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GOLF

Sommer 2013 2,50 Euro

WESER-EMS

IHR GOLFMAGAZIN MIT ALLEN NEWS AUS DER REGION

GOLF & NATUR Biologische Vielfalt statt Vermaisung

GOLF IN MC POMM Links-Kurse im Ostseewind

CLUBPORTRAIT Forellen-Paradies Deinster Mühle

CLUBNEWS Syke eröffnet im Juli das neue Inselgrün

EQUIPMENT Leichte Bags und Wedges mit Gefühl

RUND UM ALICANTE Moderne Plätze und faire Preise WWW.GOLF-WESER-EMS.DE


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Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung Weser-Ems der Daimler AG Emil-Sommer-Straße 12 · 28329 Bremen · Tel.: 0421/4681-302 · Fax: 0421/4681-364 kontakt@mercedes-weserems.de · www.mercedes-weserems.de


EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, nach einem langen, langen Winter ist in unserem schönen Weser-Ems-Land witterungsmäßig endlich Normalität eingezogen. Beim Schreiben dieser Zeilen lacht die Sonne und das Quecksilber erreicht immerhin 22 Grad. Entsprechender Betrieb ist auf den Golfplätzen unserer Region. Manchmal hat man den Eindruck, dass ein Turnier das andere ablöst. Hauptsache, der weiße Ball rollt wieder. Wir hatten schon in der letzten Ausgabe darüber berichtet, dass diverse Golf-Clubs erheblich in ihre Anlagen investieren. In Syke ist beispielsweise das Clubhaus umfassend renoviert worden und das komplett neugestaltete Loch 9 des B-Kurses steht unmittelbar vor seiner Inbetriebnahme. Man darf sicher sein, dass die Verweildauer der Gäste auf der nahegelegenen Terrasse deutlich ansteigen wird. Aber auch unsere anderen 23 Partnerclubs haben dafür gesorgt, dass die Golfsaison 2013 ein reines, wenn auch nicht immer bogey-freies Vergnügen wird.

Peter Führing Geschäftsführer der KPS Verlagsgesellschaft

Abschließend noch etwas in eigener Sache: Aufgrund von Datenschutzbedingungen und stark angestiegenen Versandkosten ändern wir unseren Vertriebsweg. Sie finden das einzige Golf-magazin aus der Region zukünftig und weiterhin kostenlos in allen 24 Partner-Golfclubs. Die entsprechenden Adressen finden Sie weiter hinten im Heft. Darüber hinaus haben wir weitere Auslagestellen im Golffachhandel, in der gehobenen Hotellerie und an anderen exponierten Orten für Sie eingerichtet. Sollten Sie es aber vorziehen, das Golfmagazin zukünftig weiter per Post zugeschickt zu bekommen, dann nutzen Sie doch bitte den Coupon auf Seite 4. Für nur 3,95 Euro inklusive Versand bekommen Sie dann jede Ausgabe druckfrisch nach Hause geschickt. In diesem Sinne Ihr Peter Führing


INHALT 6

Titelstory

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Equipment

Golfplatz – Biologische Vielfalt statt Vermaisung der Landschaft

Wedges, Putter und sportliche Schuhe

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Protipp

Reise

Fleißig üben: Kurzes Spiel und Putten

Preiswertes Golfen rund um Alicante

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Interview

10 Fragen an Autor Jürgen Petschull

Aktuelle Infos aus den Golfclubs der Region

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Reisetipps

Preisrätsel

Von Osttirol über Weimar bis nach Mallorca

Golfwochende, Schläger und Bälle zu gewinnen

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48

Clubportrait

Golfpark Deinster Mühle: Golf und Forellen

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28

Clubnews

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Clubguide

Die Golfclubs der Region

Reise

Mc Pomm: Golfen im Ostseewind

Golf Weser-Ems Abonnement

Bestellen Sie ein Jahresabonnement von Golf Weser-Ems (= 4 Ausgaben) zum Preis von derzeit 15,80 Euro (inkl. MwSt. und Inlandsversandkosten).

Senden Sie uns bitte Name, Anschrift sowie Ihren Heimatclub an golf-weser-ems@kps.de und Sie erhalten ein Formular von uns.

6 Impressum Herausgeber

Fotonachweis

Redaktion

E-Mail: golf-weser-ems@kps.de

KPS Verlagsgesellschaft mbH Titelfoto: Golfclub Syke, das neue Inselgrün Contrescarpe 75 A, Gast-Kolumne: 28195 Bremen rainer_sturm@pixelio.de V.i.s.d.P. Peter Führing Redaktionsleitung: Werner Schwarz Kerstin Schreiber

Der Vertrieb des Magazins erfolgt an die teilnehmenden Golfclubs und weitere Auslagestellen in der Region Bremen/ Weser-Ems.

Verkaufsleitung und Vertrieb

Golf Weser-Ems ist im Abonnement für 2,50 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.

Layout

Claudia Schimanski, Telefon: 0421-36 66 445

4 ı Inhalt ı Golf Weser-Ems

Es gilt die Anzeigenpreisliste 2013

Druck Pitney Bowes MLS, Heppenheim

Alle Rechte vorbehalten. Übernahme des Inhalts nur mit schriftlicher Genehmigung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder sonstiges Material kann keine Haftung übernommen werden.


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und Golfplätze werden zunehmend zu ökologischen Inseln

Golfplatz – Biologische Vielfalt statt Vermaisung der Landschaft Golf ist nach 112 Jahren wieder olympisch. Sehr groß ist deshalb das Wissen um diesen Sport mit dem kleinen Ball und seine Anlagen meist dennoch nicht. Oft beschränkt es sich auf den kurz geschorenen Rasen. Und viele Nichtwissende verurteilen einen Golfplatz auch aus ökologischen Gründen, sehen dort nur tote grüne Flächen, über die die Golfherrschaften in ihren E-Carts gleiten. Doch langsam spricht es sich herum: Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Immer mehr Golfanlagen lassen sich vom Deutschen Golfverband im Rahmen der Aktion Golf & Natur zertifizieren.

6 ı Titelstory ı Golf Weser-Ems


Unter den anlagengebundenen Sportarten (z.B. Leichtathletik, Basketball) und den Natursportarten, wie beispielsweise Bergsteigen oder Nordic Walking, nimmt Golf eine Zwischenstellung ein. Gespielt wird zwar auf einer Anlage, aber ihre Größe und die Vielfalt ihrer Bestandteile lässt einen rasch vergessen auf einem „Sportplatz“ zu sein. Ein Standard-Golfplatz hat „18 Löcher“/ „Bahnen“. Das heißt, die Abfolge der Spielelemente „Abschlag – Spielbahn – Grün“ wiederholt sich 18 mal. Letztgenanntes sind die berühmten kurzgemähten Rasenflächen. Dazwischen und daneben liegen Hindernisse aus hohem Gras, Buschwerk, Wasser oder Sand. Neben den Hindernissen unterscheidet vor allen Dingen die unterschiedliche Länge der Bahnen die 18 Löcher. Abseits der „Bahnen“ beginnt die zweite Seite des Golfplatzes, denn der Sport ist das eine – er findet auf den 18 Bahnen, die zusammen etwa eine Fläche von 20 Hektar haben, statt. Das entspricht knapp der Fläche von dreißig Fußballplätzen. Abseits davon, und das wissen die wenigsten Nichtgolfer), gibt es eine überraschende Lebensvielfalt und Naturqualität zu entdecken, bestä-

tigt uns Diplom-Agrar-Biologe Martin Bocksch, ein Umweltberater des Deutschen Golfverbandes. Von seltenen Blütenpflanzen und Gräsern, kleinsten bis größten Insekten, oft seltene Amphibien, eine große Vogelvielfalt bis hin zu verschiedenen Säugetieren. Im Schnitt machen diese Flächen einen viel größeren Anteil an der im deutschen Schnitt rund 65 Hektar großen Anlage aus. RÜCKZUGSGEBIETE Auch Thomas Schmidt, Manager der Golfanlage Gut Hainmühlen sieht, dass hier bei den Außenstehenden langsam ein Umdenken stattfindet: „Zu Ihrer Frage warum steht ein Golfplatz, eine Golflandschaft, im Vergleich zu einer landwirtschaftlichen Fläche aus ökologischer Sicht besser da. Eine Golfanlage schafft im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Flächen Rückzugsgebiete für Tiere. Auf unserer Anlage werden beispielsweise nur zwei Prozent (die Grüns) der Anlage wirklich intensiv gepflegt. Andere Flächen wiederum gar

nicht bis einmal jährlich.“ Schmidt ist sich sicher, dass eine Golfanlage heute ein Paradies für Flora und Fauna ist: „Die Golfvereine unterstützen zusätzlich noch die Natur indem Nistkästen aufgehangen werden, Insektenhotels aufgestellt und Wildblumenwiesen angelegt werden. Golfplätze sind in diesen Zeiten mit großen landwirtschaftlichen Nutzflächen wie ein Segen für die Natur.“ Tim Steffens, Manager der Golfanlage Gut Deinster Mühle, ist ebenfalls erstaunt über die vielen Vorurteile, die einem Golfplatz entgegengebracht werden. Steffens zum Golf-Magazin WeserEms: „Von unseren 80 Hektar Fläche kommt ja nur ein Drittel in die Nutzung für das Golfspiel. Und rundherum um die Spielbahnen gibt es vollkommen natur belassene Flächen.“ So haben Naturkundler auf der Deinster Anlage von den 15 in Deutschland bekannten Fledermausarten schon zehn Arten gesichtet. Steffen: „Ich kann da Nichtgolfern nur empfehlen mal eine Runde zu begleiten. Sie werden erstaunt sein, welches Naturerlebnis eine Golfrunde vermittelt.“

Ökologische Vielfalt: Am Rande der Spielbahnen oft ein Naturparadies

Golf Weser-Ems ı Titelstory ı 7


Blumenwiese in Thülsfelde: Sie dürfen nicht betreten werden

Die Gründe für diesen Artenreichtum, so Martin Boksch, seien mannigfaltig. Zum einen kann sich die Natur ungestört im „geschützten“ Bereich entwickeln. Hier gibt es keinen Publikumsverkehr, denn die Öffentlichkeit ist in der Regel auf den weitläufigen Golfanlagen wegen der fliegenden Golfbälle aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. So kann sich – gefördert von den Greenkeepern – die beschriebene Pflanzenvielfalt entwickeln. Sie wächst ungestört heran, blüht, reift ab und bildet für eine vielfältige Fauna damit Deckung, Nahrungsgrundlage, Quartier für viele Kleintiere und vieles mehr. In jüngster Zeit werden diese Flächen, so

8 ı Titelstory ı Golf Weser-Ems

Große Seen, Schilf, Mischwälder bestimmen oft das Bild beim GC Syke

der DGV-Experte, zudem immer häufiger mit Inseln von buntblühenden einjährigen Arten bereichert. Für alle Tiere ein reich gedeckter und weitgehend störungsfreier Tisch. So viel Unberührtheit und Entwicklungsmöglichkeiten findet die Tier- und Pflanzenwelt auf einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Fläche nicht annähernd, ist sich Boksch sicher. VIELFALT WIE VOR 50 JAHREN Ein weiterer Grund für die Artenvielfalt seien die vielgestaltigen Landschaftselemente auf einer Golfanlage, denn trotz der immer gleichen Abfolge von 18 Löchern sehe jede Bahn und jeder Golfplatz anders aus. Boksch: „Aber auf allen Golfanlagen finden sich in aller Regel verschiedene Wasserflächen, Solitärbäume, Hecken, Gebüsche, Wäldchen oder gar Wälder, Streuobstwiesen, wechselfeuchte Bereiche, Trockenflächen und vieles mehr.“ Der DGV-Experte betont: „Diese Vielfalt u n t e r s c hi e d li c h s t e r Landschaftsstrukturen auf engem Raum – in unserer A grarlandschaf t weitgehend verdrängt – ist das eigentliche Geheimnis für das Naturerlebnis auf dem Golfplatz. Viele Arten brauchen diese verschiedenen Strukturen, um ihren Lebenszyklus vollenden zu können.“

Im Grunde werde auf einer Golfanlage ein Landschaftszustand wiederhergestellt wie er vor der technisch-chemischen Revolution der Landwirtschaft in den 50er Jahren meist überall zu finden war, informiert der Agrar-Biologe. Dieses Kapital und die damit verbundene Verantwortung für ein, wie ein Clubpräsident schwärmte „wunderbares Stück Erde“, wird von vielen Golfanlagenbetreibern erkannt und in aller Regel heute auch zunehmend als große Chance begriffen. Durch gezielte Kräuteransaat, das Aufstellen von Insektenhotels, Nist- und anderen Kästen wird die Artenvielfalt direkt und indirekt weiter gefördert. Auch die Einrichtung von internen Schutzzonen– die von den Golfern nicht betreten werden dürfen – trägt dazu bei. Ebenso das Sich-Entfernen vom Ideal des klinisch reinen, bis ins hinterste Eck unkrautfreien Platzes. Dann haben auch scheinbar unnütze Disteln und Brennnesseln ihren Raum. Der Antrieb für solche Maßnahmen kommt oft aus den Clubs selbst. Insbesondere junge, neue Golfspieler und Mitglieder legen Wert auf ein intaktes und ökologisches Umfeld. Sie erfreuen sich an seltenen Blumen und Blüten und „tierischen“ Begegnungen in früher Morgenstunde, die außerhalb einer Golfanlage für Stadtbewohner so kaum noch möglich sind. Ein weiterer Faktor ist der hohe Wissens- und Ausbildungsstand der deutschen Greenkeeper. Diese haben bei ihrer täglichen Pflege nicht nur Grüns und Abschläge im Visier, sondern sehen die Golfanlage als Ganzes.


Unterstützt wird dieses umweltbewusstes und umweltförderndes Handeln auch vom Deutschen Golf Verband (DGV), der Dachorganisation des deutschen Golfsports in der alle rund 730 Golfanlagen organisiert sind mit dem Programm „Golf & Natur“. „WUNDERBARES NATURWUNDER“ Ein lokales „Golf & Natur-Team“ wird dabei von einem vom DGV bestellten Betreuer begleitet. Die so in Bezug auf eine Inventarisierung der Biotoptypen, ihrer Verteilung und Größe gewonnenen Daten geben wichtige Hinweise auf gezielte Fördermöglichkeiten. Das geht unter der fachlichen Begleitung der Experten und der oft überraschenden Expertise der Teammitglieder bis zur Erstellung spezieller Pflegepläne zum Erhalt einzelner Biotope und Landschaftsmerkmale. Alles in allem lässt sich festhalten: Eine Golfanlage ist zunehmend weit mehr als nur ein Sportplatz. Die Chance, daraus ein Rückzugsgebiet für viele in unserer ausgeräumten Kulturlandschaft verdrängte Arten zu schaffen, ist überall gegeben. Sie wird sicher, so Boksch, noch nicht überall perfekt genutzt, aber die Anstrengungen und der Wandel seien überall sichtbar. Der DGV-Vertreter Boksch: „Wer heute einen Golfplatz als unökologische Sportfläche verteufelt, sollte sich einmal mit einem Golfer auf eine 18 Loch-Runde begeben und dabei besonders die Natur neben der recht kleinen eigentlichen Spielfläche in Augenschein nehmen. Er wird sein wunderbares Naturwunder erleben.“ WS

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Oldenburgischer Golfclub: Kunst inmitten der Naturvielfalt

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Golf Weser-Ems ı Titelstory ı 9


PROTIPP Beim Putten haben fast alle die gleichen Chancen Ja - wir alle üben gern - die weiten Schläge auf der Drivingrange. Raus mit dem Driver und ab geht die Post... links und rechts übers Rangegelände. Aber gerade jetzt vor der neuen Saison sollten Anfänger, die beispielsweise im Winter ihre Platzreife gemacht haben, auch konzentriert das Putten üben. Eine Übungsstunde mit dem Pro könnte da für die Ergebnisse in dieser Golfsaison von entscheidender Bedeutung sein. Dabei haben beim Putten die Golfer, ob jung oder alt, ob athletisch oder weniger sportlich, nahezu die gleichen Chancen, den Ball mit wenigen Schlägen einzulochen. Aber diese Chance nutzen die meisten nicht. Michael Behrens, PGA-Pro vom Golfclub Thülsfelder Talsperre, gibt unseren Lesern ein paar grundlegende Tipps.

Haben Sie Probleme beim Putten?

Entlasten Sie vollständig Ihre Körperhälfte

Ihre Hüfte/Gürtelschnalle sollte zum Ziel zeigen

Viele Golfer spielen einen zu langen Putter. Die ungünstige Länge führt zu einer fehlerhaften Körperhaltung, die letztendlich für den Erfolg oder Misserfolg beim Putten entscheidend ist. Für ein korrektes Zielen, sollten Ihre Augen direkt über dem Ball sein. Eine korrekte und wiederholbare Pendelbewegung kann nur dann entstehen, wenn Ihre Hände senkrecht unter den Schultern sind. Aus dieser Körperhaltung heraus, sollte dann Ihr Putter angepasst werden.

Stehen Sie komplett und gerade auf dem linken Bein

Folgende Übung dient zum Überprüfen der richtigen Körperhaltung: Stellen Sie sich wie oben beschrieben mit der richtigen Körperhaltung an den zu spielenden Ball. Halten Sie Ihren Putter nur mit der linken Hand fest, in der rechten Hand halten Sie (wie auf dem Bild zu sehen) genau unter Ihrem linken Auge einen weiteren Ball. Diesen Ball lassen Sie zur Überprüfung fallen. Fällt dieser auf Ihren zu spielenden Ball, sind Ihre Augen perfekt über dem Ball.

10 ı Protipp ı Golf Weser-Ems

Das linke Auge sollte über dem zu spielenden Ball sein


Konstante Puttbewegung – passive Handgelenke Viele Spieler spielen eine Puttbewegung zu sehr aus dem Handgelenk. Ganz wichtig für eine gerade Schlagfläche und konstante Schwungbahn beim Putten sind passive Handgelenke. Folgende Übung wird Ihnen dafür ein Gefühl vermitteln: Stellen Sie sich in Ihrem üblichen Setup (Körperhaltung) an den Ball. Lassen Sie den Putter mit der rechten Hand (Rechtshänder) los und umgreifen Sie von vorne Ihren linken Ellenbogen (wie im Bild). Pendeln Sie nun nur aus der Schulter heraus den Putter vor und zurück. Dabei sollten sich Ihre Handgelenke nicht bewegen und Ihre Schultern die komplette Bewegung übernehmen.

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Stellen Sie sich hinter den Ball und suchen Sie sich auf der Startbahn des Balles ein Zwischenziel (z.B. ein Divot, ein abgebrochenes Tee oder ein Blatt)

Stellen Sie danach die Innenkante Ihres rechten Fußes parallel zur Schlagfläche

2.

4.

Richten Sie dann die Schlagfläche Ihres Schlägers auf diesen Punkt aus

Platzieren Sie zum Schluss Ihren linken Fuß so, dass die Linie parallel zu Ihrer Ball Zwischenziellinie ist.

Die Grundlage für jeden Schlag Welcher Spieler überprüft schon nach einem aus der Richtung gegangenen Schlag als erstes seine Ausrichtung? Die Wenigsten. Gerade jetzt, in den ersten Wochen einer neuen Saison, sollte man einmal seine Ausrichtung kritisch überprüfen, oder deren Pro ein Auge drauf werfen lassen. Viele Spieler denken jetzt eher an die kompliziertesten Schwungfehler, die sich den Winter über eingeschlichen haben. Meist ist die Ursache aber die Ausrichtung, wodurch der Spieler versucht mit einer falschen Schwungbewegung zum Ziel zu schlagen. Verbessern Sie Ihre Ausrichtung mit Hilfe der oben angegebenen Punkte. Dies ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Schlag, nicht nur beim Drive, sondern auch beim Putt, Chip, Pitch und langem Spiel.

