unknown and exotic on their side, but now they venture into home territory. That is the challenge for their self-nominated project: “Megalopolis Shanghai” was initially a hit with the public at the Hamburg Museum für Kunst und Gewerbe and then on the American art market; and so with baited breath, we await a sequel of night-time, cold and rainy “Berlin”. Thanks to their narrative approach and technical finesse, Horst and Daniel Zielske have succeeded in capturing alluring and entirely new facets of Germany’s most photographed city. In their pictures, they tell Berlin’s story with immense poignancy. Aside from their use of weather and lighting conditions, “Berlin” showcases a combination of three specific talents of these two Göttingen light sculptors: their sense for humour in situations, their eye for poetry in landscapes and their passion for architecture. Rain-soaked cobbled streets, a “Litfaß” poster-advertising column and the backdrop of the microbrewery – the “Kulturbrauerei” – are concentrated in the Zielskes’s photo art

to a wonderfully atmospheric portrait of Old Berlin. The “Le Corbusier” building is contrasted with its pattern-repeated structures in former East Berlin’s social housing. Here, there is a cold, stark portrait of the Nazis’ Olympic Stadium. There, the Federal Chancellery is caught in the same light, in the same rain. The seemingly chance encounters of both photographers are most impressive: a dinosaur in Spree Park, a “raisin bomber” over the Landwehr Canal and LUST in front of the culture venue, “Kulturhaus Tacheles”. All images imprint intensive, indelible marks on the soul’s storage disk. And yet, their encounters are anything but left to chance. In fact, they are deliberately engineered, cleverly staged and exquisitely photographed. That also applies for the über-beautiful image of beach bathing at Wannsee – the scene appears so unreal, and with so few bathers on such a lovely day? No, retort Zielskes: “It was a stormy summer evening. Only a few undeterred bathers really were down on the beach.” Zielskes are a pair of committed loners. As artists, they do not submit to the rules of their profession; and their projects are also self-funded. They only seek commissions afterwards, to avoid making compromises. This father-son team is eminently successful. Their commissions have flowed from leading German museums, galleries in the USA and several publishers. Evidently, this is more than any photography professor might wish to concede the self-taught father and the son who is dedicated to his craft. But they are unconcerned. Their wish is merely to reach out to people through their work. “Our reward is knowing that people in several tens of thousands are admiring our work at the museum.” And yet in presenting their work both Horst und Daniel Zielske repeatedly acknowledge their “exceptional good luck” for this or that motif. In truth, however, it’s their choice of meteorology and – together – their 51 years’ professional experience that propels them to the right place at the right time. For instance, to Glienicker Bridge – the east-west crossover point for exchanging agents during the Cold War. In bright sunshine, this location surely would not be so atmospheric. But the cold grey of the Zielske photograph makes a striking portrait. Or the “Zoo Palast” cinema – captured just after a rainstorm with fabulous colour reflections on the pavement. But without the oversized poster for the Knef film “Hilde”, this image would not cover even half the rent. Not good fortune – it’s artistic talent. Zielskes are sparing with their words, gestures and emotions. Unpretentious – the adjective would probably be an understatement. More pertinent would be their modest and human approach along with self-confidence in their craft. Protestant. They photographed, let’s say, 70 shots for the 58 pictures in this book. Nowadays in photography, at times of the digital deluge, this quota seems unbelievable! “The key is to speak volumes with a few pictures” – that’s their motto. If Zielskes are commissioned to shoot images for six pages in a journal like Merian, they will submit seven photographs. And they will also say so beforehand – and specify which images. Then, they will set out and take the photographs. Seven pictures. First and foremost, Zielskes’s photography is shot in the mind. They discuss images. No consensus is a rarity. Who shot which image, in this case, is irrelevant. It’s not an issue. Both are united in the hope that Daniel’s son will one day join their team. But that must wait. Presently, the pictures by Zielske Junior are created with wax crayons – the youngster is not yet three years of age. But the talent is there – and what’s the difficulty in denying this? Andreas Hallaschka


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Potsdamer Platz II Metropolis: Auf einer riesigen Brache an der Mauer wuchs nach der Wende der Potsdamer Platz. Ein Zentrum mit L채den, Hotels, Musicaltheater und dem Sitz der Deutschen Bahn. Metropolis: post-unification, at the former Berlin Wall in a gaping derelict space, Potsdamer Platz was created as a buzzing centre with shops, hotels, musical theatre and Deutsche Bahn headquarters.


