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September 2016


Wer bin ich ?


Am 29. Mai Umzug nach St.Gallen. Endlich. Eine Matratze, ein Kleiderständer, eine Kiste Bücher und ein Stuhl stehen verloren in meiner neuen Wohnung. Bisschen fremd ist noch alles. Aber egal. Hauptsache, endlich angekommen. Das Pendeln während eines Jahres für die Spielzeit-Vorbereitungen zwischen Berlin und St.Gallen war ganz schön anstrengend. So. Die Vorproben beginnen zwei Wochen später. Also noch ein bisschen Ruhe! Dachte ich. Mit Betreten des Theaters einen Tag später brach es über mich herein. «Jonas, hast du den Text schon geschrieben?» «Herr Knecht, bis morgen müssen wir entscheiden, ob es rot oder grün sein soll.» «Du, können wir diese Woche noch die Besetzungen durchgehen?» Dazu Bewerbungen, Einladungen, Vertragsverhandlungen, Millionen von Telefonaten, Probenvorbereitungen, Sitzungen und und und ... Puuh! Fühlt sich Ankommen so an? – Ich weiss ja kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Wer bin ich? Ich komme ins Schmunzeln. Ist dies nicht genau eine jener Fragen, die über unserer Spielzeit steht? Die Frage nach dem, was einen zusammenhält, was eine Gesellschaft – was den Hamlet? Hält den überhaupt was zusammen? Und eigentlich muss es genau so sein und ich will nicht, dass es aufhört, dieses Fragen. Gehört es doch zum Wesen des Theaters, macht seine Lebendigkeit aus, seine Leidenschaft, seine Unmittelbarkeit. Und so begebe ich mich auf die Suche nach Antworten, gemeinsam mit meinem Team, dem neuen Ensemble und vor allem auch mit Ihnen, liebes Publikum! Oder finden wir neue Fragen?

4 Wer bin ich? Und wenn ja:

Mag ich das? 7 Mitmachen statt

Zuschauen 8 Wir sind die Neuen 10 Container.St.Gallen 13 HotSpotHamlet 18 Auftakt 21 Auch im Meisterzyklus... 22 Mise en Scène 24 Zuhause bei ... 25 Veranstaltungskalender

So oder so, ich freu mich auf Sie!

Jonas Knecht, Schauspieldirektor

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Wer bin ich? Und wenn ja: Mag ich das? Über Nähe und Differenz zwischen Darsteller und Figur

Le nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Premiere: Samstag, 17. September 2016 19.30 Uhr, Grosses Haus Einführungsmatinee: Sonntag, 11. September 2016 11 Uhr, Theaterfoyer, Eintritt frei Leitung: Musikalische Leitung: Karsten Januschke | Hermes Helfricht Inszenierung: Nicole Claudia Weber Bühne: Judith Leikauf | Karl Fehringer Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Andreas Enzler Choreinstudierung: Michael Vogel Choreografische Mitarbeit: Emmanuel Gázquez Dramaturgie: Deborah Maier Besetzung: Il Conte di Almaviva: Nikolay Borchev | Kevin Greenlaw La Contessa di Almaviva: Cristina Pasaroiu | Ilia Papandreou Susanna: Christina Landshamer | Tatjana Schneider Figaro: Gianluca Margheri | Tomislav Lucic Cherubino: Theresa Holzhauser Marcellina: Kismara Pessatti Bartolo: David Maze Basilio: Riccardo Botta Don Curzio: Nik Kevin Koch Barbarina: Sheida Damghani Antonio: Paulo S. Medeiros

Sie verkleiden und verstellen sich, sind selten sie selbst. Die Charaktere in Mozarts Buffo-Oper Le nozze di Figaro tauschen ihre Kleider, verstellen ihre Stimmen, lauschen, schwindeln, lügen und betrügen. Mal mehr, mal weniger raffiniert verfolgen zwar alle individuelle Interessen, vergessen dabei aber nicht selten, wer sie sind, woher sie kommen und wohin sie eigentlich wollen. Die Frage «Wer bin ich?» stellen sich auch die Sängerinnen und Sänger, wenn sie sich während der Vorbereitungszeit und Probenphase auf die Suche nach der Persönlichkeit, nach der Identität ihrer Rolle machen. Wir haben sie nach Berührungspunkten und Lücken gefragt.

Chor des Theaters St.Gallen Sinfonieorchester St.Gallen Weitere Vortellungen: Freitag, 30. September 2016, 19.30 Uhr Sonntag, 2. Oktober 2016, 17 Uhr Mittwoch, 5. Oktober 2016, 19.30 Uhr Sonntag, 9. Oktober 2016, 14.30 Uhr Sonntag, 16. Oktober 2016, 14.30 Uhr Mit grosszügiger Untertützung von:

Müller-Lehmann-Fonds

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Nikolay Borchev – Il Conte di Almaviva Mein Graf ist ständig auf der Suche nach Bestätigung seiner Autorität. Er versucht härter zu wirken, als er ist, wird aber hinter sei-

nem Rücken von allen nur verspottet und überlistet. Nicht schön! Auch in seinem Privatleben läuft alles schief. Er merkt zu spät, wie sehr er seine Frau verletzt, indem er ständig andere Frauen anflirtet, insbesondere Susanna. Umso ehrlicher sind aber seine Reue am Ende des Stücks und seine Entschuldigung bei der Gräfin (übrigens die schönste Musik im Stück!), die uns zeigt, dass der Graf nicht nur ein weiches Herz hat, sondern auch ziemlich viel Mut, um seine Fehler vor allen zuzugeben und (hoffentlich) daraus zu lernen . Ich bin persönlich ganz anders. Umso mehr Spass macht es mir allerdings, eine ganz andere Persönlichkeit zu spielen und in eine andere Haut zu schlüpfen!

Cristina Pasaroiu – La Contessa di Almaviva Ich bin eine gute Beobachterin und vor allem empathisch. Deshalb fällt es mir leicht, mich in meine Figuren einzufühlen und jeder Rolle auch etwas von mir mitzugeben. Ich spiele das Stück nicht, ich lebe es. Das benötigt zwar viel meiner Energie, aber wenn ich mir selbst in jeder Sekunde glauben kann, können mir auch andere glauben. Cristina Pasaroiu hat Ähnlichkeiten mit der Contessa, sie ist ein bisschen streng, sehr korrekt und vor allem treu. Übrigens Eigenschaften, die auch Figuren aus anderen Mozart-Opern wie Fiordiligi in Così fan tutte oder Donna Anna in Don Giovanni vorweisen. Was die Gräfin nicht mag, ist, wie der Graf mit ihr umgeht. Und dennoch ist für sie die Vergebung der Schlüssel für ein harmonisches Miteinander und ein gesundes Verhältnis zur eigenen Persönlichkeit. Wer hätte gedacht, dass Mozarts Opern so aktuell sein können?


