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November2014 2015 September


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Zusammen ist man weniger allein Zugegeben, der Titel ist nicht von mir. Er passt aber zum Text und ausserdem kann und soll man nicht immer der oder die Erste sein (wollen), nicht einmal was die ehrgeizige Rubrik: «Finde einen guten Titel» anbelangt, die Dramaturgen häufiger umtreibt. Schöner und bereichernder ist doch letztlich das Miteinander. Zum Beispiel wenn man den ganzen November lang mit Rebecca C. Schnyders Erstickte Träume ein Stück Theater aus der Region für die Region sehen kann, welches ohne St.Gallens verwobene Geschichte nicht denkbar wäre. Nebenbei bemerkt: Es ist auch eine Uraufführung. Dass Offenheit, Toleranz, die Kraft der Freundschaft und des Miteinanders zahlreiche Vorurteile überwinden können, ist keineswegs eine neue, darum aber keine weniger gültige Botschaft. Auf der Bühne erleben können Sie diese in unserem Familienstück Ronja Räubertochter. Oder aber auch am 21. November, wenn das Theater St.Gallen als erstes Theater der Schweiz an der Europäischen Theaternacht teilnimmt, einem internationalen Festival der darstellenden Künste. Auch hier geht es um Vernetzung, nämlich der europäischen Theater untereinander, aber auch und vor allem darum, Kultur allen Menschen zugänglich zu machen. Darum ist eine Hemmschwelle für diesen Tag aufgehoben: Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich eingeladen, die im Rahmen der Theaternacht angebotenen Veranstaltungen zu besuchen. Wer dies möchte, kann sich natürlich für die Leistungen der Künstler mit einem freiwilligen Beitrag erkenntlich zeigen. Den Gesamterlös werden wir weitergeben, um einen Beitrag für menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik zu leisten. So sind wir vielleicht alle ein bisschen mehr zusammen und weniger allein.

4 Erstickte Träume 6 Ronja allein im Wald 9 Somehow, someday, somewhere 10 Tanz auf der Mattisburg 11 Theater für alle! 12 Coco 14 Kurz notiert 15 Neue Gesichter im Sinfonieorchester St.Gallen 17 Gabriela Montero 18 Chopin, Penderecki, Schostakowitsch 19 Belcea Quartet 20 Mise en Scène 24 Selfie mit Kunst 25 Veranstaltungskalender

Sonja Lamprechter, Dramaturgin 3


Erstickte Träume – St.Gallens stilles Erbe «Abwägen. Besprechen. Nochmal überdenken.»

Erstickte Träume – St.Gallens stilles Erbe Schauspiel von Rebecca C. Schnyder Premiere Freitag, 6. November 2015 20 Uhr, Lokremise Eintritt frei Einführungsmatinee Sonntag, 1. November 2015 11 Uhr, Lokremise Publikumsgespräche mit Gästen Sonntag, 15. November 2015 Mittwoch, 18. November 2015 Jeweils im Anschluss an die Vorstellung Textile Stadtführungen Am 8./ 15. und 28. November 2015 jeweils um 14 Uhr Anmeldung und Tickets an der Billetkasse ermöglicht durch Textilland Ostschweiz Leitungsteam Inszenierung: Elisabeth Gabriel Bühne und Kostüme: Vinzenz Gertler Dramaturgie: Nina Stazol Musik und Sounddesign: Nikolaus Woernle Besetzung Alex: Dominik Kaschke Ernst /Gröbli: Bruno Riedl Die Stadt /Joseph: Tobias Fend Der Krieg/Ein Investor/Ein Fergger: Julian Sigl Eine Museumsführerin / Eine Investorin / Die Geschichte / Madame: Diana Dengler Ein Sticker/Ein Investor: Oliver Losehand Eine Museumsführerin / Eine Investorin / Eine Stickerin: Wendy Michelle Güntensperger Museumsbesucher: Statisterie Weitere Vorstellungen: Sonntag, 8. November 2015, 17 Uhr Mittwoch, 11. November 2015, 20 Uhr Freitag, 13. November 2015, 20 Uhr Sonntag, 15. November 2015, 17 Uhr Dienstag, 17. November 2015, 20 Uhr Donnerstag, 19. November 2015, 20 Uhr Samstag, 21. November 2015, 20 Uhr Mittwoch, 25. November 2015, 20 Uhr Freitag, 27. November 2015, 20 Uhr Samstag, 28. November 2015, 20 Uhr

