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Stadtreinig

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Nr. 4 / Nove

Kampagne gestartet! Eine Sauberkeitskampagne für Bremen? Wieso das? Weil unser Umgang mit Müll ein Problem ist: Zigarettenkippen, Plastikverpackungen oder Kaugummis – zu viel Müll wird achtlos weggeworfen, obwohl ein Abfalleimer in der Nähe ist. Aber: „Noch ist nicht alles im Eimer“ – das ist unsere Botschaft. Machen Sie mit! Damit mehr Müll im Eimer landet und nicht auf der Straße.

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it vielen Unterstützern haben wir eine einzigartige Offensive gegen Müll in ganz Bremen auf den Weg gebracht: Am 5. November startete die Kampagne mit einer großen Pressekonferenz am Bahnhofsvorplatz, bei der auch Umweltsenatorin Dr. Maike Schaefer als Schirmherrin sowie Ulrich Mäurer, Senator für Inneres, als Schirmherr vor Ort waren. Zu den Fokusthemen gehörte vor allem die Kippen-Problematik: Die Zigarette gehört zu den größten Verschmutzern unserer Straßen. Zwei von drei gerauchten Zigaretten landen in der Umwelt. Zigaretten, Kaugummis, Hundekot, Plastikverpackungen, wilder Müll oder To-Go-Becher „Dieser Müll hat auf unseren Straßen nichts zu suchen. Nur was im Eimer landet, kann auch durch uns entsorgt werden“, sagte Insa Nanninga, Vorstand Die Bremer Stadtreinigung, beim Pressetermin am Bremer Hauptbahnhof. Der Kampf gegen den Müll auf der Straße könne nur gemeinsam gewonnen werden.

www.die-bremer-stadtreinigung.de

Inhalt 01

Seite Große Sauberkeitskampagne für Bremen

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Seite Gute Müllbilanz für Bremer Sommer!

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„Noch ist noch nicht alles im Eimer! – Gemeinsam für eine saubere Zukunft!“ Das ist die Botschaft, die wir in ganz Bremen verbreiten. Seit dem Start der Kampagne Anfang November machen wir mit vielen Aktionen auf das Müllproblem aufmerksam. Wir wollen große und kleine Bremerinnen und Bremer zum richtigen Umgang mit Müll aufrufen. Machen Sie mit und tragen Sie unsere Botschaften (s. Seite 2) weiter! Hier begegnen Sie der Sauberkeitskampagne – auf Plätzen, Straßen und in den sozialen Netzwerken: An öffentlichen Plätzen in Bremen und Bremen-Nord haben wir über 50 Bodentattoos aufgeklebt. Die Tattoos lassen sich natürlich wieder ablösen und sind nicht umweltschädlich. Auch diverse Kehrmaschinen, Müll-Fahrzeuge sowie ein Bus der BSAG fahren mit dem Kampagnenmotiv „Gemeinsam für eine saubere Zukunft“ im Bremer Stadtbild herum. Nicht zu vergessen die 75 öffentlichen Abfallbehälter, auf denen unsere Botschaft steht. Außerdem haben wir über 100 Partner in ganz Bremen, darunter Schulen, KiTas und öffentliche Einrichtungen, mit verschiedenen Plakatmotiven ausgestattet – zusätzlich

liegen Postkarten und Infomappen aus. Eine eigene Kampagnenwebsite (allinfuerbremen.de), Social-Media-Anzeigen auf Instagram und Facebook sowie eine Influencer-Kampagne sollen verstärkt auch junge Bremerinnen und Bremer ansprechen. In den Köpfen etwas bewegen – das eigene Verhalten überdenken Diese Vier tragen zum falschen Umgang mit Müll bei: Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, Gewohnheit und Unachtsamkeit. Um das Müllproblem in den Griff zu bekommen, müssen wir also in den Köpfen etwas bewegen. Ziel der Kampagne ist es, Fakten zu nennen, Irrtümer aufzudecken, Risiken zu zeigen und hilfreiche Tipps zu liefern. Damit jeder weiß, wie es auch anders geht. Die Zeit zum Umdenken ist jetzt da. Für Bremen und die Umwelt kann wirklich jeder etwas tun und sein eigenes Verhalten überdenken und verändern.

