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KUMAlive Das Kundenmagazin der KUMAVISION

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Fliegender Wechsel Schnell und sicher bei Microsoft Dynamics NAV 2013 einsteigen – mit KUMAVISION

Mit Herz und Verstand

Innovative Lösungen sind die halbe Miete

Licht am Ende des Tunnels

JOTEC und Joline setzen auf KUMAVISION med

Mietmodul bei Kraemer Baumaschinen

iPEK verbindet Kanban mit KUMAVISION factory


Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Nur ein steter Wandel bringt Fortschritt. Und dennoch schätzen wir das Beständige, weil es uns Sicherheit gibt. Um Veränderungen zu akzeptieren, brauchen wir also überzeugende Argumente. Microsoft Dynamics NAV 2013 bietet gute Gründe, den Wandel zu wagen: Bessere Mobilität, bessere Bedienbarkeit, bessere Performance. Das entscheidende Argument für ein Update liefert aber die KUMAVISION: Mit unserer Erfahrung, modernem Projektmanagement und ausgereiften Migrationstools bringen wir jedes Einführungsprojekt zum Erfolg. Lesen Sie mehr dazu in unserem Titelthema. Apropos Erfahrung: Sie ist in allen CRM- und ERP-Projekten der Dreh- und Angelpunkt. Die Plattform Microsoft Dynamics ist weltweit im Einsatz und hat sich bewährt. Die Branchenlösungen der KUMAVISION sind so durchdacht, dass viele Unternehmen damit ihre Prozesse bereits im Standard abbilden können. Doch es ist unsere Erfahrung mit mittelständischen Unternehmen und deren Marktumfeld, die den entscheidenden Mehrwert bringt. Wie das in der Praxis aussieht, berichten wir wieder in Referenz- und Hintergrundberichten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wie immer angeregtes Lesen.

Markus Schrade Vorstand KUMAVISION AG

Inhalt

News 3 Titelthema 4

Fliegender Wechsel

Referenz 10

Wissen 18

Ein CRM für alle Fälle

Optimierte Lagerhaltung

Brockhaus führt Microsoft CRM ein

Liedeco senkt Fehlmengen und erhöht die Lieferfähigkeit dank KUMAVISION SRM-Modul

Referenz 12

Referenz 20

Die Anforderung hocheffzienter Logistik Schnell und sicher mit KUMAVISION migrieren KUMAintern 7

Kundenforum und Usergroups 2013 Ganzheitliche Lösungen im Fokus Referenz 8

Mit Herz und Verstand Die Medizintechniker JOTEC und Joline setzen auf die Branchensoftware KUMAVISION med

Licht am Ende des Tunnels

Hochautomatisierte Prozesse mit EDI bei der alfatec GmbH & Co. KG ERP aktuell

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Innovative Lösungen sind die halbe Miete

iPEK kombiniert KUMAVISION factory mit Kanban

Kraemer Baumaschinen ist Pilotkunde für das neue Mietmodul der KUMAVISION Referenz 16

Abgefragt 22

ERP is 21DIAMONDS Best Friend

Fünf Fragen zu

Europas größter Online-Shop für Schmuck wächst mit KUMAVISION trade

Geschickte Versandanbindung KUMAinfo 23

Standorte, Termine, Webcasts

Impressum Herausgeber KUMAVISION, Zentrales Marketing Oberfischbach 3 · 88677 Markdorf Telefon: 0 75 44 / 9 66 -3 00 · Fax: 0 75 44 / 9 66 -1 0 1 info@kumavision.com · www.kumavision.com Ausgabe 1/2013 · Auflage: 7.500 Erscheinungsweise: 2-mal jährlich

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Konzeption, Redaktion und Gestaltung KE-COMMUNICATION Silberburgstraße 50 · 72764 Reutlingen Tel. 07121 / 1666-0 · Fax 07121 / 1666-16 www.ke-communication.de

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News

Kurz notiert

KUMAVISION expandiert Die KUMAVISION hat auch im vergangenen Jahr ihren stetigen und nachhaltigen Wachstumskurs fortgesetzt. Das Unternehmen verzeichnete ein Umsatzplus auf 34,4 Millionen Euro und hat strategisch in die Zukunft investiert: Zum einen übernahm das Unternehmen die Schwestergesellschaft KUMAservice und hat sich damit in den Bereichen Hosting und Cloud-Computing gut aufgestellt. Zum anderen wurden die Beratungs-, Entwicklungs- und Projektmanagement-Kapazitäten durch viele Neueinstellungen deutlich erweitert. Folgerichtig ist die Zahl der Mitarbeiter von 250 auf 280 gestiegen. „Wir haben 2012 wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen und damit die Basis für das weitere Wachstum gelegt“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Kay von Wilcken.

Bahn frei für Hosting und Cloud Die KUMAVISION AG hat ihr Schwesterunternehmen KUMAservice übernommen. „Dadurch können wir eine ganzheitliche Betreuung anbieten“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Kay von Wilcken. „Wir sind jetzt sowohl Ansprechpartner für die ERP- oder CRM-Software unserer Kunden als auch für deren IT-Infrastruktur.“ In Augsburg verfügt KUMAVISION nun über zwei Rechenzentren, die örtlich getrennt über Glasfaserkabel verbunden sind. Dadurch sind gespiegelte Datenbestände für maximale Datensicherheit möglich. Mit dieser Erweiterung ihres Portfolios ist die KUMAVISION gut gerüstet, um beim Trendthema „Cloud Computing“ vorneweg gehen zu können. Dies umfasst nicht nur das Angebot, dass Unternehmen eine private Cloud im Augsburger Rechenzentrum aufbauen können. Mit ihrem Fachwissen begleiten die IT-Infrastruktur-Experten auf Wunsch auch den Weg in die Public Cloud. Das gilt auch, wenn Kunden ihre Systeme auf eine eigene ITInfrastruktur aufsetzen wollen. Dann leisten die Experten der KUMAVISION Unterstützung per Remotezugriff. „Egal, wie der Kunde seine IT-Infrastruktur gestalten will: Wir sind bereit, die Management-Ebene zu übernehmen, die sich um alles kümmert“, so von Wilcken.

KUMAVISION-Rechenzentrum in Augsburg

„Top Rating 1“ im Hoppenstedt CreditCheck Die KUMAVISION AG hat 2013 erneut das Top-Rating-Zertifikat im Rahmen des Hoppenstedt CreditChecks erhalten – eine Bewertung, die nur knapp 5 Prozent von 4,7 Millionen deutschen Unternehmen erreichen. Beim Hoppenstedt CreditCheck wird die Kreditwürdigkeit deutscher Unternehmen auf einer Skala von eins bis sechs bewertet. Das ‚Top Rating 1‘ ist die Auszeichnung für eine exzellente Bonität.

„Wir freuen uns über das Top-Rating. Die wiederholte Auszeichnung bestätigt unseren soliden Wachstumskurs und unterstreicht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie Lieferanten“, sagt KUMAVISION-Vorstand Kay von Wilcken. Die Bewertung wird permanent durchgeführt durch Hoppenstedt Kreditinformationen in Hamburg.

Ein erfolgreiches Duo: Atos medical setzt auf KUMAVISION med Der Medizintechnikspezialist Atos Medical Deutschland setzt bei der Rezeptabwicklung auf KUMAVISION med. Das international aktive Unternehmen trägt damit dem Umstand Rechnung, dass typische ERP-Konzernlösungen nicht flexibel genug sind, um auf die schnelllebigen Strukturen des deutschen Gesundheitsmarktes reagieren zu können. Atos Medical ist spezialisiert auf Produkte in der HNO-Heilkunde, versorgt aber auch zahlreiche Patienten direkt als Homecare-Dienstleister. Dadurch taucht Atos tief in die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems ein. Überlegungen, die komplexen Abläufe der Rezeptabwicklung in der konzernweit eingesetzten SAP-Lösung individuell abzubilden, wurden nach

einer ausführlichen Kosten-Nutzen-Analyse aufgegeben. Stattdessen entschied man sich, KUMAVISION med über Schnittstellen mit der ERP Software zu verbinden. So hat sich ein erfolgreiches Duo etabliert: Neben der SAP-Lösung übernimmt KUMAVISION med Verkauf und Rezeptabwicklung. Die Branchensoftware hat mit ihrer Transparenz und den automatisierten Workflows die Verantwortlichen bei Atos überzeugt. Wichtig für die Entscheidung war auch, dass sich KUMAVISION med an die großen ERP-Lösungen wie beispielsweise SAP oder Oracle anbinden lässt. Die erforderlichen Schnittstellen wurden bereits häufig eingesetzt und haben ihre Praxistauglichkeit erfolgreich unter Beweis gestellt.

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Titelthema

Fliegender Wechsel Schnell und sicher bei NAV 2013 einsteigen – mit KUMAVISION

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Titelthema

Mit Dynamics NAV 2013 ist Microsoft der große Wurf gelungen. Komfortabler, schneller, mobiler, bereit für die Cloud: so präsentiert sich das ERP-System, das bei mittelständischen Unternehmen global zu den erfolgreichsten gehört. Diese weltweit einheitliche Plattform veredelt KUMAVISION zu leistungsfähigen Branchenlösungen. Entscheidend ist aber: Mit KUMAVISION kann jeder den Einstieg in die neue ERP-Welt bedenkenlos in Angriff nehmen. Denn mit modernen Upgrade-Methoden und Migrationstools wird das Um- oder Einstiegsprojekt zum Erfolg.

