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Vorteil

Kundenzeitung der

und Sparkassen AG I Nr. 103 April 2017

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Unsere Covermodels

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Barbara Fritsch, MFP Kundenbetreuerin Filiale Landstraße Tel.: 05 0100 – 25605 E-Mail: barbara.fritsch@kremserbank.at

BMW i3 Stromverbrauch und CO2-Emissionen (60 Ah): Kraftstoffverbrauch in l/100km (kombiniert): 0 CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 0 Stromverbrauch in kWh/100km (kombiniert): 12,9

Privat: Die wichtigste Rolle in ihrem Leben spielt die Familie. Mit ihren beiden Söhnen Gabriel und Elias und ihrem Gatten Manfred Fritsch (Leiter KREMSER BANK-Filiale Mitterau) bildet sie ein eingespieltes Team. „Die Familie gibt mir in beruflich anstrengenden Zeiten den nötigen Rückhalt und ist mein Rückzugsort, wo ich wieder neuer Energie tanken kann“, so Barbara.

Als erstes Serienfahrzeug der Welt wurde der vollelektrische BMW i3 komplett nachhaltig gestaltet. Als vollelektrisches Fahrzeug ist er jederzeit geruchs- und emissionsfrei unterwegs – und somit der perfekte Begleiter für die Stadt. Dennoch ist der BMW i3 nicht einfach nur ein grünes Auto: Mit seiner Agilität und Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden sorgt er in erster Linie für pure elektrische Fahrfreude.

VORTEIL I Inhalt


Editorial Liebe Leserinnen und Leser, die Themen Innovation und Nachhaltigkeit beschäftigen nicht nur unsere Finanzbranche, sondern sind auch in zahlreichen anderen wirtschaftlichen Sparten essenzielle Treiber. Allen voran im Bereich der Mobilität. Es ist eine Tatsache, dass der Verkehr mit 45 Prozent einen hohen Anteil an den Treibhausgas-Emissionen in Österreich hat. Umweltfreundliche Mobilität zu forcieren und alternative Antriebe einzusetzen ist somit eine wichtige Stoßrichtung, um eine breite Energie- und Mobilitätswende erzielen zu können. Wir müssen Emissionen reduzieren, die Abhängigkeit von Importen fossiler Energie verringern und mehr erneuerbare Energie einsetzen. E-Mobilität ist dafür essenziell. Für unser Haus ist dieses Thema präsenter denn je. Die Gründungsidee unserer Sparkasse verfolgte seit jeher die Sicherung des Lebensstandards für die Menschen in unserer Region sowie den Erhalt der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Dazu zählt neben der Stabilität unserer Wirtschaftsstrukturen und der finanziellen Absicherung auch der Klimaschutz. Wir sind davon überzeugt: Nachhaltige Entwicklung verbindet wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt. Sollen nicht zukünftige Generationen die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben wie wir? Elektromobilität ist allerdings nur der Anfang. Denn die Zukunftsthemen der Branche gehen noch weiter – bis ins vernetzte und autonome Fahren. Künftig sollen Fahrzeuge

miteinander kommunizieren, um vor allem den Verkehr sicherer zu machen. Die Entwicklungen in Bezug auf die Interaktivität und die Vernetzung verschiedener Systeme sind auch wesentliches Kernelement unserer zukünftigen Bemühungen. Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden mit unseren Bankdienst- und Serviceleistungen ein umfassendes Angebot zur Verfügung stellen. Für uns geht es dabei um den nahtlosen Übergang zwischen Online- und Offline-Welt und eine über alle Kanäle hinweg bedürfnisorientierte Ansprache sowie Betreuung unserer Kunden. Die erste Vorteil-Ausgabe im Jahr 2017 bietet Ihnen ein breites Spektrum an innovativen Themen quer durch das gesamte regionale Wirtschaftsleben. Lassen Sie sich überraschen und begeistern! Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres neuen Vorteils.

Christian Hager

Hansjörg Henneis

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: KREMSER BANK und Sparkassen Aktiengesellschaft, Ringstraße 5–7, 3500 Krems, Österreich. Redaktion: René Matous, Marketing, sMS Marktservice für Sparkassen GmbH. Gestaltung und Produktion: René Matous, Franz Seitner. Text: Patrizia Liberti, René Matous. E-Mail: Rene.Matous@marktservice. sparkasse.at. Druck: Druckhaus Schiner, 3500 Krems. Es werden – soweit anwendbar – beide Geschlechter angesprochen. Fotos: KREMSER BANK, Erste Bank und Sparkassengruppe, fotolia.de, Gerald Lechner (www.herrundfraulechner.at), Kurt Hörbst (www.hoerbst.com), bmw.at.

Editorial I VORTEIL

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VORTEIL I Inhalt


INHALT 06

PROinvest KREMSER BANK Startschuss in ein neues Veranlagungsjahr

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Eine Idee macht Schule Countdown für Förderpreis läuft

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Popcorn-Effekt gesucht E-Mobilität zum Testen

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Konsumentenfreundlich Gesetz regelt Richtlinien zu Zahlungskonten

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Altersvorsorge einmal anders Betriebliche Vorsorge hilft Steuern sparen

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Social Trading Online-Plattform wikifolio.com

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Volkshochschule Krems Frühjahrsprogramm 2017

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Wenn ein Paar verzaubert Jungstars Thommy Ten und Amélie van Tass

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Weinlodge Wachau - Familie Siedler Modernes für Genießer

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The African Lifestyle Shop „Afro Chic“ – ein Stück Afrika in Krems

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Auf den Zahn gefühlt Neuer Buchratgeber

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In den richtigen Händen Massage Grausenburger feiert Jubiläum

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Durch die Bank Rundblick

Weltkulturerbe Wachau – Blick auf Rossatz-Arnsdorf

Inhalt I VORTEIL

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Startschuss für ein neues Veranlagungsjahr Der PROinvest, Investmentclub der KREMSER BANK, lud am 31. Jänner 2017 zum traditionellen Cup-Opening in den Ferdinand Dinstl Saal ein.

Der PROinvest ist der zweitgrößte Investmentclub in Österreich. Er gehört zu den aktivsten und innovativsten Clubs, die sich dem Thema Financial Literacy (Finanzbildung) für Erwachsene widmen. Das Cup-Opening ist immer die jährliche Auftaktveranstaltung und läutet das neue Veranlagungsjahr ein. Darüber hinaus informieren sich die Mitglieder über Trends und betrachten gemeinsam das vergangene Jahr im Rückblick. Spannend war auch wieder das Warten auf die Verkündigung des Veranlagungs-Jahres- bzw. -10-Jahres-Siegers. Jedes Jahr ist anders – gerade dann, wenn es um Aktienkurse geht. Mal nimmt die Welle den Kursschwung mit und es geht aufwärts. Mal verebbt sie und der Aktienkurs sinkt. Viele Anleger kennen mittlerweile die oberste Prämisse: Durchhaltevermögen – in guten wie in schlechten Zeiten. Klaus Koch, Leiter Private Banking der KREMSER BANK, hielt in seinen Eröffnungsworten zur aktuellen Marktsituation fest: „Das Wirtschaftsjahr 2016 wurde von zentralen politischen Richtungsentscheidungen geprägt: Einerseits votierten die Bürger

Wie jedes Jahr war auch heuer das CupOpening gut besucht 6

VORTEIL I PROinvest Cup-Opening

Großbritanniens bei einem Referendum Ende Juni für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und lösten damit einen regelrechten ‚Brexit-Schock‘ aus. Andererseits führte der überraschende Wahlsieg des umstrittenen republikanischen USPräsidentschaftskandidaten Donald Trump im November zu fallenden Aktienkursen an den Börsen. Dem aber noch nicht genug: Auch die europäische Flüchtlingskrise sowie die Nachwehen des VW-Abgasskandals wirkten sich nicht gerade positiv auf das wirtschaftliche Umfeld aus. Dennoch kann man aufgrund dieser Rahmenbedingungen mit 1,5 % Wirtschaftswachstum in Österreich im Jahr 2016 sehr zufrieden sein.“ Des Weiteren wagte Koch einen Ausblick in die Zukunft und zeigte die Sektoren mit der voraussichtlich größten Gewinndynamik im Jahr 2017 auf: Konsum, Technologie, Energie und Gesundheit. Ein weiterer Programmpunkt war die Auszeichnung der Siegergruppen im Rahmen des PROinvest Cups 2016. Dabei wird unter Anlagegruppen die Performance des Portfolios über das gesamte Jahr hinweg gemessen. Sie-


ger im Jahr 2016 war die Anlagegruppe „Geldsäcke“ mit einer Jahresperformance von +14,26 %.

Kategorie „Persönliches Finanzmanagement“ prämiert und ausgezeichnet.

DAS JAHRESRANKING 2016 IM ÜBERBLICK: 1. Geldsäcke +14,26 % 2. Goldhopper + 9,19 % 3. Newcomers + 8,11 % 4. Optimisten + 7,91 % 5. Winners Voll Elan + 6,64 % 6. Phönix + 0,56 % 7. Favianis + 0,56 % 8. Angeber – 1,19 % (Außer Wertung: Youngstars + 9,77 %) Vergleichswerte Jahr 2016: MSCI Welt Index in EUR + 8,96 % PROinvest Musterdepot + 6,68 % PROinvest aktiv + 7,31 % Im 10-Jahres-Ranking setzte sich die Gruppe „Angeber“ gegenüber den anderen Anlagegruppen durch und siegte mit + 4,53 %. DAS 10-JAHRES-RANKING IM ÜBERBLICK: 1. Angeber + 4,53 % 2. Winners Voll Elan + 1,68 % 3. Optimisten + 0,84 % 4. Goldhopper – 1,20 % 5. Favianis – 1,46 % Vergleichswerte 10-Jahres-Periode: MSCI Welt Index in EUR + 3,14 % PROinvest Musterdepot + 4,44 % PROinvest aktiv + 2,08 % PROINVEST FAHRPLAN 2017 Immer wenn der PROinvest Börseclub zu einem Infoabend einlädt, sind die Sitzplätze im Ferdinand Dinstl Saal rar. Top-Redner und Top-Themen sind die Garanten für den Erfolg. Rechtzeitig anmelden lohnt sich. Was heuer alles auf dem Programm steht: 16. MAI 2017: WIKIFOLIO Wikifolio.com ist die führende europäische OnlinePlattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern. Als Anbieter ermöglicht sie Kapitalanlegern, über börsengehandelte Wertpapiere an der Wertentwicklung veröffentlichter Musterdepots zu partizipieren. Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen mit dem European FinTech Award in der

12. SEPTEMBER 2017: BUWOG Die BUWOG Group ist der führende deutsch-österreichische Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich und blickt auf eine mittlerweile rund 65-jährige Erfahrung zurück. Heute zählt der Konzern zu den wichtigsten Playern am deutschen Markt. Insgesamt verfügt die BUWOG Group über ein hochwertiges Portfolio mit rund 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die BUWOG Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in ganz Deutschland und Österreich.