Ilia Papandreou – La Contessa di Almaviva Es ist natürlich nicht ganz einfach, aus der Perspektive des 20./21. Jahrhunderts über eine Figur der Mozart-Zeit zu sprechen: Die gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen haben sich radikal verändert. Dennoch: Die Gräfin ist eine Frau, die viel erdulden muss, eben weil sie in der vorrevolutionären, absolutistischen Zeit des 18. Jahrhunderts lebt, mit einer ganz starren und von der Männerwelt dominierten Ordnung – dagegen würde ich mich aus heutiger Sicht natürlich total auflehnen. Gleichzeitig aber beweist die Gräfin innerhalb ihres gesellschaftlichen Gefüges Mut, Kraft und Intelligenz, indem sie die Seitensprünge ihres Mannes nicht nur still und klaglos «erträgt», sondern aktiv um ihren Mann kämpft und am Ende sogar diese unglaubliche Grösse aufbringt, ihm alles zu verzeihen. Wie viel davon steckt in mir? In der Tat ist es für mich schwer vorstellbar, in einer ähnlichen Situation mit so einem Grossmut zu reagieren – dafür bin ich einfach zu sehr Griechin! Andererseits: Für die «grosse Liebe» des Lebens zu kämpfen, das ist wiederum etwas, das mir sehr nahe ist. Und dazu ihre unbedingte Ehrlichkeit und Geradlinigkeit – das imponiert mir in jeder Note und darin kommt mir die Figur (hoffentlich ) persönlich sehr nahe. Christina Landshamer – Susanna Ich fühle mich Susannas Charakter recht nahe. Sie ist patent und bodenständig. Sie ist ein ehrlicher Charakter und verfügt über eine direkte Art, was ich besonders sympathisch finde. Sie ist extrem geschickt, die verschiedensten und kompliziertesten Situationen zu meistern, sie handelt sehr intuitiv und aus dem Bauch heraus.

Ich kann eigentlich nichts an Susannas Charakter finden, das ich nicht mag. Schwierig finde ich nur ihre Situation und ihren Stand: Sie muss sich Dingen beugen, mit denen sie heutzutage als moderne Frau niemals zu kämpfen hätte.

Tatjana Schneider – Susanna Als ich das Engagement am Theater St.Gallen bekam und erfahren habe, dass meine erste Partie die Susanna sein würde, habe ich mich sehr gefreut – unter anderem, weil Mozart einer meiner Lieblingskomponisten ist. Die Rolle der Susanna eignet sich nicht nur gut für meine Stimme, sondern ähnelt tatsächlich meinem Charakter. Susanna ist eine kluge, junge, witzige und fröhliche Frau. Sie weiss genau, was sie will, und ist meistens zuversichtlich. Hinter ihrer attraktiven Erscheinung verbirgt sich ein starker Charakter. Wenn ich als Susanna auf der Bühne stehe, fühle ich mich wohl und bin ganz locker. Mit dem ersten Ton der Ouvertüre bin ich im Schloss des Grafen und ich weiss: Für die nächsten Stunden ist mein Name Susanna! Theresa Holzhauser – Cherubino Als ich 16 Jahre alt und damit in etwa in Cherubinos Alter war, habe ich mein Zim-

mer rot gestrichen, als meine Eltern im Urlaub waren. Alle vier Wände. Nur die Decke nicht, die war aus Holz. Begeisterungsstürme hat das nicht ausgelöst. Ich würde also sagen, ich kann mich ganz gut mit Cherubinos Spontaneität identifizieren, auch heute noch. Die bringt ihm zwar nicht immer nur Sympathien ein, dafür aber jede Menge Spass.

Kismara Pessatti – Marcellina Marcellina ist ganz anders als ich, dennoch gibt es immer wieder Kongruenzen. Ich identifiziere mich am wenigsten mit ihren intriganten, fast verschwörerischen Charakterzügen und ihrer Schadenfreude. Für mich ist es aber eine ganz tolle schauspielerische Übung, eine Figur zu spielen, die mir so fern ist – und gleichzeitig die Herausforderung anzunehmen, diese dunklen Seiten auch in mir selbst zu erforschen. Dazu muss man aufgeschlossen sein und auch mal Mut zur Hässlichkeit beweisen. Niemand ist nur gut oder nur böse. Aber es ist unsere Wahl, welchen Weg wir einschlagen, welche Seite wir von uns zeigen wollen. Marcellina hat durch ein grosses Trauma zuerst einen einsamen Weg gewählt. Doch sie entscheidet sich für Veränderung und das ist der Part bei Marcellina, 5


mit dem ich mich voll identifizieren kann. Selbstbewusst und temperamentvoll geht sie ihren Weg. Sie erfährt im Laufe des Stückes die grosse Liebe, von der sie nie geglaubt hatte, sie jemals zu erfahren. Durch die Kraft der Liebe lässt sie die Einsamkeit hinter sich und wird endlich glücklich.

David Maze – Bartolo Er glaubt, er sei klug. Er ist arrogant, aber charmant. Er ist nie um eine Ausrede verlegen. Er ist ein Fähnchen im Wind. Er spricht deutliche Worte. Er legt Gegenargumente zu seinen Gunsten aus. Er ist «fantastisch», alle anderen sind «korrupt.» Nur Italiener sind Menschen, alle anderen müssen draussen bleiben. Wenn er könnte, würde er Immobilien nach seinem Namen benennen. In seinen Träumen wünscht er sich gelb-orange Haare. Ich bin nicht Bartolo. Wer bin ich?

Riccardo Botta – Basilio Basilio ist Südländer wie ich, das verbindet uns natürlich. Viel mehr allerdings nicht. Er ist ein Voyeur und glaubt, die Kontrolle zu haben, indem er andere belauscht und beobachtet. In meinem Beruf ist es zwar sehr wichtig, Menschen zu beobachten und Charaktere zu analysieren, allerdings tue ich 6

das, um ihr Verhalten besser zu verstehen, nicht um gegen sie zu intrigieren. Basilio tut mir fast ein bisschen leid. Er scheint die Menschen zu hassen und er hat keine Freunde. Vielleicht glaubt er, die Kontrolle zu behalten, indem er ein Einzelgänger bleibt. Und vielleicht liegt darin auch der Grund für seine Obsession mit Cherubino. Denn in gewisser Weise ist der Junge für ihn ein Phänomen, weil er sein komplettes Gegenteil ist: intuitiv, spontan, beliebt bei den Frauen. Basilio kann ihn zwar einerseits nicht leiden, bewundert ihn aber auch. Armer Kerl!

