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Horn Schwachhausen vom Sommer 2014

Ahoi

im B端rgerpark

Portrait Helga Clausen hat ihre Erinnerungen an die Dresdner Bombennacht in einem Buch festgehalten.

Reportage Im Landhaus Horn lernen Senioren, wie sie mit Tablet-Computern im Internet surfen.

Ortstermin Pflanzen, Krauten, Ernten: Im FlorAtrium k端mmern sich die Kinder der Gartengruppe um ihre Beete.


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Diese Top Marken und Düfte finden Sie be Campingplatz am Stadtwaldsee seine Zelte aufschlagen. Diese Top Marken und exklusive Dort campieren mehr Nachbarn als man vermuten möchte. Düfte finden Sie bei uns: Natur von Hollerland und Wümmewiesen. Wer mal etwas wirklich Ausgefallenes machen will, kann auch auf dem

Zudem gibt es dort zahlreiche Gäste aus aller Herren Länder kennenzulernen, die sich nichts Schöneres vorstellen können als in Bremen Campingurlaub zu machen. Das und noch viel mehr finden Sie auf den folgenden Seiten. Viel Spaß beim Lesen.  Ilja Mertens

... und noch vieles mehr!

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Editorial ■ 3


Inhalt

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Titelthema Bremens größte Grünanlage

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Kultur Farbenfrohe Blusen im Mittelpunkt

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Zu Besuch beim Archiv Horn-Lehe

4 ■ Inhalt

Tabletprojekt für Senioren

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Gewerbegebiet Horn-Lehe-West Haferwende 45 28357 Bremen 

Reportage

24

Sommertipp Erdbeeren zum Selberpflücken


26 Spaß im Grünen Spieletreff im Bürgerpark

Einst & Jetzt

Meldungen aus Borgfeld und Oberneuland

Basteln Sommerdeko

Jessica Jagusch und Maren Gagelmann

Blütenmeer im Rhododendronpark

vom Kleinwagen bis zu 6,5 to

Unfall-Reparatur Lackierung Inspektion

Rezept Sommerliche Tarte

nach Herstellervorgaben

Fahrzeugpflege Glasreparatur

Nachgefragt Umfrage in Borgfeld und Oberneuland

46 48

Ein Getränk mit...

Spaziergang

36 44

Freizeit

ALLES AUS EINER HAND

32 34

Kurz notiert...

FlorAtrium für Kinder

28 30

Blick zurück

Ortstermin

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Inhalt ■ 5


Zu



Land und zu

Wasser

Bremens größte Grünanlage lässt sich auf vielfältige Weise genießen. Eine relativ neue Variante ist beispielsweise die Rundfahrt über die Gewässer des Areals mit der „Marie“. Eine Tour dauert rund 90 Minuten. Sie führt am Laubengang vorbei und unterquert viele der historischen Brücken. An den vier Anlegern kann man beliebig ein- und aussteigen und von dort weitere Freizeitangebote in Anspruch nehmen. Ein paar Anregungen für den perfekten Tag im Park.

Willkommen an Bord der Marie heißt es

der Terrasse einen traumhaften Blick über

in den Monaten Mai bis Oktober jeweils frei-

das Gelände – bis zum Park Hotel. Sogar

Tiergeheges. Dort gibt es

tags bis sonntags sowie an Sonn- und Fei-

die Domspitzen sind zu sehen. Im Sommer-

viele, teilweise auch sel-

ertagen. Passagiere des Fahrgastschiffes

garten des Lokals wiederum sitzt man lau-

tene, regionale Tiere zu

gleiten in gemächlichem Tempo über die

schig und geschützt, bei bestem Blick auf

beobachten. Ein

Seen und Gräben des Parks und genießen

den Steg, wo die „Schiffsreise“ beginnt.

dabei eine wunderschöne Aussicht auf die

Zuerst läuft die „Marie“ den

Anlage. Die Rundfahrt über das Wasser be-

Anleger am Emmasee an mit dem

ginnt am Meiereisee und endet dort, wobei

direkt am See gelegenen Restau-

man an allen viel Anlegern aussteigen kann.

rant „emma am see“ an. Dort

Für die Tour (oder danach) kann man

können Park-Besucher auch Ru-

sich also zunächst wunderbar in der auf-

derboote leihen, und die (Wasser-)

wändig renovierten „Meierei“ angemessen

Landschaft) auf eigene Faust er-

stärken. Die Karte hat viel zu bieten – von

kunden, auf 18 Bahnen Minigolf

kleinen Snacks zu günstigen Preisen bis hin

spielen und mit Kindern den groß-

zum opulenten Mahl, das ebenfalls bezahl-

en Abenteuerspielplatz mit dem

bar ist. Bei schönem Wetter hat man von

Piratenschiff besuchen.

6 ■ Titelstory

Der nächste Halt ist in der Nähe des


Den Park kann man auch auf dem Wasser- Ein Minigolfplatz gehört ebenfalls zu Bre-

Heute leben im Tiergehege hemische

weg gut erkunden.

Tier- und Vogelarten.

mens größter Grünanlage.

Spielplatz für Kleinkinder ist ebenfalls vor-

Heute leben im Tiergehege bei ange-

Natürlich lässt sich der Bürgerpark

handen. Im 19. Jahrhundert war es in vielen

messenem Auslauf hiesige Tier- und Vo-

auch als Sportstätte nutzen. Für einige

Volksparks üblich, einen Mini-Zoo zur Un-

gelarten, die sich in der freien Wildbahn

Bremer ist das Reiter, für ganz viele Han-

terhaltung der Besucher anzulegen. Auch

nur noch schwer beobachten lassen. Dam-

seaten das Laufen unter den altehrwürigen

im Bürgerpark wurde schon drei Jahre nach

wild, Bergziegen, Schafe, Enten und auch

Bäumen entlang eine der ganz regelmä-

der Gründung ein Bassin für Fischotter an-

Bentheimer Schweine fühlen sich dort

ßigen sportlichen Betätigungen. Dazu lädt

gelegt. Da die Tiere jedoch sehr scheu und

„sauwohl“. Für Kinder sind natürlich die

nicht nur die Natur, die klare Luft und der

nur nachts aktiv sind, verlegte man sich

Meerschweinchen in ihrem Gehege die

würzige Duft des Waldes ein. Gerade die

früh auf heimische, tagaktive Tierarten, die

große Attraktion. Bestaunen darf man die

Finnbahn genießt so große Popularität,

auch die hiesige Witterung aushalten.

Tiere ausgiebig, füttern ist jedoch verbo-

dass selbst aus dem Umland regelmäßige

ten. Man kann stattdessen aber eine Futter-

Gäste zum Joggen nach Bremen fahren.

(Dauer)-Spende einrichten.

Die Strecke wurde vor nicht allzu langer

Zwar wurde zwischendurch immer wieder probiert, exotische Geschöpfe zu inte-

Zeit mit einem neuen gelenkschonenden

Stadtwald und Bürgerpark sind viel mehr als die „grüne Lunge“ der Hansestadt

Belag auf 1,5 Meter verbreitert und 30 Zentimeter höher gelegt um einen besseren Wasserabfluss zu gewährleisten. Parallel wurde zudem eine Beleuchtungsanlage installiert. Viele Läufer haben sich dabei

grieren, doch die Folgekosten machten den

Ein weiterer Stopp der „Marie“ ist in

mit Spenden an der Sanierung beteiligt.

Unterhalt unmöglich. Trotzdem waren im

unmittelbarer Umgebung der Waldbühne,

Neben körperlicher Aktivität geht es

Bürgerpark lange Kängurus heimisch, die

dem ehemaligen Waldschlösschen. Dort

vor Ort um geistige – um Umweltbildung.

sich trotz der Witterung

erleben die Besucher eine lauschige Bier-

Der Naturlehr- und Erlebnispfad besteht

wohl fühlten und viel

garten-Atmosphäre und im Sommer jeden

aus 15 Stationen, die über Pflanzen, Tiere,

Nachwuchs zeugten.

Sonntag zum Frühschoppen Open-Air-

ihre Lebensräume und

Nach dem Krieg gab

Konzerte, meist von Bremer, teilweise aber

Zusammenhänge

es sogar mal Dro-

auch von überregional bekannten Bands.

ökologischen informieren und zum»

medar „Bobby“, das sofort zur großen Attraktion wurde.

Titelstory ■ 7


Ausprobieren anregen. Durch den Natur-

dern, Kindergartengruppen und natürlich

Bürgerpark und Stadtwald. Mit Plan, Kom-

lehr- und Erlebnispfad werden interessierte

auch Schulklassen. Besteht bei einer Grup-

pass und Aufgabenkarten ausgerüstet wer-

Stadtwaldbesucher ermuntert, mit offenen

pe der Wunsch nach einer Führung, so kön-

den die Natur, Kultur und Geschichte des

Augen durch die Natur zu gehen, einmal

nen Termine mit der Parkverwaltung abge-

Parks erforscht. Den Bürgerpark und Stadt-

genauer hinzuhören, oder mit Händen und

sprochen werden, (info@buergerpark-bre-

wald mit viel Spaß erleben und nebenbei

Füßen zu fühlen. So wird die Natur mit allen

men.de) Für Interessierte gibt es in der

Wissen aneignen – so lernen junge wie ältere

Sinnen erlebt. Die Stationen sind sehr un-

Bürgerparkverwaltung eine Broschüre, die

Bremer die „grüne Lunge“ am Besten ken-

terschiedlich gestaltet. Es gibt ein Baumte-

als Informationsquelle vor oder nach einem

nen. Die Rallyes sind über die Bürgerpark-

lefon, ein Klanginstrument, einen Fußfühl-

Stadtwaldbesuch dient. Sie enthält Hinter-

verwaltung buchbar unter Telefon 34 20 70.

pfad, aber auch die Möglichkeit, Pflanzen

grundinformationen zu Natur und Geschich-

und Tiere kennenzulernen.

te sowie ergänzende Informationen zu den

Der Naturpfad kann von Gruppen oder

einzelnen Stationen.

Einzelpersonen genutzt werden, beispiels-

„Suchen, finden, rätseln“, das ist das

weise von Eltern oder Großeltern mit Kin-

Motto einer Rallye kreuz und quer durch

Weitere Informationen zu den beschriebenen Freizeitaktivitäten gibt es auch unter www.buergerpark.de

Info

Infos zur Marie Im Bürgerpark wurde auch früher nicht nur promeniert, gerudert und geritten, von 1908 bis zum Zweiten Weltkrieg wurden die Gewässer des Parks zusätzlich von zwei Ausflugsschiffen befahren – der Marie und der Meierei. Sie pendelten regelmäßig zwischen Emmasee und Meiereisee. Den Namen „Marie“ erhielt eines der Boote nach dem Vornamen der Frau des damaligen Meierei-Päch-

Spenden erbeten

ters, Marie Hagemann. Die heutige „Ma-

Preise für die Rundfahrten

rie“ ist ein dem Original nachempfunHeute wie gestern ist der Bürger-

denes Fahrgastschiff, das größtenteils

Erwachsene zahlen für eine Rundfahrt

park vom Gemeinsinn der Bürger

aus Lärchenholz besteht. Für die Au-

mit dem Fahrgastschiff „Marie“ 7,50

abhängig. Für den Erhalt werden

ßenhaut wurde edles Mahagoni verwen-

Euro, Mitglieder des Bürgerparkvereins

Geldspenden erbeten und zwar auf

det. Angetrieben wird die Marie mittels

5 Euro, Kinder ebenfalls. Familienkar-

das Spendenkonto bei der Sparkas-

eines umweltschonenden, geräuschlo-

ten (zwei Kinder, zwei Erwachsene) gibt

se Bremen, Konto-Nummer 1099

sen Elektromotors, dessen Batterien

es für 20 Euro. Preise für Schulklassen

993, Bankleitzahl 290 501 01, IBAN

über Nacht im Bootshaus aufgeladen

und Gruppen auf Anfrage. Das Boot

DE93 2905 0101 0001 0999 93, BIC

werden. Ein kleiner Bug-Propeller er-

kann auch gemietet werden. Informa-

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leichtert das Anlegen.

tionen unter Telefon 37 87 75 86.

Am Emmasee befindet

8 ■ Titelstory

sich der Ruderbootverleih.


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Helga Clausen hat ihre Erinnerungen über die Dresdner Bombennacht in einem Buch festgehalten

An den Tag, an dem Helga Clausen Bremen erreichte, erinnert sie sich noch ganz genau. Im Juni 1945 kam sie zusammen mit ihrem Mann und ihrer nicht einmal sechs Monate alten Tochter in die Hansestadt. Ihre Heimatstadt Dresden ließ die kleine Familie nach der Bombennacht im Januar 1945 hinter sich. Die Flucht von Sachsen nach Bremen hat die 91-Jährige für ihre Kinder, Enkel und Urenkel aufgeschrieben und als Buch veröffentlicht. Die Illustrationen darin stammen von ihrem Mann Eberhard – der trotz der ernsten Situation die Erlebnisse mit einem Augenzwinkern festgehalten hat.

