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Das ERP-Kundenmagazin der KUMAvision

2/2010

Schärfer sehen BI-Suites von KUMAvision sorgen für Durchblick

Präzision hoch 15

In die Rolle gefunden

Zum besseren Verständnis

High Q Laser macht Prozesskette mit KUMAvision:factory effizienter

Das Rollencenter in NAV 2009: Große Übersicht, neue Funk­tionen

Fichtner vereinheitlicht seine internationale ERP-Lösung


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, dreidimensional zu sehen, ist ein überlebenswichtiger Vorteil, den die Evolution dem Menschen mitgegeben hat. Wer den Raum richtig erfasst, kann Entfernungen abschätzen, Gefahren erkennen und frucht­ bare Areale schon aus der Distanz identifizieren. Für Unternehmen gilt das Gleiche: Wer lukrative Märkte und bedrohliche Szenarien früh­ zeitig bemerkt, hat im Wettbewerb einen unschätzbaren Vorteil. Mit den Business-Intelligence-Suites zu den ERP-Branchenlösungen der KUMAvision machen mittelständische Unternehmen den Schritt in die dritte Dimension. Durch standardisierte Auswertungskriterien ist auch für sie das räumliche Sehen mit übersichtlichen Unternehmens­ zahlen in einem Management-Cockpit erschwinglich und ohne großen zeit­lichen Aufwand umsetzbar. Bedürfnisse unserer Kunden schnell zu erkennen und umzusetzen, ist das grundlegende Ziel der KUMAvision. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr auf unserem Kundenforum und den anschließenden User­ groups in den direkten Dialog mit unseren Kunden getreten. Durch das anregende Feedback, das wir dort erhalten haben, sind wir in der Lage, unsere Branchenlösungen laufend zu verbessern und an aktuelle Anfor­ derungen aus der Praxis anzupassen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Wie immer wünsche ich Ihnen mit der KUMAlive angeregtes Lesen.

News

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Events

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Austausch mit dem Kunden Win-win-Situation bei Kundenforum und Usergroups Titelthema

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Schärfer sehen

BI-Suites der KUMAvision bringen Business Intelligence in den Mittelstand Aus der Praxis

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Business Intelligence bei Widex Die BI-Kompetenz der KUMAvision in der Praxis Referenz

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Zum besseren Verständnis Einführung einer internationalen Baseline bei der Fichtner Gruppe Referenz

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Präzision hoch 15 Der Laserspezialist High Q Laser führte KUMAvision:factory ein ERP aktuell

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In die Rolle gefunden Markus Schrade (Vorstand KUMAvision AG)

Die Branchenlösungen der KUMAvision mit rollenbasierter Oberfläche Referenz

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Ein gehöriger Fortschritt MED-EL migriert auf neue KUMAvision:med Version

Impressum Herausgeber KUMAvision, Zentrales Marketing Oberfischbach 3 · 88677 Markdorf Telefon: 0 75 44 / 9 66 -3 00 · Fax: 0 75 44 / 9 66 -1 01 info@kumavision.de · www.kumavision.de Ausgabe 2/2010, Auflage: 7.500 Erscheinungsweise: 2-mal jährlich Konzeption, Redaktion und Gestaltung KE-COMMUNICATION Silberburgstraße 50 · 72764 Reutlingen Telefon: 0 71 21 / 16 66 -0 · Fax: 0 71 21 / 16 66-16 www.ke-communication.de Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion sowie Angabe der Quelle und Belegexemplar. Bildnachweis Titelbild: © fotolia/gimme shelter; S. 2, S. 6: © fotolia/ contrastwerkstatt; S. 9: © fotolia/pressmaster; S. 10: © fotolia/ thomas haltinner; © fotolia/K.-U. Häßler; © fotolia/fotoflash;

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Abgefragt

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Fünf Fragen zu Kauf, Hosting, SaaS: Welches Lizenzmodell passt? KUMAinfo

Standorte, Termine, Webcasts

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News

Kurz notiert Einer der besten Microsoft Business Solution Partner KUMAvision wurde erneut in den Inner Circle der Microsoft Business Solution Partner aufgenommen. Microsoft verleiht den Inner Circle Award weltweit nur an die erfolgreichsten 67 Unternehmen von ins­ gesamt über 9 000 Business Solution Partnern weltweit. Voraussetzung für die Auszeichnung ist eine überdurchschnittliche Kunden­ zufriedenheit, ein beeindruckendes Verkaufsergebnis sowie der Nachweis, dass Technologie und Lösungen aktiv und konstant weiterentwickelt wurden. „Die KUMAvision AG wird seit dem Jahr 2004 zum fünften Mal mit dem Inner Circle Award ausgezeichnet“, erklärt KUMAvision-Vorstand Markus Schrade. „Dies zeigt, dass wir unser hervorragendes Niveau als Berater, Entwickler und Im­plementierer von ERP-Branchenlösungen auf Basis von Microsoft Dynamics NAV kontinuierlich halten können.“

KUMAvision Schweiz erhält den Rising Star 2010 Die KUMAvision Schweiz ist auf Wachstumskurs. Mit einem neuen Standort im Großraum Zürich und aufgestocktem Personal ist der ERP-Spezialist in nur einem Jahr zu einem namhaften Microsoft Dynamics NAV-Partner avanciert. Microsoft hat diese dynamische Entwicklung honoriert und das Unternehmen mit dem „Rising Star of the Year 2010“ ausgezeichnet. Microsoft Schweiz verleiht diese Auszeichnung jedes Jahr an ein junges Unternehmen aus der

Familie der Business Solution Partner, das durch schnelles Wachstum und erfolgreiche Positionierung am Markt auf sich aufmerksam macht. Heinz Schiess, Leiter der KUMAvision Schweiz: „Mit einer solchen Auszeichnung hätten wir in diesem Jahr nicht gerechnet. Das war eine freudige Überraschung.“ Um noch näher am wirtschaftlichen Puls der Schweiz zu sein, eröffnete das Unternehmen im August 2010 eine neue Niederlassung in Dübendorf bei Zürich.

Einer der besten Azubis Mirco Spindler, Fachinformatik Auszubildender am KUMAvision-Standort Waldshut-Tiengen, wurde von der IHK Hochrhein-Bodensee als einer der Jahrgangsbesten des Abschlussjahrgangs 2010 ausgezeichnet. Mit 97,4 Punkten belegte er den zweiten Platz und gehört mit dieser Punktzahl zu den besten Azubis seines Fachs im Land Baden-Württemberg. Mirco Spindler hat während seiner Ausbildung so viel Freude gehabt, dass er sein Wissen als Informatikstudent vertiefen wird. Seinem Ausbildungsunternehmen bleibt er jedoch weiterhin verbunden.

