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DEUTSCHLAND Sin� onie

Folgende Titel sind bereits im Kunth Verlag erschienen:

LONDON ISBN 978-3-89944-987-7

SHANGHAI 2 ISBN 978-3-89944-557-2

Horst Zielske (*1946) Daniel Zielske (*1972) sind gemeinsam im Bereich der angewandten Fotografie tätig. Sie veröffentlichten mehr als 25 Bücher. Berühmt sind sie für ihre fotografischen Stadtportraits. Fotoessays zu New York, Las Vegas, Berlin, Venedig, Dresden, Paris sind in nationalen und internationalen Magazinen publiziert worden. Wie Landschaftsmaler fassen Vater und Sohn die urbanen Strukturen auf. Spielen mit dem Licht und inszenieren das Kulissenhafte großer Städte.

BERLIN ISBN 978-3-89944-556-5

Seit 1999 beschäftigen sie sich vornehmlich mit Kunstfotografie. Es entstanden größere Werkreihen unter anderem zu den Themen Megalopolis Shanghai, Deutschland Sinfonie, Coastline, Modern Turner, Berlin, New York und London. Gewürdigt wurden ihre Arbeiten über Shanghai in Ausstellungen in Deutschland und den USA. Ihre Bilder befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Weitere Infos und Bilder unter www.zielske.de

Visuelle Klangwelten: Deutschlands Landschaften und Städte NEW YORK CITY ISBN 978-3-89944-886-3

Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf: www.kunth-verlag.de

Orchestrale Bildwerke: Mit feinem Gespür inszeniert das Vater-Sohn-Gespann Horst und Daniel Zielske deutsche Landschaften und Städte. Den Aufgalopp der Ouvertüre geben Wolkenkratzer und die Lichter der Großstadt, im andächtigen Adagio ergehen sich Nebelfelder und zarte

Wiesen, zum imposanten Vivace steigern sich die Bildlandschaften zu monumentalen Kunstwerken. Die Bildsprache des Fotografen-Duos zeigt die gesamte Klaviatur fotografischen Könnens und zeichnet ein nuanciertes Bild eines Deutschlands in Dur und Moll.

€ (D) 68,00 / € (A) 70,00 ISBN 978-3-95504-233-2

H. & D. ZIELSKE


H. & D. ZIELSKE

Dass ich sie Sinfonie nenne, ist eigentlich unzutreffend, denn in nichts hält sie sich an die herkömmliche Form. Aber Sinfonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen. Gustav Mahler


»MAGISCHER REALISMUS« – EIN INTERVIEW MIT DEN FOTOGRAFEN Ralf Hanselle: Eine Sinfonie über Deutschland ist ein vielschichtiges Projekt. Zumindest in der Musik gibt es kaum etwas Komplexeres als die Sinfonie. Wie sind Sie bei Ihrer fotografischen Komposition vorgegangen? Horst Zielske: Ein so mannigfaltiges Werk wie die »Deutschland Sinfonie« trägt man jahrelang mit sich herum. Die erste Idee zu einer solchen Werkreihe hatten wir bereits vor gut 15 Jahren. In der Zwischenzeit haben wir zahlreiche andere Projekte verfolgt, aus denen unzählige Bücher und Ausstellungen entstanden sind. Es sollte unsere ganz persönliche visuelle Sinfonie Deutschlands werden, bei der wir uns ganz auf Landschaften und Veduten konzentriert haben. Daniel Zielske: Ich denke, es ist gut, dass wir diese Sinfonie erst jetzt vollendet haben. 1999 haben wir begonnen, unsere herkömmliche Art der Fotografie zu ändern. Erst analog auf Negativmaterial mit der Großbildkamera, dann digital. Ab diesem Zeitpunkt hat sich unsere Bildsprache grundlegend verändert. Während wir vor Jahren noch auf extreme Lichtstimmungen gewartet haben, hat sich unser Farbempfinden mittlerweile stark gewandelt. Wir arbeiten heute viel bei Regen, in der beginnenden Dämmerung und bei völliger Nacht. Unsere Kunst besteht darin, mit sehr wenigen Farben auszukommen. Es ist eine Reduktion auf Form und Farbe. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Aufnahme vom Königssee (Seite 135), ein monochromes Bild. Viele unserer Aufnahmen, auch Landschaftsaufnahmen, entstehen in der Nacht durch sehr lange Belichtungszeiten, dabei sind die einzigen Lichtquellen dann eventuell der Mond oder vielleicht eine künstliche Lichtquelle. Horst Zielske: Jedes Motiv, das im Buch auftaucht, haben wir sowohl bei Tag als auch bei Nacht gesehen. Wir haben dann gemeinsam entschieden, zu welchem Zeitpunkt wir unser Bild machen wollen. Von dem ausgewählten Sujet haben wir jeweils nur eine Aufnahme gemacht (natürlich mit mehreren Belichtungsvarianten). Es entstehen dabei nicht mehr als 150 Arbeiten im Jahr. So können wir jedem von uns ausgewählten Objekt die optimale Zeit widmen. Der Moment der Aufnahme ist einmalig, ein Moment des Innehaltens – Momente in der Zeit. Ralf Hanselle: Können Sie Ihre Vorlieben für die jeweiligen Motive in Worte fassen? Gerade bei einem so brüchigen Land wie Deutschland steht man ja immer vor der Frage: Was kommt rein und was lässt man weg? Horst Zielske: Das ist richtig. Wir haben sehr oft fernab der gängigen Landmarks fotografiert. Es sollte zum Beispiel nicht das x-te Bild von Neuschwanstein mit in das Buch aufgenommen werden.

