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5. Jahrgang

11.12

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» Kultur- und Kreativwirtschaft Warum auch in Magdeburg die Kreativen nur ein Hype sein könnten » Unverfilmbarer Bestseller Tom Tykwer spricht im Interview über die Verfilmung von „Cloud Atlas“ » Eine Villa namens p. Magdeburg bekommt sein Figurentheaterzentrum. Aber was kommt dann?

November-Termine 30 Tage Kulturprogramm von Kino bis Bühne, denn Magdeburg ist...


Es wird November

So etwas kannte man in Magdeburg bisher sonst nur aus fernen bundesdeutschen Metropolen wie Hamburg oder München: An der Isar dürfte eine Wohnung in der Innenstadt nur für Leute „erschwinglich“ sein, die kein Problem damit hätten, die gemieteten vier Wände in der City zur Abwechslung mal mit Geldscheinen zu tapezieren. In Hamburg ist‘s nicht ganz so schlimm. Aber aufgrund von Wohnungsknappheit kann es sich dort der Makler bei ebenfalls horrenden Mieten schon mal leisten, einfach auswürfeln zu lassen, welcher der zahlreichen Wohnungsbewerber nun den Zuschlag bekommt. Bis in Magdeburg solche Zustände erreicht sind, wird noch viel Wasser die Elbe Richtung Hansestadt fließen. Aber so langsam nähert sich die Ottostadt ebenfalls großstädtischer Wohnungsknappheit an – zumindest, was bezahlbaren Wohnraum angeht: Mehr als 40.000 Haushalte haben laut einer kürzlich veröffentlichten Studie Anspruch auf eine Sozialwohnung. Was heißt, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl von Magdebürgern sich normale Wohnungen in guter, sagen wir mal City-Lage, nicht mehr leisten kann. Was dazu führt, dass Magdeburgs Innenstadt zum Reichenghetto zu werden droht. Willkommen zum Stadtumbau Ost Teil 2! Während Teil 1 mit einem Milliardenbudget für den Rückbau von Wohnungen zuständig war, darf man nun auf eine Fortsetzung hoffen – nur eben genau in die andere Richtung. Aber warum muss es denn immer die City sein? Sollen die Normalverdiener doch unter sich bleiben. Magdeburg hat schließlich auch abseits der Stalin-Zuckerbäcker-Bauten schöne Ecken und vor allem ungenutzten, erschwinglichen und extravaganten Wohnraum zu bieten, der nur noch nicht als solcher entdeckt wurde: Die Zeit scheint reif, mal wieder die Hyparschale ins Gespräch zu bringen...

Willkommen...

& Abschied...

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Der 5. Oktober wird wohl in die Annalen der neueren Magdeburger Geschichte eingehen. Denn an diesem Tag hieß es erstmalig live und offiziell an der Elbe: Abschied nehmen vom Mythos der Facebook-Partys! Nach einem Verbot seitens der Stadt und vorsorglich herbeizitierten acht Polizei-Hundertschaften wollte in Stadtfeld keine richtige Partystimmung aufkommen. Zu der Sause, zu der sich sage und schreibe 5.000 Leute angekündigt hatten. Man kennt das bereits aus anderen Städten: Eine junge Dame hatte vergessen, dass „öffentliche“ Veranstaltungen bei Facebook sehr schnell sehr öffentlich werden können. Und fast schien es, als würde sie das gleiche Schicksal ereilen, wie das der 16-jährigen Hamburgerin, vor deren Tür zur Geburtstagsparty plötzlich 1.600 Leute standen. Allerdings kamen die Tausenden Partywütigen in Magdeburg dann doch nicht. Nur eine Handvoll Unverzagter ließ sich blicken. Auf die Jugend ist eben kein Verlass mehr. Auf die Polizei schon. Somit wurde, nebenbei erwähnt, auch die Chance vertan, anhand der potentiellen 5.000 Teilnehmer als größte Facebook-Party ever sogar bundesweit in die Geschichte einzugehen. Egal. Es gibt schönere Superlative, mit denen man punkten kann. Wie zum Beispiel jenes, dass die gescheiterte FacebookParty wahrscheinlich mit Abstand die dekadenteste Feier der Magdeburger Geschichte war: 200.000 Euro Kosten (die Polizei mitgerechnet) für pi mal Daumen 20 Gäste (die Polizei nicht mitgerechnet) - das sind schlappe 10.000 Euro Party-Bugdet pro Besucher. Und das bei freiem Eintritt! Da werden selbst die reichen Hamburger neidisch. Zwar ist noch nicht ganz raus, wer jetzt Party-Kosten trägt. Man munkelt etwas von Schadensersatz. Aber schon jetzt ist klar: Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder... 3


kulturschwärmer Inhalt

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Diese Artikel, die unsere Redakteure für diese Ausgabe schrieben, könnten im gerade beginnenden November auch Sie als Leser interessieren:

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(Don‘t) believe the hype? Magdeburg hat die Kultur- und Kreativwirtschaft für sich entdeckt und unter der Regie des Wirtschaftsdezernats eine entsprechende Studie erstellt. Aber die öffentliche Präsentation der Studie lässt noch auf sich warten. Somit bleibt vor dem großen kreativen Paukenschlag Zeit, die KKW aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten.

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„So kann man keinen Film aufbauen.“ Wenn man ein Epos wie David Mitchells Beststeller Cloud Atlas verfilmen will, braucht es schon etwas mehr als eine ganz normale Filmproduktion. Im Interview spricht Regisseur Tom Tykwer über „Unverfilmbarkeit“, Pathos im deutschen Kino und das überholte Regisseursego in der Arbeit zu seinem neuen Film.

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Geld und Leben in der villa p. Am 25. November eröffnet in unmittelbarer Nähe des Puppentheaters die villa p., die (größte und einzige) Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands. Aber am Beispiel der villa p. zeigt sich auch, dass Leuchttürme auch Schattenseiten haben. Und in diesen lebt man von der öffentlichen Hand in den privatwirtschaftlichen Mund.

Auch diesmal wieder mit dabei... Begebenheiten in Vorgänge ab Seite 06 //Sehenswertes in Film & Kino ab Seite 12 // Bühnenreifes in Bühne & Theater ab Seite 18 // Konzertantes in Musik & Konzerte ab Seite 24 // Lesenswertes in Literatur & Lesung ab Seite 30 // Künstlerisch-Wertvolles in Kunst & Ausstellung ab Seite 32 // Familienfreundliches in Kinder & Familie ab Seite 34 // Termine und Freikarten im Timer ab Seite 38 // Hintergrundinfos im Impressum auf den Ausklappseiten // ...und zum Schluss: Der Comedian Ingo Appelt denkt an Magdeburg auf Seite 58 kulturschwärmer

Diese und frühere Ausgaben finden Sie auch online als E-Book zum Nachlesen auf www.kulturschwärmer.de

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Vorgänge

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Klicken für die kommunale Transparenz Im November wird der Stadtrat entscheiden, ob seine Sitzungen zeitversetzt als Internet-Video abrufbar sein werden. Eine einjährige Testphase könnte somit zur echten Live-Übertragung führen.

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landeshauptstadt magdeburg

alle tut es, Stendal auch, und ebenfalls Dessau: Alle drei Städte übertragen die Sitzungen ihrer Stadträte mehr oder weniger zeitversetzt im örtlichen Fernsehen. Jetzt könnte auch Magdeburg in punkto politischer Transparenz in Bild und Ton nachziehen. Voraussichtlich am 09. November wird der Stadtrat darüber abstimmen, ob der öffentliche Teil seiner Sitzungen künftig im Internet, sprich: auf YouTube zu sehen sein wird. Genau zwei Jahre zuvor brachten die Stadträte Mirko Stage und Oliver Wendenkampf (beide Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future!) den Antrag ein, zukünftig die Magdeburger Stadtratssitzungen live zu übertragen. Ziel war und ist, „dass sich jeder Bürger selbst ein Bild davon machen kann, wie lokal Entscheidungen getroffen werden“, sagt Stephan Bublitz. Der future!-Vorstand hat damals das Thema für die Jugendpartei erarbeitet und fügt an, dass über die lokale Presse bisher eben nur eine bedingte Wiedergabe der Stadtratsentscheidungen erfolgt. Allerdings ging seit dem Antrag viel Zeit ins Land: Eine erste Stellungnahme der Verwaltung wurde im

August 2011 in die Ausschüsse zu Beratung gegeben, zwei der drei Ausschüsse vertagten das Thema. Um auch den Offenen Kanal (OK) und die Kostenund Sende-Erfahrungen anderer Städte zu berücksichtigen, wurde im September diesen Jahres eine zweite Stellungnahme veröffentlicht, Ende Oktober hat nun der Verwaltungsausschuss entschieden. Mit acht Ja-Stimmen und vier Enthaltungen (CDU/FDP) wurde ein Kompromiss erreicht: Statt einer LiveÜbertragung soll es im Rahmen einer einjährigen Testphase einen zeitversetzten Upload auf YouTube geben. Zeitversetzt heißt, dass nach jedem Tagesordnungspunkt die mit Webcams aufgenommenen Sitzungsteile noch aus dem Sitzungssaal heraus online gestellt werden. Das ist zwar nur bedingt „live“, aber immer noch schneller als in anderen Städten des Landes. Dessau-Rosslau sendet die Sitzungen mittels des OK eine Woche später, TV-Halle sendet die aufgezeichneten Debatten erst nach der Sitzung ab 19 Uhr. Allerdings ist eine wirkliche Live-Übertragung noch nicht ganz aus dem Rennen: Dem Vernehmen nach kann sich die MDCC GmbH gut vorstellen, die Debatten aus dem Alten Rathaus später auch live zu übertragen. Ob das aber einmal Realität wird, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie groß das Interesse der Bürger an den YouTube-Videos während der Testphase sein wird. Dann heißt es: Klicken für die kommunale Transparenz. avb

Updates für das Urheberrecht Wie geht es weiter mit dem Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft? Darüber diskutieren am 15. November Burkhard Lischka (SPD) und Henning Lübbers (Piraten) in der Feuerwache.

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ie GEMA-Debatte ist in aller Munde und in ihrem Fahrwasser stellt sich auch die Frage, wie sich zukünftig das Urheberrecht gestalten soll. Nicht zuletzt durch den Aufstieg der Piratenpartei und deren Einstellung zum freien Kopieren digitaler Werke wurde das Urheberrecht auch Thema für die großen Parteien. So haben die Sozialdemokraten in diesem Jahr ihren Kreativpakt aus der Taufe gehoben, mit dem auch das Urheberrecht „upgedatet“ werden soll. Vertreter beider Parteien diskutieren nun am 15. November in der Feuerwache öffentlich über „das Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft“. Zur vom SPD-nahen Politikwerkstatt Sachsen-Anhalt e.V. initiierten Podiumsdiskussion werden Burkhard 6

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Lischka (MdB und Leiter des Arbeitskreises Urheberrecht in der SPD-Bundestagsfraktion) und Henning Lübbers (ehem. Vorsitzender der Piratenpartei Sachsen-Anhalt) unter dem Motto Kreativpakt statt Kulturkampf diskutieren. „Kern der Diskussion wird sein, wie und ob man gemeinsam ein Miteinander der Interessen hinbekommt“, sagt Oliver Lindner von der Politikwerkstatt. „Es muss sichergestellt werden, dass Urheber auch in Zukunft entsprechend honoriert werden.“ Dem wird Henning Lübbers bestimmt nicht widersprechen, aber sicher unter anderen Vorzeichen. Man darf hoffen, dass der Pirat im Sinne einer kontroversen Diskussion bezüglich dem Motto des Abends aus dem „statt“ ein „und“ macht.  avb Kinder » 34

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Vorgänge

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(Don‘t) believe the hype? Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) ist derzeit in aller Munde: Wie Leipzig, Halle und Dresden hat auch Magdeburg eine Studie zur lokalen KKW erstellen lassen. Man erhofft sich viel vom neu entdeckten Kreativsektor, dessen wirtschaftlichen Aspekten am 05. November in einer Impulskonferenz zur KKW im Halber 85 nachgegangen werden soll. Zu dieser haben sich auch Wirtschaftsministerin Wolff und Wirtschaftsdezernent Nitsche angekündigt. Letzterer wollte zur Konferenz eigentlich die Ergebnisse der seit September vorliegenden Magdeburger KKW-Studie vorstellen. Aber die öffentliche Präsentation der heiß ersehnten Studie wurde verschoben. Somit bleibt vor dem großen kreativen Paukenschlag Zeit, die KKW aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. ie Zahlen und Fakten lassen aufhorchen: In der Einladung zur KKW-Impulskonferenz für Sachsen-Anhalt am 05. November zählt das veranstaltende regionale Kompetenzzentrum auf, dass die KKW mehr Erwerbstätige hat als die Energieversorgung, die Zahl der kreativen Unternehmen liegt weit über denen der Maschinenbauindustrie. Und die Initiative KKW der Bundesregierung vergleicht die Bruttowertschöpfung von Designern, Künstlern oder Architekten sogar mit der der Automobilindustrie. Man hat es also anscheinend bei der KKW mit einem richtigen wirtschaftlichen Schwergewicht zu tun, welches auch lokal seine Umsatzspuren hinterlässt. Nicht von ungefähr haben landauf landab die Wirtschaftsverwaltungen der Großstädte Studien zur KKW in Auftrag gegeben, um aufgrund dieser Analysen das lokale Potenzial der KKW mit Handlungsempfehlungen zielgerichtet stimulieren zu können. Für diese Erkenntnisse wird viel Geld in die Hand genommen: Dresden hat sich seine KKW-Studie 80.000 Euro kosten lassen, Magdeburg hat für 50.000 Euro Kölner Forscher beauftragt, herauszufinden, wie es um die KKW in der Ottostadt steht. Seit September liegt die hiesige 181-Seiten-starke Studie dem Wirtschaftsdezernenten Rainer Nitsche nun vor, veröffentlicht wird sie aber noch nicht. Schade, aber einige Zahlen sind dennoch schon öffentlich geworden – und man kann sie interpretieren: Sage und schreibe knapp 300 Millionen Euro steuert die KKW nach der Studie zu Magdeburgs Wirtschaftsleistung bei – und somit 4,9 Prozent des städtischen wirtschaftlichen Aufkommens. Das klingt wenig, ist aber viel: Deutschlandweit liegt der Anteil der Kreativen an der Bruttowertschöpfung „nur“ bei 2,6 Prozent, Magdeburg schafft das Doppelte. Eine nicht unwichtige Frage ist aber, was und wer alles zur KKW zählt. Die KKW-Studie wurde für Magdeburg nach von Bund und Ländern anerkannten Kriterien erstellt. Nach diesen gehören elf sogenannte Teilmärkte zur KKW. Dazu zählen z.B. der Design-, der Werbe- oder auch der Pressekulturschwärmer

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Kraftvolles am Forum Gestaltung: Dieses könnte laut der hiesigen Kreativwirtschaftsstudie zu einem Zentrum der Magdeburger Kreativwirtschaft werden. Ob ein solcher CoWorking-Space aber auch die vornehmlich prekäre Situation vieler Kreativer ändern kann, steht auf einem anderen Blatt.

markt. Letzterer macht nicht weniger als knapp die Hälfte des Magdeburger Gesamt-KKW-Umsatzes aus. Ganze 140 Millionen Euro entfielen 2010 auf dieses Segment. Nur findet sich im KKW-Teilmarkt der Presse auch die Volksstimme inklusive des Barlebener Druckhauses wieder. Unabhängig davon, dass Barleben eigentlich kein Magdeburger Ortsteil ist: Ohne den Pressemarkt, der wesentlich von der hiesigen Tageszeitung und ihren Druckern bestimmt wird (O-Ton Volksstimme) würde sich ein ganz anderes Bild bzgl. des kreativen Umsatzes in der Stadt ergeben. Zwar kommt die Definition der kreativen Teilmärkte nicht von ungefähr und ist empirisch auch sinnvoll. Schließlich muss man ja greifbare Schubladen aufmachen, um den erwerbswirtschaftlich orientierten Kreativsektor (der öffentliche, zivilgesellschaftliche Bereich mit z.B. Theatern oder Vereinen zählt nicht dazu) zu erfassen und dann fördern zu können. Aber in Bezug auf die KKW erkundet man Neuland, welches eben nicht so homogen wie die klassische Industrie ist. Das wissen sowohl die Kom-

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Vorgänge

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munen, als auch die lokalen und regionalen KKWVerbände. Letztere verstehen die KKW-Studien somit auch eher als einen offenen Prozess, als eine Annäherung an und eine Sensibilisierung für das heterogene Wesen KKW. Trotzdem steht am Ende, fasst man alle kreativen Erwerbstätigen zusammen, eine Umsatzzahl im Raum, die ein immenses wirtschaftliches Potential suggeriert. Wer und was wie hinter diesem Potential steht, geht aber nicht nur im Magdeburger 300-Millionen-Hype unter. Man kann den Städten und auch Magdeburg nicht verdenken, dass sie der KKW endlich ein offizielles Augenmerk schenken, welches vom Bund auch finanziell hofiert wird. Und es steht außer Frage, dass (kreative) Dienstleistungen den traditionellen Wirtschaftsmotoren umsatztechnisch den Rang ablaufen. Insofern ist es nur logisch, dass auch die Kommunen nach Mitteln und Wegen suchen, die lokale KKW zu unterstützen. In Magdeburg zum Beispiel mit einem Kreativzentrum, der Förderung der hiesigen Industriedesignern oder der Installation von Kreativlotsen, wie kürzlich aus dem „Pressemarkt“ zu erfahren war. Aber stürzen sich die Wirtschaftsexperten nicht in Wahrheit auf eine Blase? Als solche definiert die Buchautorin und Journalistin Katja Kullmann die KKW in Anbetracht des medialen Hypes um die so umsatzstarken Kreativen. Kullmann hat den Bestseller Echttleben geschrieben, in dem sie beschreibt, wie man als junger Mensch dem Medien- und Kreativ-Hype Glauben schenkt – um sich am Ende trotz aller Anstrengungen im Jobcenter wiederzufinden. Oder per Zufall auf der Entscheiderseite, auf der Kullmann eben diesen jungen, schreibenden, umsatzstarken Kreativen kündigen sollte – falls sie ihren Job nicht für die Hälfte des Geldes machen wollen. Sie gab deswegen ihren Job bei der Petra auf, Deutschlands meist gelesenster Frauenzeitschrift aus dem Hause des Jahreszeitenverlags. Auch wenn sie als das „Leitbild der Industrie von morgen“ gesehen wird, so Kullmann, ist die KKW „einer der großen Sektoren, der meist nur prekär entlohnt wird“. Also größtenteils miserabel bezahlt wird. Weil eben die KKW einer der Bereiche ist, in dem sich das Allheilmittel „Outsourcing“ als besonders „effektiv“ bewiesen hat. Oder anders gesagt: Ein Heer von Kreativen trägt für einen lächerlichen Lohn freiberuflich dazu bei, dass die KKW vergleichbar mit der Wirtschaftskraft der Automobilindustrie ist. Nur eben ohne sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag. Und ohne Rentenversicherung. Gleichzeitig benennt Kullmann in Bezug auf die KKW den „schönen, neudeutschen Begriff der Gentrifizierung“: Kre8

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ative erschließen städtische und urbane Brachen, machen diese attraktiv. Sie beleben, auch in Magdeburg, Stadtviertel, die sonst eher weniger wahrgenommen werden bzw. mit dem allseits präsenten demografischen Wandel zu kämpfen haben. Die sogenannten Kreativen tragen mit ihren Ateliers, Designbüros und ihrer jungen Präsenz an sich einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass das Demografie-Gespenst lokal seinen Schrecken verliert. Zumindest ist das die Hoffnung, die auch die Kommunen in der KKW sehen - neben dem vermeintlich riesigen Umsatz aus vielen kleinen Jobs und Existenzen, die nur selten so sozialversichert sind wie die der klassischen, zum Vergleich herangezogenen Industrie. „Aber ich habe keinen Bock darauf, nur Standortfaktor zu sein“, sagt Daniel Krüger, einer der Inhaber des Café Central und Chef von freistilfilm. Er ist einer derjenigen, die für die KKW-Studie Magdeburg befragt wurden und mahnt an, „dass man auch den Charakter der Kreativen“ berücksichtigen muss. Denn „Kreative ticken nicht so“, wie man es von den klassischen Industriezweigen her kennt. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Andreas Georgi, Chef der Agentur Genese: „Auch wenn ich die Fokussierung auf die Kreativwirtschaft befürworte, glaube ich, dass diese gerade als Allheilmittel genutzt wird, um das Image einer Stadt aufzubessern. Und um zu versuchen, Geld in die Steuerkassen zu spülen.“ Dass die Magdeburger KKW wirklich ein zu fördernder Wirtschaftszweig ist, steht außer Frage. Denn auch ohne Studien sollte klar sein, dass an der Elbe die Kreativen einen großen Beitrag dazu leisten, dass die Stadt wirtschaftlich und sozial attraktiv bleibt. Das zeigen schon jetzt die inoffiziellen Kreativ-Hotspots wie der Hasselbachplatz oder Buckau. Dennoch sollten sich die Kommunen aktuell die Frage stellen, wie sie ihre KKW unterstützen und wie sie einen Beitrag zu deren Weiterentwicklung leisten wollen. Dass sie die KKW auf dem Schirm haben, ist begrüßenswert. Ja, fast sogar überfällig. Aber es besteht die Gefahr, dass im Zuge dieses Bemühens die berühmten Äpfel und Birnen zusammengeworfen werden, denn die KKW-Teilmärkte sind höchst unterschiedlich. Und zudem besteht ebenfalls die Gefahr, dass, um bei der Metapher zu bleiben, diese Äpfel und Birnen als umsatzstarker Brei zu einem (lokalen) Hype hochstilisiert werden, der den Blick auf die wahren Probleme (prekäre Beschäftigung) und die wahren Chancen (neue soziale und wirtschaftliche Impulse) verstellt. ed/avb Kinder » 34

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Vorgänge

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Nachdenkende Kneipengenossen

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m Juli schien es vorbei zu sein mit dem Nachdenken beim gepflegten Bier im Stadtfelder Kiez: Zwei Jahre, nachdem Laszlo Körner und Marcel Wark den Kneipenfaden des legendären Denkers von der Goethestraße an der Ecke Immermann-/Olvenstedterstraße wieder aufnahmen, sollte Schluss sein mit dem NachDenker: Die Türen der Eckkneipe blieben geschlossen, denn die aufzuwendende Kraft war für zwei Leute zu viel. Der NachDenker hätte so zu einem weiteren Kapitel im Magdeburger KneipenReigen werden können. Ist er aber nicht – dank seiner Stammgäste, die eine Schließung einfach nicht hinnehmen wollten: Anfang Oktober wurde die Kneipe wiedereröffnet – als Genossenschaft. Ja, richtig gelesen: Das, was man als Zonenkind als Rechtsform eher von der LPG, dem Konsum oder den Wohnungsunternehmen kannte, haben auch die NachDenker-Freunde für sich entdeckt. „Es war auch für die Stammgäste selbst verblüffend, dass man sich nach der Schließung so schnell und so spontan zusammengefunden hat“, erzählt Sebastian Klaus, der neben Daniel Kubon der zweite Vorstand der Kneipengenossenschaft ist. „Wir haben überlegt, wie man den NachDenker retten könnte, welche Rechtsform passen könnte.“ Schnell war der Vereinsgrundsatz bei der Hand. Aber da potentiell (irgendwann vielleicht) gewinnbringende Gastronomie nicht wirklich praktisch als gemeinnütziger Verein realisierbar ist, kam man auf die Idee der Genossenschaft. Diese ist dem Verein nicht ganz unähnlich,

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darf aber im Gegensatz zum „e.V.“ auch gewerblich agieren. Gedacht, gesagt, getan: Innerhalb von anderthalb Monaten brachten dreizehn Gründungsmitglieder die Idee der NachDenker-Genossenschaft zur gesetzlichen Reife, momentan befindet man sich „in Gründung“. Und aus den dreizehn Vordenkern (mit dabei sind auch die „Urväter“ Köllner und Wark) werden in Kürze sogar 17 NachDenker werden. Für den gemeinen Gast ändert sich damit nichts. Nun ja, bis auf den „Umstand“, dass es zum einen die Eckkneipe weiterhin gibt. Und den Umstand, dass die Genossenschaftsmitglieder abwechselnd ehrenamtlich – also für lau – hinter dem Tresen stehen, den Wareneinkauf und die Buchhaltung managen. Alle Mitglieder haben jeweils einen dreistelligen Betrag in den Topf geworfen, um die Genossenschaftsidee Wirklichkeit werden zu lassen. Ob sich das dann irgendwann rentiert, steht auf einem anderen (nicht so wichtigen) Blatt. Wünschenswert und schön wäre es für die Genossenschafts-Kneipen-Pioniere um Sebastian Klaus und Daniel Kubon. Ob die NachDenker eG die erste ihrer Art ist, weiß Sebastian Klaus selbst auch nicht. „Aber alle nötigen Ansprechpartner mussten sich auch erst mal belesen, vom zuständigen Prüfverband über das Amtsgericht bis hin zur Bank“, erzählt Klaus und fügt recht trocken hinzu: „Die Idee hat alle ganz schön verblüfft.“ avb

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Der NachDenker ist tot – Es lebe der NachDenker! Denn anstatt sich mit der Schließung der Stadtfelder Kiezkneipe anzufreunden, gründeten seine Stammgäste eine Genossenschaft. Einfach so.

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He cares for music Was passierte eigentlich... zum Abschlusskonzert der Plattenladenwoche mit t.basco am 20. Oktober im Hot Rats Records in Stadtfeld? s ist ein sonniger Oktobermittag, halb eins, die Arndtstraße ist recht leer. Lediglich beim Plattenladen Hot Rats Records und der benachbarten Weinhandlung 39108 tummeln sich Menschen, und man hat das Gefühl: die kennt man. Vermutungen über die viel zitierten „üblichen Verdächtigen“ aus dem Dunstkreis NachDenker (Seite 9) und über etwaige Stammkunden von Plattenladen-Chef Franz Jeske schwirren im Kopf. Die erste Vermutung stimmt – gut, das war nicht schwer. Schließlich bildet der Auftritt von Jan Kubons Band t.basco den Abschluss der Plattenladen-Woche. Die zweite Vermutung klärt Franz rasch selbst: „Meine Stammkunden sind kaum da. Mich wundert‘s auch, wo die sind.“ Kaffeetassen und Bierflaschen klimpern. Ein paar Gäste lauschen der Musik, die Franz aufgelegt hat. Andere hören über Kopfhörer ihren ganz eigenen Soundtrack der Plattenladenwoche 2012. Jan Kubon und Burkhard Schmidt sind mit dem Soundcheck beschäftigt. Alles ist locker, alles ist entspannt. So entspannt wäre es zwei Tage zuvor sicherlich nicht zugegangen. Die Donots sollten vor ihrem Konzert in der Factory ein Akustik-Set im Hot Rats spielen. Aufgrund schlechter Kartenverkäufe wurde jedoch das Konzert und somit auch der Vorab-Gig still und heimlich abgesagt. Schade, denn solche Namen ziehen ganz andere Größenordnungen in den kleinen Plattenladen. „Ehrlich gesagt läuft die Plattenladenwoche dieses Jahr auch echt schlecht,“ ärgert sich Franz. Das liege nicht an dem Medium Platte oder CD an sich, sondern viel mehr an den „scheiß Sonderangeboten“. Jedes Jahr bringt der bundesweite Veranstalter der Woche, die aktiv Musik Marketing GmbH und Co. KG, Sondereditionen auf Vinyl und CD in die teilnehmenden Läden. Doch die interessieren von Jahr zu Jahr keinen mehr. „Lediglich wegen Witchcraft sind ein paar Leute gekommen,“ sagt Franz. In dem Moment läuft ein junger Mann mit fetten Kopfhörern am soundcheckenden Jan Kubon vorbei. Ohne auch nur einen Blick in der Musikladen zu werfen. Es stellt sich die Frage, ob solche Events wie die Plattenladenwoche eine Alibiveranstaltung sind, die über eine bittere, aber vielleicht schon eingetretene Wahrheit hinwegsehen: Die alternative und lokale Plattenladenszene scheint längst tot. Der Eindruck wird zumindest durch die lieblose Zusammenstellung der Sondereditionen vermittelt. Spielt Hörgenuss auf

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marc biskup

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schwarzem Gold im eigenen Heim überhaupt noch eine Rolle? Ist das Geschäft nicht schon längst Richtung iTunes und Amazon gewandert? Die gut zwanzig Zuhörer beweisen für einen Moment das Gegenteil. Aufmerksam stehen sie Kubon und Schmidt gegenüber. Gut eine Stunde sind alle Gedanken zu Erfolg oder Misserfolg wie weggeblasen. Einige vorbeilaufende Menschen bleiben stehen und lauschen. „Ein Konzert am Samstag Mittag ist eine tolle Sache,“ sagt eine Zuhörerin. „Während sich andere in den Einkaufzentren drängen, ist es hier ganz wunderbar.“ Doch irgendwie sind es auch „nur“ zwanzig Zuhörer. Wie die Faust auf‘s Auge trifft Kubon mit dem letzten Lied die Melancholie der Situation. „I‘ve heard there was a secret chord / That David played, and it pleased the Lord / But you don‘t really care for music, do you?“ Seine Interpretation des Leonard-Cohen-Songs Hallelujah ist fast schon zynisch, so morbide und zerbrechlich schmettert er das Hallelujah hin. Und dann sind alle Gäste weg. Zwei, drei kaufen eine Platte oder CD. Auch Kubon wühlt im Portemonnaie. Er selbst wollte das letzte t.basco-Album auf Vinyl veröffentlichen. Aber es war zu teuer. Bei Amazon findet man es als günstigen MP3-Download. Franz packt die letzte Platte in eine Papiertüte. Er macht gleich zu. Der Saturn in der Innenstadt hat an diesem Samstag noch bis 20 Uhr offen. Nach kompletter Abstinenz von Vinyl ist dort nun die Sektion größer denn je. Was ja eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass die schwarzen 12-Zoll-Scheiben doch nicht so tot sind, wie es scheint. Mit einer Plattenladenbörse am 18. November auf dem Moritzhof will Franz nicht zuletzt weiter im Auftrag des kleinen Plattenladen unterwegs sein. Denn er will dran bleiben. Vielleicht ist es gerade die schwerste Zeit, die der lokale Record Shop überstehen muss. „Platten kommen wieder. Nur deswegen halte ich so lange durch.“ Franz ist optimistisch. Auch nach einer gefloppten Plattenladenwoche 2012. ed Kinder » 34

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Liebe Wittenberger Lutherstadt-Kollegen, mit eurer Nominierung von Pussy Riot für den Preis der Lutherstädte Das unerschrockene Wort habt ihr ja mal richtig was losgetreten. Schöne Sache, das. (Auch wenn ihr mangels Alternativ-Vorschlägen aus der Bevölkerung auch praktisch keine andere Wahl hattet.) Denn erstens dürfte so mancher Bürger des Lutherschen Geburtslandes erschrocken ausgerufen haben: „Huch, ich wusste gar nicht, dass es so einen Preis überhaupt gibt!“ Der Preis, der zuvor mehr oder weniger unter unbeabsichtigtem Ausschluss der Öffentlichkeit alle zwei Jahre vergeben wurde, sollte jetzt auch allen gesellschaftlich Interessierten bekannt sein, die sonst das Evangelium meidenignorieren, wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem habt ihr fast schon nebenbei eine öffentlichkeitswirksame Ouvertüre für das 2017 anstehende Luther- bzw. Reformationsjubiläum initiiert. Vor 500 Jahren soll Martin seine berühmten 95 Thesen an eure Schlosskirche genagelt haben. Ob das wirklich stimmt – darüber dürfen sich die Forscher streiten. Aber das ist auch nicht wirklich wichtig. Was zählt, ist, dass Luther mit seinen Thesen den damaligen Ablasshandel unerschrocken kritisierte: Für bares Geld konnte man sich vor der Reformation von seinen Sünden freikaufen. Also praktisch per persönlicher weltlicher Wirtschaftskraft Gotteslästerung betreiben. Denn Gott bestechen zu wollen dürfte wohl schon unter die Kategorie Blasphemie fallen... Somit ist euer Vorschlag, für die Preisverleihung am 10. November in Eisleben das russische Punkrock-Kollektiv Pussy Riot für Das unerschrockene Wort ins Rennen zu schicken, nur konsequent. Auch wenn Friedrich Schorlemmer („Das ist Gotteslästerung“) und die Stadt Magdeburg als ebenfalls Vorschlagsberechtigte andere Vorstellungen haben. Und zweitens führt ihr den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit eurem Votum für die russischen Aktivistinnen gegen alle Widerstände sozusagen back to roots: Die Mädels von Pussy Riot haben – wenn auch mit Mitteln, die Geschmackssache sind – mit ihrem 41-sekündigen Punk-Gebet in einer Moskauer Kathedrale unerschrocken gegen die Verquickung von Weltlichem mit Kirchlichem protestiert. Denn der Ablasshandel ist nach Pussy Riot zumindest in Russland wieder modern geworden: Die Kirche lässt sich aushalten von einem Präsidenten, der mit „gelenkter Demokratie“ über genug bares Geld verfügt. Hier sollte Handlungsbedarf entstehen, den ihr, liebe Wittenberger, mit eurer kontrovers diskutierten Nominierung auch hierzulande im Sinne Luthers untermauert habt. Und angesichts der kirchlichen und politischen Reaktionen (die Wittenberger CDU empfindet die Strafe für die „Damen“ als „gerecht“) weiß ich schon, wen ich 2014 für Das unerschrockene Wort vorschlagen werde: Euren Stadtrat. Liebe Grrrüße schickt: Euer Kleiner Fuchs.

