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Amtliche Mitteilung der Stadt Krems | Österreichische Post AG | RM 09A038030 K | 3500 Krems | 36. Jg. Folge 4 / 2018 | Foto: Barbara Elser

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Endlich Badewetter! Frühsommerliche Temperaturen locken jetzt ins Freibad.

Musik im Park Strauss-Matinée im Pavillon am 3. Juni

Kinderbetreuung Ein „Kinderzimmer“ mitten in der Fußgängerzone

Abfallwirtschaft

Nützliche Informationen auf vier AWA-Seiten


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3 kremsstadtjournal

stolz auf krems Das Barometer zeigt nach oben!

aktuell im mai:

Ausgezeichnete MusikschülerInnen Neun 1. Plätze, drei 2. Plätze und ein 3. Platz sind die tolle Ausbeute der Kremser MusikschülerInnen beim diesjährigen Musikschulwettbewerb Prima la Musica. Zwei NachwuchsmusikerInnen vertreten Krems sogar beim Bundeswettbewerb. Seite 15

Ausgezeichnete Kremser MusikschülerInnen.

Gozzoburg wieder offen Seit der Generalsanierung der Gozzoburg vor über zehn Jahren sind die dort enteckten Wandmalereien in aller Munde. Noch längst sind nicht alle Fresken befundet. Interessierte können sich bei Führungen selbst ein Bild machen. Seite 23 Die Gozzoburg birgt zahlreiche ungehobene Schätze in sich.

JungunternehmerInnen Rund 90 UnternehmerInnen und NeugründerInnen, die vor kurzem den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit wagten, kamen auf Einladung der Stadt Krems zum Erfahrungsaustausch zusammen. Die Gäste nützten das Beisammensein zum Netzwerken. Seite 8

Die Stadt lud JungunternehmerInnen zum Get-Together.

Vize-Europameisterin Die erst 17-jährige Gewichtheberin Sarah Fischer vom ACU Krems landete bei ihren ersten Europameisterschaften in der Erwachsenenklasse gleich dreimal auf dem Siegespodest. Mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen sorgte sie in Bukarest für Furore. Seite 26

Starke Frau aus Krems: Vizeeuropameisterin Sarah Fischer.

Das Thermometer klettert nach oben, der Sommer hält Einzug in Krems. Das zeigt auch wie jedes Jahr das frisch herausgeputzte Kremser Sommerbad. Freizeitvergnügen pur: vom sportlichen Bahnenschwimmen bis zum Seele-baumeln-lassen auf der Liegewiese. Aber auch das Barometer klettert nach oben, genauer gesagt: das Tourismus-Barometer. Die allerbeste Nächtigungsbilanz und verstärkte Investitionen liefern den Beweis für die positive Stimmung. Auch der Kultursommer kommt in Schwung: Die Vorbereitungen für den Höhepunkt des Jubiläumsjahres „300. Geburtstag Kremser Schmidt“ laufen auf Hochtouren. Vorboten für die große Jubiläumsausstellung im Mai sind die beiden Ausstellungen im museumkrems – „Tableau Vivant“ und „Die Welt des Martin Johann Schmidt“ von Elisabeth Vavra. Und ein ganz besonderer Termin: Am 3. Juni – ein Sonntag! – lebt beim Stadtpark-Pavillon die Tradition der einstigen Volksgartenkonzerte wieder auf. Die Köchelgesellschaft lädt zur Orchester-Matinée mit den berühmtesten Strauss- und Lanner-Melodien. Ich freue mich auf dieses außergewöhnliche Ereignis. Und es warten noch weitere Schätze, wie das Projekt „Schöner Wohnen“ vom Verein Raumgreifend oder die Architektur-Filmtage im Kino im Kesselhaus. Freuen wir uns, dass wir in einer Stadt leben, die so viel Vielfalt bietet und deren Lebensqualität immer wieder aufs Neue bestätigt wird! Ich wünsche Ihnen viele schöne Frühlingstage! Ihr Dr. Reinhard Resch, MSc Bürgermeister der Stadt Krems


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Musik von klein auf Tanzen, Singen, Musizieren macht den Kleinen Spaß und wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung aus. Foto: Pavel_Matuska

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Strauss-Matinée Die Ludwig-Ritter-von-KöchelGesellschaft lädt am 3. Juni zum Event im Stil der einstigen Volksgarten-Konzerte in den Stadtpark. Seite 6/7


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inhalt Kunstmeile „Komisches“ aus Tschechien im Karikaturmuseum (Bild) und die Darstellung weiblicher Rollenbilder in der Kunst im Forum Frohner. Seite 22

Der Duft nach Petersilie Pamela Schmatz macht LUST AUF den Kremser Grünmarkt. Seite 9

8  Wirtschaft JungunternehmerInnen beim Netzwerken

Meinung Vizebürgermeisterin Eva Hollerer und 10  Vizebürgermeister Erwin Krammer beziehen Stellung

Soziales Ursula Endl über das neue 11  Erwachsenenschutzrecht

Kinderbetreuung “Kinderzimmer“ in der Altstadt 12 

Grabpflege Bestattung bietet umfassendes Service 13 

Musikschule Erfolge bei Prima La Musica 15 

in Zahlen Broschüre neu aufgelegt Radln in Krems Die Arbeitsgruppe Alltagsradfahren 16  Veranstaltungen 18/19  20 Bücherei Neues Service für LeserInnen, Buchempfehlung Architektur Architekturfilm-Tage am 8./9. Juni 21 Kunstprojekt „Schöner wohnen“ unter der Brücke 21 Volkshochschule Fremdsprachencafé 22  Malakademie Vernissage am 24. Mai 23 Jugendkultur 20 Jahre DasHelmut 25 Sport in Krems Volleyballerinnen starten durch 26 Behindertensport Trainer gesucht! 27  28/29 Kurz notiert Das Wichtigste im Telegrammstil Kommentare Aus den Fraktionen 30 Gemeinderat Die wichtigsten Beschlüsse 31 32-34 Service Sprechstunden, Termine, Jubiläen 35-38 Abfallwirtschaft Das Wichtigste zum Thema

Krems 15 

auf vier Seiten

Heurige 39

Erfolgsgeschichte 20 Jahre Jugendarbeit Krems, 16 Jahre Magazin für Jugendkultur. Seite 24/25

Badefreuden Der Sommer kündigt sich lautstark an. Höchste Zeit, die Badesachen auszupacken und ins Freibad zu gehen. Zu Pfingsten gibt es die letzte Möglichkeit, eine Saisonkarte fürs Kremser Sommerbad mit HallenbadBonus zu kaufen.  Seite 27

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Stadt Krems, Obere Landstraße 4, 3500 Krems; Redaktion: Ursula Altmann, Barbara Elser; Mag. Cathrin Schiefer (Leitung); Sekretariat: Katharina Gartner; Anzeigen: sales@krems.gv.at; Stadtkommunikation der Stadt Krems, Obere Landstraße 4, 3500 Krems, Tel. 02732/801 DW 227 od. 223; E-Mail: presse@krems.gv.at, www.krems.at; Grafisches Konzept: Oliver Nutz; Gesamtherstellung: LW Werbe- und Verlags GmbH, 3500 Krems, Tel. 02732/82000; Druck: Druckerei Janetschek, GmbH; Verlagspostamt: 3500 Krems.


kremskultur

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Strauss-Melodien im Park Sie sorgen am 3. Juni für Walzerstimmung im Stadtpark. Für Manfred Permoser und Severin Endelweber von der Kremser Köchelgesellschaft eine „Herzensangelegenheit“.

Walzer, Polka und Marschklänge werden am Sonntag, 3. Juni, den Kremser Stadtpark um den Pavillon zum Schwingen bringen und das Publikum ins 19. Jahrhundert in die Zeit der beliebten Volksgarten-Konzerte zurückversetzen. Das Salonorchester Niederösterreich wird mit einem bunten Potpourri aus Stücken von Lanner, Strauss-Vater und Söhne für ein vergnügliches Konzerterlebnis sorgen. Und zur Feier des Tages wird es Feines vom Grill geben. Darum kümmert sich der Kremser SC. Das Konzert im Park bildet den Ab-

schluss der heurigen Konzertreihe Kammermusik erklärt gehört, eine Veranstaltungsreihe der Ludwig-Ritter-von-Köchel-Gesellschaft. „Wir wünschen uns natürlich möglichst viele Besucher. Vor allem freuen wir uns über ‚neue‘ Zuhörer, die bisher noch nie bei unseren Konzerten waren“, sagen MMag. Severin Endelweber und Dr. Manfred Permoser. Als künstlerische Leiter der Konzertreihe sind sie für die Programmgestaltung (und ausnahmsweise auch fürs Wetter!) zuständig. Wie passt eine Orchester-Matinée in

das Kammermusik-Konzept? „Der Pavillon feiert heuer 120 Jahre. Ein guter Grund, das Baujuwel wiederzubeleben und ein breites Publikum anzusprechen“, erklärt Permoser. Damit ist er auch schon bei der Philosophie der Kammermusik-Reihe, die es seit mittlerweile elf Jahren gibt und fixer Bestandteil des Kremser Kulturkalenders ist. „Unsere Ansprüche sind hohe Qualität und Regionalität“, so Permoser. Was das heißt? Die ausführenden Künstler haben eine professionelle Ausbildung und sind eng mit der Stadt Krems verbunden. Sie stammen


aus Krems, sind hier in die Schule gegangen oder haben an der Musikschule Krems den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Das ist ein Teil des Erfolgsrezepts: „Das Publikum kann sich mit den Menschen auf der Bühne identifizieren, weil es sie kennt“, sagt Endelweber. Viele von jenen, die in Krems auf der Bühne stehen, genießen auch international einen guten Ruf und spielen bei renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern oder Symphonikern. Künstler von diesem Rang für Krems zu engagieren, fällt den beiden künstlerischen Leitern relativ leicht, da sie gut in der Szene vernetzt sind und selbst an der Musikuniversität Wien ihre Ausbildung absolviert haben. Bei der Planung können sie auf einen großen Pool an KünstlerInnen zurückgreifen. „Es ist schon erstaunlich, dass es in der kleinen Stadt Krems eine so große Dichte an großartigen Musikern gibt“, sagt Endelweber und ergänzt: „Das hängt unmittelbar mit

den guten Ausbildungsmöglichkeiten und dem positiven Umfeld zusammen.“ Auch wenn sie Krems schon vor Jahren verlassen haben: „Das Schöne ist: Unsere Musiker kommen immer wieder gerne ‚heim‘. In Krems zu spielen, ist für viele von ihnen wie für uns eine Herzensangelegenheit!“, so Endelweber.

Orchester-Matinée mit Johann Strauss & Co.: Sonntag, 3. Juni, 11 Uhr, Musikpavillon Stadtpark: Mit dem Salonorchester Niederösterreich (mit zum Großteil Musiker des Tonkünstler-Orchesters NÖ), Dirigent und Moderator: Guido Mancusi. Eintritt: Freiwillige Spenden. Mit Stücken von Lanner, Strauss-Vater und Söhnen Johann und Josef. Bei Schlechtwetter im Festsaal des BORG. In Kooperation mit dem Zentrum für angewandte Musikforschung der Donau-Universität Krems.

Persönliches

Manfred Permoser (rechts): BRG Ringstraße, Studium Lehramt Musikerziehung und Geschichte, Konzertfach Fagott, Musikwissenschaft; Lehrtätigkeit an der Musikuniversität, seit 2005: ao. Univ.-Professor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung.

Severin Endelweber (links): BG Piaristengasse, Studium Konzertfach Viola, Instrumentalpädagogik, Musikerziehung & Instrumentalmusikerziehung an der Musikuniversität Wien. Unterrichtet an der HLW HLM Kasernstraße und Musikschule Paudorf – Gedersdorf Engagements ua. im BrucknerOrchester Linz, Radio-Sinfonieorchester Wien.

Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft Verein zur Förderung musikalischer Aktivitäten in Krems Gegründet anlässlich der 1000-Jahr-Feiern von Krems im Jahr 1995 von engagierten Kremser Musikfreunden. Besonders erwähnt sei der damalige Musikschul-Direktor Helmut Göllner. Unter Obmann Gerald Streibel und der künstlerischen Leitung von Manfred Permoser und Severin Endelweber wurde 2007 die Gesprächskonzert-Reihe Kammermusik erklärt gehört ins Leben gerufen. Auf der Bühne stehen MusikerInnen aus Krems und Umgebung, die Mitglieder großer (internationaler) Orchester sind. Kooperationen bestehen mit anderen Kultureinrichtungen wie zum Beispiel dem Kino im Kesselhaus, That’s Jazz, KirchenTonArt Krems usw… Ein anderes Projekt der Köchelgesellschaft, das ebenfalls auf die Initiative von Endelweber und Permoser zurückgeht, ist die Köchelpromenade: Spaziergänger werden via Smartphone und Audiodateien in 20 Stationen durch die Stadt an Orte mit musikalisch-historischer Bedeutung geführt und erfahren viel über Persönlichkeiten, die hier gelebt und gewirkt haben. www.musikinkrems.at Ausblick auf Herbst 2018: 300 Jahre Kremser Schmidt Parallel zur Jubiläumsausstellung im museumkrems präsentiert die Köchelgesellschaft im September in drei Konzerten Musik als zeitbezogenen Ausdruck

bürgerlicher Kunst und urbaner Kultur. Der Bogen spannt sich von Händel über Mozart bis hin zu Gershwin. Die Termine: So 16. September, Piaristenkirche – Mozart: Streichquintett C-Dur, KV 616 Mo 24. September, Pfarrkirche St. Veit – Händel: Ode for St. Cecila’s Day HWV 76 Do 18. Oktober, Kloster Und – Von Mozart bis Gershwin

MAZEL TOV: EINE RÜCKKEHR

Gesucht: Juden in Krems Das Wiener Klezmer Orchester macht sich am Freitag, 18. Mai bei einem musikalischen Rundgang durch die Stadt gemeinsam mit dem Historiker Dr. Robert Streibel auf die Suche nach den Juden in Krems. Diese Spurensuche wird filmisch begleitet und setzt so ein virtuelles Zeichen der Erinnerung, das von jedem „Narrenkastl“ aus in der ganzen Welt abgerufen werden kann. Am Abend ist das Klezmer Orchester im Kloster Und zu hören, mit einer völlig neuen Darstellungsform osteuropäisch-jüdischer Instrumentalmusik in großer Orchesterbesetzung. Freitag, 18. Mai: Rundgang ab Südtiroler Platz (15.30-17 Uhr), Konzert im Kloster Und, 19.30 Uhr. Ein Projekt der Kremser Köchel Gesellschaft

kremskultur

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kremswirtschaft

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NeugründerInnen und JungunternehmerInnen kamen zum Netzwerken und Gedankenaustausch mit der Politik ins Kremser Rathaus.

