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NEW YORK CITY

H. & D. ZIELSKE

NEW YORK CITY

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SHANGHAI 2 ISBN 978-3-89944-557-2

Marla’s Rooftop · Midtown Manhattan · New York · 2010 New York ist nach Shanghai und Berlin das dritte Werk der Zielskes über eine urbane Stadtlandschaft. Während in Shanghai der Wandel der Megacity zwischen Realität und Fiktion Schwerpunkt war, ist in Ihren Berliner Fotografien die Geschichte der deutschen Metropole in bewegenden Bildern erzählt. Das zeitlose New York in der Architektur zu interpretieren, den Momenten, die das tägliche Leben der Stadt bestimmen Ewigkeit zu verleihen war Ihr fotografischer Ansatz, Momente in der Zeit.

BERLIN ISBN 978-3-89944-556-5

www.kunth-verlag.de

Sie warten auf den Moment einsetzender Dämmerung, kurz bevor die Straßenlaternen die Stadt in ihr rötliches Licht tauchen. Sie warten auf die Nacht, das erste Hellgrau des Morgens, auf bedeckten Himmel oder auf Regen. Auf das Licht, das so sauber und so ehrlich ist, die Stadt in ihren wahren Farben aufscheinen zu lassen. Die Kompositionen ihrer großformatigen Fotoarbeiten haben Horst und Daniel Zielske, Vater und Sohn, bis

dahin tausendmal überdacht und bis ins letzte Detail ausbalanciert. Dann brauchen sie nur noch zu belichten, meist nur ein einziges Mal, und die Hochhaustürme von New York stehen da, Häuserschluchten und Hinterhöfe klaffen, Brücken spannen sich und Straßen schimmern, wie sie noch keiner gesehen hat … Dr. Martin Tschechne

They wait for the moment when night begins to fall, just before the street lamps bathe the city in their reddish light. They wait for the night or for the first light of the morning, for a cloudy sky or for rain. For a light that is so clean and so honest that the city appears in its true colors. Before that moment, Horst and Daniel Zielske, father and son, have reviewed the compositions of their large-format photographic works a thousand times and

balanced them to the very last detail. Now all they need to do is open the shutter, and usually only once, and New York’s skyscrapers will rise, urban canyons and backyards will gape, bridges will span and roads will glisten like no one has ever seen before …

After Shanghai and Berlin, New York was the third work of the Zielskes with an urban landscape as its theme. Whereas for Shanghai the focus was on the megacity’s shifts between reality and fiction, their Berlin photographs tell the history of the German capital in emotional images.

€ (D) 68,00 / € (A) 70,00 ISBN 978-3-89944-886-3

H. & D. ZIELSKE Dr. Martin Tschechne

The photographic concept for New York was the interpretation of the timeless city through its architecture, to make the fleeting moments that determine everyday life permanent – moments anchored in time.


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NEW YORK CITY IN MEMORIAM MICHAEL KAISER