Seite Großer Herbstputz / „Ich hab’ da mal ’ne Frage!“

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Seite Bergfest mit Sonnenhut / Freude über starke Frauenquote

„Etwa 120 Tonnen Straßenmüll landet jährlich auf den Straßen und Plätzen Bremens“, sagt Insa Nanninga, Vorstand Die Bremer Stadtreinigung. „Dabei müssten die Leute ihren Müll nur in einen der 3.600 Papierkörbe werfen.“

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Moin! – Die Bremer Stadtreinigung / Das Magazin

Moin! – Die Bremer Stadtreinigung / Das Magazin

Nr. 4 / November 2019

„Ich hab’ da mal ’ne Frage…!“

Machen Sie mit und tragen Sie unsere Botschaft weiter!

Die Botschaften der Kampagne – wir stellen Ihnen drei Motive genauer vor: 1. „Es reicht, wenn die Zukunft auf der Kippe steht“ Mit dem Rauchen au�ören kann nicht jeder. Die Kippen richtig entsorgen schon. 207 Millionen Zigaretten werden in Deutschland am Tag durchschnittlich geraucht – 1,7 Millionen davon in Bremen, zwei von drei gerauchten Zigaretten landen in der Umwelt. Problem: Im Filter sammeln sich Giftstoffe. Nur eine Kippe verunreinigt etwa 40 Liter Grundwasser, wenn sie achtlos weggeworfen wird. So können wir es besser machen: Viele öffentliche Abfalleimer verfügen mittlerweile über einen integrierten Aschenbecher. Damit sich der Abfalleimer nicht entzündet, muss die Zigarette sorgfältig ausgedrückt sein. Ist kein Abfalleimer in der Nähe, einfach eine kleine

Dose oder Schachtel als Taschenaschenbecher nutzen und dann bei nächster Gelegenheit entsorgen. 2. „Wenn der Abfall ins Wasser fällt, geht die Erde baden“ 90 Prozent des Abfalls sinken auf den Meeresgrund. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Plastikmüll im Meer landet – und damit in den Mägen von Tieren und Menschen. Tatsächlich stammt der Plastikmüll im Meer zu 80 Prozent vom Land. So können wir es besser machen: Unnötigen Verpackungsmüll vermeiden, wo es nur geht. Zum Beispiel beim nächsten Einkauf wiederverwendbare Stoffbeutel nutzen. Statt einer Trinkflasche aus Plastik lieber eine aus Glas kaufen. Das Butterbrot für Schule, KiTa oder Arbeit lieber in einer Brotdose mitnehmen.

Gemeinsam gegen den Müll auf Bremens Straßen: Mitarbeiter Peter Jaschke setzt dafür am Bahnhofsvorplatz auch den Glutton-Stadtsauger ein.

3. „Besser ein Mehrweg als eine Zukunft To-Go.“ Schmeckt 15 Minuten, aber vermüllt in alle Ewigkeit. Jährlich verursacht die Pappbecher-Herstellung etwa 111.000 Tonnen CO2 – ähnlich wie eine Kleinstadt mit 12.000 Einwohnern. 41 Einwegbecher verbraucht jede/-r Bremer/-in im Durchschnitt pro Jahr. So können wir es besser machen: Den Lieblingsbecher mitnehmen, Mehrwegbecher kaufen, oder falls es doch mal der To-Go-Becher sein muss, auf den Plastikdeckel verzichten und den Becher im Abfalleimer entsorgen.

Abfalllogistik Bremen – beides Beteiligungsgesellschaften DBS, Wirtschaftsförderung Bremen, BSAG, Gewoba, Käfer Isoliertechnik GmbH & Co. KG sowie den Kindergärten, Schulen, Initiativen, dem Bremer Einzelhandel und Firmen, die unsere Botschaft weitertragen.