Es ist uns gelungen, nicht das übliche und gewohnte Covermotiv der Deutschland-Bildbände zu fotografieren. Bei uns leuchtet das Schloss ganz klein – nahezu unbedeutend – als ein winziges Juwel im Hintergrund vor der Kulisse des Forggensees (Seite 144). Unsere Entscheidungen kommen sehr häufig aus dem Bauch heraus, ohne dabei jedoch den Kopf zu vernachlässigen. Ralf Hanselle: Historisch gesehen kommt die Frage nach dem Deutschen und dem, was das Deutsche eigentlich ausmacht, zu weiten Teilen aus der Romantik. Auch Ihre Fotografie scheint sehr tief in der Romantik verwurzelt zu sein. Horst Zielske: Ja, die Romantik ist ein großes und bedeutendes Thema in unserer Arbeit. Wir sind stark geprägt von der Malerei des 19. Jahrhunderts. Zu unseren Vorlieben zählen die Bilder von Caspar David Friedrich und William Turner. Zeitgleich zu der »Deutschland Sinfonie« haben wir an einem anderen Thema mit dem Arbeitstitel »Modern Turner« gearbeitet. Dafür haben wir die Orte und Landschaften, die Turner in acht verschiedenen Ländern gemalt hat, aufgesucht und haben ein für unser Jahrhundert und für uns gültiges Bild von diesen Orten angefertigt. Dabei ging es nicht darum, das Original genauso umzusetzen, wie Turner es gemalt hat, sondern um eine neue Interpretation in unserem Stil und mit unseren Mitteln der Fotografie zu schaffen. Ralf Hanselle: Bei einer so stark ausgeprägten Faszination für eine Epoche ist die Versuchung groß, in die Klischee-Falle zu tappen. Ihre »Deutschland Sinfonie« indes versteht es hervorragend, dieses Klischee anzudeuten, es aber nicht bis zum Ende auszuspielen. Ich denke dabei etwa an Ihre Aufnahme von der Loreley. Horst Zielske: Die Rheinromantik, die Grand Tour, ist ein Thema mit einer weitreichenden Tradition. Und natürlich kommen und wollen auch wir nicht um diesen Topos herum. Für unser Bild von der Loreley hatten wir ganz klare Vorstellungen. Daniel Zielske: Das Motiv der Loreley ist in einer Vollmondnacht aufgenommen worden. Wir sind ganz speziell für dieses eine Bild an den Rhein gereist und hatten das Glück, dass der Mond auch wirklich aus den Wolken herausgekommen ist. Manchmal ist er ja auch ein Verräter und versteckt sich hinter Wolkenschichten. Aber in dieser Nacht hat er sein Licht verschwenderisch auf das Wasser geworfen. So erweckt die Aufnahme den Anschein, dass die Bäume oben von einer Lichtaura umsäumt wären, dadurch bekommt das Bild eine unheimlich mystische Anmutung.


