Issuu on Google+

Ebenfalls erhältlich:

Ebenfalls erhältlich:

»Kia ora!« scheint das ganze Land dem Besucher entgegenzurufen, »Herzlich willkommen!«. Neuseeland, dieser riesige Abenteuerspielplatz am anderen Ende der Welt, bietet dem Reisenden herzliche Gastfreundschaft in einer überwältigenden Naturlandschaft. Eisige Gletscher und rauchende Vulkane, quirDAS DEUTSCHLAND BUCH

lige Städte und einsame Seen, üppige Regenwälder und drama-

DAS AUSTRALIEN BUCH

tische Steilküsten – hier wird jeder Pfad zu einer Entdeckung, hier beginnt mit jedem Schritt ein neues Abenteuer. Der Bildband entführt den Leser in eine andere, eine unvergleichliche Welt. Die fantastischen Aufnahmen fangen die Schönheit des Inselstaates ein und machen Lust auf eine Reise zu Fabelwesen, Hobbits und der magischen Kultur der Maori. Alle Highlights des Landes, das auch gern als »schönstes Ende der Welt« bezeichnet wird, werden in grandiosen Bildern festgehalten. DAS NEUSEELAND BUCH lädt zu einer faszinierenden Reise durch das Land ein und offenbart dessen ganze Vielschichtigkeit in brillanten Farbbildern und informativen Texten. Ausklappbare DAS KALIFORNIEN BUCH

Panoramabilder bieten spektakuläre Ansichten von ausgewähl-

DAS USA BUCH

ten Highlights.

DAS KANADA BUCH

DAS NAMIBIA BUCH € (D) 39,95 / € (A) 41,10

ISBN 978-3-95504-018-5


DAS NEUSEELAND BUCH

2


DAS NEUSEELAND BUCH

3


DAS NEUSEELAND BUCH

4


DAS NEUSEELAND BUCH

5


DAS NEUSEELAND BUCH

6


DAS NEUSEELAND BUCH

7


DAS NEUSEELAND BUCH

8


DAS NEUSEELAND BUCH

9


DAS NEUSEELAND BUCH

10


DAS NEUSEELAND BUCH

11


DAS NEUSEELAND BUCH

12


DAS NEUSEELAND BUCH

13


DAS NEUSEELAND BUCH

14


DAS NEUSEELAND BUCH

15


ZU DIESEM BUCH

16

»Heute Morgen wurde ich von Vogelsang geweckt.

Diese Abgelegenheit und unberührte Stille haben

Er kam von der Küste, von der wir kaum eine Vier-

Neuseeland zu etwas ganz Besonderem gemacht:

telmeile entfernt sind … Es klang fast wie kleine

Das in geologischer Hinsicht junge Land – vor 100

Glocken, aber von dem hellsten Silberklang, den

Millionen Jahren durch eine tektonisch bedingte

man sich nur vorstellen kann«, notierte Joseph

Auffaltung an der unruhigen Grenze zweier Konti-

Banks, der erste europäische Naturwissenschaft-

nentalplatten gebildet – erlangte seinen letzten

ler in Neuseeland, am 17. Januar 1770 in sein Ta-

Schliff erst in den letzten 10 000 Jahren. Flora und

gebuch an Bord von James Cooks Schiff »Endea-

Fauna entwickelten sich völlig isoliert – bis vor

vour«, das vor Neuseelands Südinsel ankerte.

etwa 1000 Jahren die ersten Menschen kamen.


ZU DIESEM BUCH Heute findet man auf rund 1600 Kilometer Nord-

des Landes. Herrliche Natur findet man in Natio-

Süd-Ausdehnung goldfarbene Strände an türkis-

nalparks um die Vulkane Ruapehu und Taranaki,

blauen Lagunen, schroffe Fjordlandschaften und

am Fluss Whanganui und in den unberührten Ur-

sanft gewelltes Hügelland, schneebedeckte Vulka-

wäldern der Urewera. Die Südinsel Neuseelands

ne sowie von Gletschern geformte, blauweiß glit-

ist in weiten Teilen fast menschenleer und ermög-

zernde Eisskulpturen, die sich durch immergrüne

licht Begegnungen mit einer traumhaft schönen

Vor dem Wharariki Beach an der Nordspitze von

Urwälder schieben. Die Nordinsel ist kleiner, aber

Natur: Vor Kaikoura etwa kann man Pottwale be-

Neuseelands Südinsel liegen die markanten

dichter besiedelt und bietet mit Auckland und Wel-

obachten und auf der Otago-Halbinsel kommt man

Archway Islands. Sie sind zeitweise Heimat von

lington die beiden größten und lebhaftesten Städte

dem Königsalbatros näher.

