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Das Palastensemble Peterhof. Das russische Versailles von Zar Peter dem Großen liegt ca. dreißig Kilometer westlich von St. Petersburg.

ock nach Hanko gibt es so mittlerweile nicht mehr, allerdings laufen verschiedene Reedereien von Rostock aus mit RoRo-Fähren Helsinki an und eine Linie nach Hanko besteht weiterhin. Hier kann auch ein Reisebüro bei der Buchung helfen. Entfernung/Strecke: Streckenlänge ca. 4000 km, gefahrene Kilometer ca. 2200. Für die gesamte Tour sollte man mindestens 14 Tage, besser drei Wochen, Zeit zur Verfügung haben. Aus Zeitgründen wurde der geplante Rückweg über Tallinn, Riga, Klaipeda und dann mit der Fähre nach Rostock verworfen.

Blick vom Palast auf die große Kaskade mit Samsonfontäne und den Meereskanal.

Übernachten: Hotelzimmer kosteten 2006 ab ca. 50 €/ÜF aufwärts. Es ist aber kein Problem, Hotels für das Drei- und Mehrfache zu finden. Camping: Camping Motel Olgino, Sankt Petersburg, ca. 10 € Primorskoye Highway E18 Sankt Petersburg, Russia, 197229, Telefon: +7(812) 633 0205 Internet: www.hotel-olgino.ru/hotelolgino.nsf/en/Camp E-mail: reservation@hotel-olgino.ru Essen/Trinken: In Sankt Petersburg gibt es von Fast Food, über typisch russische Hausmannskost bis hin zum Edelmenü alles, was das Herz begehrt. Auch hier gilt wie überall: Je exklusiver, desto teurer. Sankt Petersburg ist keine „billige“ Stadt. Benzinkosten: Tanken ist vergleichsweise günstig. Durchschnittspreis ca. 65 Cent/Liter (Stand August 2006). An den zahlreichen Tankstellen muss fast immer mit Rubel bezahlt werden. Telefonieren: Der Empfang ist sehr gut. Gesprächskosten fürs Handy bewegen sich in astronomischen Höhen. Straßen: Die Hauptstraßen nach Sankt Petersburg, die Straßen in der Stadt und in den Randgebieten sind überwiegend richtig gut, häufig vierspurig. Es gibt allerdings viele Baustellen. Seit

September 2006 gilt für die Autobahn: Ring frei um Sankt Petersburg. Das Fahren in der Metropole ist ähnlich wie in jeder anderen Großstadt. Allerdings werden zwei Fahrspuren durchaus in der Rushhour von vier bis fünf Fahrzeugen gleichzeitig und irgendwie nebeneinander benutzt. Eine vorausschauende, aber durchaus zügige Fahrweise ist zum Weiterkommen erforderlich. Außerhalb der Stadt enden Nebenstraßen abseits von der Hauptstraße schnell und gehen meistens übergangslos in unbefestigte, mit der Gold Wing nicht zu befahrende Wege, über. Besonderheit: Überall säumen Polizeiposten den Weg. Wenn man den verschiedenen Medien glauben darf, werden Touristen häufig willkürlich zur Seite gewunken und mit deutlichen Sanktionen belegt. Wir haben den Rat unseres Taxifahrers befolgt: Immer wenn ein Polizeiposten in Sicht ist, ganz interessiert zur anderen Seite schauen und weiterfahren. Kombiniert mit einer entsprechend rücksichtsvollen Fahrweise gab es für uns keine Probleme. Viele Russen nutzen Dashcams für Verkehrsaufzeichnungen.

Im Inneren des Palastes wartet nicht nur das Bernsteinzimmer mit einer kaum für möglich gehaltenen, prunkvollen Ausstattung auf.

Blick vom Schlossplatz auf Rastellis Winterpalast, der den Reichtum des zaristischen Russlands demonstriert und mit der Eremitage ein Museum von Weltgeltung in seinen Räumen besitzt.

Unglaublich aber wahr: Zwei Toilettenbusse parken dauerhaft vor dem Winterpalast.

Kradblatt Ausgabe 01 2015  

Fahrberichte KTM RC 390, Yamaha MT-09 Tracer; Lesererfahrung Aprilia Caponord; Umbau Honda CB 750 four F2; Reise Russland; Ausprobiert: Gerb...