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Alexanderplatz Berlin Alexanderplatz: Vom Zauber des Romans Alfred Döblins ist nichts mehr zu spüren, nur die triste Atmosphäre ist geblieben auf der seltsam ungestalteten innerstädtischen Großfläche. Berlin Alexanderplatz: the magic of Alfred Döblin’s novel has vanished; all that remains is the dejected atmosphere in a curiously void inner-city space.


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Torstraße Ecke Friedrichstraße Hinterhof-Kultur: Wohnhäuser mit vielen Hinterhöfen gelten als typisch für Berlin. Ebenso wie die Graffiti, die nahezu jeden freien Mauerplatz zu bedecken scheinen. Backyard culture: city apartments, virtually all with rear courtyards, are typical for Berlin. The same goes for graffiti that seems to adorn nearly every wall space.


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Oranienburger Straße I Zug der Zeit: Das Bild der Oranienburger Straße mit der Neuen Synagoge könnte in den 1930er-Jahren aufgenommen sein – wären da nicht die moderne Straßenbahn und der Fernsehturm. Sign of the times: the view of Oranienburger Strasse with the New Synagogue could date from the 1930s – if only the modern tram and television tower were absent.


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CuvrystraĂ&#x;e, Kreuzberg Kopflose Kunst: Zwei Maskenmenschen und ein Herr mit Handschellen-Uhr auf Kreuzberger Brandmauern sind die sichtbaren Hinterlassenschaften einer Street-ArtAusstellung. Headless art: two masked men and a man with handcuffchain watch on Kreuzberg’s perimeter wall are a visible legacy of a street art show.


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Spreebogen II Redefluss am Parlament: Das einstige Schubschiff wurde nach der Wende zum Seminarschiff »MS Agora« umgebaut und wird von der Deutschen Rednerschule genutzt. Talking shop by the German parliament: post-unification, the old tug boat was remodelled as the speakers’ training ship, “MS Agora”, and is used by the Deutsche Rednerschule.


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Hauptbahnhof II Willkommen in der Zukunft: Die Fassade des neuen Hauptbahnhofs wirkt schlicht, dahinter verbirgt sich der größte Turmbahnhof Europas. Welcome to the future: the façade of the new central station stands for simplicity and houses the largest two-level station in Europe.


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Tacheles I Urbanes Pand채monium: Wie im Drogenrausch gemalt wirken die Figuren auf der Brandmauer in Mitte. Der einsame Plastikstuhl steht f체r Kunstfreunde bereit. Urban pandemonium: the figures on the perimeter wall in Berlin Mitte seem painted under the influence of drugs. The solitary plastic chair is here for art lovers.


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Westhafen Umschlagplatz: Ausflugsbarkassen bevölkern die Kais des größten Hafens der Stadt. Trotzdem dient er immer noch vor allem der Binnenschifffahrt. All change: excursion barges populate the quays at the city’s largest harbour. But the main function is still inland waterway navigation.


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U-Bahnhof Prinzenstraße, Kreuzberg Stahlgewitter: 1896 begannen die Arbeiten für den Hochbahnhof Prinzenstraße. Die Konstruktion aus Stahl und Glas wirkt filigran und modern wie ein gelandetes Raumschiff. Storm of steel: in 1896, work began on the over-ground station, Prinzenstraße. The steel and glass structure appears modern and filigree, like a space ship touched down.


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Bernauer Straße Fluchtpunkt: Ein Originalstück der Mauer an der Bernauer Straße wurde als Gedenkstätte erhalten. Der Abschnitt galt durch viele Fluchtversuche und Tote als besonders spektakulär. Vanishing point: an original piece of the Berlin Wall at Bernauer Strasse was preserved as a memorial site. The section was notorious due to the many escape attempts – and fatalities.


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Brandenburger Tor Das Tor der Welt: Wahrzeichen der Stadt und zu DDRZeiten das weltweit g端ltige Symbol f端r die Trennung zwischen Ost und West. Gateway of the world: city emblem and, in the GDR era, recognized worldwide as a symbol of the division between east and west.


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Checkpoint Charlie Grenzerfahrung: In der FriedrichstraĂ&#x;e erinnert heute ein originalgetreuer Nachbau an den einstigen alliierten Kontrollpunkt zwischen amerikanischem und sowjetischem Sektor. Limit experience: at Friedrichstrasse, a new building to original scale is a reminder of the former Allied checkpoint between the American and Soviet sector.


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Bundeskanzleramt Prachtbau: Nächtlich erleuchtet thront der Dienstsitz der Bundeskanzlerin am Spreebogen. Das Gebäude bezieht sich architektonisch auf den gegenüberliegenden historischen Reichstag. Majestic structure: at night-time, the Chancellor’s seat of office is elegantly illuminated at Spreebogen. The building architecturally references the historic parliament situated opposite.


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