Golf Weser-Ems ı Protipp ı 11


PROTIPP Auf dem Weg zum Erfolg durch gezieltes Manschettentraining Heute haben die Schüler Lara (Hcp 7), Steve (Hcp 24), und Walter (Hcp 26) die Aufgabe, den Ball auf ein erhöhtes Grün zu pitchen, deutlich erschwert durch ein Wasserhindernis. Das Training mit der JACKETSWING Trainingsmanschette bietet gerade bei anspruchsvollen Schlägen wie diesen die ideale Unterstützung.

WALTER: Locker übers Hindernis FALSCH

Vorher: „Panik“ und die Idee, den Ball übers Wasser heben zu müssen, führen bei Walter zu dieser nach rechts geneigten Körperbewegung und schaufelnden Bewegung mit den Handgelenken, wobei der Chickenwing entsteht (s. links). Das Ergebnis: Der getoppte Ball landet im Wasser. Selbst die Erklärung, dass der Ball über die Neigung der Schlagfläche und den korrekten Eintreffwinkel genügend Höhe erfährt, kann die Angst vor dem Verlust des Balles nicht lindern.

RICHTIG

Schaufelnd, nach rechts verlagert, intuitiv alles falsch gemacht.

Mit der JACKETSWINGManschette kann Walter dem korrekten Bewegungsablauf nicht mehr ausweichen! Sobald er jetzt versucht zu schaufeln, erhält er über den linken Arm einen leichten Druck auf den Ellbogen, der ihm signalisiert, dass er wieder den alten Fehler machen will. Im Durchschwung zeigt sich nun eine viel bessere Streckung der Arme Richtung Ziel und eine Gewichtsverlagerung auf das linke Bein. So landet So geht‘s: Die Manschette zeigt der Ball auf dem Grün und nicht mehr im Wasser! den Weg.

LARA: Nicht zu flach starten FALSCH (POSITION 1)

Fette und getoppte Schläge durch viel zu flaches Wegnehmen des Schlägers, sowie gepuschte Bälle nach rechts: Dieser alte Schwungfehler von Lara hat sich durch die Chipp-Übungen mit der Manschette - wie in der letzten Folge gezeigt - bereits deutlich verbessert. Für die anspruchsvolle Aufgabe - den präzisen Pitch übers Wasser auf das höher gelegene Grün intensiviert weiteres Training mit Manschette am rechten Arm bei Lara das Gefühl, den Schläger auf der korrekten Ebene nach oben zu schwingen. Sie stellt so genau fest, wie der Rückschwung wirksam eingeleitet wird.

RICHTIG (POSITION 2)

Mit Manschette ergibt sich die Einleitung des Rückschwungs vermehrt über die Drehung der Schultern. So erfolgt eine natürliche Bewegung der Arme und des Schlägers mehr vor dem Körper nach oben und in der Folge ein sauberer Ball-Boden-Kontakt im Abschwung – der Ball kann nicht anders: er landet präzise nahe der Fahne.

www.jacketswing.de

12 ı Protipp ı Golf Weser-Ems

Intensive Korrektur der Schaftund Armebene durch Manschettenerfinder, PGA Pro Dieter Proplesch.


INTERVIEW 10 Fragen an Autor

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Jürgen Petschull

Als Autor haben Sie den Ruf, dass sie Spezialist für dramatische Geschichten sind. Ist das wirkliche Leben noch dramatischer als das Spiel auf dem Golfplatz? Da übernehme ich gern die Antwort eines unbekannten schottischen Philosophen, der bekanntlich gesagt hat: Beim Golf geht es nicht um Leben und Tod – es geht um mehr... Welchen Herausforderungen stellt sich der Autor Petschull in diesem Jahr. Gibt es ein neues Buch? Ich arbeite an einem neuen Polit-Thriller, der in Norddeutschland, im (Ost-)Berlin der achtziger Jahre und im heutigen Somalia spielt. Aber das Buch wird nicht mehr in diesem Jahr erscheinen. Als einstiger Reporter für Stern und Geo haben sie auch Mafiabosse interviewt. Trifft man die heute auch auf dem Golfplatz? Wie definiert man „Mafia“? Traditionell nach italienischamerikanischer Art, oder dehnt man den Begriff auch auf Straftäter und Organisationen aus der legalen Wirtschaft und die internationale Steuervermeidungsbranche aus. In beiden Fällen lautet die Antwort: Ja. Gibt es Werke von Ihnen, zu denen die Idee während des Golfspiels kam? Die Intialzündung zu dem historischen Südseeroman „Der letzte Tanz im Paradies“ kam tatsächlich bei einem entspannten Gespräch mit Journalistenkollegen auf einer Clubhaus-Terrasse. Und die Idee zu einem besonders raffinierten Mordanschlag in „Der fünfte Schatten“ stammt aus meiner Stern-Reportage über den früheren philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos. Den hatte ich auch auf seinem privaten Golfplatz in Manila begleitet, auf dem kurz zuvor ein derartiges Attentat auf den Diktator gescheitert war. Stimmt die Story, dass Sie Ihre Frau beim Ballsuchen auf dem Golfplatz kennengelernt haben? Ja - das ist die Kurzversion einer längeren Geschichte. Jedenfalls haben Conny und ich in der Nähe eines Golfplatzes zwischen Hamburg und Bremen geheiratet, auf dem wir uns kennen gelernt haben: im Rathaus Worpswede.

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Sie golfen regelmäßig zwischen Weser, Ems und Elbe. Gibt es einen Lieblingsplatz? Als langjähriger Hamburger bin ich Mitglied in meinem Lieblings-Golfclub Schloss Lüdersburg geblieben. Da meine Frau und ich nun in Bremen und in unserem Haus an der Oste leben, verteilen wir unser Greenfee in der norddeutschen Tiefebene. Je nach Aufenthaltsort spielen wir am liebsten in Deinster Mühle und Hohe Klint, oder in Syke, Verden und im Club zur Vahr. Welchen Schläger schwingen Sie am liebsten? Mein Holz 5, ein Ping K15, wenn der Ball wie aufgeteet mitten auf dem Fairway liegt. Was war der beste Tipp, den Ihnen ein Trainer bisher gegeben hat? Praktisch: Nach einer Meniskusoperation den linken Fuß beim Ansprechen mehr in Zielrichtung ausstellen. Philosophisch: Wenn man seine größten Probleme auf dem Golfplatz hat, hat man in Wirklichkeit ein sehr schönes Leben. Golfern kann man Ihren aktuellen Roman „Der fünfte Schatten“ empfehlen. Sie haben viel golferisches Fachwissen in diesen Roman einfließen lassen. Ich hoffe nicht, dass es sehr fachlich geworden ist. Die Buchkäufer sind ja keine Golfspieler. Bei Lesungen haben sich auch Nichtgolfer bei den Passagen, die in dem fiktiven Golfclub „Schloss Herrensee“ spielen, hörbar amüsiert und an den dramatischen Stellen auch angespannt zugehört. Was ist für Sie das Schönste am Golfspiel? Dass man sich dieses faszinierende Sportvergnügen auf meist wunderschönen Plätzen in der näheren Umgebung und auf weiteren Reisen überhaupt leisten kann – zeitlich, finanziell und gesundheitlich. Zur Person: Der Autor und Journalist Jürgen Petschull wurde 1942 in Duisburg geboren, lebte später über 30 Jahre in Hamburg. Für Stern und Geo bereiste er Schauplätze auf der ganzen Welt. Er interviewte Revolutionäre und Mafiabosse. Heute lebt Petschull mit seiner Frau Cornelia in Bremen und in seinem Reetdachhaus bei Oste. Regelmäßig golfen sie im Elbe-Weser-Ems-Dreieck.

Golf Weser-Ems ı Interview ı 13


27 GOLFBAHNEN DIREKT VOR DER HOTELTÜR Im malerischen Osttirol türmen sich die Lienzer Dolomiten. Der Blick auf diese einzigartige Naturlandschaft ist atemberaubend. An ihrem Fuß liegt nur wenige Kilometer von Lienz entfernt das Dolomitengolf Resort mit seinem On-Course-Domizil Dolomitengolf Suites. 27 spannende Bahnen direkt vor der Hoteltür. Da schlagen Golfherzen höher. Das elegante Suitenhotel vereint italienischen Style mit heimischem Flair. Der Blick geht von den Loggien und Terrassen auf den angrenzenden Golfplatz, die zahlreichen Naturteiche. Die 3 mal 9 individuell kombinierbaren Golfbahnen sind behutsam in die Natur eingebettet. Bis Ende Oktober findet dort jeder Golfer sein Glück. Und die Trainings- und Übungsmöglichkeiten sind hervorragend. Die angeschlossene Akademie Dolomitengolf zählt zu den professionellsten und erfolgreichsten Golfschulen Österreichs. „Genuss mit allen Sinnen“ lautet dazu das Credo im HaubenRestaurant „Vincena“ . Das Besondere am „Vincena“ ist die große „Chill-Out-Terrasse“ unterhalb des eigentlichen Restaurants mit einem faszinierenden Blick auf die angrenzenden Fairways und Grüns. Genuss und Golf unter der majestätischen Skyline der Lienzer Dolomiten. Und das Resort hat interessante Angebote im Köcher: Drei Übernachtungen mit Halbpension, zwei Tage Golfkurs, unbegrenztes Golfen, Golfcart und ein Degustationsmenü mit Weinbegleitung gibt es bereits ab 549 Euro pro Person (www.dolomitengolf-suites.com).

REISETIPPS

NEUE BAHNEN UND GOLF MIT MENÜ

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx LINDNER: NEUES ON-COURSE-HOTEL

IM WEIMARER LAND Die Lindner-Hotel-Gruppe hat mit dem Spa & Golf Hotel Weimarer Land ein neues Haus in der Nähe von Weimar eröffnet. Hier wird Lebensstil mit geschichtlicher Architektur verbunden. Die besondere Atmosphäre des Ortes entsteht durch die historische Bauweise des denkmalgeschützten Gutshofes. Er besteht aus vier Gebäuden, die originalgetreu, aber mit zeitgemäßem Komfort wie Fußbodenheizung, bodentiefen Fenstern und Balkonen gebaut wurden. Das On-Course-Hotel befindet sich direkt auf zwei in die Natur eingebetteten Golfplätzen und verfügt über ein Nebengebäude mit Gastronomie speziell für die Golfer, die „GolfHütte“. Der fünftägige Platzreife-Kurs mit Frühstück, Halbpension, 15 Unterrichtseinheiten inkl. DGV-Prüfung u.a. kostet 689 Euro (www.lindner.de).

14 ı Reisetipps ı Golf Weser-Ems

In norddeutschen Landen und besonders für die Golfer im Umland von Bremen und Hamburg ist der Golfclub Buxtehude immer einen kleinen Trip wert. Die idyllische Anlage bietet jetzt neu angelegte Bahnen und eine geänderte Bahnenfolge. Manager Jürgen Mangels: „Aus Bahn 14 ist jetzt beispielsweise ein Par 3 mit neuer Spannung geworden. Man spielt jetzt von einer Anhöhe auf das tiefer liegende Grün.“ Neue Laufwege sorgen zudem für eine schnellere Runde. Mangels: „Und jeweils dienstags haben Gruppen bei uns ein Essen inklusive.“ (www. golfclubbuxtehude.de)


GOLFHOTSPOT IM PASSEIERTAL In mediterraner Landschaft abschlagen oder vor majestätischer Bergkulisse den Golfschläger schwingen: In Südtirol haben Golfer jede Wahl. Mit einem Vier-Loch-Golfplatz direkt im Resort, einem 18-Loch-Golfplatz nur fünf Minuten entfernt und weiteren drei leicht erreichbaren Golfplätzen in der Umgebung ist das Sport- und Wellnessresort Quellenhof im Passeiertal wohl eine der exklusivsten Adressen für einen Golfurlaub in Südtirol. Wer unter professioneller Anleitung sein Handicap verbessern möchte, ist in der hoteleigenen PGA-Golfschule in besten Händen. Selbst ein modernes ScopeVideo-System steht zum Analysieren und Verbessern des perfekten Abschlags zur Verfügung. Einmal in der Woche veranstaltet das Golfteam des Quellenhofs Ausflüge zu den schönsten Golfplätzen Südtirols (am Golfplatz Passeier erhalten Gäste des Quellenhofs 50 Prozent Greenfee-Ermäßigung).

ARABELLA GOLF MALLORCA STARTET MITTE SEPTEMBER

Die moderne Tapasbar im Sheraton Mallorca. Mitte September öffnet das Sheraton Mallorca Arabella Golf Hotel nach einer neunmonatigen Renovierungsphase seine Türen. Das in allen Bereichen komplett neu gestaltete Hotel gilt als Oase unter den europäischen Golfhotels: umgeben von einem 13.000 m2 großen mediterranen Garten und traumhaft schön gelegen am 18. Loch des traditionsreichsten Golfplatzes Mallorcas, dem Arabella Golf Son Vida, empfängt das Haus seine Gäste dann mit neuen Zimmern, neu designten öffentlichen Bereichen, Bars und Restaurants. Das Sheraton Mallorca Arabella Golf Hotel folgt weiterhin dem erfolgreichen und bei Hotelgästen äußerst beliebten Konzept „Golf inclusive Hotel“, ein Angebot, das die Greenfees für die Arabella Golfplätze Son Vida, Son Muntaner, Son Quint und Son Quint Pitch & Putt im Zimmerpreis mit enthält (www. starwoodhotels.com).

Der Südtiroler Quellenhof lädt zum Golferlebnis ins Passeiertal.

GOLFEN HOCH ÜBER DEM RHEINTAL Hoch über dem Mittelrheintal trohnt das Jakobsberg Hotel- & Golfresort. Umgeben von Wäldern, Burgen und Wiesen, mit Panoramablick über das Mittelrhein-Tal zwischen Koblenz und Boppard, ist der Platz allein von der Lage traumhaft. Schon beim ersten Abschlag genießt man eine fantastische Aussicht auf die Marksburg, die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Darüber hinaus bietet die liebevoll auf einem Plateau angelegte Golfanlage 18 Löcher voller abwechslungsreicher Spielmöglichkeiten. Der Jakobsberg-Pro Mike McFadden zählt zu den besten Clubfittern in Deutschland. Drei Übernachtungen mit abendlichen Menüs und zwei Greenfees kosten beispielsweise 315 Euro pro Person (www.jakobsberg.de). Weite Blicke beim Golfen am Jakobsweg.

Golf Weser-Ems ı Reisetipps ı 15


CLUBPORTRAIT Im Golfpark Deinster Mühle ist Abschalten kein Problem

Golferische Wellness in Deinste mit spannendem Golf und Forellen Ein üppiger Waldbestand, viele Knicks, Wasserläufe und unzählige Teiche – Golfer aus dem Weser-EmsRaum, die am Wochenende die kleine Erholung zwischendurch suchen, haben ein fantastisches Kleinod nahezu vor der Tür. Das Gut Deinster Mühle und sein Golfpark sind es allemal wert, für ein golferisches Wellnesswochenende angesteuert zu werden. Die Entspannungsmischung: eine bedächtige Geestlandschaft, ein herausfordernder 18 Loch-Platz und kulinarische Genüsse mit knackig frischen Forellen und Saiblingen. Hier ist Abschalten kein Problem.

Seit fast 20 Jahren wird am Deinster Mühlenbach gegolft. 2014 feiert die familienbetriebene Anlage ihr 20-jähriges Bestehen und hat spannende Zukunftspläne. Juniorchef und Clubmanager Tim Steffens steckt bereits mittendrin in den Ausbauplänen auf 27 Loch und auch die Erweiterung des idyllischen Hotels auf diesem historisch bedeutsamen Gutsgelände wird angeplant. Das Gut Deinster Mühle gibt es schon 800 Jahre – aber man lebt im Hier und Jetzt. Ob im Hotel, in der Golfschule,

im Golfclub oder im berühmten Restaurant Alte Lohmühle – Familie Steffens prägt die persönliche Atmosphäre. Der Gast fühlt sich in den gemütlichen Zimmern im Landhausstil auf Anhieb wohl. Von vielen Zimmern geht der Blick raus auf den Golfpark, wo Headpro Karsten Kollna Neulingen oder auch erfahrenen Golfern in idyllischer Umgebung auf die Schwünge hilft. Gefragt sind die DGV-Platzreifekurse mit 20 Trainerstunden, Regelkurs und mehr für 299 Euro. Wer das mit einem mehrtägigen Hotelaufenthalt verbindet, bereitet sich einen entspan-

Morgenstimmung mit leichtem Frühnebel im Golfpark Deinste.

16 ı Clubportrait ı Golf Weser-Ems


nenden und fundierten Einstieg in das Golfspiel. Da kann kein Crash-Kurs mithalten. Dabei kann auch der 4 Loch-Platz direkt am Hotel gespielt werden. Ein Par 5 entfernt liegt auf dem Gelände des alten Gutshofes der Golfplatz Gut Deinster Mühle, der auf 18 äußerst naturnah angelegten Bahnen mit seinen spielerischen Herausforderungen die Golfer anzieht. Deinster Mühle wurde vom kanadischen Golfplatzarchitekten David Krause kreiert, der den Deinstern noch heute verbunden ist und in der Clubmannschaft spielt. Es war der erste Platz, den Krause in Deutschland baute. Danach designte er unter anderem den berühmten Hardenberg-Kurs bei Göttingen. Auch sein Deinster Werk hat hier im Norden Berühmtheit erlangt,

Alte Lohmühle: Forellen unbedingt probieren.

VIELE NATURBUNKER garantiert der Kurs doch eine unvergessliche Runde entlang von unberührten Naturflächen. Zahlreiche Gewässer kommen mächtig ins Spiel und gleich zweimal müssen direkt vom Abschlag kreuzende Hecken überwunden werden. Bahn 1 „Zur Mergelkuhle“ serviert dem Durchschnittsgolfer zwar einen komfortablen Start auf einem breiten Fairway, aber dann fordern an Bahn 6 die „Lange Deinster Drifft“ als schwerste einen Hammerabschlag um das von zwei Topfbunkern verteidigte Grün mit dem Zweiten annähernd zu erreichen. „Davids Wasserspiele“ an der Acht mit ihrem Halbinselgrün sind mit Präzisionsgolf zu gewinnen und das

Auch an Bahn 8: Wasser im Spiel.

Regina Muhle, Firmenkundenbetreuung

Wo Schnelligkeit Programm ist, sind wir in unserem Element. Und Ihre Bank? Unser Kunde: vor einigen Jahren noch reiner CD-Vertrieb, heute führendes Handelsunternehmen für Speichermedien. Auch weil das „Assembeln“ von Komponenten aus Fernost durch unsere besondere Bankbegleitung beschleunigt wurde: schnelles, unbürokratisches Entscheiden – und Außenhandels-Know-how. Ein weiteres Beispiel dafür, dass wir den Mittelstand am Puls der Zeit in Richtung Zukunft begleiten.