Sheida Damghani – Barbarina Barbarina ist die kleine Freche in der Geschichte. Und damit kann ich mich sehr gut identifizieren! Ich mag, dass sie sich selbst treu bleibt und das Wort «peinlich» ihr fremd ist, vor allem, wenn es darum geht, aus Liebe zu Cherubino zu handeln, obwohl Cherubino sie lediglich mag. Mehr nicht. Das kenne ich nur zu gut. Barbarina spielt mit

dem Feuer, wenn sie den Grafen eigentlich fast schon zu nahe kommen lässt. Keine Ahnung, ob sowas wirklich immer gut ausgehen kann. Mit Männern Spielchen zu spielen, hab ich gar nicht drauf. Schade eigentlich :-) Paulo S. Medeiros – Antonio Wenn ich ehrlich bin, ist wahrscheinlich mehr Antonio in mir, als ich mir wünsche. Ich trinke zwar nicht so viel wie er und habe generell bessere Laune, aber wir sind ungefähr im gleichen Alter und haben eine Tochter. Zwei Dinge, die für mich und mein Stimmfach sehr wichtig sind. Früher hatte ich immer Mühe, alte Säcke zu spielen – jetzt bin ich selber einer! In dem Alter hat man vieles schon erlebt und verändert sich nicht mehr so stark. Antonio weiss, wie alles funktioniert, und kann gut beurteilen, was geht und was nicht. Wie alle anderen auch nutzt er günstige Situationen für sich. Mit dieser Eigenschaft kann ich mich relativ gut identifizieren. Mit seinem Frust und seiner Art zu petzen, um mögliche Vorteile für sich zu erzielen, eher nicht.

«Wer bin ich?» – Sheida Damghani, Nikolay Borchev, Tatjana Schneider und David Maze bei den Proben zu Le nozze di Figaro.


Mitmachen statt Zuschauen Theaterkurse und Theatertanzschule

Theaterkids [ 8 – 10 ] / [ 10 – 12 ] 29./ 30. Oktober, 26./ 27. November, 3./ 4. Dezember, jeweils ein Wochenende Jugendtheaterclub I [ 13 – 15 ] 26. Oktober bis 17. Dezember, Mittwochnachmittag Jugendtheaterclub II [ 16 – 20 ] 30. November bis Mai, Mittwochabend und weitere Tage Junge Theaterkritiker [ 16 +] Premieren besuchen und schriftlich kritisieren, Einstieg jederzeit möglich

Wenn du einfach nicht mehr still dasitzen kannst, wenn dir Zuschauen alleine nicht mehr reicht, wenn es dich vom Hocker haut ... ... dann musst du selber aktiv sein und auf die Bühne. Spielen, bewegen, entdecken. Fantasieren, improvisieren, trainieren, experimentieren, interagieren, präsentieren. In unseren Theaterkursen steht die Freude am gemeinsamen Tun im Vordergrund. Bei den ersten Versuchen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, spielen alle eine wichtige Rolle!

Die Theatertanzschule bietet für jedes Alter und Niveau wöchentliche Kurse an. Das Besondere ist die enge Verbindung zum Theater: Viele Dozenten sind oder waren Mitglieder der Tanzkompanie und die Schülerinnen und Schüler zeigen mindestens einmal jährlich ihr Können auf einer Bühne des Theaters. (mf ) Informationen und Anmeldung: Gina Besio, 071 242 05 25, g.besio@theatersg.ch

theatersg.ch /mitmachen

Drite Schultheatertage Otschweiz [ 3. – 9. Klasse] Letzte Gelegenheit: Anmelden bis 15. September. www.kklick.ch Theatertanzschule [ 4 – 99 ] Schulleitung: Beate Vollack und Gina Besio Ballett, Breakdance, Contemporary, Fusion, Hip Hop, Jazz, Modern, Yoga, Tanzchoreo, Tanz & Spiel, Workshops. Einstieg jederzeit möglich, Schnupperlektion nach Vereinbarung

heimatfremd, Produktion des Jugendtheaterclubs. Foto: Tine Edel

Tanz auf der Mattisburg, Projekt der Theatertanzschule. Foto: Tine Edel

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ir sind die Neuen! Die neuen Gesichter am Theater St. Gallen

Viele neue Gesichter gibt es in der Saison 2016/2017 auf und hinter der Bühne des Theaters St. Gallen zu entdecken. Wir heissen euch herzlich willkommen!

Anja Tobler ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✝✠✆☞

Anna Blumer ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✝✠✆☞

Dimitri Stapfer ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✝✠

Kay Kysela ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✝✠

Jessica Cuna ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✝✠✆☞

Jonas Kecht ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✟✆✠✝✘✡☛✠

Genevieve O'Keefe ✎✍☞✌✝✠✆☞

Armin Breidenbach ✤ ✁✂✄☎✆✝✞✟✠✂✜✂✡✄✠✏

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Marius Bolten Musiktheaterdramaturg

Sheida Damghani Sopranitin

Tatjana Schneider Sopranitin

Hansjürg Müller Schaupieler

Anja Hort Schaupieldramaturgin

Carlota Squeri Tänzerin

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Tobias Graupner

Lorenzo Ruta Tänzer

Jens Trachsel Tänzer

Alberto Terribile ✥änzer

Barbara-David Brüesch Hausregisseurin Schaupiel

Markus Karner

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Der Container – das Theater in der Stadt! Das Stadt-Theater. Plötzlich ist er da. Mitten in der Stadt. Der Container. Aber was soll das? Was findet hier statt? Wird schon wieder gebaut? Eine neue Tiefgarage etwa? Da sitzen Leute drin. Sie sprechen. Ist das Theater? Ja! – Theater in der Stadt. Stadt-Theater! Aber wozu? Wir wollen ins Gespräch kommen mit unserem Publikum. Wir wollen Theater inmitten der Menschen machen, im unmittelbaren Lebensraum der Zuschauer. Ab dieser Spielzeit wird das Theater den Dialog zu den St.Gallerinnen und St.Gallern zusätzlich auf eine ganz andere Art und Weise suchen: Ab Ende September taucht ein alter Schiffscontainer an den verschiedensten Orten in der Stadt auf. Dieser neue mobile Spielort wird mit kleinen, eigenwilligen und selbstständigen Formaten während der ganzen Saison immer wieder für einen kurzen Zeitraum auf sich aufmerksam machen. Es wird Lesungen geben, kleine Konzerte und Mini-Inszenierungen. Einen Adventskalender, LiveHörspiele und eine Bar, an der man KünstlerInnen und MitarbeiterInnen des Hauses treffen kann. Mal ist der Container das Büro der Leitung, mal wird er zur öffentlichen Schreibstube der AutorInnen des Dramenprozessors und lädt die PassantInnen zum kurzen Verweilen und zu Gesprächen ein. – So wird dieser Container ein Ort der Begegnung mit den Menschen in St.Gallen. (jk)

Das ist er, unser Container. Noch steht er in Berlin vor der Werkstatt. Da muss noch einiges getan werden ...

