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first job www.myfirstjob.de

heft 13... september 2012

regiOn

Hamburg

mehr lehrstellen als azubis?

das magazin f端r ausbildung und beruf


inhalt berufswahl

das ist mein traumberuf................................. 4 – 5 was willst du werden? ..................................... 6 – 7

titelthema: ausbildungsmarkt 2012

mehr lehrstellen als azubis? ................... 8 – 11 ratgeber

finanzielle unterstützung ..................................... 12 lehrstellen­radar ...................................................... 13 ar lehrstellenrad praktika lehrstellen, infos, news

wichtige adressen + termine .............. 14 – 15

special

hallo!

Checkliste für berufsanfänger: krankenversicherung .............................................. 16 berufe im portrait

erzieher/in ...................................................................... 17 kaufmann/frau tourismus und freizeit ...... 18 pharmazeutisch­technische/r assistent/in 19 fotograf/in...................................................................... 20 Zimmerer/in .................................................................. 21 online

my first job überall dabeihaben ........................ 22

bewerbung

richtig bewerben .......................................... 23 – 25

Für Schulabgänger erfreulich, für die Firmen eher problematisch ist die aktuelle Lehrstellensituation. Obwohl es zum Ausbildungsbeginn am 1. August einen leichten Anstieg an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gab, klagen die Betriebe trotzdem über Nachwuchsmangel. In zahlreichen Berufen sind noch Ausbildungsplätze frei. Für alle, die gute Noten haben, ist das super – denn sie können sich quasi aussuchen, was sie machen wollen. Aber woran liegt das? Und was ist mit Jugendlichen, die keinen so guten Schulabschluss haben oder in der Ausbildung nicht so richtig mitkommen? Das sind nur einige Fragen, denen wir in dieser „my first job“-Ausgabe nachgegangen sind. Eines können wir aber schon einmal vorwegnehmen: Mit einer gesunden Mischung aus Interesse, Motivation und Eigeninitiative findet jeder einen Ausbildungsplatz. Selbst wenn man nicht genau weiß, welcher Beruf der richtige ist, ist das kein Beinbruch. Ob Handels- oder Handwerkskammer, Arbeitsagentur oder private Unternehmen, es gibt genügend Anlaufstellen und freundliche, kompetente Menschen, die Euch beratend und begleitend zur Seite stehen. Denn manchmal ist es einfach so, dass der Weg zum Traumjob zunächst über ein paar Umwege führt. Mehr dazu findet Ihr in dieser „my first job“-Ausgabe. Für einen gelungenen Start ins Berufsleben haben wir außerdem viele praktische Tipps zum Thema Bewerbung sowie tolle Berufsporträts für Euch. Viel Spaß beim Lesen wünscht

Eure my first job-Redaktion

impressum alternativen

konzeption und herausgeber KPS Verlagsgesellschaft mbh, Contrescarpe 75 A, 28195 Bremen

duales studium.......................................................... 26

redaktion v.i.S.d.P. Peter Führing, Kerstin Boelsen, Mail: redaktion@myfirstjob.de

karriere bei der bundeswehr ............................ 27

projektleitung gunnar Richter anzeigen Brigitte Wellbrock, Mail: Brigitte.Wellbrock@myfirstjob.de Telefon 0421/36 66 ­122, Fax 0421/36 66 ­192 layout Michelle Borchardt, Bettina Can

Job-lexikon

einige begriffe, die jeder kennen sollte ...... 28 freie ausbildungsplätze ..................... 29

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fotonachweis Bilderbox, fotolia, Bundeswehr hamburg, Kerstin Boelsen, construktiv, djd, hSBA, hill Media, viaroeper, Ausbildungspartnerschaft Berufskraftfahrer, handelskammer Bremen, handwerkskammer hamburg, ATO interactive, Zentralverband des Deutschen handwerks, LBS, Bundesagentur für Arbeit, Miele, AOK verteilte auflage 24.000 Exemplare


➜ stressfrei studieren – Ausbildung als zukunftsinvestition Wenn BAfög und die finanzielle Unterstützung der Eltern nicht ausreichen, sehen viele Studierende einen Ausweg in neben­ und Ferienjobs. Doch diese nebenbeschäftigungen kosten Kraft und Zeit – in manchen Fällen können sie sogar das Studienziel gefährden. Eine interessante Alternative ist ein KfW­Studienkredit mit günstigen Zinskonditionen und einem hohen Maß an Freiheit und Verlässlichkeit bei der Rückzahlung. im Unterschied zu her­ kömmlichen Darlehen sind keine Sicherheiten oder Bürgschaften nötig. gewährt werden kann die Förderung für bis zu 14 Semestern, auch zusätzlich zu BAfög, Bildungskredit oder Stipendium. Einfach den Kreditantrag online ausfüllen, ausdrucken und bei einem Partner der KfW ­ Sparkassen, Volksbanken, anderen Kreditinstituten oder Studentenwerken ­ zusammen mit Studienbescheinigung, Kontoverbindung und identitätsnachweis vorzulegen. Weitere infos unter http://www.kfw.de/studienkredit

➜ schüleraustausch bringt zahlreiche Vorteile immer mehr Schüler interessieren sich für einen Auslandsaufenthalt und der damit verbundenen Teilnahme an einem Austauschprogramm an einer highschool. Die Vor­ teile, die sie dadurch haben, liegen auf der hand: Die Sprachkenntnisse werden deut­ lich verbessert, der eigene horizont erweitert, man lernt Land, Menschen und Kultur kennen und steigert die Selbstständigkeit und sein Selbstbewusstsein. Zudem kann sich ein Auslandsaufenthalt positiv auf eine spätere Bewerbung auswirken, da viele Personalchefs oft mehr gewicht darauf legen, als auf gute noten. informationen zu Austauschprogrammen, Dauer, Voraussetzungen und mögliche Stipendien sind zum Beispiel unter www.ist-highschool.de erhältlich.

➜ relaunch: hsBA-website ist nun „dual“ Unter www.hsba.de startet die hSBA hamburg School of Business Administration mit einer neuen Website ins neue Studienjahr. „Die hSBA steht mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studienangeboten für das Miteinander von Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt geschäftsführer Dr. Uve Samuels. Daher sei die Dualität auch das Leitmotiv der internetpräsenz. Bei der Entwicklung waren Lehrende, Studierende und Mitarbeiter der hSBA eingebunden. „Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, dass sich unsere beiden wichtigsten Zielgruppen auf der neuen Website intuitiv und schnell orientieren können“, so Projektleiterin Karin Rose. Das aufgeräumte Design und die klare Struktur der Seite entsprechen den aktuellen Surfgewohnheiten. Eine Studien­ platzbörse zeigt mit einem Ampelsystem freie Plätze an. Zudem sind soziale netzwerke integriert und internationale interessenten können mit einem Klick in die englisch­ sprachige Version der Seite wechseln.

➜ last-minute zum traumjob – die Arbeitsagenturen helfen Langsam wird es eng? Denn auf keine Bewerbung gab es ein positives Feedback? Jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Der Start in die Berufswelt gelingt nicht allen Jugendlichen auf Anhieb. Vor allem dann nicht, wenn der Schulabschluss eher mäßig aus­ gefallen oder der Wunschberuf sehr begehrt ist. Jetzt heißt es, Durchhaltevermögen zu entwickeln, neue Wege zu gehen und damit die Chancen für sich zu optimieren. Profes­ sionelle Unterstützung gibt es bei der Arbeitsagentur: Wer noch keine Lehrstelle gefun­ den hat und nicht in der Berufsberatung gemeldet ist, sollte sich schnell einen gespräch­ termin bei seiner Agentur vor Ort besorgen. Viele Arbeitsagenturen bieten sogenannte Last­Minute­Ausbildungsplatzbörsen an oder veranstalten gemeinsam mit Unternehmen und Kammern große Ausbildungsmessen. infos und Anmeldung unter der nummer 01801/555 111 (Festnetzpreis 3,9 Cent/Min.; Mobilfunkpreis höchstens 42 Cent/Min.).

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berufswahl

das ist mein traumberuf! lars Constien (21), ka u fm a n n io n sm a r ke ti n g : fü r ko m m u n ik at leitet, ist Lars mit

ing-Unternehmen Da sein Vater ein Packag äne gingen wachsen. Seine Berufspl der Medienbranche aufge Lehrer werden dere Richtung: Er wollte aber zunächst in eine an d Politik zu studieren. und fing an, Deutsch un

Lehramt doch nichts für habe ich gemerkt, dass Traumjob gefunden. „nach etwa einem Jahr umgesehen und meinen iter we h mic e hab ich ist. mich ich habe donnerstags bei chseln, fiel sehr schnell. stellungsgespräch Die Entscheidung, zu we am Montag darauf das Vor t dem 1. August te hat gt, efra ang ur ent der Ag rten. Sei hswöchigen Praktikum sta und konnte mit einem sec sehr theoretisch, mit den ise we teil ist Job r De bin ich in der Ausbildung. chung. ich befasse mich ibt das aber eine gute Mis der Budgetplanung praktischen Anteilen erg iel swesen, zum Beisp mit ung chn Re und ­ anz Fin viel mit sein. Toll ist, vor allem bei r auch selbst kreativ tätig seiner idee am Ende für die Kreativen, darf abe ebn n, dass man das Erg is die tme Prin von tion duk der Pro n und Entwicklungen, ch ständige Veränderunge in der hand hält. Und dur bleibt es immer spannend.“ h, wie im Social­Media­Bereic

, andreas nieswand (29) e- en tw ic klu n g le iter so ft wa r ierer und Software-

er Programm Es gibt viele Klischees üb hres dran. n ist tatsächlich etwas Wa Entwickler und an einige seit seiner llegen ist Andreas schon Genau wie viele seiner Ko t. und Multimedia faszinier Kindheit von Computern

eiten möchte. nach s ich in der iT­Branche arb der Technischen das t, fes h frü nd sta h mic an „Für zunächst Medieninformatik ff ziemlich trocken meinem Abitur habe ich Lehrsto der r wa gs rdin alle rt, die habe ich das Studium Universität in Dresden stu wenig Praxisbezug. Darum ngestalter Fachrich­ und hatte mir einfach zu die Me 5 eine Ausbildung zum ute liegt mein haupt­ vorzeitig beendet, um 200 n­Print zu absolvieren. he no / ting era lösungsorientierten tung Medienop von ng ption und Entwicklu nze Ko der in et ebi eng aufgab g und Optimierung von er stetigen Vereinfachun ntwicklers interessiert, Anwendungen sowie ein ree twa den Beruf des Sof für h sic r We en. äuf abl Arbeits lösungsorientierte Denke gsgabe, eine abstrakte, . neben meinen Auf­ sollte eine gute Auffassun gen unikationsfähigkeit mitbrin mleiter Ansprechpart­ mm Ko te räg gep aus und Tea ATO interactive bin ich als ­ gaben als Entwickler bei Qualitätssicherung zustän die für em zud und en lleg h Ko eic und sgl n Au r. nde Ku übe r für ner inande gehen bei mir fließend ine unden und Familie.“ dig. Privatleben und Job n mit Fre täte tivi itak ize Fre und r finde ich in Sport, Literatu

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berufswahl

lena rosenboom (19), in : m ed ie n g esta lter

dere benspektrum, das beson Das breitgefächerte Aufga sbildungsbetrieb chen Hierarchien im Au fla die d un a lim itsk be Ar kreativen Beruf iert. Den Wunsch, einen haben Lena gleich faszin on als Kind. zu erlernen, hatte sie sch

r Oma gesagt habe, wenn Jahre alt, als ich zu meine n zeh e als dam r wa ich , hrend meiner Schulzeit hab „ich glaube in der Werbung arbeiten. Wä l­ sta nge die Me , luss sch Ent ich groß bin, dann werde ich t. Doch der konkrete hne eic gez bin und ich . alt tika gem rak ich immer viel nach zwei Schulp el tmedien zu werden, kam terin für Digital­ und Prin men habe – denn in der Reg om bek tz pla ngs ldu sbi Au en nd ein l hre nel Wä sch ur. so ent froh, dass ich erfolgreichen Ag Schulabgänger bei einer lege bewerben sich bis zu 150 che handwerkszeug und ktis pra das ich e lern ng ldu der sbi bei Au n zeit rige zur ke ijäh meiner dre che. ich wir Karriere in der Agenturbran itung rbe bea Bild r itale dig das Fundament für meine ben . ne von internetprojekten mit ien gehört Planung und Umsetzung h­ und hTML­Technolog Flas via ken rafi s­g tion ima Anschluss im en. nkt rpu we und Erstellung von An tes zu meinen Arbeitssch bsi We von Und mein lten n. sta aue ge auch das n weiter auszub ren, um meine Fähigkeite n.“ nde grü zu ur ent Ag möchte ich Design studie ndwann meine eigene irge gs, rdin alle es ist um größter Tra

matthias hill (43), fi lm pr o d u ze n t:

Während eines Praktiku ms bei RTL erhielt Matth ias nach seinem Studium spannende Einblicke in die Medienwelt. Er absol vierte ein Volontariat be dem Kölner TV-Sender i und ist mittlerweile seit 18 Jahren im Filmgesch äft.