Mehr Infos auf unserer Kampagnenwebsite

Öfter leeren und mehr Behälter an den Badeseen Insa Nanninga, Vorstand Die Bremer Stadtreinigung, ist zufrieden: „Wir haben verschiedene Maßnahmen umgesetzt und den Bremerinnen und Bremern saubere Sommertage beschert. Statt nach festen Tourenplänen zu fahren, haben wir umgestellt und in der Stadt nur noch bedarfsgerecht geleert. Das heißt, öffentliche Abfallbehälter wurden erst geleert, wenn sie voll waren – bei gutem Wetter auch mehrmals täglich. Von Juni bis Oktober stellte Die Bremer Stadtreinigung an den Bremer Badeseen zusätzlich über 70 Saisongefäße in verschiedenen Größen auf, sodass immer ausreichend Volumen in den Behältern vorhanden war.

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„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Reinigungsdienst leisteten hier sehr gute Arbeit“, freut sich Nanninga. Sommer, Sonne, sauber – mehr Reinigungsgänge zeigen Wirkung Die Sonne ist da, der Müll leider auch. Zusätzliche Reinigungsgänge in der Zeit von Juni bis Oktober sowie ein Team für Abfallberatung, das in den Sommermonaten unterwegs war, brachten hier den gewünschten Erfolg. „All diese Maßnahmen hatten einen positiven Effekt auf die Sauberkeit von öffent lichen Grünanlagen und Badeseen“, fasst Nanninga zusammen. Erfreuliche Rückmeldungen gab es auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern. Das belegt eine Auswertung des DBSKundenservice. „Wir ziehen eine positive Müllbilanz für den Sommer 2019 und bereiten uns schon jetzt auf den nächsten vor“, so Insa Nanninga.

Großer Herbstputz

www.allinfuerbremen.de

Mit modernster Technik befreit Die Bremer Stadtreinigung öffentliche Straßen und Gehwege vom Laub. Sobald die ersten Blätter fallen, muss jeder die Gehwege auch vor der eigenen Haustür laubfrei halten. Wir stellen ein Team vor, das auf den Straßen von Bremen-Nord unterwegs ist und klären auf, was es beim eigenen Laub zu beachten gibt.

Viele Partner und Unterstützer für eine saubere Sache Diese Kampagne kann nur durch zahlreiche Unterstützer gelingen. Unser Dank gilt daher unseren Hauptpartnern: Straßenreinigung Bremen und

Gute Müllbilanz für Bremer Sommer Draußen herrschen längst winterliche Temperaturen. Ein Grund mehr, sich noch einmal an den vergangenen Sommer zu erinnern: Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten das schöne Wetter, um in den Bremer Grünanlagen und an den Badeseen die Sonne zu genießen. Die Bremer Stadtreinigung (DBS) war darauf gut vorbereitet und zieht eine positive Müllbilanz für den Sommer 2019.

So viel Laub! Rund 5.500 Tonnen kommen in Bremen jährlich zusammen. Die Kollegen von der Straßenreinigung sammeln es ein und sorgen für sichere Straßen und Wege. Michael Lachmund (Fahrer), Sven Siebert (links) und Karsten Becker sind früh morgens am Knoops Park im Einsatz.

