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2018

DEUTSCH


WILLKOMMEN IM KUNSTHAUS!

Geöffnet Fr – So / Di 10 – 18 Uhr Mi / Do 10 – 20 Uhr

Anfahrt Ab Hauptbahnhof Zürich Tram 3 oder Bus 31 bis «Kunsthaus»

Feiertage 10 – 18 Uhr 24. / 26. Dezember 2017 31. Dezember 2017 1. / 2. Januar 2018 Ostern 30. März – 2. April 2018 1. Mai 2018 Auffahrt 10. Mai 2018 Pfingsten 19. – 21. Mai 2018 1. August 2018 26. Dezember 2018 1. / 2. Januar 2019

Adresse und Informationen Heimplatz 1, CH – 8001 Zürich www.kunsthaus.ch info@kunsthaus.ch Direktion und Verwaltung Tel. + 41 (0)44 253 84 84 Fax + 41 (0)44 253 84 33

Geschlossen Montags (Ausnahmen s. o.) 25. Dezember 2017 24. / 25. Dezember 2018 31. Dezember 2018 Eintritte Von 16.– / 11.– (reduziert und Gruppen) bis 23.– / 18.– (reduziert und Gruppen) Mitglieder und bis 16 Jahre gratis

Grafische Sammlung Studiensaal Mo – Fr nach Voranmeldung Tel. + 41 (0)44 253 85 36 / 39 Bibliothek Rämistrasse 45, 8001 Zürich Mo – Fr 13 – 18 Uhr Tel. +41 (0)44 253 85 31 Fax +41 (0)44 253 86 51 Herausgeber Zürcher Kunstgesellschaft Postfach, 8024 Zürich Auflage: 130’000 Exemplare Änderungen vorbehalten

Titel: Wolfgang Tillmans Smokin’ Jo, 1995 (Detail) Kunsthaus Zürich Courtesy of Galerie Buchholz, Berlin / Köln


2018

29. 9.17 – 14. 1. BILDERWAHL! REFORMATION Spätmittelalterliche Sakralbilder, gegenreformatorische Barockmalerei, Historienbilder des 19. Jahrhunderts und Konkrete Kunst

10. 11.17 – 28. 1. GEFEIERT UND VERSPOTTET. FRANZÖSISCHE MALEREI 1820 – 1880 100 Gemälde und ein Streit an der Schwelle zur Moderne


16. 2. – 25. 3. ABRAHAM CRUZVILLEGAS Kunst als Ausdruck und Spiegel der Gesellschaft

: 5. Mai on Fashi Pa r t y

9. 3. – 8. 7. MAGRITTE – DIETRICH – VALLOTTON Visionäre Sachlichkeit

20. 4. – 15. 7. FASHION DRIVE Wie kommen Schamkapsel, Schlitzmode, Krinoline oder der Anzug ins Bild?


31. 8. – 18. 11. ROBERT DELAUNAY UND PARIS Die umfangreichste Ausstellung des französischen Avantgardisten in der Schweiz

14. 12. – 10. 3.19 OSKAR KOKOSCHKA: EINE RETROSPEKTIVE Expressiver Maler mit unverkennbarem Pinselstrich Kunstvermittlung Erkennen und erleben – immer wieder anders

Die Sammlung Highlights vom 13. bis ins 21. Jahrhundert. Immer präsent.

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29. 9.17 – 14. 1.