Führte durch den Abend: Klaus Koch, Leiter Private Banking

14. NOVEMBER 2017: VIENNA INSURANCE GROUP Die Vienna Insurance Group (VIG) ist einer der größten börsennotierten, international tätigen Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa (CEE). Der Konzern mit Sitz in Wien ist mit rund 50 Versicherungsgesellschaften in 25 Ländern tätig und beschäftigt rund 23.000 Mitarbeiter. Mit einem Marktanteil von rund 25 % ist die VIG die größte Versicherungsgruppe in Österreich. Zu den österreichischen Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group zählen die Wiener Städtische, die Donau Versicherung und die s Versicherung. Sie haben Interesse an diesen Veranstaltungen? Kein Problem – die Teilnahme am PROinvest Club ist kostenlos und unverbindlich. Ihr/e Kundenbetreuer/in informiert Sie gerne über alle Details.

PROinvest Cup-Opening I VORTEIL

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Eine ausgezeichnete Idee, die Schule macht Der Countdown läuft und es wird spannend. Die Einreichfrist für den Förderpreis 2016 der Privatstiftung Sparkasse Krems ist verstrichen. Nun wurde die Expertenjury bestellt, die alle eingereichten Projekte sichten und über die Vergabe der Förderpreise entscheiden wird.

Dr.Wilhelm Kraetschmer (2.v.l.) überreichte im Namen des Sparkassenverbandes den Civitas Award an den Vorstand der Privatstiftung Sparkasse Krems (Henneis, Graf, Hager)

WIE ALLES BEGANN Über 160 Jahre ist es her, als sich die KREMSER BANK bei ihrer Gründung einem eindeutigen Auftrag verschrieben hat. Damals waren die Rahmenbedingungen andere. Dennoch hält man auch heute noch an diesen Prinzipien und Werten fest. Das Kremser Wochenblatt vom 5. Jänner 1856 schrieb: „... sämtliche Beamte leisteten dem Herrn Vorsteher statutengemäß das Versprechen, ihre Dienstpflichten zu erfüllen ... Hernach begann die Wirksamkeit der Sparkasse in ihren Kanzlei-Localitäten ... Wir können der neuen Anstalt aus dem Ergebnisse des ersten Tages ein günstiges Prognosticon stellen.“ 8

VORTEIL I Förderpreis 2016

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN FÜR DIE MENSCHEN IN DER REGION „Unsere Unternehmensstruktur und der Gründungsauftrag machen das Geschäftsmodell Sparkasse so einzigartig. Während wir in der KREMSER BANK das operative Bankgeschäft abbilden, kann die 100%-Eigentümerin der Bank, die Privatstiftung Sparkasse Krems, dem Gründungsauftrag nachkommen. Das heißt, dass die erwirtschafteten Erträge aus der Region wieder in der Region für gemeinwohlorientierte Projekte und Entwicklungen bereitgestellt werden“, erklärt Christian Hager.


Schönes zu erhalten und zum Zweck des Gemeinwohls weiterzuentwickeln ist die Philosophie dahinter. „Damit wir diesem Auftrag vonseiten der Privatstiftung Sparkasse Krems nachkommen können, ist es wichtig, als KREMSER BANK wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das sind wir und wollen wir auch in Zukunft bleiben“, ergänzt Hansjörg Henneis. KONTINUITÄT ALS SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG „Nachhaltig zu sein“ bedeutet für die KREMSER BANK, umsichtig im Interesse der Menschen zu handeln. Vor allem in unseren schnelllebigen Zeiten, in denen das Prinzip „Der Schnellere frisst den Langsamen“ herrscht. Natürlich steht auch die KREMSER BANK vor der Herausforderung, Entwicklungen und Innovationen so effizient wie möglich voranzutreiben, um ihrer Rolle als Innovationsführer im Finanzdienstleistungsbereich gerecht zu werden. Allerdings immer mit Bedacht und dem Bekenntnis, als Sparkasse für die Menschen in der Region da zu sein. JÄHRLICHER FÖRDERPREIS „Wir haben den Förderpreis der Privatstiftung Sparkasse Krems erstmals im Jahr 2013 ausgeschrieben und ihn mit jährlich 75.000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr feierte die Sparkasse in Krems ihr 160-jährigesBestandsjubiläum. Dieses historische Ereignis haben wir zum Anlass genommen, unseren Förderpreis noch attraktiver zu gestalten, und die Gesamtdotierung des Förderpreises 2016 auf 100.000 Euro erhöht. Wir sind davon überzeugt, dass unser Förderpreis eine Initiative ist, die beispielhaft für nachhaltige Regionalförderung ist“, erklärt Günther Graf in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Bis zum 31. Dezember 2016 war es möglich, Projekte für den Förderpreis der Stiftung einzureichen. Diesem Aufruf sind zahlreiche Vereine, Initiativen und Bildungsein

richtungen gefolgt. So liegen nun 32 regionale Projekte der Expertenjury zur Beurteilung vor. Der Privatstiftung Sparkasse Krems ist es auch heuer wieder gelungen, namhafte Persönlichkeiten für die Idee des Förderpreises zu begeistern und für die Jury zu gewinnen: Dr. Elisabeth Weigel (Leiterin BRG Rechte Kremszeile), Bürgermeister Ing. Franz Brandl (Gedersdorf) und Prof. Ewald Sacher (Präsident Volkshilfe Niederösterreich).

Entscheiden über die Vergabe von 100.000,00 Euro: Fachjury mit dem Vorstand der Privatstiftung

Die Gewinner der Förderpreise 2016 werden im Rahmen einer Galaveranstaltung am 13. Juni 2017 ausgezeichnet. Alle ausgezeichneten Projekte finden Sie ab diesem Zeitpunkt auf der Webseite der Privatstiftung Sparkasse Krems unter www.kremserbank.at/privatstiftung. PRIVATSTIFTUNG SPARKASSE KREMS ERHÄLT CIVITAS AWARD Österreichweit wurden drei Sparkassenstiftungen mit dem begehrten Civitas Award ausgezeichnet: neben der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und der Privatstiftung Sparkasse Imst auch die Privatstiftung Sparkasse Krems. Der Award ist ein Anerkennungspreis für das außergewöhnliche soziale Engagement, die Nachhaltigkeit und die gemeinschaftsbildenden Maßnahmen von Sparkassenstiftungen. „Diese Auszeichnung macht uns sehr stolz und bestätigt uns in unseren Bemühungen, ein starker, lebendiger und nachhaltiger Partner für die Menschen in unserer Region zu sein“, freut sich Günther Graf. Förderpreis 2016 I VORTEIL

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Auf der Suche nach dem Popcorn-Effekt Tesla hat das E-Auto trendy gemacht, aber der große Durchbruch ist bis dato ausgeblieben. Denn derzeit ist die Zahl der E-Autos noch gering.

Lediglich 10.000 der mehr als vier Millionen Autos in Österreich sind derzeit mit Elektroantrieb unterwegs. Jetzt ist man auf der Suche nach dem sogenannten Popcorn-Effekt, der das Thema Elektromobilität der breiten Masse schmackhaft machen soll. Was genau dahintersteckt, lässt sich am Beispiel von Norwegen leicht erklären. Der Popcorn-Effekt – ausgelöst durch ein massives Förderungssystem – hat nämlich in Norwegen dafür gesorgt, dass innerhalb von acht Monaten der Anteil der Elektroautos an den Gesamtzulassungen von zwei auf 20 Prozent gestiegen ist. Der Staat gilt deswegen als Vorzeigemodell bei der Förderung der E-Mobilität. GUTER WILLE VORHANDEN Verkehrsministerium, Umweltministerium und die Automobilbranche haben für Österreich ein Paket zur Förderung von Elektromobilität in Höhe von 72 Millionen Euro geschnürt. Das Maßnahmenpaket umfasst Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen, den Aufbau von ELadestationen und eigene Nummerntafeln für E-Autos. Bereits seit März 2017 stehen die Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge österreichweit zur Verfügung. Das Ziel ist, in kurzer Zeit insgesamt bis zu 16.000 zusätzliche E-Autos auf die Straße zu bringen. 10

