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Ausgabe 3 / 2014 Gratis für Sie!

Das Bad Homburg Magazin

Das Musikzimmer von Heinrich Kofler Benefiz-Konzert: Dubrovnik-Orchester

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2 | Louise 3 / 2014

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, auch wenn wir uns in dieser Ausgabe dem Kontrast von Schwarz und Weiß widmen, erwartet Sie im März ein buntes Programm in Bad Homburg. Das Museum im Gotischen Haus bekommt ein historisches Musikzimmer,

allerdings ohne schwarzes Klavier, der Trompeter Til Brönner jazzt mit dem Kontrabassisten Dieter Ilg im Speicher und das Stadtarchiv lädt unter dem Motto „Frauen – Männer – Macht“ zum Stöbern ein. Wenn Sie aber doch ein Freund von Schwarz-Weiß-Kontrasten sind, möchte

ich Sie auf die Ausstellung von Barbara Klemm im Sinclair-Haus hinweisen: Ab 16. März zeigt sich da, wie vielfältig und aufregend Schwarzweiß-Fotografie sein kann. Manch schwarzen Tag erleben leider die Einwohner Kroatiens, weil dort im Landesinneren immer noch viele Minen verborgen liegen. Das wurde mir bei meinem Besuch in Dubrovnik eindrücklich geschildert. Damit gerade für kroatische Kinder die Welt wieder bunter wird, möchte ich Sie herzlich zu unserem Benefizkonzert am 7. März in die Englische Kirche einladen. Der Erlös geht an den Verein „Kroatien ohne Minen“. Ob wir noch ein weißes Winterwunder erleben, das weiß ich nicht, aber ich wünsche Ihnen, egal ob Sie bunt oder schwarzweiß bevorzugen, auf jeden Fall einen prächtigen Frühlingsbeginn!

Ihr Oberbürgermeister Michael Korwisi


Inhalt

Benefizkonzert: Dubrovnik Symphonie Orchester

Babara Klemm und Goethe im Sinclair-Haus

ed i t o r i a l

23

S t a d t g es p r ä c h

6 Schwarz-Weiß

Special

12

Ein Bad Homburger Maler(meister):

Heinrich Kofler und sein Musikzimmer

P r o u s t ’ s c he r F r a g ebo g e n 15 Andrea Schroeder Bühne

16 Dance RheinMain: Jant-Bi und Afro-dites 17 Schauspiel: Die Muschelsucher 17 Schauspiel: Alle sieben Wellen 18 Volksbühne: Spätlese 18 Vorschau: Die Nacht der Musicals

Meisterpianisten

25 25 25

S p e i c he r B a d H omb u r g Andrea Schroeder – Chansonrock Till Brönner & Dieter Ilg – Jazz Claudia Carbo – Latin Jazz

e n g l i s c he k i r c he

26 26 27

Faschingssamstag: Erste Sahne

Tschechoslowakisches Kammerduo

27 28 28 29 29

Donovan Aston: Sir Elton John’s greatest Hits

Kabarett: Anny Hartmann Konzertpodium:

Studio-Bühne: Der Lügner Nora Gomringer und das Wortart-Ensemble young friday: Ludwig Two Konzert: Ski-King-Band

V E RAN S TALTUNG E N

Konzerte

19 Benefizkonzert: Dubrovnik Symphonie Orchester 20 Interview OB Korwisi: „Da muss man etwas tun” 21 Bad Homburger Gitarrenseminar 21 Schlosskirche: Orgelmatinee 22 Bad Homburger Schlosskonzerte:

Bad Homburger Schlosskonzerte:

Der März im Überblick

A u ss t e l l u n g e n

30 Sinclair-Haus: Reisenotizen –

Babara Klemm und Goethe

Preisträgerkonzert

32

Galerie Artlantis: Gudrun Sibbe,

22 Museum im Gotischen Haus: Harfenkonzert 22 Gedächtniskirche: Musikalische Vesper 22 Rhein-Main-Festspiele: Dr. Paulus Christmann † 23 Schlosskirche: Bad Homburger

Paulina Heiligenthal

32 33 33

Galerie Artlantis: krass – Schüler-Arbeiten

Kammerorchester

Gotisches Haus: Homburger Pracht Englische Kirche: Maria Dimitriou - Begegnung


inhalt

A la Carte

Offene Küche

44 Steigenberger: DinnerMusical, DinnerTheater, 44 Maritim: Es äppelt in Bad Homburg, Freundinnen-Frühstück

45 Golfhaus: Zauber-Dinner 45 Saalburg: Römisches Büfett 45 Ä p p e l w o i The a t e r Erste Sahne in der Englischen Kirche

d i es u n d d a s

46 StadtBibliothek: Gustave Flauberts 33

Englische Kirche: Sven Leu –

Der Weg eines Malers

34 34 34 35 35

StadtBibliothek: Martina Rovena Czeran

36 39

Heimatstube Ober-Erlenbach: Josef Baumann CENTRAL GARAGE: Männer, Mythen und Motoren Horex Museum: Raritäten aus dem Hause Horex Louisen-Arkaden: 25 Jahre Foto Jost

Y o u n g Lo u i se Veranstaltungen für Kinder Jugendkulturtreff E-Werk

mitten in b a d homb u r g

„Madame Bovary“

46

Ev. Kirche Gonzenheim: Ist Moslem gleich

Moslem?

47

Stadtarchiv: Stöbertag „Bad Homburg im

Ersten Weltkrieg“

48 Gedächtniskirche: Bücherflohmarkt 48 Trialog: Die Bewahrung der Schöpfung 48 Filmclub Taunus: Im Land der Frühaufsteher +

Rügen im Winter

49 Geschichtsverein: Adelbert von Chamisso 49 StadtBibliothek: Lesung von Térezia Mora 49 Sommernachtsbälle: Vorverkauf beginnt

Ch a p e a u !

40 Karneval für Kinder 40 Vorschau: 11. Bad Homburger Musiknacht

50

50

Institut für Ost-West-Medizin:

Keine Pizza im Nirvana

51 51 51

Kur-Royal: Specials im März

F ü r S i e g e l ese n

Das Programm im März

l a n d g r a fe n s c h l oss

42 42 42

Die Welt der Götter – Der Olymp im Schloss Zur blauen Stunde Künstlerwerkstatt

R ö me r k a s t e l l Saalburg

43 43 43

Altertum für Ältere Schöne Bänder und Borten Latein lebt!

Kur-Royal Aktiv Ayurveda im Kur-Royal

52

„Amon“ von Jennifer Teege

R ä t se l

54

rn e an k ü , li nd eb ige bi e L n w t te e s ir R e , da er in au da ss ne ch de ktio wir n u Ihre s f ns je nd Ve d ol s ge chl en Les ran nd us 5. er. sta Ih re en s fü   e i B e ltu LO M r d n e ach ng UI on s t e Se i at e A M o e n n i n -R s h us ed n Si L ak ab ga at e ab OU tio b e er IS e n. e s n

41

F i t u n d g es u n d

Wer wird gesucht?

54 Impressum

Ge

Casino lounge

Werbung für den Homburg-Hut


S t a d t g es p r ä c h

Schwarz-

S

ie kommen gut ohne einander aus. Aber zusammen, wenn man’s bedenkt: welch dramatischer Kontrast für Auge und Empfindung! Schwarz-Weiß! Wir leben in einer bunten, manchmal überbunten Welt, liebe Leserinnen und Leser. Die leuchtendsten Farben strömen auf unsere Sinne ein, beherrschen das Dasein in Mode, Film und Fernsehen, Kunst und Kultur. Schwarz und Weiß dagegen sind unbunt, sind Nichtfarben. Und damit langweilig? Mitnichten! Immerhin verkörpern sie die stärksten Gegensätze, die die Menschheit bewegen: Leben und Tod, Licht und Finsternis, Gut und Böse.

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Schwarz und Weiß haben sich entsprechend tief in unserer Sprache verankert, um Außergewöhnliches zu beschreiben. Sind Sie nicht auch schon weiß geworden im Gesicht, weil Sie sich schwarz geärgert haben? Bestimmt haben Sie nach einem schwarzen Tag voller Streit mit dem, der Liebsten die weiße Fahne gehisst. Aus Schwarz Weiß zu machen, indem Schwarzgeld weiß gewaschen wird, unterstellen wir selbstverständlich nur Ganoven. Indes wird sich jeder von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in Geld- oder Vertragsangelegenheiten nicht auf einen besiegelnden Handschlag verlassen. Denn wie sagte unser guter

alter Goethe: Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. Das SchwarzweißDenken ist ebenfalls (leider) weit verbreitet. Dann wird in Extremen gedacht, ohne die Grautöne zu beachten, die Vielfalt an Menschen und Meinungen, des Daseins an sich. Psychologen der englischen Universität Warwick wollen übrigens herausgefunden haben, dass Männer eher schwarz-weiß denken als Frauen. Sie trafen bei der keineswegs eindeutigen Zuordnung von Gegenständen in Kategorien (Ist Wandfarbe ein Werkzeug?) öfter die Entscheidung „vollständig“ oder „gar nicht“, während mehr Frauen die Antwort „teilweise“ wählten. Zu Ihrer Beruhigung, die Herren: Die Befragung war alles andere als repräsentativ.


S t a d t g es p r ä c h

-Weiß Bei dieser immensen Bedeutung, die Schwarz und Weiß in unserem Leben hat, ist es kein Wunder, dass sich Menschen immer wieder mit diesen beiden – ja, jetzt sagen wir es doch – Farben beschäftigen. Sprich, sie gehen auf die Jagd nach dem tiefsten Schwarz und dem weißesten Weiß (womit wir nicht die Waschmittelwerbung vergangener Jahrzehnte meinen). Fündig wurden sie erstaunlicherweise in der Tierwelt. In dem einen Fall war es ein Schmetterling, Papilio ulysses. Als ihn Wissenschaftler in unserer englischen Partnerstadt Exeter

unter das Mikroskop legten, staunten sie nicht schlecht: Neben dem leuchtenden Blau ein Schwarz, das sie noch nie gesehen hatten. Die Ursache waren mikroskopisch kleinste Röhrchen, die das Licht stärker absorbieren, als es bei glatten Oberflächen der Fall ist. Amerikanische Wissenschaftler schufen mit dieser Nanotechnik 2008 das erste Superschwarz. Den Rekord aber hält nach wie vor ein Künstler: Der Belgier Frederik De Wilde mit seinem Nano-Painting-Bild Hostage.pt.1. Es reflektiert nur 0,03 Prozent des Lichts – das totale Schwarz, neben

dem sich ein tiefschwarzer Pullover grau ausnimmt. Beim Weiß wurde ein australischer Mistkäfer als Rekordhalter ausgemacht. Der auf weißen Pilzen wohnende Cyphochilus tarnt sich mit einem Panzer, dessen Weiß weißer sein soll als alle anderen natürlichen Materialen. Im Übrigen aber gestaltet sich die Jagd nach dem weißesten Weiß weitaus schwieriger, weil der strahlende Ton abhängig ist von der Lichtmenge. Loriots Schaumolweiß ist auch noch nicht gefunden worden. Wie da ein absolut weißes Kunstwerk aussehen könnte? Man weiß es nicht.

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S t a d t g es p r ä c h

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abenschwarz hin, blütenweiß her, die Kunst- und Kulturschaffenden wussten die Dramatik des Gegensatzpaares seit jeher zu schätzen. Bleistift-, Feder- und Kohlezeichnungen auf weißem Papier lassen ebenso wie die „schwarze Kunst“ (in diesem Fall gemeint: Druckgrafik) die Reduzierung des Abgebildeten auf das Wesentliche zu, ohne dass Tiefe und Dynamik fehlen. Ähnliches gilt für die Schwarzweiß-Fotografie. Man denke nur an den berühmten Surrealisten Man Ray, dessen Fotografien zu Ikonen wurden. Heute werden Fotos zumeist bunt „geschossen“, aber der eine oder andere Künstler nutzt die Bildsprache von SchwarzWeiß nach wie vor als künstlerisches Mittel. Sie abstrahiert unsere farbige Welt, macht Essentielles

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oben: Georg Schramm unten: Karl Valentin

Rheinfall Schaffhausen © Barbara Klemm

Maske , Man Ray

sichtbar und fordert zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bedeutungsebenen heraus. Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben ab März in unserer Stadt Gelegenheit, sich mit dieser Kunstgattung zu beschäftigen: Das Museum im Sinclair-Haus zeigt Fotografien von Barbara Klemm, einer einstigen Pressefotografin (FAZ), die in den hohen Olymp der bedeutendsten Fotografen aufgestiegen ist. „Schwarz-Weiß ist Farbe genug“, hat sie einmal

gesagt und, sofern wir wissen, nie in Farbe fotografiert. Ihre beeindruckenden Porträts von Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern und Menschen aus aller Welt werden noch einige wenige Tage im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt – in Bad Homburg steht ein ganz anderes, spannendes Thema an. Für diese Ausstellung folgte Barbara Klemm mit ihrer Kamera den Spuren des zeichnenden Goethe (siehe AUSSTELLUNGEN Seite 30).


S t a d t g es p r ä c h

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tarke Kontraste, subtile Schattierungen in den Grautönen – Meisterwerke entstanden gleichermaßen in „bewegten Bildern“. Beeindruckende Filme wie Metropolis, Nosferatu, Eine Symphonie des Grauens, King Kong, Der dritte Mann oder Casablanca, die leider viel zu selten noch gezeigt werden. 1941 wurde der erste deutsche Farbfilm gedreht, der, Sie erinnern sich vielleicht, in und über Bad Homburg spielt: Frauen sind doch bessere Diplo-maten. Seitdem sind die Kinoleinwände bunt. Doch halt! Hin und wieder griffen Regisseure auf die Schwarz-Weiß-Darstellung zurück, um einem Thema, einer Geschichte mehr Authentizität zu verleihen. Vorne an steht da sicherlich Thril-

Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann in „Casablanca” von Michael Curtiz, 1942

ler-König Alfred Hitchcock, 1993 drehte Steven Spielberg Schindlers Liste in Schwarz-Weiß oder erst jüngst Edgar Reitz sein ebenfalls preisgekröntes Vier-Stunden-Epos Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht. Wenn wir an dieser Stelle Ingmar Bergmanns Das siebente Siegel von 1957 anführen, dann aus einem besonderen Grund: Sie können die Geschichte um den Ritter Block, der in sein vom Schwarzen Tod entvölkertes Land zurückkehrt und mit dem Tod bei einer Partie Schach um Leben oder Sterben spielt, beim 10. Orgelfestival FUGATO am 22. September in der Erlöserkirche erleben.

Selbst auf der Theaterbühne kann auf Farbe verzichtet werden. Dem hat sich das Essener „Filmtheater“ verschrieben, das, nomen est omen, alte Filme in feinster SchwarzWeiß-Ästhetik inszeniert. Weder im Bühnenbild noch an den Kostümen und selbst in den Gesichtern der Schauspieler ist auch nur ein einziger farbiger Hauch zu entdecken. Im April vergangenen Jahres gastierte das Ensemble mit Hokuspokus nach dem Film von und mit Curt Goetz im Kurtheater, im Januar 2015 kommt es wieder nach Bad Homburg und zeigt dann Die Schöne und das Tier nach dem poetischen Märchenfilm Es war einmal von Jean Cocteau.