„Offensichtlich bin ich an Katastrophen

kleine Familie auf den Weg zum Bahnhof,

men war. Als die Bedrohung durch russische

gebunden“, sagt Helga Clausen und lacht

„aber dort war Chaos“, erinnert sich die

Soldaten zu groß wurde, fassten die Clausens

dabei. 1923, mitten in der Inflationszeit,

Sächsin, Züge seien nicht gefahren. Weil die

den Entschluss, sich zu seinen Eltern nach

kommt Helga Clausen in der sächsischen

Clausens abends auf einen Zug am Abend

Bremen durchzuschlagen. Am 13. Mai 1945

Schweiz zur Welt, als Baby geht es bereits

vertröstet wurden, seien sie noch kurz nach

machte sich die Familie auf den Weg. „Viel-

nach Dresden. „Meine Kindheit, die Schulzeit,

Hause gegangen. „Unser Haus wurde beim

leicht, dachten wir damals, haben Eberhards

Studium und auch den Krieg habe ich in Dres-

ersten Angriff schon getroffen. Eigentlich

Eltern ihr Haus noch.“ Zu Fuß ging es über

den verbracht.“ Helga Clausen blättert durch

wollten wir nur ein bisschen aufräumen und

Sömmerda, Hann. Münden und Hameln

das Buch mit dem Titel „Deutschland 1945

uns dann hinlegen. Aber dann kam der zwei-

„kreuz und quer“ Richtung Bremen. Die Rou-

– Zwischen Untergang und Neubeginn“. Auf

te Angriff.“ Die Familie floh in den Keller und

te, zeigt Helga Clausen stolz, hat einer der

der ersten Seite blickt sie auf eine Abbildung

schlüpfte durch Mauerdurchbrüche von

Enkel für das Buch auf einer Karte nachgezeichnet.

„Alles brannte, wir konnten nicht zurück und auch nichts mitnehmen.“

Mal gab es eine Mitfahrgelegenheit, mal schlängelten sie sich an den Kontrollen vorbei. Neben dem wenigen, das die Familie noch besaß, war die Kamera immer dabei. „Mein Mann war als gelernter Kameramann mit

Dresdens – intakt und nicht zerstört. Ganz

einem Haus ins nächste. „Alles brannte, wir

seiner Kamera verwachsen.“ In einem Fami-

bewusst habe sie den Untertitel für ihren

konnten nicht zurück und auch nichts mit-

lienbuch wurden sie zusammen mit dem

Erlebnisbericht gewählt. „Wir waren jung,

nehmen.“ Auf einer kleinen Grünanlage hät-

Reisetagebuch ihres inzwischen verstor-

hatten ein Baby – und einen großen Überle-

ten sich die Familien gesammelt – „und wir

benen Mannes Eberhard gesammelt. Auf

benswillen und Hoffnung.“ Dass es einen

haben auf den Feuersturm geschaut – das

Drängen und mit Hilfe ihrer Töchter wurde

Neubeginn geben würde, daran habe sie als

war unglaublich“, erzählt Clausen.

daraus, versehen auch mit Helga Clausens

junge Frau nicht gezweifelt. „Mit Lachen haben wir uns von der Angst befreit.“

Eine Rückkehr in die Wohnung oder die

Erinnerungen, ein Buch. „Gerade unsere vier

Fahrt des Mannes nach Chemnitz sei unmög-

Enkel hatten großes Interesse an unserer

An die Bombennacht erinnert sie sich

lich gewesen, also machte sich die Familie

Flucht. Wie ging das damals?, haben sie ge-

auch ohne ihre Aufzeichnungen noch genau.

auf nach Lockwitz, wo eine Tante Clausens

fragt – ohne Handy, ohne Pampers, mit nur

„Das war irgendwie eine komische Nacht“,

lebte. Von dort ging es weiter in das kleine

einem Paar Schuhe. Aber die haben mich bis

erzählt sie. Ihr Mann, als Soldat in Berlin sta-

Dörfchen Burgstädtel, wo die Familie in einem

nach Bremen getragen.“ Hier angekommen

tioniert, war auf Heimatbesuch in Dresden

winzigen Zimmer – auf der Zeichnung mit

hat die kleine Familie einige Jahre in dem

und sollte wenige Tage später weiter nach

dem Untertitel „Wohn-, Ess-, Schlaf-, Koch-

noch intakten Haus der Schwiegereltern in

Chemnitz. Am 12. Februar machte sich die

und Kinderzimmer“ versehen – untergekom-

Schwachhausen gelebt, hier sind auch die

10 ■ Portrait

Foto: wikipedia

„Wir haben die Angst einfach weggelacht“


Mit gewisser

bares einzutauschen. „Bis 1948 haben wir

Situationskomik

uns so durchgeschlagen, danach fanden wir

hat Helgas Mann

beide eine Arbeit in einem Verlag.“ Vorher

Eberhard Zeich-

aber, „mit 40 D-Mark in der Tasche“, kam die

nungen zu ein-

zweite Tochter zur Welt. 1961 fand die vier-

zelnen Abschnit-

köpfige Familie ein Zuhause in Horn, wo

ten der Flucht

Helga Clausen noch immer lebt. Inzwischen kehrt Helga Clausen jedes

gefertigt.

Jahr nach Dresden zurück. „Ich liebe Dresden sehr, immer noch“, sagt die 91-Jährige und ihre Augen blitzen dabei. Schon zu DDRZeiten besuchte sie Dresden, was damals nur mit persönlicher Einladung möglich war. „Mein Dresden habe ich da gar nicht wieder erkannt. Alles war kaputt, die Birken wuchsen aus den Dächern.“ Das sei nun anders. „Die Dresdner lieben ihre Stadt so sehr, die haben das wieder aufgebaut.“

meisten der Zeichnungen entstanden. „Mein

mit sächsischer Färbung in der Stimme la-

Mann hatte immer viel Sinn für Situations-

chend weiter: „Es war eine schlimme Zeit,

komik.“ Auch eine bedrückende Zeit von

aber auch aufregend. Wir sind immer hinter

etwa drei Wochen, die der inzwischen Deser-

irgendetwas Essbarem hinterher gejagt.“

tierte im Kleiderschrank in Burgstädtel ver-

Zum Nachdenken sei damals gar keine Zeit

brachte, findet sich so wieder: Er im Schrank,

geblieben, „wir hatten ja zu tun“. In Burg-

sie obendrauf sitzend. Die Zeichnung trägt

städtel, als im Winter für den Brennhexe

den Titel: „In unserem Kleiderschrank, da

genannten Ofen gesägt werden musste, auf

bin ich Kapitän.“

der Flucht Richtung Bremen und auch in der

Die Abbildungen illustrieren mit einem

Hansestadt. „Wie mussten in Bremen Fuß

Augenzwinkern die doch ernsthaften Erin-

fassen, uns blieb ja gar nichts übrig“, erinnert

nerungen. „Aber manchmal blieb einem doch

sich die 91-Jährige. Während sie Puppen und

das Lachen im Halse stecken“, sagt Clausen

Teddies genäht hat, ist ihr Mann über Land

nachdenklich, stockt kurz, und erzählt dann

gefahren, um die Handarbeiten gegen Ess-

Wer Interesse an dem Buch hat, kann sich telefonisch unter 251091 direkt an Helga Clausen wenden. Das Buch kostet 20 Euro.

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Portrait ■ 11


Bremen Hauptbahnhof

Bremer Bürgerpark

Bremer Universität

Kreuzung HH-MeierAllee/Achterstraße

Abzweig Am Herzogenkamp

Abzweig Helmer

Wen es an lauen Sommerabenden in die Natur und ins Grüne treibt, der findet in Schwachhausen, Horn, Borgfeld und Oberneuland viele Möglichkeiten. Neben einer Tour ins Blockland, über den Wümmeradweg oder den Fernradweg „Weites Land“ gibt es auch den Jan-Reiners-Wanderweg. Der folgt über knapp zehn Kilometer der ehemaligen Kleinbahntrasse „Jan Reiners“ bis an den Rand Bremens.

Spuren

Auf den  von Jan Reiners Auf der ehemaligen Kleinbahntrasse fahren  seit Jahrzehnten Pendler und Radtouristen Die Tour beginnt am Bahnhof Richtung

genkamp ein, dann gleich wieder links, in die

Reiners-Wanderweg, etwa vier Kilometer vom

Norden, durch Findorff und über die Bürger-

Straße Helmer. Alternativ kann von Schwach-

Hauptbahnhof entfernt.

weide machen wir uns auf den Weg in den

hausen aus die Wachmannstraße und H.-H.-

Der Wanderweg folgt der Trasse der Klein-

Bürgerpark hinein. Am Wetterungsweg ange-

Meier-Allee geradelt werden, die, den Riens-

bahn „Jan Reiners“. Die Idee der Kleinbahn

kommen, geht es nicht geradeaus auf den

berger See rechts liegen lassend, mehr oder

geht zurück auf Johann Reiners, 1925 in

Kuhgrabenweg, sondern nach rechts zur Klei-

weniger direkt zum Am Herzogenkamp führt.

Worpswede geboren. Sein größter Wunsch sei

nen Wümme. Bevor es über die Bahnschienen

Ein paar hundert Meter noch Richtung Norden,

es gewesen, eine Bahnlinie von Bremen über

geht, biegen wir links in die Straße Am Herzo-

bis die Vorstraße kreuzt. Hier beginnt der Jan-

Lilienthal durchs Moor bis zum Rand der Tarm-

12 ■ Titelstory


Kreuzung Vorstraße/ Unibad/ Jan-Reiners-Wanderweg

Überführung A 27

Kreuzung Autobahnzubringer Horn-Lehe

Alter Bahnhof Borgfeld

Denkmal ehemalige Flutbrücke an Umgehungsstraße

und Tarmstedt transportiert – bis 1954 der Betrieb zwischen Bremen und Falkenberg eingestellt wurde. Zwei Jahre später kam auch das Aus für den Weg bis Tarmstedt. 1957 wurden die Gleise entfernt. Der Jan-Reiners-Wanderweg existiert seit 1970 und führt von Horn bis Lilienthal-Trupermoor. Wie Schienen führt der Radweg schnurgerade hinaus in die Natur – vorbei am Horner Bad und über die Autobahn 27. Langsam werden die Geräusche leiser, der Blick schweift nach dem Überqueren des Autobahnzubringers über die Wiesen und das Naturschutzgebiet Hollerland. Vögel suchen nach Nahrung, Kühe liegen an diesem sonnigen Tag faul auf den angrenzenden Weiden. Nach etwa acht Kilometern erinnern ein Unterstand und eine Infotafel sowohl an die Bahn als auch an die Strecke. Hier steht das alte Borgfelder BahnDer Borgfelder Bahnhof war ein Haltepunkt der Jan-Reiners-Kleinbahn. Hier am Borg-

hofsgebäude am Borgfelder Deich, an dem

felder Deich konnten Ausflugsgäste ins Restaurant einkehren.

sich die Fahrgäste in einer Wirtschaft stärken konnten. Nach dem Ende des Kleinbahnbe-

stedter Geest zu schaffen, heißt es im Borgfeld

Betrieb nach Kriegsende gab es ab Herbst

triebs wurde das Gebäude zu einem Mietshaus.

Lexikon. Zusammen mit Gleichgesinnten, die

1945 wieder durchgehende Fahrten von Bre-

Kurz hinter dem Bahnhofsgelände macht der

der Landwirt im Landwirtschaftlichen Verein

men über Lilienthal, Moorhausen, Falkenberg,

Weg einen Schlenker und führt über eine Flut-

Lilienthal fand, wurde das Projekt verwirklicht.

Trupermoor, Worphausen, Wörpedorf, Eicke-

brücke über die Wümmewiesen. Und dann wird

Nach sieben Jahren Planung genehmigten die

dorf und Tüschendorf weiter nach Tarmstedt.

das Rauschen wieder lauter: Der Wanderweg

Königlich Preußische Regierung in Stade sowie

Tausende von Menschen nutzten die Bahn für

trifft auf die Lilienthaler Umgehungsstraße.

der Senat der Hansestadt Bremen den Bau

Ausflugsfahrten oder, nach dem Krieg, zu so

Die von Bäumen auf der einen und Wiesen »

und Betrieb der Kleinbahn. Im September er-

genannten Hamsterfahrten von der Stadt ins

folgte der erste Spatenstich am Borgfelder

Umland.

Deich. Am 4. Oktober 1900 wurde die Strecke

Bis 1954 wurden, wie schon in den

eröffnet. Im April 1945 wurde die Zugbrücke

Jahrzehnten zuvor, Personen, Vieh,

über die Wümme gesprengt und der Zugver-

Torf und landwirtschaftliche Pro-

kehr eingestellt. Nach einem provisorischen

dukte mit der Bahn zwischen Bremen

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weiter Richtung Lilienthal

über Wümme/ Truper Deich

den Weg entlang Richtung Tarmstedt

Über die Dörfer Lilienthal, Moorhausen, Falkenberg, Trupermoor, Worphausen, Wörpedorf, Eickedorf, Tüschendorf

Der Jan-Reiners-Weg

An der Lilienthaler Ortsumgehungsstraße erinnert ein Fragment der alten Flutbrücke an die Jan-Reiners-Bahn. auf der anderen Seite gesäumte Strecke wird

Richtung Tarmstedt, nehmen, nach Osten von

viel genutzt. Hier sind Rennradfahrer ebenso

Borgfeld aus Richtung Oberneuland radeln

unterwegs wie gemütliche Radtouristen, Inline-

oder nach Westen den Wümme-Radweg ent-

Skater, Walker, Jogger und Spaziergänger. Zu

lang. Uns führt der Kuhgrabenweg vom Kuhsiel

sehen gibt es im Frühsommer vor allem eines:

wieder zur Uni und in den Bürgerpark zurück.

Natur.