VORTEIL I E-Mobilität

Der Kauf von Privatfahrzeugen, die ausschließlich mit Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, wird mit 4.000 Euro gefördert, sogenannte Plug-in-Hybride mit 1.500 Euro. Darüber hinaus werden auch Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine beim Ankauf von E-Fahrzeugen unterstützt: Sie werden mit 3.000 Euro für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb bzw. 1.500 Euro für Plug-in-Hybride gefördert. Für die Ankaufförderungen von Elektroautos stehen in Summe 48 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere fünf Millionen Euro stehen für die Kaufprämien von Elektro-Zweirädern und leichten E-Nutzfahrzeugen bereit. Mit dem E-Mobilitätspaket werden auch Anreize zum Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur gesetzt. Der Bau von öffentlich zugänglichen Schnellladestationen wird seit Anfang des Jahres mit 10.000 Euro pro Ladestation gefördert. Für Private steht, als Bonus zum Kauf von Elektroautos, eine Förderung von 200 Euro für die Anschaffung einer Wallbox oder eines intelligenten Ladekabels zur Verfügung. Darüber hinaus wird auch der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an Bahnhöfen und Autobahnen vorangetrieben. Auch an den Hauptverkehrsrouten ist ein rascher Ausbau geplant. So soll in Kürze an (fast) allen Raststationen eine Schnellladeinfrastruktur bereitste-


hen – damit wäre auch eine flächendeckende Versorgung im ASFINAG-Straßennetz sichergestellt. E-MOBILITÄT ZUM TESTEN Die KREMSER BANK hat sich an einem E-Mobilitätsprojekt beteiligt, das sich der Frage widmet, wie sehr sich Elektrofahrzeuge als Firmenfahrzeuge eignen. Dieses innovative Umwelt-Projekt „e-go“ ging als Sieger des Ideenwettbewerbs der Klima- und Energiemodellregion Krems (KEM) hervor und wird von der Firma „Friendly Energy“ begleitet. „Wir bieten Unternehmen die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum ein Elektroauto – einen BMW i3 – zu nutzen, um es im Alltagsgebrauch zu testen“, erklärt Bernd Grausenburger (Friendly Energy) die Idee dahinter. Das Ziel dieses Projekts ist, Unternehmen zu motivieren, die Anschaffung von Elektroautos unter den Aspekten der Umweltschonung, der Wartungsfreundlichkeit und der Nachhaltigkeit in Betracht zu ziehen. Seit Anfang März ist der BMW bereits in der KREMSER BANK im Einsatz. „Wir nutzen diese einzigartige Möglichkeit, das Fahrverhalten eines Firmenautos genau zu analysieren und dies als Basis für eine eventuelle Kaufentscheidung heranzuziehen“, erklärt Hansjörg Henneis.

Bernd Grausenburger, Bernhard Russ, Jürgen Auer und René Matous bei der Fahrzeugübergabe am neuen BMW- Auer-Standort

SCHON HEUTE AN MORGEN DENKEN Als Regionalbank engagiert sich die KREMSER BANK bereits seit Jahren auf vielfältige Art und Weise für den Klimaschutz. Dahinter steht die betriebliche Überzeugung, dass die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks zur Erhaltung unserer Lebensgrundlage beiträgt. Die KREMSER BANK unterstützt zahlreiche Umweltinitiativen in der Region – so auch seit Neuestem das Projekt „e-go“, das die Vision einer schadstofffreien und ressourcenschonenden Mobilität verfolgt. Anmerkung der Redaktion: Den BMW i3 sehen Sie auf dem Titelfoto dieser Vorteil-Ausgabe abgebildet.

E-Mobilität I VORTEIL

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GELD Vorteil

Einfacher Weg zum modernsten Konto Ein neues Gesetz macht es Konsumenten leichter, ein Konto zu eröffnen, sich über diverse Gebühren zu informieren oder zu einer anderen Bank zu wechseln.

Sie möchten Konto-Kundin oder -Kunde der KREMSER BANK werden, von unseren Zahlungsverkehrsleistungen (wie zum Beispiel George) profitieren, einen persönlichen Kundenberater vor Ort haben und das modernste Banking in Hülle und Fülle erleben? Das geht einfacher, als Sie denken. Unser Ziel: den Wechsel für Sie so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Sie brauchen sich um (fast) nichts zu kümmern. KLAR GEREGELT Seit dem 18. September 2016 ist das sogenannte Verbraucherzahlungskontogesetz, kurz VZKG, in Kraft. Damit wurde eine EU-Richtlinie zu Zahlungskonten umgesetzt, um die Informationspflichten von Banken gegenüber (neuen) Kunden zu vereinheitlichen. Darüber hinaus regelt es den einfacheren Kontowechsel – selbst über Landesgrenzen hinaus. INFORMATION UND VERGLEICH Das VZKG klärt, welche Details zu einem Zahlungskonto eine Bank den Konsumenten vor Vertragsabschluss mitteilen muss. Vor allem über die diversen Gebühren muss umfassend Auskunft gegeben werden. Dies gilt sowohl für einzelne Konten als auch für Kontopakete, die mehrere Dienste einer Bank umfassen. Ziel dieser neuen Regelung ist, dass die Gebühren, die für ein Konto anfallen, für Kunden transparenter werden. Doch auch bestehende Kunden erhalten in Zukunft mehr Informationen von ihrer Bank. Ist ein Konto nämlich über drei Monate hinweg überzogen, und zwar um mehr als 12

VORTEIL I Geld

das Eineinhalbfache dessen, was durchschnittlich auf das Konto eingezahlt wird, so ist die Bank zukünftig verpflichtet, den Inhaber darüber zu informieren. SPIELREGELN BEIM KONTOWECHSEL Mithilfe der neuen rechtlichen Grundlage wird ein Kontowechsel klar definiert und Zuständigkeiten zwischen alter und neuer Bank werden eindeutig geregelt. Es gibt nun konkrete Spielregeln, die es Kunden eindeutig einfacher machen, sich für einen neuen Kontoanbieter zu entscheiden. Zu Beginn eines Kontowechsels muss ein Neukunde ein Formular unterfertigen, mit dem er die neue Bank ermächtigt, den Kontowechsel durchzuführen. Dabei gibt er auch ein Datum an, ab dem das neue Konto quasi wirksam werden soll. Die neue Bank kümmert sich dann um folgende Punkte: • Einholung einer Liste vom ehemaligen Anbieter über alle laufenden bzw. wiederkehrenden Zahlungsbewegungen der letzten 13 Monate auf dem alten Konto (Daueraufträge, Lastschriften, etc.) • Einrichtung dieser Daueraufträge, Lastschriften, Überweisungen etc. (sofern möglich) beim neuen Konto • Verständigung der involvierten Personen bzw. Firmen (Zahler oder Zahlungsempfänger) über die neue Kontoverbindung.


GELD Vorteil

„Ich war überrascht, wie schnell und unkompliziert der Kontowechsel von meiner neuen KREMSER BANK-Kundenbetreuerin abgewickelt wurde. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob wirklich alles so reibungslos funktioniert, wie versprochen. Jetzt bin ich froh, den Schritt gemacht zu haben. Das moderne Banking mit George ist schon eine tolle Sache. Auch wenn es nicht George Clooney ist, hab ich mich in meinen persönlichen George schon verliebt.“ Neukundin der KREMSER BANK seit 22. Februar 2017

Die alte Bank muss die angeforderte Liste innerhalb von fünf Werktagen nach Aufforderung an die neue Bank übermitteln. Weiters muss sie ab dem vorab vereinbarten Datum sämtliche Zahlungsbewegungen auf dem alten Konto ablehnen bzw. stornieren und den verbleibenden positiven Saldo auf das neue Konto überweisen. Die alte Bank schließt das Konto, entweder mit demselben Datum oder nach Ablauf einer etwaigen Kündigungsfrist.

Konto 1 Jahr s! kostenlo

ZUSATZKOSTEN – NEIN DANKE Die Informationen zu den diversen Zahlungsbewegungen sind der neuen Bank unentgeltlich zu übermitteln. Das bedeutet, dass die alte Bank weder dem Kunden noch der neuen Bank etwas dafür verrechnen darf. Für die Kündigung des Kontos dürfen für den Konsumenten nur Entgelte anfallen, wenn dies bei Abschluss des alten Kontos vertraglich ausdrücklich festgelegt oder der Rahmenvertrag für weniger als zwölf Monate abgeschlossen wurde. Wie Sie lesen, steht somit einem Kontowechsel zum modernsten Banking der KREMSER BANK nichts mehr im Wege. Wir freuen uns darauf, Sie mit unseren innovativen Zahlungsdienstleistungen und unserem persönlichen Service in unseren Filialen vor Ort begeistern zu dürfen! Willkommen bei der KREMSER BANK. Willkommen bei uns. Geld I VORTEIL

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Vorsorgen und dabei ganz legal Steuer sparen Unversteuerte Bezüge als Arbeitnehmer beziehen und diese auch noch steuerfrei veranlagen? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und auch der Arbeitgeber kann davon profitieren. Das Einkommensteuergesetz macht es in einem bescheidenen Ausmaß möglich.

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Die sogenannte „dritte Säule“ des Pensionssystems neben der staatlichen und der privaten Altersvorsorge bildet die betriebliche. Weithin bekannt ist diese in der Form von Betriebspensionen, die von Konzernen und staatsnahen Betrieben für ihre Mitarbeiter eingerichtet wurden. Kaum bekannt und noch weniger in Anspruch genommen ist eine ganz einfache Variante, die für Unternehmen jeder Größenordnung infrage kommt und Vorteile sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer bietet. Die Grundlage für dieses ganz legale Steuersparmodell liefert Paragraf 3/1/15 des Einkommensteuergesetzes. Dem zufolge sind „Zuwendungen des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung seiner Arbeitnehmer“ bis zu 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter von der Steuer befreit.

Die Laufzeit muss sich grundsätzlich bis zum Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters des jeweils betroffenen Arbeitnehmers erstrecken. Dennoch sind beide Seiten nicht unbedingt so langfristig gebunden. Das Gesetz sieht zwei Möglichkeiten für einen vorzeitigen Exit vor: Ein Rückkauf der Versicherung bei weiter bestehendem Arbeitsverhältnis ist möglich, löst allerdings die Umwandlung der bisher steuerfreien Vorsorge in einen steuerpflichtigen „sonstigen Bezug“ aus. Wird das Arbeitsverhältnis dagegen aus welchem Grund auch immer beendet, endet die Beitragspflicht des Unternehmens. Der Dienstnehmer kann den Vertrag als privaten Einzelvertrag weiterführen, stilllegen oder einfach auflösen, ohne dass die Steuerfreiheit dadurch beeinträchtigt wird.

