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Politische Informationen aus erster Hand 1. Jahrgang • Ausgabe 4 • September 2006

Bundestagspräsident Dr. Lammert in der Region

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Bundestagspräsident Dr. Lammert besucht die Region

Liebeserklärung der Bundeskanzlerin an Bayreuth

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Radonschutzgesetz

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Kulturstaatsminister Neumann in Bayreuth zu Gast

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„Nur wenn wir uns selbst nicht ernst nehmen, können wir auf eine Leitkultur verzichten.“

Textilindustrie: SR-Webatex

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Walküren-Ausstellung

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Politischer Mittagstisch mit Dr. Peter Ramsauer

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Diskussionsveranstaltung mit Senioren Union Oberfranken

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Sommergespräch mit Wirtschaftsjunioren

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Bundeswehr: Bayreuther kommen und gehen

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Haushalt 2007 & High-Tech- Strategie

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DSL-Versorgung im BWK

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Richard-Wagner-Festspiele

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Ausbildungsveranstaltung

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Arbeitsmarkt in Oberfranken

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100 Jahre Firma Hopf

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Höhere Landwirtschaftsschule

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Erfolg für ARGEn

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Goppel in Creußen und Pegnitz

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Schmetterlingreisen

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Georg Schmid auf Altstadtfest

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Gerda Hasselfeldt besucht Labor-Eröffnung

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Aus dem Alltag eines PGF

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MdB Hartmut Koschyk überreicht dem Bundestagspräsidenten ein Modell des Reichstages als dekorativen Stiftehalter. Hergestellt wurde dieses Geschenk vom Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth

Zu Beginn seines Aufenthaltes in Stadt und Landkreis Bayreuth besuchte Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert die Stadt Pegnitz. Auf Einladung des Pegnitzer 1. Bürgermeisters Manfred Thümmler sprach Dr. Lammert mit Mitgliedern des Pegnitzer Stadtrates und Vertretern von Wirtschaft, Kirchen und Vereinen über das Verhält-

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Pegnitz

nis zwischen Kommunen und der Bundespolitik. Dr. Lammert machte deutlich,

dass die Bundesrepublik Deutschland ohne den kommunalen Unterbau nicht existieren könne. Auch seien die kommunalen Strukturen in Deutschland historisch vor dem deutschen Gesamtstaat entstanden. Die Kommune stelle das Musterbeispiel einer gelebten Demokratie dar, so der Bundestagspräsident. Die Direktwahl von Stadtund Kreisräten sowie von Bürgermeistern und Landräten böten mit kommunalen Bürgerentscheiden die beste Möglichkeit für die Bürger, Politik vor Ort mitzugestalten. Bundestagspräsident Dr. Lammert würdigte die zahlreichen Ansätze innovativer Kommunalpolitik durch den 1. Bürgermeister von Pegnitz, Manfred Thümmler, die weit über Pegnitz hinaus Bekanntheitsgrad erlangt und Nachahmer gefunden hätten. Auf seinem Weg nach Bayreuth machte Dr. Lammert auf Einladung des 1. Bürgermeisters Harald Mild einen Abstecher in das Krügemuseum Creußen. Dr. Lammert zeigte sich sehr beeindruckt von der einzigartigen Sammlung des bedeutenden Creußener Steinzeuges, insbesondere der Creußener Krüge. Fortsetzung auf Seite 2...


Seite  ...Fortsetzung von Seite 1

v.l.: Creußens 2. Bürgermeister, Josef Dostal, Hartmut Koschyk MdB, Dr. Norbert Lammert MdB und Creußens 1. Bürgermeister, Harald Mild vor dem Krügemuseum in Creußen

Dr. Norbert Lammert dirigiert das Bläserensemble des Festivals Junger Künstler

Das neu gestaltete Creußener Krügemuseum bezeichnete der Bundestagspräsident als hervorragendes Beispiel eines „lebendigen Denkmalschutzes“. In Bayreuth fand man sich im traditionsreichen Jagdschloss Thiergarten zu einer Diskussionsveranstaltung auf Einladung von MdB Hartmut Koschyk ein. Zu dem Thema „Patriotismus und Leitkultur“ hatten sich 150 Zuhörer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingefunden. Dr. Lammert nannte eine Leitkultur in Deutschland unabdingbar. „Wie man diesen Begriff nennt, ist für mich zweitrangig, wichtig ist, dass die Notwendigkeit erkannt wird, dass sich alle, die in diesem Land leben, auf ein Fundament verbindlicher Werte und Normen einigen müssen“, machte der Bundestagspräsident deutlich. Wenn Deutschland

nicht angenommen haben. Dr. Lammert sprach Klartext: Ein Land ohne kulturelles Fundament sei nicht lebensfähig. „Nur wenn wir uns selbst nicht ernst nehmen, können wir auf eine Leitkultur verzichten.“ In Bayreuth besuchte Dr. Lammert zudem das Festival junger Künstler Bayreuth. Wie bei seinem Besuch vor zwei Jahren wurde der Bundestagspräsident auch in diesem Jahr sehr herzlich von Festivalintendantin Sissy Thammer begrüßt. Nach einem Gespräch mit Festivalteilnehmern und einem kurzen Intermezzo als Dirigent des Bläserensembles erwies Bundestagspräsident Dr. Lammert mit Hartmut Koschyk MdB dem „Walkürenfelsen“ seine Referenz. Auch nutzte er die Gelegenheit und stattete der berühmten Ordenskirche einen kurzen Besuch ab.

ein attraktives Einwanderungsland gerade für Spitzenkräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur sein wolle, brauche man einen festen Rahmen verbindlicher Integration. Scharf kritisierte der Bundestagspräsident, wenn in

Sissy Thammer begrüßt Dr. Norbert Lammert und Hartmut Koschyk.

ausländischen Parallelgesellschaften Zwangsheiraten und Ehrenmorde geschehen oder wenn Migranten die deutsche Rechtsordnung

Eintragung ins Goldene Buch der Stadt

Liebeserklärung der Bundeskanzlerin an Bayreuth Sie freue sich sehr, wieder in Bayreuth zu sein, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich ihres Eintrages in das Goldene Buch der Stadt Bayreuth. „Ich liebe es, zu den Festspielen zu gehen“, zeigte sich die Kanzlerin erfreut. Im Beisein von Hartmut Koschyk, dem Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, sowie Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert (v.l.) unterzeichnete die Kanzlerin die kunstvoll gestaltete Seite im Goldenen Buch der Stadt Bayreuth. Seit vielen Jahren bilden die Bayreuther Festspiele den Fixpunkt in der Sommerzeit von Angela Merkel.