BILDERWAHL! REFORMATION Die Sammlungspräsentation zum Thema der Reformation vereint rund 60 Werke vom 16. bis ins 20. Jahrhundert Im Zentrum steht Hodlers «Einmütigkeit» im Treppenhaus des Moserbaus. Das monumentale Reformationsbild ist mit zahlreichen Originalskizzen, die selten ans Licht kommen, vortrefflich dokumentiert. Ausgewählte Werke Alter Meister zeichnen die Krise des Sakralbildes in der Reformation nach. Gemälde des italienischen Barocks erlauben einen Einblick in die Sakralkunst der Gegenreformation. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wartet Zürich mit mehreren Nazarenern auf – einer Künstlergruppe in Rom, die sich der vorreformatorischen Kirche und Kunst zuwandte. Schliesslich suchten auch die Erneuerer der Konkreten Kunst nach universalen Gültigkeiten anhand ihrer reinen, geradezu reformatorischen Malerei. Unterstützt von Albers & Co AG

Ferdinand Hodler, Einmütigkeit, 1912 –1913 (Detail) Kunsthaus Zürich, Geschenk Alfred Rütschi, 1919


10. 11.17 – 28. 1.

GEFEIERT   UND VERSPOTTET. FRANZÖSISCHE MALEREI 1820  – 1880 Sind die Verlierer von gestern die Stars von morgen? Romantik, Realismus, Naturalismus, Freilichtmalerei, Impressionismus – das sind im deutschsprachigen Raum gemeinhin noch immer die wichtigsten Stilbegriffe, mit denen die französische Malerei des 19. Jahrhunderts beschlagwortet wird. Künstler


10. 11.17 – 28. 1.

dieser Stilrichtungen, zu denen Géricault, Delacroix, Corot, Daumier, Millet, Courbet, Manet, Sisley, Monet und Renoir zählen, verliessen damals den offiziellen «Hauptweg» der Malerei, die akademischklassizistische Manier. Trotz ihren revolutionären Ansätzen wiesen manche unter ihnen jedoch auch eine traditionelle Seite auf. Zu ihrer Zeit höchst umstritten, gehören diese Künstler heute zu den weltweit gefeierten sogenannten Wegbereitern der Moderne. Die französische Malerei des 19. Jahrhunderts bietet allerdings eine Vielzahl anderer, ebenso wichtiger Künstler, die damals bei Kunstkritik und Publikum das grössere Ansehen genossen und hochgefeiert wurden. Obschon der traditionellen Malweise verpflichtet, waren Künstler wie Delaroche, Couture, Meissonier, Cabanel, Gérôme und Bouguereau teilweise selbst höchst innovativ. Durch den im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 20. Jahrhun-


derts festgelegten Kanon der französischen Malerei jener Epoche wurden diese hervorragenden Künstler im Laufe der Zeit allerdings ins Abseits gedrängt. Zum ersten Mal in der Schweiz vereint die Ausstellung diese unterschiedlichen und kontroversen Wege der französischen Malerei zu einem vielfältigen Panorama der Gattungen jener Zeit.

James Tissot, Portrait de Mademoiselle L. L., 1864 Musée d’Orsay, Paris Camille Corot, Le Repos ou Nymphe couchée à la campagne, 1857 / 1859 Collection des Musées d’art et d’histoire de la Ville de Genève, dépôt de la République et Canton de Genève


16. 2. – 25. 3.


ABRAHAM CRUZVILLEGAS Kunst im Wandel. Raumfassende Skulpturen und Installationen Nachdem 2015 /16 Werke von Abraham Cruzvillegas (*1968) an einem Grossauftritt in der Turbine Hall der Tate Modern und in umfassenden Einzelausstellungen in den USA, in Frankreich und Deutschland zu sehen waren, zeigt das Kunsthaus Zürich nun zum ersten Mal in der Schweiz eine Ausstellung des mexikanischen Künstlers. Er untersucht in seinen Skulpturen und raumfas-