Denn die Tour auf Jan Reiners’ Schienen

Die Jan-Reiners-Bahn fuhr früher weiter

endet für uns an der bremisch-niedersäch-

bis Tarmstedt, wo heute ein einem Bahnhof

sischen Grenze in Lilienthal. Hier erinnert ein

nachempfundener Platz an der Bremer Land-

Denkmal an die Bahn, die über eine Stahlbo-

straße an den Haltepunkt erinnert. Der Jan-

genbrücke die Wümme überquerte. Die Brücke

Reiners-Radweg folgt der alten Trasse in Lili-

musste 2008 der Ortsentlastungsstraße wei-

enthal noch etwa fünf Kilometer, dann ver-

chen, ein Teilstück des Bauwerks steht seit

schwindet der erkennbare alte Schienenver-

2010 am Wegesrand, versehen mit einer Infor-

lauf. Wer von Lilienthal aus weiterradeln

mation zum Jan-Reiners-Weg – und natürlich

möchte, kann entweder die Tour nach Norden,

zur Kleinbahn.

zwischen Bremen und LilienthalTrupermoor hat eine Länge von etwa 14 Kilometern. Gut zwei Drittel davon führen über den tatsächlichen Streckenverlauf der alten Kleinbahn – schnurgerade wie Bahnschienen, der Weg ist allerdings recht schmal. Die Strecke ist gut zu fahren, der Weg in einem guten Zustand. Links und rechts führen vor allem in Borgfeld Abzweige in die Wohngegenden – wer die Radtour abkürzen möchte, ist hier richtig! Möglichkeiten mit Sitzgelegenheiten für Pausen zwischendurch gibt es wenige, dafür führen Abzweige links und rechts des Weges früher oder später zu Cafés – entweder in Borgfeld oder auf der anderen Wümmeseite in Lilienthal.

Info

Die Wiesen, die den Radweg säumen, sind ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für Vögel sowie Lebensraum für besondere Pflanzen und Wassertiere.

14 ■ Titelstory


Farbenfrohe Blusen im Mittelpunkt Forum Mola-Kunst zeigt Nähfertigkeiten der Kuna-Indianer Christel Walter möchte die Mola-Kunst der Kuna-Indianerinnen bewahren.

Wie gemalt sehen die Blusen aus, die die Frauen der Kuna-Indianer tragen. Jede Farbe, jede Stoffschicht wird von einer feinen Naht begrenzt. Diese Handwerkskunst der Kuna nennt sich Mola. Ein privates Museum an der Schwachhauser Heerstraße widmet sich ganz dieser textilen Volkskunst der Kuna-Indianer, die auf den San Blas-Inseln vor der Küste Panamas leben.

zwar alles per Hand“, schil-

kunst im Norden zu etablieren“, schildert Petra

dert Weise. Möglichst viele

Weise. Gleichzeitig soll mit der Dauerausstel-

Farben, möglichst kleine

lung ein Beitrag dazu geleistet werden, die

Stiche und viel bearbeitete Flä-

Handnähtechnik der Kuna-Frauen zu bewahren.

che – das seien die Qualitätsmerk-

Bewusst hätten Walter und ihre Mitstreiter den

male einer Bluse. „Dann ist eine Frau bei

Namen Forum gewählt – schließlich sei das

den Kuna sehr angesehen.“ Schon die jun-

Museum vor allem eine Begegnungsstätte. „Wir

gen Mädchen lernen das Handwerk. „Die

merken eine Entwicklung, es kommen mehr

Frauen sind eigentlich immer gerade dabei,

Menschen hierher“, sagt Weise. Gerade Kinder

eine Bluse zu fertigen“, sagt Petra Weise.

begeisterten sich für die Handarbeit, das Forum

Die Entwürfe, nach denen die Stoffschichten

nimmt auch an der Bremer Schuloffensive teil.

geheftet und die Motive Streifen für Streifen

Dass das Museum in Bremen und nicht in Cux-

herausgeschnitten werden, haben die Frauen

haven steht, habe ganz praktische Gründe. „Die

im Kopf. „Es sind alles Unikate, Muster gibt es

Stiftung und Frau Walter wünschten sich ein

keine.“ Das Forum Mola-Kunst befasst sich mit

Haus, das verkehrsgünstig gelegen ist – und in

genau dieser Technik, der Geschichte der Ku-

Schwachhausen haben wir das gefunden.“

na, ihrem Alltag und ihren Themen. Denn alle

Die Ausstellung zeigt die Technik der Mola-

Molas haben eine tiefere Bedeutung. So gibt

Kunst mit typischen Themen und als Gegensatz

es den Lebensbaum, Haustiere oder Zeremo-

dazu europäische Interpretationen, die von

nien, die verfremdet in den Stoff gearbeitet

Christel Walter gefertigt wurden. Im Oberge-

werden.

schoss sehen Besucher wechselnde Sonder-

Gegründet wurde das Forum Mola-Kunst

ausstellungen zu zeitgenössischer Textilkunst.

2009 von der Günter und Christel Walter-

Zu den einzelnen Techniken wie zum Beispiel

Stiftung, die im selben Jahr ins Leben gerufen

Filzen, Weben, Sticken oder Weben bietet das

wurde. Die Stiftungserträge sowie die Eintritts-

Forum Workshops an.

gelder finanzieren die Arbeit des Forums. Die Aus mindestens zwei Lagen bestehen die

Cuxhavenerin Christel Walter, erzählt Weise,

Applikationen auf der Bluse, dem Herzstück

arbeitet seit 30 Jahren in der Mola-Technik.

der Kuna-Tracht, zu der außerdem ein bunter

Bei einer Reise sei sie auf die Handwerkskunst

Wickelrock, ein Kopftuch sowie Ketten und

der Kuna-Frauen aufmerksam geworden. Lan-

Armbänder aus Muscheln gehören. Jeden

ge Zeit sei Walter die einzige Designerin in

Tag, erzählt Petra Weise, Mitarbeiterin im Fo-

Europa gewesen, die in der Mola-Technik ge-

rum Mola-Kunst, tragen die Frauen ihre

arbeitet habe, erzählt Weise.

Tracht. „Die Technik ist eine ganz besondere,

„Die Vision der heute 85 Jahre alten Chris-

bei der in Schichten gearbeitet wird – und

tel Walter ist es, einen Treffpunkt für Textil-

Info

Das Forum MolaKunst an der Schwachhauser Heerstraße 268a ist dienstags bis sonnabends von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Infos über Veranstaltungen und Workshops gibt es auch unter www. forum-mola-kunst.de

Kultur ■ 15


Internationales Flair Camper aus aller Welt schwören auf den Stadtwaldsee Die einen kommen zum Entspannen und um die wunderschöne Natur zu genießen, die anderen verbinden ihren Aufenthalt mit Shoppingerlebnissen in der Stadt und natürlich mit Sightseeing inklusive Bremer Stadtmusikanten, Roland, Rathaus und Schlachte. Manche wiederum sind nur auf der Durchreise und legen einen kurzen Zwischenstopp ein. Andere starten dort ins gemeinsame Leben und an die 20 haben ihre „Zelte“ rund um die Uhr dort aufgeschlagen. Der Campingplatz am Stadtwaldsee ist das ganze Jahr über eine beliebte Adresse und das Publikum ist international.

„Wir haben schon viel Werbung bei un-

„Unsere Gäste sind international“, verrät

seren Freunden in Dänemark für die Han-

Stephan Emde, der schon seit neun Jah-

sestadt gemacht“, lächelt Hans Thor

ren als Rezeptionist auf Bremens ein-

Christensen, während er aus seinem

zigem Campingplatz arbeitet: „ Hol-

schicken Wohnmobil steigt. Der Bre-

länder, Dänen, Franzosen, Italiener,

men-Fan aus der dänischen Haupt-

US-Amerikaner, ja sogar Camper aus

stadt Kopenhagen hat zusammen mit

Brasilien und Südafrika haben bei uns

seiner Frau Lone schon öfter seine

übernachtet“. Emde weiter: „Wir hatten

„Zelte“ auf dem Campingplatz am Stadt-

einmal australische Camper, die zu Fuß

waldsee aufgeschlagen. „Wir kommen meist

auf Entdeckungstour durch Deutschland wa-

in der Vor- und Nachsaison hierher, dann ist

ren. Und Koreaner – die sind, warum auch

es ruhiger und wir bleiben drei bis sechs Ta-

Rezeptionist Stephan Emde (r.) steht für

immer, stets mit Fahrzeugen mit franzö-

ge“, erzählt der 69-Jährige und schwärmt

seine Gäste immer parat.

sischem Kennzeichen unterwegs“.

von der schönen Bremer Altstadt. „Ich liebe

Die Klientel ist bunt gemischt: Vom ein-

die Schlachte“, verrät seine 54-jährige Ehefrau

schon das zweite Mal, dass ich Camping mit

fachen Wohnwagen bis zum supermodernen

und ergänzt, dass man in Bremen ja auch sehr

Einkaufen in Bremen verbinde“, verrät Jessi-

Caravan mit SAT-Empfang und Cityflitzer

gut einkaufen kann.

ca Wendt den Grund, warum sie den Ostsee-

Smart für die Stadttouren nach Bremen – alles

strand ab und an mit dem Uniseeufer ein-

ist auf dem Campingplatz vertreten. An eine

tauscht.

ganz spezielle Rarität erinnert sich Stephan

Das Shopping-Erlebnis steht bei einer jungen Kielerin ebenfalls im Vordergrund. „Es ist

16 ■ Auswärts


Emke besonders: „ Es war ein vorne und hinten

Als Rezeptionist ist Emde dafür verant-

abgeschnittener Renault-Kastenwagen, wo-

wortlich, dass jeder Gast seinen gebuchten

möglich Marke Eigenbau. Der Kunde wollte

Stellplatz bekommt. Für Ortsunkundige

nicht mal Strom haben – er wollte einfach in

„schlüpft“ er ab und an auch in die Rolle

der Natur campen“. Es gibt aber auch die

des Reiseleiters. „Ich empfehle ihnen eine

„Probe-Camper“ aus der Region, die vor der großen Reise in den Süden erstmal im Stadtwaldsee einen Zwischenstopp einlegen, um zu checken, ob das Dach des Wohnwagens noch regendicht ist und die Gasleitungen funktionieren. Ein „Mini-Markt“ mit dem Wichtigsten, was ein Camper so braucht, darunter Getränke, Taschenlampen, Zeitungen und natürlich Grillkohle ist im Empfangsbereich zu finden. „Bei uns können die Camper auch frische

Die Dänen Lone und Hans Thor Chris-

Brötchen bestellen“, weist Emde auf den

tensen sind begeistert vom Camping-

angebotenen Service hin.

platz am Stadtwaldsee.

Der Campingplatz am Stadtwaldsee dient auch schon mal als „Wedding location“: Im

Stadtbesichtigung mit dem Besuch der

„Ich fahre einfach los und guck, wo ich an-

vergangenen Jahr fand sich eine komplette

Stadtmusikanten, des Ratskellers und na-

komme“, so der 43-Jährige. Das hat er mit

Hochzeitsgesellschaft auf dem Platz ein, um

türlich einen Nachtwächter-Rundgang“. Er

seinen Gästen nicht gemein, denn rund die

Zeuge des ganz besonderen Momentes im

selbst macht übrigens privat keinen Urlaub

Hälfte der Camper am Stadtwaldsee sind

Leben des angehenden Paares zu sein.

auf dem Campingplatz, er zeltet lieber wild.

Stammgäste.

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Auswärts ■ 17


Ein neues Fenster zur Welt In der Stiftungsresidenz Landhaus Horn lernen Senioren den Umgang mit Tablet-Computern Still ist es im Clubraum der Stiftungsresidenz Landhaus Horn. Konzentriert sitzen die Damen an ihren Tischen, tippen und wischen mit einem Stift auf dem Bildschirm ihres Tablet-PCs und erforschen, welche Möglichkeiten ihnen das Gerät bietet. Sie testen die speziell für Senioren konzipierte Plattform Vera, die ihre geistige und körperliche Gesundheit fördern soll. Der Club ist Teil eines Pilotprojekts, für

türlich das Surfen im Internet“, hat Marion

den. Sobald die Teilnehmer dessen Funktions-

das die Bremer Heimstiftung im vergangenen

Ritter, Leiterin der Stiftungsresidenz, festge-

weise begriffen hätten, gebe es auch keine

Jahr mit dem AOK-Leonardo-Förderpreis im

stellt. „Eine Dame hat erst einmal ihre Kinder

Probleme mit anderen Apps. Christel Tröller

Bereich Gesundheitsprävention ausgezeich-

gegoogelt.“ Mit unglaublicher Begeisterung

ist mit 94 Jahren die älteste Teilnehmerin der

net wurde. Im Februar ging das Projekt „Vera

hätten die Teilnehmer die neue Technik an-

Gruppe. Gerade versucht sie, ein Foto ihres

– vernetzt und aktiv“ in die Praxisphase. Ins-

genommen. Schritt für Schritt, erklärt Pro-

Urenkels, das neu auf dem Tablet ist, in eine

gesamt elf Mieter im Landhaus Horn testen

jektkoordinatorin Luca Halder, seien die Teil-

Galerie einzufügen. Mit Computern hatte sie

die Vera-Plattform und lernen, wie sie mit

nehmer an den Umgang mit dem Tablet und

bislang nie zu tun. „Es ist schön, eine neue

dem Tablet umgehen. Ehrenamtliche Helfer,

an das Vera-Programm

Technik kennen zu lernen und so in der Lage

teilweise Studentinnen aus dem Fachbereich

herangeführt wor-

zu sein, selbst Sachen im Internet zu suchen

Gesundheitswissenschaften, haben die Senioren als Tandem-Partner bei den ersten Gehversuchen unterstützt,

– und zu finden. Das ist die Kunst“, sagt sie. Gibt es Fragen, bekommen die Teilnehmer des Vera-Clubs bei den Treffs Ant-

inzwischen tauschen sich die

worten. Gemeinsam erforschen die

Nutzer bei den Clubtreffs un-

Senioren auch die kleinen Gedächt-

tereinander aus und helfen sich

nisspiele, die zum Präventions-

gegenseitig. Die Tablet-Computer sind so eingestellt, dass die Nutzer auf der Startseite auf ihre Termine, die Angebote im Haus, den Speiseplan, das Gesundheitsprogramm und ihre E-Mails zugreifen können. „An oberster Stelle steht na-

Luca Halder hilft Ursula Kumpfer, den Fehler im E-Mail-Programm zu finden.

