Page 1

April -Termine Zudem der Hinweis: Im April haben wir erstmals zwei GastkünslerInnen bei uns: 1. Simone Dede Ayivi mit "Krieg der Hörnchen". Es handelt sich hier um eine Performance zum Thema 'Angst vor Überfremdung' der schwarzen Künstlerin Simone Dede Ayivi, die u.a. schon im Ballhaus Naunynstr. in Berlin gezeigt wurde und nun bei uns auch ihren Platz in Frankfurt findet. 2. Torsten Knoll, der bei theaterperipherie schon bei "Candide" und der "Gala für einen Flüchtling" zu bewundern war, mit seinem Musikprogramm "Chanson.zeitgemäß".

April Termine von theaterperipherie im TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt: 2.4. um 11 Uhr: KameLions von Hadi Khanjanpour 3.4. um 19.30 Uhr: KameLions von Hadi Khanjanpour 4.4. um 19.30 Uhr: zu Gast: Konzert: Torsten Knoll "Chanson.zeitgemäß" 9.4. um 19.30 Uhr: zu Gast: Krieg der Hörnchen von Simone Dede Ayivi 10.4. um 19.30 Uhr: zu Gast: Krieg der Hörnchen von Simone Dede Ayivi 11.4. um 19.30 Uhr: Supergrrrls von Ute Bansemir und Jan Deck 12.4. um 19.30 Uhr: KameLions von Hadi Khanjanpour 30.4. um 19.30 Uhr: Supergrrrls von Ute Bansemir und Jan Deck

Karten unter: 069 156 27 404, info@theaterperipherie.de und an der Abendkasse. www.theaterperipherie.de

-----


Zu Gast bei theaterperipherie: Konzert: Torsten Knoll: „Chanson.zeitgemäß“ theaterperipherie freut sich über den Gastauftritt von Torsten Knoll, den unsere ZuschauerInnen bei „Candide“ und der „Gala für einen Flüchtling“ in 2013 schon auf der Bühne bewundern durften. 2010 feierte er mit dem Programm "Chanson. zeitgemäß." an den Mainzer Kammerspielen als Solo-Künstler Premiere. Seither treffen seine hintersinnigen, humorigen und nachdenklichen Chansons bei einem stetig größer werdenden Publikum auf begeisterte Resonanz, was sich auch in zahlreichen Slam- und Wettbewerbserfolgen niederschlägt. "So wie Torsten Knoll seine Lieder herausschleudert, glaubt man ihm einfach alles..." (Stephan Goeritz, Deutschlandfunk) " (...) einem Programm, das selbst Konstantin Wecker von der Bühne gefegt hätte. Dabei ist der pianistische Überflieger Torsten Knoll (...) ein zynischer Beobachter seiner Zeitgenossen. (...) Mit „Wenn’s nicht weh tut, ist’s nicht echt“ gibt der grandiose Honky Tonk und Boogie Woogie Pianist die Marschrichtung vor und seziert blutig wie im Splatterfilm Zustand und Mechanismen der Egogesellschaft." (Alfred Balz, Mainzer Allgemeine Zeitung) "(…) pures Vergnügen an den Experimenten mit verschiedensten Stilen, von Klassik bis Ska, die Knoll zu völlig eigenständigen, avantgardistischen Kunstwerken verschmolz.(...)" (Melanie Pollinger, Main-Echo) "(...) wenn man ein Faible für tiefgehende, intelligente Texte und druckvolles sowie ausgefeiltes Pianospiel hat, dann kam man hier voll auf seine Kosten. Gleich, ob es nun Beziehungsauslaufmodelle, politisch äußerst einfache Ansichten so mancher Zeitgenossen, Orientierungsschwierigkeiten von Dreißigjährigen, Smalltalkkrampf beim Abitreffen sowie diese oder jene Weltuntergangsprophezeiung war, die Knoll entweder persiflierte, ad absurdum führte oder satirisch überspitzte: Seine Texte erschienen zu Zeiten sinnentleerter Informationsfluten als wahre Wohltat. (…)“ (Andreas Fillibeck) am 4.4. um 19.30 Uhr im TITANIA -----------------------------------------------Zu Gast bei theaterperipherie: Krieg der Hörnchen von und mit Simone Dede Ayivi Es herrscht Krieg im Tierreich. Eine neue Rasse macht sich in Europa breit. Das amerikanische Grauhörnchen ist stärker, widerstandsfähiger, potenter, und wird unser rotes Eichhörnchen über kurz oder lang verdrängen. Das Fremde wird Einzug halten in unsere Wälder. Es geht um Angst vor Veränderung, Angst vor Überfremdung und um die Sehnsucht danach, dass alles so bleibt, wie es schon immer war. Die Performance untersucht den medialen Diskurs um die Ausbreitung der Grauhörnchen im europäischen Raum als Debatte aus der heraus sozialbiologische Kategorien aus dem Rassediskurs als Erklärungsmodell für gesellschaftliche Veränderungsprozesse herangezogen werden. Ausgangspunkt ist ein akribisch zusammengestelltes Hörnchenarchiv, eingerahmt von einer assoziativen Audio-Video-Collage. Ohne Worte begibt sich die Performerin in die Auseinandersetzung mit dem Archiv, verliert dabei jedoch nicht ihre Stimme, sondern verweigert sich bewusst dem Live-Kommentar. So stellt die Performance Eindrücke, Diskussionen und Meinungen zur Disposition, überlässt die Positionierung dazu aber dem Publikum. Dadurch entzieht sich Simone Dede Ayivi der Rolle der Schwarzen Frau, die dazu angehalten ist, immer wieder die Strukturen von Rassismus zu erklären. Eine Funktion, die auch die Performance nicht übernehmen will. Geplant ist, im Anschluss an eine der beiden Vorstellungen, ein moderiertes Publikumsgespräch mit einer Vertreterin der Frankfurter ISD (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland). am 9. und 10. April, jeweils um 19.30 Uhr im TITANIA Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Konzept und Performance Simone Dede Ayivi


Video Norman Grotegut Sound und Musik Katharina Kellermann Bühne und Kostüm Henrike Terheyden Dramaturgie Martin Zepter Produktionsleitung Maike Tödter Technik Anahí Pérez Textmitarbeit Jan Fischer

Frankfurt%20theaterperipherie%2004%202014  

http://www.kulturportal-hessen.de/de/phocadownload/Programmservice/Suedhessen/frankfurt%20theaterperipherie%2004%202014.pdf

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you