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icrosoft Dynamics NAV 2013 strahlt mit seiner hohen Leistungsfähigkeit und seinen technischen Innovationen eine hohe Anziehungskraft auf mittelständische Unternehmen aus. Durch die verbesserte Bedienung, die direkte Anbindung mobiler Geräte und die Performancesteigerung können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöhen. Trotzdem zögern viele Verantwortliche, da sie das Um- oder Einstiegsprojekt fürchten. Beispiele für Softwareprojekte, die bei Zeit und Kosten aus dem Ruder gelaufen sind, gibt es genug und sie werden auch ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert. Gerade für mittelständische Unternehmen geht es dabei nicht nur um den Ärger, der bei einem Scheitern droht, sondern um einen beträchtlichen wirtschaftlichen Mehraufwand. Projektrisiken minimieren Insofern ist die Zurückhaltung einerseits nachvollziehbar. Andererseits birgt das Verharren auf einem veralteten Softwaresystem die größeren Risiken. Denn mit steigendem Alter der ERP-Lösung setzt ein schleichender Verlust an Wettbewerbsfähigkeit ein. Das eigene Unternehmen wird zwar nicht langsamer, die Konkurrenz aber schneller. Hinzu kommt, dass beim Überspringen mehrerer Releases der Aufwand für ein Update an den einer kompletten Neueinführung reicht. Daher ist Abwarten in der Regel keine sinnvolle Option. Wenn ein Einstieg bei Microsoft Dynamics NAV 2013 in Angriff genommen werden soll, geht es vor allem darum, die Projektrisiken zu minimieren. Und hier kommt es maßgeblich auf den Projektpartner an. KUMAVISION erfüllt dabei die vier Kernvoraussetzungen, die für ein erfolgreiches Projekt erfüllt sein müssen: die passende Branchensoftware, eine effiziente Einführungsmethode, modernes Projektmanagement und vor allem viel Erfahrung. Nur das, was der Kunde benötigt Bei der Einführungsmethode geht KUMAVISION einen eigenen Weg, der sich von der altbekannten Vorgehensweise deutlich abhebt. Meist ist es üblich, bei einem Update zunächst das gesamte System mit all seinen Funktionalitäten auf die neue Version zu heben, obwohl manches gar nicht mehr gebraucht wird. Bei Neueinführungen werden dagegen in der Regel zu Beginn des Projekts die Funktionswünsche

des Kunden gesammelt und dann von den Programmierern umgesetzt. Das birgt die Gefahr, dass zahlreiche Individualprogrammierungen und Funktionalitäten entstehen, die der Kunde sich anders vorgestellt hat oder zum Teil im Alltag nicht wirklich benötigt. „Diese Vorgehensweise ist zwar einfach, wird aber den Interessen des Kunden nicht gerecht“, erklärt Dirk Schmitz, Projektleiter bei KUMAVISION. „Zu Beginn eines Projekts können die Anwender oft gar nicht abschätzen, was mit unseren Branchenlösungen bereits im Standard abgedeckt werden kann und wo sie tatsächlich eine Individualprogrammierung benötigen, die ihnen einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil bringt.“ Begegnung auf Augenhöhe KUMAVISION empfiehlt deshalb sowohl bei Updates als auch bei Neueinführungen immer den Weg über den Standard. In einer ersten, reinen Branchen-Standard-Installation lernen die Anwender die Möglichkeiten des neuen Systems kennen. „Die Branchenlösungen der KUMAVISION bilden bewährte Best Practice-Prozesse ab. Sie bieten jedoch bereits im Standard so viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, dass ohne Zusatzprogrammierungen bereits eine individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasste Lösung entsteht“, so Helmut Rabanser, Bereichsleiter Factory Solutions. Dabei werden von Anfang an Echtdaten des Unternehmens verwendet, damit die Anwender die Leistungsfähigkeit der Software im Alltag abschätzen können. Der entscheidende Vorteil dieser Vorgehensweise: Die Projektteams des Kunden und von KUMAVISION begegnen sich auf Augenhöhe. „Der Kunde ist direkt in die Gestaltung des Projekts eingebunden. Und wir legen größten Wert darauf, dass er den Verlauf auch aktiv mitbegleitet“, erläutert Rabanser. Dadurch wird die Kommunikation deutlich vereinfacht. Die Anwender wissen genau, was mit dem Standard möglich ist und was nicht. Entsprechend ist dann das Feedback an KUMAVISION sehr zielgerichtet. „Unternehmen haben so die Möglichkeit, sehr genau abzuwägen, ob eine individuelle Funktionalität einen klaren Wettbewerbsvorteil bringt oder nicht“, so Rabanser. Im Ergebnis kommt es so zu weniger individuellen Programmierungen, die dann aber dem Unternehmen gegenüber dem Standard einen echten wirtschaftlichen Vorteil bringen. KUMAlive 1/13

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Titelthema

Immer up to date Damit eröffnet KUMAVISION den Weg zu einem Ziel, das inzwischen die meisten Unternehmen erreichen wollen: so nahe wie möglich am Standard zu bleiben. Denn dadurch werden die Folgekosten deutlich reduziert. Die Wartung wird vereinfacht und künftige Updateprojekte verlaufen schnell und sicher. So sinkt auch die Hemmschwelle, das ERP-System immer auf dem neuesten Stand zu halten. Und das ist in jedem Fall sinnvoll. Denn zum einen steigt der Projektaufwand umso mehr, je größer der zu vollziehende Versionssprung ist. Zum anderen passt KUMAVISION seine Branchenlösungen mit jedem neuen Release an veränderte Rahmenbedingungen an. Im Bereich Healthcare, ein Markt, in dem KUMAVISION schon seit vielen Jahren aktiv ist, können Anwenderunternehmen die Vorteile eines aktuellen Systems voll ausspielen. Neue bzw. geänderte gesetzliche Vorgaben oder Rahmenverträge, die für das Gesundheitswesen charakteristisch sind, bildet die KUMAVISION zeitnah softwareseitig ab, so dass die Abrechnungsprozesse zwischen Kostenträgern (Krankenkassen) und Leistungserbringern jederzeit den rechtlichen Anforderungen genügt. Aber auch in anderen Branchen bringt eine aktuelle Version Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Agile Projekte Die Methode der KUMAVISION, eine ERP-Branchenlösung vom Standard her aufbauend gemeinsam mit dem Kunden zu einer leistungsfähigen Individuallösung zu entwickeln, ist eine atmende Methode. Das bedeutet: Es werden zu Projektbeginn nur die wesentlichen Eckdaten festgelegt und es wird nicht versucht, alles bis ins Detail festzuzurren. „Wir halten es nicht für sinnvoll, ein Projekt im Vorfeld zu überplanen. Denn oft ändern sich im Verlauf die Rahmenbedingungen oder die Grundannahmen, die man zu Beginn aufgestellt hat. Auf diese Veränderungen flexibel zu reagieren und gemeinsam mit dem Kunden praxisgerechte Lösungen zu entwickeln – das ist unsere Philosophie“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Markus Leuter. Um mit diesem Ansatz erfolgreich Softwareprojekte abzuschließen, setzt KUMAVISION auf agile Projektmanagementmethoden. Denn sie stellen sicher, dass trotz einer fließenden Projektplanung Zeit und Budget nicht aus dem Ruder laufen. „Bei dieser Methodik ist der Kunde auch in der Lage, nach jedem Teilschritt zu entscheiden, ob durch die umgesetzten Abläufe bereits so viele Verbesserungen erzielt wurden, dass das Projekt vor dem ursprünglich avisierten Umfang abgeschlossen werden kann,“ stellt Leuter fest.

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Erfahrung entscheidet Entscheidend für den Projekterfolg ist aber ein Faktor, den keine noch so ausgereifte Managementmethode ersetzen kann: Erfahrung. Sie ist deshalb von so herausragender Bedeutung, weil agile Projektmanagementmethoden ihren Ursprung bei Großprojekten haben. Die dafür erforderliche Vorgehensweise lässt sich aber nicht eins zu eins auf mittelständische Unternehmen übertragen. Umso wichtiger ist der konkrete Erfahrungsschatz der KUMAVISION aus hunderten von erfolgreich abgeschlossenen Projekten bei mittelständischen Unternehmen jeder Größenordnung. „Wir haben sehr genaue Erfahrungswerte, mit denen wir schon zu Beginn recht gut Kosten- und Zeitaufwand für ein vordefiniertes Leistungspaket abschätzen können, auch wenn die konkreten Arbeitsschritte noch gar nicht feststehen“, so Helmut Rabanser. Zudem profitieren die Kunden von der langjährigen Erfahrung der Berater und Entwickler der KUMAVISION, die mit den branchenspezifischen Anforderungen an eine ERP-Software bestens vertraut sind und über umfassende Marktkenntnisse verfügen. Fliegender Wechsel Die Methode der KUMAVISION hat viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Einführungs- und Projektmanagementmethoden. Doch Zauberei gibt es auch hier nicht: Projekte werden weder billiger noch schneller, dafür effizienter und transparenter. Aber mit der KUMAVISION gehen Kunden einen sicheren Weg zur neuen ERP-Software und erhalten am Ende ein Ergebnis, das die eigenen Prozesse perfekt unterstützt und einen klaren Wettbewerbsvorteil darstellt. Insofern steht einem fliegenden Wechsel auf Microsoft Dynamics NAV 2013 in Verbindung mit den Branchenlösungen der KUMAVISION nichts mehr im Weg.


KUMAintern

Bei Kundenforum und Usergroups treffen sich Berater, Anwender und Interessenten

Wie ein 

Familientreffen Das Kundenforum und die Usergroups der KUMAVISION haben sich über die Jahre zu einer festen Institution entwickelt. Kein Wunder: Den Kunden bietet die Veranstaltung eine Plattform für intensiven Erfahrungsaustausch. So wird es auch in diesem Jahr den engen Dialog zwischen KUMAVISION und ihren Kunden geben, der in der Microsoft Dynamics Partnerlandschaft seinesgleichen sucht. Die zweitägige Veranstaltung findet dieses Jahr am 4. und 5. Juni in Leinfelden-Echterdingen.

„A

ls wir vor einigen Jahren das erste Kundenforum und die ersten Usergroups veranstalteten, gingen wir neue Wege um in einen noch engeren Dialog mit unsern Kunden zu treten“, berichtet KUMAVISION-Vorstand Markus Schrade. „Die überragende Rückmeldung hat uns ermuntert, eine jährlich wiederkehrende Institution daraus zu machen, von der alle Beteiligten profitieren.“ Wie in den letzten Jahren wird die Agenda zweigeteilt sein: Im gemeinsamen Kundenforum werden aktuelle Themen rund um Microsoft Dynamics NAV vorgestellt. In den Usergroups dreht sich alles um Details zu den einzelnen ERP-Branchenlösungen der KUMAVISION. Gesamtes Anwendungsszenario zählt Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die neue Version Microsoft Dynamics NAV 2013, auf der die ERP-Branchenlösungen der KUMAVISION basieren. Die KUMAVISION-Berater zeigen in den verschiedenen Sessions, wie Unternehmen von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Im Fokus stehen dabei neue Lösungsfunktionen, aber auch IT-Themen wie Reporting, Mobilität und Konnektivität. Ob flexibles Berichtswesen, plattformübergreifender mobiler Einsatz oder die einfache Anbindung von Drittsystemen: Der ganzheitliche Ansatz der Branchenlösungen ermöglicht effiziente Geschäftsprozesse. Auch Abseits der IT-Welt wird das Kundenforum neue Impulse geben – dafür sorgt, wie in jedem Jahr, ein externer Referent mit spannender Vita.

