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Ausgabe 2/13, 8. Jahrgang

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Braukunst auf höchster Ebene betreibt Gerhard Hurdax mit seinem Leit’n Bier. Am 23. März lädt er alle Interessenten seines steilen Gerstensaftes zu einem Info-Nachmittag mit Frei-Bier-Verkostung. S. 16

Steiermark Mitte März


Gegen die Schließung des Bezirksgerichtes - Bürgerinitiative ist gefragt!

Inhaltsverzeichnis

Müssen wir alles hinnehmen, was uns Politiker vorsetzen? Nach langem hin und her soll die Schließungskeule Frohnleiten und damit die ganze Region Steiermark Mitte treffen. Ursprünglich war man gar nicht auf der Schließungsliste, wie uns Politiker immer wieder zu verstehen gaben. Es hat den Anschein als sei Frohnleiten und die Region einem Deal zum Opfer gefallen. Mürzzuschlag gegen Frohnleiten soll der Abtausch geheißen haben. Tatsache ist, eine wichtige Einrichtung wird der Region entrissen und in die Landeshauptstadt eingegliedert. Ein Bezirksgericht, das immer als Vorzeigeeinrichtung galt. Graz-Umgebung hat als zweitgrößter Bezirk der Steiermark nun kein Gericht mehr. In Voitsberg drohte ebenfalls die Schließung. In einer gemeinsamen Aktion, roter Bürgermeister und schwarze Wirtschaftskammer, stemmte man sich dagegen. Und? Das Bezirksgericht Voitsberg bleibt erhalten. Jetzt hat NR Mario Kunasek eine Petition eingebracht, die nur Gewicht hat, wenn viele gegen die Schließung unseres Bezirksgerichtes unterschreiben. Lassen wir es uns nicht gefallen wie mit unseren Einrichtungen umgegangen wird. Setzen wir ein Zeichen. Das Argument, es sei eine beschlossene Sache, ist ein momentaner Zustand, den es zu ändern gilt. Ich bin dankbar, dass es Parlamentarier gibt, die sich der Sache annehmen. Die Farbe ist egal. Darum hoffe ich, dass im Sinne unserer Region, viele unterschreiben

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Gemeinde Spezial

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Wirtschaft

ab 18 Bauen, Wohnen und Energie 32

Szenario

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Sport & Freizeit

Ihr Robert Rabensteiner (Herausgeber)

Das Osterfest mit Happy Flower in Gratkorn Ostern ist der wichtigste Feiertag im christlichen Kalender, noch vor Weihnachten. Das Osterfest markiert das Ende der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt. Ostern bedeutet aber auch den Beginn des Frühlings, die Tage werden wieder länger und wir sind bezaubert von der üppigen und wunderschönen Farbenpracht der Natur.

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10 Jahre Happy Flower in Gratkorn


Gemeinde Spezial

Licht und Schatten in Gratkorn: So manche Schatten der Gegenwart finden ihre Ursprünge in der Vergangenheit, so hat es zumindest den Anschein.

Kein leichter Job in Tagen wie diesen: Bürgermeister Ernest Kupfer trägt einen schweren Rucksack.

Gratkorn: Auf dem Weg zur Normalität

Bgm. Kupfer setzt auf bedachte Aufarbeitung der Finanzmisere Einige Wochen sind nun verstrichen, seit der Finanzskandal in Gratkorn an die Öffentlichkeit gelangt ist. Gerade in der stillsten Zeit des Jahres, vor Weihnachten, kam es zur Götterdämmerung in Gratkorns Finanzkassa. Rechnungen konnten nicht mehr beglichen werden und es klaffte ein Loch von rund 5 Millionen Euro. Ein wahrlich apokalyptisches Weihnachtspackerl für die Gemeindeführung. Jetzt, Mitte März, steht die Sache vor der Aufklärung. Spätestens Ende des Monats bzw. Anfang April wird es einen Prüfbericht des Landes geben. Wir haben den Leid geplagten Orts-Chef Ernest Kupfer zum „Gesamtzustand“ befragt:

DMSM: Wie werden Sie mit dem Prüfbericht umgehen? Kupfer: Ich setze da auf völlige Transparenz. Wir werden diesen im Gemeinderat diskutieren und auch öffentlich machen. Schließlich haben die Bürger ein Recht darauf zu erfahren, was passiert ist und wie die Situation sich darstellt. DMSM: Haben Sie sich selbst in diesem Zusammenhang was vorzuwerfen? Kupfer: Na ja, im Nachhinein ist man immer gescheiter. Mit dem heutigen Wissensstand hätte ich sicher das Eine oder das Andere anders gemacht. Auf alle Fälle wäre ein Kassensturz bei Neuübernahme zu machen gewesen. Ich habe mich auf eingespielte Mechanismen verlassen, die bis dahin – so hatte es den Anschein – erfolgreich gewirkt haben.

Angelegenheit mit den Prüfern zusammenarbeiten und dabei gleich organisatorische Abläufe optimieren, um die Gemeinde hier in eine sichere Zukunft zu führen. DMSM: Ist die SPÖ Gratkorn noch ein Team? Sind Sie auch der Bürgermeister-Kandidat für die kommende Gemeinderatswahl? Kupfer: Auch wenn einiges in der Vergangenheit passiert ist, so können wir nur die Zukunft beeinflussen und daran arbeiten wir. Ob ich noch einmal antreten werde, kann ich aus heutiger Sicht nicht sagen.

DMSM: Themenwechsel. Die anstehende Zusammenlegung der Nachbargemeinden wird Gratkorn künftig zum kleinen Bruder machen. Wie sehen Sie DMSM: Wie schauen die Finanzen der- diese Situation? zeit tatsächlich aus? Kupfer: Ich sehe diesen Prozess sehr Kupfer: Die Gemeinde hat einen Schulpositiv, wenn sich Partner zusammendenstand von rund 40 Millionen Euro. finden und sich ein positiver Effekt für Mittlerweile haben wir auch damit begon- die Bürger ergibt. Nichts halte ich jedoch nen, die offenen Rechnungen abzubezah- von Zwangsfusionierungen. Im Rahmen len. der Analysephase ist ja eindeutig herausgekommen, dass Gratkorn alle Kriterien DMSM: Welche Schlussfolgerungen zur Eigenständigkeit erfüllt. Ich gehe aber DMSM: Was sagen Sie in diesem ziehen Sie aus dieser Miesere? auch davon aus, dass die Zusammenarbeit Zusammenhang den Bürgern Ihrer Kupfer: Für mich ist ganz klar: Es muss in der Kleinregion weiter funktionieren Gemeinde? wird, wenn auch auf andere Art. Kupfer: Aus heutiger Sicht können wir sa- einen Neustart geben, nachdem alles auf gen, dass der überwiegende Teil in Infra- dem Tisch liegt, so manches gehört völlig DMSM: Was heißt das jetzt für Gratkorn? strukturprojekte in Gratkorn geflossen ist. neu aufgestellt. Bei dieser Gelegenheit Kupfer: Wir wollen den guten Weg in Wir werden aber auch unsere derzeitigen möchte ich auch ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Gemeinde ausspre- Gratkorn fortsetzen und werden auch in Gratisangebote überprüfen und Gebühchen, die neben dem Tagesgeschäft mit Zukunft für neue Wege offen sein, wie renerhöhungen dort vornehmen, wo wir vollem Einsatz bei der Aufklärung der immer diese auch aussehen mögen. angehalten sind, kostendeckend zu sein. DMSM: Herr Bürgermeister, wie schaut die derzeitige Situation in der FinanzAffäre aus? Kupfer: Die Aufarbeitung ist voll im Laufen, parallel dazu wird die Gemeinde auf Sparsamkeit überprüft. Die fehlenden 5 Millionen können erst dann argumentiert werden, wenn der Prüfbericht fertig gestellt ist. Wir selbst haben ja die Prüfer ins Haus geholt und kooperieren mit der Behörde voll und ganz.

4 Das Magazin März 2013


Gemeinde Spezial MKB-Chef Gerald Mitteregger

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März 2013 Das Magazin 5


Gemeinde Spezial

Verkehrte Welt: „2 sind oft weniger als 1 oder 0“ Pernegger Abwasser wird wohl weiterhin doppelt geklärt Die Überraschung war groß, als uns die Pernegger Oppositionsparteien ALP und ÖVP kürzlich die letzten News zum Thema Abwasserentsorgung präsentierten. Geht es nach einer neuen Studie eines renommierten Ziviltechnikers wird weder extern in die Kläre Frohnleiten, noch intern nach Mixnitz abgeleitet. Die zweite Kläre in Pernegg soll nämlich bestehen bleiben. Doppelt hält besser, könnte man in der Gemeinde nach den neuesten Entwicklungen rund um die Kläranlage(n) meinen. War lange die Ableitung nach Frohnleiten (Wunschvariante der SPÖBürgermeisterpartei) favorisiert, wurden nach der Volksbefragung mit klarem Votum „pro eine Kläre Mixnitz“ (Wunsch der Opposition) die Karten neu gemischt. Und nun das… Der Judendorfer Ziviltechniker DI Johann Reisner hat auf Grundlage der Funktionalausschreibung 2012 die tat-

In Pernegg wird Mengenlehre neu geschrieben, 2 Klären kosten weniger als eine, oder gar keine.

sächlich notwendigen Einwohnergleichwerte (EGW) neu festgestellt. Kurzerhand sank dieser Wert von 4.000 auf 3.200. Dieser aktualisierte EGW-Wert machte eine Neuberechnung der vorliegenden Varianten nötig. Nachdem derzeit nur 1.750 Einwohner ans Kanalnetz angeschlossen sind, erscheint der EGW 3.200 auch bei starker Bevölkerungszunahme völlig ausreichend. Am günstigsten & daher förderungswürdig „Nach neuerlicher Prüfung steht fest, dass eine Variante mit 2 Kläranlagen in unserer Gemeinde auch auf 50 Jahre gesehen, für die Bürger am günstigsten ist“, so ALP-GR Gerlinde Eder. „Dieses Projekt hat einen um fast 500.000 Euro günstigeren Projektbarkostenwert als die Ableitung nach Frohnleiten“, erklärt ALP-Chef Heinz Hammer. Konkret soll die Kläre Pernegg nun „nur“ mehr saniert, aber nicht mehr Das Quartett (v.l.) Eder, Hammer, Schmidinger & Sarkleti setzt auf eine neue Trumpfkarte. Fotos: Pototschnig/Archiv DMSM

Kurz gefragt Bgm. Irmgard Hagenauer

DMSM: Die Sanierung der Kläre Pernegg soll günstiger als die anderen Varianten sein. Wie sieht die SPÖ das, wie geht es weiter? Hagenauer: Ich bin überrascht von dieser Variante und Möglichkeit. Der Verfasser der Studie, DI Reisner, wird in eine Bauausschusssitzung geladen, wo er das Projekt präsentieren soll. Daraufhin geben wir das ganze zur Begutachtung ans Land. 6 Das Magazin März 2013

Warum wurde bei allen vorigen Berechnungen immer der EGW 4.000 angenommen, war das nicht übers Ziel hinausgeschossen? Damals ging man noch davon aus, dass unsere Gemeinde wächst und es zu Gewerbeansiedlungen kommen wird. Nun kommt vielleicht weder die SPÖnoch die Oppositions-Variante. Ist das eine Chance, die Sache gemeinsam zu Ende zu bringen? Die günstigste, förderungswürdige Variante wird beschlossen. Dann ist das Thema

vergrößert werden. VP-GR Eva Schmidinger: „Das spart Kosten, so viel, dass diese Variante eindeutig auch mit Bundesund Landesmitteln förderungswürdig ist.“ Parteikollege, Oskar Sarkleti, freut sich über diese Entwicklung: „Wir hätten auch gerne nur eine Mixnitzer Kläre gehabt. Nun ist es anders gekommen, jetzt haben wir als Opposition aber auch die SPÖ nicht Recht, vielleicht macht das eine Zusammenarbeit leichter.“ Er hofft eine gemeinsame Lösung im Gemeinderat. So auch Eder: „Diese Studie hat in jedem Fall salomonischen Wert“. Wie es in Pernegg bei der Abwasserentsorgung weiter geht, steht nicht fest. Fest steht aber, dass man einer Lösung schon lange nicht.

Zahlen-Daten-Fakten: Gemeinde Pernegg/Mur Einwohner: ca. 2.550 Haushalte: ca. 1106 Fläche: 8605 ha, davon 6567 ha Wald Seehöhe: 464 m - 1683 m (höchster Punkt) Katastralgemeinden: Pernegg, Zlatten, Kirchdorf, Traföß, Mixnitz, Roßgraben, Gabraun Straßennetz: ca. 84 km Projektkostenbarwerte zu den KanalVarianten (Daten ALP & ÖVP Pernegg): 1. Klären Mixnitz & Pernegg: EUR 5,857.433,2. Kläre Mixnitz: EUR 5,921.054,3. Ableitung Frohnleiten: EUR 6,320.275,-

endlich vom Tisch. Welche Neuigkeiten gibt es rund um die Schottergrube? Aktuell lassen wir uns beraten, wie wir dagegen vorgehen können. Und sonst? Was tut sich? Die Wasserversorgung des Ortsteiles Mautstatt wird bald lückenlos gegeben sein. Alle Bürger von Mautstatt ziehen mit, der soziale Gedanken hat hier gesiegt. Das freut mich.


Gemeinde Spezial

Frühling am Frohnleitner Hauptplatz Autoschau und Flohmarkt im April Nach zwei Jahren Pause hat es den WirtschaftsinitiativeBoss GR Andreas Heuberger wieder gejuckt. Nach dem 10 Jahre Jubiläum 2010 gibt es heuer wieder eine Autoschau auf dem Frohnleitner Hauptplatz. „Natürlich haben wir wieder versucht, alle Händler aus der Region für die Autoschau zu

begeistern. Der Hauptplatz bietet dafür ja eine attraktive Fläche“, hofft Heuberger bis zum Termin am 6. und 7. April noch ein bis zwei Händler zu ködern. Für die Kunden ist es allemal ein optimaler Überblick über die Produktpalette der einzelnen Hersteller. Und in drei Jahren hat sich auch bei den Modellen einiges getan. Für den Fahrzeughandel heißt es, sich in die Auslage zu stellen und auch in absatzschwierigen Zeiten Flagge zu zeigen. Als zusätzliche Attraktion hat

sich auch die Modenschau bewährt, die am Samstag über die Bühne gehen wird. Sonja Rumpl wird mit ihren Models zeigen, was die Region an Kleidung für Mann und Frau, für klassisch, sportlich und trachtig, so zu bieten hat. Und

wer jetzt Lust bekommen hat, sollte sich das 1. Wochenende im April im Kalender dick anstreichen.