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„So kann man keinen Film aufbauen.“ Wenn man ein Epos wie David Mitchells Beststeller Cloud Atlas verfilmen will, braucht es schon etwas mehr als eine ganz normale Filmproduktion: Seit drei Jahren arbeiteten Tom Tykwer und die Matrix-Macher Lana und Andy Wachowski an der Filmadaption des „Wolkenatlas“ – einer Geschichte, in der sechs Schicksale über 500 Jahre miteinander verwoben sind. Mit einem Starensemble (Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarodon...) kommt nun „Cloud Atlas“ als teuerster deutscher Film aller Zeiten in die Kinos und startet ab 15. November in den hiesigen Multiplexen. kulturschwärmer-Rezensent Martin Schwickert sprach mit Tom Tykwer über die „Unverfilmbarkeit“, Pathos im deutschen Kino und das überholte künstlerische Regisseursego. Herr Tykwer, David Mitchells Roman wurde ja von vielen mit dem Etikett „unverfilmbar“ bedacht. Wo lagen die besonderen Herausforderungen bei der Adaption? Wenn man ein Buch so liebt, ist es nicht einfach, eine filmische Form zu finden, die eine für das Medium entsprechende, eigensinnige Ästhetik entwickelt und trotzdem der Essenz treu bleibt, die das Buch so aufregend macht. Wir wollten, dass die Liebhaber der Vorlage durch den Film neuartig, aber dennoch befriedigt auf den Stoff blicken können und eine Form finden, die auch den Autoren glücklich macht. Wir haben uns schon früh geschworen, dass wir unser Drehbuch zuallererst David Mitchell vorlegen. Wenn es ihm nicht gefallen hätte, hätten wir den Film so nicht gemacht. Cloud Atlas hat eine vollkommen andere Erzählstruktur als der Roman… Das Buch wandert pyramidisch in elf Kapiteln durch die sechs Epochen. Aber so kann man keinen Film aufbauen. Da würde man einen halbstündigen Block in einer Welt verbringen, um dann wieder in eine andere wechseln zu müssen. Das wäre für unsere Sehgewohnheiten zu anstrengend. Nach eineinhalb Stunden will man nicht noch einmal neue Leute kennen lernen, sondern in die Geschichte verstrickt sein. 12

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Deshalb haben wir die einzelnen Erzählungen aufgesplittet und ineinander verzahnt. Als wir begannen, das Drehbuch zu schreiben, haben wir erst einmal alle unsere Lieblings-Momente und -Szenen aus dem Roman auf Karteikarten geschrieben. Irgendwann war der ganze Boden damit übersäht, aber dadurch haben wir viele Verbindungen zwischen den verschiedenen Figuren und Zeitebenen entdeckt und erkannt, wo eine Geschichte bestimmte Punkte einer anderen aufnimmt und weitererzählt. Was steht hinter der Entscheidung dieselben Schauspieler in unterschiedlichen Rollen auf den verschiedenen Zeitebenen einzusetzen? Der Schlüssel zu einer kohärenten Erzählform war, in jeder Epoche mit demselben Ensemble zu arbeiten. Dadurch entstand die Verbindung der Figuren durch die Jahrhunderte hindurch, die Mitchell in seinem Roman andeutet – eine eher säkular zu lesende Art der Reinkarnation in Form von genetischen Strängen, die eine Evolution durchmachen. Das haben wir aufgenommen und so war jeder Schauspieler ein genetischer Strang, der sich durch die evolutionäre Entwicklung hangelt. Tom Hanks’ Figur etwa fängt als Übeltäter an und entwickelt sich über eiKinder » 34

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Kino & Film

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nige Um- und Irrwege zum Helden und Retter der Menschheit. Wie würden Sie den gemeinsamen inhaltlichen Nenner der verschiedenen Erzählstränge beschreiben? Der Film ist eine Untersuchung unserer menschlichen Natur, unserer Neigungen und der Fallen, in die wir immer wieder tappen. Es gibt in uns die Sehnsucht nach einer besseren Welt. Wir streben nach einem wissenschaftlichen, moralischen oder auch emotionalen Fortschritt und arbeiten gleichzeitig daran, dass wir durch das, was wir erreicht haben, wieder zurückgebombt werden. Dennoch glaube ich, dass wir in diesem Wiederholungsmantra auch immer ein kleines bisschen vorwärts kommen. Der Film erforscht diese Dynamik an ganz verschiedenen Stellen. Das Feld der Auseinadersetzung mit unserer menschlichen Kompliziertheit ist hier sehr weit aufgefächert. Im Film durchdringen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unaufhörlich und ein Kernsatz lautet „Unser Leben gehört nicht uns allein“ – ist das eine anti-egoistische Haltung zum Leben, die wir heute mehr denn je brauchen? Die Welt entwickelt sich eigentlich immer mehr hin zu einer teilenden, gemeinschaftlichen Lebensform. Natürlich gibt es immer noch krasse Diskrepanzen, aber auch deutliche Tendenzen, die darauf hinweisen, dass wir

in Zukunft bezogener und vernetzter miteinander agieren werden. Cloud Atlas ist in jeder Beziehung ein Prototyp für diese Haltung, weil hier permanent unterschiedliche Perspektiven, Epochen und Ästhetiken zusammengefügt werden. Das gilt auch für den Herstellungsprozess des Filmes, den wir ja mit drei Regisseuren kollaborativ realisiert haben. Das Ego, das immer so stark mit künstlerischer Produktion verbunden wird, ist gerade in der Filmkunst eine überholte Vorstellung. Natürlich ist es wichtig individuelle Akzente zu setzen, aber heute entsteht Kunst vor allem aus dem Diskurs und der Auseinandersetzung mit Anderen. Cloud Atlas beweist auch Mut zum Pathos, was im deutschen Kino ja lange Zeit verpönt war… Pathos ist natürlich ein etwas suspekter Begriff, aber eine bestimmte Geste der Hingabe, Leidenschaftlichkeit und Inbrunst gehört für mich zwingend zum Kino dazu. Durch solche Momente, in denen Filme eine Überhöhung wagen, die aberwitzig und trotzdem gelungen erscheint, habe ich das Kino für mich entdeckt. Wenn man genug Ernsthaftigkeit vorbaut, kann man es an bestimmten Stellen riskieren, eine große emotionale Intensität zu erzeugen, wie wir sie nun einmal im Kino suchen. Wir wollen dort ja auf eine Art mitgerissen werden, die uns im wirklichen Leben fehlt. Martin Schwickert

Haus am See Gesehen: Ulrich Mühe und Susanne Lothar geben in Nemesis ein letztes Mal die Rollen des Extremistenpaares – ein holpriger Abschied auf dem Moritzhof ab dem 15. November. an kennt das: Die Freunde sind zum Essen in das schmucke Ferienhaus in Italien geladen, auf eine verbale Entgleisung folgt peinliche Stille, und der Abend kann nur unter Zuhilfenahme teuren Chiantis und pfundweise halluzinogener Pilze gerettet werden. Doch so leicht lassen sich die Dämonen der Vergangenheit in Nemesis nicht beschwichtigen, denn der Tod von Claires Schwester (und Roberts Geliebter) überschattet die Ehe der beiden. Was folgt, ist ein klaustrophobisches Kammerspiel für eine Frau, einen Mann und eine einzelne Hand in der Gefriertruhe. Nervenkrieg. Mit beklemmender Intensität spielen Susanne Lothar und Ulrich Mühe, die Spezialisten für private Höllen, dieses grausam gequälte und sich quälende Paar. Leider gelingt es Regisseurin und Drehbuchautorin Nicole Mosleh nicht, die anfängliche Distanz abzuschmelzen und die Motive der abgründigen kulturschwärmer

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Zwangsbeziehung plausibel auszuformulieren. Die Sympathien sind klar verteilt, und insofern nimmt man das Ende mit Genugtuung zu Kenntnis, die Erklärungen jedoch bleiben hölzern, verkopft. Nemesis war Nicole Moslehs erster Langfilm, für Ulrich Mühe war es der letzte. Gedreht wurde die Low-Budget-Produktion 2006 in nur 13 Tagen, doch es fehlte das Geld für die Nachbearbeitung. Susanne Lothar verhinderte nach dem Tod ihres Mannes die Veröffentlichung, später zauderten die Verleiher. Limagofilm ist es nun zu verdanken, dass zwei der größten deutschen Darsteller ein letztes Mal auf der großen Leinwand zu erleben sind. Kleine Schönheitsfehler nimmt man dafür gern in Kauf. sam Literatur » 30

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Die Dramatik Deutschlands

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uch wenn sich in Bezug auf Gerhart Hauptmann und sein Werk bestimmt unzählige Jubiläumszahlen finden würden, die eine Veranstaltungsreihe in jedem Jahr und Monat rechtfertigen würden – für den 2012er-November hat sich das Forum Gestaltung drei spezielle Jahrestage herausgesucht und ehrt einen der bedeutendsten deutschen Dramatiker und Schriftsteller mit zwei Filmaufführungen und einer szenischen Lesung. Vor 150 Jahren wurde Hauptmann am 15. November in Schlesien geboren, 50 Jahre später bekam er den Literatur-Nobelpreis verliehen, „vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung“. Und vor 85 Jahren prägte Gerhart Hauptmann als Mitglied des Ehrenpräsidiums auch die hiesige Deutsche Theaterausstellung 1927. Das sollte Grund genug sein, neben einer von Wolf Bunge eingerichteten szenischen Lesung (Bahnwärter Thiel mit Corinna Breite am 15. November), den beiden Hauptmann-Verfilmungen im Forum besondere Aufmerk-

samkeit zu schenken. Mit Die Weber von 1927 wird wohl eines seiner bekanntesten Werke zu sehen sein. Das Sozialdrama über den Weberaufstand von 1844 war zu seiner Zeit ein Politikum: Nach der Uraufführung im Deutschen Theater Berlin kündigte Kaiser Wilhelm II. seine Loge. Am 05. November ist die erst in diesem Jahr restaurierte Stummfilm-Fassung mit musikalischer Begleitung im Forum Gestaltung zu sehen. Mit Rose Bernd von 1919 wird am 14. November eine weitere Hauptmann-Verfilmung gezeigt, in der die Magdeburger Schauspielerin Henny Porten eine Kindsmörderin spielt, deren Schicksal Hauptmann in seiner Zeit als Geschworener so berührte, dass er für einen Freispruch plädierte – und in Folge dessen nicht mehr als Geschworener berufen wurde. Beide Filme werden mit musikalischer Live-Begleitung aufgeführt. avb

Dialog mit französischen Freunden Im kommenden Jahr jährt sich die Unterzeichnung des Elyseé-Vertrages zum 50. Mal. Als Vorgeschmack auf die CINE.FOLIE! gibt es schon im November ein frankophones Filmprogramm zu sehen.

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war entfaltet sich das 50-jährige Jubiläum des 1963 unterzeichneten Elyseé-Vertrags erst 2013 zu voller Wirkung. Aber schon jetzt bieten das Institut français Sachsen-Anhalt und der ARTist! e.V. in den Gruson Gewächshäusern einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Magdeburg cineastisch in Gedenken an den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag erwarten darf: Im Rahmen des Kino- und Filmfestivals CINE.FOLIE! werden im kommenden Jahr Filme im künstlerisch-kulturellen Kontext des offiziellen Endes der „Erbfeindschaft“ an außergewöhnlichen Orten in Magdeburg zu sehen sein. So außergewöhnlich, wie jetzt vom 07. bis 10. November: In Buckau sind in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln vier französische Filme zu sehen. Neben neueren Produktionen (Un amour de jeunesse (Magdeburg-Premiere), Dialogue avec mon jardinier (Dialog mit meinem Gärtner), L‘exercice de l‘état (Der Aufsteiger)) findet sich auch die klassische Filmhistorie im Programm wieder: Jules et Jim (Jules

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und Jim, 1962, Foto) von François Truffaut ist einer der Kinoklassiker. Darin erzählte Truffaut mit damals stilistisch unkonventionellen Mitteln die melancholische, aber gleichzeitig leicht anmutende Geschichte von Jules, Jim und Cathérine, die auf der Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens sind. Den Auftakt zu diesem kleinen CINE.FOLIE!-Vorgeschmack bildet am 07. November das Konzert von Lise au piano, ebenfalls in den Gewächshäusern. Und, vielleicht nicht unwichtig: Den Eintritt von 50 Cent (Filme) und 5 Euro (Konzert) sollte sich eigentlich jeder leisten können... avb Kinder » 34

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Geburtstag, Literater-Nobelpreis und Theaterausstellung: Anlässlich dreier Jubliäen ehrt das Forum Gestaltung den Dramatiker Gerhart Hauptmann mit zwei Stummfilmvorführungen und einer Lesung.


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Der Sanitäter in der Not

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Gesehen: Wie Whiskey auch Kriminelle auf den richtigen Weg führen kann, erzählt Ken Loach in Angel‘s Share ab 15. November im Studiokino.

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en Loach nennt seinen neuen Film nach dem „Anteil für die Engel“: die kleine Menge Alkohol, die aus dem Whiskey-Fass während des Reifeprozesses verschwindet. Alkohol spielt in vieler Hinsicht eine Rolle in Angel‘s Share: Er ist die Ursache für die prekäre Situation vieler Leute in Glasgow, – und der so manchen vor Gericht bringt. Doch Ken Loach (The Wind that Shakes the Barley, Ae Fond Kiss...) macht eine bestimmte Sorte Alkohol zum rettenden Anker: Robbie hat zwar eine Freundin und wird bald Vater, aber seine Vorgeschichte ist geprägt von Kriminalität und Gewalt. Er muss gemeinnützige Arbeit leisten, eine Perspektive hat er nicht. Und das Wichtigste – sein Kind – soll er nicht mehr sehen dürfen: Der Vater seiner Freundin bietet ihm Geld dafür, dass er nach London verschwindet. Die Situation ist also recht aussichtslos. Aber durch glückliche Fügung gerät Robbie an den Sozialarbeiter Harry, einen Whiskey-Liebhaber. Der erkennt sehr schnell, dass Robbie ein spezielles Talent hat: Er macht ihn zum Whiskey-Experten, nimmt ihn zu Verkostungen mit – im Schlepptau immer Robbies drei Freunde, die wie er gemeinnützige Arbeit leisten müssen. Zusammen hecken sie einen phänomenalen Plan aus, der die Bedeutung des „Angel‘s Share“ ganz neu interpretiert. Ken Loach hat einen unterhaltsamen und witzigen Film gemacht, der mit überzeugenden Darstellern zeigt: Jeder kann es schaffen. Ein echtes Feelgood-Movie, das aber zum Glück nicht allzu dick aufträgt. Mit brutalen Szenen wird nicht gespart, und die ausgesprochene Tumbheit einiger Kumpels ist wirklich witzig. Auch wenn einer der Fäden in der Geschichte ein wenig vernachlässigt wird, findet die Story zu einem guten und runden Ende: Das Verschwundene taucht eben manchmal pw an unerwarteter Stelle wieder auf.

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Die Zeit? Sie fehlt. Gesehen: Im Dokumentarfilm Speed begibt sich Florian Opitz ab 01. November auf dem Moritzhof auf die Suche nach der verlorenen Zeit. eine Zeit zu haben ist keine Ausnahme. Keine Zeit zu haben ist der gesellschaftliche Normalzustand. Woher kommt die zunehmende Beschleunigung unserer Existenz und was macht sie mit uns? Dieser Frage geht Florian Opitz (Foto) in seinem Dokumentarfilm Speed nach. „Meine Erfahrung mit der Zeit beschränkt sich nur auf das eine Gefühl: Sie fehlt“, erklärt der Autor aus dem Off, während man ihn durch das Berliner Großstadtleben hetzen sieht. Und er macht sich auf die Suche nach Leuten, die erklären sollen, was mit ihm los ist: ein Fachtherapeut, der dem Filmemacher ein beginnendes BurnOut-Syndrom attestiert, ein Zeitforscher, der den Unterscheid zwischen dem Rhythmus der Natur und dem Takt der Maschinen erklärt. Von der eigenen Befindlichkeit geht Opitz im zweiten Filmteil zur gesellschaftlichen Analyse. Opitz macht sich auch auf die Suche nach Alternativen zum Leben auf der Überholspur, besucht einen ehemaligen Investment-Banker, der sein Leben nun als Hüttenwart in den Schweizer Alpen entschleunigt oder den Himalaya-Staat Bhutan, wo das

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„Bruttonationalglück“ als Doktrin in die Verfassung aufgenommen wurde. Zweifellos hat sich Opitz für seine Dokumentation Speed eines der brennendsten Themen unserer Gegenwart angenommen, das er aus den verschiedensten Blickwinkeln auszuleuchten versucht. Dabei ist er als Autor in Wort und Bild omnipräsent, was auf die gesamte Filmstrecke dann doch ebenso angestrengt wirkt wie die permanenten Zeitrafferbilder. Anstatt mit seiner Analyse tiefer in eine auf der Hand liegende Kapitalismuskritik einzusteigen, macht sich Opitz viel zu schnell auf eine langwierige, aber fruchtlos wirkende Suche nach Alternativen zur geschwindigkeitssüchtigen Gesellschaft, um in einem Schlussbild mit Frau und Kind am Sandkasten wieder auf das eigene persönliche Handeln zurückgeworfen zu sein. Denn entschleunigen kann man sein Leben nur selbst – das hat man allerdings auch schon vorher geahnt. ms

Filmindex November 2012 Timberlake » CM: ab 28.11.

Filme von A bis Z 3 Zimmer/Küche/Bad » Tragikomödie, D 2012, R: Dietrich Brüggemann, D: Jacob Matschenz, Robert Gwisdek, Anna Brüggemann » MH: 01.-07.11. Am Ende eines viel zu kurzen Tages » Drama, D 2011, R: Ian FitzGibbon, D: Thomas BrodieSangster, Jessica Schwarz, Andy Serkis » SK: 01.-07.11. Angels‘ Share - Ein Schluck für die Engel » Tragikomödie, GB/ F/B/I 2012, R: Ken Loach, D: Paul Brannigan, John Henshaw, Gary Maitland (Seite 15) » SK: 15.-28.11. Anleitung zum Unglücklichsein » Romantik-Komödie, D 2012, R: Sherry Hormann, D: Johanna Wokalek, Iris Berben, David Kross » CS: ab 29.11. Argo » Thriller, USA 2012, R: Ben Affleck, D: Ben Affleck, Bryan Cranston, John Goodman » CS: ab 08.11. Back in the Game » Drama, USA 2012, R: Robert Lorenz, D: Clint Eastwood, Amy Adams, Justin

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Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht Teil 2 » FantasyRomanze, USA 2012, R: Bill Condon, D: Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner » CM & CS: 18.11. (mit Teil 1), ab 21.11. Cloud Atlas » Sci-Fi-Thriller, USA 2012, R: Andy Wachowski, Lana Wachowski, Tom Tykwer, D: Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent (Seite 12) » CM: ab 14.11. & CS: ab 15.11. Das Ding am Deich - Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk » Dokumentation, D 2011, R: Antje Hubert » MH: 17.-27.11. Das Grüne Wunder – Unser Wald » Dokumentation, D 2012, R: Jan Haft, D: Benno Führmann » SK: 10., 11., 17., 18.11. Das Schwergewicht » ActionKomödie, USA 2012, R: Frank Coraci, D: Kevin James, Salma Hayek, Henry Winkler » CS: ab 08.11., CM: 06.11., ab 08.11. Die Ökonomie des Glücks » Dokumentation, USA/GB/JP/CN/BRA/

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AU/IND/PER/THAI 2011, R: Steven Gorelick, Helena Norberg-Hodge, John Page » MH: 15.-28.11. Die Wahrheit über Männer » Tragikomödie, DK 2010, R: Nikolaj Arcel, D: Thure Lindhardt, Tuva Novotny, Rosalinde Mynster » MH: ab 16.11. Dredd [3D] » Sci-Fi-Action, USA/ GB/IND 2012, R: Pete Travis, D: Karl Urban, Olivia Thirlby, Lena Headey » CM: ab 14.11. & CS: ab 15.11. Familie und andere Katastrophen » Komödie, R 2011, R: Renat Davletyarov, D: Ivan Stebunov, Aglaya Shilovskaya, Leonid Yarmolnik » CS: ab 01.11. Geheimnisse des Waldes » Dokumentation, D 2012, R: Hans-Jürgen Zimmermann » MH: 08.-13.11. Generation Kunduz - Der Krieg der anderen » Dokumentation, D 2011, R: Martin Gerner » MH: 19., 21., 23.11. James Bond 007: Skyfall » Spionage-Thriller, USA/GB 2012, R: Sam Mendes, D: Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem » CS & CM: Kinder » 34

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ab 01.11. Lore » Drama, GB/AU/D 2012, R: Cate Shortland, D: Saskia Rosendahl, Ursina Lardi, Hans-Jochen Wagner » SK: 22.-28.11. Love is all you need » RomantikKomödie, F/I/DK/S/D 2011, R: Susanne Bier, D: Trine Dyrholm, Pierce Brosnan, Kim Bodnia » CM: ab 22.11. Messner » Doku/Biopic, D 2012, R: Andreas Nickel, D: Reinhold Messner, Florian Riegler, Martin Riegler » SK: 03., 04.11. Nemesis » Drama, D 2010, R: Nicole Mosleh, D: Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Janina Sachau (Seite 13) » MH: 15.-28.11. Paris Manhattan » Romanze, F 2012, R: Sophie Lellouche, D: Alice Taglioni, Patrick Bruel, Marine Delterme » SK: 08.-21.11. Parked – Gestrandet » Drama, IR/FIN 2011, R: Darragh Byrne, D: Colm Meaney, Colin Morgan, Stuart Graham » MH: ab 29.11. Possession – Das Dunkle in dir » Horror-Thriller, USA 2012, R: Ole

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11.12 Bornedal, D: Jeffrey Dean Morgan, Kyra Sedgwick, Natasha Calis » CM: ab 08.11. Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin » Fantasy-Romanze, USA 2012, R: Jonathan Dayton, Valerie Faris, D: Paul Dano, Zoe Kazan, Chris Messina » CM: ab 29.11. Sag, dass du mich liebst - Parlezmoi de vous » Tragikomödie, F 2012, R: Pierre Pinaud, D: Karin Viard, Nicolas Duvauchelle, Nadia Barentin » MH: 01.-14.11. Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit » Dokumentation, D 2012, R: Florian Opitz (Seite 16) » MH: 01.-14.11. Süßes Gift – Hilfe als Geschäft » Dokumentation, A/D/NL 2012, R: Peter Heller » MH: ab 29.11.

Wie beim ersten Mal » Komödie, USA 2012, R: David Frankel, D: Meryl Streep, Tommy Lee Jones, Steve Carell » SK: 08.-14.11.

Jules et Jim (08.11.), Dialogue avec mon jardinier (09.11.) & L‘exercice de l‘état (09.11.), alle Film OmU (Seite 14) » Gruson Gewächshäuser

Winterdieb - L‘enfant d’en haut » Drama, F/CH 2012, R: Ursula Meier, D: Léa Seydoux, Kacey Mottet Klein, Martin Compston » MH: 08.-21.11.

Das Phantom der Oper » Musical-Drama, USA/GB 2004, R: Joel Schumacher, D: Gerard Butler, Emmy Rossum, Patrick Wilson » OLi-Kino: 11.11.

Filmreihen & Weiteres

Der große König » Historienfilm, D 1942, R: Veit Harlan » Forum Gestaltung: 26.11. (anschl. Möglichkeit zur Diskussion)

Blut muss fließen – Undercover unter Nazis » Dokumentation, D 2011, R: Thomas Kuban » MH: 16.11. (anschl. Podiumsdiskussion) Britfilm » Englischsprachiges Schulfilmfestival, Infos: www.agkino.de/britfilms » SK: 29.11.-05.12.

Sushi in Suhl » Tragikomödie, D 2011, R: Carsten Fiebeler, D: Uwe Steimle, Julia Richter, Ina Paule Klink » MH: ab 22.11.

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Grimme-Preis unterwegs » Grimmepreis-Filme („Homevideo“ & „The other Chelsea“) & Gespräche » Volkshochschule: 09.11. Julius Cäsar » Historienfilm, USA 1953, R: Joseph L. Mankiewicz, D: Louis Calhern, James Mason, Marlon Brando (im Rahmen des Landesausstellung) » Kulturhistorisches Museum: 13.11.

To Rome with Love » Komödie, USA/E/I 2012, R: Woody Allen, D: Woody Allen, Alec Baldwin, Roberto Benigni » SK: 01.-07.11. Vielleicht lieber morgen » Tragikomödie, USA 2012, R: Stephen Chbosky, D: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller » CS: ab 01.11.

Die Weber » nach dem Drama von Gerhart Hauptmann, D 1927, R: Friedrich Zelnik (Seite 14) » Forum Gestaltung: 05.11.

Cine.Folie! » 50 Jahre Kino von Cannes bis Berlin, Filmreihe anlässl. Elysée-Vertrag-Jubiläums, mit Un amour de jeunesse (08.11.),

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Kinder der Steine – Kinder der Mauer » Dokumentation, D 2011, R: Monika Nolte, Robert Krieg » einewelt haus: 14.11. (anschl. Gespräch mit dem Regisseur)

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Rose Bernd » nach dem Drama von Gerhart Hauptmann, D 1919, R: Alfred Halm, mit Henny Porten als Rose Bernd (Seite 14) » Forum Gestaltung: 14.11. Schulkinowoche » aktuelle Kinofilme für die Klassenstufe 1-4, 4-7, 6-12, 9-12, Programm unter: www. schulkinowoche-th-st.de » CM/ MH/SK/OLi-Kino: 19.-23.11. Twilight-Saga (1-5) » mit Bis(s) zum Morgengrauen, New Moon, Eclipse, Breaking Dawn 1+2 » CM & CS: 17.11. Voll schräg! » Shorts Attack Kurzfilmprogramm » SK: 24.-25.11. Die genauen Spielzeiten der Filme finden Sie im Timer ab Seite 38. Filme für Kinder finden Sie in Kinder & Familie auf Seite 34. Abkürzungslegende » SK (Studiokino), MH (Moritzhof), CS (Cinestar), CM (Cinemaxx)

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Geld und Leben Am 25. November eröffnet in unmittelbarer Nähe des Puppentheaters die villa p., die (größte und einzige) Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands. Das ist natürlich Grund zum Feiern, und das Puppentheater heizt den Jubel auch mit einer standesgemäßen Festwoche an. In Zeiten steter Kürzungsdebatten und Kulturrettungsdiskussionen (Stichwort: Kulturkonvent) scheinen doch noch Leuchttürme im gebeutelten Sachsen-Anhalt möglich zu sein. Aber am Beispiel der villa p. zeigt sich, dass Leuchttürme auch Schattenseiten haben. Und in diesen lebt man von der öffentlichen Hand in den privatwirtschaftlichen Mund. as muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Das Puppentheater Magdeburg ist das letzte eigenständige Stadttheater mit dem Schwerpunkt Figurenspiel in Deutschland. Und was für eines: Neben dem „normalen“ Spielzeitprogramm ist das Haus in der Warschauer Straße auch noch (im jährlichen Wechsel) Veranstalter des Internationalen Figurentheaterfestivals Blickwechsel und der KinderKulturTage. Angesichts dieser Leistungen wäre es fast schon Blasphemie, würde eine, ihres gleichen suchende Figurenspielsammlung nicht in unmittelbarer Nachbarschaft, sprich: der jetzt am 25. November eröffnenden villa p., ihre Heimat finden. Auf 800 m² mit über 1.000 Ausstellungsstücken wird die Geschichte des Puppenspiels in der Porsestraße Nr. 13 lebendig. So lebendig, wie sie auch das Puppentheater mit Intendant Michael Kempchen im „Alltagsgeschäft“ hält. Und da man keine halben Sachen will, wird die Schau noch durch pädagogische Angebote für Kinder und Erwachsene, Weiterbildungsmöglichkeiten für Künstler und Möglichkeiten der ostwest-europäischen Künstlerbegegnung ergänzt. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist. In Zeiten, in denen eher der kulturelle Rückbau ungeachtet von Traditionen den Ton angibt. Magdeburg darf sich also glücklich schätzen, das neue kulturelle Kind namens villa p. zu bekommen. Aber wie im normalen Leben droht auch nach der villa-p.-Feierei nicht von ungefähr ein gefährlicher Kater. Ein Kater, der sich ganz gut mit dem aktuellen Spielzeitmotto des Puppentheaters deckt: Geld oder Leben. Geld ist recht viel in die Sanierung der villa p. geflossen. Knapp 1,7 Millionen Euro wurden in das Figurentheaterzentrum gesteckt. 75 Prozent davon kamen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, 70.000 Euro steuerte Lotto-Toto bei, 18

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„Früher war mehr Puppe“: Zum letzten Mal spielen Susanne Søgaard und Tim Sandweg zur Eröffnungswoche der villa p. ihre Erklärshow. Und was kommt danach?

und der Rest von schlappen 350.000 Euro wurde aus kommunalen Mitteln und Geldern des Stadtsanierungsprogramms Städteumbau Ost bezahlt. Das klingt viel, das ist viel – und man möchte bravissimo ausrufen: Wir sind nicht nur otto, sondern auch puppe. Wäre da nicht der Gedanke, dass zwar Millionen für den jetzigen Ist-Neu-Zustand flossen. Aber auf diesen Gedanken folgt zugleich die Frage: Und dann? Für den Erhalt des Hauses wird es keinerlei Betriebskostenzuschüsse (ca. 35.000 Euro jährlich) geben. Zusätzliche Personalstellen? Fehlanzeige! Schon 2006, als der Stadtrat der Einrichtung der Figurenspielsammlung zustimmte, waren diese Rahmenbedingungen gesetzt. Die Leitung des einzigen selbstständigen städtischen Puppentheaters Deutschlands sah darin, trotz des ökonomischen Risikos, die einmalige Chance, der über 50-jährigen Magdeburger Puppenspieltradition einen angemessenen Rahmen zu geben. Diese Sichtweise kann man Kempchen & Co. nicht verdenken. Es ist dem Team von der Warschauer Straße eben eine Herzensangelegenheit. Ein Puppentheater mit über 50-jähriger Tradition schafft als letzter Mohikaner Deutschlands verständlicherweise Tatsachen, um eben diese Tradition vor kurzsichtiger Kürzungspolitik zu bewahren. Aber zu welchem Preis? Denn zu allem kultuKinder » 34

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rellem Glanz, welcher durch das Blickwechsel-Festival, den KinderKulturTagen und – nicht zu vergessen – den Betrieb der Jugendkunstschule erzeugt wird, kommt jetzt noch – Intendant Michael Kempchen verzeihe uns den Ausdruck! – das Museum als kosten- und arbeitsintensives Sahnehäubchen oben auf. Dieses Pensum hat es im Laufe der Jahre mit sich gebracht, dass das Puppentheater zu einem halbselbstständigen Betrieb geworden ist, der seine Veranstaltungen über zusätzlich beantragte Projektförderung und Sponsoring finanzieren muss. Und dessen Belegschaft gefährlich am Limit der persönlichen Belastbarkeit entlang balanciert. Der Wille, diese Herausforderungen zu meistern, ist da. Ein volles Haus, ein Anstieg der Gastspieltätigkeit im In- und Ausland und ein Kostendeckungsgrad von mehr als 20 Prozent waren und sind Ergebnis dieser Anstrengungen. Personelle Umstrukturierungen, ein verstärkter Griff zu Honorarkräften und die intensivere Einbindung des Fördervereins sollen helfen, das kommende Mehr

an Arbeit zu bewältigen – wie zum Beispiel den Betrieb der neuen villa p. Sollte es dennoch nicht reichen, blieben als Joker immer noch die finanziell lukrativen auswärtigen Gastspiele – als Griff nach dem Strohhalm. Aber dieser Griff wirft auch die Frage auf, was dann vom viel zitierten Theater, inklusive frisch saniertem Figurentheaterzentrum, übrig bleibt. Einem Theater, das ein Ort für Kreativität und kulturelles Gedächtnis sein soll – und in dem statt ständiger Leistungsdebatten eben die so nötige Phantasie und die Träumerei identitätsstiftend das Sagen haben sollten. Jetzt, im November, wird erst einmal gefeiert. Zu Recht. Aber danach wäre es höchste Zeit und wünschenswert, den Schritt von der Willensbekundung zur kulturpolitischen Realität und Aktion zu gehen – um die Vision von Magdeburg als „Stadt der Figurentheaters“ von ihren bis jetzt tönernen Finanzfüßen zu holen. Oder, um im übertragenen Sinne beim Spielzeitmotto zu bleiben: Geld und Leben... sr/avb

Zoing! Bash! Swäm! Gnizp! Superheld – Wer bin ich und wenn ja, was kann ich von Jonas Hien und Dag Kemser bringt ab 30. November die Welt der Comics auf die Bühne des Schauspielhauses und damit Fiktionäres für alle, die einmal ganz anders als die anderen sein möchten. ie tragen Strumpfhosen, fliegen lautlos durch die Lüfte, durchleuchten mit ihrem Röntgenblick Körper und Seele, brechen sich mit übermenschlicher Kraft Bahn und stehen im Kampf Gut gegen Böse ihren Mann oder ihre Frau. Die Rede ist von den „ganz normalen“ Superhelden, denen, die tagsüber karierte Hemden tragen und deren Beinchen in Bermudashorts stecken, die unauffällig in der angepassten Masse bleiben, bis, ja bis sie… Mit Superheld, einer trashigen Comicgroteske, die als Gemeinschaftsprojekt mit dem Dramaturgen Dag Kemser entstand, gibt Schauspieler Jonas Hien nun seinen Regieeinstand auf der Schauspielhausbühne. Wo sonst, als in der knallbunten Welt der Comics, konnten die wahren Superstars der Heldenwelt gefunden werden? In Paradise City herrscht Friede und Wohlstand seit Ultrawoman den Bösewicht Badman in einer legendären Schlacht besiegt hat. Comics sind an die Stelle von Tageszeitungen und Nachrichten getreten, Verbrechen gibt es nicht mehr. Ray, Held der Geschichte und Angestellter in einem Comicladen, natürlich unsterblich in Ultrawoman verliebt, beschließt, um mit seiner Angebeteten auf Augenhöhe zu sein, zum Superhelden zu werden. „Da es aber ja keinerlei Verbrechen mehr gibt, muss kulturschwärmer

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er gemeinsam mit seinem Kumpel Side-Kick Boy überhaupt erst Böses inszenieren, um sich als Freezer profilieren zu können“, so Hien. Ab hier nimmt der Superhelden-Showdown seinen unausweichlichen Lauf. „Natürlich hat die Wahl des Themas damit zu tun, dass heute keiner mehr normal sein möchte, siehe Castingshows“, erzählt Dag Kemser, „aber unser erstes Ziel ist es, das Publikum zu unterhalten.“ Superheld, ein durchgeknallter Comic-Kosmos, der einlädt, es einmal zu wagen, durch Wände zu gehen. Bunte Strumpfhosen können dabei sr nicht schaden! 