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Rund 90 JungunternehmerInnen folgten der Einladung zum Networking.

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„Krems ist ein besonders innovativer Wirtschaftsstandort. Dies zeigt auch die neueste Studie der Agentur Pöchhacker Innovation Consulting, bei der Krems als zukunftsfähigste Stadt Österreichs hervorgegangen ist. Das ist auch Ihr Verdienst“, bedankte sich Bürgermeister Dr. Reinhard Resch bei den Wirtschaftstreibenden für ihre Arbeit. Vizebürgermeister Erwin Krammer betonte den Stellenwert der gegenseitigen Wertschätzung und wünschte den JungunternehmerInnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen für ihr Unternehmen. Unterstützung seitens der Stadt erhalten JungunternehmerInnen von Dr. Matthias Slatner. Er ist Ansprechpartner für die Kremser Unternehmen. „Schöpferische Zerstörung als Basis für Innovation und unternehmerisches Wachstum“ stellte Dr. Tina Gruber-Mücke vom Departnment of Business der IMC Fachhochschule Krems in das Zentrum ihres Vortrages. Bei guter Stimmung und vielen Gesprächen klang der Abend aus. Die UnternehmerInnen nutzten die Stunden zum gegenseitigen Kennenlernen und regen Austausch.

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Der Duft von Petersilie. LUST AUF KREMS: Der Wochenmarkt ist eine Kremser Institution. So wie der Gemüsestand von Josef Parzer.

korb. Viele davon kennt Josef Parzer schon lange. Kein Wunder, fährt er doch schon seit 33 Jahren zum Markt. Heute stapeln sich dutzende Gemüsesorten an seinem Stand. Dazwischen Äpfel, frische Petersilie, ein Strauß Narzissen. „Bis auf den Spargel ist alles von mir. An die 90 Sorten rund ums Jahr.“ Sie alle baut Josef Parzer auf seinem Hof in Rohrendorf an. Regionaler geht‘s kaum.

Viele Wünsche hätte sie, seufzt die freundliche Dame mit einem Augenzwinkern. Nicht alle kann ihr Josef Parzer erfüllen. Den Wunsch nach frischen Radieschen und speckigen Erdäpfeln allemal. Immer freitags und samstags verkauft Josef Parzer sein Gemüse am Kremser Wochenmarkt. Gemeinsam mit rund 60 anderen Standlerinnen und Standlern sorgt er für buntes Treiben am Pfarrplatz. Denn kaum hat er seine Gemüsekistln aufgebaut, scharen sich die Damen rund um seinen Stand. Hie und da auch ein Herr mit Einkaufs-

Schneller als der Rechner erlaubt

In 33 Jahren am Markt lernt man so einiges. Kopfrechnen zum Beispiel. Bewundernswert, wie Josef Parzer gleichzeitig rechnet, Gemüse einsackelt und schon die nächste Bestellung aufnimmt. „Mit dem Taschenrechner wäre ich viel langsamer, das geht gar nicht.“ Da setzt er lieber auf seinen Kopf. Und auf eine Portion Großzügigkeit: Einen Apfel als Dankeschön gibt’s häufig obendrauf. Herr Parzer selbst isst ja am liebsten Kohlsprossen. Ganz einfach gedämpft und in Butter geschwenkt. Und auf

Von Apfel bis Zucchini – Josef Parzer versorgt Krems mit Vitaminen am Wochenmarkt.

die Frage, ob ihm das viele Gemüse nicht irgendwann genug wäre, antwortet er mit bestimmtem Kopfschütteln. „Vegetarier bin ich keiner, aber Gemüse geht immer. Die Mischung macht’s aus“. Und die ist an Herrn Parzers Stand stets bemerkenswert. Da kann man selbst im Winter immer wieder neue Sorten entdecken – so wie die „Flower Sprouts“, eine Kreuzung aus Grünkohl uns Kohlsprossen. Falls ihr jetzt fragend schaut: Herr Parzer liefert auch das passende Rezept dazu. Am liebsten Winter!

Während der Frühling gerade so richtig durchstartet, sehnt sich Herr Parzer insgeheim nach dem Winter. Ein bisschen zumindest. Jetzt heißt es neben dem Verkauf auch Pflanzen setzen, im Weingarten arbeiten. Da kommt auch schon die nächste Kundschaft. Was darf’s sein? LUST AUF KREMS ist ein persönlicher Blog von Pamela Schmatz.


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Politik praktisch & zur Sache Geschätzte Kremserinnen und Kremser! Vor kurzem feierte die Jugendarbeit Krems (Verein Impulse) ihren 20. Geburtstag. Allen Verantwortlichen der Vergangenheit und der Gegenwart sei hier nochmals DANKE für die wertvolle Arbeit gesagt (DSA Manuela Leoni mit ihrem Team). In einem kleinen Festakt wurden die Arbeitsfelder der JugendÜber den Wert sozialarbeit, der Integravon Jugendarbeit tionsarbeit und der Beratungstätigkeit gewürdigt. Egal in welchem Lebensalter wir uns selbst gerade befinden, mit „jung sein“ haben oder hatten wir alle schon zu tun. Ob wir erst kurz oder doch schon etwas länger die Schultasche abgelegt haben, wir erinnern uns noch alle an unsere eigene Jugend. Und – Hand aufs Herz – waren wir immer perfekt? Jugendarbeit, wie sie in Krems aufgestellt ist, bietet Angebote für Mädchen und Burschen, ungeachtet der sozialen, religiösen oder ethnischen Herkunft. Die Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten sind auf der Homepage www.impulse-krems.at nachlesbar. In einer Schul- und Universitätsstadt (6.644 Schüler; 13.364 Studenten) sind die MitarbeiterInnen mit den Herausforderungen im Zusammenleben mit Jugendlichen schon sehr erfahren. Bedürfnisse Jugendlicher sind charakterisiert von „Aktion“ – es muss was los sein –, aber auch von „Rückzug“ und Unter-sich-Sein. In diesem breiten Spektrum sind die Profis der Jugendarbeit unterwegs. Stadtpark, Schwarzer Platz, Funcourt Lerchenfeld oder private Ecken - Treffpunkte gibt es viele. Da kommt es schon vor, dass im jugendlichen Übereifer auf Mülltonne und Nachtruhe „vergessen“ wird. Besonders die warme Jahreszeit macht Lust auf Sport, Spiel oder zum Chillen im Freien. Die Stadtverantwortlichen sind stets bestrebt, alle Maßnahmen zu setzen, dass ein gedeihliches Zusammenleben ALLER Generationen in Krems gewährleistet ist. Jugend aus dem öffentlichen Raum „zu verstampern“ ist nicht mein Ziel. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit jungen Menschen Lebensräume gestalten. Für Anregungen und Ideen dazu bin ich offen. „Erziehung besteht aus zwei Dingen: Beispiel und Liebe“ (Friedrich Fröbe) Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, Eva Hollerer 1.Vizebürgermeisterin

2018 ist ein besonderes Jahr für Krems. Eines, in dem wir wichtige Weichen stellen müssen, wie ich an dieser Stelle schon im Jänner betont habe. Es ist ein Jahr, in dem wir eines brauchen: Klare Entscheidungen. Etwas, das in Krems oftmals fehlt. Klare Entscheidungen brauchen wir etwa für unsere Innenstadt. EntscheiKlare Entscheidungen dungen, wie sie die VP für ein richtungsKrems zuletzt durchsetweisendes Jahr zen konnte: Unserem Konzept, endlich ein modernes Stadtmarketing zu schaffen, haben alle anderen Parteien zugestimmt. Die Bereiche Innenstadt, Tourismus, Wirtschaftsservice, Betriebsansiedlung sowie Marketing & Sales werden auf eine professionelle Basis gestellt. Schon in den nächsten Wochen soll die entsprechende Gesellschaft gegründet werden. Immer wieder haben wir ja auf die triste Lage im Zentrum hingewiesen. Immer wieder haben wir Maßnahmen für die Geschäftsbesitzer eingemahnt, von denen einer nach dem anderen das Handtuch werfen musste. Immer wieder haben wir Ideen und Konzepte für die Belebung der Innenstadt präsentiert. Das neue Stadtmarketing ist ein Erfolg unserer Bemühungen – und ein erster Schritt in eine erfolgreiche Zukunft für unser Zentrum. Klare Entscheidungen sind aber auch in einem anderen Bereich nötig, der für mich Priorität hat: Die Sicherheit der Kremser. Deshalb haben wir etwa die Initiative für einen Gehsteig auf der Gneixendorfer Hauptstraße gesetzt. Deshalb fordern wir für die Anrainer der Kreuzbergstraße und der Wachtbergstraße den effektiven Schutz vor illegalen Nutzern und Rasern. Und deshalb fordern wir Maßnahmen gegen den Vandalismus im Zentrum. 2018 ist ein besonderes Jahr für Krems. Nur mit klaren Entscheidungen sorgen wir dafür, dass es auch ein erfolgreiches wird. Erwin Krammer 2. Vizebürgermeister


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kremssozial

Selbstbestimmen, solange es geht Am 1. Juli 2018 tritt das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft: Aus Sachwaltern werden gerichtliche Erwachsenenvertreter. Was das konkret bedeutet, hat das Stadtjournal bei Expertin Ursula Endl nachgefragt. Stadtjournal: Wenn ein Mensch nicht mehr imstande ist, seine Angelegenheiten zu regeln, ist bisher ein Sachwalter auf den Plan getreten. Wie gestaltet sich die Situation nach dem 1. Juli? Ursula Endl: Das neue Erwachsenenschutzgesetz ist auf vier Säulen aufgebaut, nämlich auf die gewählte und die gesetzliche Erwachsenenvertretung sowie auf die Vorsorgevollmacht. Bei der gewählten kann eine Person, die in ihrer Entscheidungsfähigkeit leicht eingeschränkt ist, mit einer Person ihres Vertrauens in einer Vereinbarung die Inhalte der Vertretung festlegen. Auch die bisherige Angehörigenvertretung wird ausgeweitet. Personen können sich für ihre Angehörigen als gesetzliche Erwachsenenvertreter registrieren lassen. Was sind die wesentlichen Schwerpunkte bzw. Änderungen des neuen Gesetzes? Endl: Die Angelegenheiten müssen im Beschluss konkret bezeichnet sein, eine Bestellung für alle Angelegenheiten ist nicht mehr zulässig. Auch ist eine Person, für die ein gerichtlicher Erwachsenenvertreter bestellt ist, nicht automatisch in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkt. Eine gerichtliche Erwachsenenvertretung darf nur dann ausgesprochen werden, wenn andere Formen der Vertretung nicht möglich sind. Welche Vorteile bringt das mit sich? Endl: Es stärkt besonderes die Selbstbestimmung. Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, gibt es Vertretung.

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Die Rechte von Angehörigen werden gestärkt. In diesen Zusammenhang möchte ich auf die Vorsorgevollmacht hinweisen. Darin bestimme ich eine oder mehrere Personen, die für mich entscheiden können, wenn ich dies nicht mehr kann. Wo finden Kremserinnen und Kremser im Bedarfsfall die notwendige Unterstützung bzw. Information? Endl: Die Erwachsenenschutzvereine bieten kostenlos Beratungen an. Am einfachsten für die Kremserinnen und Kremser sind die regelmäßigen Sprechstunden, die wir bei der Bezirkshauptmannschaft Krems anbieten.

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DSA Ursula Endl ist Leiterin der Geschäftsstelle Zwettl des NÖ Landesvereins für Sachwalterschaft und Bewohnervertretung Sprechstunden: BH Krems (Drinkweldergasse 15), jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, jeweils von 9 bis 11 Uhr . Telefonische Vereinbarung empfohlen: Tel. 02822/54258 oder 02742/361630.

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Gut betreut Während Eltern ihre Besorgungen in der Innenstadt erledigen, kann der Nachwuchs im „Kinderzimmer“ nach Herzenslust spielen, basteln und malen. Eine Betreuungseinrichtung mitten in der Fußgängerzone, in der Eltern ihre Kleinen gut aufgehoben wissen, während sie selbst die „freie Zeit“ für ihre Erledigungen nützen: Das ist das Angebot der Kindergarten-Pädagogin Claudia Ehrenreich. Sie bietet damit ein maßgeschneidertes Service für Familien. Der 100 Quadratmeter große „Indoor-Spielplatz“ ist gleichzeitig auch Kuschelecke, Malund Bastelecke. Das Konzept: individuelle stundenweise Betreuung

für maximal sieben Kinder gleichzeitig. Das Service kann spontan in Anspruch genommen werden oder nach Vorab-Reservierung. Als Special Service bietet Claudia Ehrenreich auch die Abwicklung von Kinderfesten aller Art. Alle Infos: Claudia Ehrenreich, DAS Kinderzimmer, Spänglergasse 2, Tel. 0676/4390280, www.daskinderzimmer-krems.at

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Foto: Pamela Schmatz / Stadt Krems

Gepflegte Grabstätten

Soziale Alltagsbegleitung UNTERSTÜTZUNG IM HÄUSLICHEN UMFELD Soziale Alltagsbegleiterinnen und soziale Alltagsbegleiter leisten unseren Kundinnen und Kunden im häuslichen Umfeld Gesellschaft und entlasten zudem die pflegenden Angehörigen in mehrstündigen Einsätzen. Das Angebot ist eine Ergänzung zu unserem Pflege- und Betreuungsangebot. Wer kann eine soziale Alltagsbegleitung in Anspruch nehmen? Das Angebot der sozialen Alltagsbegleitung wird vorerst von März bis September 2018 in den Bezirken Lilienfeld, Krems (Stadt und Land), St. Pölten (Stadt und Land) und Tulln angeboten. Die Voraussetzung sind der Bezug von Pflegegeld, sowie der Hauptwohnsitz in einer der angeführten Regionen. HILFE UND PFLEGE DAHEIM KREMS Kasernstrasse 16/22, 3500 Krems T 02732/83 22 40 E pflege.krems@noe.hilfswerk.at

Kevin Klein und seine KollegInnen von der städtischen Friedhofsverwaltung sorgen für gepflegte Gräber.

