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Liebe Freunde und Kunstfreunde,

Der Kunsthaus-Eingang Sommer 2009

letztes Jahr war der Rundbrief leider erstmals seit langem ausgefallen. Wir hatten es einfach nicht geschafft. In diesem Jahr wollen wir Neues wagen. Der Rundbrief wird deutlich erweitert, er wird auch noch einiges über 2008 enthalten und er soll die Form einer kleinen Broschüre annehmen, die vielleicht in späteren Jahren an Umfang Richtung Büchlein zunehmen soll. „Neues aus dem Kunsthaus von 2008 bis 2009“ wollen wir Euch und Ihnen bieten, Privates, Geschäftliches und Neuigkeiten von der Kunst, auch anläßlich des 50. Geburtstages von Arthur 2008 und Ulrike Anfang Januar 2010. Unsere Kunst ist im letzten Jahrzehnt ein wenig zu kurz gekommen, die Dienstleistungen haben sich sehr in den Vordergrund geschoben und so wurde verdrängt, dass wir auch selbst Kunstwerke zu bieten haben und nicht nur die von anderen Kolleginnen und Kollegen auf Leinwand und in Kalendern, Karten und Büchern drucken. Das soll sich im kommenden Jahrzehnt wieder ändern, wir wollen unsere eigenen Motive

Der neue Parkplatz mit sehr schönen Betonsteinen aus Eggesin, 2008

Der 150 qm große linke Seitenflügel, Bauherr Dr. Carlos Keller, 2009, Ostansicht

Kunsthaus-Eingang 2009


aggressiver vermarkten, auch wieder selbst mehr produzieren und auch noch mehr Besucher nach Schwanheide holen, auch zu kreativen Seminaren, vielleicht auch Maltreffs. Kunst Offen 2010 wird zu Pfingsten wieder stattfinden, ein Sommerfest von Ulrike anlässlich Ihres 50. Geburtstages (Anfang Januar 2010) ist fest geplant und vielleicht noch weiteres im Herbst und vor Weihnachten. Aber auch zwischendurch freuen wir uns über jeden Besucher in Schwanheide, ob spontan oder nach vorheriger Anmeldung.

Der eine rudert und der andere ruht sich aus. Die richtige Arbeitsteilung im Urlaub am Schwarzen See in MecPom, 2008.

Noch ein Rückblick auf 2008 Ende November 2008 wurde der 50. Geburtstag von Arthur und Zwilling Carlos (zusammen also 100) entgegen sonstiger Gewohnheiten leider gar nicht gefeiert. Wegen des Baustellen-Chaos usw. war die Feierlaune auf dem Nullpunkt. Es wurde beschlossen, auf die Neubau-Einweihung ein Seebild im Nebel und ein zu warten, die allerdings auch Architekturbild in Öl. 2009 auf sich warten ließ. Im Herbst 2008 war eine Woche Urlaub möglich, wir fuhren an die Mecklenburger Seenplatte nach Schwarz an den See und hatten ein schönes Häuschen dort. Arthur konnte endlich wieder malen, es entstanden eine große Vollmondlandschaft „Der schwarze See bei Vollmond“, die erste überhaupt,

Endlich wurden neue Acrylfarben getestet, wo mit 5 Farben plus Weiß und Schwarz alle anderen gemischt werden können. Es malt sich durchaus interessant, lediglich das Schwarz ist ungewohnt dunkelgrau und gewöhnungsbedürftig. Ulrike begann ein großes Krokodil-Bild im Stile der Aborigines, welches inzwischen fertig wurde.

10 Mitarbeiter Das Kunsthaus-Team ist in 2008 und 2009 weiter gewachsen. Insgesamt werden jetzt 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt zuzüglich privater Putzfee und Chefchen. Neu dazu kam in diesem Jahr Katja Christiane Stengert, Magister Artium, frisch examinierte Archäologin. Einige Stellen wurden und werden in Kürze aufgestockt, die 400-Euro-Kräfte werden weniger.


Die letzte Nacht im Kunsthaus verbringen die frischen Bücher in der alten Presse von 1873.

Schon seit Mitte November 2008, rechtzeitig zum großen Weihnachtsansturm verstärkt Axel Krüger, gelernter Fotokaufmann aus dem benachbarten Lauenburg das Team. Und Bastian Detels, Mediengestalter, kam bereits im Oktober 2008 dazu. Die Kunden sind alle sehr zufrieden, die Qualitätsoffensive seit dem Jahr 2006 hat sich auch und gerade im Krisenjahr 2009 ausgezahlt und bescherte uns ein dickes Umsatzplus, wenngleich leider der Gewinn zT. auch wachstumsbedingt noch deutlich zu wünschen übrig läßt. Daran werden wir in 2010 arbeiten müssen.