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Die 18 endet direkt vor der gemütlichen Clubterrasse. gefühlt unendliche Par 5 der Bahn 12 mit über 500 Meter lädt zum Golfen in den Naturbunkern, von denen zahlreiche auf dem 80 Hektar großen Platz dem Spiel ihren sandigen Geschmack geben. Letztendlich warten auch hier vor dem Grün zwei Topfbunker. Wer das Bunkerspiel trainiert, wird dementsprechend auf der Deinster Runde belohnt. Historisch bedeutsam zeigt sich Bahn 15 mit einer 2000 Jahre alten Feuerstelle. Spannung und Unterhaltung verspricht auch das Schlussloch „Der Schrankenwald“, das als Par 4 durch einen Tannenwald direkt mit einem Dogleg auf das Clubhaus zuführt. Rechts wartet noch ein großer Teich auf teure Bälle, und Longhitter haben die Möglichkeit, mit dem zweiten (getoppten) Schlag die Clubterrasse zu treffen. Für spektakuläre Unterhaltung der am Clubrestaurant „Das Eysten“ sitzenden Golfergemeinde ist also gesorgt. Ihren Namen erhielt die Gastronomie nach der Familie Eysten. Einer der Söhne war mit einer Steffens-Tochter verheiratet. Beim Bau der 18. Bahn hatte man die historischen Grundmauern des Hofes entdeckt. Clubmanager Tim Steffens rät Golfern, die nicht unbedingt am Wochenende aufteen müssen, die Spezialangebote zu

nutzen: „Dienstag gibt es zum Greenfee von 49 Euro noch das Forellenessen dazu, und Viererflight, die in der Woche starten, bekommen auch Rabatt.“ Schon auf den ersten Blick erkennt der Golfer hier, dass der Platz nach einem ökologischen Konzept so in die bestehende Landschaft eingefügt wurde, BEDÄCHTIGE STIMMUNG dass er von Anfang an einen gereiften Charakter vorweisen konnte. Waldungen, Knicks, Wegestrukturen, Sand- und Mergelkuhlen, Wasserläufe und Teiche sind nicht nur als Biotope erhalten, sondern ausgebaut und schonend in das Spielgeschehen integriert. Golf und Natur – in Deinste bilden sie ein fruchtbares Miteinander. Dem kanadischen Architekten David Krause ist es vorbildlich gelungen, mit dem Naturerlebnis der ruhigen und bedächtigen Schönheit der Geestlandschaft das Golfspiel entscheidend zu bereichern. Einen Abschlag vom Clubrestaurant entfernt schreibt das Restaurant „Alte Lohmühle“ eine Erfolgsgeschichte, denn hier kommen die von Familie Steffens seit Jahrzehnten gezüchteten Forellen und Bachsaiblinge auf den Tisch.

Schwäne genießen die Ruhe an den Seen des Golfparks.

18 ı Clubportrait ı Golf Weser-Ems

Ob Räucherforellenfilet mit Rührei und Sahnemeerrettich, Knusperforellenfilets, Forelle „blau“ oder Bachsaiblingsstreifen auf mediterrane Art - diese Fischgenüsse aus familieneigener Aufzucht alleine sind die Anreise in das Restaurant in der Deinster Mühle wert. Diese Mühle wurde erstmals um 1235 im Lehensregister des Klosters Corvey erwähnt. Das St.Georgs-Kloster betrieb seinerzeit eine Wassermühle, eine Fischzucht und eine Brauerei. Vorfahren der Familie bewirtschafteten seit dem Jahr 1634 das Gut Deinster Mühle. So können die Steffens heute stolz auf eine 350-jährige Familiengeschichte zurückblicken und arbeiten derweil engagiert an der Zukunft des großen Gutsareals. ws

KURZINFO: Golfpark Deinster Mühle E-Mail: golfpark@allesistgdm.de Internet: www.allesistgdm.de Telefon: 04149 - 925 112 Im Mühlenfeld 30 21717 Deinste Golf: 18 Loch-Platz, Golfschule mit Kurzplatz direkt am Hotel, Greenfee wochentags 49 Euro, am Wochenende 59 Euro (es gibt zahlreiche Arrangements (z.B. Zwei Übernachtungen, Frühstück, Greenfee und ein Dreigang-Menü für 209 Euro pro Person).


GASTKOLUMNE Von schwarzen Listen und Sonder-Greenfees

Wohin fährt der Golf-Zug? Es ist erst einige Tage her, dass Martin Kaymer bei seinem Spiegel-Interview auf zwei der großen Probleme im deutschen Golfsport aufmerksam gemacht hat. Er beklagte einerseits, dass auf vielen deutschen Golfanlagen eine viel zu strenge Kleiderordnung gilt. Und dass andererseits das Image des Golfsports nach wie vor sehr angestaubt ist. Dass die beiden von Martin genannten Probleme nur Symptome darstellen, dürfte uns allen klar sein. Natürlich muss man festhalten, dass die Interessenlagen in den Anlagen sehr unterschiedlich sind. Ohnehin haben viele Golfclubs nicht die Priorität, wirtschaftlich optimal aufgestellt zu sein. Sie können durchaus auch in der Pflicht stehen, ihren angestammten Mitgliedern eine sportliche und vor allem auch gesellschaftliche Heimat zu geben. Da diese Mitglieder für ihren Club oftmals die finanzielle Verantwortung tragen, muss man deren Wünsche zumindest in den Grenzen ihres eigenen Hauses respektieren.

Wesentlich bedenklicher ist jedoch die vom DGV installierte Drei-KlassenGesellschaft in der deutschen Clublandschaft. Die eigentlich freiwillige Hologramm-Kennzeichnung der Mitgliedsausweise durch die Golfclubs hat mittlerweile dazu geführt, dass immer mehr schwarze Listen und extra teure Sonder-Greenfees im Umlauf sind und dass viele Golfspieler einem wahren Spießrutenlauf ausgesetzt sind, wenn sie ihre eigene Anlage denn mal verlassen. Warum tun wir uns so etwas an? Letztendlich müssen die Golfanlagen doch die Möglichkeit haben, ihr eigenes Geschäftsmodell zu leben. Durchgängig Schleuderpreise anzubieten, kann sich auf Dauer ohnehin niemand leisten. Andererseits muss es möglich sein, dass jede Golfanlage für sich zielgruppengerechte Angebote anbieten kann. Die (nach wie vor mächtigen) Bremsklötze des deutschen Golfsports können sich wenden, wie sie wollen, unsere golferische Landschaft wird in Zukunft noch bunter, als sie es

Thomas DöbberRüther ist Geschäftsführer der Fleesensee GmbH

ohnehin schon ist. Und das ist gut so. Jeder Golfspieler soll genau das golferische Zuhause finden können, das ihm liegt. Dazu gehören klassische Mitgliederclubs genauso wie Pay&PlayPlätze und touristische Golfanlagen. Richtungsweisend wäre es, wenn unsere verbandsseitigen Institutionen diese Entwicklung antizipierten. Zum Beispiel mit der Einrichtung einer Best-PracticeGruppe, um langjährige Try & Error Methoden zu vermeiden. Das wäre dann auch gleich ein friedensstiftender Gegenentwurf zu diesen unsäglichen Hologrammen.

Golf Weser-Ems ı Gastkolumne ı 19


REISE Die Ostseeküste zwischen Lübeck und Usedom beglückt mit Stränden, Reetdachkaten und urigen Wäldern - eine Liebeserklärung an die Ostsee.

McPomm lässt Golfer im siebten Himmel abschlagen

5 Mecklenburg-Vorpommern zählt weiterhin zu den touristischen Boomregionen Deutschlands. Aber dass sich Mecklenburg-Vorpommern einmal zu einem GolfEldorado entwickeln würde, hätte vor über zehn Jahren wohl niemand für möglich gehalten. Doch heute hat sich das nordöstliche Bundesland mit den kilometerlangen weißen Stränden in die Bundesliga des Golftourismus hochgeschwungen.

20 ı Reise ı Golf Weser-Ems


So wird seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gezielt in den Bau von neuen Golfplätzen und Golfhotels investiert. In den meisten Fällen werden die Golfinvestitionen durch die EU mit Fördermitteln von über 30 Prozent unterstützt.

1 In der Touristenhochburg Warnemünde schlagen Golfer beim gleichnamigen Golfclub ab. Die Spieler genießen eine weitläufige Anlage mit 18 Löchern, die stark an schottische Linkscourses erinnert.

2

Nur wenige Kilometer weiter lockt seit gut zwei Jahren das Ostsee Golfresort Wittenbeck auf seine Abschläge. Auch dieser sehr sportliche Platz bietet Golfgenuss vom Feinsten auf hügeligen Bahnen im Links-Design.

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Golf Weser-Ems ı Reise ı 21


2 1

3 Strela

Warnemünde ck Wittenbe

Immer wieder sieht man Bachläufe und mächtige Findlinge geschickt integriert.

3 Deutlich windgeschützter im Landesinneren liegt da der Golfpark Strelasund der mittlerweile 36 Löcher bietet. Diese Anlage sollte man beim Golf-trip durch McPomm unbedingt ansteuern,

denn hier beginnt das Golfvergnügen direkt vor der Hoteltür. Von den meisten Zimmerbalkonen geht der Blick auf die Inselgrüns der Bahnen 9 und 18 und auf die Abschläge 1 und 10. Golferherzen schlagen da höher. Das Resort Strelasund wird von Familie Remer seit 2005 mit viel Engagement geführt. Der Platz zeigt sich abwechs-

sund

lungsreich mit üppigen Roughzonen und vielen Wasserhindernissen. Strelasund empfiehlt sich für ein verlängertes Herbstwochenende, zumal viele Golf-Spezials angeboten werden (www. golfpark-strelasund.de).

4 Von Strelasund aus sind es jetzt in der Nebensaison auch nur rund 90 Minuten bis zum Golfresort Balmer See auf der Insel Usedom Auf sanften Hügeln, die sich an den Balmer See schmiegen, liegt das beliebte Golfhotel mit seinen unverkennbaren Reetdachhäusern und seinen beiden anspruchsvollen 18-Loch-Plätzen (blau und gelb). Auch hier schlagen Golferherzen höher, denn das Auto kann beim Golfurlaub auf dem Parkplatz ruhen. Die Golfbahnen starten direkt neben den Appartementhäusern in die hügelige Landschaft (www.golfhotelusedom.de). 5 Und ein ganz besonderes Golfparadies bietet McPomm in der Nähe von Schwerin. Hier sind Golfer im siebten Himmel, wenn sie auf dem einzigartigen WinstonLinks-Kurs abschlagen. Während der 18-Löcher-Meisterschaftsplatz Winston-Open harmonisch in die Endmoränenlandschaft eingefügt wurde, könnte die Architektur des neuen Links kaum kontrastreicher zur Umgebung sein: Der Linkscourse ist in seiner Gestaltung den schottischen Dünenlandschaften am Meer nachempfun-

22 ı Reise ı Golf Weser-Ems


5

4 Usedom

den. Die typischen Merkmale für diese rauen und windgepeitschten Areale verleihen auch diesem Platz seine einmalige Wirkung: Bis zu zehn Meter hohe Dünen türmen sich vor der Kulisse mecklenburgischer Wälder auf, eine karge Bepflanzung mit Ginster und Heidekraut sowie tiefe Sandkuhlen prägen das Bild. Diesen spannenden

Kontrast zweier Naturwelten herauszuarbeiten, war ein Leitgedanke der Planer und des renommierten Golfplatz-Architekten David J. Krause. So sportlich wie die Winston-Golfanlage gibt sich auch das Tagesangebot für Sportskanonen, das besonders für norddeutsche Golfer wegen der kurzen Anreise den Trip Richtung Schwerin

Zwei an Einem. WINSTON day

Winst on

wert ist. Für 178 Euro kann man WinstonLinks und Winston Open und auch den 9 Loch-Platz spielen und die Drivingrange nutzen. Und im Restaurant gibt es ein Tagesgericht mit Getränk. Außerdem inklusive: Rundengetränke, ein Birdiebook und eine persönliche Scorekarte (www. winstongolf.de) ws

Austragungsort der

WINSTON day

Für Sportskanonen: Ein Tag WINSTONgolf • 1 Greenfee 18-Löcher WINSTONlinks* • 1 Greenfee 18-Löcher WINSTONopen* • 2 Rundengetränke • Freies Spiel 9-Löcher WINSTONkranich • Driving Range inkl. 100 Rangebälle • 1 Tagesgericht inkl. 1 Getränk

178,- € p.P.

* inkl. Birdiebook, persönlicher Scorecard

www.winstongolf.de/day Golf Weser-Ems ı Reise ı 23


EQUIPMENT Sehr weiches Schlaggefühl Adidas-Ableger Taylormade hat für seine ATV-Wedges eine schnörkellose Kopfform entwickelt. Die breite Sohle sorgt für eine leichte Spielbarkeit und erweckt schnell Vertrauen in dieses Wedge. Angenehm empfindet der Golfer das sehr weiche Schlaggefühl.

Revolutionäre Schlagfläche Wedge-Spezialist Cleveland hat mit seiner neuen 588 RTX CB-Serie Helfer für das kurze Spiel entwickelt, die mit ihrer revolutionären neuen RotexSchlagfläche überzeugen. Es handelt sich um Clevelands fortschrittlichste Spin-Technologie. Die Grooves konnten noch einmal deutlich vergrößert werden und sind somit noch etwas dichter an das erlaubte Limit herangerückt. Die Rauheit der Schlagfläche erzeugt noch mehr Spin. Die Form des 588 RTX CB Wedges führt zur „Vertiefung“ des Schwerpunktes, um den MOI zu erhöhen. Für Damen ist das Wedge mit speziellem Damen-Graphitschaft in Satin Finish erhältlich.

Maximaler Spin rund ums Grün Wilson Staff ist die Marke mit mehr Major Siegen als irgendein anderer Hersteller von Wedges. Die Wilson-Spezialisten haben jetzt mit den FG Tour TC Wedges eine neue Superlative in ihrer Wedge-Historie entwickelt. Die neuen FG Tour TC Wedges sind für Golfer jeden Niveaus gemacht, ermöglichen eine Vielzahl von Schlägen rund um das Grün herum. Die Wedges sind mit einer nagelneuen Groove-Entwicklung ausgestattet. Für maximalen Spin bei vollen und halben Schwüngen sorgt die Traction-Control Schlagflächen Technologie. Diese ist mit 11 Laser-radierten Micro-Grooves zwischen jedem Tour-Y-Groove ausgestattet. Zusätzlich verleiht die neue „Tour Frosted“ Oberfläche des Schlägerkopfes einen absolut hochwertigen Look.

WEDGES

TROLLEY

Die Details machen es

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„God is in the details.“ (Ludwig Mies van der Rohe) Und genau um diese entscheidenden, kleinen Details wurde der Clicgear 3.5 verändert. Auf den ersten Blick unterscheidet ihn nichts vom extrem erfolgreichen 3.0. Doch in den Details offenbaren sich die Unterschiede. Das Bremssystem wurde überarbeitet und das Gepäcknetz vergrößert. Außerdem verfügt der 3.5 über verbesserte CartStraps, die eine schnelle und einfache Befestigung von nahezu jedem Golfbag auf dem Clicgear garantieren. Vom kleinen Standbag bis zum größten Tour-Bag nimmt er es mit jedem Taschenformat spielend auf. Nicht verändert wurde aber das bewährte, patentierte Faltsystem, das den Clicgear zu einem der weltweit erfolgreichsten 3-Rad-Trolleys macht. Er ist weiterhin in Sekunden zusammenzulegen und glänzt durch ein extrem kleines Packmaß. Auffälliger und aufregender als die kleinen und wichtigen Detailverbesserungen zeigt sich die große Farbpalette mit der der Click Gear jetzt über die Fairways rollt. (gesehen bei GolfHouse)


Handgeschmiedeter Putter Während der Sommer uns endlich beste Bedingungen auf dem Golfplatz beschert, sorgen die neuen Putter der MP A-Serie von Mizuno für Erfolgserlebnisse auf dem Grün. Die handgeschmiedeten Putter der MP A-Serie vereinen ein sattschwarzes Finish mit einer abgeschrägten weißen Oberkante, wodurch sich die klassischen Formen leichter ausrichten lassen. Gleichzeitig bieten die Putter ein solides, weiches Ballgefühl und ermöglichen klare Rolls.

Ping setzt auf Grooves Mit neuem Groove Design und einem erstmalig verwendeten Insert in der Schlagfläche will Ping mit Scotsdale und der Serene-Serie punkten. Die sehr tiefen Grooves im Zentrum der Schlagfläche werden zu den Randbereichen hin flacher. So werden konstantere Ballgeschwindigkeiten erzeugt, sowohl bei Treffern aus dem Zentrum als auch bei Treffern in den Randbereichen an der Spitze oder am Hosel.

PUTTER

Sensationell fehlerverzeihend Auch Putter-Tüftler Wiestaw Kramski setzt auf die klassische Bladeform, denn beim Putten geht es um eines: Präzision. Deswegen verlassen sich vor allem Spitzenspieler auf den High Precision Putter HPP 338 TP der Kramski Bladebaureihe. Denn eines ist sicher: der HPP 338 TP zählt zu den fehlerverzeihendsten Modellen auf dem Markt und wird somit für Profis und Amateure damit zum Erfolgsgarant auf dem Grün.

Comeback für den Klassiker Wer es trotz aller modernen Ausrichtungshilfen dann doch beim Putten lieber klassisch bevorzugt, der findet in der Cleveland Classic Collection das richtige Werkzeug für das Grün. Schon das edle Aussehen und der satte Klang im Treffmoment begeistern und das perfekte Rollen der Bälle auch. Durch eine neue Fräs-Technik hat Cleveland die Schlagfläche deutlich stärker aufgerauht. Da rollt der Ball konstant Richtung Loch. Fazit: Nicht nur der äußerst faire Preis sorgt dafür, dass immer mehr Golfer solch einen klassischen Putter bevorzugen. Cleveland hat die Zeichen der Zeit erkannt (es gibt auch ein Damenmodell).

Cleveland mit patentiertem Gurtsystem Cleveland weiß, was passionierte Träger eines Golfbags wünschen. Das „Ultraleichte Cleveland Tragebag“ bringt gerade 1,7 Kilo auf die Waage und bietet mit seinem 9-Inch-Top und sechs Unterteilungen eine problemlose Unterbringung der Schläger. Stauraum gibt es in sieben strategisch angeordneten Taschen. Die Schultergurte mit CG Comfort Suspension System (CSS) sind zum Patent angemeldet und bieten entspannten Tragekomfort. Viele Extras wie ein Wertfach mit Fleece-Futter, ein Netz-Getränkehalter, ergonomische Gummi-Fußpolster zur Stabilitätskontrolle und ein integrierter Regenschirmhalter werten das Bag weiter auf.

BAGS Für passionierte Träger und Wochenendgolfer Dieses Wilson-Bag hat schnell eine Erfolgsgeschichte geschrieben, denn es ist superleicht und bietet reichlich Stauraum. Die extrem leichte Feather SL Carry Tasche besticht durch ihr geringes Gewicht von unter zwei Kilo, ihre Haltbarkeit und den angenehmen Tragekomfort. Gleichermaßen geeignet für den passionierten Träger (luftdurchlässige Hüftpolsterung), wie auch für den Wochenend-Golfer. Der neue Slide in 2One Gurt macht es möglich, die Gurte vom Doppel- zum Singletragegurt im Handumdrehen umzuwandeln.

Golf Weser-Ems ı Equipment ı 25


Ecco Street bleibt mit neuen Ideen am Ball Von Stillstand oder Ausruhen auf dem Erfolg der Ecco Street-Serie ist bei den Dänen keine Rede. Sie lassen die Köpfe weiter rauchen und kreieren ihre Erfolgsmodelle immer wieder neu und verbessern die Materialien. Der Golf Street ist in der neuen Kollektion in den Versionen Sport, Luxus, Textil, Kamel und Premier erhältlich. Jedes Modell ist mit dem patentierten und preisgekrönten Sohlendesign ausgestattet. Aus TPU gefertigt – einem Material von hoher Beständigkeit und Strapazierfähigkeit – bietet die Sohle exzellente Griffigkeit bei allen Wetter- und Bodenbedingungen. „Der Golf Street hat den Schuhmarkt komplett revolutioniert. Er hat die Vorstellungen, dass ein Golfschuh ein bestimmtes sport-spezifisches Aussehen haben muss, komplett umgestaltet,“ sagt Michael Waack, Golf-Chef von Ecco.