Gerade wurde die Fensterfr ♦✦✧ ★✦✩ ✪✫✦✪ ✬★✭✮✧✬✯✫✰✱✪ ✲ü✳ ✳❛★✭✴✪✭✰✱✦✫✧✧✪✦✵ 5 ✶✫✯✯✫✷✪✧✪✳

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Grad ist eine Idee geboren, schon sind wir im Gespräch: Mit der Schule für Gestaltung St.Gallen Lernende der Fachklasse Grafik haben sich im Rahmen des Fachs «Konzeptionelles Gestalten» bei Martin Schmid Gedanken gemacht, was man aus einem solchen Container alles machen könnte. Frei von jeglicher Realisierbarkeit! Dabei sind wunderbare Ideen und Konzepte entstanden, von denen wir Ihnen an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl präsentieren können.

«Schlüpf in eine neue Rolle» von Matteo Stadler Die Idee: Verkleiden, fotografieren, das eigene Theaterplakat drucken.

«Geschichten, die hinter Gitter gehören.» von Elena Clavadetscher Die Idee: Der Container als Gefä❪❧❪❲❴❝❳♥❳qr❪✐ ellen. «Wer war der Mörder» v ▲▼ ◆▲❖P▼◗ ❘❚❯❯P ❱❲❳ ❨❩❳❳❬ ❭❲❪❳ ❫❳❴❵❜❲❵❜❝❳❞ ❩❲❳ ❴❲❵❜ ❢❣❴ ✐❥❳❲ ❦❲❵❜❝❣❪❧❳❪ ♠ö♥♥❲❧ ❢❪❩❳♣ s liest.

Wir danken ganz herzlich: Merlin Obrero, Tilman Mäder, Tim Lindauer, Sandro Wild, Zoé Kugler, Joël Borter, Rachel Kühne, Seraina Bärlocher, Anamaria Fernandez und der Lehrperson Martin Schmid

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Geistesblitze im

ABO bo am Mittwoch mit 6 Vorstellungen ab 250.— 12

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HotSpotHamlet

Hamlet

Matinee HotSpotHamlet EinfĂźhrung in die ErĂśffnungstrilogie So 4.9.16, 11 Uhr, LOK, Eintritt frei Hamlet_LOK Fr 9.9.16 Premiere, 20 Uhr Lokremise

Hamlet_Studio Mi 14.9.16 Premiere, 19 Uhr Studio

Hamlet_Gross Fr 23.9.16 Premiere, 19.30 Uhr Grosses Haus 13


Rosenkranz & Güldenstern

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Ein Projekt für 4 Tänzer, 6 Schaupieler und einen Musiker Premiere am 9. September 2016, Lokremise

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Ein Stück für Jung und Alt ab [14+], sehr frei nach William Shakepeare Premiere am 14. September 2016, Studio

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LOK

Frei nach William Shakespeare Mit sechs Schauspielern, vier Tänzern und einem Musiker Is Ð ÑÒ Ó uch Schwachsinn, hat es doch Methode. Nehmen wir an, jemand käme auf die wahnwitzige Idee, alles lesen zu wollen, was je über Shakespeare geschrieben wurde. Dieser Jemand müsste täglich acht Stunden Bücher wälzen und das neunzig Jahre lang. Schuld an den apokalyptischen Textmengen sind Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als über Shakespeare nachzudenken. Elf davon tagen ab September in der Lokremise. Elf Experten für unterschiedliche Aspekte in Shakespeares monumentaler Rachetragödie Hamlet, darunter ein Experte für Selbstmord, einer für Herzschmerz, einer für Brechreiz. Die Tagung läuft gesittet ab, man diskutiert, hält Vorträge, tauscht Thesen aus, ist um Konsensbildung bemüht – ganz nach den Regeln einer gepflegten Demokratie, in der keiner dem anderen den Schädel einschlägt, nur weil er anderer Meinung ist. Aber Shakespeares Werk ist stärker als alles, was darüber salbadert wird. Albtraumhaft steigen die zu Tode geredeten Figuren aus ihren Gräbern und ergreifen von den Tagungsteilnehmern Besitz. Die Experten verwandeln sich in Hamlet, Ophelia, Claudius, Gertrud. Sie morden, lügen, lieben, hassen. Sie führen vertrottelte Tänze auf und singen sich in den Wahnsinn. Ob der Spuk je ein Ende hat, wird sich weisen ... (aa)

tu ❞✓✔ Frei nach William Shakespeare [ 14 +] ❍☞✌✍✎✏✑✒

«Hamlet von Dänemark, junger Erwachsener, wurde auf Betreiben seiner Mutter und seines Stiefvaters aufgrund fremd- und selbstgefährdenden Verhaltens und Verdachts auf akute Suizidalität auf freiwilliger Rechtsgrundlage eingewiesen.» So könnte es im Aufnahmeprotokoll einer Jugendpsychiatrie vermerkt sein, wenn die mehr als 400 Jahre alte Theaterfigur «Hamlet, Prinz von Dänemark», scheinbar dem Wahnsinn verfallen, heute aufgenommen worden würde. Es ist die Ausgangssituation der Produktion Hamlet_Studio. Hamlet ist nach dem Tod seines Vaters und der schnellen Hochzeit seiner Mutter von seinen Gefühlen völlig überfordert. Und da ist noch die Stimme in seinem Kopf, die ihn fast um den Verstand bringt. Doch dann trifft er auf Odeta, eine junge Pflegefachfrau, die als Eins-zu-einsBetreuung zu seiner Sicherheit eingesetzt wird, und auf Leonard. Auch er ist Anfang zwanzig und seit seinem zwölften Lebensjahr immer wieder Patient in der Psychiatrie. Er sagt keinen Ton, seine Sprache ist die Musik. Hamlet_Studio schildert die ungewöhnliche Begegnung dreier junger Menschen auf der Suche nach ihrem Weg ins Leben, die in ein paar gemeinsamen Stunden, gefangen auf engstem Raum, spüren, was ein selbstbestimmtes Leben mit eigenen Visionen sein könnte ... (ah)

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Tragödie von William Shakespeare

Es ist etwas gewaltig faul im Staate Dänemark. Zwar feiert der Hof die Hochzeit des neuen smarten Herrschers Claudius mit Hamlets Mutter Gertrud – doch Prinz Hamlet crasht die Party. Zu stark zehrt die Trauer um seinen Vater noch an ihm, zu zersetzt ist ihm die Welt von Machtmissbrauch und Opportunismus, Fäulnis und Dünkel. Selbstmord wäre eine Option, allein, es bleibt beim Gedanken. Der misstrauische und melancholische Prinz wird schliesslich vom Geist seines Vaters aufgesucht. Der fordert Rache für den Mord an ihm. Hamlet kann seinen alten Freunden nicht mehr trauen, überhaupt kann er niemandem noch vertrauen, bis auf seinen einzigen Freund Horatio. Die geliebte Ophelia wird brutal verstossen. Dem gesamten Hof spielt Hamlet den Wahnsinnigen, ohne noch zu wissen, wie er der Racheforderung nachkommen kann. Da kommt ihm die rettende Idee, das Ganze als Theateraufführung zu inszenieren  ... In der Trauer um seinen Vater tut sich Hamlet eine mythische Welt auf. Dabei ist eins klar: Er lebt die Chronik seines angekündigten Todes. Hamlet zweifelt, zögert, kann sich nicht zur Tat durchringen. Sein Dilemma: Das komplexe Denken verhindert jegliche Aktion. Je tiefer er sich in die Abgründe von Rache und Mord begibt, desto stärker wird seine Paranoia. Und die Welt um ihn herum gerät immer mehr aus den Fugen. (ab)

