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KUMAlive Das Kundenmagazin der KUMAVISION

1/2014

Cloud verleiht Flügel Mehr Agilität und Flexibilität mit innovativen Angeboten

Weg von der Stange

Ein starkes Doppel

Produkte und Varianten schnell und einfach konfigurieren

Mobile Anwendung für KUMAVISION med

Wissen schafft Transparenz WBG führt KUMAVISION medien ein


Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, im IT-Umfeld redet jeder von ihr und doch beginnt sie erst langsam, Konturen zu gewinnen: die Cloud. Unternehmen begegnen ihr mit einer Mischung aus Faszination und Skepsis. Faszinierend ist die Aussicht, Software ohne größeren Hardware-Aufwand zu betreiben. Faszinierend ist die Möglichkeit, Funktionalitäten oder Lizenzen flexibel nach Bedarf zu buchen. Misstrauen erzeugt dagegen die Vorstellung, sensible Daten außerhalb des Unternehmens verarbeiten zu lassen. Wie sich der Mittelstand dem Thema Cloud nähern und eine erste Kontaktaufnahme aussehen kann, damit befasst sich das Schwerpunktthema der aktuellen KUMAlive. Nicht nur bei der Cloud geben wir als Berater unser Expertenwissen weiter. Auch in vielen anderen Bereichen arbeiten wir daran, mit neuen Technologien und Methoden mittelständischen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Auch in dieser KUMAlive lassen wir unsere Kunden ausführlich zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen mit der KUMAVISION berichten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wie immer angeregtes Lesen. Markus Schrade Vorstand KUMAVISION AG

Inhalt

News 3 Titelthema 4

Cloud verleiht Flügel

Referenz 8

Referenz 16

Eine saubere Lösung

Perfekt zugeschnitten!

IP Gansow setzt auf KUMAVISION trade

Die LST Laser & Schalttechnik GmbH & Co. KG optimiert die Blechbearbeitung mit KUMAVISION factory

Referenz 10

Wissen schafft Transparenz Die WBG führt KUMAVISION medien ein Wissen 12

Mehr Agilität und Flexibilität mit innovativen Angeboten ERP aktuell

Ein starkes Doppel KUMAVISION med mobile verstärkt das ERP-System KUMAVISION med

Weg von der Stange Produkte und Varianten schnell und einfach konfigurieren 7

Referenz 14

Ergonomische Prozesse Das Sanitätshaus Seeger steuert über 40 Filialen mit KUMAVISION med

Abgefragt 18

Vier Fragen an Markus Birk KUMAinfo

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Standorte, Termine, Webcasts

Impressum Herausgeber KUMAVISION, Zentrales Marketing Oberfischbach 3 · 88677 Markdorf Telefon: 07544 966-300 · Fax: 07544 966-101 info@kumavision.com · www.kumavision.com Ausgabe 1/2014 · Auflage: 7 500 Erscheinungsweise: 2 x jährlich

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Konzeption, Redaktion und Gestaltung KE-COMMUNICATION Silberburgstraße 50 · 72764 Reutlingen Tel. 07121 1666-0 · Fax 07121 1666-16 www.ke-communication.de

Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion sowie Angabe der Quelle und Belegexemplar. Bildnachweis S. 12: © shutterstock/Elena Elisseeva S. 13: © fotolia/ malachy120


News

Kurz notiert Weiter auf Erfolgskurs

Bei KUMAVISION stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete der ERP- und CRM-Spezialist ein Umsatzplus auf 35,1 Millionen Euro. Auch beim Personal sieht sich KUMAVISION gut aufgestellt: Das Unternehmen beschäftigt inzwischen über 280 Mitarbeiter an 14 Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. „Mit unseren erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern unterstützen wir unsere Kunden, ihr Business weiter zu optimieren. Wir haben daher gezielt in die Weiterentwicklung unserer Branchenlösungen investiert, um Agilität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden nachhaltig zu stärken“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Kay von Wilcken.

KUMAVISION Kundenforum 2014 am 21. und 22. Mai in Frankfurt-Mörfelden den engen Dialog zwischen KUMAVISION und ihren Kunden geben, der in der Microsoft Dynamics-Partnerlandschaft seinesgleichen sucht. „Wir freuen uns auf den Dialog mit unseren Kunden, denn da­­von profitieren wir alle“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade. KUMAVISION lässt die Erfahrungen der Anwender unmittelbar in die Weiterentwicklung der Branchen­lösungen als Best Practice einfließen. Die Teilnehmer wiederum erhalten nicht nur neueste Informationen zu aktuellen Themen. Sie können sich auch mit anderen Kunden und den Fachleuten der KUMAVISION über ihre Erfahrungen austauschen.

KUMAVISION Kundenforum und Usergroups 2014 Termin 21. und 22. Mai 2014 Das Kundenforum und die Usergroups der KUMAVISION haben sich über die Jahre zu einer festen Institution entwickelt. Kein Wunder: Den Kunden bietet die Veranstaltung eine Plattform für intensiven Erfahrungsaustausch. So wird es auch in diesem Jahr

Ort NH-Hotel Frankfurt-Mörfelden Anmeldung www.kumavision.com/kundenforum2014

Gütesiegel für Branchensoftware KUMAVISION med KUMAVISION ist vom Bundesverband IT-Mittelstand e. V. (BITMi) mit dem Gütesiegel „Software Made in Germany“ ausgezeichnet worden. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün überreichte das Gütesiegel an KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade. Die ERP-Lösung KUMAVISION med zeichnet sich laut Grün vor allem durch Anwenderfreundlichkeit, Flexibilität, ein durchdachtes Design und Kosteneffizienz aus. Zudem werde die Lösung von einem kompetenten KundenService flankiert und habe sich bei zahlreichen Unternehmen erfolgreich in der Praxis bewährt. „Wir freuen uns sehr über die Verleihung des BITMi-Gütesiegels“, betont KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade. „Die Auszeichnung bestätigt unseren Kurs, konsequent auf den Wirtschaftsstandort Deutschland zu setzen und gezielt in das Know-how unserer Mitarbeiter zu investieren.“

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Titelthema

Desktop

Software as a Service – SaaS

Server

E-Invoicing

ATLAS

Tourenplanung

Versanddienstleister

EDI

Mehrwert-Services

Platform as a Service – PaaS

Authentifizierung

Dynamics NAV Virtuelle Windows-Server

Datenbank

Infrastructure as a Service – IaaS

Computing

Storage

Netzwerk

Tablet

Notebook

Smartphone

Cloud verleiht Flügel Hat die Cloud den Consumer-Markt längst durchdrungen, ist sie nun auch im BusinessUmfeld endgültig angekommen. Cloud-Lösungen versprechen mehr Agilität und mehr Flexibilität. Allerdings fällt in dem schnell wachsenden Umfeld zuweilen die Orientierung schwer. KUMAlive sprach mit KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade über die Möglichkeiten, die die Cloud gerade mittelständischen Unternehmen eröffnet. 4

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Titelthema

KUMAlive: Cloud verleiht Flügel – auch dem Mittelstand? Schrade: Die Cloud versetzt mittelständische Unternehmen in die Lage, schneller und flexibler auf Veränderungen im Markt, auf neue regulatorische Anforderungen und auf Schwankungen in der Nachfrage zu reagieren. Bislang mussten sich Unternehmen mit dem Kauf von Hard- und Software langfristig festlegen. Cloud-Angebote dagegen überzeugen einerseits durch innovative Funktionalitäten, andererseits durch neue Mietmodelle mit kurzen Laufzeiten bzw. verbrauchsabhängigen Zahlungsmodellen (Pay as you go). Da Infrastruktur und Betrieb komplett vom Anbieter gemanagt werden, wird der Einsatz auf Anwenderseite deutlich vereinfacht. Neben diesen allgemeinen Vorteilen eröffnen die spezifischen Ausprägungen des Cloud-Computing von der Infrastrukturebene (IaaS) über die Plattformebene (PaaS) bis hin zur Anwendungsebene (SaaS) Unternehmen weitere Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

zusätzliche IT-Umgebung zu investieren, die später womöglich gar nicht mehr benötigt wird, können Unternehmen hier unkompliziert auf PaaS-Angebote zurückgreifen und profieren von nutzungsabhängigen Abrechnungsmodellen. KUMAlive: Inwiefern? Schrade: Die Anforderungen an die IT-Umgebung ändern sich im Projektverlauf von der Workshop-Phase über die Datenmigration bis hin zu Tests und Schulungen. Unternehmen kommt zugute, dass sie bei Cloud-Angeboten nur die Leistung beziehen und bezahlen, die tatsächlich gerade benötigt wird. Zusätzliche Server- und Storage-Kapazitäten lassen sich auf Knopfdruck dazuschalten und auch wieder abwählen. Selbst getrennte Systeme für Tests, Datenmigration und Schulungen sind problemlos möglich. Schließlich können sich die Beteiligten zu Projektbeginn auf die Prozesse konzentrieren und die passende IT-Infrastruktur zu einem späteren Zeitpunkt behandeln, zu dem auch die Anforderungen noch klarer sind.