Sonja Rumpl ist Garant für eine attraktive Modenschau.

6. & 7. Apr

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Girls & Cars, lautet die Devise Anfang April in Frohnleiten. GR Andreas Heuberger sorgt für ein Durchstarten der Autoschau.

März 2013 Das Magazin 7


Gemeinde Spezial

Apotheken TIPPS

Frohnleiten: Am Beginn einer neuen Ära? Bürgermeisterwechsel wird mit Paukenschlag eingeläutet

Säuren und Basen im Gleichgewicht Alle unsere Körperflüssigkeiten besitzen einen charakteristischen pH-Wert, der von stark sauer bis zu basisch reicht. Für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel ist es entscheidend, daß der spezifische pH-Wert in einer bestimmten Körperflüssigkeit in engen Grenzen gehalten wird. Unser Organismus verfügt entsprechend über eine Vielzahl verschiedener Regulationsmechanismen (Puffersysteme), um den pH-Wert konstant zu halten. Ein großer Teil der Säuren wird durch die Puffersysteme neutralisiert oder via Atemluft, über die Nieren sowie über den Schweiß ausgeschieden. Bei einem Übermaß an Säuren werden diese Puffersysteme stark beansprucht und es kann zu einer „Säurebelastung“ im Gewebe kommen. Die Ursachen einer Übersäuerung sind: falsche Ernährung, niedrige oder falsche Flüssigkeitszufuhr, übermäßiger Konsum von Genussmitteln, Bewegungsarmut, Stress, Schlafmangel. Die Folgen einer Übersäuerung können vielschichtig sein, wie z.B.: Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Beschwerden im MagenDarm-Trakt oder im Bewegungsapparat, Hautleiden, Cellulitis. Um den Säure-Basenhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen ist eine Ernährungs,-und Lebensstiländerung ganz wichtig. Zusätzlich kann man mit Mineralstoffpräparaten und diversen Teemischungen den Stoffwechsel entsprechend unterstützen. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden Produkte.

Mag. pharm. Dr. Gerda FilekWittinghausen ist Apothekerin in Frohnleiten

8 Das Magazin März 2013

4 Bürgermeister in 5 Jahren: Peter Gottlieb, Wolfgang Thomann, Manfred Grundauer, Johann Ussar.

Manfred Grundauer. Zum damaligen Zeitpunkt der wohl einzige Mann in der SPÖ, der in der Lage war, die Partei zu einen und die Gemeinde weiter zu führen. Der mehr als erprobte EU-Betriebsratsvorsitzende von MM Karton ging frisch ans Werk und wollte organisatorisch und strategisch einiges ändern in der Kommune. Als großer Brocken galt das Ausgliedern der Deponie aus der Gemeinde und das Einbringen in die Gemeindebetriebe. Eine Strategie, die gemeinsam mit dem Nach dem Abgang Gottliebs im Jahr 2004 Steuerberater von langer Hand vorbereikam Wolfgang Thomann ans Ruder. Von tet wurde. Kurz vor Vollendung dieses da an war es nie mehr ruhig in der Partei. Projektes haben Kurasch und Erlitz Hauptkritikpunkt war die Doppelfunktion dies verhindert. Dies und manch andere Bürgermeister und GemeindebetriebeUnstimmigkeiten haben Grundauer dann Geschäftsführer. Auch die unternehmeveranlasst, das Handtuch zu werfen. Aberrische Vorgangsweise Thomanns ist so mals stand die Gemeinde ohne Führung manchem Genossen sauer aufgestoßen. da. Um Ruhe ins Gewässer zu bringen, wurde Dir. Johann Ussar gebracht. Dieser Dies war auch die Zeit, wo nach fast 2 ließ die Wogen tatsächlich verebben, Jahrzehnten Goldgräberstimmung das ohne jedoch große Perspektiven walten erste große finanzielle Loch in der Gezu lassen. Wahrscheinlich war das Budget meindekasse klaffte. Mussten doch rund schon zu knapp. 2 Millionen Euro, die bereits für den Bau des Sport- und Freizeitparks vorgesehen Der große Umbau waren, rückgewidmet werden, um mit der Offen bleibt die Frage, wie sich künftig Rückzahlung des ALSAG zu beginnen. das neue Team rund um Kurasch zusamDie Gesamtsumme der Rückzahlung der menstellen wird. Dieser will ja ziemlich Altlastensanierungsabgabe betrug in etwa umbauen, wie man hört. Mit dem jetzigen 7 Millionen Euro. Ein herber Schlag für Finanzreferenten und langjährigen die erfolgsverwöhnte Gemeinde, die in Weggefährten Franz Kahr gibt es nicht den goldenen Zeiten von 1986 bis 2004 wirklich viele Gemeinsamkeiten mehr. Es kolportierte 160 Millionen Euro aus wird also spannend, wie sich die künftige Gewinnen der Deponie zur Verfügung Führung von Frohnleiten zusammengehabt haben soll. setzen wird. Der „Parteitag“ selbst wird ja recht offen gestaltet. So sind nicht Eine Periode und drei Bürgermeister nur SPÖ-Mitglieder zur vorgezogenen Nach einer recht erfolgreich geschlageWahlparty eingeladen. Es bleibt zu hoffen, nen Gemeinderatswahl im Jahr 2005, die dass nicht nur Brot und Spiele fröhliche trotz ALSAG-Desasters mit dem Verlust Urständ’ feiert, sondern dass auch hart an von nur einem Mandat endete, übergab der Zukunft von Frohnleiten gearbeitet Thomann den Bürgermeister-Sessel an wird. Freundschaft. -RRSchon lange hat es nicht mehr so eine Aufregung um politische Veränderungen gegeben, wie vor der Jahreshauptversammlung der SPÖ in Frohnleiten am 15. März. Die Strahlkraft der Bürgermeister-Nachfolger von Peter Gottlieb haben nie lange angedauert. Interne Querelen und Abschüsse standen quasi an der Tagesordnung. Jetzt soll Jörg Kurasch die Geschicke der Kommune richten.


Gemeinde Spezial

Bezirksgericht: Letzte Hilfe aus heiterem (blauen) Himmel FPÖ-Nationalrat reicht Petition im Parlament ein „Die Schließung des Bezirksgericht Frohnleiten ist eine Farce, der Kampf für den Erhalt ist aber noch nicht verloren“ – so kämpferisch gibt sich der freiheitliche NRAbg. Mario Kunasek. Seine parlamentarische Petition für den Erhalt der Einrichtung ist auf dem Weg. Nun wirbt er um Unterschriften von den betroffenen Bürgern – eine Ehrensache für DMSM hier mitzutun (siehe Editorial Seite 3 & Seite 43).

So machen auch Sie mit! So können auch Sie Ihre Stimme für die Bewahrung dieser immens wichtigen Institution in unserer Region in die Waagschale werfen. Auf Seite 43 dieses Magazins finden Sie eine Liste, auf der Sie Ihren Namen eintragen können. Und weitere 5 Personen können mitunterschreiben. Geben Sie die möglichst komplett ausgefüllte Unterschriftenliste in Ihrem Gemeindeamt ab oder stecken Sie diese in ein Kuvert und senden Sie dieses an: DAS MAGAZIN Steiermark Mitte, Grazer Straße 10, 8130 Frohnleiten. Das Einsparungspotential ist nicht erkennbar. Der ländliche Raum wird weiter

ausgedünnt. Deshalb brachte Kunasek die Petition ein. „Jetzt kommt es auf jede Unterschrift an- der Bürger ist am Wort“, so der Politiker. Das Bezirksgericht Frohnleiten soll laut den Plänen der Justizministerin im Juli 2013 geschlossen werden. Im Gerichtssprengel werden ca. 42.000 Menschen im Norden von Graz durch das Bezirksgericht Frohnleiten betreut. „Eine Schließung dieses Standorts würde für die Betroffenen eine massive Verschlechterung bedeuten, da der „Zugang zum Recht“ erschwert wird. So müssten die Rechtsuchenden beispielsweise über 30 Kilometer zum, nach der Schließung des BG Frohnleiten zuständigen, BG GrazWest fahren, um den Amtstag zu besuchen“, hält Kunasek fest. Das BG Frohnleiten hat seinen Sitz in einem historischen Gebäude am Hauptplatz der Stadt Frohnleiten. Dieses Gebäude, in das von der Stadt Frohnleiten vor einigen Jahren 700.000 Euro investierte, wird dem Bundesministerium für Justiz mietfrei zur Verfügung gestellt. Zum Zeitpunkt der Investition wurde der Stadt Frohnleiten seitens des BMJ zugesagt, dass der Gerichts-

Gibt den Kampf um das Bezirksgericht noch nicht auf: Mario Kunasek.

standort erhalten bleiben würde. Kunasek: „Aus diesem Gesichtspunkt erscheinen die angestrebten Einsparungen äußerst unwahrscheinlich, da keinerlei Mietkosten für das Gerichtsgebäude anfallen.“ Der Freiheitliche sieht den Kampf für den Erhalt des Bezirksgerichts noch nicht als verloren: „Je mehr Menschen mit ihrer Unterschrift ihren Unmut äußern, desto größer sind die Chancen die zuständige Ministerin vielleicht noch umzustimmen. Wir werden mit aller Kraft versuchen die Schließung zu verhindern!“ Die Petition kann unter www.fpoe-grazumgebung.at/ bgfrohnleiten unterschrieben werden. Zudem werden Unterstützungserklärungen in den nächsten Wochen auch auf dem Postweg versandt.

Gold für JauschnigOsterschinken Neuerlicher Gold-Erfolg für die Fleischerei Jauschnig in Übelbach: Beim diesjährigen Wettbewerb der Handwerksbetriebe wurden die Produkte der Übelbacher Fleischmanufaktur einmal mehr mit Gold ausgezeichnet, darunter aktuell auch der Osterschinken, das Lendbratl und die Osterkrainer. „Es ist für uns immer wieder eine Ehre, wenn die in unserem Handwerksbetrieb aus heimischem Fleisch erzeugten Produkte von einer strengen Fachjury ausgezeichnet werden“, freut sich Katrin Jauschnig. Fleischermeisterin Katrin Jauschnig und Schwester Stefanie mit den neuesten Auszeichnungen, flankiert von Josef Herzog und Präsident Gerhard Wlodkowski.

März 2013 Das Magazin 9


Wirtschaft

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Weitere Liste gelistet? 2015 steigt die nächste Gemeinderatswahl in der Steiermark. Dann wird die Landkarte der steirischen Gemeinden bereits „flurbegradigt“ sein. So wird wohl auch aus Frohnleiten-Schrems-Röthelstein eine Einheit. Es kann aber gut sein, dass es bei den wahlwerbenden Parteien ein Plus geben wird. Nach Informationen – die DMSM vorliegen – könnte sich schon bald eine politische Bewegung formieren, die künftig in der neuen Großgemeinde auf Wählerfang gehen wird. Ob es eine komplett neue Wahlbewegung sein wird, oder eine, die mit bereits bestehenden Parteien zusammenarbeitet, ist aktuell jedoch noch nicht absehbar. Es bleibt spannend, 2015 auch an der Urne. Foto: KK

Schulwegplan für Frohnleiten

Den Schülern der Volksschule Frohnleiten steht jetzt ein kindgerechter Schulwegplan zur Seite, den das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und die Gemeinde Frohnleiten in einem gemeinsamen Projekt erarbeitet haben. Ziel ist, es, möglichst bald den Weg ohne erwachsene Begleitperson bewältigen zu können. Denn nur so lernen Kinder, mit Situationen im Straßenverkehr umzugehen und sich richtig zu verhalten. Mit der Umsetzung des Projektes Schulwegplan sind die Grundlagen dafür geschaffen. „Mit dem aktuellen Schulwegplan können die Frohnleitner Eltern die Schulwege mit ihren Kindern einüben. Am Plan sehen sie auf einen Blick, an welchen Stellen sie besonders aufpassen müssen“, erklärt Gernot Haidinger vom KFV Steiermark. Foto: KK

10 Das Magazin März 2013

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GAZ

DMSM

MAGAZINIS Kurzinfos aus der Region

Chancen für alle Generationen Seit kurzem ist in Graz-Umgebung Nord das österreichweit einzigartige Pilotprojekt „Generationen.Werkstatt“ gestartet. Durch gezieltes Miteinander der Generationen profitieren Unternehmer, Berufseinsteiger, erfahrene Arbeitnehmer und die gesamte Region. Jedes Jahr gehen durch Pensionierungen Erfahrungen und mühsam erworbenes Wissen unzähliger Arbeitnehmer verloren. Hier setzt „Generationen lernen z’samm“ an. Durch Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Generationen wird der Verlust von Know-How vermieden. Erfolgreiche Menschen am Ende ihrer Karriere unterstützen als „EarlyWorking-Scouts“ talentierte Menschen aus Klein- und mittleren Unternehmen, um diesen einen gelungen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Alle Infos: Christoph Seidl, 0664/5416637, christophseidl@meingratwein.at Foto: KK

Neuer für Übelbach & Co. Anfang 2013 hat die Gaulhofer-Gruppe mit Gerhard Eckhart einen neuen Betriebsleiter an Bord geholt. Der gelernte Tischler mit Industrie- und Werkmeisterausbildung zeichnet für die Holz und Holz-Alu-Produktion in Übelbach sowie den Kunststoff -und Kunststoff-Alu Betrieb in Mäder (Vbg.) verantwortlich. Zuletzt war er als Geschäftsführer des oberösterreichischen Türenherstellers Dana/Jeldwen Türen tätig. Mit dem erfahrenen Manager soll der Erfolgskurs von Gaulhofer fortgesetzt werden. Derzeit werden bei Gaulhofer knapp 250.000 Fenstereinheiten pro Jahr produziert, damit machte man 2011 einen Umsatz von 82 Millionen Euro. Foto: Gaulhofer/KK


Wirtschaft

Erfolgs-(Sch)Määäh… Das Leader-Projekt Bio-Weidelamm „Krainer Steinschaf “ hat sich in den 4 Jahren seines Bestehens zum großen Erfolg entwickelt. Am Beginn standen 8 engagierte Bauern, nun sind es bereits rund 35. Dazu gehören auch Kerstin Reichmann & Andreas Schicker vom Gössler-Hof in Übelbach (siehe Bild). Weitere Interessenten haben die Möglichkeit, ins Projekt einzusteigen. Das Erfolgsrezept besteht aus mehreren „Zutaten“: Zum einen die robuste, traditionelle Schafrasse, das Krainer Steinschaf. Zum anderen die extensive Fütterung ausschließlich Grundfutter, die für besonders schmackhaftes Fleisch sorgt. Vermarktet wird das Produkt über die Firma Schirnhofer und das Premium-Programm von Händler Merkur. Alle Infos: Projektleiterin Margit Nöhrer, noehrer.verlag@aon.at, 0664/1324658. Foto: Gössler-Hof