Horst Zielske: Wir haben eine lange Belichtungszeit gewählt (703 Sekunden), dadurch erscheint das Wasser als ein metallisches Band und man sieht die farbigen Lichtzeichen eines an uns vorbeifahrenden Schiffes (Seite 89). Es ist für uns immer wichtig, einen Bruch mit im Bild zu haben; in diesem Fall also zwischen Romantik und Moderne. Es gibt auch in anderen Bildern solche Brüche. Unser Motiv von der Seebrücke in Sellin auf Rügen ist ein solches Beispiel (Seite 143). Diese Aufnahme ist von uns bewusst im Winter gemacht worden, obwohl es eigentlich ein luftiges Bild für den Sommer wäre. Wir haben diese Fotografie ganz frühmorgens an einem kalten Februartag aufgenommen. In der Nacht zuvor hatte es stark geschneit. Wir waren so früh an der Brücke, dass noch kein einziger Fußstapfen im Bild zu sehen ist. Aber wir waren gerade mit der Aufnahme fertig, da kam der Mann mit dem Schneebesen. Daniel Zielske: Das war natürlich Glück. Und Glück gehört immer zur Fotografie dazu. Glück war übrigens auch, dass wir auf Rügen noch die Wissower Klinken (Cover + Seite 119) fotografieren konnten, bevor sie Anfang 2005 abbrachen und ins Meer stürzten. Ralf Hanselle: Die Wissower Klinken sind ebenfalls ein zutiefst romantisches Motiv. Doch Ihr Kunstverständnis reicht weit über diese Epoche hinaus. Auf Ihren Bildern finden sich Kunstzitate, die von Lyonel Feininger bis zu Andreas Gursky reichen – so etwa auf Ihrer Aufnahme aus Gelmeroda (Seite 99). Diese halte ich für besonders gelungen. Sie zeigt die großen kulturellen Schätze, die zuweilen in die kleinsten Zellen integriert sind: in die deutschen Dörfer. Es ist eben auch die »Piefigkeit«, die zum Deutschen dazugehört. Schon Heiner Müller hat gesagt, die deutsche Hauptstadt sei nicht Berlin, die deutsche Hauptstadt sei eine Kleinstadt. Daniel Zielske: Da ist ganz sicherlich etwas dran. Deshalb wollten wir auch nicht nur die Metropolen unseres Landes zeigen. Uns ging es auch um das Ländliche und das Bäuerliche. Das erklärt etwa die urwüchsigen Fotografien von Feldern und Wäldern. Diese Einfachheit spricht in jedem Betrachter eine Art Heimatgefühl an. Wir wollten auch die kleinen unbekannten Landschaften »um die Ecke« zeigen.

Horst Zielske: Natürlich. Der Regen ist mittlerweile ein sehr wichtiger Teil in unserer Arbeit geworden. Regen und Lichtverschmutzung. Die Aufhellung des ansonsten schwarzen Nachthimmels durch die Reflektion artifizieller Lichtquellen in den Luftschichten der Atmosphäre. Dieser diffuse Nebel aus Licht, dieser Lichtsmog bringt eine unglaubliche Atmosphäre, so surreale und unwirkliche, fast geträumte Farben. Ein magischer Realismus. In diesem Grenzbereich scheinen sich beide Welten aus natürlicher und künstlicher Beleuchtung zu mischen. Wir experimentieren, um neue Bildideen umzusetzen. Dazu gehört auch, dass wir ab und an mal das Objektiv vollregnen lassen. Wenn wir alle Bilder nach dem gleichen Rezept fotografiert hätten, dann würde schnell Langeweile aufkommen. Daniel Zielske: In der Wiederholung würde man sich erschöpfen. Selbst die eigenen Bilder würden einem dann nur wenig Freude bereiten. Aber darin liegt ja die Faszination der »Deutschland Sinfonie«: Wir konnten in diesem Buch die gesamte Vielfalt unserer Bildsprache zum Klingen bringen. Ralf Hanselle: Ich möchte noch einmal auf den Begriff der »Sinfonie« zurückkommen. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet »harmonisch«. Wie harmonisch kann man sich eigentlich Ihre Zusammenarbeit vorstellen? Daniel Zielske: Wir sind gemeinsam ein Auge. Ralf Hanselle: Ein Auge, das jetzt bereits seit über zwanzig Jahren auf Städte, Dörfer und Landschaften sieht. Gab es in diesem Zeitraum nie Disharmonien? Horst Zielske: Nicht beim Fotografieren. Da geschieht alles gemeinsam: die Motivwahl, der Kameraaufbau, die Belichtung. Wir sind wie zwei Maler, die mit der Kamera ihre Staffelei aufbauen und gemeinsam an einem Bild arbeiten.