16. 2. – 25. 3. senden Installationen Architektur als Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse. Aufgewachsen ist Cruzvillegas in Ajusco, einer Vulkanlandschaft südlich der mexikanischen Hauptstadt. Dort entstanden im Zuge einer Landflucht in den 1960er-Jahren prekäre Eigenbauten, die mit Materialien aus der Gegend ohne Fundament und Bauplan gezimmert wurden. Am Entstehen dieser Bauten war jeweils die gesamte Gemeinschaft der Familienmitglieder und Nachbarn beteiligt. Indem er von dieser Erfahrung ausgeht, ist die skulpturale Form für Cruzvillegas ein Prozess des Wandels, der Aktion und der Solidarität. Seine Werke sind von einer Idee des ständigen Werdens geprägt. Improvisation, das Arbeiten mit vorgefundenen Materialien und die Zusammenarbeit mit anderen spielen eine entscheidende Rolle. Auch in Zürich arbeitet Cruzvillegas eng mit Menschen vor Ort zusammen. Er verwandelt den grossen Ausstellungssaal in eine Werkstatt, in der im Laufe der Ausstellung neue Arbeiten entstehen und verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Erst zum Schluss fügen sich die neu entstandenen Werke zu einer Gesamtinstallation zusammen. Der für Cruzvillegas' Werk zentrale Gedanke des dynamischen Prozesses wird so auf das Ausstellungsformat selber übertragen.

Abraham Cruzvillegas The Autoconstrucción Suites, 2013 Ausstellungsansicht Walker Art Center, Minneapolis © Abraham Cruzvillegas Abraham Cruzvillegas Ausstellungsansicht Agustina Ferreyra Gallery, San Juan, Puerto Rico, 2016 © Abraham Cruzvillegas Abraham Cruzvillegas The Autoconstrucción Suites, 2013 Ausstellungsansicht Walker Art Center, Minneapolis © Abraham Cruzvillegas


9. 3. – 8. 7.

MAGRITTE – DIETRICH – VALLOTTON Visionäre Sachlichkeit Die Entwicklung der abstrakten Kunst war ein zentraler Prozess der Kunst der Moderne. Aber auch Künstler und Künstlerinnen, die sich an den Stilmitteln der gegenständlichen Kunst orientierten, prägten die Moderne wesentlich mit. Dies wird anhand meisterhafter – und zum Teil selten gezeigter – Werke der Sammlung deutlich. Im späten 19. Jahrhundert erfasste etwa Félix Vallotton die sichtbare Welt fast altmeisterlich präzis – legte aber mit psychologischer Schärfe zugleich ihre Brüchigkeit frei. Gleichzeitig schilderte der «naive» Autodidakt Henri Rousseau fein säuberlich visionäre Bildwelten der Imagination (in der Ausstellung ebenfalls vertreten die späteren «Naiven» André Bauchant, Camille Bombois, Élie Lascaux und Grandma Moses). Nach dem Ersten Weltkrieg gewann die gegenständliche Schilderung der Welt in der sogenannten Neuen Sachlichkeit (beispielsweise bei Niklaus Stoecklin, Adolf Dietrich) neuen Raum. Und bediente sich bei seiner Darstellung unbewusster Inhalte nicht sogar der Surrealismus (René Magritte, Salvador Dalí) immer wieder der Mittel gegenständlicher Kunst? Unterstützt von Albers & Co AG Élie Lascaux, L'église devant la mer, 1927 Kunsthaus Zürich, © 2017 ProLitteris, Zürich


20. 4. – 15. 7.