GÄNGIGE FORM: LEBENSVERSICHERUNG Der Gesetzgeber macht zwar keine Einschränkung, in welcher Form die Zuwendung geleistet werden kann, in der Praxis hat sich aber die (Er-)Lebensversicherung als gängige „Verpackung“ für Beiträge zur Altersvorsorge im Sinne des § 3/1/15 herausgebildet. Das liegt – neben der Tatsache, dass es sich dabei um die naheliegende Lösung handelt – auch daran, dass im Gesetz ausschließlich die steuerliche Behandlung dieser Zuwendungsart präzise geregelt ist.

EIN VORTEIL FÜR BEIDE SEITEN Aus Unternehmenssicht bieten sich für diese Form der Zukunftssicherung zwei Modelle an: einerseits jenes einer freiwilligen Sozialleistung zusätzlich zum Lohn bzw. Gehalt, andererseits die sogenannte „Bezugsverwendung“. Letztere wird häufiger gewählt, weil sie beiden Seiten einen Gewinn bringt. Bei der Bezugsverwendung vereinbaren Dienstgeber und Dienstnehmer einvernehmlich, einen Teil des Bruttobezugs (maximal aber 300 Euro pro Jahr) in die Zukunftssicherung

VORTEIL I Geld


GELD Vorteil

Jetzt Steuerk geschen nutzen!

einzubezahlen. Dem Unternehmen entstehen dadurch etwas geringere Lohnnebenkosten und der Dienstnehmer spart die Lohnsteuer für den gesamten angelegten Betrag, der über die Zeit durchaus zu einer namhaften Summe anwachsen kann und dessen Auszahlung am Ende ebenfalls steuerfrei ist. Die Höhe der Leistung aus der gesetzlichen Sozialversicherung wird dadurch nicht beeinflusst. Grundvoraussetzung, um als Arbeitnehmer die betriebliche Bezugsverwendung in Anspruch nehmen zu können, ist ein Rahmenvertrag, der vonseiten des Dienstgebers einmalig und zentral abgeschlossen

wird. Ab diesem Zeitpunkt kann jeder Arbeitnehmer frei entscheiden, ob er die Vereinbarung entweder annehmen oder ablehnen möchte. Unser Tipp: Werden die EUR 300,– (entspricht EUR 25,–/Monat) pro Mitarbeiter vom bestehenden Gehaltsanspruch genommen und in eine Pensionsvorsorge investiert, so kann sich der Mitarbeiter über weit höhere Versicherungserträge freuen, als er bei gleichem Eigenaufwand mit versteuertem Einkommen erzielen könnte. Wir empfehlen Ihnen, eines der letzten Steuergeschenke in dieser Form unbedingt zu nutzen!

PRIVAT ohne Bezugsverwendung

VORSORGE

BETRIEBLICH mit Bezugsverwendung

Verfügbar für private Pensionsvorsorge monatlich

Anteil Bruttogehalt monatlich

Verfügbar für betriebliche Pensionsvorsorge monatlich

EUR 14,20

<

EUR 25,–

=

EUR 25,–

 Geld I VORTEIL

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Social Trading salonfähig Wikifolio.com stellt online Angebote für die private Kapitalanlage zur Verfügung. Die Plattform hat sich dabei als führende europäische Online-Plattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern etabliert.

Die digitale Revolution hat in den letzten Jahren viele Branchen nachhaltig verändert. So auch die Bankenwelt. Neue Bezahlfunktionen, Überweisungen über soziale Netzwerke oder Finanzdienstleistungen im AppFormat verändern nicht nur das persönliche Finanzleben, sondern gehen auch massiv an die Fundamente einer klassischen Retailbank. Banken müssen reagieren, aber wie? Veränderungen, die durch neues Kundenverhalten und neue Technologien entstehen, kann man nicht einfach mit einer optischen Verschönerung eines bisherigen Services begegnen. Denn Digitalisierung bedeutet viel mehr als zeitgemäßes Design. Aus diesem Grund verfolgt die KREMSER BANK in diesem Zusammenhang eine klare Vision: das Leben mit intelligenter und mitwachsender Technologie zu erleichtern und Finanzdienstleistungen nicht nur einfacher, schneller und unkomplizierter zu machen, sondern auch eine werthaltige Kombination aus Online- und Offline-Welt für die Kunden zu schaffen. Das bedeutet, sich mit neuen Technologietrends auseinanderzusetzen und Kundenbedürfnisse aufzugreifen – so wie das Angebot von Wikifolio.com. Dabei handelt es sich um eine neue Social-Trading-Plattform, auf der Kapitalanleger in mehr als 4.500 wikifolioZertifikate investieren können. Seit Start im August 2012 wurden über 5,8 Mio. Handelsaktionen mit einem Volumen von über 8,3 Mrd. Euro ausgelöst (Stand: 1. 6. 2016). 16

VORTEIL I Geld

AN ERFOLGREICHEN ANLAGESTRATEGIEN PARTIZIPIEREN (SOCIAL TRADING) Bei wikifolio.com können sowohl erfahrene Privatanleger als auch Vermögensverwalter ihre Handelsstrategien als wikifolios auflegen. Wikifolio.com bietet die Möglichkeit, alle Käufe, Verkäufe und Kommentare der Social Trader in Echtzeit einzusehen. Kapitalanleger „folgen“ automatisch den Wertpapierkäufen bzw. -verkäufen im wikifolio und partizipieren an dessen Wertentwicklung. „Das Follower-Prinzip der sozialen Netzwerke hat das Potenzial, auch die Geldanlage grundlegend zu verändern. Social Trader können fortlaufend auf das aktuelle Börsengeschehen reagieren. Deshalb sind wikifolio-Zertifikate als aktive Beimischung vor allem in volatilen und unsicheren Börsensituationen eine interessante Alternative“, erklärt Bernhard Wutte, Leiter Vermögensmanagement der KREMSER BANK. KREMSER BANK MUSTERDEPOT VIA WIKIFOLIO Seit 2016 ist auch das Musterdepot der KREMSER BANK über die Online-Trading-Plattform wikifolio.com handelbar. „Über die Plattform können wir unsere selbst entwickelte Anlagestrategie vermarkten und Expertise, Leistung sowie Performance transparent und in Echtzeit darstellen. Darüber hinaus können Kunden nun auch mit kleineren Beträgen als bisher in unser Musterdepot investieren. Wikifolio.com ermöglicht uns sogar den Zugang zu neuen Zielgruppen, die sich bei ihren Anlageentscheidungen online informieren, aber auf die Erfahrung von professionellen Anlegeexperten nicht verzichten möchten“, so Wutte. Veranstaltungstipp: PROinvest Informationsabend am 16. Mai 2017 zum Thema Wikifolio (siehe Seite 8).


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3.00 Uhr in der Früh…

ORT: VHS KREMS, FELLNERHOF I € 96,50

Migräne hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt – sie betriff t heute rund 10 % der Bevölkerung, darunter ca. doppelt so viele Frauen wie Männer. Die Schulmedizin kann die Symptome mit Medikamenten relativ gut behandeln. Entgiften und Ernährungsumstellung können helfen und auch Massagen und Ähnliches bringen Linderung. Maria Feytl hat eine Methode entwickelt, die die MENTALEN URSACHEN der Migräne ins Blickfeld der Betroffenen rückt, ihre unbewussten Muster und Strategien zeigt und Hinweise gibt, wie sie diese – ohne Einsatz von Medikamenten – ändern können.

Lügner, Wortverdreher, Querulanten ... Sie können uns das (Berufs-) leben ganz schön schwer machen! Doch es gibt wirksame Kommunikationstechniken, mit denen wir diesen Menschen begegnen können. Im Seminar lernen wir die wichtigsten dieser Techniken kennen und erfolgreich anwenden. Ziel: auf Nörgelei und Provokation gekonnt reagieren!

Stress - der Feind in uns selbst: Wenn neDI ERNST KALT: DER SÜDTIROLER– PLATZ UND SEINE GESCHICHTE gative Gedanken zum Schlaf-, Konzentrations19:00-20:30 UHR Wenn neStress - der Feind inDIORT:09.05.2017, uns selbst: FERDINAND DINSTL SAAL DER KREMSER und Entspannungskiller werden. Wenn Stress WORKSHOP „WIE DIE PFLEGE ZU MIR BANK I € 8 MITGLIEDER: € 6 gative Gedanken zum Schlaf-, KonzentrationsKAM“ MITmehr ELISABETH HAHN nicht anspornt, sondern frustriert. Wenn FR 28.04.17, 18:00–21:00 UHR und Entspannungskiller werden. Wenn Stress eigenes Handeln Einschränkungen unfrei ORT: VHS KREMS, FELLNERHOF Idurch € 49 KUNST TRIFFT TRICKFILM nicht mehrsollten anspornt, sondern frustriert. Wenn wird. Dann Sie diesen Vortrag besuchen! MI 07.06.2017, 17:00–20:00 UHR KARIKATURMUSEUM I € 10 Zielgruppe: Berufstätige, Angehörige, SIE! eigenes Handeln durchORT:Einschränkungen unfrei DI Ernst Kalt präsentiert aus seinem reichen Archiv Bilder, die sowohl die Geschichte der einzelnen Gebäude widerspiegeln als auch Ereignisse, die seinerzeit für „G´schichteln“ sorgten.

In der Kleingruppe ist Raum, um über die Pflegesituation zu reflektieren – „Warum pflege ich?“ Im Wissensteil erfahren Sie, wie ein wirksamer Pflegegeldantrag gestaltet wird und was bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht zu beachten ist. Ziel: pflegenden Angehörigen eine begleitete Auszeit anzubieten, in der Gedanken und Ängste ausgesprochen werden können. Die Informationen werden praxisnah erklärt, um eine einfache Umsetzung zu ermöglichen. Zielgruppe: organisierende, betreuende und pflegende Angehörige.