„nachdem ich zehn Jahre Chef vom Dienst und Re daktionsleiter für RTL und fünf Jahre verantwortlich SAT.1 und für den Bereich Audiovisu elle Kommunikation bei ein en Raumfahrtkonzern wa em groß­ r, habe ich mich selbststä ndig gemacht. gemeinsam Drehteam produziere ich mit einem im Kundenauftrag haupts ächlich Werbe­ und imagef Raumfahrt, die Touristik­ ilme für die oder Realisierung von Wünschen Automobilbranche. Der Fokus meiner Tätigkeit lieg t auf der , ich schreibe Drehbüche r Vorstellungen meiner Au ftraggeber um. Das Spanne und setze sie entsprechend der nde an meinem Beruf ist, Tag etwas neues mit sich das jeder bringt. Es wird nie langw eilig. Diese besondere Mis neugier, Kreativität und chung aus Teamarbeit fasziniert mic h immer wieder aufs ne die man zunächst nur im ue. Eine idee, Kopf hatte, später in Form von bewegten Bildern auf wand zu sehen, das ist auc der Lein­ h nach so langer Zeit noc h ein tolles gefühl.“

miriam thiesfeld (19), rau: in d u st r ie ka u ff

ssiert nach. Firma, fragen viele intere Erzählt Miriam von ihrer ldung zur Inb, in dem sie ihre Ausbi Kein Wunder: Der Betrie aschinenbau rt, hat sich auf Sonderm dustriekauffrau absolvie ert. lbleiterindustrie spezialisi für die elektronische Ha

sonal­, Finanz­ und r den Vertrieb bis zu Per „Von Materialwirtschaft übe umfasst den kompletten kaufmännischen uf Rechnungswesen, der Ber Was sich für viele vielleicht etwas trocken ens. Bereich eines Unternehm em produzierenden gsreich. Und gerade in ein anhört, ist total abwechslun im ersten Lehrjahr ort. sof eit ebnisse der Arb gewerbe sieht man die Erg f, der bei uns an das Lager angeschlossen Einkau bin ich die meiste Zeit im zu bestellen, zu kon­ eigenverantwortlich Ware und mich darum ist. Meine Aufgabe ist es, ten Bauteile vorhanden sind ließlich bauen Sch trollieren, dass alle benötig n. lge erfo cht ngen termingere geraten. Um n zu kümmern, dass Lieferu cke Sto en und da darf nichts ins gsvermögen zun wir hochkomplexe Anlag set rch Du s isse men, ist ein gew hen haben. nsc Me in diesem Job klarzukom t mit ne Scheu vor dem Kontak lauf ein­ sab rieb gefragt und man sollte kei Bet den in voll ich am ersten Tag cht mir ma Job Toll finde ich, dass ich gle der trauen finde ich super und bezogen wurde. Dieses Ver unendlich viel Spaß.“

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berufswahl

was willst du werden? kathrin bremer, 15 Jahre Architektin „ich möchte später auf jeden fall architektur studieren. in meiner freizeit zeichne ich sehr viel, aus diesem grund habe ich mein praktikum in einem architekturbüro gemacht und seitdem bin ich mir sicher, dass ich das später machen möchte. ich finde es unheimlich spannend, häuser zu designen und die eigenen ideen dann schließlich umgesetzt zu sehen.“

kevin lennier, 18 Jahre

franziska reif, 19 Jahre logistikerin „ich habe gerade mein abitur gemacht und bewer­ be mich zur Zeit bei verschiedenen firmen und der hiwl für einen dualen studiengang ab 2013. es soll etwas wirtschaftliches sein, am liebsten im bereich logistik. um die Zeit zu überbrücken, mich sozial zu engagieren und weiterzuentwickeln, absolviere ich ab oktober ein freiwilliges soziales Jahr in einem kindergarten in oyten.“

polizist „ich mache gerade mein fachabitur und jobbe neben­ her. eigentlich interessiere ich mich für eine laufbahn bei der polizei. da ich mir allerdings noch nicht 100­prozentig sicher bin, werde ich mich in den kommenden monaten aus­ führlich informieren und eventuell auch nach geeig­ neten alternativen umschauen.“

Julia hoffmann, 19 Jahre logopädin „ich habe im mai mein abitur gemacht und möchte gerne eine ausbildung zur logopädin machen. man kann diesen beruf zwar auch studieren, ich persönlich finde eine ausbildung allerdings besser, da man dann gleich viel praktische erfahrung sammeln kann. eventuell schließe ich später einen entsprechenden studiengang an.“

tim wassmuth,

19 Jahre

Christian sperling, 24 Jahre BilAnzBuchhAlter „mein berufsziel ist bilanzbuchhalter. das wollte ich schon immer werden. nach meinem abschluss auf der höheren handelsschule habe ich meine ausbildung zum bürokaufmann bei einem bestattungsunternehmen begonnen. die tätigkeit macht mir sehr viel spaß, ich lerne viel und habe dadurch die möglichkeit, mein fachabitur zu erwerben.“

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AutomoBilkAufmAnn „im frühjahr habe ich mein abitur gemacht, aber leider bisher keine lehrstelle ge­ funden. aktuell bin ich auf der suche nach einer firma für eine betriebliche einstiegs­ qualifizierung. durch das praktikum erwerbe ich wichtige grundkenntnisse und ver­ bessere meine Chancen auf einen ausbilungsplatz zum automobilkaufmann.“


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saskia hoffmann, 20 Jahre pädAgogin „nach meinem abi im letzen Jahr habe ich ein freiwilliges soziales Jahr in einem krankenhaus gemacht. ab oktober studiere ich in oldenburg pädagogik und sozialwissenschaften. eigentlich wollte ich psychologie studieren, aber dafür ist der nC sehr hoch. weil ich nicht warten wollte, habe ich einen ähnlichen studiengang gewählt, der mir im anschluss viele möglichkeiten offenhält.“

sören hartmann, 21 Jahre

BürokAufmAnn „nach meinem abitur vor zwei Jahren habe ich zunächst ein freiwilliges soziales Jahr gemacht. Zur Zeit absolviere ich eine ausbildung zum bürokaufmann. danach werde ich entweder in meiner jetzigen branche bleiben oder könnte mir auch gut vorstellen, in den sozialen bereich zurückzu­ gehen oder auf lehramt zu studieren.“

rieke persson, 15 Jahre logopädin „nach der schule möchte ich gerne eine schulische ausbildung als logopädin machen, da ich viel freude daran habe, mit menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen oder etwas beizubringen. auch mein praktikum habe ich in einer sprachheilpraxis absolviert. vorher werde ich noch zwei Jahre auf eine berufsbildende schule gehen und mein fachabitur machen.“

Clara lanferman, 19 Jahre kommunikAtionswissenschAftlerin „ich habe gerade mein abi in der tasche und gehe demnächst für ein Jahr nach bolivien. während meines auslandsaufenthaltes mache ich ein freiwilliges soziales Jahr beim bolivianischen kinderhilfswerk. wenn ich wieder in deutschland bin, möchte ich in dresden politik und kommunikationswissenschaften studieren.“

penelope drettmann,

18 Jahre

Architektin „ich interessiere mich sehr für sprachen und vor allem für kunst. ich zeichne unheimlich gerne und könnte mir auch beruflich etwas in die richtung vorstellen, zum beispiel ein architekturstudium. im moment bin ich noch auf dem gymnasium und mache bald mein abitur. meine leistungskurse sind deutsch, englisch und kunst.“

kim brosig, 16 Jahre etwAs im Bereich tourismus „ich bin in der 11. klasse gymnasium, war mittlerweile in mehr als acht ländern und habe sehr viel spaß an sprachen. mein traum ist die fremdenverkehrsbranche und ich würde gerne im ausland tätig sein. nach meinem abitur plane ich einen einjährigen aufenthalt in frankreich, kanada oder den usa, um meine Chancen zu verbessern.“

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ausbildungsmarkt 2012

in deutschland gab es noch nie so viele ausbildungsangebote Ob imagekampagne, Smartphone­App oder Matching zwischen Azubi und Betrieb – die industrie­ und handelskammern und handwerkskammern unter­ stützen Schulabgänger mehr denn je bei der Suche nach einer geeigneten Lehr­ stelle. Der hintergrund: in Deutschland gab es noch nie so viele Ausbildungs­ angebote. Und fast 140.000 Ausbildungsplätze sind sogar noch unbesetzt. Wer vor ein paar Monaten bei einem hamburger Bäcker seine Brötchen kaufte, erhielt dort eine Tüte mit der Aufschrift „Bewirb dich jetzt!“. Über diese kreative idee suchte das Unternehmen mit hilfe seiner Kunden neue Azubis. Denn die sind im Bäckereigeschäft schwer zu finden. Aber nicht

nur da. Wie der Bäckereikette geht es in diesem Jahr vielen Unternehmen. Konnten sie sich sonst vor Bewerbungen kaum retten und fanden nur die besten Schulabgänger relativ schnell einen Ausbil­ dungsplatz, sind heute manche Chefs froh, wenn sie wenigstens einen Teil ihrer Lehrlingsstellen besetzen können. Und das trotz eigentlich guter Zahlen. nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen handwerks (ZDh) ist die Lage auf dem Ausbil­ dungsmarkt hervorragend. Bis Ende August wur­ den bundesweit insgesamt 118.000 Verträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. im Vergleich zu 2011

das deutsche handwerk meldet: 118.000 neue azubis in 2012. rund 15.000 werden noch gesucht!