Zwergpinguinen, die auch den Strand aufsuchen.

17


INHALT

DIE NORDINSEL

18

22

West Coast Beaches

66

Muriwai Beach

72

Cape Reinga

24

Australische Tölpel

74

Te Paki Sand Dunes

26

Bethells Beach

76

Ninety Mile Beach

26

Piha Beach

76

Waipoua Forest

28

Waitakere Ranges und Karekare Beach

78

Whangaroa Harbour

30

Whatipu Beach

80

Kerikeri

32

Coromandel Peninsula

82

Maori

34

McGregor Bay

84

Waitangi National Reserve

36

Coromandel Forest Park

84

Waitangi Day

38

Cathedral Cove

86

Bay of Islands

40

Raglan

88

Poor Knights Islands

42

Hamilton

90

Whangarei

44

Cricket

90

Warkworth

46

Kawhia

92

Kawau Island

46

Marokopa Falls

92

Tawharanui Peninsula

47

Waitomo Caves

94

Great Barrier Island

47

Taranaki Coast

96

Hauraki Gulf

48

Egmont National Park

98

Auckland

50

Manawatu-Wanganui

102

Auckland: Sky Tower

56

Whanganui National Park

104

Auckland: Harbour Bridge

58

Tauranga

106

Auckland: Parks

60

Kiwi-Frucht

107

Auckland: Beaches

62

White Island

108

Auckland – City of Sails

64

Okere River

110


INHALT

Rotorua

112

Cape Kidnappers

160

Oben: Die kleine Ihumoana Island liegt vor

Lake Rotorua

114

Te Mata Peak

162

Aucklands Küste am Bethells Beach.

Tattookunst der Maori

116

Castlepoint

163

Waimangu Volcanic Valley

118

Wellington

164

Bilder auf den vorherigen Seiten:

Whakarewarewa Thermal Village

120

Wellington: Oriental Bay

166

S. 1: Gemäßigten Regenwald findet man im

Whakarewarewa Forest

122

Wellington: Cable Car

166

Fiordland auf der Südinsel.

Mount Tarawera

124

Wellington: Old St. Paul’s und

Wai-o-Tapu Thermal Wonderland

126

Lake Taupo

131

Orakei Korako

S. 2/3: Piha Beach mit dem Lion Rock. 168

S. 4/5: Üppiger Regenwald gedeiht in der Nähe

Wellington: Te Papa Museum

170

des Fox Glacier an der Wesküste der Südinsel.

131

Cape Palliser

172

S. 6/7: Der erleuchtete Business District von

Waikato River

132

Cook Strait

174

Auckland CBD von der Stanley Bay aus gesehen.

Tongariro National Park

134

Tongariro National Park: Taranaki Falls

136

Tongariro National Park: Mount Tongariro

138

Tongariro National Park: Mount Ngauruhoe

140

Tongariro National Park: Mount Ruapehu

142

Farewell Spit Nature Reserve

178

Milford Sound mit dem markanten Mitre Peak.