Bücher und kein Ende Anfang Dezember 2008 konnte ein neuer Xerox Schwarzweißdrucker für die Bücher in Betrieb genommen werden, der sehr schnell ist und die Produktivität massiv steigert. Dieses Jahr wuchs die Buchproduktion weiterhin deutlich, was uns viel Spaß machte und diverse Mitarbeiter mit Arbeit

versorgte. Der Gewinn des Buchdrucks fällt derzeit noch sehr schmal aus, da müssen wir ein wenig an der Preisschraube drehen. In einigen Punkten wurde die Produktion umgestellt und die teuren Selbstklebeprodukte verlassen, was anfangs durchaus für Probleme sorgte, inzwischen aber doch recht gut klappt.

doch noch eine Weile eher nutzlos herum, da noch Zubehör fehlte. Inzwischen wurde die Produktion aber aufgenommen und hat sich durchaus bewährt. Vor allem sind wir dadurch sehr flexibel, da wir auf Wunsch jedes Maß relativ zügig herstellen können und zumindest prinzipiell beliebige Keilrahmenprofile anfertigen könnten.

Keilrahmen werden jetzt selbst erstellt

Frühlingstage in Prag

Da uns ein ausländischer Lieferant bezüglich 40 mm dicker Keilrahmen sehr unzuverlässig belieferte und ein weiterer in Deutschland bezüglich Standardkeilrahmen ständig die Preise erhöhte, beschlossen wir im Frühjahr, es zu wagen, die Keilrahmenproduktion in die eigenen Hände zu nehmen. Dazu fuhr Arthur auf die Holzmesse Ligna in Hannover und einige Tage später nochmals, um das dort gekaufte Maschinchen abzuholen. Mühsam in den Keller gewuchtet, stand das knapp 200 kg wiegende Teil namens Schrägspindeltischfräse dann John Lennon läßt grüßen, Ulrike vor Graffiti in Prag, 2009

Arthur, da noch ohne Vollbart, in Prag 2009

Ostermontag brachen Ulrike und Arthur zu einer Busreise über Karlsbad nach Prag auf, die Ulrike gewonnen hatte, weil ihre Freundin Martina an einem Preisausschreiben teilgenommen hatte. Die Bustour war anstrengend, Karlsbad und Prag aber sehr schön, das Wetter absolute Spitze und die Stadt wirklich eine Reise wert. Es wurden sehr viele Bilder gemacht, einige Motive hat Arthur sich bereits auf Leinwand gedruckt.

Die Baustelle „linker Seitenflügel“ Die Baustelle des von Zwillingsbruder Carlos finanzierten linken Seitenflügels kam zwar voran, ist aber noch Monate von einer Fertigstellung entfernt. Aber es besteht


Ulrike im Kunstmuseum Caen

Hoffnung, dass auch dieses Bauwerk einmal fertig wird. Zumindest äußerlich sieht der Bau schon recht gut aus und die Fassade aus Alu und Glas wird nachts durch viele LEDs beleuchtet, was dem Kunsthaus ein hypermodernes Aussehen beschert, zumindest von der Westseite aus betrachtet. Im Frühjahr 2008 haben wir unseren vorderen mehr als 200 qm großen Parkplatz in Angriff genommen. Nachdem der darunter gebaute Keller für den 10 cbm fassenden Wärmespeicher der Heizanlage fertig war, wurde alles planiert, Tonnen von Betonrecycling und Kies angeliefert und verteilt (Ulrike hat sich dabei den rechten Fuß für Monate schwer geschädigt) und Ende März trafen fast 40 Tonnen verschiedenfarbige Pflastersteine ein. Viele Granitkantsteine und Palisaden hat Arthur u.a. als Beeteinfassungen herangekarrt. Ringsum wurde alles neu bepflanzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und trotz der vielen Arbeit waren wir sehr froh, dass wir uns