Die städtische Friedhofsverwaltung bietet Gießen, Düngen, Unkraut-Jäten und vieles mehr. Ein gepflegtes Grab hilft, über den Verlust eines lieben Menschen hinwegzukommen und die Erinnerung an ihn zu bewahren. Die Betreuung einer Grabstätte bedeutet aber auch, sich regelmäßig darum zu kümmern. Für viele kann das körperliche Schwerarbeit bedeuten. Auf den Kremser Friedhöfen können Angehörige für diese Aufgaben ein umfassendes Service in Anspruch nehmen. Sowohl in der Wiener Straße als auch in Stein, Rehberg und Gneixendorf kümmern sich die MitarbeiterInnen um die Grabpflege, ganz nach den individuellen Bedürfnissen ihrer Kunden: egal, ob es ums Unkraut-Jäten geht, ums Düngen, Blumensetzen

und Gießen, ob diese Dienste einmalig, vorübergehend oder regelmäßig in bestimmten Intervallen in Anspruch genommen werden. Wenn es gewünscht wird, entzünden sie zu bestimmten Gedenktagen auch eine Erinnerungskerze. Das Grabpflege-Service beinhaltet jedoch nicht den großen Rückschnitt winterharter Pflanzen, den Austausch kaputter Pflanzen und die Schädlingsbekämpfung.

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kremskommunal

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kremsbildung

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Über den positiven Effekt des Musizierens Warum sich Kinder schon früh mit Musik beschäftigen sollen. Kommentar von Dr. Hubert Pöll, Direktor der Musikschule Krems.

Musik hat in vielerlei Hinsicht einen positiven Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Kinder erleben Musik mit dem ganzen Körper. Melodie und Rhythmus fördern dabei sowohl die kognitiven als auch die koordinativen Fähigkeiten, und das von frühester Kindheit an. Musikalische Früherziehung ist eine Möglichkeit, Kinder bereits in ganz jungen Jahren an Musik heranzuführen. Eine Gelegenheit, die Eltern sich nicht entgehen lassen sollten, um ihrem Kind die bestmögliche Förderung angedeihen zu lassen. (Elementare) Musikerziehung fördert neben der Freude an der Musik, am Singen und Tanzen wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie Emotionalität, Beziehungsfähigkeit, Sensibilisierung der Sinne, Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Einfühlungsvermögen, strukturelles Denken durch den Umgang mit dem Ablauf musikalischer Kompositionen, Lernen lernen und den Umgang mit Fehlerkultur. Eine Untersuchung mit 205 sechsjährigen Kindern, die zwei Jahre lang die Musikalische Früherziehung durchlaufen hatten, ergab, dass der prozentuelle Anteil der Kinder mit überdurchschnittlich guten Leistungen in der Volksschule höher

Man kann gar nicht früh genug mit dem Musizieren beginnen.

ist als in der Kontrollgruppe ohne Musikalische Früherziehung. Elementare Musikerziehung kann SchülerInnen mit hohen Konzentrationsdefiziten bei entsprechender pädagogischer Betreuung helfen, Lernschwächen auszugleichen! Dies bedeutet natürlich zusätzliche Zeitinvestitionen (auch für die Eltern) bis in die Nachmittagsstunden. Die Studie liefert dazu ein geradezu sensationelles Ergebnis: Der Zeitaufwand geht nicht zu Lasten der allgemeinen schulischen Leistungen. Um die erworbenen kreativen Anlagen auf längere Zeit zu behalten und auszubauen, wird das Singen, Tanzen und Erlernen eines Instrumentes im Anschluss an die Elementare Musikerziehung empfohlen. Elementares Musizieren ist in jeder Altersstufe möglich und ist für Laien

und Profis gleichermaßen sinnvoll und bereichernd.

Musikschule für die Jüngsten Tanzgarten (ab 3 Jahre) Elementare Musikerziehung (4-6 Jahre) Musikalische Grundschulung (6-9 Jahre) Klavierkindergarten (4-5 Jahre) Kreativer Tanz (4-6 Jahre) NEU ab Herbst: Ballett (ab 6 Jahre) Kooperationsschulen VS Hafnerplatz VS Lerchenfeld VS Rehberg VS Stein Pilotprojekte „Elementares Musizieren“ in den Kindergärten Brunnkirchen, Gneixendorf, Hohenstein, Lerchenfeld, Mitterau 1 und 2, Rehberg Mehr Infos: www.krems.at/musikschule


Prima la Musica Kremser MusikschülerInnen brillierten beim Musikschulwettbewerb. Die Bilanz: neun 1. Plätze, drei 2. Plätze und ein 3. Platz.

SOMMEREVENT

Campus-Ball Als gemeinsames Fest von DonauUniversität Krems, IMC Fachhochschule Krems und Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften geht am Samstag, 16. Juni, wieder der Campus-Ball über die Bühne. Eröffnet wird der Ball mit einer spektakulären Leuchtjonglage. www.campusball.at BILDUNGSEXPORT

FH Krems goes China

Bürgermeister Dr. Reinhard Resch und Musikschuldirektor Dr. Hubert Pöll gratulierten den NachwuchsmusikerInnen.

„Die Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker sind erstaunlich. Dahinter steckt nicht nur viel Talent, sondern viel Fleiß, Engagement und Energie seitens der Kinder und Jugendlichen, ihrer Musikschullehrer und der Eltern“, würdigt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch die Leistungen der Kremser NachwuchsmusikerInnen. Beim Musikschulbewerb „Prima la Musica“ musizieren die besten MusikschülerInnen Niederösterreichs um die Wette. Dieses Jahr fiel das Resultat für die Kremser Musikschule wieder besonders erfreulich aus. Neun erste Plätze, drei zweite Plätze und ein dritter Platz sind die stolze Bilanz. Gold mit Auszeichnung gab es für Paul Alexei, Eduard Koller und Elisabeth Kysenkova (alle Klavier). Jonas Langhammer (Klavier) und das

Ensemble Phantastic 5 mit Lisa Siller (Querflöste) vertreten Krems beim Bundeswettbewerb. Weitere erste Plätze holten Mira Wanek (Viola), das Ensemble Boygroup mit Jonas Langhammer, Maximilian Misof und Paul Nusterer (alle Klarinette). Dominik Schierhuber (Violine), Fanny Kovac (Klavier) und das Ensemble Unikate mit Hanna Goiser (Klarinette) und Lisa Siller (Querflöte) belegten jeweils zweite Plätze. Einen dritten Platz errang das Ensemble Trois Papillons mit Marie Enne (Klavier), Melanie Geyer und Julia Schenk (Querflöte). Mit den PreisträgerInnen freuen sich ihre Musikschullehrer Alfred Agis, Mag. Harald Haslinger, Mag. Karin Heinisch, Mag. Julia Kainz, Mag. Hyang Lee-Labek, Mag. Saverio Ruol Ruzzini, Regina Stummer und Mag. Edeltraud Widhalm.

Der Studiengang „Tourismus und Freizeitmanagement“ der IMC FH Krems wird künftig auch in China angeboten, konkret in Chengdu, einer sich dynamisch entwickelnden Stadt mit 14 Millionen Einwohner. Der entsprechende Vertrag wurde bei der China-Reise der österreichischen Bundesregierung unterzeichnet. Der Studiengang soll 2020 starten. Die Abschlussprüfungen des Bachelorstudiengangs werden von Professoren aus Krems und aus Chengdu abgenommen. Die Absolventen erhalten zwei akademische Grade, den österreichischen und den chinesischen Bachelor.

DATEN & FAKTEN

„Krems in Zahlen“ Neu Eckdaten wie die Einwohnerzahl, die Entwicklung der Studierenden- und Schülerzahlen, der Blick auf die Tourismusdaten sagen viel über die dynamische Entwicklung der Bildungs- und Kulturstadt Krems aus. Transparent sind auch die Entwicklung der Einwohner und der Umweltdaten sowie die Klimadaten dargestellt. „Krems in Zahlen 2018“ liegt in der Bürgerservicestelle im Rathaus Krems, Obere Landstraße 4, auf und kann auch über www.krems.at (Rubrik Aktuelles / Publikationen) bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

kremsbildung

15 kremsstadtjournal


kremskommunal

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Abfahren – jetzt! le viel geschehen. Erwähnt seien die prämierte Abstellanlage bei der Badearena und die Doppelstockgarage beim ÖBB-Bahnhof. In der neuen Legislaturperiode geht die Arbeit weiter. Die neu zusammengesetzte AG besteht aus StR Alfred Scheichl (Leitung), DI Silvia Schmid und Barbara Winkler (Stadtentwicklung), den Gemeinderäten Mag. Klaus Bergmaier (SPÖ), Jürgen Kreibich (ÖVP), Mag. Susanne Rosenkranz (FPÖ), Adolf Krumbholz (PROKS),

Wolfgang Mahrer (KLS) und Mag. Sandra Mayer (GRÜNE), Jakob Etzel (Wir für Krems), Bürgervertreter Hans Komurka, Klaus Otepka (Radlobby Krems), Mag. Josef Pachschwöll (PROKS), Alfred Seif (ARBÖ), Dr. Ferdinand Weber (ÖAMTC) und Regionalbetreuerin Maria Skodak. Die erste Sitzung fand im März statt, im April folgten zwei Ausfahrten per Rad. Aktuelle Themen sind die Radwegsanierung in der Wiener Straße und die Anbindung der Einkaufszentren Mariandl und Bühl-Center, ein möglicher Verbindungsweg in der Arbeitergasse und die Erweiterung der Radroute in Krems-Süd. Wir hoffen, dass die von der AG entwickelten Projekte eine breite politische Unterstützung erfahren, durch die Ortspolizei verordnet, umgesetzt und Eingang in das künftige Mobilitätskonzept finden. Klaus Otepka / Radlobby Krems

während der Bauphase aufs Anrufsammeltaxi umsteigen. Die Belagsarbeiten machen eine verkürzte Linienführung notwendig. Die letzte Haltestelle, die vor der Baustelle angefahren werden kann, ist die Lederergasse. Betroffene können daher während der Sperre vom

Anrufsammeltaxi Gebrauch machen, erreichbar unter Tel. 02732/81082. Normalerweise steht das Anrufsammeltaxi nur außerhalb der Betriebszeiten des Stadtbusses zur Verfügung. Nähere Infos zum Anrufsammeltaxi: www.krems.gv.at/Anrufsammeltaxi

Radln in Krems. Die Arbeitsgruppe Alltagsradfahren startet neu durch. Die wichtigsten Themen: flüssiger und sicherer Rad-Verkehr. Die erste Sitzung der AG, initiiert von StR Alfred Scheichl und geleitet von der DI Mag. Silvia Schmid vom Amt für Stadt- und Verkehrsplanung, fand im Mai 2013 statt. VertreterInnen aller politischen Parteien, ARBÖ, ÖAMTC, die Radlobby und BürgerInnen hatten den Auftrag, Radfahr-Projekte in Krems für den Gemeinderat vorzubereiten. Es war schließlich höchste Zeit, sich des Themas anzunehmen. Trotz eines sehr knappen Budgets ist mittlerwei-

STRASSENBAUSTELLE

Anrufsammeltaxi Langenloiser Straße Das geplante Straßenbauvorhaben in der Langenloiser Straße führt ab Mitte Mai zu Einschränkungen des Verkehrs. Betroffen davon ist auch die Stadtbus-Linie 4. Passagiere können


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16.6. Campus Ball

20.5./17.6. Führungen mit dem Kremser Schmidt

17.5., 19.30 Uhr

20.5./17.6., 10.30 Uhr

25.5., 17.30 Uhr

KunstRäume 2018

Stadtführung Stein

Frauen Qigong

Musik.Literatur.Fotografie. Zeitzeugen, Dom der Wachau Pfarrkirche St. Veit, Pfarrplatz 5

„Ein Künstlerleben in Stein & Krems“ (Kremser Schmidt Führung) Treffpunkt: Linzer Tor Anmeldung und Info: 02732/82676

Ladies great night out Info: 0677/618 44 063 Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz, Langenloiser Straße 4 Weiterer Termin: 15.6.