Veranstaltung mit Mehrwert „Wir freuen uns auf den Dialog mit unseren Kunden, denn davon profitieren wir alle“, erklärt Schrade. KUMAVISION lässt die Erfahrungen der Anwender unmittelbar in die Weiterentwicklung der Branchenlösungen als Best Practice einfließen. Die Teilnehmer wiederum erhalten nicht nur neueste Informationen zu aktuellen Themen. Sie können sich auch mit anderen Kunden und den Fachleuten der KUMAVISION über ihre Erfahrungen austauschen.

KUMAVISION Kundenforum und Usergroups 2013 Termin

4. und 5. Juni 2013 Ort

Parkhotel Messe-Airport Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart Anmeldung

www.kumavision.com/kundenforum2013

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Referenz

Mit Herz und Verstand JOTEC und Joline, zwei Hersteller von Medizintechnik-Produkten, vertrauen auf KUMAVISION med Die im Medical Valley Hechingen beheimateten Medizintechnikfertiger JOTEC und Joline haben sich auf Prothesen für aortale und periphere Gefäßerkrankungen sowie auf Stents und Katheter für minimal-invasive Anwendungen spezialisiert. Mit der ERP-Branchensoftware KUMAVISION med auf Basis von Microsoft Dynamics NAV steuern die Unternehmen die komplette Fertigung und Qualitätssicherung und verfügen gleich­zeitig auch über ein leistungsstarkes Controlling-Werkzeug.

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it innovativen Medizintechnikprodukten haben sich die beiden Medizintechnikfertiger JOTEC und Joline in kurzer Zeit international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das starke Wachstum, eine weltweite Präsenz und ein Ausbau des Produktportfolios erforderte eine ERP-Lösung, die mit dieser rasanten Entwicklung Schritt halten kann. „Wir haben uns für KUMAVISION med entschieden, da die Branchensoftware auf Basis von Microsoft Dynamics NAV sowohl in der Breite als auch in der Tiefe die Anforderungen der Medizintechnik-Branche voll abdeckt und keine großen Individualanpassungen erfordert“, erklärt Rainer Müller, der als Projektleiter bei JOTEC und Joline die ERP-Einführung verantwortete. Hohe Fertigungstiefe Charakteristisch für JOTEC und Joline ist eine hohe Fertigungstiefe, die sich über bis zu sieben Stufen erstreckt. Ob Fertigungsaufträge, Stücklistenverwaltung, Arbeitspläne, Produktionsplanung und -steuerung: KUMAVISION med deckt bereits im Standard die Anforderungen im Bereich Fertigung komplett ab. „Die Branchensoftware ist so flexibel,

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dass wir die für uns charakteristische Mischung aus Standardprodukten und individuellen Prothesen durchgängig abbilden können“, so Müller. Zu dem stimmigen Gesamtbild trägt auch die Unterstützung durch den Partner bei. „Die Berater der KUMAVISION bringen eine ausgeprägte Fachkompetenz und langjährige Branchenerfahrung mit. Die Zusammenarbeit mit der KUMAVISION verläuft daher reibungslos.“ Exakte Kalkulation Da die Fertigung bei JOTEC eine sehr hohe manuelle Wertschöpfung umfasst, war die transparente Sicht auf die Fertigung eine zentrale Anforderung an die neue ERP-Software. Mit der Einführung einer Betriebsdatenerfassung (BDE) lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte exakt erfassen. Die Daten stehen anschließend dem Controlling für eine detaillierte Nachkalkulation zur Verfügung. „Die Fertigung ist für uns dank KUMAVISION med keine Black Box. Kalkulation und Preisfindung können wir auf Grundlage belastbarer ­Daten durchführen. Selbst individuelle Prothesen können wir jetzt zuverlässig kalkulieren“, erklärt Stefan Alber, ­kaufmännischer Leiter (CFO) bei JOTEC.


Referenz Automatische Lieferantenbewertung Die in KUMAVISION med integrierte Lieferantenbewertung unterstützt nicht nur den Einkauf, sondern vereinfacht auch die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Audits. Sämtliche Vorgänge zu einem Lieferanten wie etwa Einkaufslieferungen, Rücksendungen oder Prüfergebnisse werden automatisch gesammelt und lassen sich nach individuellen Kriterien gewichten und übersichtlich aufbereiten. So sieht der Einkäufer auf Knopfdruck, wie es mit der Liefertermintreue eines Lieferanten bestellt ist oder ob hinsichtlich der Qualität der gelieferten Waren Handlungsbedarf besteht. Höchste Präzision, die Leben rettet

Ausgeprägtes Qualitätsmangement 380 Millionen Mal schlägt ein Herz in zehn Jahren – schon diese Zahl verdeutlicht, dass bei der Qualität von Medizintechnikprodukten keinerlei Kompromisse eingegangen werden dürfen. „KUMAVISION med unterstützt uns durch ein ausgeprägtes QS-Management, das alle branchenspezifischen Anforderungen voll unterstützt“, erklärt Müller. Bei JOTEC und Joline sind quasi alle Produkte chargenpflichtig. Das ERP-System verwaltet nicht nur alle Prüfaufträge und Prüfergebnisse, sondern überwacht auch die entsprechenden Workflows in der Fertigung: Eine Chargenfreigabe wird erst nach erfolgter Prüfung erteilt. Nur dann dürfen die ­Materialien bzw. Produkte als Grundlage für weitere Aufträge verwendet werden. KUMAVISION med verfügt zudem über eine Prüfmittelverwaltung, die die Kalibrierzyklen der Prüf- und Messgeräte verwaltet und die Kalibrierungsergebnisse dokumentiert. Ein weiteres Highlight für die Medizintechnikfertigung ist die Werkzeugverwaltung, die beispielsweise für Spritzgussformen zum Einsatz kommt. Sie proto­kolliert für jeden Fertigungsauftrag, welches Produkt mit welchem Werkzeug hergestellt wurde. Lückenlose Rückverfolgbarkeit Qualitätsmanagement, Serien- und Chargennummernverwaltung sowie die durchgängige, abteilungsübergreifende Datenhaltung in KUMAVISION med ermöglichen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Diese ist in beiden Richtung möglich: ­ So lässt sich einerseits feststellen, in welche Endprodukte ein bestimmtes Material eines bestimmten Lieferanten ein­ geflossen ist, andererseits lassen sich vom Endprodukt her alle ­Materialien und Arbeitsschritte transparent auflisten. Effiziente Sammelfremdfertigung Für die Sterilisation der fertigen Produkte greifen Medizintechnikfertiger in der Regel auf externe Dienstleister zurück. Bezugsgröße ist dabei typischerweise nicht das einzelne Produkt, sondern die Palette. „KUMAVISION med vereinfacht die Abwicklung von Sterilisationsaufträgen erheblich. Wir können Produkte aus unterschiedlichen Fertigungsaufträgen zu einem Sammelauftrag zusammenfassen und sehen sofort, welche Produkte wann zur Sterilisation gegangen sind. Wo früher 30 – 40 einzelne Aufträge erforderlich waren, reicht heute ein einziger Auftrag“, berichtet Müller aus der Praxis. Ein weiterer Vorteil: Das ERP-System bildet die spezielle Sterilisationspreisfindung ab und erlaubt es, die Kosten der Sterilisation auf die einzelnen Produkte anteilsmäßig umzulegen.

Durchdachte Konzepte für Lager & Logistik Alleine bei JOTEC werden zwölf Artikelgruppen mit insgesamt 600 unterschiedlichen Produkten ständig auf Lager gehalten. Bei der auf Serienfertigung ausgelegten Joline werden Tag für Tag große Stückzahlen bewegt. KUMAVISION med bietet neben umfangreichen Funktionalitäten für Lager & Logistik inklusive einer Konsignationslagerverwaltung auch eine Anbindung an das in der Branche weit verbreitete Etikettendruckprogramm Nice Label: „Über eine Schnittstelle übermitteln wir die Daten aus einem Fertigungsauftrag direkt an Nice Label und generieren so selbst komplexe Etiketten komfortabel“, sagt Müller. Auch die nationalen Besonder­ heiten für den Export sind in der Branchenlösung hinterlegt. Lösung mit Mehrwert „Die Branchenlösung KUMAVISION med bringt einen für die Medizintechnik-Branche ausgezeichneten Funktionsumfang mit. Sie bildet damit die Basis für eine schnelle und erfolgreiche ERP-Einführung wie bei Joline in sechs Monaten“, resümiert Müller. Eine Partnerschaft mit Zukunft: Die Medizintechnik-Spezialisten haben bereits Folgeprojekte wie die Einführung von KUMAVISION med bei ausländischen Tochterunternehmen und die mobile Anbindung des Außendiensts auf der Agenda stehen.

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION med Herausforderung Abbildung der hohen Fertigungstiefe in Verbindung mit leistungsstarken Funktionen für Kalkulation und Controlling Besondere Effizienz Umfassende branchenspezifische Funktionen für Medizintechnik bereits im Standard der ERP-Software enthalten

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Referenz

Ein CRM   für alle Fälle BROCKHAUS Unternehmensgruppe führt Microsoft Dynamics CRM ein

Fünf Geschäftsbereiche, drei Sparten, drei Firmen, ein gemeinsames Dach. So ist die BROCKHAUS Unternehmensgruppe aufgestellt. Die Branchen Stahl, Umwelt und Messtechnik sind zwar sehr verschieden, die Geschäftsleitung wollte dennoch in der IT einen gemeinsamen Nenner etablieren, um Kundenmanagement, Vertrieb und Reporting einheitlich zu gestalten. Eine Lösung für diese Herausforderung fand sie bei KUMAVISION mit Microsoft Dynamics CRM.