SCHUHE

Sportlicher Auftritt Der Tiger liebt ihn beim Trainieren, beim Laufen oder Golfspielen - und natürlich ist die neue Nike Schuhserie TW 14 für dieses Spiel maßgeschneidert. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Athleten Woods kreiert und bietet dem Fuß maximalen Halt auf den Fairways und beim Abschlag bei maximaler Bewegung. Dazu ein mächtig sportlicher Look, der sich von manchen, eher Straßenschuhen ähnelnden, Golftretern deutlich abgrenzt.

Crocs: Leicht und stabil Crocs Schuhe sind die ersten echten Hybrid Golfschuhe, die extremen Komfort der Crocs Straßenschuhe mit der Stabilität und Traktion von modernen Golfschuhen verbinden. Crocs hat eine einzigartige, patentierte One-Piece Fertigungstechnologie entwickelt, welche die Sohle und Innensohle aus einem Stück produziert. Diese Technologie reduziert das Gewicht drastisch, erhöht den Trage Komfort und verbessert die Traktion und Stabilität. Das einzigartige Design macht diesen Schuh zum unangefochtenen Leichtigkeits- und Komfortsieger seiner Klasse, zu mal er nur 283 Gramm wiegt.

Duca: Edel und sportlich auf den Fairways Duca del Cosma bringt mit seinem unverwechselbaren Design reichlich optische Abwechslung auf den Fairways der Mode. Edel, elegant und sportlich – mit den Styles von Duca del Cosma weht frischer Wind auf den Golfplätzen. Dabei kommt natürlich die Technologie nicht zu kurz. Der neue College-Schuh ist eine Neuentwicklung und wurde als All-Rounder für On & Off-Course konzipiert. Die sehr leichte Gummi-Funktionsnoppensohle ist mit sternförmigen Noppen für optimalen Grip konzipiert.Die Komfortleisten sorgen beim Spiel für flexiblen Tragekomfort.

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Jetzt der schwarze Driver Auf Weiß folgt Scharz. Er hat einen ultraleichten Aldila-Schaft (wiegt gerade 55 Gramm) und kommt in wenigen Tagen als Limited Edition auf der Markt. Der TaylorMade R1 Black Driver wird die Erfolgsgeschichte der TaylorMade-Driver sicher fortsetzen. Hatte der Adidas-Ableger bisher außergewöhnlichen Erfolg mit seinen weißen Hölzer und Driver, so wurde jetzt ein Modell mit vielen Loftoptionen und tiefem Schwerpunkt mit einer hochgezogenen Sohle in Schwarz kreiert. Driver-Fans testen ihn am besten bei einem fachkundigen Fitting.

Starke Farben im Spiel Die neuen Kollektionen für Damen und Herren leuchtet durch satte Farben wie Brombeere, Grüntöne oder Ultramarin. Erdige Naturtöne bilden einen angenehmen Kontrast und eine gute Alternative für alle, die es farblich lieber schlicht halten. (gesehen bei GolfHouse)

Mehr Spin rund ums Grün Wer träumt nicht davon mehr Spin rund ums Grün zu bekommen. Der Srixon Z-Star mit Spoinskin könnte die Lösung sein. Die einzigartige Spin-Skin-Technologie ( Außenhaut mit mehr „Grip“ ) von Srixon erhöht die Reibung zwischen Ball und Schlagfläche um 20 Prozent. Das Ergebnis? Mehr Spin mit superweichem Spielgefühl für ultimative Kontrolle beim Kurzspiel. Der hochentwickelte Neo Energetic Gradient Growth-Kern wird von außen nach innen weicher. Das Ergebnis? Schnelleres Abspringen von der Schlagfläche, höherer Steigungswinkel mit weniger Spin und explosive Power bei langen Schlägen.

Der Windstopper ist immer dabei

GPS Caddietech spricht Entfernungsmesser findet man mittlerweile an den Handgelenken vieler Golfer. Jetzt kommt mit dem Caddietech X0 das kleinste und leichteste Golf GPS Gerät der Welt. Und das kann sogar sprechen. Der Caddietech X0 berechnet exakt die Distanz, vom momentanen Standort des Spielers zum Grün-Anfang, -Mitte und -Ende als auch die Distanz der Drives. Caddietech X0 ist klein und handlich, einfach zu bedienen und lässt sich mit Hilfe des stabilen Clips an Ihrer Golfkappe oder an einem Visor befestigen. Das Gerät ist noch dazu wasserfest und kann auch bei Regen ohne Probleme zum Einsatz kommen. Nur die quäkende Stimme könnte manch einen Flightpartner nerven. Tragen sogar mehrere Spieler einer Gruppe den Caddietech, ist es mit der meditativen Ruhe auf dem Golfplatz ganz vorbei.

Der Windstopper ist das vielseitigste Teil im Golfbag, man hat ihn von Frühjahr bis zum Herbst immer dabei. Absolut winddicht, extrem atmungsaktiv, wasserabweisend und komfortabel: So zeigen sich die Windstopper von Galvin Green. Das 4-way Stretch-Material bietet dabei noch mehr Bewegungsfreiheit. Leichte Paddings in der Schulterpartie erhöhen den Tragekomfort speziell bei Golfern mit Carrybag. Das ist der richtige Begleiter für Damen an den kühleren Tagen.

Golf Weser-Ems ı Equipment ı 27


REISE Golfen rund um Alicante:

Maurische Architektur und moderne Golfplätze

Beim Anflug entlang der Küste von Valencia bis Alicante blickt manch ein Golfer geschockt aus dem Flieger auf die klotzigen Hochhaustürme, auf die zubetonierten Küstenstreifen mit ihren Wolkenkratzern am Sandstrand. Unübersehbar erhebt sich an diesem Küstenband mit Benidorm das spanische Manhattan und Symbol des Massentourismus. Man hat Zweifel - die golferische Urlaubsidylle – wird man sie finden abseits der Hochhausschluchten und mehrspurigen Autobahnen? Glücklicherweise muss man nicht lange suchen, denn nur wenige Kilometer außerhalb von Alicante gibt es an der Costa Blanca charmante Orte, kilometerlange Sandstrände und äußerst spannende und herausfordernde Golfplätze.

H

ier an der spanischen LevanteKüste ist Alicante mit seinen palmengesäumten Flaniermeilen das quirlige Zentrum der Costa Blanca. Die 300.000 Einwohner-Stadt wurde von den Römern im 3. Jahrhundert v.Chr. gegründet, erlebte später auch eine arabische Ära. Die sich in der gesamten Region in der maurischen Architektur spiegelt. Und wie es sich hier golfen lässt. 365 Tage im Jahr kann man die Schläger schwingen, denn die Temperaturen bleiben auch in den kühleren Monaten hier an der Ostküste Spaniens moderat. Direkt oder unweit des Mittelmeers liegen in der Region Alicante 13 Golfplätze für jeden Geschmack. Golf und Strandurlaub lassen sich hier ideal verbinden. Zu den jüngeren und moderneren Resorts zählt das La Finca Golf & Spa rund 20 Autominuten südlich des Flughafens von Alicante. Das moderne und luftige Design mit dominierender Glasarchitektur gibt fast überall im Hotel 28 ı Reise ı Golf Weser-Ems

den Blick frei auf das Umfeld mit grandiosem Golfplatz und Urbanisationen. Der 2002 gebaute Golfplatz liegt eingebettet an den Hängen des Bergs La Escotera, lässt sich aber mit seinem nur leicht hügeligen Design auch ganz entspannt ohne Cart spielen.

QUADRATISCHES GRÜN Der Platz garantiert ein sehr abwechslungsreiches Spiel mit meist breiten Fairways und sehr schnellen Grüns. Ungewöhnlich: An Bahn 7 puttet man auf einem riesigen quadratischen Grün. Beeindruckend wie der alte Olivenbaumbestand ist auch die Zahl von fünf Insel- oder Halbinselgrüns. Trotzdem kann man La Finca als recht fair designten Platz bezeichnen. In jedem Fall spielt er sich so abwechslungsreich und tricky, dass man ihn auch eine ganze Urlaubswoche tagtäglich genießen kann. Von den verschie-

denen La Finca-Angeboten ragt der VIPExclusive-Service für Gruppen ab acht Golfern heraus. Da gibt es für 29 Euro pro Person zum Greenfee einen Buggy, ein Picknickbag, drei Bälle und sogar ein Golfhandtuch. Herausragend präsentieren sich die modernen Zimmer im La Finca-Hotel direkt am Platz mit großzügigen Balkonen oder Terrassen. Fans von modernem Design möchten nicht mehr ausziehen. Während im à la carte-Restaurant eine hervorragende Küche und Weine zu fairen Preisen aufgetischt werden, schwächelt das Büfettrestaurant. Da wird tiefgefrorener vietnamesischer Fisch auf den Grill gelegt. Muss das unweit des Mittelmeers sein? Und die Lautstärke in diesem Teil des Restaurants lässt viele Gäste nicht lange am Tisch verweilen. Doch das Management verspricht Besserung. Ein großes Lob verdient wiederum die ansprechende Außenanlage mit großem Pool (www.lafincagolfresort.com). »


La Finca: Kachelb瓣nke

Villamartin Bahn 18

La Finca: Abschlag 1

La Finca: Wasser und Weite

Villamartin Terrasse

La Finca: Links das k羹nftige Clubhaus, rechts das moderne Hotel. Golf Weser-Ems 覺 Reise 覺 29


Vom La Finca-Resort betrieben werden zudem die beiden gut 20 Minuten entfernt gelegenen Golfplätze Villamartin und Las Ramblas. Die Plätze können unterschiedlicher kaum sein. Villamartin wurde von Paul Putman entworfen und liegt am südlichen Ende der Costa Blanca etwa einen Kilometer vom Strand entfernt zwischen Torrevieja und San Javier. Er befindet sich in einem hügeligen Gebiet. Die ersten neun Bahnen liegen höher und bieten spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Dann geht es stets leicht hinunter durch kleine Täler und Schluchten. Villamartin zählt mit 40 Jahren zu den ältesten Plätzen der Region und begeistert den Greenfeespieler zudem mit einem wunderbaren Clubhaus. Überall maurische Fliesen, eine großzügige Terrasse und äußerst faire Preise für Essen und Trinken. Hier macht es Spaß, länger zu verweilen (www.golfquara.com). Das gilt auch für die wunderbar hoch über dem äußerst hügeligen Platz gelegene Terrasse vom Golfclub Las Ramblas. Was für ein Abenteuerspielplatz für Golfer. Zahlreiche Adlerhorstabschläge versprechen Spielgenuss, aber auch viele blinde Schläge gehen in nicht einsehbares Terrain. Die sehr schnellen und stark modulierten Green sind in einem tadellosen Zustand, sorgen aber auch dafür, dass man meist von einem DreiPutt-Ergebnis begeistert ist. Golfern im Anfängerbereich kann dieser Kurs allerdings nicht empfohlen werden. Sie verschenken anschließend ihre Schläger. Eine gute halbe Stunde nördlich von Alicante gelegen, bietet das MarriottHotel Denia (fünf Sterne) eine ruhige Lage, eine ansprechende spanische

La Finca: Modernes Hoteldesign inmitten des Golfplatzes. 30 ı Reise ı Golf Weser-Ems

La Finca: Viel Spielgenuss

Architektur mit vielen maurischen Elementen und 27 wunderschöne Golfbahnen direkt am Hotel auf dem La Sella-Kurs. La Sella wurde von José María Olazábal entworfen, ist vorbildlich in die mediterrane Vegetation eingebettet und lässt sich in verschiedenen Variationen spielen. So ist Abwechslung INTERESSANTE GOLFPAKETE garantiert. Umgeben ist der Golfkurs vom bergigen Montgo-Nationalpark mit seinen endlosen Wäldern. Das Clubhaus begeistert mit seinem modernen Design und einer Terrasse mit tollen Ausblicken. Sehr empfehlenswert: Bei Halbpensionsbuchung im Marriott Denia kann man aus der Karte wählen und wird fast auf Sterneniveau verwöhnt. Interessant sind die Golfpakete, die das Marriott für seine Gäste schnürt. So kostet das Vier-TagePaket mit Frühstück, drei Greenfees, Trolley und kostenlosem W-Lan bis September 330 Euro (www.lasellagolfresort.com).

Weitere 20 Minuten gen Norden liegt das Oliva Nova Beach & Golf Hotel direkt am kilometerlangen Sandstrand. Wenn es Golfern auch schwer fällt, hier sollte das Golfbag auch mal ein oder zwei Tage lang auf dem Zimmer ruhen. Der herrliche Strand lädt zu stundenlangen Spaziergängen und zum Sonnenbaden. Von fast allen Zimmern genießt man den Blick aufs Mittelmeer, und die großzügige Poolanlage lädt zum Entspannen. Der Oliva Nova-Golfkurs lässt sich selbst in den oft heißen Sommermonaten bestens spielen, denn hier weht stetig eine Meeresbrise. Das moderne Platzlayout vertreibt jede spielerische Langeweile. Mächtige alte Palmen säumen die Fairways und reichlich Wasser bietet die Möglichkeit, Bälle zu versenken. Während das Essen im VierSterne-Oliva Nova-Hotel deutlich verbesserungswürdig ist, wird im Clubhaus hervorragend gekocht. Interessante Tapas, Sandwich-Variationen, Paella und weitere typische spanische Küche kommt zu sehr fairen Preisen auf den Tisch. Auf der erhöhten Terrasse hat man die Bahnen 1, 10 und 18 zu Füßen und damit stets gute Unterhaltung. Preiswert zeigen sich die Golfpakete des Hotels. Sieben Tage im deluxe-Doppelzimmer kosten mit Frühstück, fünf Greenfees (mehrere Plätze zur Auswahl) rund 550 Euro. Golfen in Spanien, das hat unsere Alicante-Rundreise gezeigt, muss nicht übermäßig das Portemonee strapazieren. Wer sich vorab über günstige Reisezeiten und Golfpakete informiert, kann rund um Alicante einen genussvollen und golferisch sehr interessanten Urlaub verbringen (www.olivanova. com) ws Info: Ab Bremen fliegt Ryanair zweimal wöchentlich direkt nach Alicante

La Sella am Marriott: Hotel mit spanischer Architektur


SO GESEHEN Sündenbock Deutscher Golf Verband? Ich saß letztens mit ca. 70 Kollegen in einem großen Veranstaltungsraum und Thomas Schmidt, lauschte einer offenen Fragerunde. So richtig Fahrt Clubmanager nahm diese Diskussion Gut Hain- beim Thema Deutscher mühlen Golf Verband auf. Und was hörten meine Ohren da, der DGV ist schuld an der aktuellen Mitgliederentwicklung (Wachstum in 2012: 1,7%). Keine Profisportler auf den großen Touren, komplizierte Vorgabenund Spielbestimmungen, unnötige Umweltprogramme und weitere Gründe für das Versagen des DGV wurden genannt. Ich machte mir eine Notiz für die nächste Vorstandssitzung: DGV ist schuld am gebremsten Wachstum, Manager bzw. Geschäftsführer auf der Anlage trifft keine Schuld. Aber nun mal ehrlich: Ist das der Ausweg? Es ist zwar menschlich die Schuld bei anderen zu suchen, aber bringt uns das weiter? Nein! Wir alle wissen, dass die Entwicklung der Mitgliederzahlen in Deutschland nicht so ist wie wir uns das wünschen, aber es gibt erfolgreiche Anlagen in Deutschland, die uns vormachen was zu tun ist, nämlich hart auf unserer eigenen Anlage zu arbeiten. Das Ziel muss sein die Hemmschwelle, eine Golfanlage zu betreten, zu reduzieren. Warum gehen wir dann nicht neue Wege? Wieso präsentieren wir unseren Sport nicht auf lokalen Festen? In jeder Region gibt es ein Weinfest, eine Festwoche, einen Pferdemarkt oder sogar Großveranstaltungen, wie Hafenfeste. Ein kleines mobiles Puttinggrün, ein Abschlagskäfig und schon erreichen wir viele Leute und können Vorurteile direkt abbauen. Der DGV wird diese Aufgabe für uns nicht übernehmen können. Wie sieht es mit Jugendsichtungstagen aus, auch ich habe einmal meine Eltern zum Golf spielen gebracht. Ein Kollege erzählte mir mal, dass er das Trikotsponsoring der ortsansässigen Fußballmannschaft übernommen hat. Ich finde das eine fantastische Idee! Die Clubgastronomie kann auf allen Wander- und Fahrradkarten verzeichnet werden. Lassen Sie uns alle zusammen versuchen mehr Menschen auf unsere schönen Anlagen zu locken. Die Möglichkeiten sind vielfältig und den Ideen keine Grenzen gesetzt. Und eins noch zum Abschluss: Nach ausgiebiger Diskussion im Veranstaltungsraum waren sich viele einig, dass beim DGV einiges passieren muss. Auf die Frage wie viele denn beim DGV-Verbandstag anwesend sein werden, um Kritik zu äußern, meldeten sich gerade einmal eine Handvoll Leute. Sündenbock DGV? Ich sage: „Nein, danke!“ Golf Weser-Ems ı Gastkolumne ı 31


CLUBNEWS Liebe Golferinnen und Golfer in den Clubs unserer Region! Was haben wir es verflucht - dieses Frühjahr, das ein verlängerter Winter war. Unser Wintermoden war noch nie so lange durchgehend im Einsatz. Noch in der ersten Junitagen zählten Windbreaker und Daunenweste zu den sinnvollen Kleidungsstücken. Doch bei allem Fluchen und Jammern sollten wir daran denken, dass es Hunderttausende in deutschen Land vor wenigen Tagen bei der Hochwasserkatastrophe viel schlimmer getroffen hat. So sollten wir jetzt besonders demütig sein, dass wir bei Sonne und Sommer über die Fairways marschieren und das Spiel genießen können. Und wir wissen ja alle: Ohne Demut läuft im Golfspiel eigentlich gar nichts.

Werner Schwarz

Golfclub Achim ı Andrang beim Achimer Erlebnistag - Jugendgolf im Aufschwung

Auch Achims Ex-Pro und Platzdesigner Heiko Weber verhalf den Golfinteressierten zu den ersten positiven Golferlebnissen.