FASHION DRIVE. EXTREME MODE IN DER KUNST Modetrieb? Mode ist Antrieb und Dilemma zugleich, vor allem aber ein Indikator für den Wandel ihrer Zeit Diese Ausstellung beugt sich über 500 Jahre Modegeschichte im Spiegel der Kunst: Wie haben Künstler auf extreme Erscheinungen wie Schlitzmode, die Schamkapsel, die Krinoline oder den Smoking reagiert? Georg Simmel schildert es in «Philosophie der Mode» folgendermassen: «Das Leben gemäss der Mode ist in sachlicher Hinsicht eine Mischung von Zerstören und Aufbauen.» Mode ist sowohl ökonomischer Faktor wie Seismograph gesellschaftlicher Befindlichkeiten, Ausdruck von Sehnsucht und Instrument für Ein- und Ausschlussmechanismen. Die Ausstellung mit Schwerpunkt im ausgehenden 18. bis Anfang 20. Jahrhundert und Ausläufern in die Renaissance und die Gegenwart interessiert sich für die Erscheinungsformen der Mode in jenem Kippmoment, wo sie extrem, schrill, laut, getarnt und verpönt ist. In der heutigen Zeit von Globalisierung und Homogenisierung durch «Fast Fashion» strebt die Ausstellung in einer Tour d’Horizon die kritische wie die sinnliche Betrachtung von Kleidern in der Kunst an, die problematische wie auch subversive Momente der Modegeschichte in den Techniken der Malerei, Zeichnung, Plastik, Installation, Fotografie und Film aufgreifen. Mit 50 Künstlern, darunter Joseph Beuys, Giovanni Boldini, Leigh Bowery, Daniele Buetti, Salvador Dalí, Honoré Daumier, Albrecht Dürer, Esther Eppstein, Sylvie Fleury, Emilie Flöge & Gustav Klimt, Natalja Gontscharowa, K8 Hardy, Herlinde Koelbl, Peter Lindbergh, Manon, Malcolm McLaren & Vivienne


20. 4. – 15. 7. Westwood, Mai-Thu Perret, Tula Roy und Christoph Wirsing, Wolfgang Tillmans, Félix Vallotton und Andy Warhol. Eine Koproduktion mit den Festspielen Zürich Unterstützt durch die Zürcherische Seidenindustrie Gesellschaft

William Larkin, Portrait of Diana Cecil, later Countess of Oxford, um 1614 − 1618 Suffolk Collection, Kenwood House Faltenrockharnisch, um 1526 Kunsthistorisches Museum, Wien, Hofjagd- und Rüstkammer


31. 8. – 18. 11.

ROBERT DELAUNAY UND PARIS Licht, Farbe und neue Formen Mit dieser bisher umfangreichsten Präsentation in der Schweiz wird Robert Delaunay (1885 – 1941) gewürdigt, einer der bedeutendsten Wegbereiter in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung rückt zwei wichtige Gemälde aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich ins Licht, nämlich «Formes circulaires. Soleil, lune», 1913 – 1931, sowie das monumentale Bild «Formes circulaires» von 1930. Die visuell äusserst attraktive Ausstellung gibt dem Publikum Gelegenheit, das breite Spektrum und den vorausweisenden Charakter von Delaunays Werk zu erleben – indem sie sich mit den zentralen Themen auseinandersetzt, die den Künstler sein Leben lang beschäftigten: Licht, Farbe und der malerische Ausdruck eines als bewusste Tätigkeit verstandenen Sehprozesses. Die Ausstellung wird auch zeigen, wie der leidenschaftliche Verfechter und Vertreter der abstrakten Kunst zu einer zentralen Figur der Pariser Avantgarde wurde.


31. 8. – 18. 11.


Mit ihren rund 80 Gemälden und Arbeiten auf Papier verdeutlicht die Schau Delaunays intensive Beschäftigung mit der Farbmalerei sowie sein Interesse an den physikalischen Gesetzen des Sehens und unterstreicht zugleich, wie entscheidend der Ansporn und Einfluss war, den Paris auf sein Bildvokabular und seine malerischen Experimente ausübte. Fotografien und Filme von Zeitgenossen Delaunays, die sich ebenfalls von der französischen Metropole inspirieren liessen, ergänzen die Ausstellung.