Essener „Filmtheater", Die Schöne und das Tier

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, Friedrich Wilhelm Murnau, 1922

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S t a d t g es p r ä c h

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Pierre-Auguste Renoir: Zwei Mädchen am Klavier, 1892-1893

chwarz-Weiß in der Musik? Selbstverständlich: schwarze und weiße Noten. Und Ebony und Ivory natürlich, der Song von Paul McCartney und Stevie Wonder, dessen erste Strophe lautet: „Ebenholz und Elfenbein / leben zusammen in perfekter Harmonie / Seite an Seite auf meiner Klaviatur…“ Was uns zu einem ganz besonderen Piano führt, dem 1799 gebauten Tafelklavier der Gebrüder Mahr, das im Romantikzimmer des Museums im Gotischen Haus ausgestellt ist. Eine Rarität! Und eine lange verkannte dazu. Zeitweise stand es als Leihgabe im Friedrichsdorfer Museum. Hölderlin und Philipp Reis sollen auf ihm gespielt haben, sagte man. Nachdem dies als Irrtum erkannt worden war, wanderte das Klavier ins Homburger Depot, wo es die Museumsmitarbeiter erst 2013 wie-

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der entdeckten, nun seine wahre Herkunft ermitteln konnten und es restaurieren ließen. Es existieren nur noch wenige Instrumente der Wiesbadener Familie, die über drei Generationen Klaviere baute. Sie befinden sich in bedeutenden deutschen Museen und Privatsammlungen. Aus der Sicht unseres Themas verfügt das Mahr-Klavier über eine weitere Besonderheit: Im Gegensatz zu den seit langem üblichen Klaviaturen zeigt sie sich hier „umgekehrt“. Die Untertasten sind „schwarz“, aus Ebenholz, und die Obertasten „weiß“, indem sie mit Knochen (Elfenbein?) belegt sind. Als das Mahr-Instrument entstand, dürfte der Besitz eines Klaviers im Wesentlichen noch den herrschaftlichen Häusern, den Musikern und Komponisten vorbehalten gewesen sein. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts

aber explodierte die Piano-Produktion. Franz Liszt soll allein bis zu acht besessen haben. Vor allem aber war es das aufstrebende Bürgertum, für das das Klavier zum beliebtesten Hausinstrument, ja geradezu zum Statussymbol wurde. Ob musikalisch oder nicht, Söhne und Töchter mussten unermüdlich in die schwarz-weißen Tasten greifen. Das brachte den Musikkritiker Eduard Hanslick im Jahr 1900 dazu, sich über die „unbarmherzige moderne Stadtplage“ zu beklagen, nämlich über die „Clavierseuche“. Wider Willen müsse er „dem entsetzlichen Clavierspiel neben uns zuhöre; mit einer Art gespannter Todesangst warten wir auf den uns wohlbekannten Accord, den das liebe Fräulein jedesmal falsch greift; wir zittern vor dem Laufe, bei welchem der kleine Junge unfehlbar stocken und nun von vorn anfangen wird“.

Foto: Stefan Seibold


S t a d t g es p r ä c h

Jetzt, liebe Leserinnen und Leser, ist es an der Zeit, uns eines lieben Bekannten zu erinnern, der unser einstiges Fürstenbad mindestens drei Dutzend Mal besuchte. Er liebte Kleidung, die elegant und dennoch bequem war, und so wurde er im 19. Jahrhundert zum Trendsetter in Sachen Mode. Von seinem Schneider Henry Poole ließ er sich ein elegantes Jackett mit Schalkragen anfertigen, das er statt des Fracks zu informellen, abendlichen Anlässen auf seinem Landsitz Sandringham trug. Das „dinner jacket“, der Smoking, wurde gesellschaftsfähig. Sie haben es erraten? Richtig, es handelt sich um den Prince of Wales, den späteren englischen König Edward VII. Den, der auch den „Real Homburg Hat“ kreierte. Den Homburg-Hut, der nie so richtig aus der Mode gekommen ist, schuf die Homburger Modistin Gisela Rosemann rund hundert Jahre später auch in – weiß-schwarz.

Foto: Museum im Gotischen Haus

V

erlassen wir die schönen Künste und wenden uns anderen schönen Seiten des Lebens zu. Zum Beispiel der Mode. Der schwarze Herrenanzug, vielfach mit Nadelstreifen, und weißes Hemd, das schwarze Kostüm mit weißer Bluse sind die fast uniforme Bekleidung in der internationalen Geschäftswelt. Schwarz-weiße Muster wie Pepita, Hahnentritt oder Fischgrät haben in der Damenmode gerade eine Auszeit genommen, kommen aber unter Garantie eines Tages wieder. Dagegen war ein schwarz-weißes Outfit im vergangenen Sommer der absolute „Hype“ (im kommenden Sommer soll es mit Gelb und Helllila wieder bunt werden). Das „kleine Schwarze“ ist zu festlicheren Anlässen, wie Coco Chanel es Mitte der 1920er Jahre voraussagte, tatsächlich „eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack“ geworden. Und der feierlichste Augenblick im Leben überhaupt ist die Bühne für die Dramatik von Schwarz-Weiß schlechthin. Jedenfalls treten die meisten Brautpaare immer noch so vor den Altar: Sie in einem Traum aus weißer Seide, Organza oder Brokat, der Bräutigam im schwarzen Anzug. Oder sogar in einem eleganten Smoking.

Eva Schweiblmeier

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Special

ab 9. März, Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Ein Bad Homburger Maler(meister):

Foto: © Museum im Gotischen Haus, Stefan Seibold

Heinrich Kofler und sein Musikzimmer

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SpEcial

einrich Kofler war ein geachteter bürger und Handwerker. Am 18. november 1862 in bad Homburg geboren, lebte er mit ehefrau Charlotte, geborene Körner, und den drei Kindern Kurt, Mathäus und elisabeth in der Höhestraße 14, engagierte sich in der Vereinigung der ehemaligen des 80er regiments und gehörte dreißig Jahre lang als aktives Mitglied dem Homburger Turnverein an. Von beruf war Heinrich Kofler Malermeister und mag als solcher manches Haus in bad Homburg verschönert haben. er arbeitete außerdem weit außerhalb der Grenzen bad Homburgs, zum beispiel auf schloss neuschwanstein. sein unternehmen beschäftigte immerhin rund hundert Mitarbeiter. Zugleich hatte Heinrich Kofler eine ausgeprägte künstlerische Ader, die auch in seinem eigenen Heim zum Tragen kam: so gestaltete er die Möbel seines Musikzimmers mit Farbe und Motiven neu und gab ihnen einen sehr individuellen, einzigartigen Charakter. dank der Tatsache, dass die nachkommen die Kunst des 1929 verstorbenen Vaters, Großvaters und urgroßvaters hoch schätzten, blieb das „Musikzimmer Kofler“ erhalten. es wird ab 9. März die neue Attraktion im Museum im Gotischen Haus sein. das Möbelensemble befand sich im nachlass von Heinrich Koflers enkelin Lilo, verheiratete berndt, die in Waldbröl lebte, einer Gemeinde im bergischen Land, gut sechzig Kilometer östlich von Köln gelegen. Von dort ist das Musikzimmer zurück nach bad Homburg gekommen. Lilo berndts erbe, ihr sohn Frank M. berndt und seine ehefrau Caroline Fuchs, Kunsthändler in Köln, übereigneten es zusammen mit den 1927 von Carl stolz gemalten bildnissen des ehepaares Heinrich und Charlotte Kofler sowie einer Kreidelithografie beethovens dem städtischen historischen Museum als schenkung.

geschaffen hatte: 1926. Weiterhin gehören eine Glasvitrine mit Musikmotiven auf der schublade, eine schwarze Kommode im Chippendale-stil und zwei Paravents zu dem ensemble. Auf dem einen Paravent ist eine von Kofler schon 1923 gemalte „bad Homburger Parklandschaft“ zu sehen, auf dem anderen japanische Lackmalerei, die wahrscheinlich nicht von seiner Hand stammt. Hingegen weist die Gestaltung eines großen Kleiderschranks aus Weichholz den Homburger Malermeister einmal mehr als Künstler aus. die schranktüren scheinen aus intarsien zu bestehen, aus geschnittenen und zusammengefügten Holzteilen unterschiedlicher Farben und Maserungen also, aber diese „intarsien“ sind auf eine verblüffend realistische Weise gemalt! ergänzt wird die einrichtung schließlich durch vier Ölgemälde von Heinrich Kofler, die als dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden. sie sind betitelt mit Weißer Turm, Waldbach im Taunus, die weiße bank und ideallandschaft. ursprünglich gehörte zu der Ausstattung auch ein Klavier, das vielleicht noch in einem bad Homburger Privathaus steht, von dem aber niemand vermutet, dass es in diesen Zusammenhang gehört. dieses Klavier gab ehemals den Ausschlag für die benennung „Musikzimmer“. das „Musikzimmer Kofler“ ist in den kommenden Jahren im Museum im Gotischen Haus zu sehen. nach der restaurierung der Villa Wertheimber im Gustavsgarten soll es dort seinen endgültigen Platz finden.

Heinrich Kofler verwandelte die in den klaren Formen des beginnenden 20. Jahrhunderts gefertigten Möbel in eine einheit, indem er sie schwarz anmalte und mit Musik- bzw. bad Homburg-Motiven schmückte. Zwei sessel versah er auf der rückenlehne mit notenelementen. das dazu passende achteckige Tischchen trägt eine Ansicht bad Homburgs: einen blick über die Altstadt hinauf zum schloss mit dem Weißen Turm. Über allem steht das stadtwappen, aus dem sich zwei spruchbänder herausschlängeln. An deren einem ende findet sich die signatur Koflers und das Jahr, in dem er das Kunstwerk Louise 3 / 2014 |

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Foto: © Museum im Gotischen Haus, stefan seibold

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www.frankfurtticket.de tourist-info@kuk.bad-homburg.de www.kurtheater-bad-homburg.de


P r o u s t ’ s c h e r F r a g eb o g e n

Der französische Schriftsteller Marcel Proust beantwortete auf einer Feier als einer der ersten „Prominenten“ einen Fragebogen, der heute noch Grundlage für zahlreiche Fragebögen dieser Art ist und vielerorts verwendet wird. Aus den über dreißig Fragen wählen wir jeden Monat fünf Fragen aus und stellen sie einem Künstler, der in Homburg v.d.Höhe lebt, auftritt oder wirkt. Erfahren Sie etwas über unsere Künstler und Kulturschaffenden – und über sich, wenn Sie die Fragen für sich beantworten. Die Berlinerin Andrea Schroeder wird als eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Sängerinnen beschrieben. Ihre betörende Stimme fesselt ebenso wie ihre lyrischen, oft melancholischen Texte. 2012 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Blackbird“ und entwickelte sich damit innerhalb kürzester Zeit zum absoluten Publikums- und Kritikerliebling. Der Rolling Stone schrieb 2012: „Der Berliner Song-Poetin ist ein wuchtiges Album voller Drama und Schwermut gelungen, irgendwo zwischen Leonard Cohen, Scott Walker, Nick Cave und Nico, zwischen Desert-Rock, Country, filigranem Folk und Fado-Einflüssen.“ Das neue, hochgelobte Album „Where the wild oceans end“ erschien am 31. Januar. Am Freitag, 14. März, gastiert Andrea Schroeder mit ihrer Band im Speicher Bad Homburg.

Ihre liebsten Romanhelden?

Gregor Samsa.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Franz Kafka.

Ihre Lieblingshelden/heldinnen in der Dichtung?

Ingeborg Bachmann. Ihre Lieblingstugend?

Ehrlichkeit.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Musik machen oder kreativ sein in Wort und Bild.

Und zwei zusätzliche Fragen, die unsere Leser interessieren:

Woran arbeiten Sie zurzeit?

An den orchestralen Arrangements für das kommende Radiokonzert auf radioeins und am Musikvideo für Until The End.

Ihr Kulturtipp?

Die Ausstellung der Fotografin Francesca Woodman in Wien. Louise 3 / 2014 |

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BühnE

Dienstag, 18. März, 20.00 Uhr, Kurtheater

Dance RheinMain Jant-Bi – Germaine & Patrick Acogny (Senegal)

Afro-dites / n e e g i J u d d Ka

F

rauenthemen, Nachbarschaftstratsch und Männergeschichten, aber auch die Tabuisierung von Vergewaltigung, Diskriminierung und das Bleichen der Haut als Schönheitsideal – neun Tänzerinnen aus dem Senegal erzählen aus ihrem Leben. Die Kompanie Jant-Bi ist der nächste Gast in der Reihe Dance RheinMain. Geleitet wird sie von Germaine Acogny, die als „La Grande Dame“ des zeitgenössischen Tanzes in Afrika gilt, und ihrem Sohn Patrick Acogny, Choreograf und promovierter Tanzwissenschaftler. Germaine Acogny wirkt mit ihrer Tanzausbildung an der École des Sables weit über die Grenzen des Senegal hinaus. Mit ihrer Kompanie Jant-Bi und Choreografien wie

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„Fagalaa“ feiert sie weltweit Erfolge. Die Tänzerinnen der rein weiblichen Kompanie Jant-Bi Jigeen stammen überwiegend aus der ländlichen Region um die „École des Sables“ und dem Fischerdorf Toubab Dialaw im Westen Senegals. Eintrittskarten zu 20,00 € | 25,00 € | 30,00 € | 35,00 €. Einführung um 19.30 Uhr ermöglicht durch


BühnE

Mitttwoch, 5. März, 20.00 Uhr Kurtheater

Die Muschelsucher

Ein stück von Terence Brady und Charlotte Bingham nach dem Roman von Rosamunde Pilcher mit Doris Kunstmann u.a.

Penelope Keeling blickt nach ihrem Herzanfall auf 64 Jahre zurück: ihre unkonventionelle Kindheit, ihr Vater ein Maler, ihre Mutter, eine wesentlich jüngere Französin, ihre ehe mit dem Vater ihrer drei Kinder und den Verlusten, die die Wirren des Krieges mit sich brachten. die Kinder nancy, noel und Olivia sind inzwischen erwachsen und führen ihr eignes Leben. Olivia steht ihrer Mutter näher als alle anderen. die beiden verbrachten einst einen traumhaften sommer mit Olivias großer Liebe Cosmo und dessen Tochter Antonia. nach ihrer Krankheit scheinen Antonia und der Gärtner danus die einzigen zu sein, die Penelope und ihre sehnsüchte, ihre Heimat Cornwall noch einmal zu sehen, verstehen. denn obwohl nancy und noel drängen, will sich Penelope nicht von dem geliebten bild ihres Vaters, den „Muschelsuchern“, trennen. die alte dame hat noch einige Geheimnisse. Abonnement „Der schauspieler“. Eintrittskarten zu 13,50 € | 17,50 € | 23,00 € | 27,00 €.

Montag, 24. März, 20.00 Uhr Dienstag, 25. März, 20.00 Uhr Kurtheater

Alle sieben Wellen

schauspiel von Daniel Glattauer, Bühnenfassung von ulrike Zemme mit Ralf Bauer, Ann-Cathrin sudhoff

sie kennen emmi rothner und Leo Leike? dann haben sie also „Gut gegen nordwind“ bereits gesehen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per e-Mail rettungslos ineinander verlieben – allerdings ohne Happy end. und sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche begegnung und die Geschichte eine Chance auf ein anderes ende verdient hätten? bitteschön: Hier kommt die Fortsetzung! sie haben keine Ahnung, wovon die rede ist? sie steigen ohne „nordwind“-Kenntnisse in „Alle sieben Wellen“ ein? Auch kein Problem: sie erfahren alles, was sie wissen müssen. Leo Leike kehrt nach knapp einem Jahr aus boston zurück. daheim erwarten ihn nachrichten von emmi rothner, und beide merken schnell, dass sie die Gefühle füreinander nicht losgeworden sind. Vielleicht sollten sie sich wirklich einmal treffen. doch Leo ist mittlerweile liiert und emmi ist noch immer verheiratet. doch wenn einmal sechs Wellen ans ufer geschwappt sind, dann kommt die siebte. und die ist immer für eine Überraschung gut. der spritzige, zauberhafte Liebesdialog geht also weiter. Wie emmi es ausdrückt: „du lebst dein Leben. ich lebe mein Leben. und den rest leben wir gemeinsam.“ Abonnement „Der Vielseitige i und ii“. Eintrittskarten zu 14,50 € | 18,50 € | 24,50 € | 32,00 €.

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BühnE

Sonntag, 30. März, 15.00 Uhr Dienstag, 1. April, 20.00 Uhr Mittwoch, 2. April, 20.00 Uhr Kurtheater

spätlese – strip-Poker im Altersheim Komödie von Folke Braband Volksbühne Bad Homburg

VorSchau Freitag, 4. April, 20.00 Uhr Kurtheater

Die Nacht der Musicals

die drei bewohnerinnen des Altenstifts „Abendruh“ führen ein regelmäßiges Leben, das nur ab und zu von leider unvermeidlichen beerdigungen unterbrochen wird. Alles ändert sich, als der neue Pfleger Tarek im stift auftaucht, der als bewährungsstrafe einen sozialen dienst ableisten muss. der junge Mann und ein flirtender Oldie bringen die alten damen gehörig auf Trab. Als dann auch noch die Tochter eines der „Golden Girls“ auftaucht, offenbaren sich so manche Abgründe, über die man lieber stillschweigen gewahrt hätte. die Komödie bietet nicht nur köstliche dialoge und aktionsgeladene szenen, sondern hat auch durchaus ernste Momente, die unter die Haut gehen dürften. Eintrittskarten zu 13,00 € | 16,00 €. Ermäßigung für schüler, studenten, schwerbehinderte, Rentner und Kurgäste (nur sonntag).