230 zusätzl. Reinigungen Grünflächen

148 zusätzl. Reinigungen Werdersee

U

m 6:00 beginnt für Michael Lachmund der Arbeitstag. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung starten er und weitere 19 Kollegen von der Aumunder Feldstraße aus mit ihren Fahrzeugen. Vom handlichen Laubpuster bis zur vollautomatischen Kehrmaschine mit Saugschlauch kommt in der Laubsaison alles zum Einsatz. In Bremen-Nord stehen rund 70.000 Bäume – etwa 10.000 an den Straßen. Von September bis Dezember kommen 800 bis 1000 Tonnen Laub zusammen – das entspricht über 100 gefüllten Müllwagen. „Die Zeit vergeht immer schnell“, sagt Michael Lachmund. Gegen 10:00 Uhr hat er bereits vier Touren hinter sich. Seine Kollegen melden sich über Funk und geben die Einsätze durch. Dann fährt der 30-Jährige in die genannte Straße, um die Laubhaufen mit seiner Kehrmaschine aufzunehmen, die seine Kollegen zuvor angehäuft

70 zusätzliche Saisongefäße

Weitere Infos finden Sie unter www.die-bremer-stadtreinigung.de

Igel brauchen ein Winterquartier. Kleine Laubhaufen im Garten sind dafür prima geeignet!

www.die-bremer-stadtreinigung.de

haben. Das erspart Wartezeit. Die Kollegen Sven Sievert und Karsten Becker blasen das Laub zur Straßenmitte. Sie setzen Laubpuster anstelle von Laubsaugern ein, um Käfer und Kleinstlebewesen zu schützen.

es schon aufsammeln. Es sollte auch nicht in der Biotonne entsorgt werden. Tipp: ein Schneeschieber eignet sich auch für Laub. Besonders für nasses, das ist besonders rutschig und somit gefährlich.

„Wir sammeln nicht nur das Laub ein, sondern reinigen die gesamte Straße“, erklärt Lachmund. Auch andere Abfälle wie Taschentücher, Plastik oder sogar Hundekot werden mit aufgenommen und als Straßenkehricht entsorgt. Bis zum Feierabend haben die drei noch viele Touren vor sich. Die Laubsaison gehört zu den arbeitsreichsten im Jahr.

Wohin mit dem eigenen Laub? Laub bietet Schutz für Tiere und Stauden und liefert Kompost Wer einen Garten hat, kann sein Laub dünn über die Beete streuen und anhäufen. Darüber freuen sich Igel, Stauden und Insekten. Laub lässt sich auch gut kompostieren, jedoch nicht alle Blätter, wie zum Beispiel Eichenoder Buchenlaub. Wer keinen Garten hat, sammelt das Laub in praktischen Gartensäcken, die es für wenig Geld zu kaufen gibt, und ab damit zur nächsten Recycling-Station: Bis zu einem Kubikmeter Gartenabfälle werden kostenlos angenommen.

Jeder ist für sein Laub zuständig – fegen und sammeln vor der eigenen Tür Zugegeben, manchmal ist es ungerecht: Es gibt Stadtteile mit viel Baumbestand und manche mit weniger. Aber dafür spendet der Baum vor unserem Haus Schatten, produziert Sauerstoff und sieht einfach schön aus. Grundsätzlich gilt: Jeder (Eigentümer oder Mieter) ist in den allermeisten Fällen für das Laub vor seiner Tür selber verantwortlich, damit Fußgänger und Fahrradfahrer auf dem rutschigen Untergrund nicht verunglücken. Wer es ganz genau wissen möchte, der kann im Landesstraßengesetz nachlesen, was im Einzelfall gilt. Liegt Laub auf dem Gehweg vor dem Haus, muss es eingesammelt werden. Es darf nicht auf die Straße oder ins Begleitgrün gefegt werden. Nach dem Motto: Die Bremer Stadtreinigung wird

Wenn der erste Frost kommt … … sollte das Laub von den öffentlichen Straßen und Plätzen verschwunden sein. Denn wenn Laub gefriert, wird‘s erst recht gefährlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Straßenreinigung sind für den Winterdienst gut vorbereitet. Sie setzen modernste Fahrzeuge ein, haben aber auch den altbewährten Schneeschieber dabei – der eignet sich nicht nur für Schnee, sondern eben auch für hartnäckiges Laub.

Unsere Abfall-Experten beantworten in jeder Moin-Ausgabe immer eine Frage, die Sie gerne für sich geklärt hätten.