uns ein sehr schönes großes Haus mit Garten von Ulrikes französischer Austausch-Kollegin Dominique zur Verfügung stand. Jeden zweiten Tag stand ein gemeinsamer Ausflug ans Meer, an die schöne friedliche Küste, die so grausame Erinnerungen birgt (Invasion der Allierten 1944), ins Seine-Tal, nach Bayeux, in den Barockgarten von ... auf dem Programm. Ein Tagesausflug galt dem schönen Wohnhaus mit Atelier und dem wunderbaren üppigen an diese Aufgabe gewagt ha- japanischen Garten von Clauben. Anschließend hat Arthur, de Monet in Giverny. Diesmal einmal in Übung, bei Carlos hatten wir Glück, denn die die Gartenwege gepflastert. Bayeux Die Außenanlagen sind daher nahezu fertig. In unserem Bereich blieben noch einige Quadratmeter übrig, die sollen 2010 gemacht werden.

3 Wochen Urlaub So lange waren wir in den letzten Jahren noch nie weg. Arthurs Laster, auch „Renn-Elefant“ genannt, schleppte gemächlich viel Gepäck und die umfangreiche Malausrüstung 1150 km weit in die Normandie nach Fontaine-Etoupefour bei Caen, wo Monets Garten in Giverny, 2009


warme Sommersonne hatte hunderte Seerosenblüten geöffnet und verzauberte den Teich mit seinen Brücken und Spiegelungen. Für allgemeine Heiterkeit der vielen Besucher sorgte der Sturz eines Parkgehilfen aus dem Boot in den Teich. Erst kurz vor Torschluss hatte man den See endlich fast für sich allein. Ulrike träumt inzwischen von Hausfassade in Honfleur einem eigenen japanisch angehauchten Teich – natürlich oder Bus nach Caen, um dort in viel kleineren Dimensionen. einmal ganz in Ruhe über die schönen Märkte zu schlenArthurs Herz ließ ein Re- dern, in den Buchläden zu stötro-Dorffest höher schlagen, bern, CDs und Videos anzuseauf dem alte Handwerkertra- hen und vieles wieder zu beditionen und Geräte im Ein- suchen. Eine Mühlentour führsatz gezeigt wurden, aber ins- te an bekannten Schlössern besondere auch eine lange und Kirchen vorbei auf Parade von alten landwirt- unbekanntere Pfade. schaftlichen Fahrzeugen und Oldtimern, die z.T. von weit Auch Arthur gefielen das örtliher angereist waren. U.a. gab che Kunstmuseum, der Park es auch seltene alte aber voll „colline aux oiseaux“ und die fahrfähige Vergaser-LKW zu Märkte, von wo wir uns neben sehen. typischen Eßwaren eine schöne provenzialische Tischdecke Ulrike nutzte die Zeit zum Le- mitgebracht haben. sen im Garten, zum Chanson-Hören und Video-Sehen. Malen in Frankreich Und natürlich für diverse Ausflüge auf unterschiedlichen Wegen mit dem Fahrrad in die nähere Umgebung, per Rad Acrylfarben auf der Palette, 2009

Das Freiluftatelier unter dem Walnussbaum in Frankreich

Unter dem großen Walnussbaum, der eine Kronendurchmesser von ca. 20 m hatte, hatte Arthur sein Freiluftate-

lier aufgemacht. Etwa jeden 2. Tag wurde gemalt, von morgens bis abends. Er hatte sich diverse aufgespannte, z.T. recht große Leinwände mitgebracht und hat auch noch weitere in Frankreich erworben. Und neue Acrylfarben, da er feststellte, dass die alten und auch die 2008 getesteten ihm zu flüssig waren. Einige Bilder müssen noch nachgearbeitet werden, die meisten sind aber fertig geworden und etliche schon im Kunsthaus ausgestellt.

Arthur im Freiluftatelier 2009


Schloß und Garten in Brécy, 2009 Schattenmann im Garten von St. Gabriel, ehemalige Abtei und heute Gärtnerschule

Brücke in Monets Garten

Seerosenteich in Monets Garten, Giverny, 2009

Hausfassade in Honfleur Monets Garten, Seerosenteich, Giverny, 2009


Ausflug an das Steinhuder Meer Anfang Oktober folgten wir der Geburtstagseinladung von Ulrikes Lyon-Freundin Antje an das Steinhuder Meer und genossen wunderbares Herbstwetter und viele nette Gespräche. Am nächsten Tag ging es bei strahlender Sonne in die Herrenhäuser Gärten in Hannover, die Ulrike schon Jahre besuchen wollte. Hauptziel war die Grotte von Niki de Saint Phalle, sie ist oberirdisch angelegt und beeindruckt durch phantasievolle Gestaltung u.a. mit Spiegelscherben, bunten Gläsern und Keramikelementen. Aber auch der barocke Garten mit seinen vielen Gartenzimmern und Springbrunnen war beeindruckend.