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Leitung: Idee / Konzept: Anja Horst / Eveline Ratering Inszenierung/ Stückfassung: Eveline Ratering Musikalische Leitung / Live-Musik: Benjamin Hartwig Ausstattung: Nic Tillein Dramaturgie: Anja Horst

Besetzung: ýáãâÝ ôâè þã ýáâÝÿ ÷ÞëÝÞé ÷øçóÜëÿ êèëÞåéÞãâ

Hetkamp, Oliver Losehand, Lorian Mader, Hansjürg Müller, Emily Pak, Andi Peter, Bruno Riedl, Anja Tobler, Cecilia Wretemark Mit grosszügiger Unterstützung von: Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater

Besetzung: Hamlet: Dimitri Stapfer Odeta: Boglárka Horváth Leonard: Benjamin Hartwig Mit grosszügiger Unterstützung von:

Leitung: Inszenierung: Barbara-David Brüesch Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Heidi Walter Musik: Christian Müller/Marcello Wick Musikalische Beratung: Christian Zehnder Dramaturgie: Armin Breidenbach Besetzung: Hamlet: Jeanne Devos Claudius/der Geist von Hamlets Vater/ ein Schauspieler: Marçîå íçè❝ìÜë ●Üëéëîò /eine Schauspielerin: Diana Dengler Totengrä ✁✂ /ein Schauspieler: Matthias Albold Horatio: Tobias Graupner Ophelia: Jessica Cuna Laertes /Rosenkranz: Kay Kysela Osric/Güldentern/ein Totengrä ✁✂✄ ☎✆✆✝ ✞✟✠✡✁✂ ❊Þâ ïîåÞóÜëß ïãëçÜúúá ☛Þçó Mit grosszügiger Unterstützung von: ❖åéåçè ✇ ÜÞ ❡ Üë íéÞìéîâÝ ìøë ïîåÞó îâò þèÜãéÜë

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I M D E S I G N Z U H A U S E. Das Original: Grand Repos, Antonio Citterio.

Robert Frank DESIGN YOUR LIFE DOMUS – Ihr kreativer Inneneinrichter. Hochwertige Möblierung und Leuchten, Planung und Beratung, Materialwahl und Farbkonzepte.

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Auftakt Hector Berlioz’ revolutionäre «Fantastique»

Ü uftakt – Symphonie fantastique 1 . Tonhallekonzert Donnerstag, 22 . September 2016 19 . 30 Uhr, Tonhalle Freitag, 23 . September 2016 19 . 30 Uhr, Tonhalle

Otto Tausk – Leitung Igor Keller – Violine Fernando Gomes – Violoncello Georges Bizet L’Arlésienne-Suite Nr. 1 Camille Saint-Saëns La Muse et le Poète op. 132 für Violine, Violoncello und Orchester Hector Berlioz Symphonie fantastique op. 14

Romeo und Julia Familienkonzert Sonntag, 2 . Oktober 2016 11 Uhr, Tonhalle Hermes Helfricht – Leitung Karl Schimke – Konzept und Moderation Mit Kay Kysela und Tobias Graupner aus dem Schauspielensemble

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Start in die neue Konzertsaison mit dem wohl revolutionärsten Orchesterwerk des 19. Jahrhunderts! Im Jahre 1827 besuchte ein junger französischer Komponist im Pariser Odeon-Theater zwei Aufführungen von Werken William Shakespeares, Hamlet und Romeo and Juliet. Die Aufführungen waren Gastspiele einer englischen Produktion, der Star war eine junge irische Schauspielerin, Harriet Smithson, in den Rollen der Ophelia und Juliet, eine begnadete Tragödin und eine ausserordentlich schöne Frau. In sie verliebte sich der junge Komponist rasend, verfolgte sie, machte ihr den Hof, reiste ihr nach London nach, lernte sie schliesslich kennen, eroberte ihr Herz, heiratete sie, um sie nach weniger als drei Jahren zu verlassen, auch wenn die Ehe niemals geschieden wurde. Von Héctor Berlioz ist die Rede, einer der schillerndsten, revolutionärsten, aber auch tragischsten Persönlichkeiten des musikalischen 19. Jahrhunderts, ein brillanter Geist, Musiker, Feuilletonist und Schriftsteller, der verbittert und einsam mit 66 Jahren starb. Breite Anerkennung blieb ihm, zumal in seiner Heimat Frankreich, zeitlebens versagt. Mit seinem ersten grossen Werk, der Symphonie fantastique (Episode de la vie d’un artiste) op. 14, begann ein neues Kapitel der Sinfonik: Der Einbezug autobiografischer und literarischer Elemente in die Instrumentalmusik, Grundlagenforschung sozusagen, auf deren Basis wenig später die «Neudeutschen» ihre Programmmusik entwickelten (Franz Liszt war bei der Uraufführung in Paris zugegen). Seine eigene Leidenschaft für Harriet Smithson verarbeitend, aber auch, um mit einem furoremachenden Werk deren Aufmerksamkeit zu erregen, schuf Berlioz ein drame musicale, ein Seelendrama mit instrumentalen Mitteln, von «fantastischer» Wirkung in seiner komplexen Vermischung einer überhöhten inhaltlichen Ebene mit neuartigsten instrumentalen Mitteln und Klangfarben. Zur Realisierung seiner Oper ohne Worte, dem musikalischen Drama in ausdrücklich 5 statt 4 Sätzen (Akten), entlieh Berlioz aus dem Opernorchester seiner Zeit ungewöhnliche Effekte: Harfen, grosses Schlagwerk mit verdoppelten Pauken und Glocken, die dumpf-bedrohlich