Meh

r Le a L s hrstelle n az 08

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ubis

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ausbildungsmarkt 2012

nicht lange suchen – finden. für eine ausbildung in handel und industrie: www.hamburgerlehrstellenbörse.de

bedeutet dies für das handwerk ein Plus von 1,4 Pro­ zent und auch in den Jahren davor war die Zahl deutlich niedriger. Dennoch warten in den Ausbildungsplatz­ börsen der Kammern noch 15.000 freie Lehrstellen.

ein plus an neuen Verträgen – und trotzdem fehlen überall Auszubildende Beim Blick auf die Ausbildungsplatzsituation in hamburg sieht die Lage ähnlich aus. Die hand­ werkskammer der hansestadt ist zufrieden mit dem Start ins neue Ausbildungsjahr und konnte bis zum 1. August im hamburgischen handwerk 1.472 neue

Ausbildungsverträge verzeichnen. Das sind gut 3,2 Prozent mehr als zum gleichen Vorjahreszeitraum, was zum einen die gute konjunkturelle Lage des handwerks widerspiegelt. Zum anderen bestätigt es die unverändert hohe Ausbildungsbereitschaft der einzelnen Betriebe. Trotz der guten Zahlen waren allerdings allein in der Online­Lehrstellenbörse der handwerkskammer noch 371 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das gleiche gilt für die handelskammer hamburg, die ebenfalls einen Anstieg bei den in das Ausbil­ dungsverzeichnis eingetragenen Verträgen ver­ zeichnet. insgesamt 8.016 Absolventen haben sich für einen dualen Karrierestart in industrie, handel und Dienstleistung entschieden. Das ergibt ein Plus von 0,88 Prozent. Aber auch hier ist aktuell ein Überhang an unbesetzten Plätzen gegenüber noch unversorgten Bewerbern erkennbar. Die mei­ sten Jugendlichen können also rosig in die Zukunft blicken und leicht den Einstieg zu ihrem Traumjob

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Ausbildungsmarkt 2012

finden. Wer den erwarteten Kriterien entspricht, kann sich seinen Ausbildungsplatz quasi aussuchen. Das Angebot an interessanten Berufen ist groß und reicht nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit von Kaufleuten im Einzelhandel, Köchen, Bürokaufleuten, Fachverkäufern im Lebensmittelbereich, Restaurantfachmännern und -frauen bis hin zu Friseuren, Arzt-Praxishilfen, Hochbauern, Malern, Mechatronikern, zahnmedizinischen Fachangestellten sowie Tätigkeiten in den Bereichen Maschinenbau- und Betriebstechnik oder Versicherungs- und Finanzdienstleistungen. Aber was sind eigentlich die Gründe dafür, dass es so viele freie Plätze und so wenige Bewerber gibt? Die Unternehmen erleben die Auswirkungen des demografischen Wandels. Die Anzahl der Jugendlichen und somit der Schulabgänger nimmt langsam ab. Hinzu kommt, dass gerade im Handwerk oft die Berufe unter großem Bewerbermangel leiden, die generell ein eher schlechtes Image haben oder für die Jugendlichen auf den ersten Blick nicht sie attraktiv sind. Das betrifft zum Beispiel Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik, Installateure, Heizungsbauer, Glaser oder die Baubranche generell. Was viele nicht wissen, ist, dass sich die Jobbeschreibungen und Aufgaben in diesen

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Bereichen stark verändert haben. Gerade im Zuge der gesetzlichen vorgeschriebenen Energieeinsparverordnungen bei der Sanierung von Gebäuden sind viele neue spannende Tätigkeitsfelder entstanden. Und es besteht ein hoher Bedarf an künftigen Fachkräften.

Manche Berufe sind besser als ihr Image Um junge Menschen auf einzelne Berufe und die optimalen Zukunftschancen im Handwerk aufmerksam zu machen, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks die Imagekampagne Handwerk ins Leben gerufen. Die Aufstiegschancen in die Unternehmensführung oder die Selbstständigkeit sind sehr gut, da die Betriebe in der Regel kleiner und die Arbeitsbedingungen familiärer sind als etwa in der Industrie. Nachholbedarf besteht nach Angaben der Handwerkskammer vor allem in der Begeisterung von Frauen für eine Ausbildung in technischen Berufen. Insgesamt macht der Anteil weiblicher Azubis einen Anteil von 30 Prozent aus, Tendenz steigend. Aber da will die Kammer noch deutlich nachlegen und auch für Frauen mit Kindern bessere Bedingungen, etwa durch Teilzeitausbildungen oder Kinderbetreuungsangebote, schaffen – damit Arbeit und Familie auch für junge Mütter vereinbar ist. Ausdrücklich laden beide Kammern auch Jugendliche zu Bewerbungen ein, die in anderen Wirtschaftszweigen bislang keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder die Unterstützung bei der Bewältigung


Ausbildungsmarkt 2012

Bringt zusammen, was zusammen gehört: Das Lehrstellenradar – die mobile App für das Handwerk – bietet einfachen Zugang zu freien Lehrstellen oder Praktikum­ splätzen in aktuellen Handwerks­ berufen. Weitere Infos unter www.lehrstellen-radar.de

fachlicher und sozialer Anforderungen im Job benötigen. Wer aufgrund von Schwierigkeiten im Schulalltag oder persönlicher Probleme Schwierigkeiten bei der Bewerbung oder später in der Ausbildung bekommt, dem stehen die Mitarbeiter mit zur Seite.

Handwerkskammer: Ausbildungsberatung und verschiedene Hilfsangebote In der Ausbildungsberatung der Handwerks­kammer finden die Jugendlichen zum Beispiel Rat bei Problemen mit Vorgesetzten und Kollegen sowie Antworten auf rechtliche Fragen. Im Rahmen der Einstiegsqualifizierung können junge Menschen, die noch nicht ganz fit für eine duale Ausbildung sind, Teile des angestrebten Berufes kennenlernen. Zu der sechs bis zwölf­ monatigen Maßnahme können neben

Dank der richtigen Förderung ans Ziel: Auch wer in Schule oder Ausbildung Probleme hat, muss auf seinen Traumjob nicht verzichten!

ausbildungsbegleitenden Hilfen auch eine sozialpädagogische Begleitung sowie ergänzende Angebote in Berufsschule oder Betrieb, um schulische Defizite aufzuarbeiten, gewährt werden. Damit auch schwächeren Jugendlichen der Übergang in den Beruf leicht gelingt, wurden vor ein paar Monaten die sogenannten Jugendberufsagenturen (JBA) eingerichtet, die aus einer gemeinsamen Initiative der Hamburger Sozialbehörde, der Schulbehörde und der Agentur für Arbeit hervorgehen. An den beiden Standorten in Mitte und Harburg beraten die Mitarbeiter junge Menschen unter 25 Jahren unter einem Dach zu allen Fragen rund um die Berufsvorbereitung, Ausbildungsplatzwahl und schulische Bildungswege.

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. . . g n u z t ü t s r e t n U e l l e i z Finan für azubis ratgeber

Wenn die Ausbildungsstelle zu weit vom Elternhaus entfernt ist, sind die ersten eigenen vier Wände manchmal eher Wirklichkeit, als man es sich wünscht. Vor allem die Kosten können schnell das Azubi­Budget sprengen und die Überlegung, ob die Ausbildung an einem entfernten Ort Sinn macht, liegt nahe.

Aber nur, weil die Fahrtzeit etwas länger ist oder die Suche nach einer eigenen Woh­ nung ansteht, den Traumjob nicht anzuneh­ men – das muss nicht sein. Für solche Fälle gibt es schließlich die Berufsausbildungs­ beihilfe, auch BAB genannt, mit der die Agentur für Arbeit in hamburg Berufsein­ steiger unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass die Jugend­ lichen eine betriebliche oder außerbetrieb­ liche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf absolvieren. BAB kann auch während einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme einschließlich der Vor­ bereitung auf den nachträglichen Erwerb des hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses gezahlt werden. Vor einer Bewilligung müssen die Berater allerdings prüfen, ob der örtliche Lehrstellenmarkt die Aufnahme der Ausbil­ dung in einer anderen Region nötig

gemacht hat. Unterstützung erhält man für die Dauer der Ausbildung. Der Antrag muss rechtzeitig, am besten vor Beginn der Lehre, bei der Agentur für Arbeit am Wohnort gestellt werden. Denn ansonsten kann diese die hilfe nur frühestens ab dem Monat bewilligen, in dem der Antrag gestellt wurde. Die höhe der BAB richtet sich dabei nicht nur nach der Art der Unterbringung, son­ dern auch nach dem Einkommen des Azu­ bis, seiner Eltern und seines Ehe­ oder Lebenspartners. Wichtig ist zu beachten, dass es sich bei der BAB um eine Beihilfe und nicht um eine volle Erstattung der Unterkunftskosten handelt. Ob und in welcher höhe BAB voraussicht­ lich gewährt werden kann, können interes­ sierte vorab am BAB­Rechner im internet unter www.babrechner.arbeitsagentur.de herausfinden.

was ist, wenn’s nicht mehr passt? Manchmal gibt es Lebensphasen, da läuft nichts so wie es soll. Das kann auch während der Ausbildung passieren. ist der theoretische oder praktische Lernstoff zu schwer oder kommen die Jugendlichen aus persönlichen gründen nicht mehr mit, muss das nicht gleich den Abbruch der Lehre bedeuten. Einige sind bereits mit einem schwachen Schulabschluss in die Lehre eingestie­ gen, andere haben in der Berufsausbil­ dung große Probleme mit dem Lernen. Um Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen, auf ihrem weiteren Weg zur Seite zu stehen und die vorzeitige Beendigung von Lehrverhältnissen zu vermeiden, gibt es die ausbildungsbe­ gleitenden hilfen (abh) der Agentur für Arbeit und der Jobcenter. An mindestens drei Stunden in der Woche erhalten die Azubis genau die Unterstützung, die sie brauchen. hierbei

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geht es um nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Prüfungen, hil­ festellung bei Alltagsproblemen oder auch vermittelnde gespräche mit Ausbil­ dern, Lehrkräften und Eltern. gemein­ sam bearbeitet werden nicht nur fach­ lich­berufsschulische Themen, auch der Ausbildungsrahmenplan kann über­ schritten werden. Deswegen arbeiten mit den Jugendlichen in abh nicht nur Lehrkräfte für die fachliche Unterstüt­ zung in Form von Stütz­ und Förderun­ terricht. Es wird auch eine sozialpädago­ gische Begleitung für alle anderen Lebensfragen angeboten.

Kosten entstehen dabei weder dem Betrieb noch den Jugendlichen. Die Maßnahme wird von der Agentur für Arbeit bezahlt. Weitere informationen über Voraus­ setzungen und Teilnahme­ möglichkeiten erteilen die Berufsbera­ ter der Agentur für Arbeit in hamburg.


ratgeber

mit lehrstellen­radar zum traumjob Damit Betriebe und Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, leichter zueinander finden, geht die handwerkskammer hamburg seit Kurzem neue Wege: Anfang August ist das neue Lehrstellen­Radar gestartet. Es macht die Suche nach freien Ausbildungsplätzen im handwerk per Smartphone möglich. Der Arbeitsmarkt bietet jungen, engagierten Menschen derzeit eine selten gute Aus­ gangslage: in den ar d meisten Branchen a r n a telle sucht die Wirt­ lehrs ellen, praktik lehrst news schaft händerin­ infos, gend Fachkräfte und bildet den nachwuchs dafür aus. Das ham­ burger handwerk macht hier keine Aus­ nahme. Kurz vor Beginn des Ausbildungsjah­ res waren noch 393 Lehrstel­ len frei (davon 359 für das Ausbildungs­ jahr 2012 und 34 bereits für 2013). handwerkskammerpräsident Josef Katzer erklärt: „Junge Menschen nutzen das mobile internet, dem tragen wir mit dem Lehrstellen­Radar Rechnung. Man könn­ te auch sagen: Mobil zum Traumjob im handwerk! Alle freien Ausbildungsplätze aus der Online­Lehrstellenbörse der handwerkskammer hamburg erscheinen

mit dem Lehrstellen­Radar nun auch auf dem Smartphone. Das handwerk braucht engagierte Fach­ kräfte – jetzt und in Zukunft! Dafür bildet

das Handwerk braucht engagierte Fachkräfte das handwerk umfangreich aus. Die Zahl der Ausbildungsneuverträge liegt 2012 Monat für Monat über denen der Vorjah­ resmonate, Ende Juni waren es 1.050, das ist ein Plus von 1,8 Prozent. Das handwerk eröffnet vielfältige Karriereper­ spektiven, das haben viele Jugendliche schon erkannt. Wir hoffen, dass wir noch mehr davon überzeugen und im hand­ werk begrüßen können.“ Mit der App können die Bewerber Lehr­ stellen auch in Echtzeit über die Radar­ funktion mit Umkreissuche finden. Dafür einfach die handykamera bei einer Tour durch die Stadt ausrichten, im Display erscheinen dann nahegelegene freie Lehrstellen. nutzer können Suchassisten­ ten zur automatischen Benachrichtigung einrichten und die Ausbildungssstellen per SMS, E­Mail oder Facebook weiterlei­ ten. Das Lehrstellen­Radar läuft auf dem Apple iPhone und allen Smartphones mit Android­Betriebssystem. in Deutschland

nutzen 25 handwerkskammern das Lehr­ stellen­Radar, die Suche ist auf einzelne Bundesländer wie hamburg eingrenzbar. Die App ist kostenlos im AppStore von Apple sowie bei google Play erhältlich. Weitere infos zum neuen Lehrstellen­ Radar der handwerkskammer gibt es auch im internet unter www.hwkhamburg.de/ausbildung/lehrstellen radar.html

einfach Qr­Code mit dem smartphone scannen, app runterladen und schnell freie ausbildungsplätze finden.

enradar lehrstell praktika lehrstellen, infos, news

mit dem lehrstellen­radar ganz einfach unterwegs mit dem handy zum passenden ausbilungsplatz.

wer eine ausbildung in einem handwerksberuf absolviert, sichert sich damit zahlreiche karriere­ und aufstiegsmöglichkeiten.

