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niedergelassenen Kollegen, den Hausärzten, den betroffenen Patienten und dem Operateur sowie dem interventionell tätigen Kardiologen lediglich Rahmenbedingungen vorgeben, aber keine konkreten Vorgaben liefern. Gleichfalls wurden neue Leitlinien zur pulmonalen Hypertonie vorgestellt. Bei diesen Leitlinien wurden insbesondere die neuen diagnostischen Erkenntnisse zur pulmonal-arteriellen Hypertonie vorgestellt. Andererseits flossen aktuelle Studiendaten auch zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie im Stadium NYHA II–III ein. Mit großem Interesse wurden die Sitzungen zur katheterinterventionellen Aortenklappenimplantation bei hochgradiger Aortenstenose wahrgenommen. In einem Statement von Gerhard Schuler (Ärztlicher Direktor der Kardiologie des Herzzentrums Leipzig) wird die Perspektive dieser Methode aufgezeichnet. Schuler zeigt sich überzeugt davon, dass dieses Verfahren sich langfristig auch bei jüngeren Patienten durchsetzen wird, zumal mit einer weiteren Verbesserung der Technologie in den nächsten Monaten zu rechnen ist. In der Hotline-Sitzung II wurden die GRACE-Register-

daten vorgestellt, in denen die Koronarintervention mit der Bypasschirurgie in der Therapie der nicht-geschützten Hauptstammstenose verglichen wurde. Hierbei zeigte sich, dass die PCI insbesondere bei Hochrisikopatienten bevorzugt eingesetzt wird, wobei die PCI mit einer höheren Rate an Rezidiveingriffen verbunden ist, wohingegen die Herzchirurgie insbesondere bei Patienten mit einem niedrigeren kardiovaskulären Risiko zum Einsatz kommt und dabei mit einer besseren Überlebensrate, aber mit einer höheren Schlaganfallrate verbunden ist. Als Fazit des diesjährigen Europäischen Kardiologenkongresses in Barcelona bleibt der Eindruck, dass die Kardiologie ungebrochen durch dynamische Entwicklungen, aktuelle Studien, neue interventionelle Therapiemaßnahmen und exzellente Leitlinien geprägt wird. Aufgrund dieses Eindrucks kann der Verfasser dieses Berichtes nur jeder Kollegin und jedem Kollegen, nicht nur als Kardiologen, sondern erst recht auch als Internist und Allgemeinarzt, einen Kongressbesuch des jährlichen ESCs empfehlen. Dieser Kongress stellt ein Highlight in der aktuellen Wissensvermittlung kardiologischer Daten dar.

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Kardioforum 3/09  

Ausgabe Kardioforum 3/09

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