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und in Berlin hat der Bundestag seine parlamentarische Arbeit wieder aufgenommen. Die so genannte Sommerpause, also die sitzungsfreie Zeit im Juli und August, habe ich für eine Vielzahl von Besuchen und Veranstaltung genutzt. Besonders gefreut hat mich, dass Spitzenpolitiker aus der Bundes- und Landespolitik meiner Einladung gefolgt sind, in der Sommerpause unsere Region zu besuchen. Ausführliche Berichte hierzu finden Sie in dieser aktuellen Ausgabe von „Koschyks politischer Korrespondenz“. Es war mir ein großes Anliegen, dass die prominenten Gäste nicht nur unsere herrliche Landschaft sowie die schönen Städte und Gemeinden besichtigen, sondern vor allem in Kontakt mit den Menschen traten. Unternehmensbesuche und Gesprächsrunden haben deshalb dafür gesorgt, dass die Anliegen von Arbeitern, Unternehmern, kommunalen Mandatsträgern und natürlich vor allem der Bürgerinnen und Bürger Gehör fanden. Bereits in der ersten Woche nach der Sommerpause hat die Große Koalition den Haushalt 2007 eingebracht. Dieser steht unter dem Motto „Die Zukunft nicht verbrauchen!“ Konkret bedeutet das: Wir reformieren unseren Staat und sein Sozial-, Wirtschafts- und Steuersystem, damit unsere Kinder auch in Zukunft auf die Soziale Marktwirtschaft vertrauen können. Und wir investieren in Forschung, Bildung und in eine HighTech-Strategie, damit unser Land in einer globalen Welt ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort bleibt.


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Radonschutzgesetz

Koschyk interveniert bei Gabriel Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verbraucherschutz wird derzeit ein so genanntes „Radonschutzgesetz“ erarbeitet. Auf Nachfrage des Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführers der CSU-Landesgruppe, Hartmut Koschyk, räumte das Ministerium ein, dass es sich hierbei im Kern um den Entwurf der rot-grünen Vorgängerregierung handele. Dieser Gesetzentwurf war seinerzeit auf massiven Widerstand der Länder sowie von Haus- und Wohnungseigentümerverbänden gestoßen. Insbesondere in Regionen mit

einer hohen natürlichen Radonkonzentration, zu nennen ist hier das Fichtelgebirge, wird ein erheblicher Bürokratieund Kostenaufwand aufgrund der im Entwurf vorgesehenen Grenzwerte befürchtet. MdB Koschyk wandte sich deshalb in einem Schreiben persönlich an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und forderte ihn auf, „von den geplanten Maßnahmen Abstand zu nehmen und somit eine Kosten- und Bürokratielawine für die Menschen im Fichtelgebirge und in weiteren Regionen Deutschlands zu verhindern.“

Kulturstaatsminister Bernd Neumann zu Besuch in Bayreuth

Bundesförderung für Bayreuther Festspiele bleibt unangetastet Bei einem Gespräch mit dem Leiter der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, hat der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, versichert, dass die Bundesförderung für die Bayreuther Festspiele in Höhe von rund 1,7 Mio. Euro trotz der angespannten Haushaltslage unangetastet bleibt. Neumann, der auf Einladung von Hartmut Koschyk gekommen war, nannte die Bayreuther Festspiele ein „Kulturereignis von Weltrang“, für das eine Förderung des Bundes „in jeder Hinsicht gerechtfertigt ist“. Neumann würdigte das Finanzierungsmodell der Bayreuther Festspiele, wonach sich der Bund, der Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und der Bezirk Oberfranken paritätisch an dem öffentlichen Finanzierungsanteil beteiligen, aber auch private Mäzene einen erheblichen Beitrag leisten. Die öffentliche Unterstützung für die Bayreuther Festspiele, so Neumann, sei ein Beispiel für „gelebten Kulturförderalismus

in Deutschland“. Bei seinem Besuch in Bayreuth brachte Neumann auch die Unterstützung der Bundesregierung für die Bewerbung der Stadt Bayreuth und des Freistaates Bayern zum Ausdruck, das bauliche und geistige Erbe der Bayreuther Markgräfin Wilhelmine in das Weltkulturerbe der UNESCO aufnehmen zu lassen. Auch für die dringend erforderliche Renovierung und Neukonzeption der Dauerausstellung des Bayreuther Richard-WagnerMuseums, Haus Wahnfried, sagte der Bundeskulturbeauftragte eine Unterstützung des Bundes zu. Der Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt, der auf Einladung Koschyks das Markgräfliche Opernhaus, das Neue Schloß, die Eremitage, das Richard-Wagner-Musem sowie das Lastenausgleichsarchiv des Bundes in Bayreuth besuchte, nahm in dem von Koschyk veranstalteten „Bayreuther Kulturgespräch“ zu den Leitlinien der Kulturpolitik der Regierung Stellung.

Oben: Zum kulturpolitischen Gedankenaustausch im Festspielhaus: v.l. der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, Gudrun Wagner, Wolfgang Wagner, Hartmut Koschyk MdB, sowie der Leiter der Abteilung Kultur und Medien beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Ministerialdirigent Prof. Dr. Hermann Schäfer Unten: Die beeindruckende Kulisse des 3. Bayreuther Kulturgesprächs vor dem Sonnentempel der Eremitage Bayreuth.


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Textilindustrie in Oberfranken

SR-Webatex - ein Unternehmen der Daun-Gruppe! „Ein erfolgreicher Teil der Textilindustrie in Oberfranken!“, so kommentierte Hartmut Koschyk MdB, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, seinen Besuch bei der Fa. SR-Webatex in Bayreuth. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Berthold Galonska, stellte Hartmut Koschyk den Betrieb mit über 130 Beschäftigten in Bayreuth sowie einer weiteren Produktionsstätte in Reutlingen vor. Beeindruckt zeigte sich Hartmut Koschyk von der Tatsache, dass sich die SR-Webatex von einem Standort in Tschechien getrennt hat und inzwischen hochqualitative Produkte sogar nach China liefert. „Der Standort Deutschland und der Standort Oberfranken sind wettbewerbsfähig. Durch die Firma SR-Webatex werden fertige Lösungen und nicht nur Teilprodukte gefertigt. Die Lohn- und Lohnnebenkosten ermöglichen sicher kein „low price business“, aber die engagierte Geschäftspolitik des Unternehmens unter Führung

von Geschäftsführer Galonska und seinem Geschäftsführerkollegen Dr. Frank Amm, überzeugt: Von Motorradbekleidung

für eine Vielzahl von textilen Lösungen. „Diese anspruchsvolle Produktion ist nur in Deutschland möglich“, so Hart-

Gesamtbetriebsleiter Karl Wagner und Geschäftsführer von SR-Webatex, Berthold Galonska, führen Hartmut Koschyk durch die Produktionsstätte in Bayreuth

sowie Funktionsjacken für Straßenbauämter und den ADAC über Zelte und Schlafsäcke bis hin zu Schuhen liefert das Unternehmen hochqualitative Gewebe. Die SR-Webatex versteht sich als Systemanbieter

mut Koschyk. Bei einem abschließenden Rundgang gemeinsam mit Karl Wagner, Gesamtbetriebsleiter des Unternehmens, und dem Geschäftsführer Berthold Galonska wurde deutlich, dass

die Gewebe des Unternehmens zum großen Teil in Bayreuth, Tunnelstrasse, unmittelbar in der Nähe des Bahnhofs gelegen, produziert werden. „Noch vor wenigen Jahren haben wir zu 100% klassische Gewebe für Dekoration und Bekleidung produziert, heute nicht mehr. Unsere Produkte, zu denen auch hochwertige Bucheinbände, Gewebe für Militär, Lichtund Akustikgewebe gehören, haben uns zu einem der führenden Anbieter für technische Gewebe in Europa gemacht“, so Berthold Galonska. Abschließend meinte er: „Wir sind stolz darauf Teil der Daun-Gruppe zu sein, zu der inzwischen auch die Firma NKD Vertriebs-GmbH in Bindlach und die Blaha GmbH in Bayreuth als kompetenter Gewebeaustrüster gehören. Herr Daun hat sich immer zum Standort Deutschland bekannt und schätzt Bayreuth und die Region Oberfranken als leistungsstarkes Textilzentrum. Der Erfolg der Fa. SR-Webatex in Bayreuth gibt ihm Recht!“