Willkommen an Bord! Wir begrüßen unsere neuen Kunden, die sich in den letzten Monaten für KUMAvision entschieden haben. · · · · · · · · · ·

AdipoGen AG, Liestal (CH) Armatec FTS GmbH & Co. KG, Wangen assist GmbH, Merzig BB Medica med. Vertriebs- und Ingenieurgesellschaft mbH, Aachen Betec Magyarország Kft, Pécs (HUN) C. Riethmüller GmbH, Kirchheim Conpower Energie GmbH & Co. KG, Gräfelfing Diedrichs Isolier- und Abschirmtechnik GmbH, Darmstadt Euromaster GmbH, Kaiserslautern Georg Schick Dental GmbH, Schemmerhofen

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GKN Gesundheits GmbH, Grünwald GTG GmbH, Planegg Immobilien Scout GmbH, Berlin lüdi medical rehab ag, Solothurn M.A.X. 2001 Sportmarketing GmbH, Berlin MED-EL Deutschland GmbH, Starnberg MTI Mischtechnik International GmbH, Detmold PETKUS Technologie GmbH, Wutha-Farnroda Primus Präzisionstechnik GmbH & Co. KG, Bückeburg Reifen Helm GmbH, Hamburg Scheiffele-Schmiederer KG, Dillingen Solpower AG, Weingarten Steinemann AG, Flawil (CH) Steinke Orthopädie-Center GmbH, Halberstadt SwissPrimePack AG, Altstätten (CH) ULMEX Industrie System GmbH & Co. KG, Ulm

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News

Win-win-Situation bei Kundenforum und Usergroups der KUMAvision

Austausch mit dem Unternehmenssoftware zu entwickeln und zu implementieren, erfordert eine fundierte Kenntnis dessen, was Betriebe im Alltag wirklich brauchen. KUMAvision lud seine Kunden deshalb – wie jedes Jahr – zu Kundenforum und Usergroups ein. Neben Vorträgen zu allgemeinen IT-Neuheiten erhielten ­Anwender die Gelegenheit, sich mit den Softwareentwicklern und auch untereinander auszutauschen.

U

ns sind Ihre Wünsche und Erfahrungen wichtig“, begrüßte KUMAvision-Vorstand Markus Schrade die rund 150 Anwender, die der Einladung nach Frankfurt gefolgt waren. „Wir verbessern dadurch unsere Branchenlö­ sungen und Sie profitieren in Form von einer noch höheren Effi­ zienz – also eine echte Win-win-Situation“, so Schrade weiter. Zwei Teile Das Kundenforum in Verbindung mit den anschließenden Usergroups hat sich zu einer festen Institution entwickelt. Im Kundenforum werden Neuheiten im ERP-Umfeld vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle IT-Technologietrends oder inte­ ressante funktionale Neuheiten. Die Usergroups tauchen in die Tiefe der verschiedenen Branchenlösungen der KUMAvision ab. In kleinen Gruppen haben Anwender und Entwickler die Gelegenheit, in einen intensiven fachlichen Dialog zu treten und neue Anforderungen aus der Praxis sowie Lösungsansätze aus dem Hause KUMAvision zu diskutieren. Für jede Rolle Beim Kundenforum 2010 legten Referenten und Fachberater in ihren Vorträgen dar, wie Unternehmen mit der aktuellen Version der Unternehmenssoftware und ergänzenden Lösun­ gen Produktivitätssteigerungen realisieren können. So wurde

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beispielsweise präsentiert, wie sich mit einem Business Pro­ cess Management-Werkzeug Unternehmensprozesse generell optimieren lassen oder der Einsatz eines Dokumentenmanage­ mentsystems Routineabläufe im Ein- und Verkauf automati­ siert. Am zweiten Tag, in den Usergroups, drehte sich dann alles um Neuigkeiten rund um die ERP-Branchenlösungen der KUMAvision. In diesem Jahr stand die rollenbasierte Oberflä­ che von Microsoft Dynamics NAV 2009 im Mittelpunkt. Der Vorteil für den Anwender liegt darin, dass er auf seiner indivi­ duellen Oberfläche ein Informationsangebot erhält, das seinem Aufgabenfeld im Unternehmen entspricht. KUMAvision hat dafür gemeinsam mit Kunden die Anforderungen verschiede­ ner Anwendertypen erfasst und entsprechende Oberflächen entwickelt (siehe Artikel auf Seite 14). Tiefe Eindrücke Bei Gesprächen mit den Beratern und Spezialisten der KUMAvision vor Ort informierten sich die Kunden ausführ­ lich über die neuesten Technologien und Produkte. Sie hatten darüber hinaus Gelegenheit, sich untereinander auszutau­ schen. Zum Abschluss der Veranstaltung hinterließ der emo­ tionale Impulsvortrag des Bergsteigers Andreas Holzer bei den Anwesenden tiefe Eindrücke. Holzer ist von Geburt an blind. Am Klettern und Bergsteigen hat ihn das aber nicht


News

Kunden

gehindert. Im Gegenteil: Er ist auf dem besten Weg, das Traumziel vieler Bergsteiger zu erreichen, die „Seven Sum­ mits“ zu erklimmen. Mitreißend führte er die Zuhörer in die Welt der Wahrnehmung eines Blinden und öffnete den Sehenden dadurch die Augen.

Bild oben: Die KUMAvision-Vorstände (v.l. Kay von Wilcken, Markus Leuter, Markus Schrade) begrüßten rund 150 Gäste zu Kundenforum und Usergroups. Bild unten: Der blinde Bergsteiger Andreas Holzer begeisterte sein Publikum.

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Titelthema

Schärfer

Wer über viele Daten verfügt, ist noch lange nicht informiert. Business Intelligence (BI) nennt sich die Kunst, Daten aus dem ERP-System so aufzubereiten, dass sie als Grundlage für Entscheidungen des Managements geeignet sind. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird dies zum entscheidenden Faktor. Auch im Mittelstand. Deshalb entwickelt KUMAvision für seine Branchenlösungen spezielle BI-Suites, die auf den KUMAvision Usergroups 2010 erstmals vorgestellt wurden. Sie sind standardisiert und deshalb kostengünstig und schnell einsetzbar.

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Titelthema

sehen

BI-Suites von KUMAvision sorgen für Durchblick

I

n jedem Microsoft Dynamics NAV-System schlummert ein wertvoller Schatz. Er besteht aus Informationen über jeden Vorgang im Unternehmen: die Auslastung der Pro­ duktion, die Pünktlichkeit von Lieferungen oder auch die Entwicklung in den Absatzmärkten. Diesen Schatz zu heben ist allerdings nicht so leicht, wie es sich anhört. Der Grund: Microsoft Dynamics NAV ist ein Werkzeug für den opera­ tiven Betrieb. Es erlaubt einer Vielzahl von Mitarbeitern, gleichzeitig an einem System mit einer zentralen Datenbank die gesamten Geschäftsvorgänge des Unternehmens abzu­ wickeln. Zu jedem einzelnen Vorgang entstehen entspre­ chende Datensätze. Die Kehrseite der Medaille: Die Daten­ sätze sind nur aufwändig auswertbar. Ein Haus voller Daten Doch wie kommen Unternehmen zu tiefen Analysen ihrer Zahlen, ohne mit hohem manuellen Aufwand eingreifen zu müssen? Die Antwort auf diese Frage liegt im Microsoft SQL-Server, auf dem jede Branchenlösung der KUMAvision aufbaut. Neben der Datenbank, die Microsoft Dynamics NAV nutzt, verfügt der SQL-Server über eine OLAP Datenbank (Online Analysis Processing) mit den Microsoft SQL Analy­ sis Services. Diese Datenbank ist ausschließlich dazu konzi­ piert, schnelle und effiziente Analysen von Unternehmens­ zahlen zu ermöglichen. Die Daten aus Microsoft Dynamics NAV werden dazu in einem so genannten Datawarehouse zusammengeführt. So können sie komfortabel kombiniert und ausgewertet werden. Die dritte Dimension Dazu werden Informationen in einem Datenwürfel zusam­ mengeführt. Beispielsweise könnte auf der X-Achse das Pro­ dukt, auf der Y-Achse das Absatzgebiet und auf der Z-Achse die Zeit liegen. Der Reiz dieser Anordnung liegt in den vielseitigen Auswertungsoptionen. Beim Slicing kann der Anwender Scheiben aus dem Würfel schneiden. Im Beispiel könnte der Produktmanager die Verkaufszahlen seines Pro­ dukts in Relation zu Zeit und Ort anschauen. Aus dem glei­ chen Datenwürfel könnte der Gebietsleiter aber erkennen, wie sein Gebiet in Relation zu Zeit und Produkt steht. Durch das Dicing verschiebt sich die Auswertungsdimension wie in einer Pivot-Tabelle. Beispielsweise könnte der Umsatz pro Kunde und Produkt dargestellt werden und aus dem glei­ chen Würfel der Umsatz pro Kunde und Zeitabschnitt. Die Ergebnisse aus den Datenwürfeln werden in einem Manage­ mentcockpit zusammengeführt. Damit stehen den Entschei­ dungsträgern ihre relevanten Daten und Kennziffern auf einen Blick zur Verfügung. Ein Ampelsystem zeigt dabei an,