Boote auf dem Steinhuder Meer in Steinhude, 2009

Am lustigsten war eine Fahrradfahrt (ohne Platten oder sonstige Ausfälle!) mit über 70 Schülern auf dem Deich von Zwijndrecht nach Kinderdijk, einem einmaligen Windmühlenensemble (Weltkulturerbe). Auf dem Rückweg wurden leider alle klatschnaß.

Die dortigen Kollegen haben sich sehr viel Mühe gegeben, Holland-Austausch uns einen angenehmen und interessanten Aufenthalt zu Die Woche vor den Herbstfebereiten. Der Gegenbesuch rien begleitete Ulrike einen findet im April nächsten Kollegen und eine SchülerJahres statt. gruppe zu einem Austausch nach Holland. Außer den NorDie vier Lehrer teilten sich ein derstedtern war noch eine Ferienhäuschen in der alten Gruppe aus der anderen Partund schönen Stadt Dordrecht, nerstadt von Zwijndrecht dort geprägt von vielen Kanälen, – aus Poprad in der Slowakei.

drei Flüssen, mehreren Häfen und einer netten Altstadt. Das Wetter war sehr wechselhaft, von wunderbarem sommerlichem Herbstwetter bis zu schrecklichem Regenwetter in Brüssel, wo wir das Europäische Parlament besuchten (mit einem Simulationsspiel einer Parlamentsdebatte inklusive Abstimmung) und das Stadtzentrum in sintflutartigen Regengüssen zu ertrinken schien. Sie besuchten einen hochmodernen Hochwasserschutz .... Im Meer bei Hoog van Holland ließen sich einige ein Bad in den Fluten nicht nehmen bevor es nach Rotterdam mit seinem alten und seinen vielen modernen Häfen ging. Die Zeit reichte nur für einen kleinen Einblick.

Windmühlen in Kinderdijk, Holland, 2009

Die Holländer sehen dem Anstieg des Meeresspiegels und der Zunahme von Hochwasser verständlicherweise doch schon sehr viel sorgenvoller entgegen als wir.

Abschied von Nico Anfang Oktober musste die geliebte Katze Nico, schon fast 14 Jahre alt und seit ca. 5 Jah-


ren bei uns, zum Tierarzt, da eine reine Wohnungskatze, sie nichts mehr fressen wollte. sehr ängstlich, aber sie wird Nach Labor stand fest, dass täglich frecher, erobert sich das große Haus, ist recht gefräßig und mauzt sehr viel. Im Frühjahr werden wir sie wohl auch mal raus lassen, aber derzeit will sie lieber im warmen Haus bleiben und draußen lauern viele Gefahren, da sind wir nicht böse, wenn sie nicht raus will. Nico im Sommer 2009 die Leber einen schweren Schaden hatte. Arthur hat sich fast 4 Wochen gemüht, dem Tier mehrfach täglich Nahrung einzuflößen und auf Besserung der prinzipiell sehr erholungsfähigen Leber gehofft. Leider ging es immer weiter bergab und am 4.11. machte das geliebte Tier in Arthurs Beisein seinen letzten Atemzug und wurde im Kunsthausgarten beerdigt. Wir waren sehr traurig.

Willkommen Lilly

Gas ade, wir heizen mit Holz Jahrelang wurde der Tag X vorbereitet, nämlich die Gasheizung zu verschrotten. Am 28.9.2009 war er gekommen. Die 10 Jahre alte Erdgasheizung flog in hohem Bogen aus dem Keller und wurde vom Schrotthändler abgeholt. Hinter dem Haus wurde zuvor ein blauer Container aufgestellt mit einer „Rohrautobahn“ in den Keller und einem fast 9 m hohen Edelstahlschornstein, der sehr elegant hochgeklappt wurde, was den Aufbau doch erheblich vereinfachte, Arthurs Idee. Das sichtbare alte Krangestell, ein Geschenk unBuchenstämme in Warteschlange zum Zerkleinern aufgereiht. Diese Menge entspricht nur wenigen Raummetern