17.5., 19.30-21.30 Uhr

Volkskultur NÖ

23.5., 18 Uhr

Musik aktuell / Vom Wünschen Wiener Wäsche Haus der Regionen, Steiner Donaulände 56 02732/85015 www.volkskulturnoe.at

Berufsinfo-Veranstaltung

26.5., 20 Uhr

Berufsreifeprüfung Handelsakademie Krems Langenloiser Straße 22 www.bfinoe.at

Orgel.Streicher

Werke von Josef Rheinberger (Violine, Viola, Orgel) Piaristenkirche Krems www.kirchentonart.at

24.5., 19.30 Uhr 17.5., 20-21 Uhr

Volkskultur Europa:

29.5., 19.30 Uhr

Konzert

Spanien - Baskenland Haus der Regionen Steiner Donaulände 56

Vortrag Asylrecht

Something like the Weather Musikalisch-literarische Meditation Musik: J.S. Bach & John Cage Gregor Reinsberg & Hubert Gaisbauer Ursulakapelle, Josef-Faber-Gasse

25.5., 16-18 Uhr

Sprachencafe VHS Krems

30.5., 18.30 Uhr

Näheres Seite 22

Ausstellung

25./26.5., 10 Uhr 18.5., 15.30 Uhr; 19 Uhr

Kreativworkshop

Mazel Tov: Eine Rückkehr

Stimmungsbilder auf Acryl Galerie KreArt, Wegscheid 7 www.kreart.at

Näheres Seite 7

Veranstalter: Amnesty International Salzstadl, Donaulände 32 Info: 02732/8247119

18.5./15.6., 15 Uhr

artist´s place - selected works (Richard Wurm) arte Hotel Krems Campus Krems www.arte-krems.at 1.6., 20 Uhr

Kinderkirche

25.5., 19.30 Uhr

Nachtwächterführung Stein

Familientreff (Kinder von 3 bis 8 Jahren & Familie) Evangelischen Pfarre Martin-Luther-Platz 3

Lange Nacht der Kirchen

Treffpunkt: Ecke Steiner Kellergasse, Dr.-Karl-Dorrekstraße Weiters: Kellergassenführung, 2.6., 16 Uhr Info und Anmeldung: 02732/82676 www.krems.info

Pfarrkirche Stein: Vortrag „Pfarrkirche Stein gestern, heute, morgen - eine Baugeschichte“ (Dr. Werner Friedl), Steiner Landstraße 55 Info: 02732/82292


Foto: stadlbauer

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26.5. Orgelstreicher in der Piaristenkirche

17.5. Something like the Weather

2.6., 9.30-17 Uhr

8.6., 19.30-20.30 Uhr

15.6./16.6

Kreativworkshop

Volkskultur Europa

Panvineo – panArt (Christine Kastner) Galerie KreArt, Wegscheid 7 www.kreart.at

Bayern: Vilsleit’nmusi & Duschlhof-G’sang Haus der Regionen

Sommerfest der Pfadfinder Krems

9.6., 9.30-17 Uhr 2.6., 19 Uhr

Graffitiworkshop

Konzert

Zwischen den Welten Galerie KreArt, Wegscheid 7 www.kreart.at

Traismaurer Gospelchor Klangraum Krems, Minoritenplatz 4 www.traismaurergospelchor.at

10.6., 15-16.30 Uhr 3.6., 11 Uhr

Bilderbuchkino

Kammermusik erklärt gehört

Kreativwerkstatt Die kleine Grille singt ein Lied; Musikinstrumente kreieren Galerie KreArt, Wegscheid 7 Weitere Veranstaltungen: www.kreart.at

Orchester-Matinée Näheres Seite 6/7 7.6., 18 Uhr

Die Nacht des Kremser Weins

Kremser Stadtweinbauverein Stadtpark Krems www.stadtweinbauverein.at 7.6., 19 Uhr

Katholisches Bildungswerk

Die klösterlichen Lesehöfe in Krems und Stein (Dr. Werner Friedl), Pfarrkirche Stein Info: 02732/82292

16.6., 9.30-17 Uhr

Kreativworkshop

Auf der Suche nach dem Licht – Aquarell Galerie KreArt, Wegscheid 7 www.kreart.at 16.6, 19-Uhr

Campus-Ball Krems 2018

Campus Krems www.campusball.at

10.6., 19 Uhr

Kammerorchester-Konzert

Kammerorchester Krems mit Bertin Christelbauer, Violoncello Musikalische Leitung: Wolfgang Augustin Kloster Und www.kammerorchester-krems.at 14.6., 19.30 Uhr

8./9.6., 9-17 Uhr

Kunst.Räume Krems 2018

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Musikpavillon, Stadtpark Krems www.krems.at/musikschule

Carla Krems, St. Paulgasse 12

15.6., 18.30 Uhr: Summernight Lounge 16.6., 17 Uhr: Sommernachtsfest Schussgraben beim Pulverturm Info: 02732/83817 www.pfadi-krems.at

Alle Angaben ohne Gewähr Weitere Termine: www.krems.at/events


kremskultur

20 kremsstadtjournal

Mein Lieblingsbuch aus der Bücherei Maria Wares hat es gut: Sie arbeitet im städtischen Schulamt – einen Stock über der Bücherei. Sie hat ganz bestimmte Auswahlkriterien bei der Buch-Leihe: „Wenn ich ohne bestimmte Vorstellung in die Bücherei gehe, wähle ich oft ein Buch mit möglichst vielen Seiten. Es soll viele Abende lang unterhalten. Der Roman Bis ans Ende der Geschichte erfüllt auf 560 Seiten diese Voraussetzung und noch vieles mehr. Das Buch erzählt das unglaubliche Leben einer Holocaust-Überlebenden, die Entwicklung zweier ungleicher Brüder, die während der NS-Zeit zu gefürchteten SS-Offizieren heranwachsen, und die Geschichte von Sage Singer, einer jungen Bäckerin in der heutigen Zeit. Sie lernt eines Tages den pensionierten Lehrer Josef Weber kennen. Es entwickelt sich eine enge Freundschaft. Doch Josef hat ein Geheimnis, das er Sage anvertraut: Im Zweiten Weltkrieg war er bei der SS und in Auschwitz im Konzentrationslager. Sage ist schockiert, denn es gibt Parallelen zu ihrer eigenen Familie - ihre Großmutter Minka zählte zu den Überlebenden. Josef bittet sie um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und Vergehen, zwischen Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade? Die Autorin erzählt die Geschichten der Protagonisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, und man kann sich in jeden Charakter gut hineinversetzen. Das Buch, passend zum heurigen Gedenkjahr, hat mich noch einige Zeit beschäftigt. Fazit: ein Buch mit vielen Seiten, spannend, berührend und beklemmend, das mit einem ‚plot twist‘ überrascht - so würden es meine Kinder ausdrücken.“ Jodi Picoult Bis ans Ende der Geschichte 

Schneller zu Neuerscheinungen Bücherei-KundInnen gelangen dank neuem Service rascher zu Neuerscheinungen. Die Bücherrückgabe-Box ermöglicht die fristgerechte Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten.

„Die Tyrannei des Schmetterlings“ von Frank Schätzing ist einer der vielen Bestseller und ab sofort auch in der Stadtbücherei & Mediathek erhältlich. Wer sich nicht jedes Monat neue Bücher kaufen möchte, kann sich die Buch-Neuheiten auch dort ausborgen und das jetzt mit neuem Service: Die aktuellen Neuerscheinungen werden für maximal zwei Wochen verborgt. Damit gibt es keine langen Wartelisten mehr, sondern jeder Leser hat die Chance, die Top-Bücher schneller zu bekommen. Bis auf diese Ausnahme können Medien ab jetzt kostenlos verlängert werden, im Gegenzug wird

die Versäumnisgebühr erhöht. Damit man keinen Rückgabetermin mehr versäumt, kann man die Bücherbox im Eingangsbereich der Bücherei nützen. Diese ist außerhalb der Öffnungszeiten von 7 bis 16 Uhr geöffnet. Entliehene Bücher, Hörbücher und DVDs können - gut verpackt - zeitgerecht zurückgegeben werden. Stadtbücherei & Mediathek, Körnermarkt 14, Montag 12-19 Uhr, Dienstag 9-16 Uhr, Mittwoch 9-12 Uhr, Donnerstag 12-18 Uhr und Freitag 12-16 Uhr. www.krems.at/buecherei


Architektur bewegt: 8./9. Juni Hotspot der diesjährigen Architekturtage in NÖ ist Krems. Am 8. und 9. Juni stehen im Kino im Kesselhaus Architekturfilmtage auf dem Programm. In ganz Österreich laden die Architekturtage dazu ein, Baukultur zu entdecken, und die eigenen Ansprüche an die gestaltete Umwelt zu schärfen. In Krems lädt ORTE Architekturnetzwerk NÖ am Freitag, 8. Juni, zum langen Abend des Architekturfilms ins Kino im Kesselhaus. In vier Filmblö-

cken werden unter anderem außergewöhnliche ArchitektInnen porträtiert (Die Böhms, Sechs Architekten vom Schillerplatz – österreichische Architekturpioniere, die Spätmorderne). Außerdem: Umbautes Licht – Manifest der Industriearchitektur, Mit Licht gebaut - über die Bedeutung natürlicher Licht-

„Mit Licht gebaut – ein Lebensschiff von Hans Scharoun“, ein 27-Minuten-Film, zu sehen am 8. Juni im Kino im Kesselhaus.

EIN DACH ÜBER DEM KOPF HABEN

Unkonventionelle Schau unter der Brücke Der wettergeschützte Bereich unter einer Brücke wird mit Mobiliar bestückt, wie man es in einem biederen Wohnzimmer erwarten würde: Sofa, Teppich, Beistelltisch, Stehlampe, Rüschendeckerl usw. In diesem „Forschungslabor für Alltägliches“ wird während der zehntägigen Projektlaufzeit ab 30. Juni Feldforschung betrieben. In Kooperation mit der Donau-Universität Krems (Department für Migration und Globalisierung - MIG) gestaltet Dr. Tanja Berger an diesem unkonventionellen Ausstel-

lungs-Un-Ort auch eine Schau zum informellen Wohnen. Mehr als eine Milliarde Menschen leben weltweit unter prekären Bedingungen in informellen Stadtvierteln mit ungenügender Infrastruktur. Trotz aller Mängel erfüllen diese Slums jedoch eine wichtige Funktion, indem sie oft den einzigen leistbaren Wohnraum für einkommensschwache Gruppen zur Verfügung stellen. Erste Ergebnisse des Projekts regen ebenso wie die Location selbst an, sich mit der Bedeutung des sprichwörtlichen „Dach über dem Kopf“ auseinanderzusetzen – von wegen „Schöner Wohnen“!

quellen im Raum. Am Samstag, 9. Juni, steht eine Film-Matinee und am Nachmittag ein Videowalk im Kremser Stadtpark auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Pro Filmblock werden Zählkarten ausgegeben. Reservieren ausschließlich unter www.kinoimkesselhaus.at. 25 Jahre Architekturnetzwerk

Seit 1994 vermittelt ORTE Baukultur mittels unterschiedlicher Formate, wie Symposien, Filmpräsentationen, Spaziergängen, Workshops, Büchern etc. und präsentiert Beispiele hoher Architekturqualität in Form von Bauvisiten, Exkursionen und Vorträgen. Aber auch nachhaltige Siedlungsentwicklung, zukunftsfähige Verkehrspolitik oder der Umgang mit Landschaft sind Schwerpunktthemen. Ziel ist seit 25 Jahren, Menschen für Architektur und Baukultur zu sensibilisieren und zu anspruchsvollen PartnerInnen bei der Gestaltung der Umwelt zu machen. Das oberste Prinzip von ORTE lautet: „Nicht ArchitektInnen vermitteln wir, sondern Baukultur!“ ORTE Architekturnetzwerk NÖ, Steiner Landstraße 3, www.orte-noe.at

In Kooperation mit Verein Raumgreifend; Brücke B37, linkes Donau-Ufer, Vernissage: Mittwoch, 30. Mai, 18.30 Uhr, bis 9. Juni zu sehen.

kremskultur

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Neu in der Kunstmeile Die neueste Ausstellung im Karikaturmuseum widmet sich „komischen Werken“ von KünstlerInnen aus Tschechien. Das Forum Frohner setzt sich mit der Darstellung der Frau in der Kunst auseinander.

Foto: Landessammlungen NÖ / Christoph Fuchs

kremskultur

22 kremsstadtjournal

Eva und die Zukunft im Forum Frohner.

Komische Gemälde tschechischer Künstler sind ab 3. Juni im Karikaturmuseum Krems unter dem Titel „Ahoj Nachbar!“ zu sehen. Die Arbeiten von Miroslav Barták, Jirí Slíva und Josef Blecha öffnen ungeahnte Humorwelten. Ergänzt wird die Schau durch komische Gemälde von Pavel Matuška und Oldrich Jelínek. Marie Plotenás feinsinnige Cartoons offenbaren die weibliche Sicht der Dinge.

Eva und die Zukunft

der Kunstgeschichte,“ sagt Elisabeth Voggeneder, künstlerische Leiterin des Forum Frohner. Werner Hofmann (1928-2013) ist einer der bedeutendsten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts und gilt in Österreich als Wegbereiter der Moderne.

In der Ausstellung „Eva und die Zukunft. reloaded. Hommage an Werner Hofmann“ zeigt das Forum Frohner, wie sich die Darstellung weiblicher Rollenbilder in der Kunst, darunter das der biblischen Eva, bis zur Gegenwart verändert hat. „Die Ausstellung wirft einen aktuellen Blick auf eines der ältesten Themen

Karikaturmuseum Krems, Ahoj Nachbar, ab 3. Juni 2018, www.karikaturmuseum.at

VHS - SPRACHENCAFÉ

des klassischen Sprachunterrichts in lockerer Runde treffen und ganz formlos über alle möglichen Themen plaudern – und zwar in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch als Zweitsprache und Russisch. Eine weitere Möglichkeit bietet der „English American Reading Room“, wo Menschen zusammenkommen, die sich gerne in Englisch über alle möglichen Themen austauschen. Beide Angebote sind kostenlos. Nähere Infos: VHS-Krems, Fellnerhof, 02732/85798, info@vhs-krems.at, www.vhs-krems.at

Kaffeeplausch in sechs Sprachen Die Fremdsprachenkurse der VHS Krems haben eine lange Tradition. Diese werden in den verschiedensten Sprachen und auf unterschiedlichsten Levels angeboten. Nach Ende eines Kurses stellt sich die Frage: Wie kann ich das Gelernte weiter verfestigen, wo kann ich das Gelernte üben? Die VHS-Krems bietet dafür die Lösung in Form des Sprachencafés in der Konditorei Hagmann. Hier können sich Interessierte abseits

Forum Frohner Eva und die Zukunft. reloaded., ab 26. Mai 2018, Minoritenplatz 4, Stein, www.forum-frohner.at


Die Burg erobern! Die mittelalterliche Gozzoburg lädt wieder zu Erkundungstouren. Über längere Zeit war die Gozzoburg am Hohen Markt wegen Umbauarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nun steht sie wieder für Führungen offen. Zur Premiere bei der Neuauflage kamen BesucherInnen aus Wiener Neustadt, Oberösterreich und dem Waldviertel. Ihnen brachte Fremdenführerin Helma Strizik interessante Details zur Geschichte der Gozzoburg und zum Stadtkern näher. Sie ging unter anderem auf die sensationellen Wandmalereien ein, die im Zuge der Generalsanierung in den Jahren 2006/07 entdeckt wurden und großes Aufsehen erregten. Die Befundung aller Endteckungen ist noch immer nicht abgeschlossen. Derzeit beschäftigen die Ausstattung der Torturmkapelle und des Wappensaales, vor allem aber die monumentalen Fresken, die im Wohntrakt gefunden wurden, die Experten. Sie stellen laut ersten Befundungen Szenen einer Legende aus der Antike dar und beein-