Whirinaki Forest Park

144

Golden Bay

178

S. 14/15: Ein seltener Gelbaugenpinguin.

Te Urewera National Park

146

Wharariki Beach

180

East Cape

148

Abel Tasman National Park

182

Tolaga Bay

150

Kahurangi National Park

184

Mahia Peninsula

150

Kahurangi National Park: Oparara Basin

186

Gisborne

152

Westport, Cape Foulwind

188

St. Mary of the Angels

S. 8/9: Das robuste Tussockgras in den Höhenlagen des Mount Sefton widersteht dem Frost.

DIE SÜDINSEL

176

S. 10/11: Ein Kea im Fiordland National Park. S. 12/13: Oft nebelverhangen zeigt sich der

James Cook

154

Paparoa National Park

190

Napier

156

Paparoa National Park: Pancake Rocks

194

Hastings

158

Die Regenwälder der Südinsel

196

19


INHALT

Seven Mile Beach

198

Clyde River Valley

242

Hokitika

198

Rangitata River Valley

242

Marlborough Sounds

200

Southern Alps

244

Titirangi Bay

202

Mount Cook und Mount Tasman

246

Blenheim

204

Sir Edmund Hillary

248

Weinland Neuseeland

206

Mount Cook National Park

250

Nelson Lakes National Park

208

Mount Cook National Park: Hooker Valley

Kaikoura Peninsula und Kaikoura Ranges

210

Kaikoura

212

Mount Cook National Park: Tasman Valley

258

Schafzucht

214

Lake Tekapo

260

Christchurch

216

Lake Pukaki

262

Christchurch: Art Gallery

218

Lake Alexandrina

264

256

Rugby

220

Okarito

266

Banks Peninsula

222

Westland National Park: Lake Matheson

268

Arthur’s Pass National Park

224

Westland National Park:

226

Westland National Park: Fox Glacier

272

Arthur’s Pass National Park: Mount Rolleston

Franz Josef Glacier

270

Mount Aspiring National Park

274

226

Mount Aspiring National Park: Blue Pools

276

Keas

228

Mount Aspiring National Park:

Lake Pearson

230

Castle Hill

232

Mount Aspiring National Park: Dart Glacier

280

Cave Stream

232

Lake Wanaka

282

Rakaia River Valley und Lake Coleridge

234

Lindis Pass

284

Mount Hutt

240

Central Otago

286

Arthur’s Pass National Park: Waimakariri River Valley

20

und Mount Sefton

Matukituki Valleys

278


INHALT

INSELN IM SÜDPAZIFIK

340

Blue Lake

288

Queenstown

292

Lake Wakatipu

294

Stewart Island

342

Southland Coast

296

Stewart Island: Rakiura National Park

344

Fiordland National Park

298

Kakapos

346

Fiordland National Park: Hollyford River

300

Antipodes Islands

348

Kiwis

302

Gelbaugenpinguine

352

Takahe

304

Auckland Islands

354

Fiordland National Park: Milford Sound

306

Campbell Island

356

Fiordland National Park: Bowen Falls

312

Campbell Island: Albatroskolonie

358

Albatrosse

360

Snares Islands

362

Fiordland National Park: Lake Quill und Sutherland Falls

314

Oben: Herbstlich verfärbte Weiden bilden am Lake Pukaki einen herrlichen Vordergrund vor

Fiordland National Park: Lake Te Anau

316

Snaresinselpinguine

364

Fiordland National Park: Doubtful Sound

318

Chatham Islands

366

Fiordland National Park: Dusky Sound

320

Bounty Islands

367

Canterbury Plains

322

Cook Islands

370

Moeraki Boulders

324

Dunedin

326

Dunedin: Railway Station

326

Register

374

Tunnel Beach

328

Bildnachweis/Impressum

376

Larnach Castle

330

Nugget Point

332

Tautuku Bay

334

Catlins Forest Park

336

Invercargill

338

der mächtigen Kulisse des Aoraki/Mount Cook.

21


DIE NORDINSEL

22

NORDINSEL

Einer polynesischen Legende zufolge fischte einst

leben auf der Nordinsel. Das gibt Gebieten wie Ro-

der Halbgott Maui die Nordinsel Neuseelands auf.

torua, dem winterlosen Norden und dem Ostkap

Daran erinnern ihr Maoriname (»Te Ika a Maui«,

ein polynesisches Gepräge. Auch die größte Stadt

»der Fisch von Maui«) und ihre Form: Sie ähnelt

des Landes – Auckland – und die Hauptstadt Wel-

einem Stachelrochen. Rund 90 Prozent der etwa

lington liegen auf der nördlicheren der beiden neu-

800 000 Neuseeländer mit polynesischen Wurzeln

seeländischen Hauptinseln.


Der Mount Taranaki, auch Mount Egmont genannt, ist ein ruhender Stratovulkan und bildet das Zentrum der gleichnamigen Region.

NORDINSEL

23


CAPE REINGA

24

NORDINSEL

Viele Touristen und Einheimische meinen, am Cape

mite« und ging unter – mit 43 Matrosen und einem

Reinga am nördlichsten Punkt Neuseelands zu

Goldschatz, der bis heute nur in Teilen geborgen

stehen – tatsächlich gebührt dieser Rang den Sur-

wurde. In der Spirits Bay steht ein uralter, wind-

ville Cliffs weiter nordöstlich. Vor Cape Reinga tref-

gebeutelter Pohutukawabaum. Die Maori glauben,

fen die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Bei

dass an seinen Wurzeln die Seelen der Toten ins

gutem Wetter sind die Three Kings Islands auszu-

Meer gleiten und so ihre letzte Heimreise beginnen

machen: Sie heißen so, weil der Holländer Abel

– in ihr mythisches Ursprungsland Hawaiki, aus

Tasman hier am Dreikönigstag im Jahr 1643 an-

dem sie einst auch kamen. Denn das Leben ist für

kerte. 1902 zerschellte dort der Dampfer »Elinga-

die Maori eine Reise – von und nach Hawaiki.