KUMAlive: Wie hat sich KUMAVISION für die Cloud aufgestellt? Schrade: Als führenden Microsoft-Partner im deutschsprachigen Raum hat Microsoft uns von Beginn an in die Entwicklung von Cloud-Lösungen einbezogen. KUMAVISION verfügt hier über ein breites Know-how, sowohl auf Technologie- als auch auf Prozessebene. Wir haben Teams mit Experten für PaaS und SaaS gebildet, um unser Wissen und unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten konzentriert an unsere Kunden weitergeben zu können. KUMAlive: Für welche Szenarien empfehlen sich Platform as a Service-Lösungen, also der Bezug von Microsoft Dynamics NAV aus der Cloud? Schrade: Gerade für Neueinführungen, Migrationsprojekte und anspruchsvolle Erweiterungsprojekte stellt die Cloud eine attraktive Alternative dar. PaaS-Lösungen sind schnell verfügbar, sauber von den Produktivsystemen getrennt und bringen eine sehr hohe Flexibilität mit. Darüber hinaus eröffnet die PaaS hier auch ein beträchtliches finanzielles Einsparpotenzial. Test- und Entwicklungssysteme werden ja nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt. Anstatt in eine

KUMAlive: Wie sieht es mit dem Produktiv-System selbst aus? Schrade: Das Thema PaaS steht inzwischen bei vielen Entscheidungen auf der Agenda. Sofern gewünscht, lassen sich die ERP-Branchenlösungen der KUMAVISION auch in der Cloud betreiben. Allerdings verzeichnen wir hinsichtlich der Migration eines Produktivsystems in die Cloud noch eine deutliche Zurückhaltung, da viele Unternehmen Wert darauf legen, das ERP-System mit der eigenen IT zu betreiben.

IaaS – Infrastructure as a Service

PaaS – Platform as a Service

SaaS – Software as a Service

Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von virtualisierten ComputerHardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzwerken und Speicher. Mit IaaS gestalten sich Nutzer frei ihre eigenen virtuellen Computer-Cluster und sind daher für die Auswahl, die Installation, den Betrieb und das Funktionieren ihrer Software selbst verantwortlich.

Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von Programmierungs- oder Laufzeitumgebungen mit flexiblen, dy­n­a­misch anpassbaren Rechenund Datenkapazitäten. Mit PaaS entwickeln Nutzer ihre eigenen Software-Anwendungen oder lassen diese hier ausführen, innerhalb einer Software-Umgebung, die vom Hosting-Anbieter bereitgestellt wird.

Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von Software-Sammlungen und Anwendungsprogrammen. SaaS-Dienste­anbieter offerieren spezielle Auswahlen von Software, die auf ihrer Infrastruktur läuft.

Quelle: Wikipedia

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Titelthema

„Im Mittelpunkt steht immer die Frage nach dem Mehrwert, den PaaS und SaaS den Anwendern in der Praxis eröffnen. KUMAVISION bietet kompetente Beratung auf Basis vieler erfolgreich realisierter Projekte in verschiedenen Branchen.“ KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade

KUMAlive: Welches Potenzial sehen Sie bei Software as a Service? Schrade: SaaS-Angebote haben ein klar umgrenztes Anforderungsprofil. Sie erfüllen Aufgaben, die vom ERP- oder CRM-System typischerweise nicht unmittelbar abgedeckt werden. Beispielsweise die Zollabwicklung mit ATLAS, der elektronische Datenaustausch über EDI, E-Invoicing für die Rechnungsstellung, die Anbindung der Warenwirtschaft an Versanddienstleister oder die Tourenplanung für Außendienst und Service-Kräfte. Das enge Zusammenspiel von ERP-System auf der einen und SaaS auf der anderen Seite schafft schlagkräftige Branchenlösungen, die die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig stärken. KUMAlive: Wäre es nicht sinnvoller, diese SaaS-Lösungen direkt in der ERP-Software abzubilden? Schrade: Das wäre theoretisch zwar möglich, ist aber nicht sinnvoll. Ein Grundprinzip von SaaS besteht darin, Entwicklung, Betrieb und Wartung in der Cloud zu bündeln, anstatt jedes Kundensystem individuell anzupassen und zu betreuen. SaaS ermöglicht so ein beachtliches Einsparpotenzial, da der Aufwand nur einmal entsteht und dann sozusagen auf alle Anwender umgelegt wird. KUMAlive: Können Sie diesen Punkt an einem Beispiel illustrieren? Schrade: Beim elektronischen Austausch von Belegen mit EDI gibt es eine Vielzahl von Standards, die bisher alle im ERPSystem einzeln abgebildet werden mussten. Heute genügt eine standardisierte Schnittstelle zu einem SaaS-Anbieter, der die Konvertierung der Daten vornimmt und neue Formate zeitnah bereitstellt. Ein weiteres Beispiel aus unserem eigenen Service-Angebot: KUMAVISION stellt Anwendern aus dem Gesundheitsmarkt aufbereitete Vertragsdaten von Krankenkassen zur Verfügung, wie sie für Patientenversorgung und Abrechnungen benötigt werden. Bei über 130 Krankenkassen würde die Pflege dieser Daten auf Kundenseite jeweils beachtliche Ressourcen binden. Da KUMAVISION die Vertragsdaten zentral pflegt, stehen Änderungen automatisch allen angeschlossenen Kunden zur Verfügung.

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KUMAlive: Das Thema Datenschutz wird ja nicht nur in den Medien derzeit stark diskutiert. Wie sicher sind Unternehmensdaten in der Cloud? Schrade: Hier müssen wir unterscheiden. Bei Public Cloud-Angeboten haben Sie keinen Einfluss auf die Vertragsbedingungen der oft global aufgestellten Anbieter. Allerdings gibt es auch hier Bewegung: So wird Microsoft sich als erster internationaler Cloud-Provider komplett den europäischen Richtlinien unterwerfen. Eine Alternative für Unternehmen, die ihre Daten und Prozesse nicht auf Servern im Ausland auslagern möchten, sind Private Cloud-Angebote, bei denen Sie die Rahmenbedingungen individuell verhandeln können. Die Azure-Technologie von Microsoft erlaubt es Hosting-Anbietern, CloudLösungen einzurichten, die in deutschen Rechenzentren betrieben wird. Dort gelten natürlich die deutschen Datenschutzbestimmungen, ggf. in Verbindung mit unternehmenseigenen Sicherheitsrichtlinien. Durch die professionelle Wartung und Datensicherung in Rechenzentren steigt die Datensicherheit eher, als dass sie sinkt. KUMAlive: Welche Strategie empfehlen Sie Unternehmen für den Einstieg in die Cloud? Schrade: Wir empfehlen, schrittweise vorzugehen. Unternehmen sollten sich zunächst mit ausgewählten CloudServices vertraut machen. So entwickeln sie ein Gespür für die Möglichkeiten, die diese Technologie bietet, und lernen auch selbst abzuschätzen, wie weit sie mit dieser Techno­ logie gehen wollen und welche Vorteile sie daraus ziehen. KUMAlive: Welche Unterstützung bieten Sie dabei Ihren Kunden? Schrade: Unseren Kunden gegenüber nehmen wir beim Thema Cloud eine Art Lotsenfunktion ein: Wichtig ist für uns eine gründliche Analyse der branchenspezifischen Anforderungen, auf deren Basis wir zukunftssichere Szenarien für den Einstieg bzw. Umstieg in die Cloud erarbeiten und unternehmensindividuell umsetzen. KUMAlive: Vielen Dank für das Gespräch.