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Dem Wahn auf der Spur

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s sei eine große Freude gewesen, als das Angebot aus Magdeburg kam, Benjamin Barker alias Sweeney Todd, den teuflischen Barbier aus der Fleet Street, zu singen, sagt Kevin Tarte. „In der Zeit als ich für Titanic hier war, war ich beeindruckt von dem Können und der Begeisterung der Leute hier am Haus. Drei Jahre später ist es noch viel besser“, schwärmt der amerikanische Musicalstar von der Arbeitsatmosphäre am Opernhaus. Seit 1988 in Deutschland beruflich und privat fest verankert, erspielte sich in über 800 Vorstellungen mit seiner Paraderolle des Grafen von Krolock in Tanz der Vampire eine große Fangemeinde. Mit der Figur des Sweeney Todd in Stephen Sondheims gleichnamigen Musicalthriller, steht der smarte Tenor nun vor einer besonderen Herausforderung. „Die Düsternis dieses eigentlich braven Bürgers, der sich blutig an dem Mann rächt, der ihn ins Gefängnis stecken ließ, ihm seine Frau und seine Tochter

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2008 und 2009 versank er beim Domplatz-OpenAir unter den Beifallsstürmen des Publikums als Schiffsingenieur Andrews mit der Titanic in den Fluten des Atlantik. Jetzt kehrt Musicalstar Kevin Tarte als blutrünstiger Barbier Sweeney Todd ab 17. November zurück ans Opernhaus.

nahm – diesen totalen Wahn nachzuvollziehen, war das Schwierigste für mich“, so Tarte. Aber auch musikalisch ist das Musical, das 1979 mit acht TonyAwards ausgezeichnet wurde, äußerst anspruchsvoll. Sondheim, der die Musik als Hommage an Bernhard Hermann anlegte, den Komponisten der meisten der Hitchcock-Filmmusiken, legt keine harmoniesüchtigen Klangteppiche aus, sondern fordert Orchester und Sänger heraus. „Die Musik ist voll von Verweisen zur Suspense-Musik der Hitchcock-Filme. Die Rolle ist generell sehr kompliziert komponiert, sauschwer zu singen.“ Sweeney Todd, so Kevin Tarte, verspricht ein Musicalerlebnis mit grandiosem Bühnenbild, phantastischen Kostümen und einer überzeugenden Ensembleleistung zu werden. Eine Empfehlung: Legen Sie ihren Friseurtermin unbedingt vor den Theaterbesuch. sr

Lachen statt Spazierengehen Magdeburg bekommt im November vor allem von Leuten Besuch, die Menschen von Berufswegen zum Lachen bringen. Es steht ein wahrer Comedy-Herbst an: von Atze Schröder bis Ralf SchmitZ.

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egen Herbsttrübsal hilft? Richtig: Spaziergänge und Lachen! Letzteres ist vermutlich auch die Devise der Veranstalterbüros, die den Comedy-November in AMO, Stadthalle, GETEC-Arena und Altem Theater geplant haben. Denn lustige Wortspiele in Titeln der Comedians des Landes prägen die Programme der großen Hallen in Magdeburg. Im AMO ist nach dem ungewöhnlichen Auftritt im Oktober im City Carré (Seite 58) Ingo Appelt mit dem vollständigen Programm Göttinnen zu sehen. Die Stadthalle beherbergt Atze Schröder (Schmerzfrei), Jürgen von der Lippe (So geht‘s) und Ralf Schmitz (Schmitzpiepe) mit ihren aktuellsten Programmen. Eine Nummer größer hat Bülent Ceylan geplant. Mit seinem Programm Wilde Kreatürken klärt er in der GETEC-Arena über deutsch-türkische Verhältnisse auf anhand von Charakteren, in die er schlüpft: die Kreatürken eben. Aber auch die Klein(ere)kunst begeistert mitt-

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lerweile ein großes Publikum. Mathias Richling bringt ins AMO seinen Richling-Code mit, und das Alte Theater begrüßt Horst Evers (Foto); beide sind Preisträger des Kleinkunstpreises. Evers aktuelles Programm heißt Großer Bahnhof und beschäftigt sich nicht – wie erwartet – mit dem Lieblings-Hau-Drauf-Thema Deutsche Bahn, sondern widmet sich viel tiefgründiger den allgegenwärtigen Fragen wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Is das weit? Muss ich da mit? Vor allem aber auch: Holt mich wohl jemand ab? Möge schlechtes Wetter kommen. Bei soviel Comedy ed bleibt eh keine Zeit für Spaziergänge. » Alle Comedy-Termine finden Sie im Bühnenindex auf Seite 23 Kinder » 34

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Bühne & Theater

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Alles (T)schick Gesehen: Am 12. Oktober feierte Robert Koalls Bühnenfassung des Romans Tschick von Wolfgang Herrndorf Premiere im Studio des Schauspielhauses. Mit dem Stück empfehlen sich die drei Darsteller sehr gut weiter. ie Geschichte ist irgendwie typisch jugendlich und doch besonders. Einerseits geht es in Tschick um Außenseiter und Pubertät, andererseits weiß Autor Herrndorf dennoch Besonderheiten in die Ostreise der beiden 14-Jährigen Maik (Michael Ruchter) und Tschick (Raimund Widra) einzuflechten. Maik kommt aus einer zerrütteten Familie und gilt als langweilig. Der Neuling der Klasse, der russische Spätaussiedler Tschick, redet kaum, ist sonderbar und hat keinerlei soziale Kontakte. Aber eines verbindet Beide: Sie sind als einzige nicht zur Geburtstagsfeier von Mitschülerin Tatjana eingeladen, in die Maik heimlich verliebt ist. Als Maiks Mutter wieder einmal in den Entzug muss und sein Vater daraufhin Spontanurlaub mit der Assistentin nimmt, scheinen auf ihn ziemlich langweilige Ferien zuzukommen. Bis plötzlich Tschick vor seiner Tür steht. Ein Roadtrip von Berlin irgendwohin gen Osten beginnt. Diesen Roadtrip inszeniert Dominik Günther sehr geschickt. Im immergleichen Bühnenbild (Heike Vollmer) in Form eines Schwimmbeckens lässt er seine Charaktere diverse Requisiten zum Reisemobil umfunktionieren. Und das wirkt nicht lächerlich und abstrakt, sondern nutzt die begrenzten räumlichen Möglichkeiten des Studios aus. Zwar wirkt die Ausstattung durch die zahlreichen, rumliegenden Requisiten oft wüst, doch passt sich das in die

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verrückte Erzählweise in jugendlicher Manier ein. Ebenso ist die Kleidung von dieser Jugendlichkeit geprägt. Dass in Maiks Vorstellung keine Pullunder und Bügelfaltenhosen vorkommen, zeigt Vollmer mit endzeitartigen Kostümen, Cowboystiefeln und Laserpistolen. Die drei Neuzugänge Michael Ruchter (links), Raimund Widra (rechts) und Lena Sophie Vix toben sich förmlich aus und interpretieren vollblütig die klamaukige Vorlage, die nie ins Lächerliche gleitet. Schauspielerisch füllen sie gekonnt die jugendlichen Stereotypen aus und vermitteln dadurch wie nebenbei pubertäre Probleme wie Außenseitertum, Schwulsein und Familientragödien. Besonders herausstechend ist Vix als Isa und alle anderen, vorkommenden Personen. Mit enormer Wandelbarkeit überzeugt sie auf jeder Position; ob als lebendes Gemälde, Stimme aus dem Off oder Musikerin im Hintergrund. Tschick ist eine schnelle, humorvolle Reise, die eine wunderbare Empfehlung aller drei Spieler für weitere Stücke ist. Ob der sehr schwer wirkende Beginn und das durch Bodennebel unterstützte, tragische Ende das flinke und leichte Stück hätten so brechen müssen, ist die einzige Frage, mit der man sich kritisch auseinandersetzen muss. ed

Bühnenindex November 2012 Schauspiel A bis Z Adams Äpfel » nach dem Film von Anders Thomas Jensen, R: Alexander Marusch » SH: 24.11. Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein! » Anna Blume zeigt Carl Sammel wo Barthel den (Kunst-) Most holt... » TA: 01.-04., 08.-11., 15.-17., 22.-24.11. Das Guericke-Labyrinth » von Jo Fabian » SH: 24.11. (anschl. Publikumsgespräch mit der OvGGesellschaft) Der Besuch der alten Dame » Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt, R: Susanne Truckenbrodt » SH: 21.11. Der Spieler » von Fjodor M. Dostojewskij, R: Jan Jochymski » SH: 06.11.

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Der Wichtigtuer » Komödie von David Gieselmann, R: Martin Pfaff » SH: 01., 23.11. Die Olsenbande: Der große Theatercoup » von Dirk Donat/ Peter Grünig, R: Uta Koschel » SH: 10., 16.11. Editha my Love » Theaterabend der Compagnie Magdeburg 09 zum Leben der Königin Editha » Kulturhistorisches Museum: 16., 17., 20., 21.11. Educating Rita » Stück in englischer Sprache von Willy Russell, R: Alexandra Will » SH: 07., 13.11. Engel packen aus » Ein Theaterabend über verpackte Geschichten » TA: 29., 30.11. Faust. Der Tragödie erster Teil » von Johann Wolfgang von Goethe,

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R: Martin Nimz » SH: 02.11. Faust. Der Tragödie zweiter Teil » von Johann Wolfgang von Goethe, R: Martin Nimz » SH: 09.11. Früher war mehr Puppe » eine Erklärshow über das Figurentheater mit Susanne Søgaard und Tim Sandweg » villa p.: 26.11. (zum letzten Mal in Magdeburg) Ich werde Paris mit einem Apfel erobern! » Ein Abend über Paul Cézanne von Christiane Hercher und Andreas Guglielmetti » SH: 09.11. Kabale und Liebe » von Friedrich Schiller, R: Jan Jochymski » SH: 20., 23.11. Kleiner Mann, was nun? » von Hans Fallada, R: Enrico Stolzenburg » SH: 11., 30.11. Kinder » 34

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Liebe nach Rezept... nur in kleinen Dosen » eine Liebeserforschung von Claudia Luise Bose und Tim Sandweg » villa p: 27., 28.11. Love Jogging » Komödie der Theaternomaden » Ratswaage Hotel: 11.11. Odysseus » von Kim Nørrevig nach Homer, Schauspiel mit Puppen und Objekten, ab 9 Jahren » PT: 09., 10.11. Shirley Valentine oder Die Heilige Johanna der Einbauküche » mit Lilo Wanders, R: WolfgangDavid Sebastian » TGZ: 02., 03.11. Struwwelpeter » Grusical für Erwachsene von Phelim McDermott/Julian Crouch/Martyn Jacques, R: Albrecht Hirche » SH: 03. (anschl. Nach(t)gespräch), 17.11.

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Bühnenindex November

11.12 Superheld - Wer bin ich und wenn ja, was kann ich? [Premiere] » Komödie von Jonas Hien und Dag Kemser (Seite 19) » SH: 30.11. Tschick » von Wolfgang Herrndorf, R: Dominik Günther (Seite 22) » SH: 03., 08., 17.11. Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf » Gastspiel Theater Sowa/Krahl, Figurentheater über Paul Klee » PT: 03.11.

Kabarett & Comedy

» Kabarett mit Vera Feldmann » PT: 30.11. Elsterglanz » Ballhaus Aschersleben: 02., 03.11. Himmel, Arsch und Hirn » von und mit Lothar Bölck a.G. und Hans-Günther Pölitz » ZM: 01., 14., 15., 20., 21., 27.11. Horst Evers » „Großer Bahnhof“ » AT: 30.11. Ingo Appelt » Göttinnen (Seite 58) » AMO: 24.11.

Allein zu Dritt » von und mit Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann » HM: 01., 04., 06., 07., 17., 27., 29.11.

Ingo Oschmann » Comedy Dr.-Tolberg-Saal (Schönebeck): 17.11. (Wunderbar – es ist ja so!) & TGZ: 18.11. (Hand drauf!)

Alter, Mensch sind wir jung » mit Frank Hengstmann & Bernd Kurt Goetz » HM: 02., 03., 11., 13., 14., 30.11.

Jugend kulturell » A-capellaComedy mit LaLeLu und ihrem Programm „Pech im Unglück“ » Johanniskirche: 07.11.

Atze Schröder » Schmerzfrei » Stadthalle: 17.11.

Jürgen von der Lippe » So geht’s » Stadthalle: 23.11.

AutoBiographie » von und mit Frank Hengstmann » HM: 08., 09., 20.-24.11. Bei Merkels unterm Sofa » Kabarett mit Simone Solga » TGZ: 30.11. Bülent Ceylan » Wilde Kreatürken » GETEC-Arena: 06.11. Comedy Lounge » mit Gesa Dreckmann, Niko Formanek, Marcelini & Oskar, moderiert von Vicki Vomit » Festung Mark: 06.11. Damenwahl - Zwei Weiber mit Schuss » mit Marion Bach und Heike Ronniger a.G. und Oliver Vogt a.G. » ZM: 03.11. Das dicke Ende kommt zuerst » Die Kugelblitze mit Sabine Münz, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel » ZM: 04., 10., 16., 24., 30.11.

Kabarett-Bundesliga » Die Deutsche Kabarettmeisterschaft, Peter Vollmer vs. Zärtlichkeiten mit Freunden » TGZ: 17.11. Kapitalation » von und mit Sebastian und Tobias Hengstmann » HM: 10., 15., 16.11.

Du bist nur der Arsch! – Ein Festprogramm zum Muttertag kulturschwärmer

Hänsel und Gretel » Märchenoper von Engelbert Humperdinck, ML: Michael Balke, R: Karen Stone » OH: 04., 18.11. Musical Moments » MusicalShow mit Espen Nowacki & Partnerin » TGZ: 24.11. Sweeney Todd [Premiere] » ein Musical-Thriller, ML: David Levi, R: Leonard Prinsloo (Seite 20) » OH: 04. (Premierenfieber), 17. (Premiere), 24., 30.11.

Jugendstücke Aussetzer » von Lutz Hübner, R: Alexandra Will, Jugendstück ab 14 Jahren » SH: 12.11. Schwestern » Kinder- und Jugendstück von Theo Fransz, R: Anke Salzmann, ab 10 Jahren » SH: 05.11.

Oper bis Ballett Die Dreigroschenoper » von Bertolt Brecht/Kurt Weill, ML: Maria Hinze, R: Jan Jochymski » OH: 10., 16.11. Die Entführung aus dem Serail » Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, ML: GMD Kimbo Ishii-Eto, R: Christian Poewe » OH: 02.11. Don Carlos » Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi, ML: Michael Balke, Hermann Dukek, R: Bruno

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Eine Frau in den (noch) besten Jahren » Lieder, die das Leben schrieb » Kaffeehaus Köhler: 17.11. Erich von Däniken » Rückkehr der Götter, Multimedia-Präsentation » AMO: 04.11. Eröffnung der villa p. » Größte Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands (Seite 18) » villa p.: 25.11. Gurke oder Banane? » Improtheater Tapetenwechsel » Riff: 24.11. In Sachsen gewachsen » Portrait der Mundartdichterin Lene Voigt zum 50. Todestag » Schloss Hohenerxleben: 11.11. Karussell des Lebens » eine Liederrevue mit Pariser Charme und Chic » Kaffeehaus Köhler: 29.11. Magdeburger Allerlei » Die Kochshow im Opernhaus, zu Gast: Freya Paschen (Marketing Theater Magdeburg) und Axel Herrmann (Vorstand MWG-Wohnungsgenossenschaft) » OH: 06.11. Mann erfährt was » Talk mit Andreas Mann, zu Gast: Wolfgang Böhmer (MP a.D.) » ZM: 18.11.

Nachtschicht-Aktion: Probeaufstand II » Leben ohne Geld » SH: 23.11.

Mathias Richling » Der Richling Code » AMO: 16.11. Mitten ins Herts » Gastspiel Zärtlichkeiten mit Freunden » HM: 28.11.

Das Expertensofa » Improtheater Herzsprung » MH: 30.11.

Mein Herz für dies Land » Königinnen im Europa des 10. Jahrhunderts, szenische Lesung mit dem Ensemble Theatrum » Kulturhistorisches Museum: 03.11.

Magdebürger Nachschlag » Lars Johansen solo » MH: 26.11.

Tabularasa Trotz Tohuwabohu » Gastspiel Kabarett Schwarze Grütze » ZM: 02.11.

Die Classic Comedy Show » mit Felix Reuter » TGZ: 10.11.

Französische Rhapsodie » Ballett von Gonzalo Galguera, C/I: Gonzalo Galguera, B: Juan León » OH: 03., 29.11.

Loriot-Abend » mit Ilka Hein, Jochen Gehle und Wolfgang-David Sebastian » TGZ: 23.11.

Ralf Schmitz » Schmitzpiepe » Stadthalle: 09.11.

Der Wahn der Zeit [Premiere] » Kabarett CAT-stairs » Ev. Gemeindehaus Burg: 03., 10., 17., 24.11.

Don Quichotte » Ballett von Ludwig Minkus, ML: Michael Lloyd, Pawel Poplawski, C/I: Gonzalo Galguera » OH: 09.11.

Kommt mir doch nicht so! » von und mit Lothar Bölck a.G. » ZM: 11., 21., 26.11.

Noch’n Gedicht » Heinz-ErhardtNachmittag mit Jörn Brede » TGZ: 04.11.

Denkt doch was ihr sollt! » mit Marion Bach und Hans-Günther Pölitz » ZM: 03., 05.-09., 12., 13., 17., 19., 22.-24., 28., 29.11.

Berger-Gorski » OH: 11., 25.11.

Weiteres Bühnenreifes Adam Schaf hat Angst » Musical von Georg Kreisler, mit Vera Feldmann & Manfred Herbst » PT: 02., 04.11. Alle Jahre….trotzdem! [Premiere] » 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel » Theaterschiff: 24., 26.30.11. Apassionata» Jubiläums-PferdeShow » GETEC-Arena: 23., 24.11. Bella Italia » eine musikalische Reise » Kaffeehaus Köhler: 09.11. Club der toten Philosophen: Was ist schön? - Was ist hässlich? » Streitgespräch von Philosophen von der Magdeburger Universität mit berühmten toten Philosophen von Kant bis Wittgenstein » Forum Gestaltung: 28.11. Daddeldu und Daddelich [Premiere] » Ein Ringelnatz-Programm, Compagnie Magdeburg 09 » FW: 15., 24.11.

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Nachtschicht-Show: Theatersport » Improvisationstheater » SH: 17.11. Rilke & Lou » literarisch-musikalisches Programm des Poetenpacks » Schloss Hundisburg: 03.11. Songbankett im Elbeflussbett » mit den Nachtschwärmern » Theaterschiff: 09.11. (zum letzten Mal) Stromabwärts [Premiere] » Projekt des „The Pipers e.V.“, ab 12 Jahren » OH: 02., 03.11. Waldemar Hartmann » „Born to be a Waldi“ » AT: 28.11. Zu zeitig » Projekt des Generationentheaters, ab 15 Jahren » OH: 10., 25.11. Die genauen Spielzeiten und Freikartenverlosungen finden Sie im Timer ab Seite 38. Die Theateraufführungen für Kinder finden Sie in Kinder & Familie auf Seite 34. Abkürzungslegende » TA (Theater an der Angel), SH (Schauspielhaus), OH (Opernhaus), PT (Puppentheater), MH (Moritzhof), FW (Feuerwache), TGZ (Theater Grüne Zitadelle), ZM (Zwickmühle), HM (Kabarett nach Hengstmanns), AT (Altes Theater)

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» Musik & Konzert

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Butzemann mit Sonnenbrille Klug, deutsch, smooth: Die Braunschweiger Jazzkantine steht seit fast zwanzig Jahren für eine ganz eigene Mischung aus Jazz und Rap. Jetzt wagt sich die Formation auch an Volkslieder. Klingt wie eine Schnapsidee – hört sich aber an, wie eine völlig logische Entscheidung, die am 03. November auf dem Moritzhof live zu hören sein wird.

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eine Güte, ist das wirklich schon so lange her? 1992 schafften die Fantastischen Vier aus Stuttgart eine Sensation auf dem deutschen Musikmarkt: Mit der Single Die da?! platzierten sie nicht nur einen Charterfolg, den die Band bis heute nicht übertreffen konnte, sie etablierten vor allem auch einen völlig neuen Stil: Deutscher HipHop, der mit dem Gangster-Gehabe der US-Vorbilder nunmehr wenig gemein hatte. Statt Straßenkampf und Blutvergießen kamen aus der jungen Szene Texte, die sich mit dem alltäglichen Leben und auch der Dummheit des Menschen auf witzige, aber anspruchsvolle Weise auseinandersetzten. In diesem aufregenden Mischmilieu aus Rap und Bildungsbürgertum entstand dann 1993 auch die Jazzkantine. Im beschaulichen Braunschweig fanden sich junge Musiker zusammen, die nicht nur HipHop hörten, sondern eben auch von Jazz, Funk und Soul inspiriert waren. Das Künstlerkollektiv legte mit den Singles Respekt und Es ist Jazz eine eindeutige Marschroute fest. So heißt es auf Es ist Jazz: „Es ist hochinteressant, wenn man die Zutaten sieht: HipHop, Funk, Jazz – Alles sehr verschieden, aber es funktioniert als Ganzes.“ Die Single Respekt, an der sich 1994 auch die Fantastischen Vier und Such a Surge beteiligten, machte klar: „HipHop Musik war bis jetzt in Deutschland nur Englisch besprochen; doch die Dinge ändern sich, das Volk tut sich träge bewegen; plötzlich rapst Du deutsch als hätte es nie was anderes gegeben; ich frage Dich direkt, he, wer hat Dich angesteckt; oder welchen 24

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Weg wählst Du für den Respekt.“ Statt dummdreister Kollegen-Disserei ging es also ab da um die Liebe auch zu damals recht uncooler Musik, die Jazzkantine bis heute so lässig wie einen Sneaker interpretieren. Nicht umsonst hagelte es gleichzeitig Echo-Trophäen und Jazz-Awards, denn dieser Mischung können sich weder gestandene HipHoper noch coole Jazzer entziehen. Von Anfang an als experimentelles, nach allen Seiten offenes Projekt ausgelegt, an dem sich immer ein Haufen Musiker beteiligten, hat sich Jazzkantine mit dem aktuellen Album in gänzlich abstruses – aber doch so nahe liegendes Terrain – begeben. Auf Jazzkantine spielt Volkslieder sezieren die Musiker urdeutsches Liedgut und suchen den Funk etwa in Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann. Damit hinterlassen sie einerseits „vollkommene Ratlosigkeit“, wie manche Kommentatoren sagen, und der ein oder andere stellt die berechtigte Frage nach „Kunst oder totalem Blödsinn“. Fest steht: Der Sound ist unverkennbar Jazzkantine, die Texte, die wir schon als Kinder hörten, wohl bekannt. Aber die Mischung ist es eben, auf die man sich auch beim Konzert am 03. November im Moritzhof ohne Wenn und Aber einlassen kann. Denn Jazzkantine zeigen, dass etwa Im Frühtau zu Berge auch so klug, deutsch und smooth interpretiert werden kann, dass es in der Lederhose kracht. Und keine Sorge: Die Setlist hält auch alle Jazzkantine-Klassiker bereit, mit denen sie seit fast zwanzig Jahren den Funk in Deutschland hochhält.  lmg Kinder » 34

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kulturschwärmer


Musik & Konzert

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Mehr als ein morbider Hauch Gehört: Das Chanson-Duo Schneewittchen geht mit seinem neuen Album Keine Sekunde Schweigen alte Wege. Es ist abermals ein Abgesang auf das schöne Leben. Damit gewinnen Marianne Iser und Thomas Duda sicher keinen Innovationspreis – aber das Herz des Publikums.

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arianne Iser und Thomas Duda alias Schneewittchen können es immer noch: Die selbsternannte Gothic-Barbie und ihr nicht minder Abweg-freudiger Partner haben mit dem neuen, mittlerweile fünften Studioalbum Keine Sekunde Schweigen wieder ihren Status als morbide, aber ungemein erfrischende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Chanson-Welt zementiert. Schon der titelgebende Song zeigt den Hang zum Gegensätzlichen, dem das Duo schon immer frönte: Zu einem geradezu poppig ausnehmenden Rhythmus wütet Iser gegen jene Leute, die ihr ständig das Leben erklären wollen. Ihre an Nina Hagen erinnernde volle Stimme steht auch in den weiteren Songs im Vordergrund: Während die Synthesizer-Melodien weiter fast belanglos dahin plätschern, sind es ihre Texte über ihr Hauptthema – den Schmerz und den Tod – die ein Zuhören lohnen. Überraschendes ist auf dem Album nicht zu finden, aber das haben Schneewittchen auch gar nicht nötig. Das Konzert am 17. November in der Feuerwache wird die wah-

re Stärke Dudas und Isers, die ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammt, hervorheben: Die Songs werden von ihr körperlich inszeniert und interpretiert, sie fegt über die Bühne, entblößt sich, leidet, freut sich exstatisch. Thomas Duda als Tongeber bleibt als ruhiger Gegenpol eher im Hintergrund und lässt Marianne Iser den Raum, den sie für ihre Performance auch dringend braucht. Das geht visuell manchmal an die Grenze, stimmlich ist ein solch abgründiges Schneewittchen ein wahres Fest. Wie sie es in einem Interview einmal selbst gesagt haben: „Wir haben uns so benannt, weil wir uns in der Symbolik der Märchen, in deren Schönheit und Grausamkeit zu Hause fühlen.“ Schönheit und Grausamkeit liegen bei Schneewittchen tatsächlich oft nah beieinander – zur Freude des Publikums. lmg

Verständliche Botschaft

dirk eusterbrock

Selten gehen eine klare Botschaft und guter Musikstil so gekonnt Hand in Hand wie bei Noiseaux, die sich gegen Diskrimierung stellen und dabei im Volksbad Buckau auch richtig abgehen.

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enn Noah Sows Name fällt, wird er oft unweigerlich mit dem etwas angegammelten Wort „Aktivistin“ verknüpft. Geboren in Bayern, war sie zunächst Radio- und TV-Moderatorin und lebte zwischenzeitlich in New York City, um sich dort musikalisch und im Kollektiv gegen Rassismus zu engagieren. Dieses Engagement führt sie nun auch von Hamburg aus weiter - mit ihrer Band Noiseaux, macht sie am 16. November im Volksbad Buckau Station. Das für Noiseaux gängige Label „Afropunk“ reicht aber nicht aus, um Sows Werk richtig zu beschreiben. Auf dem aktuellen Longplayer Spectrum tauscht sie den Punk gegen Computer, Synthie und die sanftere Seite ihrer Power-Stimme. Heraus kommt eine – gerade schwer angesagte – Electromischung, die vielleicht glatter klingt, als man es von Noiseaux gewohnt ist. Vor dem Mainstream kulturschwärmer

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retten sie da auch die eckigen Dancehall- und Electropunk-Elemente, die gegen herkömmliche Popsong-Strukturen schwimmen. Dabei geht es unterschwellig stets auch um ihr wichtiges Lebensthema: „Dass die Darstellung schwarzer Menschen in deutschen Medien und der Öffentlichkeit fair und ohne Diskriminierung erfolgt“, wie es in der Satzung ihres Vereins der braune mob heißt. 2009 erschien Noiseaux’ erstes Album Noiseaux – Out Now!, das erstmals alle Titel in Deutsch und Englisch enthielt. Sow will eben ihre Botschaft, die sie als Publizistin, Autorin, Journalistin und eben auch Aktivistin in allen möglichen Formaten unters Volk hämmert, verstanden wissen. lmg

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Musik & Konzert

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Chansons für’s Heute Kanada, Deutschland und die Welt reichen sich musikalisch die Hand auf dem ersten Studioalbum der Magdeburger Musiker Guido Käpernick und Karine Champagne. kulturschwärmer sprach mit Käpernick über die neue CD und was die Zuhörer am 03. November zur CD-Release-Party in der Festung Mark erwartet.

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nsere Sache ist: schöne Freundlichkeit“, fasst Musikschulenleiter und Vollblutmusiker Guido Käpernick die Essenz seiner Zusammenarbeit mit der kanadischstämmigen Musikerin Karine Champagne zusammen, aus der nun eine LP hervorgegangen ist. Darauf finden sich chansoneske Stücke, die ihre Einflüsse niemals verleugnen und quasi ein Abbild der Entwicklung liefern, die Käpernick und Champagne jeweils für sich, aber auch gemeinsam durchlaufen haben. Letztlich war es nur eine Frage der Zeit, dass Karine und Guido sich als Duo zusammentun. „Wir spielen seit zwei Jahren zusammen. Wir haben uns hier in Magdeburg getroffen und schnell festgestellt, dass es gut zusammen funktioniert“, erzählt Guido. Zunächst arrangierte er für sie eine LiveCD, sie spielten zusammen eigene Songs in ganz Deutschland. „Da war es nur konsequent, dass wir auch zusammen eine Studio-CD einspielen“, sagt Guido. Auch die gemeinsame Zusammenarbeit in der Musikschule habe Beiden gezeigt, dass die Chemie stimmt. Die LP J’ai envie de…, deren Erscheinen Käpernick und Champagne am 03. November in der Festung Mark mit einem Konzert und anschließender gediegener Party feiern, ist ganz so geworden, wie es sich die beiden Musiker erdacht haben: „Die Musik ist nicht in irgendeine Richtung zu packen, sie enthält die ganzen Elemente, die uns im Kopf rumschwirren. Aber das ist auch gut so, denn unsere Songs müssen in kein Konzept passen“, verrät Guido. Darum hätten sie auch keine Hemmungen, etwa einen Nirvana-Song in ihrem ureigenen Stil neu zu interpretieren. Dieser speist sich aus allen Teilen der Welt: Latin, Jazz, Blues, Rock und Pop spielen immer so eine Rolle, wie es gerade passt. Ein tragendes Element der Chansons auf J’ai envie de… ist dabei stets die Herkunft Karines: Geboren im französischsprachigen Quebec, hat sie die Einflüsse aus Kanada mit nach Deutschland gebracht und in Magdeburg und Umgebung etabliert. „Von daher würde ich unseren Stil schon als Weltmusik beschreiben. Aber eben auf eine mo-

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„J’ai envie de…“ - „Ich habe Lust auf...“ heißt das erste Studioalbum von Karine Chamgagne und Guido Käpernick, dessen Sound Guido als moderne Weltmusik beschreibt.

derne Art“, sagt Guido. Die Rollen sind im Duo klar verteilt: Karine sorgt für die Texte, Guido für die Arrangements, beide für die Musik. Witzig ist, dass Käpernick überhaupt kein Wort Französisch spricht, Karin müsse ihm ihre Texte immer übersetzen. „Sie springt zwischen den Welten ganz leicht hin und her“. Darum seien auch Deutsch und Englisch wichtige Bestandteile des Ausdrucks. Doch das Frankophone überwiegt. Aus einem wichtigen Grund, glaubt Guido: „Französisch ist eine schöne Sprache, man hört ihr gern zu, obwohl man vielleicht nicht alles versteht.“ Dabei sind Karines Texte natürlich trotzdem hörenswert. Es geht nicht nur ums Leben, sondern auch um andere wichtige Themen wie Umweltschutz, den Tod, das Ende von Freundschaften. Nur werden diese Gedanken nicht in ein chansontypisches Gewand aus getragenem und geklagtem Leid verpackt: „Unsere Musik macht fröhlich. Von außen weiß man erst einmal nichts mit uns anzufangen. Aber auf der Bühne strahlen wir Freude aus. Wir gehen auf das Publikum zu. Es wird mit eingebunden“, erklärt Guido, warum es sich lohnt, auch als Nicht-Chanson-Freund dem Konzert von Karine Champagne und Guido Käpernick beizuwohnen. Denn ein bisschen schöne Freundlichkeit hat noch niemandem geschadet. lmg Kinder » 34

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Musik & Konzert

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Sektion des Bösen Das Impuls-Festival für Neue Musik beschäftigt sich im November nicht nur zum fünften Mal mit der anderen Seite der Klassik, sondern in diesem Jahr auch mit den Abgründen des Menschlichen. om 7. bis 24. November ist es wieder soweit: Das Impuls-Festival für neue Musik zeigt zum fünften Mal, wie viel Potential Sachsen-Anhalt hat, wenn es um die Umsetzung von mit Hörgewohnheiten brechender Neuer Musik geht. In diesem Jahr lautet das Motto unter der Intendanz von Hans Rotman (Foto) Und wenn die Welt voll Teufel wär’, eine Anspielung auf einen berühmten christlichen Choral aus der Feder Luthers. 16 Orchester, Ensembles und Chöre in 22 Veranstaltungen in ganz Sachsen-Anhalt beschäftigen sich mit dem Sündenfall, der Erlösung und eben auch dem Bösen. Magdeburg ist dabei mehrfach Spielort: Pünktlich zum Karnevalsbeginn am 11.11. gibt es im Gesellschaftshaus ein Familienkonzert unter dem Titel Teuflische Tiere. Zwei Tage später findet im Schauspielhaus eine Einführung zu Hans Krásas Kinderoper Brundibár statt, die einen Tag später,

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am 14. November, dort aufgeführt wird. Diese Einführung ist angesichts der Entstehungsgeschichte der Oper besonders wichtig, wurde sie doch von Krása geschrieben, um jüdischen Kindern im Ghetto Normalität und Lebensfreude zurückzugeben. Schüler des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums Weferlingen interpretieren die Geschichte unter der musikalischen Ägide des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode. Am 22. und 23. November folgt dann im Opernhaus mit Und wenn die Welt voll Teufel wär‘ eines der Highlights des Festivals: Die Magdeburgische Philharmonie spielt Siegfried Wagners Interpretation des Chorals und ein Stück von Berthold Goldschmidt mit Julian Steckel am Violoncello. lmg

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Konzertindex November 4Lyn » Crossover/Nu Metal » Factory: 06.11.