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der Querschnitt durch die Welt der großen Musicals lässt den Abend zu einem kurzweiligen erlebnis werden. das Musical „Falco meets Amadeus“ porträtiert zwei legendäre Musiker, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können, in Wahrheit aber eine reihe von Ähnlichkeiten aufweisen: beide galten bereits zu Lebzeiten als Legenden, revolutionierten ihr jeweiliges Genre und starben schon in jungen Jahren einen tragischen Tod. das ensemble von „die nacht der Musicals“ präsentiert u.a. das wohl berühmteste Lied aus dem stück – „Jeanny“. die sänger und darsteller tauchen außerdem ein in die romantische begegnung zwischen Tarzan und Jane. ebenso wenig fehlen die erfolgreichsten Lieder aus weltbekannten Klassikern, wie „elisabeth“, „Mamma Mia“, „Cats“ oder die weltberühmte Hymne aus „evita“. eines der Highlights ist das duett von Johnny und seinem baby aus „dirty dancing“. neu in dieser spielzeit wird die Geschichte um den ehemaligen strafgefangenen Jean Valjean aus „Les Misérables“ gezeigt. Eintrittskarten zu 39,90 € | 49,90 € | 59,90 €.

Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder bei www.frankfurt-ticket.de erhältlich.


s Konzerte

gefördert durch

Freitag, 7. März, 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche, Ferdinandsplatz

Bad Homburg will helfen, dass die Minenfelder im Norden Kroatiens geräumt werden können. Diesen Entschluss fassten Oberbürgermeister Michael Korwisi, Stadtverordnetenvorsteher Holger Fritzel und Stadtrat Dieter Kraft bei ihrem jüngsten Besuch in Dubrovnik. Die Spende, die die kroatische Partnerstadt Bad Homburgs – selbst minenfrei – der Organisation CROMAC, dem Kroatischen Minen-Center, hat zukommen lassen, soll aufgestockt werden. OB Korwisi hofft, dass 53.000 Euro zusammenkommen – ein Euro für jeden Bad Homburger Bürger. Neben der Aufstellung von Spendenboxen an verschiedenen Orten der Stadt und der Einrichtung eines eigenen Spendenkontos (Die Daten: Empfänger Stadt Bad Homburg, IBAN: DE64 5125 0000 0001 000802, BIC: HELA DEF1 TSK. Stichwort: Spende Kroatisches Minencenter) soll auch dieses Benefizkonzert dazu beitragen. Gestaltet wird es von 25 Mitgliedern des Dubrovnik Symphonie Orchesters, das klassische Werke spielen wird. Die in Stuttgart lebende Sängerin Maria Vidovic hat ebenfalls einen Auftritt zugesagt. Eintritt: 16,00 €, ermäßigt 12,00 €.

Interview mit OB Korwisi auf der nächsten Seite. ➝

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Konzerte

„Da muss man etwas tun“ Oberbürgermeister Michael Korwisi sprach mit LOUISe über seinen Besuch in der Partnerstadt Dubrovnik und die Problematik der Minenfelder im Norden Kroatiens. Bei Minen denkt man heute nicht an Kroatien. Haben Sie die Situation bereits gekannt? Nicht so, wie ich es jetzt gehört habe. Ich kenne vor allem Dubrovnik, heute eine sehr reizvolle Stadt an der Adria. Sie hat einen hohen Freizeitwert und vor allem: Sie ist vollkommen sicher. Die Geschichten aus dem Norden des Landes, die ich bei meinem jüngsten Besuch gehört habe, die haben mich doch schockiert. Man vergisst sehr leicht, dass in diesem Land ein grausamer Krieg stattgefunden hat. Diese Nachrichten erinnern ganz plötzlich daran. Die Minenfelder sind gebliebene Spuren des Balkankrieges? Die Karte der Minenfelder erinnert tatsächlich an einen damaligen Frontverlauf. Ein Anachronismus: Wir sind mitten in Europa, Kroatien ist EU-Mitglied. Wir arbeiten in vielen Bereichen politisch zusammen. Und doch liegen dort Waffen im Boden, die zu dem Grausamsten zählen, was Menschen für Kriege erdacht haben. Zugegeben, ich habe sehr spontan reagiert und gesagt: Da muss man etwas tun. Wer leidet unter dieser Folge des Krieges? Kinder vor allem, aber auch viele Landwirte. Wer in den mit Minen verseuchten Gegenden lebt, der lernt vor allem, dass

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der Wald Gefahr bedeutet. Der jüngste Tote in Kroatien war ein Jäger. Was wir bei uns zum Spielen oder für die Freizeit nutzen, kann dort den Tod bedeuten. Vor allem aber wachsen die Kinder unter Bedingungen auf, die uns fremd sind. In einigen Orten dürfen sie Freunde nicht besuchen, weil die Wege immer noch minenverseucht sind. Wer hat den Anstoß zur Spendenaktion gegeben? Dubrovnik setzt sich für Minenräumung im Norden des Landes ein. Dubrovnik ist unsere Partnerstadt, und dieses Wort hat für mich ganz konkrete Bedeutung hinzugewonnen. Hier gibt es gemeinsam etwas zu tun, was dringend ist. Deshalb wollen wir helfen. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir das Ziel erreichen und jeder Bad Homburger einen Euro spendet. Das Thema hat Ihren Besuch überschattet? Es ist ein ernstes Thema, und es hat mich beeindruckt. Doch wir haben auch gute Freunde wiedergesehen, und das Stadtfest zum St.-Blasius-Tag ist lohnenswert. Für mich persönlich war das ebenfalls ein sehr guter Besuch. Ich konnte nach meiner Operation im vergangenen Jahr erstmals auf der Stadtmauer von Dubrovnik spazieren gehen. Der Blick auf Altstadt und Landschaft – das ist schon ein tolles Erlebnis.


Konzerte

7. bis 9. März

Bad Homburger Gitarrenseminar Schlosskirche International angesehene GitarrenKünstler, die in diesen Tagen in der Musikschule der Vhs Bad Homburg talentierte Gitarristen in Seminaren, Workshops und Meisterkursen unterrichten, treten auch bei öffentlichen Konzerten auf. Freitag, 7. März, 19.30 Uhr: Das bulgarische Kaltchev

Guitar Duo, eines der weltweit besten, preisgekrönten Gitarren-Duos, das häufig auch mit internationalen Symphonieorchestern auftritt, spielt Werke von Bach, Piazzolla, de Falla und anderen. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 10,00 €. Samstag, 8. März, 19.30 Uhr: Das Gitarrenensemble der

Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie die Solisten Christopher Brandt und das Duo Kvaratskhelia treten auf. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Vivaldi, Villa-Lobos, Kancheli und Piazzolla. Das von Helmut Österreich geleitete Gitarrenensemble besteht in wechselnder Besetzung seit zehn Jahren. Es tritt bei Festivals auf und pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Solisten. Sein Repertoire umfasst sämtliche Epochen der Musikgeschichte, der Schwerpunkt liegt jedoch bei zeitgenössischer Originalliteratur. Der Gitarrist Christopher Brandt gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Gitarrenmusik. Für seine kompositorischen Arbeiten erhielt er Auszeichnungen, Preise und Stipendien. Sie umfassen genreübergreifend Solowerke, Orchesterwerke und Musiktheater. Christopher Brandt ist Professor für Gitarre und Methodik an der Frankfurter Musikhochschule. Die aus Georgien stammenden Brüder Nick und David Kvaratshkelia, Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, beeindrucken immer wieder durch die gelungene Verbindung ihrer individuellen Interpretationen von Gitarrenmusik unterschiedlicher Epochen mit brillanter Spieltechnik in einem virtuosen, einfühlsamen und scheinbar mühelosen Zusammenspiel.

Sonntag, 9. März, 11.30 Uhr: Bei dem Familienkon-

zert „Die Gitarrenfamilie“ spricht und spielt Christopher Brandt. Sein Thema in Wort und Musik umfasst Vihuela, klassische Gitarre, E-Gitarre, Steelstring, E-Bass, Banjo, Doubleneck, Loopstation und Effektprozessoren. Das Programm reicht von Josquin Desprez bis Led Zeppelin. Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €. Sonntag, 9. März, 17.00 Uhr: Abschlusskonzert der Teilnehmer aus den Meisterkursen und Ensemble-Projekten. Eintritt frei. Eintrittskarten sind bei der Vhs-Musikschule, Tel. 06172-23009, erhältlich. www.badhomburger-gitarrentage.de.

Samstag, 8. März, 11.30 Uhr Schlosskirche

Orgelmatinee Der neue Stipendiat des Kuratoriums Bad Homburger Schloss, Carmenio Ferrulli, widmet die Matinee dem 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach. Er spielt die Fantasie und Fuge c-Moll, die Sonate g-Moll und das Adagio per il Organo d-Moll. Außerdem lässt der Organist das Ricercare a 6 aus dem „Musikalischen Opfer“ von Johann Sebastian Bach erklingen. Eintritt frei.

Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 10,00 €.

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Konzerte

Freitag, 14. März, 19.30 Uhr Schlosskirche

Sonntag, 16. März, 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße

Bad Homburger Schlosskonzerte Musikalische Vesper Preisträgerkonzert Die Wassermusik-Suite von Georg Friedrich Händel, die Sinfonie Nr. 22 Es-Dur „Der Philosoph“ von Joseph Haydn und das Violinkonzert D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart sind an diesem Abend zu hören. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim wird von Ivo Hentschel dirigiert, dem Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013. Als Solistin tritt die junge Geigerin Liv Migdal auf. Sie erspielte sich eine ganze Reihe von Stipendien und kann bereits auf eine lange Reihe von Wettbewerbserfolgen sowie Konzerten auf der internationalen Bühne zurückblicken. Eintrittskarten kosten zwischen 15,00 und 49,00 €.

Die Musikalische Vesper steht unter dem Thema „Eva und Maria – Mütter aller Lebendigen“. Der Frauenchor der Gedächtniskirche und Karin Giel an der Orgel musizieren Werke von J.S. Bach, Haydn, Rheinberger und Dvořák. Eintritt frei. Mittwoch, 12. März

Evgenia Rubinova Klavierkonzert abgesagt!

Gekaufte Karten können an der jeweiligen Verkaufstelle zurückgegeben werden.

Rhein-Main-Festspiele

Dr. Paulus Christmann † Die angekündigten Rhein-Main-Festspiele finden nicht statt. Ihr Initiator und künstlerische Leiter, Dr. Paulus Christmann, verstarb am 31. Januar überraschend im Alter von nur 42 Jahren. Dr. Christmann, Dirigent der Deutschen Philharmoniker und Direktor der Frankfurter Singakademie, ist dem Bad Homburger Publikum nicht zuletzt durch die großartigen Konzerte mit den Deutschen Philharmonikern im Kurtheater zum Jubiläum „100 JAHRE Bad Homburg“ 2012 sowie im Herbst 2013 bekannt. Mit den Rhein-Main-Festspielen, die jedes Jahr stattfinden sollten, wollte er dazu beitragen, seine Heimatregion kulturell zu vernetzen. Bis auf die beiden Konzerte in der Alten Oper Frankfurt sind die Veranstaltungen in der Region abgesagt worden – auch die vier in Bad Homburg: das Klavierkonzert mit Evgenia Rubinova, der Auftritt des Duos Dong West im Speicher Bad Homburg, die Festspielnacht und das Abschlusskonzert in der Erlöserkirche. Bereits verkaufte Eintrittskarten werden zurückgenommen.

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Sonntag, 16. März, 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Nacht-Stücke Harfenkonzert mit dem Trio Crépuscule Das Trio Crépuscule, entführt in der Abenddämmerung (crépuscule, frz.) zu einem romantischen Stelldichein in die Gärten rund um Paris zu Anfang des 19. Jahrhunderts. An einem Fenster brennt noch Licht: Zoé de la Rue, eine noch wenig bekannte Komponistin, schreibt für ihr Instrument, die Harfe, ein Nocturne, begleitet von einem Naturhorn. Nacht-Stücke sind das Thema des Konzertes mit Anne Sophie Bertrand, Harfe (Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters), Elisabeth Krause-Stephan, Violine, und John Stobart, Horn und Alphorn. Anhand des „Trio Concertant“ für Harfe, Naturhorn und Violine von Johann Sebastian Demar, der 1788 nach Paris auswanderte, wird eine historische Harfe der Gebrüder Érard vorgestellt. Diese ist noch in der alten Bauform gestaltet, als Einpedalharfe. Sie wurde 1799 in Paris gebaut und ist in der Ausstellung „Homburger Pracht“ ausgestellt. 1811 erfand Sébastien Érard die heute noch gebräuchliche Doppelpedalharfe. Elias Parish Alvers entwickelte für sie völlig neue Spieltechniken. Neben seiner Serenade sowie der berühmten nächtlichen „Méditation“ aus der Oper „Thaïs“ von Jules Massenet wird auch das auf dem Alphorn geblasene Abendlied „Chant de Soir“ des Schweizer Komponisten Jean Daetwyler zu hören sein. Eintrittskarten zu 5,00 €, ermäßigt 2,50 €, sind nur im Gotischen Haus erhältlich.


Konzerte

Samstag, 22. März, 17.00 Uhr Sonntag, 23. März, 17.00 Uhr Schlosskirche

Bad Homburger Kammerorchester

Konzert unter der Leitung von Horst Schönwälder

Nach der einleitenden Don-Quichotte-Suite von Georg Philipp Telemann (1681-1767) folgt die Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate (1844-1908). Sarasate ist der Inbegriff des mediterranen Geigenvirtuosen im späten 19. Jahrhundert, komponierte außerdem selbst und bereicherte das Violin-Repertoire um einige technische Bravourstücke, wie eben die Carmen-Fantasie. Sarasate erfasste den Reiz von Bizets Melodien, die er in ein Feuerwerk aus inspirierten Passagen und lang ausgesponnenen Melodiebögen verwandelte. Maria Schönwälder, die seit ihrem vierten Lebensjahr Violinunterricht erhält, ist die Solistin dieses technisch anspruchsvollen Stücks. Daran schließt sich Joseph Hadyns (1732-1809) Sinfonie B-Dur Nr. 35 an. Obgleich seinerzeit als „Unterhaltsmusik“ eingestuft, waren die besonders anspruchsvollen Horn-Partien im ersten Satz dafür verantwortlich, dass das Werk selten öffentlich aufgeführt wurde. In dem Konzert B-Dur für Chalumeau, einem Holzblasinstrument, von Johann Friedrich Fasch (1688-1758) ist als Solistin Elke Weikmann zu hören, die das Bad Homburger Kammerorchester nicht nur mit ihrer Klarinette, sondern auch mit der Bratsche unterstützt. Das Konzert schließt mit dem Komponisten Anton Rösler (17501792), der sich Antonio Rosetti nannte, und dessen Sinfonie Nr. 39 in g-Moll. Rosettis Musik wurde seinerzeit in einem Atemzug mit der von Haydn und Mozart genannt und weitaus häufiger gespielt; wahrscheinlich waren sie leichter aufzuführen und zu verstehen. Auch die Sinfonie Nr. 39 ist kurzweilig und voller Details.

Freitag, 28. März, 19.30 Uhr Schlosskirche

Meisterpianisten: Norie Takahashi und Björn Lehmann Bad Homburger Schlosskonzerte – Benefizkonzert zugunsten von World Vision Das zweite Konzert in der neuen Reihe „Meisterpianisten“, die Hans-Werner Joerg ins Leben gerufen hat, gestalten Norie Takahashi und Björn Lehmann mit Kompositionen von Franz Schubert, Maurice Ravel und Igor Strawinsky. Die 1978 in Japan geborene Pianistin studierte zunächst an der Musikhochschule in Tokio und wechselte nach ihrem Diplom im Jahr 2000 in die Klasse von Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin. Dort studierte auch Björn Lehmann, der in Köln geboren wurde und dessen Repertoire von den großen Klassikern der Klavierliteratur bis zur musikalischen Avantgarde reicht. Norie Takahashi und Björn Lehmann sind Preisträger bekannter Wettbewerbe. Sie gaben zahlreiche Konzerte und musizierten mit Orchestern nicht nur in Deutschland und europäischen Ländern, sondern auch auf anderen Kontinenten. Eintrittskarten zu 25,00 €.

Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, bei Tourist Info + Service im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720, E-Mail tourist-info@kuk.badhomburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de, erhältlich.

Eintrittskarten zu 10,00 €, Schüler und Studenten 6,00 €. Louise 3 / 2014 |

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K URko n z e r t e

Traditionell erholsam .