ERP aktuell

Ein starkes

Doppel

KUMAVISION med mobile verstärkt das ERP-System KUMAVISION med Der Siegeszug von Smartphones, Tablets und Notebooks eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten für die mobile Anbindung ihrer Mit­arbeiter an das ERP-System. Vor allem neue Usability-Konzepte begeistern die Anwender. Das Beispiel des HomecareDienstleisters noma-med zeigt, wie sich Prozesse im Außendienst optimieren lassen.

A

ls inhabergeführtes, mittelständisches HomecareUnternehmen blickt noma-med auf 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Beratung und Versorgung mit erklärungsbedürftigen Hilfsmitteln zurück. Rund 150 Mitarbeiter unterstützen Patienten, Angehörige, Ärzte und Kranken­häuser, Altenheime, Pflegedienste und Kostenträger mit einem hohen Maß an Kompetenz und Professionalität. Bereits seit einiger Zeit setzt noma-med auf die auf Microsoft Dynamics NAV basierende Branchensoftware KUMAVISION med. Jetzt sollte der Außendienst effizienter eingebunden werden. „Wir haben nach einer schlanken Lösung gesucht, die sich intuitiv bedienen lässt und nur die wirklich benötigten Informationen übersichtlich bereitstellt“, beschreibt Katharina Marten, Projektleiterin bei noma-med, die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl. Fündig wurde man bei KUMAVISION med mobile. Die webbasierte Lösung läuft auf beliebigen Internet-Browsern und greift über Web-Services direkt auf Daten und Funktionen der ERP-Software KUMAVISION med zu. Diese Technik ermöglicht es, dass Außendienst und Innendienst stets mit identischen Daten arbeiten. KUMAVISION med mobile lässt sich herstellerübergreifend auf allen mobilen Endgeräten nutzen. „Dank des offenen Konzepts können wir beispielsweise Tablets verschiedener Hersteller unter Echtbedingungen testen“, gibt Katharina Marten einen Einblick in die Praxis. Zudem wird die Administration deutlich vereinfacht: Neue Programmversionen stehen sofort allen Anwendern zur Verfügung – ohne aufwändige Installationsprozesse.

Doppelt so schnell KUMAVISION med mobile unterstützt den Außendienst bei noma-med bei administrativen Aufgaben deutlich und beschleunigt die Abläufe, da Patientendaten jetzt von überall aus abrufbar sind. Bei der Anlage eines neuen Patienten wird der Mitarbeiter Schritt für Schritt durch die entsprechenden Masken geführt. Mussten früher Informationen zu Rezepten telefonisch in der Zentrale erfragt werden, stehen diese nun in Echtzeit zur Verfügung. Ebenso unkompliziert gestaltet sich die Suche nach Artikeln in dem umfangreichen Sortiment von noma-med. „Die Reaktionen unserer Mitarbeiter sind durchweg positiv“, berichtet Katharina Marten. Neben der Möglichkeit, fehlende Informationen direkt vor Ort abzurufen, wird besonders die gesteigerte Effizienz geschätzt. „Beim Anlegen eines neuen Patienten sind wir jetzt doppelt so schnell wie früher“, so Katharina Marten. Die optimierten Abläufe kommen auch dem Innendienst zugute, da Rückfragen entfallen. Zukunftssichere Lösung Mit der Kombination aus ERP-System und passgenauer mobiler Lösung sieht sich noma-med bestens für die Zukunft aufgestellt. „Sowohl im Innendienst als auch im Außendienst profitieren wir von schlanken und transparenten Abläufen. Als Homecare-Dienstleister können wir uns damit voll auf unser Kerngeschäft – die qualifizierte Beratung und Versorgung von Patienten – konzentrieren“, resümiert Katharina Marten. KUMAlive 1/14

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Referenz

Eine saubere   Lösung IP Gansow setzt auf KUMAVISION trade

Die IP Gansow GmbH ist seit über 40 Jahren Hersteller und Händler von Industriereinigungsmaschinen. Vor allem Großunternehmen aus der Industrie, Hotels, Flughäfen, Einzelhandelsketten, Kaufhäuser, Krankenhäuser oder Gebäudereinigungsfirmen setzen auf die hochwertigen Geräte von IP Gansow. In der IT des Unternehmens stand indessen ein großer Kehraus an: Eine immer weniger passende Software wurde durch die Branchenlösung KUMAVISION trade auf Basis Microsoft Dynamics NAV abgelöst.

A

ls Teil des italienischen IPC-Konzerns will IP Gansow seine Präsenz auf dem engen Markt weiter ausbauen. Für dieses strategische Ziel benötigte das Unternehmen eine leistungsstarke Software zur Unternehmenssteuerung. Mit dem alten System war dies jedoch nicht machbar, da es am Rande seiner Kapazität angelangt war. „Das Altsystem wurde vom Anbieter mit Blick auf die Fertigungsindustrie weiterentwickelt. Es fehlte die Durchgängigkeit und ein Gesamtüberblick per Mausklick war nicht möglich. Für uns Gründe, uns nach einer neuen Software umzusehen“, so Marcus Lamhardt, IT-Leiter bei IP Gansow. Daher wurde ein Partner gesucht, der eine weit entwickelte Lösung anbot und seine Leistungsfähigkeit bereits durch eine Vielzahl an Kundenprojekten belegen konnte. Anforderungen, die KUMAVISION perfekt erfüllte.

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Breites Portfolio Die erfahrenen Außendienstmitarbeiter der IP Gansow GmbH garantieren mit ihrem Know-how ein hohes Maß an Beratungsqualität. Eine breite Palette an Service-Leistungen deckt die verschiedenen Wünsche der Kunden ab – dazu zählen unter anderem Finanzierung, Vermietung, Wartungsverträge, Ersatzteilbeschaffung oder der Verkauf von Gebrauchtmaschinen. Bei diesem Portfolio war es ein logischer Schritt, mit KUMAVISION trade eine Branchenlösung einzuführen, die besonders im Dienstleistungsbereich ein breites Funktionsspektrum abdeckt. Integrierte Seriennummernverwaltung Die Abwicklung des Verkaufs von Gebrauchtmaschinen und auch die Seriennummernverwaltung sind in KUMAVISION trade