ob alle Indikatoren im grünen Bereich sind, oder ob Hand­ lungsbedarf besteht. BI für den Mittelstand Die Auswertungen einer mehrdimensionalen Datenbank bringen also schnell und sicher Erkenntnisse über Zustand und Entwicklung des Unternehmens. Da stellt sich die Frage, warum nicht jedes Unternehmen über ein solches Werkzeug verfügt. Die einfache Antwort: Es war bislang sehr teuer und aufwändig. Softwareanbieter und Auftraggeber mussten gemeinsam das Unternehmen analysieren, aussagefähige Key Performance Indicators (KPIs) definieren und die Dimen­ sionen der Würfel festlegen. Anschließend wurde dieses Auswertungsmodell individuell programmiert. Einen solchen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand konnten nur größere Unternehmen stemmen. Für die meisten Mittelständ­ ler war es eine Nummer zu groß. Mit den BI-Suites für die Branchenlösungen der KUMAvision ändert sich dies. Standards sparen Zeit und Geld Der Grundgedanke hinter den BI-Suites ist die Einheitlich­ keit. Die ERP-Lösungen der KUMAvision richten sich an klar definierte Branchen, die zu einem großen Teil einheitliche Auswertungskriterien benötigen. Anstatt alles individuell zu programmieren, bieten die BI-Suites ein Standard Data Warehouse an, in dem die wichtigsten und am häufigsten genutzten Auswertungsdimensionen bereits vorgegeben sind. Die eigentlichen Datenwürfel sind bereits als Templates vorgefertigt und müssen nur noch mit Echtdaten gefüllt werden. Dank dieser Vorgehensweise dauert die Einführung der BI-Suites inklusive Schulung nur wenige Tage. BI-Suites gibt es für die Branchenlösungen KUMAvision:med (Medi­ zintechnik und Healthcare), KUMAvision:trade (Handel), KUMAvision:project (Projektdienstleister und Professional Service) und KUMAvision:factory (Fertigungsindustrie). Für jede Branche hat KUMAvision spezifische Auswertungskri­ terien und Datenwürfel vordefiniert. Sollten diese zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr genügen, wird einfach das Template um individuelle Kriterien erweitert. Gute Performance Um den Sprung aus der operativen in die analytische Daten­ bank zu schaffen, nutzen die BI-Suites das komfortable Import-Werkzeug der Cubeware GmbH, einem BI-Spezialis­ ten und langjährigen Kooperationspartner der KUMAvision. Nachts werden die Daten aus Microsoft Dynamics NAV ext­ rahiert und in die OLAP-Datenbank übertragen. So beruhen die Analysen auf den aktuellen Daten des Vortages. KUMAlive 2/10

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Titelthema

Produkt

Produkt

• alle Regionen • gesamter Zeitraum • ein Produkt (Filter)

• alle Produkte • gesamter Zeitraum • eine Region (Filter)

it Ze

Ze

Ze

it

Geografie

Ad hoc

Geografie

Gebietsleiter

it

Geografie

Produktmanager

Produkt • ein Produkt • ein Monat • eine Region

Dicing und Slicing: Datenwürfel erlauben komfortable und effiziente Auswertungen.

Ein weiterer Vorteil: Analyseanfragen laufen ausschließlich auf der OLAP-Datenbank. Die Performance der KUMAvisionBranchenlösung wird nicht belastet. Das macht sowohl Aus­ wertung als auch operative Arbeit schneller. Vielfalt am Frontend Die BI-Suites sind in die Microsoft-Umgebung voll inte­ griert. Dies bringt Komfort und Investitionssicherheit. Denn als Frontend kann jede Applikation genutzt werden, die Microsoft Analysis Services lesen kann. Und das sind sehr viele von verschiedensten Herstellern. So läuft der Anwender nicht Gefahr, in eine technologische Sackgasse zu geraten. Diese Vielfalt eröffnet aber auch zahlreiche Nut­ zungsmöglichkeiten. Von der einfachen Excel-Auswertung über ausgefeilte Dashboards bis hin zu Webcockpits, die die

Unternehmenszahlen online verfügbar machen. Sogar die zeitgesteuerte automatische Generierung von Standard-Aus­ wertungen und deren Verteilung an definierte Nutzerkreise ist möglich. Alle relevanten Anwender sind damit ohne manuellen Aufwand aktuell mit den gleichen Daten und Auswertungen versorgt. So bleibt mehr Zeit, um sich mit den Auswertungen zu beschäftigen, anstatt diese mühevoll aus dem NAV-System zu generieren. Sollten die Standard­ auswertungen nicht ausreichen, können über die Frontends schnell und einfach Ad-hoc-Auswertungen für spezielle ­Fragestellungen durchgeführt werden. Nutzen Sie das Know-how unserer BI-Spezialisten für aus­ sagekräftige Auswertungen und Analysen Ihrer Geschäfts­ daten in hoher Performance.

Wichtige Begriffe zu Business Intelligence OLTP Datenbank OLTP = Online Transaction Processing. Transaktionsorientiertes Datenbankmodell für operative ERP-Systeme. Wird von Microsoft Dynamics NAV 2009 auf Basis von Microsoft SQL-Server verwendet. OLAP Datenbank OLAP = Online Analytical Processing. Datenbankmodell als Grundlage für mehrdimensionale Auswertungen. Ist im Microsoft SQL-Server, auf dem die Branchenlösungen der KUMAvision aufbauen, kostenfrei enthalten. Datawarehouse Zusammenführung relevanter Daten aus den operativen Systemen zu Analysezwecken. Data Mart Kleine Einheit im Speichersystem eines Data Warehouse. Datenwürfel Mehrdimensionale Anordnung von Daten.

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Slicing und Dicing Zerschneiden und Drehen des Datenwürfels. Dies macht zahlreiche Auswertungsarten möglich.

KPI KPI = Key Performance Indicator. Kennzahlen, anhand derer die Lage eines Unternehmens beurteilt wird.

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Aus der Praxis

Business Intelligence bei Widex

Die Widex Hörgeräte GmbH, mit Sitz in Stuttgart, ist die größte europäische Tochtergesellschaft des dänischen Hörgeräteherstellers Widex A/S. Widex agiert an der Spitze hochtech­ nologischer Entwicklungen. Um die individuellen Analysen in den Fachbereichen zu optimieren, setzt Widex auf eine BI-Lösung der KUMAvision und ihres Partners Cubeware.