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RATgEBER

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■ hamburger institut für Berufliche Bildung (hiBB) informationszentrum (iZ­hiBB) hamburger Straße 125 a 22083 hamburg Telefon: 0 40 / 428 63 – 19 33 internet: www.hibb.hamburg.de

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Mit einem Rundum­Sorglos­Paket der richtigen Krankenkasse läuft das Leben einfach rund. ganz gleich, ob beim Arzt oder im Krankenhaus, was immer auch passiert, die Kosten werden übernommen. Die Mitglie­ der der hkk erhalten jährlich eine Beitragsprämie von 60 Euro. Aber das ist längst nicht alles: Als Mitglied einer Krankenkasse hat man die freie Wahl zwischen allen Ärzten und Zahnärzten, die in Deutschland zugel­ assen sind. Bis zum 18. Lebensjahr sind alle verschriebenen Medika­ mente und Verbandmittel kostenlos. Und auch im Anschluss fällt ledig­ lich eine geringe Zuzahlung an. Die Kosten für verordnete Brillengläser werden im Rahmen der gesetzlichen Festbeträge ebenfalls erstattet. Mädchen können sich vom Frauenarzt persönlich und diskret beraten lassen, mit voller Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Für ärzt­ lich verschriebene Ver­ hütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille, wird bis zum Alter von 18 Jahren ebenfalls nichts berechnet. Eine Praxis­ gebühr für Vorsorge­ untersuchungen ent­ fällt und auch alle wichtigen impfungen sind für Jugendliche kostenfrei. Dazu kom­ men die Übernahme von Kosten für kieferorthopädische Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, ein umfangreiches Leistungspaket für Schwangere sowie Versicherungsschutz in allen Mitgliedsstaaten der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums, in der Schweiz und in einigen Abkommensstaaten. Abgerundet wird das Angebot durch eine umfas­ sende Beratung zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise Ernäh­ rung, Fitness oder Sexualität. Bei der hkk Kunde werden können Schulabgänger und Auszubildende ab 15 Jahren. Wer eine Berufsausbildung absolviert und eine monatli­ che Ausbildungsvergütung erhält ist im übrigen in der Kranken­, Pfle­ ge­, Renten­ und Arbeitslosenversicherung pflichtversichert, auch wenn das gehalt 400 Euro im Monat nicht übersteigt. Wichtig vor Beginn der Ausbildung ist, dem Arbeitgeber mitzuteilen, bei welcher Krankenkasse man Mitglied ist, den Rest erledigen die kompetenten Mitarbeiter der hkk. Studierende bis 25 Jahre müssen sich nicht gesetzlich versichern, sie können zunächst die Familienversicherung über die Eltern weiternut­ zen. Fall sie einen nebenjob ausüben, darf das Einkommen allerdings eine bestimmte grenze nicht überschreiten. Ein Wechsel von einer Krankenkasse zur anderen ist jederzeit ohne Probleme möglich.


berufe im porträt

erzieher/in ... unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer geistigen, sozialen und körperlichen Entwicklung und unterstützen die Eltern dabei, ihre Schützlinge zu selbstständigen Mitgliedern der gesellschaft zu erziehen.

Ob Krippe, Kindergarten, Kinder­ und Jugendwohngruppen, Jugend­ zentren, Freizeitheimen oder Familienberatungsstellen – mit sozialer und fachlicher Kompetenz, geduld und Einfühlungsvermögen betreuen und fördern Erzieher und Erzieherinnen die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Dabei nehmen sie eine Vorbildfunktion ein, agieren als Bezugsperson, stellen Regeln für den richtigen Umgang miteinander auf. Stets ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen zu haben, gehört ebenso dazu wie das Planen und Durchführen von Aktivitäten, die die Kreativität und das Sozialverhalten positiv beeinflussen. Ein enger Dialog und Austausch mit Eltern, Kollegen, an deren pädagogischen Fachkräften, Schulen, Ausbildungsbetrie­ ben und Behörden ist ebenfalls ein großer Bestandteil.

was tut ein(e) erzieher/in konkret? Die Arbeitsbereiche von Erziehern und Erzieherinnen sind ebenso vielfältig wie abwechslungsreich. in Krippen und Tagespflegestellen sind sie beispielsweise für Säuglinge und Kleinkinder zuständig. im Vordergrund stehen altersgerechte Spiele, gemeinsame Unternehmungen sowie die grundversorgung der Kleinen. im Kinder­ garten geht es vornehmlich um die Förderung der Sprachentwicklung, Kreativität und Phantasie der Drei­ bis Sechsjährigen sowie kindgerechtes Fremdsprachentraining. Die Vorbereitung auf die Einschulung sowie immer mehr die Vermittlung von Medien­ kompetenz stehen in Vorschulgruppen auf dem Plan. nach Schulschluss sind die Pädagogen im hort oder der außerschulischen Freizeitbetreuung für Schulkinder da, helfen ihnen bei den hausaufgaben und bieten auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Frei­ zeitangebote. Ähnliches gilt für Tätigkeiten in der offenen Jugendarbeit. Eine wichtige Aufgabe in allen Bereichen ist außerdem die optimale integration von Kindern oder Jugendlichen mit Behinderungen sowie Migrationshintergrund.

Jobprofil art der ausbildung: schulische Ausbildung orte: Die Ausbildung findet in Fachschulen, Berufsfachschulen, Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen statt. integriert sind Praktika in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen. dauer: 2 bis 4 Jahre situation: Es können Zusatzqualifikationen erwor­ ben werden und manche Unis bieten Bachelor­ und Master­Studiengänge an. bedingungen: geduld, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Bereitschaft zu Schicht­ und Wochenenddiensten ausbildungsvergütung: der besuch von schulischen einrich­ tungen wird nicht vergütet, der erforder­ liche praxisanteil dagegen schon. späteres einkommen: Viele Arbeitgeber und Einrichtungen orientieren sich am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD), nachdem das Bruttogehalt für Erzieher/innen zwischen 2.542 und 3.033 € liegt. alternative: Es gibt meherere artverwandte Berufe, wie Erzieher/in mit Fachrichtung Jugend­ und heimerziehung.

voraussetzungen Voraussetzungen sind ein mittlerer Bildungsabschluss sowie Vor­ kenntnisse in einem sozialpädagogischen oder sozialen Beruf. Dies kann je nach Bundesland von einem Vorpraktikum bis zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung variieren. Dazu kommt ein ärztliches gesundheitszeugnis und manche Fachschulen verlangen die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses. Wichtig sind zudem pädago­ gisches geschick, geduld, Einfühlungsvermögen, gute Beobachtungsgabe, Kontaktfreudigkeit, Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Teamfähigkeit, Ausdrucksvermögen, und Ein­ satzbereitschaft. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, sollte darüber hinaus psy­ chisch belastbar sein und keine Berührungsängste, zum Beispiel bei der Unterstützung von Kindern und Jugend­ lichen bei der Körperpflege haben. Weitere infos unter www.planet-beruf.de

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berufe im porträt

kaufmann/frau tourismus und freizeit ... sind hauptsächlich in Reise­ und Tourismusbüros tätig. Sie beraten und informieren über touristische Angebote, organisieren Veranstaltungen und setzen Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen Tourismus um.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es? Wo ist die nächste Apotheke? Welche Restaurants können Sie uns empfehlen? ist das hotel, das ich buchen möchte, haustierfreundlich? Was kostet der Eintritt ins Spaßbad? Ob Veranstaltungstermine, Sehens­ wertes, Unterkünfte, Einkaufscenter, Ausflugsziele oder Öff­ nungszeiten – Kaufleute für Tourismus und Freizeit wissen über die Möglichkeiten vor Ort Bescheid und geben geschäftsreisenden, Ferien­ und Kurgästen kompetente Aus­ kunft. Über den täglichen Kontakt kennen sie die Fragen und Wünsche ihrer Kunden ganz genau und können daher bei der Entwicklung neuer Angebote und Dienstleistungen optimale Unter­ stützung leisten – und auf diese Weise zum Erfolg einer Urlaubsregion, eines Kurortes oder einer Freizeiteinrichtung beitragen.

was tut ein(e) kaufmann/frau tourismus und freizeit konkret? Prospekte ausgeben, Buchungen und Reservierungen vornehmen, Tickets und Ein­ trittskarten verkaufen, Wünsche, Anregungen und Beschwerden, bearbeiten oder wei­ terleiten – das sind nur einige der vielfältigen Aufgaben. ganz gleich, ob die Arbeits­ stelle eine Touristikorganisation, ein Verkehrsunternehmen, ein Freizeitpark oder eine Kureinrichtung ist: Schreibtisch­ und Verwaltungsarbeit ist ein fester Bestandteil dieses Jobs. neben der Kundenberatung muss ein Kaufmann oder eine Kauffrau für Touristik und Freizeit auch den Materialbedarf ermitteln, Bestellungen ausführen, Kalkulationen und Abrechnungen durchführen, den Zahlungsverkehr und das Mahnwesen bearbei­ ten sowie Controllingfunktionen übernehmen. Je nach Einsatzort können auch die Koordination von Pflege und Wartung technischer Einrichtungen sowie die Überprü­ fung der Einhaltung von Betriebssicherheit, hygiene­ und Umweltstandards in das Auf­ gabengebiet fallen. Zwar müssen sie die Arbeiten nicht selbst übernehmen, sollten dafür dennoch ein gewisses technisches Verständnis mitbringen.

Jobprofil art der ausbildung: betriebliche Ausbildung orte: Kaufleute für Touristik und Freizeit werden ausgebildet in Reise­ und Tou­ rismusbüros, Beherbergungsbetrieben, Ausflugs­ und Reiseunternehmen, Organisationen der Tourismusförderung oder Freizeiteinrichtungen. dauer: 3 Jahre situation: Den Ausbildungsberuf gibt es seit 2005, er ist eine Erweiterung des Berufes Reiseverkehrskaufmann/frau. bedingungen: Kommunikativer und kreativer Beruf in dem teilweise Arbeiten unter Zeit­ druck anstehen. ausbildungsvergütung: 753 €/Monat (1. Ausbildungsjahr) 803 €/Monat (2. Ausbildungsjahr) 849 €/Monat (3. Ausbildungsjahr) Quelle: bundesministerium für arbeit und soziales, tarifauswertung ­ tarifvertragliche ausbildungsver­ gütungen, stand: Januar 2012

späteres einkommen: Bei Kaufleuten für Touristik und Freizeit kann eine tarifliche Bruttovergütung bei­ spielsweise 1.909 bis 2.460 € im Monat betragen. Die höhe des gehaltes hängt vom Aufgabengebiet, den Berufsjahren und der Verantwortlichkeit ab.

voraussetzungen Der großteil der Azubis verfügt über einen mittleren Bil­ dungsabschluss, die allgemeine hochschul­ beziehungs­ weise Fachhochschulreife. Wer sich für eine Berufsausbil­ dung zum Kaufmann/frau für Touristik und Freizeit interes­ siert, benötigt ein gutes gespür für den Umgang mit Menschen. Sowohl bei der Beratung von Urlaubs­ gästen als auch bei der Planung von Veranstal­ tungen und Marketingaktivitäten sowie dem Aufbau regionaler netzwerke sind Kontaktauf­ bau und ­pflege nötig. Darüber hinaus sollte man flexibel sein und auch unter Zeitdruck nicht den Überblick verlieren. Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationstalent, Ver­ handlungsgeschick und interkulturelle Kompetenzen sind weitere Attribute, die man mitbringen sollte. Da zum täglichen geschäft auch der Kontakt zu Touristen aus der ganzen Welt zählt, sind Fremdsprachenkennt­ nisse ebenfalls von Vorteil. Ein gutes Englisch ist Pflicht.