18 ■ Reportage

programm gehören.


„Ich habe mich lange gegen Computer

Ulrich Börger und Horst Dienstbir unter-

gesträubt. Aber Computer sind Teil der Kultur

stützen die Damen dabei, sich mit dem Tablet

Gesundheitsprogramme, Kamera, Fernseher,

und des Lebens geworden“, erzählt Gerda

vertraut zu machen. Was für Schwierigkeiten

Bis September 2015 läuft das Projekt,

Miersch. Sie hat gleich mehrere Vorteile an

dabei auftauchen, können die beiden gut

inzwischen arbeiten auch andere Einrich-

dem Vera-Projekt ausgemacht: Die Kommu-

nachvollziehen. „Auch wir wurden ins kalte

tungen der Bremer Heimstiftung mit Tablets

nikation per E-Mail mit den Enkeln geht

Wasser geworfen“, sagt Dienstbir, der wie

und Vera. Im Landhaus Horn läuft aber die

schneller, „für alte Menschen ist das enorm,

Börger eigentlich ehrenamtlich als PC-Bera-

enge Betreuung im Sommer aus. Damit die

wie ein Fenster zur Welt“. Dank des Tandem-

ter hilft. Börger findet es toll, dass sich die

Damen nicht ganz auf sich allein gestellt sind,

programms seien Kontakte zu jüngeren Men-

älteren Herrschaften an die Technik heran-

freut sich Luca Halder über Interessierte, die

schen geknüpft worden, und den Kopf forde-

trauen. „Die neuen Handbewegungen muss

die Senioren ehrenamtlich bei der Arbeit am

re das Projekt ebenso. Eine Erleichterung,

man auch erst einmal lernen. Aber wenn es

Tablet begleiten. Mit einer Frage fordert Ger-

wendet Hanna Düdden ein, sei das Gerät nicht

klappt, können sich die Senioren eine neue

trud Kipp die Helfer und Luca Halder: Sie

unbedingt. „Aber im Alter eine sehr schöne

Welt erschließen.“ Ursula Kumpfer hat Spaß

möchte das Tablet dazu nutzen, um mit ihrem

Zugabe.“ Auch Gisela Walther nutzt das Ta-

dabei, neue Dinge digital zu entdecken – wenn

Großcousin zu telefonieren. Skype heißt das

Kommunikation.

Der nächste Sommer kommt bestimmt

„Ich hätte nie gedacht, dass ich im 90. Lebensjahr noch so ein Fan von Computern werde.“

Programm, das sie dafür beherrschen muss. Nun ist ihr gedanklicher Fehler entdeckt, künftig wird sie

blet. „Mein Sohn hat mich quasi dazu gezwun-

das Gerät denn funktioniert. Gerade zickt ihr

daran denken, das Kamerasymbol anzukli-

gen, mich mit Computern auseinander zu

E-Mail-Programm. „Manchmal hakt es eben,

cken, damit die Familie sie hören und sehen

setzen“, sagt sie und lacht. „Inzwischen bin

aber dafür testen wir ja, denn dann können

kann. „Es ist wunderschön, wenn man sich

ich ihm sehr dankbar dafür.“ Warum denn

die Programmierer das Programm verbessern

so auch außer der Reihe sehen kann. Ich hät-

sollte man sich nicht die Technik zu Dienste

und stabiler machen“, sagt sie. Ihr gefällt,

te nie gedacht, dass ich im 90. Lebensjahr

machen, fragt sie.

dass das Tablet so vielseitig einsetzbar ist:

noch so ein Fan von Computern werde.“

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Reportage ■ 19


Musik im Monument Die Bremer kennen ihren steinernen Elefanten im Park an der Bürgerweide. Er schaut hinunter auf die, die sich zu seinen großen Füßen für den Freimarkt oder das Sechstagerennen verabredet haben und dient als markantes Bauwerk für Wegbeschreibungen. Doch dass sich in seinem Inneren eine Krypta befindet, die für Veranstaltungen genutzt wird, weiß längst nicht jeder. Der Verein „Der Elefant!“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Antikolonial-Denkmal zu pflegen und zu erhalten. Zudem möchten die Mitglieder mit Konzerten und Lesungen zu Vielfalt, Toleranz und Kreativität beitragen.

Gegenüber des Hermann-Böse-Gymna-

haltung des Denkmals, aber auch um das

dern und nutzen den Tisch für ihr Equip-

siums erhebt sich der Elefant in seinem

kulturelle Programm in seinem Inneren. Die

ment“, sagt Eickelberg.

Kleid aus rotem Klinker. Zahlreiche ältere

Finanzierung wird mit Spenden und Mit-

Bremer erinnern sich noch an die Runden,

gliedsbeiträgen bewerkstelligt.

Neben elektronischer Musik eignet sich die Krypta aber auch für Gesang und Le-

die sie im Sportunterricht um das Denkmal

Steigt man die Stufen an der Kopfseite

sungen. „Es ist feucht in unserem Ele-

drehen mussten. Im Jahr 1931 wurde er als

des riesigen Tieres hinab, gelangt man in

fanten, weshalb beispielsweise Holzinstru-

Reichskolonialdenkmal nach einem Entwurf

sein Inneres. Einst lag dort auf einem stei-

mente nicht für längere Zeit dort genutzt

des Berliner Bildhauers Fritz Behn unter

nernen Tisch ein Buch, in dem 1.490 Namen

werden sollten“, so Eickelberg.

der Leitung des Bremer Architekten Otto

der im Ersten Weltkrieg in den deutschen

Ein neues Projekt ist für den Sommer

Blendermann erbaut. 1987 wurde er in ein

Kolonien gefallenen Soldaten nieder ge-

geplant: „Wir möchten eine Koperation mit

Antikolonial-Denkmal umgewidmet.

schrieben sind. Dieses Buch befindet sich

der Inneren Mission und den Streetworkern

Der Verein „Der Elefant!“ pachtet seit

heute im Bremer Staatsarchiv. Der Tisch

starten. Der Elefant ist täglich Treffpunkt

sechs Jahren das zehn Meter hohe Mahn-

hat jedoch eine neue Bestimmung gefun-

für zahlreiche Menschen. Wir haben keine

mal und die im Inneren liegende, rund 50

den. „Der gesamte Raum mitsamt des Ti-

schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht,

Quadratmeter große Krypta. „Es gibt auch

sches eignet sich hervorragend für Kon-

ganz im Gegenteil. Deshalb würden wir sie

noch eine Ringkrypta um die eigentliche

zerte, insbesondere für elektronsiche Ex-

gerne weiter intergrieren“, so Ralph Saxe,

herum. Doch das Freilegen ist sehr teuer,

perimentalmusik“, so Eickelberg. Aus an-

erster Vorsitzender des Vereins.

und deshalb nutzen wir sie nicht“, sagt Gu-

fänglich nur wenigen Konzerten ist inzwi-

Alle Informationen zum Programm von

drun Eickelberg, zweite Vorsitzende des

schen eine regelmäßige Reihe geworden.

„Der Elefant!“ gibt es auch unter www.

Vereins. Rund 25 Mitglieder kümmern sich

„Die Künstler kommen aus Amerika, Russ-

der-elefant-bremen.de oder bei Facebook

ehrenamtlich um die Pflege und Instand-

land, Schweden, Japan und weiteren Län-

(Der Elefant).

Juli Zu seinen Füßen gelangt man in das Innere des Elefanten. In der Krypta finden regelmäßig Konzerte statt.

18

Der Park rund um das Denkmal wurde nach Nelson Mandela benannt, der an diesem Tag geboren wurde. Ein Fest im und um das Denkmal mit zahlreichen Gästen bietet Groß und Klein ein buntes Programm zur offiziellen Eröffnung.

September

14 20 ■ Vereinsleben

Der Elefant kann zum Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Den ganzen Tag lang gibt es Vorträge und Aktionen.


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Kleine, rote Schätze Dass Erdbeeren eigentlich nicht aus dem Supermarkt kommen, dürfte vielen Stadtkindern neu sein. Auf dem Hof Kaemena können sie hautnah in Erfahrung bringen, wo sie wirklich wachsen und dabei gleich persönlich Hand an die roten Früchte legen. Selbstverständlich richtet sich dieses süße Angebot nicht nur an die Kinder, sondern auch an deren Eltern, Großeltern und eigentlich jeden, der sein Essen zur Abwechslung einmal selbst ernten möchte. Das Beste daran: Der Geschmacksunterschied zu Supermarkt-Erdbeeren kann bereits direkt beim Pflücken genossen werden.

Selbstgepflückte Erdbeeren aus Oberneuland  versüßen den Start in den Sommer Sie haben wohlklingende Namen wie „Ko-

Fahrten im Lastwagen können sie auch nicht

men. Ein einzigartiges Angebot auf Bremer

rona“, „Malwina“ und „Polka“ und zeichnen

besonders gut ab. Dafür schmecken sie aller-

Boden, wie Kaemena betont. Wer sonst Erd-

sich gegenüber vielen Supermarkt-Erdbeeren

dings sehr, sehr gut.“

beeren selbst pflücken möchte, muss ins Umland fahren.

vor allem durch eines aus: ihren fruchtig-süßen

Die Wahrheit in diesen Sätzen spiegelt sich

Geschmack. Die Rede ist von den Erdbeeren,

nicht zuletzt in der großen Stammkundschaft

Gepflückt wird auf Hof Kaemena montags

die Bea und Hajo Kaemena auf ihrem Hof in

der Kaemenas wieder, die ihnen seit den

bis samstags, jeweils von 8 bis 19 Uhr, von Men-

Oberneuland anbauen. „Erdbeersorten in der

1980er Jahren die Treue halten. Auf zehn Hek-

schen aller Altersgruppen. Kaemena erklärt:

Massenproduktion müssen andere Kriterien

tar baut das Landwirt-Ehepaar seine Erdbee-

„Die ‚Profis‘, die bereits seit Jahren zu uns

erfüllen. Sie sollen sich lange halten und län-

ren für den Verkauf an diversen Ständen im

kommen, pflücken meist schon am Morgen.

gere Transportwege unbeschadet überstehen.

Bremer Osten an. Auf rund 3,5 Hektar dieser

Die Familien mit Kindern kommen häufig etwas

Das geht in vielen Fällen leider nur auf Kosten

Erdbeer-Fläche können Kunden aber auch

später.“ Für letztere haben die Kaemenas ex-

des Geschmackes“, erklärt der Landwirt und

persönlich Hand an die Pflanzen legen und ab

tra einen kleinen Spielplatz eingerichtet, damit

ergänzt: „Unsere Sorten sind anspruchsvoller,

dem Juni etwa drei bis fünf Wochen lang – je

es dem Nachwuchs – trotz aller fruchtig-roter

wenn es um ihren Anbau geht und lange

nach Wetter – zum Pflücken auf den Hof kom-

Pracht – nicht langweilig wird.

Erdbeeren selbst auf dem Feld pflücken: Für viele Bremer ist das der versüßte Start in den Sommer.

Freut sich auf fleißige Selbst-Pflücker: Erdbeer-Experte Hajo Kaemena.

22 ■ Sommertipp


Auf den zehn Hektar des Hofes Kaemena bietet sich reichlich Gelegenheit saftige, reife Erdbeeren zu pflücken. Gesammelt werden die Erdbeeren in ei-

Ruhe mit auf den Heimweg. Denn am Rande

Weil das Reifen der Erdbeeren unter an-

gens mitgebrachten Gefäßen, die beim Betre-

Oberneulands sagen sich buchstäblich Fuchs

derem von Faktoren wie Sonne, Temperatur

ten und beim Verlassen des großen Erdbeer-

und Hase „Gute Nacht“.

und Regen abhängig ist, macht Kaemena seinen Kunden seit zwei Jahren mit dem

feldes gewogen werden. Pro 500 Gramm müssen dafür, je nach Saison, rund 1,25 Euro gezahlt werden. Ein kleines „Schlupfloch“ lassen die Kaemenas ihren Kunden aber ganz

„Das wird sehr gut angenommen. Wir haben bereits über 850 Follower.“

bewusst. Der Landwirt erklärt mit einem

„Saisonmelder“ ein praktisches Angebot: „Wer sich auf unserer Homepage für den Newsletter einträgt, erhält immer aktuelle Informationen dazu, wann man besonders

Schmunzeln: „Wir haben hier keine Personen-

Trotz jahrzehntelanger Beschäftigung

gut ernten kann. Das wird sehr gut angenom-

waage. Alle Erdbeeren, die auf dem Feld ver-

mit den kleinen roten Früchten, die eigent-

men. Wirhaben bereits über 850 Follower.“

zehrt werden, müssen nicht bezahlt werden

lich zur botanischen Familie der Nüsse ge-

– solange sich das im Rahmen hält.“

hören, hat Hajo Kaemena die Erdbeere alles

Doch nicht nur der Geschmack der Ober-

andere als satt: „Die ersten esse ich immer

neulander Erdbeeren ist für die Kunden des

direkt auf dem Feld. Doch auch in veredelter

Bauernhofes entscheidend. Wer sich zu einem

Form, beispielsweise als Erdbeertorte mei-

Besuch „auf dem Land“ in der Stadt entschei-

ner Schwiegermutter oder als Erdbeer-Ti-

det, der erhält neben so vielen Erdbeeren, wie

ramisu meiner Frau, sind sie nicht zu ver-

er pflücken kann, auch eine gehörige Portion

achten.“

Info

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 25 44 76 und im Internet auf www.hof-kaemena.de

Sommertipp ■ 23


Gemeinsam in der Vergangenheit graben Im ersten Stock des ehemaligen Horner Ortsamtes an der Berckstraße tauchen Besucher in die Vergangenheit ein. Der historische Arbeitskreis, hervorgegangen aus dem Bürgerverein Horn-Lehe, kümmert sich um Vergangenes. Aber auch was aktuell über den Stadtteil erscheint, also die „Hornensien“, werden sorgsam archiviert. Denn wer weiß – vielleicht interessiert es ja junge Menschen in 20 oder 30 Jahren, wie der Stadtteil wurde, was er ist.

