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Untersuchungen und Diagnose

Anders als bei Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs gibt es keine Methode zur Früherkennung von Eierstockkrebs.

Tastuntersuchung können Veränderungen im Bereich der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter wahrgenommen werden.

Eierstocktumoren werden entdeckt, wenn eine Frau Beschwerden hat (siehe S. 15) und diese vom Arzt oder von der Ärztin abgeklärt werden.

Bildgebende Untersuchungen

Hin und wieder werden Eierstocktumoren auch zufällig entdeckt, etwa anlässlich einer Routineuntersuchung bei der Gynäkologin (Frauenärztin), bei Abklärungen wegen ungewollter Kinderlosigkeit, bei der Unterbindung oder einem anderen chirurgischen Eingriff im Bauchraum. In den meisten Fällen ist der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Bei einem Verdacht auf Eierstockkrebs bzw. für eine genaue Diagnose werden verschiedene Untersuchungen gemacht. Befragung und körperliche Untersuchung Die Gynäkologin fragt nach Beschwerden (Symptomen) und nach Vorerkrankungen, allenfalls auch nach familiären Krebskrankheiten. Anhand einer gynäkologischen

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Transvaginale Sonographie (Ultraschall-Untersuchung via Scheide) Eine schmale Ultraschallsonde wird in die Scheide eingeführt. Die Untersuchung ermöglicht, die normale Anatomie und Abweichungen davon im Bereich der Gebärmutter, der Eierstöcke und eventuell der Eileiter zu beurteilen. Findet sich ein Tumor, kann eventuell allein schon sein Erscheinungsbild Hinweise auf die Art des Tumors geben. Auch Flüssigkeitsansammlungen in der Bauchhöhle (Aszites) lassen sich erkennen. CT/MRT Ergibt sich der Verdacht auf Eierstockkrebs, wird meistens eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT) durchgeführt. Mit diesen bildgebenden Verfahren lassen sich die Ausbreitung eines Tumors in der Bauchhöhle, befallene Lymphknoten und Metastasen darstellen.

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Eierstockkrebs  

Ovarialtumoren

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