Ab sofort werden in der Gozzoburg wieder Führungen zu Fixterminen und nach individueller Vereinbarung angeboten.

drucken vor allem durch ihre Größe, Farbigkeit und Ausdruckskraft. Der Wandmalereizyklus ist, so die Fachleute, neben den Weinfreskenzyklen in Thüringen (Deutschland) die einzig geschlossene Monumentalmalerei des 13. Jahrhunderts nördlich der Alpen. Die Kulturverwaltung der Stadt Krems bietet Führungen zu Fixter-

MALAKADEMIE

Junge Künstler stellen aus Das ganze Sommersemester lang haben junge Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, im Rahmen der NÖ Malakademie ihre kreativen Talente zu entfalten. Die Kunstpädagogen Florian Nährer und Georg Strondl schaffen mit einer wohltemperierten Mischung aus Unterricht und Spaß das ideale Klima für den künstlerischen Ausdruck und Experimente. Dabei spielt die gesellige Komponente eine ebenso wichtige Rolle. Die Malakademie findet an zwei Kremser Standorten statt: an der HLM HLW Kasernstraße und am BRG Kremszeile. Von den Ergebnissen können sich In-

teressierte bald selbst ein Bild machen. Ab Ende Mai werden die Werke der jungen Künstler in der Musikschule Krems ausgestellt. Die Malakademie ist ein Projekt der Initiative NÖ Kreativ, deren Partner seit vielen Jahren die Stadt Krems ist. Seit dem Vorjahr ist auch die Talenteschmiede in Krems etabliert. Kulturamtsleiter MMag. Gregor Kremser sieht in dieser Partnerschaft eine „fruchtbare Kooperation, die in Zukunft noch ausgebaut wird“. Vernissage Malakademie: Do 24. Mai, 17 Uhr, Musikschule Krems www.noe-kreativakademie.at

minen: jeden Freitag und Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen um 14 Uhr. Gruppenführungen können auch individuell gebucht werden. Voranmeldung: Kulturamt der Stadt Krems, Tel. 02732/801-571, kulturamt@krems.gv.at, museum@krems. gv.at., www.museumkrems.at

kremskultur

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kremsjugend

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Jugendarbeit wird „erwachsen“ Seit 20 Jahren gibt es in Krems ein vielfältiges niederschwelliges Angebot für Jugendliche. „Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.“ Mit diesem Zitat des Malers Vincent Van Gogh spielte Bürgermeister Dr. Reinhard Resch bei der Jubiläumsfeier auf die Entwicklung der Kremser Jugendarbeit an. „Was vor 20 Jahren mit dem Jugendzentrum Pulverturm begonnen hat, hat sich zu einem flächendeckenden hochqualitativen Angebot für junge Menschen entwickelt, das die unterschiedlichsten Bedürfnisse erfüllt“, so der Stadtchef. Vizebürgermeisterin Eva Hollerer unterstrich die Leistungen, die der Verein im Auftrag der Stadt Krems in den vergangenen zwei Jahrzehnten erbracht hat. „Junge Menschen beim Erwachsen-Werden zu begleiten, ist eine hochsensible und verantwor-

tungsvolle Aufgabe. Die Kremser Jugendarbeit hat diesen Auftrag immer sehr ernst genommen und das Angebot bedarfsgerecht weiterentwickelt.“ Den hohen Anspruch auf Qualität erfülle auch die aktuelle Sozialraumanalyse, die der Verein Impulse derzeit durchführt, so Hollerer. Verein-Impulse-Obmann Primarius Dr. Harald Andrew Zaunschirm nützte die Gelegenheit, um sich bei Sponsoren und Partnern für die moralische und finanzielle Unterstützung zu bedanken: „Ohne die finanzielle Hilfe könnten wir die Leistungen in dieser Qualität nicht erbringen.“ Geschäftsführerin Manuela Leoni ergänzt: „Laufende gesellschaftliche Veränderungen erfordern adäquate Antworten und Angebote in der Jugendarbeit. Ein geschütztes professionelles Setting in Jugendzentren, integrative Maßnahmen und nie-

derschwellige Beziehungs- und Beratungsangebote sind heute wichtiger denn je.“ Niederschwelliges Angebot seit 1998 Verein Impulse Krems, Ringstraße 23, Tel. 0676/840 803 204, office@impulse-krems.at, www.impulse-krems.at • Jugendtreff Pulverturm • Mobile Jugendarbeit See you: Mobiles Beziehungs- und Beratungsangebot in der Lebenswelt der Jugendlichen (Schwarzer Platz, Fun Court Rehberg, Graffiti-Projekte …) • Jugendberatung: niederschwellige Anlaufstelle, Beratung, Information, Begleitung, Vermittlung, Hilfe bei Krisen • Fachstelle für Integration, Krems Interkulturell • Jugendintensivbetreuung • Flüchtlingskoordination • Kremser Ferienspiel: Ferienangebot für Kinder von 3 bis 12 Jahren • Magazin für Jugendkultur DasHelmut • Girls Only: Freizeitangebot, Beratung und Begleitung für Mädchen


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kremsjugend

Magazin für Jugendkultur 20 Jahre Jugendarbeit in Krems. Das Kremser Jugendmagazin „DasHelmut“ bietet seit 16 Jahren jungen Menschen eine Plattform, auf der sie sich journalistisch austoben können.

Judith Schönauer und Ümmü Gülsüm Özdemir stellen Bürgermeister Dr. Reinhard Resch DasHelmut vor.

16 Jahre, 58 Ausgaben, fast 1800 Seiten. Das Kremser Jugendmagazin „DasHelmut“ kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 2002 im Rahmen des Kremser Jugendentwicklungsplans ins Leben gerufen, stellt es heute eine wichtige Möglichkeit für Kremser Jugendliche dar, sich als JournalistInnen zu üben, Geschichten zu erzählen, sich kreativ auszudrücken und Spaß am Schreiben zu haben. Aktuell umfasst das Redaktionsteam 25 Jung-SchreiberInnen, zwei ChefredakteurInnen und einen Grafiker, alle im Alter von 16 bis 27 Jahren. Die finanziellen und strukturellen Rahmenbe-

dingungen gibt der Verein Impulse vor. Inhaltlich orientiert sich das Kremser Jugendmagazin an jugendbezogenen und regionalen Themen. Dabei soll jede Ausgabe auch eine Spur „educational“ sein, also ein Stück weit bilden, Informationswert haben und nicht bloß unterhalten. Die aktuellen Ausgaben werden jeweils an den Schulen und am Kremser Bahnhof aufgelegt und verteilt. Demnächst soll außerdem ein „DasHelmut“-Blog starten.

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Kremser Volleys starten durch

Das frisch formierte Team der x-Volleys Krems mit Jugendtrainerin Caroline Biegel (links) und den Coaches Lisa-Katharina Nader und Michaela Moza (rechts).

Die Kremser Volleyballerinnen geben wieder ein starkes Lebenszeichen von sich. 35 Jahre ist es her, dass Christine Mayer den ersten Volleyballverein in Krems gegründet und jahrelang mit viel Spaß und Erfolg an Hobbyturnieren teilgenommen hat. „1994 stand plötzlich eine Gruppe junger Damen da und

VIZE-EUROPAMEISTERIN

Sarah Fischer triumphiert Die 17-jährige Gewichtheberin Sarah Fischer hat bei ihrer ersten Europameisterschaft in der Erwachsenenklasse für Furore gesorgt. Die Athletin, die beim ACU Krems groß geworden ist, sicherte sich bei den Titelkämpfen in Bukarest mit österreichischen Rekorden Silber im Zweikampf sowie jeweils Bronze im Reißen und im Stoßen. Fischer startete mit neuem Österreichischen Rekord von 101 Kilogramm im Reißen in den Wettkampf und fixierte

sagte: Wir wollen Meisterschaft spielen!“, erinnert sie sich. Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas nahm sie die Herausforderung an und begann mit dem Aufbau eines Mannschaftstrainings. Mit Erfolg – die Mannschaft stieg bald in die Landesliga auf und nach neun Jahren folgte der Sprung in die erste Bundesliga. Aus finanziellen Gründen folgte 2005 der freiwillige Abstieg. Die wichtigste Aufgabe – die Jugendarbeit – wurde aber fortgesetzt und mit Erfolgen belohnt. Mit dem SVS Schwechat

Bronze. Im Stoßen bewältigte sie mit 125 kg ebenfalls eine persönliche Bestleistung.

als Partner feierten die Kremserinnen in einigen Altersklassen Landes- und Bundesmeistertitel, drei Kremserinnen schafften es sogar ins Nationalteam. Als die letzten Mädchen dem U19-Alter entwachsen waren, gab es ein Jahr lang keine Kremser Mannschaft in der Liga. „Doch 2015 stand plötzlich eine Gruppe junger Damen da und sagte: Wir wollen Meisterschaft spielen! Das kam mir irgendwie bekannt vor“, schmunzelt Mayer. Und so gibt es wieder eine Damenmannschaft in der Liga, betreut von Michaela Moza. Seit kurzem hat sie Unterstützung beim Nachwuchstraining: Lisa-Katharina Nader und Caroline Biegel (einstige U11-Staatsmeisterin). Finanzielle Unterstützung erhält der Verein von der Kremser Bank und der Stadt Krems. Back to the Beach am 14. Juli!

Die aktuelle Hallensaison ist so gut wie vorbei und die X-Volleys schlugen sich erfolgreich. Im Sommer lädt der Verein zum ersten Beachvolleyballcup Krems unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ ins Kremser Sommerbad. Zuschauer erwünscht! Für Speis und Trank sowie musikalische Unterhaltung und tolle Preise wird gesorgt. Alle aktuellen Infos: www.x-volley.at

Sporttermine Fußball 19.5. ESV Krems – Arnsdorf 19.5. SV Rehberg – Gföhl 26.5. 1. FC Stein – Furth 27.5. SV Hollenburg – Großriedenthal 1.6. SC Steinertor – Ardagger 2.6. SV Rehberg - Vitis 3.6. SV Hollenburg - Zwentendorf 8.6. 1. FC Stein – Paudorf 8.6. ESV – Furth Sonstiges 28.5. Pinguin Cup, Schwimmen 19.5. Rugby Damen 7s 9.6. Rugby Herren 7s 10.6. Judo Kids Cup


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Schwimmen, plantschen und sonnenbaden: Das Kremser Sommerbad lädt jetzt zum all-inclusive Badegenuss. Und wer noch nicht hat: Zu Pfingsten gibt es die Saisonkarte mit Bonus. Die ersten Tage mit über 30 Grad liegen schon hinter uns. Das Frühsommerwetter lockt die ersten Gäste ins Sommerbad. Ausgiebiges Sonnen- und Badevergnügen garantieren Sportbecken, Rutsch- und Sprungbecken und die großzügige Liegewiese. Die Badearena verwöhnt die Gäste mit Liegebetten und Liegestühlen zum Ausleihen, um 2 bis 3 Euro pro Stück. Weil die Regelung vorige Saison so gut angenommen wurde, ist auch

kremssport

Hinein ins kühle Nass!

Wer die frühsommerlichen Temperaturen so richtig auskosten will, kommt jetzt ins Sommerbad.

heuer wieder eine Außenbahn des 50-Meter-Beckens für SportschwimmerInnen reserviert, die „im Kreisel“ ihre Längen ziehen. Wer lieber im Trockenen trainiert, kann ein „Kickerl“ auf der Ballspielwiese probieren, sich im Beachvolleyball auf den Sandplätzen üben oder Tischtennis spielen. Die rauchfreie Zone im Kleinkinderbereich garantiert ungetrübte Badestunden für Jungfamilien. Stammgäste freuen sich über die erneuerten Dauerkabinen

und Saisonkästchen. Das Sommerbad der Badearena ist täglich ab 9 Uhr geöffnet. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 62 Euro (ermäßigt 52 Euro), Kinder 42 Euro, bei Familienkarten zahlen Erwachsene und das erste Kind, jedes weitere Kind ist gratis.

Bei den jüngsten Staatsmeisterschaften in Krems waren die Los Marillos sehr erfolgreich und eroberten einen Vizemeister-Titel und einen guten 4. Platz. Dieses Ereignis ist auch Anlass für einen Appell: Die Gruppe braucht ab Herbst eine neue Trainerin oder einen Trainer, um weiterhin Erfolge feiern zu können. Mitzubringen sind Freude am Sport und das Verständnis für (schwer) behinderte Menschen. Ziel ist die Erarbeitung und Umsetzung eines

Trainingsplans, der an die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Spieler angepasst wird. Tainiert wird während des Schuljahres einmal pro Woche. Etwa fünf Mal im Jahr nehmen die SportlerInnen an Wettkämpfen an verschiedenen Austragungsorten teil. Bezahlt wird eine Trainerentschädigung nach dem ÖBSV-Gebührensatz. Die „Los Marillos“ freuen sich auf gute Zusammenarbeit! Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme unter: sport@chancengleich.at

Zu Pfingsten, 19.-21. Mai, gibt es zur Saisonkarte fünf Eintritte fürs Hallenbad gratis dazu. www.badearena.at

BEHINDERTENSPORT

Boccia-Team sucht BetreuerInnen „Los Marillos“ nennt sich eine Gruppe von BehindertensportlerInnen, die regelmäßig Boccia (eine paralympische Sportdisziplin) trainiert und jedes Jahr an nationalen Wettkämpfen teilnimmt. Höhepunkt sind immer die Staatsmeisterschaften. Die kleine Sportler-Gruppe ist eine Abordnung des Kremser Vereins Chancengleich, der sich der Interessen behinderter Menschen annimmt.