Referenz

Großer Kehraus in der IT: IP Gansow ersetzte sein Altsystem durch KUMAVISION trade

integriert. Trotz ihrer individuellen Zusammenstellung bleiben die Maschinen immer eindeutig identifizierbar. Marcus Lamhardt: „Jede Reinigungsmaschine wird mit einer Seriennummer geführt und erkannt. Im Bereich der Einlagerung hatten wir immer Schwierigkeiten, weil wir nicht eindeutig sagen konnten, wo eine Maschine steht. Dies wurde mit KUMAVISION trade gelöst. Der Lagermitarbeiter weiß nun genau, wo sich welche Maschine befindet. Gleiches gilt für Ersatzteile.“ Komplettübersicht Neu hinzu kommt eine Art „Schwacke-Liste“ für Reinigungsmaschinen. Hier sind in einer Übersicht alle Maschinen, die jemals produziert und verkauft wurden, bis zu ihrer Verschrottung enthalten. Somit besteht die Möglichkeit, immer den aktuellen Zeitwert der jeweiligen Maschine abzurufen. Auch bei der Montage der Reinigungsmaschinen konnte die Effizienz gesteigert werden. IP Gansow erhält die Maschinen von der Konzernmutter und rüstet sie im eigenen Montagebetrieb um. Je nach Kundenbedürfnissen wird die Maschine angepasst. In der Fertigungsplanung des Produktionsmoduls sind alle Maschinen mit entsprechendem Montageplan hinterlegt. Der Monteur weiß so ganz genau, welche Teile wie und wo eingebaut werden müssen. Dies reduziert Fehlerquellen und beschleunigt die Fertigstellung. Kunden-Service Im Service-Modul von KUMAVISION trade werden die umfangreichen Wartungsverträge verwaltet. Bei Anlage eines Vertrages wird ein Wartungsintervall festgelegt und hinterlegt. Für jede Kalenderwoche generiert die Software bei Bedarf entsprechende Service-Aufträge und übergibt sie zur Durchführung an die zuständigen Service-Techniker. Somit ist gewährleistet, dass keine Wartung übersehen und der Kunde optimal betreut wird. Eine Besonderheit im Service-Modul von IP Gansow ist der zentrale Objektstamm. Früher wurden Informationen zu den Gebäuden, die mit IP-Gansow-Maschinen gereinigt werden, dezentral beim Kunden hinterlegt. Da Reinigungsfirmen in der Regel mit Zeitverträgen ausgestattet sind und daher regelmäßig wechseln, kam es so zu vielen Redundanzen in den Datensätzen. Jetzt sind die objektspezifischen Daten in KUMAVISION trade hinterlegt. So stehen Informationen wie beispielsweise Öffnungs- und Reinigungszeiten oder die Bodenbeschaffenheit in den einzelnen Gebäuden jederzeit zur Verfügung.

Effizientes Berichtswesen KUMAVISION trade vernetzt alle Abteilungen miteinander und vereinfacht die Kommunikation im Unternehmen. Daten können problemlos und schnell ausgetauscht werden. So hat sich beispielsweise auch das Berichtswesen an den Mutterkonzern wesentlich vereinfacht. „Wir müssen immer zwei Abschlüsse tätigen: einmal nach dem deutschen (HGB) und einmal nach internationalem (IFRS) Standard. Dies war bislang immer eine manuelle Flickerei in Excel-Tabellen und hat enorm Zeit gekostet. Jetzt haben wir beide Abschlüsse auf Mausklick fix und fertig aufbereitet und können diese direkt an den Konzern weiterleiten“, berichtet Marcus Lamhardt. Mietmodul wird eingeführt „KUMAVISION trade ist eine schlanke und integrierte Lösung, die beinahe alle Prozesse unseres Unternehmens im Standard-Funktionsumfang abbildet. Vorher hatten wir viele Individualprogrammierungen. Deutlich spürbar ist, dass alles im Vergleich zu früher schneller und effizienter geworden ist und wir hierdurch eine hohe Zeitersparnis haben“, so Marcus Lamhardt. „Die Zusammenarbeit mit dem Team von KUMAVISION lief sehr gut und wir hatten keinerlei Reibungspunkte, die es eventuell bei einem so umfangreichen Projekt mit einer kurzen Projektlaufzeit hätte geben können“, ergänzt er. Um die Abläufe im Unternehmen weiter zu optimieren, wird gerade die Einführung des Mietmoduls von KUMAVISION trade vorbereitet. Damit lässt sich der Verleih von Reinigungsmaschinen vollständig verwalten, inklusive praxiserprobter Funktionen wie Disposition mit grafischem Kalender oder Zwischenabrechnung auf Knopfdruck

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION trade Herausforderung Komplette Integration von Angebot über Montage bis Service Besondere Effizienz Abschlüsse nach HGB und IFRS auf Knopfdruck

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Referenz

Wissen schafft Transparenz Die WBG führt KUMAVISION medien ein Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) ist als Verein mit rund 130 000 Mitgliedern die größte Buchgesellschaft Europas für Sach- und Fachbücher. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft und Kultur zu fördern und ist als Verlag aktiv. Eine Wissenschaft für sich war jedoch die uneinheitliche Software-Landschaft. Deshalb beschloss die WBG, mit KUMAVISION medien eine integrierte Verlagssoftware einzuführen.

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eit mehr als 60 Jahren ist die WBG ein Synonym für Wissen, Bildung und Kultur. Das umfangreiche Literaturangebot aus über 20 Programmbereichen spiegelt die vielfältigen Interessen ihrer Mitglieder wider. Die WBG ist als Verlag tätig und vertreibt ihr Buchprogramm sowohl im Buchhandel als auch an ihre Mitglieder. Zur Verlagsgruppe der WBG gehören außerdem die Verlage Primus, Konrad Theiss und Philipp von Zabern, Lambert Schneider sowie der Hörbuchverlag auditorium maximum. Reaktion auf den Wettbewerb Als steuernde Software-Lösung setzte die WBG eine Software ein, deren Datenbank vom Hersteller nicht mehr unterstützt wurde. So hing die Betreuung des Systems am Wissen eines Mitarbeiters. „Dieses enorme Betriebsrisiko wollten wir nicht weiter tragen“, berichtet Andreas Auth, Geschäftsführender Direktor bei der WBG. Hinzu kam, dass neben der ERP-Software noch zahlreiche Insellösungen die Prozesse abbildeten. Dieser Ansatz war den Verantwortlichen in Hinblick auf den verschärften Wettbewerb im deutschen Buchhandel nicht mehr effizient genug. Deshalb beschlossen sie, in eine zentrale, vollständig integrierte Verlagssoftware zu investieren. Nach einem sorgfältigen Auswahlprozess entschied man sich für KUMAVISION medien. Überzeugt hatten einerseits die Zukunftssicherheit der Basis Microsoft Dynamics NAV und die Leistungsfähigkeit der

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KUMAVISION. Andererseits bietet die Lösung neben einer kompletten Integration von Microsoft Office auch zahlreiche spezifische Verlagsfunktionen. „Das Gesamtpaket deckte bereits im Standard einen wesentlichen Teil unserer Prozesse ab. Dies war im Hinblick auf künftige Updates für uns ein wichtiger Faktor“, so Auth. Um die aus der Mitgliederstruktur resultierenden Besonderheiten der WBG abzubilden, wurden darüber hinaus wichtige Funktionen ergänzt. Praxiserprobte Funktionen für Verlage Neben einer Finanzbuchhaltung deckt KUMAVISION medien wichtige verlagsspezifische Funktionalitäten ab. Bei der Auftragsabwicklung gibt es beispielsweise die Möglichkeit, über Vormerkungen das Interesse an einem Buchtitel zu eruieren und erst ab einer gewissen Anzahl von Interessenten in den Druck zu gehen. Ebenso sind Standing Orders in der Software abgebildet. Interessenten können hier jeden künftigen Titel zu einem spezifischen Themengebiet bestellen. Auch eine Book-on-Demand-Funktion ist integriert: Anhand einer elektronischen Druckvorlage werden Bücher bei Bestellung in sehr kleinen Auflagen oder sogar als Einzelstück gedruckt. Daneben gibt es eine Honorarverwaltung für die Autoren, bei der die jeweiligen Konditionen im System hinterlegt sind. Das Lektorat der WBG arbeitete vor KUMAVISION medien auf drei verschiedenen Inselsystemen. So mussten Daten aufwendig von Hand eingegeben