Wir starten mit den kompostierbaren Mülltüten: Dürfen die überhaupt in die Biotonne? Abfall-Expertin Janine Rogge, Kundenberaterin, klärt auf: „Nein, die sogenannten biologisch abbaubaren Plastik-Tüten dürfen nicht in die Biotonne. Die Tüten werden zwar aus Maisoder Kartoffelstärke hergestellt, aber es dauert zu lange, bis sie abgebaut werden. Es kann nicht sichergestellt werden, dass keine Fremdbestandteile mehr vorhanden sind. Immer mehr Plastik landet im Biomüll, deshalb wird es auch immer aufwändiger, sauberen Kompost herzustellen. Helfen Sie mit und verzichten Sie auf biologisch abbaubare Tüten!" Mein Tipp: Wickeln Sie Ihre Bioabfälle doch in Zeitungspapier ein. Das hilft auch gegen Festfrieren im Winter und unangenehme Gerüche im Sommer. Oder kompostieren Sie die Bioabfälle in Ihrem Garten doch einfach selbst. Das sind Bioabfälle: Küchenabfälle: Brot- und Kuchenreste, Eierschalen, Filtertüten, Fisch-, Fleisch- und feste Essensreste, Kaffeesatz, Obst- und Gemüsereste, Teebeutel Pflanzenabfälle: Blumen, Balkonpflanzen, Inhalte aus Blumentöpfen. Das sind keine Bioabfälle: Asche, Gemüsenetze und Plastiktüten (auch biologisch abbaubare), Käserinden, Tierstreu, Staubsaugerbeutel, Straßenkehricht, Wurstpellen, Windeln, Zigarettenkippen – das alles gehört in die Restmülltonne. Was auch immer Sie über Abfälle, Gebühren oder Sperrmüll wissen möchten, unser Kundenservice unter Telefon 0421 361-3611 hilft gerne weiter.

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Moin! – Die Bremer Stadtreinigung / Das Magazin

Nr. 4 / November 2019

Tipps & Termine im

Dezember 2019 / Januar 2020 Dezember Andere Abfuhrtermine Weihnachten 1. Weihnachtstag Mi. 25.12.2019 wird vorgeholt am Sa. 21.12.2019

2. Weihnachtstag Am Sonntag, 25. August lud Die Bremer Stadtreinigung alle Bremerinnen und Bremer zum fröhlichen Familienfest und Bühnenprogramm ein. Dr. Christian Vater, Deponieleiter, Daniela Enslein, Vorstand DBS, Umweltsenatorin Dr. Maike Schaefer und Insa Nanninga, Vorstand DBS, feierten mit (Foto oben).

Bergfest mit Sonnenhut Einmal Bremens höchsten Berg erklimmen … Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 50. Geburtstages der Blocklanddeponie war das möglich. Die Bremer Stadtreinigung lud am 25. August zum Bergfest ein. Ein buntes Familienprogramm mit fairen Preisen für Getränke und Speisen erwartete die Bremerinnen und Bremer. Einige Besucher nutzen die Gelegenheit und bestiegen den Berg mit Sonnenhut und aufgeklappten Regenschirm, so heiß war es an diesem Sonntag. Vor 50 Jahren, im Oktober 1969, nahm die Blocklanddeponie ihren Betrieb auf. Die Bremer Stadtreinigung hatte deshalb für den runden Geburtstag ein besonderes Bühnen-, Familien- und

Kinderprogramm auf die Beine gestellt. Musiker und Bands aus Bremen, ein Zauberer, Comedians, Artistikkünstler sowie auch Bremer Vereine sorgten für gute Stimmung trotz heißer Temperaturen. Es gab ausreichend Trinkwasserstationen, an denen die Besucher ihre Becher kostenlos auffüllen konnten. Die Kids freuten sich über Hüp�urg, Hochseilgarten und bestaunten neue und alte Müllfahrzeuge. Die Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdruckes sowie Infos rund um die Deponie durften an diesem Tage natürlich nicht fehlen.