Geschafft: Die Sieger sind gekürt und das Büfett eröffnet. Susanne Brockmann inmitten der Sieger ihres Gastro-Cups. Im Jahre 1993 wurde der Achimer Golfclub gegründet und seit nunmehr 15 Jahren kann man fast ganzjährig die Plätze bespielen. Neben dem 18-Loch Platz mit 6.460 m Länge bietet der Club auch einen 9-Loch Platz mit 2.836 m und ein Übungsgelände, welches in der Region seinesgleichen sucht. Im Jahre 2008 wurde das Clubhaus komplett neu gebaut und beherbergt die Clubgastronomie „Wachtelkönig“. In den vergangenen 15 Jahren wurde viel in den Platz und die n

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Infrastruktur investiert, sodass sich heute ein Club präsentiert, der belebt wird durch seine 1.300 Mitglieder und die gern gesehenen Gäste. Im Jubiläumsjahr 2013 sind Veranstaltungen für die Mitglieder und für Gäste geplant. Den Höhepunkt der Festivitäten wird das Wochenende am 7. und 8. September 2013 darstellen. Es werden sowohl für Gäste als auch für die Mitglieder jeweils ein Golfturnier und eine dem Anlass entsprechende Abendveranstaltung in der Clubgastronomie „Wachtelkönig“ angeboten. Durch die sehr gute Jugendarbeit im Club konnten bereits im vergangenen Jahr die Kaderspielerinnen und -spieler AK12-16 des GVNB wöchentlich auf der Anlage gewonnen werden. Mit 80 Jugendlichen im Training beweist der Achimer Golfclub seine Offenheit für die jüngeren Generationen. Der Wettspielkalender 2013 bietet ein abwechslungsreiches Programm mit einigen offenen Turnieren sowohl auf dem 18-Loch als auch auf dem 9-Loch Platz an. Sehr gut angenommen wurde im vergangenen Jahr die Initiative 9/18. So werden beispielsweise die „Monatscups“ auch als vorgabewirksames 9-Loch Turnier angeboten. Ergänzend dazu waren die „After-Work“ Turniere am Montag überwiegend ausgebucht. Zahlreiche Turniere gingen mittlerweile über die Bühne. Jedes Jahr ein Höhepunkt. Der Preis der Gastronomie, der wieder auf dem 18 Loch-Kurs und auf dem 9-Loch-Platz ausgetragen wurde. Bei über 100 Teilnehmern mussten

sich nicht nur die Golfer anstrengen, um auf der Siegerliste zu stehen. Auch in der Wachtelkönig-Küche von Susanne Brockmann und Team ging es hoch her, um das große Büfett rechtzeitig zu eröffnen. Den Bruttosieg beim 2er Scramble holten Sandra Kamberg und Jens Schröder, die auch in der ersten Netto vor Monika und Klaus Sievers siegten. Zweite Netto gewannen Sylvia Rosenfeld und Karsten Danker vor Frauke und Manfred Büscher. In Achim wurde in den vergangenen Monaten viel getan. Zahlreiche Wege wurden befestigt, um die Übergänge zu den einzelnen Bahnen nach starkem Regen angenehmer zu gestalten und teilweise verkürzt. Es wurden 35 Bäume aus dem eigenen Bestand versetzt und auf den Spielbahnen neu platziert. Dies ergibt auf den betroffenen Bahnen neue Spielsituationen und macht den Achimer Golfplatz noch attraktiver. Blauer Himmel und grüne Natur bescherten den Achimer Golfern und ihren Gästen wunderbare Bedingungen am diesjährigen Golferlebnistag. Mit über 300 Besuchern verlief der Tag sehr kurzweilig. Alle Altersgruppen konnten beim „SwinGolf“ ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn der Ball durch die Luft fliegt. Andrang auch beim Golfschnuppern auf der Drivingrange. Neben Golfpro Boris Bollmann verhalf auch die Achimer Golflegende und Platzdesigner Heiko Weber den Interessierten zu den ersten SchwunTP/WS gerfolgen. n


Golfclub Am Meer ı Iron Man und Einstelligen Turnier

Nachtgolfen in Zwischenahn: LED-beleuchtete Abschläge und Grüns.

Tolle Stimmung beim Cup vom Bettenhaus Heintzen.

Modernste Trainingsmöglichkeiten beim Club am Meer.

Schumacher-Cup: Sieger strahlen in der Sonne.

Sowohl der lange Winter als auch der lange Frühlingsanfang taten der Stimmung und dem Spiel der Mitglieder und Gäste des Golfclubs Am Meer keinen Abbruch. Der Headpro Christian Zwiebelhofer sorgte mit beheiztem Wintertraining und einem Indoor-Skills-Turnier für optimale Trainingsmöglichkeiten. Noch bei Eiseskälte meldeten sich sogar über 70 Personen zu einem Regelnachmittag an, um sich für die kommende Saison optimal vorzubereiten. Beim ersten Monatsbecher „Schumacher ... alles fürs Büro“ wurde schon vor dem ersten Abschlag gelocht! Mit pink-metallic-lackierten Lochern, den Startergeschenken

des Sponsors. Und auch danach erlebten die Teilnehmer einen sonnigen und windarmen Saisonauftakt. UAls hätte er das gute Wetter bestellt, sorgte der Sponsor Schumacher auf der sonnenwarmen Terrasse auch noch für das Angrillen: Bratwürste satt nach der Runde! Auch der Monatsbecher „Bettenhaus Uwe Heintzen“ war ein voller Erfolg! Das Wetter konnte einfach nicht besser sein, strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen heiterten die sowieso schon tolle Stimmung bei den Teilnehmern zusätzlich auf. Eine tolle Idee war der Sonderpreis „Hit the Bed“, der auf der Clubhausterrasse ausgetragen

n

wurde. Aufgabe war es, einen Ball aus 35 Metern Entfernung auf einen LattoflexRahmen zu chippen, wo er liegen bleiben musste. Das Rennen konnte Heribert Diehl (GC Hatten) für sich entscheiden. Damit gewann er den Rahmen im Wert von knapp 800 Euro. Ein besonderer Gast war die Teilnehmerin Thi Than Yen Pham aus dem Shirley Golf Club in der Nähe von Birmingham. Sie hatte sich den Brutto-Preis der Damen erspielt. Besonders begeistert waren die Teilnehmer des ersten Enerel Night an Day Cups. Eine sehr lange und aufwändige Vorbereitung machte dieses Turnier erst möglich. LED-Strahler leuchteten jeden Abschlag und jedes Grün aus und zur Orientierung dienten Leuchten auf den Fairways, an den Fahnenstangen und in den Cups. Insgesamt wurden für das Turnier über 300 Lampen eingesetzt, die komplett mit grüner Energie aufgeladen und bei weiteren Turnieren wieder verwendet werden können. Zum Start erhielten die 22 gut gelaunten Teilnehmer jeweils zwei fluoreszierende Bälle, eine hochwertige LED-Taschenlampe zum Aufladen der Bälle und einen LED-Glowstick. Letzterer diente der Sicherheit, damit nachkommende Flights den nötigen Sicherheitsabstand einhielten. Beendet war das Event gegen 2 Uhr mit der Siegerehrung, sodass die Teilnehmer sichtlich ermüdet nach Hause fuhren. Es war eine ungewöhnliche Golfnacht. Für alle Interessierten gibt es voraussichtlich eine zweite Auflage im September. Natürlich geht es jetzt beim Club am Meer spannend weiter: Am 1. Juli folgt der Iron Man für Extremgolfer. Das Turnier umfasst drei Golfrunden, also 54 Löcher! Vom 22. bis 27. Juli laufen die Meer Open mit Turnieren für jede Altersklasse und natürlich stets mit umfangreicher Verpflegung und üppigen Preisen. Die Krönung ist das Abschlussturnier um den Wanderpokal der AGR mit einem anschließenden Mottoabend, der „American Night“. Am 29. September steht mit dem 14. Einstelligen-Turnier um den Mühlenpokal wieder ein besonderes Ereignis im Kalender. Zuschauer können die Spitzengolfer auf ihrer SL Runde begleiten. n  Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 33


GC Bremer Schweiz ı Weiterhin keine Grenzkontrollen

Die Bremer Hafenvertretung golfte mit Vertretern von 22 Hafenfirmen in der Bremer Schweiz und erspielte eine dicke Spende für soziale Zwecke. Die neue Gastronomie „Teetime“ beim Golfclub Bremer Schweiz begeistert Mitglieder und Gäste. Bernhard Hönemann und Team verwöhnen ihre Gäste mit besonderen kulinarischen Genüssen. Insbesondere die Tapas sind mittlerweile berühmt. Beim Golfturnier der Bremischen Hafen Vertretung waren alle erstaunt, wie Bernhard Hönemann für 90 Personen ein n

Spargelessen „auf den Punkt gegart“ servierte. Klaus Platz als Vorstandsmitglied der BHV und Finanzsenatorin Karoline Linnert schwärmten sogar vom besten Spargelessen, das ihnen je vorgesetzt wurde. Spielerisch bietet die Bremer Schweiz jetzt neue Abwechslung auf Bahn 18. Das neue Grün direkt am Clubhaus hat

NATUSCH DRAUSSEN GENIESSEN Meeresschätze und Fleischspezialitäte nunter strahlend blauem Himmel: Das berühmteste Bremerhavener Restaurant, das Fischereihafen-Restaurant Natusch, verwöhnt seine Gäste jetzt auch unter Sonnensegeln im großzügigen Sommergarten. Chefkoch Richard Apel hat für das Sonnendeck eine spezielle Sommerkarte kreiert. Da locken nun Scampi auf Oliven-Knoblauchcreme mit Kräuterbaguette. Unterden schützenden original Sonnensegeln schmecken so sommerlich leichte Kreationen gleich doppelt gut. Schon eine Klassiker des Hauses und weiterhin ein Renner bei den Gästen: „Der Fischeriehafen-Teller“ mit allerlei aus dem Meer vom Grill, mit Limonen-Kapern-Sauce, Ruccolo-Kartoffeln und Cesar’s Salat. Die Küche des Restaurants hat geöffnet: Di. bis So. 11.45 bis 15 Uhr und 17.30 bis 22 Uhr.

Natusch Fischereihafen-Restaurant, Am Fischbahnhof 1, 27572 Bremerhaven Tel. 04 71 / 710 21, Fax 04 71 / 750 08 E-Mail: info@natusch.de

34 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

jetzt auch einen Namen. Der Par 71 Kurs heißt ab sofort „Bremen Kurs“ und das alte Grün 18 mit Par 72 „Niedersachsen Kurs“. Die Namensgebung entstammt der Tatsache, dass das alte Grün 18 auf niedersächsischem Gebiet liegt und das neue Grün 18 auf Bremer Seite. Auf eine grenzüberschreitende Ausweiskontrolle wurde bislang verzichtet, jedoch wird über eine Zollkontrolle illegal eingeführter Rangebälle nachgedacht. Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Bremische Hafenvertretung ihr Turnier im Golf-Club Bremer Schweiz. 88 geladene Gäste aus 22 kleineren und mittelständischen Firmen traten an. Jede Firma präsentierte sich an einer der 18 Bahnen. Die beiden Initiatoren Klaus Platz und Christoph Holtkemper vom Verein Via Bremen stellen diesen Hafen-Cup auf die Beine. Jedes Firmen-Team spendet einen Betrag von 200 Euro und zusätzlich wird noch eine von der Firma PWL gesponserte Kreuzfahrt versteigert. Nach der Siegerehrung mit dem Gewinner-Team der Dettmer Gruppe und dem Zweitplatzierten der Firma Lampe & Schwarze konnte die Finanzsenatorin Karoline Linnert treuhänderisch einen Spendenscheck in Höhe von 7.400 Euro entgegen nehmen. Das Geld kommt jeweils zur Hälfte dem Bremerhavener Verein Sonnenblume sowie dem Verein Rückenwind, der Betreuungs-, Freizeit- und Förderangebote für Leher Kinder anbietet, zu Gute. Das Traditions-Turnier der Strandlust in der Bremer Schweiz bekam diesmal ordentlich Gegenwind. Nicht nur dass die Spieler mit Windstärke 5-6 zu kämpfen hatten, auch zahlreiche Damen des Clubs befanden sich auf Damen-Tour und die Herren hatten ihren zweiten DGL-Wettkampf und konnten somit die letztendlich nur 47 Teilnehmer nicht verstärken. Nach 18 Löchern ging es dann zum Abendessen in die Strandlust, wo auch die Sieger Peter Sakuth im Brutto, Bettina Bogner Jablonski gefolgt von Peter Rauscher und Dennis Bostelmann in Netto Klasse A und Thomas Lorzinski gefolgt von Susanne Ramsay und Lothar Krelle in Netto JT Klasse B gekürt wurden. n


GC BHV Bürgerpark ı Bauausschuss stimmt Ausbau zu

Klassiker: Veranstalter und Sieger des INRB-Turniers.

Im Biergarten wird in diesem Sommer jeweils mittwochs gegrillt. Beim Golfclub Bremerhaven-Bürgerpark knallten vor wenigen Tagen die n

Sektkorken. Nach einem „Kampf“ über einen Zeitraum von fünf Jahren wurde die Hürde im Bau- und Umweltausschuss genommen. Der Ausschuss stimmte jetzt dem Ausbau der Anlage auf 18 Loch zu. Positive Neuigkeiten auch in Sachen Golf & Natur. Nur wenige Wochen nach der Bronze-Zertifizierung schaffte der Bremerhaven Club auch die Silber-Klassifizierung. Die Turniersaison läuft mittlerweile auf Hochtouren. Bereits zum sechsten Mal organisierte das Ärzteteam des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin in Bremerhaven sein Golfturnier. Der Erlös ging diesmal an den Verein „Lichtblicke“ e.V., der Hilfe bei Krebserkrankungen und Transplantationen leistet. Claudia Marhenke-Maybaum und Gisela Schumacher bedankten sich nach dem Turnier für die Spende von 4.000 Euro. Die golferischen Titel holten Thomas Koch im Brutto und Bernd Steinberg im Netto. Neuigkeiten auch von der Clubgastrono-

mie Hemingway. Dort wurde jetzt eine kleine aber feine Lounge mit 30 Plätzen in den ehemaligen Räumen des Proshops eröffnet. Damit verfügt das Restaurant Hemingway nun über 250 Plätze und ist damit eines der größten Golfrestaurants in der Weser-Ems-Region. Die Sonnenterrasse am Putting Green verfügt über 40 Plätze. Im Biergarten mit 50 Plätzen treffen sich Golfer und Nichtgolfer zu einem Plausch. Jetzt in den Sommermonaten wird hier bei schönem Wetter jeden Mittwoch gegrillt. Weitere Turnierhöhepunkte stehen beim Golfclub Bremerhaven noch auf dem Plan. Am 29. Juni startet das DRK-Charity-Turnier, am 7. Juli folgt das Turnier zugunsten der Deutschen Krebshilfe, und am 28. Juli geht ein Charity-Turnier zugunsten des Zentralkankenhauses Bremerhaven über die Runde. Am 11. August feiert die deutschlandweite Turnierserie VW-Master ihre Premiere im Bürgerpark. Das Autohaus Manikowski WS lädt auf die Abschläge. n 

GolfRange Bremen ı Clean Winners: Jede Runde soll helfen

GolfRange: Rekordturnier startet am 30. Juli. n Die Clean Winners benötigen Geld, die GolfRanger helfen. Am Sonntag, 30. Juni geht das „GolfRange-9-LochRekord-Turnier“ bereits in die neunte Runde, und auch diesmal geht es natürlich um eine Bestmarke. Für Spenden an unseren neuen Charity-Partner Clean Winners e.V. möchten die GolfRange-Anlagen den Rekord von 2.126 Runden aus dem Jahr 2010 brechen. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn 2012 war die Bestmarke lediglich um 44 Runden ver-

passt worden. Am 30. Juni heißt es deshalb auch in Bremen: „Spielen für den guten Zweck“. Von 6 bis 21 Uhr können Golferinnen und Golfer aller Handicap- und Alters-Klassen eine oder mehrere Runden Golf spielen. Für Golfer mit einem Handicap über -4,5 sind die ersten neun Löcher vorgabewirksam. Danach greift eine neue Regel des Deutschen Golf Verbandes: Es müssen jeweils zwei weitere NeunLoch-Runden gespielt werden, die dann als vorgabewirksames 18-LochErgebnis gewertet werden. Es empfiehlt sich also, eine ungerade Rundenzahl einzuplanen, also 3, 5 oder 7 Runden. Golfer der Vorgabenklasse 1 können ohnehin nur über 18 Löcher ihre Stammvorgabe verbessern, hier ändert sich also nichts. Das Nenngeld pro 9-Loch-Runde beträgt für Mitglieder 8 Euro und für Gäste nur 18 Euro – also weniger als das reguläre Greenfee! Schließlich hilft jede Runde. Alle Spenden dieses Tages gehen auch

diesmal wieder an unseren Partner, den Clean Winners e.V., der von Tennis-Profi Carl-Uwe Steeb und TennisCoach Stefan Schaffelhuber 1997 gemeinsam mit dem Unternehmer Dr. Hans-Dieter Cleven ins Leben gerufen wurde. Sie wollten etwas von den Erfahrungen, die ihnen der Sport ermöglicht hat, weitergeben - und zwar an Kinder aus sozial schwachem Umfeld. Ihnen möchten die Clean Winners durch gemeinsames Sporttreiben und gemeinsame Erlebnisse an mittlerweile 18 Clean-Winners-Standorten das Gefühl geben, dazuzugehören – Teil einer Gemeinschaft und eines SF Teams zu sein. n 

Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 35


Golfpark Gut Deinster Mühle ı Sommererwachen in Deinste mit Rodizio

Auf schwerem Platz und bei schlechten Wetterbedingungen Am Hockenberg stark gespielt: Die Mannschaft vom Gut Deinster Mühle.

Mit neuen Dreirad-Carts kann man in Deinste über die Fairways fahren. Nachdem nun der Frühling nach einer sehr kurzen Verweildauer dem Sommer Platz gemacht hat, gab es in diesem Jahr das Sommererwachen im Gut Deinster Mühle. Von den eher kühlen Maitemperaturen ließen sich die Deinster Golfer nicht abschrecken und folgten der Einladung des Präsidenten Friedrich Hillebrand zum Präsidenten Cup. Knapp unter hundert Teilnehmer gingen auf die Runde und spielten sagenhafte Ergebnisse. Im Anschluss an das Turnier gab es das schon legendäre Rodizio unseres brasilianischen Headgreenkeepers Blasio Petry. Wenn das Forelle-Spargel-Erdbeere Turnier gespielt wird, dann ist wirklich Sommer. Zu diesem absoluten Turnierhighlight meldeten sich über 100 Mitglieder und Gäste und selbst die Warteliste zu dem Turnier ist so lang wie ein Sommerabend gewesen. Wie in jedem Jahr war auch in 2013 wieder das kulinarische Angebot, wie der Turniername schon andeutet, der ab-

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36 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

solute Höhepunkt. Der Spargelhof Werner und das Gut Deinster Mühle bedanken sich für die Treue aller Gäste und Mitglieder, die dieses Wettspiel so besonders machen. Besonderes auf dem Gut Deinster Mühle gibt es im Sommer für Mitglieder des Golf Club St. Pauli. Als sexy 50/50 Partneranlage können GC St. Pauli Mitglieder im Juni und Juli für 50 Prozent des regulären Greenfees Golf spielen. Dazu gibt es ein Knolle Astra Urtyp als Rundenverpflegung gratis! Neu auf der Golfanlage Gut Deinster Mühle sind die Golf Trikes! Auf drei Rädern haben Mitglieder und Gäste die Möglichkeit, die Golfrunde zu absolvieren. Eine echte Alternative zum E-Cart mit einem Hauch von Motorradfeeling. Der erste Spieltag der DGL Landesliga Nord 5 fand südlich von Hamburg im Golf & Country Club Am Hockenberg statt. Dieser Platz ist bekannt für seine hügeligen Bahnen und seine

zum Teil stark ondulierten Grüns. Er ist daher in der Landesliga Nord 5 vermutlich der schwerste zu spielende Platz. Doch damit nicht genug: Im Mai mussten die Spieler der fünf Clubs auch noch mit Wind und Regen kämpfen, was dazu führte, dass viele Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben und alle Ergebnisse insgesamt etwas schlechter ausfielen. Im Einzelklassement bedeutete dies, dass nur vier Ergebnisse unter 80 ins Clubhaus gebracht wurden. Die beste Runde spielte Jan Jansen von der Golf Anlage Green Eagle mit 76 (+4). Der Mannschaftssieg und damit die ersten fünf Punkte gingen an die leicht favorisierten Golfer vom GC Deinster Mühle, die eine geschlossene und konstante Mannschaftsleistung zeigten. Ein Schnitt von 11 über Par und kein Ergebnis von über 90 reichte für einen klaren Sieg mit 18 Schlägen Vorsprung vor den Hausherren aus Hockenberg. Die weiteren Plätze belegten Green Eagle, Soltau und Tietlingen. Einen bitteren Ausgang hatte der Tag für die mitfavorisierten Spieler aus Soltau. Durch einen krankheitsbedingten Ausfall mussten sie eine 108 in die Wertung nehmen und konnten damit nur den vierten Platz TS erreichen. n


GC Hainmühlen ı Viele neue Vogelkarten haben sich auf dem Kurs angesiedelt

Verleihung der Urkunde Silber Golf & Natur an den Golfclub Gut Hainmühlen.