Katharina Wagner und Hartmut Koschyk eröffnen Ausstellung

Mariano Rinaldi Goñi zeigt Walküren in Berlin Großer Medienandrang begleitete die Eröffnung der „Walküren“-Ausstellung des in Buenos Aires geborenen Künstlers Mariano Rinaldi Goñi in Berlin. Neben den erstmals gezeigten Werken des Bilder-Zyklus’ stand die Opernregisseurin und Urenkelin Richard Wagners, Katharina Wagner, im Mittelpunkt des Medieninteresses. Sie eröffnete gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten der Festspielstadt Bayreuth, Hartmut Koschyk, die Ausstellung. Katharina Wagner zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt wie es Mariano Rinaldi Goñi gelungen ist, sich von dem althergebrachten Walküren-Klischee zu lösen und sie als gleichsam

kraftvolle wie erotische Frauengestalten zu präsentieren. Die Walküren von heute seien keine schwergewichtigen, in Panzer geschnürte Todesengel mehr, sondern starke, selbstbewusste, sinnliche Anziehungskraft ausstrahlende Frauen. Hartmut Koschyk, der mit zu den Initiatoren der Ausstellung gehört, kündigte an, dass die Ausstellung im Oktober 2006 begleitend zur Aufführung des Rings des Nibelungen in der Breslauer Jahrhunderthalle gezeigt werde. Erstmals wird in einer Kooperation mit der Oper Hannover und der Oper Breslau der Ring des Nibelungen nach dem Krieg in Polen aufgeführt. Parallel zu den Bayreuther Fest-

Katharina Wagner, Künstler Mariano Rinaldi Goñi sowie Hartmut Koschyk

spielen 2007 wird die Ausstellung im Schloss Goldkronach gezeigt werden. Mariano Rinaldi Goñi zeigt die Walküren emanzipiert. Nicht im Sinne einer Ablehnung von

Männern, sondern im Wissen um die Macht der eigenen Reize, spielen sie selbstbewusst das alte Spiel der Geschlechter: Göttinnen in der Tat, aber von dieser Welt.


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CSU-Landesgruppenchef verteidigte Mehrwertsteuererhöhung

Ramsauer: „Die Große Koalition hält!“ Die beabsichtigte Erhöhung der Mehrwertsteuer von derzeit 16 auf künftig 19 Prozent hat der Vorsitzende der CSU-Landes-

Bei der Diskussionsrunde, die auf Initiative des Bayreuther Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Geschäfts-

dass die große Koalition bis zu den turnusmäßigen Bundestagswahlen im September 2009 hält.

Zu einer Diskussionsrunde mit Wirtschaftsvertretern trafen sich in Bayreuth der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag Peter Ramsauer (rechts) und der Parlamentarische Geschäftsführer Hartmut Koschyk. (Foto: Fuchs)

Nicht nur ein leidenschaftlicher Politiker, sondern auch ein leidenschaftlicher Pianist: Dr. Peter Ramsauer.

gruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, nachdrücklich verteidigt. Mit der Erhöhung sei kein Konjunktureinbruch zu befürchten, sagte Ramsauer bei einer Veranstaltung vor Wirtschaftsvertretern und Kommunalpolitikern in Bayreuth. Seine Zuversicht schöpfte der Landesgruppenchef vor allem aus den Steuereinnahmen, die sich derzeit deutlich besser als erwartet entwickeln würden, und zum anderen aus der vorherrschenden positiven Stimmung weiter Teile der Wirtschaft. Was Investitionsbereitschaft und Gewinnerwartung angehe, sei die Stimmung so gut, wie schon seit Jahren nicht mehr.

Wenn eine große Koalition auch nie ohne Kompromisse funktionieren könne, so habe sich die CSU dennoch in den zurückliegenden Monaten immer wieder Profil bildend einbringen können. Ramsauer nannte als Beispiele das erste Mittelstandsentlassungsgesetz, das unter anderem die Abschreibungsmöglichkeiten deutlich verbessert habe und das wichtige Schritte hin zu einer Entbürokratisierung enthalte. Daneben seien auch die Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand deutlich verbessert und die Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen für Privathaushalte eingeführt worden.

führers der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hartmut Koschyk, zustande gekommen war, verteidigte Ramsauer vor allem die Beteiligung seiner Partei an der großen Koalition. Der Gang in die Opposition nach den Neuwahlen vor knapp einem Jahr wäre seiner Ansicht nach absolut verantwortungslos gewesen. Dort hätte die CSU zwar gut kritisieren, aber nichts verändern können. Absolut falsch wäre es auch, zum jetzigen Zeitpunkt auf Neuwahlen zu setzen. „Wer, wenn nicht die großen Volksparteien, sollte die Probleme lösen“, meinte Ramsauer. Er zeigte sich deshalb auch absolut überzeugt davon,

Von der steuerlichen Absetzbarkeit profitierten nicht nur die Handwerker, auch im Kampf gegen die Schwarzarbeit sei die Möglichkeit der Absetzbarkeit ein wichtiges Instrument. Als weitere Erfolge der CSU in der großen Koalition nannte Landesgruppenchef Ramsauer die Festschreibung der Regionalförderung auf die kommenden sieben Jahre, wovon gerade der Regierungsbezirk Oberfranken in besonderem Maß profitiere sowie die Umsetzung des ersten Teils der Föderalismusreform, mit der die Kompetenzen von Bund und Ländern auf eine klare Grundlage gestellt werden konnten. Keine Chance gab Ramsauer dabei auf Dauer der Aufrechterhaltung einer 16-teiligen Ländergliederung. Deshalb sollten im zweiten Teil einer Föderalismusreform die Strukturen insgesamt effektiver gestaltet werden. Als schwierigste Aufgabe des kommenden Herbstes bezeichnete der CSU-Landesgruppenvorsitzende die Umsetzung der Gesundheitsreform. Wichtigste Grundsätze für die CSU seien dabei, dass individuelle Risiken zwar weiterhin abgesichert werden müssten, aber ab einem gewissen Grad der Eigenverantwortung des Einzelnen übergeben werden sollten. Auch die Beibehaltung der privaten Krankenversicherungen stehe dabei an oberster Stelle. (SHF)

Hartmut Koschyk beim Bezirksverband der Senioren Union

„Wir müssen die Generationen wieder zusammenführen“ „Welchen Stellenwert und welche Chancen haben Arbeitnehmer über 60 Jahre noch auf dem Arbeitsmarkt?“ und „Welches Image genießen Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft?“ Zu diesen Fragen diskutierten Anneliese Fischer (re. im Bild), Bezirksvorsitzende der Senioren Union zusammen mit Mitgliedern

der Bezirksvorstandschaft der Senioren Union und Hartmut Koschyk sowie Lokalpolitikern der CSU Forchheim. Die sinkende Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung seien eine große Herausforderung für Politik, Staat und Gesellschaft, so Anneliese Fischer bei der Diskussionsveranstaltung in Ebermannstadt.