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Welche Bedeutung hat die Stickereivergangenheit für die Stadt St.Gallen heute? Was ist von der glorreichen Zeit, in der St.Gallen eine schillernde Metropole war und alles möglich schien, übrig geblieben, ausser einem Berg von Mustern, wundervollen Prachtbauten und einigen Textilunternehmen? Die Autorin Rebecca C. Schnyder attestiert in ihrem Stück dem hiesigen Landstrich ein stilles aber kein unproblematisches Erbe. Sie hat die Stadt selbst zu ihrem derzeitigen Befinden gefragt. Was Rebecca C. Schnyder «gehört» hat, können Sie in einem exklusiven Stückauszug aus Erstickte Träume. St.Gallens stilles Erbe lesen. Mehr davon gibt’s ab 6. November in der Lokremise. Das Rückgrat St.Gallens Besser nicht. Nein. Nein, besser nicht. Weil, das könnte schief gehen. Gut überlegt sollte es sein, man kann nicht einfach so, mal schnell, nein, das kann nicht gut gehen. Etwas Neues? Etwas wagen? Schwierig. Nein besser nicht. Nicht, dass man prinzipiell nicht etwas wagen sollte, natürlich nicht, nein, so ganz komplett gegen Neuerungen sind wir nicht, aber eben wohlüberlegte. Änderungen. Neues. Erstmal einen Vorschlag machen, dann gut überlegen. Abwägen. Besprechen. Nochmal überdenken. Einige Korrekturen vornehmen. Evaluieren. Neu be-

sprechen. Und dann, dann vors Volk. Genau, vors Volk. Es muss ein Entscheid aller sein. Das ist ganz wichtig. Es muss ja doch für alle stimmen. Ja, natürlich, es besteht die Möglichkeit, dass der Vorschlag nicht angenommen wird, nun ja, Neuerungen sind nicht für alle. Aber wenn der Vorschlag gut überlegt ist, das Vorhaben genug vorbereitet, überdacht und evaluiert, besprochen und korrigiert, dann vielleicht, dann ist es möglich. Aber eben, Neuerungen sind nicht für alle. Dazu ein Wagnis. Schwierig. Das kommt nicht bei allen gut an. Vorsicht. Vorsicht ist eine wichtige Eigenschaft. Wenn wir alle es machen würden wie die Deutschen oder die Zürcher, einfach mal so drauflos und das natürlich mit Kawumm. Das kann nicht gut gehen. Sieht man ja immer wieder. Kawumm kommt nie gut. Vorsicht ist eine Tugend. Und Tugenden sind elementar. Für das Wohl des Menschen und der Gemeinschaft. Vorsicht dient der Gemeinschaft. Wohin es führen kann, wenn nicht alles sorgsam durchdacht und mehrfach überlegt ist, das kennen wir ja. Alles schon erlebt. Es kommt folglich nicht von ungefähr, wenn wir sagen: Vorsicht. Hochmut kommt vor dem Fall. Vorsicht ist besser. Gesünder auch. Für alle. Für jeden einzelnen, aber auch für die Gemeinschaft. Und die ist doch das Wichtigste. Die Gemeinschaft. Wenn das schief geht, dann für alle. Das ist eine Verantwortung, die wir alle haben. Gemeinsam. Es muss für alle stimmen. Das ist das Prinzip der Gemeinschaft, unserer Demokratie ja eigentlich, na dass es für