Ein spannender Rundgang durch die neue Ausstellung lädt zum kreativen Experimentieren ein! Im Trickfilmlabor der Cartoon Factory entwickeln WorkshopteilnehmerInnen unter Anleitung von Eva Schafranek eigene Geschichten für Stop-MotionWerbespots. 17–18 Uhr: Führung Ausstellung Karikatur und Werbung. 18–20 Uhr: Workshop in der Cartoon Factory.

Termin: Di, 12.05.2015 18:30-20:00 8/€ 6 wird. Dann sollten Sie diesen Vortrag€ besuchen! Ort: Kremser Bank Dinstlsaal, Bahnhofplatz 16 Zielgruppe: Berufstätige, Angehörige, SIE! 02732-85798 | www.vhs-krems.at | info@vhs-krems.at

Termin: Di, 12.05.2015 18:30-20:00 € 8/€ 6 Ort: Kremser Bank Dinstlsaal, Bahnhofplatz 16

Wann dies und noch mehr startet und alle Einzelheiten fi nden Sie stets unter www.vhs-krems.at. Erfolgshochschule Krems Erfolgshochschule Obere Landstraße Krems 10 Obere Landstraße 10 Information und Anmeldung unter info@vhs-krems.at oder 02732-85798

02732-85798 | www.vhs-krems.at Erfolgshochschule Krems Obere Landstraße 10

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VHS Krems I VORTEIL

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Wenn ein Paar verzaubert Es ist schon einige Jahr her, als ein junger Magier aus Bergern am KREMSER BANK-Jugendaward „Award4you“ teilgenommen hat. Schon damals erkannte die Jury sein Talent und die Fähigkeit, das Publikum zu verzaubern. Er wurde damals mit dem Award ausgezeichnet. Seit dem vergangenen Jahr ist er weltbekannt, und das zu Recht. Dürfen wir vorstellen: Thommy Ten mit seiner zauberhaften Partnerin Amélie van Tass.

Ein unglaubliches Duo: Amélie van Tass und Thommy Ten

Thommy Ten ist einer der innovativsten Jungstars der weltweiten Zauberszene. Mit seinen spektakulären Illusionen wurde er bereits mehrfach österreichischer und deutscher Meister der Magie. 2014 trat Thommy Ten zusammen mit seiner Partnerin Amélie im eigens für ihre Show gebauten Zaubertheater „Illusionarium“ über 300mal in Amerika auf. Bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst 2015 in Italien überreichte ihm die begeisterte Jury den 1. Platz in der Sparte Mentalmagie, und somit sind Thommy Ten und Amélie die amtierenden Weltmeister der Zauberkunst in diesem Bereich. Amélie van Tass entdeckte schon in ihrer Kindheit die Liebe zur Bühne. Im Jahr 2010 absolvierte sie ihre 18

VORTEIL I The Clairvoyants

Ausbildung zur Tänzerin in Wien. Dann folgte sie ihrer großen Leidenschaft, der Magie, und wurde als professionelle Mentalmagierin zum Shooting-Star. In ihrer besonderen Verbindung zu Thommy Ten fasziniert Amélie das Publikum mit der Kunst des Gedankenlesens. 2014 wurde Amélie zur „Deutschen Meisterin der Mentalmagie“ gewählt. Amélie ist die einzige amtierende Weltmeisterin der Zauberkunst. THE CLAIRVOYANTS Unter diesem Shownamen treten Thommy Ten und Amélie van Tass auf. Ganz genau übersetzt bedeutet er „die Hellseher“, allerdings bezeichnet er auch Leute, die etwas anders sehen – aus einer anderen Perspektive und


VERANSTALTUNGSTIPP:

28. und 29. August 2017 Thommy Ten + Amélie van Tass Das zauberhafte Open Air Wolkenturm in Grafenegg Tickets auf oeticket.com erhältlich.

einem anderen Blickwinkel. „In unserer Show wollen wir dem Publikum etwas anderes zeigen, als es im Alltag gewohnt ist. Und das funktioniert. Wir arbeiten mit Menschengefühl, Intuition, Bauch- und Feingefühl. Als Mentalmagier lassen wir keine Dinge verschwinden oder schweben, sondern bei uns spielt sich alles in den Köpfen und Händen der Zuschauer ab. Genau das macht es auch so interessant. Eine tolle Geschichte rundet das Ganze noch ab“, erklärt Thommy. THE OSCAR GOES TO … Mit dem Award4you der KREMSER BANK hat es begonnen. Heute darf das Magier-Duo nach den Sternen greifen. Die beiden wurden für den „Academy of Magical Arts“-Award – quasi den Oscar unter den Zauberkünstlern – nominiert. Wie hochkarätig dieser Award ist, beschreibt die Tatsache, dass es bis dato noch keinem Europäer gelungen ist, überhaupt für diesen nominiert zu werden. Nun stehen sie kurz davor, Geschichte zu schreiben. Im April ist es dann so weit, wenn der Preis in Hollywood vergeben wird und es heißt: Der Gewinner des „Academy of Magical Art“-Award in der Kategorie Bühnenkünstler des Jahres geht an … AM BODEN DER REALITÄT „Manchmal können wir es kaum glauben, wie sich in der letzten Zeit alles entwickelt hat und welche Türen sich für uns aufgetan haben. Die Nominierung für den ‚Academy of Magical Arts‘-Award ist eine unglaubliche Auszeichnung für unsere Arbeit und macht uns sehr stolz“, freut sich das Duo. Das Jahr 2016 war für die beiden ein überaus erfolgreiches. Thommy und Amélie erreichten nicht nur den zweiten Platz in der US-Castingshow „America’s Got Talent“, sondern brachen auch am berühmten Broadway die Umsatzre

korde anderer namhafter Zauberer wie David Copperfield oder Houdini. „Wir sind dankbar für jede Minute, die wir auf der Bühne stehen und die Leute begeistern dürfen – für jeden Abend und für jeden einzelnen Besucher“, sagt Thommy. Wie groß die Popularität der beiden Magier ist, zeigt ein Blick auf ihre aktuelle „Einfach zauberhaft“-Tour im deutschsprachigen Raum. Seit Mitte Februar sind sie unterwegs. Über 25.000 Besucher in 15 Städten sahen die unglaubliche Show – die Tour war in kürzester Zeit ausverkauft. So hat man sich nun für eine Neuauflage für das nächste Jahr mit zwölf Terminen entschieden. DAS ERFOLGSREZEPT Thommy und Amélie sind nicht nur auf der Bühne ein eingespieltes Team, sondern auch dahinter. „Bei der Entstehung neuer Illusionen und Programmteile ist es uns besonders wichtig, dass die Acts für uns beide passen und auch für uns einmalig sind“, erklärt Thommy. „Wenn das Programm dann beginnt, müssen wir uns auf die Menschen einlassen. Würden wir einfach nur auf der Bühne stehen und unser Programm abspulen, würde uns und auch dem Publikum die Interaktion fehlen. Man muss persönlich am Publikum sein und ein Feingefühl dafür haben. Einen Besucher mit verschränkten Armen und abgewandtem Blick werden wir nicht auf die Bühne holen. Wenn uns jemand positiv mit seinem Blick begegnet, versuchen wir ihn in unsere Show mitaufzunehmen. Das sind Entscheidungen, die in der Sekunde passieren, aber ausschlaggebend für eine gute Show sind“, ergänzt Amélie. Mehr unter: www.theclairvoyantslive.com The Clairvoyants I VORTEIL

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Weinlodge Wachau: Modernes für Genießer Neben dem ehemaligen Landgasthof der Familie Siedler in Mautern hat das Geschwisterpaar Kerstin und Georg Siedler ganz zeitgemäß einen sehenswerten Neubau inklusive eines modernen Betriebskonzepts umgesetzt: die Weinlodge Wachau.

In Mautern gibt es seit Anfang März eine neue Adresse für Genießer und Freunde der guten Küche und des relaxten Urlaubens. Die Weinlodge Wachau ist das jüngste Projekt aus dem Hause Siedler. In fünfter Generation hat erstmals ein Geschwisterpaar das Zepter in die Hand genommen und ist für die Gestaltung sowie die Leitung des Betriebs zuständig. Kerstin Siedler kümmert sich um Rezeption, Service und Zimmerbuchungen, während ihr Bruder Georg in der Küche für kleine und große Gaumenfreuden sorgt. Die Familie Siedler ist seit 1905 im Weinbau tätig. Daneben waren das Landgasthof in Mautern sowie der Heurigenbetrieb in Hundsheim weitere Standbeine der Familie. „Das alteingesessene Landwirtshaus hat immer weniger Geschäft eingebracht“, erinnert sich Kerstin

KREMSER BANKKundenbetreuer Norbert Ewald beglückwünschte Kerstin und Georg Siedler zum neuen Projekt 20

VORTEIL I Weinlodge Siedler

Siedler. „Die Entscheidung, das Landgasthaus zu schließen und auf dem Gelände gleich nebenan etwas Modernes und komplett Neues aufzuziehen, war für meine Eltern anfangs nicht leicht nachzuvollziehen. Im Nachhinein gesehen war es die einzig richtige Entscheidung, den Landwirtshausbetrieb zum Heurigen nach Hundsheim zu verlegen. Und die Eltern haben sich inzwischen auch mit dem Neubau angefreundet und sind sehr stolz auf das neue Projekt“, so die Juniorchefin. Der alte Standort sollte also mit dem Neubau wiederbelebt werden. Und das scheint auf den ersten Blick gelungen. GENUSSVOLL ESSEN Im großzügig gestalteten Frühstücksraum herrscht reger Betrieb. Bis zu 100 Personen finden in den Räumlichkeiten mit einzigartigem Ambiente einen Sitzplatz. „Wir haben einen unserer Schwerpunkte auf das Frühstücksangebot gelegt. Täglich von 7.30 Uhr bis 11 Uhr heißt es Frühstücken in entspannter Atmosphäre“, erzählt Kerstin Siedler. Da, wo das Zischen der Kaffeemaschine eins wird mit der entspannten Hintergrundmusik, lass dich nieder, könnte man es poetisch ausdrücken. Zum Frühstück ist hier übrigens jeder gerne gesehen und herzlich willkommen: externe Gäste genauso wie Hotelgäste. Im Sommer wird auch die Terrasse mit 40 Sitzplätzen