Der Historische Arbeitskreis dokumentiert die Geschichte Horn-Lehes

aus? So wollen wir zeigen, wie sich der

Erkenntnisse für die Zukunft aus dem Ver-

Stadtteil verändert hat“, erzählt Michael

gangenen zu ziehen. „Jeder weiß ein biss-

Koppel, Vorsitzender des Arbeitskreises.

chen, und das tragen wir hier zusammen“,

Verändert hat sich Horn-Lehe: vom länd-

erzählt Klaus Nullmeyer.

lichen Dorf zum wachsenden Stadtteil. Heiner

Wie so oft liegen die Ursprünge des Hor-

Hautau und Gudrun Schade, beide in Horn

ner Archivs in einem Keller. Bevor der Bestand

aufgewachsen, kennen zum Beispiel das ehe-

in das Ortsamt an der Berckstraße umzog,

malige Telekomgelände noch als Wiese. Span-

lagerte das Material etwa sechs Jahre im Kel-

nend, erzählt Elisabeth Klatte, werde es, wenn

ler von Klaus Nullmeyer. „Es wurde immer an

Bewohner alter Häuser von ihrer Familienge-

denjenigen weitergereicht, der im Bürgerver-

Um die Geschichte Horn-Lehes und de-

schichte erzählten Diese Erinnerungen sind

ein für die Archivarbeit zuständig war“, erin-

ren Dokumentation kümmert sich eine Grup-

dann Ausgangspunkt, um etwa im Staatsar-

nert sich Nullmeyer. „Wir wollten das Archiv

pe von etwa zehn Ehrenamtlichen, die sich

chiv, in Adressbüchern, Karten oder den Bür-

aus dem Keller heraus in die Öffentlichkeit

regelmäßig treffen und Erinnerungen aus-

gerschafts- und Senatsprotokollen weiter zu

holen.“ Daraufhin wurde der Arbeitskreis ge-

tauschen. Immer wieder organisieren die

recherchieren. Und die Arbeit muss weiter-

gründet und mit einer Ausstellung zum

Männer und Frauen auch Vorträge, Ausstel-

gehen, findet Elisabeth Klatte. Gerade das 19.

825-jährigen Bestehen des Ortsteils erste

lungen oder Spaziergänge durch das Quar-

Jahrhundert sei nicht so gut erforscht, und

Sammlungen präsentiert. Seit etwa zweiein-

tier. Aktuell plant der Arbeitskreis einen

vor der Auseinandersetzung mit den Jahren

halb Jahren liegen nun die Kellerbestände

Rundgang über den Horner Friedhof. „Wir

1933 bis 1945 scheuten sich viele Familien

und Unterlagen, die im alten Pastorenhaus

möchten den Menschen nicht trockene Ge-

noch. „Wir entdecken neues Altes, kramen in

gesammelt wurden, in der Berckstraße. Sys-

schichte präsentieren, sondern sie heran-

der Vergangenheit“, sagt Heiner Hautau und

tematisch werden hier nun von den Ehren-

führen. Was stand früher hier? Wie sah das

lacht dabei. Für ihn ist es auch wichtig, neue

amtlichen Dokumente gesichtet und sortiert.

Hinter der Fassade des Landhauses Louisenthal verbarg sich ein Fachwerk.

24 ■ Zu Besuch

Michael Koppel (links) leitet den historischen Arbeitskreis, Heiner Hautau ist Vorsitzender des Bürgervereins Horn-Lehe.


Das älteste Stück ist eine Fotografie von 1892, und wie andere Stadtteilarchivare hoffen auch die Horn-Leher, dass bei Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen an sie gedacht wird, bevor alte Sachen in den Müll wandern. Davon profitieren auch die Besucher des Archivs, findet Koppel. Studenten recherchieren hier zum Thema Stadtentwicklung und Familien ihre eigene Geschichte. Alle Mitglieder des historischen Arbeitskreises haben unterschiedliche Beweggründe, sich mit der Geschichte Horn-Lehes zu beschäftigen. „Bei mir war es die Neugier“, erzählt Koppel. Etwas fällt ins Auge, und dann beginne man, nachzuforschen. Er ist über das

Der „Harte Kern“ des historischen Arbeitskreises (v. l.): Dieter Wilmink, Elisabeth Klat-

Landhaus Louisenthal gestolpert. Wie kommt

te, Horst Dienstbir, Annemarie Ruef, Heiner Hautau, Michael Koppel, Gudrun Schade

es, dass ein klassizistischer Bau neben einem

und Klaus Nullmeyer.

Bauernhaus steht, habe er sich gefragt. Ein Vergleich verschiedener Abbildungen habe

Neugier und das Interesse für die Vergangen-

gezeigt: Das Haus wurde nicht als Herrenhaus

heit zur Mitarbeit gebracht. „Man kann nur

Info: Der Arbeitskreis trifft

gebaut, sondern war früher ein Stall, der eine

erhalten, was man kennt“, findet Elisabeth

sich an jedem dritten

Montag im

neue Fassade bekommen hat. Wie in einem

Klatte. Geschichte anhand des eigenen Stadt-

Kriminalfall oder einem Puzzle entstehe so

teils zu erforschen und zu erleben, hat für sie

Monat um 18 Uhr im ersten Stock des Ortsamtes. Wer Interesse an

mit jedem Stück ein neues Bild. Dieter

Charme. „Es ist doch langweilig, alles nur aus

Wilmink und Annemarie Ruef hat einfach die

Geschichtsbüchern zu lernen!“

einer Mitarbeit hat, ist willkommen.

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Zu Besuch ■ 25


Iiiiiieeh Schnecke! Im FlorAtrium bestellen die Kinder der Gartengruppe ihre eigenen Gemüsebeete Kinder gehören an die frische Luft. Sie müssen mit ihren kleinen Händen in Erde wühlen und in Wasser planschen. Sie sollen wissen, woher das kommt, was wir täglich essen – dass es auch lila Möhren gibt und Kartoffeln unter der Erde reifen. In Horn-Lehe können Kinder all das lernen. Heike Schneider bietet im FlorAtrium des Landesverbandes der Gartenfreunde jeden zweiten Montag für zwei Stunden die „Gartengruppe“ an. Die Kinder legen dort ihre eigenen Beete an und säen selber Pflanzen aus, pflegen sie und ernten, was reif ist.

An diesem Montagnachmittag sind es sieben

weder für die Pflanzen, noch für die anderen,

Umweltpädagogin. Ihren Ekel verlieren die

Kinder, die kommen. Eigentlich besteht die

nützlichen Tiere gut. Kurzerhand wird ein Ge-

Kinder schnell. Sie greifen mithilfe eines

Gruppe aus neun. „Es ist in jedem Frühjahr

fäß geholt und offiziell zum „Schneckeneimer“

Blattes nach den schleimigen Tieren und be-

eine feste Gruppe, damit auch immer genug

ernannt. „Man muss bei Kindern ein wenig

fördern sie in den Eimer.

Kinder da sind, die sich für die Beete und Pflan-

vorsichtig sein. Sie haben Mitgefühl für kleine

Als es anfängt zu regnen, schickt Schnei-

zen verantwortlich fühlen und dementspre-

Lebewesen, auch für Schnecken. Trotzdem

der die Kinder unter den hölzernen Pavillon.

chend mitarbeiten. Das Angebot kann dann

muss man ihnen erklären, dass die Schnecken

Dort steht ein großer Tisch mit Bänken drum-

bei Interesse auch über die Sommerferien

nicht einfach lebend entsorgt werden können,

herum. Auch für die „Regenpause“ hat sie sich

hinaus weiter gehen“, so die Diplom-Biologin

weil sie dann weiter fressen würden“, so die

etwas ausgedacht. „Die Kinder haben vor ei-

Heike Schneider. Die ersten Kinder rennen auf sie zu und rufen: „Heike, dürfen wir heute Radieschen ernten?“ Sie haben in einem anderen Beet bereits die tiefroten, scharfen Wurzeln entdeckt und wollen nun ihre eigenen verspeisen. „Ja, das machen wir heute auch noch. Und der Spinat muss geerntet werden. Aber erstmal müssen wir alle krauten“, sagt Schneider. Im 10.000 Quadratmeter großen Lehr- und Erlebnisgarten hat die Gartengruppe eigene Beete. Die Kinder hocken sich hin und fangen zielstrebig an, Unkraut zwischen Spinat- und

Eine Hand ist die

jungen Möhrenpflanzen zu zupfen. Einige der

„Schale“, mit der

Sieben- und Achtjährigen wissen, wie das Möh-

anderen werden

rengrün aussieht, anderen zeigt es Schneider,

die Samen in die

bevor es heraus gerupft wird. „Iiiieeh, eine

vorbereiteten

Schnecke!“, schreit eines der Mädchen. Über-

Beete gesät. Die

all unter den Spinatpflanzen sitzen dicke brau-

gerade gelegten

ne Nacktschnecken. Schneider erklärt den

Bohnen können

Kindern, dass man sie einsammeln muss, weil

die Kinder in

sie das ganze Gemüse sonst auffressen. Man

einigen Wochen

könne zwar auch Gift streuen, aber das sei

ernten.

26 ■ Ortstermin


nigen Wochen Kartoffeln gelegt. Heute sehen sie schon das erste Grün aus der Erde gucken. Deshalb lernen wir jetzt noch etwas über diese Frucht“, so Schneider. Alle Kinder erhalten ein Blatt Papier, auf dem sechs Zeichnungen einer Kartoffelpflanze zu sehen sind. Sie sollen die Zeichnungen in der richtigen Reihenfolge nummerieren. Mathilda, die bereits im zweiten Jahr an der „Gartengruppe“ teilnimmt und somit schon „Gärtnergesellin“ ist, weiß, wie die Pflanze wann aussieht. Schneider erklärt den Kindern, dass der obere Teil der Kartoffelpflanze giftig ist und erzählt ihnen die Geschichte, wie die Kartoffel nach Deutschland kam und dass sie zunächst keiner essen wollte. Als der Regen aufhört, stürmen die Kinder ungeduldig zurück in ihre Beete. Nun wird Spinat geschnitten, Radieschen werden geerntet und zwei Beete für neue Pflanzen vorbereitet. Der siebenjährige Justus und sein Freund Frederick sowie dessen jüngere Schwester Julie dürfen Rillen entlang von Schnüren ziehen. In diese legen sie dann Bohnen. „Am Ende des Sommers kochen wir eine ‚Querbeetsuppe‘. Dazu sind dann auch alle Eltern eingeladen“, so Schneider. Und selbstverständlich bekommt auch jedes Kind eine Kiste voller Gemüse mit nach Hause.

Heike Schneider (rechts) zeigt den Kindern, wie sich das Möhrengrün von anderen Pflanzen unterscheiden lässt. Jedes Kind hat in der „Gartengruppe“ eine Aufgabe. Auch wenn das Wetter schlecht ist, gibt es was zu tun.

Das komplette Programm des FlorAtriums (Johann-Friedrich-Walte-Straße 2) gibt es im Internet unter www.gartenfreunde-bremen.de/FlorAtrium

Info

Ortstermin ■ 27


Spiel, Spaß, Abenteuer Eine Veranstaltung für die ganze Familie: Kinder, Eltern und Großeltern besuchen den Spieltreff im Bürgerpark, der von Mai bis September jeden Dienstag und Donnerstag stattfindet. Das Angebot ist kostenlos – und einmalig in Deutschland. Viele ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, dass der Spieltreff jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis wird.

Das von Mai bis Ende September laufende

auf eine ausreichende finanzielle Unterstüt-

Der Spieltreff Bürgerpark findet (11. Mai bis

offene Spielangebot für Kinder beginnt tradi-

zung immer schwieriger. Sozusagen als Hilfe

25. September) jeden Dienstag und Donners-

tionell am Muttertag mit einem bunten Pro-

zur Selbsthilfe gründeten im November 2012

tag, von 15.30 bis 18.30 Uhr, auf der Rasenflä-

gramm. So war es auch in diesem Jahr. Spiel-

einige Aktive einen Förderkreis e.V., der auch

che am Marcusbrunnen statt. In den Sommer-

treffleitern Martina Krause und ihr Team ha-

die weitere Zukunft dieser „offenen und sozi-

ferien wird er auf die Vormittage (10 bis 12 Uhr)

ben in den Wintermonaten eine ganze Menge

alen Bewegungsinitiative für Kinder mitten in

ausgedehnt. Der Spieltreff ist kostenlos für die

vorbereitet und entwickelt, um die neue Spiel-

der Stadt“ mit gewährleisten soll. Um die 34.