A

ls Widex die ERP-Branchen­ lösung KUMAvision:med ein­ führte (siehe KUMAlive 1/2010), wurde auch eine durchgängige Lösung für Reporting, Planung und Ad-hocAnalyse in den Bereichen Finanzcon­ trolling, Vertriebs­management und Lager realisiert. Basis der Analysen ist ein Data Warehouse, in dem die opera­ tiven Daten aus Microsoft Dynamics NAV und Plandaten aus Drittsys­temen zusammengeführt sind. Die Fachan­ wender rufen ihre Reports mit einem übersichtlichen Cockpit ab und führen mit dem leicht zu bedienenden Front­ end jetzt auch problemlos ihre eigenen Analysen durch – oder nutzen die Excel-Exportfunktion, wenn sie ihre Berichte in Microsoft Excel weiter­be­a rbeiten wollen.

Einheitlicher Datenpool mit IST, Plan und ­Hochrechnungen Das Data Warehouse wurde auf Basis des Microsoft SQL- Servers mit seiner OLAP-Komponente Analysis Services realisiert. Die Daten werden in analy­ sefähigen Cubes bereitgestellt. Derzeit stehen Datenwürfel für die Bereiche Vertrieb, Lager und offene Aufträge zur Verfügung. In einem Absatzcube wird außerdem eine Hochrechnung für den Umsatz/Absatz zum Ende eines Monats durchgeführt. Hierzu wurden Month-To-Date-Berechnungen (MTD) über MDX-Berechnungen in der OLAP-Datenbank hinterlegt und mittels linearer Interpolation auf den Monat in Abhängigkeit der jeweils anzusetzenden Werktage hochge­ rechnet.

Verlagerung des Controllings von der EDV in die Fachbereiche Die Anwender aus den Bereichen Vertrieb, Controlling, EDV und aus der Geschäfts­ leitung greifen über das Cockpit auf die Berichte und Analysen zu. Sie können jetzt ohne jeglichen Programmieraufwand ihre eigenen Abfragen erstellen, was auch zu einer Entlastung der IT-Experten bei Widex geführt hat. Die Fachanwender waren schon nach kurzer Einführung in das System in der Lage, ihre Daten flexi­ bel auszuwerten und auch die Berichte gemäß ihrer jeweiligen individuellen Anforderungen anzupassen. Monatsreporting auf Knopfdruck Neben der gewonnenen Selbstständigkeit und Flexibilität im Fachbereichs-Control­ ling ist auch eine deutliche Zeitersparnis zu verzeichnen. Das monatliche Reporting von Absatz, Umsatz und Deckungsbeiträ­ gen auf Produktebene mit dem Vergleich von Budget und Vorjahr beispielsweise, das in der vorigen Reporting-Lösung auf­ wändig manuell umgesetzt wurde, steht jetzt auf Knopfdruck zur Verfügung. Auch das Monatsreporting für den Außendienst mit den Absatz-Zahlen für IST, Vorjahr und Budget steht in der BI-Lösung bis auf Produktebene jederzeit aktuell bereit. KUMAlive 2/10

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Referenz

Zum besseren

Verständnis Die Fichtner Gruppe führt eine internationale Baseline ein

Zivilisationen können sich nur entwickeln, wenn die Versorgung mit Energie und Wasser sichergestellt ist. Die Fichtner Gruppe leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Denn mit ihren Ingenieurs-, Beratungs- und IT-Dienstleistungen sorgt sie weltweit für funktionierende Infrastrukturen. Bei der eigenen IT vertraut Fichtner seit über zehn Jahren auf KUMAvision. Gemeinsam führten sie jetzt ein international einheitliches Baseline-System auf der Softwareplattform Microsoft Dynamics NAV in Kombination mit der Branchenlösung KUMAvision:project ein.

D

ie Fichtner Gruppe ist global aufgestellt und orga­ nisatorisch sowie örtlich in mehrere Gesellschaften gegliedert: Im Stammhaus in Stuttgart laufen alle Engineering-Aktivitäten gebündelt ab. Zudem gibt es Landes­ gesellschaften für die weltweiten Märkte, Fachgesellschaften für spezielle Engineering-Themen und Gesellschaften, die Querschnittsaufgaben abdecken. Alle diese Gesellschaften eint ihre Arbeitsweise. „Wir sind eine Projektcompany und haben in allen Bereichen ein ähnliches Projektgeschäft“, erklärt Michael Wilfer, Vorstandsvorsitzender der Fichtner IT Consulting AG. In Deutschland setzt die Gruppe dafür bereits seit Jahren die speziell für Projektdienstleister konzipierte ERP-Lösung KUMAvision:project auf Basis von Dynamics NAV ein, an dessen Entwicklung Fichtner als Kunde der ers­ ten Stunde mitgewirkt hat. Die Landesgesellschaften setzten bisher unterschiedliche Systeme ein. Mit unangenehmen Folgen für die interne Kommunikation. „Wenn alle nach unterschiedlichen Methoden und Logiken arbeiten, ist es aufwändig, ein einheitliches Verständnis herzustellen“, so

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Wilfer. Deshalb beschloss die Fichtner Geschäftsleitung, die Prozesse in Projektplanung, -dokumentation und -bewer­ tung zu vereinheitlichen und eine konsistente Methode und Logik weltweit zu etablieren. Microsoft Dynamics NAV und KUMAvision:project lieferten die moderne Grundlage dafür. In einer ersten Etappe wurden die größten Fichtner Landes­ gesellschaften in Russland und Indien angebunden. Einen Schritt weiter Bei diesem umfangreichen Projekt – insgesamt rund 500 User waren beteiligt – mussten Fichtner und KUMAvision das vor­ handene System einen ganzen Schritt weiter bringen. „Wir hatten unser System in Deutschland auf der deutschen Version von Dynamics NAV aufgesetzt. Für den weltweiten Einsatz mussten wir also zunächst unser System auf die internati­ onale Version bringen“, berichtet Wilfer. Bei diesem Schritt wurden die weltweiten Standards im Basissystem und in KUMAvision:project zur Planung und Bewertung der Projekte definiert und auf einem zentralen Entwicklungs- und Testsys­


Referenz

KUMAvision entwickelte mit der Fichtner Gruppe ein internationales Baselinesystem.

Entwicklung im Gleichschritt Baseline, KUMAvision:project und lokale Finanzbuchhal­ tungen wurden vom zentralen Testsystem in den Landes­ gesellschaften ausgerollt, wo die Systeme auf separaten Datenbanken laufen. Es gibt aber einen Remotezugriff aus der Zentrale auf die ansonsten getrennten Systeme, um War­ tungsarbeiten leisten zu können. Änderungsanforderungen sammelt Fichtner zentral und entscheidet von Fall zu Fall, ob die Anpassung in die Baseline integriert und im nächs­ ten Rollout insgesamt eingeführt wird oder ob eine lokale Umsetzung sinnvoller ist. In jedem Fall hat Fichtner durch die zentrale Erfassung und Dokumentation alle Änderungen unter Kontrolle und stellt so die Konsistenz der internatio­ nalen Baseline sicher.