CAPE REINGA Eine Straße führt von Awanui zum Kap mit seinem kleinen Leuchtturm, der solarbetrieben ist. Das Gebiet um Cape Reinga gehört zum Territorium des Muriwhenua-Stamms, deren Name passenderweise »Dies ist das Ende des Landes« bedeutet. Ob in der Morgendämmerung (unten) oder bei Sonnenuntergang (links) – das Kap, vor dem Tasmansee und Pazifik aufeinanderprallen, zeigt sich immer malerisch.

NORDINSEL

25


TE PAKI SAND DUNES Sahara-Feeling in Neuseeland: Am nördlichen Ende des Ninety Mile Beach erheben sich die gigantischen Dünen von Te Paki, die größten Dünen des Landes. Bis zu 150 Meter sind sie hoch und ragen bis zu sechs Kilometer ins Land hinein. Wer die Sandhügel erklimmt, wird mit einem großartigen Blick auf die Sandwüste belohnt. Die kräftigen Winde der neuseeländischen Westküste haben dem goldenen Sand seine majestätischen Formen gegeben und ihn zu zahlreichen Wellen geformt – ein wahres Meer aus Sand. Von sanften Hügeln bis zu steilen Abhängen sind hier alle Dünenformen vertreten. Bei Reisenden beliebt ist das »Sandboarding«: Auf Brettern rutschen sie den Hügel hinab – entweder im Sitzen wie auf einem Schlitten oder im Stehen, ähnlich dem Snowboarding. Die passenden Bretter kann man sich in der Nähe des Parkplatzes ausleihen. Die Sanddünen von Te Paki auf der AupouriHalbinsel sind ein riesiger Abenteuerspielplatz und selbst Erwachsene fühlen sich wie in einen gigantischen Sandkasten versetzt. Hier geht der Blick über die Dünen zum Cape Maria van Diemen und auf den Te-Werahi-Strand.

NINETY MILE BEACH Eines der größten Naturwunder Neuseelands ist der Ninety Mile Beach, obwohl er sich »nur« über 55 Meilen (88 Kilometer) erstreckt. Begrenzt wird er im Süden von Point Reef, im Norden von Scott Point, die südliche Zufahrt liegt bei Waipapakauri Beach. Sand, so weit das Auge reicht – kein Wunder, dass James Cook 1769 diesen Küstenabschnitt als »desert coast« (Wüstenküste) bezeichnete. Nur kleine vulkanische Halbinseln unterbrechen ab und an die beinahe unendliche Weite des Strandes, der wegen seiner guten Brandung auch bei Surfern beliebt ist. Der Ninety Mile Beach ist offiziell Teil des neuseeländischen Straßennetzes. Daher brettern die Geländebusse, die den Touristen die Schönheiten des Strandes nahebringen, schon einmal mit bis zu 100 Stundenkilometern (der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für Fernstraßen) über den harten Sand. Mit Mietwagen ist das Befahren des Sandes allerdings verboten. An dem bis zu 200 Meter breiten Sandstrand, an dem der Australier Norman Smith im Jahr 1932 mit 264 Stundenkilometern einen Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte, werden bis heute oftmals abenteuerliche Autorennen veranstaltet.

26

NORDINSEL


TE PAKI SAND DUNES

NINETY MILE BEACH

NORDINSEL

27


WAIPOUA KAURI FOREST

28

NORDINSEL

Die Kauri- oder Kopalfichte (Agathis australis) ist

pal«) als Spachtelmasse und für Lacke verwendet

ein in mehr als 1000 Jahren bis zu 50 Meter hoch

werden kann, wurde viel gerodet – der 90 Quadrat-

wachsender Baum mit schmalen, blattartigen Na-

kilometer große Kauriwald von Waipoua ist der

deln und weißlich-gelbem, sehr harzreichem Holz,

letzte Rest der alten Pracht. Die schönsten Bäume

dessen Stämme bis zu 15 Meter Umfang haben

haben Namen: »Tane Mahuta«, »der Gott des Wal-

können. Noch vor 150 Jahren war alles Land zwi-

des«, steht am nördlichen Ende des Gebiets neben

schen Auckland und dem Nordkap Kauriwald. Da

der durch den Wald führenden Straße; »Te Matua

sich die Bäume hervorragend als Bau- und Schiffs-

Ngahere«, »der Vater des Waldes«, ist südlich da-

holz eignen, das Harz (spanisch-indianisch: »co-

von in etwa 20 Minuten zu erreichen.