Besucher – dies ist einmalig in Deutschland.

saison attraktiv und für noch mehr Kinder,

Spieltreffsaison auf die Beine stellen zu kön-

Und der Andrang ist groß: „Pro Spieltreff-

Eltern und Großeltern und alle, die Freude am

nen, stellte der Förderverein erstmals Gelder

Saison kommen etwa 8.000 Besucher“, sagt

Spielen haben, zu gestalten. Dazu gehört zu

zur Verfügung. Wer den Spieltreff unterstützen

Krause. „Nun bleibt nur zu hoffen, dass der

allererst das Motto dieses Spieltreff-Sommers:

möchte, bekommt weitere Infos beim Landes-

Sommer für die Bremer Deerns und Butjer

„Spiele – verbinden Generationen“. „Der Spiel-

sportbund Bremen, Telefon 79 28 70 oder per

viele erlebnisreiche und schöne Spieltage im

treff will sich weiter öffnen und so auch älteren

E-Mail an info@lsb-bremen.de

Bürgerpark möglich macht.“

Menschen in gemeinsame Spielaktivitäten ausdrücklich mit einbeziehen“, so Krause. 28 Spielleiter haben dazu Anfang April in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Bremen eine Fortbildung absolviert. „Eines ist klar – ohne die unermüdliche und engagierte Arbeit der vielen Spielleiter wäre der Spieltreff Bürgerpark über all die Jahre nicht möglich gewesen“, ist Krause sich sicher. Außerdem hat das Team dafür gesorgt, dass neue Spielgeräte angeschafft oder defekte Spielgeräte erneuert wurden. Wie überall ist aber auch beim Spieltreff die Aussicht

August

29

Bewegungslieder „Singen und Spielen“, ab 16 Uhr, mit Raimund Michels Ein besonderer Nachmittag mit dem Übungsleiter vom Verein Bremen 1860, der auf seiner Gitarre spielen und die Kinder zum Mitsingen animieren wird.

28 ■ Spaß im Grünen

Neue Spielgeräte und viele Mitmachangebote locken in den Sommermonaten viele Kinder zum Spieltreff in den Bürgerpark


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Prachtvolles Farbenmeer Jetzt zur Hauptblütezeit hat er seinen schönsten Auftritt: Der Rhododendronpark. Er wurde im Juni 1937 als Schau- und Versuchsgarten eröffnet und bietet die zweitgrößte Rhododendron-Sammlung der Welt. Mehr als 2.000 verschiedene Sorten von Rhododendren und Azaleen verwandeln die 46 Hektar große Anlage in ein Meer von Farben. Doch auch wer nicht nur schauen, sondern auch etwas lernen will, ist dort richtig: In Bremens grünem Science Center, der botanika, wird Pflanzenökologie erlebbar gemacht.

Interaktives Entdeckerzentrum als Lernort für Schulklassen an der Sache“. Dank Kooperationen mit den

mit seinen etwa 6.000 Pflanzengattungen

Rosensorten, Themengärten wie „Bonsai“,

Bremer Hochschulen ist die botanika außer-

und -arten das ganze Jahr über einen Ort zur

„Duftgarten“, „Garten der züchterischen

dem die Schnittstelle zwischen Universität,

Erholung, aber auch zum Entdecken und Ler-

Neuheiten“ und ein Heidegarten mit angren-

Fachhochschule und Schule. Als Lernort au-

nen. Diese grüne Schatzkammer wurde vor

zender Schmetterlingstankstelle erwarten

ßerhalb des Klassenzimmers wird das grüne

über 100 Jahren in Bremens Stadtmitte an-

die Besucher des Rhododendronparks. Ein

Science Center gerne genutzt. Im Entdecker-

gelegt und mit der Entstehung des Rhodo-

Rundgang durch das grüne Areal und die

zentrum wird es interaktiv: Sehen, Hören,

dendron-Parks 1937 an seinen jetzigen Stand-

Themen-Gärten lohnt auch außerhalb der

Fühlen, Riechen und Schmecken stehen im

ort verlegt.

Hauptblütezeit im Mai und Juni. Die Vielfalt

Mittelpunkt des Rundgangs. Er führt die Be-

Kaufmann Franz Ernst Schütte (1836 –

der Pflanzen und die Weitläufigkeit des

sucher auf 800 Quadratmetern durch die Welt

1911) war Initiator des historischen Bota-

Parks machen ihn zu einem Naherholungs-

der Pflanzen. Das grüne Ambiente hat aber

nischen Gartens in Bremen. Er ließ die eben-

ort mitten in der Stadt.

auch noch andere Vorzüge: die botanika kann

falls drei Hektar große Anlage 1905 am Os-

In der botanika – auch „grünes Science

für verschiedene Events, zum Beispiel Ge-

terdeich anlegen. Der Garten sollte in erster

Center“ genannt – wird Artenvielfalt und

burtstage oder Hochzeiten, gebucht werden.

Linie ein Ort für Anschauungsunterricht, aber

Pflanzenökologie erklärt und interaktiv ge-

Der Botanische Garten, der ebenfalls im

Erholung für Erwachsene sein. In den Jahren

staltet. Das Motto der Pflanzenschule ist „for-

Rhododendronpark beherbergt ist, umfasst

1949 bis 1951 wurde der heute bekannte Bo-

schen, entdecken und lernen – mit viel Spaß

eine Fläche von über drei Hektar und bietet

tanische Garten fertig gestellt.

Ein Rosengarten mit 230 verschiedenen

Besonders zur Hauptblütezeit im Mai und Juni ist der Rhododendronpark gut besucht. 

30 ■ Spaziergang

Fotos: av


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Einst und Jetzt An manchen Ecken in Bremen scheint die Zeit einfach still zu stehen. Andere Orte, Gebäude oder Straßenzüge sind nach ein paar Jahrzehnten kaum mehr wiederzuerkennen. Das Haus Reddersen in Horn-Lehe etwa hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Daran erinnert auch eine Geschichtstafel, die an der Straße Luisenthal aufgestellt wurde. Idyllisch wie einst dagegen liegt das Haus Riensberg an der Schwachhauser Heerstraße mitten in einem kleinen Park. Ein Vergleich „Einst und Jetzt“ zeigt, was sich in Schwachhausen und Horn-Lehe mit der Zeit verändert hat.

Haus Reddersen 1898 wurde mit dem Haus Reddersen die erste Pflege- und Erziehungsanstalt für geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche eröffnet. Im Krieg war es ein Krankenhaus. Die Stadtgemeinde kaufte das Haus 1955, 1978 wurde das Gebäude abgerissen. Heute stehen hier zwei AltenFoto: Archiv Chronik Horn-Lehe

heime.

Schildkröte Die Grenze zu Borgfeld wurde schon seit 1683 von einer Gaststätte markiert. Gaststätte Bremermann hieß sie um 1900, „Zum alten Krug“ nach dem Krieg. Heute ist das Haus noch unter seinem Namen aus den 70er-Jahren bekannt: Schildkröte. Aus der geplanten SaFoto: Archiv Chronik Horn-Lehe

nierung wurde ein Abriss.

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Die Fotos aus Horn-Lehe entstammen dem Archiv des Bürgervereins (geöffnet montags 15 bis 18 Uhr) und der Chronik Horn-Lehe. Infos: www.chronik-horn-lehe.de.

Leher Chaussee Die Straße gehörte um 1920 noch Pferdewagen und spielenden Kindern. Heute ist die Leher Heerstraße eine der Haupteinfallstraßen in Richtung Stadtzentrum, hier fährt nun Foto: Archiv Chronik Horn-Lehe

die Straßenbahn.

Haus Riensberg Das ehemalige Gut Riensberg beherbergt im Herzen Schwachhausens das Focke Museum. Im Haus Riensberg, dem Herrenhaus des Guts aus der zweiten Häfte des 18. Jahrhunderts, zeigt das Museum die Bereiche bremische Wohnkultur, europäische Glaskunst Foto: Staatsarchiv Bremen

und das Kindermuseum.

Schwachhauser Heerstraße 1963, als dieses Foto an der Schwachhauser Heerstraße/Ecke Metzerstraße entstand, war die Werbung zwar bunt, aber auch gespickt mit ganz klaren Aussagen. Die Kreuzung ist heute kaum wieder zu erkennen, das markante Gebäude ebenso verschwunden wie Foto: Staatsarchiv Bremen

die Litfasssäulen.

H.-H.-Meier-Allee „Zum Senator“ hieß die Gaststätte, die Gäste in den 60er-Jahren, an der H.-H. -MeierAllee 1-4 willkommen hieß. Das Haus steht Foto: Staatsarchiv Bremen

noch, hier speisen Besucher nun asiatisch.

Blick zurück ■ 33


: t p e z e R Mein

Zutaten für den Bodenteig (Mürbeteig): • 125 g weiche Butter • 1 Eigelb • 1 Prise Salz • 220 g Mehl

t

nach einem Rezep

von Gesa Rengstorf

aus Horn-Lehe

Sommerliche Tarte Zubereitung für den Mürbeteig Mehl, weiche Butter, das Eigelb und die Prise Salz so lange kneten, bis ein fester Teig entsteht. Danach die Tarteform mit Butter fetten und etwas mit Paniermehl bestäuben und den Umluftbackofen auf 160 Grad vorheizen.

Danach Creme Fraiche, Eier und die zwei Knoblauchzehen mit dem Mixer durchrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig von der Mitte aus zum Rand verteilen und die Enden an den Rand hochziehen.

Die Tarte im Backofen 40 Minuten backen lassen – dabei den Ofen nicht öffnen, sonst fällt die Tarte ein.

Die 6 gekochten Eier abpellen, halbieren und auf dem Mürbeteig verteilen.

Danach herausnehmen.

Die Masse vorsichtig zwischen die halben Eier geben, damit diese noch zu sehen sind.

Zutaten für die Füllung • 200 g Creme Fraiche • 4 Eier • Salz • Pfeffer • 2 Zehen Knoblauch • 6 gekochte Eier

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34 ■ Rezept

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Kurz notiert

Verein Fluchtraum sucht Menschen, die Vormundschaft übernehmen möchten

Pablo Picasso inspiriert. Das gilt auch für Marietta Armena, die schon vor Jahren auf den Spuren Picassos unterwegs war. Sylvette, die Muse des Künstlers, hat die Bremerin angesteckt. Das Haus Paula Becker, noch bis zum 29. Juni die Ausstellung „Auf Picassos Spuren – mit Sylvette unterwegs von Bremen nach Vallauris“. Zu sehen sind Zeichnungen, Drahtskulpturen und Malereien, die während der aktuellen Picasso-Ausstellung in der Kunsthalle entstanden sind – zum Beispiel die junge Sylvette, wie Pi-

Von Picasso inspiriert

Ausstellung im Haus Paula Becker Die St.-Ansgarii-Gemeinde in Schwachhausen organisiert einmal im Monat Ausflüge in die Bremer Kulturlandschaft

casso sie gesehen hat, der Armena ein aktuelles Porträt gegenüberstellt, aber auch Impressionen aus Vallauris in der Provence. Das Haus Paula Becker (www.paula.avne.de) ist donnerstags von 18 bis 21 Uhr sowie sonnabends von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

Verein sucht Freiwillige

Schwachhauser Heerstraße 23, zeigt

Rund 200 minderjährige Flüchtlinge leben ohne ihre Angehörigen in Bremen. Ein Teil von ihnen soll in der Containeranlage an der Berckstraße unterkommen. Bei einer Informationsveranstaltung möchte der Verein Fluchtraum Bremen über ihre Situation informieren und Menschen dazu animieren, eine Einzelvormundschaft zu übernehmen. Die Ehrenamtlichen sollen den Jugendlichen dabei helfen, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen und mit traumatischen Erlebnissen fertig zu werden, um den Weg in die erhoffte bessere Zukunft zu finden. Claudia Schmitt, Vorsitzende des Vereins, leitet die Infoveranstaltung, die am 23. Juni, 19 Uhr, beginnt. Treffpunkt ist die Volkshochschule an der Faulenstraße 21.

Gemeinsam auf „KulTour“

– für all jene, die Interesse an Kultur haben, sich aber allein nicht so recht aufraffen können. Eine Hausführung durch das Haus an der Hollerallee 75 steht für Freitag, 27. Juni, auf dem Programm. Los geht es um 14.30 Uhr. Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligen sich mit einer Spende an den Kosten. Um das „Weiße Gold“ Baumwolle geht es am Freitag, 11. Juli. Die Kulturinteressierten besuchen gemeinsam das Hafenmuseum im Speicher XI in der Überseestadt. Der Eintritt kostet 7 Euro. Nach jeder Tour tauschen sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen aus. Treffpunkt für die Veranstaltungen ist das Gemeindebüro, von hier geht es mit der Straßenbahn zu den Kulturorten. Informationen gibt es bei Sabine Gaede, sie nimmt unter Telefon 84139139 auch verbindliche Anmeldungen für die Touren entgegen. Infos gibt es auch im Internet unter der Adresse www.ansgarii.de.

36 ■ Kurz notiert

Bild aus www.ueberseestadt-bremen.de


KulturRaum sucht neues Domizil Lesungen, Sprachkurse, Spieletreffs – das Angebot des KulturRaums Horn-Lehe ist bunt. Aktuell müssen sich die Ehrenamtlichen aber um einen neuen Veranstaltungsort für Lesungen, Vorträge oder Konzerte kümmern. Denn mit dem Umbau des Ortsamtes an der Berckstraße 10 verschwindet der Saal, den die Kulturengagierten bislang nutzen konnten. Hier wird dafür Platz für eine Kindertagesstätte geschaffen. Auf die letzte Veranstaltung im Saal, den großen Bücherflohmarkt, blicken die Organisatoren dennoch zufrieden zurück. „Mit so viel Resonanz haben wir nicht gerechnet“, sagt Michael Koppel. Der Erlös in Höhe von 2.500 Euro kommt dem KulturRaum zugute. Auch wenn ein größerer Raum für größere Gruppen fehlt, geht der Betrieb des KulturRaums weiter. Fotokursus, Lesekreis, Sokratisches Gespräch, Doppelkopf- und Skatabende gehen wie geplant weiter, versichert Koppel. Zudem gibt es auch ein neues Angebot im ersten Geschoss des Ortsamts: Mit den übrig gebliebenen Büchern vom Flohmarkt hat der Bürgerverein ein Lese-Café eingerichtet, in dem Leseratten montags zwischen 15 und 18 Uhr schmökern können.