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Eine Wohnung in Göttingen, ein Altbau aus der Gründerzeit, hohe Stuckdecken, hohe Fenster, an den Wänden großformatige Fotos von den eigenen Expeditionen nach Shanghai, Venedig oder Berlin. Es sind Bilder, deren Licht den Betrachter verwirrt, gleißend hell, von einer drückenden Präzision im Detail, doch zugleich wie in einen milchigen Nebel entrückt, kühl und ruhig. Wenn man alles andere kontrolliert: Kann das Licht allein die Geschichte eines Ortes erzählen? Auf dem Fußboden liegen Proofs ihrer Bilder von New York, so groß wie bei anderen Leuten ein Teppich. Die nächtliche Brooklyn Bridge in einem lastenden, leuchtenden Grau, als wäre sie in Blei geprägt; jedes Stahlseil tritt hervor, als läge ein Netz aus feinen Fäden auf der Bildoberfläche. Der East River darunter glatt und glänzend wie flüssiges Silber. Über das Licht wird zu reden sein. Und woher nur kommt diese unfassbare Stille? Zielske junior zieht ein Foto nach dem anderen zur Seite, Straßenschluchten, spiegelnde Fassaden, Dachlandschaften, die rostigen Stelzen der Hochbahn oben in Harlem. Eine menschenleere Seitengasse kommt zum Vorschein, wieder ein Nachtbild, aufgenommen irgendwo in Manhattan, Lower East Side. Eine perfekt ausbalancierte, perfekt ausgeleuchtete Komposition; das Licht sepiabraun, als sollten am Broadway die elenden Tage der Typhoid Mary neu inszeniert werden. Vielleicht als Tanztheater. Erst auf den zweiten Blick fällt die blinkende Ambulanz im Hintergrund ins Auge. Ein Lichtstreifen schneidet durch eine quer verlaufende Gasse im Mittelgrund. Die Fotografen erlauben dem Betrachter einen Blick in ihre Karten: Extrem lange Belichtungszeit hat jede Bewegung aus dem Bild getilgt; geblieben ist eine Bühne, auf der das Stück zu Ende gespielt ist. Oder beginnt es erst? Warum steht da der Krankenwagen? Welche Geschichte wollen die Zielskes erzählen? Etwa wirklich die von der Wanderköchin, die selbst immun war, aber den Erreger der Seuche in den engen Gassen von New York verbreitet hat? Wollen sie erzählen von einem Wasser, dessen auf und ab tanzende Wellen sich endlich zu einem stillen Spiegel von unergründlicher Tiefe beruhigt haben? Ein Leuchttisch im Arbeitszimmer ist mit Stapeln von Büchern bedeckt. „Wir brauchen ihn nicht mehr“, sagt Horst Zielske: eine Erinnerung an vergangene Zeiten der Analogfotografie, vielleicht auch einfach nur ein Stück Geschichte in dieser modernen Schaltzentrale. Und holt die aktuelle Kamera der Bildermacher aus einem Fotokoffer: eine Alpa 12 SWA, dazu ein digitales LeafRückteil mit 56 Megapixel – Ausrüstung für einen, der selbst auf dem welligen Horizont einer irischen Landschaft noch jeden Grashalm persönlich willkommen heißen möchte. Ausrüstung für einen, der nichts dem Zufall überlässt. Das Archiv des Duos, das seit zusammengerechnet 60 Berufsjahren Stadtlandschaften, Naturlandschaften, beseelte Landschaften und tote Landschaften inszeniert und daraus Reisereportagen, Buchcover und Kalender gemacht hat, vor allem aber eigene Bücher, freie Serien und großformatige Fotografien für Ausstellungen und Galerien in einer monolithischen Intensität – es passt in ein paar flache Kartons in einem der Regale. Denn Horst und Daniel Zielske sind Fotokünstler, die meinen, was sie sagen. Und wenn sie sagen, ein Bild sei in ihren Köpfen fertig choreografiert, bevor sie belichten, dann bedeutet das: Es gibt so gut wie keinen Ausschuss. Die Fotografen gestatten sich kein nervöses Herantasten, kein Ausprobieren, keinen Vergleich unter Hunderten von Probeschüssen – sie gehen hin, machen ihr Bild und gehen wieder nach Hause. Hoch konzentriert. Als müssten sie ihre teure Kamera