Kurkonzerte im März 2014

Kurensemble unter der Leitung von Momcilo Mihajlovic Ort: Orangerie im Kurpark, 15.00 Uhr sonntags 14.30 Uhr

Entdecken Sie unser exklusives Wellnessangebot in den prachtvollen Räumen des historischen Kaiser-Wilhelms-Bades. Entspannen wie Könige. Kaiser-Wilhelms-Bad im Kurpark 61348 Bad Homburg v. d. Höhe geöffnet täglich 10 – 22 Uhr Telefon 061 72 - 178 31 78 info@kur-royal.de

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Samstag

01. März

Kurkonzert

Sonntag

02. März

Kurkonzert

Montag

03. März

Spielfrei

Dienstag

04. März

Kurkonzert

Mittwoch

05. März

Kurkonzert

Donnerstag

06. März

Paul-Ehrlich-Klinik Landgrafenstraße (16.00 Uhr)

Freitag

07. März

Kurkonzert

Samstag

08. März

Kurkonzert

Sonntag

09. März

Kurkonzert

Montag

10. März

Spielfrei

Dienstag

11. März

Kurkonzert

Mittwoch

12. März

Kurkonzert

Donnerstag

13. März

Wicker Klinik Kaiser-Friedrich-Promenade (15.30 Uhr)

Freitag

14. März

Kurkonzert

Samstag

15. März

Kurkonzert

Sonntag

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Kurkonzert

Montag

17. März

Spielfrei

Dienstag

18. März

Kurkonzert

Mittwoch

19. März

Kurkonzert

Donnerstag

20. März

Klinik Dr. Baumstark Viktoriaweg 18 (16.00 Uhr)

Freitag

21. März

Kurkonzert

Samstag

22. März

Kurkonzert

Sonntag

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Kurkonzert

Montag

24. März

Spielfrei

Dienstag

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Kurkonzert

Mittwoch

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Kurkonzert

Donnerstag

27. März

Paul-Ehrlich-Klinik Landgrafenstraße (16.00 Uhr)

Freitag

28. März

Kurkonzert

Samstag

29. März

Kurkonzert

Sonntag

30. März

Kurkonzert

Montag

31. März

Spielfrei

Änderungen vorbehalten

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s p e i c he r

Donnerstag, 13. März

Duo Dong West Hölderlin lebt in China Dieses Konzert, das im Rahmen der Rhein-MainFestspiele stattfinden sollte, ist wegen des Todes von Dr. Paulus Christmann abgesagt worden – siehe KONZERTE auf Seite 22. Gekaufte Karten können an der jeweiligen Verkaufstelle zurückgegeben werden. Freitag, 14. März, 20.00 Uhr

Andrea Schroeder Chansonrock Where the wild oceans end „Eine ebenso verträumte wie bedrohliche Musik mit einer fast traurigen Grundhaltung“, attestiert die Süddeutsche Zeitung Andrea Schroeder und fühlt sich sogar an Patti Smith und Nick Cave erinnert. Das Berliner Abendblatt beschreibt ihre „beschwörende und einfühlsame Musik mit charismatischer Stimme“. Seit einigen Jahren arbeitet Andrea Schroeder eng mit dem skandinavischen Musiker und Songwriter Jesper Lehmkuhl (Farmen) zusammen. Sie entwickelten ihre Musik weiter, stets tief in düster sinnlich-melancholischer Stimmung, im Ausdruck erweitert mit episch-kraftvollen Rockelementen. Das Debutalbum von Andrea Schroeder, „Blackbird”, produziert von Chris Eckman, erschien 2012. Hintergründige Musik, tief und betörend. Das zweite Album folgt 2014. 25,00 € | 21,00 € (mit eingeschränkter Sicht).

Freitag, 21. März, 20.00 Uhr

Till Brönner & Dieter Ilg Jazz Till Brönner (Trompete, Flügelhorn) und Dieter Ilg (Kontrabass) – zwei Genies an ihren Instrumenten treffen sich zum kreativen Stelldichein. Blind vertrauen sich die beiden Musiker, die seit vielen Jahren zusammen spielen. Die seltene Konstellation im Duo verspricht ein melodienreiches, virtuoses, kompromissloses Spiel. Eine intensive und einzigartige Begegnung.

Donnerstag, 27. März, 20.00 Uhr

Claudia Carbo Latin Jazz Ein Frühlingsabend, um von New Orleans, Brasilien, Argentinien und Kuba zu träumen: Claudia Carbo, die Latin-Jazz-Diva mit peruanischen Wurzeln singt das komplette Spektrum des Latin-Jazz. Ihre Improvisationskunst, ihre wandlungsfähige Stimme und ihre Authentizität machen sie seit Jahren zur gefragten Künstlerin führender Jazzclubs. Mit beeindruckender Leichtigkeit wechselt sie von einem Genre zum nächsten, vom Englischen ins Portugiesische oder Spanische, vom Bolero zur Dramatik des Tango bis zur schwingenden Leichtigkeit des Bossa Nova. Sie drückt jedem Song ihren ganz eigenen Stempel auf. Begleitet wird Claudia Carbo vom versierten Jazzer und Gitarristen Felix Heydemann und von Johannes Schaedlich, einem der besten Jazzbassisten Deutschlands. Eintritt: 21,00 € | 18,00 € (mit eingeschränkter Sicht).

Eintritt: 38,00 € | 35,00 € (mit eingeschränkter Sicht).

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EngliSchE KirchE

Samstag, 1. März, 20.00 Uhr

Erste sahne Faschingssamstag

Partyband ist die richtige bezeichnung, denn mit ihrem Mix aus der ersten sahne der letzten Jahrzehnte der Popmusik mischen sie noch jedes Fest richtig auf. und nicht nur schlager und neue deutsche Welle, sondern auch Oldies, disco- und rockmusik, die ordentlich „ab-

Dienstag, 11. März, 20.00 Uhr

Anny Hartmann – ist das Politik oder kann das weg?

geht“, werden präsentiert. Zur 5. Jahreszeit kommen natürlich die Karnevalshits noch dazu. Wer die Jungs aus dem rhein Main-Gebiet (immerhin zwei ehemalige bad Homburger dabei) einmal beim Laternenfest erlebt hat, weiß: Hier wird gefeiert, bis der „König von Homburg“ kommt, denn dieser eigene Kulthit darf bei keinem Auftritt fehlen. Eintritt: 13,00 €, ermäßigt 10,00 €; stehplatz. www.falsche70er.de

die klassischen nachrichten driften immer mehr in den boulevard ab, und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden. Worüber lohnt es, sich aufzuregen? Was sind die wahren ungerechtigkeiten? Anny Hartmann bringt Licht ins dunkel und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmanövern. sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und grundsympathisch. Obwohl ihre inhalte betroffen machen und berühren, überrascht sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit, mit Herz und Verstand, mit ironie und geistesbelebender Frische. Anny Hartmann wagt es, den Mächtigen auf die Zehen zu treten. Mit ordentlicher Wut im bauch erlegt sie reihenweise große Tiere in Politik und Wirtschaft, mit Fachwissen und sprachwitz zeigt sie Missstände auf. Mit scharfem blick und Pointen, die mal fein- und mal großkalibrig sind, zeigt die Kabarettistin, wie lustig Politik sein kann. Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €. www.annyhartmann.de

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EngliSchE KirchE

Mittwoch, 12. März, 19.00 Uhr

Tschechoslowakisches Kammerduo Konzertpodium

der tschechische Geiger Pavel burdych und die slowakische Pianistin Zuzana berešová gründeten das Tschechoslowakische Kammerduo 2004 in brünn. die beiden Musiker sind regelmäßig Gäste von Musikfestivals in deutschland, Österreich, Tschechien und der slowakei. sie traten unter anderem in Großstädten wie rom, Paris, seoul, Lissabon, bukarest, sofia, Athen, Wien, belgrad, budapest, Prag und bratislava auf. die erste Cd wurde im Mai 2012 vom Verlag des rundfunks Prag veröffentlicht. bei diesem Konzert spielt das duo Werke von dvořák, Haydn, Franck, brahms, reger, richard strauss und schumann.

Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €. www.komorniduo.com

Donnerstag, 13. März, 20.00 Uhr

sir Elton John´s greatest Hits Donovan Aston: „one piano – one voice“

donovan Aston begeistert das Publikum mit viel Gefühl in der stimme und versierten Fingern am Flügel. unter anderem spielt er Klassiker wie „Candle in the Wind“, „Your song“, „rocket Man“ und „Can you feel the Love tonight“ und viele andere Hits aus der Feder eines der größten Musiker unserer Zeit – sir elton John. Zwischen den einzelnen stücken gibt es immer wieder Hintergrundinformationen zu ihrer entstehungsgeschichte. Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €. www.donovanaston.de Louise 3 / 2014 |

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Englische Kirche

Samstag, 15. März, 19.30 Uhr und Sonntag, 16. März, 17.00 Uhr

Der Lügner

Studio-Bühne Bad Homburg Nach anspruchsvollen Dramen in den vergangenen Spielzeiten dürfen sich die Zuschauer in diesem Jahr von Carlo Goldonis Komödie „Der Lügner“, einem Meisterwerk der Commedia dell’arte, verzaubern lassen. Spielwitz, Leichtigkeit und Tempo machen den Charme dieses Lustspiels aus, der auch durch sommerleichte Fantasiekostüme unterstrichen wird. Die Inszenierung hält sich inhaltlich und sprachlich exakt an Goldonis Vorlage: Lelio, der Erzlügner, versteht es meisterhaft und mit Charme, die Liebeshuldigungen, die der schüchterne Florindo seiner geliebten Rosaura heimlich darbringt, für sich in Anspruch zu nehmen. Auch seinem eigenen Vater (Pantalone) sowie dem Vater des Mädchens (Dottore) und dem Liebhaber von Rosauras Schwester Beatrice (Ottavio) tischt er nichts als Lügen über seinen bisherigen Lebenswandel auf. Fast gelingt es ihm, Rosaura für sich zu gewinnen. Doch ein Heiratsversprechen, das er einer früheren Geliebten in Rom gegeben hat, zwingt ihn zur Umkehr. Sein ganzes Lügengewebe bricht zusammen. Was nun? Eine weitere Aufführung findet am Samstag, 22. März, um 19.00 Uhr in der Erlenbach-Halle in Ober-Erlenbach statt. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 9,00 €.

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Donnerstag, 20. März, 20.00 Uhr

Nora Gomringer und das Wortart-Ensemble Wie klingt es, wenn fünf A-cappella-Könner die Texte einer Dichterin vertonen, die noch so lebendig ist, dass sie Einspruch erheben könnte? Wie nähert man sich Texten an, die aus der Mündlichkeit kommen und nun auf fünf Notenzeilen gehoben werden sollen? Die Sängerinnen Lena Sundermeyer, Anne Munka, Hannah Ginsburg und die Sänger Lars Ziegler und Christoph Mangel summen, verdichten und swingen die lebhaften Texte der Lyrikerin Nora Gomringer (Kulturpreis Deutsche Sprache, Joachim-Ringelnatz-Preis) und das Publikum kann hören bis zum Staunen. Eintritt: 18,00 €, ermäßigt 15,00 €. www. wortartensemble.de

Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 0 6172 - 178  3710, im Bahnhof, Tel. 0 6172 - 178  3720, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069 -13  40  400 oder www.frankfurt-ticket.de erhältlich


Veranstaltungs-Überblick März 2014 Bitte heraustrennen und an die Pinnwand hängen!

Kurseelsorge Pfarrerin Beatrice Fontanive evangelische Seelsorgerin, Tel. 0160-84 55 683 ev.kurseelsorge.badhomburg@web.de

Kurkonzerte Die Termine finden Sie auf Seite 24

Stadtführung am 1., 7., 8., 14., 15., 21., 22., 28. und 29. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

kurparkführungen am 1., 11. und 25. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Kaiser-Wilhelms-Bad mit Besichtigung der Russischen Kirche Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

Geschichte und Geschichten über die Tannenwaldallee am 15. März, 10.00 Uhr Treffpunkt: Tannenwaldallee Nr. 6 (Villa Teves) Teilnahmegebühr: 5,00 €, Kurgäste 2,50 € Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Ticket, erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof

Prunk und Prominenz auf der Promenade am 22. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Kaiser-Friedrich-Promenade 7 Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

15. bis 30. März Galerie Artlantis krass – Schülerarbeiten Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr bis 23. März Museum im Gotischen Haus Homburger Pracht Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, So. 10.00-18.00 Uhr bis 31. Mai StadtBibliothek Martina Rovena Czeran – Malerei Di., Do., Fr. 11.00-18.00 Uhr, Mi. 15.00-18.00 Uhr, Sa. 11.00-14.00 Uhr bis Sommer 2014 Central-Garage Männer, Mythen und Motoren Mi. bis So. 12.00-16.30 Uhr

Ausstellungen Botanische Führung am 4. März, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Führung durch den Kurpark (nur bei schöner Witterung) Teilnahme kostenlos

Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof am 8. März, 10.00 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Rathaus Teilnahmegebühr: 5,00 €, Kurgäste 2,50 € Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Ticket, erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof

Horex Museum Raritäten aus dem Hause Horex Mi. 10.00-14.00 Uhr, Sa., So. 12.00-18.00 Uhr Landgrafenschloss Führungen: Di. bis So. 10.00-17.00 Uhr, letzte Führung 16.00 Uhr Römerkastell Saalburg Di. bis So. 9.00-18.00 Uhr 16. März bis 9. Juni Sinclair-Haus Reisenotizen – Barbara Klemm und Johann Wolfgang Goethe Di. 14.00-20.00 Uhr, Mi. bis Fr. 14.0019.00 Uhr, Sa. und So. 10.00-18.00 Uhr 5. bis 30. März Kulturzentrum Englische Kirche Maria Dimitriou – Begegnungen Sa. und So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen bis 9. März Galerie Artlantis Gudrun Sibbe, Paulina Heiligenthal Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.0018.00 Uhr

Italienische Schuhmode für Damen und Herren Bad Homburg Schwedenpfad 2 (am Kurhaus) Tel. 0 61 72 / 2 65 74 96


Veranstaltungs-Überblick März 2014

1.

Sa | 16.00 Uhr Landgrafenschloss Die verschwundene Brosche der Prinzessin Elizabeth für Kinder ab 7 Jahren 19.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Brave 2014 Marillion Fan Treffen 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Erste Sahne Faschingssamstag

3.

Mo | 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Limesweg, Saalburg-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 15 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

4.

Di | 19.30 Uhr StadtBibliothek Gustave Flauberts „Madame Bovary“ Lesung von Elisabeth Edl

5.

Mi | 13.28 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, Goldgrube, Restaurant Taunusblick (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

7.

Fr | 14.00 Uhr Römerkastell Saalburg Altertum für Ältere Führung 19.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Danceclub Die Discoparty für 12- bis 15-Jährige 19.30 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Gitarrenseminar Kaltchev Guitar Duo 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Dubrovnik Symphonie Orchester Benefizkonzert zugunsten des Kroatischen Minen-Centers

8.

Sa | 11.30 Uhr Schlosskirche Orgelmatinee 14.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Stöbertag Bad Homburg im Ersten Weltkrieg 14.30 Uhr, 15.15 Uhr und 16.00 Uhr Lesung aus Feldpostbriefen 19.30 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Gitarrenseminar Gitarrenensemble der Musikhochschule Frankfurt, Christopher Brandt, Duo Kvaratshkhelia

20.00 Uhr Kurtheater Die Muschelsucher Theaterstück nach dem Roman von Rosamunde Pilcher

19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Jazz-Jamsession

6.

So | 11.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche Bücherflohmarkt

Do | 15.30 Uhr Ev.-Freikirchliche Gemeinde Sei einfach Du! Mitmachkonzert für Klein und Groß 16.15 Uhr StadtBibliothek Bilderbuchkino Freunde fürs Leben 19.30 Uhr Ev. Gemeindehaus Gonzenheim Ist Moslem gleich Moslem? Vortrag von Dr. Kai Merten

9.

11.30 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Gitarrenseminar Familienkonzert „Die Gitarrenfamilie“, Christopher Brandt 17.00 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Gitarrenseminar Abschlusskonzert der Teilnehmer

10.

Mo | 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Rundwanderung zum SandplackenRestaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 20.00 Uhr StadtBibliothek Die Bewahrung der Schöpfung Trialog-Veranstaltung

11.

Di | 19.30 Uhr Kurhaus Bad Homburg von A-Z Lichtbildervortrag von Heidi Delle 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf Im Land der Frühaufsteher und Rügen im Winter Filmclub Taunus Bad Homburg 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Ist das Politik, oder kann das weg? Kabarett mit Anny Hartmann

12.