Probenfoto: Eine Stickerin bricht ihr Schweigen. Foto: sk


alle stimmen muss. Und deswegen kann man nicht einfach mit Kawumm. Weil im Kawumm liegt der Hund begraben. Und die meisten wollen keinen Hund. Also keinen begrabenen, in der Gemeinschaft. Und die Gemeinschaft geht vor, da muss man mit den eigenen Ideen hinter dem Berg halten. Besonders wenn sie sehr –, Vorsicht ist wichtig. Alles gut durchdenken. Überdenken. Vorsicht. Vorsicht ist wichtig, ja. Rebecca C. Schnyder (Stückauszug aus Erstickte Träume)

Rebecca C. Schnyder Rebecca C. Schnyder wurde 1986 in Zürich geboren und wuchs im Appenzellerland und St.Gallen auf. Sie studierte Germanistik/Theaterwissenschaft, war für mehrere Produktionen als Regieassistentin am Stadttheater Bern tätig und ist seit 2009 freie Autorin. 2010 und 2013 wurde sie mit dem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung in der Sparte Literatur ausgezeichnet, 2011 mit dem Drama Schiffbruch zum Stückemarkt am Theatertreffen Berlin, eingeladen, für welches sie im gleichen Jahr den Preis für das Schreiben von Theaterstücken der Schweizerischen Autorengesellschaft erhielt. 2012 produzierte und sendete SWR 2 ihr Hörspiel Über dem Tal, das 2013 als Dialektfassung vom SRF neu produziert wurde und 2014 mit dem Zonser Hörspielpreis für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde. Rebecca C. Schnyder war Gewinnerin des Publikumspreises des Autorenwettbewerbs der Theater St.Gallen und Konstanz 2012/13 und Teilnehmerin am Dramenprozessor 2013 /2014. Mit dem Stück Alles trennt, das in diesem Rahmen entstand, erhielt sie 2015 eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. Rebecca C. Schnyder lebt und arbeitet in St.Gallen.

Probenfoto: Aus der Szene «Proklamation der Revolution». Foto: sk

Rebecca C. Schnyder

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Ronja allein im Wald Astrid Lindgrens Klassiker für die ganze Familie

Ronja Räubertochter nach Astrid Lindgren [ 7 +] Premiere Samstag, 14. November 2015 14 Uhr, Grosses Haus Leitung Inszenierung: Krzystof Minkowski Bühne und Kostüme: Konrad Schaller Musik: Micha Kaplan Licht: Andreas Enzler Dramaturgie: Sonja Lamprechter Besetzung Ronja: Danielle Green Mattis: Marcus Schäfer Lovis: Silvia Rhode Birk: Luzian Hirzel Borka/Rumpelmann: Matthias Albold Undis/Rumpelfrau: Boglárka Horváth Glatzen-Per: Tim Kalhammer-Loew Wilddruden/Graugnome/Räuber: Patrick Doba Nicolas Wild Hermi Widmer Mark Rhiner Weitere Vorstellungen Mittwoch, 25. November 2015, 14 Uhr Sonntag, 6. Dezember 2015, 14 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2015, 14 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2015, 14 Uhr Donnerstag, 24. Dezember 2015, 14 Uhr Samstag, 26. Dezember 2015, 14 Uhr Montag, 28. Dezember 2015, 14 Uhr Mit grosszügiger Unterstützung von