schonen, als hätten sie für Filmmaterial Millionen zu zahlen. Für die Sammlung ihrer 57 Fotografien von New York haben sie 102 Bilder aufgenommen. Andere Fotografen machen, sehr behutsam geschätzt, ungefähr zehnmal so viele Aufnahmen. Für ein einziges Bild, versteht sich. Aber unbeirrbar suchen, kämpfen und warten sie, bis endlich alles passt. Steigen Treppen und klopfen an Türen, bis sie das eine Fenster gefunden haben, von dem aus die umliegenden Gebäude im genau richtigen Winkel zueinander stehen; wandern durch die Hafenanlagen auf der gegenüberliegenden Seite des East Rivers, bis die leuchtenden Spitzen der Wolkenkratzer in genau gleichem Abstand zur düsteren Silhouette der Laufkräne stehen. Sie fahren zehnmal mit der Drahtseilbahn zur Roosevelt Island und zurück, bis die entgegenkommende knallrote Gondel geradewegs aus der schwarz verspiegelten Glasfassade neben der filigranen Konstruktion der Queensboro Bridge herauszuspringen scheint. Pflanzen ihr Stativ mitten auf der 34th Street auf, weil von dort das gleißende Licht der Laterne exakt auf der Höhe des Empire State Building leuchtet – und wenn irgendein hitziger Taxifahrer die zwei Verrückten dafür umzumangeln droht, dann geht Daniel Zielske hin, beugt sich zu dem Mann hinab und sagt ihm zwei oder drei Dinge durch das offene Fenster. Es gibt unheimlich viele solcher Beziehungen auf den Fotografien zu entdecken: Linien und Kanten, Proportionen, Spiegelungen, Farbkorrespondenzen und Farbkontraste. Die Bilder erzählen. Glaube nur keiner, da wäre irgendetwas dem Zufall geschuldet. Die Sache mit dem Licht hat da schon eher den Charakter eines Bekenntnisses. Die Zielskes warten auf die wenigen Minuten nach Sonnenuntergang, in denen die Straßenlaternen noch nicht eingeschaltet sind, um das kühn geschwungene Gebäude des Guggenheim-Museums in seiner wirklichen Farbe aufstrahlen zu lassen: weiß, ein kühles, frisches, reines und wahrhaftiges Weiß. Sie warten auf das Morgengrauen oder die einsetzende Dämmerung, auf Hochnebel oder Regen. Die „wirkliche Farbe“ – sie ist es, die ihre Arbeit heute leitet. Dafür begleiten Horst und Daniel Zielske ihre Bilder vom Wintergarten vor der Bibliothek, wo sie – gern in den unproduktiven Sommermonaten – ihre nächste Reise planen, bis zum fertigen Druck: Alles bleibt unter ihrer Regie, nichts darf verändert werden. Und dafür suchen sie das reinste und ehrlichste Licht und dosieren es, wie ein guter Koch seine Gewürze dosiert: intuitiv, im Dienst der Komposition, so großzügig wie möglich, so sparsam wie nötig. Der Sonnenfleck in dunklen Wolken über dem East River und der Skyline von Manhattan, das Aufblitzen des Lichtstrahls, der aus dem Rückspiegel eines gelben Taxis genau ins Auge der Kamera fällt. Die Eiseskälte der winterlichen Dämmerung auf dem Fassadengebirge am Central Park South, die Begegnung von fallender Dunkelheit und der Wärme einer beleuchteten Kneipe. Oder die Nacht, unter deren weißem Himmel der graue Putz der Hinterhöfe sein wirkliches Grau gesteht: Das sind Momente, in denen allein das Licht eine Geschichte erzählt. Moment mal: der weiße Himmel der Nacht? Minutenlang haben die Zielskes das Bild belichtet, denn so wenig Licht auch da war – sie wussten: Es war eine Kostbarkeit. Also haben sie den Verschluss der Kamera geöffnet und alles hineinströmen lassen. Haben sich ins dunkle Zimmer gesetzt und gewartet. Bis einer sagte: Ich glaube, jetzt ist es gut. Und es war gut. Dr. Martin Tschechne


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An apartment in Göttingen, an old building dating from the years of rapid industrial expansion in Germany at the end of the 19th century, high stucco ceilings, tall windows. On the walls large-format photographs of their expeditions to Shanghai, Venice or Berlin. These are images that confuse the viewer, glaringly bright, oppressively precise in their detail, yet at the same time abstracted, cool and calm as if in a milky fog. If everything else is being controlled, can light alone tell the story of a place? On the floor lie the proofs of their images of New York, as large as other people’s carpets. Brooklyn Bridge at night in a heavy, luminous gray, as if stamped from lead; each steel cable stands out as if the picture’s surface was overlaid with a network of fine threads. The East River underneath smooth and glistening like liquid silver. The light will need to be discussed. And just where does this inconceivable silence come from? Zielske junior pulls aside one photograph after another, urban canyons, mirror façades, roofscapes, the rusty pillars of the elevated train up in Harlem. A deserted side street appears, another nocturnal shot, taken somewhere in Manhattan, on the Lower East Side. A perfectly balanced, perfectly lit composition; sepia brown light as if the miserable days of Typhoid Mary were again to be staged on Broadway. Perhaps as a musical. Only at second glance does one spot in the background an ambulance, its light flashing. A strip of light cuts through an alleyway, running across the picture in the middle distance. The photographers have granted the viewer a peek at their cards: the extremely long exposure has deleted all movement from the image; what remains is a stage on which the piece is performed right up to its conclusion. Or is it only just beginning? Why is the ambulance there? What is the story the Zielskes are trying to tell? Is it really the story of the itinerant cook who herself was immune but spread the epidemic’s pathogens throughout the narrow alleyways of New York? Do they want to tell of the water whose waves danced up and down but finally calmed as a still mirror of unfathomable depths? In the study, a light box is covered with piles of books. “We no longer need it”, says Horst Zielske; a reminder of the past days of analog photography, or perhaps just a piece of history in this modern control center. And then he pulls the image makers’ current camera from an equipment case: an Alpa 12 SWA, with digital leaf back adapter and 56 megapixels – equipment for someone who, even on the wavy horizons of an Irish landscape, wants to personally welcome each and every blade of grass. Equipment for someone who leaves nothing to chance. In a total of 60 professional years, the duo have stage-managed cityscapes, natural landscapes, living landscapes and dead landscapes, and then turned them into travelogues, book covers and calendars, but most of all into their own books, independent series and large-format photographs of a monolithic intensity for exhibitions and galleries – yet their archive fits into a few shallow boxes on one of the shelves. For Horst and Daniel Zielske are photo artists who always mean what they say. And if they say that they have completely choreographed an image inside their heads before the exposure, then this means that there are virtually no rejects. The photographers do not permit themselves a nervous and gradual approach to their subject, no trying out, no selection among hundreds of trial shots – they go there, take the picture and go back home. Intense concentration. As if they had to spare their expensive camera, as if they had paid millions for the photographic material. For their