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kremstelegramm

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1 Trauer um Hans Frühwirth Der langjährige Stadtpolitiker, Lehrer und Stadtgeschichtsforscher Hans Frühwirth ist am 4. April im 87. Lebensjahr verstorben. „Hans Frühwirth war ein begeisterter Kremser. Sein Engagement drückt sich in seiner langjährigen Karriere als Stadtpolitiker aus, sein literarischer Nachlass sind seine vielen Bücher, die uns als als zeithistorische Dokumentationen erhalten bleiben“, würdigt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch die Verdienste von Hans Frühwirth. Der frühere Lehrer und Hauptschuldirektor war über 20 Jahre lang in der Stadtpolitik tätig. Vier Legislaturperioden - von 1972 bis 1987 – fungierte er als Stadtrat für Finanzen, Schule und Kultur. Als leidenschaftlicher Stadtgeschichtsforscher hat er sich mit zahlreichen Publikationen einen Namen gemacht. Werke wie „Ihre Liebe galt Krems“, „Die Doppelstadt Krems-Stein“ oder „Krems – Straßen und Plätze“ werden heute noch oft als Nachschlagewerke herangezogen. Hans Frühwirth war Ehrenringträger der Stadt Krems. Im Jahr 2005 wurde ihm das silberne Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich verliehen (siehe Foto, mit Gattin).

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2 Ruhestand Drei MitarbeiterInnen des Magistrats sind in den Ruhestand getreten. Bürgermeister Dr. Reinhard Resch bedankte sich bei ihnen für ihre langjährigen Dienste und wünschte alles Gute für ihre weitere Zukunft. Seit 1976 war Ewald Kellner im Steueramt am Magistrat Krems beschäftigt. Nach mehr als 41 Dienstjahren geht er nun in den verdienten Ruhestand. Christa Eberl durchlief in ihrer Dienstzeit mehrere Stationen: Nach dem Krankenhaus und dem Weingut Stadt Krems brachte sie ihr Wissen im Anlagenrecht ein. Als Gemeinderätin bleibt sie der Stadtverwaltung auch weiterhin verbunden. Mit Vera Schneider geht eine weitere langjährige Mitarbeiterin der Sport- und Freizeitbetriebe in Pension. Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Vizebürgermeisterin Eva Hollerer und Magistratsdirektor Mag. Karl Hallbauer wünschten den frisch gebackenen PensionistInnen alles Gute für den Ruhestand. 3 Dankeschön Weil sie beim großen Vereinsfest vergangenen Herbst gefehlt hatte, gab es nun eine nachträgliche Ehrung für Eva Wimmer, Obfrau des Soroptimist Clubs Krems Fidelitas. Im kleinen Rahmen würdigte der Stadtchef das Engagement Wimmers für den Sozialklub. „Ohne die Vereine und die

vielen Menschen, die sich im Vereinsleben einbringen, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, betonte Resch. 4 Wachau-Gourmetfestival Die Welcome-Party im Kloster Und bildete den glanzvollen Auftakt des diesjährigen Wachau Gorumetfestivals im Kloster Und. Die Liste der prominenten Gäste wurde von Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Starköchin Lisl Wagner-Bacher und Bundes-Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager angeführt. Einen großen Applaus ernteten die Festival-Köche bei ihrer Vorstellung, darunter Weltklasse-Chefs und so manche Newcomer. 5 Gedenken Rund 70 TeilnehmerInnen kamen nach Stein, um der größten Massaker zu Kriegsende zu gedenken. Bürgermeister Dr. Reinhard Resch unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung von Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der Geschehnisse. Neben politischen Vertretern der Stadt hatten sich Dr. Gerhard Kastelic (ÖVP Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich), Anton Heinzl vom Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen und Vertreter des KZ-Verbands,


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Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der NS Opferverbände und WiderstandskämpferInnen Österreichs. 6 Marke für den „Kremser Schmidt“ „Die Sonderpostmarke mit Martin Johann Schmidt, einem unserer berühmtesten Söhne, ist ein besonderer Botschafter für die Stadt“, bedankte sich Bürgermeister Dr. Reinhard Resch beim Kremser Briefmarkenverein für sein Engagement. Die Marke im Wert von 80 Cent wurde in einer Auflage von 175.000 Stück anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums des „Kremser Schmidt“ produziert. Einblicke in das Leben des Martin Johann Schmidt gewährte anschließend Fremdenführerin Christine Emberger. Mit dabei waren auch Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, Vizebürgermeister Erwin Krammer, Manfred Reithofer (Österreichische Post AG) und Karl Übl (Obmann des Kremser Briefmarkenvereins). 7 Gelungener Saisonstart Mit einer lustigen Schatzsuche, vielen lachenden Kindern und Eltern hat das neue Museumsjahr so richtig gut begonnen. Bürgermeister Dr. Reinhard Resch machte sich bei seinem Rundgang persönlich ein Bild von der guten Stimmung. Als promi-

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nenten Gast konnte er die frisch gebackene Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister und ihre Kinder begrüßen. Sie wurde vom Kulturamtsleiter und Museumschef MMag. Gregor Kremser durch die Museumsräume im Dominikanerkloster mit dem barocken Innenhof geführt. 8 Tourismus-Barometer steht auf „Hoch“ Die Beherbergungsbetriebe blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und investieren in ihre Betriebe. Das war die Quintessenz des Tourismustages. Das Ergebnis des Tourismus-Barometers setzt sich aus den Nächtigungszahlen, einer Befragung der Tourismusbetriebe, der Mitarbeiter und der Gäste zusammen. Weiters auf der Tagesordnung: der Qualifizierungsverbund in Tourismus und Gastronomie. Acht heimische Betriebe in Krems und Umgebung organisieren gemeinsam die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen. Kulturamtsleiter MMag. Gregor Kremser präsentierte in diesem Rahmen die touristischen Impulse im Kulturbereich.

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9 Nominiert Das Klimaschul-Projekt „Green City – Kremser Schulen machen grün“ wurde für den Energy Globe Award nominiert. 250 Schülerinnen und Schüler aus fünf Kremser Schulen haben verschiedene Klimaschutz-Projekte geplant und umgesetzt. „Es ist eine tolle Anerkennung, unter den Auserwählten für diesen international anerkannten Award mit dabei zu sein“, sagt Umweltgemeinderat StR Albert Kisling. Als nächstes hat die Stadt das Leitprojekt ‚Greenovate‘ ins Leben gerufen. Dabei will man in Zusammenarbeit mit der Gedesag Hausfassaden begrünen. Info: www.krems-energieautark.at.


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kremskommentare

Kostentreiber Wohnen!

Vandalismus in der Innenstadt

Viele KremserInnen stöhnen unter hohen Wohnkosten. Ursachen: fehlender Neubau von Gemeindewohnungen, Immobilienspekulation und hoher Zuzug von Studenten. In den 60er und 70er Jahren baute die Politik Gemeindewohnungen, 2013 meinte die Stadtpolitik: „Die Errichtung von Wohnbauten zählt nicht zu den Infrastrukturaufgaben von Gemeinden.“ Dafür feiern die Immobilienhaie fröhliche Urständ‘ in Krems. „Projekt passt gut zur Wohnbaupolitik der Stadt Krems“, meinte ein hoher Beamter zu einem solchen Projekt. Überhöhte Wasser-, Kanal- und Müllgebühren erhöhen die Wohnkosten zusätzlich. Wohnen ist gemäß Art. 25 der Menschenrechtserklärung ein Teil des Rechtes auf Wohlfahrt, offenbar hat man das bei uns längst vergessen. Mag. Wolfgang Mahrer Gemeinderat (KLS)

Die Vandalen sind wieder unterwegs: Blumentöpfe werden umgeworfen, Denkmäler beschmiert. Gesunder Menschenverstand ist bei diesen Individuen offensichtlich nicht vorhanden. Abhilfe könnten nur Strafen schaffen. Und da ist es wieder das Manko der zu geringen Polizeipräsenz im öffentlichen Raum. Die Polizei bemüht sich sicherlich redlich, aber wenn zu wenig Polizisten unterwegs sind, und noch dazu in der Innenstadt kein Polizeiwachzimmer besteht, dann darf man sich nicht wundern, dass die Vandalen nicht erwischt werden und straffrei ausgehen. Dabei fügen diese Vandalenakte sowohl einzelnen Bürgern wie auch der Allgemeinheit großen Schaden zu. Abhilfe ist dringend erforderlich! StR Dr. Werner Friedl Gemeinderat (FPÖ)

Mistkübel gegen Vandalismus

Vandalismus in der Fußgängerzone

Die Innenstadt kommt nicht zur Ruhe. Leerstände und nun auch vermehrte Vorfälle von Vandalismus. In der letzten Gemeinderatssitzung wurden neuerliche Verhandlungen zu einem Innenstadtwachzimmer beschlossen, die ich nur begrüßen kann. Aber auch die Stadt könnte ihren Beitrag leisten. Im Zentrum gibt es Mistkübel, die ein leichtes Ziel darstellen, wenn man seine Trittkünste erproben will. In anderen Städten gibt es im Boden verankerte Mülleimer, die zusätzlich mit Aschenbecher versehen sind. Würde dann jemand hintreten, würde der Mistkübel sicher nicht nachgeben. Seit Jahren will ich dies für unser Zentrum, aber die Antworten, dass Mistkübel ins Ortsbild passen müssen bzw. dass Mistkübel nicht so wichtig sind, waren die Folge. Nur wenn der Mist dann im Zentrum verteilt ist, wird es vielleicht doch wichtig. Mag. Sandra Mayer Gemeinderätin (Grüne)

Sehr verärgert sind die Geschäftsleute und die Hausbesitzer in der Fußgängerzone von Krems. Wie aus vielen Berichten bekannt, treiben an den Wochenenden nachts unbekannte Täter ihr Unwesen. Olivenbäume, Blumenkisterl, Töpfe werden beschädigt, umgeworfen. Den freiwilligen Helfern am Sonntagmorgen sei gedankt, die die Bäumchen wieder aufstellen. In Eigeninitiative starteten Geschäftsleute diese „Bäumchenaktion“. Es ist eine alte Forderung, dass an den Wochenenden Polizeikontrollen verstärkt zu Fuß Präsenz zeigen. Eine Videoüberwachung sowie ein kleines Wachzimmer in der Innenstadt würden mit Sicherheit den Vandalismus vermindern. Den Versprechungen, die Gesamtsituation in der Altstadt ernsthaft zu verbessern, müssen dringend entsprechende Taten folgen. Adolf Krumbholz Gemeinderat (ProKS)


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kremsgemeinderat 7. öffentliche Gemeinderatssitzung am 25. April 2018 EVN Lichtservice

Die Stadt Krems stellt die öffentliche Beleuchtung in mehreren Katastralgemeinden auf LEDLichtpunkte um. Geplante Kosten für die Stadt Krems: 315.410 Euro. Einstimmig angenommen. Berichterstatter: StR Werner Stöberl.

Sport Leistungszentren

Die Stadt Krems unterstützt in den kommenden vier Jahren das NÖ Handball-Leistungszentrum Krems mit einer Summe von 21.000 Euro pro Jahr und das Judo Leistungszentrum mit einer Summe in Höhe von 7000 Euro pro Jahr. Einstimmig angenommen. Berichterstatter: StR Albert Kisling.

Resolution Pflegeregress

Der Österreichische Gemeindebund fordert den vollständigen Kostenersatz für die Mehrausgaben, die den Gemeinden aus der Abschaffung des Pflegeregresses entstehen. Die Stadt Krems stimmt der entsprechenden Resolution zu. Mit Stimmenmehrheit angenommen. Berichterstatter: StR Helmut Mayer.

Stadtmarketing

Die Stadt Krems stimmt der Entwicklung einer neuen Stadtmarketing-Organisation zu. Entsprechende Gespräche mit Interessenten für eine Beteiligung sollen aufgenommen werden. Einstimmig angenommen. Berichterstatter: Vizebürgermeister Erwin Krammer.

Rotes Kreuz

Die Stadt Krems gewährt dem Roten Kreuz Krems für das Jahr 2018 einen Rettungsdienstbeitrag in Höhe von 5 Euro pro Einwohner. In Summe sind das 123.235 Euro. Einstimmig angenommen. Berichterstatter: StR Helmut Mayer

Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet am Mittwoch, 30. Mai 2018, 18 Uhr, im Rathaus Stein statt. Livestream: www.krems.gv.at/gemeinderatlive

Stadt Krems verhängt Bausperre Maßnahme als Resultat der Revision des Gefahrenzonenplans. Der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung überarbeitet den Gefahrenzonenplan für die Stadt Krems. Laut NÖ Raumordnungsgesetz ist eine sofortige Bausperre auf den betroffenen Liegenschaften erforderlich. Der Gemeinderat gab dafür grünes Licht. Aufgrund der Siedlungsentwicklung seit 1999 und der neuen technischen Möglichkeiten (digitales Geländemodell) hat der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung des Bundes im Jahr 2017 im gesamten Stadtgebiet mit Erhebungen zur Revision des Gefahrenzonenplanes (gelbe und rote Gefahrenzonen) begon-

nen. Die Zwischenergebnisse liegen nun vor. Aufgrund von vermuteten Gefährdungen diverser Grundstücke musste der Gemeinderat für diese Liegenschaften eine sofortige Bausperre erlassen. Welche Gebiete bzw. Grundstücke von der Bausperre betroffen sind, können die Bürgerinnen und Bürger auf www.krems.gv.at (Menüpunkt Gefahrenzonenplan_ Bausperre). Bis Juni folgt eine detaillierte Ausarbeitung, danach liegt der Entwurf des überarbeiteten Gefahrenzonenplanes für vier Wochen zur öffentlichen Einsichtnahme auf. In diesem Zeitraum wird es auch eine Informationsveranstaltung geben. Die betroffenen Grundstückseigentümer

werden dazu schriftlich eingeladen. Während des Auflegungszeitraums können Betroffene eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Für Fragen steht auch das Amt für Stadt- und Verkehrsplanung, Service Center Bauen, Bertschingerstraße 13, zur Verfügung.

Service Center Bauen: Montag bis Freitag, 8 – 12 Uhr, zusätzlich Dienstag, 13 – 16 Uhr. Telefon: 02732 / 801-401, stadtentwicklung@krems.gv.at


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kremsservice Waldbrandgefahr

Wegen der derzeit anhaltenden trockenen Witterung ist in den Waldbeständen der Stadt Krems eine starke Austrocknung des Bodens eingetreten. Trockene Zweige, Äste und Wipfelstücke fördern die Gefahr von Waldbränden. Aus diesem Grund wird im gesamten Stadtgebiet im Wald und in Waldnähe das Rauchen und Feuerentzünden per Verordnung verboten. Es dürfen auch keine brennenden oder glimmenden Gegenstände, Glasflaschen und -scherben (Brennglaswirkung!) weggeworfen werden. Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot stellen Verwaltungsübertretungen dar und werden von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 7.270 Euro geahndet.