„10 kleine Schülerlein“ Geschafft! Wie eine Löwin hat die Direktorin der Hauptschule Breitenau Waltraut Gissing in den vergangenen Wochen um jeden einzelnen neuen Schüler gekämpft. Laut Zusage kann ab 10 Schülern eine neue Klasse eröffnet werden. Aktuell sind 12 „Taferlklassler“ angemeldet. Tiefes Durchatmen bei den Verantwortlichen. Es gilt ja unbedingt eine neue 1. Klasse für das bevorstehende Schuljahr an der Neuen Mittelschule Breitenau an den Start zu bringen. Alles andere würde den Weiterbestand der Schule zusätzlich gefährden, der Entscheid des Verfassungsgerichtshofes zur drohenden Schließung steht nach wie vor aus. Bereits 2014 soll sich die Schülerzahl an der NM Breitenau erhöhen, weil die Marktgemeinde dann über deutlich mehr „eingeborene“ Schüler verfügen wird. Foto: KK

Bunte HIDEN-Frühjahrsmode Der Frühling kommt, und die Dirndlkleider werden wieder kürzer – und günstiger! Zumindest bei HIDEN in Übelbach. So gibt es jetzt bis Ende März minus 10 % auf alle Kurzdirndl. Also rasch zugreifen, denn wer zu spät kommt, kommt zu kurz. Ein weiteres tolles Angebot ist zurzeit die Hemden-Aktion nach dem Motto „Nimm drei, zahl zwei!“ Und dann gibt es bis Ende März auch noch ein Kundenspiel, bei dem Sie 4 x 100 Euro gewinnen können. Wie? Ganz einfach: Bei jedem Einkauf erhalten Sie ein Los, das an der Ziehung dieser Gutscheine am 2. April teilnimmt. Der eine sucht schon Ostereier, der andere lieber tolle Schnäppchen in Sachen Trachtenkleidung und Schuhe – und findet diese (dreimal dürfen Sie

raten) bei HIDEN in Übelbach: Von 21. bis 23. März ist großer Lagerabverkauf mit supergünstigen Reststücken. Und dass die tolle Frühjahrskollektion jedes Trachtenmodeherz höher schlagen lässt, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. HIDEN ist eben nun mal der Platzhirsch in Sachen Trachtenmode.

Von zarten Pastelltönen wie hier bis zu knalligen Farben reicht die aktuelle HIDEN-Frühjahrskollektion. (Foto: Wenger)

März 2013 Das Magazin 11


Wirtschaft

Weltrekord: 2 Gemeinden, 7 Hotels & 28 Sterne Steiermark Mitte: Unsere Beverly Hills liegen im Almenland Die Gemeinden Fladnitz an der Teichalm und Sankt Kathrein am Offenegg sind nicht die größten ihrer Zunft. Und doch halten sie ein echtes touristisches Kuriosum parat. Gleich 7 ****-SternHotels finden sich hier insgesamt. Das ist weltrekordverdächtig – meint auch der steirische Tourismus-Boss Georg Bliem. Was er sonst noch meint, erzählt er DMSM im Interview. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah“? Nirgendwo sonst ist

Kurz gefragt

Georg Bliem, Geschäftsführer Steiermark Tourismus In den Gemeinden Fladnitz an der Teichalm und St. Kathrein am Offenegg gibt es 7 ****-Stern-Hotels. Ist Ihnen irgendwo in der Steiermark eine Gemeinde bekannt, wo es eine ähnlich große Dichte gibt? Sagen wir es mal so: Es ist mehr als zu begrüßen, dass mit dieser Dichte eine sehr schöne Landschaft nun auch für den Urlaubsgast auf sehr hohem und zeitgemäßem Hotelniveau zu erleben ist. Foto: Harry Schiffer

12 Das Magazin März 2013

dieser Spruch zutreffender als in Steiermark Mitte. Eine wahrhaft verflixte Anzahl von Top-Hotels liegt wie erwähnt in Fladnitz und Kathrein. Wenn man das Landhotel Bauernhofer gleich ums Eck – auf der Brandlucken – mitzählt, sind es gleich deren 8.

das Angebot beinahe erdrückend, ganz klar, die eine oder andere harte Konkurrenzsituation ist da absolut drinnen. Aber Konkurrenz belebt auch das Geschäft.

Wie viele 4-Stern-Hotels und Betten gibt es in der Steiermark? Es gibt 246 4- und 5*-Hotels mit 21.821 Betten in dieser Kategorie zwischen Ausseerland und Almenland.

In unserer letzten Ausgabe haben wir gescherzt, die Nordische WM 2019 findet auf der Teichalm statt. Gastronomisch wäre diese Region dafür gerüstet, oder? Sie meinen, dass Almo, Hirschbirne und Vogelbeere noch mehr und international in die Auslage gestellt gehören? Der Meinung bin ich allerdings auch.

Eines wollen wir ebenfalls festhalten, nicht nur in Hotellerie und Gastronomie mit „quattro stella“ ist man als Gast in Steiermark Mitte gut aufgehoben. Denn Da muss man beinahe schon froh sein, zumindest was die Genussbranche bedass zumindest das Golfhotel Murhof in Adriach/Frohnleiten die Ehre der Region trifft, sind wir europäische Spitzenklasse – Graz-Umgebung Nord rettet, was 4-Stern- vom kleinen, feinen Gasthof bis hin zum urigen Wirtshaus. – chst – Hotels betrifft. Auf den ersten Blick ist

Wie kann sich Steiermark Mitte, mit Graz-Umgebung Nord und Almenland, touristisch weiter entwickeln? Ich glaube, diese Region liegt mit ihrem Fokus auf Natur und Wellness samt regionalem Kulinarium genau richtig. Wo entwickelt sich die Hotellerie hin? Qualität und wenn Sie so wollen der Charakter eines Hauses, oder auch die Persönlichkeit der Gastgeber, die ja den Charakter, die Marke eines Hauses ausmachen, sind enorm wichtig. Gerade in der Steiermark, wo wir ja keine großen, unpersönlichen Hotelkomplexe haben wie oft in der Strand- oder Strandhotellerie, spielt das eine sehr wichtige Rolle.


Wirtschaft

Hotel Teichwirt 8163 Fladnitz/Teichalm 41 03179 / 71 69 www.teichwirt.at

VSW Vital-Hotel-Styria GmbH 8163 Fladnitz 45 03179 /23 3 14-0 www.vital-hotel-styria.at

Almwellness Hotel Pierer 8163 Fladnitz - Teichalm 77 03179 / 71 72 www.hotel-pierer.at

Hotel „Zum Steinhauser“ 8171 St. Kathrein am Offenegg 10 03179 / 8236 www.steinhauser.at

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Eder Wohlfühl Hotel 8171 St. Kathrein/O. 3 03179 / 8235-0 www.wellness-eder.at

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Golfhotel Murhof 8130 Frohnleiten - Adriach 53 03126 / 3000 www.golfhotel-murhof.at März 2013 Das Magazin 13


Wirtschaft

Der Standort in Gasen. Foto: KK

INNOVATION AUS DER REGION

Von Steiermark Mitte in die große weite Welt...

Willingshofer: „Made in Gasen“ überzeugt auch die Chinesen Mittelständisches Unternehmen investiert 2,5 Millionen in Standort Über Jahrzehnte hinweg war das Unternehmen Willingshofer GmbH ausschließlich als Experte im Bereich der Land(maschinen)-Technik ein Begriff. Das war gestern. Heute ist der Betrieb aus Gasen im Sondermaschinenbau und der Komponentenfertigung am Markt erfolgreich tätig – mittlerweile auf der ganzen Welt. Auch der Krise trotzt(e) man effizient und investiert kräftig in den Standort mit ganz spezi-

Kurz gefragt Siegfried Willingshofer

DMSM: Ihr Unternehmen gilt als innovativ, worauf sind Sie besonders stolz? S. Willingshofer: Auf Eigenentwicklungen wie das patentierte Rohrspannsystem „Bari“. Diese Vorrichtung ermöglicht die effiziente Komplettbearbeitung von Rohren auf Drehmaschinen für Rohrdurchmesser bis 400mm und bis zu einer Länge von 3m.

eller Lage. DMSM zeichnet ein Portrait schaft. Die Kundenliste der Willingshofer erfolgreicher steirischer Firmenkultur. GmbH liest sich wie das Who-is-who der steirischen und internationalen Industriewirtschaft. Die geplante Betriebserweiterung mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Mio. Namhafte Unternehmen wie RHI Veitsch ist voll im Gange. Durch diese Investition soll die Wertschöpfung weiter erhöht Radex, Andritz Gruppe, Siemens, Voest und auch der Standort gestärkt werden. Alpine, Magna oder Böhler Edelstahl schätzen die Erfahrung und ZuverläsDass man bei Willingshofer so selbstbewusst Geld in die Hand nimmt, liegt sigkeit von Willingshofer. Global, von wohl auch an der treuen Stammkundder Steiermark – ums Eck – bis hin zu Mit der Betriebserweiterung ist die Basis für geplante Umsatz- und Mitarbeiterzuwächse langfristig gesichert. Sie nehmen 2,5 Mio. in die Hand, was wird damit umgesetzt? Es erfolgt konkret eine Betriebs- und Büroerweiterung sowie die Modernisierung diverser Fertigungstechnologien. Mit Ende 2013 wird das Projekt abgeschlossen.

Der Standort Gasen ist „exponiert“ – überwiegen für Sie die Vor- oder Die Krise war, ist und bleibt wohl. Wie Nachteile? sehen Sie generell in die Zukunft? Der Standort ist zumindest speziell. Wir Die Erwartungshaltung ist optimistisch, sind im letzten Jahrzehnt trotzdem immer das Wachstum wird jedoch prozentuell erfolgreich gewesen. Logistische und infnicht mehr so hoch sein. 2013 sollte auf rastrukturelle Rahmenbedingungen sind Grund der sich verbessernden Rahmenbe- nicht optimal. Man versucht diese Nachdingungen erfolgreich bewältigt werden. teile durch verschiedene Maßnahmen zu 14 Das Magazin März 2013

minimieren. Positiv hervorzuheben sind die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus unserer Region, welche den Erfolg einer Unternehmung bestimmen. Wie sichert man den Erfolg? Es muss bei uns eine ständige Weiterentwicklung im Unternehmen stattfinden. Dies betrifft Mitarbeiter, Infrastruktur und Fertigungstechnologien. Dank der guten Zusammenarbeit mit Gemeinde und Investitionen von rund 7,0 Mio. in den vergangenen 7 Jahren konnte wir unser Unternehmen erfolgreich aufstellen.


Wirtschaft

„Wir sind stolz, dass unsere Anlagen auf allen Kontinenten vertreten sind.“ GF Gerhard Willingshofer

Top-Qualität bietet Willingshofer auch in der Schweißtechnik, jeder Facharbeiter im Betrieb ist geprüfter Schweißer.

Großprojekten in Übersee und China – schlüsselfertige Spritzanlagen und Manipulatoren für Feuerfestmaterial aus Gasen sind in sämtlichen Stahlwerken weltweit erfolgreich im Einsatz. Eine starke Affinität hat man auch zur Elektro- und Automobilzulieferindustrie sowie dem allgemeinen Maschinenbau.

Die Geschäftsbereiche Sondermaschinenbau und Komponentenfertigung sind die „Cash Cow“ des Unternehmens, mehr als 80% des Umsatzes der GmbH werden damit erzielt. In der Lohnfertigung verarbeitet man C-Stähle, Nirosta-Stähle, hitzebeständige Stähle und Sonderlegierungen wie Aluminium, Titan und Kunststoff. Die weiteren Standbeine Auf einer Produktionsfläche von mehr als 4.000 Quad-

ratmeter – Tendenz steigend – entwickeln und produzieren qualifizierte Mitarbeiter kundengerechte Lösungen für verschiedenste Anwendungen. Die speziellen Anforderungen der (Industrie-)Kunden werden dank außergewöhnlicher Ideen in innovativste Maschinen und Anlagen umgesetzt. Wichtiger Baustein Die Sparte Landtechnik, die unter SGA Landtechnik GmbH firmiert, ist und bleibt das Fundament, auf der Willingshofer nunmehr in vierter Generation solide steht. Auch hier gilt man als absoluter Spezialist für noch so ausgefallene Sonderwünsche, etwa

im Transportmittel- und Fahrzeugbau. Zuletzt hat man zwei Spezialfahrzeuge für den Untertagbau fertiggestellt und an die RHI Breitenau ausgeliefert. Aber auch „Otto Normalverbaucher“ ist bei Willingshofer goldrichtig.

Bei Siemens Weiz verlegte und verschweißte man in einer Prüfhalle für Transformatoren einen Edelstahlboden. Fotos: Willingshofer, Maier-Weiz, www.blech-technik.at

Zahlen-Daten-Fakten Das Unternehmen • 3 Geschäftsbereiche: • Sondermaschinenbau (Anlagen- und Vorrichtungsbau inkl. Engineering) • Lohnfertigung ( Anlagen- und Komponentenfertigung) • Landtechnik • Mitarbeiter: rd. 60, davon 8 Lehrlinge, zusätzlich rd. 10% an Leiharbeitern Die Geschäftsführung DI Siegfried Willingshofer • 52 Jahre, verheiratet, 2 Kinder • Studium Maschinenbau/Wirtschaft TU Graz • u.a. bei Magna Magna Fahrzeugtechnik und Knapp Logistik • seit 2001 im Familienunternehmen Gerhard Willingshofer • 50 Jahre, verheiratet, 2 Kinder • Mechanikerlehre, und Mechaniker-Meisterprüfung • seit 1982 im Familienunternehmen Willingshofer GmbH Sonnleitberg 42, 8616 Gasen www.willingshofer.com

März 2013 Das Magazin 15


Wirtschaft

Für Bierbrauer Gerhard Hurdax ist die Zeit reif – er möchte das nächste Hochplateau erklimmen.

