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...für eine Yamaha XJ 600 N

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falls auf Harley-Niveau. Sie fordert dem unseren Werkzeugbestand begutachtet. Piloten eine etwas vorausschauendere Es ist völlig sinnlos ineinander gegamFahrweise ab. ABS war damals eher die melte Teile und Schrauben auseinander Ausnahme, obwohl es bereits 1985 von bekommen zu wollen, wenn man kein Lucas Girling vorgestellt wurde. gutes Werkzeug hat. Das Minimum sollte Für halbtote XJ 600 N werden kaum ein größerer Knarren-Kasten mit Schlüsmehr als 300 Euro verlangt. Fahrbereite seln, Bits und Kerzenstecknüssen sein. Exemplare mit TÜV beginnen bei 1.000 Euro und enden bei gut Weg damit erhaltenen Maschinen mit unter 15.000 km Laufleistung um die 4.500 Euro. Der ErsatzteileMarkt gibt noch genug Material

Wer arbeitet, darf auch seinen Durst löschen...

Staubschutz für die Baustelle her. Original Yamaha Teile können immer noch problemlos geordert werden, aber die Preise sind geradezu unverschämt teuer. Sie führen für viele alte Yamaha schnell ins wirtschaftliche Aus. So hätten auch wir mit dem Austausch aller mittelprächtig verschlissenen Teile gegen neue Originalteile, schnell die Summe einer neuen Maschine erreicht. Es erforderte deshalb so manchen Kompromiss bei der Entscheidung, was zu machen ist und was nicht. Die Yamaha XJ 600 N ist technisch relativ gut überschaubar und der Motor für Wartungsarbeiten frei zugänglich. Der unter dem Tank platzierte Luftfilter bildet die einzige Ausnahme. Das Spritfass muss zum Austausch des Filters abgenommen werden, es sei denn, dass man einen zweiten kräftigen Mann hat, der es die ganze Zeit festhalten kann. Die Kühlung des Motors bedarf keiner Beachtung. Er ist luftgekühlt und benötigt nicht einmal einen Öl-Kühler. Bevor wir die Yamaha wieder fit gemacht haben, haben wir kritisch

Kradblatt Ausgabe 01 2015  

Fahrberichte KTM RC 390, Yamaha MT-09 Tracer; Lesererfahrung Aprilia Caponord; Umbau Honda CB 750 four F2; Reise Russland; Ausprobiert: Gerb...

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