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Sommergespräch der Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge

Bundeswehr

Familienfreundliches Deutschland

Bayreuther kommen und gehen

Im Mai hatte Adrian Wildenauer (3.v.l.) von der Bayreuther Markgraf GmbH &Co KG im Rahmen des so genannten „Know-How-Transfers“ der Wirtschaftsjunioren (WJ) Deutschland den Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Hartmut Koschyk, eine Sitzungswoche lang im Deutschen Bundestag begleitet. In der Sommerpause stattete nun Hartmut Koschyk der Firma Markgraf seinen Gegenbesuch ab und informierte sich umfassend über das Unternehmen. Im Rahmen dieses Besuches fand auch ein Sommergespräch der WJ Fichtelgebirge mit Hartmut Koschyk zum Thema „Familienfreundliches Deutschland“ statt (mit im Bild: v.l. Bautechniker Nastvogel und Rainer Markgraf, Juniorchef der Markgraf Bau GmbH)

Der erste Tag seiner Wehrübung in der Bundeswehr im Dezernat „Internationale Kooperation“ in Berlin war für Hartmut Koschyk zugleich auch der Tag an dem der bisherige Leiter dieses Dezernats, Oberst i.G. Bernd Becking (Mitte), seinen letzten Diensttag in der Bundeswehr absolvierte. Oberst i.G. Becking, der von Oktober ’98 bis Juni 2000 Kommandeur des Ausbildungsbataillons in Bayreuth war, leitete seit April 2005 dieses Dezernat, das in der Berliner Julius-Leber-Kaserne untergebracht und Teil des Streitkräfteamtes der Bundeswehr ist. Der Umstand, dass der ehemalige Bayreuther Luftwaffenkommandeur Becking bis vor kurzem dieses Dezernat leitete, war für Koschyk Auslöser, dort eine Wehrübung durchzuführen, wo er bereits Anfang der 90er Jahre an Wehrübungen teilnahm, um sich mit aktuellen Entwicklungen auf diesem internationalen Feld vertraut zu machen. (re. i. Bild: Stellv. Amtschef Streitkräfteamt Brigadegeneral Jörg Sobst)

Haushalt 2007 und High-Tech-Strategie

Chancen des Aufschwungs nutzen – Zukunftsfähigkeit sichern! Die Beratungen zum Haushaltsplan 2007 in diesen Tagen haben es mehr als deutlich gemacht: In Deutschland geht es mit der Großen Koalition weiter aufwärts. Es gibt 426.000 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Die deutschen Amtsgerichte meldeten für das erste Halbjahr 2006 16.265 Unternehmensinsolvenzen, das waren 15,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2005.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren korrigieren die Sachverständigen ihre Wachstumsprognose, die sie im Januar und Februar gegeben haben, im Herbst nicht nach unten, sondern nach oben. Die OECD hat die Wachstums-prognose für die Konjunktur in Deutschland erhöht. Für das laufende Jahr rechnet die Organisation mit einem Anstieg des arbeitstäglich bereinigten BIP

um 2,2 Prozent. Im Mai hatte die OECD noch ein Wachstum von 1,8 Prozent für dieses Jahr veranschlagt.

Die Große Koalition hat einen Haushalt vorgelegt, der die Stabilitätskriterien von Maastricht nicht nur einhält, sondern sogar unterschreitet. Zum ersten Mal seit vielen Jahren stellt sich überhaupt die Frage nach der Verwendung von Überschüssen bei der Bundesagentur für Arbeit. Ebenso kann mit zusätzlichen Steuereinnahmen gerechnet werden. Diese Erfolge bestätigen den Kurs der unionsgeführten Regierung. Gleichzeitig mahnt die Regierung, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen.

vor allem im Handwerk.

Maßnahmen wie das CO2Gebäudesanierungsprogramm haben durchschlagenden Erfolg: Seit den neun Monaten, in denen dieses Programm nun umgesetzt wird, ist mit einem Mitteleinsatz der KfW von rund 250 bis 300 Millionen Euro ein Auftragsvolumen von etwa 8 Milliarden Euro in diesem Land entstanden. Ein Auftragsvolumen von 1 Milliarde Euro sichert bzw. schafft 100.000 Arbeitsplätze,

Ein wichtiger Schritt ist die Vereinfachung der Förderpolitik für die kleinen und mittleren Unternehmen. Insgesamt erhöhen sich die Mittel zur Förderung von Forschung und Entwicklung bei kleinen und mittleren Unternehmen bis zum Jahr 2009 um 40 Prozent auf über 850 Millionen Euro.

High-Tech-Strategie Die Bundesregierung will mit der High-Tech-Strategie Deutschland als Zukunftstechnologiestandort voranbringen. Ein Schwerpunkt hierbei liegt auf der Förderung des innovativen Mittelstandes. Die Strategie hilft den Unternehmern bei Kontakten zur Wissenschaft und bei der Umsetzung ihrer eigenen Forschung in Produkte. Existenzgründern wird der Weg in den Markt erleichtert.


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DSL-Versorgung im Bundeswahlkreis Bayreuth-Forchheim

Über 6000 neue Breitbandanschlüsse Auf Einladung von Hartmut Koschyk trafen sich im Bürgerzentrum Pegnitz Bürgermeister der Kommunen des Bundeswahlkreises Bayreuth-Forchheim mit Vertretern von T-Com zu einem Informationsgespräch über die DSL-Versorgung im Bundeswahlkreis 238. MdB Koschyk führt seit längerem intensive Gespräche mit den Verantwortlichen der Deutschen Telekom zur Verbesserung der DSL-Versorgung insbesondere im ländlichen Raum. „Der ländliche Raum darf nicht von den Entwicklungen der modernen Informationstechnik abgekoppelt werden“, bringt Koschyk sein Engagement in dieser Frage auf den Punkt. Er verwies in Pegnitz auf die große Bedeutung einer angemessenen Verfügbarkeit von Internetbreitbandanschlüssen als Standortfaktor. Auch die mit DSL unterversorgten Kommunen sehen nicht untätig zu. So machte die Gemeinde Plech mit einer Unterschriftensammlung deutlich, dass auch die privaten Nutzer von den Vorzügen eines DSL-Anschlusses profitieren wollen. Der Leiter der T-Com Privatkundenniederlassung Süd, Bernhard Pfund, betonte in

Pegnitz, dass es im ureigensten Interesse seines Unternehmens sei, eine bestmögliche Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitbandinternetzugängen zu ermöglichen. Pfund unterstrich, wie wichtig hierzu der Dialog mit den politisch Verantwortlichen vor Ort sei und dankte MdB Koschyk für seine