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berufe im porträt

pharmazeutisch­technische/r assistent/in ... sind in Apotheken für den Verkauf sowie die herstellung von Arzneimitteln, Wirk­ und hilfsstoffen zuständig. Sie unterstützen damit den Apotheker und sind zudem in der Beratung sowie für verschiedene Verwaltungsaufgaben tätig.

Die Einsatzorte von pharmazeutisch­technischen Assistenten und Assisten­ tinnen (Abkürzung: PTA) sind neben öffentlichen Apotheken, Krankenhaus­ und Versandapotheken auch For­ schungsabteilungen in der pharmazeutischen und chemischen industrie, PTA­Schulen, Krankenkassen, Apothekerverbände, gesundheitsämter oder der pharmazeutische großhandel. im Apothekenbereich geben sie nach ärztlicher Verordnung verschreibungspflichtige Medikamente ab, verkaufen rezeptfreie Produkte und Kosmetika. Eine Beratung zur Anwendung und Verträglichkeit der einzelnen Artikel gehört ebenso zu ihren Aufgaben. Dazu kommen Tätigkeiten im Labor unter fachkundiger Aufsicht sowie Serviceleistungen und Beratung zu gesundheitsthemen wie Ernährung, Allergien, Kopfschmerzen oder hautproblemen.

was tut ein(e) pharmazeutisch­technische/r assistent/in konkret? Das Tätigkeitsfeld ist abwechslungsreich und breit gefächert. neben Kundenberatung, Medikamentenabgabe, Verkauf apothekenüblicher Waren und dem Anbieten kundenori­ entierter Dienstleistungen müssen PTAs physiologisch­chemische Untersuchungen durchführen, den Arzneibestand der Apotheke überwachen, Bestellbücher, das giftbuch und Betäubungsmittelbuch führen, Arzneimittelpreise ermitteln und kaufmännische Arbeiten erledigen. in der Versandapotheke sind sie zudem mit der Bearbeitung der Bestellungen betraut. Ein weiteres Arbeitsumfeld ist die Krankenhausapotheke, in der sie Medikamente an Stationen und Funktionsbereiche ausgeben, an der pharmazeutischen Beratung von Ärzten und Pflegepersonal beteiligt sind, Rohstoffe und Eigenherstellungen im analytischen Labor auf Reinheit untersuchen, toxikologische Untersuchungen durch­ führen und Aufgaben im Lager und Verwaltung übernehmen. in der Forschung und industrie wirken sie außerdem bei der Entwicklung und Verfeinerung von arzneimittelana­ lytischen Methoden sowie beim Testen neuer Präparate und Wirkstoffe mit.

Jobprofil art der ausbildung: schulische Ausbildung orte: Die Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt und findet an Berufsfachschulen beziehungsweise Berufskollegs statt. dauer: 2,5 Jahre situation: Es können Kosten anfallen, insbesondere Lehrgangsgebühren und an privaten Bildungseinrichtungen auch Schulgeld sowie Aufnahme­ und Prüfungsgebühren. ausbildungsvergütung: Der schulische Teil der Ausbildung wird nicht vergütet. Für das anschließende Berufspraktikum wird eine tarifliche Vergütung von 533 € pro Monat gezahlt. späteres einkommen: Der Verdienst richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Ein/e PTA mit Berufserfahrung erhält demnach ein Bruttomonatsgehalt von 2.111 bis 2.400 €. alternative: Berufe, die als Alternativen für interessier­ te in Frage kommen könten, sind staatlich geprüfte/r chemisch­technische Assis­ tent/in, Biologielaborant/in, Drogist/in, Kaufmann/Kauffrau im gesundheits­ wesen oder Diätassistent/in.

voraussetzungen Für die Berufsausbildung zur PTA wird ein mittlerer Bil­ dungsabschluss vorausgesetzt. Einige Schulen verlan­ gen zusätzlich ein ärztliches Attest über die gesund­ heitliche Eignung zur Ausübung des Berufs. Zulas­ sungsbeschränkungen sind eher selten, gelegentlich wird nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen eine schriftliche Aufnahmeprüfung durchgeführt. neben Kommunikationsfähigkeit, Verantwor­ tungsbewusstsein, sorgfältigem Arbeiten, Kunden­ und Serviceorientierung und Team­ fähigkeit sind folgende interessen und Fähigkeiten von Vorteil: rechnerisches und sprachliches geschick, gute Beobach­ tungsgabe, Merkfähigkeit, technisches Verständnis, abstraktlogisches Denken sowie das interesse an organisatorisch­ prüfenden Tätigkeiten. Unter www.bapoed.de gibt es eine nach Bundesländern geordnete Liste der PTA­Schulen.

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berufe im porträt

fotograf/in ... halten im Auftrag mit der Kamera individuelle Eindrücke von Menschen, der natur, Ereignissen oder gegenständen fest. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Bereichen Porträt, Produkt, industrie, Architektur oder Wissenschaft.

Ein junges Paar heiratet und sucht jemanden, der diesen Tag fotografisch festhält. Für eine Broschüre benötigt eine große Agentur perfekte imagebilder. Ein Wissenschaftsmagazin möchte Freistellerfotos von technischen geräten haben. Eine zukünftige Auszubildende braucht Passfotos für ihre Bewerbung. All dies sind herausfor­ derungen, denen sich professionelle Fotografen täglich stellen. Meist haben sie dabei schon während des ersten gespräches eine idee vom fertigen Bild im Kopf. Mit langjährigem Know­ how, Kreativität, Fingerspitzengefühl und dem nötigen tech­ nischen Equipment setzen sie diese um. Dazu gehört die Arbeit im Studio ebenso wie das Fotografieren im Freien und die anschließende Bildauswahl und ­bearbeitung.

was tut ein(e) fotograf/in konkret? Der direkte Kontakt zum Kunden, ob Privatperson oder ein großes Unternehmen, ist in die­ ser Branche sehr wichtig. geht es darum, ein Porträt anzufertigen, versucht der Fotograf von Anfang an, eine Atmosphäre zu schaffen, in der das Modell sich wohlfühlt. Mit einem gespür für Stil, Ästhetik und modische Trends berät er seine Kunden und berücksichtigt ihre Wünsche, Vorstellungen und die Persönlichkeit jedes einzelnen. in der Produktfotografie werden dagegen die Aufnahmesituationen nach vorheriger Vorgabe arrangiert und die Lichtverhältnisse entsprechend der beabsichtigten Bild­ oder Werbeaussage eingerichtet. Soll etwa ein gebäude fotografiert werden, kommen weitere Kriterien wie das Aufnah­ meumfeld, die Witterungseinflüsse und der optimale Tageszeitpunkt zum Tragen. Umgesetzt wird die Arbeit mit digitalen Spiegelreflexkameras. Kleinbild­, Mittelformat­ oder großbildka­ meras mit Chemiefilm sind nur noch selten im Einsatz. nach dem Fotoshooting steht die Aufbereitung des Materials mit hilfe von Programmen zur digitalen Bildbearbeitung an.

Jobprofil art der ausbildung: duale Ausbildung orte: Überwiegend wird die Ausbildung in Fotostudios oder ­ateliers absolviert, zumehmend aber auch in Werbeagen­ turen oder Unternehmen mit ange­ schlossener Fotografieabteilung. dauer: 3 Jahre situation: Die Zahl der Ausbildungsabbrüche und Erwerbslosen ist relativ hoch. Chancen hat, wer kreativ ist, sich spezialisiert und einen guten Job macht. ausbildungsvergütung: Bis zum 18. Lebensjahr monatlich: 235 € (1. Ausbildungsjahr) 255 € (2. Ausbildungsjahr) 285 € (3. Ausbildungsjahr) Ab dem 18. Lebensjahr monatlich: 260 € (1. Ausbildungsjahr) 285 € (2. Ausbildungsjahr) 315 € (3. Ausbildungsjahr) Quelle: tarifsammlung des bayerischen staats­ ministeriums für arbeit und sozialordnung, familie und frauen

späteres einkommen: Das monatliche Bruttogehalt liegt zwi­ schen 2.341 bis 2.928 . Es richtet sich nach der Berufserfahrung und nach den jeweiligen Anforderungen.

voraussetzungen Die Betriebe stellen in der Regel Auszubildende mit hochschulreife ein. im schulischen Bereich gelten eigene Zugangskriterien, dort ist die Voraussetzung ein Real­ schulabschluss oder die hochschulreife. Die Bewerber sollten ein hohes Maß an Kreativität mitbringen. Ein Blick für Details, handwerkliches geschick, eine gute Beobachtungsgabe sowie Sinn und gespür für Ästhetik sollten ebenfalls vorhanden sein. Aufgrund der großen Kundennähe ist ein freundliches Wesen ebenso von Vorteil. Sorgfältigkeit, Lern­ bereitschaft und Kommunikationsbereitschaft dürfen auch nicht fehlen. nach der Ausbildung können Fotografen angestellt arbeiten oder sich selbstständig machen. Wer will, kann zudem die Prüfung als Fotografenmeister ablegen. infos beim Centralverband Deutscher Berufsfotografen unter www.cvfoto.de

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Zimmerer/in ... stellen holzkonstruktionen und holzbauten aller Art her oder sind für innen­ ausbauten zuständig. Weitere Schwerpunkte sind die Restauration historischer gebäude sowie die Planung und Umsetzung energetischer Sanierungen.

Jobprofil art der ausbildung: Betrieblicher Ausbildungsberuf, eine duale Ausbildung ist ebenfalls möglich orte: Die Ausbildung wird in handwerks­ und industriebetrieben des Baugewerbes ange­ boten. Der Berufsschulunterricht findet ein­ bis zweimal pro Woche oder in Blockform statt.

Zwei linke hände darf man bei diesem Beruf nicht haben. Zimmerer und Zimmerinnen sollten gut mit handsäge, Zimmermanns­ winkel und Lot umgehen können. Ein gespür für Maße und höhen sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind von Vorteil, um nach Vorgabe die benötigten Bauteile oder Werkstücke anzufertigen. Damit diese exakt pas­ sen, wird das uralte Traditionshandwerk mit modernster Technik, wie zum Beispiel CnC­gesteuerten Säge­ und hobelmaschinen, kombinert. Eine große Arbeitserleichte­ rung, die aber auch besondere Aufmerksamkeit erfordert, um Verletzungsgefahren zu vermeiden. Teamarbeit sowie Flexibilität aufgrund wechselnder Einsatzorte gehören zum Alltag. Bei Tätigkeiten auf dem Dach ist außerdem Schwindel­ freiheit gefragt.

situation: Die Perspektiven in handwerklichen Berufen sind momentan sehr gut. nach der gesellenprüfung besteht die Möglichkeit, die Prüfung zum/zur Zimmerermeister/in abzulegen. Wer eine hochschulberechti­ gung hat, kann auch den Bachelor­ Abschluss im Bereich holztechnik erwerben.

was tut ein(e) Zimmerer/in konkret?

bedingungen: Bereitschaft zu körperlicher Arbeit, Tätigkeit auf wechselnden Baustellen

Ob in einer Zimmerei, im hochbau, Beton­ und Stahlbetonbau, einem ingenieurholzbau­ oder Fassadenbaubetrieb – die Beschäftigungsmöglichkeiten sind vielfältig. Das gleiche gilt für die einzelnen Aufgaben, denen sich Zimmerer und Zimmerinnen täglich stellen. Dachstühle, Treppen und hallen sind die Spezialität dieses Berufszweiges. Dazu gehört das Aufstellen von gerüsten, Ausbauen von Dachgeschossen, Verlegen von holzfußbö­ den, Ziehen von Trockenbauwänden sowie das Verkleiden von innenflächen und Fassa­ den. Wenn sie ein Dachgeschoss ausbauen oder eine gaube montieren, sind Zimmerer und Zimmerinnen zudem für das Einsetzen von Dämmstoffen zum Schutz gegen Feuch­ tigkeit, Kälte und Lärm verantwortlich. Darüber hinaus beraten sie ihre Kunden über schadstoffarme und umweltschonende Baumaterialien sowie Möglichkeiten, Energie zu sparen. im innenraum setzen sie vorgefertigte Fenster, Türen oder Treppen ein. holztrep­ pen fertigen sie sogar oftmals selbst. Bei den Baustellen handelt es sich sowohl um neu­ als auch Altbauten.