tem in einer virtualisierten Umgebung umgesetzt. Fichtner setzte dabei auf das Know-how der ­KUMAvision: „Sowohl in technischer als auch in methodischer Hinsicht haben wir uns auf die Erfahrung der ­KUMAvision verlassen“, so Wilfer. Internationale Koordination Schnell zeigten sich die großen Herausforderungen, die ein internationales Projekt mit sich bringt. Denn die Finanz­ buchhaltung muss der jeweiligen Landesgesetzgebung ent­ sprechen. So setzte in jedem Land ein lokaler Dynamics NAV Partner die entsprechenden Module auf die Baseline auf. Damit dies reibungslos funktioniert, musste KUMAvision die Integration der lokalen Komponenten koordinieren und entsprechende Schnittstellen anlegen. „Da war neben gro­ ßem technischen Know-how auch eine Menge inhaltlicher und methodischer Abstimmung zu leisten“, berichtet Wilfer. Dies galt auch für die Einführung der einheitlichen Methode nach KUMAvision:project in den Landesgesellschaften. Um die Motivation für das neue Arbeitswerkzeug zu schaffen und vorhandene Erfahrungen zu integrieren, holte Fichtner alle Verantwortlichen der lokalen Gesellschaften schon vor Projektstart nach Stuttgart an einen Tisch. In intensiven Spe­ zifikations- und Trainingsworkshops lernten alle Beteiligten die Möglichkeiten des neuen Systems kennen und konnten spezifische Wünsche und Anregungen einbringen. Während des Projekts war das Stuttgarter Projektteam immer wieder in Russland und Indien vor Ort, um Unterstützung in allen Projektphasen zu leisten. Zudem nutzte Fichtner regelmäßige Videokonferenzen und Remotepräsentationen, um laufend Fragen zu beantworten und Verständnisprobleme erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Neue Möglichkeiten Nach Projektbeginn im Mai 2009 war Anfang 2010 Pro­ duktivstart. Dass jetzt die Systeme auf gleichen Standards beruhen, hat überall nur positives Feedback ausgelöst. „Es hat sich gezeigt, dass Transparenz und Verlässlichkeit der Projektsteuerung für alle deutlich besser geworden sind“, so Wilfer. Zudem seien die Kollegen in den Landesgesellschaf­ ten von den Funktionalitäten in KUMAvision:project begeis­ tert: „Da hat es viele neue Möglichkeiten gegeben.“ Um die Arbeit mit dem System noch weiter zu optimieren, bringt KUMAvision die Baseline derzeit auf die aktuelle Version Microsoft Dynamics NAV 2009. Denn Fichtner möchte künf­ tig die Vorteile des komfortablen Role tailored Client nutzen, der auf die rollenspezifischen Erfordernisse unterschied­ licher Anwender abgestimmt ist. Positive Rückmeldung gibt Michael Wilfer dem Partner KUMAvision, der in beratender und unterstützender Funktion alle Phasen des Projekts begleitete: „Die KUMAvision hat uns mit ihrem Know-how erstklassig unterstützt und unser Team hat zusammen mit KUMAvision einen sehr guten Job gemacht.“ KUMAlive:facts Eingesetzte Lösung KUMAvision:project Aufgabe Realisierung und Einführung einer internationalen Baseline. Besondere Effizienz Weltweit einheitliche Standards erhöhen Trans­ parenz und Verlässlichkeit von Auswertungen.

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Referenz

Präzision Eine Femtosekunde ist unglaublich kurz: Genau eine billiardstel Sekunde. In dieser Maßeinheit gibt das österreichische Technologieunternehmen High Q Laser den Puls seiner Laser an. Dank dieser enormen Geschwindigkeit lassen sich Materialien präzise und ohne Hitzeentwicklung bearbeiten. Damit auch die Prozesse im Unternehmen exakt ablaufen und nicht überhitzen, führte das Unternehmen die ERP-Branchenlösung KUMAvision:factory auf Basis von Microsoft Dynamics NAV ein.

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räzision ist das Geschäft von High Q Laser. Mit über 70 Mitarbeitern konstruiert und fertigt das High-TechUnternehmen seit 1999 Laser, die an der Grenze des physikalisch Machbaren arbeiten. Nur für billionstel oder gar billiardstel Bruchteile einer Sekunde blitzt das Licht auf und bewegt sich damit unterhalb des Zeitkorridors für die meisten atomaren Wechselwirkungen. Im Ergebnis lassen sich so selbst härteste Materialien hochpräzise bearbeiten, ohne sie zu erhitzen. Oder auch extrem schnelle Vorgänge im Stroboskoplicht des Lasers visualisieren. Zum Einsatz kommen die Laser von High Q in Medizin, Industrie, For­ schung und Wissenschaft. Erfolgreicher Neustart Nicht ganz so präzise wie die Produkte von High Q Laser arbeitete die ERP-Software des Unternehmens. Zwar basierte sie bereits auf Microsoft Dynamics NAV, sie war jedoch nicht hinreichend an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst worden. Die kaum geschulten Mitarbeiter hatten große Schwierigkeiten, das System zu bedienen. „Betriebs­ wirtschaftliche Zahlen haben wir entweder überhaupt nicht

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oder nur mit großem Zeitaufwand erhalten“, erinnert sich Geschäftsführer Klaus Madlener. Deshalb beschloss er, mit einem neuen Implementierungspartner einen zweiten Anlauf zu unternehmen. Die Wahl fiel auf KUMAvision, die sich mit hoher Kompetenz und schnellen Reaktionszeiten einen Namen gemacht hatte. Ausschlaggebend für die Ent­ scheidung war auch das ausgeprägte Branchen-Know-how der KUMAvision im Bereich Fertigungsindustrie und die ausgereifte Branchenlösung KUMAvision:factory. Releasefähiges System „Wir haben mit KUMAvision das System komplett neu auf­ gesetzt“, berichtet Klaus Madlener. Die erste Herausforde­ rung bestand darin, das alte System mit seinen zahlreichen individuellen Programmierungen wieder zu einer release­ fähigen Installation zu machen, die vorhandenen Daten­ sätze zu erhalten und die Funktionsfähigkeit des Systems nicht zu gefährden. „Das hat hervorragend funktioniert – wir konnten von Tag eins auf Tag zwei einfach umstellen“, so Madlener. Eine weitere anspruchsvolle Aufgabe bestand in der Struktur von High Q Laser. Unter dem Dach einer


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Referenz

Der Laserspezialist High Q Laser führte KUMAvision:factory ein

hoch 15 Holding sind mehrere Unternehmen angesiedelt, die sich untereinander zuliefern. Damit die Verrechnungen dabei reibungslos ablaufen, hatte KUMAvision die IntercompanyFunktionalität von Microsoft Dynamics NAV eingesetzt und kundengerecht eingerichtet. „Die Verrechnungen zwischen den Firmen verlaufen weitgehend automatisiert, so dass wir mit geringstem manuellem Aufwand auskommen“, zeigt sich Madlener von der Lösung begeistert.

Schulung, Beratung Service Für den Geschäftsführer ist aber neben der gelungenen Implementierung eines fast gleich wichtig: „Wir haben mit KUMAvision einen Partner gewonnen, der über die techni­ sche Seite hinaus auch hervorragende Schulung, Beratung und Service leistet.“ Die Bedienung des komplexen Systems läuft inzwischen fast fehlerfrei und die Akzeptanz ist von Anfang an hoch gewesen: „Wir haben ein gegenseitiges ­Vertrauen aufgebaut.“

Ein Heimspiel Die dritte große Herausforderung des Projekts war ein Heimspiel für die Branchenlösung KUMAvision:factory. High Q Laser entwickelt seine Produkte selbst, fertigt einige Produkte in Kleinserien und entwickelt auch Pro­ totypen und Unikate auf Kundenwunsch. In der Serien­ fertigung läuft die Produktion nach der Kanban-Methode. KUMAvision:factory nutzt die Daten aus diesem System und wickelt den Bestellvorgang ab. Der Prototypenbau nutzt die Projektsicht der ERP-Software. Dort werden Arbeits­ zeiten, Kosten, Produktionsfortschritt etc. verwaltet und transparent dargestellt. Das integrierte BDE-System liefert automatisch die Zeitbuchungen auf Fertigungsaufträge oder auf Aufgabenzeilen in Projekten. Nach Abschluss des Pro­ jektes werden die Projektkosten auf einen Artikel gebucht. Dadurch wird das Projekt entlastet und der Artikel kann in Verkauf, Service und der Lagerbewertung wie ein normales Serienprodukt behandelt werden. Transparenz im Cockpit „Die Transparenz im Unternehmen ist massiv gestiegen“, konstatiert Klaus Madlener. Und diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die Projektsicht. „Wir können jetzt den Wer­ tefluss genau nachvollziehen – auch Ware in Arbeit können wir bewerten“, so Madlener. Über das integrierte, einfach zu bedienende Reporting-Werkzeug Jet-Reports kommen Daten wie Lagerwerte, Auftragseingang und Umsätze direkt aus KUMAvision:factory in ein Excel-Cockpit, wo sie gra­ fisch aufbereitet dargestellt werden. „So können wir unsere betriebswirtschaftliche Situation auf Knopfdruck auswer­ ten“, erklärt Madlener.