tönenden Ophicleiden (Vorläufer der modernen Tuba) und «Bühnenmusik», hinter der Szene zu spielende Instrumente. Mit diesen Elementen schuf Berlioz eine Musik, die völlig neuartig war in Klang und Wirkung, Musik von verstörend aufrührerischer Kraft, in ihrer Emotionalität anknüpfend an Beethoven, den er ausserordentlich bewunderte. Berlioz’ Symphonie fantastique muss auf die Zeitgenossen ungeheuerlich gewirkt haben und begründete vieles: Die Programmmusik, das romantische Orchester, den Einzug des Grotesken, Hässlichen in die musikalische Sprache, das radikal Subjektive und nicht zuletzt mit der idée fixe, dem zahllosen Wandeln, Umdeutungen unterworfenen musikalischen Abbild der Geliebten, den Vorläufer von Wagners «Leitmotiv» – ein echtes Schlüsselwerk der musikalischen Romantik also! Zwei weitere Werke der französischen Romantik eröffnen den Konzertabend: Aus seiner Schauspielmusik für Alphonse Daudets L’Arlésienne, einer offenbar missratenen Dramatisierung einer erfolgreichen Novelle, die bei ihrer Uraufführung beim Publikum kläglich durchfiel, stellte Bizet, der von der Qualität seiner Musik überzeugt war, eigenhändig eine 1. Orchestersuite zusammen, die wenig später sehr gut aufgenommen wurde und noch heute zu seinen beliebtesten Kompositionen zählt. Wie auch in der etwas später entstandenen Oper Carmen gelingt es Bizet meisterlich, durch Verwendung von musikalischem Lokalkolorit, den Zuhörer ganz in die Welt der literarischen Vorlage zu entführen. La Muse et le Poète op. 132 für Violine, Violoncello und Orchester ist ein selten zu hörendes kurzes konzertantes Werk von Camille Saint-Saëns – dessen Titel natürlich in wunderbarstem Einklang steht mit der Thematik der Symphonie fantastique. Ursprung des charmanten Werkes ist eine einsätzige Komposition für Klaviertrio, die 1909 entstand im Andenken an eine Gönnerin des Komponisten. Um dem Werk weiteres Überleben zu sichern, instrumentierte Saint-Saëns den Klavierpart für Orchester und schuf so eine Art «Mini-Doppelkonzert» für Violine (die Muse) und Violoncello (den Dichter). Das Werk besticht durch sein assoziatives, poetisches Schweben und das ausgewogene Verhältnis zwischen Violoncello und Violine, Poet und Muse gehen hier eine glückliche Verbindung ein! (os)


19 Foto: Anna-Tina Eberhard


der Jugend die Zukunt Preisträgerkonzert Sa 17. September 2016 19.00 Uhr Feldkirch Konservatorium Konzertsaal So 18. September 2016 10:30 Uhr St. Gallen Tonhalle So 18. September 2016 17:00 Uhr Rorschacherberg Schloss Wartegg

Anna-Le na Killin ge Mair, Lil ien Tan u r, Veronika nd Fabio Tedesco la

Werke von Albrechtsberger, Grandjany, Händel, Bach und Mozart Leitung: Mario Schwarz Orchester: Collegium Musicum Ostschweiz

berner symphonieorchester

V • • • • 1. SYMPHONIEKONZERT M I G MM

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Mario Venzago Dirigent Emmanuel Pahud Flöte

Frank Martin Ballade für Flöte, Streichorchester und Klavier

Berner Symphonieorchester

Jacques Ibert Flötenkonzert

–  – KONZERT THEATER BERN

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Dmitrij Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43

Fr, 23. Sep 2016 19:30 So, 25. Sep 2016 17:00 Kultur Casino Bern, Grosser Saal

Karten und weitere Informationen unter 031 329 52 52 www.konzerttheaterbern.ch

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Event-Management Künstler- und Orchestervermittlung Künstler-Management/Sekretariat Veranstaltungs- und Tourneeorganisation Konzepte für Unterhaltungsprogramme und Feste Programmberatung Festzeltvermietung Professional Light and Sound Catering

BB Art Service GmbH, Doris und Bruno Bischof Vadianstrasse 37, Postfach 326, CH-9001 St.Gallen SG Telefon 071 / 278 63 66, Telefax 071 / 278 63 68 E-Mail info@bb-artservice.ch http://www.bb-artservice.ch


Auch im Meisterzyklus ... La Muse et le Poète

Isabelle Faust – Andreas Staier 1. Meisterzykluskonzert Donnerstag, 29. September 2016, 19.30 Uhr Isabelle Faust – Violine Andreas Staier – Hammerklavier Carl Philipp Emmanuel Bach Clavier-Fantasie mit Begleitung einer Violine fis-Moll Wq 80 Felix Mendelssohn Bartholdy Drei Lieder ohne Worte (bearb. von Friedrich Hermann) Ludwig van Beethoven Sonate für Violine und Klavier Nr. 10 G-Dur op. 96 Robert Schumann Phantasie für Violine und Klavier C-Dur op. 131 Johannes Brahms Sonate Es-Dur op. 120 / 2

Nachtzug Late Night Music – Balkan Rhapsodie Samstag, 1. Oktober 2016, 21 Uhr, Lokremise Emilian Dascal – Viola Sorin Spasinovici – Viola Mihai Cocea – Viola Emma Rotomeza – Viola Bratschensound – Traditionelle Folklore vom Balkan

Isabelle Faust und Andreas Staier – zwei herausragende Instrumentalisten unserer Zeit. «Ihr Klang hat Leidenschaft, er hat Biss und er elektrisiert, aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süsse, die den verborgenen Lyrismus der Musik sichtbar werden lässt...» So wird das Spiel der Ausnahmegeigerin Isabelle Faust in der New York Times gewürdigt, und welche klanglichen Mittel könnten geeigneter sein als diese für das Programm des 1. Meisterzyklus-Konzertes der neuen Saison, das quasi einen Bogen schlägt über das Gesamtphänomen Romantik. Von den ersten Anflügen ganz persönlich gefärbter Bekenntnismusik beim Bach-Sohn Carl Philipp Emmanuel aus dem «Zeitalter der Empfindsamkeit» geht die Reise über Werke von Mendelssohn und Beethovens ganz besondere, lyrische, wie ein Rückzug ins Private anmutende letzte Violinsonate bis hin zu Spätwerken von Schumann und Brahms, die wie eine Quintessenz romantischen Komponierens das Programm beschliessen. Als Preisträgerin des Leopold-MozartWettbewerbs in Augsburg und des PaganiniWettbewerbs in Genua musizierte Isabelle Faust bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt. Ihr Repertoire reicht dabei von Johann Sebastian

Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Jörg Widmann. Neben der Zusammenarbeit mit zahlreichen bedeutenden Dirigenten verband sie bis zu dessen Tode eine besonders enge Beziehung zu Claudio Abbado, mit dem sie regelmässig konzertierte und eine mehrfach preisgekrönte Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Alban Berg einspielte. Legendär auch ihre Einspielungen mit Kammermusikpartner Alexander Melnikov, unter denen die von vielen Kritikern heute als massstabsetzend eingestufte Gesamtaufnahme aller Beethoven-Violinsonaten herausragt. Isabelle Faust spielt die «Dornröschen»-Stradivari von 1704. Ihr musikalischer Partner für unser Konzert ist mit Andreas Staier einer der weltweit gefeiertsten Spezialisten für Cembalo und historische Tasteninstrumente. Nach Anfängen als Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln wandte sich Andreas Staier 1986 einer freien Solisten-Laufbahn zu, die ihn bis heute buchstäblich um die gesamte Welt führt. Regelmässig tritt er als Solist mit Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Orchestre des Champs-Elysées in Erscheinung. Eine schier unübersichtliche Zahl preisgekrönter CD-Aufnahmen dokumentiert sein Schaffen. Für unser Konzert spielt Andreas Staier auf einem besonders schönen historischen Instrument, einem originalen Hammerflügel von Julius Blüthner, Leipzig 1856. (os)