15 Jahre Leit’n Bier: Eine Vision wurde Realität Der Großstübinger Bierbrauer Gerhard Hurdax ist seinen Weg konsequent und erfolgreich gegangen, jetzt will er noch höher hinaus. Mit unternehmerischem Pioniergeist möchte er die kleine Privatbrauerei weiterentwickeln – dafür sucht er einen neuen Standort und Partner, die seine Idee eines „ur­ steirischen“ Bieres mittragen. Am 23. März lädt er um 15 Uhr zu einem InfoNachmittag ins Übelbacher Brauhaus Großauer, inklusive Bierverkostung. „Angefangen habe ich damals bei uns in der Küche, mit ein paar Töpfen und einem Nudelsieb“, erzählt Gerhard Hurdax über seine ersten Brauversuche, „es hat mich einfach interessiert und fasziniert, wie man aus einigen wenigen Naturrohstoffen ein Bier machen kann.“ Mit diversen Fachstudien und feinsinnigem Tüfteln ist es ihm bald gelungen, ein Produkt zu kreieren, das selbst bei passionierten Biertrinkern bestens ankam. Das Leit’n Bier war geboren, damals im Jahr 1998. Der Taschlerhof am Silberberg – genau auf der Schneid’ zwischen Übelbach und Großstübing – ist also im Laufe der Zeit 16 Das Magazin März 2013

zu einer kleinen Privatbrauerei herangewachsen. Anfangs wurde das Bier nur in Fässern für Gastronomie und Veranstaltungen ausgeliefert, später kam auch die Flaschenproduktion dazu. Mit dem ihm eigenen Unternehmergeist konnte Gerhard Hurdax sein Bier in einer speziellen Eigenwilligkeit positionieren – kein Mainstream-Bier, wie man es allenthalben von den internationalen Konzernen bekommt, sondern ein hundertprozentig heimisches Bier mit (runden) Ecken und Kanten, ein Bier mit Charakter. Viel Feind’, viel Ehr’ Vor zwei Jahren gab es auch eine große offizielle Auszeichnung: Bei der Staatsmeisterschaft für Kleinbrauereien wurde das Leit’n Bier unter 70 Einreichungen zum besten Bier dieser Kategorie erkoren – österreichweit. Eine echte Sensation und zugleich aber auch verdiente Auszeichnung für Gerhard und seinen Biergenuss auf höchster Ebene. Wo Erfolg ist, sind aber auch die Neider nicht weit – das musste Hurdax leider auch erfahren: „Man hat mir zum Teil übel zugesetzt und wollte mein ‘Bauern-

Biergenuss auf höchster Ebene – immerhin ist die Leit’n-BierBrauerei auf 1.000 Metern Seehöhe die höchstgelegene Brauerei der Steiermark.

bier’ mit aller Gewalt schlecht machen“, erzählt er. Aber nach dem Motto „Viel Feind’ , viel Ehr’“ ließ er sich nicht unterkriegen, sondern geht unbeirrt seinen erfolgreichen Weg weiter. So hat er sein Sortiment kürzlich erweitert: Neben dem


Wirtschaft

klassischen Märzen und dem sommerlichen „Light’n Bier“ gibt es nun auch das sogenannte „Traum-Bier“, ähnlich einem Pils mit feiner Herbe. „Der Name TraumBier ist aber keine Angeberei von mir“, merkt Hurdax an, „sondern hat damit zu tun, dass ich selbst zum Teil ein großer Träumer und Visionär bin – letztendlich ist ja das ganze Leit’n-Bier-Projekt einem Traum entsprungen.“ Partner gesucht Und der Traum geht weiter, denn Hurdax sucht schon die nächste Herausforderung: „Mir schwebt eine kleine Gasthaus- oder/ und Industrie-Brauerei vor – ganz nach dem bewährten Leit’n-Bier-Konzept, also ehrliches Bier unserer Heimat“, kommt er ins Schwärmen. „Da ich das aber alleine nicht schaffe, suche ich Partner, die hier in irgendeiner Form mitziehen könnten. Denn was einer nicht schafft, schaffen viele.“ Wer das sein soll? „Jeder, der in Leit’n Bier mehr als nur irgendein 0815-Gebräu sieht und sich entsprechend dieser Philosophie einbringen möchte – mit Gerhard Hurdax braut ein heimatverbundenes, ehrliches Bier mit Ideen, mit konkreten Vorschlägen (zum Charakter. Und dieses kommt nicht nur bei den Biertrinkern gut Beispiel auch für einen neuen Standort), an, sondern erhielt vor zwei Jahren auch eine offizielle Auszeichmit Know­how welcher Art auch immer.“ nung, nämlich den ersten Preis bei der Staatsmeisterschaft der Kleinbrauereien. Auch Investoren? Da lacht Gerhard: „Selbstverständlich auch Investoren. Vi­ sionäre und Inves­toren haben ja oft ein möchte ich meinen Braubetrieb vorstellen und in Gesprächen mit den Gästen großes Nahverhältnis.“ vielleicht schon erste Zukunftspläne zu Die kleine Leit’n-Bier-Brauerei in 1.000 schmieden beginnen. Dass es dabei natürMeter Seehöhe (daher auch „Braukunst lich auch das neue ‘Traum-Bier’ in Form auf höchster Ebene“) sucht also Menschen von Frei-Bier zu verkosten und Brötchen geben wird, versteht sich von selbst“, freut mit Pioniergeist, die ihre Idee mittragen. sich Hurdax schon auf seine interessierten Und genau zu diesem Thema veranstalBier-Gäste. tet Gerhard Hurdax am 23. März einen Informationsnachmittag im Brauhaus Großauer, Übelbach, Beginn 15 Uhr. „Da 0664/2113843, gerhard.hurdax@A1.net

Hurdax verwendet nur heimische Rohstoffe. Den Hopfen baut er direkt bei seinem Bauernhof mit den steilen Leit’n an.

Angefangen hat für Hurdax alles mit dem Traum vom eigenen Bier…

Auch mehreren Fernsehteams war die Leit’n-Bier-Brauerei schon einen Besuch wert.

Bald darauf hatte er schon die ersten Gärtanks in seinem Kühlraum stehen.

Leit’n-Bier-Info-Nachmittag mit Frei-Bier-Verkostung Samstag, 23. März, 15 Uhr Brauhaus Großauer, Übelbach

März 2013 Das Magazin 17


Kump KAMINTECH, Rauchfangkehrer-Meisterbetrieb aus Passail nach höchsten Umweltstandards zertifiziert. Robert Kump war mit seinem Team einer der ersten Rauchfangkehrerbetriebe, die sich für das zukunftsweisende Managementsystem EMAS entschieden hatten, als vor einiger Zeit der Rundruf der Rauchfangkehrerinnung zu einem Pilotprojekt erfolgte. Im Jänner 2012 begann sich die Firma Kump den Anforderungen eines Qualitäts- und Umweltmanagement-Systems zu unterziehen. Der Betrieb wurde mit Ende 2012 nach ISO 9001:2008 und 14001: 2005 sowie EMAS-VO zertifiziert. Um die betrieblichen Abläufe kontinuierlich zu verbessern, verlangt die EMAS-Zertifizierung eine umweltorientierte Denk- und Handlungsweise, damit ökonomische und ökologische Schwachstellen beseitigt sowie Material, Energie und Kosten eingespart werden können.

Erreichen will die Firma Kump mit dieser Zertifizierung ein höchstes Maß an Qualität, geringe Umweltbelastung, kontinuierliche Verbesserung der Kundenzufriedenheit sowie bestens ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen. Eine dementsprechende Zertifizierung schafft Vertrauen und bescheinigt sichere, saubere und qualitätsvolle Leistungen. v.l.n.r BIM Rfkm. Peter Engelbrechtsmüller, Anna-Maria Heuberger, Rfkm. Robert Kump, Bundesminister DI Niki Berlakovich. Foto: BMLUW / Bernhard Kern

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40 Prozent des Gesamtenergiebedarfs werden für Raumwärme und Warmwasser aufgewendet. Da dies bei den Rauchfangkehrerbetrieben nicht anders ist, verringern sie die unnötigen Emissionen nicht nur bei den Kunden durch Reinigung, Überprüfung und Beraten, sondern auch bei sich selbst. Um zu garantieren, dass der erreichte Standard erhalten bleibt und stetig verbessert wird, unterzieht sich die Firma Kump jährlich externen und internen Prüfungen sowie umfangreichen Schulungen. Kundenbefragungen, Prozessoptimierungen und umweltbewusstes Verhalten aller Mitarbeiter sind daher ständige Begleiter im Unternehmen. Die feierliche Zertifikatsverlei-

Fa. Kump bei der Zertifikatsverleihung im Grazer Kunsthaus.

hung fand im Kunsthaus Graz unter Beisein von Vertretern der Steiermärkischen Landesregierung und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Industrie statt. Überreicht wurden die Urkunden von Mag. Jürgen Roth (Vize. Präs. Wkstmk), Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Steiermark Hofrat DI Dr. Wilhelm Himmel und dem Landtagsabgeordneten, BGM Karl Lackner. Die Überreichung der EMASRegistrierungsurkunde, durch den Umwelt- und Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich, fand am 19. Februar im Marmorsaal des Regierungsgebäudes in Wien statt.


Life

So wohnen wir in der Zukunft Das sagen uns die Trendscouts voraus „Wohin geht die Fahrt, wohin die Reise. Nimm mich, wenn‘s geht, net mit, Kapitän“ – so singt die steirische Kultband STS in einem Lied. Und so mancher wird sich auch beim Wohnen vorausgesagten Trends gerne verschließen wollen. Denn in diesem Lebensbereich bleibt künftig wohl auch fast kein Stein auf dem anderen. Die klassische Raumaufteilung von Wohnzimmer, Schlafstube und Küche hat ausgedient. Die Küche ist in Zukunft der zentrale Punkt der Wohnung. Bei Festen und Feten längst üblich, dient dieser Wohnraum dann noch stärker als Kommunikations- und Infozentrum. Das Kochen ist nur mehr Nebensache. Es zeigt sich auch, dass je weniger am Herd köchelt, desto mehr kostet das gute Stück. Schließlich muss man zeigen, was man hat, selbst wenn man nicht mehr

20 Das Magazin März 2012

damit umgehen kann. Dafür wird mit der Außenwelt geredet und getwittert, was das Zeug hält. Der Flatscreen und HomeEntertainment dürfen in der Küche nicht fehlen. Doch auch die anderen Wohnräume erfüllen zukünftig vielfältigere Ansprüche. Da muss Mehrwert her, also nicht mehr nur Schlafen, Relaxen und so. Wellness, Beauty und Selbstverwirklichung daheim ist ein „must have“ und steht für coole Männer, die ihre Herzensdamen verführen wollen, auf der To-do-Liste. Und sonst? Selbst wir Steirer müssen im Jahre Schnee wohl häufiger den Wohnort wechseln. Mobilität und Flexibilität ist gefragt. Das schlägt sich auch in den eigenen vier Wänden nieder. Also gar nichts mehr mit sperrigen und mit der Wand verbunde-

Die Küche verschmilzt mit dem Wohnzimmer, hier zelebriert man Feste und beeindruckt Gäste. Foto: KK

nen Möbelstücken. Das leichte, schnell verschieb- und austauschbare Solo-Möbelchen ist gefragt hoch 10. Ob sich das in den USA bereits seit Jahrzehnten gängige Mobil-Home durchsetzt, ist aber zu bezweifeln. Eines zeichnet sich im Angesicht der Gemeinde-Struktrurreform ab, die urbanen Lebensräume gewinnen weiter an Bedeutung. Sicher auch bei uns in Steiermark Mitte. Die versprochene Stärkung des ländlichen Raumes spukt nur in den Köpfen der Politiker umher. Dort bleibt sie wohl und verliert sich im Nirvana.


Neuer Standort für Kleiderreinigung Murlasits Übersiedelt ist das Traditionsunternehmen Murlasits in die St. Stefaner Straße in Gratkorn, vis à vis vom Billa Markt. Natürlich bleiben die Serviceleistungen im bekannt hohen Qualitätsniveau bestehen. Rasche und saubere Abwick-

lung ihrer Aufträge werden die Kunden auch künftig erwarten können. Selbstverständlich machte Bürgermeister Ernest Kupfer gemeinsam mit Vize Peter Rinner seine Aufwartung, in sauberem Gewand, versteht sich.

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März 2012 Das Magazin 21


Life

Energie: Das große Thema der Gegenwart Ing. Robert Pichler vom TB Hammer im Gespräch Seit 20 Jahren besteht das Technische Büro Hammer. Geschäftsführer in Graz Seiersberg ist Robert Pichler. Schon lange vor der Preissteigerung unserer Energie-Ressourcen hat sich das TB Hammer mit dem richtigen und optimierten Einsatz von Energie beschäftigt.

DMSM: Herr Pichler, wie hat sich das Thema Energie in den vergangenen 20 Jahren aus Ihrer Sicht entwickelt? Pichler: Da hat sich einiges getan. Wir waren mit unserem Unternehmen schon von Anfang an in der richtigen Spur. Unser erster Slogan hat „energieoptimiert!“ geheißen. Und seither leben wir das auch.

Natürlich heißt dies auch gleichzeitig „ressourcenoptimiert“. Energie per se ist ein großer Faktor geworden. DMSM: Was heißt das konkret? Pichler: Die Menschen beschäftigen sich zusehends intensiver damit, welche Energie sie verwenden möchten. Es geht auch darum, effiziente Häuser zu bauen. DMSM: Das sind ja alles Kostenfaktoren. Pichler: Ja selbstverständlich muss man dabei Geld in die Hand nehmen. Wir rechnen bei Systemen mit einem Lifecycle von rund 30 Jahren. Ein wesentlicher Punkt ist das integrale Planen. Künftig wird die Verbindung zwischen Architekt und Planer viel enger werden.