Öffentlichkeit. Oben angekommen lud Bremens größter Berg zu einem fantastischen Blick über Bremen ein. Nach Süden hin das Stadion, die Domspitze und auch der Waller Fernsehturm. Nördlich erstreckt sich das grüne Blockland mit seinen zahlreichen Wassergräben.

Do. 26.12.2019 wird nachgeholt am Sa. 28.12.2019

Neujahr Mi. 01.01.2020 wird nachgeholt am Sa. 04.01.2020 Die Termine gelten nur für Restmüllbehälter in den Größen 240 l, 770 l, 1.100 l mit wöchentlicher Leerung. Alle anderen Abfuhrtermine finden Sie im Bremer Abfallkalender.

Januar Weihnachtsbaumabfuhr! Die Weihnachtsbaumabfuhr beginnt am 11. Januar 2020 – jeder Haushalt hat einen Termin, der im Bremer Abfallkalender steht.

Aus der Welt der Entsorgung

50 Meter über Bremen Die Bremer Stadtreinigung öffnete am runden Geburtstag den sonst nicht frei zugänglichen Berg für die

Freude über starke Frauenquote Die Bremer Stadtreinigung punktet mit weiblichen Führungskräften Wenn das nicht vorbildlich ist: Seit ihrer Gründung im Jahre 2018 beschäftigt Die Bremer Stadtreinigung (DBS) auf allen Führungsebenen mehr als 50 Prozent weibliche Kolleginnen. Angefangen beim Vorstand, dem obersten Vertretungsorgan der Anstalt öffentlichen Rechts, sind mit Insa Nanninga und Daniela Enslein gleich zwei Frauen in der Führung des kommunalen Unternehmens tätig. Auch in der zweiten und dritten Führungsebene – Abteilungs- und Referatsleiter/in – beschäftigt die DBS neun Frauen und zehn Männer. Unterm Strich heißt das: Auf den ersten drei Führungsebenen kann Die Bremer Stadtreinigung eine Frauenquote von mehr als 50 Prozent vorweisen. Das kommt nicht von ungefähr. „Bei der Besetzung der Führungspositionen haben wir uns über die Vielzahl an qualifizierten Bewerbungen von

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weiblichen Führungskräften gefreut“, berichtet Vorstand Daniela Enslein. In der Entsorgungsbranche sei nur eine geringe Frauenquote üblich. „Die Durchmischung in den Führungspositionen macht es aus. Bei uns bringen beide Geschlechter ihre Aspekte in Entscheidungsprozesse ein und davon profitieren wir“, ist Enslein überzeugt. Damit ist das kommunale Unternehmen bestens auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Zuletzt hatten verschiedene Studien eine Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen von öffentlichen Unternehmen bescheinigt. Die Bremer Stadtreinigung hingegen hat hier sehr gute Erfahrungen gemacht und ist sich bewusst, dass sie als kommunales Unternehmen eine Vorbildfunktion hat.

Kleine Angewohnheiten, haben großen Einfluss: Zigarettenstummel und alte Kaugummis gehören in den Abfalleimer, nicht auf die Straße. Dann bleibt der Bürgersteig und auch das Grundwasser sauber – für alle!

Herausgeber: Die Bremer Stadtreinigung Anstalt öffentlichen Rechts An der Reeperbahn 4, 28217 Bremen

Redaktion: Antje von Horn, v.i.S.d.P.

Die Bremer Stadtreinigung Kundenservice Telefon 0421 361-3611 info@dbs.bremen.de www.die-bremer-stadtreinigung.de

Text und Redaktion: Ulrike Skäbe Gestaltung / Umsetzung: GfG / Gruppe für Gestaltung

Fotografie: Tristan Vankann (Seite 1, 2, 4), Cosima Haneback (Seite 3), AdobeStock (Seite 3, unten/rechts oben)

Cartoon: Sebastian Büsching

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