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werden und waren oft mehrfach vorhanden. Mit der neuen Software sind alle Arbeitsschritte in einem System abgebildet. So gibt es eine transparente Titelstammverwaltung und eine integrierte betriebswirtschaftliche Kalkulation. Hier kann sich der Lektor sämtliche Herstellungskosten eines Projekts zusammenstellen und anzeigen lassen und so den Umsatz sowie den Deckungsbeitrag für ein Buch berechnen. Entscheidet er, einen Titel herauszugeben, fließt der erwartete Umsatz automatisch in die Geschäftsplanung mit ein. Komfortable Mitgliederverwaltung Die Besonderheit der WBG sind die rund 130 000 Mitglieder weltweit. Deshalb wurde in KUMAVISION medien eine entsprechende Mitgliederverwaltung abgebildet. Basis ist das in Dynamics NAV integrierte Kundenmanagementsystem (CRM). Damit lassen sich besondere Attribute wie Premiummitgliedschaften, Geschenkmitgliedschaften oder Gutscheine hinterlegen und pflegen. Eine weitere Besonderheit ist die erweiterte Schnittstelle zu externen Logistikdienstleistern. Denn die WBG bedient neben dem Buchhandel ihre Mitglieder direkt. Dafür wurde eine automatische Portooptimierung entwickelt, die für die jeweilige Sendung anhand der aktuellen Tarife des Logistikdienstleisters die beste Verpackung mit dem günstigsten Porto auswählt. Integrierte Kampagnenverwaltung KUMAVISION medien verfügt über leistungsstarke Funktionen zum Kampagnenmanagement. Image- und Produktkampagnen sind ebenso möglich wie Aktionen zur Mitgliedergewinnung. Für jede Kampagne lassen sich präzise die Kosten ermitteln und eine Erfolgskontrolle durchführen. Über eine an die Verlagssoftware angebundene Mediadatenbank werden Werbemittel wie Prospekte oder Newsletter sowie alle verwendeten Bilder zentral gepflegt.

wesentlich. „Wir haben die KUMAVISION als kompetenten Partner erlebt, der nicht nur in der Verlagsbranche wirklich zu Hause ist, sondern auch in Software-Entwicklung und Projekteinführung überzeugen konnte“, blickt Auth zurück. Transparent und effizient Seit KUMAVISION medien im Einsatz ist, profitiert die WBG von dem vollständig integrierten Verlagssystem, das auch die Tochterverlage als eigenständige Imprint-Verlage mit einbindet, und der daraus resultierenden Transparenz. Da sämtliche Eingaben der Anwender sofort in der Datenbank gebucht werden, stehen immer aktuelle Daten für Auswertungen, Reportings und Analysen zur Verfügung – und das über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg. Das Management kann Details wie den Erfolg einzelner Titel betrachten oder auch die Verkaufszahlen von E-Books. Auch die Analyse einzelner Geschäftsprozesse ist möglich, sodass Effizienzpotenziale erkannt und realisiert werden können. Mit dem Ergebnis ist man bei der WBG sehr zufrieden, so- dass jetzt wie geplant ein neuer Web-Shop angebunden wird, der auch alle Möglichkeiten für den Vertrieb von Onlinemedien bietet. „Insgesamt hat uns KUMAVISION medien transparenter und effizienter gemacht. So fühlen wir uns für die kommenden Herausforderungen im Buchhandel und Direktmarketing gut gerüstet. Gleichwohl wissen wir, dass die Umstellung auf Microsoft Dynamics NAV nur der erste Schritt ist auf einem Weg, den es nun konsequent weiterzugehen gilt“, resümiert Auth.

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung

KUMAVISION medien Herausforderung

Erfolgreiche Projektmethode KUMAVISON target Die WBG ging direkt zum Weihnachtsgeschäft mit der neuen Verlagssoftware live. Die eingesetzte Projektmethode KUMAVISION target unterstützte dabei die Einführung

Einbindung der Tochterverlage Besondere Effizienz

Abteilungsübergreifende Reports in Echtzeit

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Wissen

Weg von der

Stange Produkte und Varianten schnell und einfach mit KUMAVISION factory konfigurieren

Individualisierte Produkte stehen hoch im Kurs. Branchenübergreifend verzeichnen Hersteller und Händler einen Trend weg von Produkten von der Stange hin zu kunden- bzw. auftragsspezifisch gefertigten Produkten. Der von KUMAVISION entwickelte Konfigurator ermöglicht es Unter­nehmen, auf das geänderte Nachfrageverhalten schnell und flexibel zu reagieren und hält dabei gleichzeitig den Artikelstamm im ERP-System klein und übersichtlich.

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b Farbe, Oberfläche, Größe, Veredelung oder Ausführung: Viele Hersteller und Händler verfügen über ein breites Produktspektrum, das durch eine Vielzahl von Varianten gekennzeichnet ist. Da sich die Anzahl der theoretisch denkbaren Kombinationen schnell im deutlich mehrstelligen Bereich bewegen kann, ist es weder sinnvoll noch möglich, alle Produktvarianten und die dahinter liegenden Stücklisten und Arbeitspläne im ERP-System vorab zu definieren. Werden hingegen Produktvarianten auftragsspe-

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zifisch neu angelegt, kommt es zu unnötiger Mehrarbeit, da neben den variablen Positionen auch Elemente erfasst werden müssen, die konstant bleiben. Zudem führt diese „freie“ Erfassung in der Praxis vielfach zu einem Nebeneinander abweichender Stücklisten und Arbeitspläne. Der von KUMAVISION entwickelte Konfigurator liefert die Antwort auf diese Herausforderungen. Er ermöglicht die flexible Konfiguration von Produkten und Varianten anhand beliebig definierbarer spezifischer Merkmale, ohne dass dafür Daten im ERP-


Wissen

System aufwändig von Hand neu angelegt werden müssen. Basis für die Entwicklung des Konfigurators waren zahlreiche Projekte, in denen die KUMAVISION umfangreiche Erfahrung sammeln konnte. Prozessgesteuerte Workflows Bei der Entwicklung des neuen Konfigurators hat KUMAVISION großen Wert auf eine gleichermaßen komfortable wie flexible Benutzerführung gelegt. Der Anwender wird Schritt für Schritt durch den Konfigurationsprozess geführt. Die Abfolge lässt sich beliebig festlegen, dabei sind auch Wenn-dann-Abzweigungen möglich. Optionen, die nur in einer bestimmten Konfiguration erforderlich sind, können so gezielt abgefragt werden. Der Konfigurator unterstützt bei Varianten zudem mehrstufige Ausprägungen. Ein Produkt kann aus unterschiedlichen Baugruppen zusammengesetzt sein, für die wiederum unterschiedliche Varianten bzw. Unterbaugruppen möglich sind. Die Anzahl der Ebenen ist nicht begrenzt, sodass sich mit dem Konfigurator auch komplexe Produkte und Varianten unkompliziert abbilden lassen. Nach jeder Eingabe prüft der Konfigurator, ob die gewählte Option möglich und verfügbar ist, und gibt dem Benutzer sofort Rückmeldung. So lassen sich kritische Punkte bereits während des Beratungsgesprächs bzw. Konfigurationsprozesses erkennen. Eine Vielzahl an Varianten schließt nicht aus, dass sich unterschiedliche Kunden für ein und dieselbe Konfiguration entscheiden. Der Konfigurator verfügt über eine integrierte Redundanzprüfung, die solche Fälle zuverlässig erkennt. Damit wird sichergestellt, dass ein konfigurierter Artikel nur einmal im ERP-System angelegt und der Artikelstamm schlank gehalten wird. Zudem werden Auswertungen – etwa nach Bestsellern – übersichtlicher, da identische Produkte und Varianten zusammengefasst werden. Ab in die Produktion Der Übergang von der Konfiguration in die Produktion vollzieht sich dank der Durchgängigkeit des ERP-Systems nahtlos. Der Konfigurator erzeugt Stücklisten und Arbeitspläne automatisch auf Grundlage der ausgewählten Optionen und der im ERP-System hinterlegten Artikel. Ein großer Vorteil: Die Arbeitspläne lassen sich parametrisieren. Abhängig von