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Kurz notiert ■ 37


Oldtimer-Treffen und Rallye Der Bremer Marktplatz wird am Sonnabend, 28. Juni, zum Schaufenster für Lieb-

Moderator Andreas Schamajan stellt die

haber alter Fahrzeuge. Bei den Bremen Oldtimer Classics treffen sich Oldtimer-

Teilnehmer zum Rallyestart vor.

Freunde ab 8 Uhr auf dem Marktplatz. Nach einer Vorstellung der Fahrer mit ihren Schätzen auf vier Rädern startet die Rallye durch Bremen und das Umland. Mittags kehren die Teilnehmer unterwegs ein, abends ist der Treffpunkt zur Siegerehrung das Parkhotel. Wer bis dahin seinen Oldtimer in Schuss bringen möchte, findet Ansprechpartner in der Bremer Oldtimer-Galerie in der Bremer Überseestadt. Um Old- und Youngtimer kümmert sich auch das Autohaus Ost an der Schevemoorer Landstraße 82. „Das Know-how für Oldtimerreparaturen geht nach und nach verloren“, hat Geschäftsführer Jürgen Gutjahr festgestellt. Vor allem Fahrer von alten Volkswagen und Audis suchten Rat im Classic Competence Centers im Schmidt + und Koch-Haus, aber auch diejenigen, die mit anderen Typen unterwegs seien. „Wir haben super geschulte Mitarbeiter in der Annahme und in der Werkstatt, die die Leidenschaft für Oldtimer leben“, sagt Gutjahr. Weil die alten Modelle in Wartung, Pflege und Reparatur aufwendiger seien als neue Autos, suchten seine Mitarbeiter immer zusammen mit den Besitzern Wege, um „die Seele im Auto“ zu erhalten. Das Classic Competence Center ist das einzige in Bremen. „Für Oldtimer-Liebhaber, die nicht selber zu Schraubenzieher und Zange greifen wollen, ist es schließlich

Fans alter Modelle führen ihre Schätze vor

Kurz notiert

wichtig zu wissen: da ist jemand, der sich um mein Schätzchen kümmert.“

Ein Tag für Kinder Im Bürgerpark wird es am 14. September laut und bunt. Der Landesbetriebssportverband Bremen lädt Groß und Klein zum 25. Kindertag auf den „aufregendsten Spielplatz Norddeutschlands“ zum Marcusbrunnen ein. Hüpfburg, Karussells und Geschicklichkeitsspiele warten auf die Besucher. Höhepunkt auf der Bühne ist die Verleihung des Bremer Kinderoskars. Den übergibt die Bremer Jugendsenatorin an Klaus-Dieter Fischer. Vor ihm wurden TennisIkone Stefanie Graf, Liedermacher Rolf Zuckowski und die Köchin Sarah Wiener für ihr Engagement für Kinder ausgezeichnet. Damit würdigen die Veranstalter das Engagement des SV Werder-Geschäftsführers und Vereinspräsidenten für Kinder und Jugendliche – zum Beispiel mit dem Projekt „100 Schulen – 100 Vereine“ oder die „Windel-Liga“. Das Bühnenprogramm am Kindertag beginnt am Vormittag, es wird von verschiedenen Bremer Gruppen aus den Bereichen Show, Kutkur und Sport gestaltet. In Interviews informieren Organisationen über ihre Arbeit.

38 ■ Kurz notiert


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Programm des DSW Bridge spielen, gemeinsam das eigene Englisch ein bisschen aufpolieren oder sich einfach in geselliger Runde treffen – das bietet das Deutsche Sozialwerk (DSW) Bremen im zweiten Quartal. Zum Gesprächskreis treffen sich Interessierte Donnerstag, 19. Juni, 15.30 Uhr, am Sonntag, 22. Juni, wird ab 15.30 Uhr Bridge gespielt. Die Englischrunde kommt am Montag, 23. Juni, 10.15 Uhr zusammen. Eine Spielerunde trifft sich zwei Tage später um 15.30 Uhr. Für all jene, die sich über die Arbeit und die Angebote des DSW informieren oder einfach Gleichgesinnte treffen möchte, organisiert das einen Kontaktkreis am 29. Juni. Treffpunkt für alle Gruppen ist die Stiftungsresidenz Landhaus Horn an der Schwachhauser Heerstraße 264. Informationen zum Programm oder eine Schnuppermitgliedschaft gibt es bei den Vorstandsmitgliedern Gerda Stolle (Telefon 560559) oder Hans J. Dehning (Telefon 255816).

Kunst und Literatur unter einem Dach

Kurz notiert

Ausstellung und Weinabend im art-studio Zweig „Sommerfrische“ heißt die Ausstellung, die noch bis zum 27. Juli im art studio Zweig an der Borgfelder Landstraße 26 zu sehen ist. In einer Gemeinschaftsausstellung zeigen Zoya Shubina und Christel Zoch ihre Bilder, Barbara Bartel stellt ihre Skulpturen aus. Einen literarischen Weinabend haben die Künstlerinnen zusammen mit dem benachbarten Weinhandel für Donnerstag, 3. Juli, organisiert. „Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!“ heißt es ab 19 Uhr, Wolfgang Klose rezitiert die Szene „In Auerbachs Keller“ aus Goethes Faust. Die Galerie ist donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, sonnabends von 12 bis 16 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten können Interessierte unter der Nummer 0178/1662853 Termine vereinbaren. Infos gibt es auch im Internet unter www.art-studio-zweig.de.

Vielfalt im Fokus Verein sammelt Veranstaltungen für Weltkindertag

Vergessene Pflanzen und Haustierrassen zeigt die Botanika in der Sommerausstellung „Nutze die Vielfalt“ bis zum 7. September. Besucher bekommen Tipps und Ideen rund um alte Kultursorten, Urban Gardening und Nutzgärten auf kleinem Raum. „In dieser Ausstellung zeigen wir sehr anschaulich, wie biologische Zusammenhänge im Garten funktionieren und wie sehr die Artenvielfalt auch den Menschen nützt“, sagt Yvonne

Am Weltkindertag gehören die Straßen den

Dartsch, die für die Planung und Vorbereitung verantwortlich ist. Mit lila

Kindern. „Platz da – Kinder spielen drau-

Möhren oder gestreiften Tomaten wird die Neugier geweckt und der Gau-

ßen“ ist das Motto für den 21. September.

men gekitzelt. Mehr Infos gibt es unter www.botanika-bremen.de.

Der Verein SpielLandschaftStadt möchte dafür ein Festprogram für Bremen organisieren. Anwohnerinitiativen, die ihre Wohnstraße für einen Tag in eine bunte Spielelandschaft verwandeln möchten, können sich bis zum 31. Juli beim Verein anmelden. Der hilft außerdem mit Tipps für die Organisation und kümmert sich um Straßensperrung und Genehmigungen. Anmeldungen nimmt der Verein entgegen, Informationen gibt es auch im Internet unter www.spiellandschaft-bremen.de.

40 ■ Kurz notiert


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Schwedisches Wirtschaftswunder V40 für Möhler-Kunden in exklusiver, limitierter Auflage

Volvo V40 jetzt als MÖHLER-EDITION

Die Autohausgruppe Volker Möhler, mit ihren Häusern in Bremen Horn-Lehe, Bremen-Lesum und Oldenburg, bietet ihren Kunden einen exklusiven Start in den Sommer. Ausgestattet mit den sparsamen Drive-E-Motoren kommt die Baureihe V40 T2 nicht nur als schwedisches Wirtschaftswunder daher, sondern auch noch als besonders reichhaltig ausgestattetes MÖHLER-EDITIONS-Modell. Seitdem Volvo seine sparsamen Drive-E-Motoren auch in der V40-Baureihe anbietet, verbraucht der Volvo V40, angetrieben von dem Turbodiesel D4, nicht

mehr als 3,3 Liter je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 85 g/km). Das ist schonmal

kaum zu unterbieten. „Für unsere Kunden haben wir dieses Modell nun auch noch mit einem umfassenden Ausstattungspaket versehen. Als MÖHLER-EDI-

TION ist das Modell nur bei uns im Full-Service-Leasing für monatlich 199 Euro zu bekommen“, so Dittmar Schreyer, zusammen mit Volker Möhler Inhaber der Autohaus Möhler Gruppe.

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Nissan startet im Herbst mit neuem Kompakt-Modell

Im Nissan Zentrum Bremen, das seit gut einem Jahr zur MöhlerAutohausgruppe gehört, berei-

ten sich die Nissan-Profis auf eine ganz besondere Premiere vor: Im Herbst will Nissan mit

seinem neuen Modell Pulsar ins Segment der Kompaktmodelle zurück-

kehren. Angesiedelt zwischen den beiden Nissan-Erfolgsmodellen Micra und Qashqai soll auch die neue fünftürige Schräghecklimousine mit

Ausstattungsdetails aus höheren Fahrzeugklassen punkten. Mit an Bord sind beispielsweise ein autonomer Notbrems-Assistent, eine Bewegungs-

erkennung sowie ein Spurhalte- und ein Totwinkel-Assistent. Die Scheinwerfer verfügen über LED-Technik. Die neueste Generation von Nissan Connect ist ebenfalls an Bord. Das Navigations- und Infotainment-System

integriert nicht nur das Smartphone, sondern bietet darüber hinaus

zahlreiche Funktionen wie etwa Send-to-Car von Google und verschiedene

Apps. Und: Nissan verspricht für den 4,39 Meter langen Pulsar den läng-

sten Radstand sowie die größte Schulter- und Beinfreiheit seiner Klasse. Gebaut wird der Pulsar im Werk in Barcelona.

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Einladung zum Sommer- und Klima-Check

Man kann es nicht leugnen. Wenn auch noch etwas zögerlich, so ist der Sommer doch in unseren Breiten eingetroffen. Das Möhler-Autohaus in Horn-Lehe bietet deshalb jetzt den Klima- und den „Volvo Road Check“ an. Zum Komplettpreis von 25 Euro werden beispielsweise Ölstand, Motor, Kühlmittelstand/Gefrierpunkt, Kühlsystem/ Dichtheit/Kühlerschläuche, Keilriemen, Bremsflüssigkeit, Bremsscheiben, Scheibenwischer und weitere Details unter die Lupe genommen. Ein Zertifikat bestätigt die geprüfte Sicherheit. Das Service-Team des Autohauses Volker Möhler steht bereit, um seinen Kunden zu einem sorgenfreien Start in den Sommer 2014 zu verhelfen. Telefon: 0421.246888.


Nachgefragt... In Horn und Schwachhausen gibt es noch viele kleine, feine inhabergeführte Läden. Wir haben nachgefragt, wie sich die Dienstleister, Geschäftsleute und ihre Kunden erholen und welche Orte sie in ihrer Umgebung besonders schätzen.

Volker Ahlring ist Gastronom mit Leib

Wenn einer in Horn den absoluten

Sonnenblumen, Rosen, Gerbera wohin

und Seele. Gemeinsam mit seiner Frau

Durchblick hat, dann ist das Optiker-

man nur blickt –

Günther Petersen, der

massen

Dorothea Tho-

Heike hat er lange das bekannte Fisch­

meister

restaurant „Amtsfischerhaus“ im Schnoor

mit seinem Betrieb sei 1976 vor Ort an-

„Blütenreich“ Horns – ein kleiner Shop,

betrieben. Mittlerweile ist er über 70,

sässig ist. Außerhalb der Arbeitszeit hält

der auch genauso heißt. Pflanzen sind

„kann es aber einfach nicht lassen“ und

er sich gerne zu Hause im eigenen Gar-

ihre absolute Leidenschaft, auch in der

arbeitet drei Mal pro Woche im Goedeken‘s.

ten auf. Der ist zwar nicht besonders

Freizeit widmet sie sich deren Pflege.

Seit 37 Jahren lebt er in Horn in unmittel-

groß, aber schön. Auch die Arbeit im

„Deshalb ist und bleibt für mich mein

barer Nähe des Rhododendronparks. Und

Grünen macht ihm viel Spaß. Und ir-

eigener, bunter Garten der schönste Ort

der ist für ihn der schönste Ort im Stadtteil.

gendwas falle dort ja immer an.

im Stadtteil“, sagt sie.

Freia Dirksen

Peter Hirschfeld verkauft in seinem

Friedrichs. Er ist als „Maître des Par-

nicht genug bekommen. „Das war schon

„Summer House“ außergewöhnliche

fums“ in der Parfümerie „Zaga“ tätig.

mein Leben lang so, sagt die aktive Bür-

Wohn- und Gartenaccessoires. Dass er

In seiner Freizeit schnuppert er sehr

gerin, die auch bei Regenwetter natür-

sich auch selbst mit exklusiven Dingen

gerne die zarten Aromen von den Pflan-

lich mit dem Fahrrad zum Einkaufen im

umgibt, liegt auf der Hand. Er weiß aber

zen im Rhododendronpark. „Ich mache

Stadtteil unterwegs ist. Eigentlich fährt

auch die Schönheit der Natur in Schwach-

dort auch regelmäßig Fotos“, sagt er.

sie damit ja lieber hinaus in die Natur.

hausen zu schätzen, die er in seiner Frei-

Erfreuen kann er sich zudem am Anblick

„Am liebsten den Jan-Reiners-Weg rauf

zeit gerne erkundet. „In der Regel fahre

des „Wahrzeichens“ Horns, der Mühle.

und runter.“

ich dabei mit dem Rad hinaus“, sagt er.