Martin und Alexandra Donabaum mit Kommerzkundenbetreuer Norbert Ewald

© Kurt Hoerbst noch Platz zum Frühstücken bieten. Auf dem Buffettisch finden sich neben verschiedenen Eigerichten auch frische Kuchen, verschiedene Brotsorten, hausgemachte Marmeladen, Säfte und auch Wurst- und Fleischprodukte. Diese werden im Familienbetrieb selbst produziert. Bei dieser Auswahl ist für jeden etwas dabei. Wert gelegt wird auf regionale und saisonale Produkte, die in der Küche gleich hinter dem Früh-

stücksraum von Georg Siedler und seiner Crew frisch zubereitet werden. Und das kann man sehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn eine langgezogene Glasscheibe gibt den Blick in die Küche frei. FRÜH MORGENS BIS SPÄT IN DIE NACHT Abends kann und soll der Frühstücksraum künftig für geschlossene Veranstaltungen, als Eventlocation, Weinbar, für Firmenfeiern oder private Feiern vermietet und genutzt werden. Das steht auf der PriWeinlodge Siedler I VORTEIL

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oritätenliste von Kerstin Siedler weit oben. Der Raum kann dabei individuell gestaltet und dekoriert werden. Neueste technische Ausstattung rundet das Angebot ab. „Unsere Philosophie ist es, ein neues, innovatives Gastronomiekonzept gepaart mit Gästezimmern & Weinbau zu schaffen“, so Siedler. Und auf das tolle Frühstücksangebot muss man als Abendgast auch nicht verzichten. Einfach Zimmer dazubuchen und die ganze Vielfalt genießen. 24 Stunden und mehr. Ausführender Architekt bei dem Projekt Weinlodge Wachau war DI Christian Mang, der den Geschmack des Geschwisterpaars getroffen hat. „Er hat eine sehr feine architektonische Linie und hat sich auch zugetraut, das Moderne in dieser sehr traditionellen Umgebung umzusetzen. Das Endresultat ist ausschlaggebend, und das überzeugt.“ ARCHITEKTUR 2017 Der moderne Neubau besteht aus zwei Gebäudeteilen, die durch einen großzügigen Gang miteinander verbunden sind. Dort befindet sich ein kleiner, aber feiner Shop mit regionalen, teils hausgemachten Produkten 22

VORTEIL I Weinlodge Wachau

und natürlich auch jeder Menge Wein aus heimischem Anbau. Schokolade, hausgemachte Chutneys und Pestos inklusive. Schaut man im Frühstücksraum über Kopf, dann fällt der Blick auf zwei futuristische filigrane Hänge-Luster, die für ein angenehmes Lichtkonzept sorgen. An den Wänden Sichtbeton, am Boden Holz. Auffallend anders sind auch die teils schwarzgemalten Wände, die einen bewussten Kontrast zur grünen Umgebung herstellen und eine überraschend chillige Atmosphäre erzeugen. Ausgeklügelt modern. Die unverwechselbaren Skulpturen in der Weinlodge wie Weintänzerinnen und Smaragdeidechsen stammen vom Nachbarn und Künstler Fritz Gall, der die Chefin des Hauses auch zur Eröffnung mit einer Weinskulptur überraschte. ENTSPANNT WOHNEN Neben dem umfangreichen Frühstücksangebot, einer kleinen Mittagskarte und der Möglichkeit, die Räumlichkeiten für Veranstaltungen zu buchen, gibt es in


der Weinlodge Wachau auch 14 Gästezimmer. Diese sind modern gestaltet, barrierefrei und allesamt mit komfortablen Boxspringbetten ausgestattet. Man kann es sich aber auch auf der dazugehörigen Terrasse mit einem Glas Wein gemütlich machen – oder im beheizten Außenpool Seele und Beine baumeln lassen. Die Zimmer sind mit einer Größe von 35 Quadratmetern geräumig angelegt, die vier Suiten sind mit 45 Quadratmetern noch etwas großzügiger. Für die nahe Zukunft gibt es schon ein paar ganz konkrete Event- und Veranstaltungsideen, die wohl nicht mehr allzu lange in der Schublade oder in den Köpfen der Geschwister schlummern werden. Bleiben Sie gespannt und nehmen Sie sich doch mal Zeit für ein ausgiebiges Frühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag, heißt es. Tipp: Hinkommen und selbst überzeugen. Die großzügig gestalteten Räumlichkeiten können für Feiern abends auch gemietet werden. Vorab gustieren auf: www.weinlodge-wachau.at

Weinlodge Wachau Familie Siedler Mauternbach 2 3512 Mautern Tel.: 02732/828 59 E-Mail: office@siedler.cc www.weinlodge-wachau.at

Weinlodge Wachau I VORTEIL

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The African Lifestyle in Krems Was mit der Liebe zu Südafrika und Upcyling-Bilderrahmen anfing, zeigt sich heute bunt und erfrischend anders in der Kremser Innenstadt. „Afro chic“ heißt der Shop, mit dem Inhaber Thomas Giese für sich und seine Kunden ein Stück African Lifestyle und viel Design nach Österreich geholt hat.

Der große verbindende Gedanke hinter dem Shopkonzept ist definitiv „Upcycling“. Dabei wird aus nicht mehr verwendeten Materialien etwas Neues gemacht. Ein gutes Beispiel dafür sind die Bilderrahmen, die direkt aus Kapstadt importiert werden und zahlreich an den Wänden des Shops hängen. Der Unternehmer Giese hat lange Zeit in Südafrika verbracht und sich in den Lifestyle, das Farbenfrohe und das eben einfach „Andere“ verliebt. Nach 25 Jahren in der österreichischen Einrichtungsbranche war die Zeit für Neues gekommen. „Südafrika ist ein sehr interessantes Land“, schwärmt der Unternehmer. „Dort ist auch die Idee entstanden, Ware von Produzenten direkt nach Österreich zu importieren. Zuerst habe ich mich in die Holzrahmen verliebt. Mit diesen Rahmen habe ich auch begonnen, auf Designmärkten in Österreich und Deutschland auszustellen.“

Die Rahmen sind aus Holz von bis zu 120 Jahre alten Fenstern, Türen oder Möbeln. Das Holz wird von bedürftigen Menschen rund um Kapstadt gesammelt und zur Verarbeitung in die Werkstatt gebracht, wo fünf Menschen arbeiten. Jeder Rahmen ist also ein Unikat und hilft Menschen, gesicherte Arbeitsplätze zu haben. „Als ich gemerkt habe, dass die Ware angenommen wird, habe ich das Sortiment laufend erweitert. Dazugekommen sind dann die bunten Sitzsäcke.“ Heute versucht Giese alle zwei bis drei Monate neue Ware ins Programm zu bringen. GOOD VIBRATIONS An das Konzept geglaubt hat der reisefreudige Unternehmer von Beginn an, „auch wenn die Farben und Muster sicher nicht jedermanns Geschmack sind. Ich war mir sehr wohl bewusst, dass ich mit dieser Ware eine bestimmte Nische bedienen würde. Das ist auch gut so, denn sonst wäre ich einer von vielen und würde Massenware verkaufen. Mit Afro chic verkaufe ich das, was mir selbst gut gefällt – und das wiederum mit viel Herz und Leidenschaft.“ Seine Produzenten kennt Thomas Giese allesamt persönlich und entwickelt heute mit ihnen gemeinsam neue Produktlinien. „Ich fahre direkt zu den Produzenten vor Ort, mehrmals im Jahr. Es sind im Prinzip lauter kleine Partner, die auch zu Freunden geworden sind im Laufe der Zusammenarbeit.“ Heute ist Thomas Giese für die meisten seiner Produkte Generalimporteur. „Mittlerweile habe ich auch Partner in Österreich, Deutschland und der Schweiz, an die ich meine Ware liefere. In Wien arbeite ich mit dem Unternehmen Möbeldepot zusammen wo ein vollwertiger „Afro chic“-Shop integriert ist.“

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VORTEIL I Afro Chic


AFRICAN BRANDS Die bunten Sitzsäcke „Bori Bori“ sind wahre Eyecatcher in dem kleinen Shop von Giese. Die Überzüge dafür werden in Madagaskar aus alten Textilien recycelt, wie zum Beispiel aus alten T-Shirts. Daraus werden dann auf Handwebstühlen in Kapstadt Stoffbahnen gewebt, die schließlich zu ganz individuellen Überzügen verarbeitet werden. Reine Handarbeit, von Beginn an. Und jedes Stück ein Unikat. Eine coole Mischung aus Design und Funktion.

europäische Länder voranzutreiben“, so Giese über die Pläne für sein Unternehmen. Wer die Einzigartigkeit, die Buntheit Südafrikas und die Idee des Upcyclings liebt und sich für afrikanisches Contemporary Design begeistert, wird im „Afro chic“-Shop von Thomas Giese bestimmt fündig. Good vibrations inklusive.