Mi | 13.28 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, König-Wilhelms-Weg, Bleibeskopf, Hirschgarten-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Glücksritter Kindertheater 19.00 Uhr KongressCenter Wege zur Gesundheit Vortrag von Bernhard Diehm, Bad Homburg Kneipp-Verein Bad Homburg 19.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Tschechoslowakisches Kammer Duo Konzertpodium 20.00 Uhr Kurtheater Evgenia Rubinova Klavierkonzert - abgesagt!


Veranstaltungs-Überblick März 2014

13.

Do | 15.00 Uhr Landgrafenschloss Die Welt der Götter – Der Olymp im Schloss Führung 16.15 Uhr StadtBibliothek Spaß unter der Palme Der Tag, an dem Louis gefressen wurde 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Duo Dong West Weltmusik / Jazz - abgesagt! 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Donovan Aston Sir Elton John´s Greatest Hits

14.

Fr | 19.30 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Schlosskonzerte Preisträgerkonzert 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Andrea Schroeder Where the wild oceans end

15.

Sa | 15.00 Uhr Landgrafenschloss E-Mail für dich. Briefe früher und heute für Kinder ab 8 Jahren 19.30 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Der Lügner Studio-Bühne 19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Metal/Hardcore-Konzert

16.

So | 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Trio Crépuscule: Nacht-Stücke Harfenkonzert 17.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Der Lügner Studio-Bühne 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche Musikalische Vesper

17.

Mo | 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, am kalten Wasser, Hirschgarten-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

18.

Di | 20.00 Uhr Kurtheater Dance RheinMain Jant-Bi, Germaine & Patrick Acogny (Senegal) Afro-dites, Kaddu Jigeen

19.

Mi | 13.28 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, Saalburg (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Kling, kleines Ding Musikalische Performance, ab 2 Jahren 19.30 Uhr Klink Dr. Baumstark Japan Vortrag von Horst Liebelt 19.45 Uhr KongressCenter Adelbert von Chamisso – ein Leben zwischen den Kulturen Verein für Geschichte und Landeskunde

20.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Buchstabenkino Findus zieht um 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Nora Gomringer und das Wortart Ensemble

21.

Fr |19.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Jam Session 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Till Brönner & Dieter Ilg Jazz

20.30 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Ludwig Two young friday

22.

Sa | 14.00 Uhr Römerkastell Saalburg Latein lebt! Führungen, getrennt für Kinder und Erwachsene 17.00 Uhr Schlosskirche im Landgrafenschloss Bad Homburger Kammerorchester Konzert 19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Pur Schauspiel auf Farsi und Deutsch, ab 12 Jahren

23.

So | 17.00 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Kammerorchester Konzert

24.

Mo | 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Pfahlgraben, Fuchstanz (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 20.00 Uhr | Kurtheater Alle sieben Wellen Schauspiel von Daniel Glattauer

25.

Di | 19.30 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Die Kurstadt als UNESCO-Welterbe Vortrag von Oberbürgermeister Michael Korwisi 20.00 Uhr Kurtheater Alle sieben Wellen Schauspiel von Daniel Glattauer

26.

Mi | 13.28 Uhr Stadtbus Nr. 5 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Saalburg zum Herzberg (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei


Veranstaltungs-Überblick März 2014

15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Das Rotkäppchen Grimms Märchen als Lichtspiel, ab 4 Jahren 19.30 Uhr StadtBibliothek Das Ungeheuer Lesung von Térezia Mora

27.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Happy Palmtree Green 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Ski-King Band Covermusik 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Claudia Carbo Latin Jazz

28.

Fr | 19.30 Uhr Schlosskirche im Landgrafenschloss Bad Homburger Schlosskonzerte Meisterpianisten Norie Takahashi, Björn Lehmann

15.00 Uhr Kurtheater Spätlese Komödie von Folke Braband Volksbühne Bad Homburg

31.

Mo | 12.57 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Hohemark, Restaurant Waltraut (Kaffeepause), Gotisches Haus Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 19.30 Uhr Institut für Ost-West Medizin Keine Pizza im Nirvana Ernährung in der Tibetischen Medizin

Änderungen vorbehalten. Alle Termine sind auch im Internet abzufragen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de Kartenvorverkauf: Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178-3710 bis -3713 Fax 06172 / 178-3719 tourist-info-kurhaus@kuk.badhomburg.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 10.00 - 14.00 Uhr Tourist Info + Service im Bahnhof Am Bahnhof 2 61352 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178-3720 und -3721 Fax 06172 / 178-3729 tourist-info-bahnhof@kuk.badhomburg.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 08.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.30 - 14.30 Uhr

20.00 Uhr Landgrafenschloss Zur blauen Stunde Führungen

29.

Sa | 20.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Literatur im Kreuzverhör Ratespiel mit Peter Härtling und hr2-Kultur 20.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Mitternachtsspiel Die lange Nacht des Spiels

30.

So | 13.00 Uhr Sinclair-Haus Reiselust Familientag

Der neue Katalog ist Da. Louisenstr. 123 · 61348 Bad Homburg 06172 271580


Englische Kirche

Donnerstag, 27. März, 20.00 Uhr

Ski-King-Band

Freitag, 21. März, 20.30 Uhr

Ludwig Two

Der Ski ist rastlos. Ski ist vielseitig. Und Ski ist VollblutMusiker – mit einer großen Leidenschaft für Johnny Cash und Elvis. Ski ist kein Imitator, er ist Entertainer. Mit unzähligen Live-Shows in den vergangenen 20 Jahren als Musiker hat er sich einen Namen bei Fans von Country, Rock’n’Roll und Psychobilly-Musik gemacht und erfindet sich dabei immer wieder neu. Ski wird in Portland in Oregon (USA) geboren und zieht die ersten 17 Lebensjahre von einer amerikanischen Stadt in die nächste. Bei der Armee gemeldet, geht er schließlich nach Deutschland – und legt sich dort nicht nur sein erstes Tattoo zu, sondern verlagert auch gleich seinen Wohnsitz hierher. Nürnberg wird von nun an sein neues Zuhause sein. Hier klemmt er sich in seiner Bar „Soho“ auch selbst hinter das Mikro, um Elvis „In the Ghetto“ zu interpretieren.

young friday

Eintritt: 15,00 €, ermäßigt 12,00 €.

Ein bekannter Soziopath gibt dieser Band ihren Namen. Und sein mysteriöses Ableben passt perfekt zum Titel des 2012er Debütalbums „Heads under Water“. Man denkt, das bayrische Hinterland besteht aus Lederhosen, Blasmusik und Bierfesten? Zumindest nicht nur, denn Ludwig Two klingen so gar nicht nach dem 700-SeelenDorf, in dem ihre Version von Gitarrenrock und Synthiepop entsteht. Oder haben Städter nur ein falsches Bild von der Dorfjugend? Jedenfalls wurden drei der vier Jungs in Sandersdorf und Umgebung geboren und aufgezogen, um sich 2003 zwischen einer katholischen Kirche und einer Scheune zu treffen und reinzuhauen. Alles wurde gespielt. Nach vielen Jahren Austro-Pop auf Faschingsbällen, NDW und den Beatles begannen sie, einen eigenen Stil zu entwickeln. Dass der gleich so einschlägt, dass LaBrassBanda sie mit auf Tour nimmt und TOTO seinen Hut vor der Vorband zieht, hätte man ja eigentlich ahnen können.

www.ski-king-entertainment.com

Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 5,00 €; Stehplatz. www.ludwigtwo.com

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A u ss t e l l u n g e n

Johann Wolfgang von Goethe, Villa Medici

16. März bis 9. Juni, Sinclair-Haus der ALTANA-Kulturstiftung, Dorotheenstraße Ecke Löwengasse

Reisenotizen Reisenotizen Fotografien von Barbara Klemm und Zeichnungen von Johann Wolfgang Goethe

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D

ie Frankfurter Pressefotografin Barbara Klemm kreuzte auch die Wege Goethes und fotografierte Motive, die der Dichter gezeichnet hatte. Über 60 ihrer Bilder, von denen sie einen Teil eigens für diese Ausstellung aufnahm, stehen über 50 Grafiken Goethes gegenüber und offenbaren trotz der künstlerischen Eigenarten beider Werkgruppen teilweise verblüffende Äquivalenzen. Die hier vorgestellten Zeichnungen Goethes entstanden auf seinen zahlreichen

Reisen und Wanderungen sowie während seines Alltags in Frankfurt und Weimar. Barbara Klemm, deren Werk als Künstlerin weite Beachtung findet, ist den Spuren Goethes gefolgt. Im Nebeneinander von Zeichnung und Fotografie treten augenfällig Parallelen in der Bildauffassung zutage. Gleichzeitig stützt der Vergleich die ästhetischen Eigenheiten der Medien, die jeweils auch als zeitgeschichtliche Dokumente wirkten und wirken.


A u ss t e l l u n g e n

Barbara Klemm, Villa Medici

Barbara Klemm, 1939 geboren, war von 1970 bis zu ihrer Pensionierung 2005 Redaktionsfotografin der FAZ. Daneben erschienen ihre Fotografien in zahlreichen Büchern, Wochenzeitungen und Magazinen. Die Schwerpunkte liegen auf Motiven aus der Politik und des Feuilletons, ihre Bilder decken ein weites Spektrum der Pressefotografie ab. Herausragende Themen in dem Oeuvre sind Portraits, Landschaften und die kulturellen Eindrücke von Reisen. Ihre durchweg in Schwarz-Weiß fotografierten Bilder fallen durch einen ausgewogenen, oft subtil gewählten Bildausschnitt auf. Barbara Klemm ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste, des Orden Pour le Mérite und Honorarprofessorin an der Fachhochschule Darmstadt.

Vernissage: Sonntag, 16. März, um 11.00 Uhr. Barbara Klemm wird anwesend sein. Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 bis 20.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €, Familienkarte 12,00 €. Mittwochs Eintritt frei. Begleitprogramm: Sonntags: Führungen um 11.15 Uhr. 4,00 € zzgl. Eintritt. Dienstags: 18.30 Uhr „Kunst am Abend“, Führung und Kunstgespräch bei einem Glas Rotwein. 4,00 € zzgl. Eintritt. Sonntag, 30. März, 13.00 bis 17.30 Uhr: Familientag „Reiselust“. Eintritt: 7,00 € Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre frei. www.altana-kulturstiftung.de

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A u ss t e l l u n g e n

Galerie Artlantis bis 9. März

in optima forma

Gudrun Sibbe und Paulina Heiligenthal

15. bis 30. März

krass

Arbeiten aus weiterführenden Schulen des Hochtaunuskreises Nachdem die Künstler der Galerie Artlantis sich im vergangenen Jahr des Themas „ohne Worte“ angenommen hatten, interpretieren Schülerinnen und Schüler aus 17 weiterführenden Schulen des Hochtaunuskreises es nun aus der Sicht ihrer Generation. Die mit einem Wettbewerb verbundene Ausstellung zeigt Werkserien, die im Kunstunterricht aller drei Altersstufen entstanden sind. Zum einen soll mit dem Konzept der engagierte Kunstunterricht, zum anderen die öffentliche Wertschätzung junger Kunst in den Schulen nachhaltig gefördert werden. Eine Jury aus renommierten Fachleuten wird die besten Arbeiten für die Vergabe von Preisen auswählen. Die Ausstellung wird vom Hochtaunuskreis und der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung, Stiftung für Kunst und Kultur im Hochtaunuskreis unterstützt.

Gudrun Sibbes Bestreben in der Malerei und ihren Skulpturen ist es, die für sie optimale Form zu finden. Losgelöst von den Gegenständen und Eindrücken, die sie beeinflussen, entstehen eigene Formen. „Es ist ein Weg, emotional auf die Welt zu reagieren, ohne sie zu kopieren. Die Schichten, die den Bildern Tiefe und pulsierende Lebendigkeit verleihen, sind im Laufe der Zeit entstanden, bis der Zeitpunkt kam, an dem das Gemälde wie eine Geschichte zu Ende war, vordergründig aber nur für Gudrun Sibbe, für den Betrachter geht die Geschichte weiter“, erklärt Ruxandra-Maria Jotzu. Das wichtigste Rohmaterial der Fotografie ist das Licht, fallend auf Silberhalogenide, dort ein latentes Licht erzeugend, sagt Paulina Heiligenthal. Dessen Wirkung löst Gefühle aus, lässt Sinnlichkeit zu und steht als Metapher für das Leben. Es sind die Licht- und Gegenlichtseiten, die der Flüchtigkeit des Moments in der Schöpfung Dauer verleihen, die gelebte Emotion näher, deutlicher, in optima forma einzufangen versuchen und zur Sichtbarmachung verhelfen. Näher und ausdruckstärker als die Wirklichkeit.

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Eröffnung am Freitag, 14. März, um 20.00 Uhr durch Landrat Ulrich Krebs. Es spielt die Band „Colours unplugged“ der Musikschule Friedrichsdorf unter Leitung von Kambiz Yaghmaei. Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6 Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei. www.galerie-artlantis.de


A u ss t e l l u n g e n

bis 23. März Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Homburger Pracht

Die Sammlung der Familie Eric Leonhardt

Die letzten „Pracht“-Tage: Kunsthandwerk in Silber, Porzellan oder Glas, Möbel sowie Grafiken, Gemälde und Miniaturen aus der Privatsammlung zeugen von der Verbindung des Landgrafenhauses Hessen-Homburg mit dem russischen, englischen und preußischen Hof und kleinen deutschen Herrscherhäusern. Die Objekte stammen von bekannten deutschen und europäischen Künstlern des 17. bis 19. Jahrhunderts. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Führungen auf Anfrage, Tel. 06172-37618, E-Mail: museum@bad-homburg.de. Eintritt: 2,00 € Erwachsene (ermäßigt 1,00 €), Kinder bis 14 Jahre sind frei.

5. bis 30. März Kulturzentrum Englische Kirche

Maria Dimitriou – Begegnung Die Darstellung des Menschen – die Figur im Raum – nimmt eine zentrale Rolle in den Acryl- und Ölbildern von Maria Dimitriou ein. Sie positioniert ihre „Statisten“ in klar definierte (Lebens)-Räume und komponiert mit narrativer Dichte lebendige, stimmungsvolle Bildszenen. Selbst in Räumen, in denen der Mensch nicht sichtbar ist, ist er in seiner Abwesenheit dennoch wahrnehmbar. Dynamisches Treiben in Städten, geheimnisvolle Begegnungen in Bars, Gruppenbilder sowie Einzelporträts – es sind allesamt ausdrucksstarke Persönlichkeitsstudien. Sein oder Schein? Im scheinbar Realen verbirgt sich ein subjektiver Charakterzug. Ihre Menschendarstellungen sind das Vorbild einer positiven Geisteshaltung, einer Attitüde. Sie sind das Abbild einer Gefühlswelt. Sie sind die Reflexion einer eigenen emotionalen Bildkultur. Sie sind auch eine Erinnerung; ein Schein der Vergangenheit und Vergänglichkeit: „Einem Bildhauer gleich modelliere ich einen bestimmten Moment einer Mimik und Gestik. Der Mensch, eingefangen in seinen geheimnisvollen Gedanken und Träumen, auf sich selbst zurückgeworfen, offenbart sich durch seine Sinnlichkeit in einer idealisierenden Schönheit. Meine Porträts sind nicht allein ein reales Abbild, sie tragen eine weitreichende Symbolik in sich.“ Vernissage: Mittwoch, 5. März, 19.00 Uhr. www.maria-dimitriou.de

bis 2. März Kulturzentrum Englische Kirche

Sven Leu – Der Weg eines Malers Sven Leu malt ausschließlich mit feinsten Ölfarben auf Holz. Seine Inspiration schöpft er vor allem aus der Natur. Oftmals reich gefüllt, sind seine Bilder meist zurückhaltend und von sanfter Tiefe. Der Maler wuchs in einem künstlerischen Umfeld in Bad Homburg auf und lebt heute in Nieder-Erlenbach. www.SvenLeu.de

Kulturzentrum Englische Kirche, Ferdinandsplatz Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen. Samstags und sonntags 11.00 bis 14.00 Uhr bei freiem Eintritt.

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A u ss t e l l u n g e n

bis Ende März Heimatstube Ober-Erlenbach, Am Alten Rathaus 9

bis 31. Mai StadtBibliothek, Dorotheenstr. 24

Martina Rovena Czeran

Josef Baumann (1877-1963)

Malerei

Die Bilder von Martina Rovena Czeran beeindrucken durch intensive und starke Farben. Stellt sie Figuren einzeln oder in Gruppen dar, dann entstehen charakteristische Bilder, bei denen eine präzise Gestaltung erkennbar ist. Subtil wie die künstlerische Umsetzung ist die kritische und humorvolle Note, die ihre Arbeiten kennzeichnet. Martina Rovena Czeran, die seit 1996 in Ausstellungen vertreten ist, wurde in Hamburg geboren und studierte nach einer Ausbildung zur Fotografin Architektur in Darmstadt und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main. Sie lebt in Usingen-Kransberg und ist Mitglied des Künstlervereins Artlantis.