einer gewählten Option werden bestimmte, vordefinierte Arbeitsschritte ausgewählt. Wird beispielsweise für eine ausgewählte Farbe eine zusätzliche Grundierung benötigt, wird dies automatisch im Arbeitsplan berücksichtigt. Die integrierte Redundanzprüfung kommt auch hier zum Einsatz. eCl@ss-Unterstützung serienmäßig Bei der Beschreibung der hinter den einzelnen Optionen stehenden Artikel bzw. Baugruppen arbeitet der Konfigurator konform zu eCl@ss. Da viele Produktionsunternehmen diesen branchenübergreifenden Standard zur Beschreibung von Artikelmerkmalen auch als Strukturgrundlage in ihrem ERP-System einsetzen, werden der Informationsaustausch zwischen Hersteller und Kunde erheblich vereinfacht und Missverständnisse bei der Konfiguration konsequent vermieden. Kalkulation inbegriffen Zur Kalkulation der konfigurierten Produkte und Varianten können die Anwender zwischen zwei Vorgehensweisen wählen. Die schlanke, mitlaufende Aufpreiskalkulation eignet sich besonders für den Einsatz in Verkaufsgesprächen. Hier werden für die jeweiligen Optionen Auf- bzw. Abschläge hinterlegt. Bei Änderung einer Option ermittelt das System in Echtzeit den neuen Preis. Für komplexere Produkte steht alternativ eine erweiterte Kalkulation zur Verfügung, die verschiedene Kalkulationsschemata und -sätze unterstützt, sowie Stücklisten und Arbeitspläne in die Preisberechnung einbezieht. Nahtlose Integration Der neue Konfigurator ist nahtlos in die Branchensoftware KUMAVISION factory eingebunden. Dies ermöglicht einen direkten Zugriff auf alle Daten, die über die ERP-Software verwaltet werden. So lässt sich beispielsweise schon während der Konfiguration eines Artikels feststellen, ob alle benötigten Komponenten vorrätig sind. Auch Aussagen zur voraussichtlichen Lieferzeit lassen sich so auf Grundlage belastbarer Informationen treffen. KUMAVISION wird den Konfigurator sukzessive auch für weitere Branchenlösungen zur Verfügung stellen.

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Das Sanitätshaus Seeger steuert über 40 Filialen mit KUMAVISION med Sanitätshäuser bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Einzelhandel und Gesundheitsmarkt. Für die Unternehmenssoftware bedeutet dies, dass sie beide Disziplinen beherrschen und ihre Anforderungen abdecken muss. Die Seeger hilft GmbH & Co. KG führte deshalb die integrierte Branchenlösung KUMAVISION med ein – und ist seither in vielen ­Bereichen effizienter.

Ergonomische

Prozesse

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it über 40 Filialen in Berlin und Brandenburg ist Seeger eines der größten Sanitätshäuser Deutschlands und feiert in diesem Jahr das 75. Firmenjubiläum. Fast 400 Mitarbeiter sind für die Versorgung der Versicherten in den Filialen, Kliniken, medizinischen Einrichtungen, Arztpraxen und Pflegeheimen sowie zu Hause im Einsatz. Das Leistungsangebot umfasst neben dem Sanitätsfachhandel auch Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha- und Medizintechnik sowie Homecare. Entsprechend hoch sind die Anforderungen des Unternehmens an seine ERP-Software. Als aufgrund des starken Wachstums eine Neueinführung erforderlich wurde, evaluierte die Unternehmensleitung zunächst die möglichen Anbieter am Markt. Dabei stellte sich heraus, dass nur eine Branchenlösung dem umfangreichen Anforderungskatalog standhalten konnte: KUMAVISION med. „Wir haben uns die am Markt verfügbaren Lösungen genau angeschaut. KUMAVISION med trauen wir es zu, dass es aufgrund seiner Systemarchitektur den nötigen Durchsatz für die Anbindung von über 40 Filialen ermöglicht“, erklärt Andre Peste, Geschäftsführer der Seeger hilft GmbH & Co. KG. Interne Prozesse optimiert Seeger wollte mit der Einführung vor allem die internen Prozesse optimieren. Durch eine Harmonisierung der Abläufe zwischen den Abteilungen sollten Effizienzpotenziale gefunden und abgerufen werden. Denn der Preis- und

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Wettbewerbsdruck nimmt in der Branche unverändert rasant zu. Insofern kam nur eine Lösung infrage, die alle Unternehmensbereiche vollständig integriert. In der Orthopädietechnik beispielsweise bedeutete dies, dass im Unternehmen die Werkstattsteuerung und die kaufmännische Abwicklung direkt in KUMAVISION med erfolgen. Die Software verwaltet Ressourcen wie hoch qualifiziertes Personal, sodass sie optimal eingesetzt und Anprobe- bzw. Fertigstellungstermine verlässlich an Kunden kommuniziert werden können. Ebenso werden die Orthopädie-spezifischen Kalkulationen für Kostenvoranschlag und Abrechnung komfortabel und übersichtlich abgedeckt. Klassische Stärken im Volumengeschäft Im Homecare-Bereich spielt KUMAVISION med seine klassischen Stärken bei der Rezeptverarbeitung aus. Dank elektronischer Erfassung erfolgt die Verarbeitung papierlos. Der Vertragsmanager hält den Innendienst über die konkreten Leistungen der Kostenträger auf dem Laufenden, während der Vorgangsmanager die administrativen Aufgaben automatisch steuert und somit die Fehlerquote drastisch reduziert. Bei einem Sanitätshaus kommt es aber vor allem auch darauf an, im Ladengeschäft Wartezeiten zu vermeiden. Deshalb sind alle Filialen über Computer direkt mit KUMAVISION med verbunden. So erfährt das Verkaufspersonal über die Versichertenkarte alle von der Versicherung abgedeckten Leistungen und kann den Kunden individuell und passgenau beraten. Die im Ladengeschäft


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Experten der KUMAVISION Kennzahlen, anhand derer die Geschäftsleitung auf Knopfdruck erkennen kann, welche Verträge und Unternehmensbereiche beispielsweise besonders gute Ergebnisse erzielen und in welchen Bereichen Handlungsbedarf herrscht. Insbesondere bei Ausschreibungen ist dies ein wertvolles Hilfsmittel. „KUMAVISION med verbindet alle Unternehmensbereiche in einer integrierten Lösung – inklusive Finanzbuchhaltung. Die Branchensoftware liefert uns exakte Zahlen, mit denen wir unser Unternehmen noch besser steuern können“, erklärt Andre Peste.

getätigten Bestellungen und Verkäufe werden direkt vor Ort in KUMAVISION med eingegeben und stehen somit dem Innendienst ohne weitere manuelle Zwischenschritte zur Verfügung. Verzahnte Logistik Für die Lieferfähigkeit der zahlreichen Filialen ist bei Seeger eine ausgereifte Logistik erforderlich. KUMAVISION med steuert auch diese. Da in den Sanitätshäusern Bestände und Verkäufe in Echtzeit erfasst werden, kann die Software rechtzeitig eine Nachbestellung auslösen – vollautomatisch ohne manuellen Aufwand. Das funktioniert natürlich nur, weil KUMAVISION med auch die Steuerung des Zentrallagers übernimmt. So greifen in der Logistik alle Prozesse nahtlos ineinander. Ein weiteres zentrales Anliegen war die elektronische Abrechnung mit den Kostenträgern – direkt über das ERP-System. Denn hier liegen gute Möglichkeiten, Kosten einzusparen. KUMAVISION med bietet die Möglichkeit, nach den §§ 300 und 302 Rezepte selbst abzurechnen und auf einen Abrechnungsdienstleister zu verzichten. Für Seeger bedeutet dies, dass mit hohen jährlichen Kosteneinsparungen gerechnet wird. Allein durch die Selbstabrechnung kann sich die Einführung der Branchensoftware in kurzer Zeit amortisieren. Transparentes Controlling Weil mit KUMAVISION med alle Unternehmensbereiche gesteuert werden, sind auch Buchhaltung und Controlling permanent transparent. Dafür entwickelten Seeger und die

Einführung im Dialog Wenn eine so umfangreiche Einführung einer ERP-Software ansteht, ist die rein technische Komponente nur die Hälfte des Projekts. Denn gleichzeitig finden tief greifende Veränderungen in der Prozessgestaltung statt. Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sich gewohnte Abläufe oder gar Stellenbeschreibungen deutlich verändern. Für die Verantwortlichen bei KUMAVISION und Seeger war deshalb klar, dass die Anwender von Anfang an mit einbezogen wurden. Um die Mitarbeiter nicht mit vollendeten Tatsachen zu konfrontieren, erhielten sie frühzeitig die Gelegenheit, sich mit dem System und den neuen Abläufen vertraut zu machen und deren Praxistauglichkeit zu bestätigen oder Änderungen vorzuschlagen. Möglich machte dies die agile Einführungsmethodik der KUMAVISION, die das Projekt in einzelne Etappen unterteilt und so zu einem Dialog zwischen Anwendern und Fachberatern führt. Mit KUMAVISION med sieht sich Seeger für die Zukunft gut aufgestellt. „Bei einem Unternehmen unserer Größenordnung mit über 40 Filialen spielt die eingesetzte Branchensoftware eine zentrale Rolle. KUMAVISION med bildet hier die Basis, unseren eingeschlagenen Kurs erfolgreich fortzusetzen“, resümiert Andre Peste.