Mick D. & the Bravehearts » Rock » ML: 17.11.

Angelo Kelly » „Off Road“ » Altes Theater: 17.11.

Nick & June » Singer/Songwriter » KuCaf: 02.11.

Anne Clark » Fall into Winter 2012-Tour » FM: 13.11.

Noiseaux » Elektro-Chanson-Performance, Support: Honeychild (S. 25) » Volksbad Buckau: 16.11.

Anne Haigis & Jan Laacks: wanderlust » Rock, Pop & Blues » FW: 23.11. Apparatschik » Taiga Tunes & Soviet Grooves » FW: 09.11. Big Daddy » Rock-Cover » ML: 24.11. Blues-Stadl mit Bluesrudy & Blues Rolle » ML: 09.11. Cro - Raop Tour 2012 » ausverkauft! » Kulturwerk Fichte: 02.11. Die Art : Arcane-Tour » DüsterKult-Rock » FM: 24.11. Erste Allgemeine Verunsicherung » Best of » Stadthalle: 04.11. Fairydust » Celtic-Folk » ML: 22.11.

Nordgau Monophones » 20 Jahre Rockgeschichte » ML: 10.11. Oi for you Festival » u.a mit Troopers, Oxo 86, Pöbel & Gesocks, The Portes » Factory: 02.11.

Ost Rock - Das Konzert » Puhdys, Karat, Pankow, Rockhaus und weitere Bands » GETEC-Arena: 10.11.

Christophe Bourdoiseau & Trio Scho » Beaujolais-Abend mit Chansons » Feuerwache: 15.11.

PandaLo » Liedermacher-Cover » ML: 08.11.

Guitarradas & Variações » instrumentaler Fado und portugiesische Gitarrenmusik mit Jan Dijker (NL) & Oliver Jaeger (D) » Forum Gestaltung: 21.11.

Peter Heppner » Elektro-Pop und Dark-Wave » AMO: 30.11. Plan B: Coming back for more » Indie-Rock » MH: 23.11.

Fernant Zeste » country, roots, americana » Jakelwood: 01.11.

Rauschhardt » Rock » FW: 03.11.

Hardcore-Konzert » mit Out of Change, Sick of Society und Adams Apple » Heizhaus: 03.11. Hendrix meets Metal&Funk » Tribute-Konzert zum 70. von Jimi Hendrix, live: Voodoo Chile » FW: 22.11. Honky-Tonk-Kneipenfestival » Live-Musik mit versch. Bands in zehn Locations, Programm im Timer und unter: www.honky-tonk. de » 03.11. Hymn For Her » Americana/ Country-Punk » Volksbad Buckau: 02.11. Ich und mein Tiger » AkustikpopTrio » Café Central: 10.11. J.B.O. » Fun-Metal » Factory: 30.11. Joseph Myers » Gitarre und Gesang » KuCaf: 16.11. Kat Frankie: Please don’t give me what I want » Singer/Songwriter-Pop » MH: 10.11. Klinge & Mr.Fog » Rock, Pop & Ostsongs » Hegel-Bierbar: 30.11. local heroes Bundesfinale 2012 » präsentiert und eröffnet von Dire Straits Gründer David Knopfler » Hanseat Salzwedel: 03.11. Vorgänge » 06

Kino » 12

Black Seagull » Urban-Folk-Noir aus Dänemark » blue note: 24.11.

Only Ebi » Rock-Cover » ML: 15.11.

Falkenberg: Freiheit » Pop/Rock » Theater Grüne Zitadelle: 09.11.

Grey Wolf PitKyas » Blues & more » Hegel-Bierbar: 02.11.

Jazz, Folk & Co.

Caminho: Entre los tiempos » Latin-Music von Samba bis Bossa Nova » Moritzhof: 15.11.

Punk- und Hardcorekonzert » u.a. mit Todeskommando & Atomsturm » Heizhaus: 23.11.

Fridayconcept » Handmade Musik » Hegel-Bierbar: 10.11. & ML: 30.11.

28

11.12 Mia » Tacheles-Tour » AMO: 10.11.

Rock, Pop & Indie

Hussy Hicks » Roots, Folk, Soul, Blues und Country » Volksbad Buckau: 10.11.

Sixty Beats » Rock » ML: 23.11.

Jazz in der Kammer » Kaleidoscope String Quartett (Schweiz) » Schauspielhaus: 19.11.

Slime + Alarmsignal » Punk » Factory: 24.11.

Jazzkantine » Jazz-HipHop (Seite 24) » Moritzhof: 03.11.

Tänzchentee » Cover-Rock » ML: 16.11.

Karine Champagne & Guido Käpernick » CD-Release-Party „J’ai envie de...“ (Seite 26) » Festung Mark: 03.11.

The Pianoman » Hits aus vier Jahrzehnten Schlager, Rock, Pop » Hegel-Bierbar: 16.11. Tim McMillan: Angel » Folk-Pop/ Rock » MH: 30.11. Troy Von Balthazar: …is with the demon » Lo-Fi-Singer/Songwriter » MH: 24.11. TV Noir Konzerte #7 » live: Dear Reader & Herrenmagazin » FM: 30.11. Werner Bettge Band: „Alles wird anders“ » Singer/Songwriter » blue note: 03.11. Wolfram Huschke » Cello & Electric-Cello » FM: 16.11. Zadera » Abschiedskonzert für Michél, Gothic-Punk » Factory: 03.11.

Bühne » 18

Literatur » 30

Kunst » 32

Klassik & Co. 2. Kammerkonzert » mit Werken von Beethoven, Debussy, Suzuki und Kreisler » SH: 18.11. 21. (kleines) Tonkünstlerfest. O Ewigkeit... » Musik zum Ewigkeits- und Christkönigssonntag Alte und neue geistliche Chormusik und Orgelimprovisationen » Kathedrale St. Sebastian: 24.11. 509. Sonntagsmusik: Per Plauto Dolce o Fagotto » Kammermusik von Telemann in alternativen Besetzungen » GH: 04.11.

Benefizkonzert der Bundeswehr » Heeresmusikkorps 1, Hannover, zugunsten des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg » Johanniskirche: 13.11.

Schneewittchen » Rock/Pop/ Chansons (Seite 25) » FW: 17.11.

The Cavern Beatles » BeatlesCover » AMO: 08.11.

Winni mARTin » Folk und Blues » Moll‘s Laden: 29.11.

Barocke Kammermusik » Werke von Biber, Schmelzer u.a. » Konservatorium: 16.11.

Saltatio Mortis „Sturm auf’s Paradies“ » Mittelalter-Rock » Altes Theater: 24.11.

Silent Song » Reise durch vier Jahrzehnte Musik » ML: 02.11.

Band und Kenny Ball and the Jazzmen » AMO: 03.11.

Klaus Doldinger‘s Passport » Jazz » Karstadt-Kultur-Café: 08.11. Lise au piano » Chansons am Piano (Cine.Folie!) » Gruson Gewächshäuser: 07.11. Misa Tango » Lateinamerikanische Messe für Solisten, Bandoneon, gemischten Chor und Orchester » Kloster: 03.11. Night of Folk & Jazz » Jazz-Messe von Bob Chilcott und englische Volkslieder im Jazzgewand » Schloss Hohenerxleben: 24.11. Rik van den Bosch » Folk/Blues, Support: Jan Kubon » 39108 Weinhandlung & Bistro: 29.11. T&T Wollner: warten auf... » Liederprogramm » Feuerwache: 16.11. The Two Bs » The Big Chris Barber Kinder » 34

Termine » 36

Benefizkonzert des Lion Club Kaiser Otto I. zu Gunsten des Konservatoriums » zwei Tänze für Harfe und Streicher von Debussy, Symphonie Nr.41 C-Dur („Jupiter“) von Mozart » Kloster: 22.11. Das Orgelwerk J. S. Bachs 3 » mit Barry Jordan » Remter-Dom: 14.11. Fünf Fagotte querbeet » Benefizkonzert des Freundeskreis Ballett » OH: 14.11. Gemeinsames Konzert des Conservatoire Arthur Honegger (Le Havre) mit dem TelemannKonservatorium » „Französische Kunstlieder“ » Konservatorium: 06.11. Gesprächskonzert: Charlotte Seither » Werke von Charlotte Seither, Claude Debussy und Maurice Ravel » Konservatorium: 23.11. Händels Athalia » Oratorium für Chor, Soli und Orchester » Paulus Kirche: 10.11. Impuls Festival » Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt, vom 07. bis 24. November, Programm unter: www.impulsfestival.de (Seite 27) » in Magdeburg: GH (11.11.), SH (13., 14.11.), OH (23.11.)

Adressen » 56

kulturschwärmer


Konzertindex November

11.12 Johannes Brahms - Deutsches Requiem (op. 45) » Paulus Kirche: 17.11. Juliane Schmidt singt » Brahms Zigeunerlieder » Roncalli-Haus: 03.11. Kammermusik: Die Musikaliensammlung Friedrich August III. » Werke von Graun, Joseph Haydn, Schuster, Janitsch » GH: 24.11. Kammermusik » Werke von Joseph Haydn, Mathias Husmann und Antonin Dvorak » GH: 25.11. Klaviermusik mit Young Choon Park » Werke von Mozart und Beethoven » GH: 17.11. Komponistenportrait Dorothea Schufenhauer » GH: 25.11. Konzert der... » Streicher: 14.11. / Holzbläser: 15.11. / Zupfer: 21.11. / Sänger: 28.11. / Pianisten: 29.11. / Blechbläser: 30.11. » Konservatorium Konzert des Landes-Akkordeon-Ensembles Sachsen-Anhalt mit feierlicher Übergabe der Landesförderstipendien » Werke von Ferenc Farkas, Astor Piazolla, Hans Boll, Gabriel Fauré, Nicolai Tschaikin » Kloster: 04.11. Konzert im Rahmen der Aktion „366 + 1 | Kirche klingt“ »

kulturschwärmer

Volker Jaekel – Orgel, Falk Zenker – E-Gitarre und Gerd Anklam – Saxophon, musikalische Annäherungen an Martin Luther » Hoffnungskirche: 01.11. Konzert mit den Bewerbern » um das Stipendium 2012 der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse » Konservatorium: 09.11.

Simon Rattle » Cinemaxx: 09.11. Streiten und Versöhnen » Chor der katholischen Studentengemeinde Magdeburg » RoncalliHaus: 18.11. Vivaldi - Die 4 Jahreszeiten » Neue Philharmonie Hamburg » Johanniskirche: 11.11.

Konzert mit Richard Clayderman » Paulus Kirche: 05.11.

Russische Rhythmen von Rachmaninow » Live-Übertragung aus der Berliner Philharmonie mit Sir

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Lex van Someren „Wie im Himmel“ » Musik für die Neue Zeit, Klangkunst » Altes Theater: 19.11.

Nik P. & Andreas Gabalier » Stadthalle: 08.11.

Kostbarkeiten Europäischer Kammermusik » Böhmische Matinee - 10 Jahre Magdeburger Klaviertrio - Werke von Antonin Dvořák, Bohuslav Martinů und Bedrich Smetana » GH: 18.11.

Preisträgerkonzert » des 19. Jugend-Kompositionswettbewerbs und Konzert der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt » Konservatorium: 24.11.

Klang des Nordens » Skandinavischer Abend » Schloss Hohenerxleben: 16.11.

Minimal daneben mit 2T-om » Café-Oriental-Ethno-Beatz » Festung Mark: 16.11.

Konzertreihe Kammermusik » A la francaise - französische Saxophonmusik » Paulus Kirche: 11.11.

Orgelmusik » mit Michael Schönheit, Werke von Bach, Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Reger, Widor » Kloster: 10.11.

Instrumenten als Begleitung für eine erzählerische Tanzaufführung » Johanniskirche: 10.11.

Olaf » Die erste Solotournee nach den Flippers » Stadthalle: 16.11. Plattenbörse mal anders! » HotRats-Plattenmarkt für einen guten Zweck » Moritzhof: 18.11.

Und sonst... Beaujolais Primeur Abend » live: Salon Pernod » Cafè Flair: 15.11. Björn Casapietra » Christmas Love Songs » Salzlandtheater (Staßfurt): 28.11. Goldener Pfeifertag » Wettstreit der Spielleute, Barden und anderer Musikanten (jeder kann mitmachen) » Aloria: 10.11. Indian Music and Dance Festival » Indische Musik auf historischen

Literatur » 30

Kunst » 32

Kinder » 34

Spiel mir eine alte Melodie… » Konzert der Erinnerungen mit Katharina Bethke, Sigi Buda, Michael Mohr und Manfred Herbst am Klavier » Kaffeehaus Köhler: 04.11. Die genauen Startzeiten und Freikartenverlosungen der Konzerte finden Sie im Timer ab Seite 38. Abkürzungslegende » GH (Gesellschaftshaus), MH (Moritzhof), VB (Volksbad Buckau), FM (Festung Mark), FW (Feuerwache), ML (Moll‘s Laden), OH (Opernhaus), SH (Schauspielhaus)

Termine » 38

Adressen » 56

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» Literatur & Lesung

11.12

Deutsch-deutsche Erinnerungen Das Literaturhaus lädt am 20. November zwei Gäste zu einem Gespräch in das Theater Grüne Zitadelle, die die deutschen Nachkriegsentwicklungen betrachten: Egon Bahr und Peter Ensikat. er eine war Bundesminister in der BRD und dort Vordenker einer Ostpolitik, die so auf der anderen Seite der Mauer nicht geschehen ist. Der andere war der wohl berühmteste Kabarettist der DDR. Die Rede ist von Egon Bahr (rechts) und Peter Ensikat. Sie verbindet eine lange Freundschaft, die sie nicht nur zu langen Gesprächen über Gott und die Welt, sondern auch über die Politik der deutschen Staaten zusammenbrachte. Einen Abriss dieser Gespräche, die im Nachkriegsdeutschland beginnen und irgendwann im Jetzt enden, haben die beiden nun in Buchform veröffentlicht. Gedächtnislücken – Zwei deutsche Legenden erinnern sich heißt das Buch, welches im Aufbau-Verlag erschienen ist. Viele Kritiken bescheinigen dem Gesprächsband eine außerordentliche Wichtigkeit, die in unterhaltsamer Manier von beiden rüber gebracht wird. Dabei erzählt zu Beginn größtenteils SPD-Mann Bahr über seine Sichtweise auf die BRD und die DDR. Erst gegen Ende des Buches, quasi mit Erreichen der Wende, meldet sich Ensikat richtig zu Wort und es entsteht der gepriesene Dialog. So fällt zumindest die Einschätzung des Buches aus. Das kann bei einem Gesprächsabend jedoch ganz anders kommen. Es

milena schlösser

D

ist also gar nicht so richtig eine Lesung, am 20. November im Theater in der Grünen Zitadelle. Vielmehr ist es eine Gesprächsrunde unter sich Erinnernden. Durch den Abend führt die Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt Katrin Budde. Sie wird mit ihrer Sichtweise und ihren Erinnerungen vielleicht auch die ein oder andere Gedächtnislücke schließen. Der Ort des Abends ist dafür günstiger kaum denkbar. Nur wenige Meter weiter, auf dem Domplatz, hat das Magdeburger Volk die Wende eingefordert. Sicherlich wird auch das Anstoß zu Gesprächen auf als auch vor der Bühne geben. Und am Ort, an dem sonst viel gelacht wird, muss bei diesen beiden Herren keineswegs jemand die Abwesenheit ed der Unterhaltung fürchten.

Jenseits gegen Diesseits Am 04. November entscheidet sich, ob man mit alten Kamellen frische Poetry besiegen kann oder ob die alten Meister die Nase vorn haben, wenn es heißt: Dead vs. Alive Poetry Slam. ielleicht sind es sogar die Poetry Slammer von heute, die in der Schulzeit Goethe, Schiller und Co. verflucht haben, und die lebensmüde die großen Meister der Literatur herausfordern. Oder sie sind ihre größten Fans und wissen genau, worauf sie sich einlassen. Am 04. November treten wieder drei Poetry Slammer gegen drei tote Literaten an zum Dead vs. Alive Poetry Slam. Der HALternativ e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem Theater im Schauspielhaus den Kampf Tot gegen Lebendig. Auf der Seite der Slammer stehen Wolf Hogekamp, Lasse Samström und Julian Heun. Ihnen gegenüber befinden sich keine geringeren als Georg Kreisler (David Nádvornik), Kurt Tucholsky (Peter Weiss) und Friedrich Schiller (Raimund Widra). Die Entscheidung liegt wie immer bei den schärfsten 30

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Musik » 24

Kunst » 32

HALternativ-verein.de

V

Kritikern der Welt: dem Publikum. Damit die alten und jungen Poeten nicht wahl-, plan- und ziellos umher slammen, werden sie durch den Abend geleitet. Die Moderation übernehmen Schauspieler Ralph Martin und Poetry Slammer und Wortwäsche-Vater Tobias Glufke. Mögen die Spiele beginnen – und vielleicht muss man sogar milde mit den großen Namen sein. Die Kunst der Kurzgeschichte auf der Bühne ist den Slammern quasi in die Wiege gelegt. Aber sicherlich schlagen sich auch Kreisler, ed Tucholsky und Schiller bravourös. Kinder » 34

Termine » 36

Adressen » 56

kulturschwärmer


Literatur & Lesung

11.12

Der paradiesische Kühlschrank Gelesen: Der Magdeburger Autor David Schaak hat ein Superhelden-Buch veröffentlicht. Allerdings ist der Held und Protagonist seines Erstlings Adiposiman nicht durch Muskeln, sondern durch Fettpölsterchen gestählt. Somit darf man sich gefasst machen auf eine humorvoll-satirische Persiflage.

N

ach eigener Aussage des Autors ist das Buch Adiposiman „…das Beste, das ich je in meinem Leben gelesen habe“ – geschrieben hat er es allerdings auch. So selbstbewusst wie diese Eigenbeurteilung, ist auch der Grundton von David Schaaks Erstlingswerk. Der fettleibige Protagonist namens Adiposiman startet darin einen Rundumschlag, die Kassiererin an der Supermarktkasse gleicht einer „Wachkomapatientin“ und Fahrradfahrende sind per se „terroristische Kamikaze-Radler“. Political correctness ist also nicht unbedingt bei Schaak vorhanden, war aber auch nicht geplant. Denn der Adiposiman ist, wie der Name vermuten lässt, ein Superheld der speziellen (trashig-fetten) Art. Der Protagonist wird dementsprechend ordentlich vorgestellt, inklusive seiner Ess- und Verdauungsgewohnheiten, aber vor allem hinsichtlich Dinge, die ihn im Alltagsgeschehen beschäftigen. Zum Beispiel, worin der Sinn von Autoaufklebern besteht. Genau diese Frage stellen sich wohl einige Menschen, und darin besteht auch die Stärke des 100-seitigen Buches. Gedanken, die im Kopf herumschwirren, wurden auf Papier gebannt, schnörkellos und direkt. Das entspricht nicht dem Humor von jeder Person, aber kann bestimmt so manchen unterhalten. Der Plot ist schnell zusammengefasst: Der übergewichtige Erzähler berichtet aus der Ich-

Perspektive, wie er nach einem Überfall auf die Idee kommt, die Welt zu verbessern – indem er zu einem Superhelden mutiert. Mit einem durch eine Romanze aufgemöbeltem Ego und einem maßgeschneiderten (!) Heldenkostüm schafft er es tatsächlich, einen Verbrecherring zu überführen. Da der Held gerne auf Fremdwörter zurückgreift, bietet David Schaak noch ein Glossar am Buchende, sowie ein Quiz, in welchem die eigene Fettleibigkeit geklärt werden kann. Der Autor ist gelernter Koch. Das ist für die Handlung zwar nicht wirklich relevant, aber dennoch objektiv recht interessant – und authentisch. Schaaks Body-Mass-Index befindet sich übrigens in der grünen Normalgewichtskategorie. Und um mit einem Schaak zu enden, der damit den Tod der ebenfalls adipösen Eltern kommentiert: „Sie klopften nun an die Pforte zum Paradies, und die heißt nun nicht mehr Kühlschrank“. fd

Lesungsindex November 2012 Lesungen von A bis Z Adelheid Wedel liest » Armut hier und heute » Stadtbibliothek: 01.11. Andreas Stirn liest » Traumschiffe des Sozialismus » Stadtbibliothek: 29.11.

Das politische Quartett » Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien im Gespräch über aktuelle politische Sachbücher » Forum Gestaltung: 19.11. Dead vs. Alive » Poetry Slam (Seite 30) » Schauspielhaus: 04.11. Egon Bahr und Peter Ensikat: Gedächtnislücken » Zwei deutsche Legenden erinnern sich (Seite 30) » Theater Grüne Zitadelle: 20.11. Erwin Strittmacher. Die Biografie » Lesung mit Dr. Annette Leo » Feuerwache: 28.11.

Bahnwärter Thiel » Corinna Breite liest die Erzählung von Gerhart Hauptmann (Seite 14) » Forum Gestaltung: 15.11. kulturschwärmer

es kommt noch viel, viel mehr... » ein Lese-Parcours durch die villa p. » Puppentheater (villa p.): 29., 30.11. Guericke-Treff: Gestundete Zeit » Buchlesung von Manfred Köppe » Lukasklause: 15.11.

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Günther Drommer liest » Erwin Strittmatter und der Krieg unserer Väter » Literaturhaus: 07.11.

no Scholz „Die Zimtläden“: 13.11. / Felicitas Hoppe „Verbrecher und Versager“: 27.11. » Schauspielhaus

Ingolf Kloss liest » Bananas » Thalia-Buchhandlung im FloraPark: 15.11.

Regio Poetry Slam » Café Central: 29.11.

Jan Korte liest » Kriegsverrat » Stadtbibliothek: 13.11. Irische Zeiten » Märchen, Geschichten & Erzählungen mit Gaukler Friedrich » Café Oriental (Festung Mark): 04.11. Mein Herz für dies Land - Königinnen im Europa des 10. Jahrhunderts » Szenische Lesung und musikalische Umrahmung » Kulturhistorisches Museum: 03.11. Nachtschicht-Literatur » Faust. Der Tragödie dritter Teil » Schauspielhaus: 02.11. Offenes Haus: AG Literatur » Bru-

Musik » 24

Kunst » 32

Kinder » 34

Sigrid Damm liest » Wohin mit mir… » Literaturhaus: 14.11. Sky du Mont liest » Full House. Liebeserklärung an die Chaosfamilie… » Theater Grüne Zitadelle: 27.11. Stefan Frank Ahnert liest » Pechvögel sind die einzige, nicht aussterbende Vogelart » Stadtteilbibliothek Flora-Park: 22.11. Wortwäsche » Poetry Slam » Ottovon-Guericke Universität (Hörsaal n.n.): 23.11. Die genauen Startzeiten finden Sie im Timer ab Seite 38.

Termine » 36

Adressen » 56

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» Kunst & Ausstellung

haraldkrieg.de

11.12

Passformgerecht im Garagenatelier Im Sommer hat die Landeshauptstadt Magdeburg bereits zum fünften Mal die Ateliers in den Tessenow-Garagen an freischaffende Künstler vergeben, die im Herrenkrug für drei Jahre Raum und Zeit finden, um sich ihren Arbeiten zu widmen. Eine der fünf „neuen“ MieterInnen ist Ricarda Hoop. kulturschwärmer-Redakteurin Sonja Renner stattete der zwischen Leipzig und Magdeburg pendelnden Malerin und Zeichnerin einen Herbstbesuch in ihrem Atelier ab.

A

n diesem Herbsttag hängen die Nebel tief über den Tessenow-Garagen, den einstigen Militärkasernen, die seit 1999 von der Stadt Magdeburg als Kunstquartier genutzt werden. Nur aus einem der sieben Ateliers dringt ein diffuser Lichtschein. Ich bin mit der 1981 in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) geborenen Künstlerin Ricarda Hoop verabredet. Kurz nach der Wende ist sie mit ihren Eltern nach Hamburg gezogen, wo sie im Februar 2011 ihr Diplomstudium im Fachbereich Malerei und Zeichnen an der Hochschule für bildende Künste Hamburg abgeschlossen hat. „Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich mich für ein Studium der freien Kunst entschieden habe. Es war schwer, die richtige Passform zu finden“, erzählt die junge Künstlerin. An den weißgetünchten Ziegelwänden des geräumigen, über zwei Etagen gehenden Ateliers Nr. 5 sind Zeichnungen verteilt, kleinere, die sie später im Gespräch als Vorarbeiten bezeichnet, daneben großformatige Bleistiftarbeiten, leger zur Wand gelehnt. Räume erschließt sie mit ihrer Kunst, setzt in diese Räume einzelne Versatzstücke, „Verweise“, wie sie es nennt, kreiert neue Zusammenhänge. Es ist wie ein Art Puzzle, in dem sie Linie an Linie fügt, bis ein Gesamtbild mit neuem Inhalt entsteht. Die offenherzige, lachende Art Ricarda Hoops lässt einen das Grau draußen vor der Tür vergessen und man beginnt zu ahnen, wo das Pointierte in ihren Arbeiten herkommt. Von Hamburg verabschiedete sie sich nach ihrem Abschluss und zog gen Osten, 32

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

nach Leipzig. „In Hamburg sind die coolen Künstler zu Hause“, sagt sie grinsend, „Leipzig bot da für mich aber viel größere Freiräume. Ich konnte gleich mehrere Ausstellungen machen und mich gut ausprobieren.“ Erst im September hat sie ihr Atelier hier im Magdeburger Herrenkrug bezogen, das ihr für drei Jahre von der Stadt zur Nutzung überlassen ist, noch fehlt „dass-sich-eingelebt-haben“. „Zu Anfang habe ich versucht, alle drei, vier Tage zwischen Leipzig und Magdeburg zu pendeln, aber das war zu kurz, um hier ins Arbeiten zu kommen. Also wechsle ich jetzt im Wochentakt.“ Ins Arbeiten kommen heißt für sie vor allem, die räumlichen Gegebenheiten zu nutzen und in die großen Formate zu gehen. Feinste Liniensetzungen auf weit ausladenden Flächen? Warum hierfür nicht den Weg der Malerei gehen? „Ich komme von der Zeichnung und meine Malerei würde ich eher als malerische Zeichnung bezeichnen. Zumeist gehe ich von der Linie aus, die für mich die direkteste Ausdruckform ist. In einer einzigen Linie ist jede Empfindung sofort und unwiderruflich zu erkennen.“ Ein alter Dachboden, auf dem sich der weiße Schattenriss einer Katze räkelt, ein kleines Zimmer, das sich mit einem Fenster nach draußen öffnet, ein Treppenaufgang, dem Blick des Betrachters nur im Anschnitt offeriert, alles durchmisst sie mit dieser, oft sehr poetischen Linie. Poetisch, linear und viel größer. Das sind nicht die schlechtesten Komponenten, wie mir scheint, für eine künstlerische Passform auf Zeit, hier in Magdeburg.  sr Kinder » 34

Termine » 36

Adressen » 56

kulturschwärmer


Kunst & Ausstellung

11.12

Kunstkorrespondenzen Das Atelier M zeigt mit Berlin-Buckau & BuckauBerlin ausgewählte Werke von 14 Künstlern und Künstlerinnen. Der städtische Brückenschlag in Sachen Kunst ist ab 15. November zu sehen.

F

ür Freunde der Grafik, insbesondere der Druckgrafik, ist das Buckauer Atelier M eine wahre Schatzkammer. Seine Inhaberin Marianne Fritz, selbst eine Art grenzenloses Kreativchamäleon, Theaterpädagogin, Regisseurin, Erzählerin, Künstlerin, kam 2007 aus ihrem Berlin, wie sie sagt, zurück nach Magdeburg, um in ihrer Geburtsstadt die künstlerische Leitung der 1. und 2. Kinderkulturtage zu übernehmen. Seitdem steht sie mit einem Bein an der Elbe, mit dem anderen an der Spree. Gemeinsam mit der Berliner Malerin und Grafikerin Monika Meiser lässt sie nun einen lang gehegten Wunsch Wahrheit werden, zwei Städte mit einer Kunst-Brücke (Bild links: Marianne Fritz Im Offenen, rechts: Monika Meiser Auf Blauem Grund) zu verbinden. „Monika und ich, wir korrespondieren mit unseren Werkstätten, sie in Berlin, ich hier“, erläutert Fritz. Vornehmlich Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten von 14 Künstlern werden im Rahmen von Berlin-Buckau & Buckau-Berlin in dem kleinen Ausstellungsraum im Buckauer Engpass präsentiert.

„Wenige widmen sich noch diesen zeitlich wie handwerklich aufwendigen Kunstrichtungen, wie die Radierung oder die Aquatinta, die vor allem durch ihre Intensität überzeugen“, führt Marianne Fritz aus. Am Tag des Offenen Ateliers im Herbst vergangenen Jahres machte sie sich auf, die Magdeburger Pendants zu suchen, deren Arbeiten auf Papier neben denen der Berliner Kollegen hängen sollten, darunter Reinhard Rex oder Mario Lobedan. „Es soll eine Zusammenkunft sein und, ohne überheblich klingen zu wollen, auch ein Öffnen der Stadt Magdeburg nach außen.“ Den Brückenschlag zukünftig auch in umgekehrter Richtung zu begehen, wäre ihr ein Anliegen, doch am 15. November um 20 Uhr feiert erst einmal eine spannende Kunstbegegnung in Buckau ihre Eröffnung. sr

Ausstellungsindex November 2012 Anlaufend... Back from the Back Burner » Kurzfilme von Pia Maria Martin » Kunstmuseum: 20.11. (Eröffnung am 18.11.: 15 Uhr) bis 17.02. Berlin–Buckau & Buckau-Berlin » 14 Künstler aus Berlin und Magdeburg zeigen Arbeiten auf Papier (Seite 33) » Atelier M.: 15.11. (Eröffnung: 20 Uhr) bis 31.01. Bis ans Ende der Welt » Klangbilder entlang des Jakobsweges von Caroline Albrecht und Christine Probst » Volksbad Buckau: ab 08.11. (Eröffnung: 18 Uhr) Emotionen » Ausstellung des Kunststudios, mit Collagen, Bleistiftzeichnungen bis Aquarell und Ölmalerei » einewelt haus: ab 30.11. Jahresendgeschöpfe – 50 x 100 » Projektausstellung von 21 Magdeburger Künstlern » Kunstwerkstatt: 23.11. (Eröffnung: 19.30 Uhr) bis 21.12. Jochen Aue (1937-2007) » Gedenkausstellung des Vereins der kulturschwärmer

Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt » Literaturhaus: 28.11. (Eröffnung: 19 Uhr) bis 31.01.

Tanzstudien » Experimentelle Drucke von Jean Kirsten » Galerie AM: ab 23.11. (Eröffnung: 19.30 Uhr)

Kaderschmiede Sport » Ausstellung zum Einfluss des MfS auf die Sportschulen der DDR » BstU Außenstelle: 05.11. bis 28.02.

Wenn ich an dich denke » FotoAusstellung mit Erinnerungen an Verstorbene » MDR-Landesfunkhaus: 15.11. (Eröffnung: 19 Uhr) bis 04.01.

Mal- und Zeichenkurs Bluhm » Arbeiten des Kurses » Feuerwache: 22.11. (Eröffnung: 19.30 Uhr) bis 14.12. Modellbautage » Modellbahnen, -autos & -flugzeuge, RC-Autos und Buddelflaschen von 20 Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt » City Carré: 09. und 10.11. Schattenbilder » Fotografie des Karnevals in Rio von Anja Nowak » Stadtbibliothek: 05. bis 30.11. Seelenfenster » Naturfotos von Birgit Schwabe » Festung Mark (Café Oriental): ab 04.11. (Vernissage: 16 Uhr) Silke Konschak » Malerei & Skulpturen » Feuerwache: 08.11. (Eröffnung: 19.30 Uhr) bis 07.12.

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Auslaufend... Anja Wegener & Klaus Zimolong » Malerei und Grafik » Feuerwache: bis 16.11. bartnig 136. variationen unterbrechungen » Arbeiten von Horst Bartnig » Forum Gestaltung: bis 23.11. Dort » Fotografische Eindrücke aus Indien und Kambodscha von Kathrin Königl und Rolf Brändle » Moritzhof: bis 07.11. Fornamentik II » Fotografie & Grafik von Martin Müller & Paul Ghandi » Kunstwerkstatt: bis 17.11. Kindergeburtstag » performative Installlation von Sebastian Schwarzer » dieHO-Galerie: bis 11.11.

Musik » 24

Literatur » 30

Kinder » 34

Meerblick » Malerei & Fotografie von Nicole Schwan » Feuerwache: bis 02.11. Nicht an Worten, an den Taten kennet sie. » Bilder zum Thema: Martin Luther in unserer Zeit » Literaturhaus: bis 23.11. pot-pourri » Keramik von Antje Scharfe » Galerie Himmelreich: bis 02.11. StadtLand » Radierungen von Caren Buschko » Atelier M.: bis 09.11. Video meets Photos » Kunstpause mit Filmen aus „German Interview Project“ und Fotos von David Lynch » Kloster: bis Ende Oktober

Weiteres... 9. Kunst-Ton-Fest » Kunstversteigerung zugunsten der unicefKampagne „Wasser wirkt“ » Feuerwache: 04.11. (15 Uhr) Studententag in den Museen » freier Eintritt bei Vorlage des Studentenausweises » Naturkundemuseum/Kulturhist. Museum: 05.11. & Kunstmuseum: 14.11.

Termine » 36

Adressen » 56

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» Kinder & Familie

bastianehl.com

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„Es hat sich in Bezug auf die Familienfreundlichkeit viel getan“, sagt Michael Stage von der Bürgerstiftung Magdeburg, die mit ihren Stiftungserträgen auch ein Projekt des Spielwagen e.V. von Liane Kanter (rechts) fördert.