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Das Energie-Duo: Firmengründer Bernd Hammer und GF Robert Pichler

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22 Das Magazin März 2012


Sonderthema: Bauen, Wohnen & Energie

nik. Wobei auch hier für uns die optimale Kombination das Thema ist. DMSM: Gibt es da keine Schablone, die bei einem Haus anzuwenden ist? Pichler: Wir gehen einmal davon aus, dass jedes Gebäude ein Unikat darstellt, das es ein zweites Mal nicht gibt, Bei der richtigen Haussanierung steckt viel Potenzial. ausgenommen Fertighäuser natürlich. So sind auch die Die Kunden sind bei vielen man dabei von 200 kw/h pro Themen sensibilisiert. m² und Jahr auf 30 bis 50 nach Anforderungen immer wieder der Sanierung herunter. Das ist andere und neue. Das macht die Sache nicht einfach, jedoch DMSM: Was können Sie schon ganz schön ordentlich. sehr spannend. einem klassischen Sanierer sagen? DMSM: Kann man optimale DMSM: Na ja, dann erzählen Pichler: Beim Neubau ist jedes Systeme empfehlen? Sie uns einmal, wie der EnerSystem eine Zusatzbelastung. Pichler: Im Bereich der Der Sanierungsmarkt selbst hat Niedrigenergiesysteme ist das gieoptimierer selbst wohnt und heizt. großes Potenzial. Es gilt dabei sicherlich die Fußbodenheiimmer die gesamtheitliche Be- zung, Wandheizung und auch Pichler: Ich bin der glückliche trachtung, die Bauphysik selbst die Kombination mit „Heizen Besitzer eines Niedrigenergiehauses, in Holzriegelbauweise lässt sich nicht täuschen. Man und Kühlen“. in Verbindung mit Ziegel. Das kann groß CO2-Emissionen Bei den Energieerzeugern ist Haus (3Personenhaushalt) hat einsparen, aber auch Kosten. es nach wie vor die Biomasse eine Wohnfläche von 130 m² In so manchen Fällen kommt und die Wärmepumpentechund ist mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Insgesamt habe ich Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung von 750 Euro im Jahr. • Bau- und Möbeltischlerei • Wohnungssanierungen • Fenster- und Bodensanierungen • Maler- und Anstreicharbeiten • Bodenverlegungs-, Schleif- und Versiegelungsarbeiten • Sonnenschutzreparatur • Antiquitätenrestauration 8112 Gratwein•Au 50b•Tel. u. Fax 03124/54 4 61 www.reparaturtischlerei.at • schinnerl@reparaturtischlerei.at

DMSM: Das ist wahrlich nicht viel, was steckt da noch dahinter? Pichler: Ich habe gelernt, mit dem Haus umzugehen. Meine Fenster sind Richtung Südwest ausgerichtet. Bei einem schönen Tag, senke ich gleich in

der Früh die Heizung ab, vorausschauend sozusagen, auch wenn es erst 10 Grad draußen hat. Ich weiß ganz genau, dass die Sonne durch die Fenster für das notwendige Aufheizen der Räume sorgen wird. Man muss halt ständig optimieren. Ich werde auch demnächst in eine Photovoltaikanlage investieren, um den Eigenbedarf an Energie zu decken. Auch für mich gilt: Das Finden des richtigen Mix ist wichtig. DMSM: Ihr Blick in die Energie-Zukunft? Pichler: Der bewusste Umgang mit Energie wird immer wichtiger, auch die Beschaffung der Ressourcen hat große Bedeutung. In den kommenden fünf bis zehn Jahren rechne ich mit noch mehr Alternativenergiesystemen und regenerative Energie, weg von den fossilen Rohstoffen.

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März 2012 Das Magazin 23


Life

Sorian ist zertifiziert und gibt „Heiz-Tipps“ Warum heizen nicht gleich heizen ist. Der traditionelle heimische Rohstoff ist Holz. Dieser macht uns unabhängig von Energieimporten und bringt uns in Richtung Energieautarkie. Den Vorteil kann Holz jedoch nur dann ausspielen,

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wenn richtig umgegangen wird damit. Im Anschluss gibt’s ein paar Tipps, um Feinstaub und Schadstoffausstoß zu verhindern bzw. zu reduzieren.

Johann Sorian glänzt als zertifizierter Rauchfangkehrermeister.

Bei Holzöfen wird durch das Richtig anheizen Anzündmaterial das Holz erhitzt, zersetzt, Richtig anheizen heißt, die bei der Erhit- und die Gase verbrennen in den Flamzung von Holz entstehenden Gase durch men. Die Anzündhilfe und die kleinen die heißen Flammen zu führen. Dort kön- Holzspäne daher immer an der Seite im nen sie vollständig verbrennen, und durch Brennraum platzieren, an der die Abgase aus dem Brennraum abziehen. die Verbrennungshitze entstehen weitere brennbare Gase. Wer sich an diese Regeln hält, ist in der Es funktioniert wie bei einer Kerze. Der Lage umwelt- und energiebewusst zu heiDocht wird oben entzündet, die Flamme zen und gleichzeitig auf die Gesundheit zu wandert den Docht entlang nach unten. schauen, weiß Johann Sorian, RauchfangDurch die Hitze der Flamme schmilzt Wachs, verdampft und verbrennt in den kehrermeister in Frohnleiten, der jüngst als einer der wenigen Meisterbetriebe in Flammen. der Steiermark zertifiziert wurde. Richtiges Heizen mit Holz will gelernt sein.


Sonderthema: Bauen, Wohnen & Energie

Schön | Puntigam | Hölzlsauer Welcher Bauherr kennt nicht die Schwierigkeiten, die mit dem Hausbau allgemein verbunden sind. In Bezug auf das Vorhaben bedeutet dies, dass alle einzelnen Komponenten vom Bauherren

selbst koordiniert werden müssen. Sehr oft bedeutet das, dass man sich mit den Ansprechpartnern aller Firmen immer wieder zusammensetzen muss,

um alle notwendigen Einzelheiten zu besprechen. Diese „Rennereien“ sind mitunter sehr zeitintensiv und können auch zu terminlichen Verschiebungen führen, die wiederum mit allen Firmen abgestimmt werden müssen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, wenn man nicht mehr weiß, wie man alle Termine unter einen

Hut bekommen soll, wünscht man sich, man müsste sich um nichts mehr kümmern und alle Probleme würden von den ausführenden Firmen selbst gelöst werden. Genau diesen Schwierigkeiten treten die Firmen Puntigam, Hölzlsauer und Schön entgegen.

Informationen Dachdeckerei Schön 8111 Judendorf-Straßengel Feldgasse 23 T: 03124 / 51 154 E: dachdeckerei@dach-schoen.at Holzindustrie Puntigam 8101 Gratkorn Raiffeisenweg 9

T: 03124 / 22 290 E: holzpuntigam@aon.at Spenglerei Hölzlsauer 8101 Gratkorn Grazerstraße 42 T: 03124 / 22 634 E: office@hoelzlsauer.at

März 2012 Das Magazin 25


Wirtschaft

IS NIS ZI N AZI A GGA M MA

Spanisches Temperament in Passail KiP – Kultur in Passail veranstaltet morgen/heute Abend, 15. März, 19:00 Uhr, im Kultursaal Passail die erste „andalusische Nacht“. Die Schwestern (las hermanas) Tanja und Selina Maria bieten leidenschaftlichen Flamenco auf hohem Niveau. Sie werden begleitet von den exzellenten Flamencogitarristen El Sava und Armin Egger. Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Restkarten für schnell Entschlossene unter 0664/4426933. Foto: KK

[tschässmittwoch] mit Primus Brass

DMSM

MAGAZINIS Kurzinfos aus der Region

Neue Künstlerin im Narrenkastl Die Steirerin Sandra Derler stellt im März einen Überblick aus ihrem fotografischen Schaffen im Narrenkastl am Frohnleitner Hauptplatz aus. Ausgangspunkt der Arbeiten der 30-Jährigen ist die Wortlosigkeit der Bildlichkeit. In Derlers Fotografien sind Gedanken visualisiert, Texte und sprachliche Beschreibung existieren nicht. Die Werke sollen ihre eigene, selbständige Bildsprache haben. „Worte lenken immer in eine bestimmte Denkrichtung und überdecken zu gerne die eigentümliche Sprache des Bildes selbst. Bild und Text sind zwei gänzlich verschiedene Sprachen. Ein erklärender Text ist immer nur eine Annäherung an das Bild und macht das Foto nicht stärker. Er kann das Bild sogar in seiner Aussage schwächen”, so die Künstlerin. Foto: KK

Mit Charme, Witz und Sympathie überzeugen die 6 Berufsmusiker des 2004 gegründeten Ensembles „Primus Brass“. Geboten wird Weltmusik der Extraklasse gepaart mit spontaner Schlagfertigkeit, technischer Brillanz und modischer Stilsicherheit. Das Programm [tschässmittwoch] bietet ein mit Power geladenes Konzert. Die perfekt auf das Ensemble abgestimmten Arrangements, sowie die zahlreichen Eigenkompositionen der jungen Künstler sind ein wohltuender Ohrenschmaus für Jung und Junggebliebene. Termin: Samstag, 16. März, ab 19.30 Uhr, Volkshaus Frohnleiten. Karten: Tourismusverband Frohnleiten, Trafik Müller und Ö-Ticketverkaufsstellen.

Kreuze & Marterl leuchten in gelb

Foto: Helge Wöll

Foto: FF Deutschfeistritz

8101 Gratkorn, Bruckerstraße 10 Tel.: 03124/23 3 84

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Verhüllen, um den Glauben sichtbar zu machen. Was paradox klingt, ist die österreichweit größte Aktion der Katholischen Kirche zum Jahr des Glaubens. Ob Gipfelkreuze, Kirchtürme, Kapellen, Marterln oder Portale –über 500 Pfarren, Ordensgemeinschaften und Einrichtungen beteiligen sich an der von der Diözese Graz-Seckau initiierten Aktion. Noch bis Ostern werden gelbe oder violette Verhüllungen das Landschaftsbild prägen. In der Steiermark beteiligen sich 265 Pfarren. Auch die Pfarre Deutschfeistritz nimmt teil. Die Verhüllung gestaltete sich aber schwierig: Die Feuerwehr Deutschfeistritz musste ausrücken, um das zehn Meter hohe Christus-Kreuz am Kirchberg zu verhüllen. Der FlorianiEinsatz glückte. Pfarrer Horst Hüttl: „Vergelt´s Gott“.


Wirtschaft

Passail: Volles Haus bei Rathaus-Präsentation

Rundum erneuertes Gebäude ermöglicht besseres Bürgerservice „Alle Beschlüsse zur Rathauserweiterung und -sanierung sind von Beginn an im Passailer Gemeinderat einstimmig gefällt worden“, freut sich der Passailer Bürgermeister Günter Linzberger beim „Tag der offenen Tür“ im Rahmen der Rathaus-Präsentation.

Büros barrierefrei erreichbar – ein Lift macht´s möglich.

Anlaufstelle für Ratsuchende Auch das Bürgerangebot konnte ausgeweitet werden. Ein eigenes Servicebüro, mit zwei Mitarbeiterinnen besetzt, wird bereits von vielen Passailern genützt. Alle Fraktionen haben an einem Strang Die Bevölkerung zeigt sich vom Umbau gezogen und gemeinsame Sache gemacht. des historischen Gebäudes angetan, die „Das hat sich ausgezahlt“, so der Ortsboss. erste urkundliche Erwähnung des Hauses Das beweist ein Besichtigungsrundgang stammt aus 1634. Linzberger: „Kombidurch alle Räumlichkeiten, vom Erdgeniert mit modernen Elementen wurde schoss bis zum neuen Saal für Trauungen eine wunderbare Atmosphäre geschaffen.“ größeren Ausmaßes. Auch für Sitzungen des ausgeweiteten Lob auch von Planer Ing. Alfred FruhGemeinderates im Dachgeschoss sind alle mann an alle am Bau beteiligten Firmen,

Bild oben: Weltliche Wünsche von Bgm. Linzberger und geistlicher Segen von Pfarrer Rechberger fürs erneuerte Rathaus Passail. Foto: KK

die hervorragende Facharbeit abgeliefert haben. Pfarrer Mag. Karl Rechberger spendete im Rahmen des Festaktes den kirchlichen Segen fürs Rathaus und die renovierte Mariensäule am Marktplatz. Karin Leuther, heimische Künstlerin und begeisterte Passailerin mit deutschen Wurzeln, stellte für die Eröffnung Bilder aus ihrem Atelier zur Verfügung – ein Werk geht als ständige Leihgabe an die Gemeinde. Das Werk, bestehend aus 4 Einzelbildern, schmückt den Stiegenaufgang zum neuen Saal.

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Wirtschaft

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März 2013 Das Magazin 29


Wirtschaft

Optimal informiert – wo immer Sie sind!

Stefan Fleck von Ajour Betriebsorganisation & Systemlösungen aus Frohnleiten. Diese „mobile Software“ bietet zahlreiche intelligente Zusatzfunktionen. So werden Sie über wichtige Nachrichten umgehend informiert und können so rasch agieren. Fleck: „Eigentlich ist es nichts anderes als Outlook am Handy. Es sind die gleichen Mittels Handy – einem Smartphone – Mails wie im Büro“. Der sichere Remotegelingt der lückenlose Zugriff auf E-Mail, Zugriff verhindert dabei, dass Ihnen Kalender und Firmennetzwerk“, erklärt jemand in die Karten blickt. Sie optimieAuswärts unterwegs und doch im Büro – dieses eigentlich unmögliche Unterfangen ist zu schaffen. Es ist das Ergebnis intelligenter Software sowie modernster Hardware und für Firmenchefs im Außendienst sowie Einzelunternehmer eine perfekte Lösung.

Autohaus Krautinger: „6 Richtige“ aus Japan Einen echten Volltreffer hat Mazda mit der Neuauflage seines „Flaggschiffes“ Mazda 6 gelandet. Das muss auch die deutsche Konkurrenz zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, „der echte Typ“ aus Fernost kreuzt nun auch als KombiVersion über unsere Straßen. Skyactiv heißt das Zauberwort rund um den Mazda 6. Eine völlig modifizierte Karosserieform verbessert die Fahrleistung und sorgt für ein noch angenehme-

30 Das Magazin März 2013

res Fahrerlebnis. Die Kombination aus erhöhter Steifheit und leichterem Gewicht garantiert eine exzellente Straßenlage mit hoher Ansprechbarkeit. Und sie ist extrem sparsam. Sämtliche Motoren – Benziner und Diesel – ermöglichen große Kraftstoffeinsparungen, einige Motorvarianten bleiben sogar unter oder um die 5 Liter. „Mit dem 6er fühlt man sich im Fahrzeuginneren in der Oberklasse, an der Zapfsäule aber

ren aber die Geschäftsinformationen. Es ist ein verlässliches NachrichtenSystem und persönliches Info-Management.

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im Kleinwagensegment“, beschreibt Karl Krautinger eine der vielen Stärken des Japaners. Sparen beim Tanken nicht beim Fahrerlebnis lautet das Motto.

Die Vorzüge des neuen Modells präsentierte Krautinger Anfang März allen Kunden, wer damals nicht Zeit hatte, kann jederzeit testen.


Wirtschaft

„Ich fahr sicher“ in die Wohnmobil-Caravan-Saison 2013 Die Urlaubssaison rückt näher und neben dem Wohnmobil oder Caravan sollte auch das fahrerische Können der LenkerInnen vor der ersten längeren Tour wieder »aufpoliert« werden. Campingfahrzeuge haben ihre Tücken und stellen die FahrerInnen oft vor ungewohnte Anforderungen beim Rangieren, Kurvenfahren oder beim Bremsen.

die Fahrzeugabmessungen zu verfeinern.

Das gilt nicht nur für Anfänger, sondern auch für bereits erfahrene Wohnmobil- und Caravan-LenkerInnen da die Campingfahrzeuge meist nur im Urlaub bewegt werden.