Telekom eine Netzabdeckung von 93 Prozent aller Anschlüsse betragen. Ermöglicht wird dies unter anderem durch eine Kombination aus der Nutzung neuer technischer Verfahren bei der Leitungsdämmung und einem weiteren Ausbau. So werden im Bundestagswahlkreis Bayreuth-Forchheim über 6000

T-Com-Vertreter der Privatkundenniederlassung Süd und Hartmut Koschyk im gemeinsamen Dialog mit den Bürgermeistern der Gemeinden des BWK 238.

konstruktive Initiative. Bernhard Pfund zeigte großes Verständnis für die Aufregung einiger Bürgermeister betroffener Gemeinden. Dennoch: Bereits heute liege der Bundestagswahlkreis 238 bei der T-DSL-Versorgung über dem Bundesdurchschnitt und TCom werde im Jahr 2006 nochmals massiv in den Flächenausbau des Netzes investieren. Bis Ende des Jahres wird die DSL-Versorgung durch die

60. Geburtstag von Walter Nadler

Eine große Zahl an Gästen und Freunden empfing der Bayreuther Landtagsabgeordnete Walter Nadler an seinem 60. Geburtstag. Unter den Gratulanten war auch sein Kollege aus dem Bundestag, Hartmut Koschyk.

neue DSL-Anschlüsse ermöglicht. Die Investitionen erfolgen dabei unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Erheblich profitieren würden hiervon beispielsweise Creußen, Goldkronach, Obertrubach, Plankenfels und Unterleinleiter. MdB Koschyk begrüßte diese Fortschritte. Der bisherige Verlauf der gemeinsamen Gespräche und die konkreten Verbesserungen zeigten, dass T-Com ein klares Interesse an

der Versorgung im ländlichen Raum habe. Selbst für den bisher benachteiligten Markt Plech werden nach der gemeinsamen Informationsund Gesprächsrunde erneut Möglichkeiten geprüft. MdB Koschyk sicherte dem anwesenden Bürgermeister von Plech, Herrn Karl-Heinz Escher, seine weitere Unterstützung zu. Im anschließenden Meinungsaustausch betonten die Bürgermeister betroffener Gemeinden deutliche Befürchtungen für die Zukunft. Während die T-Com bereits die Einführung neuer Geschwindigkeitsstandards diskutiert und erprobt, befinden sich einige Gemeinden im ländlichen Raum noch nicht einmal auf dem heutigen Stand der Technik. Auch alternative Anbindungsformen an breitbandiges Internet wurden diskutiert. So wurde die Ausweitung des DSL-viaSatellit-Angebots angeregt und über eine Versorgung per Funkübertragung der Gebiete, die strukturelle technische Mängel aufweisen, diskutiert. Hartmut Koschyk wies dabei darauf hin, dass bei dieser Debatte auch mit einem erneuten Anstieg der Diskussion um Mobilfunkmasten zu rechnen sei.

Richard-Wagner-Festspiele 2006

Hartmut Koschyk MdB, Hannelore Hohl, der Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl und Gudrun Koschyk beim Empfang auf dem Roten Teppich vor dem Bayreuther Festspielhaus, anlässlich der Premierenvorstellung der Richard-Wagner-Festspiele 2006.


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Ausbildungsveranstaltung mit Junger Union und regionalen Unternehmern

Was ziehe ich an? Wie trete ich auf? Wo kann ich mich informieren? Maßgeblich beteiligt war der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB, an der neuen Initiative der CSU-Landesgruppe zur Förderung von Ausbildungsplätzen. „Unser Job–BAFÖG-Modell richtet sich insbesondere an jugendliche Langzeitarbeitslose und stellt einen neuen, kreativen Ansatz zur Förderung der Ausbildung dar. Die Frage der Ausbildung ist für die Zukunft zu wichtig, als dass die Politik sie als Zaungast begleiten könne“, so Hartmut Koschyk. Mit einer Veranstaltung in seinem Wahlkreis, in Zusammenarbeit mit den beiden JUKreisverbänden Bayreuth-Stadt und Bayreuth-Land, präsentierte Hartmut Koschyk den anwesenden ausbildungsinteressierten Jugendlichen sowie Unternehmern das Modell und verknüpfte diese Veranstaltung mit der Möglichkeit, neue Projekte und Initiativen vorzustellen, deren Ziel es ist, konkrete und praktische Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche zu geben. Christian Wedlich, Geschäfts-

führer des gleichnamigen Logistikunternehmens, stellte die Internetpräsenz www. berufsausbildung-in-oberfranken.de vor, die möglicherweise sogar Pilotprojekt - gefördert durch den Freistaat - in Bayern werden könnte. Marko Ahrens präsentierte den mit der Bundesagentur für Arbeit abgestimmten „Jobfinder“. Beide Projekte bieten hervorragende Möglichkeiten für junge Menschen beim Start in das Arbeitsleben. Im Anschluss an die Präsentation entwickelte sich ein reger Dialog zwischen Schülern, interessierten Eltern sowie den von Hartmut Koschyk eingeladenen Unternehmern. Claudia Ebert (Geschäftsführerin der Fa. Schlenck), Klaus Knorr (Direktor der AOK BayreuthKulmbach), Bernd Köppel (Bauunternehmen W. Markgraf), Bernd Matusche (Obermeister der Metallhandwerkerinnung und Inhaber der Fa. Hacker – Stahl- und Leichtmetallbau), Norbert Struck (Vorstand des Logistikunternehmens Colog AG) sowie Christian Wedlich (Fa. Wedlich Logistik) standen den Interessierten Rede und

Viele interessierte Jugendliche folgten der Einladung von Hartmut Koschyk (4.v.l.) und den Kreisvorsitzenden Jungen Union Bayreuth-Land und Bayreuth-Stadt Markus Täuber (1.v.l.) und Andreas Küffner (2.v.l.). Rechts: Offene und kenntnisreiche Antworten gab es von den Unternehmern und Jobspezialisten.