Neben Taschen aus afrikanischen Zementsäcken mit unverwechselbarem Design gibt es im „Afro chic“-Shop auch Clutches, Handtücher, Teller, Dekoartikel, handgewebte Taschen und Kissen, Lampenschirme und vieles mehr zu entdecken. SUPER TRENDY AFRICAN CHIC Und auch Contemporary Design bietet Thomas Giese in seinem „Afro chic“-Shop am Täglichen Markt Nr. 4 mitten in der Kremser Innenstadt an. Die filigranen Möbel aus Birkenholz stammen aus dem afrikanischen Designstudio RR, dem Studio der bekannten Designerin Renée Rossouw. Typisch für die Möbel sind die afrikanischen geometrischen Muster. „Die Möbel sind sensationell“, schwärmt Giese. Die Designerstücke sind individuell stapelbar und in Kombination mit Türenelementen, Schubladen oder Rollen erhältlich. „Bis jetzt bin ich beim Aufbau meines Geschäftes langsam und sehr vernünftig vorgegangen, und das war auch gut so. Nächstes Jahr werde ich in Paris auf die Messe ‚Maison & Objet‘ fahren, um den Vertrieb für andere

AFRO CHIC Täglicher Markt 4 3500 Krems Tel.: 0664/1620031 E-Mail: thomas@afro-chic.at www.afro-chic.at

Kundenbetreuerin Karin Anglemahr ließ sich von den „good vibrations“ im Geschäft von Thomas Giese inspirieren

Öffnungszeiten DO: 9–13 und 14–18 Uhr FR: 9–13 und 14–18 Uhr SA: 9–13 Uhr Afro ChicI VORTEIL

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Auf den Zahn gefühlt Was kommt dabei heraus, wenn sich drei Zahnmediziner zusammentun und gemeinsam ein Buch schreiben? Ein umfassender Ratgeber rund um die Themen Zahnspangen, Zahnersatz und Implantologie. Oder: alles, was Patienten unbedingt darüber wissen sollten! Eine Leseempfehlung.

Mit ihrem neuen Buch „Österreich auf den Zahn gefühlt“ packen die drei Zahnmediziner Dr. Viviane Österreicher, Dr. Gernot Österreicher und DDr. Gerald Jahl einige längst überholte Vorurteile rund um die Zahnmedizin an der Wurzel. Auf 176 Seiten, bebildert und gegliedert in drei Kapitel zu den Themen „Jugendzahnheilkunde und die Gratis-Zahnspange“, „Zahnerhaltung und moderner Zahnersatz“ und „Senioren – Kieferchirurgie und 3DComputer-Implantologie“, erklären die Autoren sehr entspannt und für jedermann leicht verständlich, was Patienten unbedingt wissen sollten: Ist Fluor wirklich schädlich für mein Kind? Wie funktioniert das eigentlich mit der Gratis-Zahnspange? Was läuft schief in der österreichischen Zahnmedizin? Bin ich zu alt für Implantate

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VORTEIL I Auf den Zahn gefühlt

und kann ich mir das eigentlich leisten? Klingender Titel, umfassender Inhalt und geballte Information. WICHTIGES THEMA ZAHNLOSIGKEIT WIRD AN DER WURZEL GEPACKT „Wir haben das Buch zu dritt geschrieben, um damit die häufigsten Fragen, die von Patienten immer wieder an uns gestellt wurden, zu bündeln und gezielt zu beantworten“, erzählt DDr. Gerald Jahl, seines Zeichens Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Facharzt für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in Eggenburg und einer der Autoren des Buches. Jeder der drei Zahnmediziner gibt Tipps in seinem Bereich und erklärt, wie man sich möglichst lange ein gesundes Gebiss erhalten kann. Beginnend beim Kind, bei dem sich die Eltern überlegen, ob und ab wann eine Zahnspange sinnvoll ist, bis zum 92-jährigen Mann, der sich nach langem Leidensweg doch noch für moderne Zahnimplantate entschieden hat. „Mit diesem Buch haben wir mehr oder weniger Aufklärungsarbeit geleistet, um die Patienten besser zu informieren“, bringt es DDr. Gerald Jahl auf den Punkt. „Wir haben versucht, eine möglichst große Themenbreite in dieses Buch zu bringen. Damit jeder Leser, jede Leserin davon profitiert und sich umfassend informieren kann.“ INTERESSANTE LESEZEIT Bleiben wir beim letzten Abschnitt des Buches, Kapitel 3. Reden wir über Kieferchirurgie und Zahnimplantate. Und reden wir darüber, warum gerade Senioren schlecht informiert sind, wenn es um moderne Zahnversorgung, Zahnersatz oder Zahnimplantate geht. Das Problem der Zahnlosigkeit – gerade bei Senioren – ist immer noch ein Tabuthema. Niemand spricht gerne darüber oder tauscht sich aus. Erst kürzlich war das Autorenteam bei den Eggenburger Gesundheitstagen eingeladen. „Wir waren sehr erstaunt, wie wenige Menschen über die neuen Therapieformen informiert sind. Das Schlimmste ist aber, dass viele ältere Patienten immer noch glauben, es gäbe ein „zu alt“ für


Haben gut Lachen: Leiter Private Banking Klaus Koch mit DDr. Gerald Jahl

Implantate und es zahle sich ja bei ihnen nicht mehr aus. Das ist tragisch, denn damit berauben sich diese Patienten selbst ihrer Lebensqualität, weil sie mit ihren wackeligen Dritten nicht mehr alles essen können.“ Es gibt Statistiken, die belegen, dass rund 30 Prozent der Senioren in Österreich mangelernährt sind. „Wenn der Zahnersatz nicht funktioniert, dann können gewisse Lebensmittel nicht gegessen werden und das führt zu Mangelernährung“, so DDr. Jahl. IMPLANTATE ODER NICHT? „Implantate sind heute als Routinebehandlung keine Hexerei mehr, sondern sind die erfolgreichsten und nachhaltigsten medizinischen Behandlungen überhaupt“, steht gleich zu Beginn in der Einleitung des neuen Buches. „Vor allem in Bezug auf Implantate gibt es immer noch viele Ängste. Die gesamte Medizin hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren stark verändert, und so auch die Zahnmedizin. Dadurch hat sich auch die Therapie gewandelt. Schmerzhafte Behandlungen sind heute die absolute Ausnahme. Das sind alte Relikte. Die Zahnmedizin ist heutzutage imstande, was das Thema Finanzen betrifft, einfache, aber kostengünstige Therapien anzubieten, mit denen wir Senioren wirklich helfen können. Wir müssen unterscheiden zwischen der körperlichen Gesundheit, der seelischen und der sozialen Gesundheit. Die Auswirkung von Zahnlosigkeit auf diese drei Bereiche ist enorm.“ BEWUSSTSEINSBILDUNG Doch ein Umdenken hat eingesetzt. Wenn auch behutsam, aber es ist immerhin ein Anfang. Immer mehr Senioren wollen sich einen fest sitzenden Zahnersatz leisten. Aber erst dann, wenn sie sich wirklich umfassend über das Thema informiert haben und wissen, was auf sie zukommt. „Implantate kosten Geld, genauso wie ein neues Auto oder eine neue Küche Geld kosten. Was soll ich mit einer neuen Küche, wenn ich ohne Zähne ohnehin nicht essen kann?“, so der Implantologe und Buchautor Jahl. „Leider wird Österreich niemals in der Lage sein, dass jedem Patienten eine Implantatbehandlung finanziert werden kann. Aber wir müssen dafür sorgen, dass wir generell einen funktionierenden, schmerzfreien Zahnersatz anbieten können, der die Lebensqualität älterer Menschen entscheidend verbessert. Das ist mir ein großes Anliegen.“ Das Buch ist im Buchhandel und in allen Internetbuchhandlungen sowie in den jeweiligen Zahnarztpraxen der drei Autoren erhältlich.

BERUFLICHE LAUFBAHN: • Studium der Medizin mit Promotion zum Arzt 1994 (Leistungsstipendium 1992 –1994) • Bis 1998 Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Kieferchirurgie, Plastische Chirurgie und Unfallchirurgie • Von 1998 – 2004 Ausbildung zum Facharzt für Mund-,Kiefer-und Gesichtschirurgie • 2004 – 2009 Oberarzt LKH St.Pölten • 2006 Gründung von "Implantat im Zentrum" in Eggenburg- kieferchirurgische Praxis • laufende Vortragstätigkeit und Kurse für Zahnärzte zum Thema Zahnimplantate FACHLICHE TÄTIGKEIT: • ausschließlich Behandlung mit Zahnimplantaten STECKENPFERD: • Feste Zähne an einem Tag durch digitale Methoden GRUND FÜR DAS BUCH: • Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass betroffene Menschen endlich informiert, aufgeklärt und dadurch mündiger sind." PRAXISMOTTO: • Bei uns sind Sie in erster Linie Mensch und nicht "nur" ein Patient. Durch Kompetenz, Qualität und Service wollen wir mit Sicherheit nachhaltige Zufriedenheit erreichen - menschlich und fachlich!"

www.implantat.or.at

ZUR PERSON – DDR. GERALD JAHL • geboren Im November 1968 (Skorpion) • verheiratet, 2 Söhne (13/11), zuhause in Hadersdorf • Interessen: Familie, Natur, alte Autos, gut Essen Auf den Zahl gefühlt I VORTEIL

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In den richtigen Händen Massieren ist eine der ältesten Heilmethoden. Schon der römische Herrscher Julius Caesar ließ sich, so ist es überliefert, regelmäßig massieren, unter anderem wegen starker Kopfschmerzen. Was ist dran am Streichen, Kneten, Friktionieren, Pressen, Quetschen, Drücken, Klopfen?