„Wir möchten gern sechsstellig werden.“ Ende Oktober veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung ihren neuen Kinderarmutsbericht. Laut diesem ist das Armutsrisiko für Kinder in Deutschland gesunken, ebenso in Sachsen-Anhalt. Allerdings ist das Land immer noch bundesweites Schlusslicht im Vergleich der Flächenländer. Während im Durchschnitt bundesweit knapp jedes fünfte Kind von Armut bedroht ist, wachsen in Sachsen-Anhalt über 30 Prozent der unter dreijährigen Kinder in Armut auf. Ende Oktober hat auch die Bürgerstiftung Magdeburg ihr Stifterforum veranstaltet. Die 2009 gegründete Stiftung unterstützt mit ihrem noch recht überschaubaren Kapital Kinder- und Jugendprojekte in Magdeburg, um mit bürgerschaftlichem Engagement Kindern und Jugendlichen Zukunftschancen zu bieten. Zum Beispiel mit der Förderung des Projekts „Balu & Du“ vom Spielwagen e.V.. Mit Stiftungsvorstand Michael Stage und Spielwagen-Geschäftsführerin Liane Kanter begab sich kulturschwärmer auf einen kleinen Spaziergang durch Magdeburgs kinderreichsten Stadtteil. [Wir treffen uns im Café 108 in der Annastraße. Als Kontrastort. Denn Kinderarmut ist hier weniger Thema und nahezu unsichtbar. Stadtfeld ist gefühlt der Stadtteil, aus dessen kinderreichen Blickwinkel man meinen könnte, dass das Armutsrisiko für Kinder gegen Null tendiert.] 2008 schrillten laut der Magdeburger Kinderbeauftragten nach der Veröffentlichung des Armutsberichts der Bundesregierung auch hier die Alarmglocken. Hat sich seit dem etwas getan in der familienfreundlichen Stadt Magdeburg? Liane Kanter: Also die ökonomischen Verhältnisse haben sich leider nicht verbessert... Michael Stage: Und leider wird es auch noch in drei Jahren so sein, dass immer weiter gekürzt wird. Denn Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe sind ja meist die sogenannten freiwilligen Leistungen. Die werden immer zuerst gekürzt. An Bauprojekte geht 34

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man zum Beispiel seltener ran, das sind halt Investitionen. Aber dass Geld für Bildung von Kindern und Jugendlichen eine viel nützlichere Investition ist, wird meist nicht gesehen. Sieht es wirklich so düster aus? MS: Nein, es hat sich auch viel getan. Was sich zum Beispiel positiv entwickelt hat, ist die Vielfalt der freien Träger in der Stadt und damit auch die Vielfalt der Angebote für Kinder und Jugendliche. Aber trotzdem es ist immer noch einfacher, zwei Millionen Euro für eine Straße auszugeben, anstatt mit diesem Geld z.B. Bildungsprojekte freier Träger anzuschieben. LK: (lacht zustimmend) Ja, zwei Millionen ist ungefähr die Größenordnung, die in Magdeburg alle freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung haben. Und wenn man weiß, dass in diesem Jahr knapp 790.000 Euro im Sozialdezernat einzusparen waren und es im nächsten Jahr auch sind, Kunst » 32

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der sind Spielplätze halt nicht beheizt. Aber für das nächste Jahr planen wir ein öffentliches Stifterfest – und da wäre ein Spielplatz als Veranstaltungsort sicher nicht schlecht... Kann man denn in Magdeburg zu einem Stifterfest mit Spenden oder Zustifungen rechnen? MK: Ja, aber Magdeburg ist diesbezüglich ein schweres Pflaster. Wir haben derzeit ein Stiftungsvermögen von ca. 64.000 Euro, was sehr wenig ist. Die Bürgerstiftungen in Halle oder Braunschweig liegen eher im Millionenbereich. Unser Ziel für das nächste Jahr ist eine sechsstellige Zahl. Aber dafür müssen wir mehr

bastianehl.com

dann kann man sich schnell ausrechnen, was das für Folgen am Ende haben kann. Liegen die Kürzungen vielleicht daran, dass die Defizite nicht wirklich sichtbar sind? Hier in Stadtfeld würde man ja auch nicht denken, dass SachsenAnhalt bzgl. Kinderarmut bundesweites Schlusslicht ist. Was in Olvenstedt ja vielleicht schon ganz anders aussieht... LK: Ja, das stimmt. Und die Unterschiede sind sehr groß. Als Spielwagen e.V. haben wir in Stadtfeld die Emma (Kinder- und Familienzentrum am Schellheimer Platz), in Olvenstedt betreiben wir zwei Kinder- und Jugendeinrichtungen. Dort sind weit über 50 Prozent der Menschen von Transferleistungen abhängig. In Stadtfeld ist das schon anders, da trifft man nicht die alleinerziehende Mutter mit fünf Kindern von unterschiedlichen Vätern. [Wir bezahlen unseren Kaffee, zwei Tische weiter schreit gerade ein Stadtfelder Kleinkind im Arm seiner recht jungen Mutter, und machen uns auf den Weg zur Emma am Schellheimer Platz, in der gerade „Offener Kindertreff“ ist.] Die Bürgerstiftung fördert schon das SpielwagenProjekt Balu & Du. Worum geht es dabei genau? LK: Es geht darum, dass für ein Jahr Studentinnen eine Patenschaft für Kinder aus der Förderschule in der Stormstraße übernehmen. Patenschaft heißt dabei, dass für regelmäßigen menschlichen Kontakt und eine gute Freizeitgestaltung gesorgt wird – vom Herbstblätter sammeln bis zum Kinobesuch. Ist das nicht eigentlich selbstverständlich? LK: Nein, leider nicht. Und die Studentinnen werden da manchmal auch mit wirklich desaströsen Familienverhältnissen konfrontiert. Aber Balu & Du läuft sehr gut, es hat sich herumgesprochen und etabliert. Jetzt, im zweiten Durchgang, kommen bereits die Eltern auf uns zu und sagen: Mein Kind will auch. Würde es ein solches Projekt ohne die Bürgerstiftung in Magdeburg nicht geben? MS: Ja. Aber man muss auch sehen: Wir fördern Balu & Du zwar mit ca. 3.700 Euro. Aber möglich und „ausreichend“ ist das nur, weil die involvierten Studenten alle ehrenamtlich für das Projekt arbeiten. Schön wäre, wenn sich das Projekt noch ausweiten und an einer zweiten Förderschule etabliert werden könnte. Weil zum einen der Bedarf so groß ist. Und zum anderen: Das Patenschaftsmodell wirkt einfach! [Wir verlassen die warme Emma und gehen zum gegenüber liegenden Spielplatz, auf dem wir die einzigen Besucher sind. Vielleicht liegt es am Herbst und an der Tageszeit...] Warum macht die Bürgerstiftung eigentlich nicht einmal ein Stifterforum auf einem Spielplatz? MS: (lacht) Das würde schon gut passen, klar. Nur lei-

„Im zweiten Jahr unseres Patenschaftsprojekts Balu & Du kommen die Eltern sogar schon auf uns und möchten ihr Kind teilnehmen lassen“, erzählt Liane Kanter während des Spaziergangs durch Stadtfeld mit Michael Stage (vorn) und kulturschwärmer-Redakteur Alexander Bernstein.

projektbezogen werben, denn für konkrete Projekte wie z. B. Balu & Du ist die Spendenbereitschaft höher als für eine „allgemeine“ Stiftungsspende. Was kann die Bürgerstiftung denn derzeit an Förderung ausschütten? MS: In diesem Jahr haben wir mit ca. 10.000 Euro vier Projekte fördern können. Darunter waren auch die Kindermedientage, bei denen wir quasi in der Not eingesprungen sind: Aufgrund von Mittelkürzungen von Seiten der Stadt standen diese wirklich auf der Kippe. Gern würden wir auch eigene Projekte anschieben, aber dazu brauchen wir als Stiftung natürlich noch viel mehr Kapital. Bald steht ja die Vorweihnachtszeit ins Haus. Spielt das bei den Spenden einen Rolle? LK: Die Weihnachtszeit spielt da nicht wirklich eine Rolle. Für uns als Spielwagen e.V. spenden meist Firmen, die aufgrund ihrer Unternehmensphilosphie eher die Zusammenhänge bzw. Verantwortung erkennen. Oder Privatpersonen: Ein Stadtrat, der hier in Stadtfeld wohnt, hat der Emma z.b. die Fassadengestaltung gesponsert. Aber das war auch vor der Kommunalwahl. Sollten also mehr Wahlen stattfinden, um Kinderfreundlichkeit zu fördern? (beide lachen) LK: Ja, ich glaube schon.  avb

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Getanzte Träume Mit dem Medium des Tanzes bringt Ballettmeisterin Olga Ilieva ab 24. November die Geschichte von Lina und das Traumfängerchen märchenhaft auf die Bühne des Opernhauses. arum kann ich nicht auch mal was Schönes träumen? Diese Frage stellt sich jeden Abend die kleine Lina, die Angst vor dem Einschlafen hat. Denn sobald die Augen zu sind, kommen die bösen Träume. Bis sich eines Tages das Traumfängerchen in ihr Zimmer schleicht, die schlechten Träume verscheucht und die die guten Träume heranlockt. Mit der Uraufführung von Lina und das Traumfängerchen inszeniert die Ballettmeisterin Olga Ilieva als Choreografin erstmals ein Tanzmärchen für die Allerkleinsten des Theaterpublikums. Am 24. November feiert das Stück seine Premiere im Opernhaus und geht in Form eines tänzerischen Bilderbuches einer Geschichte nach, die ihren Ursprung in religiösen Vorstellungen der Indianer hat. Diese glauben nämlich, dass ein über dem Bett hängender Netzreifen – versehen mit Federn und persönlichen Gegenständen – für einen guten

andreas lander

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Schlaf sorgt: Der Traumfänger fängt die schlimmen Träume ab und lässt nur die guten durch. So erfährt es auch Lina im Podium des Opernhauses, tänzerisch-schwebend – wie eben im Traum. Alles scheint durch das plötzlich aufgetauchte Traumfängerchen in bester Ordnung zu sein. Aber die Heldin des Tanzmärchens für Zuschauer ab vier Jahren ist natürlich auch neugierig: Sie will das Geheimnis um ihre Träume lüften. Ihre kindliche Neugierde ist größer als die Furcht vor dem Unbekannten. Aber was passiert, wenn sie dem Traumfänger-Zauber auf den Grund geht? avb/hm

Musikbusiness statt Schlachthof Die diesjährige Weihnachtsinszenierung des Puppentheaters nimmt sich einen Grimmschen Klassiker vor: Die Bremer Stadtmusikanten feiern am 17. November ihre rockige Premiere.

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anz unkonventionell soll es dieses Jahr in der Weihnachtsinszenierung des Puppentheaters zugehen. Nachdem in der letzten Spielzeit Scrooge sein weihnachtliches Unwesen trieb, bevölkern ab 17. November die Bremer Stadtmusikanten die Bühne in Buckau. Unter dem Motto „Etwas Besseres als den Tod findest du überall!“ flüchten Esel, Hund, Katze und Hahn vor ihren Herren. Sie sind für ihre Besitzer nutzlos geworden – aber anstatt mit dem Schlachter Bekanntschaft zu machen, fassen sie in ihrer Not lieber den famosen Plan, in Bremen Stadtmusikanten zu werden. Eine glückliche Fügung führt sie zu einem Haus im Wald, aus dem aber erst die Räuber mit viel Geschrei vertrieben werden müssen... Das bekannte Grimmsche Märchen mit sozialkritischem Hintergrund wird vom Puppentheater zwar originalgetreu inszeniert. Aber man darf dennoch auf einige Überraschungen gespannt sein. Soviel sei bereits verraten: Teile der Bühne werden zu einem rotierenden Kreisel, die Kulissen lassen

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sich bunt in- und übereinander verschieben, und der Esel rockt diese mit einer E-Gitarre. An Spezialeffekten und zeitgemäßen Ideen wird es also nicht mangeln in der modernen Inszenierung von Susanne Søgaard. Zuschauer ab vier Jahren dürfen eine rockige Geschichte erwarten, voller Überraschungen und visueller Effekte, in der Musik und Humor nicht zu kurz kommen. Gespielt werden die Bremer Stadtmusikanten von Claudia Luise Bose, Gabriele Grauer, Florian Kräuter und Lennart Morgenstern. hm/avb Kunst » 32

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Etwas für die Ewigkeit

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ehwege, Fußböden, Hoch- oder Vogelhäuser, Möbel, Brücken, Kunstwerke und sogar schwimmfähige Boote können aus Beton gefertigt werden. Weltweit gehört er zu den meist genutzten Baustoffen unserer Zeit. Um über die Vielseitigkeit des Zement-Wasser-Gestein-Gemischs zu informieren, öffnen Professorin Ulrike Ahlers und LaborIngenieur Heiko Kirsch das Beton-Labor der Hochschule Magdeburg-Stendal für Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse. Dazu werden die Eltern ab 9 Uhr vor die Tür gesetzt und können die kleinen Nachwuchs-Ingenieure nach drei Stunden wieder abholen. In der Zwischenzeit werden die Lehrkräfte alles rund um den harten Baustoff auf anschauliche Weise erklären: In Experimenten werden Trocknungszeiten, Zusammenset-

zungen und Materialeigenschaften genau untersucht und die verschiedenen Fertigungsstufen beobachtet. Natürlich dürfen die jungen Forscher auch direkt mit dem Werkstoff arbeiten und das Ergebnis – etwas für die Ewigkeit – mit nach Hause nehmen. Diese Veranstaltung bildet das Ende des Junior-Campus 2012, wo über das Jahr verteilt in verschiedenen Veranstaltungen Kindern mit Begeisterung für Technik oder Biologie die Pforten der Hörsäle und Labore der Hochschule Magdeburg-Stendal geöffnet werden, um kleine und große Fragen zu beantworten und an die Fachgebiete heranzuführen. sk

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Beton ist grau und hässlich? Mit dieser Meinung wird wohl niemand der kleinen Nachwuchsforscher den Campus im Herrenkrug am 10. November verlassen. Zur letzten Junior-Campus-Veranstaltung in diesem Jahr dreht sich diesmal alles um den vielseitigen Baustoff.

» Anmeldung: juniorcampus@hs-magdeburg.de & Tel. 8863147

Familienindex November 2012 Musikalisches... Bremer Stadtmusikanten » Musikgeschichte für Holzbläserquintett und Sprecher » OH: 03., 14.11. Händels Athalia für Kinder » Paulus Kirche: 09.11. Kleinkindchor » bitte vorher anmelden » KFE: freitags, 17.30 Uhr Reinhard Lakomy » Der Traumzauberbaum » Altes Theater: 11.11.

Theatralisches... Brundibár » Kinderoper von Hans Krása (Impuls-Festival, Seite 27) » SH: 14.11. Die Bremer Stadtmusikanten [Premiere] » Weihnachtsmärchen von S. Søgaard nach Grimm (Seite 36) » PT: 17.-20., 29., 30.11. Die Meerjungfrau in der Badewanne » nach Koos Meinderts, Bühnenfassung von Tim Sandweg, ab 6 Jahren » PT: 14.-16.11. Die Waldkinder » Kinderoper von W. Hiller, ab 5 Jahren » OH: 15.11. Dornröschen » Sonntagstheater mit dem Findelkasper » KFE: 04.11. Ein Schaf fürs Leben » Kindertheater von marameo » MH: 17., 18.11. Feierliche Eröffnung » der Figurenspielsammlung Mitteldeutschland » PT (villa p.): 25.11. kulturschwärmer

Frau Holle » Krimelmokel-Figurentheater » Volksbad Buckau: 04.11. Frühstück Spree la carte » Gastspiel Pyromantiker Berlin, Handpuppenspiel für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren » PT: 11.11. Lina und das Traumfängerchen [Premiere] » Tanzmärchen, ab 4 Jahren (Seite 36) » OH: 24.11. Odysseus » von Kim Nørrevig nach Homer, Schauspiel mit Puppen und Objekten, ab 9 Jahren » PT: 09., 10.11. Oskar und die Dame in Rosa » Figurentheater nach dem Buch von Eric-Emmanuel Schmitt, in engl. Sprache, ab 9 Jahren » PT: 22.11. Schwestern » Kinder- und Jugendstück, R: Anke Salzmann, ab 10 Jahren » SH: 05.11.

Filmisches... Das Geheimnis der Feenflügel [3D] » Animationsfilm, USA 2012, R: Peggy Holmes (FSK 0) » CM: 11.11. & ab 15.11., CS: ab 15.11. Die Hüter des Lichts [3D] » Animationsfilm, USA 2012, R: Peter Ramsey » CS & CM: ab 29.11. Kinderfilmfest MAX » mit Filmen, Workshops und Filmwerkstatt, Infos im Timer ab Seite 38 und unter: www.absolutartist.de/ max » MH: bis 04.11.

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Kinderwagenkino » für Eltern mit Kindern bis 12 Monate, Filme bei gedämpftem Licht und Ton » MH: 06., 13., 27.11.

Junior-Campus » Kreative Umsetzung interessanter Betonoberflächen (Seite 37) » Hochschule Magdeburg-Stendal: 10.11.

Niko 2 – Kleines Rentier, großer Held » Animations-Abenteuer, IR/ DK/FIN/D 2012, R: Kari Juusonen, Jorgen Lerdam (FSK 0) » CS & CM: ab 01.11.

KinderKunstKlassen » und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4 » JKS: montags & mittwochs, 15 Uhr

Winnie Puuh » Animationsfilm, USA 2011, R: Stephen J. Anderson (FSK 0) » MH: 10., 11., 17., 18.11. Wo die wilden Kerle wohnen » Fantasy-Abenteuer, USA 2009, R: Spike Jonze, D: Max Records, Catherine Keener, Mark Ruffalo (FSK 6) » MH: 24., 25.11.

Kreatives... Adventskalender Thiembuktu: 22.11.

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Biegsames Holz » Familienworkshop zum Korbflechten (Anm. erf.) » JKS: 06.11. Glühwürmchen » Leuchtende Objekte aus Draht und Papier, (Anm. erf.) » JKS: 20.11. Großeltern und Enkel » Ferienangebot zur Ausstellung HEUTE. MALEREI, Thema: Wie am Schnürchen. Bunte Experimente mit Farbe und Schnur » KM: 01.11. Herbstbasteleien aller Art » Kinder- und Jugendtreff „Mühle“: 05.11.

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Kunst mit Kindern » KM: mittwochs, 15 Uhr SWM-Kreativtag » kunterbuntes Programm rund ums Gestalten, Malen, Töpfern, Drucken... (bis 17 Uhr) » JKS: 17.11.

Und sonst... Magdeburger Christkindl-Markt » Traditioneller Weihnachtsmarkt für Familien » Familienhaus im Park (Hohepfortestraße 14): 29.11. bis 02.12. Martinsumzug » mit abschl. Feuershow auf dem Schellheimer Platz » Treff: Kita Pinocchio (Willhelm-Külz-Straße 23): 08.11. Museum für Junioren » Bionik für Kinder – Beispiele aus den genialsten Erfindungen der Natur » Museum für Naturkunde: 28.11. Die genauen Startzeiten finden Sie im Timer ab Seite 38. Abkürzungslegende » MH (Moritzhof), CM (Cinemaxx), KM (Kunstmuseum/Kloster), KFE (Kinderund Familienzentrum Emma), PT (Puppentheater), JKS (Jugendkunstschule Thiem20), OH (Opernhaus)

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Highlights & Freikarten im November

Musikalisch statt grau: Von Mia. bis Dear Reader Konzerte

Konzertliebhaber werden es im November nicht leicht haben, ganz gleich ob sie Jazz, Pop, Elektro oder Singer/Songwriter mögen: MIA. stellen im AMO ihr neues Album „Tacheles“ vor (10.11.), auf dem Moritzhof interpretiert die Jazzkantine deutsche Volkslieder neu (03.11., Seite 24), Klaus Doldingers Passport ist im Karstadt zu Gast (08.11.) und zu guter Letzt statten auch Dear Reader (30.11., Foto) mit Unterstützung von Herrenmagazin Magdeburg in der Festung Mark wieder einen Besuch ab. Sie haben die Qual der Wahl, liebe Leser.

Kinder

„Klein“-Künstler, im wahrsten Sinne des Wortes, sollten dem 17. November entgegenfiebern: An diesem Tag wird es im Thiem20 wieder „bunterkunt“, wenn die SWM zum Kreativtag einladen. In der Jugendkunstschule in Buckau wird dann einen ganzen Tag lang gemalt, gebastelt, getöpfert, gedruckt und musiziert. Bei freiem Eintritt (mit SWM-Card) können sich Kinder ab vier Jahren in fast allen künstlerischästhetischen Bereichen ausprobieren.

Comedy

Wie die Konzerte, so die Comedy: Der November ist eine Lachnummer, im positiven Sinn. Fast alles, was Rang und Namen in der Comedy-Szene hat, gibt sich in diesem Monat in Magdeburg die Klinke in die Hand. Mit dabei sind u.a. Bülent Ceylan (Foto), der seine „wilden Kreatürken“ loslässt (06.11, GETEC-Arena) und Ingo Appelt, der im AMO am 24. November von „Göttinnen“ erzählt (Seite 58) sowie auch Horst Evers, der im Alten Theater (30.11.)zum „Großen Bahnhof“ einlädt. (Seite 20)

Beaujolais

Am dritten Donnerstag des Novembers (15.11.) ist es wieder soweit: Die neue Wein-Saison darf eröffnet werden – Le Beaujolais nouveau est arrivé! Aus diesem Grund laden u.a. das Flair und die Feuerwache zum Beaujoulais-Abend mit Live-Konzerten. Während am Alten Markt Salon Pernod für die musikalische WeinAtmosphäre sorgen, läuten in Sudenburg Christophe Bourdoiseau & Trio Scho (Foto) mit französischen Chansons die neue Wein-Saison ein.

Freikarten 11.2012

Gewinnen mit der Glücksfee » E-Mail an: geschenkt@kulturschwaermer.de

Comedy Lounge/Festung Mark/06.11. 3x1 *** Cine.folie!: Lise au piano (Konzert)/Gruson Gewächshäuser/07.11. 2x1 *** Apparatschik/ Feuerwache/09.11. 2x1 *** Der Traumzauberbaum/Altes Theater/11.11. 2x2 *** Wolfram Huschke/Festung Mark/16.11. 2x1 *** T&T Wollner/ Feuerwache/16.11. 2x1 *** Kabarettbundesliga/Theater Grüne Zitadelle/17.11. 2x2 *** Ingo Oschmann/Theater Grüne Zitadelle/18.11. 2x2 *** Die ART/Festung Mark/24.11. 2x1 *** Sweeny Todd/Opernhaus/24.11. 1x2 ***Erwin-Strittmacher-Lesung/Feuerwache/28.11. 2x1 *** Es kommt noch viel mehr: Lese-Parcour/villa p. (Puppentheater)/29.11. 2x2 *** TV Noir Konzerte: Dear Reader & Herrenmagazin/Festung Mark/30.11. 2x1 *** Hauptmann-Paket/3 Veranstaltungen inklusive: Die Weber am 5.11 (Film) + Rose Bernd (Film) am 14.11. + Bahnwärter Thiele (Lesung) am 15.11. /Forum Gestaltung: 1x2 *** Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Veranstaltungstitel in der Betreffzeile, Adresse und Telefonnummer bis spätestens drei Tage vorher an geschenkt@kulturschwaermer.de. Viel Glück!

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01 Donnerstag

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Konzerttipp Der Belgier

Fernant Zeste hat kein Problem mit musikalischen Schubladen, denn aus diesen zaubert er heute im Jakelwood feinen Blues, Country, Roots & Americana zum Novemberbeginn.

Bühne & Theater 15.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 19.30 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Der Wichtigtuer; Schauspielhaus 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 10.00 Frauen machen SachsenAnhalt – Ich will gründen, jetzt und hier!, Kongress der Initiative „Frauen machen Neue Länder“ (Anm. erf.); Kulturwerk Fichte 19.00 Heilige Messe; St. Petri Kirche 19.00 Tango Argentino, Unterricht mit Frank Röhrig, ab 21 Uhr Übungsabend; Feuerwache 19.00 Sprachcafé; einewelt haus 19.00 Treff IG Digitalfotografie; Fotostudio Zielitzer Str. 18

Kabaretttipp Haben die

„oben“ überhaupt Hirn, oder sind wir „unten“ für die „oben“ nur der Arsch? Dieser Frage gehen heute in der Zwickmühle Hans Günther Pölitz und Lothar Bölck kabarettistisch in Himmel, Arsch und Hirn auf den Grund. 21.00 Fernant Zeste; Jakelwood

Film & Kino 17.30 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino 18.15 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 20.00 To Rome with Love; Studiokino 20.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Rock-Karaoke @ Donnerstanz; Flowerpower 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats

Bildung & Wissen

Konzerttipp Hymn For Her

machen richtig Druck. Und das, obwohl Lucy und Wayne nur zu zweit spielen. Das hat fast schon Straßenmusik-Charakter, wenn da nicht dieser Power-Sound wäre, heute im Volksbad Buckau.

Bühne & Theater 19.30 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Faust. Der Tragödie erster Teil; Schauspielhaus 19.30 Die Entführung aus dem Serail, (19 Uhr: Einblick); Opernhaus 19.30 Stromabwärts, Premiere, Projekt des „The Pipers e.V.“; Opernhaus 20.00 Elsterglanz; Ballhaus Aschersleben 20.00 Tabularasa Trotz Tohuwabohu, Gastspiel Kabarett Schwarze Grütze; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Adam Schaf hat Angst; Puppentheater 20.00 Shirley Valentine oder die Heilige Johanna der Einbauküche; Theater Grüne Zitadelle

18.00 English for Ladies, für Fortgeschrittene (Anm.: 03914048089); Volksbad Buckau

Stadtleben & Sport

Kunst & Ausstellung

Kinder & Familie

Kunst & Ausstellung

17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache

09.30 Krabbelfrühstück; Familienhaus am Uni-Platz 10.00 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 10.00 Ferienangebot zur Ausstellung HEUTE. MALEREI, Thema: Wie am Schnürchen. Bunte Experimente mit Farbe und Schnur; Kloster/Kunstmuseum 10.00 Krabbelgruppe; Kinder- & Familienzentrum EMMA 11.00 Der Gestiefelte Kater, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, (bis 16.30 Uhr), KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.30 Lauras Stern und die Traummonster, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.30 Mini-Treff, Info-Veranstaltung für Eltern von Kleinkindern mit Kinderbetreuung; Familienhaus am Uni-Platz

09.30 Freitagsmaler mit Bernd Bluhm; Feuerwache 18.00 Workshops: Akt-Malerei VBK MD & Aquarell-Malerei; Feuerwache

Vortrag & Führung 19.00 Wie geht es weiter nach der Finanz- und Bankenkrise?; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus 19.00 Auf der Suche nach dem Kaiser; Volkshochschule

Literatur & Lesung 19.30 Adelheid Wedel liest Armut hier und heute; Stadtbibliothek

Musik & Konzerte 19.00 „366 + 1 | Kirche klingt“, Volker Jaekel – Orgel, Falk Zenker – E-Gitarre und Gerd Anklam - Saxophon; Hoffnungskirche kulturschwärmer

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18.00 Requiem; St. Petri Kirche

Vortrag & Führung 22.00 Dom bei Nacht, Taschenlampe mitbringen!; Dom

Literatur & Lesung 21.30 Nachtschicht-Literatur: Faust. Der Tragödie dritter Teil; Schauspielhaus

Musik & Konzerte 19.00 Cro - Raop Tour 2012, ausverkauft!; Kulturwerk Fichte 19.00 Oi for you Festival, mit den Troopers, Oxo 86, Pöbel & Gesocks, The Portes, Nordwand & The Rougnecks; Factory Musik » 24

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Theatertipp Heute ist Faust-

Tag: Während der Tragödie erster Teil wie gewohnt im Schauspielhaus zu sehen ist, fügen zur folgenden Nachtschicht drei Schauspieler dem goetheschem Klassiker einen dritten Teil hinzu.

20.00 Grey Wolf PitKyas, Blues & more; Hegel-Bierbar 20.00 Hymn For Her; Volksbad Buckau 20.00 Silent Song; Moll‘s Laden 21.00 Nick & June; KuCaf

Film & Kino 17.00 3 Zimmer/Küche/Bad (auch 21 Uhr); Moritzhof 17.30 To Rome with Love; Studiokino 18.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (auch 20 Uhr); Moritzhof 19.00 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 20.00 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino

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19.00 Querbeat; Flowerpower 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Fridaylounge; Cocktailbar One 21.00 Happy Friday; First-Club 22.00 Remmi Demmi Birthday Special; Prinzzclub 22.00 Bluelines; Feuerwache 22.00 Clubs United, mit Stevie T. & Golden Toy; Festung Mark

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Kinder & Familie 09.00 Fünf Freunde, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 10.00 Lauras Stern und die Traummonster, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 11.00 Knerten traut sich, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, (bis 17 Uhr), KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.00 Der Gestiefelte Kater, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.30 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 17.30 Kleinkindchor, (Anm. erf.); Kinder- & Familienzentrum EMMA Kinder » 34

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03 Sonnabend 20.00 Shirley Valentine oder die Heilige Johanna der Einbauküche; Theater Grüne Zitadelle 21.00 Nachtschicht-Aktion: Nach(t)gespräch zu Struwwelpeter; Schauspielhaus

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Kneipentipp Nach „Macht

der Nacht“ und der „HasselNight“ schickt sich nun das Honky-Tonk-Festival an, der Kneipenszene musikalisches Leben zu einzuhauchen. Mit von der Party ist heute auch Mambo Kurt, der im Flowerpower zeigt, wo die Orgel hängt.

Stadtleben & Sport 15.00 Nachtflohmarkt (bis 23 Uhr); Messe Magdeburg

Kunst & Ausstellung 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Bühne & Theater

Vortrag & Führung

15.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 15.00 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 15.00 Mein Herz für dies Land, Königinnen im Europa des 10. Jahrhunderts, szenische Lesung mit dem Ensemble Theatrum; Kulturhistorisches Museum 17.00 Rilke & Lou, literarischmusikalisches Programm des Poetenpacks; Schloss Hundisburg 19.30 Der Wahn der Zeit, CAT-stairs Kabarett; Ev. Gemeindehaus Burg (Grünstr. 2) 19.30 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns

12.00 Stadtrundfahrt durch Magdeburg, (auch 14 Uhr); Treff: Busparktasche Jakobstraße / Ecke Alter Markt; 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung durch das Domviertel; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

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19.30 Stromabwärts, Projekt des „The Pipers e.V.“; Opernhaus 19.30 Struwwelpeter; Schauspielhaus 19.30 Tschick; Schauspielhaus 19.30 Französische Rhapsodie, (19 Uhr: Einblick); Opernhaus 20.00 Elsterglanz; Ballhaus Aschersleben 20.00 Damenwahl - Zwei Weiber mit Schuss; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf, Gastspiel, anschl. Preview-Führung durch die villa p.; Puppentheater

40

04 Sonntag

Vorgänge » 06

Kino » 12

Literatur & Lesung 15.30 Mein Herz für dies Land - Königinnen im Europa des 10. Jahrhunderts, Szenische Lesung und musikalische Umrahmung; Kulturhistorisches Museum

Musik & Konzerte 17.00 local heroes Bundesfinale 2012, eröffnet von Dire Straits Gründer David Knopfler; Hanseat Salzwedel 18.00 Zadera , Abschiedskonzert für Michél; Factory 19.00 Juliane Schmidt singt Brahms Zigeunerlieder; Roncalli-Haus 19.30 Misa Tango, Lateinamerikanische Messe; Kloster 20.00 Jazzkantine; Moritzhof 20.00 Rauschhardt; Feuerwache 20.00 Honky-Tonk-Kneipenfestival, Live-Musik bis 1 Uhr mit: Big Lenny Power Exson (Amsterdam), Wolfs Vision Duo (Curry54), Luxusstürmer (diedubar), Don Simon Duo (Einstein), Sydney Ellis Quartett (Espresso Kartell), Zix Hands (Flowerpower: 20-22.50 Uhr), Mambo Kurt (Flowerpower: 23-1 Uhr), Jeskom (Theater Grüne Zitadelle: 23-2 Uhr), On the rocks (Moll‘s Laden), Helmut Orosz (Stern-Bar), Blind Date (Hyde) & The Hurricanes (Lion City Pub) 20.00 The Two Bs: Barber & Ball, The Big Chris Barber Band und Kenny Ball and the Jazzmen; AMO Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

20.00 Karine Champagne & Guido Käpernick, CD-ReleaseParty; Festung Mark 20.00 Werner Bettge Band: Alles wird anders; blue note 22.00 Hardcore-Konzert mit Out of Change, Sick of Society und Adams Apple; Heizhaus (Harsdorfer Str. 33b)

Film & Kino 15.30 Messner; Studiokino 17.30 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino 18.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 19.00 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof 20.00 To Rome with Love; Studiokino 20.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 21.00 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Küche für alle - Gemeinsam bio & vegan kochen; Thiembuktu 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 DJ Lounge; Cocktailbar One 21.00 Ü25 Tanznacht; First-Club 22.00 All you can dance; Altes Theater 22.00 Dusted Decks Nite; Prinzzclub 22.00 Buckau Bumms mit Daniel Bortz; Kunstkantine 23.00 Disco; Baracke

Kinder & Familie 14.30 FilmWerkstatt, (bis 17 Uhr), KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.00 Knerten traut sich, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.00 Bremer Stadtmusikanten, Musikgeschichte; Opernhaus 15.30 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 16.30 Der Gestiefelte Kater, KinderFilmFest MAX; Moritzhof

Kunst » 32

Kinder » 34

Lachtipp Von Jörn Brede

gibt es heute im Theater Grüne Zitadelle bestimmt noch mehr, als nur Noch‘n Gedicht. Zum Heinz-Erhardt-Nachmittag gibt der Komiker die verschraubten Wortspiele und skurrilen Verse des Helden mit der Hornbrille zum Besten.