Strahlende Sieger des Deka-Cup beim Golfclub Gut Hainmühlen. Das Programm lebt und auch beim Golfclub Gut Hainmühlen freuen sich die n

Verantwortlichen über die SilberZertifizierung, die Agrar-Biologe Martin Boksch im Auftrag des Deutschen Golfverband überreichte. Das Team von der Schleuse e.V. (ein Verein zur Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher) hat die Aktion auch unterstützt und 20 neue Nistkästen für unterschiedliche Vögel gebaut und auf der gesamten Anlage angebracht. Außerdem hat der Club die Vogelerhebung aus den Anfangsjahren ergänzt und festgestellt, dass sich durch die vielen Teiche und die Pflege der Wallhecken noch neue Vogelarten angesiedelt haben. Bachstelze, das Teichhuhn, die vielen Entenarten, aber auch Sperlinge, Meisen und Buchfinken bevölkern die naturnahe Golfanlage. Zum Deka Golf-Cup lud die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln (KSK) bereits zum elften Mal die Golfer ein. Das Highlight des Deka Golf-Cup findet in diesem Jahr auf den Fairways des Ostsee Golf Resorts Wittenbeck, in unmittelbarer

Nähe des ältesten deutschen Seebads Heiligendamm, statt. Über 80 Golfer erlebten ein perfekt organisiertes Turnier. Frühstück beim Einschlagen auf der Driving Range und Sonderpreise für die längsten Abschläge gehörten genauso dazu wie ein gemeinsames Abschlussessen mit Siegerehrung. Reinhard Kopf, Vertreter der KSK und Spielführer der Hainmühlener gratulierte den Siegern der drei Nettoklassen, Bernd Ideler (32 Nettopunkte), Rolf Stöver (37 Nettopunkte) und Hans-Jürgen Iben (41 Nettopunkte) zum Regionalfinale Nord in den Golf-Club St. Dionys in die Nähe von Hamburg. Auch die Bruttosieger Rita Kranz (14 Bruttopunkte) und Heinrich Will (21 Bruttopunkte) durften sich über eine Einladung zum Regionalfinale Nord freuen. Die Sonderpreise „Nearest to the pin“ gingen an Ulrich Wigger und Hildburg Meiners (Losentscheid). Die Preise für die längsten Abschläge sicherten sich Rita Kranz (164 m) und Torsten Melchers TS/WS (203 m). n 

Golfclub Hohe Klint ı Wahl eines neuen Präsidenten

Hochbetrieb beim Erlebnistag auf der Hohen Klint: Viele Neugierige wollten Golf schnuppern. n Der Golferlebnistag brachte dem Küstengolfclub Hohe Klint Sonnenschein und viele neugierige Besucher auf der Golfanlage. Sie alle erhielten faszinierende Eindrücke vom Golfspiel. Dafür sorgten die Golfpros Chantale und Gordon McCallum, die die Golfschnupperer an zahlreichen Stationen betreuten und ihnen die ersten Wege zum Golfschwung vermittelten. Vielen Gästen gelang es da-

bei recht schnell, die Schläger zu schwingen oder auch zu putten. Auch der gesellige Part kam nicht zu kurz. Auf der sonnigen Terrasse wurden bei bestem Wetter Getränke und ein Imbiss serviert. Dabei konnte das „bunte Treiben“ der Golfer auf dem Puttinggrün und bei Abschlägen verfolgt werden. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Küsten-Golfclub Hohe Klint

wurde als neuer Präsident Werner Lüken gewählt. Neu im eingespielten Team sind ebenso Jonas Offermann (Jugendwart) und Jan-H. Aldag (Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing). Weiterhin im Vorstand agieren Nicola Derichs, Hansi Schmidt, Peter Beißel und Helmut Janke. Der erste Spieltag in der neuen DGL ist gespielt - und unsere Herren-Clubmannschaft der Hohen Klint hat beim Auswärtsspiel in Worpswede mit 84,3 Schlägen über CR einen beachtlichen zweiten Platz hinter dem Gastgeber erreicht. Bei guten äußeren Bedingungen. Allerdings ist dieser Platz mit seinen vergleichsweise kürzeren, aber sehr engen und dicht bewaldeten Bahnen nicht gerade das Spezialgebiet von Küstengolfern. Die beste Runde lieferte in Worpswede Oliver Buchholz ab, der mit seiner 79 aber nur bedingt zufrieden war: ein Triplebogey an der 18 hat ihm eine mögliche bessere Runde zunichte JHA gemacht. n  Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 37


Golfclub Hude ı Engagieren sich für den Golfnachwuchs

Der Abschluss Intensivwoche für Jugendliche in Hude.

GC Hude: Präsident Blohm berichtete viel Positives. Beim Golfclub Hude kamen 54 stimmberechtigte Mitglieder zur Haupt-

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versammlung und hörten von Präsident und Vorstand, dass 2012 für den Club ein sehr erfolgreiches Jahr war. Besonders positiv für alle war, dass die Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft und dem neuen Manager sich sehr gut entwickelt habe, berichtete der Präsident. Die Präsentation der finanziellen Rahmenbedingungen, musste in diesem Jahr ebenfalls vom Präsidenten Wilfried Blohm erledigt werden, der Schatzmeister war erkrankt. Bei einer wirtschaftlich gesunden Gesamtsituation, war dies aber in keinem Fall eine Last. So dankte Blohm allen Mandatsträgern, den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, dem Vorstand und dem Management. Auch der Bericht der Kassenprüfer bestätigte den positiven Eindruck. Seit drei Jahren wird bei Golf in Hude besonderes Augenmerk darauf gelegt, in der Nachwuchsarbeit erfolgreich zu sein und Jugendlichen das Golf spielen nahe zu bringen. Mit einer Reihe von

Maßnahmen werden Kinder und Jugendliche interessiert, angeleitet, gefördert und nicht zuletzt zur Turnierreife entwickelt. In der Verbindung mit Schulen aus der Region, können Kinder bei „Abschlag Golf“ erste Erfahrungen mit dem kleinen Ball sammeln. Es werden dabei Bewegungen trainiert und die Koordination von verschiedenen Abläufen beim Golfschlag geübt. Von Jahr zu Jahr wächst hier das Interesse von Jugend, Eltern und Schulen. So war die „Golfintensivwoche“ wieder bestens besucht und ein Erfolg. Für Jugendliche von 6-16 Jahren, für Mitglieder und Neueinsteiger. Durch Pro Mark Roughsedge, unterstützt durch PGA-Assistent Christian, wurden die Kids an das Golfspiel herangeführt. 2012 konnte Hude erstmalig eine Jugendmannschaft in der Jugendliga Nord nennen. Jetzt steigt für die Jugendlichen die Spannung mit Blick auf die Bezirksliga-Spiele in dieser Sasion. n VD

GC Lilienthal ı Der Deutschland-Pokal wandert 2013 ins Alte Land

Große Resonanz beim DeutschlandPokal für Halbseitenlähmungen. n Spannende Pokalwettspiele gab es auf der Golfanlage des integrativen Golfclubs Lilienthal anlässlich des 5. Deutschland-Pokals der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe. 30 Turnierteilnehmer mit ihren Angehörigen waren sehr beeindruckt von einem Vortrag von Chefarzt Dr. Markus Epke (Rhein-SiegKlinik/Nümbrecht) zum Thema „Fortschritte in der Rehabilitation nach Schlaganfall“. Überlegener Sieger beim DeutschlandPokal für Golfer mit Halbseitenläh-

38 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

mungen über 18 Bahnen wurde Jürgen Schuback vom GC Deinster Mühle im Alten Land. Er gewann klar mit 69 Punkten (nach Stableford) vor dem Dänen Hans Moellegaard aus Roskilde mit 37 Punkten. Auf den dritten Platz kam der Gewinner des letzten Jahres, Paul Hofschöer, vom GC Lilienthal mit 35 Punkten. Bei den Wettspielen um die Norbert- Bruder-Pokale über drei Bahnen siegte Uwe Hoffmann (Nordsee-Golfclub St. Peter Ording). Über 6 Bahnen gewann Dieter Porsche (Universitäts-Golfclub Paderborn). Über 9 Bahnen ging der Pokal an Dieter Andersen vom Nordsee-Golfclub St. Peter Ording. Das besondere Turnier für die begleitenden Angehörigen gewann Anne-Marie Moellegard aus Roskilde (Dänemark). Eine sehr viel größere Resonanz mit mehr als 50 Teilnehmern hatten die IX. Internationalen Lilienthal Open über die Pfingstfeiertage mit einem 18-Loch Wettspiel und einem 12-Loch-Mannschafts Wettkampf (klassischer Vierer).

Neben vielen Gästen aus den Niederlanden konnten die Lilienthaler wieder vier Teilnehmer aus Finnland begrüßen. Golfer mit verschiedenen Behinderungen kamen zudem aus der gesamten Bundesrepublik. Sieger und damit Meister bei durchwachsenem Pfingstwetter wurden beim 18-Loch-Wettspiel im Brutto Gerard Weinans (Holland) vor Jaakko Markkanen (Finnland) und Ed van de Bunt (Holland). Die Nettoplätze belegten Tineke Bos (Holland) vor Rob Bos und Horst Beyer (Gutshof Papenburg). Den 1. Brutto-Preis beim klassischen Vierer gewann das Team: Claus Samen / Waltraud Hammerström. Weiterhin großer Beliebtheit erfreut sich die Meyer & Sohn Challenge mit insgesamt fünf Turnieren über die Saison verteilt. Die nächsten Termine sind am 29. Juni und am 27. Juli. Zum ersten Mal nominierte der GC Lilienthal in dieser Saison eine Jugendmannschaft für die niedersächsische JuNC/GK gendliga. n


Golfclub Königshof Sittensen ı Tiroler Livemusik zu Spargelgenüssen

Die Sieger und die Platzierten vom Sittenser Königshofpokal.

Der Sieger des Kitzbühel-Dodenhof-Cups, Roman Willenbrock, bedankt sich bei Familie Schorer, Inhaber vom Hotel „Erika” in Kitzbühel für seinen Preis. Mit dem Wolfgang-Roch-Turnier gingen die Sittenser Golfer offiziell in die neue Saison. Den Florida-Scramble spielten rund 60 Teilnehmer. Ebenso viele waren es dann beim offenen 1. Mai-Turnier. Dann folgte das ebenfalls gut besuchte offene Vatertagsturnier nur für Herren ab 18 Jahren. Hierbei waren ein Drittel der Spieler von auswärtigen Clubs. Es siegten Jens Stahmer im Brutto, Thorsten Ketzel in der A-NettoKlasse und Niko Gerken holte das BNetto. Die Damen aus Sittensen führten Anfang Mai ihr Freundschaftsspiel gegen Wümme durch. Dabei geht es seit einigen Jahren um den Wanderpokal, der jährlich wechselnd in Sittensen und Wümme ausgespielt wird. Gewertet werden von jeder Mannschaft die zehn besten Ergebnisse. Über 30 Damen gaben ihr Bestes, aber der Wanderpokal bleibt weiterhin in Sittensen. Ein Highlight gab es wie immer mit dem Hotel „Erika” Kitzbühel & Doden-

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Dieses Turnier findet immer am Pfingstsonntag statt und es geht um die beiden Wanderpokale im Brutto und im Netto. Die Bruttowertung wurde erst im Stechen von fünf Spielern entschieden. Der Pokalverteidiger musste sich dieses Mal mit dem geteilten 3. Platz zufrieden geben. Die Ergebnisse: Brutto Ann-Kathrin Beuch, Netto Sascha Galuhn. Spannung versprechen wieder die Vierer-Clubmeisterschaften am 22. und 23. Juni. Ein absoluter Höhepunkt für die Damen ist am 3. Juli der original Rosencup, Der bisher viel kopiert, aber nie erreicht wurde. Dieses große Turnier findet bereits zum 11. Mal statt und erfreut sich in Nah und Fern großer Beliebtheit. Und im Juli folgt noch das Königshofer Gastrofest, welches vom Clubgastronom Timo Janovsky organisiert wird. Der Golfclub Sittensen bietet jetzt neben dem Schnuppergolf an jedem 2. Sonntag im Monat auch jedes 3. Wochenende im Monat ein Schnupperwochenende an. Hier wird an zwei Tagen eine intensive Einführung in das GolfJK spiel angeboten. n 

hof Turnier. Mit einem Teilnehmerfeld von rund 100 Golfern ging es bei sommerlichen Temperaturen und entsprechend toller Stimmung an den Kanonenstart. Während der Runde wurden Tiroler Spezialitäten und zum besseren Zielen Obstler gereicht. Auf die Siegerehrung mit sehr attraktiven Preisen folgte eine lange Nacht mit Tiroler Live-Musik und Tanz. Die Ergebnisse: Brutto Roman Willenbrock, Netto A Heinz-Walter Witt, Netto B Antonet van Bommel, Netto C Marvin Fromhagen. Für das Essen hatte Clubgastronom Timo Janovsky ein hervorragendes Spargelessen vorbereitet. Als Beilagen gab es Schnitzel, gebratenen Lachs und Schinken sowie frische Salate. Den Abschluss bildeten Erdbeeren mit Panacotta. Überhaupt versucht Timo Janovsky Erzeugnisse der Saison und aus der Region auf die Speisekarte zu setzen. Ein weiteres großes Turnier folgte wenige Tage später mit dem Königshofpokal. Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 39


Bremer Golfclub Lesmona ı Premiere in der Jugendliga Nord gemeistert

Jugendteam GC Lesmona: (v. l.) Marec Grotjahn, Anton Knor, Dominic Tun, Kea Grotjahn, Frederic Wunram (es fehlt Florian Palamar). n Nach dem langen Winter fieberten die Golfer des Bremer Golfclub Lesmona dem Beginn der Turnier- und Wettspielsaison entgegen. Den Anfang machten die Jugendlichen mit dem Heimspielstart in die Jugendliga Nord. Zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte konnte eine Jugendmannschaft aus dem GC Lesmona gestellt werden. Dem GreenkeeperTeam aus Lesmona war es mit unermüdlichem Engagement gelungen, den Golf-

platz in einen spielbaren und fairen Zustand zu bringen. Das Team des Bremer Golfclub Lesmona war vom Jugendtrainer Florian Buchwald gut eingestellt. Immerhin teilten sie sich mit dem Team aus Cuxhaven den dritten Rang. Zusätzlich konnten sich mit Frederic Wunram und Kea Grotjahn zwei Spieler des GC Lesmona jeweils in ihrer Handicapklasse an die Spitze setzen. Beide siegten mit jeweils 40 Nettopunkten und konnten so ihr Handicap verbessern. Die beiden Seniorenmannschaften gestalteten ihre Auftaktspiele ebenfalls erfolgreich. Die erste Mannschaft setzte sich in Cuxhaven mit einem glatten 6:0 an die Spitze ihrer Klasse. Und auch die zweite Mannschaft konnte ihr Spiel im Club am Meer gewinnen. Ebenfalls die Jungseniorenmannschaften sind erfolgreich in die Saison gestartet. Lesmona I setzte sich klar mit 8:1 gegen Thülsfelde II durch. Lesmona II gelang in Achim ein 6,5:2,5 gegen Achim III. Unterschiedliche Ergebnisse gab es für

die Lesmona-Teams in der neu gegründeten Deutschen Golf Liga (DGL). Während die Damen im ersten Wettspiel der Gruppenliga Nord mit nur zwei Schlägen Rückstand den Gastgeberinnen aus Worpswede den Vortritt lassen mussten, hatten die Herren einen denkbar schlechten Start erwischt und setzten sich zum Start an das Tabellenende in der Gruppenliga Nord. Pfingsten starteten über 60 Spieler um beim Benefiz-Turnier zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe für den guten Zweck zu spielen. Dabei wurden die Teilnehmer mit einem tollen Tee-off Präsent des Weinhauses VINO in Stuhr überrascht. Immerhin konnte eine Spende von 1.320 Euro für die Deutsche Krebshilfe erzielt werden. Die nächsten Highlights sind sicherlich die Heimspiele am 30.Juni in der DGL, ein vom Team des Reisebüro im Bahnhof organisiertes Sponsorenturnier am 4. August,sowie das von Alfred Hartz organisierte Benefizturnier am 18. LR August. n

Oldenburgischer Golfclub ı Namen für die Bahnen gesucht

Die Gewinner des 1. Mai-Turnier freuten sich über ihre Preise.

Tolle Stimmung während der Runde beim Greenkeeperturnier des Oldenburgischen Golfclubs. n Wenn man sich auf der Webseite des Oldenburgischen Golfclubs die Liste der Berichte 2013 ansieht, stellt

40 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

man fest, wie heftig der Turnierbetrieb bereits in Gang gekommen ist. Viele andere Clubereignisse finden ebenfalls dort ihrem Wiederhall. Zahlreiche Clubmitglieder berichten aus ihren jeweiligen Golfumfeld, von persönlichen Erlebnissen oder geselligen Ereignissen und schreiben Turnierberichte. Obwohl das Frühlingswetter als Fortsetzung des langen Winters insgesamt zu kalt war, haben die Fairways und insbesondere die Grüns die Witterung bestens überstanden. Die Mannschaften des OGC sind gut gestartet und die ersten großen Turniere gingen glatt über die Bühne. Beim Greenkeeper-Turnier gingen gewaltige 107 Teilnehmer per Kanonenstart auf die Runde. Im Club herrschte allseits Begeisterung über die „grünen Jungs“. Brutto-Sieger wurde das Team Lucas Liebig/Tim Schnülle. In den beiden Nettoklassen siegten die Teams Nina und Markus Graw sowie Christina Begenat und Udo Müller. Über 100 Starter stellten auch die Ver-

anstalter des 1. Mai-Turniers vor eine organisatorische Herausforderung. Mit kulinarischen Leckerbissen in der verlängerten Halfway-Pause gestaltete sich der Ablauf auch hier reibungslos. Hier gewannen im Brutto Isabelle Möllers und Lucas Liebig. Netto-Sieger in ihren Klassen waren Petra WüstnerWeiß, Brigitte Daugaard-Hansen und Michael de Jong. Auch das mittlerweile traditionelle Krebshilfeturnier, unter dem Motto „Golfen für einen guten Zweck“, war vom finanziellen Ergebnis und vom Spaß der Beteiligten ein voller Erfolg. Der Erlös wird wie jedes Jahr der Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses in Oldenburg übergeben. Weiterhin läuft beim Oldenburgischen Golfclub die Aktion „Bahnen mit Namen“. Zum 50. Jahr seines Bestehens in 2014 will der OGC u.a. seinen Spielbahnen Namen verleihen. Deshalb freut sich der Vorstand über viele AnreRB gungen von seinen Mitgliedern. n


Golfclub Syke ı Signature-Hole - Mickan spielt Platzrekord

Der Nachwuchs zeigte starkes Golf bei den Ranglistenturnieren. Anastasia Mickan (3. v.l.) spielte mit 69 Schlägen einen neuen Platzrekord.