Antwort. Hartmut Koschyk zeigte sich beeindruckt von dem großen Interesse der Jugendlichen und stellte fest: „Konkrete Hinweise und praktische Tipps, wie etwa Antworten auf die Fragen: „Was ziehe ich an? Wie trete ich auf? Suche ich mir zuerst einen passenden Ausbildungsplatz oder zuerst ein passendes Unternehmen? Wo kann ich mich

informieren?“ konnten die Interessierten erhalten. „Diese Veranstaltung hatte einen echten Wert“, so Hartmut Koschyk und abschließend: „Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit der Jungen Union. Die Bereitschaft der Unternehmer vorausgesetzt, werde ich im nächsten Jahr sehr gerne wieder einen solchen Dialog anregen.“

Arbeitsmarkt in Oberfranken: Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen

Mehr Anstrengungen für Ausbildungsplätze nötig! Experten hatten zunächst mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Monat Juli gerechnet. Dieser Anstieg blieb jedoch sowohl auf Bundesebene, als auch im Bezirk der Agentur für Arbeit Bayreuth aus. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Bayreuth blieb entgegen aller Erwartungen mit 8,3 % auf dem JuniNiveau. Dies sind 15 % weniger Arbeitslose als im Vorjahresmonat. Auch die Stellenseite stellte sich nach Angaben der Agentur für Arbeit Bayreuth positiv dar. So waren im Jahr 2006 knapp 25 % mehr Stellenangebote vor-

handen als im letzten Jahr. Dieser positive Trend setzte sich im August zumindest im Bereich der Stellenangebote fort. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Bayreuth waren im August 1376 Stellenangebote registriert, gegenüber Juli bedeutete das ein Plus von 40 %. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 327 Stellen mehr. Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Hauptagentur Bayreuth stieg jedoch im August um 200 Personen auf 6403 an. Im Vergleich zum Vorjahr gab es jedoch 1044 Arbeitslose weniger. Die Situation auf dem Aus-

bildungsmarkt ist weniger erfreulich. Angesichts der dramatischen Zahlen auf dem Lehrstellenmarkt zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres in Oberfranken forderte Hartmut Koschyk deshalb, den Ausbildungspakt konsequent fortzuentwickeln. „Die Zahlen sind alarmierend und geben Anlass zur Sorge“, so Koschyk, „es zeigt sich, dass die konjunkturelle Wende sich nicht positiv auf die Ausbildungssituation in Oberfranken ausgewirkt hat.“ Der Ausbildungspakt in seiner jetzigen Form sei nicht ausreichend und habe nicht zu den

gewünschten Effekten geführt. So muss der Ausbildungspakt um das Job-BAFÖG-Modell der CSU-Landesgruppe erweitert werden. Danach erhält ein Arbeitgeber einen Kredit, der während der Ausbildung stufenweise komplett erlassen wird, wenn ein schwer zu vermittelnder oder bereits langzeitarbeitsloser Auszubildender einen Ausbildungsvertrag bekommt. Eindringlich appellierte Koschyk nochmals an die Unternehmen in Oberfranken, alle Anstrengungen für mehr Ausbildungsplätze zu unternehmen.


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„100 Jahre Hopf“ - Hartmut Koschyk Festredner beim großen Firmenjubiläum

Ein Unternehmen der Ideen und eine Erfolgsgeschichte für Bayreuth

Hartmut Koschyk mit der Firmenfamilie Hopf und einigen Ehrengästen.

„100 Jahre Hopf“ und nicht nur dieses Jubiläum konnte jüngst im Betrieb gefeiert werden. Vor wenigen Wochen wurde Firmeninhaber Karl-Heinz Hopf 60 Jahre jung und am Tag des runden Firmenjubiläums der Firma Hopf, am 21. Juli 2006, feierte der Sohn des erfolgreichen Unternehmers, Michael Hopf, seinen 29. Geburtstag. Hartmut Koschyk verwies in seiner Festrede auf die Erfolge

des Unternehmens und führte u. a. wörtlich aus: „Deutschland – Land der Ideen, so hieß eine Aktion unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler zur Begleitung der Fussball-Weltmeisterschaft. Dieses Motto lässt sich nahtlos auf die Firma Hopf übertragen, Hopf - Firma der Ideen. Genauso lässt sich auch die 100-jährige Firmengeschichte zusammenfassen: „Einfallsreichtum,

schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken!“ Die Firma Hopf, Wärme- und Lufttechnik, Maschinen- und Apparatebau, wurde 1990 mit dem Bayerischen Staatspreis, verliehen durch den Bayerischen Ministerpräsidenten, für die Entwicklung des so genannten „Konzentrators“, ausgezeichnet. Dieser steht bei praktisch allen großen Automobilherstellern in Deutschland. Die größte Anlage bei DaimlerChrysler in Rastatt. Der Abgeordnete betonte die herausragende Bedeutung des Mittelstandes für die deutsche Volkswirtschaft. 70 Prozent der Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze befinden sich in kleinen und mittleren Unternehmen. Allein in Bayern sind 99 % der Unternehmen dem Mittelstand zuzurechnen. Deshalb werde die Große Koalition konsequent weiter für die Stärkung des Mittelstandes arbeiten.

Hartmut Koschyk verwies in seiner Festrede auf das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens: „Erfolgsgeheimnis ist sicher auch die Führung des Betriebes durch die Familie. Der Betrieb wurde von Generation zu Generation weitergegeben und folgerichtig und konsequent hat Karl-Heinz Hopf inzwischen auch seine Tochter Sabine Kasel in die Führung des Betriebes eingebunden.“ Abschließend dankte Hartmut Koschyk Karl-Heinz Hopf für sein Engagement, das weit über die Führung des Betriebes hinausgeht. Neben einer Vielzahl von Ehrenämtern im Bereich der Handwerkskammer und der Innung für Sanitär-HeizungKlima ist Karl-Heinz Hopf auch Mitglied der „Kultkapelle Wahnsinn“. „Die meisten der anwesenden Festgäste werden wissen, dass ich ein echter Fan dieser Gruppe bin!“, so Hartmut Koschyk.

Agrarwirtschaft als mittelständische Unternehmer ernst nehmen

Höhere Landbauschule verabschiedete 7. Prüfungsjahrgang 14 frischgebackene staatlich geprüfte Agrarbetriebswirte aus sieben oberfränkischen Landkreisen haben in der Höheren Landbauschule (HLS) in Bayreuth ihre Zeugnisse erhalten. Von der bestmöglichen Vervollständigung einer praxisbetonten Grundausbildung im landwirtschaftlichen Bereich sprach bei der Abschlussfeier des mittlerweile 7. Prüfungsjahrgangs Schulleiter Helmut Schelhorn. Er beschrieb die HLS als Unternehmerschule, die auf der Grundlage der Landwirtschaftsschulen in zehn Monaten Dauer das unternehmerische Rüstzeug in komprimierter Form vertiefe und die Anwendung an praktischen Beispielen übe. Auf geordnete politische Rahmenbedingungen hätte jeder der künftigen Betriebs-

leiter auch einen Anspruch sagte Hartmut Koschyk bei der Verabschiedung der Absolventen. Als wichtigsten Punkt dabei bezeichnete es Koschyk, die Agrarwirtschaft als mittelständisches Unternehmertum wahr und ernst zu nehmen. Dies betreffe die Produktion von Lebensmitteln genauso wie die Erzeugung von Rohstoffen und Energie oder auch das Erbringen von Dienstleistungen. Eine bundesweite Besonderheit an der HLS in Bayreuth ist, dass der Unterricht rund zweieinhalb Monate lang ausschließlich über das Internet im so genannten Online-System durchgeführt werde. Während im Klassenzimmer nur noch der Lehrer säße, befänden sich die Schüler in einem virtuellen Klassenzimmer, also zuhause

auf ihrem Betrieb vor dem PC. Einsparungen bei der Fahrzeit sowie eine feste Einbindung bei betrieblicher Arbeit sind dabei die wesentlichen Vorteile. Der Schulleiter nannte das Pilotprojekt ein erfolgreiches

Modell für eine praxisbetonte Fachschule. Allerdings seien dafür auch erhebliche Investitionen in das Rechensystem der Schule erforderlich gewesen, die Schelhorn auf rund 16.000 Euro bezifferte.

