Page 1

O

W

A

Aronjan trifft Oberurseler Jugend von Manfred Rogalski

sk iS

Eigentlich nur am Rande des traditionellen Weihnachtsblitzturniers am 16.12. 2011 hatten einige jugendliche Spieler das Glück und die Freude Levon Aronjan während seiner traditionellen Teilnahme am Turnier zum Jahresabschluss zu treffen. Dass sie jetzt glückliche Besitzer eines Autogrammen sind, war nur ein Teil des tollen Abends, den die jungen Oberurseler Schachkinder erleben durften.

ag

az

yn

Eu ro

pe j

Da war zunächst das beliebte Weihnachtsblitz der Kinder und Jugendlichen, leider zeitgleich mit dem U8-Turnier in Bad Homburg. Aber dennoch konnten 13 Teilnehmer am Ende auch meistens noch mit ihren Wunschpreisen mit dem Turnier ein wieder mal sehr erfolgreiches Jahr der Oberurseler Schachjugend beschließen.

M

Ein wenig überraschend für manche, war es diesmal der Älteste, Thomas Kosiewski, mit nur einem Spielverlust, allerdings punktgleich aber mit einer besseren Feinwertung vor Melvin Tjiok das Turnier für sich entscheiden konnte. Noch aufs Treppchen kam Maximilian Rogalski, der Melvin nur nach Zeit unterlegen war, aber so ist das nun mal im Blitzschach. Einen halben Zähler vor Manuel Gerlach und seinem Bruder Achim konnte Hugo Poller noch locker über 50% der Punkte erreichen. Nur ganz knapp unter dieser Marke blieben Tao Tony und Thai Thomas Lam, einen halben Punkt vor dem besten Mädchen Teresa Rompa. Aber auch Lennard Tjiok, Constantin Reul, Mario Milic und Maximilian Spierling konnten wohl verdiente Preise in Empfang nehmen.

Home

This PDF created with the FREE RoboPDF Home Edition (not legal for business or government use)

Edition

Get RoboPDF: An Easy, Affordable Alternative for Creating PDFs - www.robopdf.com

Buy RoboPDF


M

ag

az

yn

Eu ro

pe j

sk iS

O

W

A

Trotz vorgerückter Stunde hatten wie eingangs erwähnt drei Jugendspieler noch das Vergnügen und die Ehre beim Erwachsenenturnier mitzumischen, wobei es Achim Poller vorbehalten blieb, einmal gegen Levon antreten zu dürfen, der wie schon bekannt nicht nur diesen Kampf sondern das Turnier für sich entschied. Darüber ist hinreichend in der Presse berichtet worden. Das aber im B-Turnier Hugo Poller 5,5 und Maximilian Rogalski sogar 9 Punkte den gestandenen erwachsenen Mannschaftskämpfern abluchsen konnten, ist mal mindestens auch Wert, erwähnt zu werden. Das Oberurseler Weihnachtsblitz ist immer wieder ein unvergessliches Ereignis für alle Beteiligten.

Home

This PDF created with the FREE RoboPDF Home Edition (not legal for business or government use)

Edition

Get RoboPDF: An Easy, Affordable Alternative for Creating PDFs - www.robopdf.com

Buy RoboPDF


16.12.2011 Großer Weihnachtsblitzturnier in Oberursel

sk iS

O

W

A

sowa (») | 14. 12. 2011 | gelesen: 170x |

Eu ro

pe j

Liebe Schachfreunde, der Schachverein Oberursel lädt ein zu seinem großen Weihnachtsblitzturnier. 2011. Wir freuen uns sehr, dass Grossmeister Levon Aronian wieder seine Teilnahme zugesagt hat. Die spannende Frage ist: Wird Levon seinen Titel als Oberurseler Weihnachtsblitzmeister verteidigen können und noch dazu mit 100 % ? Ein Photo vom vorjährigen Turnier: Grossmeister Levon Aronian rechts. weiter lesen Link , Schachturnier ,Tagi: Levon Aronian

Geschrieben von sowa (») 14.10. in der Kategorie Schach,

M

ag

az

yn

Sdílet

Liebe Redaktionskollegen, Zur allgemeinen Unterhaltung und für schachinteressierte Leser eine kleine Schachgeschichte. Mit freundlichen Grüßen, Manfred Heinz Rogalski Pressewart Schachverein Oberursel (rechts).