Ralf Hanselle: Landschaften und vor allem Städte, in denen es oftmals zu regnen scheint. In einer anderen deutschen Sinfonie, der des Komponisten Hans Eisler, dichtete Bertolt Brecht »Und der Regen fiel von oben / und er fiel ganz kolossal«. Dieser Satz könnte sich auch in Ihrer Sinfonie wiederfinden.

Interview: Ralf Hanselle


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Küste zum Küssen Die größte Sandkiste Europas musste nicht gebaut werden, sie war einfach da: Der Nordseestrand bei St. Peter-Ording ist ein riesiger Spielplatz. Zwölf Kilometer lang, zwei Kilometer breit. Pfahlbauten markieren die einzelnen Strandabschnitte. North Sea, Summer Day I, 2007


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Einöde Selbst Groß Stresow hat einen Platz in den Geschichtsbüchern Deutschlands. Zwei Preußen­ säulen wurden 1854 und 1855 in dem Ort an der Südostküste Rügens auf Geheiß von König Friedrich Wilhelm IV. errichtet. Inzwischen stehen sie jedoch in Putbus. Groß Stresow, Rügen, 2004


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Verkehrsberuhigte Zone Eine verwunschene Welt, dem Amazonas gleich, eröffnet sich dem Kanufahrer, wenn er im rechtsrheinischen Auengebiet Taubergießen durchs Wasser gleitet. Dieser Altrhein-Arm in der Offenburger Tiefebene ist nicht nur für Ausflügler eine Offenbarung, sondern auch für den Hochwasserschutz. Altrhein, Taubergießen, 2015


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Transitstrecke Die Werra ist noch ein richtiger Fluss – und keine Wasserstraße. Bei Hedemünden in Südniedersachsen windet sie sich in einer ausladenden Kurve ihrem Ende entgegen. Denn schon am nächsten Ort, in Hannoversch Münden, verliert sie ihren Namen und wird zur Weser. Werra, 2006


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Ewiges Leben Friedw채lder sind der Natur 체berbelassene W채lder, in denen die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt werden darf. Der wilde Wald im Reinhardswald war der erste in Deutschland, in dem solch eine letzte Ruhest채tte genehmigt worden ist. Urwald Reinhardswald II, 2014


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Goldene Mitte Sie sind nicht so hoch wie die Alpen, aber auch nicht so flach, dass man überhaupt keinen Abhang zum Mountainbikefahren findet: die deutschen Mittelgebirge. Und wer einmal ein ­romantisches Wochen­ende nutzen möchte, um seine innere Mitte zurückzugewinnen, ist im maleri­schen Oberhessen, wie hier in Staufenberg, gut aufgehoben. Staufenberg, 2007


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Große Fußstapfen Einvernehmlich wird das Ilsetal als wild und romantisch beschrieben. Den Wander­ weg im Laubwald des Nationalparks Harz entlang der Ilse ist einst schon Heinrich Heine auf seinem Fußweg zum Brockengipfel gelaufen. Ilsetal, Harz, 2014


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Prestigebau Neues im Frankfurter Ostend: Diese polygonalen Zwillingstürme – der eine 185 Meter, der andere 165 Meter hoch – beherbergen seit 2015 die Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank, deren Wirken nicht unbedingt gläsern ist. Urban Nights VI, 2014