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION med Herausforderung Anbindung von über 40 Filialen Besondere Effizienz Durchgängige Prozesse von Lager und Werkstatt bis zur Verkaufstheke

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Perfekt Referenz

zugeschnitten! Die LST Laser & Schalttechnik GmbH & Co. KG optimiert die Blech­ bearbeitung mit KUMAVISION factory

Von Beginn an hat sich der Auftragsfertiger LST auf die kundenindividuelle Blechbearbeitung spezialisiert. Ob Einzelteil, Großserie, Biege- oder Schweißkonstruktion, Platine oder Komplettmontage: 50 Mitarbeiter beliefern deutschland- und europaweit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Die ERP-Software KUMAVISION factory beschleunigt als zentrale Datendrehscheibe die Fertigungsprozesse.

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ereits seit über zehn Jahren setzt LST auf die Plattform Microsoft Dynamics NAV. Anfangs wurde das Unternehmen von einem kleineren Microsoft-Partner betreut. Als jedoch dort durch das Ausscheiden eines Mitarbeiters das kundenspezifische Know-how größtenteils verloren ging, entschied sich LST für eine Zusammenarbeit mit KUMAVISION. „Wir haben bewusst nicht nach dem günstigsten Anbieter gesucht. Wir haben uns vielmehr für KUMAVISION entschieden, da wir nach einem stark aufgestellten Partner gesucht haben, der einerseits eine regionale Nähe und andererseits eine gewisse Unternehmensgröße mitbringt“, erklärt LST-Geschäftsführer Patrick Gugel. Unterschiedliche Blickwinkel Blech wird bei LST in Paketen bestellt, in Kilogramm angeliefert, in Stücken eingelagert und verarbeitet. Am Ende stehen fertige Teile und Restmengen. Die Nachkalkulation erfordert hingegen eine monetäre Bewertung. Die Schwierigkeit, die

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je nach Fertigungsschritt unterschiedliche Sichtweise im ERP-System richtig abzubilden, wurde anfangs unterschätzt: „KUMAVISION hat jedoch die Problematik schnell erkannt und verstanden, worauf es wirklich ankommt“, berichtet Gugel. So wurden beispielsweise die Eingabemasken so gestaltet, dass jeweils nur die passende Einheit für das Material angezeigt wird. Eine intelligente Fehlerprüfung vermeidet Fehleingaben und weist darauf hin, wenn eine falsche Materialgröße ausgewählt wird. „Es war eine echte Herausforderung, gemeinsam die Abstraktionsebenen im ERP-System zu schaffen, das Ergebnis überzeugt aber voll“, kommentiert Gugel. Schnelle Erfassung Eine maßgeschneiderte Maske erlaubt die Erfassung von Aufträgen inklusive Anlage von Materialstamm, Stückliste und Arbeitsplan auf nur einer Ansicht im ERP-System. Die Übernahme bestehender Artikel und die anschließende Kalkulation erfolgen ebenso auf Knopfdruck wie die Verknüpfung mit den


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LST bildet mit KUMAVISION factory die gesamte Prozesskette in der Blechverarbeitung ab.

CAD-Daten. LST legt die Artikel bereits in der Angebotsphase vollständig an. „In unserer Branche ist die Durchlaufzeit das entscheidende Kriterium für die Auftragsvergabe“, so Gugel. Die Tatsache, dass 2,5 Mitarbeiter ausreichen, um pro Woche rund 300 Aufträge mit über 1 200 Positionen zu erfassen, unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Branchensoftware KUMAVISION factory. Bidirektionale Kommunikation Für den Zuschnitt der Blechtafeln kommen bei LST Laserschneidemaschinen von Trumpf zum Einsatz. Die Aufgabe besteht hier darin, sowohl den Materialeinsatz als auch die Laufzeit zu optimieren, indem etwa Teile für unterschiedliche Aufträge simultan aus einem Blech geschnitten werden. Die Steuerung der Schneidemaschinen übernimmt dabei ein separates Programm, das über eine bidirektionale Schnittstelle mit dem ERP-System die erforderlichen Daten für den Zuschnitt sowie Statusmeldungen austauscht. Restmengen werden im Anschluss auf das Recycling-Lager gebucht, wobei das auftragsbezogene Restgewicht erfasst wird. Für die Einteilung der Ressourcen (Mitarbeiter, Maschinen) steht LST eine Lösung eines Drittherstellers zur Verfügung, die auch die Terminierung der Aufträge vornimmt. Auch hier erfolgt der Datenaustausch über eine Schnittstelle. „KUMAVISION factory ist bei uns das führende System. Das Master-Data-Management wird durch die Offenheit der ERP-Lösung vereinfacht, sodass wir Daten nicht doppelt pflegen müssen“, berichtet Gugel aus der Praxis. Transparenter Blick auf die Fertigung Der hohe Grad der Prozessintegration aller beteiligten Systeme bei LST schafft die Basis für ein zeitnahes Terminmanagement, das durch eine simultane Betriebsdatenerfassung (BDE) vervollständigt wird. Von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Verpackung wird jeder Arbeitsschritt überwacht und dokumentiert. Manuelle Arbeitsschritte werden dabei über Terminals zurückgemeldet, maschinelle Prozesse wie das Laserschneiden elektronisch. „Durch die ständige IstErfassung wissen wir immer, in welchem Bearbeitungsschritt sich ein Auftrag momentan befindet. Wir erkennen sofort, ob und an welcher Stelle ein Auftrag beschleunigt werden muss oder ob es in der Materialdisposition zu Engpässen kommt“,

beschreibt Gugel den Mehrwert dieser Systemgrenzen überschreitenden Transparenz. Ein weiterer Vorteil: Bei Rückfragen von Kunden können so bereits während des Telefongesprächs belastbare Aussagen zum Liefertermin getroffen werden. Fremdfertigung inklusive Bei der Veredelung der Blechteile arbeitet LST mit Spezialisten für das Pulverbeschichten, Lackieren, Galvanisieren oder Eloxieren zusammen. Die für die Fremdfertigung benötigten Prozesse werden ebenfalls über KUMAVISION factory abgebildet. Bestellungen werden im ERP-System auf Grundlage der Arbeitspläne erstellt, wobei die erforderlichen Informationen wie Farbe, Verarbeitung, Preis automatisch übernommen werden. Auch hier spielt die Prozesstransparenz eine wichtige Rolle: „Wir sehen jederzeit, wo sich Teile befinden und können so Anlieferung und Abholung perfekt koordinieren“, erklärt Gugel. Schlanke Lösung, schnelle Prozesse KUMAVISION factory bildet bei LST die Grundlage, um Tag für Tag eine Vielzahl von Aufträgen effizient und termingerecht abzuarbeiten. „Wir können mit unserer ERP-Lösung alle Aufgabenstellungen vom Prototyp bis zur Großserie mit 10 000 Teilen abbilden und profitieren dabei von einer prozessübergreifenden, unternehmensweiten Transparenz“, resümiert Gugel. Dass trotz zahlreicher branchenspezifischer Besonderheiten die Prozesse softwareseitig schlank gehalten werden konnten, sieht der Blechbearbeitungsspezialist als Schlüssel zum Erfolg. KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION factory Herausforderung Bidirektionale Anbindung der TrumpfLaserschneidemaschinen Besondere Effizienz Abbildung der gesamten Prozesskette, optimierte Workflows

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Abgefragt

Vier Fragen zu:

Ausbau Kunden­betreuung und Services Die KUMAVISION verstärkt ihr Engagement in der Kundenbetreuung und baut ihre Services- und Cloud-Computing-Aktivitäten weiter aus. Mit Markus Birk übernimmt ein erfahrener Experte die Leitung der unternehmensweiten Aktivitäten. Der 45-Jährige ist im Unternehmen kein Unbekannter: Er startete seinen beruf­ lichen Weg bei der KUMAgroup und war dort mehrere Jahre als Geschäftsführer eines Tochterunternehmens tätig. In den letzten 10 Jahren baute er außerhalb der KUMAgroup ein erfolgreiches Servicegeschäft aus der Cloud auf und beschäftigte sich intensiv mit Compliance-Fragen wie Datensicherheit und Datenschutz.