dauer: 3 Jahre

ausbildungsvergütung: 548 bis 632 €/Monat (1. Ausbildungsjahr) 752 bis 971 €/Monat (2. Ausbildungsjahr) 950 bis 1.227 €/Monat (3. Ausbildungsjahr) Quelle: bundesinstitut für berufsbildung (bibb) stand: oktober 2011

späteres einkommen: im Wesentlichen hängt der Verdienst von der Berufserfahrung und den Anforderun­ gen ab. Eine tarifliche Bruttogrundvergü­ tung von 17,07 €/Stunde ist möglich.

voraussetzungen Der großteil der Azubis zum Zimmerer oder Zimmerin verfügt über einen hauptschulabschluss, teilweise setzen die Betriebe aber auch einen Realschulabschluss voraus. Um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können, ist es hilfreich, ein Faible für das Material holz und handwerkliches geschick mit­ zubringen. Wer komplizierte Sachverhalte schnell ver­ steht und in Sachen Technik kein „Brett vor dem Kopf“ hat, ist ebenfalls gut aufgehoben. gute PC­ Kenntnisse sollten Bewerber ebenso mitbringen wie die Lust, in einem kreativen Beruf zu arbei­ ten – und auch einmal bei Wind und Wetter draußen zu sein. Weitere Voraussetzungen sind Kontaktfreudigkeit, Sorgfältigkeit, An­ passungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität sowie das interesse an praktisch konkreten Tätigkeiten. Weitere infos sowie Links rund um diesen Beruf gibt es unter www.handwerk.de

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OnLinE

my first job überall dabeihaben noch besser, noch lebendiger, noch aktueller und noch übersichtlicher – so kommt der neue Online­Auftritt von myfirstjob.de daher. Für mehr Spannendes und informatives rund um Ausbildung, Bewerbung und Praktikumssuche haben wir die Website komplett überarbeitet. Ob zuhause oder mobil auf dem handy, my first job ist immer da, wenn ihr es braucht. „Mit seinem modernen Design haben wir das neue Layout der internetseite direkt auf die Jugend­ lichen zugeschnitten“, so gunnar Richter, Projektleiter von my first job. Damit die User sich sofort zurechtfinden, wurde neben der farblichen gestaltung vor allem an der Benutzerfeundlichkeit gearbeitet. Auf der Startseite wird die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die drei rot gekennzeichneten hauptbereiche AUSBILDUNGSSTELLEN , PRAKTIKUMSSTELLEN und NEBENJOBS gelenkt. „Auf myfirstjob.de findet man mehr als 200 freie Ausbildungsplätze“, erklärt gunnar Richter. Ob Berufsbezeichnung, Branche oder Ort – über die praktische Suchfunktion findet jeder schnell das Passende. Für die Ferienzeit oder um das Taschengeld neben der Schule aufzubessern, gibt es zudem zahlreiche nebenjobs. Und, wer vor dem Berufsstart einmal in seinen Traumjob hineinschnuppern möch­ te, kann sich bei den Praktikumsstellen umschauen. Für alle, die noch nicht wissen, was sie nach ihrem Abschluss machen sollen, bietet der neue Onlineauftritt von my first job ebenfalls viele tolle Möglichkeiten, um sich zu informieren. Zum Beispiel präsentieren sich interessante Firmen und ihre Ausbildungsbereiche. Unter dem Menüpunkt BERUFE IM PORTRÄT werden einzelne Berufe detailliert vorgestellt: Voraussetzungen, Art und Dauer der Ausbildung, Tätigkeitsfelder, späteres Einkommen, Chancen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten inklusive. Um zu zeigen, wie dies in der Praxis aussieht, haben wir für Euch die Rubrik AZUBIS BERICHTEN geschaffen. Junge Menschen in der Ausbildung – aber auch berufserfahrene – erzählen, warum sie genau diesen Beruf gewählt haben, was ihre Aufgaben sind und was für sie das Faszinierende an ihrem Job ist. Der Punkt WICHTIG ZU WISSEN befasst sich mit allen wichtigen Themen rund um die Ausbildung, wie Finanzen, Versicherungen Krankenkassen sowie aktuellen Aktionen und hinweisen der Kammern, Arbeitsagenturen und Verbände. Unter TERMINE könnt ihr erfahren, welche Messen und Ausbildungsbörsen in den kommenden Mona­ ten stattfinden. neben Ort und Datum der jeweiligen Veranstaltung gibt es eine Kurzbeschreibung plus weiterführende Links. Selbstverständlich dürfen auf myfirstjob.de Tipps für die Bewerbung nicht fehlen. Der Menüpunkt RICHTIG BEWERBEN gibt ausreichend hilfestellung zum richtigen Verfassen von Anschreiben, Lebenslauf und Deckblatt. neben der Bewerbungsmappe kommen dabei aber auch die Online­Bewerbung und ein Knigge für das Vorstellungsgespräch nicht zu kurz. Wer die neueste my first job­Ausgabe in seiner Schule, handels­ und handwerkskammer oder Arbeitsagentur nicht erhalten hat, kann diese zudem online lesen.

wenn ihr unterwegs etwas nachschauen wollt: einfach im browser eures smartphones www.myfirstjob.de eingeben. noch schneller geht es, wenn ihr den obigen Qr­Code einscannt.

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bewerbung

das Anschreiben Was für eine überzeugende Bewerbung wichtig ist, das ist relativ schnell vermittelt. Dieses jedoch praktisch umzusetzen – darin besteht gerade beim Anschreiben die Schwierigkeit. Schließlich bedeutet, für sich zu werben, die eigenen Stärken und interessen überzeugend darzustellen. Warum es genau darauf ankommt? Weil im schlimmsten Fall der erste Blick, den ein Personalverantwortlicher auf eine Bewerbung wirft, auch sein letzter auf diese sein könnte.

auf die details kommt es an! Die Standards lassen kaum Raum für ausschweifende Floskeln. Wer dennoch versucht, auf diese Weise eine Din­A4­Seite zu füllen, hat damit nur eines erreicht: Er hat die Absicht eines Anschreibens verfehlt. Denn dieses soll in erster hinsicht das interesse des Adressaten wecken, damit die Bewerbung im Auswahlverfahren einen ent­ scheidenden Schritt weiterkommt.

sich mit dem unternehmen beschäftigen Was braucht ein Bewerber für den angestrebten Beruf im Allgemeinen? Was erwartet der Ausbildungsbetrieb im Besonderen? Sind diese Fragen geklärt, lassen sich solche Voraussetzungen mit den eigenen Stärken und interessen viel leichter zusammenbringen. Wobei gilt: Das kräftigste Argument für den Bewerber gehört nach vorne! Das kön­ nen schulische Leistungen oder die Erfahrungen aus einem Praktikum sein. Das kann aber ebenso gut auch ein langjähriges hobby oder Ehrenamt sein. Denn worauf es jedem potenziellen Ausbildungsbetrieb neben der Eig­ nung eines Bewerbers ankommt, ist die Motivation eines Bewerbers, diesen Beruf wirklich erlernen zu wollen.

die standards des anschreibens Absender (linksbündig oder als Kopfzeile): auch Telefonnummern und (seriöse) E­Mail­Adresse angeben ort und datum (rechtsbündig): auf gleicher höhe wie name des Absenders; Monatsangabe ausschreiben Adressat (linksbündig): vollständige Anschrift Betreffzeile (linksbündig): Bewerbung um einen Ausbildungs­ platz zum/r (korrekte Berufsbezeichnung) Anrede (linksbündig): Sehr geehrte/r Frau/herr (korrekt geschriebener name) und/oder sehr geehrte Damen und herren

die standards des lebenslaufes Angaben zur eigenen person (meist linksbündig): vollstän­ diger name, geburtsdatum und ­ort, Staatsbürgerschaft; name der Eltern/Erziehungsberechtigten schulischer werdegang: beginnt mit der aktuell bzw. jüngst besuchten Schule und dem angestrebten bzw. dort erworbenen Abschluss; in tabellarischer Form werden links die Zeitangaben, rechts davon die dazugehörigen Stationen aufgelistet. praktika, ggf. Ags, ferienjobs oder ehrenämter (ggf. auf die dritte Seite ausgliedern): alle Bereiche, in denen neben dem Schulunterricht Fertigkeiten und Kenntnisse erworben werden konnten besondere fähigkeiten: EDV­Kenntnisse, Sprachkenntnisse etc. hobbys und interessen: maximal vier nennen datum: dasselbe wie auf dem Anschreiben unterschrift: sollte hier ebenfalls nicht vergessen werden

der lebenslauf Ein wenig Zeit zu investieren, ist für jeden ratsam, der seinen allerersten Lebenslauf erstellt. Dafür sprechen drei gute gründe: Zum einen sind im schulischen Wer­ degang alle „Stationen“ mit der korrekten Zeitangabe zu benennen. Zum anderen sollten eher für einen Ausbil­ dungsbetrieb interessante Erfahrungen oder Freizeitbe­ schäftigungen (EDV­Kenntnisse, hobbys etc.) als eige­ ne Vorlieben (Shoppen, Freunde treffen u.ä.) genannt werden. Und schließlich lässt die gestaltung einen gewissen Spielraum – hinsichtlich der Schrift, deren größe oder des Zeilenabstandes. Diesen gilt es nicht auszureizen, sondern ebenso wie mit strukturierten Auf­ bau dazu zu nutzen, dass der Lebenslauf gut leserlich und übersichtlich ist.

gute vorbereitung für weitere bewerbungen Belohnt wird dieser Einsatz dadurch, dass eine gute Vorlage jederzeit überarbeitet beziehungsweise durch den einen oder anderen Aspekt ergänzt werden kann. Das kann vor allem dann attraktiv sein, wenn sich jemand für unterschiedliche Berufe interessiert und um entspre­ chende Ausbildungsplätze bewirbt.

fließtext (linksbündig): meist als Blocksatz unterschrift (linksbündig): vollständiger name, möglichst blaue Tinte Anlage: Bewerbungsmappe, linksbündig: hinweis „Anlage“ unterhalb der Unterschrift

g i t n e h b c Ri bewer my first job

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bewerbung

deckblatt, foto und dritte seite gehören Anschreiben und Lebenslauf zu jeder Bewer­ bung, ist es dem Einzelnen freigestellt, ob er ein Deckblatt, ein Bewerbungsfoto und eine Dritte Seite nutzt. Die Ent­ scheidungen sind meist schnell getroffen, da bei allen dreien die positiven Aspekte überwiegen.

der bewerbung eine persönliche note geben Ein Deckblatt kann eine ideale Eröffnung für eine Bewer­ bung sein, weil es individuell gestaltet werden kann. Das heißt, Vorgaben, wo welche Angaben auf dem Din­A4­Blatt platziert werden, gibt es nicht. Allerdings gilt in diesem Zusammenhang: Mit weniger lässt sich oft eine größere Wir­ kung erzielen. So sollte auf Cartoons beispielsweise verzich­ tet werden – es sei denn, jemand bewirbt sich um eine Aus­ bildung zum game­Designer. Eine gewisse Kreativität kann positiv herausstechen, sofern sie ins Berufsbild passt. Was darüber hinaus zu beachten ist: Wird ein Deckblatt verwen­ det, gehören auf dieses gegebenenfalls das Bewerbungsfo­ to, eine Angabe wie „Bewerbung um einen Ausbildungs­ platz ...“ und die vollständigen Kontaktdaten des Bewerbers.

auf den ersten blick einen guten eindruck machen Obwohl vor einigen Jahren die Verpflichtung ein Bewer­ bungsfoto zu verwenden, vom gesetzgeber aufgehoben wurde, ist es nach wie vor den meisten Bewerbungen bei­ gefügt. Der grund dafür ist naheliegend: Schon beim ersten Betrachten vermittelt es einen Eindruck – positiv ebenso wie negativ. Darum empfiehlt sich ein gang zum Fotografen. Dieser weiß, wie er Menschen ins beste Licht rücken muss. Alles jedoch kann auch der Profi nicht: Für eine dem Ausbildungsberuf angemessene Kleidung, eine ausgeschlafene und natürliche Erscheinung müssen Schulabgänger selbst sorgen.

weiteren raum zur selbstdarstellung nutzen gerade für Berufsanfänger kann die so genannte Dritte Sei­ te attraktiv sein. Denn sie bietet den Raum, um besondere Erfahrungen zu nennen, die nicht in den Lebenslauf pas­ sen. Das können gespräche mit Personen sein, die einem bei der eigenen Berufsorientierung geholfen haben. Das kann aber auch eine persönliche Erfah­ rung sein, die jemanden in seinem Berufswunsch bestärkt hat. Die Dritte Seite bietet also relativ viel Freiraum – aber auch dieser sollte nicht zwingend gefüllt werden, sondern für zum Ausbildungsberuf passende Angaben genutzt werden. Ebenso wie beim Lebenslauf empfiehlt sich auch in diesem Zusammenhang ein tabella­ rischer Aufbau.