KUMAlive:facts Eingesetzte Lösung KUMAvision:factory Aufgabe Vorhandene Dynamics NAV Installation releasefähig machen; KUMAvision:factory aufsetzen. Besondere Effizienz Wertefluss wird transparent in einem Excel-Cockpit dargestellt.

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ERP aktuell

In die

Rolle gefunden

Die Branchenlösungen der KUMAvision mit rollenbasierter Oberfläche

Einfach war gestern: Das Business von Unternehmen wird immer komplexer. Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen sie immer vielschichtigere Prozessketten beherrschen. Als Konsequenz wird auch die ERP-Software, die das Unternehmen steuert, immer komplexer. Nicht aber deren Anwendung. Die Branchenlösungen der KUMAvision nutzen die neuen Möglichkeiten von Microsoft Dynamics NAV 2009 und die rollenbasierte Oberfläche auf unterschiedliche Art und Weise. Aber immer zeigen sie: Einfach ist modern. Der Role tailored Client Das Rollencenter ist das hervorstechende Novum von Microsoft Dynamics NAV 2009 und ein komplett neuer Ansatz in der Gestaltung der Benutzeroberfläche. Zuvor galt die Prämisse, alle Informationen aus dem System in einer Baumstruktur aufzulisten. Jeder Mitarbeiter hatte den identischen Startbildschirm. Die rollenbasierte Ober­ fläche ist dagegen auf die Rolle des jeweiligen Anwenders individuell zugeschnitten. So muss er sich nicht mehr selbst an verschiedenen Stellen des Systems die Infor­ mationen zusammensuchen, die für ihn relevant sind. Auf einer speziell für ihn zusammengestellten Startseite findet er zusammengefasst alle Inhalte, die in den täglich wiederkehrenden Arbeitsabläufen seiner Funktion im Unternehmen wichtig sind: Daten, Statistiken, Tabellen, Aufgaben, Erinnerungen und sogar Office-Funktionen wie den E-Mail-Eingang oder den Kalender aus Outlook.

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KUMAvision:trade In der Großhandelslösung KUMAvision:trade gibt es mit Microsoft Dynamics NAV 2009 zusätzlich zur personali­ sierten Startseite der rollenbasierten Oberfläche zahlreiche neue Funktionen. So berücksichtigt das System Listings, wer was an wen verkaufen darf. Ist beispielsweise die Lie­ ferung eines Artikels in ein bestimmtes Land gesetzlich untersagt, wird die Lieferung automatisch verhindert. Auch die Disposition wird entlastet: Bei Saisonartikeln nimmt KUMAvision:trade den Vergleichszeitraum aus dem Vor­ jahr als Referenz und steuert entsprechend die Berechnung eines dynamischen Mindestbestandes. Zudem sind die bevorzugten Kommunikationswege von Kontakten hinter­ legt. So werden Belege je nach Kunde oder Lieferant per Fax, Brief oder EDI verschickt. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, Kataloge nach dem Standard BMEcat einzule­ sen. So können sie samt Änderungen in den Artikelstamm übernommen werden. Auch wenn Artikel aus dem Katalog nicht in den Artikelstamm eingepflegt wurden, werden sie als Suchbegriff dennoch gefunden. Nähere Infos: trade@kumavision.de


ERP aktuell

Das Projekt-Cockpit in KUMAvision:project – die Branchen­ lösungen der KUMAvision nutzen die Möglichkeiten der rollenbasierten Oberfläche in Dynamics NAV 2009 voll aus.

KUMAvision:project KUMAvision:project ist die Branchenlösung für projekt­ orientierte Unternehmen aus den Bereichen Engineering-, Konstruktion- und Ingenieurdienstleistungen. Absolutes Highlight der Version NAV 2009 ist das Projekt-Cockpit. Es zeigt auf einen Blick den Status der laufenden Projekte an. Der Projektmanager sieht über komfortable Ampel­ anzeigen, ob er sich mit den Kosten im Rahmen des Bud­ gets bewegt. Eine weitere Ampel zeigt an, ob der aktuelle Deckungsbeitrag im grünen Bereich ist. Mit einem Säulen­ diagramm wird der Anteil des verbrauchten Gesamtbudgets dargestellt, ein Kuchendiagramm schlüsselt die Budgetbe­ lastung auf in tatsächlichen Verbrauch und Obligos, also Kosten, die noch nicht auf das Projekt gebucht wurden, aber bereits im System erfasst sind. Eine entsprechende Sicht gibt das Projektcockpit auch auf die Faktura: Säulen zeigen an, welche Einnahmen geplant sind und welche bereits in Rechnung gestellt wurden. Nähere Infos: project@kumavision.de KUMAvision:factory KUMAvision:factory, die Branchenlösung für Serien- und Auftragsfertigung, nutzt die rollenbasierte Oberfläche, um die umfangreiche Funktionalität der Lösung übersichtlich darzustellen. Auffälligste Neuerung ist die bidirektionale Einbindung von Konstruktionssystemen wie PDM, CAD oder CAE. Sie ermöglicht es, Daten aus den Vorsystemen in eine ERP-kompatible Struktur zu übernehmen. Dies hat zahlrei­ che Vorteile bei Teilenormierung, Disposition von Langläu­ fern und Änderungsmanagement. In der Auftragsfertigung

bietet ein Positionsindex Orientierung, der die Objektnum­ mern der CAD-Elemente nachbildet. So kann die Stücklis­ tenstruktur mit den Arbeitsplänen verfolgt und konfiguriert werden. Zu jeder Position stellt die rollenbasierte Oberfläche Mengen- und Terminampeln dar, die eine intuitive Erfassung von Verfügbarkeit und Bedarf erlauben. Neben der konstruk­ tiven Sicht gibt es auch den Blickwinkel der Disposition und der Logistik. Diese Sichten bieten dank der rollenbasierten Oberfläche die Möglichkeit, Fertigungsaufträge transparent zu verfolgen. KUMAvision:factory bildet die Basis für modu­ lare Ergänzungen mit zusätzlichen Funktionen für Zulieferer sowie Maschinen- und Anlagenbauer. Nähere Infos: factory@kumavision.de KUMAvision:med KUMAvision:med, Branchenlösung für den Gesundheits­ markt, wird derzeit auf die neue Version gebracht. Highlight wird der neue Aktionsmanager sein, der die ganze Leistungs­ fähigkeit der rollenbasierten Oberfläche ausnutzen wird. Er erlaubt es Unternehmen, individuelle Aktionsvorlagen zu definieren und damit eigene Workflows festzulegen. Beispiels­ weise kann direkt aus dem Marketingcockpit ein Rücknah­ mevorgang gestartet werden. Der Anwender wird dann durch den kompletten Vorgang geleitet. Das System erzeugt und archiviert alle dafür notwendigen Belege. Neu wird auch ein erweitertes Benachrichtigungssystem sein, das mit Outlook korrespondiert. Ist beispielsweise die Rücknahme eines Gerä­ tes vereinbart, die Frist wird jedoch überschritten, meldet dies das System mit einer automatisch generierten E-Mail. Nähere Infos: med@kumavision.de

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Referenz

Ein gehörig Das menschliche Ohr ist ein gleichermaßen leistungsfähiges wie sensibles Sinnesorgan. Waren in der Vergangenheit bestimmte Erkrankungen des Ohres gleichbedeutend mit lebenslanger Taubheit, ermöglichen heute Hörimplantate von MED-EL ein natürliches Hörerlebnis. Auf innovative und zuverlässige Technologie setzt MED-EL nicht nur in der Entwicklung und Produktion, sondern auch bei der ERP-Software KUMAvision:med.

