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Samstag, 9.00 – ca. 16.00 Uhr

Samstag, 21.30 Uhr

Sonntag, 18.00 Uhr

6. JULI

6. JULI

7. JULI

Geschichten, Musik, Bilder Auf den Spuren von Persönlichkeiten und ihren Zeugnissen durch das Freiamt. Mit Barock- bis Zigeunermusik.

Judith Keller, Schauspielerin, Geigerin Klaus Rohrmoser, Regisseur Jürg Wyttenbach, Hund Compagnia Due Clowns casalQuartett Peter Schlier, Kontrabass

Maximilian Hornung, Violoncello Shani Diluka, Klavier CHAARTS Michael Wendeberg, Dirigent

WALK & WONDER AUSVERKAUFT

Samstag, 17.00 Uhr

6. JULI

HARLEKIN

Jürg Wyttenbach: Interview mit Mozarts Hund «Trois chansons violées» für eine singende Geigerin Wolfgang Amadé Mozart: Harlekinade – Ein Faschingsball

BILDNIS

Sonntag, 11.00 Uhr

La Scintilla dei Fiati, Bläseroktett Shani Diluka, Klavier Maximilian Hornung, Violoncello

TRÄUME

Wolfgang Amadé Mozart: «Dies Bildnis ist bezaubernd schön» und andere Arien aus der «Zauber­ flöte» und «Don Giovanni» für Bläseroktett Ludwig van Beethoven: Variationen über «Ein Mädchen oder Weibchen» op. 66 Niccolò Paganini: Moses-Variationen für Violon­cello und Klavier Wolfgang Amadé Mozart: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott KV 452

7. JULI

Ein sehr persönliches Portrait Franz Schuberts und seiner Freunde Katja Riemann, Schauspielerin (Lesung) casalQuartett Franz Schubert: Aus den Streichquartetten Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett KV 465 C-Dur Niccolò Paganini: Streichquartett in E-Dur

INTERVIEW MIT ANDREAS FLECK KÜNSTLERISCHER LEITER BOSWILER SOMMER Zum 13. Mal findet der Boswiler Sommer statt. Zum 8. Mal unter einem Motto. Wie sind Sie auf «Faces» gekommen? Andreas Fleck: Seit 2001 und dem 1. Boswiler Sommer haben sich unser Kontakt zu Menschen und die Kommunikation mit ihnen rasant verändert, vom Email angefangen bis hin zur weltweiten Community Facebook. Die Entwicklung scheint immer weiter zu gehen, wir können uns vermutlich nicht vorstellen, wohin das noch gehen wird. Befürchtungen zum Trotz, dass persönliche Begegnungen marginalisiert würden, haben physisch greifbare Menschen und persönliche Begegnungen an Wert gewonnen. Boswil ist ein faszinierender Ort zum hautnahen Erleben von Künstlern. In Zeiten von Facebook will ich deshalb ihre Gesichter und ihre Persönlichkeiten zum Thema machen. Der Boswiler Sommer hat eine sehr hohe Resonanz beim Publikum. Wie möchten Sie diese Entwicklung fortsetzen? Wir sind an unseren Kapazitätsgrenzen angelangt und dürfen uns auf einen generell vertrauensvollen Zuspruch seitens unseres Publikums verlassen. Gleichzeitig besteht ein hoher Anspruch auf Überraschung, Exzellenz und Einzigartigkeit. Durch Vernetzung und Offenheit in alle (musikalischen) Richtungen und zum Glück durch einen nicht versiegenden Ideen-Quell gelingt es, Erwartungen nicht zu enttäuschen.

TEMPERAMENTE Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 «Italienische»

TICKETS UND RESERVATION www.boswilersommer.ch +41 (0)56 666 12 85 office@kuenstlerhausboswil.ch Buchen Sie auch gleich Ihr FestivalMenü im stimmungsvollen ­Chapiteau-Zelt im Garten des Künstlerhauses.

Zwei Pianisten und zwei Cellisten sind Festival-Artists. Wie kam es zu dieser Konstellation? Ein Instrument klingt nie von alleine. Weil der Interpret so zentral ist, interessiert es mich, ein Instrument jeweils doppelt zu besetzen – eben zwei Gesichter der gleichen Medaille zu ­erleben. Alle vier sind sehr verschieden, aber jeder hochspannend für sich. Sie werden letztlich mehr durch ihre Ausstrahlung als ihr spezifisches Instrument erlebbar werden. Bei Faces sind Clowns, Mimen, Schauspieler auf der Bühne zu sehen. Wie funktioniert das bei einem Musikfestival? Hier wird das Gesicht zum Instrument! Der Boswiler Sommer hat immer schon darstellende Künste integriert. Es besteht ja immer ein musikalisches Bindeglied. Dimitri etwa wird selbst etliche Musikinstrumente spielen. Die Clowns sind Teil eines opernartigen Singspiels von Mozart und der Mime schliesslich tritt mit einer Pianistin auf. Die Gestaltung des Programmheftes ist sehr speziell dieses Jahr. Es gleicht beinahe einem Sakrileg, klassische Musik und die fast kindlich-lustvollen Zeichnungen Ted Scapas unter einem Hut zu präsentieren. Wird dies das «klassische» Publikum ansprechen? Ted Scapa ist der Musik ebenfalls sehr verbunden. So hat er ein eigenes Buch der Musik gewidmet, ebenso wie dem Wein. Das Festival ist eine Spielwiese, ein buntes Fest auf verschiedenen Ebenen. Im Programmheft gibt es das Bild, die Musik und die Lyrik. Es fliessen drei Sinnesebenen zusammen. In dieser Form kenne ich kein anderes Programm. Wenn wir hier einen Trend setzen, ist das schön, wichtig aber ist es mir nur inhaltlich. Interview von Bianca Theus

Boswil Aktuell - Juni, Juli, August 2013  

Jubiläumsfest mit Bundesrätin Doris Leuthard, Boswiler Sommer, Tournee Jugend-Sinfonieorchester Aargau, Meisterkurse und alle weiteren News.

Boswil Aktuell - Juni, Juli, August 2013  

Jubiläumsfest mit Bundesrätin Doris Leuthard, Boswiler Sommer, Tournee Jugend-Sinfonieorchester Aargau, Meisterkurse und alle weiteren News.

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