Ladungssicherung – Richtiges Verwahren und Verstauen im PKW, Wohnmobil und Caravan.

Schleudertraining – Schnelles und richtiges Reagieren bei ausbrechendem Heck (nur mit dem Zugfahrzeug). Strecke mit Gefälle – Bremsen und Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen im Gefälle mit Kurvenfahrt.

Trainingsinhalte – Kennenlernen und tolle Profi-Tipps für die Praxis. Notbremsen – Bremsen und Ausweichen auf glatter Fahrbahn. Rangieren – Einbeziehen aller Spiegel, mit und ohne Einweiser, um das Gefühl für

Kurstermine Kurstermine: Freitag, 19. April 2013 Samstag, 20. April 2013 Kursdauer: ca. 7 Stunden Gruppengröße: mind. 8 TeilnehmerInnen

Informationen bzw. Kursbuchung ARBÖ Fahrsicherheitszentrum

Ludersdorf 194, 8200 Ludersdorf/Gleisdorf, Tel.: 050 123 2680, Sonderpreis office@fsz-steiermark.at Home: www.fsz-steiermark.at € 99,– je Teilnehmer

Sicher in die Motorrad- und PKW-Saison 2013

»Warm up« heißt das Zauberwort im ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf bei Gleisdorf. Ein Fahrsicherheitstraining um Bikerinnen und Biker für den Saisonstart 2013 wieder fit zu machen.

Das Basis-Fahrsicherheitstraining für junge und erfahrene PKW-LenkerInnen

Ziel des Trainings

Trainingsinhalte

Trainingsinhalte

Praxis

Ihre eigene Sicherheit bei Ausfahrten mit dem Motorrad nachhaltig zu erhöhen, ein Training zum Sammeln vieler Erfahrungen verbunden mit einem hohen »Spaßfaktor«.

■ Brems- und Ausweichübungen ■ Kurventechnik ■ Blicktechnik ■ Gleichgewichtsübungen ■ Slalom ■ Ziel- und Notbremsungen ■ Feedback und Analyse

■ Theoretische Einführung in die wichtigsten Zusammenhänge der Fahrphysik ■ Wirkungsweisen der Elektronischen Fahrhilfen wie ABS, ESP, ASR …

■ Slalom fahren ■ Bremsübungen ■ Kurvenfahrt/Kurvenbremsen ■ Bremsen/Ausweichen ■ Hydraulikplatte (Schleuderplatte) inkl. Nutzung der Wasserhindernisse

Infos und Anmeldung: ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf/Gleisdorf Ludersdorf 194 • 8200 Ludersdorf/Gleisdorf • Tel.: 050 123 2680 office@fsz-steiermark.at • www.fsz-steiermark.at

Ich fahr sicher! Wer denn sonst. ARBÖ ✆ 1-2-3 Pannen-Notruf 1-2-3 Pannen-Notruf

März 2013 Das Magazin 31


Szenario

Notruf 112 Unsere Einsatzkräfte in Aktion Unsere Exekutive und Einsatzorganisationen sind rund um die Uhr im Einsatz. Das zeigen die nachstehenden Meldungen aus dem Monat Februar. Frohnleiten: Forstunfall Bei Holzbringungsarbeiten wurde am 28. Februar ein Forstarbeiter (49) in Wannersdorf schwer verletzt. Beim Vorbereiten eines etwa 20 cm dicken und vier Meter langen Eichenstammes zum Abtransport geriet er mit dem rechten Bein unter den Baumstamm und wurde schwer verletzt. Arbeitskollegen verständigten die Einsatzkräfte. Er wurde vom Rettungshubschrauber ins UKH Graz geflogen.

Deutschfeistritz: Brandverdacht Am 19. Februar wurden die Feuerwehren Deutschfeistritz und Übelbach/Markt zu einer starken Rauchentwicklung bei einem Reisebus auf die Phyrnautobahn (A9) alarmiert. Der Reisebus hatte einen

technischen Defekt, weshalb es zu der Rauchentwicklung gekommen war. Da der Bus noch fahrtüchtig war, schaffte es der Lenker in langsamer Fahrt die Raststätte Deutschfeistritz zu erreichen.

wurde die Strassenmeisterei Frohnleiten mit einem Kranfahrzeug sowie der Strassenmeister hinzugezogen. Frohnleiten: Baum blockierte Durch die schwere Schneelast wurde am 26. Februar ein Baum entwurzelt und verlegte die Gemeindestraße in der Gams. Gegen 5 Uhr Früh wurde die Feuerwehr Frohnleiten alarmiert. Diese rückte zur Einsatzstelle aus und entfernte den Baum.

Foto: FF Deutschfeistritz

Semriach: Hangrutsch Ein Hang geriet am 28. Februar im Bereich Sandberg ins Rutschen, Geröll stürzte auf die L 318. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte, war die Spur in Fahrtrichtung Augraben komplett verschüttet. Aufgrund der Menge des Gerölls und der Gefahr, dass sich weitere Felsen lösen,

Fotos: FF Semriach

Alt und Jugend für den Vogelschutz Die Feuerwehr hilft, wo sie nur kann In den Wintermonaten trafen sich die Feuerwehrsenioren und die Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Stiwoll bei E-HBI Johann Bäck, um Nistkästen für aussterbende Vogelarten wie Wiedehopf, Steinkautz, oder Waldkautz zu bauen.

Die Feuerwehrjugend konnte unter Anleitung der Feuerwehrsenioren, die auch alle Jäger sind, verschiedene Arten von Brutkästen fertigen. Ende Februar wurde dann stolz das Ergebnis beim Feuerwehrhaus dem Kommando sowie einigen Kameraden präsentiert.

Die Florianijünger rückten aus, unterstützt von erfahrenen Waidmännern.

32 Das Magazin März 2013

„Die Freiwillige Feuerwehr Stiwoll ist stolz, dass Johann Bäck, Heinz Hacker, Franz Schalli, Fritz Ogrisek sowie unsere Jugendlichen Manuel Schalli und Marcel Lang ihre Freizeit für ein sinnvolles Artenschutzprojekt gewidmet haben“, so OBI Günter Kriegl in einer Aussendung.


Szenario

40 Jahre Opus: Das Konzert des Jahres in Steiermark Mitte Nostalgiker, Fans und Freaks – auf nach Judendorf Leben - heute hat dieses Event Kultstatus. Das erste Album „Daydreams“ weist noch Klassikelemente auf, danach wurde es rockiger und blieb es auch. Nun eroberte Opus auch das Ausland, die Fangemeinde wurde international. 1984 passierte es dann: „Live Is Life“ wurde in die Welt gesetzt - das Echo schallte weltweit und millionenfach zurück: Preise, Ehrungen, Megakonzerte - ein Song mutierte zur Hymne. Dieser Megahit blieb nicht allein, wer erinnert sich nicht Eine alte Garage, vier musikbe- an „Eleven“, „Flyin’ High“, geisterte Jungs - es begann wie an „Whiteland“ oder „Gimbei so vielen Bands. Vor genau me Love“. Und auch nach 40 40 Jahren wurde gejammt, dass Jahren und 13 Alben denken Opus noch lange nicht ans die Wände wackelten. Bald wagte sich die Band vom siche- Aufhören - „Live Is Life“. ren Terrain auf die manchmal Das 40-Jahre-OPUS-Openair unsicheren Bühnenbretter. am Samstag, dem 15. Juni Aber Opus waren auf der Siein Judendorf/Strassengel am gerstraße - ihre Musik rockte Hauptplatz, mit allen Hits & die heimischen Bühnen.1978 riefen die umtriebigen Musiker einigen neuen (alten) Songs aus vier Jahrzehnten. das Austria Rock Festival ins Was war das für eine Erfolgsgeschichte, die die heimische Band in den vergangenen 4 Jahrzehnten erleben durfte. Trotz „Flyin’ High“ sind die sympathischen Jungs der Kultband nie abgehoben. Zum Jubiläum gibt’s ein Fest, dort, wo alles begonnen hat. Den 15. Juni müssen wir uns alle dick eintragen. Ab 17 Uhr wird an diesem Tag mit einem Open-Air gefeiert – und alle sind dabei.

Informationen Vorverkaufskarten: € 22,00 - Abendkassa: € 25,00 VIP- und After-Show-Tickets: € 80,00 nur im Gemeindeamt erhältlich. VVK erhalten Sie im Gemeindeamt Judendorf-Straßengel, in allen Raiffeisenbanken in ganz Österreich (Ermäßigung für Raiffeisen-Club-Mitglieder), sowie unter www.oeticket.com und allen ö-ticket-Vorverkaufsstellen

März 2013 Das Magazin 33


Szenario

Das Oldtimertreffen in der Schrems wird auch vom FDC organisiert.

Vereine im Portrait

Auf gemeinsamer Wandertour auf der Tauplitz.

Zwischen Brauchtum, Kultur, Sport & Vergnügen 40 Jahre Fassdaubenclub (FDC) Schrems

Das schlägt dem Fass, den Boden aus. Was einst aus Jux und Tollerei begann, hat sich zu einem gestandenen Verein in Schrems entwickelt. Seine Spuren im Gesellschaftsleben hinterlässt der FDC aber auch über die Gemeindegrenzen hinweg.

Gemeinsam mit Frau Gertraud ist er seit der ersten Stunde mit dabei. Die Beiden stecken nach wie vor voller Tatendrang, Einsatz und stehen mit ganzem Herzen vor und hinter dem Verein. Unger: „Das Schönste ist für mich, dass bei uns Worte wie Zusammenhalt und Treue keine Lippenbekenntnisse sind, sondern nach wie vor gelebt werden.“

aufgebaut. Auch für karitative Zwecke hat man etwas übrig, so wurde die Kinderkrebshilfe oder vor kurzem eine Frohnleitner Familie finanziell unterstützt.

Kostenloses Vergnügen Einzigartig ist wohl auch, dass beim FDC von den Clubangehörigen bis dato noch 1973 wurde der FDC-Schrems von einer nie ein Mitgliedsbeitrag eingehoben wurde. Stammtischrunde, bestehend aus 9 Män„Das bleibt so“, meint Unger, der schon nern im damaligen Gasthaus Rois – heute Disco & mehr vor Jahren den Wunsch äußerte, leiser zu Landhaus – aus der Taufe gehoben. Die Auch Feste wie Hawaii- oder 70er Party, treten. „Aber wir finden keinen, der in Ernennung der ersten Funktionäre erfolgte Fete Blanche, Fußballturniere und AdHelmuts Fußstapfen passt“, so die Clubmitspontan. Bereits nach kurzer Zeit konnte ventmärkte tragen die Handschrift des glieder. Mit Tochter Monika, Obmannstellder Club im Schnitt zwischen 80 bis 100 FDC. Die Oldtimertreffen wurden stets vertreterin, wurde die ideale Ergänzung Mitglieder zählen. Im Jubiläumsjahr ist das perfekt organisiert und sind so zum festen gefunden. Sie spielt „Heli“ frei, den Rest jüngste Mitglied 17 Jahre alt, das „Weiseste“ Bestandteil im Veranstaltungskalender von wird der Papa schon richten. Und so wird stolze 93 Lenze. Schrems geworden. Bgm. Peter Schlegl: die Ära des Langzeitobmanns hoffentlich „Wenn wir den FDC nicht hätten, müssten noch lange weitergehen. Buntes Programm wir ihn erfinden.“ Denn in all den Jahren In den 40 Jahren des Bestehens hat der hat man sich von diversen GesetzesändeFest zum 40er FDC in und um Schrems mit seinen Akti- rungen – etwa das neue Vereinsgesetz – Den runden Geburtstag feiert der FDC vitäten für viel Leben gesorgt. Zu Beginn nicht unterkriegen lassen. heuer übrigens mit einem Jubiläumsfest standen die legendären Fassdauben-Rensamt Oldtimertreffen am 22. Juni. Eine nen und die Teilnahme am FaschingsumSoziales Engagement „Nacht in weiß“, Modenschau und Disco zug in Frohnleiten im Mittelpunkt. „Die Selbst für die Allgemeinheit hat der FDC sind weitere Programmbestandteile. Und alljährliche Gipfelkreuzmesse am Hoaimmer viel geleistet. Von 1996 bis 1999 spätestens dann werden die Mitglieder des terberg wird 2013 bereits zum 40-igsten wurde die zum Verfall preisgegeben TheFDC Schrems wieder eines unter Beweis Mal veranstaltet“, erklärt der nach wie vor resienkapelle beim Anwesen Reinprecht stellen, dass sie die Disziplin des Feierns umtriebige Obmann Helmut Unger. mit 1000 freiwilligen Arbeitsstunden neu außergewöhnlich gut beherrschen. Links: Der Ursprung – alles begann mit Faßdaubenrennen. Mitte: Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz. Aufgestellt wird es trotzdem Rechts: Ein Bilder aus der „FDC-Gründerzeit“. Ursprung – alles begann mit Alle Fotos: FDC Schrems /KK

34 Das Magazin März 2013


Szenario

Eine motivierte Angelika Niedetzky mit Andreas und Gerhard Hirtler.

Warten auf Regieanweisungen zum richtigen Anstarten der Motorsäge.

Niedetzky, Hirtler, Wald und Forstarbeit

ORF Serie zu Gast in Steiermark Mitte Am 13. März startete die neue Serie des ORF „Die härtesten Jobs Österreichs“. Nach dem „Undercover Boss“ setzt die nationale TV-Anstalt noch eines drauf. Prominente, bekannt aus Film und Fernsehen, haben die Aufgabe sich drei Tage lang in wahrlich harten Jobs zu bewähren. Die Schauspielerin und Kabarettistin Angelika Niedetzky versucht sich dabei als Forstarbeiterin beim heimischen Forstunternehmen Hirtler aus Schrems/Frohnleiten. DMSM war bei den Dreharbeiten dabei. Die Folge selbst ist am 3. April in ORF 1 (21:05) zu sehen. Eines vorweg: Großartig geschlagen hat sie sich, die sympathische Schauspielerin. Dass Niedetzky nicht auf den Mund gefallen ist, war klar. Aber, dass die quirlige

Kabarettistin nicht nur perfekte Figur im Arbeitsanzug macht, sondern darüber hinaus noch mit den Handgriffen einen professionellen Eindruck hinterlässt, überrascht einigermaßen. Handelt es sich bei diesem Job doch um eine klassische Männerarbeit. Frauen sind maximal beim „Jausn’ holen“ zu sehen. Damit die Handgriffe im Wald funktionieren, gab’s am ersten Tag ein Briefing in der Hirtler’schen Werkstatt in Schrems. Grundsätzliche Handgriffe wurden geübt. Elementarer Bestandteil jeder Forstarbeit ist das Handling mit dem „Fichtenmoperl“, hochdeutsch als Motorsäge bekannt. Nur das Anstarten bereitete Forstfachfrau Angelika anfangs Probleme.