Bühne & Theater 11.00 Premierenfieber, zu „Sweeney Todd“, ein MusicalThriller (Premiere am 17.11.); Opernhaus 16.00 Noch’n Gedicht, Heinz Erhardt Nachmittag mit Jörn Brede; Theater Grüne Zitadelle 16.00 Hänsel und Gretel; Opernhaus 17.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 17.00 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 17.00 Erich von Däniken - Rückkehr der Götter, MultimediaPräsentation; AMO 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Adam Schaf hat Angst, Gastspiel Vera Feldmann; Puppentheater

Stadtleben & Sport 11.00 Gottesdienst, danach Skatturnier um den KSG-Wanderpokal; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus

Kunst & Ausstellung 15.00 9. Kunst-Ton-Fest: Tropfen für Tropfen und mehr für unicef, Versteigerung von Kunstobjekten mit Bernd Kurt Goetz zugunsten des unicef-Projekts „Wasser wirkt“, Besichtigung der Objekte ab 14 Uhr; Feuerwache

Adressen » 56

kulturschwärmer


...Sonntag

05 Montag

Musicaltipp Georg Kreisler

ist tot, es lebe Georg Kreisler: Heute zeigt Vera Feldmann im Puppentheater, dass Adam Schaf zwar Angst hat. Aber die Schauspielerin und Sängerin zeigt in ihrem aktuellen Stück auch, dass das Pendant zu „Lola blau“ nicht unbedingt von einem Mann gespielt werden muss.

15.00 Führung in der Ausstellung HEUTE. Malerei; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Vernissage: Seelenfenster, Naturfotos von Birgit Schwabe; Festung Mark (Café Oriental) 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Vortrag & Führung 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung durch das Domviertel; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

Literatur & Lesung 19.30 Irische Zeiten, Märchen, Geschichten & Erzählungen mit Gaukler Friedrich; Festung Mark (Café Oriental) 20.00 Dead vs. Alive, Poetry Slam; Schauspielhaus

Musik & Konzerte 11.00 509. Sonntagsmusik: Per Plauto Dolce o Fagotto, Kammermusik von Telemann; Gesellschaftshaus 11.00 Spiel mir eine alte Melodie…, Ein Konzert der Erinnerungen; Kaffeehaus Köhler 16.00 Ach könnt ich doch mit der Musik ein anderes Menschenbild schaffen, mit Bernd Weikl; Schloss Hohenerxleben 17.00 Konzert des LandesAkkordeon-Ensembles Sachsen-Anhalt mit feierlicher Übergabe der Landesförderstipendien, Werke von Farkas, Piazolla, Boll, Fauré, Tschaikin; Kloster 20.00 Erste Allgemeine Verunsicherung - Best of; Stadthalle

17.30 Messner; Studiokino 18.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 20.00 To Rome with Love; Studiokino 20.15 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof

01 02 03 04.

Kabaretttipp Ist es wirklich

schon der Fall , dass das Denkvermögen in die Glotze outgesourct wurde? Dieser Frage gehen heute Marion Bach und Hans Günther Pölitz in der Zwickmühle nach: Denkt doch, wass ihr sollt!

Nachtleben & Gastro 11.00 Schoko-Brunch. It‘s all about the Schokolade!, MottoBrunch zum mitbringen oder für Spende; Thiembuktu 19.00 Sunday Jam - Open Stage; Flowerpower 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Bühne & Theater

10.00 Techniktag: Aus fern wird nah, zur Entwicklung der Telekommunikation (bis 14 Uhr); Technikmuseum

Kinder & Familie 10.00 Knerten traut sich, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 10.00 Dornröschen, Sonntagstheater mit dem Findelkasper; Kinder- & Familienzentrum EMMA 10.30 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 14.00 Fünf Freunde, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, (bis 17 Uhr), KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.00 Lauras Stern und die Traummonster, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 15.00 Familiennachmittag in der Ausstellung HEUTE. Malerei; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Der Gestiefelte Kater, KinderFilmFest MAX; Moritzhof 16.00 Frau Holle, Krimelmokel-Figurentheater; Volksbad Buckau 16.30 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa, KinderFilmFest MAX; Moritzhof

Zeit? Warum eigentlich? Und woher kommt die zunehmende Beschleunigung des Alltags? Diesen Frage geht Florian Opitz in Speed - Die Suche nach der verlorenen Zeit heute selbst-dokumentarisch auf dem Moritzhof nach (Seite 16).

05. 06 07 08 09 10 11 12

09.00 Schwestern, (auch 11 Uhr); Schauspielhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle

Bildung & Wissen

Filmtipp Haben Sie auch nie

19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof

13 14 15

Stadtleben & Sport

16

13.00 Impulskonferenz zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen-Anhalt, bis 18 Uhr (Anm. über schroeder@rkwkreativ.de); Halber 85 15.30 KaffeeKlatsch, Treff mit Frauen aus dem Regenbogenhaus; Volksbad Buckau 17.30 Kurs: Taiji-Qigong, Anm. unter Tel. 0391-4048089; Volksbad Buckau 19.00 Anti-Atom-Bündnis Arbeitstreffen; einewelt haus

17

Kunst & Ausstellung 10.00 Studententag im Museum, freier Eintritt bei Vorlage des Studentenausweises (bis 18 Uhr); Naturkundemuseum und Kulturhistorischen Museum 10.30 Führung für Studenten in der Landesausstellung, (auch 15.30 Uhr); Kulturhistorisches Museum 17.00 Keramikkurs; Feuerwache

Musik & Konzerte 19.30 Konzert mit Richard Clayderman; Paulus Kirche

Film & Kino 18.15 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof

18 19 20 21 22 20.00 Die Weber (D 1927), nach dem Drama von Gerhart Hauptmann; Forum Gestaltung 20.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Rockkneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 19.00 Blue Monday, mit DJ Paolo; Le Frog 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

23 24 25 26 27 28 29 30

Kinder & Familie 09.00 Schwestern, (auch 11 Uhr); Schauspielhaus 15.00 Herbstbasteleien aller Art; Kinder- und Jugendtreff „Mühle“ 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20

Film & Kino 15.30 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino kulturschwärmer

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

Kunst » 32

Kinder » 34

Adressen » 56

41


06 Dienstag

07 Mittwoch

01

rechte - Eine Einführung und ein Überblick; Unibibliothek 19.30 Aufbruch der Christen in China - Hoffnung für die Welt?; Roncalli-Haus

02 03 04 05 06. 07. 08. 09. 10 11

Comedytipp Heute ist in der

Festung Mark wieder ComedyLounge-Zeit. Neben Gesa Dreckmann und Niko Formanek wird auch Marcelini (Foto) zeigen, dass man auch als Comedian auf den Arm genommen werden kann. Auch wenn das eigentlich die Rolle von Hund Oskar ist.

Bühnentipp „Morgen,

Morgen wird sich alles wenden“, sagt Der Spieler in Dostojewskis gleichnamigen Roman. Die Bühnenadaption von Jan Jochymski, die fragt, wie wir heute mit Süchten und Begierden umgehen, ist heute im Schauspielhaus zu sehen.

12 13

Bühne & Theater

14

19.30 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Der Spieler; Schauspielhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Bülent Ceylan - Wilde Kreatürken; GETEC-Arena 20.00 Comedy Lounge; Festung Mark

15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

Stadtleben & Sport 16.00 Politischer Runder Tisch der Frauen Magdeburg, offen für alle; Altes Rathaus 19.30 Magdeburger Allerlei, Kochshow; Opernhaus

15.00 Die Geschichte des Elisabeth-Rosenthal-Lyzeums, Vortrag; Schulgeschichtl. Sammlung (Brandenburger Str. 10) 17.00 Öffentliche Führung durch das Stasi-Archiv; BStU Außenstelle 19.30 Multivisionsshow Ronald Prokein: Weltumradlung; Stadtbibliothek

Musik & Konzerte

Film & Kino

27

17.30 To Rome with Love; Studiokino 18.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 20.00 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino 20.00 Fun2Night: Das Schwergewicht; Cinemaxx 20.15 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof

29 30

Nachtleben & Gastro Kunst & Ausstellung 14.30 Führung in der Ausstellung HEUTE. Malerei, für Seniorinnen und Senioren; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache

Vortrag & Führung 15.00 Zur Rechtsprechung unserer Vorfahren: Das sichtbare Recht und die Rechtsausübung; Urania

42

Vorgänge » 06

Kino » 12

ist Hengstmanns-intern ein Running Gag und auch der Titel des aktuellen Programms, in dem quasi als Best-Of der letzten Jahre heute im Kabarett nach Hengstmanns alle drei Hengstmänner und deren vier bühnentechnische Alter Egos mitmischen.

19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Kinder & Familie 09.30 Elternfrühstück, Spiele von gestern für Kinder von Heute; Familienhaus am Uni-Platz 10.30 Kinderwagenkino: Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 16.30 Biegsames Holz, Familienworkshop zum Korbflechten (Anm. erf.); Thiem20 Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

Literatur & Lesung 18.00 Günther Drommer: Erwin Strittmatter und der Krieg unserer Väter; Literaturhaus

Musik & Konzerte 20.00 Lise au piano, Chansons am Piano (Cine.Folie!); Gruson Gewächshäuser

Bühne & Theater 19.30 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Jugend kulturell, A-capella-Comedy mit LaLeLu; Johanniskirche 19.30 Educating Rita, (in engl. Sprache); Schauspielhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle

Film & Kino

19.30 Konzert des Conservatoire Arthur Honegger (Le Havre) mit dem TelemannKonservatorium „Französische Kunstlieder“; Konservatorium 20.00 4Lyn; Factory

26

28

Kabaretttipp Allein zu dritt

Stadtleben & Sport 16.00 Info-Veranstaltung ExiSA, Existenzgründerinnen in Sachsen-Anhalt; Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. (Seepark 7) 19.00 Business Lounge: social meets business, Infos/Anmeldung unter: businesslounge. wj-magdeburg.de; Opernhaus

Kunst & Ausstellung 12.30 Kunstpause - kurze Führungen in den Ausstellungen; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Nachgefragt., Beratung für Besitzer von Werken der Malerei, Grafik oder Bildhauerei; Kloster/Kunstmuseum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Kurs: Hoch- und Tiefdruck (Anm.: 0176-32019872); Atelier M. 19.00 Dialog. Die Farben der Kunst, Exkurs in Selbstzeugnissen von Malern; Kloster/Kunstmuseum

Vortrag & Führung

17.30 Am Ende eines viel zu kurzen Tages; Studiokino 18.15 3 Zimmer/Küche/Bad; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 20.00 To Rome with Love; Studiokino 20.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 5. Magdeburger Gastrostaff Night; Cocktailbar One 21.00 Open-Mic-Night; NachDenker

Bildung & Wissen 08.00 Schnupperstudium an der Hochschule, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, bis 16 Uhr (Infos: 0391-8864106); Hochschule Magdeburg-Stendal

Kinder & Familie 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster/Kunstmuseum 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20 16.00 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Sporthalle Stormstraße

18.00 Gewerbliche SchutzKunst » 32

Kinder » 34

Adressen » 56

kulturschwärmer


08 Donnerstag

09 Freitag 20.00 Nik P. & Andreas Gabalier; Stadthalle 20.00 The Cavern Beatles; AMO

Film & Kino Konzerttipp Wer Klaus

Doldinger noch nicht live erlebt hat, kennt ihn wahrscheinlich aus dem Fernsehen: Zahlreiche Film- und Seriensoundtracks (u.a. „Tatort“ und „Das Boot“) stammen aus seiner Feder. Heute spielt der Saxophonist mit seinem Passport-Projekt im Karstadt.

Bühne & Theater 10.00 Tschick; Schauspielhaus 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 18.30 Un amour de jeunesse, Cine.Folie! (OmU); Gruson Gewächshäuser 19.00 Geheimnisse des Waldes; Moritzhof 20.00 Wie beim ersten Mal; Studiokino 20.15 Winterdieb; Moritzhof 20.30 Jules et Jim, Cine.Folie! (OmU); Gruson Gewächshäuser

Stadtleben & Sport 09.30 Internationales Frauenfrühstück; Familienhaus am Uni-Platz 17.00 Kicker- und Tischtennisturnier + Café; Thiembuktu 19.00 Gottesdienst, danach Filmabend: „Aufstand der Alten“; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus 19.00 Tango Argentino, Unterricht mit Frank Röhrig, ab 21 Uhr Übungsabend; Feuerwache

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 18.00 Ausstellungseröffnung: Bis ans Ende der Welt, Klangbilder entlang des Jakobsweges; Volksbad Buckau 18.00 Fliegende Blätter, Buchbinder-Workshop mit Uwe Albert (Anm. erf.); Thiem20 19.30 Ausstellungseröffnung: Silke Konschak, Malerei & Skulpuren; Feuerwache

Vortrag & Führung 17.00 Tsunami – Entstehung und Folgen der Monsterwellen; Urania 19.00 Kaiserin Theodora – Hure und Heilige, Vortrag; Kulturhistorisches Museum

Musik & Konzerte 20.00 Klaus Doldinger‘s Passport; Karstadt-Kultur-Café 20.00 PandaLo; Moll‘s Laden kulturschwärmer

Nachtleben & Gastro 19.00 Monsters of Rock - Die 80er Jahre Party; Flowerpower 19.00 Essen in vollkommener Dunkelheit; First-Club 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats

Preistipp Der renommierteste Fernsehpreis Deutschlands macht heute Station in der Volkshochschule: Im Rahmen von Grimme-Preis unterwegs ist u.a. die Dokumentation The other Chelsea zu sehen.

Bühne & Theater 19.00 Songbankett im Elbflussbett, zum letzten Mal; Theaterschiff 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Faust. Der Tragödie zweiter Teil; Schauspielhaus 19.30 Ich werde Paris mit einem Apfel erobern!; Schauspielhaus 19.30 Don Quichotte, (19 Uhr: Einblick); Opernhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Bella Italia - Eine musikalische Reise; Kaffeehaus Köhler 20.00 Odysseus; Puppentheater 20.00 Ralf Schmitz - Schmitzpiepe; Stadthalle

Bildung & Wissen 08.00 Schnupperstudium an der Hochschule, für Journalistik/Medienmanagement, Industrial Design, Elektrotechnik, Fachdolmetschen & Internationale Fachkommunikation, bis 16 Uhr (Infos: 0391-8864106); Hochschule Magdeburg-Stendal 18.00 English for Ladies, für Fortgeschrittene (Anm.: 03914048089); Volksbad Buckau

Kinder & Familie 10.00 Krabbelgruppe; Kinder- & Familienzentrum EMMA 15.00 Kochen mit Familien; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30) 16.00 Ausklang der Gartenzeit, bei heißem Tee, Kakao und einem kleinen Lagerfeuer; Kinder- und Jugendtreff „Mühle“ 17.00 Martinsumzug, mit Feuershow auf dem Schellheimer Platz; Treff: Kita Pinocchio (Willhelm-Külz-Straße 23)

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler mit Bernd Bluhm; Feuerwache 18.00 Workshop: „Filzen“ mit Heidi Sack; Feuerwache

Vortrag & Führung 15.15 Auf den Spuren Luthers in Magdeburg, Anm. unter 5354770 erf.; Volkshochschule 15.45 Sonderführungen durch die Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“, auch 16.15 Uhr, Anm. unter 5354770 erf.; Volkshochschule

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...Freitag

10 Sonnabend

01

Musik & Konzerte

02

18.00 Konzert mit den Bewerbern um das Stipendium 2012 der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse; Konservatorium 19.30 Russische Rhythmen von Rachmaninow, LiveÜbertragung aus der Berliner Philharmonie mit Sir Simon Rattle; Cinemaxx 20.00 Apparatschik, Taiga Tunes & Soviet Grooves; Feuerwache 20.00 Blues-Stadl mit Bluesrudy & Blues Rolle; Moll‘s Laden 20.00 Falkenberg: Freiheit, Pop/Rock/Acoustic; Theater Grüne Zitadelle

03 04 05 06 07 08 09. 10. 11. 12. 13

10.00 6. Töpfermarkt, ein Streifzug durch die Welt der Keramik (bis 18 Uhr); Festung Mark 15.00 Filzen für alle, Workshop; Moritzhof

Konzerttipp Das Bremer

Akustikpop-Trio Ich und mein Tiger hat sich mit der Stimme von Frontmann Sebastian Herde direkt in die Herzen ihres Publikums gespielt. Ob das auch für Magdeburg zutrifft, ist heute im Café Central zu erleben.

Film & Kino

15

Film & Kino

16

10.30 Grimme-Preis unterwegs, Grimmepreis-Filme & Gespräche, 10.30 Uhr: „Homevideo“, 16 Uhr: „The other Chelsea“; Volkshochschule 17.00 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 17.30 Wie beim ersten Mal; Studiokino 18.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 18.30 Dialogue avec mon jardinier, Cine.Folie! (OmU); Gruson Gewächshäuser 19.00 Winterdieb; Moritzhof 20.00 Paris Manhattan; Studiokino 20.00 Geheimnisse des Waldes; Moritzhof 20.30 L‘exercice de l‘état, Cine.Folie! (OmU); Gruson Gewächshäuser 21.00 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro

Stadtleben & Sport

19.00 Querbeat - Tanzen, Trinken oder Beides...; Flowerpower 19.00 „Very Scotch“ - Whiskytasting; Roncalli-Haus 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Weekend-Lounge; Cocktailbar One 21.00 90er Jahre Party; First-Club 22.00 Born to thrill; Prinzzclub

09.30 Hungermarsch, Thema: Lehrküche für Ghana; St. Petri Kirche 09.30 Tag der offenen Tür, die Berufsbildenden Schulen „Dr. Otto Schlein“ stellen Gesundheits-, Sozial- und Laborberufe vor; BbS „Dr. Otto Schlein“ (Alt Westerhüsen 51/52) 10.00 Seminar: Aura-Sehen erlernen, bis 18 Uhr; AMO 10.00 8. Meeresangeltage und 3. Raubfischangeltage; Messe Magdeburg 10.00 Schulmesse des Stadtelternrats: Magdeburger Schulen präsentieren Schülern und Eltern ihr Angebot unter Mitwirkung zahlreicher Vereine und weiterer Koo; Stadtbibliothek

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Kinder & Familie 10.30 Odysseus; Puppentheater 17.30 Kleinkindchor, (Anm. erf.); Kinder- & Familienzentrum EMMA 18.00 Händels Athalia für Kinder; Paulus Kirche

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Vorgänge » 06

Kino » 12

16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Bühne & Theater 15.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 15.00 Der Wahn der Zeit, CATstairs Kabarett (auch 19.30 Uhr); Ev. Gemeindehaus Burg (Grünstr. 2) 15.00 Kapitalation; Kabarett nach Hengstmanns 19.00 Odysseus; Puppentheater 19.30 Kapitalation; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Olsenbande: Der große Theatercoup; Schauspielhaus 19.30 Die Dreigroschenoper; Opernhaus 19.30 Zu zeitig, Projekt des Generationentheaters; Opernhaus 20.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Die Classic Comedy Show, mit Felix Reuter; Theater Grüne Zitadelle

14

Kunst & Ausstellung

Bühne » 18

Musik » 24

20.00 Nordgau Monophones; Moll‘s Laden 20.00 Mia - Tacheles-Tour; AMO 20.00 Ost Rock - Das Konzert, Puhdys, Karat, Pankow, Rockhaus und weitere Bands; GETEC-Arena 20.00 Indian Music and Dance Festival, indische klassische Musik auf rein historischen Instrumenten als Begleitung für eine erzählerische Kathak Tanzaufführung; Johanniskirche 21.00 Ich und mein Tiger, Akustikpop-Trio; Café Central

Literatur » 30

Vortrag & Führung 12.00 Stadtrundfahrt durch Magdeburg, (auch 14 Uhr); Treff: Busparktasche Jakobstraße / Ecke Alter Markt 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung durch das Domviertel; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

Musik & Konzerte 16.00 Goldener Pfeifertag, Wettstreit der Spielleute, Barden und anderer Musikanten (jeder kann mitmachen); Aloria; 19.30 Orgelmusik mit Michael Schönheit; Kloster 19.30 Händels Athalia, Oratorium für Chor, Soli und Orchester; Paulus Kirche 20.00 Kat Frankie: Please don’t give me what I want; Moritzhof 20.00 Fridayconcept; Hegel-Bierbar

15.30 Das Grüne Wunder – Unser Wald; Studiokino 16.00 Geheimnisse des Waldes; Moritzhof 17.00 Winterdieb; Moritzhof 17.30 Wie beim ersten Mal; Studiokino 18.15 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 19.00 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 20.00 Paris Manhattan; Studiokino 20.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 21.00 Winterdieb; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Küche für alle - Gemeinsam bio & vegan kochen; Thiembuktu 19.00 Rockladen MD; Flowerpower 21.00 Drag Queens‘ Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Cocktaillounge; Cocktailbar One 21.00 Dekadent; First-Club 21.30 Nachtschicht: Salsaparty mit DJ Andy; Schauspielhaus 22.00 Bitches from Ostblock mit Ostblockschlampen; Prinzzclub 23.00 Schwoof - Die Party mit Wassi; Feuerwache 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

Kinder & Familie

20.00 Hussy Hicks, Roots, Folk, Soul, Blues und Country; Volksbad Buckau Kunst » 32

Kinder » 34

09.00 Junior-Campus, Kreative Umsetzung interessanter Betonoberflächen von bunten Beton über Betonmodellierung bis hin zu verschiedensten Abdrücken in Beton (bis 12 Uhr, Anm. erf.); Hochschule Magdeburg-Stendal 15.00 Winnie Puuh, Kinderkino; Moritzhof

Adressen » 56

kulturschwärmer


11 Sonntag

Bühnentipp Das private Glück als Rückzugsraum: Die Adaption von Hans Falladas Roman Kleiner Mann, was nun ist heute im Schauspielhaus zu sehen.

Bühne & Theater 16.00 Kleiner Mann, was nun?; Schauspielhaus 16.00 Don Carlos, (15.30 Uhr: Einblick); Opernhaus 16.00 In Sachsen gewachsen, Portrait der Dichterin Lene Voigt; Schloss Hohenerxleben 17.00 Kommt mir doch nicht so!; Zwickmühle 17.00 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 18.00 Theaternomaden: Love Jogging; Ratswaage Hotel 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 10.00 Bittgottesdienst für den Frieden der Welt; Remter-Dom 10.00 8. Meeresangeltage und 3. Raubfischangeltage; Messe Magdeburg 10.00 46. Mineralienbörse und Tauschtag; AMO 10.00 6. Töpfermarkt, Streifzug durch die Welt der Keramik (bis 18 Uhr); Festung Mark 13.00 1. FC Magdeburg – RB Leipzig, Fußball; MDCC-Arena 17.30 SC Magdeburg – TV Grosswallstadt, Handball; GETEC-Arena

Kunst & Ausstellung 15.00 Führung in der Ausstellung HEUTE. Malerei; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Vortrag & Führung 11.00 Hausführung im kulturschwärmer

12 Montag Opernhaus, (Karten nur im Vorverkauf); Opernhaus 14.00 Führung durch die Friedrichstadt, mit Frank Kornfeld und Nadja Gröschner; Treff: Anna Ebert Brücke/ Höhe Turmschanzenstraße 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum 15.00 Sonntagsführung mit dem Zoodirektor „Von handzahm bis kreuzgefährlich“; Gruson Gewächshäuser

Musik & Konzerte 17.00 Impuls Festival: Familienkonzert, „Carneval der Tiere“; Gesellschaftshaus 17.00 Konzertreihe Kammermusik: A la francaise - französische Saxophonmusik; Paulus Kirche 20.00 Vivaldi - Die 4 Jahreszeiten, Neue Philharmonie Hamburg; Johanniskirche

Film & Kino

Filmtipp Simon ist ein

Winterdieb: Um über die Runden zu kommen, stiehlt er in den Schweizer Alpen den Touristen ihre Ski-Ausrüstung. Das läuft ganz gut, bis seine Schwester von den Raubzügen Wind bekommt. Heute zu sehen auf dem Moritzhof.

Bühne & Theater 09.00 Aussetzer, (auch 11 Uhr); Schauspielhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 17.00 Lesbisch - schwule Jugendgruppe „ComeIn“; LSVD 17.30 Kurs: Taiji-Qigong, Anm. unter Tel. 0391-4048089; Volksbad Buckau 19.00 Heilsames Singen; Akademie für LebensArchitektur 19.00 attac Arbeitstreffen; einewelt haus 19.30 Webmontag Magdeburg; Café Central

15.00 Geheimnisse des Waldes; Moritzhof 15.00 Das Phantom der Oper, (auch 17.30 Uhr); OLi-Kino 15.30 Paris Manhattan; Studiokino 16.00 Sag, dass du mich liebst (auch 20.15 Uhr); Moritzhof 17.15 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (auch 19 Uhr); Moritzhof 17.30 Das Grüne Wunder – Unser Wald; Studiokino 18.15 Winterdieb; Moritzhof 20.00 Wie beim ersten Mal; Studiokino

Kunst & Ausstellung

Nachtleben & Gastro

Film & Kino

19.00 Sunday Jam; Flowerpower 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One 22.00 11 galaktische Jahre - Willkommen auf der Enterprizze mit Gudrun von Laxenburg und Divinity; Prinzzclub

18.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 20.15 Winterdieb; Moritzhof

Kinder & Familie 14.00 Winnie Puuh, Kinderkino; Moritzhof 14.00 KlexXi-Sause mit Spiel und Spaß, 15 Uhr: „Das Geheimnis der Feenflügel“; Cinemaxx 15.00 Reinhard Lakomy: Der Traumzauberbaum; Altes Theater 15.00 Frühstück Spree la carte, Gastspiel Pyromantiker Berlin, anschl. Führung durch die villa p.; Puppentheater

17.00 Keramikkurs; Feuerwache

Vortrag & Führung 17.00 Die Aufteilung der Rentenansprüche bei Scheidung (Versorgungsausgleich); Katharinenhaus

Nachtleben & Gastro 19.00 Rockkneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Kinder & Familie 10.00 Stillgruppe mit Alice Pechauf; Kinder- & Familienzentrum EMMA 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20

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13 Dienstag

14 Mittwoch 19.30 Ist Kritik erlaubt? Das besondere Verhältnis zwischen Israel und Deutschland; Stadtbibliothek

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13. 14. 15 16 17 18 19 20

Filmtipp Das Schicksal einer Konzerttipp Nach einer

zweijährigen Pause kommt Anne Clark wieder nach Europa und ist zu einem ihrer wenigen Deutschlandkonzerte auch in der Festung Mark zu Gast. Im Gepäck hat sie neben ihrer fünfköpfigen Band natürlich auch ihre Dark-Wave-Klassiker wie „Our Darkness“ oder „Sleeper in Metropolis“.

Literatur & Lesung

10.00 Educating Rita, (in engl. Sprache); Schauspielhaus 19.30 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle

19.30 Jan Korte liest Kriegsverrat; Stadtbibliothek 19.30 Offenes Haus: AG Literatur, heute: Bruno Scholz „Die Zimtläden“; Schauspielhaus

Stadtleben & Sport

22

17.00 ego.-Kontakt-Börse, im Rahmen der Gründerwoche 2012 (Anm. erf.: 0391-5556142); Halber 85 (Halberstädter Str. 85); 19.00 Meditation und Entspannung; Akademie für LebensArchitektur

24 25 26 27 28 29

Musik & Konzerte 19.30 Benefizkonzert der Bundeswehr, Heeresmusikkorps 1, Hannover, zugunsten des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg e.V.; Johanniskirche 19.30 Impuls Festival: Musik. Terror. Theresienstadt, Einführung zur Kinderoper „Brundibár“ (14.11.); Schauspielhaus 20.00 Anne Clark, Fall into Winter 2012-Tour; Festung Mark

Film & Kino

30

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache

Vortrag & Führung 14.30 Besondere Arbeitnehmergruppen - Umgang mit chronisch Kranken und älteren Arbeitnehmern; Unibibliothek 15.00 So lebten die alten Römer Teil II: Villen und Mietskasernen; Urania 19.00 Die Geschichte der Magdeburger Porzellanindustrie; Altes Rathaus

46

Hengstmann und Bernd Kurt Goetz relativiert sich der demoskopische Begriff „Alter“ heute eigentlich von selbst. Die Alten werden immer jünger, und sie kommt, die „Rentnerschwämme“. Was das bedeutet, zeigen beide heute im Kabarett nach Hengstmanns in Alter Mensch sind wir jung.

Bühne & Theater

21

23

Kabaretttipp Laut Frank

Vorgänge » 06

Kino » 12

17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.15 Winterdieb; Moritzhof 18.30 Julius Cäsar (USA 1953); Kulturhistorisches Museum 19.00 Geheimnisse des Waldes; Moritzhof 20.00 Wie beim ersten Mal; Studiokino 20.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Kinder & Familie 09.30 Elternfrühstück; Familienhaus am Uni-Platz 10.30 Kinderwagenkino: Winterdieb; Moritzhof Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

Kindesmörderin hat den Geschworenen Gerhart Hauptmann so aufgewühlt, dass er daraus das Drama Rose Bernd machte. Die (Stumm-)Verfilmung mit Henny Porten (Foto) in der Titelrolle ist heute im Forum Gestaltung zu sehen (Seite 14).

Bühne & Theater 19.30 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 09.00 Tag der offenen Tür des Interaktionszentrums Entrepreneurship, im Rahmen der Gründerwoche; Otto-vonGuericke Universität (Geb. 23) 14.30 Zentraler Seniorennachmittag der Friedensdekade; Kathedrale St. Sebastian

Kunst & Ausstellung 10.00 Studententag im Kunstmuseum, freier Eintritt bei Vorlage des Studentenausweises (bis 18 Uhr); Kloster/Kunstmuseum 12.30 Kunstpause - kurze Führungen in den Ausstellungen; Kloster/Kunstmuseum 13.00 Führung in der Ausstellung HEUTE. Malerei, für Studenten; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Kurs: Hoch- und Tiefdruck (Anm.: 0176-32019872); Atelier M.

Vortrag & Führung 19.00 Mit der Linie 4 um die Welt, mit der Gothaer Straßenbahn durch Magdeburg mit Annett und Nadja Gröschner; Treff: Straßenbahndepot Sudenburg 19.00 Magdeburg im Wandel - Gespräch mit dem ehem. Landtagspräsidenten Dieter Steinecke; Urania 19.30 Weltoffenes Christentum. Josef Pieper und das II. Vatikanische Konzil; Roncalli-Haus Kunst » 32

Kinder » 34

Literatur & Lesung 19.00 Sigrid Damm liest: Wohin mit mir…; Literaturhaus

Musik & Konzerte 18.00 Konzert der Streicher; Konservatorium 18.30 Fünf Fagotte querbeet, Benefizkonzert; Opernhaus 19.30 Das Orgelwerk J. S. Bachs 3 - Barry Jordan; Remter-Dom

Film & Kino 17.30 Wie beim ersten Mal; Studiokino 18.15 Sag, dass du mich liebst; Moritzhof 19.00 Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit; Moritzhof 19.00 Kinder der Steine, anschl. Gespräch mit dem Regisseur Robert Krieg; einewelt haus 20.00 Paris Manhattan; Studiokino 20.00 Männerabend: Dredd, Vorpremiere; Cinemaxx 20.00 Cloud Atlas; Cinemaxx 20.00 Rose Bernd (D 1919), nach dem Drama von Gerhart Hauptmann; Forum Gestaltung 20.15 Winterdieb; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats

Bildung & Wissen 18.00 Kurs: Facebook & Co. , Soziale Netzwerke – Chancen und Risiken (Anm.: 03914048089); Volksbad Buckau

Kinder & Familie 09.00 Die Meerjungfrau in der Badewanne, (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.00 Bremer Stadtmusikanten, Musikgeschichte; Opernhaus 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster/Kunstmuseum 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20 16.00 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Sporthalle Stormstraße 18.00 Impuls Festival: Brundibár, Kinderoper; Schauspielhaus

Adressen » 56

kulturschwärmer


15 Donnerstag

Getränktipp Ab heute darf

traditionell der Beaujoulais ausgeschenkt werden. Feiern kann man das z.B. im Flair oder in der Feuerwache. Wer sich aber lieber am Whiskey halten will, sollte heute im Studiokino vorbeischauen: Dort läuft Angel‘s Share (Seite 15).

Bühne & Theater 15.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 19.30 Kapitalation; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Daddeldu und Daddelich - Ein Ringelnatz-Programm (Premiere); Feuerwache 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

otto-greift-ein.de; regiocom GmbH (Marienstr. 1, Buckau) 18.00 Zeitreise 2012 in Magdeburg, Vortrag und Diskussion zum Rechtsextremismus; Gedenkstätte Moritzplatz 19.00 Tango Argentino, Unterricht mit Frank Röhrig, ab 21 Uhr Übungsabend; Feuerwache 19.00 Sprachcafé – Zeit für Dich und Deine Sprachen; einewelt haus 19.00 Treff IG Digitalfotografie; Fotostudio Zielitzer Str. 18

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 19.00 Ausstellungseröffnung: Wenn ich an dich denke, Foto-Ausstellung, mit Preview der Fernsehreportage „Es ist einfach nur ein Abgrund“ (im Rahmen der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“); MDR - Landesfunkhaus 20.00 Ausstellungseröffnung: Berlin–Buckau & Buckau-Berlin, 13 Künstler aus Berlin und Magdeburg; Atelier M.