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die onlinebewerbung Auch wenn die Bewerbung in ausgedruckter Form nach wie vor die gängigste Methode ist, kann man sich bei vie­ len Ausbildungsbetrieben mittlerweile nur noch online bewerben. Die Unternehmen sparen damit Zeit und geld. Denn, die Personalabteilung muss nur noch ein einziges Dokument öffnen, um alle informationen zu erhalten. Aber wie kommen potenzielle Bewerber damit zurecht? nach den Ergebnissen einer aktuellen Onlinebefragung des instituts TnS­Emnid begrüßt jeder fünfte Befragte diese Methode, seine Unterlagen einzusenden, sehr. 42 Prozent ­ und damit der größte Anteil ­ finden es nicht immer gut. Und 24 Prozent der Umfrageteilnehmer mögen Onlinebewerbungen eigentlich nicht, müssen sie aber wohl oder übel akzeptieren.

standardisierte informationen Eine Onlinebewerbung über ein vorgegebenes Formular hat für die Personalabteilung große Vorteile. Es ist der einfachste Weg, um standardisierte informationen über den Bewerber zu erhalten. Für diesen wiederum hat ein Formular auch nachteile: Man kann oftmals nur mit har­ ten Fakten wie Schulnoten und Praktika punkten. gele­ genheit, mit der individuellen Persönlichkeit zu überzeu­ gen, gibt es dagegen kaum. Etwas mehr gestalterische Möglichkeiten als ein Formular bietet die Bewerbung per E­Mail. im gegenzug gilt es hierbei aber, einige wichtige Regeln zu beachten.

e­mail­bewerbung: keine digitalen schnappschüsse So sollte bereits aus der Betreffzeile der Bewerbungsmail klar hervorgehen, um welchen Ausbildungsplatz es genau geht. Der Anhang der Mail sollte zudem nicht ausufern und alle Bewerbungsbestandteile im PDF­Format in einer einzigen Datei abgespeichert sein. Und auch im Zeitalter von Digicams und Smartphones ist ein professionelles Bewerbungsfoto unverzichtbar.


bewerbung

das Vorstellungsgespräch Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance: Dieses Sprichwort gilt in vielen Lebenssituationen, ob bei der Partnersuche beim Bewerbungsgespräch oder beim Kennerlernen von neuen Leuten. ganz schnell haben die meisten Menschen ein Urteil über ihr gegenüber gefällt: Erscheint er kompetent und sympathisch oder nicht, ist er glaubwürdig oder nicht? Kurz gesagt: Lohnt sich der Kontakt zu dieser Person oder eben nicht? Das ist die zentrale Frage, die innerhalb des Bruchteils einer Sekun­ de getroffen wird. Tipps, wie speziell Bewerber im Vor­ stellungsgespräch die möglicherweise entscheidenden Sekunden ihres Lebens meistern und beeinflussen kön­ nen, lest ihr hier.

der allererste eindruck zählt Die Frisur sitzt, der Anzug auch, doch der händedruck ist kraftlos. Ein gepflegtes Äußeres allein macht noch keinen gelungenen Auftritt. Wer im Berufsleben positiv überzeu­ gen will, muss beispielsweise auch ein gewisses Maß an Körperspannung mitbringen. Denn der entscheidende Teil des Vorstellungsgesprächs beginnt schon lange, bevor Bewerber und Personaler an einem Tisch Platz nehmen.

entscheidung fällt innerhalb von millisekunden

entspannt lächeln – sicherheit vermitteln Wer lächelt, wirkt nicht bedrohlich. Dieses Muster gilt selbst in der Tierwelt, wo beispielsweise Affen ihren Art­ genossen durch ein „lächelähnliches“ gesicht signalisie­ ren, dass sie ihnen nichts Böses wollen. Auch beim Vor­ stellungsgespräch ist es wichtig, dass der Bewerber sei­ nem gegenüber durch ein entspanntes Lächeln deutlich macht, dass er für ihn keine „gefahr“ darstellt, sondern dass alles „cool“ ist und der Kandidat dem Personalver­ antwortlichen damit ein gutes gefühl gibt. Ein großer Fehler ist es außerdem, im Vorstellungsge­ spräch steif und unbeweglich dazusitzen. Unser hirn erkennt Dinge erst dann als relevant an, wenn sie sich bewegen. Deshalb sollte man unbedingt dann und wann seine Sitzposition ändern. Wenn das gespräch spannend ist, kann man sich zum Beispiel vorbeugen, wenn alles zu einem Punkt gesagt sei, sich entspannt zurücklehnen. Der Kandidat darf und sollte Freude, Verwunderung, aber auch Ablehnung und Missfallen zeigen. Denn nur so kann das gegenüber ihn besser einschätzen. Wer dagegen versucht, jede Emotion zu verbergen, wirkt deutlich verspannter und strahlt Unsicher­ heit aus.

grundsätzlich, wissen Kommunikationsexperten, fällt die Entscheidung über einen Menschen innerhalb weniger Millisekunden – bei Bewerbungen also bei der allerer­ sten Begegnung im Vorstellungsgespräch. Der Personal­ verantwortliche fragt sich, natürlich unbewusst: gewinne ich durch die mir gegenüberstehende Person mehr Sicherheit oder mehr Unsicherheit? Diese Sicherheit strahlt der Bewerber aus, indem seine hände, sein Mund und seine Augen sichtbar sind. Speziell diese Körperteile sind jedem Menschen sehr bewusst, deswegen sucht man sie auch unbewusst in der Kommunikation mit anderen. Konkret bedeutet dies, dass man seine Augen nicht durch eine Brille mit zu breiten Bügeln verdecken sollte, dass nicht zuviel haar einen Teil des gesichts verdeckt und dass vor allem die hände unbedingt sichtbar sein müssen. Es gilt: Die hände niemals in der hose oder in der Jackentasche, hinter großen handtaschen oder hinter dem Rücken verstecken.

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alternativen

perfekte basis, um durchzustarten Eine gute Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden und im Anschluss gleich zwei Abschlüsse in der Tasche zu haben, sind Duale Studiengänge. Sie verzahnen die Berufsausbildung mit einem Studium an einer hochschule, Fachhochschule oder Berufs­ akademie. Eine Ausbildungsform, die bei Unternehmen und Schulabgängern immer beliebter wird.

Um zu erfahren, was Betriebe von der Möglichkeit eines Dualen Studiums halten, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) kürzlich eine Umfrage gestartet. Mit einem guten Ergebnis für alle, die sich für diese Art der Ausbildung interessieren. Rund zwei Drittel der

befragten Unternehmen gab an, dass ein Dualer Studiengang deutlich besser sei als ein klassisches Studium. Besonders positiv bewertet wurden dabei die guten Kennt­ nisse der betrieblichen Abläufe, die Fähig­ keit zu selbstständigem Arbeiten sowie die hohe Eigenmotivation der Studierenden. Und: ganze 45 Prozent der Absolventen werden von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Beste Voraussetzungen also für den Start ins Berufsleben. Das findet auch Björn Schneider, der sich für ein berufsbegleitendes Studium mit der Werbe­ und Onlineagentur construktiv mit Sitz in Bremen und Berlin entschieden hat. „ich habe bei Twitter die Stellenausschrei­ bung gesehen und mich kurzerhand für die Ausbildung zum Kaufmann für Marketing­ kommunikation beworben“, erzählt er.

Ursprünglich wollte er den herkömmlichen Studienweg einschlagen, ist aber froh, die Chance erhalten zu haben, es anders zu machen. Ein Duales Studium ist einerseits sehr arbeitsintensiv: neben der Tätigkeit in der Agentur und dem Berufsschulunterricht stehen noch Vorlesungen, Seminare und weitere Klausuren an. Andererseits verfü­ gen Auszubildende wie Björn nach drei bis dreieinhalb Jahren über zwei Abschlüsse – und damit stehen ihnen verschiedene Kar­ riere­ und Weiterbildungsmöglichkeiten

Zwei abschlüsse für optimale jobchancen offen. „Wenn man erst eine Lehre macht und dann studiert, würde es etwa doppelt so lange dauern“, sagt der junge Mann. Man spart also Zeit. Aber ist diese nicht auch knapp bemessen? Wie muss man sich das ganze genau vorstellen? „Meine Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche. Dazu kommen zwei Vormittage, an denen ich in der Berufsschule bin. Freitag­ abends und samstags bin ich in der Uni“, erklärt Björn. Durch die Kombination aus theoretischen und praktischen Anteilen lerne man inner­ halb kürzester Zeit unheimlich viel. Beson­ ders im Agenturbereich sei die Praxis enorm wichtig und er könne das gelernte sofort umsetzen. „ich habe trotzdem noch

björn schneider absolviert ein duales studium zum kaufmann für marketingkommunikation bei bei der agentur construktiv.

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duales studium ob berufsbegleitendes studium mit abschluss bachelor of arts, business administrations an der fom hoch­ schule für Ökonomie & management bremen oder betriebswirt für wer­ bung/kommunikation am bremer institut für handel und verkehr (bihv) oder duales studium bache­ lor of arts, business administrations an der hsba hamburg school of business administrations – für den beruf kaufmann/kauffrau für mar­ ketingkommunikation gibt es mehre­ re ausbildungswege. ➔ infos unter: www.fom.de www.bihv­ev.de, www.hsba.de genug Zeit, um mich mit meinen Freunden zu treffen und meinen hobbys nachzuge­ hen“, betont der Azubi. „Wenn man es möchte und die entspre­ chende Eigeninitiative mitbringt, ist das Pensum viel einfacher zu schaffen, als es vielleicht im ersten Moment klingen mag.“

immer mehr schüler und schülerinnen entscheiden sich nach dem schulabschluss für ein duales studium.


alternativen

vielfältige ausbildungswege Ein Beruf soll interessant sein und nie langweilig werden. neben anspruchsvollen Aufgaben mit neuen herausforderungen wünschen sich viele junge Menschen auch stets neue Möglichkeiten innerhalb ihres Berufslebens. interessierten jungen Frauen und Männern bietet die Bundeswehr vielseitige Ausbildungs­ und Einsatzmöglichkeiten in zahlreichen Berufsfeldern im in­ und Ausland an.