1. Was reizt Sie an der neuen Aufgabe? Die KUMAVISION hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich im Markt der Business-Lösungen für mittelständische Unternehmen entwickelt. Mit dem technologischen Wandel, der auch Cloud-Computing beinhaltet, werden unsere Kunden und wir laufend mit neuen Anforderungen konfrontiert. KUMAVISION hat diesen Trend schon früh erkannt und investiert nun mit dem Ausbau weiter in die Entwicklung von Antworten und Lösungen für unsere Kunden in diesem Umfeld. Hierfür möchte ich meine Erfahrungen und Kompetenzen einbringen und die positive Entwicklung der KUMAVISION mitgestalten.

2. Was bedeutet das für Ihre Tätigkeit bei KUMAVISION? In den einzelnen Bereichen der KUMAVISION sind bereits verschiedene Ansätze für Services vorhanden, die zu einem skalierbaren und unternehmensweiten Angebot ausgebaut werden. Beispielhaft sind hier Services im Bereich EDI für unterschiedliche Anwendungsfälle sowie der elektronische Dialog zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern in unserer Lösung KUMAVISION med zu nennen. Die nächsten Schritte sind nun die hierfür notwendige Standardisie-

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rung sowie die Etablierung einer leistungsfähigen ServiceOrganisation. Passende Service Level Agreements, Verfügbarkeit und Compliance sind weitere Arbeitsfelder, die die Basis für ein professionelles Service-Angebot legen.

3. Was sind Ihre Ziele? Insgesamt geht es darum, das Produktportfolio und das Dienstleistungsangebot der KUMAVISION kontinuierlich am Bedarf unserer Kunden auszurichten mit dem Ziel, unsere Kunden effizienter und effektiver zu machen. Wir wollen unseren Kunden als Ansprechpartner auf Augenhöhe Wege aufzeigen, wie sie ihre Prozesse und Agilität verbessern können. Unser bereits existierendes Betreuungsangebot für den laufenden Betrieb werden wir in diesem Zusammenhang an die veränderten Bedürfnisse unserer Kunden anpassen, um sie dadurch proaktiver unterstützen zu können. Mit dem Ausbau unserer Services als Ergänzung zum bestehenden Projektgeschäft und der Nutzung der CloudTechnologien gehen wir gemeinsam mit unseren Kunden neue Wege.

4. Welchem Bereich werden Sie zugeordnet sein? Kundenbetreuung und Services sind unternehmensweite Themen, so dass ich bereichsübergreifend tätig sein werde und in dieser Position direkt den Vorstand unterstütze.


Standorte

KUMAinfo

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Die Standorte der KUMAVISION

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Bregenz (A)

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Veranstaltungen Praxisforum Medizintechnik (für Service- und Handelsunternehmen) 9. April 2014, Feldkirchen bei München Erleben Sie live, wie die Schiller Medizintechnik GmbH von den professionellen Funktionen der Branchenlösung KUMAVISION med profitiert. Und wie die integrierte Software sämtliche Prozesse im Handel, im Service und im Finanzwesen effizient unterstützt. Erfahren Sie im Dialog mit Anwendern, welchen Mehrwert branchenspezifische Funktionen wie Angebots- und Auftragsbearbeitung, Callcenter-Cockpit, Service-Technikerplanung, Prüf­terminverwaltung, elektronische Geräteakte und Reparatur­management in der täglichen Praxis ermöglichen. OTWorld 13.–16. Mai 2014, Leipzig Die neue Version der ERP-Branchensoftware KUMAVISION med setzt Standards in Bedienung, Design, Einfachheit, Performance und Funktions­ umfang. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Prozesse auf eine neue Stufe stellen und Ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen können.

KUMAVISION Kundenforum & Usergroups 21.–22. Mai 2014, Frankfurt-Mörfelden

Reha-Service-Ring Fachtagung 27. Juni 2014, Köln

Auch die diesjährige Auflage des bei Kunden und Interessenten beliebten Treffpunkts widmet sich ganz dem gegenseitigen Austausch und der gemeinsamen Weiterentwicklung der ERP-Lösungen von KUMAVISION. Neben vielen branchen­spezifischen Inhalten beleuchtet die KUMAVISION weitere innovative Technologie­­themen wie beispielweise Mobility, Cloud und Connectivity.

Die Qualität in der Hilfsmittelversorgung steht im Fokus der RSR-Jahrestagung. Erfahren Sie, wie Sie mit der neuen Version von KUMAVISION med Ihre Unternehmensabläufe nachhaltig optimieren.

Information und Anmeldung: www.kumavision.com/kundenforum Reifen 2014 27. –30. Mai 2014, Essen Mehr Speed für Ihr Business! Die neue Version der bewährten Branchensoftware BSS.tire auf Basis von Microsoft Dynamics NAV 2013 steht in den Start­ löchern und bringt zahlreiche neue, praxisorientierte Features mit, mit denen Sie Ihre Abläufe be­­schleunigen und die Kunden­bindung ausbauen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 3, Stand C19.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 3, Stand G43.

Rehacare 24.–27. September 2014, Düsseldorf Erfahren Sie, wie die neue Version der ERP-Branchensoftware KUMAVISION med professionelle Warenwirtschaft, effizientes Rezeptmanagement, modernes CRM, Finanzbuchhaltung und leis­tungs­ starkes Controlling in einer integrierten Lösung bündelt – inklusive Außendienstanbindung. Die perfekte Anwendung für alle Unternehmen aus dem Gesundheitsmarkt. IT & Business, DMS Expo + CRM Expo 8.–10. Oktober 2014, Stuttgart Lernen Sie die ERP-Branchenlösungen für Industrie, Handel und Dienstleistung kennen. Berater der KUMAVISION zeigen, wie Unternehmen von den neuen Möglichkeiten profitieren. Daneben präsentiert KUMAVISION ihr innovatives Lösungsportfolio für CRM und DMS: Clevere Workflows beschleunigen Arbeitsabläufe und reduzieren den administrativen Aufwand nachhaltig.

Webcasts Aktuelle Themen und Termine finden Sie auf www.kumavision.com/aktuelles

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Mit KUMAVISION ist mehr drin. Mehr Erfolg!

Die richtige Ausrüstung: ERP- und CRM-Lösungen von KUMAVISION Wer im Wettbewerb steht, muss fit sein. Doch es ist die richtige Ausrüstung, die den Unterschied macht zwischen Mittelfeld und Spitze. Mit ERP- und CRM-Lösungen von KUMAVISION auf Basis von Microsoft Dynamics setzen Sie auf Top-Equipment: flexibel, benutzerfreundlich, effizient. So erhalten Sie Transparenz und Zukunftssicherheit. Ob Industrie, Handel, Healthcare oder Dienstleistungen: In welchem Wettbewerb Sie auch starten – mit KUMAVISION ist mehr drin. Mehr Erfolg.

KUMAVISION AG Tel. +49 800 5862876 www.kumavision.com


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