S

eit über zwanzig Jahren setzt MED-EL kontinuier­ lich neue Standards bei Hörimplantaten. Das Unter­ nehmen aus Innsbruck bietet ein breites Spektrum von Hörimplantatsystemen und Systemkomponenten für Patienten mit unterschiedlichsten Formen von Hörver­ lust. Entwicklung, Produktion und Service erfolgt in der österreichischen Firmenzentrale, die auch den weltweiten Vertrieb koordiniert. Zur Unternehmenssteuerung kommt seit langem die Branchenlösung KUMAvision:med zum Ein­ satz: „Neue, verbesserte Funktionen gaben letztendlich die Entscheidung für die Migration auf KUMAvision:med 5.0“, erklärt Dr. Walter Fimml, IT-Leiter bei MED-EL. Das Unter­ nehmen setzt auf KUMAvision:med, da die auf Microsoft Dynamics NAV basierende Lösung sämtliche Unterneh­ mensbereiche abdeckt. „Im Gegensatz zu einer individuell programmierten Insellösung ist KUMAvision:med eine integrierte ERP-Lösung, die auch Module für Finanz­ buchhaltung, Fertigung und Qualitätssicherung einbin­det“, so Dr. Fimml.

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Schlüssel zum Erfolg Für ein weltweit aufgestelltes Unternehmen wie MED-EL ist dies ein entscheidender Faktor. „Nur so lässt sich unsere vielfältige und globale Vertriebsstruktur mit eigenen Toch­ tergesellschaften, Niederlassungen sowie lokalen Händlern in der Software sinnvoll abbilden“, sagt Alois Greiderer, ERP-Leiter bei MED-EL. Aber nicht nur im Vertrieb punk­ tet KUMAvision:med als integriertes System. Auch in der Herstellung der komplexen Hörimplantate ist die Branchen­ lösung ein unverzichtbares Werkzeug. Zwar werden die Implantate bei MED-EL nicht individuell gefertigt, sie müs­ sen aber für den Patienten individuell angepasst werden. Eine leistungsstarke Patientendatenverwaltung und Serien­ nummernverfolgung ermöglichten es, Modell, Konfigurati­ onsdaten sowie Reparaturarbeiten komfortabel zu erfassen. Im Servicefall kann der Mitarbeiter alle relevanten Daten auf Knopfdruck abrufen. Diese effiziente Prozesskette ist auch das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Key Usern von MED-EL und der KUMAvision. Bereits im Vorfeld der Migration wurden Verbesserungsvorschläge


Referenz

Implantate von MED-EL überwinden Hörverlust und erhöhen damit die Lebensqualität von Kindern und Erwachsenen.

er Fortschritt MED-EL migriert auf KUMAvision:med 5.0

gemeinsam diskutiert. „Wir können Seriennummern durch einfaches Markieren in Belege übernehmen und sparen damit viel Zeit“, beschreibt Alois Greiderer eine Optimie­ rung von vielen.

die Überprüfung durch Kontrollbehörden. Da KUMAvision im Healthcarebereich selbst ein nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziertes Unternehmen ist, wird auf Kundenseite die eigene Zertifizierung deutlich vereinfacht.

Schneller Überblick Das anhaltend schnelle Wachstum bei MED-EL macht die Produktions- und Umsatzplanung zu einer komplexen Auf­ gabe. Eine Planung anhand von Vorjahreszahlen ist schlicht unmöglich, da sich sowohl die Nachfrage als auch die ange­ botenen Produktvarianten schnell ändern. Bei MED-EL ist daher eine Planung auf Basis prognostizierter Umsätze erfor­ derlich. Dieser komplexe Planungsvorgang inklusive Abgleich mit den Vertriebszahlen erfolgt in KUMAvision:med. Die so erarbeiteten Planungsdaten stehen dadurch systemweit zur Verfügung und helfen, Lieferengpässe zu vermeiden.

Dokumentenablage mit System MED-EL nutzt Saperion als Dokumentenmanagementsystem, das direkt an KUMAvision:med angebunden ist. „Rechnungen werden beim Eingang gescannt. Der Workflow zur Prüfung und Rechnungsfreigabe wird automatisch angestoßen und erfolgt ausschließlich digital“, berichtet Dr. Fimml aus der Praxis. Dies ermöglicht nicht nur effizientere Abläufe, sondern trägt auch zur Qualitätssicherung bei: Alle Ausgangsdoku­ mente aus KUMAvision:med werden beim Druck automatisch archiviert. „Die Migration auf die aktuelle Version ist sehr gut verlaufen“, resümiert Alois Greiderer. „Auch wenn wir viel Arbeit investieren mussten, profitieren wir jetzt umso mehr von den Vorteilen der neuen Möglichkeiten“, ergänzt er.

Zertifizierte Qualität MED-EL unterliegt als Hersteller von medizinischen Produkten den gesetzlichen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes und unter anderem der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA. Dies betrifft nicht nur die gesamten Produktions- und Serviceprozesse, sondern auch die ihnen zugrunde liegende Softwarelösung. Bereits zu Projektbeginn legten MED-EL und KUMAvision daher Vorgehensweise und Spezifikationen für Änderungen an der Software gemeinsam fest. Sobald eine Änderung durchgeführt werden soll, wird im Projekt-Pla­ nungstool KUMAvision:target ein entsprechendes Dokument angelegt. Von da an sind alle Änderungen von der Beauftra­ gung über Realisierung bis hin zur Freigabe lückenlos doku­ mentiert und jederzeit nachvollziehbar. Dies erleichtert auch

KUMAlive:facts Eingesetzte Lösung KUMAvision:med Aufgabe Update auf KUMAvision:med 5.0 Besondere Effizienz Unterstützung der FDA-Konformität durch lücken­lose Dokumentation der Änderungen während des Updates.

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Abgefragt

Fünf Fragen zu:

Kauf, Hosting, SaaS: Welches Lizenzmodell passt? Nicht für alle Unternehmen ist es wirtschaftlich, Softwarelizenzen zu erwerben und die dafür notwendige IT-Infrastruktur vorzuhalten. Moderne Mietkonzepte, wie sie KUMAvision beispielsweise für die Branchenlösung BSS.tire anbietet, sind eine Alternative. KUMAlive sprach mit KUMAvision-Vorstand Kay von Wilcken über die neuen Lizenzmodelle.

1. Welche Möglichkeiten gibt es, eine Softwarelizenz zu

erwerben?

Prinzipiell gibt es unendlich viele, da es sich beim Lizenzer­ werb um einen frei verhandelbaren Vertrag handelt. In der Praxis haben sich aber drei Modelle herauskristallisiert: Der klassische Kauf, Hosting und das Mietmodell Software as a Service (SaaS).