Sträucher und Bäume zurückschneiden

Auch wenn sie ein noch so schöner Blickfang sind: Üppig wachsende Sträucher, Hecken und Bäume können unter Umständen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Nämlich dann, wenn Zweige und Äste, die aus den Gärten herauswachsen, die Sicht auf die Straße behindern oder Verkehrszeichen und Schilder verdecken. Die Stadt Krems appelliert daher an Haus- und Grundstückseigentümer, Gehsteige, Straßen und Radwege von überhängenden Ästen frei zu halten, damit die freie Sicht auf den Straßenverlauf und Verkehrszeichen gewährleistet ist und die Wege ungehindert benutzt werden können.

Feriencamps in Kärnten

Die Action Company veranstaltet im Kärntner Mölltal für Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren echte Power-Ferien. Reiten, Rafting, Mountainbike, Bogenschießen, Banana-Boot, Lianen-Challenge, Bungee-Running, Soap-Football, Hochseilgarten, Expedition Robinson, Canyoning, Golf, Go-Kart, Mohawk-Walk, Gladiator und viele

Trendsportarten sind die Zutaten für den aufregenden Fun-Cocktail. Ein fetziges Rahmenprogramm mit Disco, Lagerfeuer, Kinoabend, Nachtexpedition und Showprogramm machen die Camps unvergeßlich. Drei verschiedene Camps werden angeboten. Actioncamps : 8. - 14. Juli, 14. - 20. Juli und 21. 27. Juli; Englischcamps: 14. - 20. Juli und 21. - 27. Juli. Mathecamp: 21. - 27. Juli. Preis: 439 Euro (Lerncamps), 529 Euro (Actioncamps). Anmeldung und nähere Informationen: Mag. Herbert Lientschnig, Tel. 0664/3412815, www.actioncamps.at

Bausprechtage

Planer und Bauherren, die in Krems bauen, erhalten alle wichtigen Informationen für die Einreichplanung aus einer Hand. Zweimal im Monat können im Vorfeld der Einreichplanung für Neu-, Zu- und Umbauten Fragen zur Flächenwidmung, möglichen Bebauung, Erschließung, Verund Entsorgung usw. mit Fachleuten des Magistrats abgeklärt werden. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, 9-12 Uhr, Service Center Bauen, Bertschingerstraße 13. Anmeldung: Tel. 02732/801-844.

Lichtservice

Die EVN bietet ein kostenloses Internetportal für Störungs- und Schadensmeldungen der Straßenbeleuchtung. Zusätzlich können Meldungen auch über Smartphone bzw. Tablet-App abgesetzt werden. Online-Störmeldung über www. evn.at. Störungen können weiterhin auch telefonisch oder per E-Mail gemeldet werden: Tel. 02732/82915, lichtservice@evn.at. Wichtig: Straße und Hausnummer des nächst gelegenen Gebäudes oder Nummer des Lichtmasten bekannt geben!

Hochwasser-Info

Die FF Krems bietet auf ihrer Homepage ein neues Service, das über die Pegelstände von Kremsfluss und Donau informiert. Die grafische Darstellung der Vorwarn-, Warn- und Alarmstufen wurde neu gestaltet („Hochwasserinfoscreen“). WebseitenInhaber, die die Pegelstände in bestehende Webauftritte einfügen wollen, wenden sich bitte an edv_wartung@ feuerwehr-krems.at, www.feuerwehrkrems.at

Ärztenotdienst

Der Ärztenotdienst der NÖ Ärztekammer ist von Montag bis Freitag, 19-7 Uhr, und am Wochenende rund um die Uhr unter 141 erreichbar. Unter dieser Telefonnummer ist auch der zahnärztliche Notdienst der NÖ Zahnärztekommer erreichbar (Samstag, Sonn- und Feiertage, 9-13 Uhr). http://noe.zahnaerztekammer.at

Apotheken-Notdienst

Seit Beginn 2018 ist der ApothekenNotdienst neu geregelt. Hatten die Apotheken bisher wechselweise wöchentliche Nacht-Bereitschaft, wechseln sie einander nun zum Großteil täglich ab. Dienstwechsel ist jeweils um 8 Uhr früh. Infos über die aktuelle Bereitschaft gibt es auf www.apo24.at oder unter Tel. 1455 (Apotheken-Notruf )

Beratung für Behinderte

Sprechstunden des Behindertenbeauftragten der Stadt Krems, Christoph Stricker, sind von Montag bis Freitag, jeweils 8-12 Uhr. Anmeldung erbeten: Tel. 02732/801-291, 0676/848828291, bebe@krems.gv.at, Rathaus Krems, Amt für Soziale Verwaltung, Zimmer 45 (2. Stock), Obere Landstraße 4. Barrierefrei erreichbar über den Eingang Obere Landstraße (Aufzug). Rat und Hilfe im Internet: www.krems.at/sozialratgeber (Kremser Sozialratgeber).


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Partner- und Familienberatung

Die Partner- und Familienberatung des NÖ Hilfswerk bietet in Zusammenarbeit mit dem Familienministerium und dem Landesgericht Krems Beratung und Aussprache bei Scheidung oder Trennung. Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, Landesgericht Krems, 1. Stock, 9-12 Uhr. Anmeldung: Tel. 02732/78690.

Pensionssprechtage

Die NÖ Gebietskrankenkasse bietet in Zusammenarbeit mit der Pensionsversicherungsanstalt Sprechstunden: Dienstag, 8-11.30 und 12.30-14.30 Uhr, Donnerstag, 8-12 Uhr (außer Feiertage). NÖ GKK Krems, Dr.-JosefMaria-Edergasse 3, Tel. 050 899-1052

Sprechstunden der Politiker

Bürgermeister Dr. Reinhard Resch: Rathaus Krems, Voranmeldung (Vorwahl bei allen 02732): 801-221, bgm@krems.gv.at. Vizebürgermeisterin Eva Hollerer: Rathaus Krems, Zimmer 14: Anmeldung 0676/848 828 211, 02732/801-396 Vizebürgermeister Erwin Krammer: Rathaus Krems, Zimmer 6, Anmeldung: Tel. 801-216. StR Dr. Werner Friedl: jeden 2. Donnerstag im Monat, 17-18 Uhr, Rathaus Krems, Sitzungszimmer 2 (2. Stock, Rathaus), Voranmeldungen Tel. 0664/2405988. StR Günter Herz: nach telefonischer Vereinbarung 0676/9395441 jeden 1. Montag im Monat, 10-12 Uhr, Service Center

Bauen, Sitzungszimmer 2A. StR Sonja Hockauf-Bartaschek: jeden Mittwoch, 7.30-8 Uhr, Schulamt, Körnermarkt 14, Tel. 0664/3415285. Individuelle Terminvereinbarung: StR Albert Kisling, Tel. 0664/4303900, StR Alfred Scheichel, Tel. 0676/7259170, StR Martin Sedelmaier, Tel. 0664/3733122, StR Werner Stöberl, Tel. 0664/5120733

Blinde und Sehbehinderte

Die Bezirksgruppe der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs bietet Rat und Hilfe am Freitag, 16. Mai und 20. Juni, 14 Uhr, Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“, Dreifaltigkeitsplatz 1. Infos: Tel. 01/3303545-82.

Aktuelle Wasserwerte

Nitratwerte (Grenzwert: 50 mg/l) Egelsee 30 mg/l Gneixendorf 27 mg/l Krems, Weinzierl und Landersdorf 30 mg/l Rehberg 25 mg/l Scheibenhof 30 mg/l Stein 22 mg/l Angern, Hollenburg, Thallern und Brunnkirchen 22 mg/l Wasserhärte Schwankend zwischen 11dH° und 23 dH°, da das Mischungsverhältnis nicht immer gleich ist. Annähernd gleichbleibend ist es in Angern, Hollenburg, Thallern und Brunnkirchen mit 19 dH°. Nähere Info: 02732/801-841

AWA-Abfuhrtermine

Die Abfuhrtermine für Rest- und Biomüll sind für Internet-Nutzer unter www.krems.at/muellkalender aktuell abrufbar. Telefonische Auskunft: 02732/801-652.

Standesamt Geburten

Aaron Stanciu, 8.3.; Simon Gruber, 2.3.; Josef Lucius Staflinger, 24.3.; Christian Leon Celovic, 23.3.; Nashla Iasmina Jimenez Ortega, 28.3.; Alexander Wolgin, 5.4.; Anna-Maria Albu, 3.4.; Anes Topalovic, 7.4.; Rosalie Fleischhacker, 8.4.; Mina Brđaninović, 10.4.; Liam Rajcevic, 11.4.; Stephan Philipp Kisler, 16.4.; Luis Beltrami, 11.4.; Stelia Lisa Anna Silvia Redl, 12.4. Hochzeiten

Michael Helmuth Sacher und Nora Exner, 20.3.; Manuel Fischer und Renate Maller, 23.3. Sterbefälle

Frida Maier (1926), 9.3.; Karoline Klara Latzel (1925), 9.3.; Theresia Pemmer (1921), 12.3.; Mathilde Nerta Withalm (1930), 16.3.; Stefanie Aloisia Ettl (1935), 17.3.; Leopoldine Therese Mazza (1922), 16.3.; Robert Hermann Schwarzinger (1936), 17.3.; Siegfried Kral (1930), 17.3.; Friedrich Komurka (1956), 17.3.; Herta Maria Harrauer (1931), 19.3.; Edeltraud Margarete Pauser (1950), 20.3.; Hamid Qorban(1992), 14.3.; Elisabeth Maria Josefa Zehner (1925), 21.3.; Fer-

Gültig bis 30. Mai 2018


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Jubilare April

102. Geburtstag

Anna Maria Hammerer, Alauntalstraße

STAGE MAGICIANS OF THE YEAR 2016

WELTMEISTER MENTALMAGIE 2015-2018

TOP2 AMERICA‘S GOT TALENT 2016

95. Geburtstag

Agnes Böck, Alauntalstraße; Heinrich Helmut Grünstetter, Mühlhofstraße; Josef Walzer, Gneixendorfer Hauptstraße 90. Geburtstag

Elfriede Juliana Ulrich, Alauntalstraße; Franz Brandel, Wasendorferstraße; Melanie Denk, Johann-BacherGasse; Alois Pils, Alauntalstraße; Bertha Gattermann, Ufergasse 80. Geburtstag

Ilse Eva Maria, Weinzierl; Karin Schindlmaißer, Schulstraße; Adolf Eichelmann, Limbergstraße; Ingeborg Friederike Kvicsala, Wilheringstraße; Adolf Piller, Hetzendorfergasse; Christine Maria Gastegger, Mühlhofstraße; Maria Bauer, Jägerweg; Annemarie Elfriede Fasching, Schottergasse; Adolf Sacher, Thallerner Haupstraße; Adolf Piliater, Brunnfeldgasse; Johann Gittenberger, Hüterbergweg; Helene

BEST SELLING MAGIC SHOW IN BROADWAY HISTORY

OPEN AIR TOURNEEFINALE 2018

Veranstalter: NXP Veranstaltungsbetriebs GmbH, A-3100 St. Pölten, Kelsengasse 9, www.vaz.at, www.nxp.at, Fotocredit: Sebastian Konopix

dinand Alois Mirner (1948), 21.3.; Johann Urban (1925), 20.3.; Liselotte Wendt (1925), 22.3.; Franz Blauensteiner (1921), 25.3.; Theresia Pösch (1920), 26.3.; Margarethe Gaberc (1936), 28.3.; Berta Ori (1921), 28.3.; Johannes Hintenberger (1929), 1.4.; Maria Bachtrog (1933), 2.4.; Margit Hermine Schiner (1946), 30.3.; Gertraud Grünwald (1939), 29.3.; Hilda Sindelir (1929),29.3.; Liane Leopoldine Siller (1929), 3.4.; Anna Ertl (1921), 29.3.; Maria Biegel (1924), 30.3.; Johann Frühwirth (1931), 4.4.; Josef Repkowsky (1940), 8.4.; Alfred Wolf (1928), 9.4.; Hermine Kellner (1924), 14.4.; Engelbert Rumpelmaier (1930), 15.4.

La

Rosa Greimel, Langenloiser Straße; Rose Marie Gubitzer, Alauntalstraße; Herta Niederleithner, Hohensteinstraße; Margarete Meindorfer, Alauntalstraße; Maria Pober, Bahnhofplatz; Margaretha Steinhauer, Reitenhaslachergasse Steinerne Hochzeit

Maria und Karl Sladek, Dr.Gschmeidler-Straße Eiserne Hochzeit

Sonja und Walter Starzer, Reifgasse Diamantene Hochzeit

Renate und Karl Hunger, Dr.-JosefMaria-Eder-Gasse; Anna Maria und Karl Emberger, Reitenhaslachergasse Goldene Hochzeit

Christine und Ferdinand Baumgartner, Lerchenfelder Hauptplatz; Sophie und Karl Dolejsi, Wasendorferstraße

g a t s ’ A DONN

n e rs tag g en Don d je – e rl o s u n ! v il 2 018 s r s p A u l . 6 h Ab 2 innen zu r S c

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LINZ 04.08. GRAFENEGG 08. + 09.08. GRAZ 27. + 28. + 29.08.

Dinstlstraße 3, A-3500 Krems Täglich 14.00 bis 02.00 Uhr, www.winwin.at

www.theclairvoyants.com Tickets im VAZ St. Pölten, www.vaz.at, 02742 / 71400, www.oeticket.com In allen Raiffeisenbanken in NÖ, Wien, Steiermark mit oeticket Service. Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder.

