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L INKS DER W ESER

Sonntag, 8. März 2020

„Haben ist besser als brauchen“

Übung der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt auf dem ehemaligen Kellogg-Gelände mit rund 50 Einsatzkräften MIRJA MADER

REDAKTION Mirja Mader Tel. 04 21 - 36 66 114 Fax 0421 - 36 66 160 mirja.mader@weserreport.de ANZEIGEN Tel. 04 21 - 36 66 -156/-142 ZUSTELLU NG Tel. 04 21 - 36 66 350 vertrieb@weserreport.de

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Sonntag, 08. März Huckelriede-Apotheke Kornstraße 607 ‡ 87 15 30 Montag, 09. März Hohentor-Apotheke Langemarckstraße 183 ‡ 809 32 12 Dienstag, 10. März Apotheke Lloyd-Passage Lloydpassage 40 ‡ 58 23 76

Neustadt Es war ein eindrucksvolles Bild, als die Wagenkolonne der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt mit Blaulicht vorfuhr. Allein drei riesige Löschfahrzeuge fanden hintereinander den Weg auf das ehemalige KelloggGelände in der Überseestadt. Dorthin hatte die Truppe ihren Übungseinsatz gelegt. Rund 50 Feuerwehrleute waren in den Abendstunden beteiligt, um in den verlassenen Hallen einen Einsatz gegen Feuer und für die Rettung von Menschen zu üben. Vorbeifahrende hätten den Eindruck gewinnen können, dass es einen Großeinsatz gibt. Übungsleiter Marcus Malikofsky erklärt: „Auch bei einem Zimmerbrand fahren erstmal alle raus. Haben ist besser als brauchen.“ Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt sei mit 74 Kameraden die größte Bremens, sagt er. Malikofsky hat vor 22 Jah-

Die Zweierteams mussten sich mit Blindvisieren der Übung stellen. Damit soll die starke Sichteinschränkung durch Rauch simuliert werden. Fotos (3): Füller ren bei der Berufsfeuerwehr angefangen, wo er heute als Brandmeister arbeitet. Viele der an diesem Abend Anwesenden machen hauptberuflich jedoch etwas anderes.

Der stellvertretende Wehrführer Janes Preuß zum Beispiel ist OP-Pfleger im Krankenhaus Links der Weser. An diesem Abend erklärt er den Vertretern von Presse und Po-

litik, was während der Übung passiert. In einem der Gebäude ist hinter einem Fenster ein orange-rotes Flackern zu erkennen. Feuer. Wenn auch

Mittwoch, 11. März Apotheke am St.-Joseph-Stift Georg-Gröning-Straße 57 ‡ 163 06 00

Inspektion des Kanals Neustadt Aufgrund einer Kanalinspektion ist die Fahrbahn der Hohentorstraße/ Neustadtswall ab morgen, 9 Uhr, bis zum 11. März, voraussichtlich 14 Uhr, in beiden Richtungen verengt. Es gilt ein Halteverbot. (mim)

Während im Inneren der Halle nach Personen gesucht wird, bereiten die Kollegen draußen bereits die Löschfahrzeuge für den Einsatz vor.

Im Flur wurde es während der Aktion sehr eng. Im Ernstfall hätte die Rettung aus dem Gebäude auch durch das Fenster erfolgen können, wo bereits Kollegen mit Leitern warteten.

Gemeinsam etwas verändern Gründung des Netzwerks für „Nachhaltiges veranstalten“

Neustadt Rund 100 Teilnehmer haben sich bei der Bremer Shakespeare Company getroffen, um über gemeinsame Lösungen und Impulse für ein nachhaltiges, ökologisches und sozial verantwortungsvolles Veranstalten in der Bremer Kultur- und Veranstaltungsszene zu diskutieren. Im Fokus der Konferenz und des Tages stand die Gründung des Netzwerks für „Nachhaltiges veranstalten“ im Land Bremen. Nach der Eröffnungsrede von Bürgermeister Andreas Bovenschulte rief Holger Jan Schmidt, Projektleiter „Take a Stand“, zu Bewusstsein und Toleranz in unserer Gesellschaft auf. Er referierte über Angst und sozialen Zusam-

menhalt am Beispiel des europäischen Netzwerkes „Take a Stand“. Weitere Impulse setzten Jonas Gudegast und Maren Duda mit ihrem Vortrag zu nachhaltigem Veranstalten am Beispiel vom Musik- und Kulturfestival Summersounds. Es folgte ein Konferenztag mit Austausch innerhalb von Paneldiskussionen und Workshops in denen die Teilnehmer über Hürden auf dem Weg zu einer nachhaltigen Veranstaltung, Vorschriften und Auflagen sowie Lösungen sprachen. Die Konferenz zeichnete sich besonders durch die Vielfalt der Akteure und Stimmen aus Stadtkultur, Bremer und Bremerhavener Instituti-

onen, Behörden, Veranstaltungs- und Festival-Szene aus. Der Künstler Flowin Immo setzte die Themen des Tages mit einem Augenzwinkern im Abendprogramm musikalisch um, und rappte über gläserne Mülltonnen und die Zukunft von Vis-à-vis, das Bremer Netzwerk für Kultur und Nachhaltigkeit. Der offene Zusammenschluss von Akteuren möchte Lösungen und Impulse für ein nachhaltiges, ökologisches und sozial verantwortungsvolles Veranstalten in der Bremer Kulturszene entwickeln. ■ Wer selbst mitwirken möchte meldet sich auf neustadtbremen.de/visavis/ mitmacher-werden/ (mim)

nur simuliertes, wie Preuß erklärt. Im Inneren der riesigen leeren Hallen seien Puppen versteckt, die das Team nun zu retten habe. In Zweierteams geht es in den Raum. Durch Blindvisiere wird für zwei Männer die starke Sichteinschränkung durch Rauch während eines Brands simuliert. Die Fortbewegung erfolgt kniend. „Sie tasten sich mit einem Bein vorwärts. Den Schlauch haben sie dabei, um zu löschen, aber auch, um mit seiner Hilfe zurückzufinden“, erklärt Preuß. Während im Inneren nach Personen gesucht wird, sind die Kollegen draußen dabei, Löschfahrzeuge vorzubereiten oder auch alternative Rettungswege durch das Fenster und über eine Leiter zu schaffen. Im Treppenhaus wird es mitunter sehr eng. Andere überwachen von draußen, wie lange ihre Kollegen bereits mit dem Sauerstoffgerät unterwegs sind und wo sie sich aufhalten. „Die Kommunikation ist sehr wichtig. Was draußen passiert, ist abhängig davon, was die Kollegen im Inneren sagen. Es gibt immer Rückmeldung, was im Inneren gerade passiert“, sagt Wehrführer Matthias Schulz. Die Zusammenarbeit, so zeigt die Übung, ist einer der wichtigsten Aspekte der Arbeit. Nicht nur bei der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr, sagt Preuß. ■ Wer sich selbst einen kleinen Eindruck der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt verschaffen möchte, kann dies am 16. Mai, beim Tag der offenen Tür, tun.

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Die Teilnehmer der Konferenz zum Thema „Nachhaltig veranstalten“ trafen sich zum Austausch bei der Bremer Shakespeare Company. Fotos: pv

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Weser Report - Links der Weser vom 08.03.2020  

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