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Kristallklar Der Eibsee im Werdenfelser Land ist eine echte Naturschรถnheit. Lieblich eingebettet in Landschaft liegt er da. Und das Wettersteingebirge mit seinem hรถchsten Gipfel, der Zugspitze, ist das krรถnende Element im Hintergrund. Eibsee, 2014


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Himmel? Blau! Sowohl Tempel als auch Marktplatz: Die BMW Welt, die nach einem Entwurf des Archi­ tektenbüros Coop Himmelb(l)au entstanden ist, dient in erster Linie als Erlebnisrahmen für Kunden, die in München-Milbertshofen ihr langersehntes Traumauto abholen. München, BMW Welt, 2007


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Staugefahr Gern wird mal gealbert, Hannover hieße besser »Hang-over«. Was viele nicht wissen: Es gibt ein »Hang-Over« in Hannover. Unter die Fahrbahn der Raschplatz-Hochstraße hat der Bildhauer Andreas von Weizsäcker diesen Kniefall vorm Automobil montiert. Hannover, Raschplatz, 2012


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Reihenhäuser-Zeile Schmale Gassen und schiefe, hutzelige Häuser. Alle Epochen des Fachwerk­ baus sind in Quedlinburg im Harz versammelt. Von Spätgotik über Renaissance bis Barock, selbst der Rokoko-Stil ist in einer feinen Altstadt anzutreffen, die zum Welterbe zählt. Quedlinburg, Harz, 2014


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Großumschlagplatz Sie stehen auf einer Fläche von 1,4 Quadratkilometern und recken sich den riesigen Frachtschiffen entgegen, die am Burchardkai im Hamburger Hafen anlegen: Mithilfe der 30 Containerbrücken wird Ladung schnellstmöglich gelöscht. Hamburg, Terminal Burchardkai, 2015


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Gurkengrün Wer Spreewald hört, denkt sofort an Gurken. Doch der Spreewald bei Lübbenau in Brandenburg ist mehr: ein Biosphärenreservat, eine faszinierende Moor- und Auenlandschaft, bestens geeignet zum Herumgurken auf dem Fahrrad und für Tagesausflüge mit dem Kanu. Spreewald, 2014


© 2015 Kunth Verlag GmbH & Co. KG, München Königinstraße 11 80539 München Telefon +49 (0) 89 458020 - 0 Fax +49 (0) 89 458020 - 21 www.kunth-verlag.de © Fotografie Horst und Daniel Zielske www.zielske.de Printed in China ISBN 978-3-95504-233-2

Seite 2: Nachtwache mit Semper Die Bauten der Antike hatte er in Italien und Griechenland studiert, ehe er als Professor an die Königliche Akademie zu Dresden berufen wurde: Gottfried Semper. Das Denkmal auf den Brühlschen Terrassen ehrt ihn für seine Entwürfe. Dresden, Kunstakademie, 2005 Seite 144: Schloss-Gespinst Natürlich sucht und ­findet jeder Betrachter beim Blick über den Forggensee Schloss Neuschwan­ stein. Der See allerdings ist in den 1950er-Jahren entstanden, um die Allgäuer Lech zu domestizieren. Forggensee, 2014 Cover: Bedrohtes Paradies Wann passiert es? Dicke Risse sind deutlich in den kreidegrauweißen Zinnen der Wissower Klinken zu erkennen. Eine dieser schmalen Spalten wird dafür verantwortlich gemacht, dass vor Jahren 1000 Kubikmeter Kreide ins Meer rutschten. Rügen IV, Hommage to CDF, 2004 Rückseite: Schönste Schöpfung Sechs Säulen von Welt für ein Portal, welches das Ende der deutschen Teilung symbolisiert. Nach Jahren des isolierten Daseins ist das Brandenburger Tor heute wieder die gefühlte Mitte des vereinten Deutschlands. Berlin, Brandenburger Tor, 2015

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DEUTSCHLAND Sinfonie – Visuelle Klangwelten: Deutschlands Landschaften und Städte  

ISBN 978-3-95504-233-2 Orchestrale Bildwerke: Mit feinem Gespür inszeniert das Vater-Sohn-Gespann Horst und Daniel Zielske deutsche Landscha...

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