Robert Delaunay, La Tour Eiffel et Jardin du Champ de Mars, 1922 The Joseph H. Hirshhorn Bequest, 1981, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Smithsonian Institution Robert Delaunay, Le poète Philippe Soupault, 1922 Centre Pompidou, Musée national d'art moderne – Centre de création industrielle, Paris Robert Delaunay, Formes circulaires. Soleil, lune, 1913 – 1931 Kunsthaus Zürich


14. 12. – 10. 3.19

OSKAR KOKOSCHKA: EINE RETROSPEKTIVE Nach 30 Jahren die erste Retrospektive in der Schweiz


Oskar Kokoschka (1886 – 1980) zählt heute zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein nachhaltiges Erbe für die Kunst­ produktion der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist unbestritten und dennoch rätselhaft: Im von zwei Weltkriegen erschütterten Europa, wo realistische Kunst in Verruf geraten war, setzte sich Kokoschka unerschrocken für die Anerkennung der figurativen


14. 12. – 10. 3.19 Kunst ein. Zeitlebens hielt er an der integralen Kraft einer Kunst jenseits von Staatspropaganda fest, was sich in seinem gesamten Werk niederschlägt. In Kokoschkas Worten: «Offizielle Kunst ist immer Kitsch, weil sie dem anonymen Besteller dient, wodurch das Erlebnis ausgeschaltet wird.» – «Möglicherweise ist die zeitgemässe Flucht vor der Gegenständlichkeit weniger mit einer Unfähigkeit zur Gestaltung und richtiger mit einer Schrumpfung der Erlebnisfähigkeit zu erklären.» Die Ausstellung ist als Retrospektive angelegt und soll mit rund 150 Exponaten sämtlichen Schaffensphasen des Künstlers Rechnung tragen. Auch die von Kokoschka verwendeten Techniken wie Ölmalerei, Pastell, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik sowie die Theater­stücke und Kostümentwürfe werden vorgestellt. Schon früh spielte das Kunsthaus Zürich eine wichtige Rolle in Kokoschkas Laufbahn. Folglich ist der Sammlungsbestand mit über zehn Öl­­ gemälden, darunter Meisterwerken wie «Liebespaar mit Katze» (1917), gut bestückt. Aufgrund seines Schweizer Domizils in seinen letzten 27 Lebensjahren befinden sich ausser in Wien auch in Vevey und Zürich wichtige Teile dieses Künstlernachlasses. Die letzte Retrospektive in der Schweiz zu Kokoschka fand 1986 am Kunsthaus Zürich statt. Es ist also an der Zeit, die spektakulären Originale dieses expressiven Malers mit dem unverkennbaren Pinselstrich sowohl einer jüngeren Generation wie auch langjährigen Bewunderern wieder näherzubringen. Unterstützt von UNIQA Kunstversicherung Schweiz Oskar Kokoschka, Das rote Ei, 1940 – 1941 National Gallery in Prague, © Fondation Oskar Kokoschka, Vevey / 2017 ProLitteris, Zürich Oskar Kokoschka, Liebespaar mit Katze, 1917 Kunsthaus Zürich, © Fondation Oskar Kokoschka, Vevey / 2017 ProLitteris, Zürich


KUNST ERLEBEN

KUNSTVERMITTLUNG Erkennen und erleben – immer wieder anders Für Gross und Klein, Einzelbesucher und Gruppen bieten wir unterschiedliche Möglichkeiten, sich in der Sammlung und in wechselnden Ausstellungen mit Kunst auseinanderzusetzen. Lernen Sie in einer Führung kunsthistorische Zusammenhänge kennen, befassen Sie sich in einem Kunstgespräch intensiv mit einem Thema oder lassen Sie sich von Kunstwerken zu eigenem Gestalten anregen. Gerne passen wir unsere Angebote Ihren Bedürfnissen an, sei es zum Beispiel für einen Firmenausflug, eine Weiterbildung oder einen Kindergeburtstag. Wir freuen uns, Sie willkommen zu heissen. Regelmässig haben wir Workshops für Kinder aller Altersstufen auf dem Programm. Im Kinderclub und in den Ferien können Schulkinder in Tagesworkshops in die Welt der Kunst eintauchen. Für Schulklassen vom Kindergarten bis zur Berufsmaturität bieten wir Workshops und pädagogisch aufgebaute Führungen an. Lassen Sie sich vom didaktischen Forum auf unserer Website zu einem Besuch anregen. Mit Unterstützung der Vontobel-Stiftung