Andreas Staier

Isabelle Faust

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«Das neue Musical von Michael Kunze und Dario Farina riss das tosende Publikum des Theaters St. Gallen am Ende der Welturaufführung am Samstag gar von den Stühlen. Kaum zu bremsen sind die beiden Hitzköpfe Don Camillo (Andreas Lichtenberger) und Peppone (Frank Winkels). […] Der erfolgreiche deutsche Musicalautor Michael Kunze und der Komponist Dario Farina haben mit «Don Camillo & Peppone» ein unterhaltsames Stück mit liebenswürdigen Charakteren und eingängiger Musik kreiert, das fast drei Stunden lang bestens unterhält.» (sda)

Mise en Scène Aktuell im Spielplan


Sonntag, 04. September (Wiederaufnahme) Mittwoch, 07. September Sonntag, 11. September Samstag, September Montag, September Mittwoch, September Donnerstag, September Dienstag, 04. Oktober

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Don Camillo & Peppone Musical von Michael Kunze und Dario Farina

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Zuhause bei ... ... der leitenden Schauspieldramaturgin Anja Horst

In dieser Spielzeit öfnen Mitarbeiter des Theaters ihre privaten Türen und zeigen ihre heimischen Lieblingsplätze – Orte, an denen sie entspannen, abschalten, sich inspirieren lassen, kreativ sind, nachdenken oder einfach nur faulenzen.

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Im September öffnet Dramaturgin Anja Horst die Tür zu ihrer Küche, in der sie nach stressigen Probentagen kleine Menüs für sich und ihre Freunde zaubert. Eines ihrer Lieblingsrezepte für den Sommer ist die geeiste Erbsen-Wasabi-Suppe. Das Rezept gibt es hier zum Nachkochen.


V tungsübersicht September/Oktober 2016

So 4.9.

Mi 7.9.

òóôõ÷ôø Grosses Haus

Besetzung

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

Don Camillo & Peppone Wiederaufnahme Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr Abo VB -D | frei

Leitung: Paul, Gergen, Davison, Tax, Callahan, Grundner, Ryffel; mit: Hakvoort, Lichtenberger, Winkels, Reinhold, Abbasi, Brussmann, Müller, Tinney, Soetenga, Hodell, Hennicke, Welterlen, Wehmeier, Fetterle, Toth, Souschek, Trattner, Bauer, Ryffel, Besett, Signer, Kemna

Einführungsmatinee HotSpotHamlet 11 Uhr Lokremise Eintritt frei

Sinfonieorchester Tonhalle

Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr Abo VB -B | frei Hamlet_ LOK Premiere Ein Projekt mit Tùúûýþúÿ ❙ ✁✂✄☎✆✝ý ✞ ýþú ✄ú ✟ ý ✝úý ✠ ▼✄☎✝✡ýþÿ ú ✂ ✁ ✱✝✞✞✝✂✠ ❙✁✂✡ý ☎✆ ý ✂ þý 20 Uhr frei Lokremise

Fr 9.9.

So 11 . 9 .

Besetzung

Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 17 – 19 . 45 Uhr Abo SoN-B | frei

Leitung: Knecht, Matis, Karner, Meisel, Peter, Augustin; mit: Müller, Riedl, Hettkamp, Losehand, Bücker, Tobler, Pak, Wretemark, Ta Hong, Mader

Einführungsmatinee Le nozze di Figaro 11 Uhr Theaterfoyer Eintritt frei wie am 9 . 9 . Hamlet_ LOK Ein Projekt mit Tä☛☞❡✌☛✍ ✎✏✑✒✓✔✕✖❡✗❡✌☛ ✓☛✘ ❡✖☛❡✙ ✚✓✔✖✛❡✌✍ ☛✒✏✑ ✜✖✗✗✖✒✙ ✎✑✒✛❡✔✕❡✒✌❡ 20 Uhr frei Lokremise

Mi 14 . 9 .

Do 15 . 9 .

Fr 16 . 9 .

Hamlet_Studio Premiere Stück für ein junges Publikum, nach William Shakespeare [ 14 +] 19 Uhr frei Studio

Leitung: Ratering, Tillein, Hartwig, Horst; mit Horvàth, Stapfer, Hartwig

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit Tùúûýþúÿ ❙ ✁✂✄☎✆✝ý ✞ ýþú ✄ú ✟ ý ✝úý ✠ ▼✄☎✝✡ýþÿ ú ✂ ✁ ✱✝✞✞✝✂✠ ❙✁✂✡ý ☎✆ ý ✂ þý 20 Uhr frei Lokremise

wie am 9 . 9 .

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit Tùúûýþúÿ ❙ ✁✂✄☎✆✝ý ✞ ýþú ✄ú ✟ ý ✝úý ✠ ▼✄☎✝✡ýþÿ ú ✂ ✁ ✱✝✞✞✝✂✠ ❙✁✂✡ý ☎✆ ý ✂ þý 20 Uhr frei Lokremise

wie am 9 . 9 .

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Besetzung

Grosses Haus

Sa 17 . 9 .

Le nozze di Figaro Premiere Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 19 . 30 Uhr Abo PP | P | frei

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

Besetzung

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✧★✩✪✫★✬

wie am 9 . 9 .

Sinfonieorchester Tonhalle

Leitung: Januschke, Weber, Leikauf, Fehringer, Mayerhofer, Maier; mit: Borchev, Pasaroiu, Margheri, Landshamer, Holzhauser, Pessati, Maze, Bota, Koch, Medeiros, Damghani

Di 20 . 9 .

✭✮✯✰✲✳✴✵✪✶✪✫★ ✲★✷ ✪✵★✪✸ ✹✲✳✵✺✪✫✬ ★✰✮✯ ✻✵✶✶✵✰✸ ✭✯✰✺✪✳✴✪✰✫✪ 20 Uhr

frei Lokremise Mi

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✧★✩✪✫★✬

21 . 9 .

wie am 9 . 9 .

✭✮✯✰✲✳✴✵✪✶✪✫★ ✲★✷ ✪✵★✪✸ ✹✲✳✵✺✪✫✬ ★✰✮✯ ✻✵✶✶✵✰✸ ✭✯✰✺✪✳✴✪✰✫✪ 20 Uhr

frei Lokremise Do

Hamlet_Studio Stück für ein junges Publikum, nach William Shakespeare [ 14 +] 19 Uhr frei Studio

22 . 9 .

Fr 23 . 9 .