Eine kleine Schachgeschichte von Manfred Heinz Rogalski (Schachverein Oberursel/Ts.) Home

This PDF created with the FREE RoboPDF Home Edition (not legal for business or government use)

Edition

Get RoboPDF: An Easy, Affordable Alternative for Creating PDFs - www.robopdf.com

Buy RoboPDF


W

A

Es war einmal ein König, der hatte 64 Felder. Er regierte einsam aber absolut. Als eines Tages ein schwarzer König direkt gegenüber erschien. „He, was willst du“, rief er. „Das sind meine Felder und ich möchte sie nicht teilen. Dabei ging er einen Schritt nach vorn, denn mehr als einen Schritt wird ein majestätischer König nicht gehen, egal in welche Richtung.

sk iS

O

Da gesellte sich eine Dame zu ihm und fragte: „Hast du Sorgen, mein Schatz? Ich kann in alle Richtungen laufen, so weit dein Königreich reicht und sie dir vertreiben“. Da trat der König wieder einen Schritt zurück und schien für` s Erste beruhigt. Gerade da trat eine schwarze Lady unvermittelt auf den Plan, direkt seiner Holden gegenüber und wollte diese sogleich behelligen.

Eu ro

pe j

„Wir brauchen Wächter, die uns schützen“, sagte der König, „so hoch und so fest wie Türme, die auf gerader Linie voranstürmen können und nie auf schräge Gedanken kommen. Aber auch der schwarze König rüstete sich mit solchen Türmen, so dass jetzt in jeder Ecke der 64 Felder ein Turm stand.

yn

„Wir müssen ihnen in die Quere kommen“, meinte darauf die Dame, und so postierten sie links und rechts neben den Königlichen zwei schräge Vögel, die man Läufer nannte, weil sie weiter laufen konnten als die Türme, wenn auch nur schief und diagonal. Müßig zu erwähnen, das auch der schwarze König solche Helfer bestellte.

M

ag

az

„Wenn ich denn ausreiten will, gegen die schwarzen zu Felde zu ziehen, so brauche ich Pferde, die wild umherspringen können und deshalb auch Springer genannt werden. Sie mögen zwei Felder voran und dann eins zur Seite springen, um den Feind zu verwirren“. Und so taten es die Springer, allerdings auch jene, die der Mohrenkönig sein eigen nannte. „Oh mein Gemahl, sind nicht alle unsre edlen Gefährten ein wenig zu schade, um sich gleich in Gefahr zu begeben?“, fragte die Dame angesichts der drohenden Reihen der schwarzen Gegenspieler. „Du hast Recht“, sprach der König. „Lass jedem einen Bauern vorangehen, der je nach Laune anfangs einen oder zwei Schritte ausschreiten mag, um das Reich zu schützen und jedem, der sich zu nahe heranwagt, in die Seite zu knuffen, auf dass er sein Ansinnen vergesse“. So schickten beide Seiten ihre Bauern vor und begannen das edle Spiel, das man Schach nennt, da es ein Geschacher ist um 64 Felder und nicht eher endet, ehe denn einer der Könige ermattet darniederliegt. Sollten sie aber all ihrer Getreuen verlustig gehen, so dürfen die wiederum einsamen Könige sich unentschiedlich friedlich die Felder teilen. Auch bei dreifachen langweiligen Wiederholungen und offensichtlich gleicher Stärke mögen sie sich gütlich einigen. Wenn aber ein König niemanden mehr hat. der für ihn gehen kann und ihm kein Ausweg bleibt, dem Geschacher des anderen auszuweichen, so darf er diesem eine Nase drehen und sagen: „So, jetzt bist du aber p(l)att!“ http://sowa.posterous.com/aronjan-trifft-oberurseler-jugend-von-manfred

Home

This PDF created with the FREE RoboPDF Home Edition (not legal for business or government use)

Edition

Get RoboPDF: An Easy, Affordable Alternative for Creating PDFs - www.robopdf.com

Buy RoboPDF

Eine kleine Schachgeschichte von Manfred Heinz Rogalski. Aronjan trifft Oberurseler Jugend.  

Manfred H. Rogalski, Schachverein Oberursel e.V.

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you