Foto © Caroline Minjolle


DIE SAMMLUNG Highlights vom 13. bis ins 21. Jahrhundert. Immer präsent. Von seiner Struktur her ein Museum und eine Kunsthalle zugleich, beherbergt das 1910 eingeweihte Kunsthaus eine bedeutende Sammlung von Gemälden, Skulpturen und raumbezogenen Installationen. Sie umfasst Werke der westlichen Kunst vom 13. Jahrhundert bis heute. Die umfangreichen Bestände an Zeichnungen und Druckgrafik, an Fotografie und Videokunst werden in wechselnden Präsentationen gezeigt. Alte Meister Mittelalterliche Skulpturen und die spätgotischen Tafeln der Nelken­ meister bilden chronologisch den Auftakt der Sammlungspräsentation. Die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts ist umfassend vertreten und glänzt mit Werken von Rembrandt, Rubens, Ruisdael. Wenige, aber bedeutende Gemälde der Sammlung entstanden gleichzeitig in Rom, von Claude Lorrain, Domenichino, Lanfranco u. a. m. In gleicher Qualität schliesst sich das venezianische


Settecento von Tiepolo bis Guardi an. Ungewöhnliches bietet die nachreformatorische Zürcher Malerei von den Bildnissen Hans Aspers bis zum genialen Exzentriker Füssli, der den europäischen Klassizismus entscheidend mitprägte. Schweizer Künstler Repräsentativ ist die Sammlung Schweizer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts: von den Landschaften Kollers und Zünds und den Fantasiewelten Böcklins und Weltis über den Jugendstil Augusto Giacomettis und Vallottons bis zu den realistischen und avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts und den neuesten Tendenzen. Herausragend sind die Werkgruppen von Ferdinand Hodler und Giovanni Segantini. Das plastische und malerische Werk Alberto Giacomettis kann nirgends besser als hier studiert werden. Dutzende seiner Schöpfungen sind dauerhaft ausgestellt. Vom Impressionismus zur Klassischen Moderne Die französische Malerei setzt mit bedeutenden Gemälden von Géricault, Corot, Delacroix, Courbet und Manet ein und gipfelt in der umfangreichen Gruppe von Werken Claude Monets. Ein Höhepunkt ist der Saal mit Monets einzigartigen Seerosenbildern. Sie zeugen


DIE SAMMLUNG von Monets Vision einer neuartigen, die Gesamtfläche der riesigen Paneele aktivierenden «All over»-Malerei. Wichtige Bilder von Gauguin, Cézanne und van Gogh leiten zum grossen Stilumbruch um 1900 über. Neben wichtigen Werken von Bonnard und Vuillard, von Matisse, Picasso, Léger und Chagall stehen zahlreiche Gemälde Edvard Munchs und Oskar Kokoschkas. An die Spuren der 1916 in Zürich begründeten Dada-Bewegung schliesst sich der Surrealismus an: Ernst, Miró, Dalí, Magritte. Die geometrisch­-konstruktive Kunst Mondrians und des De Stijl entwickelten die «Zürcher Konkreten» Glarner, Bill und Lohse weiter. Von 1945 bis heute Die New York School der Nachkriegszeit ist mit Pollock, Rothko, Newman ebenso vertreten wie die europäische und die amerikanische Pop Art (Hockney, Hamilton; Rauschenberg, Johns, Warhol, Lichtenstein). Für den malerisch expressiven Aufbruch der 1980er-Jahre stehen Georg Baselitz, Anselm Kiefer und Sigmar Polke – ein Bereich, der ab Juli temporär mit grossen Installationen u.a. von Bruce Nauman bespielt wird. Besondere Schwerpunkte bilden die Gemälde und die seltenen Original­skulpturen von Cy Twombly. Fotografien, Videoinstallationen und Installationen führen bis ins 21. Jahrhundert, unter anderem von Jeff Wall, Pipilotti Rist und – etwa in Gestalt einer Dauerleihgabe der Walter A. Bechtler-Stiftung – Peter Fischli / David Weiss. Die Sammlung des Kunsthauses wächst stets, vor allem durch soeben entstandene Werke, und so überrascht sie immer wieder mit aktuellen Neuerwerbungen. Kleinere, wechselnde Accrochagen ergänzen die Präsentation der Sammlung zudem um thematische Akzente. Audioguides bieten vertiefende Informationen zu über 200 Werken, auch zur Kunsthaus-Architektur.