collection of 57 images of New York they took only 102 photographs. Other photographers, and this is a conservative estimate, shoot ten times as many pictures. To obtain a single image, it goes without saying. These two, however, search, struggle and wait unflinchingly until finally everything fits together. They climb up stairs and knock on doors until they have found the one window from where the surrounding buildings stand in exactly the right angle to each other; they walk through the docks on the opposite banks of the East River until the gleaming tips of the skyscrapers appear at exactly the same distance as the somber outlines of the travelling cranes. By the cable car, they cross to Roosevelt Island and back ten times until the oncoming, bright red gondola virtually seems to leap out of the black mirror façade next to the filigree structure of Queensboro Bridge. They position their tripod in the middle of 34th Street because, seen from there, the glaring light of the street light shines exactly at the same level as the Empire State Building – and if some excitable cab driver threatens to mow them down in the process, then Daniel Zielske simply walks over, leans down to the man and tells him a thing or two through the open window. There are a great many such connections to be discovered in the photographs: lines and edges, proportions, reflections, corresponding and contrasting colors. The pictures speak. Just don’t think for a moment that they owe anything to chance. The thing about the light, however, almost takes on the character of a mission. The Zielskes wait for a few minutes after sunset, when the street lanterns are not yet lit, in order to allow the daringly curved shape of the Guggenheim Museum to radiate in its true colors: white, a cool, fresh, pure and truthful white. They wait for dawn or early dusk, for mist or rain. The “real color” – that is what governs their work today. For this, Horst and Daniel Zielske accompany their images from the conservatory in front of the library where they plan their next journey – often during the unproductive summer months – right up to the finished print. Everything remains within their control, nothing may be changed. And for it they seek out the purest and most truthful light, then measure it out like top chefs would measure out their spices: intuitively, at the service of the overall composition, as generously as possible, as sparingly as necessary. The sun as a spot within dark clouds above the East River and the skyline of Manhattan, the flash of light from the rear-view mirror of a yellow cab that hits the camera right in the eye. The icy chill of a wintery dusk on the mountainous landscape of façades in Central Park South, the moment when the falling darkness meets the warmth of a brightly lit bar. Or the night when, under its white skies, the gray plaster of the backyards reveals its real grayness: these are the moments when only the light tells the story. One moment: the white sky at night? The Zielskes exposed the image for several minutes; they knew how little light there was, and that it was precious. And so they opened the camera shutter and allowed it all to flood in. They sat down in their dark room and waited. Until one of them said, I think it’s good now. And good it was.

Dr. Martin Tschechne


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Roosevelt Island 路 New York 路 2011


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Midtown Manhattan II 路 New York 路 2011


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Midtown Manhattan I 路 New York 路 2011


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Brooklyn Bridge II 路 New York 路 2011


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East River II 路 New York 路 2011

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East River III 路 New York 路 2011

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New Yorker I 路 New York 路 2011

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East 56th Street I 路 Midtown Manhattan 路 New York 路 2011


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New York Times 路 New York 路 2011


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Chelsea 路 New York 路 2008

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Empire State Building I 路 New York 路 2008


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