20.00 Bahnwärter Thiel, Corinna Breite liest die Erzählung von Gerhart Hauptmann; Forum Gestaltung 20.15 Ingolf Kloss liest: Bananas; Thalia-Buchhandlung im Flora-Park

Stadtleben & Sport 17.00 Gesellschaftsspiele + Café; Thiembuktu 17.00 Otto greift ein - Zivilcourage-Workshop, Anm.: www.

kulturschwärmer

Literatur & Lesung 18.30 Guericke-Treff: Gestundete Zeit, Buchlesung von Manfred Köppe; Lukasklause

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

01 02 03 04 05 06

Musik & Konzerte

07

18.00 Konzert der Holzbläser; Konservatorium 20.00 Caminho: Entre los tiempos; Moritzhof 20.00 Christophe Bourdoiseau & Trio Scho, Beaujolais-Abend mit Chansons; Feuerwache 20.00 Only Ebi; Moll‘s Laden 20.00 Beaujolais Primeur Abend, live: Salon Pernod; Cafè Flair

08 09 10 11 12 13 14 15. 16

Bildung & Wissen 18.00 Kreativpakt statt Kulturkampf. Das Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft., Podiumsdiskussion mit Burkhard Lischka (MdB) und Henning Lübbers (Piratenpartei Sachsen-Anhalt); Feuerwache 19.00 Pro und Kontra, Nutzen und Risiken der Gentechnik in der Pflanzenzüchtung, Vortrag; Museum für Naturkunde

Vortrag & Führung 15.00 Historischer Festungsrundgang (Vortrag); Urania 17.00 Wandel im Rechtsextremismus; einewelt haus 17.00 Die Macht der Kaiserinnen im 1. Jahrtausend; Urania 19.00 Steuern in Deutschland – Wer wie viel zahlt und wie die Steuerbelastung auf arm und reich verteilt ist.; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus 20.00 Multivisionsshow von Greenpeace Photograph Markus Mauthe, „Europas wilde Wälder“; Filmpalast Salzwedel

19.00 Beaujolaisabend, mit Live-Musik und frz. Köstlichkeiten; Le Frog 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 22.00 SemesterProfessorenParty; Altes Theater

Film & Kino

Kinder & Familie

17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.15 Winterdieb; Moritzhof 19.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.15 Nemesis; Moritzhof

09.00 Die Meerjungfrau in der Badewanne, (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.00 Krabbelgruppe; Kinder- & Familienzentrum EMMA 15.00 Waldkinder, Kinderoper; Opernhaus 15.00 Kochen mit Familien; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30) 15.00 Zwergennachmittag, Spielangebot für Kleinkinder, Möglichkeiten des Austausches zwischen den Eltern; Familienhaus am Uni-Platz

Nachtleben & Gastro 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 19.00 20 years in Fashion - Die Party; Papenbreer (Breiter Weg)

Musik » 24

Literatur » 30

Kunst » 32

Kinder » 34

Adressen » 56

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

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16 Freitag

17 Sonnabend

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16. 17. 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

Bühnentipp „Und der Hai-

fisch, der hat Zähne...“ – bereits kurz nach der Uraufführung pfiffen die krisengebeutelten Berliner die Songs aus Brechts Dreigroschenoper auf den Straßen. Heute ist der Klassiker mit der Musik von Kurt Weill im Opernhaus zu sehen.

Bühne & Theater 19.30 Kapitalation; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Editha my Love; Kulturhistorisches Museum 19.30 Die Olsenbande: Der große Theatercoup; Schauspielhaus 19.30 Die Dreigroschenoper; Opernhaus 20.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Mathias Richling - Der Richling Code; AMO

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Kunst & Ausstellung

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09.30 Freitagsmaler mit Bernd Bluhm; Feuerwache 18.00 Workshop: PorzellanMalerei; Feuerwache

30

tournee nach den Flippers; Stadthalle 20.00 The Pianoman, Hits aus 4 Jahrzehnten Schlager, Rock, Pop; Hegel-Bierbar 20.00 T&T Wollner: warten auf..., Liederprogramm; Feuerwache 20.00 Noiseaux, ElektroPunk Chanson-Performance, Support: Honeychild; Volksbad Buckau 20.00 Tänzchentee, Rock; Moll‘s Laden 20.00 Wolfram Huschke, Cello & Electric-Cello; Festung Mark 21.00 Joseph Myers, Gitarre und Gesang; KuCaf 22.00 Minimal daneben mit 2Tom, Café-Oriental-Ethno-Beatz; Festung Mark

Film & Kino 17.00 Nemesis; Moritzhof 17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 19.00 Winterdieb; Moritzhof 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.00 Blut muss fließen Undercover unter Nazis, anschl. Podiumsdiskussion; Moritzhof 21.00 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Konzerttipp Keine Sekunde

Marathontipp Heute müssen

Bühne & Theater

Kunst & Ausstellung

15.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 15.00 Der Wahn der Zeit, CATstairs Kabarett (auch 19.30 Uhr); Ev. Gemeindehaus Burg 15.00 Allein zu Dritt (auch 19.30 Uhr); Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Editha my Love; Kulturhistorisches Museum 19.30 Struwwelpeter; Schauspielhaus 19.30 Tschick; Schauspielhaus 19.30 Sweeney Todd, Premiere; Opernhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Schweigen heißt das neue Album von Marianne Iser und Thomas Duda alias Schneewittchen, welches beide heute live in der Feuerwache präsentieren und damit erneut einen intensiven Abgesang auf das schöne, neue Leben abliefern (Seite 25).

Vortrag & Führung 22.00 Der Dom bei Nacht, Nachtführung, Taschenlampe mitbringen!; Dom

Musik & Konzerte 18.00 Klang des Nordens, Skandinavischer Abend mit dem Ensemble Theatrum; Schloss Hohenerxleben 19.00 Barocke Kammermusik, Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Heinrich Schmelzer u.a.; Konservatorium 19.30 Olaf - Die erste Solo-

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Vorgänge » 06

Kino » 12

Kinder & Familie 17.30 Kleinkindchor, (Anm. erf.); Kinder- & Familienzentrum EMMA 19.00 Die Meerjungfrau in der Badewanne; Puppentheater Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

Vortrag & Führung 12.00 Stadtrundfahrt durch Magdeburg, (auch 14 Uhr); Treff: Busparktasche Jakobstraße / Ecke Alter Markt 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

Musik & Konzerte

Nachtleben & Gastro 19.00 Querbeat; Flowerpower 21.00 Celebrate; Boys‘n‘Beats 21.00 Loungeabend; Cocktailbar One 21.00 First Class, selected Housetunes; First-Club 21.30 Nachtschicht: PingPongHerbstparty mit DJ Sir Dance-alot ; Schauspielhaus 22.00 11 Jahre Prinzzclub mit DJ Binichnicht aka Harris; Prinzzclub

die Männer wahrscheinlich allein frühstücken: Sowohl im Cinemaxx als auch im Cinestar werden ab ca. 8 Uhr alle vier Teile der Twilight-Saga nacheinander gezeigt. Was eine gute Vorbereitung auf die November-Premiere des fünften und letzten Teils ist.

20.00 Eine Frau in den (noch) besten Jahren; Kaffeehaus Köhler 20.00 Atze Schröder - Schmerzfrei; Stadthalle 20.00 Kabarett:Bundesliga, heute: Peter Vollmer vs. Zärtlichkeiten mit Freunden; Theater Grüne Zitadelle 20.00 Wunderbar - es ist ja so!, Comedy mit Ingo Oschmann; Dr.-Tolberg-Saal (Schönebeck) 22.00 Nachtschicht-Show: Theatersport; Schauspielhaus Kunst » 32

Kinder » 34

17.00 Klaviermusik mit Young Choon Park, Werke von Mozart und Beethoven; Gesellschaftshaus 19.30 Johannes Brahms - Deutsches Requiem (op. 45); Paulus Kirche 20.00 Angelo Kelly „Off Road“; Altes Theater 20.00 Tapas-Abend, LiveMusik mit Cajon und Gitarre; Amsterdam 20.00 Schneewittchen: Keine Sekunde Schweigen; Feuerwache 20.00 Mick D. & the Bravehearts; Moll‘s Laden

Film & Kino 08.00 Der Twilight-Samstag, mit Twilight, New Moon, Eclipse & Breaking Dawn 1+2; Cinestar 08.30 Lange Twilight Nacht, Teil 1- 4 plus Vorpremiere „Breaking Dawn Teil 2“; Cinemaxx

Adressen » 56

kulturschwärmer


...Sonnabend

18 Sonntag

Kabaretttipp Heute steigen

sie mit Peter Vollmer in den Bundesliga-Ring: Stefan Schramm und Christoph Wolter alias Zärtlichkeiten mit Freunden sind zur Kabarett-Bundesliga im Theater Grüne Zitadelle zu Gast. Und wer die beiden Riesaer Sports- und Musikfreunde alone erleben will, sollte sich den 28. November bei den Hengstmännern im Kalender ankreuzen.

15.30 Das Grüne Wunder – Unser Wald; Studiokino 17.00 Nemesis; Moritzhof 17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.30 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 19.00 Winterdieb; Moritzhof 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 21.00 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

19.00 Happy Birthday - 6 Jahre Flowerpower; Flowerpower 20.00 Sputnik Heimattour - Nacht der Giganten, u.a. mit Marusha, DJ Ro, Dj Jauche, 20 Uhr: Videopremiere „Magdeburg gefällt - Eine Stadt in Bewegung“ von Phillip Schmidt; Festung Mark 21.00 White Night; Boys‘n‘Beats 21.00 Loungeabend; Cocktailbar One 21.00 Sixties Disco Grooves; NachDenker 21.00 80er Jahre Party; First-Club 23.00 Rockstudio; Altes Theater 23.00 Dirty Sánchez; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

15.00 Esprit français – Auf französischen Spuren durch Magdeburg, Führung; Treff: Wallonerkirche

Musik & Konzerte Kunsttipp Unter dem Titel

Back from the burner zeigt das Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen ab heute Kurzfilme von Pia Maria Martin, mit denen unsere Realität aus den Gewohnheiten kippt und Sinn sich im Hintersinn ausleben kann.

Bühne & Theater 16.00 Hänsel und Gretel; Opernhaus 20.00 Hand drauf!, Comedy mit Ingo Oschmann; Theater Grüne Zitadelle

Stadtleben & Sport

Kinder & Familie

Nachtleben & Gastro 19.00 Küche für alle - Gemeinsam bio & vegan kochen; Thiembuktu

kulturschwärmer

10.00 SWM-Kreativtag, kunterbuntes Programm rund ums Gestalten, Malen, Töpfern, Drucken... (bis 17 Uhr); Thiem20 11.00 Familien- und Kulturbrunch; Kinder- und Jugendtreff „Mühle“ 15.00 Winnie Puuh, Kinderkino; Moritzhof 16.00 theater marameo: Ein Schaf fürs Leben; Moritzhof 16.00 Felix und das Geheimnis der Kaiserkrone, Caroline Vongries liest aus ihrem Kinderbuch; Schloss Hohenerxleben 19.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen (Premiere); Puppentheater

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

10.00 Gottesdienst; Remter-Dom 11.00 Heilige Messe; St. Petri Kirche 12.00 Bachblüten, Ayurveda & Co. - Tag für ganzheitliche Lebensweise, Anm.:039172797314; VinYasa (Porsestr.9) 17.00 Talk: Mann erfährt was, mit Andreas Mann, Gast: Wolfgang Böhmer; Zwickmühle

Kunst & Ausstellung 15.00 Ausstellungseröffnung: Back from the Back Burner; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

Vortrag & Führung 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

Musik » 24

Literatur » 30

Kunst » 32

10.00 Plattenbörse mal anders!, Hot-Rats-Plattenmarkt für einen guten Zweck (bis 17 Uhr); Moritzhof 11.00 Kostbarkeiten Europäischer Kammermusik, Böhmische Matinee - 10 Jahre Magdeburger Klaviertrio; Gesellschaftshaus 11.00 2. Kammerkonzert; Schauspielhaus 19.00 Streiten und Versöhnen, Chor der kath. Studentengemeinde; Roncalli-Haus

Film & Kino 14.00 Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht, Teil 1+2; Cinemaxx & Cinestar 15.30 Paris Manhattan; Studiokino 16.00 Nemesis; Moritzhof 17.30 Das Grüne Wunder – Unser Wald; Studiokino 18.15 Winterdieb; Moritzhof 19.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.15 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17. 18. 19 20 21 22 23 24 25 26

Nachtleben & Gastro

27

19.00 Sunday Jam - Open Stage; Flowerpower 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

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Kinder & Familie 14.00 Winnie Puuh, Kinderkino; Moritzhof 15.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen; Puppentheater 16.00 theater marameo: Ein Schaf fürs Leben; Moritzhof

Kinder » 34

Adressen » 56

49


19 Montag

20 Dienstag

21 Mittwoch

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19. 20. 21. 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Jazztipp „Eine Musik die

weder in den Konzertsaal, noch in den Jazzclub passt, aber in beide hingehört.“ – so beschreibt das Schweizer Kaleidoscope String Quartett sich selbst. Und der Name ist Programm: Heute sind im Schauspielhaus die vier Jazzer Simon Heggendorn (Violine), Ronny Spiegel (auch Violine), David Schnee (nein, Viola) und Bruno Fischer ( zur Abwechslung: Cello) live zum Jazz in der Kammer zu erleben.

Filmtipp Nemesis ist ihr letzer

gemeinsamer Film: Ulrich Mühe starb vor fünf Jahren, im Juli diesen Jahres verstarb auch seine Frau Susanne Lothar. Auf dem Moritzhof sind heute beide als grausam gequältes und sich quälendes Paar zu sehen. Nach einer sehr turbelenten Entstehungsgeschichte und einem fast 3-jährigen Rechtsstreit darf das Regie-Debut von Nicole Mosleh nun endlich im Kino gezeigt werden (Seite 13). aktuelle politische Sachbücher; Forum Gestaltung

Bühne & Theater 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 15.30 KaffeeKlatsch, Treff mit Frauen aus dem Regenbogenhaus; Volksbad Buckau 17.00 Lesbisch - schwule Jugendgruppe „ComeIn“; LSVD 17.30 Kurs: Taiji-Qigong, Anm. unter Tel. 0391-4048089; Volksbad Buckau 19.00 Heilsames Singen; Akademie für LebensArchitektur 19.00 Anti-Atom-Bündnis Arbeitstreffen; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs; Feuerwache

Musik & Konzerte 19.00 Lex van Someren „Wie im Himmel“, Musik für die Neue Zeit, Klangkunst; Altes Theater 20.00 Jazz in der Kammer: Kaleidoscope String Quartett (Schweiz); Schauspielhaus

18.00 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten, moderiertes Gespräch mit dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn; Hegel-Gymnasium

Literatur & Lesung 18.00 Das politische Quartett, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien im Gespräch über

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Vorgänge » 06

Kino » 12

18.15 Nemesis; Moritzhof 19.00 Generation Kunduz: Der Krieg der Anderen; Moritzhof 20.15 Winterdieb; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 18.30 Ich & Du - Das Dating im Daniel‘s, bis 20.30 Uhr: 45 bis 55 Jahre, ab 20.30 Uhr: 35 bis 44 Jahre (Anm.: 0391-72797314); Restaurant Daniel‘s 19.00 Rockkneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

19.00 Ladies Lunch: Das F-Wort. Brauchen wir den Feminismus?, Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Missy Magazine; Volksbad Buckau

Kinder & Familie 09.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20 Bühne » 18

Musik » 24

Bühnentipp Was passiert,

wenn man es in der Liebe „auf‘s Äußerste“ treibt? Wenn einem der geliebte Mensch „alles“ ist? Wenn man ihn „besitzen“ und ganz für sich allein haben will? Die Antworten auf diese Fragen sind heute im Schauspielhaus in Schillers Kabale und Liebe zu sehen.

Bühne & Theater 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Editha my Love; Kulturhistorisches Museum 19.30 Kabale und Liebe; Schauspielhaus 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

Instrumental, mit Jan Dijker (Foto) an der portugiesischen Gitarre und Oliver Jaeger an der spanischen Gitarre und Bandoneon, präsentiert heute im Forum Gestaltung mit seinem neuen Programm Guitarradas und Variações Musik, die wie mit Sonnenstrahlen durchwoben zu sein scheint.

Bühne & Theater 15.00 Kommt mir doch nicht so!; Zwickmühle 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Editha my Love; Kulturhistorisches Museum 19.30 Der Besuch der alten Dame; Schauspielhaus 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

Stadtleben & Sport

Film & Kino

Bildung & Wissen

Vortrag & Führung

Konzerttipp Das Duo Fado

Literatur » 30

18.00 Das Vergabegesetz Sachsen-Anhalt: Wichtiger Meilenstein oder neue Bürokratie?, Diskussion; Forum Gestaltung 19.00 SC Magdeburg – TSV Hannover-Burgdorf, Handball; GETEC-Arena

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache

Stadtleben & Sport

Film & Kino 17.30 Angels‘ Share; Studiokino 18.15 Nemesis; Moritzhof 19.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 20.00 Paris Manhattan; Studiokino 20.15 Winterdieb; Moritzhof

Kunst & Ausstellung

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Kinder & Familie 09.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen (auch 10.30 Uhr); Puppentheater Kunst » 32

Kinder » 34

17.00 Existenzgründer Stammtisch; einewelt haus 17.00 Fachveranstaltung zur Lebenssituation von LSBTIJugendlichen: „Da bleibt noch viel zu tun...!“; Rathaus 18.00 Ökum. Bußtagsgottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade; Remter-Dom

12.30 Kunstpause - kurze Führungen in den Ausstellungen; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Kurs: Hoch- und Tiefdruck (Anm.: 0176-32019872); Atelier M. 19.00 Kunst-Talk – mit Clemens Gutmann; Kloster/Kunstmuseum

Adressen » 56

kulturschwärmer


...Mittwoch

22 Donnerstag

Bühnentipp Im Rahmen der

Ausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“ hat die Compagnie Magdeburg 09 sich ebenfalls dem „Imperator“ angenommen, aber auf eine romantische Art und Weise: Editha my Love ist heute im Kulturhistorischen Museum zu sehen.

23 Freitag Wirtschaft und Moral? Ein Vorschlag für ein christlich verantwortbares Wirtschaftssystem; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus 19.00 Wetter aus Magdeburg: Der Meteorologe Richard Aßmann, Anm. unter 53547718 erf.; Volkshochschule 19.30 Alle Wege führen nach Rom – 1510 auch Martin Luthers; einewelt haus

Konzerttipp Hendrix meets

Metal & Funk: Zum 70. Geburtstag von Jimi Hendrix spielen heute Voodoo Chile in der Feuerwache ein Tribute-Konzert. Mit dabei sind Ronny Drayton(git, voc, Foto), TM Stevens (bass, voc) und Keith LeBlanc am Schlagzeug.

Bühne & Theater

15.00 Senioren und Internet; Urania 18.00 Stress- und angstfrei studieren & mit Leichtigkeit zu guten Leistungen; Unibibliothek 19.00 Das Alltagsleben der Ottonischen Zeit; Kulturhistorisches Museum

Musik & Konzerte

19.00 Oskar und die Dame in Rosa, (in engl. Sprache); Puppentheater 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel

20.00 Guitarradas & Variações; Forum Gestaltung

Stadtleben & Sport

Film & Kino 17.30 Paris Manhattan; Studiokino 18.15 Winterdieb; Moritzhof 19.00 Generation Kunduz: Der Krieg der Anderen; Moritzhof 19.45 CineLady: Breaking Dawn - Teil 2; Cinestar 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.00 Ladies Night: Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht, Teil 1+2; Cinemaxx 20.15 Nemesis; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats

Bildung & Wissen 18.00 SWM-Energiespar-Seminar: Wind, Wind - Fröhlicher Gesell, Was ist beim Betrieb einer Kleinwindanlage zu beachten?; SWM Kundencenter

Kinder & Familie 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Sporthalle Stormstraße 19.00 Elternstammtisch: Kinder gegen Süchte stärken, Referentin: Jana Valentin (DROBS Magdeburg); Feuerwache kulturschwärmer

09.30 Internationales Frauenfrühstück, Welche Wünsche haben Sie liebe Frauen? Gemeinsame Planung der Themen für 2013; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30) 10.30 Hochwasserkonferenz zu Elbe- und Oderhochwasser: Fluß im Wandel, bis 16.30 Uhr; Roncalli-Haus 15.00 Erzählcafé Spätlese; Feuerwache 18.00 Wie akzeptiert man die Juden in Deutschland und die Deutschen in Israel?, Podiumsgespräch; einewelt haus 18.00 Zeitreise 2012 in Magdeburg, Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Rechtsextremismus im Raum Magdeburg; Gedenkstätte Moritzplatz 19.00 Tango Argentino, Unterricht mit Frank Röhrig, ab 21 Uhr Übungsabend; Feuerwache

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 19.30 Ausstellungseröffnung: Mal- und Zeichenkurs Bluhm; Feuerwache

Vortrag & Führung 18.00 Magdeburgs Altstadt - einst und heute, Dia-Vortrag mit Hans-Joachim Krenzke; IBAShop (Regierungsstraße 26) 19.00 Wie geht es weiter mit

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

02 03 04 05

Sporttipp Sollte der 1. FC

06 07

19.30 Stefan Frank Ahnert liest Pechvögel sind die einzige, nicht aussterbende Vogelart; Stadtteilbibliothek Flora-Park

Magdeburg es wirklich am 11. November geschafft haben dem „Rasenballsport“ Leipzig drei Punkte abzuknöpfen, darf man heute abend gegen die zweite Mannschaft von Energie Cottbus in der MDCC-Arena erhobenen Hauptes sagen: Halle, wir kommen!

Musik & Konzerte

Bühne & Theater

14

18.00 Konzert der Zupfer; Konservatorium 19.30 Benefizkonzert des Lion Club Kaiser Otto I. zu Gunsten des Konservatoriums, zwei Tänze für Harfe und Streicher von Debussy und Mozart; Kloster 19.30 Impuls Festival: 3. Sinfoniekonzert, mit Werken von Wagner, Goldschmidt und Connesson (18.45 Uhr: Einblick); Opernhaus 20.00 Hendrix meets Metal&Funk, live: Voodoo Chile; Feuerwache 20.00 Fairydust; Moll‘s Laden

19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Der Wichtigtuer; Schauspielhaus 19.30 Kabale und Liebe; Schauspielhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Apassionata, Pferdeshow; GETEC-Arena 20.00 Jürgen von der Lippe - So geht‘s; Stadthalle 20.00 Loriot-Abend; Theater Grüne Zitadelle

15

Literatur & Lesung

Vortrag & Führung

01

Film & Kino

08 09 10 11 12 13

16 17 18 19 20 21. 22. 23. 24 25 26 27

17.30 Angels‘ Share; Studiokino 18.15 Nemesis; Moritzhof 19.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 20.00 Lore; Studiokino 20.15 Sushi in Suhl; Moritzhof

28 29 30

Nachtleben & Gastro 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 21.00 Open-Mic-Night; NachDenker

Bildung & Wissen

Stadtleben & Sport

18.00 English for Ladies, für Fortgeschrittene (Anm.: 03914048089); Volksbad Buckau

10.00 hierbleiben - Job- & Recruitingevent (bis 22 Uhr); Kulturwerk Fichte 19.00 1. FC Magdeburg – FC Energie Cottbus II, Fußball; MDCC-Arena 20.00 Kaisernacht zum 1100. Geburtstag Ottos des Großen, mit Einrichtung des Sonderpostamtes (bis 24 Uhr); Kulturhistorisches Museum 22.30 Nachtschicht-Aktion: Probeaufstand II - Leben ohne Geld; Schauspielhaus

Kinder & Familie 10.00 Krabbelgruppe; Kinder- & Familienzentrum EMMA 15.30 Mini-Treff, Info-Veranstaltung für Eltern von Kleinkindern mit Kinderbetreuung; Familienhaus am Uni-Platz 17.00 Adventskalender basteln + Café; Thiembuktu Musik » 24

Literatur » 30

Kunst » 32

Kinder » 34

Adressen » 56

51


...Freitag

24 Sonnabend

01

Kunst & Ausstellung

02

09.30 Freitagsmaler mit Bernd Bluhm; Feuerwache 19.30 Ausstellungseröffnung: Jahresendgeschöpfe - 50 x 100; Kunstwerkstatt 19.30 Ausstellungseröffnung: Tanzstudien, Exp. Drucke von Jean Kirsten; Galerie AM

03 04 05 06 07 08

Vortrag & Führung

09

19.00 Otto der Große, Vortrag v. Prof. Dr. Gerd Althoff; Kulturhistorisches Museum 19.00 Nachttaschenlampenführung; Abtshof

10 11 12 13 14 15 16

Literatur & Lesung 20.00 Wortwäsche, Poetry Slam; Otto-von-Guericke Universität (Hörsaal n.n.)

17

Musik & Konzerte

18

19.00 Gesprächskonzert: Charlotte Seither; Konservatorium 19.30 Impuls Festival: 3. Sinfoniekonzert (18.45 Uhr: Einblick); Opernhaus 20.00 Plan B: Coming back for more; Moritzhof 20.00 Anne Haigis & Jan Laacks: wanderlust; Feuerwache 20.00 Sixty Beats; Moll‘s Laden 22.00 Punk- und Hardcorekonzert mit Todeskommando Atomsturm, Spice Boyz und We Walk Alone; Heizhaus (Harsdorfer Str. 33b)

19 20 21 22. 23. 24. 25 26 27 28 29

Film & Kino

30

17.00 Nemesis; Moritzhof 17.30 Angels‘ Share; Studiokino 18.00 Generation Kunduz: Der Krieg der Anderen; Moritzhof 19.00 Sushi in Suhl; Moritzhof 20.00 Lore; Studiokino 20.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 21.00 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Querbeat; Flowerpower 21.00 Gay Students Night; Boys‘n‘Beats 21.00 2. Apotheker Nacht; Cocktailbar One 21.00 Dance Baby; First-Club 22.00 Black Friday; Prinzzclub 23.00 School of Rock; Factory

Kinder & Familie 17.30 Kleinkindchor, (Anm. erf.); Kinder- & Familienzentrum EMMA

52

Vorgänge » 06

Kino » 12

20.00 Slime + Alarmsignal; Factory 20.30 Black Seagull, UrbanFolk-Noir; blue note 21.00 Die Art: Arcane-Tour; Festung Mark

Konzerttipp Sein Talent für

das Schreiben von Filmmusik bewies Troy Von Balthazar kürzlich in „This ain’t California“ und zuvor bereits in zwei französischen Kinofilmen. Heute ist der Meister der melancholischen Folks live auf dem Moritzhof zu erleben.

Bühne & Theater 15.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 15.00 Apassionata, Pferdeshow (auch 20 Uhr); GETEC-Arena 15.00 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 16.00 Musical Moments, Musical-Show (auch 20 Uhr); Theater Grüne Zitadelle 19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre….trotzdem!, Premiere; Theaterschiff 19.30 Der Wahn der Zeit, CAT-stairs Kabarett; Ev. Gemeindehaus Burg (Grünstr. 2) 19.30 AutoBiographie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Daddeldu und Daddelich - Ein Ringelnatz-Programm; Feuerwache

Kabaretttipp Früher war

es ganz normal, wenn man alt wurde. Heute heißt das demografischer Wandel. Ob dieser Paradigmenwechsel aber wirklich schlimm ist, zeigen heute in der Zwickmühle die Kugelblitze mit Das dicke Ende kommt zuerst!.

21.00 Gurke oder Banane?, Improvisationstheater Tapetenwechsel; Riff-Club

Stadtleben & Sport 18.00 „...mein brennendes Verlangen, die Wahrheit zu ergründen“, Gespräch und Kurzvorträge mit der Ottovon-Guericke-Gesellschaft; Schauspielhaus

Film & Kino 15.30 Voll schräg!, Shorts Attack Kurzfilmprogramm; Studiokino 16.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 17.00 Nemesis; Moritzhof 17.30 Angels‘ Share; Studiokino 18.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 19.00 Sushi in Suhl; Moritzhof 20.00 Lore; Studiokino 20.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 21.00 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Nachtleben & Gastro

Vortrag & Führung 12.00 Stadtrundfahrt durch Magdeburg, (auch 14 Uhr); Treff: Busparktasche Jakobstraße / Ecke Alter Markt 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

19.00 Küche für alle - Gemeinsam kochen; Thiembuktu 19.00 Rockladen MD; Flowerpower 21.00 Disco Nacht; Boys‘n‘Beats 21.00 Cocktaillounge; Cocktailbar One 21.00 Schlagerparty; First-Club 22.00 What the Fuck; Prinzzclub 22.00 E.T. on Air - Goa Sounds; NachDenker 22.00 Die große 80er-JahreParty, mit Depeche-Mode- und Electro-Floor; Festung Mark 23.00 Schwoof; Feuerwache 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

Musik & Konzerte

19.30 Sweeney Todd; Opernhaus 19.30 Das Guericke-Labyrinth, anschl. Publikumsgespräch mit Regisseur und der OvG-Gesellschaft; Schauspielhaus 19.30 Adams Äpfel; Schauspielhaus 20.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 20.00 Anna Blume – Sag Ja zur Kunst oder Ordnung muss sein!; Theater an der Angel 20.00 Ingo Appelt; AMO Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

15.00 Preisträgerkonzert des 19. Jugend-Kompositionswettbewerbs; Konservatorium 19.00 Night of Folk & Jazz,mit Bob Chilcott; Schloss Hohenerxleben 19.30 Saltatio Mortis „Sturm auf’s Paradies“; Altes Theater 19.30 Kammermusik: Die Musikaliensammlung Friedrich August III.; Gesellschaftshaus 19.30 21. (kleines) Tonkünstlerfest. O Ewigkeit... Musik zum Ewigkeits- und Christkönigssonntag, Alte und neue geistliche Chormusik von Magdeburger Komponisten und Orgelimprovisationen; Kathedrale St. Sebastian 20.00 Troy Von Balthazar: …is with the demon; Moritzhof 20.00 Big Daddy; Moll‘s Laden Kunst » 32

Kinder » 34

Kinder & Familie 15.00 Wo die wilden Kerle wohnen, Kinderkino; Moritzhof 15.00 Lina und das Traumfängerchen, Premiere; Opernhaus 15.00 Ausfahrt in die BMX- Halle nach Halberstadt; Kinder- und Jugendtreff „Mühle“

Adressen » 56

kulturschwärmer


25 Sonntag

26 Montag

27 Dienstag 01 02 03 04

Kurzfilmtipp Heute wird‘s

Figurentipp Heute ist es

endlich soweit: Das Puppentheater eröffnet in der villa p. die größte Figurenspielsammlung Mitteldeutschlands. Auf 600 Quadratmetern wird in 19 inszenierten Räumen die Entwicklung des Puppen- und Figurentheaters veranschaulicht. Gefeiert wird dies mit einer Festwoche, die Führungen, Lese-Parcours und selbst „Liebe nach Rezept“ zu bieten hat (Seite 18).

Bühne & Theater 10.00 Feierliche Eröffnung der Figurenspielsammlung Mitteldeutschland, bis 17 Uhr; Puppentheater (villa p.) 16.00 Zu zeitig, Projekt des Generationentheaters; Opernhaus 16.00 Don Carlos, (15.30 Uhr: Einblick); Opernhaus

Stadtleben & Sport 10.00 Gottesdienst mit Totenund Katharinengedenken; Remter-Dom 19.00 Stress - Nein danke - ich sorge gut für mich; Akademie für LebensArchitektur

Filmtipp Aus Anlass des 300.

bei shorts attack im Studiokino voll schräg: 15 (!) kurze Kurzfilme legen sich voll ins Zeug und toppen sich in einer Hitparade der guten Laune und der cineastischen Lust. Letztere wird besonders deutlich an Skhizein (Foto). Er wurde von einem Meteorit getroffen, ist nun wie verwandelt und steht neben sich. Husmann und Antonin Dvorak; Gesellschaftshaus

Film & Kino 15.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 15.30 Angels‘ Share; Studiokino 16.00 Nemesis; Moritzhof 17.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 17.30 Voll schräg!, Shorts Attack Kurzfilmprogramm; Studiokino 18.15 Sushi in Suhl; Moritzhof 19.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 20.00 Lore; Studiokino 20.15 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Kunst & Ausstellung

arbeitet Sky du Mont am Projekt Familie und hat seine schönsten Leidensgeschichten und die wildesten Erlebnisse gesammelt. Heute liest er daraus im Theater Grüne Zitadelle.

06

Bühne & Theater

Bühne & Theater

11

19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre…. trotzdem!; Theaterschiff 19.30 Magdebürger Nachschlag, Lars Johansen solo; Moritzhof 19.30 Früher war mehr Puppe; Puppentheater (villa p.) 20.00 Kommt mir doch nicht so!; Zwickmühle

19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre…. trotzdem!; Theaterschiff 19.30 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 22.00 Theater zur Nacht I: Liebe nach Rezept; Puppentheater

12

Stadtleben & Sport

19

19.30 SC Magdeburg – Füchse Berlin, Handball; GETEC-Arena

20

Kunst & Ausstellung

22

14.30 Von der „Verlobung der Margarethe von Xanten“ zum „Epitaph der Margarethe von Glymes“, Neues zu einem spätmittelalterlichen Gemälde; Kulturhistorisches Museum 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache

23

Literatur & Lesung

29

19.30 Sky Du Mont liest: Full House. Liebeserklärung an die Chaosfamilie…; Theater Grüne Zitadelle 19.30 Offenes Haus: AG Literatur; Schauspielhaus

30

Stadtleben & Sport 17.00 Lesbisch - schwule Jugendgruppe „ComeIn“; LSVD 17.30 Kurs: Taiji-Qigong, Anm. unter Tel. 0391-4048089; Volksbad Buckau 19.00 attac Arbeitstreffen; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum 17.00 Keramikkurs; Feuerwache

Vortrag & Führung

Vortrag & Führung

18.15 Sushi in Suhl; Moritzhof 19.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 20.00 Der große König (D 1942), anschl. Möglichkeit zur Diskussion; Forum Gestaltung 20.15 Nemesis; Moritzhof

Film & Kino

19.00 Sunday Jam - Open Stage; Flowerpower 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Kinder & Familie

Musik & Konzerte 11.00 Komponistenportrait Dorothea Schufenhauer; Gesellschaftshaus 17.00 Kammermusik, Werke von Joseph Haydn, Mathias kulturschwärmer

19.00 Und nun zum Wetter..., Anm. unter 5354770 erf.; Volkshochschule

Nachtleben & Gastro

10.00 Feierliche Eröffnung der Figurenspielsammlung Mitteldeutschland, bis 17 Uhr; Puppentheater (villa p.) 14.00 Wo die wilden Kerle wohnen, Kinderkino; Moritzhof

Vorgänge » 06

Kino » 12

Bühne » 18

05

Geburtstages von Friedrich II. zeigt heute das Forum Gestaltung den zweifellos streitbaren Film Der große König von Veit Harlan. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

15.00 Führung in der Ausstellung HEUTE. Malerei; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum

10.30 101. Medizinischer Sonntag: „Wenn die Haut schuppt und juckt“, Hörsaal 1; Otto-vonGuericke Universität 14.00 Öffentliche Führung in der Festung Mark; Treff: Kiosk im Festungspark 14.30 Otto der Große und das Römische Reich, Kostümführung durch das Domviertel; Treff: Eingang Kulturhistorisches Museum

Lesungstipp Seit zehn Jahren

Nachtleben & Gastro 19.00 Rockkneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

10

13 14 15 16 17 18

21

24 25. 26. 27. 28

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Kinder & Familie 10.30 Kinderwagenkino: Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Kunst » 32

09

17.30 Lore; Studiokino 18.15 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof 19.00 Das Ding am Deich; Moritzhof 20.00 Angels‘ Share; Studiokino 20.15 Sushi in Suhl; Moritzhof

15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20 Literatur » 30

08

Film & Kino

Kinder & Familie

Musik » 24

07

Kinder » 34

Adressen » 56

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28 Mittwoch

29 Donnerstag

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

Liebestipp In jahrelanger

Recherche hat Frieda mehr als 65 Objekte zusammengetragen, um zur Essenz der Liebe zu gelangen: In Liebe nach Rezept stößt der Besucher heute auf Liebesbeweise und Zeugnisse vergangener Momente in der villa p..