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ie mittelständische BROCKHAUS Unternehmensgruppe mit Sitz in Plettenberg und Lüdenscheid hat sich in drei komplementären Geschäftsfeldern etabliert. Die Sparte Stahl verfügt über ein Kaltwalzwerk und bietet zudem Feinblechzuschnitte nach individuellem Kundenwunsch. Die Sparte Umwelt bewegt sich im klassischen Anlagenbau und Recycling von Stahl und Metallschrotten. Die Sparte Messtechnik wiederum bestimmt magnetische Werkstoffeigenschaften und kommt vor allem bei F&E sowie der Qualitätssicherung zum Einsatz. Bei aller Verschiedenheit der Geschäftsfelder tritt BROCKHAUS als homogene Unternehmensgruppe am Markt auf. Deshalb war die Geschäftsleitung auf der Suche nach einer Softwarelösung, die einerseits flexibel genug ist, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen genügend Raum zu geben. Andererseits sollte sie den Vertrieb bereichsübergreifend unterstützen und ein einheitliches Reporting ermöglichen sowie das Kundenmanagement auf eine neue Stufe stellen: Die bisher teils noch dezentral gepflegten Kundendaten sollten zusammengeführt werden.

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Flexible CRM-Lösung Als einheitliche Plattform hatte man sich bei BROCKHAUS auf ein einheitliches CRM-System festgelegt. Die Anforderungsprofile waren allerdings je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Von der Marketing- und Vertriebsunterstützung bis hin zur kompletten Projektdokumentation reichten die Wünsche, die aus den einzelnen Bereichen zusammengetragen wurden. KUMAVISION zeigte, dass sie all dies in Microsoft Dynamics CRM abbilden konnte, und erhielt den Zuschlag. Weltweites Portal für Händler Im Unternehmensbereich Messtechnik war die Entwicklung eines weltweiten Händlerportals die zentrale Herausforderung. Die KUMAVISION realisierte eine Lösung auf Basis von Microsoft SharePoint, die bidirektional an das CRM angebunden ist. Die Handelsvertreter hinterlegen auf dem Portal die Ergebnisse ihrer Interessentenkontakte und Kundenbesuche, wobei die Daten über das Portal direkt in die Verkaufschancenbewertung des CRM einfließen. Dort


Referenz

Microsoft Dynamics CRM verbindet die Unternehmensbereiche Messtechnik, Stahl und Umwelttechnik

stehen sie dem Innendienst zur Verfügung, der auf Basis dieser Informationen bei Bedarf ein Angebot im ERP-System erstellt. Als PDF-Dokument steht dieses dann automatisch auch in CRM und SharePoint-Portal zur Verfügung. „Durch die clevere Verbindung von Handelsvertretern und Innendienst über das CRM haben wir die einzelnen Stufen im Vertriebsprozess deutlich besser dokumentiert“, erklärt Ole Hoffman, IT-Verantwortlicher bei der BROCKHAUS Messtechnik. Kommt es zum Auftrag, werden die Daten aus dem CRM an das vorhandene ERP-System übertragen, die doppelte Datenerfassung entfällt. CRM mit Mehrwert In der Umwelttechnik werden hauptsächlich Anlagen entwickelt, gebaut und gewartet. Die Verwaltung und Dokumentation der Projekte erfolgte überwiegend in MS OfficeAnwendungen, ein ERP-System war nicht vorhanden. Diese Aufgaben hat jetzt Microsoft Dynamics CRM übernommen. Sobald eine Anfrage von Kundenseite kommt, wird im CRM eine Projektnummer vergeben. Alle weiteren Dokumente wie zum Beispiel Angebote, Aufträge oder Rechnungen werden unter dieser Nummer im CRM verwaltet. BROCKHAUS kann dabei mit Microsoft Dynamics CRM die Anforderungen des Unternehmensbereichs komplett abdecken. „Wir haben mit der Lösung der KUMAVISION ein CRM-System mit einigen ERP-Funktionalitäten erhalten. Dadurch sind unsere Prozesse deutlich effizienter und unsere Projektdokumentation viel transparenter geworden“, lobt Rüdiger Weber, Geschäftsführer bei BROCKHAUS Umwelt. Das CRM ist dabei kein geschlossenes System: Über eine Schnittstelle werden die Daten bidirektional an die bereits vorhandene Finanzbuchhaltung übertragen. Aber auch wenn es um die Wartung der Anlagen geht, erweist sich Dynamics CRM als nützliches Hilfsmittel. So sorgt der Servicekalender dafür, dass Techniker und Fahrzeuge möglichst effizient eingesetzt werden.

Kataloge als PDF-Datei mit eigenen Preisen und eigener Artikelauswahl“, berichtet Weber aus der Praxis. Integrierte Lieferantenbewertung Im Bereich Stahl führten das Kaltwalzwerk und das Stahl Service Center zwei getrennte Kundenlisten. Sie wurden in Dynamics CRM zusammengeführt, um einen besseren Überblick zu haben und so Synergieeffekte nutzen zu können. „Wir können unsere Kunden jetzt viel gezielter beraten, da wir den Kunden ganzheitlich betrachten“, erklärt Marc Ohle, IT-Verantwortlicher und Mitarbeiter des Controllings bei Brockhaus. Wichtig für diese Sparte ist auch die Lieferantenbewertung. Je nach eingekauftem Produkttyp werden die Zuverlässigkeit und die Qualität der gelieferten Ware bewertet. So ergibt sich für Controlling, Einkauf und Qualitätsmanagement ein differenziertes Bild über die Leistungsfähigkeit der Geschäftspartner. Auch weitere klassische CRM-Funktionen kommen hier zum Einsatz. Der Vertriebsprozess wird mit exakt dokumentierten Besuchsberichten, einer Verkaufschancengewichtung und automatisierten Folgeprozessen gestrafft und effizienter gestaltet. So werden Aufgaben ohne manuelle Zwischenschritte direkt an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. „Dynamics CRM hat uns in vielen Bereichen schneller und effektiver gemacht“, berichtet Ohle. Reibungsloser Projektverlauf Trotz der Komplexität des Projekts in Verbindung mit mehreren Altsystemen setzte KUMAVISION einen recht kurzfristigen Einführungsplan um. Nach der Kontaktaufnahme im Januar 2011 folgte bereits im Dezember der Echtbetrieb. „Die Zusammenarbeit mit dem Projektteam der KUMAVISION verläuft sehr angenehm“, resümiert Ole Hoffmann. „Da passt einfach alles zusammen – sowohl die fachliche als auch die menschliche Komponente.“ KUMAlive facts

Kundenspezifischer Katalog auf Knopfdruck Ein weiteres Highlight ist die im CRM abgebildete Katalogfunktion, die Artikel, Preise und Lieferanten verwaltet. Die Artikel lassen sich dabei komfortabel in mehrstufigen Produktgruppen organisieren sowie mit Beschreibungen und Bildern versehen. Da nicht jeder Kunde für seine Anlage alle Artikel benötigt, realisierte die KUMAVISION eine Katalogfunktion, die kundenspezifische Kataloge ermöglicht: „Wir erstellen quasi auf Knopfdruck für einzelne Kunden eigene

Eingesetzte Lösung

Microsoft Dynamics CRM Herausforderung

Entwicklung einer CRM-Lösung für drei komplementäre Geschäftsfelder Besondere Effizienz

Einheitlichkeit bei Kundenmanagement, Vertrieb und Reporting straffen die Prozesse

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Referenz

Die Anforderung hocheffizienter Logistik

Der mittelständische Elektronik-Distributor alfatec GmbH& Co. KG beliefert Kunden in der Automobilindustrie, Industrieelektronik, Medizintechnik, Luft-und Raumfahrttechnik sowie im Bereich alternative Energien. Die Stückzahlen gehen dabei in die Millionen. Bereits seit 2005 steuert KUMAVISION electronics die komplexe Logistik des Unternehmens. Mit dem Update auf die aktuelle Version wurden die flexiblen Prozesse nochmals verbessert und die Kundenbindung per Electronic Data Interchange (EDI) gestärkt. Das Beispiel zeigt, dass effiziente EDI-Lösungen nicht nur Konzernen vorbehalten sind.

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enn eine Produktgruppe die Bezeichnung „Massenware“ verdient, dann sind es elektronische Bauteile. Millionenfach landen Dioden, Kondensatoren und Widerstände auf Platinen und dringen auf diesem Weg in fast jeden Bereich unseres Alltags vor. Den Elektronik-Distributor stellen diese Kleinteile vor einige logistische Herausforderungen. Einerseits bedient er seine Kunden in der Regel noch am Tag der Bestellung, andererseits muss er selbst mit Lieferzeiten von bis zu 16 Wochen rechnen. Damit das Lager dennoch immer richtig gefüllt ist, setzt dies eine sehr exakte Auswertung des Bestellverhaltens der Kunden voraus. Nicht weniger kniffelig ist die schiere Masse, die das Unternehmen abwickeln muss. Jedes Bauteil wird nur für Cent-Beträge gehandelt, dafür aber in sehr großen Mengen. „Das Volumen ist schon gewaltig und steigt stetig“, berichtet der IT-Leiter des Unternehmens. EDI voll integriert Bereits seit 2005 schwingt KUMAVISION electronics den Dirigentenstab über diesem Orchester und sorgt für Transparenz in CRM, Verkauf, Bestellprozess und Logistik. Als das Update auf die aktuelle Version von Micosoft Dynamics NAV anstand, nutzten die Projektpartner diese Gelegenheit, um alle Prozesse auf den Prüfstand zu stellen und noch näher an den Branchenstandard zu rücken. Großes Augenmerk erhielt dabei die elektronische Anbindung der Kunden

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über EDI. „Wir hatten zwar zuvor schon EDI-Schnittstellen implementiert, aber jetzt ist EDI über das EDX-Modul der KUMAVISION in allen Bereichen voll integriert“, so der ITLeiter. Konkret bedeutet dies: Wenn ein Auftrag über einen per EDI angebundenen Kunden kommt, sind alle Parameter direkt im System erfasst. Fehleranfälliges manuelles Eintippen entfällt. Anhand der internen und externen Daten führt das Modul automatisch diverse Plausibilitätskontrollen durch. „Wenn ein Kunde üblicherweise 1000 Stück pro Woche bestellt und plötzlich eine Million Einheiten ordert, dann schlägt das System vor, das nochmals zu prüfen“, so ein Beispiel aus der Praxis. Automatische Folgeprozesse Die zahlreichen Lieferanten des Distributors, die wiederum ihre individuellen EDI-Schnittstellen unterhalten, können jetzt nahtlos über das neue EDX-Modul integriert werden. Die standardisierte Anbindung von KUMAVISION electronics mit EDX an den EDI-Dienstleister Seeburger sorgt dafür, dass es keine Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Seeburger bereitet die EDX-Daten entsprechend den spezifischen Unternehmensstandards automatisch auf. Auf dieser sicheren Basis können auch automatische Folgeprozesse angestoßen werden. Je nach Bestand werden beispielsweise bei einer Order automatisch Bestellvorschläge unterbreitet, die wiederum direkt elektronisch an den Lieferanten wei-