Noch bis Ende März kann die Ausstellung über Josef Baumann, seine bahnbrechenden Erfindungen in der Süßmosterei und die Lehr- und Versuchsanstalt in Ober-Erlenbach besichtigt werden. Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 15.00 bis 17.00 Uhr und nach telefonischer Anmeldung, Dr. Joachim Ziegler 06172-451688, Ursula Endermann 06172-451200. Eintritt frei. www.heimatstube-obererlenbach.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr. Eintritt frei.

bis Sommer 2014, CENTRAL GARAGE, Niederstedter Weg 5

Männer, Mythen und Motoren Historische Renn- und Sportwagen

Das Oldtimer-Museum wartet mit einer ganzen Reihe von Raritäten auf, darunter der Benz-Spezialtourenwagen, der 1910 mit der Startnummer 38 an der Prinz-Heinrich-Fahrt teilgenommen hatte. Ihr Ziel war die Promenade in Bad Homburg. Erst vor einem Jahr konnte die originalgetreue Restaurierung beendet werden. Der Wagen ist einer von nur zwei erhaltenen und hat seinen Platz bei Mercedes-Benz Classic gefunden. Für die Prinz-HeinrichFahrt 1910 waren zehn Tourenwagen gebaut worden. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 12.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt frei; um eine Spende für einen guten Zweck wird gebeten. www.central-garage.de

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A u ss t e l l u n g e n

bis September Horex Museum, Horexstraße 6

Raritäten aus dem Hause Horex –

Motorräder und seltene Motoren

Zündapp Citation, Columbus Regina, Rebell und Horex Parilla – das sind die Namen der Motorräder, mit denen das Bad Homburger HorexWerk bis 1960 auf dem schwieriger gewordenen Markt Fuß zu fassen suchte. Diese und andere Seltenheiten, etwa so genannte Stationärmotoren, sind im Horex-Museum ebenso zu sehen wie frühe Zeugnisse der Mobilität. Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 2,50 €, ermäßigt 1,00 €. Bad Homburger Schulklassen und Inhaber des Bad Homburg-Passes frei.

26. bis 29. März Einkaufszentrum Louisen Arkaden, Louisenstraße

25 Jahre Foto Jost Bad Homburg Die Fotografie hat einen unglaublichen Wandel erlebt, ist spätestens mit der Erfindung der Smartphones zu einem Werkzeug für jedermann geworden. Nie war es so einfach, jederzeit zu fotografieren und das Bild sogar gleich zu veröffentlichen. Dennoch: Fotografie ist nach wie vor künstlerisches Medium sowie Kommunikationsmittel und lebt vor allem von der Passion und Planung. Ingrid Jost-Freie legte vor 25 Jahren die Meisterprüfung des Fotografenhandwerks ab und eröffnete im selben Jahr ihr Fotostudio, das sich heute in der Ludwigstraße befindet. Zum Jubiläum zeigen die Louisen Arkaden eine dreitägige Kunstausstellung mit einem Querschnitt ihres Schaffens. Kleine und große Fotografien, auf unterschiedlichen Materialien sind zu sehen. Nicht nur als Tribut an die Zeit, sondern ob der Fülle des Materials auch Fotobücher und Großbildschirme. Dass Fotografie fasziniert und begeistert, soll von den Besuchern auch live erlebt werden. Anhand eines Blumenstraußes kann jeder seinen Fotomoment festhalten. Unter all denjenigen, die ihr Foto an die Louisen Arkaden mailen, werden zehn Preise verlost. Zusätzlich werden den Schöpfern der drei originellsten Blumenstrauß-Fotos professionelle Fotoshootings von Ingrid Jost-Freie geschenkt.

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Young louiSE

Samstag, 1. März, 16.00 Uhr Landgrafenschloss

Donnerstag, 6. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Die verschwundene Brosche der Prinzessin Elizabeth

Bilderbuchkino

Kinder ab 7 Jahren werden zu schlossdetektiven

Zusammen mit sonja streitbürger M.A. suchen die Kinder die brosche der Prinzessin elizabeth. ein entdeckerbogen führt auf die richtige spur und lüftet das Geheimnis. Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €, Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de

für Kinder ab Kindergartenalter „Freunde fürs Leben“ von Florence seyvos: der kleine Tyrannosaurus ist allein, weil er alle seine Freunde gefressen hat. ein Glück, dass die Maus Mollo auftaucht. Eintritt frei.

Mittwoch, 12. März, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Glücksritter

Kindertheater: Musik für Weltumarmer, Luftgitarrenspieler, Muthasen und sternestauner Donnerstag, 6. März, 15.30 Uhr Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Sodener Straße 18

sei einfach Du!

Mitmachkonzert für Klein und Groß mit Mike Müllerbauer

Wer bei einem Konzert vor allem ans Zuhören denkt, der hat Mike Müllerbauer noch nicht kennengelernt. der 36-Jährige gibt „Mitmach-Konzerte“ und präsentiert dabei freche christliche songs mit Herz und Köpfchen, viel Groove und Lebensfreude und animiert dabei charmant und unwiderstehlich Alt und Jung zum Mitmachen. Viele seiner teils selbst geschriebenen Lieder handeln von der dankbarkeit gegenüber Gott, vom Vertrauen und von dem Glück, von Gott im Alltag begleitet zu werden. begleitet wird der Künstler von Andreas doncic (Gesang, Keyboard und saxophon). Gemeinsam feuern sie eine kreative bühnenshow ab. Eintritt frei.

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Kristian rufert aus Ahrensberg beschreibt seine einstellung zum beruf so: Als ich sechs Jahre alt war, habe ich zu meiner Mutter gesagt: „Wenn ich erwachsen bin, dann möchte ich Musiker werden.“ Meine Mutter hat geantwortet: „schön, mein Junge, aber beides geht leider nicht.“ erwachsenwerden, da habe ich immer drauf gepfiffen. und Musik mache ich noch heute jeden Tag! und zwar für Weltumarmer, Luftgitarrenspieler, Muthasen und sternestauner – also für Leute wie mich und dich! Mit im Programm hat Kristian rufert den sommerhit „ich geh nackig rein“, begleitet von hawaiianischen ukulele-Klängen. es rockt der Muthase mit verzerrter e-Gitarre und Muhmäh-Musik erzählt zur akustischen Gitarre, wie Frank der stier ein rockstar wurde. ungewöhnliche instrumente wie Maultrommel, djembe und Kazoo sind auch mit am start und können ausprobiert werden. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 uhr.


Young louiSE

Donnerstag, 13. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Mittwoch, 19. März, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

spaß unter der Palme

Kling, kleines Ding

Vorlesen und Basteln, ab 4 Jahren

Musikalische Performance, ab 2 Jahren

„der Tag, an dem Louis gefressen wurde“ von John Fardell: der kleine Louis wird von einem schluckser verschlungen, doch seine große schwester sarah bleibt ganz cool und nimmt die Verfolgung auf.

sind steine unsere stummen begleiter? Wie kann unser erfindergeist sie in spielgefährten, baustoffe und Musikinstrumente verwandeln? drei Menschen begegnen sich in einer steinlandschaft. Jeder entdeckt neues auf seine Art. die eine sieht Ordnung im scheinbaren Chaos, der andere hört den Klang der steine. Zunächst vorsichtig ziehen sie sich gegenseitig in ein spiel faszinierender ideen und Töne. Aus dem Zufall wird eine idee, aus der idee wird ein Plan, der Gestalt annimmt. ein kleines musikalisches steinreich erzählt über die Materie, von ihren regeln und der Freiheit des spiels. Am ende sind die Kinder eingeladen, ihre eigenen Wege und ideen zu finden und sie zum Klingen zu bringen.

Eintritt frei.

Samstag, 15. März, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

E-Mail für dich. Briefe früher und heute Kinderprojekt ab 8 Jahren mit Architektin Ruxandra-Maria Jotzu

Wer weiß heute noch, wie lange in früheren Zeiten die beförderung eines briefes dauern konnte, warum umschläge versiegelt werden mussten und wie man sich ohne briefmarken behalf? Anhand von Originalhandschriften und vielen requisiten werden diese und mehr Fragen geklärt. Anschließend wird Tinte gekocht und mit Gänsefedern geschrieben. Kinder 12,00 €, Erwachsene 15,00 €, Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de

Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 uhr.

Donnerstag, 20. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Buchstabenkino

für Kinder ab Grundschulalter

„Findus zieht um“ von sven nordqvist: Pettersson ist etwas genervt von Findus, da dieser die Angewohnheit hat, bereits um vier uhr früh putzmunter in seinem bett zu hüpfen. etwas muss geschehen, aber was?

© virinaflora - fotolia

Eintritt frei.

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Young louiSE

Samstag, 22. März, 19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Donnerstag, 27. März, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

starke stücke im E-Werk: Pur

Happy Palmtree

schauspiel auf Farsi und Deutsch, ab 12 Jahren 20. internationales Kinder- und Jugendtheaterfestival Rhein-Main Auf der einen seite: Vor langer Zeit, irgendwo in Asien. ein bauer kehrt nach 40 Tagen aus dem Kloster in seinen Alltag zurück. Auf der anderen seite: Heute. Überall. ein Junge spielt an seinem PC und spielt und spielt. Plötzlich durchdringen sich beide ebenen, der bauer ist eine Figur im Computerspiel, doch er will nicht einfach mitspielen. Grandioses schauspiel, für das Mahdi Farshidi sepehr aus dem iran, verantwortlich für Text, regie und spiel, auf dem Kinder- und Jugendtheaterfestival in Hamedan, iran, als bester darsteller 2013 ausgezeichnet wurde.

Vorlesen und Basteln in englischer sprache, ab 4 Jahren „Green“ von Laura Vaccaro seeger: Wie viele Arten gibt es von der Farbe „Grün“? es gibt das satte Grün eines Waldes an einem Frühlingstag und viele, viele mehr. Eintritt frei.

ostern in der Kinderkunstschule Frankfurter Landstraße 83

Samstag, 29. März, 10.00 bis 12.30 Uhr:

Eintritt: 5,00 €, schüler und studenten 3,00 €.

Töpferworkshop Hasen und Küken, ab 7 Jahren, Kosten 39,00 € inkl. Material und brennen.

Mittwoch, 26. März, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Filzkurs Osterhasen in eierschalen, ab 7 Jahren, Kosten 35,00 € inkl. Material.

Das Rotkäppchen

14. bis 17. April, jeweils 9.00 bis 14.00 Uhr:

Sonntag, 6. April, 11.00 bis 14.00 Uhr:

Grimms Märchen als Lichtspiel, ab 4 Jahren

Ferien-Töpferworkshop Verrückte Hühner, ab 7 Jahren, Kosten 175,00 €. 21. bis 25. April, jeweils 9.00 bis 14.00 Uhr:

Ferien-Workshop indien, die geheimnisvolle Welt der Farben und bilder, 6 bis 14 Jahre, Kosten 170,00 €. informationen und Anmeldungen unter Tel. 06172-942390 oder E-Mail fantasie@kinderkunstschule-hg.de.

die Lichtmagier von united Puppets verlegen „rotkäppchen“ in eine Glühbirnenwunderwelt, in eine Puppenspielbühne aus dem Geiste des elektrobaukastens. Großes Gespür für kindliche darstellungs- und erzähltraditionen verbindet sich darin mit modernem soundund illuminationsdesign. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 uhr.

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Young louiSE

Samstag, 1. März, 19.00 Uhr

Samstag, 8. März, 19.30 Uhr

Brave 2014

Jazz-Jam session

Marillion Fan Event

spielen – improvisieren – Zuhören

Für Freunde der verschnörkelten Außenseitermusik, der melodischen Gitarrensoli und des schwermütigen und anspruchsvollen singsangs. ein Abend von Fans für Fans der Marillion-Family. um 20.00 uhr wird als Highlight des Abends der Konzertfilm „brave Live 2013“ von der letztjährigen Convention in Port Zelande aufgeführt.

Eintritt frei.

Eintritt frei. Samstag, 15. März, 19.30 Uhr

Metal/HardcoreKonzert

Mit den bands And We Fall, Rustycrown und Imperfections. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €.

Freitag, 7. März, 19.00 Uhr

DanceClub – Hut-Party die disco-Party für 12- bis 15-Jährige. Eintritt: 1,50 € inkl. Getränkegutschein. Freitag, 21. März, 19.00 Uhr

Jam session im E-Werk Für Hobby-Musiker, Anfänger, semi-Profis, bands mit Lust auf einen Kurzgig, für alle, die Lust haben, gemeinsam zu spielen und zu improvisieren, die neue Musiker und bands treffen wollen und für alle, die einfach nur zuhören möchten. instrumente und Kabel sind mitzubringen, PA, Verstärker und drums stehen zur Verfügung. Eintritt frei. Samstag, 29. März, 20.00 Uhr

Mitternachtsspiel spieltrieb ausleben? das geht im e-Werk mit der gut sortierten sammlung von brett- und Gesellschaftsspielen. egal ob Klassiker oder neuentdeckungen von der letzten spielemesse, hier kann alles ausprobiert werden. spaß haben, nette Leute treffen, gemütlich im Café zusammen sitzen und vor allem: spielen! Eintritt frei.

Jugendkulturtreff E-Werk Wallstr. 24, Bad Homburg v.d.Höhe www.e-werk-hg.de, www.kulturtreff.info www.kulturtreff-ewerk.de info@e-werk-hg.de, Tel. 0 61 72 - 2 11 37

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M i t t e n i n B a d homb u r g

Fasching, 1. bis 4. März

Karneval für Kinder Was den Großen recht ist, darf auch den Kleinen nicht verwehrt werden – nach den abendlichen, närrischen Fremdensitzungen der letzten Wochen kommen nun die Kinder-Karnevalisten zum Zug. Fantasievoll kostümiert, stürmen sie in den ersten März-Tagen die Bad Homburger Narhallas. Beim Club Humor können sie am Samstag, 1. März, ab 14.11 Uhr bei der KinderFremdensitzung die lustigen Geschichten der HoppelPoppel erleben. Zu Spiel und Spaß lädt der HCV traditionsgemäß ins Kurhaus ein. An vier Tagen, von Samstag, 1. März, bis Dienstag, 4. März, geht dort die Post ab. Beginn ist jeweils um 15.11 Uhr. Am Faschingsdienstag, 4. März, wird wie immer auch in Kirdorf „uff de Bach“ gefeiert, in diesem Jahr mit der Heiterkeit. Der närrische Umzug mit Faschingsprinzessin Saskia I. und ihrem Hofstaat startet um 14.11 Uhr. Anschließend lädt der Club Humor zum bunten Treiben in das Bürgerhaus ein. Auch am anderen Ende der Stadt, in Gonzenheim, geht es hoch her. Dort empfängt ab 15.11 Uhr

die Freiwillige Feuerwehr im Vereinshaus die kleinen Indianer, Cowboys, Katzen, Feen, Clowns, Piraten und Prinzessinnen.

VORSCHAU Samstag, 5. April, 20.00 Uhr

11. Bad Homburger Musiknacht Live-Musik und Spaß in über 20 Cafés, Bars und Restaurants. Über 20 Musiker und Bands lassen es so richtig krachen. Wer da nicht in Tanzlaune kommt ist selbst schuld! Einlass ab 19.00 Uhr. Eintritt: 9,50 € im Vorverkauf in allen teilnehmenden Lokalen, 9,50 € zzgl. Vorverkaufsgebühr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und 12,00 € an der Abendkasse.

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SCHÖNsein. Injektion. Perfektion. Diskretion. Frisches, natürliches Aussehen – ganz ohne Skalpell: › Botulinumtherapie › Faltenunterspritzung › Lippenkonturierung Überzeugen Sie sich selbst davon, dass umfassende Fachkompetenz in der ästhetischen Medizin zu fairen Konditionen möglich ist.

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casino lounge

Anspruchsvolles Wohnen und Leben ...

Das Freitag-Programm 7. März, 22.00 Uhr: Lucky Ladies Night mit DJ Roy Lemos. 14. März, 22.00 Uhr: Lucky Ladies Night mit DJ Halbi. 21. März, 22.00 Uhr: Lucky Ladies Night mit DJ K.C. & Warm Up. 28. März, 20.00 Uhr: hr1-Dancefloor Party mit DJ Thorsten Mathieu (Eintritt 7,00 €).