TV-Tipp: ORF1 (Mi, 3. April/21:05 Uhr) Die härtesten Jobs Österreichs, Angelika Niedetzky als Forstarbeiterin

All zu viel wollen wir nicht verraten. Nur dass es Firmenchef Andreas und Gerhard Hirtler gemeinsam mit dem Redaktionsund Kamerateam der bühnenerprobten Schauspielerin nicht leicht gemacht haben, liegt auf der Hand. Holzarbeit der höchsten Stufe war angesagt, galt es doch in Granitzen, tief im Almenland, in steiler Lage Bäume zu fällen und diese dann mittels Forstseilgerät bergauf zu transportieren, samt allen dazugehörigen Handgriffen unter der Verwendung von Spezialmaschinen und Geräten.

Der Kameramann liegt im Schnee, Angelika hält sich mit Steigeisen am Baum – noch!

Auf weitere Details werden wir in diesem Bericht wohl verzichten, sonst ist die Spannung weg. Wer wissen will, wie sich Angelika geschlagen hat schaut einfach in die Serie hinein. „Der Baum und ich“, Niedetzky’s philosophische Überlegungen zum Thema Holzarbeit.

Steckbrief: Angelika Niedetzky In Linz geboren und aufgewachsen. Ausbildung: Wiener Schauspielschule Krauss Gewinn des Grazer Kleinkunstpanthers mit der Gruppe „Bakschitsch“ ORF-Produktionen: „Undercover“, „Echt fett“, „Die Frischlinge“, „Dorfers Donnerstalk“, „Novotny & Maroudi“, „Was gibt es Neues“, „Schlawiner“ Theaterdebüt 2001 am Wiener Akademietheater, Mitglied im Kabarett Simpl 2006 – 2009, Solokabarett-Programm „Marathon – Der Lauf meines Lebens“ seit 2012

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Freizeit & Sport

Spielgemeinschaft belebt Frohnleitner Stocksport

ESV Wannersdorf/Stocksport MM-Karton unter den besten Steirern Die Frohnleitner Vereinsstocksportler können mit sportlichen Erfolgen auf sich aufmerksam machen. Jubeln konnte die Ü50-Senioren-Mannschaft wie auch Herren-Mannschaft in der Allgemeinen Klasse. Die Senioren Ü50 zielten sich bis zum Landesfinale. Bei den Finalkämpfen in Graz-Liebenau durfte man sich über den 6. Rang freuen. Die „Jungspunde“ in der Allgemeinen Klasse spielten sie sich von der Unterliga bis in die Oberliga hoch. Mit einem starken Abschneiden in Weiz

wurde dann der Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse fixiert. Erst im August 2011 wurde von den Vereinsleitern beider Vereine ESV, Karl Gradischnigg sowie Gerhard Pucher, beschlossen, künftig gemeinsame Wege zu gehen. „Im Nachhinein eine absolut richtige Entscheidung“, so die Beiden unisono. Erfolgreiche Formation im neuen Outfit dank der Sponsoren SV MM-Karton Frohnleiten, Transporte & Erdbau Krinner, Auto Zach Niklasdorf, Tafelwirt Heininger sowie Stadtgemeinde.

14-jähriger Frohnleitner „rockt“ auf Schiern Auch ein Date mit Weltmeisterin Shiffrin hatte er schon Bereits in jungen Jahren war klar, Julian Grasser will auf zwei Bretteln einmal die Welt erobern. Seit dem 3. Lebensjahr fährt er Schi, in dieser Saison geht sein Stern so richtig auf. Der Wahl-Schladminger mit Wurzeln in Steiermark Mitte eilt von Erfolg zu Erfolg. 2006 steigt er als Mitglied des WSV Langenwang in den Schirennsport ein, beim ersten Start im Bezirkscup Schibezirk 5 (Mürztal) landete er auf Rang 7. In der Saison darauf fuhr er bereits den ersten Sieg ein. Den ersten großen Entwicklungsschritt vollzog er 2008/09, er war Jahrgangsschnellster bei den Steirischen Schülermeisterschaften im Slalom. Mit der Aufnahme in die Schihauptschule Schladming legte Grasser einen Zahn zu.

Kurz gefragt

2010/11 folgte der Sieg im Bezirkscup, Titelverteidigung im Jahr darauf. In der Vorsaison errang er sein Premieren-Gold beim Landes-Schülercup – wiederum im Slalom. In der Gesamtwertung sprang er auf den Bronzeplatz. Durchbruch 2012/13 Nach dem Vereinswechsel zum WSV Schladming geht der Nachwuchsathlet in dieser Saison in der Klasse U14 an den Start. Und seit kurzem darf er sich 4-facher Steirischer Schülermeister nennen. Den Schülercup führt er überlegen an, hat 7 von 12 Bewerben gewonnen und sich zudem den Sieg beim Technikbewerb der österreichischen Schülertestrennen – hier fahren die besten Schüler Österreichs – geholt.

Kraft, kann ich mit meinen Alterskollegen voll mithalten. Was ist Deine aktuelle LieblingsdiszipDMSM: Julian, Du bist derzeit extrem lin, wo liegt Deine Zukunft? erfolgreich, woran liegt´s? Ganz klar der Slalom. Die technischen Julian Grasser: Ich habe den ganzen Disziplinen bleiben sicher meine Domäne. Sommer fleißig trainiert und fühle mich in Was sind Deine Ziele? meiner Trainingsgruppe super wohl. Die Österreichischen Meisterschaften (dieWas sind Deine besonderen Stärken ses Wochenende) sind das große Ziel, ich auf Schiern? will zumindest einmal aufs Stockerl. Und Sicher meine Technik. Auch in punkto dann hoffe ich als nächstes die Aufnah-

Julian Grasser

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Sogar als Glücksengerl ist der Sportler erfolgreich. Bei der Eröffnungsfeier der WM in Schladming führte er die Fahnenfahrer an und brachte Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin bei der Startnummernauslosung mächtig Glück. Und auch die kleine Schwester von Julian ist auf der Piste schon ein echter Feger. Perrine ist frischgebackene Meisterin bei den grün-weißen Kindermeisterschaften im Riesentorlauf.

meprüfung für die Schi-HAK zu schaffen. Alles weitere wird man sehen. Und wer ist Dein Hero, doch nicht etwa Marcel Hirscher? Da bin ich leider nicht zu 100% patriotisch. Mir taugt Ted Ligety voll, weil er vor allem im Riesentorlauf die absolut beste Technik zeigt.


Freizeit & Sport

DMSM MAGAZINIS

Kurzinfos aus der Region Junger Kämpfer

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INIS

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Mehr als eine Talentprobe hat der Judoka Michael Jantscher aus Frohnleiten auf der Kampfmatte abgelegt. Bereits 2012 errang er bei internationalen Wettkämpfen und den Landesmeisterschaften zweite und dritte Plätze. Heuer schlug der junge Kampfsportler aber gleich beim ersten Großereignis vollends zu. Bei den Steirischen Meisterschaften in Leibnitz war der Bursche einfach nicht zu biegen. Der 12jährige siegte in der U16Klasse und feierte damit den bisher größten sportlichen Erfolg seiner noch jungen Karriere. „Das spornt mich voll an für die nächsten Turniere und Meisterschaften“, so Jantscher in Siegerpose mit Pokal. Foto:KK

Fußballexperte an Bord Hartnäckig hielt sich 2012 das Gerücht, beim FC Gratkorn würde ein potenter internationaler Großsponsor künftig Geld rüberwachsen lassen. Dann zerschlug sich das Ganze wieder. Nun wurde holte sich der Verein Verstärkung aus dem nahen Umfeld. Ganz in der Nähe des Fußballstadions betreibt Helmut Kalander sein Trachtengeschäft. Er gehört jetzt dem Management an und wird auch das Scouting von Talenten aus der Region übernehmen. Zuletzt war Kalander bei Landesligist Voitsberg tätig. Immer wieder sprang der Fußballexperte in der Vergangenheit bei Vereinen als Übergangslösung oder Retter in die Bresche. Laut Angaben des Vereines unterstützt Kalander künftig Michael Bretterklieber. Beide üben ihre Funktionen ehrenamtlich aus Foto: FC Gratkorn

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Freizeit & Sport

„Hollywood on Ice“: der Panthers-Siegeswurm. Jubelt man nun auch gegen die Rattlesnakes. Foto: Panthers Frohnleiten

Frohnleitner Raubkatzen im Finale der Eishockey-Landesliga Lange Eishockeysaison neigt sich dem zum Ende Die ehrgeizigen Ziele von Clubverantwortlichen, Trainerstab und Spielern zu Saisonbeginn wurden in Frohnleiten zu 100 % erfüllt. Das von Ex-Profi Bernd Jäger gecoachte Team diktierte den Grunddurchgang nach Belieben. Mit nur einer Niederlage in 9 Spielen ging man mit breiter Brust in die Gruppenphase. Auch hier war gegen die Panthers kein Kraut gewachsen.

zwei Dritteln noch mit 7:2 gewonnen, in der Auswärtsbegegnung in Weiz taten sich die Frohnleitner ebenfalls schwer, um am Ende doch mit 7:3 zu siegen.

Halbfinale gegen HC Hartberg Die Oststeirer hatten im Viertelfinale die Eisbären Peggau zu Statisten degradiert und in 3 Spielen gegen ein Torverhältnis von 28:7 erreicht. Im ersten Duell daheim zeigte Frohnleiten das mit Abstand beste Nur ein einziges Mal in den 8 Begegnun- Spiel der Saison. Kämpferisch, kondigen (gegen Finalgegner „Rattlesnakes“) tionell aber auch spielerisch waren die musste das erfolgsverwöhnte EishockeyPanthers top und schossen die Gegner team als Verlierer vom Eis gehen. In 8:2 aus der Halle. In der Fremde zog man Eishockeykreisen, begann dann die 5. Jah- dann mit 6:8 – nach „Empty Net-Goal“ reszeit – die heiß ersehnten Play-Offs. Die den Kürzeren. SG Redbacks/Passail wurden fast zum Stolperstein für die haushoch favorisierDas Entscheidungsspiel verfolgten 250 ten Frohnleitner. Im Modus „Best of 3“ (2 Besucher, auch viele Fans aus Hartberg. Siege berechtigen zum Aufstieg) konnte Der HC Hartberg um Gilbert Kühn Frohnleiten, der Erwartungshaltung zwar (Ex-Graz99ers und Villacher SV) waren gerecht werden, musste sich aber immens ein ebenbürtiger Gegner, ein rassiges, abmühen. Spiel 1 wurde nach schwachen schnelles Offensivspektakel entwickelte

EC Panthers-Frohnleiten Eisbären Peggau www.panthers-frohnleiten.at www.eisbaeren.at Ergebnis Eurer letzten Spiele und Gegner dieser Begegnung! ½-Finale gegen Hartberg HARTBERG ¼-Finale gegen HC Hartberg Heim: 8:2; A: 6:8; H: 4:2 A: 4:8; H: 0:6 Aufstieg ins Landesliga-Finale. Saisonende nach Playoff-Einzug. Ehrliches Resümee? Saisonziel erreicht? Herausragende Saisonereignisse im positiven und negativen Sinn? Wir haben das Saisonziel erreicht, sind im Finale und Das erste Saisonziel, unter die Top-5-Teams zu komwollen jetzt den Meistertitel. In 22 Spielen 19 Siege, men, wurde erreicht. Danach mussten die Eisbären nur 3 Niederlagen. Halbfinalspiele gegen Hartberg Peggau „viel“ Lehrgeld bezahlen. waren beste Werbung für den Eishockeysport.

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sich. Das Heimteam führte nach Drittel 1 mit 2:1, das Mitteldrittel endete torlos. Die Entscheidung musste im 3. Drittel fallen. In Spielminute 45 egalisierte Hartberg die Panthers-Führung, ehe die Raubkatzen nach 52 min. abermals vorlegten. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und gerade Kühn – als Rauhbein bekannt – nahm in dieser Phase mehrere Strafen in Kauf. Er schwächte damit seine Mannschaft doppelt. Bastian Glettler, diese Saison von Kapfenberg zurückgekehrt, nimmt 6 Sekunden vor dem heißersehnten Schlusspfiff Maß und vollendet zum 4:2. Der Aufstieg ist besiegelt. Somit bestreiten die beiden bestens Teams des Grunddurchgangs das Finale: Panthers gegen die Rattlesnakes aus Graz. Über das Finale werden wir in unserer nächsten Ausgabe ausführlich berichten.

Ruffnecks Gratwein www.ruffnecks.net ¼-Finale gegen Rattlesnakes A: 1:14; H: 2:13 Saisonende nach Playoff-Einzug. Die bisherigen Spiele waren durchwachsen, dem ATSESensationssieg folgten Rückschläge gegen Peggau und Hartberg.


Freizeit & Sport

Nach der Saison ist vor der Saison – bereits jetzt fixierte personelle Veränderungen (Vorstand, Team, Trainerstab)? Das Team mit 1-2 Spielern zu verstärken. Der Trainer Es gibt noch keinen fixen Plan, welche VerändeNatürlich ist man immer auf der Suche nach Verstärkann hoffentlich weiterverpflichtet und mit dem rungen es geben wird. Doch es wird mit Sicherheit kungen. Es ist aber zu früh, um Namen zu nennen. Der Frohnleitner Eishockeyurgesteine Bernd „Lawi“ Lorber welche geben. Abgang von Leistungsträger Gilbert Lehmann (jetzt ein Assistenz-Coach aufgebaut werden. Der Vorstand Kapfenberg) muss kompensiert werden. Auch Ändewurde erst vor kurzem neu gewählt und bleibt rungen im Trainerstab werden diskutiert, sind aber unangetastet. noch nicht spruchreif. Der Vorstand wird in Schlüsselpositionen wohl nicht verändert. Welcher der Gegner entsprach voll den Erwartungen, welches Team nicht? Wir haben alle Mannschaften so eingestuft wie sie auch gespielt haben.

Bei den Gegnern kann man nicht von erwarteten Teams sprechen, denn alle Teams in dieser Liga spielten auf hohem Niveau und dies haben wir zum Teil auch massiv gespürt.

Grundsätzlich hat man die Spielstärke der Mannschaften recht gut eingeschätzt. Wie bereits erwähnt, ist die Leistungsschere innerhalb der Liga weiter aufgegangen als in den vergangenen Jahren.

Wurde die Admiral Landesliga der Erwartungshaltung Eures Clubs gerecht (Austragungsmodus, Zeiten, etc.)? Ja voll. Besonderes Lob an Werner Gauster, der auch viele Sonderwünsche der Vereine fast zur Gänze erfüllt hat. Dafür bester Dank.