Lilly schlafend

Die Mitarbeiter haben ca. 14 Tage später die Katze Lilly aus dem Tierheim geholt, eine zartgrau-getigerte ca. 4 Jahre alte Katze mit weißen Pfoten und einem weißen Lätzchen, deren Frauchen leider beim Motorradfahren tödlich verunglückt war. Anfangs war sie,

Der Schornstein wird in wenigen Minuten elegant hochgeklappt, das sparte viel Arbeit für den Gerüstbau

seres Nachbarn, was der Schlosser gerade anschweißt, ist nicht etwa nötig, damit der Container nicht umkippt sondern soll später berankt werden. Im Container tut jetzt ein 45 KW-Holzvergaserkessel seinen Dienst, der täglich viel, viel Holz, bis zu 200 kg, verheizt. So kann der Heizungskeller demnächst anderen Zwecken dienen und das viele Holz muß nicht die Kellertreppe hinunter. Sicherlich war der Komfort einer Gasheizung fein, aber was nützt das, wenn die Herrschaften dieses Argument für immer neue Preisrunden nutzen. Der Gaspreis hatte sich zwischen 2004 und 2009 verdoppelt, wobei wir zu den „bösen Gasrebellen“ gehörten, die bis auf 2% jährlich jede weitere Preiserhöhung verweigert haben. Mal sehen, ob das noch vor Gericht endet, die Gaswerke glauben noch an einige Euro Restzahlung, wir nicht.


So müssen jetzt jährlich ca. 40 bis 60 Raummeter Holz aufbereitet werden. Da ist kostenloses Fitnesstraining inklusive. Wer mehr über Vor- und Nachteile des Heizens mit Holz erfahren möchte, kann sich gern bei Arthur melden.

Ausblick auf 2010 Neben der großen Klärgrube am Mühlenbach, die im nächsten Jahr mit einem neuen Betondeckel zu einem sehr sonnigen Sitzplatz mit Brunnen umfunktioniert werden soll, hat Ulrike im Spätsommer 2008 eine Kräuterschnecke mit Bachlauf gebaut. Auch dafür mussten Tonnen von großen Steinen herangeschafft werden. Und zur Krönung ist auch daneben ein kleiner Gartenteich entstanden, in dem sich bereits eine Seerose breit macht und der ab dem Frühjahr sehr abwechslungsreich blühte und grünte. Ein großer verspiegelter und geflügelter Drache erhebt sich am Ufer und wartet noch auf seine Fertigstellung. Er bildet ein Pendant zu der Spiegelfrau unter der großen Birke. Über dem Klärgrubendeckel erhebt sich schon ein pavillonartiges Gerüst aus Metall-Halbbögen, die mit Kletterrosen und immergrünem Spindelstrauch berankt werden sollen. Da nach vielen Jahren nun endlich Carlos’ Kompost-Mist-Haufen verschwunden ist und man wieder einen freien Blick auf den tiefer gelegenen, noch nicht richtig angelegten Teil des Gartens hat, entsteht vor Ulri-

Beim "Bauernende" in Schwanheide am 28.12.2009

kes geistigem Auge dort eine große Freitreppe, dazwischen ein kleiner Bachlauf und unten ein größerer, japanisch angehauchter Teich und rechts daneben vielleicht auch ein Steingarten. Das sind wohl eher mittelfristige Pläne. Der Garten machte dieses Jahr wieder viel Arbeit, aber auch viel Freude. Zu Ulrikes Ärger hat sich die Zahl der Rehe, die ihn regelmäßig besuchen, auf bis zu fünf vermehrt. Vor ihnen ist fast nichts sicher, was irgendwie schmackhaft ist, insbesondere Rosen, Funkien, Tulpen, Sempervivum.

Wir kommen zum Schluß Wir hoffen, daß diese kleine Broschüre Euch und Sie wieder auf den neuesten Stand gebracht hat und Lust macht, auf einen Besuch in Schwanheide.

Impressum © Kunsthaus Schwanheide Ulrike & Dr. Arthur A. Keller Zweedorfer Str. 127 19258 Schwanheide Tel. 038842-22506 Fax 038842-22508 Mobil: 0172-4210060 www.kunsthaus-schwanheide.de art@kunsthaus-schwanheide.de Alle Rechte vorbehalten Fotos: Arthur A. u. Ulrike Keller Druck im Kunsthaus Schwanheide auf Alster Werkdruckpapier 90g 1,5-faches Volumen, bläulichweiß Drucker Xerox DC 240 Umschlag Leinenkarton 240g Atelierpanorama-Foto von Falko Baatz, www.kuenstlerportraits.de Alle Fotografien können als Datei erworben oder als Druck z.B. auf Leinwand gekauft werden. Auch die abgebildeten Originalkunstwerke sind verkäuflich, bitte anfragen.