GUTSCHEIN: 1x Gratis-Spielguthaben = ein 3 € Glückslos Einzulösen bis 30. Mai 2018; Pro Person nur 1 Gutschein, keine Barablöse


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kremsabfallwirtschaftsamt

Umweltsünder unerwünscht Illegale Ablagerungen bei den Umweltinseln im gesamten Stadtgebiet In den letzten Monaten haben die MitarbeiterInnen der Kremser Abfallwirtschaft vermehrt mit illegalen Müllablagerungen bei den Umweltinseln zu kämpfen. Täglich werden an die zweitausend Liter Restmüll von unseren Kollegen eingesammelt und entsorgt. Auch Sperrmüll oder große Kartonagen werden immer wieder dort abgestellt. Oftmals ist die Pritsche bei nur einer Umweltinsel schon überfüllt und muss zur Entleerung fahren. Dieses verantwortungslose Verhalten bedeutet einen Mehraufwand an Reinigung und Zeit – und damit mehr Kosten. Leider ist es fast nie möglich, die Verursacher ausfindig zu machen. Hier sind wir auf die Mitarbeit der Kremser BürgerInnen angewiesen. Wenn jemand auf frischer Tat ertappt wird, drohen ihm Strafen in Höhe bis zu 2.200 Euro.

Restmüll hat bei den Umweltinseln nichts verloren. Leider ist das aber ein alltägliches Bild.

So entsorgen Sie den Müll richtig

Bei jedem Haus gibt es Rest- und Biomülltonnen. Zu den Umweltinseln dürfen nur Plastikflaschen bzw. Getränkeverbundkartons (gelbe Tonne), Altpapier (rote Tonne), Altglas (grüne Tonnen) sowie Metallverpackungen (blaue Tonne) gebracht werden. Und im Altstoffsammelzentrum in der Rechten Kremszeile können die Kremserinnen und Kremser alle anderen Altstoffe und geringe Mengen an Bauschutt abgeben. Ausgenommen ist nur Rest- und Biomüll. Und jeden ersten Samstag im Monat steht die Problemstoffsammlung auf dem Kalender. Restmüll ist nicht gleich Sperrmüll

Häufig wird Restmüll mit Sperrmüll verwechselt. Das NÖ Abfallwirtschaftsgesetz definiert die Begriffe so: Restmüll ist jener Anteil des Mülls, der weder Altstoff noch kompostierbarer Abfall ist. Sperrmüll hingegen sind „nicht gefährliche Siedlungsabfälle, die wegen ihrer äußeren Beschaffenheit (Größe oder Masse) nicht durch ein ortsübliches Müllerfassungsystem erfasst werden können“. Dazu zählen unter anderem Polstermöbel, Matratzen, Bodenbeläge oder Reisekoffer und vieles andere. Vereinfacht gesagt: Sperrmüll ist Restmüll, der aufgrund seiner Abmessungen nicht in die Restmülltonne passt. Alles, was in einen Müllsack passt, zählt nicht als Sperrmüll und sollte zu Hause in die Restmülltonne geworfen werden.

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kremsabfallwirtschaftsamt

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Auszeichnung für „APPetit-Schulstunde“ Rang 3 für NÖ-Projekt beim österreichischen Abfallwirtschaftspreis „Phönix“

Seit 15 Jahren vergibt die Initiative des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes ÖWAV und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus den österreichweit ausgeschriebenen Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ für praxistaugliche innovative Projekte mit abfallwirtschaftlicher Relevanz. Im Fokus stehen Konzepte, die insbesondere zur Ressourcenschonung und nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die diesjährige Preisverleihung und feierliche Projektvorstellung fand im Rahmen der Österreichischen Abfallwirtschaftstage in Salzburg am 17. April 2018 statt. Eine Expertenjury bewertete sämtliche Einreichungen. Dabei erzielte die „APPetit Schulstunde“ zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen den sensationellen 3. Platz. Als einer der ersten Gratulanten freute sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf über diese Top-Platzierung. Das Projekt „APPetit Schulstunde“ wurde von den NÖ Umweltverbänden, bei dem die Stadt Krems auch Vereins-Mitglied ist, eingereicht. Vor allem Jugendliche ab 14 Jahren werden damit angesprochen. Ihnen den Wert von Lebensmitteln und den sorgsamen Umgang damit vermitteln, ist das Ziel. Im Rahmen einer Schulstunde werden die Hintergründe der Lebensmittelverschwendung von dem Experten Daniel Feik näher beleuchtet. Darüber hinaus steht eine Web-App mit 1.000 spannenden Fragen zum Thema zur Verfügung. 1.400 SchülerInnen spielten die Web-App im vergangenen Jahr und beantworteten über 100.000 Fragen. Im Rahmen der jährlichen

Daniel und Doris Feik freuen sich über ihre Auszeichnung.

Schul-Schlussveranstaltung in St. Pölten treten – ähnlich dem Ablauf der TV-Millionenshow – SpielerInnen des „APPetizer des Jahres“ zu einem Livespiel gegeneinander an und beantworten Fragen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Im letzten Jahr war eine Schülerin der HLF Krems vertreten. Hoffen wir

also, das auch heuer wieder jemand Krems bei der Schlussveranstaltung vertritt! Diese findet übrigens am 18. Juni statt.

Buchungen sind auf www.awa-stadtkrems.at möglich.


Keine Lebensmittel im Abfall

Fotos: © NÖ Umweltverbände

Interview mit Daniel Feik

Daniel Feik ist jener junge Akteur, der seit 2015 die APPetit-Schulstunde der NÖ Umweltverbände und des Landes NÖ präsentiert. Er hat auch maßgeblich an der Projektentwicklung mitgearbeitet. SchülerInnen und LehrerInnen sind von der Schulstunde gleichermaßen begeistert. Wir sprachen mit Daniel über seinen Umgang mit Lebensmitteln.

Daniel Feik studierte bis 2005 am Konservatorium Wien klassisches Ballett und Modernen Tanz und es folgte bis 2009 ein Musiktheater-Studium. Er schreibt Orchester-, Musiktheatersowie Sprechtheater-Stücke und Chansons und komponiert auch immer wieder Film- und Theatermusik. Zuletzt komponierte und produzierte er die Titelmusik zu der ORF 1 Erfolgsserie Kalahari Gemsen. Zudem arbeitet er als Darsteller und Choreograph im In- und Ausland. Wie hat sich deine Einstellung zum Thema „Lebensmittel im Abfall“ in dieser Zeit verändert? Zu 100 Prozent. Weil ich von einer Generation komme, zu der die Eltern gesagt haben: „Du musst nicht aufessen.“ Was danach mit den Lebensmitteln passiert, dass alles weggeschmissen wird, hat man uns aber nicht gesagt. Als die Ausschreibung zur APPetit-Schulstunde kam, habe ich lange gebraucht mir das Wort „Lebensmittelabfallvermeidung“ überhaupt zu merken. Gefestigt hat sich das erst bei den ersten Vorträgen in den Schulen. Seitdem haben sich mein Konsum- und Einkaufsverhalten sowie mein Umgang mit Lebensmitteln komplett verändert. Ich ernähre mich zur Gänze von Biolebensmitteln und schmeiße nichts weg. Früher kannte ich nicht einmal den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum. Auch mein Fleischkonsum hat sich sehr reduziert, da viel dahinter steckt, bis das Fleisch am Teller liegt. Wie reagieren die Jugendlichen auf dieses Thema? In der Schulstunde sind sie schockiert, aber motiviert etwas zu ändern. Keiner rechnet nämlich mit dem Schneeballeffekt: Werfe ich ein Joghurt weg, werfe ich ja den ganzen Her s tellungsprozess weg. Viele beachten auch nicht, dass sie sehr viel gespritzte Lebensmittel essen. Ob sich das Verhalten der Jugendlichen tatsächlich ändert, kann ich nicht sagen. Aber durch die App (www. APPetit.cc) bleibt das Thema länger in Erinnerung. Die APPetit-Schulstunde ist so aufbereitet, dass jeder persönlich seinen individuellen Zugang findet. Jedes Thema wird angeschnitten, wie z.B. Umweltschutz oder Tierliebe. Kochst du auch selbst? Ja, mein Essensverhalten hat sich total verändert. Früher habe ich meistens schnell nebenbei gegessen und erst spät am Abend eine warme Mahlzeit. Jetzt nehme ich mir Zeit dafür. Kocht man selbst, ist der Bezug zum Essen viel besser.

Außerdem ist es günstiger und man weiß, was drinnen ist. Meine Geschmackswahrnehmung hat sich dadurch stark verbessert. Was ist dein liebstes Restlessen? Knödel mit Ei oder Grenadiermarsch. Beschreibe den Inhalt deines Kühlschranks? Dadurch, dass ich sehr viel Kaffee trinke, ist immer laktosefreie Biomilch im Kühlschrank. Der Rest variiert: Butter, Käse – den liebe ich, Liptauer, Hummus und Erdäpfelkas-Aufstrich. Was ist das Älteste in deinem Kühlschrank? Da ich immer alles in einem relativ kurzen Zeitraum aufesse, wahrscheinlich die Milch. Oliven und Pesto hab ich auch immer zuhause. Gibt es ein Lebensmittel in deinem Kühlschrank für das du ein schlechtes Gewissen hast? Ja, Maggi. Was bleibt bei dir zuhause öfter übrig? Brot. Das wird aber weiter verarbeitet zu „Brotgatsch“ (Restlrezept siehe untenstehenden Kasten) oder zu Brösel. Was sind deine persönlichen Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung? Einen Essensplan für die ganze Woche machen. Dann kocht man auch mehr selbst. Nicht hungrig einkaufen gehen. Nicht zu 100 Prozent auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verlassen. Brot selber backen: Dann kann man die Portionen selbst gestalten, es hält länger und alles was man selber macht, ist mehr wert.

Restlrezept: Daniels „Brotgatsch“: hartes Brot Zwiebel, Tomaten, Paprika (in Streifen geschnitten) ev. Oliven - wenn zuhause Tomatensauce Mozarella, Parmesan - oder Käsereste, die man im Kühlschrank findet

Hartes, geschnittenes Brot in Wasser etwas einweichen. Zwiebel anrösten. Tomaten, Parmesan, Tomatensauce, Mozzarella, Paprika und Oliven dazugeben und zum Schluss mit dem Brot vermengen. Vielleicht noch ein paar Kräuter drüber streuen - oder auch überbacken (wie auf unserem Foto) fertig! Mahlzeit!

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Workshops für Kids Die Abfallwirtschaft der Stadt Krems unterwegs in Schulen und Kindergärten. Umweltschutz hat in Österreich einen hohen Stellenwert. Auch Kindern sollte dieses wichtige Thema nähergebracht werden, um so die Basis für nachhaltiges, umweltorientiertes Handeln zu legen. Deshalb besuchte Abfallberaterin Martina Gärtner den Kindergarten Hohenstein, um gemeinsam mit den Kindern auf spielerische Art und Weise die Thema Abfallvermeidung, getrennte Sammlung sowie die Vermeidung von Littering (achtloses Wegwerfen von Müll auf die Straße oder in die Land-

schaft) näher zu bringen. Gemeinsam wird dabei eine vermüllte Blumenwiese vom Abfall befreit und in die richtigen Tonnen entsorgt. Die Kinder waren mit Eifer dabei. Eine Woche später besuchte der Kindergarten das Altstoffsammelzentrum in der Rechten Kremszeile. Hier konnten die Kinder die verschiedensten Fraktionen sehen und auch angreifen – wie z.B. Bauschutt, Hartkunststoffe und Alteisen. Am meisten beieindruckt waren sie von der Menge an Elektro-Altgeräten, die hier gesammelt werden. Müll ist nicht wertlos, sondern gut – er kann als wertvoller Rohstoff wieder Verwendung finden. Nähere Infos für Buchungen von Workshops und Führungen auf www.awa-stadtkrems.at oder unter Tel. 02732/801-652.

Die Kindergartenkinder zeigten sich sehr interessiert beim Besuch des Altstoffsammelzentrums Rechte Kremszeile.


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kremsheurigenkalender Weinbau Stoiber

bis 20. Mai Oberer Weinzierlberg 22, 0680/2364904 Familie Graf

bis 21. Mai Braunsdorferstr. 16, 0676/7018503 Familie Mößlinger

bis 27. Mai Langenloiser Straße 116, 0664/8685041 Bernhard Jedlicka

18.-27. Mai In der Leithen, Keller Frechaulucke, 0664/1516405 Familie Kurz

18.-27. Mai Scheibenhof, 02732/41440 Mayer-Resch

18. Mai – 3. Juni Steiner Kellergasse 40, 02732/82636

Otmar u. Mario Kermer

Donnemiller

22. Mai – 3. Juni In der Leithen, 0664/1447089

7.-24. Juni In der Leithen, 0676/7603788

Anton Judmann

22. Mai – 10. Juni Rehberger Kellergasse, 0664/3855304

Familie Fock

8.-24. Juni Kremser Str. 9, 02732/41632

Familie Scharf

25. Mai – 3. Juni Gneixendorfer Hauptstraße 13, 02732/86092

Müllner

8. Juni – 1. Juli Stadtgraben 50, 0676/3420967

Erich Hamböck

Bis 30. Juni Stein, Kellergasse 31, 02732/84568

Markus Maier

15.-24. Juni In der Leithen, 0676/5460583

Christine Hahn

1.-17. Juni Thallern, Oskar-Werner-Weg 2, 0664/1850842 Heurigenwerkstatt Lorenz

5.-24. Juni Rehberg, Josefigasse 21, 0664/2415002

Weitere Heurigentermine: www.krems.at Anrufsammeltaxi: 02732 / 81082

Thomas Hubauer, Geschäftsstellenleiter in Krems Eine Information der HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG

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Solange der Vorrat reicht. Diese Marketingmitteilung wurde von der HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG, Hypogasse 1, 3100 St. Pölten, erstellt und dient ausschließlich der unverbindlichen Information. Es kann kein Anspruch auf Abschluss eines Girokontovertrages abgeleitet werden. Der Vertragsabschluss erfolgt vorbehaltlich einer Bonitätsprüfung bzw. sonstiger bankrelevanter Prüfungen. Die Produktbeschreibung erfolgt stichwortartig. Nähere Informationen erhalten Sie in allen Geschäftsstellen. Irrtum und Druckfehler vorbehalten. Aktion gültig bis auf Widerruf. Stand 05/2018.


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Was zählt, sind die Menschen.

Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben. Und eine Bank, die an sie glaubt. #glaubandich

Stadtjournal 04 2018  

Von der Aktion im Sommerbad bis zur Strauss-Matinée im Stadtpark: Die Mai-Ausgabe des Kremser Stadtjournals hält viel Informatives für die L...

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