... in Bad Homburg. ■ ■

Das Samstag-Programm

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1 - 3 Zi. Komfort-Wohnungen Betreutes Wohnen Sicherheit durch Komplettservice rund um die Uhr

1. März, 22.00 Uhr: Loungemix mit DJ K.C. & Warm Up. Fasching in der Spielbank: Kostümierte Gäste werden mit einem Glas Sekt begrüßt. Um 1.00 Uhr wird das schönste Kostüm prämiert. 8. März, 22.00 Uhr: Partytunes mit DJ A.N.D.Y. 15. März, 22.00 Uhr: Clubparty mit Ken Cold 22. März, 22.00 Uhr: Loungemix DJ Dino. 29. März, 22.00 Uhr: Just 90s mit Video-DJ Peter Baur.

Info-Nachmittag an jedem ersten Sonntag im Monat, um 15:00 Uhr!

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Der Eintritt in die CasinoLounge ist – außer bei Sonderveranstaltungen – kostenlos. Jeden Sonntag 15.00 bis 19.00 Uhr

GDA-Gruppe: 11x in Deutschland

Tea & Dance

An den Sonntagnachmittagen – am 2. März fröhlich karnevalistisch – wird in der CasinoLounge Party gefeiert: mit den Hitklassikern aus vier Jahrzehnten zum Tanzen und mit Kaffee- und Kuchen-Hits: Kaffee + Kuchen + Glücksjeton im Wert von 2,00 € für nur 4,20 €. Außerdem wird ein Abendessen im Restaurant Crystal verlost. Eintritt frei.

Gratis-Beratun g: 0800 5590111

Alle Freiheiten fürs Alter. Mit Pflege aus einer Hand.

Erstklassig pflegen, selbstbestimmt leben. Mit unserer „Pflege aus einer Hand“ bieten wir Ihnen immer die passende Form der Betreuung. Bei Ihnen zuhause oder bei uns im Stift.

François-Blanc-Spielbank Kisseleffstr. 35 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 0 61 72 / 17  01 - 0 www.casino-bad-homburg.de

Wir bieten Ihnen: ■

Der Zutritt zur Spielbank und zur CasinoLounge ist ab 18 Jahren erlaubt. Einlass nur mit einem gültigen Personalausweis. Damit Glücksspiel nicht zur Sucht wird: Beratung unter Tel. 06172/60080.

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Stationäre Pflege

Ambulante Dienste

Gymnasiumstraße 1 - 3 · 61348 Bad Homburg Telefon 06172 891-0 · www.gda.de

Ein Haus der GDA-Gruppe


L a n d g r a fe n s c h l oss

Donnerstag, 13. März, 15.00 Uhr

Die Welt der Götter – Der Olymp im Schloss Figuren aus den antiken Sagen wie Medusa, Herakles oder Antigone sind im Schloss allgegenwärtig. Jede dieser Gestalten hatte früher eine bestimmte Bedeutung. Die Themenführung mit Architektin Ruxandra-Maria Jotzu auf dem Schlossgelände und im Englischen Flügel taucht tief in die Geschichten der Sagenwelt ein. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen im Louissaal weiter über das Thema auszutauschen. Eintritt: 15,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Freitag, 28. März, 20.00 Uhr

Zur blauen Stunde Das Schloss lädt zu einem romantischen Abend ein: Nach einem Sektempfang werden die Schlosskirche und die Familiengruft der Landgrafen besucht. Es folgt ein kleines Dinner-Büfett im Louissaal, woran sich eine Führung durch den Englischen Flügel anschließt. Den Abschluss bildet ein Glas Wein wieder im Louissaal. Eintritt: 30,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 148 oder info@schloesser.hessen.de

Sonntag, 30. März, 10.00 bis 13.00 Uhr

Künstlerwerkstatt

Kreativkurs für Erwachsene

Unter Anleitung von Katharina Cranz – Künstlerin, Kunstpädagogin und Kunsthistorikerin – werden Impressionen vom Schloss zunächst zeichnerisch und dann als Tiefdruck (Kaltnadel) umgesetzt. Eintritt: 25,00 € inkl. Material. Anmeldungen bei Katharina Cranz, Tel. 0175-1833776 oder k@cranz.info.

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RÖ M E R K A S T E LL S AAL B URG

Freitag, 7. März, 14.00 Uhr

Altertum für Ältere

Führung durch das Kastell für Senioren und Gehbehinderte Etwa 30 Minuten dauert die Führung durch das Kastell, anschließend gibt es beim Kaffeetrinken in der Taberna weitere Informationen zum Leben in römischer Zeit.

Kosten: 10,00 € inkl. Eintritt, Führung, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. Teilnahme nur nach Anmeldung bis eine Woche vorher.

Samstag und Sonntag, 15. und 16. März, 9.00 bis 16.00 Uhr

Schöne Bänder und Borten In diesem zweitägigen Kurs für Anfänger und Teilnehmer mit Vorkenntnissen lernen die Teilnehmer ein geniales Websystem kennen, bei dem die Kettfäden durch eine bestimmte Anzahl von 4-Lochbrettchen laufen. Neben der Herstellung eines Gürtels mit Hilfe unterschiedlicher Techniken und Muster gibt es Spannendes und Wissenswertes aus dem Alltagsleben der Römer bei einer Kastellführung und dem Anprobieren der römischen Tracht.

Samstag, 22. März, 14.00 Uhr

Latein lebt!

Führungen, getrennt für Erwachsene und Kinder (ab 8 Jahren) – ca. 45 Minuten Latein lebt … und umgibt uns auf Schritt und Tritt. Es bedarf keiner Lateinkenntnisse, um bei dieser Führung seine „Muttersprache“ mit anderen Augen zu sehen und zu erfahren, wo die „Pille“ und die „Penne“ ihren Ursprung haben. Kosten: 2,00 € Erwachsene, 1,00 € Kinder, zzgl. Eintritt.

Kosten: 100,00 € inkl. Eintritt, Material, Mittagessen mit Getränk, Kaffee und Kuchen; Anmeldungen bis 2. März.

Anmeldungen Sofern Anmeldungen erforderlich sind, werden diese unter Tel. 06175-93740 (Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr) oder E-Mail: info@saalburgmuseum.de entgegengenommen. Öffnungszeiten: täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr. Eintrittspreise (regulär): Erwachsene 5,00 €, ermäßigt 3,50 €; unter 6 Jahren frei, 6 bis 18 Jahren 3,00 €; Familien 10,00 €, Inhaber der Familienkarte Hessen 7,50 €.

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A la Carte

STEIGENBERGER

benbuhler? Nein, er findet eine viel bessere Lösung. „Minna Magdalena“ ist ein schwangeres Dienstmädchen. Im moralinsauren Haushalt des Professors und seiner Frau eine Katastrophe. Außerdem mit ungeahnten Folgen.

Freitag, 7. März, 19.30 Uhr

DinnerMusical „My Fair Lady“ Ein Kellnerinnen-Musical mit kühlem Witz und feurigen Hits. Der Vizedirektor des Hotels Gidot hat zur Gründungsfeier seines exklusiven Clubs geladen. Kein Wunder also, dass nur die besten vier Kellnerinnen gewählt wurden, um seine hochkarätigen Gäste mit Köstlichkeiten zu verwöhnen. Es kann eigentlich nichts mehr schiefgehen…

75,00 € inkl. 3-Gang-Menü. Einlass ab 19.00 Uhr. Reservierungen 06172-181 641 Kaiser-Friedrich-Promenade 69-75

Maritim Samstag, 8. März, 18.30 Uhr

79,00 € inkl. 4-Gang-Menü. Einlass ab 19.00 Uhr.

Es äppelt in Bad Homburg

Freitag, 7. März, 18.30 Uhr

An diesem Abend dreht sich alles um das Stöffche. Nach einem Glas Pompsecco zur Begrüßung wird ein Menü in vier Gängen rund um den Apfelwein serviert.

Flaschenwein & offene Küche Eintreten in die „Genusslandschaft“! Das Motto des Abends: Flanieren, Anschauen, Anfassen, Zuhören und Schmecken. Party in allen Räumen – das Steigenberger öffnet die Küche, die neue Charly´s stubb und Charly´s bar & bistro und heißt die Gäste zu einem Abend mit moderner, hessischer Kulinarik und hervorragenden, regionalen Weingütern willkommen.

Preis: 35,00 €. Samstag, 22. März, 11.00 bis 13.00 Uhr

FreundinnenFrühstück

48,00 € inkl. Speisen, Getränke und Live-Musik. Samstag, 22. März, 19.30 Uhr

DinnerTheater Fortsetzung der beliebten Theaterabende, präsentiert von der Volksbühne Bad Homburg: eine kurzweilige Kombination aus 3-Gang-Menü und Theater. Diesmal werden zwei

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Einakter von Curt Goetz aufgeführt, der wie kein anderer mit Geist, Witz und Humor die Schwächen der Menschen beschreibt. „Hund im Hirn“ handelt von einem Mann, der den Verdacht hat, dass seine Frau ihn betrügt. Erschießt er seinen Ne-

For Ladies only: ein ausgiebiges Frühstück inklusive Kaffeespezialitäten, Prosecco, Säften und frisch gebackenen Waffeln unter Freundinnen. Das Highlight ist eine Make-up-Beratung von einem Profi. Danach stehen Schwimmbad und Sauna des Maritim kostenfrei zur Verfügung. Preis: 22,00 €. Reservierungen unter 06172-660 140.


Adel ua t Cs ca hes rte Ä p p e l w o i t he a t e r

Golfhaus Restaurant

Samstag, 1., 8., 15. und 22. Februar 20.00 Uhr

Freitag, 21. März, 19.00 Uhr

Die große Urlaubsshow

Zauber-Dinner – Magie à la carte Preisgekrönte Zauberkunst und kulinarische Genüsse: Solide Gegenstände lösen sich in Luft auf, wandern oder verwandeln sich. Unfassbare Zufälle treten ein, Gedanken werden gelesen. Zehn Euro werden zu hundert, ein Tisch schwebt frei in der Luft – plötzlich scheint alles möglich. 78,00 € inkl. Begrüßungscocktail, Drei-Gänge-Menü und Zaubershow. Reservierungen 06172-182903 oder 06196-654803 Mail: info@golfhaus-restaurant.de Kaiser-Friedrich-Promenade 84a www.golfhaus-restaurant.de

Rumkugeln in Rimini

Sonntag, 2., 9. und 16. Februar, 18.00 Uhr

Freitag, 21. Februar, 20.00 Uhr

Supermann aus Bodenhaltung

Das Beste aus der hr3-Männerklinik mit Mathias Münch

Im Blaue Böckche

Die Original-BembelShow Donnerstag, 6., 13. und 20. Februar, 20.00 Uhr

Ei Gude wie!

Die neue Hessen-Show Freitag, 14. Februar, 20.00 Uhr

Kann ich mal probeliegen?

Ein Mann geht einkaufen – Solo – Kabarett von und mit Clajo Herrmann

Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg Im Kurhaus, Schwedenpfad 1 www.deutsches-aeppelwoitheater.de Eintrittskarten für „Ei Gude wie“, „Im Blaue Böckche“ und „Rumkugeln in Rimini“: 19,80 €. Erhältlich bei Tourist Info & Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, und im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720. Der Preis für die Gastspiele kann hier erfragt werden. Bei Angabe der Kreditkarte werden die Tickets auch zugesandt. Karten außerdem am jeweiligen Spieltag 90 Minuten vor Showbeginn an der Abendkasse, Tel. 06172-690407.

Römerkastell Saalburg Sonntag, 2. März, 12.00 bis 16.00 Uhr

Römisches Büfett Die Taberna, das Museumscafé der Saalburg, bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, kulinarische Köstlichkeiten aus der römischen Küche zu probieren. Das Büfett umfasst eine Auswahl von Gerichten nach römischen Rezepten. Abgerundet wird das Angebot mit einer Kurzführung durch die Saalburg.

Bad Homburgs Schokoladenseite Feinste Schokoladen und heisse Chili-Schokolade Direkt am Schloss Schulberg 8 Bad Homburg Telefon 06172 9233 -16

Kosten: 16,90 € inkl. Kurzführung und zzgl. Eintritt; Karten im Museumscafé Taberna. Louise 3 / 2014 |

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D i es u n d D a s

Dienstag, 4. März, 19.30 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Gustave Flauberts „Madame Bovary“ Lesung der Übersetzerin Elisabeth Edl Auftakt des Studium generale an der Vhs Bad Homburg, Epoche 19. Jh., 2. Teil Emma Bovary ist eine der faszinierendsten Frauen der Weltliteratur. Sie lebt in der Provinz und träumt von großer Leidenschaft, großer Liebe und großem Leben. Gelangweilt von ihrer Ehe mit dem Landarzt Charles, sucht sie die ersehnten Erregungen bald im Ehebruch, doch sie scheitert an ihrem Verlangen und ihrer Umwelt. Als das Buch 1857 in Frankreich erschien, wurde Flaubert wegen „Unmoral“ der Prozess gemacht. Zugleich begann „Madame Bovarys“ Ruhm als der vollkommenste Roman der Geschichte und Gründungsroman der literarischen Moderne. Elisabeth Edl hat eine Neuübersetzung geschaffen, die zeigt, worin Flauberts unvergleichliche Modernität liegt. Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 6,00 €.

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Donnerstag, 6. März, 19.30 Uhr Ev. Kirchengemeinde Gonzenheim, Kirchgasse 3a

Ist Moslem gleich Moslem? Aleviten und Ahmadiyas als Strömungen im Islam – Vortrag von Dr. Kai Merten, ev. Pfarrer und Privatdozent an den Universitäten Frankfurt und Marburg In unserem Land und auch im Hochtaunuskreis leben seit vielen Jahren Muslime der verschiedensten Richtungen und aus verschiedenen Ländern der Welt. Da ist es wichtig, Grundlegendes zum Islam und seinen Ausprägungen zu erfahren. Denn „den Islam“ gibt es nicht. Dr. Kai Merten, dessen Forschungsschwerpunkte die Türkei, das Osmanische Reich und Äthiopien sind, wird besonders die beiden Islam-Formen Aleviten und Ahmadiyas vorstellen. Der Vortragsabend wird veranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Evangelischen Kirchengemeinde Gonzenheim. Beide Organisationen sehen es als Aufgabe an, über den Islam zu informieren, da ein gutes Verhältnis zwischen Juden, Christen und Muslimen immer wichtiger werde. Eintritt frei.


D i es u n d D a s

Samstag, 8. März, 14.00 bis 17.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Frauen – Männer – Macht Bad Homburg im Ersten Weltkrieg Tag der Archive Unter dem bundesweiten Motto „Frauen – Männer – Macht“ lädt das Stadtarchiv zu einem weiteren „Stöbertag“ ein. Besucher sind an diesem Tag herzlich willkommen, die unter dem Schwerpunkt Erster Weltkrieg zusammengestellten Bestände des Stadtarchivs kennenzulernen und in dem umfangreichen Material zu stöbern. Gezeigt werden u.a. Fotos, Grafiken, Ansichtspostkarten, Bücher, Zeitschriften, Menükarten, Dokumente und Akten, in denen sich der Kriegsalltag in Bad Homburg anschaulich widerspiegelt. Die Kurstadt gewöhnte sich rasch an den Wechsel vom internationalen Fürstenbad zum „deutschen Bad“. Die Kurverwaltung gab sich alle Mühe, den Gästen ein abwechslungsreiches Angebot zu präsentieren. Eine besondere Attraktion war die gute Versorgung mit Lebensmitteln. Die Kurgäste wurden teilweise besser bedacht als die einheimische Bevölke-

Mobilmachung

rung, was zu Unmut führte. Als weiteres Highlight finden um 14.30, 15.15 und 16.00 Uhr Lesungen statt. Der Wirtschaftsinformatiker und Hobby-Militärhistoriker Onno Onneken trägt aus den Feldpostbriefen seines Großvaters vor, der ab März 1915 beim III. Bataillon Füsilier Regiment 80 stationiert war. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung der Kämpfe um Verdun im Zeitraum Februar bis April 1916. Eintritt frei. Louise 3 / 2014 |

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D i es u n d D a s

Dienstag, 11. März, 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf, Stedter Weg

Im Land der Frühaufsteher und Rügen im Winter Sonntag, 9. März, 11.00 bis 15.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße (Unterkirche)

Bücher kiloweise Bei diesem Flohmarkt werden Bücher kiloweise verkauft. Das breitgefächerte Angebot umfasst u.a. Romane, Erzählungen, Lyrik, aber auch Krimis oder Reiseliteratur. Die Veranstalter laden bei Kaffee und Kuchen zum Schmökern, Kaufen und Unterhalten ein. Der Erlös der Veranstaltung fließt der Kirchengemeinde zu. Montag, 10. März, 20.00 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Die Bewahrung der Schöpfung

Welchen Auftrag geben die heiligen Bücher der abrahamischen Religionen? Trialog-Veranstaltung Von den beiden Sätzen aus der Hebräischen Bibel „Gott der Herr … setzte den Menschen in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre“ (Gen. 2, 15) und „Ihr nun, seid fruchtbar und mehret euch, breitet euch aus auf der Erde und herrscht über sie“ (Gen. 9, 17; nach der Sintflut) haben viele Menschen bis heute oft nur den letzten Satz beherzigt. Er hat sie angeblich legitimiert, Herrscher über die Natur zu sein. Daraus ergibt sich die Frage: Welche Handlungsanweisung geben die drei abrahamischen Religionen zum Verhältnis Mensch und Natur? Es informieren und diskutieren: Rabbiner Andy Steiman, jüdischer Vertreter, Dr. Kornelia Siedlaczek, katholische Vertreterin, Haus am Dom, und Prof. Bekim Agai, muslimischer Vertreter, Universität Frankfurt. Die Moderation übernimmt Meinhard Schmidt-Degenhard vom Hessischen Rundfunk. Die Veranstalter sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus, das Katholische Bildungswerk Hochtaunus, das Bezirksamt Hochtaunus, Bad Homburg, sowie die Katholische und Evangelische Kirche Bad Homburg.

