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Nobis Hotel, Stockholm‘s erste zeitgenössische Luxusbleibe 201 moderne Wohnzimmer auf Zeit Kommen wir von rechts angereist - also vom Hafen her -, streifen wir schon einige große Hotels, die sich im Lauf der Jahrzehnte einen Namen gemacht haben. Wie sie von innen ausschauen, mag ein Vielreisender im Vorauserahnen. Beim zentral gelegenen Nobis Hotel machen die zwei großbürgerlichen Fassaden aus dem 19. Jahrhundert schon was her, aber drinnen kommt alles anders. Kenner der skandinavischen Designszene merken sofort, dass da ganze Arbeit geleistet wurde. Vom schwedischen Stararchitekten-Trio `Claesson Koivisto Rune´ wurde quasi das ganze Haus eingerichtet. Natürlich verzichtete CKR nicht darauf, auch „ihre“ Möbel und Leuchten mitzubringen.

Nach einem vorsichtigen Blick in die Lobby weiß man, dass man hier zu Hause sein könnte. Warme Töne bei den Sitzmöbeln, dezente Beleuchtung, unaufdringliche Teppiche und gut platzierte Pflanzen laden einen zum Bleiben ein. Im Atrium richten wir unseren Blick nach oben (28 m hoch). Wir ahnen bereits, in welcher Zeit das Haus einst gebaut worden war, bevor es zum Hotel umfunktioniert wurde.


Nun aber rasch eingecheckt und hinauf ins Zimmer! Ja, hier können wir uns wohl fühlen, alles ist modern und doch urgemütlich. Die Betten sind ungewöhnlich hoch, haben aber Komfort zum kurzen Sitzen und erst recht zum langen Schlafen. Alles ist mit Bedacht ausgesucht und niveauvoll.

Das Bad ist hier keine Nasszelle, sondern großzügig bemessen, sodass sich hier sogar locker zwei bewegen könnten. Aber bewegen wollen wir uns ja eher in der Stockholmer Innenstadt! Gleich um die Ecke geht es schon los. Saubere Galerien, trendige Boutiquen, chice Restaurants und natürlich Designshops mit ausgefallenen, aber schlichten Wohnaccessoires. Das gefällt!

Zum Abendessen im Hotel steht das italienische Restaurant „Caina“ oder eben das Bistro daneben zur Auswahl an. Wir entscheiden uns für das einfachere und bemerken, dass es ein wahrer Citytreff ist. Einheimische zu beobachten ist auch ein Touristikthema. Unseren Digestif trinken wir dann noch an der „Gold Bar“. Schwedischer Wodka bei Kerzenschein versteht sich…


Das Frühstück wird dann im Restaurant serviert. Das Buffet ist eine Mixtur aus Italien und Schweden, wobei uns gerade die heimischen Fischschmankerln am meisten zusagen. Ein herzliches Buon Appitito! hören wir vom sardischen Chefkoch, der sich eben kurz blicken lässt.

Schließlich genießen wir in der grandiosen Lounge des Nobis Hotels nochmals den schwedischen Lebensstil, bevor es mit einem Seufzer wieder Richtung Heimat geht.

www.nobishotel.se

© Wolfgang G. Külper

Nobis Hotel, Stockholm  

A modern and luxury hotel suprises with state of the art design and a grandious lobby hall.