Referenz

Mehr Effizienz dank automatisierter Logistik und EDI bei der alfatec GmbH & Co. KG

keine Seltenheit. Wenn wir diese alle manuell erfassen müssten, würde das enorm viel Arbeitskraft binden“, berichtet der IT-Leiter. Mit KUMAVISION electronics konnte das Unternehmen deutlich wachsen und seine schlanken Strukturen in Einkauf und Vertrieb beibehalten. Da der Einkauf dank EDI und ERP-Software nachhaltig von administrativen Aufgaben entlastet wird, kann er sich wieder verstärkt auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Exakte Dokumentation für die Nachverfolgbarkeit Neben der reinen Zeitersparnis vergrößert KUMAVISION electronics auch die Transparenz im Unternehmen. Denn durch die systemgestützten Abläufe wird jeder Schritt auch sauber dokumentiert. So kann das Unternehmen chargentreu liefern und eine absolute Traceability gewährleisten. Dies eröffnet dem Unternehmen dann auch Märkte mit hohen Anforderungen, wie beispielsweise die Medizintechnik. Insgesamt hat der Einsatz von KUMAVISION electronics die letzten Jahre bei alfatec geprägt: „Ohne KUMAVISION electronics würden im Unternehmen die Abläufe der Gesamtorganisation nicht so nahtlos ineinander greifen und miteinander harmonieren. Daher ist es für uns elementar, einen starken Partner zu haben, auf den wir uns jederzeit verlassen können“, lautet das Resümee.

tergeleitet werden können. Oder steht beispielsweise ein Kundenliefertermin an, prüft das System die Verfügbarkeit im Lager, erstellt automatisch einen Kommissionierschein und löst einen Versandauftrag aus. Die Beschriftung der Versandpakete erfolgt dabei individuell. „Wir erfüllen jeden Kundenwunsch“, so der IT-Leiter. Vor dem Versand wird das Paket gescannt und erfasst. Die Lieferpapiere werden elektronisch an den Kunden übermittelt, der sie damit direkt in seine Warenwirtschaft einbuchen kann, „Viele unserer Kunden erfassen die Ware nicht mehr am Wareneingang, sondern geben sie direkt in die Produktion. Deshalb ist dieser Schritt sehr wichtig.“ Die von der KUMAVISION realisierte EDI-Lösung erweist sich in der Praxis als überaus flexibel und mitwachsend. Über EDX und Seeburger steht von Haus aus eine Vielzahl von EDI-Formaten nationaler und internationaler Unternehmen zur Verfügung. Damit lässt sich die elektronische Kommunikation mit neuen Kunden, Lieferanten und Standorten in wenigen Minuten einrichten. Konzentration auf das Kerngeschäft Intelligente Logistik und EDI haben die Prozesse bei dem Elektronik-Distributor nachhaltig beschleunigt. Vorgänge können von der Bestellung bis zum Versand ohne manuelle Zwischenschritte durchlaufen werden. Dabei behalten die Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, in die Prozesse einzugreifen. „Bei uns sind 150 Aufträge pro Woche und Kunde

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION electronics Herausforderung

Volle Integration von EDI über das EDX-Modul der KUMAVISION in allen Bereichen Besondere Effizienz

Automatische Folgeprozesse auf Basis der über EDI übermittelten Daten

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ERP aktuell

Kraemer Baumaschinen setzt auf KUMAVISION trade

Innovative Lösungen sind die

halbe Miete Für immer mehr Handelsunternehmen wird das Vermietgeschäft zu einem zweiten Standbein. Die KUMAVISION entwickelte daher in Zusammen­arbeit mit dem Pilotkunden Kraemer Bau­maschinen ein Modul für die ERP-Branchensoftware KUMAVISION trade, das leistungsstarke Funktionen für das Mietgeschäft bereitstellt und gleich­zeitig eine nahtlose Integration in das ERP-System ermöglicht.

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raemer Baumaschinen verfügt über eine mehr als 40-jährige Erfahrung als Baumaschinenhändler. Ob Baumaschinen aller Art, Abbruch- oder Erdbewegungstechnik: Das Vermietgeschäft erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei den Kunden, die von flexiblen Lösungen für den Kurz- und Langzeitbedarf und einer kompetenten Beratung profitieren. Im Zuge eines ohnehin anstehenden Updates der ERP-Software auf Basis von Microsoft Dynamics NAV sollte daher auch das Geschäftsfeld Vermietung besser angebunden werden. Nach einer Sichtung verschiedener Lösungen entschied sich der Baumaschinenspezialist aus Rheda-Wiedenbrück, die ERP-Branchensoftware KUMAVISION trade einzuführen und für das Vermietgeschäft das neu entwickelte Mietmodul der KUMAVISION zu nutzen. „Wir haben uns für das Mietmodul der KUMAVISION entschieden, da es am Markt keine vergleichbare Lösung gibt, die einerseits einen solch außerordentlich hohen Integrationsgrad aufweist und andererseits die Anforderungen des Vermietgeschäfts mit praxisorientierten Funktionen so umfassend abbildet“, erklärt Marcus Kästing, Projektleiter eBusiness bei Kraemer Baumaschinen.

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Transparente Disposition Über einen grafischen Kalender werden vermietete Geräte, Kunden und Mietzeiträume übersichtlich dargestellt. Der Disponent kann Termine und Artikel per Drag and Drop verschieben. Geblockte Termine für Wartungen werden ebenso berücksichtigt wie eine dezidierte Grob- und Feinplanung: So lässt sich etwa in der Grobplanung die Geräteklasse buchen und erst in der Feinplanung das jeweilige Gerät zuweisen. Automatisierte Prüf- und Überwachsungsroutinen stellen sicher, dass auf drohende Engpässe, Überbuchungen oder verspätete Rückgaben zeitnah reagiert werden kann. Maschinen- und Artikelstamm mit Mehrwert Da Baumaschinen abhängig vom Einsatzgebiet mit unterschiedlichsten Anbaugeräten und Ausstattung vermietet werden, kommt der telefonischen Beratung ein zentraler Stellenwert zu. Die Disponenten greifen dabei auf einen Mietmaschinenstamm zu, der alle Geräte mit detaillierten technischen Informationen beinhaltet. Über komfortable Filter können sie so schnell das für den Kunden optimal


ERP aktuell einfache Erfassung und Verwaltung von Zählerständen und weiteren variablen Kosten. „Das System ermittelt aus den Vorher- und Nachher-Werten über eine hinterlegte Preismatrix automatisch die entsprechenden Kosten“, so Kästing. Bei der Abrechnung selbst unterstützt das Mietmodul kundenindividuelle Preislisten, Rahmenverträge und Kundengruppenpreise. Auch die Abrechnung zu unterschiedlichen Terminen abhängig von Kundenvorgaben oder automatische Zwischenabrechnungen bei Langzeitmieten sind möglich. „Die flexible Rechnungsstellung war mit ein Grund, warum wir uns für die KUMAVISION entschieden haben“, erklärt Kästing. Blick für die Branche Typisch für die Baubranche sind Betriebsunterbrechungen bei schlechtem Wetter. Übermittelt der Kunde in einem solchen Fall eine so genannte Freimeldung an den Verleiher, können diese Tage bei der Abrechnung flexibel berücksichtigt werden. Weiterhin lassen sich kundenspezifische Betriebskalender hinterlegen. Davon unabhängig erstreckt sich die obligatorische Maschinenversicherung auf den gesamten Mietzeitraum. „Gerade bei der Berücksichtigung solcher branchenspezifischen Besonderheiten hat sich gezeigt, dass die KUMAVISION über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügt“, blickt Kästing zurück.

Für jede Aufgabe die passende Lösung

passende Gerät auswählen. Auch Fragen wie „Welches Zubehör passt auf welche Maschine?“ lassen sich zielgerichtet beantworten. „Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal der KUMAVISION-Lösung, das können die Mitbewerber in dieser Tiefe nicht“, berichtet Kästing. Die Grunddaten der Maschinen müssen dabei nur einmal erfasst werden. Kommen ähnliche Geräte hinzu, genügt es, abweichende Merkmale und Zubehör zu erfassen. Rentabilitätsberechnung auf Knopfdruck Da KUMAVISION trade eine vollständige Finanz- und Anlagenbuchhaltung mitbringt, verspricht sich Kästing auch für das Controlling mehr Transparenz. „Neben dem Auslastungsgrad lässt sich auch die Rentabilität einer Maschine auf Knopfdruck berechnen. Da wir mit einem durchgängigen ERP-System arbeiten, fließen auch sämtliche Wartungs- und Reparaturkosten sowie interne Aufwände in die Berechnung ein. Das ist mit einer reinen Insellösung nicht mehr abbildbar“. Dabei geht es für Kästing nicht nur um eine finanzielle Betrachtungsweise: „Wir sehen sofort, ob bestimmte Maschinen oder Ausstattungsvarianten besonders gefragt sind, und können so unseren Gerätepark fortlaufend optimieren“. Flexible Abrechnungsmodelle Für das Vermietgeschäft typisch ist eine Abrechnung, die fixe und variable Positionen miteinander kombiniert. So müssen bei der Rechnungsstellung neben der Tagesmiete auch Maschinenstunden, die über die vereinbarte Pauschale hinausgehen, sowie Verbrauch und Verschleiß berücksichtigt werden. Das KUMAVISION-Mietmodul erlaubt daher die