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Zwei Reiseberichte von Elfriede und Hans-Joachim Urban, Filmclub Taunus Das „Bilderbuch Deutschland“ führt in das Land der Frühaufsteher, nach Sachsen-Anhalt. In Bad Lauchstädt kurten Schiller, Wagner, Eichendorf und auch Goethe. In Dürenberg befindet sich das längste Gradierwerk Europas, bei Lützen, einer schwedischen Enklave, ein Denkmal für König Gustav II Adolf, der hier 1632 gefallen ist. Von Halle geht es nach Freyburg an der Unstrut, wo Turnvater Jahn geboren wurde. Weißenfels und der Naumburger Dom mit dem ältesten Lettner Deutschlands, Bad Kösen und die Rudelsburg an der Saale sowie das älteste Sonnenobservatorium in Gosek sind weitere Ziele. Der zweite Film führt nach Rügen und zeigt, dass es dort auch im Winter schön und erholsam sein kann. Eintritt frei.


diES und daS

Mittwoch, 26. März, 19.30 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Das ungeheuer

Autorenlesung von Térezia Mora

Mittwoch, 19. März, 19.45 Uhr Kurhaus

ich bin überall fremd

Adelbert von Chamisso (1781–1838) – ein Leben zwischen den Kulturen Vortrag Dr. susanne Mittag, Frankfurt a.M. Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg

die erzählung „Peter schlemihls wundersame Geschichte“ wurde 1814 veröffentlicht und machte ihren Autor Adelbert von Chamisso sogleich berühmt. und doch war es für Chamisso ein weiter Weg vom emigranten aus dem revolutionären Frankreich zum Weltumsegler, vielgelesenen deutschen dichter und geachteten naturforscher in Preußen. der Vortrag von dr. susanne Mittag zeichnet dieses bewegte, unangepasste Leben zwischen den Kulturen nach. und was es mit dem geheimnisvollen Motiv von Peter schlemihls verlorenem schatten auf sich hat, soll auch erörtert werden. Eintritt frei.

Terézia Moras romanheld darius Kopp weiß nicht mehr, wie er weiter existieren soll. denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen. schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte. „das ungeheuer“ wurde mit dem deutschen buchpreis 2013 als bester deutschsprachiger roman des Jahres ausgezeichnet. Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 6,00 €.

sommernachtsbälle: Karten im Vorverkauf sichern!

so beliebt, dass stets ausverkauft! Wer bei den sommernachtsbällen des „bad Homburger sommers“ mittanzen und schwofen möchte, sollte sich eintrittskarten rechtzeitig im Vorverkauf sichern. er beginnt am 2. April bei Tourist info + service im Kurhaus und im bahnhof, Tel. 06172-178 3710 bzw. 06172-178 3720. der eintrittspreis beträgt 5,00 €. Plätze werden nicht reserviert. die bälle finden am samstag, 19. Juli, mit der showband Firebirds und am samstag, 26. Juli, mit der Alpha-band statt. sie beginnen um 19.30 uhr, einlass ist ab 18.30 uhr.

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chapeau

F i t u n d g es u n d

Montag, 31. März, 19.30 Uhr Institut für Ost-West Medizin, Mariannenweg 48

Manchmal stoßen die Mitarbeiter des Städtischen Museums im Gotischen Haus auf zwar nicht besonders wertvolle, aber interessante Stücke – wie auf diesen Pappaufsteller, den sie erst vor kurzem erwerben konnten. Zusammen mit anderen Exponaten zum Homburg-Hut kann er in einer neueingerichteten Vitrine im Hutmuseum angeschaut werden.

Werbung für den Homburg

Keine Pizza im Nirvana Von Nervennahrung, Esslust und Frust aus Sicht der Tibetischen Medizin Das Thema gesunde Ernährung steht heutzutage im Mittelpunkt des Interesses. Es herrscht große Unsicherheit, welche Nahrung überhaupt noch gesund ist und welchen Stellenwert Essen im Alltagsleben haben sollte. Zudem leiden immer mehr Menschen unter einem ungesunden Essverhalten. Wenn die Seele hungert, wird Essen zum belohnenden Beruhigungsmittel. Wie kann Achtsamkeitstraining zu einem bewussten und natürlichen Umgang mit Essen führen? Die Bad Homburger Expertin für Tibetische Medizin, individuelle Ernährungsberatung und buddhistische Achtsamkeitspraxis Sonja Maric zeigt Wege aus dem negativen Kreislauf des emotionalen Essdrangs auf. Anhand von praktischen Beispielen erfahren Interessierte, warum es z.B. nicht das eine gesunde Essen für alle gibt, und wie Essen wieder ein entspannender Teil des Lebens werden kann. Eintritt frei. www.ostwestmedizin.de

Vermutlich in der Zeit zwischen den 1930er und 1950er Jahren machten Hutgeschäfte in ihren Schaufenstern und Auslagen mit dem kleinen Pappaufsteller Werbung für den „Homburg“ genannten Hut. Dieser 1882 vom damaligen Prince of Wales in Homburg vor der Höhe erfundene und hier beim Hutmacher Möckel bestellte Hut hatte zunächst ein hohes, schräges Kopfteil. Mitte der 1910er Jahre wurde dann die neue Form entwickelt, bei der das Kopfteil niedriger und gerade war. Diese neue Form priesen die Wiener Hutmacher – der Homburg war nämlich in ganz Europa modern und populär – mit dem Aufsteller an. PL

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F i t u n d g es u n d

Kur-Royal Aktiv

Der Fitnessclub, der bewegt Kur-Royal Aktiv bewegt. Erstklassige Ausstattung, umfassende Angebote, hoch qualifizierte Mitarbeiter und individuelle Betreuung. Der Fitnessclub im Bad Homburger Kurpark verbindet in exklusiver Weise Sport, Wellness und Gesundheit. Informationen und Anmeldungen zum Probetraining unter Tel. 06172-178 3200. www.kur-royal-aktiv.de

Siddhalepa Ayurveda Kur-Royal Day Spa

Tibetische Massage mit Ohrkerzenmassage Die Besonderheit der Tibetischen Massage liegt in der Berührung. Durch langsames Führen der Hände und sanfte Streichungen werden Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht. Ideal kombiniert mit der Ohrkerzenmassage, sorgt diese durch einen leichten Unterdruck (Kamineffekt) und die durch die Bewegung der Flamme hervorgerufenen Vibrationswellen der Luft für eine sanfte Trommelfell-Massage. Sie hat einen positiven Effekt auf die Reinigung und Belüftung im Ohr-, Stirnund Nasennebenhöhlenbereich.

Shirodara und Gesichtsmassage Der traditionelle Öl-Stirnguss (Shirodara) bewirkt eine tiefe Entspannung des Nervensystems und ist hilfreich gegen Stress, Burnout, Depressionen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Eine sanfte Streichmassage des Gesichts löst Spannungen unter der Haut und dient deren Verjüngung. Durch Stimulierung der Reflexpunkte wird der ganze Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht. Dauer: 50 Minuten. Preis: 60,00 €. Termine für Anwendungen und Konsultationen können am Counter des Kur-Royal Day Spa oder unter 06172-178 3178 gebucht werden. www.siddhalepa-ayurveda.de

Dauer der Anwendung: 60 Minuten. Preis: 65,00 €, 80,00 € inkl. 2 Stunden Verwöhnzeit im Day Spa, 95,00 € inkl. 4 Stunden Eintritt. www.kur-royal.de

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Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda bedeutet „Lebensweisheit“ und bietet Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda ganzheitliche Behandlungstherapien bedeutet gegen:„Lebensweisheit“ und bietet ganzheitliche Behandlungstherapien • Kopfschmerzen gegen: • Rückenschmerzen • Kopfschmerzen • Muskel- und Gelenkschmerzen • •Rückenschmerzen Rheuma und Arthritis •• Muskelundund Gelenkschmerzen Depression Burn-out Rheuma und Arthritis • Bluthochdruck Depression und Burn-out •• erhöhte Cholesterinwerte Bluthochdruck • •Cellulite • erhöhte Cholesterinwerte Lassen Sie sich von unseren Spezia• Cellulite listen aus Sri-Lanka verwöhnen! Lassen Sie sich von unseren Spezialisten aus Sri-Lanka verwöhnen!

betritt Jennifer Teege 2008 die Hamburger Zentralbücherei. Die zweifache Mutter ist glücklich verheiratet, hat einen guten Job und es nach schwerem Start ins Leben „geschafft“. Jennifer wurde 1970 als Tochter einer ledigen deutschen Mutter und eines Nigerianers geboren. Ihre Mutter gibt das Kind bald in ein katholisches Pflegeheim. Mit drei kommt Jennifer in eine Pflegefamilie, die das Kind vier Jahre später adoptiert. Vom Buchcover schaut Teege den Leser selbstbewusst an. Ihr Gesicht ist schmal, das Kinn energisch, der geschminkte Mund bereit zu einem Lächeln. 2008 zieht Teege in Hamburg einen ganz anderen Band aus dem Regal, weil sie das Porträt „einer Frau mittleren Alters“ wiedererkennt. „Nachdenklich“, „angestrengt“, „freudlos“ wirkt das Gesicht zum Buchtitel „Ich muss doch meinen Vater lieben, oder?“ auf sie. Teege hält die Lebensgeschichte ihrer Mutter in den Händen. Monika Göth ist die außereheliche Tochter Amon Göths, jenes sadistischen KZ-Kommandanten, den Spielbergs Film „Schindlers Liste“ weltberühmt machte. Jennifer Teege erzählt ergreifend, weil um Nüchternheit bemüht, welchen Schock diese Erkenntnis auslöste. Als Kind mit dunklem Teint im Bayern der 70er Jahre muss das hoch aufgeschossene Mädchen exotisch gewirkt haben. Wie viele adoptierte

Kaiser-Wilhelms-Bad Kisseleffstraße 45 (Kurpark) 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Kaiser-Wilhelms-Bad Tel. 06172 / 178-31 78 Kisseleff straße 45 (Kurpark) siddhalepa@web.de 61348 Bad Homburg v. d. Höhe www.siddhalepa-ayurveda.de Tel. 06172 / 178-31 78 siddhalepa@web.de www.siddhalepa-ayurveda.de

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F ü r s i e g e l ese n

c h t e e i n e r r g e w i ss e r u n g „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ lautet der Titel der unheimlichen Familienbiografie, die Jennifer Teege über sich und den KZ-Kommandanten Amon Göth schrieb. Von Thomas Neubacher-Riens / Taunus Zeitung

Kinder erzählt sie vom Lebenszweifel, nie „gut genug“ und nie „liebenswert genug“ zu sein. Und doch erreicht Jennifer Teege über ihr Abitur, Aufenthalte in Paris und Israel bis zum Hochschulabschluss in Tel Aviv einen Platz in der bürgerlichen Mitte. Bis sie erfährt, Enkelin eines hingerichteten Massenmörders zu sein. Ihre Autobiografie, behutsam flankiert von erläuternden Texten der Journalistin Nikola Sellmair, ist die Geschichte einer Selbstvergewisserung. In ihrer Lebensmitte beginnt Jennifer Teege eine Reise zu den Orten des Grauens nach Polen, spürt ihren Eltern und Großeltern nach. Sie stellt die mühsam beantworteten Fragen ihres deutschen Lebens neu: Wer bin ich? Woher komme ich? Sind Schuld und das Böse vererbbar? Warum hat mir keiner die Wahrheit gesagt? Was bin ich einer Mutter wert, die mich weggab?

Jennifer Teege: „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ Rowohlt-Verlag 274 Seiten 19,95 Euro.

Teege lädt den Leser zu einem schonungslosen Trip ein, der von Zweifel, Ohnmacht, Scham und Wut über viele kleine Schritte zu Selbstakzeptanz und Versöhnung führt. Nicht primär mit der Ursprungsfamilie, wohl aber mit sich selbst und mit den jüdischen Nachfahren jener Menschen, die Göth und seine Komplizen hinmordeten. Man muss Jennifer Teege für ihr mutiges Buch danken. Und für den Link, den sie im Anhang anführt. Jeder kann recherchieren, was Opa während Krieg und Diktatur trieb. Teege zitiert den Historiker Raul Hilberg: „In Deutschland ist der Holocaust Familiengeschichte.“ Die Täter sind nicht die von Guido Knopp im 45-MinutenFormat inszenierten Fremden, sondern sehr oft die eigenen Verwandten.

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R ä t se l

Der Weg zu den Media-Daten.

Der Gesuchte war einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Von ihm stammen wunderschöne, ästhetische Schwarz-Weiß-Aufnahmen wie „Le Violon d’Ingres“. Eines seiner bekanntesten Werke ist die Fotografie „Noire et Blanche“, die das weiße Gesicht seiner Muse Niki de Montparnasse neben einer schwarzen Maske zeigt.

Wen suchen wir?

1. Preis Zwei Eintrittskarten für den interaktiven Bad Homburg-Krimi „Rotecke“ im Rahmen von Theater light am Mittwoch, 9. April, im Kurtheater.

2. Preis Zwei Vierstundenkarten für die Taunus Therme.

3. Preis Katalog zu Blickachsen 8.

Einsendungen per Postkarte, Fax oder E-Mail an: Kur- und Kongreß-GmbH Tourist Info + Service im Kurhaus 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Fax: 06172-178 3158 E-Mail: info@louise-magazin.de Einsendeschluss: Freitag, 21. März 2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der April-Ausgabe bekanntgegeben. Auflösung des Januar-Rätsels: Wir suchten die Schauspielerin und Tänzerin Marika Rökk (1913-2004). Die Gewinner des Dezember-Rätsels sind: 1. Preis:  Anneliese Feuser, Bad Homburg v.d.Höhe 2. Preis:  Volker Fiederlein, Oberursel 3. Preis:  Falko Fischer, Frankfurt am Main

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IMPRESSUM Offizielle Informationsschrift der Kur- und Kongressstadt Bad Homburg v.d.Höhe Herausgeber: Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d.Höhe Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Redaktion: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3152 Fax 06172-178-3158 Mail: info@louise-magazin.de Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe Rathausplatz 1 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-100-1300 Fax 06172-100 1360 Mail: pressestelle@bad-homburg.de Chefredakteurin: Eva Schweiblmeier Tel. 06033-970283 Fax 06033-970284 Mail: eva.schweiblmeier@t-online.de Vertrieb u. Anzeigen: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3700 Fax 06172-178-3709 Mail: anzeigen@louise-magazin.de IS Anzeigenservice Ingrid Scheidemantel Am Auweg 25 60437 Frankfurt/Main Tel. 06101-42165 Fax 06101-49167 Mail: pnoerig@t-online.de Grafische Gestaltung: Dorothea Lindenberg www.lindisein.de Ralf Dingeldein www.dingeldeindesign.de Produktion: Wesstdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH Kurhessenstraße 4-6 64546 Mörfelden-Walldorf www.wvd-online.de Nächster Redaktionsschluss: 5. März 2013 Titelbild: Alexander Khokhlov, Moskau


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