Da die Admiral Landesliga ist gut organisiert und hat sie auch voll und ganz unseren Erwartungen entsprochen. Es gebe natürlich immer Verbesserungen, diese werden wir bei den Ligasitzungen besprechen.

Abgesehen von unserer durchwachsenen Leistung ist die Meisterschaft mehr oder weniger erwartungsgemäß verlaufen. Für die Spielzeit 2013/2014 sollten sich Vereine und Verband jedoch grundsätzliche Fragen zur Ligalandschaft stellen.

Entsprach der Besucherzustrom den Erwartungen Eures Vereins? Leider nein, bei weitem nicht. Die Panthers spielen Beim Besucherzustrom sind unsere Erwartungen Leider ist es nach wie vor schwierig, in unserer Stammattraktives Eishockey und haben viele Frohnleitner in sicher höher gewesen, aber die Eisbären haben eigemeinde eine Eishockey-Begeisterung zu entfachen. der Mannschaft. Für die kommende Saison nen Sonntagstermin als Spieltag, der zugleich auch Wir werden aber auch in den kommenden Jahren alles wird man sich etwas Besonderes einfallen lassen, nicht Matchtag der Graz99ers ist. Es ist scheinbar nicht daran setzen, positive Werbung für unseren Sport und nur bei den Derbys. Bedanken wollen wir uns aber attraktiv genug, Spiele bei freiem Eintritt zu sehen. unsere Leidenschaft zu machen. trotzdem bei den Fans, die gekommen sind. Ist eine Teilnahme an der Admiral Landesliga unter den derzeitigen Voraussetzungen auch für die Saison 2013/2014 für Eure Teams interessant? Die Panthers werden auch in der Saison 2013/2014 Es gibt keinen Grund in eine andere Liga zu wechGrundsätzlich planen die Ruffnecks auch in der Saison fixer Bestandteil der Admiral Landesliga sein. Der Blick seln. Es ist eine große sportliche Herausforderung, 2013/2014 in der Admiral Landesliga zu spielen. ist aber nach oben gerichtet, da der Club höhere Ziele wo sich unsere jungen Spieler weiter entwickeln anpeilt. können. Nicht immer ist der Tabellenplatz entscheidend, sondern die Perspektive für die Zukunft.

März 2013 Das Magazin 39


Freizeit & Sport

Auf die Plätze, fertig, los – ins Fußballfrühjahr 2013 Der DMSM-Team-Check zum Meisterschaftsstart Teil 1 An diesem Wochenende gehen unsere Teams in der Regional- und Landesliga bereits an den Start. Eine bzw. zwei Wochen später ist es in den Unterligen so weit. Höchste Zeit unseren Kickern, sozusagen zum Aufwärmen, auf den Zahn zu fühlen. Er rollt also wieder, der Ball. Mit Gratkorn und Frohnleiten greifen 2 Vereine und 3 Mannschaften bereits (heute/morgen) ins Meistergeschehen ein. In der Regionalliga hat der FC Gratkorn I ein Frühjahr im Tabellenvakuum vor sich. 6 Punkte liegt man vor dem Abstiegsplatz, die Qualität des Kaders muss für den Klassenerhalt in jedem Fall ausreichen. Der Leader ist aber schon 19 Punkte weg. Hoffentlich können sich Oliver Wohlmuth (retour) & Co. genügend motivieren. Gratkorn II hat sicher keine Motivationsspritze nötig, es gilt den Abstieg aus der Landesliga zu verhindern. Mit 18 Punkten und Rang 10 hat man bislang gute Karten, wenngleich man schnell wieder unten hineinrutschen kann. Der große Trumpf: für die blutjungen Spieler arbeitet die Zeit, denn über Winter und Frühjahr folgt meistens eine deutliche Weiterentwicklung des gesamten Teams. Der SV Frohnleiten MM-Karton (26 Punkte) liegt nur 3 Punkte hinter LLLeader Weiz. Der Herbst war unorthodox, nach einer Minusserie am Anfang folgte ein Finale Furioso zum Ende hin. Der starke Tabellenrang 5 war die Belohnung. Der sehr kleine Kader ist aber eine echte Hypothek fürs Frühjahr, Trainer Ewald 40 Das Magazin März 2013

Ratschnig hat nicht unbedingt die Qual der Wahl. Liga-Steiermark Mitte! Spannend bleibt es nach wie vor in der Unterliga Mitte. Der TuS Raiffeisen Lefast Rein (28 P.) denkt immerhin noch an den Titel, mit 5 Punkten Rückstand muss es aber wie geschmiert laufen. Unterpremstätten ist mit einem guten Start fast schon durch, als Dritter hat SV Baumit Peggau bereits 7 Verlustpunkte mehr. Da müsste eine Explosion her. Der SV Zuser Übel-

bach liegt auf einem soliden Rang 8, das ist der Bereich von „Weder-Fisch-nochFleisch“. Dort findet sich als 7. auch der SC Raiffeisen 1960 Pernegg I wieder. Zu viele Spiele hat man im Herbst in der Unterliga Nord A hergeschenkt, bist zuletzt hoffte man da auf eine Trendwende, die aber nie so wirklich kam. 2 Akteure hat man an Landesligist Kindberg abgegeben, damit spielerische Qualität eingebüßt. Vielleicht flammt dafür wieder Leidenschaft auf, das fehlte zuletzt.

Der DMSM-Fragenkatalog: 1. Wie zufrieden waren Sie mit dem Abschneiden im Herbst? 2. Was erwarten Sie sich fürs Frühjahr, welches Ziel setzt sich Ihr Verein? 3. Wie ist das zu erreichen, woran muss gearbeitet werden? 4. Was gibt es Neues am Spielersektor (Transfers bzw. Zu- und Abgänge) oder ganz generell im Verein (baulich, strukturell usw.)? 5. Was passiert im Sommer, wo will man mittelfristig hin? FC Gratkorn I (Landesliga) & FC Gratkorn II (Landesliga) Fazit Herbst: Das war keine Punktlandung. DMSM-Ausblick: Das wird besser, Profifußball bleibt aber Vision. Heim-Saisonauftakt(e): Sa, 16.3., 15:00 Uhr: FC Gratkorn II - SV Kindberg Fr, 22.3., 18:30 Uhr: FC Gratkorn I - Pasching 1. Wir hatten einen durchwachsenen Herbst mit vielen Auf und Abs, leider wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Wir hatten aber viele Verletzungen, konnten dadurch aber Junge an die Kampfmannschaft heranführen. 2. Im Frühjahr wollen wir eine höhere Ausbeute an Punkten und den Zuschauern ein generell besseres Spiel bieten. 3. Die Abwehr muss sich stabilisieren und es muss zu Null gespielt werden! 4. zu RL: Oliver Wohlmuth, Mateo Kasalo (retour von Neusiedl); ab: Diego Rottensteiner / zu LL: zu Marco Foda; ab: Daniel Steiner, Dominik Dexer, Jan Orend, Matthias Götzinger 5. Weiterentwicklung des Kaders und Heranführen der Jugend an die Landes- und Sektionsleiter Michael Bretterklieber Regionalliga.


Freizeit & Sport

SV Frohnleiten MM-Karton (Landesliga) Eine Achterbahn der Gefühle. Schafft der Mini-Kader das nochmals? Egal, man ist gerettet! Saisonauftakt: Fr, 15.3., 19:00 Uhr: SV Frohnleiten - Wildon 1. Wir sind hochzufrieden, die erfolgreichste Herbstsaison unserer Landesliga-Geschichte liegt hinter uns. Trotz grottenschlechten Starts (6 Spiele, 3 Punkte, dann in 9 Spielen 23 Punkte), dem kleinsten Kader und ganz jungen Leuten. Sogar der 16jährige Gregor Enthaler und David Burgsteiner waren mit dabei. Das trägt die Handschrift von Ewald Ratschnig, der das Team seit 5 Jahren coacht. 2. Wir haben großes Verletzungspech, der Mini-Kader ist noch mals dezimiert. Robert Affenberger und Goran Alenc werden langfristig fehlen. Tabellenplatz 5 wird schwer zu halten sein, am Ende soll es in einstelliger Rang sein. 3. Wir brauchen nichts neu erfinden, nur die gleichen Tugenden und Qualität wie im Herbst abrufen. Der Weg, Spieler mit Bezug zu Frohnleiten oder zum Verein, zurück zu holen, wird weiter beschritten. 4. zu: Jan Kerschbaum; ab: --5. Im Kampfmannschaftsbereich ist es schwer zu sagen, eine Halbsaison ist im Fußball eine Ewigkeit. Im Nachwuchsbereich werde ich versuchen, meine Idee eines Leistungszentrums umzusetzen. Vielleicht greift man das beim Landesverband auf, wir sind bereit mitzutun. Obmann Michael Überbacher

TuS Raiffeisen Lefast Rein I (Unterliga Mitte) Das war fast schon spitze! Der erste Herausforderer riskiert einen Blick auf den Titel. Heim-Saisonauftakt: Sa, 30.3., 15:00 Uhr: Rein Kumberg

4+5 zu: Jakob Krall (FC Gratkorn) Unsere Schwachstellen geben wir nicht preis. Wir konnten im Winter einen wichtigen Neuzugang holen. Jakob wird unsere Defensive stabilisieren. Unser Team ist aus meiner Sicht im läuferischen Bereich das Beste, was die Unterliga Mitte zu bieten hat. Darüber hinaus versuchen wir unsere taktische Ausrichtung flexibler zu gestalten. Sektionsleiter Josef Rückschloss

SC Raiffeisen 1960 Pernegg I (Unterliga Nord A) Der Favorit scheiterte an Erwartungshaltung. Trotz namhafter Abgänge wird man überraschen. Heim-Saisonauftakt: Sa, 30.3., 15:00 Uhr: SC Pernegg I - SV Gams 1. 2. 3. 4. 5.

Aufgrund des Kaders war vor der Saison der Aufstieg das Ziel, das haben wir im Herbst eindeutig verfehlt. Daher bin ich nicht zufrieden. Ich erwarte mir eine Reaktion der Mannschaft. Sie soll zeigen, dass deutlich mehr in ihr steckt, als sie im Herbst gezeigt hat. In dem das Team sich auf dem Platz auf das Wesentliche konzentriert. zu: Phillip Malli; ab: Stefan Schein und Michael Bruggraber (Kindberg) Aus derzeitiger Sicht ist es schwer zu sagen, was im Sommer passieren wird. Das wird der weitere Saisonverlauf zeigen. Sektionsleiter Patrick Gallaun

1. Sportliche Leitung und Vorstand sind trotz weniger Rückschläge zufrieden. Die Cup-Sensation gegen Gratkorn ist ein Highlight, auch die Derbysiege gegen Peggau und Übelbach. Unser junges Team konnte sich in ihrer zweiten UnterligaSaison in der Defensivarbeit stabilisieren. Dies gelang unserem Trainer Peter Langbauer trotz Kader-Verjüngung. Dennoch zeigten wir die eine oder andere Schwachstelle. Dadurch lässt sich der Rückstand von 5 Punkten auf Tabellenführer Unterpremstätten erklären… 2+3 Es wird versucht beide Teams zu entwickeln. Diese Philosophie lassen wir in die Zielformulierung einfließen. Wir überwintern nach starker Herbstsaison auf Platz 2. Diese Platzierung nützen wir nicht, um uns auszuruhen, sondern einen Angriff Richtung Tabellenspitze zu starten. Es wäre vermessen zu behaupten, dass wir nicht mit dem Meistertitel spekulieren. Man muss jedoch erwähnen, dass die Konkurrenz breit aufgestellt ist. Trotz des großen Potentials unseres Teams muss man realistisch bleiben. Schließlich ist unser Budget limitiert, der Aufstieg darf keine Pflicht, sondern Chance darstellen. Unser definitives Ziel sind die Top 3. März 2013 Das Magazin 41


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Das nächste „Das Magazin“ erscheint am 26.4.2013, Anzeigenschluss ist am 16.4.2013 42 Das Magazin März 2013


Diesmal heißes Thema statt heißer Feger. Ein Aufruf an alle Bürger unserer Region. Gegen die Schließung des Bezirksgerichts in Frohnleiten – unterschreiben Sie und motivieren Sie weitere mitzutun! So machen auch Sie mit! Geben Sie die möglichst komplett ausgefüllte Unterschriftenliste in Ihrem Gemeindeamt ab oder stecken Sie diese in ein Kuvert und senden Sie dieses an: DAS MAGAZIN Steiermark Mitte, Grazer Straße 10, 8130 Frohnleiten.

Parlamentarische Petition: „Erhalt des Bezirksgerichtes Frohnleiten“ Das Bezirksgericht Frohnleiten (Bezirk Graz-Umgebung) soll laut den Plänen der Justizministerin im Juli 2013 geschlossen werden. Durch die Schließung des Bezirksgerichtes kommt es zu einer weiteren Ausdünnung der ländlichen Infrastruktur sowie einer erheblichen Schlechterstellung der gesamten Region. Im Gerichtssprengel werden ca. 42.000 Menschen im Norden von Graz durch das BG Frohnleiten betreut. Eine Schließung dieses Standorts würde für die Betroffenen eine massive Verschlechterung bedeuten, da der „Zugang zum Recht“ erschwert werden würde. So müssten die Rechtsuchenden beispielsweise über 30 km zum, nach der Schließung des BG Frohnleiten zuständigen, BG Graz-West fahren, um den Amtstag zu besuchen. Das BG Frohnleiten hat seinen Sitz in einem historischen Gebäude am Hauptplatz der Stadt Frohnleiten. Dieses Gebäude, in das von der Stadt Frohnleiten vor einigen Jahren EUR 700.000,-- investiert wurden, wird dem Bundesministerium für Justiz mietfrei zur Verfügung gestellt. Das Einsparungspotential ist also äußerst fragwürdig.

„Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die Mitglieder der Bundesregierung und insbesondere die Bundesministerin für Justiz auf, auf die Schließung des Bezirksgerichtes Frohnleiten zu verzichten!“

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Vor- und Zuname

Straße, Hausnummer, PLZ, Ort

Geburtsdatum

E-Mail

Unterschrift*

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*) Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich Österreichischer Staatsbürger bin, das 16. Lebensjahr vollendet habe und mit der Veröffentlichung meiner Daten einverstanden bin. Senden Sie die Unterschriften bitte an: NAbg. Mario Kunasek, Gewerbering 4, 8077 Gössendorf oder per Email: mario.kunasek@parlament.gv.at oder unterschreiben Sie online auf: www.fpoe-grazumgebung.at/bgfrohnleiten


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