Alte Meister: Foto © www.jpg-factory.com Schweizer Kunst: Foto © Dominic Büttner Impressionismus: Foto © Dominic Büttner Bruce Nauman, Model for Tunnel. Square to Triangle, 1981 Kunsthaus Zürich, © Bruce Nauman / 2017 ProLitteris, Zürich Diese und weitere grosse Installationen sind ab Juli zu sehen.


Ihre

Leidenschaft

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Inspiration für alle

Kunsthaus Zürich und Swiss Re – eine inspirierende Partnerschaft. Spannende Perspektiven, neue Horizonte, innovative Ideen – bewegen uns bei Swiss Re. Die Zusammenarbeit mit Menschen auf der ganzen Welt begeistert uns. Auch in Kunst und Kultur. Unser Engagement öffnet Augen, bewegt Herzen, berührt Seelen. Und sucht den Dialog. So entsteht Neues, so gestalten wir Zukunft. Gemeinsam, denn: Together we’re smarter. swissre.com/sponsoring

Skulptur: © 2015 Danh Vo. Alle Rechte vorbehalten.


VIELE VORTEILE ALS MITGLIED DER ZÜRCHER KUNSTGESELLSCHAFT – Das ganze Jahr freier Eintritt in Sammlung und Ausstellungen – Rabatte auf Teile des Sortiments im Museumsshop – Das Kunsthaus-Magazin vier Mal im Jahr frei Haus – Einladungen zu den Vernissagen und Veranstaltungen – Ermässigter Eintritt bei Sonderveranstaltungen (wie Konzerte und Lesungen) – Ausleihe von Büchern in der Bibliothek Ich bin das neue Mitglied / Wir sind die neuen Mitglieder   Einzelmitglied CHF 115.–   Paarmitglieder CHF 195.–   Juniormitglied CHF 30.– (bis Jahrgang 1993)  Herr 

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Name /n Vorname /n Geburtsdatum Beruf Strasse PLZ, Ort Telefon E-Mail Datum, Unterschrift

Die ausgefüllte Anmeldung können Sie – direkt an der Museumskasse abgeben (und dort sofort bezahlen). – an Kunsthaus Zürich, Mitgliedersekretariat, 8024 Zürich, senden. Anmeldung auch unter www.kunsthaus.ch. Vom Mitgliedersekretariat bekommen Sie einen Einzahlungsschein zugestellt. Nach der Zahlung schicken wir Ihnen Ihren persönlichen Mitgliederausweis. Als Mitglied erhalten Sie für ein neu geworbenes Mitglied einen Gutschein, einlösbar im Shop oder an der Eintrittskasse. Sie können eine Mitgliedschaft auch verschenken. Einstiegsangebot Wenn Sie von Oktober bis Dezember 2017 eine Jahresmitgliedschaft für 2018 abschliessen, sind die Monate bis zum Jahreswechsel geschenkt.


Welche Farbe hat Engagement? Staunend im Museum stehen – diese Momente erweitern den Blick. Deshalb pflegen wir seit Jahren enge Partnerschaften mit Kunstinstitutionen in der ganzen Schweiz und unterstützen das Kunsthaus Zürich seit 1991 als Partner.

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Jahresprogramm 2018