Massagen sind eine Wohltat für Körper und Geist. Sie dienen der reinen Entspannung oder aber der medizinischen Therapie. Im Massagestudio von Julia Grausenburger in Unterloiben bei Dürnstein liegt der zarte Duft von Massageöl in der Luft. Auf ihren vielen beruflichen Stationen hat die sportliche Masseurin ihr Handwerk von Grund auf gelernt und laufend perfek-

tioniert. „Ich hatte das Glück, in den letzten Jahren sehr viele unterschiedliche Techniken kennenzulernen. In allen Instituten und Unternehmen, in denen ich tätig war und bin, konnte ich unglaublich vieles lernen, einiges übernehmen und daraus meine eigene Technik entwickeln. Und durch die Fortbildungen halte ich mich auf dem neuesten Stand.“ Das Angebot der 32-Jährigen ist entsprechend breit aufgestellt. „Eine gute Massage kann helfen, pflegen und entspannen. Es gibt aber ganz verschiedene Varianten“, erzählt uns Grausenburger. Die gelernte Heilmasseurin und Heilbademeisterin (2001) bietet unterschiedliche Formen der Behandlung an: klassische Massage, Fußreflexzonenmassage, Aromaöl-Entspannungsmassagen, Lymphdrainagen ebenso wie Sportmassagen, Kinesio-Tapes und Kinesio-Lymphtapes. Gesundheit und Wohlbefinden sind hier Programm.

Auch Kundenbetreuerin Ulrike Berger vertraut auf die Massagekompetenz von Julia Grausenburger 28

VORTEIL I massagetimer.at

MOBIL MASSIEREN Ihre Kunden sind genauso breit gestreut wie ihre Techniken: von den Mitgliedern eines Fußballvereins über Manager bis hin zu Senioren, die sie auch mobil betreut. Mobil massieren ist ein gutes Stichwort. Julia Grausenburger ist immer in Bewegung. Wenn sie nicht selbst läuft oder Rad fährt, dann ist sie für ihre Kunden auch mobil unterwegs – ausgerüstet mit Massagetisch und allem notwendigen Zubehör. „Magnetfeldtherapie, Paraffin-Hand- oder Fußbäder, hot-stone-Massage biete


© Ewald Rauscher

ich nur im Studio an, alle anderen Massageangebote kann ich auch mobil durchführen“, erzählt sie.

mehr und richtig bewegen. Reden alleine hilft eben nicht, da müssen auf Worte auch Taten folgen.“

Viele ihrer Stammkunden kommen mittlerweile ein- bis zweimal in der Woche für eine Stunde zur Massage. Der Terminkalender ist gut gefüllt. Wie entspannt die Masseurin selbst? „Der Vorteil von Fortbildungen ist auch, dass man dort selbst massiert wird“, schmunzelt Grausenburger. Sie hält sich mit Bewegung fit, die Medaillen an der Wand ihres Massagestudios zeigen den Erfolg.

Das Massagestudio von Julia Grausenburger hat im März 2017 sein 10-Jahre-Jubiläum gefeiert. Mit der offiziellen Feier wartet die gewerbliche Masseurin allerdings noch bis zum 10. Juni 2017 und hofft auf schönes Wetter, um bei einer Gartenparty zahlreiche Freunde und Ehrengäste begrüßen zu dürfen.

WEITERBILDUNG ZUM WOHLE DER KUNDEN Apropos Bewegung: Julia Grausenburger hat sich für das Physiotherapiestudium an der FH Krems beworben. Warum sie das macht, neben einem vollen Terminplan? „Ich möchte meinen Kunden ein ganzheitlicheres System anbieten können, also Therapie über die reine Massage hinaus. Denn in gewissen Situationen könnte ich mit meiner Arbeit noch mehr erzielen, würden sich meine Patienten zum Beispiel

Wir gratulieren ihr recht herzlich zum Jubiläum!

3601 Dürnstein I Unterloiben 102 Tel.: 0676/4310103 E-Mail: julia@massagetimer.at www.massagetimer.at © Ewald Rauscher massagetimer.at I VORTEIL

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Durch die Bank MEINE CHANCE 2017 Unter diesem Titel ist ein neues Veranstaltungsformat des Kremser Wirtschaftsbeirates (KWB) entstanden: eine regionale Lehrstellenbörse für Lehrstellensuchende und Schulabbrecher. Die Veranstaltung wurde erstmals am 2. März 2017 im Ferdinand Dinstl Saal der KREMSER BANK durchgeführt. Die Zielsetzung: die Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes durch das Vernetzen von Lehrstellenanbietern und Lehrstellensuchenden. „Die Initiative ‚Meine Chance 2017‘ des Kremser Wirtschaftsbeirates trifft den Zeitgeist. Denn gut ausgebildete Fachkräfte sind in der Wirtschaft heute mehr gefragt denn je. Die Lehre ist der optimale Ausgangspunkt für eine qualitätsvolle Ausbildung“, erklärt DI Walter Stiefler in seiner Funktion als Obmann des KWB. BUNTES FASCHINGSTREIBEN Gemeinsam mit Einstein, zahlreichen Superhelden, Gorillas, Kühen und Donald Trump feierte am Faschingsdienstag auch die KREMSER BANK. Eine Gruppe von MitarbeiterInnen hatte sich dem Anlass entsprechend in Schale geworfen und belebte den Faschingsumzug als „Schneewittchen und die KREMSER BANK-Zwerge“ verkleidet. Tausende Besucher begleiteten den Umzug durch die Kremser Innenstadt, der zu den größten Faschingsumzügen in Niederösterreich gehört. Am Pfarrplatz wurden die besten Masken prämiert und es wurde ausgelassen unter freiem Himmel bis spät in die Nacht gefeiert. ERSTE-HILFE-AUSSTATTUNG IN ALLEN FILIALEN Jährlich sterben zahlreiche Menschen am plötzlichen Herztod, weil Rettungskräfte nicht schnell genug zum Patienten gelangen können. Schon wenige Minuten können bei einer Herzrhythmusstörung entscheidend sein. Ein schnell erreichbarer Defibrillator kann in einem solchen Fall Leben retten. Dabei handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das bei einer lebensgefährlichen Rhythmusstörung des Herzens mithilfe eines Stromstoßes den normalen Herzrhythmus wiederherstellen kann. „Wenn das Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung gerät, eignen sich zur Akutbehandlung Elektroschocks. Sie sorgen im Herzen zunächst einmal für Ruhe. Dadurch hat das Herz die Chance, wieder einen geordneten Herzschlag zu beginnen“, erklärt Thomas Etzbacher, Kundenbetreuer der KREMSER BANK, der in seiner Freizeit als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz tätig war. Dank der technischen Entwicklung in den letzten Jahren können die Geräte mittlerweile auch von medizinischen Laien angewendet werden. Sie sind so konzipiert, dass sie besonders einfach zu handhaben sind und jeder sie anhand einer Anleitung leicht bedienen kann. „Bis der Defibrillator zum Einsatzort gebracht und einsatzbereit ist, ist es wichtig, dass ein Ersthelfer ununterbrochen eine Herzdruckmassage vornimmt“, so Etzbacher. Im letzten Jahr hat die KREMSER BANK in allen ihren Filialen die elektronischen Lebensretter installiert. Sie sind rund um die Uhr in den SBFoyers der Filialen für jeden zugänglich. „Wir hoffen, dass die Defibrillatoren zwar nicht zum Einsatz kommen müssen. Wenn doch, können sie Leben retten“, so Etzbacher. 30

VORTEIL I Durch die Bank


FASCHINGSKRAPFEN FÜR SCHULEN Der traditionelle Faschingskrapfen darf zur Faschingszeit nicht fehlen. Aus diesem Grund besuchten die Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer der KREMSER BANK am Faschingsdienstag zahlreiche Volksschulen und Kindergärten in der Region. Mit dabei: Faschingskrapfen für die Kinder. Insgesamt wurden an diesem Tag fast 2000 SparkassenKrapfen verteilt. Die Freude bei den Kindern war riesengroß. Im Mittelpunkt der Aktion stand das gesellschaftliche Engagement der KREMSER BANK, das wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist.

SMART DAHEIM ENERGIE UND KOSTEN SPAREN Das war der Titel einer Veranstaltung am 23. Februar 2017 im Ferdinand Dinstl Saal der KREMSER BANK, zu der die Klima- und Energiemodellregion Krems in Kooperation mit „Energy Changes“ eingeladen hatte. Die Veranstaltung richtete sich an Haushalte, Familien, Eigenheimbesitzer und Privatpersonen, die sich für neueste Technologien und Dienstleistungen interessieren, um daheim Energie und Kosten zu sparen. Führende Unternehmen aus der Energie- und Umwelttechnikbranche informierten die Besucher zum Auftakt über Innovationen und Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien für Privathaushalte. Im Anschluss daran hatten alle die Möglichkeit, sich im Rahmen des „Innovationsmarktplatzes“ mit den anwesenden Experten auszutauschen. Zum Beispiel über Themen wie neueste Stromspeicher-Lösungen, SmartHome-Technologie, innovative Heizsysteme oder aktuelle Förderungen für Energieeffizienzmaßnahmen. RICHTIG VORBEREITEN Als gemeinwohlorientiertes Bankinstitut fördert die KREMSER BANK Bildungs- und Fortbildungsangebote in der Region, die Menschen aller Altersgruppen zugutekommen. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Finanzbildungsprogramm, das an zahlreichen Schulen angeboten wird. Dabei werden verschiedene Inhalte mittels alters-adäquaten Unterrichtsmaterialien und interaktiver Methoden transportiert. Die NMS Mary Ward nahm an diesem Programm teil und besuchte mit den SchülerInnen der 4. Klasse am 1. Februar 2017 die KREMSER BANK. Auf dem Programm stand ein Bewerbungsworkshop, der unter der Leitung von Mag. Sabine Agath und Prok. Friedrich Mölzer abgehalten wurde. Die Themen: Wie bereite ich mich auf eine Bewerbung vor? Was muss man bei Bewerbungsunterlagen beachten? Wie verhalte ich mich beim Gespräch? Mit dem Workshop konnte man nun die SchülerInnen mit dem nötigen Rüstzeug für zukünftige Bewerbungen ausstatten.

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KREMSER BANK und Sparkassen AG Nr. 103 I April 2017

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