Die künftigen Agrarbetriebswirte sind: Peter Bauer, Thomas Feulner und Burkhard Hartmann (Landkreis Kulmbach), Christian Gößwein und Stefan Lochmüller (Landkreis Bayreuth), Herbert Heinrich (Landkreis Wunsiedel), Tobias Mohl, Martin Rödel, Michael Sachs und Jörg Vogel (Landkreis Hof), Matthias Güttler (Bamberg), Andreas Popp und Johannes Weiß (Lichtenfels), Jörg Porisch (Forchheim)


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Einsatz bei Bundesministerium für Arbeit und Soziales erfolgreich

Erfolg für ARGEn Bayreuth Stadt und Landkreis Bayreuth Um Planungssicherheit für die ARGEn Stadt und Landkreis Bayreuth zu gewährleisten, hatte sich Hartmut Koschyk an Bundesarbeitsminister Franz Müntefering gewandt und zusätzliche Mittel für die kommunalen Träger gefordert. Dieser Einsatz war erfolgreich. In einem ersten Schritt teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im August mit, dass die ARGEn Stadt und Landkreis Bayreuth aufgrund regionaler Umschichtungen bei

den kommunalen Trägern für ihre arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten zusätzliche Mittel erhalten. Über diese kurzfristigen Hilfen hinaus hatte sich MdB Koschyk für eine Teilaufhebung der Haushaltssperre ausgesprochen, damit die ARGEn die bereits geplanten Maßnahmen umsetzen können. Hierfür hatte Koschyk gegenüber den Haushaltspolitikern der Großen Koalition nachdrücklich gewor-

ben. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat nun einer Teil-Aufhebung der bestehenden Haushaltssperre in Höhe von 230 Millionen Euro zugestimmt. Damit sollen alle Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende in die Lage versetzt werden, alle von ihnen zum Stichtag 30.06.06 geplanten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auch tatsächlich realisieren zu können. MdB Koschyk begrüßte ausdrücklich die Freigabe dieser Mittel.

„Damit zeigt sich deutlich, dass die Große Koalition dem Grundsatz des Förderns und Forderns Geltung verschafft“, so Koschyk. „Die berechtigten Belange der ARGEn Bayreuth Stadt und Land müssen bei der weiteren Mittelzuweisung klar berücksichtigt werden“, betonte Koschyk und fügte hinzu: „Dies werde ich auch weiterhin gegenüber dem Bundesarbeitsminister deutlich machen!“

Staatsminister Thomas Goppel besucht Creußen und Pegnitz

Junge Unternehmensgründer, Kultur und großes Lob für Thümmler Ein weiteres Mal folgte Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Thomas Goppel, der Einladung seines Bayreuther Bundestagskollegen Hartmut Koschyk und besuchte mit ihm zwei aufstrebende Unternehmen in Creußen. Am Abend des Besuches rief dann der Kulturempfang in Pegnitz. Das Pflänzchen Hoffnung, das auf dem ehemaligen SuspaGelände in Creußen wächst, ist zwar noch klein, soll aber schnell wachsen. Jedenfalls nach den Worten der jungen Existenzgründer. „Der Markt ist da”, schilderte Bernhard Kohlmann dem Minister die Situation für den jungen Betrieb. Kohlmann führt mit dem früheren Betriebsrat Wolfgang Dahms die Geschäfte der Zinchromet GmbH. Der Betrieb habe eine Durststrecke hinter sich gebracht, habe es ohne Fördermittel geschafft und sei allein mit eigenem Geld zurechtgekommen. Zu den Kunden des Betriebs gehören unter anderen Baier & Köppel in Pegnitz, Meusel in Waischenfeld und SMB in Goldkronach. Ähnlich über die Situation seines Betriebes äußerte sich auch Geschäftsführer Uwe Rädel, der mit seinem Kom-

Die Geschäftsführer der Zinchromet-GmbH, Bernhard Kohlmann und Wolfgang Dahms (li.), Hartmut Koschyk MdB, Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel (Mitte), Staatsminister Thomas Goppel (re.) und einige Creußener Stadträte im Gespräch

Zu Ehren des Gastes aus München, Staatsminister Thomas Goppel, spielte im Aufgang des Pegnitzer Bürgerzentrums eine Kapelle. Weiter lauschten Bürgermeister Manfred Thümmler (li.), Hartmut Koschyk und Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel. Im Anschluss fand der Pegnitzer Kulturempfang in der neugestalteten Bibliothek statt.

pagnon Ernst Gebert die Metrik GbR führt, die ebenfalls einen ursprünglichen Produktionszweig der Suspa fortführt. Minister Goppel, dessen Vater 1977 Creußen als Ministerpräsident besuchte, suchte das Gespräch mit den Beschäftigten, die ihm gegenüber äußerten, sie seien froh, überhaupt eine Arbeit gefunden zu haben. Staatsminister Goppel forderte die Existenzgründer auf, sich ihre Tatkraft zu erhalten und auch künftig das Augenmaß und die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Creußens Bürgermeister Harald Mild wies auf die hohe Quote der Arbeitslosigkeit in Creußen hin. Der Niedergang des Creußener Suspa-Werks begann 1996

zuschicken. Dessen Engagement und Hingabe in seiner Zeit als Stadtoberhaupt habe Pegnitz eine führende Rolle in Oberfranken verschafft. Der Bürgermeister wiederum verpasste den Moment nicht, um Minister Goppel drei seiner größten Anliegen für Pegnitz im Bereich Kultur mit auf den Weg nach München zu geben. So liegen ihm die Einrichtung eines Kameramuseums, der Ausbau des Stollens Erwein und die Sanierung des Alten Schlosses besonders am Herzen. Eins merkte man an diesem Abend deutlich: Thümmler plant über die Zeit bis zum 24. September 2006 hinaus – „ein Glücksgriff für Pegnitz“, so Minister Goppel.

mit der Verlagerung eines Teils der Produktion nach SulzbachRosenberg. Die beiden Werke Creußen und Haidhof beschäftigten einst 700 Mitarbeiter. Am Ende waren es nur noch 96. Von denen stehen noch rund die Hälfte auf der Straße, wie Kohlmann sagte. Beim offiziellen Kulturempfang der Stadt Pegnitz fand Staatsminister Goppel besondere Worte für die neu gestaltete Stadtbibliothek, in der erstmals eine größere Veranstaltung stattfand. Thomas Goppel ließ es sich nicht nehmen, seinem Vortrag über die Kulturpolitik der Bayerischen Staatsregierung im ländlichen Raum ein paar Worte an die Adresse von Bürgermeister Manfred Thümmler voraus-