Engagieren sich für den Syker Club: (v.l.) Britta Korten, Daniel Langkabel und Christin Dudek. n Noch darf das künftige SignatureHole des Golfclub Syke nicht angespielt werden. Aber in wenigen Tagen, Anfang Juli, wird es soweit sein. Dann weihen die Syker ihr spannendes Inselgrün an Bahn 18 des B-Kurses ein. „Ich möchte mal zwei Stunden Pitch-Training buchen“ werden dann die Syker Pros zu hören bekommen, denn die Annäherung mit einem Pitch aus 50 bis 60 Meter aufs Grün wird hier künftig eine gefragte Schlagvariante sein. Das zweistufige Inselgrün direkt vor der Clubterrasse wird den Golfern und den Terrassengästen künftig Glanz und Gloria, aber auch Katastrophen und Frust servieren. In jedem Fall wird diese anspruchsvolle Bahn sicher viele neugierige Greenfeespieler nach Syke locken (bei unserem Preisrätsel gibt es Greenfees zu gewinnen). Den Anspruch des gesamten Golfkurses zu erhöhen ist stets das Ziel von Präsidium und Management. Deshalb wird jetzt der gesamte B-Kurs vom Golfplatzarchitekten David Krause

weiter aufgewertet. Der Bachlauf an Bahn 14 soll sich künftig über die Bahnen 13 und 12 bis zur 11 erstrecken. Zudem werden Bahnen neu numeriert und Wege verkürzt. Einen neuen optischen Eindruck soll bald auch Bahn 3 des A-Kurses vermitteln. Die riesige Kuhle an der rechten Fairwayseite wird sich dann als Wasserhindernis präsentieren. Managerin Janine Enz: „Im kommenden Jahr werden die Syker Bahnen neu geratet.“ Tolle Erfolge gibt es von den Syker Nachwuchsspielerinnen zu berichten, die die Ranglistenturniere des Golf-Verbandes Niedersachsen-Bremen (GVNB) dominierten. Im zweiten Ranglistenwettspiel der Altersklassen 16/18 gab es wieder zwei Syker Siege sowie weitere Top Platzierungen zu verbuchen. Bei besten Pflegeverhältnissen auf dem heimischen Platz, hatten die jungen Golfer zwei Runden zu absolvieren. Wie bereits beim ersten Ranglisten Wettspiel siegte in der AK 16 die Sykerin Anastasia Mickan. Nach einer hervorragenden ersten Runde mit 73 Schlägen, distanzierte sie ihre Verfolgerinnen durch einen sensationellen Platzrekord von 69 Schlägen am zweiten Tag um ganze 14 Schläge. Auf die mit 156 Schlägen erneut zweitplatzierte Kathrin Schnobel (Oldenburgischer GC) folgten mit nur wenig Rückstand zwei weitere Sykerinnen: Lara Cathleen Ardler mit insgesamt 159 Schlägen auf dem 3. Platz und Cara Iden mit 160 Schlägen auf dem 4. Platz machten die starke Leistung der Syker Mädchen auf ihrem Heimatplatz kom-

plett. Und auch die Syker Mädchen der Altersklassen 12/14, die am gleichen Wochenende ihr Wettspiel auswärts im GC Oldenburger Land austrugen, waren hocherfolgreich: Katharina Hesse gewann erneut in der AK12 mit 21 Bruttopunkten (1 Runde) und Emily Ardler erreichte mit zusammen 188 Schlägen den 8. Rang in ihrer Altersklasse 14. Bei den AK-16-Jungen erreichte Jan Schüttert aus Syker Sicht die beste Leistung. Mit einer starken zweiten Runde (78) gelangte er auf Gesamtplatz 10. Eine ähnlich starke zweite Runde (79) hatte Arne Klöcker und landete damit auf Rang 13. Auf den Plätzen 16 und 23 folgten Fabian Hesse und Sören Mahlstedt. In der Altersklasse 18 startete ein einziger Syker Spieler, aber auch er schlug sich beachtlich: Malte Moritz konnte sich nach zwei beständigen 78er Runden über Platz 10 freuen. Positive Neuigkeiten auch von den Syker Pros und aus dem Sekretariat. Nachdem Britta Korten bereits vor vier Jahren zur Front-Office-Leiterin befördert wurde, absolvierte jetzt Christin Dudek erfolgreich eine Weiterbildung zur DGV-Golfsekretärin. Ebenfalls bestanden hat Trainer Daniel Langkabel seine Prüfung zum A-Trainer. Die A-Trainer Lizenz ist die höchste Lizenz des Deutschen Golf Verbandes und des Deutschen Olympischen Sportbundes. Bereits zum dritten Mal luden die Volksbanken der Landkreise Diepholz und Nienburg zum „VR-GolfCup“ Mitglieder und Kunden ein. Als ausrichtende Volksbank 2013 überreichten Vorstandsmitglied der Volksbank eG Syke, Carl-Ludwig Behren, (4. von rechts) und Bereichsleiter Onno Onnen (2. von rechts, Volksbank eG, Syke) die Preise des „VR-GolfCup“ 2013. Nach der Runde bei kühlen Temperaturen luden die Volksbanken zum Barbecue. In ihren Bruttoklassen gewannen Heike Pleuss vom Golfclub Syke GC und Fergus Holmes aus Rehburg-Loccum GC. In den Nettoklassen siegten Arne Lühring (Rehburg-Loccum GC), Frank Ehlers - (Wagenfeld GP) und Alfred AlWS/JE bers vom Syke GC. n  Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 41


GC Thülsfelder Talsperre ı Furioser Start der Damen - BMW-Sieger ermittelt

Kamen ohne Wassermassen von oben über die Runde: Die Sieger des BMW-Cups des Autohauses Menke. Mit teilweise neuer Aufstellung im Vorstand gestaltet der GC Thülsfelder Talsperre die aktuelle Saison. Marlies Seel ist die neue Spielführerin. Das traditionelle Benefizturnier am 1. Mai brachte diesmal 1.850 Euro zugunsten des Mehrgenerationenhauses in Cloppenburg ein. Großzügig zeigte sich auch der Wettergott beim renommierten BMW-Cup-International, zu dem das Au-

n

tohaus Menke aus Cloppenburg auf die Fairways geladen hatte. Während es nur wenige Kilometer entfernt vom Himmel schüttete, kamen die gut 80 Golfer auf der Thülsfelde Anlage trocken über die Bahnen, die sich in hervorragendem Zustand präsentierten. Besonders die schwierigen, oft stufigen Grüns in Thülsfelde sorgen dafür, dass es nur wenige Handicap-Verbesserungen gab. Erst als

Sonja Menke das Spargelbüfett eröffnete, öffnete Petrus leicht die Schleusen. Die Fahrkarte zum nationalen Finale nach München überreichte Menke an Marianne Düker, Hans-Josef Schröder, Werner Schwarz (Achimer GC) und Tobias Tiemann (alle Thülsfelde). Die Thülsfelder Mannschaften sind ambitioniert in die Saison und die DGL gestartet. Die Herrenmannschaft unter Leitung von Heinz-Josef Schröder erreichte beim ersten Spieltag im GC Worpswede einen respektablen 4. Platz. Die Damenmannschaft startete furios und erreichte beim GC Vechta den 1. Platz der Gruppenliga West und ist auf Aufstiegskurs. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit beim GC-Thülsfelde. Über Schul-AGs und Jugendtraining soll der Nachwuchs begeistert werden. In der 1. Juliwoche findet traditionell die offene Thülsfelder Woche statt, dann folgen die Ehepaar-Clubmeisterschaften Ende Juli und Club-Meisterschaften AnKM/WS fang September. n

Golf Club Tietlingen ı Chippen mit dem Luftballon

Die Sieger des Monatsturniers vom SternPartner.

Beim City-Cup ging es um den Pott. Die Teams hatten furchterregende Namen. Die Tietlinger Golfer lassen es sich von „fast“ keinem Wetter nehmen, raus auf

n

42 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

den Platz zu gehen und den kleinen Ball von Bahn zu Bahn zu spielen. Schon der erste Monatsbecher lockte 70 Golfer in die Kälte. Auch bei der zweiten Silver Trophy gingen 70 Mitglieder an der Start. Dann folgte der Tietlinger City Cup auf dem Wettspielkalender. 13 Teams mit je 6 Personen starteten auf der Jagd nach dem „Pott“. Kreative Namen wie z. B. Dangerous Guys, Dorfmark Devil´s oder die Düshorn Killers gingen mit einem festen Ziel des Sieges auf die Runde. Auch beim zweiten Monatsturnier unter dem Namen SternPartner war die Liste der Starter mit über 70 Spielern schnell gefüllt. Bei diesem Turnier gab es den gesonderten Wettkampf „Chip into the SL“. Jeder Teilnehmer hatte drei Versuche, mit einem Luftball in den Mercedes SL zu chippen. Spannend wurde es dann nach der 18 Loch-Runde, denn die Sieger mussten im Stechen ermittelt werden. Ulf Janke und Uwe Rosemann gingen dazu noch einmal an den Abschlag. Über ein Wochenende mit

einem SL durfte sich schließlich Ulf Janke freuen. Ein Höhepunkt des Tietlinger Turnierkalenders ist alljährlich der Hotel Erika Kitzbühel & Dodenhof-Cup. Es waren 88 Starter zugelassen und diese Startplätze waren bereits nach knapp einer Woche vergeben. Unabhängig vom Wetter hatten alle Spieler viel Spaß und ließen sich diesen trotz Dauerregens auch nicht nehmen. An den Jausenstationen gab es zur Stärkung Kleinigkeiten für Herz und Seele. Doch lange hielt man sich hier nicht auf, denn jeder Spieler wollte einen der begehrten Preise gewinnen. Unter anderem lockte ein sechstägiger KitzbühelUrlaub. Als Sieger gekürt wurden schließlich Alexander Lauer, Heinz Günter Bäsell, Michael Gebhardt und Anne Leifried. Der Tag der offenen Tür war eine gelungene Veranstaltung. Bei herrlichem Wetter kamen viele Golfinteressierte vorbei und ließen sich auf der Tietlinger Drivingrange und den Übungsgrüns von den erGL fahrenen Golfern alles erklären. n


Golf Club Verden ı Marschall fährt mit Blaulicht über den Platz

Alle Funktionsträger (v.l.) mit den Preisträgern haben sich um das von BMW ausgestattete neue Marshall-E-Card gruppiert: Clubmanagerin Kristin Oehlrich, Spielführer Harm Schnakenberg, Frank Klapproth, Axel Meyer, Club-Geschäftsführer Fery Amir Sehhi und kniend die Preisträger Stefan Hellwinkel, Silvia Burfeind und Michael Langer. n Nach der langen Winterpause fand im Golfclub Verden jetzt der erste After Work Cup statt. Dieses inzwischen sehr beliebte Turnier, das jetzt wieder an jedem Donnerstag stattfindet, geht nur über neun Löcher und ist hauptsächlich für berufstätige Golfer gedacht, denen es aus zeitlichen Gründen anders nicht möglich wäre, an vorgabewirksamen Wettspielen der Spielgruppen teilzunehmen. Clubmanagerin Kristin Oehlrich war es bei Verhandlungen mit Frank Klapproth, Niederlassungsleiter von BMW Bremen und inzwischen selbst Mitglied im GC Verden, gelungen, dass die Niederlassung neben dem Erstellen der Scorekarten, dem Aufstellen einer Startuhr an Tee 1, dem Umrüsten eines Marshal E-Cards und dem Ausrichten des BMW Turniers 2013 das Sponsoring für diese

After Work Cup Serie übernommen hat. Frank Klapproth hatte es sich deshalb auch nicht nehmen lassen, bei der Siegerehrung dabei zu sein. Gespielt wurde über die ersten neun Bahnen um drei Nettopreise. Auch Axel Meyer, Verkaufsleiter des Autohauses, war mit auf der Runde. Dass auch ein Turnier über nur neun Löcher nicht so einfach ist, wie es zunächst den Anschein hat, zeigte das Ergebnis, es gab lediglich eine Hcp-Verbesserung durch Clubsekretärin Silvia Burfeind und nur drei weitere Hcp-Bestätigungen. So gewann Burfeind vor Michael Langer und Stefan Hellwinkel diese After Work-Runde. Unter dem Motto „Vorbeikommen, ausprobieren, Spaß haben” hatte auch in diesem Jahr der Deutsche Golfverband bundesweit zum Golf-Erlebnistag aufgerufen, um Nichtgolfern den faszinie-

renden Sport mit dem kleinen weißen Ball etwas näherzubringen und sie vielleicht sogar dafür zu begeistern. Bei herrlichem Maiwetter hatten sich beim Golfclub Verden in Walle im Laufe des Tages immerhin 60 Interessenten eingefunden, um sich über den Golfsport zu informieren, wobei Clubmanagerin Kristin Oehlrich über die verschiedenen Varianten einer Mitgliedschaft gern Rede und Antwort stand. Unter Anleitung des Golftrainers Phillip Kirkby und einiger Mitglieder der Clubmannschaft konnten Übungsschläge auf der Driving Range und Puttübungen auf dem Übungsgrün vorgenommen werden. Um einmal einen Eindruck von der wunderschönen Gesamtanlage zu bekommen, die sich augenblicklich gerade in frischem Grün präsentiert, fuhr Geschäftsführer Fery Amir-Sehhi auf Wunsch die Gäste mit dem E-Cart über den 18-Loch Platz. Die Greenkeeper hatten eine kleine Parade der verschiedenen Platzbearbeitungsmaschinen aufgestellt. Bei kleinen PuttWettbewerben gewannen die fünf Sieger jeweils eine kostenlose Ausbildung zur Platzreife, außerdem haben Interessenten die Gelegenheit, demnächst beim „Mitglieder und Greenhorns Putter Turnier” teilzunehmen. Am Würstchen-Grill konnten bei Kaffee und anderen Erfrischungsgetränken im Gespräch die Informationen vertieft werden. Der GC Verden konnte einige Neueintritte verzeichnen, so dass man von einer erfolgreichen Veranstaltung MS sprechen darf. n 

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GC Wildeshauser Geest ı Gepflegte Fairways und solide Finanzen

Dr. Susanne Sturm und Uwe Meyerdiercks bedankten sich beim scheidenden Vorsitzenden Stefan von Elbwart. Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung des Golfclub Wildeshausen. Über 100 Mitglieder interessierten sich für die weitere Entwicklung des Clubs und hörten sich die Rechenschaftsberichte des Vorstandes an. Stefan von Elbwart, der den Posten des 1. Vorsitzenden seit drei Jahren inne hat und für eine weitere Periode nicht mehr zur Verfügung stand, hielt seinen Rückblick und hatte viel Positives zu berichten: Er berichtete von der Konsolidierung der Fi-

n

nanzen („Der Club steht finanziell gut da!“) und dem sehr guten Zustand der Golfanlage. Von Elbwart bedankte sich bei den Sponsoren aus der Geschäftswelt und vor allen Dingen auch aus dem Kreis der Clubmitglieder. Erfreuliches gab es auch vom Golfnachwuchs zu berichten. Die Jugendarbeit im Club ist in den letzten Jahren unter der engagierten Leitung von Joe Könen und seinen Helfern Michael Mertens und Rolf Musielski sehr gut vorangekommen. Zum ersten Mal wird in dieser Saison eine Mannschaft an der Jugendliga Nord teilnehmen. Kassenwart Siegbert Schmidt las die Gesamtzahlen des Etats 2012 vor. Er konnte von einem ausgeglichenen Haushalt berichten. –„Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen“ informierte Thomas Kern und so stimmten die Mitglieder mit einer Enthaltung für die Annahme des Haushalts. Damit erhielt auch der Vorstand einstimmig Entlastung. Der neue Etat 2013 wurde dann

mit einer Enthaltung angenommen. Breiten Raum nahm danach die Vorstandswahl ein, es wurde in geheimer Wahl über drei Kandidaten, die sich der Versammlung kurz vorgestellt hatten, abgestimmt und erst in einer Stichwahl wurde Uwe Meyerdiercks zum 1. Vorsitzenden gewählt. Zum 2. Vorsitzenden wurde Jugendwart Joe Könen und als Schriftführerin Dr. Susanne Sturm in einer Stichwahl gewählt. Schatzmeister, Spielführer und Platzwart wurden in ihren Ämtern bestätigt. Im Juni und Juli stehen drei Sponsorenturniere beim Golfclub Wildeshausen an: Am 22. Juni startet das Sponsorenturnier AXA / Erik von Elbwart. Am 29. Juni geht es extrem früh aus den Federn zum Sonnenwendturnier. Abschlag ist um 6.30 Uhr. Am 6. Juli beginnt das Sponsorenturnier Siegbert Schmidt und am 27. Juli läuft das Turnier der Gastronomie. Die Greenkepper laden am am 24. August CG zum Stableford-Turnier. n

Golfclub Wümme ı Frühe Clubmeister und Freude über Baugenehmigung

Die Damenliga-Mannschaft erlebte einen kühlen Start ins Frühjahr

Das Jugendteam aus Wümme: Beim ersten Turnier gleich stark gespielt. n Das kalte Frühjahr bereitete den Golfclubs der Region wenig Golfspaß.

44 ı Clubnews ı Golf Weser-Ems

In Wümme gab es jetzt trotzdem einen Grund zur Freude. Für den Ausbau des Platzes hat es grünes Licht vom Bauamt gegeben. Möglicherweise fällt nun der Startschuss noch in diesem Jahr. Je nach weiterer Wetterlage. Der bisherige 6 Loch-Kurzplatz wird bei der Erweiterung um neun Bahnen in das Konzept integriert. Die ersten Meister der Saison 2013 stehen beim Golfclub Wümme auch schon fest: Um den Titel „Clubmeister Vierer“ golften rund 30 Teams. Nach einem spannenden Finale konnte sich am letzten Loch das Team Klaus Schröder/Rüdiger Heise durchsetzen. Mit nur einem Schlag Differenz siegten sie vor dem Team Hermann Aukamp/ Heinz Wellbrock. Gute Nachrichten auch von der Jugend: Die neu gebildete Jugendmannschaft des GC Wümme konnte bei ihrem ersten Jugendliga-Nord Turnier in Lilienthal nicht nur hervorragende Einzelergebnisse erzielen, sondern brachte es in der

Teamwertung auf sensationelle 91 Bruttopunkte und landete in der Gruppe B04 auf dem 2. Platz der Jugendliga-Nord. Damit konnte das Team von Mannschaftkapitän Fadhillah Mayr in der Gesamtwertung von 48 Jugendliga-Nord Clubmannschaften den 7. Platz erzielen. Auch für die neue Damen-Ligamannschaft aus Wümme hat die Saison begonnen. Bei kühlen und feuchten Witterungsbedingungen fiel der Startschuss im GC Worpswede mit den Spielerinnen Tilla Dreis, Petra Horstmann, Sylvia Pries, Birgit Weinreich, Imke Zimmermann, Hannelore Pricker und Aenne Kittner-Flemming (als Caddy). Der Turnierkalender des GC Wümme hat in den kommenden Wochen allerhand zu bieten. Am 13. Juli lockt der Preis der Harmonie mit anschließendem Sommerfest. Die Wümme Golf Trophy zugunsten der Uwe-Seeler-Stiftung startet am 11. September. Am 28. September geht es um die Aldiana Golffriends Trophy HR (Rabbit Open). n


Golfclub Worpswede ı Sportliche Erfolge und Platz im Bestzustand

Auch die Damen zeigten sich beim Spiel in der Gruppenliga Nord in Bestform.

Das Herrenteam um Kapitän Jürgen Jürgensen zeigte sich zum Saisonstart in hervorragender Form.

