Page 26

26

Mit der Gold WIng...

Isaakskathedrale auf die goldene Turmspitze der Admiralität, auf den Dekabristen-Platz und auf das Reiterdenkmal von Zar Peter dem Großen. Unglaublich die äußere Schönheit und die innere Pracht der Auferstehungs- oder auch Erlöserkirche am Gribojedow-Kanal. Über 25 Jahre währten allein die Bauarbeiten an dieser Kathedrale. Mehr als 20 unterschiedliche Gesteinsarten wurden allein im Innenraum auf einer Fläche von gut 7000 Quadratmetern zu unglaublichen Mosaiken verarbeitet. Und diese wichtigen Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß zu erreichen. Ein Highlight jagt das nächste. Allein eine Aufzählung der wichtigsten Kulturgüter von Sankt Petersburg würde den Rahmen einer Reisereportage sprengen. So sei abschließend nur noch auf die vielen Flüsse und Kanäle, die Sankt Petersburg durchziehen und auf die ent-

Eine der letzten typischen russisch-orthodoxen Holzkirchen in St. Petersburg

sprechend kunstvollen Brücken mit prächtigen Verzierungen hingewiesen. Aber auch außerhalb der Stadt finden sich sehenswerte Bauten und Denkmäler. Absolut unglaublich der zur Schau gestellte, scheinbar unermessliche Reichtum der Zaren und der von Kaiserin Katharina. Ihre Schlösser, Sommerresidenzen, Landsitze und Paläste, diese unglaubliche Pracht kann man nicht beschreiben. In diesem Zusammenhang sei nur der Hinweis auf den Katharinenpalast in Zarskoje Selo und auf den Peterhof mit seinen Fontänen und Kaskaden stellvertretend für vieles Sehenswerte genannt. Das alles muss man sich einfach mal ansehen. Eine deutsche Touristin vor dem Sommerpalast. „Ich habe das da drinnen nicht mehr ausgehalten. Das ganze Gold. Das erdrückt mich total. Mir ist richtig schwindelig.“ Gut beraten ist sicherlich der Tourist, der nach dem Motto handelt: Weniger ist mehr. Denn ansehen kann mich sich im normalen Urlaub eh nur einen kleinen Bruchteil der einmaligen Sehenswürdigkeiten. Besser ist es dann schon, sich im Vorfeld zu Hause soweit zu informieren, dass man sich persönliche Prioritäten setzt. Sonst könnte es einem leicht so ergehen, wie einem Touristen aus Dresden: „Ich bin jetzt schon den dritten Tag im Winterpalast und habe noch nicht einmal die Hälfte der großen Eremitage geschafft.“ Na ja, dafür sah er aber ganz schön geschafft aus. Die acht Tage Sankt Petersburg verfliegen im Zeitraffertempo. Und leider stehen wir viel zu schnell wieder an der

Kradblatt Ausgabe 01 2015  

Fahrberichte KTM RC 390, Yamaha MT-09 Tracer; Lesererfahrung Aprilia Caponord; Umbau Honda CB 750 four F2; Reise Russland; Ausprobiert: Gerb...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you