Vom Verleih in den Handel Wenn Maschinen aus dem Verleih in den Verkauf gehen, zeigen sich die Stärken der Kombination aus Mietmodul und ERP-Software besonders deutlich: „Sämtliche erfasste Positionen fließen in die Kalkulation und Bewertung von Gebrauchtmaschinen ein. Ob Anschaffungspreis inklusive Abschreibung, aus dem Verleihgeschäft erwirtschaftete Erträge, Service- und Reparaturkosten oder Betriebsstunden – alle zur Preisfindung erforderlichen Punkte sind ja bereits im System vorhanden“, erklärt Kästing. Ein weiterer Vorteil: Die detaillierten Informationen aus dem Mietmaschinenstamm lassen sich auch für Online-Kataloge etc. nutzen. Zukunftssichere Lösung Durch die zahlreichen neuen Möglichkeiten sieht sich Kraemer Baumaschinen in der Entscheidung weg von einer Insellösung zu einem integrierten System voll bestätigt: „Das einmalige Zusammenspiel des neu entwickelten Mietmoduls mit einer leistungsfähigen ERP-Software auf Basis der bewährten Plattform Microsoft Dynamics NAV eröffnet uns nicht nur ein neues Maß an Effizienz und Transparenz, sondern auch wertvolle Investitions- und Zukunftssicherheit“, resümiert Kästing. KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION trade, optionales Mietmodul Herausforderung Prozesse des Mietgeschäfts in der Breite und in der Tiefe abbilden Besondere Effizienz Durchgängige Datenhaltung im ERP-System ermöglicht ganzheitliche Betrachtung und Auswertung aller Vermietvorgänge

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Referenz

ERP is 21DIAMONDS Best Friend Europas größter Onlineshop für Schmuck setzt auf KUMAVISION trade Vom Start-up zum Marktführer in weniger als einem Jahr: Der Online-Shop 21DIAMONDS begeistert seine Kunden mit Schmuckstücken, die nach eigenen Vorstellungen konfiguriert werden können. Hochwertiger Designer- und Modeschmuck sowie eine umfangreiche Kollektion an Trend- und klassischen Luxusuhren bereichern das vielfältige Sortiment. Das kontinuierliche Wachstum bewältigt das Münchener Unternehmen mit der ERP-Branchenlösung KUMAVISION trade auf Basis von Microsoft Dynamics NAV.

21DIAMONDS legt bei individualisierten Schmuckstücken höchsten Wert auf deutsche Goldschmiedekunst und arbeitet mit Spezialisten zusammen, die seit Jahrzehnten renommierte Schmuckhersteller beliefern. Design- und Modeschmuck wird nicht nur von internationalen Top-Schmuckmarken sondern auch von einer Vielzahl junger Designer bezogen. „Wir haben wie jedes Start-up klein angefangen, am Anfang reichten uns einfache Excel-Listen zur manuellen Artikel- und Lagerverwaltung. Durch unser starkes Wachstum, ein sich stetig vergrößerndes Sortiment und die damit verbundene Vielzahl von Lieferanten sind wir aber schnell an unsere Grenzen gestoßen“, beschreibt Alexander Emmerich, COO bei 21DIAMONDS, die Motivation für die Einführung einer ERP-Software. ERP als Wachstumsmotor Bei der Wahl einer geeigneten Softwarelösung tendierte das Unternehmen anfangs noch zu einer kleineren Lagerverwaltung beziehungsweise reinen Warenwirtschaft. „Das wäre sicherlich anfangs die einfachere Lösung gewesen. Wir wollten jedoch eine flexible und zukunftssichere Lösung, die mit unserem starken Wachstum jederzeit Schritt halten kann“, kommentiert Emmerich. Nicht zuletzt auf Empfehlung anderer Start-ups entschied sich 21DIAMONDS für die Plattform Microsoft Dynamics NAV und die ERP-Lösung der KUMAVISION für den Großhandel. „Mit der KUMAVISION setzen wir auf einen Partner, der nicht nur eine langjährige Erfahrung vorweisen kann, sondern auch über ausreichend Ressourcen verfügt, um uns umfassend zu betreuen“, ergänzt Emmerich.

Auftrag im August, live im Oktober Zwischen Auftrag und Echtbetrieb lagen bei 21DIAMONDS weniger als acht Wochen. „Das Weihnachtsgeschäft beginnt für uns bereits im Herbst, so dass wir extrem unter Zeitdruck standen“, erklärt Emmerich. Die KUMAVISION entschied sich daher für eine agile Vorgehensweise: Sie führte KUMAVISION trade im Standard ein und verzichtete im Vorfeld bewusst auf größere kundenindividuelle Anpassungen. Im Live-Betrieb analysierte man gemeinsam, wo noch Handlungsbedarf bestand. „Einige Anpassungen mussten quasi über Nacht eingebaut werden. KUMAVISION hat uns dabei sehr gut unterstützt“, blickt Emmerich zurück. Das Start-up verfügte über wenig Erfahrung mit ERP-Systemen. „Wir waren froh, dass wir bei KUMAVISION für jedes Themengebiet kompetente Ansprechpartner hatten“, sagt Emmerich.

Sieben Tagen die Woche, 24 Stunden täglich geöffnet – der 21DIAMONDS-Webshop

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Nahtlose Webshop-Anbindung Da 21DIAMONDS ausschließlich auf den Online-Handel setzt, bildet der Webshop den Dreh- und Angelpunkt für alle Bestellungen und ist das führende System. Auftrags- und Kundendaten werden im Shop erfasst und automatisch an das ERP-System übertragen, das diese Daten lediglich für die entsprechenden Folgeprozesse nutzt. „Die Entwicklung einer Schnittstelle zum Shop war für die KUMAVISION sicherlich eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt. Wir haben eine sauber programmierte Lösung erhalten, mit der wir die Funktionsvielfalt des Shops voll ausreizen können“, erklärt Emmerich. Bestellt, verpackt, verschickt Im Bereich Lager und Logistik kann die Branchenlösung KUMAVISION trade ihre Stärken voll ausspielen. An die Stelle eines manuell verwalteten Lagers ist ein modernes Logistikkonzept getreten. Das ERP-System vergibt bei Bedarf eigene Artikelnummern, schlägt automatisch passende Lagerplätze vor und erstellt Listen mit Pickpositionen, die mehrere Bestellungen zusammenfassen. „KUMAVISION trade hat den Anteil der Kundenzufriedenheit merklich erhöht und den Durchsatz im Lager nachhaltig gesteigert“, so Emmerich. Bereits in ­Planung ist die zeitnahe Einführung von Scannern im Lager, um die Ein- und Auslagerung weiter zu beschleunigen. Ein weiterer Vorteil: Die elektronische Anbindung des ERP-Systems an verschiedene Logistikdienstleister erlaubt es, Versandlaufzeiten und Versandkosten auszuwerten und zu optimieren. Zur Kundenzufriedenheit tragen auch automatisch verschickte E-Mails mit voraussichtlichem Liefertermin und Tracking-Codes zur Sendungsverfolgung bei.

Effizienter Einkauf Auch im Einkauf stehen 21DIAMONDS eine Vielzahl von praxiserprobten Funktionen bereit: Top-Seller und Ladenhüter lassen sich per Knopfdruck abrufen. Automatische Bestellvorschläge, abhängig von Mindestbestellmengen und Losgrößen, sorgen für Warennachschub zu optimalen Konditionen. Bestellungen bei Goldschmieden werden zusammengefasst, gleichzeitig bleibt für eine artikelbezogene Nachkalkulation die Zuordnung auf den einzelnen Artikel erhalten. Neben dem Einkauf klassischer Lagerware unterstützt das ERP auch Drop-Shipping. Single Point of Information Aber auch an anderen Stellen profitiert der Online-Händler von den Möglichkeiten der ERP-Software: „KUMAVISION trade stellt uns alle relevanten Informationen an einer Stelle gesammelt zur Verfügung. Das hohe Maß an Transparenz erlaubt es uns, schnell auf drohende Waren- oder Personalengpässe zu reagieren und die strategischen Weichen richtig zu stellen“, schließt Emmerich.

KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION trade Herausforderung Entwicklung einer Schnittstelle zur Anbindung des Webshops Besondere Effizienz

Optimierte Abläufe in Lager & Logistik, Anbindung von Versanddienstleistern, Bestellvorschläge

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Wissen

Seit über 20 Jahren setzt Liedeco als Anbieter und Konfektionär von hochwertigen Sonnen- und Sichtschutzprodukten sowie von Innendekorationsartikeln Trends. Das Unternehmen verstärkte die ERP-Lösung KUMAVISION factory durch das für Microsoft Dynamics NAV entwickelte SRM-Modul, um Bestellprozesse, Forecast-Planung und Lagerhaltung nachhaltig zu optimieren.

B

ei einem umfangreichen Produktsortiment mit über 4.000 aktiven Artikeln bildet eine effiziente Beschaffungsstrategie die zentrale Herausforderung an ein Handelsunternehmen wie Liedeco. Grundlage für die Beschaffungsplanung war bisher die Auswertung der Einkaufshistorie und eine daraus resultierende lineare Hochrechnung. „Dieses Vorgehen führte mitunter einerseits zu ärgerlichen Fehlmengen, andererseits zu kostspieligen Beständen“, beschreibt Thomas Sander, ­E inkaufsleiter bei Liedeco, die Motivation, die Dispo­sition zu optimieren. Nach einer ausführlichen Findungsphase entschied man sich für das SRM-Modul der KUMAVISION zur automatisierten Bestands- und Beschaffungsoptimierung. Ausschlaggebend war neben einer nahtlosen Integration in d ­ ie ERP-Software und einer attraktiven Preisgestaltung auch die Branchenkompetenz des Partners: „Die KUMAVISION hat großes Verständnis für unsere Prozesse im Einkauf und Lager mitgebracht“, erklärt Sander. Keine Chance für Ladenhüter Das SRM-Modul ermöglicht es Liedeco, mit ABC-Analysen die Kapitalbindung der Artikel unkompliziert zu analysieren. In Kombination mit einer XYZ-Analyse, die den tatsächlichen Verbrauch abbildet, lassen sich optimale Bevorratungsstrategien für die einzelnen Artikel einfach ableiten.