Hamlet_Gross Premiere Tragödie von William Shakespeare 19 . 30 Uhr Abo S-Fr | frei

wie am 14 . 9 .

Symphonie fantastique 1 . Tonhallekonzert 19 . 30 Uhr Abo K+ | Do | KuT | frei Tonhalle Leitung: Otto Tausk, Violine: Igor Keller, Violoncello: Fernando Gomes Symphonie fantastique

Leitung: Brüesch, Laimé, Walter, Müller, Breidenbach; mit: Devos, Graupner✼ ✽✾✿❀f❁❂✼ ❃❁❄❅❆❁❂✼ ❇❆❈❉❆❊✼ ❋②●❁❆❍✼

❑▲ ◆♦★✯✰✶✶✪✺♦★✩✪✫❖ ❑P▲ 30 Uhr Abo Fr | frei Tonhalle

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wie am 22 . 9 . Sa 24 . 9 .

Don Camillo & Peppone wie am 4. 9. Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr frei

Hamlet_Studio Stück für ein junges Publikum, nach William Shakespeare [ 14 +] 19 Uhr frei Studio

wie am 14 . 9 .

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✧★✩✪✫★✬

wie am 9 . 9 .

✭✮✯✰✲✳✴✵✪✶✪✫★ ✲★✷ ✪✵★✪✸ ✹✲✳✵✺✪✫✬ ★✰✮✯ ✻✵✶✶✵✰✸ ✭✯✰✺✪✳✴✪✰✫✪ 20 Uhr

frei Lokremise So 25 . 9 .

Hamlet_Gross Tragödie von William Shakespeare 19 . 30 Uhr Abo VB -D | frei

wie am 23 . 9 .

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✧★✩✪✫★✬

wie am 9 . 9 .

◗❘❯❱❲❳❨❩❬❭❬❪❫ ❲❫❴ ❬❩❫❬❵ ✹✲✳✵✺✪✫✬ ★✰✮✯ ✻✵✶✶✵✰✸ ✭✯✰✺✪✳✴✪✰✫✪ 20 Uhr

frei Lokremise Mo 26 . 9 .

Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr Abo VB -C | frei

Mi

Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr frei

28 . 9 .

Do 29 . 9 .

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Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr Abo VB -A | frei

Hamlet_Studio Stück für ein junges Publikum, nach William Shakespeare [ 14 +] 19 Uhr frei Studio

wie am 14 . 9 .

Isabelle Faust | Andreas Staier 1 . Meisterzyklus-Konzert 19 . 30 Uhr MZ | frei Tonhalle


Fr 30 . 9 .

Theater Grosses Haus

Besetzung

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

Besetzung

Le nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 19 . 30 Uhr Abo M-Fr | frei

mit: Greenlaw, Papandreou, Lucic, Schneider, Holzhauser, Pessatti, Maze, Botta, Koch, Medeiros, Damghani

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✐❥⑨❧♠❥⑩

wie am 9 . 9 .

Balkan Rhapsodie Nachtzug 21 Uhr frei Lokremise 1

mit: Dascal, Spasinovici, Cocea, Rotomeza

Hamlet_ LOK Ein Projekt mit T✐❥⑨❧♠❥⑩

wie am 9 . 9 .

Sa 1 . 10 .

So 2 . 10 .

Le nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 17 Uhr Abo SoN-B | frei

wie am 17 . 9 .

Don Camillo & Peppone wie am 4 . 9 . Musical von Michael Kunze und Dario Farina 19 . 30 – 22 . 15 Uhr Abo Di | CTV | frei

Mi

Le nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 19 . 30 Uhr Abo Mi-G | Mi-mu | SG -Mi | frei

wie am 17 . 9 .

Hamlet_Gross Tragödie von William Shakespeare 19 . 30 Uhr Abo Fr | frei

wie am 23 . 9 .

5 . 10 .

Fr 7 . 10 .

Sa 9 . 10 .

❶③✇q♥s❷r❧⑤❧♠❥ ♥❥❦ ❧r❥❧❸ ❹♥sr❺❧♠⑩ ❥q③✇ ❻r⑤⑤rq❸ ❶✇q❺❧s❷❧q♠❧ 20 Uhr frei Lokremise

❶③✇q♥s❷r❧⑤❧♠❥ ♥❥❦ ❧r❥❧❸ ❹♥sr❺❧♠⑩ ❥q③✇ ❻r⑤⑤rq❸ ❶✇q❺❧s❷❧q♠❧ 20 Uhr frei Lokremise

Di 4 . 10 .

mit Borchev, Papandreou, Le nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Lu cic, Schneider, Holzhauser, Pessatti, Maze, Botta, Koch, Mozart Medeiros, Damghani 19 . 30 Uhr Abo SoN-A | VBK - 2 | frei

Sa 15 . 10 .

Sinfonieorchester Tonhalle

Romeo und Julia [ 10 – 16 ] Familienkonzert 11 Uhr frei Tonhalle Konzept und Moderation: Karl Schimke

Einführungsmatinee Lohengrin 11 Uhr Theaterfoyer Eintritt frei Öffentliche Probe Gefährliche Liebschaften 13 Uhr Lokremise Eintritt frei

Unsere Vorstellungen und Konzerte werden ermöglicht durch:

❛❜❝❞❢❣❤ theatersg.ch / sinfonieorchestersg.ch kasse @ theatersg.ch / Telefon 071 242 06 06 Billettkasse Montag bis Samstag 10 – 19 Uhr, Sonntag 10 – 12 . 30 Uhr Abendkasse jeweils eine Stunde vor der Veranstaltung

Vorverkauf im VBSG -Pavillon Bahnhofplatz, Montag bis Freitag 8 – 18 . 30 Uhr

Hotline Ticketportal Telefon 0900 325 325 Ihr Billett ist auch Ihr Busticket Konzert- und Theatertickets gelten als öV-Fahrausweis in der Ostwind-Zone 210 .

Impressum Herausgeber: Theater St.Gallen / Sinfonie orchester St.Gallen Redaktion: S. Kaden (sk) Autoren: A. Augustin (aa); A. Breidenbach (ab); M. Franchi (mf); A. Horst (ah); J. Knecht (jk); D. Maier (dm); F. Scheiber (fs); O. Schneider (os)); Design: TGG Hafen Senn Stieger, St.Gallen 9300 Wittenbach / Inserate: BB Art Service, 071 278 63 66 / Auflage: 6000 Stück / 22 . Jahrgang ISSN 1421 - 0266

Bitte richten Sie Ihre Adres s✐❥❦❧♠♥❥♣❧❥ q❥ r❥t✉ @ ✈✇❧q✈❧♠s♣①③✇ ✉❦❧♠ ④❧⑤① ⑥⑦⑧ 242 05 05

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City-Garage AG Zürcher Strasse 162, 9001 St. Gallen Tel. 071 274 80 74, www.city-garage.ch

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Terzett September 2016  

Monatsmagazin von Konzert und Theater St.Gallen

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