2. Was sind die Stärken und Schwächen dieser Modelle? Individualisierte Software zu erwerben und zu betreiben birgt vor allem drei Risiken: Die Kosten für Einführung und Wartung können aus dem Ruder laufen. Die standardisier­ ten Branchenlösungen der KUMAvision reduzieren diese Gefahr bereits auf ein Minimum. Das zweite Risiko sind die Skalierung der benötigten Hardware und die Gefahr eines Ausfalles. Das dritte Risiko besteht darin, das richtige Lizenzvolumen zu bestimmen. Denn dies kann gerade bei Firmen in der Gründerphase schnell überdimensioniert sein. Wer Softwarelizenzen kauft und selbst betreibt, trägt das komplette kaufmännische Risiko selbst. Beim Hosting ist das Ausfallrisiko der Hardware ausgelagert. Beim SaaSModell der KUMAvision trägt das Unternehmen keines der Risiken. Denn hier bezahlt der Kunde nur das, was er wirk­ lich benötigt. Die einzigen fixen Kosten sind die Projektkos­ ten. Da Saas ein Mietmodell ist, kann die Zahl der benötig­ ten Lizenzen jederzeit nach Bedarf erweitert oder reduziert werden. Ab einer gewissen Userzahl ist Lizenzkauf jedoch wirtschaftlicher als Miete, wobei ein Wechsel von SaaS auf Eigenbetrieb jederzeit möglich ist.

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3. Mit BSS.tire bietet KUMAvision ihre erste Branchenlösung

als Software as a Service (SaaS) an. Was bedeutet das?

Viele Reifenhändler sind nicht groß genug, um eine eigene ­IT-Abteilung zu unterhalten. Hinzu kommen saisonale Schwan­ kungen in der Userzahl. So ist es für sie problematisch, in star­ re Strukturen zu investieren. Bei BSS.tire im SaaS-Modell kann der Anwender die Userzahl und den Umfang an Funktionali­ täten jederzeit ändern. Trotzdem hat er ein stets optimal ge­ wartetes System. Da die KUMAvision mit ihrer Schwesterfirma ­KUMAservice als Rechenzentrumsbetreiber zusammenarbeitet, kann sie flexibel auf die Kundenwünsche reagieren.

4. Ist das SaaS-Modell auch für weitere Branchenlösungen

der KUMAvision anwendbar?

Grundsätzlich ist das Modell auch auf alle anderen Bran­ chenlösungen der KUMAvision übertragbar. Microsoft ­Dynamics NAV 2009 R2 macht mit einer integrierten Ver­ schlüsselung die sichere Anbindung an Rechenzentren über das Internet noch einfacher. Hier hat Microsoft eine kostengünstige Lösung geschaffen.

5. Wie wird sich Ihrer Ansicht nach das Lizenzgeschäft

entwickeln?

Der Trend geht ganz klar in Richtung von Mietmodellen. Allerdings bleibt es für größere Unternehmen meist wirt­ schaftlicher, Software selbst zu betreiben. Und wo sich viele Wege auftun, kann ein Lotse helfen, die richtige Richtung zu finden. KUMAvision verfügt über Fachleute, die den Markt genau kennen. Wir beraten Sie gerne.


Standorte

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Kompetente Beratung immer nah:

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Die Standorte der KUMAvision

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Veranstaltungen Messe IT & BÜRO 04. bis 06. November, Friedrichshafen KUMAvision präsentiert das leistungsfähige Microsoft CRM. Die Messe „IT & BÜRO“ wendet sich an inhabergeführte Kleinunternehmen, Freiberufler sowie klein- und mittelständische Unternehmen. Auch für sie ist CRM-gestützte Kundenpflege Pflicht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle B 5, Stand 106 Medizinfachmesse MEDICA 17. bis 20. November, Düsseldorf KUMAvision präsentiert auf der Medica KUMAvision:med, die Branchenlösung für alle betriebswirtschaftlichen Aufgaben bei Händlern und Herstellern medi­ zintech­nischer Produkte, Sanitäts- und Reha-Fachhandel sowie HomecareDienstleistern. Besucher erhalten einen Überblick, welche Potenziale die ERPLösung bei der Optimierung aller Geschäftsprozesse im Unternehmen bietet und das bei einem sehr schnellen Return on Investment. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle H 16, Stand C 41 (Partnerstand Baden-Württemberg International).

Informationstag KUMAvision:med in der Praxis 25. November, H-SAS GmbH, Troisdorf Erfahren Sie auf dieser Veranstaltung, wie Sie mit der Branchensoftware KUMAvision:med Ihren Wettbewerbern im Gesundheitsmarkt einen Schritt voraus sind. Welche Effizienzsteigerungen damit möglich sind, wird am Praxistag bei der H-SAS GmbH in Troisdorf demonstriert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Messe INDUSTRIE + ELEKTRONIK (i+e) 20. bis 22. Januar 2011, Freiburg Die INDUSTRIE + ELEKTRONIK ist die Fachmesse des Wirtschaftsverbands Industri­ eller Unternehmen Baden e. V. (wvib) . ­K UMAvision präsentiert an ihrem Stand das gesamte Spektrum an maßgeschneiderten Lösungen für Industrie und Handel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

gung in einem System vereint. Im Webcast werden u. a. folgende Themen behandelt: • CRM – Kontaktverwaltung • Konstruktion • Wachsende Stücklisten • Änderungsabgleich • Fertigungsplanung und Überwachung Branchen-Webcast KUMAvision:project 02. Dezember, 14 bis 15 Uhr KUMAvision:project ist die Branchen­ lösung für Engineering- und Konstruktionsunternehmen sowie Projektdienstleister. Im Webcast werden u. a. folgende Themen behandelt: • Projektbezogene Beschaffung • Ressourcen und Kapazitätsplanung • Historie und Dokumentenverfolgung • Projektabrechnung • Projektcontrolling Branchen-Webcast KUMAvision:trade 06. Dezember, 16 bis 17 Uhr

Webcasts

Starker Wettbewerb, hoher Kostendruck und flexible Ausrichtung auf Kundenwünsche prägen das Großhandelsgeschäft. Branchen-Webcast KUMAvision:trade ist die integrierte ERPKUMAvision:plant.engineer Software, die Kosten senkt und Produk­ 25. November, 16 bis 17 Uhr tivität erhöht. Der Webcast verschafft KUMAvision:plant.engineer ist die Branchen- einen Überblick über die grundlegenden lösung, die Einzel-, Serien- und Projektferti- Funktionalitäten.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und Webcasts gibt es im Internet unter www.kumavision.de/Aktuelles KUMAlive 2/10

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Das Ziel bestimmen Sie : die Effizienz kommt von uns

In mittelständischen Unternehmen zählen Flexibilität, Geschwindigkeit und der Mut, unkonventionelle Entscheidungen zu treffen. Denn die Ressource allein schafft keinen Erfolg. Es kommt darauf an, wie man sie einsetzt.

Verfolgen Sie Ihr Ziel mit den Businesslösungen der KUMAvision. Erleben Sie maximale Flexibilität und betriebswirtschaftliche Transparenz. Und das alles mit einem Funktionsumfang, der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Dies sorgt für einen schnellen Return on Investment – die international bewährte Basis Microsoft Dynamics NAV bringt ­Investitionssicherheit. Spezielle ERP-Branchenlösungen der KUMAvision gibt es für Industrie, Handel, Healthcare und Dienstleistungen. Welches Ziel Sie auch immer verfolgen: Mit den Branchenlösungen von KUMAvision wählen Sie den effizientesten Weg.

KUMAvision AG

Tel. +49 (0)800 5862876

www.kumavision.info

dynamics@kumavision.de


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