Danke für alle guten Wünsche, die uns in 2008 und 2009 erreichten. Auf den folgenden Seiten werden noch einige Aspekte fotografisch Alles Gute für 2010 und wir vertieft. Herzliche Grüße von hoffen, Ihr seid gut reingekommen. Arthur und Ulrike Keller


Die BUGA 2009 in Schwerin war unser Hochsommer-Hochzeitstags-Ziel. Ein sehr lohnender Besuch für Gartenliebhaber. Interessant war u.a. der Garten des 21. Jahrhunderts, mit seinen modernen, blühenden und grasbewachsenen Inseln inmitten glitzernder grüner Glasscherbenwege. Die Schlossinsel ist immer wunderschön und der Blick über die neue barocke Gartenanlage geht immer wieder auf das Schloss. Ideenreich waren die vielen kleinen Themengärten. Der See war begehbar über eine lange Brücke. Leider war die Kamera etwas zickig aber zum Glück konnten die meisten Digitalfotos gerettet werden.

Der Eingang der Bundesgartenschau in Schwerin 2009

Rose auf der BUGA

Buga, Eingang, Licht und Schatten, 2009

Unten: Raffinierte Glaswege aus Flaschenscherben und doch nicht scharf

oben u. u.: Schloß Schwerin, BUGA


Autok체hler, Oldtimer, Festival Retro in St. Aubin des Bois, 2009

Frankreich 2009 Sentinel Holz(?)-Vergaser-LKW

Ochsenkarren, die umweltfreundliche Alternative aus der guten alten Zeit F체r den Dachfirst aus Ton gebrannt Le Moulin Foulon, zw. Lantheuil/Cully Die Seine, Blick vom Ch창teau Gaillard


Arthur A. Keller Neue Gemälde Alle Bilder sind in Acryl auf Leinwand und wurden 2009 in Frankreich gemalt.

Ohne Titel, 30x45 cm

Großes Blumenbild, frisch, frech, schnell und ohne Vorlage gemalt, aber sehr leuchtende Farben und schöne Stellen darin, 80x140 cm

Ohne Titel, 30x30 cm

Seerosenteich, 50x50 cm

Landschaft, 100x100 cm

Meer bei Sturm, 50x75 cm Ohne Titel, 50x67 cm

Ohne Titel, 30x30 cm

Manche Motive sind ganz bewußt sehr locker und sehr schnell und mit pastoser Farbe gemacht worden. Alle bis auf das Werk oben links können noch erworben werden als Original oder als Reproduktion auf Leinwand.

Freche Blüte, 30x30 cm

Freche Blüte, 30x30 cm


Freche Bl端te, 40x40 cm

Freche Bl端te, 40x40 cm

Freche Bl端te, 30x30 cm

Landschaft, 24x36 cm

Omaha-Beach (Landung der Alliierten 1944) 24x36 cm Blumen, 50x50 cm

Landschaft, 28x36 cm


Hier war gerade der linke Flügel ein wenig schwach geworden, drohte abzubrechen und mußte wieder stabilisiert werden. Dazu diente die Schaufel.

Der Beginn eines neuen Drachens

Ein neuer Drache entsteht Im Frühjahr 2009 wurde von Ulrike ein weiterer diesmal geflügelter Drachen begonnen, der sich neben der neuen Kräuterspirale und dem neuen Gartenteich plaziert hat und außerdem später Wasser in den Teich spucken soll. Im Wald fand sich ein Metallteil, wohl ein Mofarahmen o.ä., das Bauch und Kopf bildet. Die Flügel wurden aus sehr stabilem Geflechtmetall gemacht, das lag hier noch rum. Zement stabilisiert das Ganze und alte zerschnittene Spiegel, mit Flexkleber angeklebt, bilden später seine glitzernde Außenhülle, die mit Glasmarmeln weiter verziert ist. Die Augen bestehen aus gelben Gardinenstangen-Glaskugeln und der Unterkiefer ist ein gefundenes Metallteil aus landwirtschaftlicher Produktion.

Ulrike Keller, Geflügelter Drachen, Beton, Eisen, Spiegel, noch in Arbeit


Rundbrief 2008-2009  

Der Jahresrundbrief aus dem Kunsthaus 2008-2009

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