WAIPOUA KAURI FOREST Die bezaubernde Atmosphäre des letzten großen Kauriwaldes in Neuseeland erschließt sich den Besuchern erst abseits des 16 Kilometer langen, asphaltierten Hauptweges durch den Waipoua Kauri Forest. Südlich der Straße trifft man dann auch auf den riesigen Te Matua Ngahere (Bild unten links). Vor allem nach Regenfällen duftet das Harz der auch Kopalfichte genannten Bäume betörend.

NORDINSEL

29


WHANGAROA HARBOUR

30

NORDINSEL

Tief ins Landesinnere reicht die weitverzweigte

brochen war. »Whaingaroa« (»Was für ein langes

Bucht von Whangaroa Harbour, deren windstille

Warten!«), jammerte sie. Einige bewaldete Vulkan-

Gewässer fast komplett von Festland umgeben

schlote ragen an den Ufern steil in die Höhe und

sind. Nur etwa 500 Meter breit ist die Zufahrt zu

ergänzen die eindrucksvolle Naturkulisse. Außer-

dem wunderschönen Naturhafen. Er entstand vor

dem befinden sich mehrere Inseln in der Bucht,

rund 6000 Jahren, als der steigende Meeresspiegel

deren südlicher Teil von Mangrovensümpfen ge-

ein Flusstal überschwemmte. Seinen Namen hat

säumt wird. Kleine Siedlungen wie Totara North

Whangaroa Harbour von der Klage einer Frau, de-

und Whangaroa liegen an den Ufern, doch vom Tou-

ren Mann zu einem Kriegszug in den Süden aufge-

rismus ist Whangaroa Harbour noch kaum berührt.


WHANGAROA HARBOUR Der schönste Blick auf die Bucht von Whangaroa Harbour eröffnet sich vom St. Pauls Peak (beide Abbildungen). Der Berg besitzt einen Zwilling auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht, den St. Peter. Im Wasser vor der Siedlung liegt noch immer ein versunkenes Schiff, das 1809 von Maorikriegern in Brand gesetzt worden war. Die Tat war eine Racheaktion für die Misshandlung ihres Häuptlings Te Ara durch die Weißen.

NORDINSEL

31


KERIKERI

32

NORDINSEL

Die Plantagen rund um Kerikeri, den größten Ort

lung des Landes. Das spannend aufbereitete

der Bay of Islands mit 8000 Einwohnern, bringen

Rewa’s Village wiederum stellt das Leben in einem

Zitrusfrüchte, Kiwis, Makadamianüsse und Avoca-

Maoridorf vor Ankunft der Weißen authentisch dar.

dos hervor. Die Hauptattraktionen für Besucher

Das Freiluftmuseum bietet Zusatzinformation über

liegen um den Jachthafen Town Basin. In Kerikeri

Heilpflanzen, Leben und Spiele der Maori. Und

wird Landesgeschichte großgeschrieben: Das

noch ein weiterer Anlaufpunkt informiert zur Zeit-

älteste Haus Neuseelands, das Kemp House von

geschichte: Am Rand von Kerikeri liegt am High-

1822, und der alte Missionsladen Stone Store von

way 10 die Missionsstation Waimate North von

1835 zeigen Relikte aus der Frühzeit der Besied-

1832 einsam inmitten von Feldern.


KERIKERI Die Rainbow Falls (unten), inmitten eines dichten Waldes gelegen, sind ein beliebtes Ausflugsziel von Kerikeri aus; ganz in der Nähe wartet auch eine gemütliche Lodge auf Übernachtungsgäste. An den Stränden dieser Region von Northland finden sich einige skurrile Felsformationen, darunter auch ein großer Felshügel, auf dessen Spitze ein einsamer Baum thront (links).

NORDINSEL

33


Das Neuseeland Buch