12

Bühne & Theater

13

26

19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre…. trotzdem!; Theaterschiff 19.30 Mitten ins Herts, Gastspiel Zärtlichkeiten mit Freunden; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Waldemar Hartmann „Born to be a Waldi“; Altes Theater 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Club der toten Philosophen: Was ist schön? - Was ist hässlich?, Streitgespräch von Philosophen der Universität mit berühmten toten Philosophen; Forum Gestaltung 22.00 Theater zur Nacht I: Liebe nach Rezept...; Puppentheater

27

Stadtleben & Sport

28.

19.00 Kreistanz zum Kennenlernen; Akademie für LebensArchitektur

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

29. 30.

Kunst & Ausstellung 12.30 Kunstpause - kurze Führungen in den Ausstellungen; Kloster/Kunstmuseum 16.00 Öffentliche Führung in der Landesausstellung; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Kurs: Hoch- und Tiefdruck (Anm.: 0176-32019872); Atelier M. 19.00 Ausstellungseröffnung: Jochen Aue – Gedenkausstellung; Literaturhaus

Vortrag & Führung 15.00 Die Schätze des Vatikan; Urania 17.00 Gründungsgeschichte der Volkshochschule in Magdeburg; Stadtbibliothek 18.00 Recherchemöglichkeiten in Patent-, Marken- und Geschmacksmuster-Datenbanken; Unibibliothek

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Vorgänge » 06

Kino » 12

Philosophietipp Gott ist tot!

Und Nietzsche eigentlich auch. Aber heute kehrt der Philosoph zusammen mit weiteren berühmten Kollegen wieder, um im Forum Gestaltung im Rahmen der Reihe Philosophie und Kunst die Frage zu klären: Was ist schön? - Was ist hässlich?

Literatur & Lesung 19.30 Erwin Strittmacher. Die Biografie, Lesung mit Dr. Annette Leo; Feuerwache

Musik & Konzerte 18.30 Konzert der Sänger; Konservatorium 19.30 Björn Casapietra, Christmas Love Songs; Salzlandtheater (Staßfurt)

Film & Kino

Konzerttipp Der in Barcelona lebende Rik van den Bosch gehört sicher zur Spitze der europäischen Folk/Blues-Szene. Heute spielt der in Magdeburg nicht unbekannte Singer/ Songwriter in der Stadtfelder Weinhandlung 39108.

Bühne & Theater 19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre…. trotzdem!; Theaterschiff 19.30 Allein zu Dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Französische Rhapsodie, (19 Uhr: Einblick); Opernhaus 20.00 Denkt doch was ihr sollt!; Zwickmühle 20.00 Engel packen aus; Theater an der Angel 20.00 Karussell des Lebens; Kaffeehaus Köhler

17.30 Angels‘ Share; Studiokino 18.15 Nemesis; Moritzhof 19.00 Die Ökonomie des Glücks; Moritzhof 20.00 Lore; Studiokino 20.00 Simply the Best: Back in the Game, (Vorpremiere); Cinemaxx 20.15 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof

Kinder & Familie 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster/Kunstmuseum 15.00 KinderKunstKlassen und ästhetische Elementarerziehung, für Kinder ab 4; Thiem20 15.30 Museum für Junioren, Bionik für Kinder; Museum für Naturkunde 16.00 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Sporthalle Stormstraße 17.00 Magdeburger Grosselterninitiative, Grosseltern wünschen Umgang zu ihren Enkelkindern; Familienhaus am Uni-Platz Bühne » 18

Musik » 24

Literatur » 30

Literatur & Lesung 19.30 Andreas Stirn liest: Traumschiffe des Sozialismus; Stadtbibliothek 19.30 es kommt noch viel, viel mehr..., ein Lese-Parcours durch die villa p.; Puppentheater 20.00 Regio Poetry Slam; Café Central

Musik & Konzerte 18.00 Konzert der Pianisten; Konservatorium 20.00 Rik van den Bosch, Support: Jan Kubon; 39108 Weinhandlung & Bistro 20.00 Winni mARTin; Moll‘s Laden

Film & Kino 18.00 Feindzentrale „Onkel Theo“; Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees 18.15 Sushi in Suhl; Moritzhof 19.00 Süßes Gift; Moritzhof 20.15 Parked - Gestrandet; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 18.30 Ich & Du - Das Dating im Daniel‘s, bis 20.30 Uhr: 35 bis 44Jahre, ab 20.30 Uhr: 45 bis 55 Jahre (Anm.: 0391-72797314); Restaurant Daniel‘s 19.00 Studi-Party; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats

18.00 Auf den Spuren der wilden Meerschweinchen, Vortrag von Björn Jordan; Zoo 19.00 Global Governance between Theory and Practice – An Assessment, in Englisch; Kath. Studentengemeinde St. Augustinus 19.00 Die großen Kathedralen der Christenheit (11): Die Kathedrale von Quimper und andere Kirchen in der Bretagne; Roncalli-Haus

Nachtleben & Gastro

Stadtleben & Sport 17.00 Otto greift ein - Zivilcourage-Workshop, Anm.: www.otto-greift-ein.de; City Carré/Managementforum 18.00 Weihnachtgestecke selbst gestalten (Anm. erf.); Thiem20 19.00 Tango Argentino, Unterricht mit Frank Röhrig, ab 21 Uhr Übungsabend; Feuerwache

19.00 The Great Rockabilly Rythm Corner; Flowerpower 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 22.00 Festungsnacht für Magdeburgs Studenten; Festung Mark

Bildung & Wissen

Kunst & Ausstellung

17.00 Mathematisches Kolloquium, „Realitätsnähere Modellierung“; Otto-von-Guericke Universität (G03, R106) 18.00 English for Ladies, für Fortgeschrittene (Anm.: 03914048089); Volksbad Buckau

17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache

Kinder & Familie

Vortrag & Führung 15.00 Lebendiges Russland Die Kubankosaken: Streiflichter aus Geschichte und Gegenwart; Urania Kunst » 32

Kinder » 34

09.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 15.00 Magdeburger Christkindl-Markt für Familien, bis 21 Uhr; Familienhaus im Park (Hohepfortstr. 14)

Adressen » 56

kulturschwärmer


» Vorschau

30 Freitag Malerei“; Feuerwache 18.00 „Emotionen“ - Ausstellung des Kunststudios; einewelt haus

Konzerttipp Die diesmalige,

mittlerweile siebente Ausgabe der TV-Noir-Konzerte-Expedition bringt die düsteren Pop-Melancholiker von Dear Reader und die Indie-Rocker Herrenmagazin (Foto) auf die Bühne der Festung Mark. Und wer sich heute diese Singer/Songwriter-Wohnzimmer-Atmosphäre entgehen lässt, ist selber Schuld...

Bühne & Theater 19.00 4. Theaterschiff Weihnachtsspektakel: Alle Jahre…. trotzdem!; Theaterschiff 19.30 Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Kleiner Mann, was nun?; Schauspielhaus 19.30 Sweeney Todd; Opernhaus

18.30 Neue Untersuchungen zur Altsteinzeit im Nordteil Sachsen-Anhalts, Vortrag; Forum Gestaltung 22.00 Der Dom bei Nacht, Nachtführung, Taschenlampe mitbringen!; Dom

Literatur & Lesung 19.30 es kommt noch viel, viel mehr..., ein Lese-Parcours durch die villa p.; Puppentheater

18.00 Konzert der Blechbläser; Konservatorium 19.00 J.B.O., Fun-Metal; Factory 20.00 Tim McMillan: Angel, Folk-Pop/Rock; Moritzhof 20.00 TV Noir Konzert #7, mit Dear Reader & Herrenmagazin; Festung Mark 20.00 Klinge & Mr.Fog, Rock, Pop & Ostsongs; Hegel-Bierbar 20.00 Friday Concept, Bluesrock; Moll‘s Laden 20.00 Peter Heppner; AMO

Film & Kino

19.30 Superheld - Wer bin ich und wenn ja, was kann ich?, Premiere; Schauspielhaus 20.00 Horst Evers „Großer Bahnhof“; Altes Theater 20.00 Das Expertensofa, Improtheater Herzsprung; Moritzhof 20.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 20.00 Engel packen aus; Theater an der Angel 20.00 Du bist nur der Arsch! – Ein Festprogramm zum Muttertag; Puppentheater 20.00 Bei Merkels unterm Sofa; Theater Grüne Zitadelle

Stadtleben & Sport 14.00 Ökumenischer Adventbasar; Wallonerkirche 15.00 Mirama - Mitteldeutschlands Geflügelschau; Messe Magdeburg

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler mit Bernd Bluhm; Feuerwache 18.00 Workshop: „Hirschkulturschwärmer

Konzert Einen Abend voller musika-

Vortrag & Führung

Musik & Konzerte

17.00 Sushi in Suhl; Moritzhof 19.00 Die Wahrheit über Männer; Moritzhof 21.00 Parked - Gestrandet; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Querbeat; Flowerpower 19.00 Ladies-Night; First-Club 20.00 Ü-40-Party mit DJ Carsten; Gesellschaftshaus 21.00 Havana Club Night; Boys‘n‘Beats 21.00 Loungeabend; Cocktailbar One 22.00 It‘s Friday, Dude; Prinzzclub 22.00 Vollmondnacht - rustikales Nachtmahl um 1600; Johanniskirche

Kinder & Familie 09.00 Die Bremer Stadtmusikanten, Weihnachtsmärchen (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 15.00 Magdeburger Christkindl-Markt für Familien, bis 21 Uhr; Familienhaus im Park (Hohepfortstr. 14) 17.30 Kleinkindchor, (Anm. erf.); Kinder- & Familienzentrum EMMA

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Kino » 12

Bühne » 18

demnächst in Magdeburg

lischer Überraschungen, einfühlsamer Melodien, packender Rhythmen und mitreißender Momente verspricht die Acoustic Guitar Night 2012. In der Pauluskirche präsentiert das Festival vier Gitarristen, die ihr Publikum in ihren Bann ziehen. Mit den Musikern Francesco Buzzurro (Foto), Matt Epp, Adam Palma und Peter Finger betreten nacheinander einige der besten Vertreter zeitgenössischer Gitarrenmusik die Bühne, die mit ihrer ganz eigenen Mischung verschiedener Musikstile und Spielarten begeistern. » 01.12 » Pauluskirche

Advent Auf dem Alten Markt hat er

schon eröffnet, in der Festung Mark kommt er erst noch, der Weihnachtsund Adventsmarkt. Diesmal lädt das Festungsteam sogar an zwei Wochenenden zum Advent in den Gewölben. Und der Name ist Programm: In einer märchenhaften Kulisse, umrahmt von weihnachtlichen Klängen und musikalischen Überraschungen können die Besucher zur Adventszeit in den Gewölben der Kulturfestung in entspannter Atmosphäre auf die Suche nach Außergewöhnlichem für den Gabentisch gehen. » 14.-16./21.-23.12. » Festung Mark

Trash 15 Minuten Ruhm? Kein

Problem! Das, was Andy Warhol in den 70ern prophezeite, macht in Magdeburg jährlich das Legendary Trashfestival wahr. Diesmal können sich Künstler und Nicht-Künstler am 14. Dezember auf der Bühne der Feuerwache produzieren. Gesucht wird der Trashking des Jahres 2012. Das Anmeldekriterium? Hauptsache Trash! Moderiert wird der Spaß wie immer von der elektronischen Bühnenwurst Tomas Tulpe, der für das Trashfestival ganz patriotisch sein Sofa in Berlin mit der Backstage-Couch der Feuerwache tauscht. » 14.12. » Feuerwache

Konzert Bereits seit mehreren Jahren

begeistert die Stendaler Band Lysander ihre Fans zum Jahresabschluss mit einem speziellen Weihnachtsprogramm, zu dem sie immer drei Haselnüsse im Gepäck haben. Und deren Inhalt präsentieren die Musiker um die Sängerin Mirjam in der Vorweihnachtszeit erstmals in Magdeburg. Mit einem leichten Mix aus eigenen Titeln und Coversongs kombiniert die Band unplugged zu Drei Haselnüsse für Lysander Besinnliches mit musikalischem Entertainment. » 23.12. » Festung Mark

Musik » 24

Literatur » 30

Kunst » 32

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Adressen » 56

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Adressen & Veranstaltungsorte Altes Theater » Tessenowstraße 11 » Tel. 504 54 30 » www.altestheater.info AMO » Erich-Weinert-Straße 27 Tel. 593 45 0 » www.mvgm.de Amsterdam » Olvenstedter Str. 9 » Tel.4005400 ArtDepot » Große Diesdorfer Str. 200a » Tel. 744 75 96 » www.artdepot-magdeburg.de Atelier M. » Schönebecker Straße 31 (Engpass) BeatClub Dessau » Schlachthofstraße 25, Dessau » Tel. 0340/266 02 26 » www.beatclubconcerts.de

11.12

Str. 249 » Tel. 0178/7313322 » www.kunstvereinderart.org Dom » Am Dom 1 » Tel. 543 24 14 Dom Sikara » Keplerstraße 7 » www.domsikara.de einewelt haus » Schellingstr. 3-4 » Tel. 537 12 00 » www. ewh-md.de Elbauenpark » Tessenowstraße 5a » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de Factory »Sandbreite 2 » Tel. 401 88 92 » www.factory-magdeburg.de

bluenote » Lessingstraße 20 » Tel. 732487

Familienhaus am Uniplatz » Walther-Rathenau-Straße 30 » www.familienhaus-magdeburg. de

GETEC-Arena » Berliner Chaussee 32 » Tel. 593450 » www. mvgm.de

FestungMark » Hohepfortewall 1 » Tel. 662 36 33 » www. festungmark.de Feuerwache » Halberstädter Str. 140 » Tel. 60 28 09 www. feuerwache-md.de First-Club » Alter Markt 13/14 » Tel. 5975027 » www.first-md.de

Boys‘n‘Beats » Liebknechtstr. 89 » Tel. 541 22 52 » www. boysnbeats.de Buckauer Engpassbistro » Schönebecker Str. 23 BStU Außenstelle Magdeburg » Georg-Kaiser-Straße 7 » Tel. 627 10 » www.bstu.bund.de

Gruson-Gewächshäuser » Schönebecker Str. 129a » Tel. 4042910 » www.gruson-ev.de Heaven » Otto-von-GuerickeStraße 56b (Ecke Einsteinstraße) » www.myspace.com/dasheaven Hegel-Bierbar » Hegelstraße 37 » Tel. 561 00 35 Hochschule Magdeburg-Stendal » Breitscheidstraße 2 » Tel. 886 41 06 » www.hs-magdeburg. de Holzhaustheater Zielitz e.V. » Lindenweg 19 » Zielitz » Tel. 039208 24397 » www.holzhaustheater.de HOT „Alte Bude“» Karl-SchmidtStr. 12/13 » Tel. 40 82 0 833 » www.hot-altebude.de Hot Rats Recordstore » Arndtstraße 42 » ww.hotrats-shop.de IBA-Shop » Regierungsstraße 37

Flowerpower » Breiter Weg 252 » Tel. 503 95 48 » www. flowerpower.eu

Jakelwood » Otto-v.-Guericke Str. 48 » Tel. 0172/ 3875824 » www.jakelwood.de

Flurgalerie Eisenbart » Dr.Eisenbart-Ring 2

Johanniskirche » Johannisbergstraße 1 » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de

Forum Gestaltung » Brandenburger Straße 9-10 » Tel. 886 41 97 » www.forum-gestaltung.de BonApart » Restaurant, Breiter Weg 202 » Tel. 66 23 850 » www. bonapart-md.de

Grüne Zitadelle Magdeburg » Breiter Weg 9 » Tel. 7275400 www.gruene-zitadelle.de

Kabarett ...nach Hengstmanns » Breiter Weg 37 » Tel. 4025540 » www.hengstmanns.de

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Vorgänge » 06

Kino » 12

Konservatorium » Breiter Weg 110 » Tel. 5406864 KuCaf » Otto-v.-Guericke-Straße 54 » Tel. 597 69 49 » www.kucafmd.de Kulturhistorisches Museum » Otto-v.-Guericke-Straße 68-73 » www.khm-magdeburg.de Kunstwerkstatt e.V. » Schönebecker Straße 25 (Engpass) » Tel. 40 82 407 » www.kunstwekrstatt-md.de Kulturwerk Fichte » Fichtestraße 29a » Tel. 623 42 0www. kulturwerk-fichte.de

LSVD » Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt, Walter-Rathenau-Straße 31 » Tel. 54 32 596 » lsvd.0391web.de

Maritim Hotel » Otto-von-Guericke-Straße 87 » Tel. 59490 » www.maritim.de MDCC-Arena (Stadion) » Friedrich-Ebert-Str. 69 » Tel. 6334000 » www.stadion-magdeburg.de Mensa der Otto-von-GuerickeUniversität » Universitätsplatz 2

Cinestar » Am Pfahlberg » Tel. 255 25 25 » www.cinestar.de

derART e.V. » Große Diesdorfer

Kloster Unser Lieben Frauen (Kunstmuseum) » Regierungsstraße 4-6 » Tel. 565 02 0 » www. kunstmuseum-magdeburg.de

Lukasklause » Schleinufer 1 » Tel. 88 69 833

Cinemaxx » Kantstraße 6 » Tel. 598 91 00 » www.cinemaxx.de

Deep » Breiter Weg 231

KJFE „Knast“» Umfassungsstr. 76 » Tel. 2528347

Literaturhaus » Thiemstraße 7 » Tel. 404 49 95 » www.literaturhaus-magdeburg.de

Café Flair » Breiter Weg 21 » Tel. 561 89 55 » www.cafe-flair.de

CVJM Magdeburg » Tismarstraße 1-2 » Tel. 731 84 26 » www. cvjm-magdeburg.de

Kinder- u. Familienzentrum EMMA » Annastraße 32/2 » www.spielwagen-magdeburg. de

Libertäres Zentrum (L!Z) » Alt Salbke 144

Galerie Himmelreich » Breiter Weg 213b » Tel. 543 01 14 » www. galerie-himmelreich.de

Café Central » Leibnizstr. 34 » Tel. 0151/23273964 » www. cafecentral.cc

Circus Museum Magdeburg » Karl-Schmidt-Str. 13a » Tel. 405 15 45

KSG St. Augustinus » Neustädter Str. 4 » Tel. 543 48 95 » www. ksg-magdeburg.de

Le Frog » Heinrich-Heine-Platz 1 » Tel. 5313556 www.lefrogmd.de

Galerie Hegel-Gymnasium » Geißlerstr. 4 » Tel. 536 17 11

Café Canapé » Gr. Diesdorfer Str. 60 » Tel. 5066716 » www.canapecafe-kneipe-kunst.de

Katharinenhaus » Leibnizstraße 4 » Tel. 534 64 65

Landesfunkhaus (MDR) » Stadtparkstraße 8

Galerie AM » Druckhaus Laun & Grzyb » Lessingstraße 62 » Tel. 258 9000

dieHO-Galerie » Alt Westerhüsen 31 » Tel. 55 73 853 » www. dieho.de

Karstadt-Kultur-Café » Breiter Weg 128 » Tel. 595 90

Gesellschaftshaus » Schönebecker Straße 129 » Tel. 540 67 76 » www.gesellschaftshausmagdeburg.de Gröninger Bad » Gröninger Straße 2 » Tel. 401 50 75 » www. groeningerbad.de

Bühne » 18

Musik » 24

Kabarett Zwickmühle » Leiterstraße 2a » Tel. 541 44 26 » www. zwickmuehle.de Kaffeehaus Köhler » Leiterstraße 3 » Tel. 535 59 87 » www. kaffeehaus-koehler.de

Literatur » 30

Kunst » 32

Kinder » 34

MESSE MAGDEBURG » Tessenowstraße 9 » Tel. 593 45 0 » www.mvgm.de Moll‘s Laden » Gellertstr. 1 » Tel. 733 58 34 » www.mollsladen.de Montego Beachclub » Sarajevoufer/J.-v.-Fraunhofer-Str. 17 » www.montego-beachclub.de

Termine » 38

kulturschwärmer


11.12

Adressen & Veranstaltungsorte

Moritzhof » Moritzplatz 1 » Tel. 257 89 32 www.moritzhof-magdeburg.de

Studentenclub Baracke » UniCampus » Tel. 671 29 14 » www. sc-baracke.de

Mückenwirt » An der Elbe 14 » Tel. 5209337 www.mueckenwirt.de

Studiokino » Moritzplatz 1 » Tel. 256 49 25 » www.studiokino.com

Museum für Naturkunde » Otto-v.-Guericke-Str. 68-73 » Tel. 540 35 35 » Di-So 10-17 Uhr » www.magdeburgermuseen.de NachDenker » Olvenstedter Straße 43 Offener Kanal Magdeburg » Olvenstedter Straße 10 » Tel. 739 13 27 » www.ok-magdeburg.de OLi-Kino » Olvenstedter Straße 25 » www.oli-kino.de » Opernhaus » Universitätsplatz 9 » Tel. 540 65 55 » www.theatermagdeburg.de Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg » Universitätsplatz 1 » Tel. 67-01 » www. uni-magdeburg.de Pauluskirche » Goethestraße 28 » Tel. 733 31 66 » www. pauluskirche-magdeburg.de Prinzzclub » Halberstädter Straße 113a » Tel. 555 81 60 » www. prinzzclub.de Projekt 7 » Johann-GottlobNathusius-Ring 5 » Tel. 671 83 63 » www.projekt7.org Puppentheater » Warschauer Straße 25 » Tel. 540 33 10 » www. puppentheater-magdeburg.de Rennbahn Magdeburg » Herrenkrug 4 » www.galopprennbahn-magdeburg.de

Technikmuseum » Dodendorfer Straße 65 » Tel. 622 39 06 » www. technikmuseum-magdeburg.de Theater an der Angel » Zollstraße 19 » Tel. 555 6 555 » www. theateranderangel.de Theater Grüne Zitadelle » Breiter Weg 8a » Tel. 0800-2010900 » www.theater-zitadelle.com Theaterschiff Magdeburg » Schiffsanleger Sarajevo-Ufer » Tel. 01805 - 23 09 57 » www. theaterschiff-magdeburg.de Thiem20 » Thiemstraße 20» Tel. 621 38 87 » (Jugendkunstschule) und Tel. 400 36 77 (Musikschule) Thiembuktu » Thiemstraße 13 » www.thiembuktu.de Tourist-Information » ErnstReuter-Allee 12 » Tel. 194 33 » www.magdeburg-tourist.de Triebwerk Magdeburg » Schwiesaustraße 4 » www. triebwerk-magdeburg.de unique recordstore » Ernst-Reuter-Allee 32 » www.uniquestore. de Universitätskirche St. Petri » Neustädter Straße 4 Urania » Nicolaiplatz 7 » Tel. 255 0 60 » www.urania-magdeburg. de

Riff-Club » Sternstraße 29 » Tel. 531 56 47 » www.nurfuerfreunde.net Roncalli-Haus » Max-JosefMetzger-Str. 12/13 » Tel. 596 14 00 » www.roncalli-haus.de Roter Stern » Sternstr. 9 » Tel. 0173/5802219 » www.stern-bar. de Sackfabrik » Bauernwerder 1 »Tel. 254 40 70 » www.sackfabrik. com Schauspielhaus » Otto-vonGuericke-Str. 64 » Tel. 540 63 00 » www.theater-magdeburg.de Stadtbibliothek » Breiter Weg 109 » Tel. 540 48 00 » www.stadtbibliothek.magdeburg.de Stadthalle » Heinrich-HeinePlatz 1 » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de Strandbar Magdeburg » Petriförder 1 » www.strandbarmagdeburg.de

kulturschwärmer

Volksbad Buckau » KarlSchmidt-Str. 56 » Tel. 404 80 89 » www.courageimvolksbad.de Volkshochschule » Leibnizstraße 23 » Tel. 535 47 70 » www. magdeburg.de/volkshochschule Wallonerkirche » Neustädter Str. 6 Wissenschaftshafen » Am Handelshafen » Tel. 532900 www.wissenschaftshafen.de Zoo Magdeburg » Am Vogelgesang 12 » Tel. 280 90 0 » www. zoo-magdeburg.de

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» Karte: Kulturschutzgebiet Magdeburg

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Um die aktuellen Abfahrtszeiten bequem aufs Handy zu erhalten, können Sie die SMS-Auskunft der MVB nutzen: Schicken Sie einfach eine SMS mit dem Text mvb Haltestelle (Beispiel: „mvb hasselbachplatz“) an die 0172 / 301 56 22. Sie erhalten dann nach kurzer Zeit die Abfahrtszeiten der Haltestelle ab dem aktuellen Zeitpunkt. Mehr Infos unter: www.mvbnet.de

Und falls Ihnen unterwegs einmal das Bargeld ausgehen sollte: Punkte markieren die Filialen Die bzw. Bankautomaten der Stadtsparkasse Magdeburg in der Nähe der kulturellen Hotspots.

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Alle Nachtlinien fahren täglich ab 21 Uhr: wochentags meist bis 4.45 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen meist bis 6.30 Uhr. Bis Mitternacht gilt auf fast allen Linien der Halbstundentakt. Zentraler Umsteige- und TRAM-Treffpunkt ist der Damaschkeplatz.

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Magdeburg ist Kulturschutzgebiet. Aus diesem Grund haben wir auf dieser Karte die wichtigsten kulturellen Hotspots der Landeshauptstadt dargestellt (hinter den unbenannten kleinen Punkten verbergen sich entdeckenswerte Cafés und Kneipen) und mit den Routen des MVB-Nacht- bzw. Anschlussverkehrs kombiniert.

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Impressum

11.12 5. Jahrgang

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Porsestraße 17 39104 Magdeburg » Kultur- und Kreativwirtschaft Warum auch in Magdeburg die Kreativen nur ein Hype sein könnten

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» Unverfilmbarer Bestseller Tom Tykwer spricht im Interview über die Verfilmung von „Cloud Atlas“ » Eine Villa namens p. Magdeburg bekommt sein Figurentheaterzentrum. Aber was kommt dann?

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November-Termine 30 Tage Kulturprogramm von Kino bis Bühne, denn Magdeburg ist...

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Titelbild (Anzeige): Puppentheater Magdeburg

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Haus-, Hof- und Lieblingsfotografen: Bastian Ehl (www.bastianehl.com), Harald Krieg (www. haraldkrieg.de), Kai Pagels (www.kai-pagels.de) / Fotos ohne Nennung des Bildnachweises wurden uns von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt.

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Willkommen & Abschied und E-Mail an... sind natürlich vollkommen ernst gemeint und nebenbei Satire im Sinne des Pressegesetzes.

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Autoren in dieser Ausgabe: Sonja Renner (sr), Wiebke Eichler (lmg), Hannah Müller (hm), Franziska Dusch (fd), Sara Krasemann (sk), Petra Wille (pw), Swetlana Moser (sam), Marc Biskup (ed), Martin Schwickert (ms), Alexander Bernstein (avb) und Kleiner Fuchs

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Redaktion Alexander Bernstein (in Vertretung) 0179 - 41 22 84 2 | redaktion@kulturschwaermer.de

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Alexander Bernstein (V.i.S.d.P.) 0179 - 41 22 84 2 | avb@kulturschwaermer.de

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Der Cartoon wurde gezeichnet von Jophi.

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Terminredaktion

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Marc Biskup (Leitung) termine@kulturschwaermer.de Wir veröffentlichen gern kostenlos Ihre Veranstaltungstermine, übernehmen für die Richtigkeit der Angaben aber keine Gewähr. Bitte senden Sie uns Ihre Termine bis zum 10. des Vormonats an: termine@kulturschwaermer.de

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Redaktionsschluss für die Dezember-Ausgabe des kulturschwärmers ist der 15. November 2012.

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Fon: 0179 - 41 22 842 Fax: 03222 – 41 80 298 www.kulturschwärmer.de

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KulturStadtMagazin für Magdeburg » www.kulturschwärmer.de » kostenlos

Alexander Bernstein (Leitung) 0179 - 41 22 84 2 | anzeigen@kulturschwaermer.de

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Vertrieb Besuchen Sie uns auch im Internet: www.sparkasse-magdeburg.de

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Der kulturschwärmer wird kostenlos im Kulturschutzgebiet Magdeburg und Umgebung ausgelegt, und zwar durch unsere Dispositionshelden Alexander Schierhorn, Detzi, Mikro und die Agentur Frische Ideen.

Layout & Druck

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Das Zusammensetzen von Text und Bild realisieren die erntehelfer. Den 13.000fachen Druck übernimmt freundlicherweise die Harzdruckerei GmbH Wernigerode.

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Fortsetzung am 28.11.12


» Station Magdeburg

11.12

„Magdeburg ist kein leichtes Pflaster.“

Ingo, was kommt dir bei Magdeburg in den Sinn? Magdeburg ist immer abenteuerlich. Das ist Diaspora (grinst). Du denkst dir immer: Was mache ich hier? Wenn man dann aus einer barocken Altstadt kommt, in die Stadt rein fährt und diese Plattenbauten sieht, dann denkst du: Du liebe Scheiße! Aber mittlerweile ist Magdeburg überall. Köln sieht auch so aus. Aber landschaftlich ist das hier schön, die Börde. Das City Carré ist für dich sicherlich auch ungewöhnlich. Das ist eine ganz andere Atmosphäre als in Häusern wie dem AMO. Hier sind auch viele geladene VIPs und Leute, die hier arbeiten. Viele kommen einfach auch, weil es umsonst ist. Hast du nicht Angst, dass die Leute hier ständig kommen und gehen? Das ist wie eine Bühne. Das Licht geht aus, die Geschäfte sind zu. Und wer gucken will, guckt – und wer nicht, der geht. Es ist halt immer noch Appelt umsonst. Das gucken sich die Leute dann auch an. Auch wenn ich regelmäßig im Fernsehen bin, spiele ich immer noch am liebsten live. Einkaufszentren haben doch eher den Ruf als Orte für abgehalfterte Stars... Na da siehst du mal, wie weit es bei mir schon ist (lacht). Aber das Konzept ist ja ein anderes. Wenn sich der Veranstalter Mühe gibt, dann kann man das machen. Nach der zweiten Scheidung muss man auch gucken, wie man Geld bekommt (lacht). Und außerdem ist es gute Werbung für meinen Novemberauftritt. Denn für mich ist Magdeburg kein leichtes Pflaster, man tut sich schwer mit mir. Das will ich ändern. Deine Programme tragen Titel wie Frauen sind Göttinnen und Männer muss man schlagen. Das klingt fast schon nach Feminismus. Ja, ich bin tief feministisch. Alice Schwarzer hat auch schwer nachgelassen. Sie sagt, Männer und Frauen seien gleich. Das ist natürlich Unsinn. Wir sind in einer Shopping

marc biskup

Recht zufällig verschlägt es Ingo Appelt gleich zweimal innerhalb von sechs Wochen nach Magdeburg: Der gebürtige Essener weilte für einen Kurzauftritt am 13. Oktober zu den Comedy-Tagen im City Carré. Am 24. November steht Appelt mit seinem Programm Göttinnen im AMO auf der Bühne. Vor dem ungewöhnlichen Auftritt im City Carré nahm sich der 45-Jährige Zeit, um mit kulturschwärmer über die abenteuerliche Stadt, Comedy in der Shopping Mall und Beziehungsprobleme als Kernthema zu sprechen.

Mall, und das ist eigentlich ein Tempel der Weiblichkeit. Frauen gehen gerne einkaufen. Und so ist es in der Comedy auch, die Karten werden vermehrt von Frauen gekauft. Die gehen immer als Pärchen hin. Eine Zeit lang hatte ich es bei den Frauen schwer. Weil die Männer zu mir wollten, aber die Frauen sagten: Nee, zum Appelt, dem alten Ficker, da wollen wir nicht hin... Beziehungen scheinen das Thema in der Comedy zu sein. Ja, weil Comedy ein Pärchen-Programm ist. Du hast da Leute im Publikum sitzen, die eigentlich ein Paarproblem haben. Die Frauen langweilen sich mit ihren Männern. Weil, wenn die lustig wären, würden sie ja zu Hause bleiben. Du bist also quasi Dienstleister im Auftrag der Frau und im Sinne des Mannes, weil du die Frau in Stimmung bringst. Ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Comedians zu finden, ist dann sicher schwer. Naja, ich bin ja erstmal auch kein Unbekannter. Ich mache den Job seit 20 Jahren. Und da habe ich schon mein Merkmal entwickelt. Das war nunmal nicht massenkompatibel. Ingo Appelt hat sich mehr so die Rolle des Bad Guy rausgesucht: Den Bösewicht. Den Mephisto. Das Enfant Terrible. Allerdings potenziert sich diese Rolle auch irgendwann, und man kann damit heutzutage ziemlich anecken. Ich bin zum Beispiel mit Monthy Python groß geworden. Die hätten das bestimmt großartig gefunden, so wie ich damals auf Pro 7 mit den Kinderpuppen Fußball gespielt habe. Ich fand‘s auch okay (grinst wieder), aber die Deutschen sind da etwas eigen. Und wenn sich dann auch noch der Landesfrauenverband der CSU beschwert, dann denke ich: Respekt! Aber ed Kollegen, es ist doch nur Comedy (lacht).

» In dieser Interviewserie befragt kulturschwärmer regelmäßig Persönlichkeiten, die im Vormonat auf „Station“ in Magdeburg waren – zu Konzerten, Bühnenauftritten, Vorträgen oder Promotionterminen. Denn auch die Gäste „von gestern“ haben viel zu erzählen...

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kulturschwärmer November 2012