„Die Streitkräfte verändern sich. Umfang, Struktur, Aufgabenfelder und Einsatzmög­ lichkeiten werden zum Teil neu definiert. Kleinere, professionelle Streitkräfte benötigen dennoch ständig nach­ wuchs an jungen militärischen Vorge­ setzten mit Führungs­ und Ausbil­ dungsqualitäten“, sagt hauptfeldwebel Christiane Müller. Die 34­Jährige ist seit vier Jahren Berufssoldatin und seit 2004 Soldat bei der Bundeswehr. Sie war zunächst im Sanitätsdienst im Bundeswehrkranken­ haus hamburg tätig und unterstützt seit Frühjahr das Team der Wehrdienstberatung in der hansestadt. Die gelernte Kranken­ schwester verfügt über eine langjährige Erfahrung im Sanitätsdienst und hat sich im Anschluss an ihre Vollzeitweiterbildung zur Fachkrankenschwester für intensivpflege und Anästhesie fortgebildet. Zuerst absol­ vierte sie bei der Bundeswehr allerdings die allgemeine grundausbildung, es folgten Feldwebellehrgänge und verschiedene ein­ satzvorbereitende Ausbildungen. Während ihrer Zeit im Bundeswehrkrankenhaus, das von der Struktur einem zivilen Krankenhaus ähnelt, konnte Christiane Müller auch Aus­ landserfahrungen sammeln. Die kompe­ tente Soldatin war unter anderem in Bos­ nien, im Kosovo und Afgha­ nistan im Einsatz. „Zu unserem Auftrag gehört auch der Rücktransport von Verwundeten, die wir dann von Deutschland aus mit dem

großen Airbus aus den Krisengebieten abgeholt haben“, erinnert sich der haupt­ feldwebel. Beim Tsunami in Thailand 2004 galt es zudem, deutsche Bürger aus dem Land zu evakuieren. Christiane Müller zählt zu den neun Prozent Frauen, die sich für eine Karriere bei der Bundeswehr ent­ schieden haben. Berufssoldatinnen gibt es bisher nur weni­ ge. Dafür muss man sich extra bewerben. Auswahlkriterien wie Eignung, Leistung und Befähigung entscheiden darüber, wer diesen Dienstweg einschlagen darf. „Die

Tolle Chancen: berufssoldat oder zivile laufbahn Benotung der bisherigen Lehrgänge und Beurteilungen von Vorgesetzten sind dafür wichtig“, sagt Müller. Auslandseinsätze machen sich ebenfalls gut im Lebenslauf. Die Soldatin hat es geschafft und berät nun tagtäglich junge Menschen, die sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Bundeswehr interessieren. „Es gibt mehr als 60 Ausbildungsberufe und Studi­ engänge, aus denen die Frauen und Män­ ner auswählen können“, erklärt sie. Ob heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis, Sanitätsdienst oder der zivile Bereich, die Möglichkeiten und Berufsfelder sind viel­ fältig – und reichen vom Fallschirmjäger, Kraftfahrer, Elektromechaniker, Koch und Fluggerätemechaniker bis hin zum Arzt, Chemiker oder verschiedenen Feldwebel­

Karriere bei der bundeswehr

was viele nicht wissen: neben einer militärischen laufbahn stehen inte­ ressierten bei der bundeswehr auch verschiedene zivile karrieremöglich­ keiten offen. weitere informationen erteilt die karriereberatung der bun­ deswehr hamburg. Zur vermeidung von wartezeiten ist eine telefonische terminabsprache unter 040/41502381 sinnvoll. das team ist zudem auf berufsorientierungsmessen wie der „startschuss abi“, der „parentum“ und der „stuzubi“ vertreten. ➔ infos: www.bundeswehr­karriere.de laufbahnen, die mit dem zivilen Meister ver­ gleichbar sind. interessenten können sich bei den drei in der Karriereberatung tätigen Feldwebeln in einem persönlichen gespräch zu Einstel­ lungsvoraussetzungen, Verdienstmöglich­ keiten, Ausbildungsabläufen, Studieninhal­ ten und vielem mehr beraten lassen.

Christiane müller informiert seit frühjahr interessierte ob marine, luftwaffe, heer, streitkräftebasis, sanitätsdienst oder eine zivile bei der karriereberatung der bundeswehr hamburg. karriere – die Jobmöglichkeiten bei der bundeswehr sind vielfältig.

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Job­lexikon

einige begriffe, die jeder kennen sollte assessment-Center (aC)

Dabei handelt sich um ein besonderes Auswahlverfahren, in dem die Bewerber verschiedene Aufgaben lösen müssen. Anhand der Ergebnisse können die Arbeitgeber besser ein­ schätzen, wer zum Unternehmen passen könnte.

berichtsheft

Das Berichtsheft ist der hauptnachweis für die Ausbildung. Darin dokumentiert der Auszubildende seine Arbeit im Betrieb und den Unterricht in der Berufsschule. Der Ausbilder sollte das heft zwar einmal im Monat kontrollieren, aber nicht jeder wird dies tun. Trotz­ dem sollte man vorbereitet sein, denn ein schlecht geführtes Berichtsheft kann zur Abmahnung führen. Warum es außerdem wichtig ist: Wer es nicht vorlegen kann, wird unter Umständen nicht zur Prüfung zugelassen.

betriebsrat

in einem Unternehmen, das mehr als fünf Mitarbeiter beschäf­ tigt, kann ein Betriebsrat gewählt werden. Dieser ist Ansprech­ partner für die Beschäftigten und hat bespielsweise Mitspra­ cherecht bei Arbeitszeitregelungen, Einstellungen, Arbeitsbe­ dingungen und Entlassungen. Es kann auch eine Jugend­ und Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt werden.

Führungszeugnis

Einige Firmen verlangen von ihren Auszubildenden ein polizei­ liches Führungszeugnis. Sollte der Betrieb eines fordern, erhält man dieses bei der Stadt­ oder gemeindeverwaltung.

initiativbewerbung

Bewirbst Du Dich bei einem Unternehmen, ohne zu wissen, ob derzeit freie Stellen vorhanden sind – handelt es sich dabei um eine initiativbewerbung. Daher erfordert auch diese Art der Bewerbung ebenso viel Sorgfalt wie jede andere.

Krankmeldung

Egal wie schlecht es einem geht: im Krankheitsfall sollte der Arbeitgeber davon umgehend informiert werden. Ein Anruf genügt. handelt es sich um einen Schultag, muss man auch in der Schule Bescheid wissen. Und ist absehbar, dass man länger krank sein wird, zum Arzt zu gehen. Spätestens am vierten Tag muss dem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vorliegen, mit dem sich eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen lässt.

Nettolohn

Der nettolohn ist das, was nach allen Abzügen (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, den Beiträgen zur Sozialversicherung und gegebenenfalls Kirchensteuer) übrigbleibt. im gegensatz dazu bezeichnet das Bruttogehalt den gesamten vereinbarten Entgeltbetrag beziehungsweise die Ausbildungsvergütung.

Probezeit

Für die erste Zeit eines Ausbildungsverhältnisses wird eine Probe­ zeit vereinbart, die von einem bis zu vier Monaten dauern kann. in dieser Zeit gelten kürzere als die normalen Kündigungszeiten, so dass ein Auszubildender ohne Angabe von gründen aus dem Ver­ trag entlassen werden kann. Wichtig: Die Kündigung muss schrift­ lich erfolgen.

sozialversicherung

Zu den Beiträgen zur Sozialversicherung zählen Kranken­, Pflege­, Renten­ und Arbeitslosenversicherung. Sie werden automatisch von der Ausbildungsvergütung abgezogen. in regelmäßigen Abständen erhält der Auszubildende einen nachweis für die Mel­ dung zur Sozialversicherung. Diese Zettel ordentlich abheften und aufheben.

Verschwiegenheitspflicht

Weder Betriebs­ noch geschäftsgeheimnisse ausplaudern! Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch für Auszubildende – darum niemals Kundenlisten, technisches Know­how oder andere interne informationen Dritten erzählen. Denn kommt der Betrieb zu Schaden, ist der Job weg und stattdessen könnte man eine Klage am hals haben.

Zwischenprüfung

Dauert Deine Ausbildung drei Jahre, legst Du gegen Ende des zweiten Lehrjahres Deine Zwischenprüfung ab. Bei einer zwei­ jährigen Ausbildung steht sie am Ende des ersten Jahres an. in die Abschlussnote fließt das Ergebnis der Zwischenprüfung nicht ein.

Weitere Begriffserklärungen gibt es unter anderem auch unter www.planet-beruf.de im Internet.

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ATLAS ELEKTRONIK

A joint company of ThyssenKrupp and EADS


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Freiwilligendienste

Gewinn für mich. Gewinn für Andere.

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AUSBILDUNG KOMMUNIKATIONSDESIGN Mögliche Spezialisierung in: EDITORIAL | ADVERTISING | MULTIMEDIA | ILLUSTRATION

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Dein Karrierestart in eine erfolgreiche Zukunft! Als erfolgreich expandierendes Unternehmen, mit der höchsten Übernahmequote von Azubis im Einzelhandel, ist das Dänische Bettenlager einer der bedeutendsten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Wir bieten jährlich mehr als 800 neuen Auszubildenden in unseren Filialen die Chance auf eine Karriere im Handel und Vertrieb.

In unseren deutschlandweit über 830 Filialen bilden wir aus zum/zur t

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Handelsfachwirt/in

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Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Alle Infos und die Möglichkeit zur Onlinebewerbung findest Du unter:

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Sind Sie weltoffen, kommunikativ und an einer internationalen Karriere interessiert? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir sind ein alteingesessenes Hamburger Unternehmen mit weltweit 1.600 Mitarbeitern an 90 Standorten. Die fundierte Ausbildung junger Kaufleute ist seit mehr als 40 Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Nachwuchsförderung, da wir uns als ein modernes und zukunftsorientiertes Unternehmen weiterentwickeln wollen. Aus diesem Grund wurden wir von der IHK wiederholt als Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Wir bieten zahlreichen jungen und motivierten Menschen jeweils zum 1.2. und 1.8. eines Jahres eine hervorragende Ausbildung und Perspektive als:

Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistungen

Mechatroniker (w/m) Maschinen- und Anlagenführer (w/m) Industriemechaniker (w/m) Fachinformatiker (w/m) Bachelor of Science - Betriebswirtschaftslehre/ Wirtschaftsingenieurwesen (w/m)

Fachinformatiker/in Kaufmann/frau für Bürokommunikation Ferner bieten wir Ihnen die Möglichkeit ein duales Studium zu absolvieren:

Hamburger Logistik Bachelor Wenn Sie gute Englischkenntnisse besitzen, ein Teamplayer sind und Spaß am Organisieren haben, dann schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: a. hartrodt (GmbH & Co) KG Anita Meis │Högerdamm 35│20097 Hamburg Tel. (+49 40) 23 90 -222│anita.meis@hartrodt.com

www.hartrodt.com

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Rheinmetall Defence Electronics gmbh

Ausbildung mit Zukunft Für Ausbildungs- und duale Studiengänge am Standort Bremen suchen wir Sie! Starten Sie ab dem 01.09.2013 bei uns: Duales Studium Informatik (B.Sc.)

Der Umgang mit Computern sollte Ihnen vertraut sein. Wenn Sie eine hohe Lern- und Teamfähigkeit mitbringen, in diesem Jahr Ihren Schulabschluss machen und Lust auf Leistung und High-Tech haben, dann sind wir Ihr Partner! Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angabe des Berufswunsches, tabellarischem Lebenslauf und Kopien der letzten zwei Schulzeugnisse.

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung Fachinformatiker/-in Systemintegration Duales Studium Betriebswirtschaftslehre (B.A.) Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

Rheinmetall Defence Electronics GmbH Ausbildung Brüggeweg 54, 28309 Bremen ausbildung-rde@rheinmetall.com www.rheinmetall-defence.com

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„Ich will eine Ausbildung mit vielen Möglichkeiten, damit ich später alle Freiheiten habe.“ REWE bietet mir den Einstieg zum Aufstieg. Durch die gezielte Nachwuchsförderung habe ich hier vielseitige Karrieremöglichkeiten, die mich weiterbringen – das gilt auch für Azubis ohne Abitur. Ob Kaufmann im Einzelhandel oder später Marktmanager oder irgendwann vielleicht sogar mal selbstständiger REWE Kaufmann – hier stehen mir alle Türen offen. Gut für meinen Weg nach oben – und für mein Ziel Down Under.

www.rewe.de/karriere

Jetzt online bewerben. guten Übernahme in Vollzeit bei Leistungen garantiert.

Daniel W., 22 Jahre, Azubi und Australien-Fan

myfirstjob Hamburg September 2012  

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