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Nachsorge und Rehabilitation Auch wenn keine Krebstherapien mehr anstehen, bedeutet dies nicht, dass die erkrankte Person und ihre Angehörigen nun sich selbst überlassen sind. Es ist wichtig, dass der Weg zurück in den Alltag und ins soziale Leben gefunden werden kann. Manche Betroffene müssen auch lernen, mit gewissen Einschränkungen zu leben. Die Nachsorgeuntersuchungen und verschiedene Rehabilitationsangebote können dabei behilflich sein.

Abhängig von der Situation können Massnahmen zur Rehabilitation empfohlen und verordnet werden, z. B. eine Ernährungsberatung, eine Physio- oder eine Ergotherapie, eine psychoonkologische oder psychosoziale Beratung etc.; diese steht auch Angehörigen offen (siehe auch S. 45). Unter dem Titel «Neuland entdecken» bietet die Krebsliga zudem an verschiedenen Orten der Schweiz Seminare zur Rehabilitation an; diese richten sich teils auch an Angehörige (siehe S. 46 und 47). Die Seminare ermöglichen den Teilnehmenden aufzutanken, durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen.

Wann immer möglich und vom kranken Partner erwünscht, sollten Sie Nachsorgetermine gemeinsam wahrnehmen. Diese dienen unter anderem dazu, Beschwerden und Folgeerscheinungen der Krankheit und Therapie anzusprechen und zu lindern. Dazu gehören auch Schwierigkeiten seelischer und persönlicher Natur, auch solche, die Ihnen als Angehörige zu schaffen machen.

Krebs trifft auch die Nächsten

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Krebs trifft auch die naechsten ein ratgerber fuer angehoerige und freunde 011026012111  

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