Headgreenkeeper Günther Wendelken pflegt den Worpsweder Platz seit 25 Jahren. Nach drei Aufstiegen in Folge hat der Golfclub Worpswede seinen Heimspielvorteil genutzt und in der Landesliga Nord 6 den ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga (DGL) gewonnen. Das Team um Kapitän Jürgen Jürgensen setzte sich mit 547 Schlägen klar vor dem Küsten-Golfclub „Hohe Klint“ Cuxhaven (582 Schläge), GC Hatten (597 Schläge), GC Thülsfelder Talsperre (604 Schläge) und dem GC Bremer Schweiz (607 Schläge) durch. Damit sicherte

n

der GC Worpswede mit 5 Punkten den ersten Tabellenplatz. „Die Mannschaft hat heute wieder toll gespielt und im wahrsten Sinne des Wortes den Schwung mit in die neue Saison genommen“ sagte Präsident Martin Wolff nach dem Match zufrieden. Besonders Jonathan und Niklas Griffiths zeigten sich mit 69 bzw. 71 Schlägen auf ihrem Heimatplatz in Hochform. Für den GC Worpswede spielten Jonathan Griffiths, Niklas Griffiths, Ping-Yang Lee, Michael Francziszki, Klaus Kemper, SoonDong Hong, Nils Vogel und Ralph Bünning. Das Damenteam des Golfclub Worpswede hat sein Heimspiel zum Saisonauftakt ebenfalls erfolgreich bestritten und belegt nach dem ersten Spieltag Tabellenplatz 1 der LGVGruppenliga Damen Nord 1. Das Team setzte sich mit 462 Schlägen knapp vor dem GC Lesmona (462 Schläge) und dem GC Hainmühlen (465 Schläge) durch. Danach folgten der

Küsten-GC „Hohe Klint“ Cuxhaven (489 Schläge) und der GC Wümme (501 Schläge). Für den GC Worpswede spielten Maren Griffiths, Christiane Manchen, Kordula Stach, Marianne Andresen, Dorothee Roseland und Astrid Weist. Auf den turnusmäßigen Vorstandswahlen verabschiedete Präsident Martin Wolff Hans-Georg Reiche (Vizepräsident) und Hartmut Schlenker (Jugendwart) aus dem Vorstand und schlug Thore Meyer als neuen Vizepräsidenten und Susi Binger als Jugendwartin vor. Beide wurden – wie auch der restliche Vorstand – mit über 90 Prozent der Stimmen in ihre Ämter gewählt. Vorstand und Mitglieder bedankten sich bei Headgreenkeeper Günter Wendelken mit einem Präsent für 25-jährige Tätigkeit und hervorragende Arbeit. Headgreenkeeper Günther Wendelken dürfte einer der wenigen Mitarbeiter in einem deutschen Golfclub sein, der seit 1988 für die Pflege des Platzes zuständig ist. Umso bemerkenswerter ist es, dass er bei seinem Vater die ersten Erfahrungen sammelte und diese seit 2010 an seinen Sohn Oliver weitergibt. Darauf ist man in Worpswede stolz: Greenkeeping in der dritten Generation! Für die Saison 2013 wurden seit dem Herbst 2012 umfangreiche Platzarbeiten durchgeführt. Viele Bahnen präsentieren sich deutlich spielfreundlicher. Die Worpsweder freuen sich darauf, dass der DGV in diesem Jahr ein Turnier der 2. Bundesliga im Golfclub Worpswede angesetzt hat. Großen Beifall gab es auf der Versammlung für die Leistung der beiden jugendlichen Spitzenspieler Jonathan und Niklas Griffiths, die unter anderem im Jahr 2012 die Clubmeisterschaft der Herren für sich entschieCB den. n 

Golf Weser-Ems ı Clubnews ı 45


PREISRÄTSEL 1.2. Preis

1. Preis: Golfvergnügen in Osttirol Wenn Sie in diesem Sommer oder Herbst Richtung Österreich fahren, kann es sich für Sie besonders lohnen, am Preisrätsel teilzunehmen. Gewinnen Sie zwei Übernachtungen für zwei Personen im Hotel Dolomitengolf Suites in der Juniorsuite inkl. Frühstück und je 2 Greenfees. Sie wohnen und golfen dort in einem der schönsten Resorts des Alpenraums.

Preis

3. Preis: Der Albrecht Golfführer Deutschland mit 568 GreenfeeGutscheinen

3.

2.

2. Preis: Gewinnen Sie einen neuen D 100 Eisensatz von Wilson (für Damen oder Herren)

Preis

Preis 5. und 6. Preis: Je ein 12er-Karton der erstklassigen Dx2 Soft-Bälle von Wilson

5. + 6. Preis

4.

Preis

7. bis 16. Preis 7. bis 16. Preis: Je ein Greenfee-Gutschein für den Golfclub Syke. Erleben Sie hautnah das neue Inselgrün.

Unsere Preisfrage für das Sommerrätsel 2013 Quizfrage 1 Darf ein Spieler außerhalb des Abschlags stehen, um einen Ball abzuschlagen, der innerhalb des Abschlags aufgesetzt wurde? A) Ja

B) Nein

Quizfrage 2 Im Bunker liegen neben einem Ball verschiedene Gegenstände. Welchen davon darf der Spieler NICHT entfernen?

4. Preis: Das neueste Cleveland Lightweight Cartbag (nur 2,3 Kilo) mit durchgehenden Devidern und reichlich Stauraum

46 ı Preisrätsel ı Golf Weser-Ems

A) Harke

B) Bananenschale

C) Leeres Müsliriegelpapier

Einsendungen bitte per Mail bis zum 31. Juli 2013 an: golf-weser-ems@kps.de Bitte vergessen Sie nicht, Ihre komplette Adresse und Ihren Heimatclub anzugeben.


Das

waren unsere Preisfragen aus der Frühjahrsausgabe 2013:

1. Ein Spieler benutzt ein Gerät um während der festgesetzten Runde Musik zu hören. A) Das ist straflos B) Der Spieler ist zu disqualifizieren C) Der Spieler erhält einen Strafschlag

2. Der Ball eines Spielers liegt auf einem gepflasterten Golfwagen-Fahrweg und der Spieler möchte Erleichterung nach Regel 24-2b(I) in Anspruch nehmen. Es ergibt sich, dass der nächstgelegene Punkt der Erleichterung in einem großen Gebiet zeitweiligen Wassers, das an den Fahrweg angrenzt und der nächstgelegene Punkt der Erleichterung von dem zeitweiligen Wasser nach Regel 25-1b(I) wieder auf dem Fahrweg ist. A) Der Spieler muss von der nächstgelegenen Stelle, also dem zeitweiligen Wasser spielen. B) Der Spieler muss den Ball spielen wie er liegt. C) Der Spieler kann, als zusätzliche Möglichkeit, straflose Erleichterung vom nächstgelegenen Punkt außerhalb beider Behinderungen in Anspruch nehmen.

Die richtigen Antworten lauten Frage 1: B und Frage 2: C Das Golfwochenende für zwei Personen im Hotel Freigeist in Northeim mit Greenfee auf dem Hardenberg-Platz hat gewonnen: Siglinde Vater, Walsrode. Das Cleveland Cartbag gewinnt Joachim Korriter, Osterholz-Scharmbeck. Je einen 12er Karton der Dx2 Soft Bälle von Wilson bekommen Petra Lindemann aus Hage und Frederik Kohrs aus Stade.

HERMANN LIETZ-SCHULE SPIEKEROOG staatlich anerkanntes Internatsgymnasium in freier Trägerschaft

Bildungsschwerpunkt: Segelsport

Bildungsschwerpunkt: Ökologie

Segeln findet seinen festen Platz im Schulalltag. Als Schwerpunkt kann die Segelprüfung sogar in die Abiturnote einfließen.

Das schuleigene „Nationalpark-Haus Wittbülten“ leistet Umweltbildungsarbeit und Meeresforschung mit Schülern, Wissenschaftlern der Universität Oldenburg und Inselurlaubern. NEU

Kleine Schule - Große Gemeinschaft Die ruhige Lage auf der Insel Spiekeroog und die kleinen Lerngruppen sorgen für eine behütete Lernatmosphäre. Unsere Schüler profitieren von der intensiven ganztägigen Betreuung und der individuellen Förderung. Hier kann jeder Schüler seine Begabungen entdecken, entfalten und erproben. Dies unterstützen wird durch: • • •

Persönlichkeitsbildung Freude am Lernen Aufbruch in Beruf und Gesellschaft

D Insel as intern at

Die Hermann Lietz-Schule Spiekeroog ist Veranstalter der Segelprojekte:

High Seas High School

2012 wurde erstmalig die Inseluni angeboten: Meeresforschung mitten im Wattenmeer für Jungforscher von 1014 Jahren. 2013 findet die Inseluni vom 06.07. - 13.07.2013 statt.

Tag der offenen Tür am 06.07.2013

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Der sechsmonatige Segeltörn für Schüler der 10./11. Klasse über den Atlantik.

Summer High Seas High School

Die Inseluni:

wir bitten um telefonische Voranmeldung

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Der dreiwöchige Segeltörn für Schüler der 7./8. Klasse auf der Ostsee.

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Golf Weser-Ems ı Preisrätsel ı 47


CLUBGUIDE Golfclub Achim Achimer Achimer Golfclub e.V. Golf in Achim Golfclub Roedenbeckstr. 55, 28832 Achim

Tel.: (0 42 02) 97 40-0 info@golf-in-achim.de www.golf-in-achim.de

Präsident: Andreas Klaß Pressewart: Thomas Preiß Geschäftsführer und Clubmanager: Walter Lukasch Pros: Boris Bollmann – PGA – Pro Andreas Kauler– PGA – Pro

Golfclub Am Meer Golfclub Am Meer e.V. Ebereschenstr. 10, 26160 Bad Zwischenahn Tel.: (0 44 03) 6 38 66 sekretariat@golfclub-am-meer.de www.golfclub-am-meer.de

Präsident: Dr. Herbert Müller Pressewart: Alexander Seekermann Geschäftsführer und Clubmanager: Frank Sebastian Lentschig Head-Pro (PGA): Christian Zwiebelhofer Pros: Glyn Huw Morris, Hermann Grusewski

GolfRange Bremen GolfRange Bremen Ludwig-Roselius-Allee 2, 28329 Bremen Tel.: (04 21) 52 07 30 bremen@golfrange.de www.golfrange.de

Präsident: Dr. Florian Bosch Geschäftsführer: Hans Peter Thomssen Clubmanager: David Müller Pros: Tobias Wegmann, Mark Heinsohn

Golfclub Bremerhaven Golfclub Bremerhaven Bürgerpark Georg-Büchner-Str. 19, 27574 Bremerhaven Tel.: (04 71) 30 99 89 13 info@golf-bhv.de www.golf-bhv.de

Geschäftsführerin: Andrea Krückeberg Pro: Oliver Kremer

Golf-Club Bremer Schweiz Golf-Club Bremer Schweiz e.V. Wölpscher Straße 4, 28779 Bremen Tel.: (04 21) 609 53 31 info@golfclub-bremerschweiz.de www.golfclub-bremerschweiz.de

Präsident: Peter Sakuth Clubmanager: Jürgen Thieme Pros: Jochen Timme, Gerhard Dyck

Golfpark Gut Deinster Mühle Gut Deinster Mühle Golfpark GmbH & Co. KG Im Mühlenfeld 30, 21717 Deinste Tel: (04149) 925 112 golfpark@allesistgdm.de www.allesistgdm.de

Präsident: Friedrich Hillebrand Vizepräsident: Bernd Schmitz Geschäftsführer: Tim F. W. Steffens Spielführer: Siegfried Stephan Pro: Karsten Kollna

Golf-Club Hainmühlen Gut Hainmühlen GOLF

CLUB

Golf-Club Gut Hainmühlen e.V. 27624 Ringstedt Tel.: (0 47 08) 92 00 36 info@golfhm.de www.gut-hainmuehlen.de

Präsident: Reiner Schumacher Vize-Präsident: Hans-Jürgen Iben Manager: Thomas Schmidt Pressewart: Charlotte Meyer Pros: Simon Fisher, Thiemo Kausch

Golfclub Hatten Golfclub Hatten e.V. Hatter Landstraße 34, 26209 Tweelbäke Ost Tel.: (0 44 81) 88 55 golfclub.hatten@t-online.de www.golfclub-hatten.de 48 ı Clubguide ı Golf Weser-Ems

Präsident: Günter Behnken Pressewartin: Juliane Klemp Pro: Colm Marken


Golfclub Hohe Klint Küsten-Golfclub „Hohe Klint“ Cuxhaven e.V. Hohe Klint 32, 27478 Cuxhaven Tel.: (0 47 23) 27 37 info@golf-cuxhaven.de www.golf-cuxhaven.de

Präsident: Werner Lücken Vizepräsident: Helmut Jahnke Sekretariat: Jutta Schul, Heike Dekarski Pros: Gordon, Chantale McCallum

Golf in Hude Golf in Hude GmbH & CO. KG Lehmweg 1, 27798 Hude Tel.: (0 44 08) 92 90 90 info@golf-in-hude.de www.golf-in-hude.de

Präsident: Wilfried Blohm Vizepräsident: Ralf Hegeler Golfmanager: Günther Schmidt Spielführer: Marion Grassau Head Pro: Mark Roughsedge

Golfclub Königshof Sittensen Golfclub Königshof Sittensen e. V. Alpershausener Weg 60 27419 Sittensen Tel. (042 82) 32 66 info@golfclub-sittensen.de www.golf-sittensen.de

Präsident: Horst Wenger Vizepräsidentin: Karin Krause Sekretariat: Carola Sievers, Sabine Scharfenberger Pros: Graeme Hill, Heiner Sievers

Bremer Golfclub Lesmona Bremer Golfclub Lesmona e.V. Lesumbroker Landstr. 70, 28719 Bremen Tel.: (04 21) 94 93 40 info@bremer-golfclub-lesmona.de www.bremer-golfclub-lesmona.de

Präsident: Dr. Detlev Reichelt Vizepräsident: Dieter Burdorf Pressewart: Lothar Radszuweit Pro: Keith Vince

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Golfclub Lilienthal Golfclub Lilienthal e. V. 1. Landwehr 20, 28865 Lilienthal Tel.: (0 42 98) 69 70 69 clubhaus@golfclub-lilienthal.de www.golfclub-lilienthal.de

Präsidentin: Gisela Keßler Vize-Präsident: Dr. Rainer Rehberger Schatzmeisterin: Gabi Wischwill Spielführer: Frank Hardt Sekretariat: Marion Ewerth, Nicole Cordes Pro: Rüdiger Prössel, Matthias Rollwa, Christina Ansteeg

Golf-Club Oberneuland Golf-Club Oberneuland e.V. Heinrich-Baden-Weg 25, 28355 Bremen Tel.: (04 21) 25 92 21 info@gc-oberneuland.de www.gc-oberneuland.de

Präsident: Wolfgang Löffler Presse: Dr. Beatrice Czaia Pro: Uwe Venohr

Golfclub Oldenburger Land Golfclub Oldenburger Land e. V. Hatter Str. 14 26209 Hatten-Dingstede Tel.: (0 44 82) 82 80 info@gcol.de, www.gcol.de

Präsident: Roman Szemetat Geschäftsführerin: Sonja Bolte Sekretariat: Britta Köhlerr, Antje Linnemann Pro: Stefan Seebeck

Oldenburgischer Golfclub Oldenburgischer Golfclub e.V. Wemkenstraße 13 26180 Rastede Tel.: (0 44 02) 72 40 www.oldenburgischer-golfclub.de info@oldenburgischer-golfclub.de

Präsident: Horst Lütge Spielführerin: Thekla Schönknecht Pro: Golfschule Thorsten Janssen

Golf Weser-Ems ı Clubguide ı 49


Golfclub Syke Golf Club Syke e. V. Schultenweg 1 28857 Syke-Okel Tel.: (0 42 42) 82 30 info@golfclub-syke.de www.golfclub-syke.de

Präsident: Bernd Wilhelm Clubmanager: Janine Enz Pros: Ralph McLean, Marcus Bruns, Daniel Langkabel

Golfclub Thülsfelder Talsperre Golfclub Thülsfelder Talsperre e.V. Mühlenweg 9 49696 Molbergen Tel.: (0 44 74) 79 95 info@gc-thuelsfelde.de www.gc-thuelsfelde.de

Präsident: Harald Zschech Vizepräsident: Albert Schott Pressewartin: Kathrin Merten Pro: Michael Behrens

Golf Club Tietlingen Golf Club Tietlingen Tietlingen 6c, 29683 Bad Fallingbostel Tel.: (0 51 62) 38 89 info@tietlingen.de www.tietlingen.de

Präsident: Erwin Waldow Sekretariat: Elisabeth Bloxham, Cornelia Behrens Head-Pro: Steve Cope

Club zur Vahr Club zur Vahr e.V. Bürgermeister-Spitta-Allee 34, 28329 Bremen · Tel.: (04 21) 20 44 80 info@club-zur-vahr-bremen.de www.club-zur-vahr-bremen.de Club zur Vahr e.V. Am Golfplatz 10, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Tel.: (0 47 95) 95 33 16

Präsident: Lambert Leisewitz Geschäftsführer und Clubmanager: Wolfgang Rummenigge Vorsitzender Golfabteilung: Hans-Friedrich Weihs Pressewart: Marcus Trentmann Pros: Robin Welsby, Sven-Hendrik Voigt

Golf Club Verden Golf-Club Verden Holtumer Str. 24 28273 Verden-Walle Tel.: (0 42 30) 14 70 golf@gc-verden.de www.gc-verden.de

Präsident: Dr. Hans-Joachim Beer Geschäftsführer: Fery Amir-Sehhi Clubmanagerin: Kristin Oehlrich Pressewart: Martin Staedler Pros: Philip Kirkby, Mike Butcher

Golf Club Wildeshauser Geest Golf Club Wildeshauser Geest e.V. Spasche 5, 27793 Wildeshausen Tel.: (0 44 31) 12 32 info@golfclub-wildeshausen.de www.golfclub-wildeshausen.de

Präsident: Stefan-Wilm Golitschek Edler von Elbwart Pressewartin: Christa Grimjes Pro: Bernd Schul

Golfclub Worpswede Golfclub Worpswede e. V. Giehlermühlen · 27729 Vollersode Tel.: (0 47 63) 73 13 Infoline: (0 47 63) 62 77 96 gc.worpswede@t-online.de www.golfclub-worpswede.de

Präsident: Martin Wolff Vizepräsident: Hans-Georg Reiche Schatzmeister: Günther Köhnken Spielführer: Hans-Wilhelm Marwede Schriftführerin: Marie-Luise Rümmler Pro: Bill Griffiths

Golfclub Wümme Golfclub Wümme e.V. Hof Emmen Westerholz, 27383 Scheeßel Tel.: (0 42 63) 9 30 1-0 info@golfclub-wuemme.de www.golfclub-wuemme.de

50 ı Clubguide ı Golf Weser-Ems

Präsident: Cord Tewes Vizepräsident: Alfred Brendel Headpro: David Bunce Pro: Jonathan Grogan


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Im Sommer 2012 eröffnete das Dolomitengolf Suites, nahe der Sonnenstadt Lienz auf der Alpensüdseite, direkt am hauseigenen 27-Loch Meisterschaftskurs Dolomitengolf gelegen. Mit herrlichem Blick auf den Golfplatz und den gepflegten Garten mit ganzjährig beheiztem Pool, Panorama-Badehaus mit verschiedenen Saunen, Lounge-Terrassen und Naturteich, wohnen Sie in eleganten Suiten von 45 bis 156 qm.

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