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„Wir erkennen Veränderungen im Produktzyklus viel früher und sehen auf einen Blick, ob sich ein Artikel auf dem aufsteigenden oder absteigenden Ast befindet“, berichtet Sander aus der Praxis. Die so gewonnenen Prognosen eröffnen Liedeco zahlreiche neue Handlungsalternativen: So kann der Vertrieb für bestimmte Produkte rechtzeitig forciert werden, Bestellungen erhöht oder storniert werden. Die Prognosen aus dem SRM-Modul sind für Liedeco umso wertvoller, als das Unternehmen auf verschiedenen Beschaffungsmärkten tätig ist. Während die eigene Produktion im Inland kurze Lieferzeiten ermöglicht, betragen die Lieferzeiten in Fernost oft mehr als drei Monate. „Sie können dort nicht einfach eben mal nachbestellen, wenn ein Artikel besonders gut läuft. Ohne eine zuverlässige Planung mit belastbaren Zahlen sind Sie verloren“, bringt Sander die Ausgangslage treffend auf den Punkt. Der Einsatz des SRMModuls erlaubt es Liedeco nicht nur, mit einer optimierten Beschaffungsstrategie Engpässe zu vermeiden. Es lässt sich auch dazu nutzen, die Überseecontainer optimal auszulasten und so die Transportkosten zu reduzieren. Effiziente Forecast-Planung Die Forecast-Planung mit Lieferanten ist ein wichtiges Element der neuen Beschaffungsstrategie, das Liedeco derzeit weiter ausbaut. Das SRM-Modul ermittelt dabei belastbare Forecast-Szenarien für Produkte mit langen Lieferzeiten.


Wissen

Höhere Lieferfähigkeit, niedrigere Fehlmengen Liedeco optimiert Lagerhaltung mit dem SRM-Modul der KUMAVISION

Hohe Kundenzufriedenheit durch kurze Lieferzeiten und ein umfangreiches Sortiment

Mit den Lieferanten dieser Produkte können dann entsprechende Mengen vereinbart werden, die nach und nach abgenommen werden. Da der Lieferant so auf Vorrat produzieren kann, werden die Lieferzeiten kurz gehalten. Fundierte Entscheidungshilfe Bei bestimmten Artikeln besteht die Möglichkeit, sie entweder im Inland zu beschaffen oder sie direkt aus Fernost zu importieren. Höheren Beschaffungskosten stehen dann höhere Lieferzeiten gegenüber. „Wir planen, mit Hilfe der SRM hier einen Vollkostenansatz zu verfolgen, der auch die Finanzierung berücksichtigt und bei Bedarf Make-or-BuyEntscheidungen abbildet“, gibt Sander einen Ausblick auf kommende Anwendungsszenarien. Lösung mit Zukunft „Das SRM-Modul hat unsere Prozesse vereinfacht und transparenter gemacht. Wir haben die Fehlmengen deutlich gesenkt und unsere Lieferfähigkeit erhöht“, resümiert Sander. Reduzierte Fehlmengen im fünfstelligen Bereich illustrieren exemplarisch das Potenzial der Lösung und versprechen einen schnellen Return On Invest. Wichtig für Sander ist die korrekte Einordnung des SRM-Moduls: „Das Ganze ist kein Autopilot, der Einkauf und Logistik im Alleingang abwickelt. Richtig eingesetzt, bietet das Modul der KUMAVISION aber mit belastbaren Prognosen eine ausgesprochen wertvolle Unterstützung für die Praxis.“

Selbst ist das System – so werden Bestand und Logistikprozesse automatisch optimiert Wer die Bestände in seinem Lager optimal führen will, muss in Microsoft Dynamics NAV zahlreiche Einstelloptionen überwachen. Es gilt, Parameter korrekt festzulegen und regel­ mäßig zu überprüfen. Schon bei geringer Artikelzahl bedeutet das einen erheblichen administrativen Aufwand, da sich die entsprechenden Einstellungen bisher nur manuell vornehmen ließen. Außerdem fehlen in den meisten Fällen belastbare Grunddaten, um Einstellungen für die Zukunft vorzunehmen. Mit dem SRM-Modul hat KUMAVISION einen Regelkreis zwischen dem ERP-System und einer Kontrollinstanz aufgebaut. Ein selbstregulierender Mechanismus nutzt Lagerdaten aus dem ERP-System, klassifiziert sie nach Wert und Gängigkeit, erstellt eine Prognose und liefert optimierte Parameter an das ERP-System zurück. Der Regelkreis wird periodisch automatisch durchlaufen. Dabei fließen die früheren Reaktionen der ERP-Software ebenso wie geänderte Rahmenbedingungen in die verfeinerten Parameter ein. Diese permanente Neujustierung ist nur möglich, weil das SRM-Modul nahtlos in die Branchenlösungen der KUMAVISION integriert ist. Neben dieser automatischen Einstellung von Systemparametern verfügt das SRM-Modul auch über Analysewerkzeuge, die Gründe für Störungen in den einzelnen Prozessen aufzeigen. So wird ein optimaler Lagerbestand hinsichtlich Kapitalbindung, Beschaffungskosten und Lieferfähigkeit erreicht.

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Referenz

Licht

iPEK kombiniert

KUMAVISION factory mit Kanban

Kanäle oder Pipelines sind wie schwarze Löcher. Was im Innern vor sich geht, kann keiner sehen. Es sei denn, die Inspektionssysteme der Firma iPEK kommen zum Einsatz. Mit Schwenkkameras und Fahrwagen liefern sie bewegte Bilder selbst aus der engsten Röhre. Bei den Unternehmensprozessen brachte die auf Microsoft Dynamics NAV basierende ERP-Lösung KUMAVISION factory Licht ins Dunkel.

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as Unternehmen iPEK ist hoch spezialisiert und sehr erfolgreich. Innerhalb von 20 Jahren wuchs aus einer Idee ein internationales Unternehmen mit knapp 100 Mitarbeitern und einem weltweiten Vertriebsnetz. An zwei Standorten konstruiert, fertigt und montiert das Unternehmen Spezialfahrzeuge, die mit modernster Technik Kanäle und Pipelines inspizieren und analysieren. Das rasante Wachstum brachte jedoch bei der internen Organisation einige Herausforderungen mit sich: Der österreichische Firmensitz in Hirschegg befindet sich in der Enklave Kleinwalsertal, die nur von Deutschland aus zugänglich ist. Als dort die Räumlichkeiten aus allen Nähten platzten, war ein weiterer Standort auf deutscher Seite in Sulzberg bei Kempten die logische Konsequenz – grenzüberschreitender Warenverkehr inklusive. Aber auch die Prozesse – insbesondere in der Materialbeschaffung – waren für den rasant steigenden Absatz nicht mehr effizient genug. Deshalb musste eine Lösung gefunden werden.

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Hohe Fertigungstiefe „Ein ERP-System muss alles können – vom Schiffsbau bis zum Kinderspielzeug“, erläutert iPEK-Geschäftsführer Florian Pfefferle seine Überlegungen bei der Auswahl der richtigen Unternehmenssoftware. „Wir brauchten aber eine Lösung, die genau auf unsere besonderen Gegebenheiten passt.“ Er meint damit nicht nur die eng verflochtenen Standorte in zwei verschiedenen Ländern, sondern auch die hohe Fertigungstiefe, die iPEK pflegt. Ob es nun die Leiterplattenbestückung der elektronischen Komponenten ist oder die mechanischen Werkstücke: „Es gibt fast kein Bauteil, das wir nicht auch selbst fertigen könnten“, so Pfefferle. Ironischerweise war es genau diese hohe Fertigungskompetenz, die immer wieder zu Schwierigkeiten führte. Denn vor der Einführung von KUMAVISION factory wurde ohne Stücklisten direkt aus der Zeichnung montiert. Die rund 6000 verschiedenen Bauteile lagerten im Hochregal und keiner wusste genau, wie der Lagerbestand war. So wurde erst während der Montage deutlich, welche Bauteile fehlten und nachproduziert werden mussten.


Referenz

am Ende des Tunnels

Die Inspektionssysteme der österreichischen Firma iPEK untersuchen Kanäle und Pipelines

Geringer Bestand – keine Fehlteile Durch die Umstellung auf ein Kanban-System stellte sich bei iPEK ein zuverlässiger Materialfluss ein. KUMAVISION factory gleicht derweil den Lagerbestand mit eingegangenen Bestellungen und Fertigungsaufträgen ab und steuert die Produktionsmenge. „Die Kanban-Karte löst die Fertigung aus – das ERP-System steuert die erforderliche Menge“, erklärt Pfefferle. Diese Kombination hat sich schnell bewährt: „Wir haben heute einen geringeren Lagerbestand und trotzdem keine Fehlteile mehr“, berichtet der Geschäftsführer. Und noch etwas hat sich in der Lagerhaltung verändert. Während früher jedes Quartal eine 80-Prozent-Inventur fällig war, musste das Lager bis heute - sechs Monaten nach Softwareeinführung – kein einziges Mal kontrolliert werden. „Die Bestände stimmen einfach“, erklärt Pfefferle. Make or buy? Auch an anderer Stelle verhindert KUMAVISION factory Fehlteile: Fordert ein Mitarbeiter ein bestimmtes Bauteil an, löst dies einen komfortablen Intercompany-Bestellprozess aus. Direkt aus dem ERP-System entsteht ohne manuelle Zwischenschritte ein Fertigungsauftrag. Der Disponent kann dann je nach Auslastung flexibel entscheiden, ob er intern produzieren lässt oder den Auftrag an einen Zulieferer vergibt. Kommen zusätzliche Veredelungsschritte als Fremdfertigung hinzu, wie beispielsweise die Galvanisierung, so kann aus KUMAVISION factory jederzeit abgerufen werden, wo sich welche Teile befinden. So bleibt auch der Wertefluss stets transparent und nachvollziehbar. Weltweite Varianten Da iPEK Kunden in aller Welt beliefert, müssen die Mitarbeiter bei der Produktion verschiedene Varianten herstellen. Unterschiedliche TV-Standards oder Netzspannungen sind zu beachten. In KUMAVISION factory bleibt die Verwaltung

der Stücklisten dennoch übersichtlich. Denn die Software legt in diesen Fällen keine neuen Artikel an, sondern erstellt lediglich Varianten eines Ausgangsartikels. Von großer Bedeutung für iPEK ist auch die integrierte Seriennummernverwaltung. „Für den Service ist es wichtig zu wissen, auf welchem Softwarestand sich die Geräte befinden“, erklärt Florian Pfefferle. Denn prinzipiell sind die elektronischen Komponenten nach dem Plug-and-Play-Prinzip aufeinander abgestimmt – allerdings nur, wenn sie mit derselben Softwareversion laufen. Gut beraten iPEK nutzt nicht alle Funktionalitäten, die serienmäßig in KUMAVISION factory integriert sind. „Wir machen keine ­Massenproduktion und kennen jede Bestellung mit Vornamen“, so Pfefferle. „So wäre beispielsweise eine Produktionsplanung mit Auslastungsüberwachung bei uns übertrieben.“ Deshalb lernte er auch die gute Beratung durch die KUMAVISION sehr zu schätzen. „Unsere Berater haben sich in der Firma umgehört, unsere Arbeitsweise nachvollzogen und passende Vorschläge gemacht“, erklärt er. „Microsoft Dynamics NAV bietet alles – die Kunst besteht darin, es richtig einzusetzen. Und ­ das ist der KUMAVISION bei uns perfekt gelungen.“ KUMAlive facts Eingesetzte Lösung KUMAVISION factory Herausforderung Herstellung eines geordneten Warenflusses und einer effizienten Lagerverwaltung Besondere Effizienz Komfortable, länderübergreifende IntercompanyProzesse; transparenter Wertefluss; flexible Make-orBuy-Entscheidung