Düfte sind die Welt von

44 ■ Nachgefragt

Daniel

arbeitet in einem wahren

Sport, davon kann


In der „La Fattoria“ bewirten Maurizio

Johanna Moerke

Bernardoni und sein Team Gourmets

Gschwendner“ in Schwachhausen und

burg Eppendorf, sagt Kathrin

aus Schwachhausen mit italienischen

schwärmt von dem netten Klima zwischen

über Schwachhausen. Und in ihrem kleinen

Spezialitäten. Privat lässt er sich es selbst

den Geschäftsleuten entlang der Wach-

Laden „Zimbella, schöne Schuhe“ verkauft

dann gerne mal von anderen Gastro-

mannstraße. „Man kennt sich einfach und

sie (Fuß-)bekleidung, in der man tatsächlich

nomen verwöhnen. Dass es im Stadtteil

redet nett miteinander.“ Das gelte auch

auch an der Alsterpromenade eine gute

so viele schöne und vor allem auch un-

für die Freizeit, wo man Kollegen und Kun-

Figur machen würde. Genauso gut aber

terschiedliche Möglichkeiten gibt, mit

den dann eben im Bürgerpark treffen wür-

natürlich im Stadtteil – so wie sie, wenn sie

Freunden auszugehen und zu genießen,

de. Dort geht die freundliche Verkäuferin

ins Kino geht oder durch den Bürgerpark

gefällt ihm gut.

gerne spazieren.

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Ein Rechteck aus buntem Papier ausschneiden, etwa in DinA4-Größe. In der Mitte falten und Schlitze mit einem Abstand von etwa einem Zentimeter einschneiden. Am Falz beginnen, an der Oberkante einen Rand von etwa einem Zentimeter lassen.

3.

Ober- und Unterkante mit einem Streifen aus buntem Karton oder festem Papier bekleben, das gibt Stabilität.

4.

Rechteck zu einer Rolle formen und am Rand zusammenkleben.

Stimmungsvolles Windlicht aus Altglas Das braucht man: Schraubgläser, Draht, bunte Perlen aus Glas, Kunststoff oder Holz, Schere

46 ■ Freizeit

In Mustern oder bunt gemischt Perlen auf dünnen Draht auffädeln – so lange, bis die Kette einmal um den Rand des Glases reicht. Perlendraht verzwirbeln, so dass das Glas nicht unten herausrutscht. Mit den Drahtenden eine Schlaufe formen und an Glas und Kette festknoten – fertig ist das Windlicht!


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Freizeit ■ 47


TErminkalender 15/06

Juni

Betriebe und Organisationen aus den Bereichen Natur und Umwelt, Garten und Landschaft oder biologische und faire Produkte präsentieren sich auf dem „Markt der Grünen Branche“ in der Botanika. Eine Führung zur Sonderausstellung „Nutze die Vielfalt – Vergessene Pflanzen und Tiere“ beginnt um 14 Uhr.

21/06 Der Kammerchor pro musica bremen feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert. Unter der Leitung von Kai Niko Henke führen die Sängerinnen und Sänger A-CapellaWerke aus mehreren Jahrhunderten auf. Der Eintritt ist frei, das Konzert beginnt um 18 Uhr in der St. Ansgarii-Kirche, Schwachhauser Heerstraße 40.

21 /06

30 /06

Juli

4-6 /07

An diesem Wochenende werden wieder die Picknickkörbe gepackt, um unter freiem Himmel klassische Musik in Knoops Park zu genießen. Informationen zum „Sommer in Lesmona“ mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gibt es im Internet unter www.lesmona.de

Heute feiert das Instituto Cervantes von 13 bis 20 Uhr ein Fest für alle, die Spanisch sprechen. Treffpunkt ist das I n s t i t u to Ce r vantes, Schwachhauser Ring 124.

/06

Heute wird es ernst für Jogis Jungs. Das erste WM-Gruppenspiel gegen Portugal wird um 18 Uhr (deutsche Zeit) angepfiffen. Die Finalisten treffen sich am 13. Juli, 21 Uhr in Rio de Janeiro

29/06 Am heutigen Tag der Architektur zeigt die Bremer Architektenkammer besonders sehenswerte Objekte. Mit dabei sind zum Beispiel der Neubau der KiTa Oberneuland, das Foyer der Botanika oder eine Villa an der Marcusallee. Das Programm gibt es im Internet unter www.architektenkammer-bremen.de.

Strickobjekte, Schals oder ein Wollknäuel, die sich wie natürlich in die umgebende Natur einfügen: Unter dem Titel „Textiles Land Art“ zeigt Silke Bosbach im Forum Mola-Kunst Installationen aus textilen Materialien. Neben den Originalobjekten geben Fotografien einen Eindruck, wie Bosbach ihre Objekte in anderen Umgebungen präsentiert – zum Beispiel auf Nordseeinseln und Halligen sowie im Bergischen Land. Die Ausstellung ist bis zum 5. Juli zu sehen.

4 /07

5/07 48 ■ Veranstaltungen

16

Was wächst denn da am Wegesrand? Bei einer Kräuterwanderung teilt Raimund Kesel sein Wissen über Wiesenkräuter und Blütenpflanzen an Gräben und Feldrainen. Treffpunkt ist 17 Uhr der Hof Schumacher, anschließend wird gemeinsam gegessen. Anmeldungen sammelt die Stiftung NordWest Natur bis zum 30.6. unter Telefon 71006.

Die Stiftung „Der Hodenberg“ lädt zu Picknick und Theater auf das Gut Hodenberg ein. Leckereien können ab 15 Uhr ausgepackt werden. Ab 18 Uhr führt die Bremer Shakespeare Company „Perikles“ auf. Karten zum Preis von 25 Euro können telefonisch unter 25 00 36 bestellt werden.


Juli

10

/07

13/07

11/07 Das Trio „Say Something“ ist zu Gast in der Pusta-Stube, Oberblockland 5. Beginn: 20 Uhr. Um telefonische Reservierungen (0421274332) wird gebeten.

Werke von Brahms, Mozart und anderen führen die Bremer Musiker Florian Donderer, Hozumi Murata, Annette Stoodt, Barbara Linke-Holicka, Tanja Tetzlaff sowie Benjamin Stiehl beim „Bremer Konzert“ im Sendesaal auf. Eintrittskarten kosten 25 Euro, los geht es um 20 Uhr.

23 bis

27 /07

Der Osterdeich wird für vier Tage zum Festivalgelände: Theater, Aktionen, jede Menge kulinarischer Leckereien und natürlich Musik auf mehreren Bühnen erwarten die Besucher. Spielen werden unter anderem Andreas Bourani, Maxim und Hundreds. Auch Wladimir Kaminer hat sich angekündigt. Infos gibt es im Internet unter www.breminale.de.

27/07 Die St.-Ansgarii-Kirchengemeinde lädt zu ihrem Sommerfest ein. Los geht es um 10 Uhr mit einem Jugendgottesdienst, danach gibt es bis 14 Uhr Kaffee. Kuchen, Würstchen und Aktivitäten für Groß und Klein.

31/07

28 /07

D i e Wa c h mannstraße feiert: Heute laden Geschäftsleute und Anwohner im Quartier zum Straßenfest ein.

„Das schönste im Leben sind die Ferien, denn dann singen wir Hurra!“ Heute beginnen die Sommerferien!

August

01 /08

10

30

Mit einer großen Nachtmusik auf dem Marktplatz startet heute das Musikfest Bremen. Infos zum Programm gibt es im Internet unter www.musikfest-bremen.de

/08

September

13

/09

03

/08

Nach drei Jahren Bauzeit befördert die Linie 4 Fahrgäste nicht nur bis zur Borgfelder Wendeschleife, sondern zum ersten Mal bis zum Falkenberger Kreuz in Lilienthal. Für Juni und Juli kündigt die BSAG Probebetrieb und Erkundungsfahrten für die Straßenbahnfahrer der BSAG an.

Heute startet der Citytriathlon in der Überseestadt. Wer fit im Wasser, auf dem Rad und der Laufstrecke ist – der Volkstriathlon beginnt ab 7 Uhr.

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Die St. Remberti-Kirche wird heute zur Musicalbühne: Der Kinderchor der Gemeinde führt um 16 Uhr „König Drosselbart“ auf. Gunther Martin Göttsche hat das Märchen in ein Singspiel verwandelt, für die Musik hat er sich von Mozart, Bizet und Wagner inspirieren lassen. Übrigens: Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Der Kinderchor probt wöchentlich dienstags von 16.30 Uhr bis 17.15 Uhr, Christiane und Rolf Quandt leiten die beiden Gruppen.

„Zu viert und getauscht“ ist der Titel der Ausstellung im Forum MolaKunst, bei der Heidemarie Mönkemeyer, Anke Pradel, Christel Walter und Petra Weise ausstellen.

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Ein hoffentlich sonniger Sonntag steht heute an! Perfekt für einen Ausflug zur Bürgerweide. Nach einem Bummel über den Flohmarkt können Interessierte das Lebenswerk Leonardo da Vincis erkunden. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. August zwischen ÖVB-Arena und Bahnhof zu sehen.

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Die Langwedeler Künstlerin Anne Richard zeigt ihre Wand- und Bildgestaltung Haus am Walde. Die Ausstellung ist bis zum 19. Oktober zu sehen.

21/09 Das Kulturkataster Schwachhausen lädt zum Kulturspaziergang durch das Quartier ein. Kunst- und Kulturschaffende öffnen zwischen 11 und 17 Uhr die Türen ihrer Werkstätten, Schreibstuben und Ateliers.

Veranstaltungen ■ 49


Auf ein Getränk mit... Jessica Jagusch und Maren Gagelmann Mit Menschen, die einen besonderen Bezug zum Stadtteil haben, treffen wir uns auf ein Getränk und einen kurzen Schnack. Jessica Jagusch, stellvertretende Ortsamtsleiterin in Horn, und Maren Gagelmann, zuständig für Stadtteilassistenz, erzählen bei einem Cappuccino, wie sie die ersten Monate vor Ort – ohne richtige Einarbeitung und offizielle Leitung der Behörde – gemeistert haben. Früher war das Ortsamt an der Berckstraße fest in „herrlicher“ Hand. Seit ein paar Monaten herrscht dort Frauenpower. Maren Gagelmann (Foto links) kümmert sich seit Dezember um den Bereich Stadtteilassistenz, Jessica Jagusch übernahm vier Wochen später den Posten der stellvertretenden Ortsamtsleitung. Beide sind Mütter, üben aber auch ihren Beruf mit Herzblut aus. Für ihre aktuellen Jobs bringen sie zwar langjährige Erfahrungen aus anderen Ortsämtern mit, mussten sich im Stadtteil und vor allem in der vorübergehend gänzlich kopflosen Horner Behörde jedoch erst einmal neu orientieren. „Das ist manchmal schon eine echte Herausforderung“, sagt Maren Gagelmann. „Es gibt Vorgänge, zu denen ich bis heute keine Akte gefunden habe.“ Dementsprechend ging in den ersten Wochen viel Zeit für Recherche und für das Aktualisieren des Datenbestandes drauf. „Aber man fuchst sich schnell rein, mittlerweile habe ich schon den Eindruck, im Stadtteil ein bisschen verwurzelt zu sein“, sagt die 45-Jährige, die privat im Wilhelm-BuschViertel lebt. „Viele Themen sind einfach auch monatelang gar nicht angepackt worden“, berichtet Jessica Jagusch. Das sei schlichtweg der Tatsache geschuldet, dass ihr Vorgänger Jens Fricke lange Zeit alleine auf dem Posten war. Zwei der drei für das Amt vorgesehenen Stellen waren unbesetzt. Die Räume an der Berckstraße waren somit stunden- bezie-

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hungsweise auch mal tageweise ganz verwaist. „Davon merken wir ab und an noch Nachwehen“, berichtet die 33-Jährige aus der Neustadt. „Es kam tatsächlich vor, dass nur die Beiratssprecherin zu offiziellen Terminen eingeladen wurde, weil man nicht auf dem Zettel hatte, dass im Ortsamt wieder Leben herrscht.“ Dabei sind beide Damen gerne im „schönen Horn“ unterwegs. „Ich scheine zu Hause so viel vom Stadtteil zu schwärmen, dass mein Mann schon mehrfach gefragt hat, ob wir unser Haus verkaufen und umziehen müssen“, schmunzelt Jagusch. Ihr haben es vor allem auch die Menschen im Bremer Osten angetan. „So viele nette Leute und so viel Hilfsbereitschaft habe ich selten erlebt. Es ist noch niemand unfreundlich in unser Büro gestürmt, während ich es an meinem früheren Arbeitsplatz gewohnt war, erst einmal aufbrausende Gemüter beschwichtigen zu müssen. Am Valentinstag hat uns ein Bürger sogar einen Strauß Tulpen vorbeigebracht. Das war ungemein rührend.“ All das seien gute Gründe, warum sie jeden morgen an der Horner Kirche mit einem guten Gefühl aus der Straßenbahn steige und es in Kauf nähme, auch mal 50 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen. Wenn viele Sitzungen anstünden, bliebe das nun mal nicht aus. Was sich das Duo für seine zukünftige Tätigkeit in Horn wünscht? Dass die Leute so bleiben wie sie sind!

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Horn Schwachhausen Verlag: KPS Verlagsgesellschaft mbH Contrescarpe 75a, 28195 Bremen Tel. (04 21) 36 66-01

Anzeigenleitung: Johannes Knees Tel. (04 21) 36 66-108

Redaktion: Ulrike Prange

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Layout: Kerstin Schreiber, Manuela Garbade

E-Mail: vertrieb@weserreport.de Druck: Druckhaus Rieck Delmenhorst GmbH Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 41 vom 1. Oktober 2013 Verbreitete Auflage: 23.145 Exemplare


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