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Schmetterling-Reisen

Einweihung des neuen Service-Centers

Nach der feierlichen Einweihung: Unternehmerfamilie Müller und zahlreiche Gäste

Wenn in den Medien vom Tourismus die Rede ist, werden zumeist die „Großkopferten“ der Branche, wie TUI oder Thomas Cook mit mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr genannt. Dabei wird verkannt, dass die deutsche Tourismuswirtschaft aus über 250.000 vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen besteht. Damit ist der Mittelstand die tragende Säule der Tourismusbranche. Die Hotellerie, Gastronomie, Reise-, Messe-, Kongress- und Veranstaltungsbranche sichert mit rund 2,8 Mio. Arbeitsplätzen circa 7 % der Beschäftigung und stellt über 107.000 Ausbildungsplätze in Deutsch-

land bereit. Diese Zahlen sind ein Ausdruck von großer Dynamik auf einem Zukunftsmarkt, der außerordentliche Chancen bietet, jedoch zugleich unternehmerischen Mut, Kreativität und Weitsicht erfordert, um zu bestehen. Die Erfolgsgeschichte der Schmetterling-Reisen GmbH & Co. KG ist hierfür bestes Beispiel. Gestartet sind Willi Müller und seine Frau mit einem Kleinbus. Inzwischen ist Schmetterling Reisen die größte Reisebürokooperation in Deutschland und bündelt Einkauf, Logistik und Marketing für rund 2500 Reisebüros in Deutschland und einigen euro-

päischen Ländern. Durch die Einrichtung des neuen Service-Centers wurde nun ein weiteres Kapitel dieser Erfolgsgeschichte hinzugefügt und 64 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Die Standorttreue des Unternehmens ist dabei Ausdruck für einen verantwortungsvollen Unternehmergeist. Gerade hier im ländlichen Raum brauchen wir Unternehmerpersönlichkeiten und –familien, die mit Ideenreichtum, Innovation, aber auch der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit die ländlichen Standorte sichern“, betonte Hartmut Koschyk in seinem Festvortrag. Dabei beschränke sich dieses Engagement nicht nur auf das Unternehmen. Beispielhaft nannte Hartmut Koschyk das ehrenamtliche Wirken als 1. Bürgermeister der Gemeinde Obertrubach von Willi Müller. Auch die Kinder von Geschwand werden sich sehr über den Erlös der Veranstaltung für den Geschwander Kinderspielplatz freuen. „Diesen ver a nt wor t u ngsbew u ssten , wertverbundenen Unternehmergeist brauchen wir in Zeiten von Globalisierung und weltweiter Standortkonkurrenz mehr den je“, unterstrich MdB Koschyk.

StS Georg Schmid besucht Altstadtfest in Ebermannstadt

Bei einem Schluck fränkischem Bier: Staatssekretär Georg Schmid MdL, Hartmut Koschyk MdB, Eduard Nöth MdL und Jürgen Fiedler, Geschäftsführer der Stadtwerke in Ebermannstadt

Anlässlich des traditionellen Altstadtfestes besuchte der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Georg Schmid, auf Initiative von Hartmut Koschyk MdB Ebermannstadt. Vor etwa 250 interessierten Zuhören nahm der Staatssekretär auf dem Marktplatz Stellung zu aktuellen politischen Fragen, wie etwa Probleme mit dem Schwerlastverkehr auf der B470 oder die Auswirkungen der Polizeireform. Anschließend trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Ebermannstadt ein. Selbstverständlich kam auch der gemütliche Teil auf dem Altstadtfest nicht zu kurz.

Bundestagsvizepräsidentin Hasselfeldt besucht Umweltlabor-Eröffnung

EMCC Dr. Rasek expandiert in der Fränkischen Schweiz

Dr. Rasek erläutert Unterleinleiters Bürgermeister Gerhard Sendelbeck, Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt und Hartmut Koschyk die Funktionsweise der neuen Anlage.

„Stillstand ist Rückschritt“, oder „Die Konkurrenz schläft nicht“ sind Grundsätze, die für jedes am Markt erfolgreiche Unternehmen gelten. Ein Musterbeispiel für ein erfolgreiches Unternehmen besuchten Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt und Hartmut Koschyk im Rahmen der Eröffnung eines neuen Umweltlabors in Unterleinleiter. Firmenchef Dr. Rasek konnte zur feierlichen Eröffnung zahlreiche geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Das Unternehmen

EMCC Dr. Rasek, dass seit 1977 besteht und bei Firmengründung als Sachverständigenbüro für elektromagnetische Verträglichkeit gegründet wurde, beschäftigt sich in der Hauptsache mit Messungen und Testungen von elektromagnetischen Strahlen und deren Einflüsse auf verschiedene technische Geräte wie zum Beispiel Flugzeuge und Autos. Zum weitläufigen Kundenstamm gehören u.a. das Bundesverteidigungsministerium sowie zahlreiche Automobilunternehmen.


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Momente aus dem Alltag eines „PGF“

Politisch Interessierte besuchen Berlin

Eine „Allzweckwaffe“ in Aktion

Eine Gruppe politisch interessierter Bürger aus Glashütten trafen MdB Koschyk zu einem Gespräch im Reichstagsgebäude. Aufgrund der langen Beratungen in der Haushaltswoche fand das Treffen zur fortgeschrittener Stunde statt. Dies bot den Besuchern die Gelegenheit, den Ausblick über das nächtliche Berlin von der Reichstagskuppel aus zu genießen.

10 Jahre CSU-Wolfsberg

In ihren Fraktionen gelten die Parlamentarischen Geschäftsführer als „Stabschef“, „Allzweckwaffe“ oder „Strippenzieher“, die nicht nur für Präsenz und Geschlossenheit sorgen, sondern auch die vielfältigen Steuerungs- und Koordinationsaufgaben organisieren, die zu leisten sind. Im Parlament fungieren sie als Manager der Verfahrensabläufe, ohne deren Einflussnahme und Absprachen der Bundestag seiner Arbeit nur unzureichend nachkommen könnte. Deshalb gilt es für „den PGF“ Hartmut Koschyk, auch im Plenum stets den kurzen Draht zu Kollegen und Mitarbeitern zu halten und dafür zu sorgen, dass „die Truppen stehen“.

Politische Informationen aus erster Hand Herausgeber: Hartmut Koschyk MdB Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin Tel. (030) 227 - 73353 eMail hartmut.koschyk@bundestag.de Wahlkreisbüro Bayreuth Wölfelstraße 6 95444 Bayreuth Tel. (0921) 76430 - 0 eMail hartmut.koschyk@wk.bundestag.de Redaktion und Gestaltung: Andreas Küffner Paul Göttke Dr. Oliver Junk printed by Lettershop

Mit einem gemütlichen Lagerfeuer beging der CSU Ortsverband Wolfsberg in Untertrubach die Jubiläumsfeier anlässlich seines 10-jährigen Bestehens. Bürgermeister Willi Müller, MdL Eduard Nöth, Stellv. Landrat Gregor Schmitt und MdB Hartmut Koschyk gratulierten dem Ortsvorsitzenden Wilfried Kirsch sowie den Geehrten auf das Herzlichste.


inStadtundLand-kreisBayreuthbesuchteBundestagspräsidentDr.NorbertLammertdieStadtPegnitz.AufEinladun  

Zu Beginn seines Aufent- haltes in Stadt und Land- kreis Bayreuth besuchte Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert die Stadt Pegnitz. Auf Ei...

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