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Abgefragt

Fünf Fragen zu:

Geschickte  Versandanbindung Eine effiziente Logistikkette erfordert die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Versanddienstleistern. Unternehmen mussten diese bisher in ihrer ERP-Software aufwändig anlegen und pflegen. Im Gespräch mit KUMAlive erklärt Barbara Meergans, Consultant bei der KUMAVISION, wie Anwender der KUMAVISION ERP-Branchenlösungen mit der Versandsoftware V-LOG Effizienz und Kundenservice im Versand steigern und gleichzeitig ihre Kosten nachhaltig senken.

1. Welche Funktionen übernimmt V-LOG?

4. Wie wird V-LOG an die ERP-Lösungen der KUMAVISION angebunden?

Die Versandsoftware übernimmt sämtliche Aufgaben vom Ausfüllen und Drucken der Etiketten über das Erstellen von Frachtlisten und Zolldokumenten bis hin zur Tarifwahl und Tarifberechnung sowie den elektronischen Datenaustausch mit den Logistikdienstleistern. V-LOG ermöglicht das automatische Übermitteln einer E-Mail an den Paketempfänger noch am Versandtag mit individuellen Informationen zur Sendung. Weitere Features wie die integrierte Sendungsverfolgung (Track & Trace) fördern die Kundenbindung.

2. Für welche Unternehmen eignet sich V-LOG? V-LOG eignet sich für alle Unternehmen, die Waren und Güter versenden. Kleinere Versandmengen sind ebenso mit V-LOG zu bedienen wie sehr hohe Volumen mit vielen tausend Sendungen pro Tag. Derzeit werden ca. 120 Millionen Packstücke pro Jahr mit V-LOG abgewickelt. Unsere Erfahrung zeigt, dass bereits Unternehmen mit 10–20 Sendungen am Tag mit V-LOG Effi­z ienz und Kundenservice im Versandbereich steigern können.

3. Welche Versanddienstleister werden unterstützt? V-LOG erlaubt die freie Wahl von Briefpost, Paketdienstleister und Spedition. Als Multicarrier-System unterstützt es neben allen führenden international tätigen Logistikdienstleistern auch nationale und regionale Anbieter. Expressversand ist ebenso möglich wie die Gefahrgutabwicklung. Der Anbieter MHP übernimmt dabei die Entwicklung und Pflege der Schnittstellen zu den einzelnen Dienstleistern.

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Die ERP-Branchenlösungen übertragen alle relevanten Daten über eine Standardschnittstelle an V-LOG. Dabei arbeiten lediglich die Mitarbeiter im Versand auf der V-LOG-Oberfläche. Alle weiteren Aufgaben wie beispielsweise das Erfassen von Bestellungen und Kundendaten erfolgt weiterhin in der gewohnten ERP-Umgebung Dynamics NAV. Von der Versandsoftware ermittelte Daten wie Frachtkosten oder TrackingNummern werden automatisch an das ERP-System übertragen und können direkt für Fakturierung und Kundenservice weiterverwendet werden.

5. Bietet die Erweiterung besondere Unterstützung für den Export? Wer Waren ins Ausland versendet, muss prüfen, ob Embargos bestehen oder ob Geschäftskontakte zu bestimmten Unternehmen oder Personen zulässig sind. Über das optionale Modul S-CHECK lässt sich diese Sanktionsprüfung automatisiert im Zuge der Versandabwicklung durchführen. Eine vom Anbieter regelmäßig aktualisierte Liste stellt sicher, dass die Prüfung stets auf Basis aktueller Daten erfolgt. Ausfuhren werden gegen einen elektronischen Zolltarif geprüft. Die Ergebnisse erlauben sichere Entscheidungen, ob eine Ausfuhr genehmigungspflichtig ist oder nicht. Für die automatisierte Zollabwicklung steht das Modul Z-ATLAS zur Verfügung. Es ersetzt schriftliche Zollanmeldungen und Verwaltungsakte wie etwa Steuerbescheide durch elektronische Nachrichten. Die nahtlose Integration in die KUMAVISION-Branchenlösungen vereinfacht und beschleunigt die Import- und Exportabwicklung.


Standorte KUMAinfo

Kompetente Beratung

Hamburg

immer nah:

Hannover

Die Standorte der KUMAVISION

Dortmund Erfurt

Nürnberg Stuttgart Augsburg Memmingen Basel (CH)

Waldshut

Zürich (CH)

Veranstaltungen Fachforum Medizintechnik 14. März, Stuttgart

Markdorf

München

Bregenz (A)

Fachmesse Expolife für Sanitäts-, Rehaund Orthopädietechnik 11. bis 13. April, Kassel

Präsentiert wird KUMAVISION med, die maßgeschneiNeben einem sich verschärfenden Wettbewerb werden derte Branchenlösung für alle betriebswirtschaftlichen die regulatorischen Anforderungen an die Hersteller von Aufgabenstellungen bei Händlern und Herstellern Medizintechnik immer härter. Eine wesentliche Rolle bei medizintechnischer Produkte, Sanitäts- und Rehader Abbildung dieser Compliance-Anforderungen spielt Fachhandel sowie Homecare-Dienstleistern. Neben den Neuerungen im Bereich Rezeptverarbeitung zeigt das unternehmensweite ERP-System. Das vom Center for Enterprise Research (Universität Potsdam) veranstal- die KUMAVISION mobile Lösungen zur Anbindung des Außendiensts mit Tablet und Smartphone. tete Fachforum zeigt Strategien und Best Practices. Information und Anmeldung: Information und Anmeldung: med@kumavision.com med@kumavision.com KUMAfair 2013 20. März, Wallisellen/Schweiz Microsoft Dynamics NAV 2013, ERP-Lösungen der KUMAVISION für Fertigung und Medizintechnik sowie die erfolgreiche ERP-Einführung dank agiler Projektmethodik stehen im Mittelpunkt der diesjährigen KUMAfair bei Microsoft in Wallisellen. Auf einem Rundgang durch die neue Büroinfrastruktur bei Microsoft erleben die Besucher bereits heute, wie die Zukunft des Arbeitens in Unternehmen aussehen kann. Information und Anmeldung: schweiz@kumavision.com

Wien (A)

KUMAVISION Kundenforum & Usergroups 4. und 5. Juni 2013, Stuttgart Auch die diesjährige Auflage des bei Kunden und Interessenten beliebten Treffpunkts widmet sich ganz dem gegenseitigen Austausch und der gemeinsamen Weiterentwicklung der ERP-Lösungen von KUMAVISION. Neben vielen branchenspezifischen Inhalten beleuchtet die KUMAVISION weitere innovative Technologie­ themen wie beispielweise Mobility, Reporting und Connectivity. Information und Anmeldung: www.kumavision.com/kundenforum2013

Messen IT & Business, DMS Expo + CRM Expo 24. bis 26. September, Stuttgart Im Mittelpunkt stehen die neuen Versionen der ERPBranchenlösungen für Industrie, Handel und Dienstleistung. Berater der KUMAVISION zeigen, wie Unternehmen von den neuen Möglichkeiten von Microsoft Dynamics 2013 profitieren. Daneben präsentiert die KUMAVISION innovative CRM- und DMS-Lösungen, die durch clevere Workflows Arbeitsabläufe beschleunigen und den administrativen Aufwand nachhaltig reduzieren. Rehacare 25. bis 28. September, Düsseldorf Erfahren Sie, wie die ERP-Software KUMAVISION med professionelle Warenwirtschaft, effizientes Rezeptmanagement, modernes CRM, Fibu und leistungsstarkes Controlling in einer integrierten Lösung bündelt. Die perfekte Anwendung für Unternehmen im Gesundheitsmarkt! Medica 20. bis 23. November, Düsseldorf Schwerpunkt auf der Medica sind die vielfältigen Möglichkeiten, die sich mit KUMAVISION med für die Medizintechnik eröffnen: Qualitätsmanagement, Compliance-Unterstützung, Produktionsplanung und -steuerung, Betriebsdatenerfassung, Lager- und Logistik-Verwaltung sind nur einige der zahlreichen Branchenfunktionen. Weitere Themen: Konzernanbindung und mobiler Einsatz.

Webcasts Aktuelle Themen und Termine finden Sie auf www.kumavision.com/aktuelles KUMAlive 1/13

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Mit KUMAVISION ist mehr drin. Mehr Erfolg!

Die richtige Technik: ERP- und CRM-Lösungen von KUMAVISION Klar: Wer im Wettbewerb vorne mit dabei sein will, muss fit sein. Doch es ist die richtige Technik, die den Unterschied macht zwischen Mittelfeld und Spitze. ERP- und CRM-Lösungen von KUMAVISION sind die richtige Technik. Damit erreichen Sie maximale Transparenz, effiziente Workflows und optimale Zusammenarbeit. Ob Industrie, Handel, Healthcare oder Dienstleistungen: In welchem Wettbewerb Sie auch starten – mit KUMAVISION ist mehr drin. Mehr Erfolg.

KUMAVISION AG Tel. +49 800 5862876 www.kumavision.com

KUMAlive 1-2013  

KUMAlive, das Kundenmagazin des ERP- und CRM-Spezialisten KUMAVISION, widmet sich im Titelthema der agilen Einführung von ERP-Lösungen auf B...