«In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge, ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken in ihre Höhlen und Schlupfwinkel verkrochen. Nur die wilden Druden liebten Gewitter mehr als jedes andere Wetter und flogen mit Geheul und Gekreisch um die Räuberburg auf dem Mattisberg.» So denkwürdig und besonders ist Ronjas Geburtsstunde, dass die Mattisburg mitten entzwei bricht. Und etwas ganz Besonderes ist auch Ronja, die Tochter von Mattis, dem mächtigsten Räuberhauptmann aller Berge und Wälder und seiner klugen Frau Lovis, die gemeinsam mit ihrer Räuberbande in der Mattisburg wohnen. Also… in der halben Mattisburg. So wächst Ronja heran, im Kreis der Räuberbande und unter dem fürsorglichen Blick ihres Vaters, dessen ganzer Stolz sie ist. Aber auch inmitten einer sagenhaften Umgebung, der Mattisburg mit ihren zahllosen Irrgängen und der grossen Steinhalle und dem Mattiswald, wo man sich nicht verlaufen darf und wo es viel für ein Kind zu entdecken gibt: Wilddruden und Graugnomen, Unterirdische und Rumpelwichte, einen Fluss, in den man nicht plumpsen, und einen Höllenschlund, in den man nicht fallen darf. Doch wer ist dieser Junge, der plötzlich in der Mattisburg auftaucht? RONJA: Wer bist du denn? Und wie um alles in der Welt bist du hierhergekommen? BIRK: Ich bin Birk Borkasohn, und ich wohne hier. Wir sind heute Nacht hier eingezogen. RONJA: Wer wir? BIRK: Borka und Undis und ich und unsere Räuber. RONJA: Willst du etwa behaupten, dass die ganze Nordburg voller Hosenschisser ist?

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Denn, dass alle Borkaräuber Hosenschisser sind, das weiss man ja seit eh und je. Borka ist Mattis’ Erzfeind, so wie Borkas Vater und Grossvater die Erzfeinde von Mattis’ Vater und Grossvater gewesen waren. Und ausgerechnet diese Borkasippe sollte sich den anderen Teil der Mattisburg unter den Nagel gerissen haben? Ronja ist gar nicht begeistert. Doch schnell erkennt sie, dass Birk eigentlich ganz nett ist und es viel mehr Spass macht, den Wald gemeinsam zu entdecken. Bald sind die beiden die besten Freunde und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Birk wird entführt – von den Mattisräubern, von Ronjas Familie! Zwischen Ronja und ihrem Vater kommt es zu einem folgenschweren Streit. Birk und Ronja beschliessen, in den Wald zu fliehen und fortan ohne ihre Familien zu leben. Was die beiden dort wohl erleben und ob es zu einer Versöhnung zwischen Ronja und ihrem Vater oder vielleicht zwischen den beiden so verfeindeten Räuberbanden kommt? Astrid Lindgren (1907 – 2002) zeigt in Ronja Räubertochter eindrücklich, wie wichtig es ist, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen, damit sie die Fähigkeit entwickeln, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Ronja Räubertochter ist ein wunderbares Stück über Toleranz und die Kraft der Freundschaft, die letztlich immer siegt: nicht nur über Rumpelwichte, Graugnome und wilde Druden, sondern auch über die eigenen Ängste und sogar über jahrzehntelange Räuberfeindschaft. Regisseur Krzystof Minkowski, der zum dritten Mal am Theater St.Gallen zu Gast ist, legt in seiner Inszenierung den Fokus auf die Freundschaft zwischen Ronja und Birk, die er klischeefrei und in direktem Ton auf die Bühne bringen möchte. Für gute Stimmung auf der Mattisburg sorgt die Musik von Micha Kaplan, und nicht zuletzt die fantasievolle Bühne und die zeitlosen Kostüme von Konrad Schaller machen Ronja Räubertochter zu einem Erlebnis für die ganze Familie. (sl)


Sicherheit geht vor. Fotografin Anna-Tina Eberhard mit Schauspielerin Danielle Green bei den Vorbereitungen für das Plakatshooting.

Dafür geht es in schwindelerregende Höhen.

Wir danken dem Seilpark Gründenmoos für die Ermöglichung des Fotoshootings. www.gruendenmoos.ch


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Lebensqualität ist, in Energiefragen den Durchblick zu haben.

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Kammermusik im intimen Rahmen Amar Quartett / Sergio Azzolini, Fagott: Mittwoch, 4. November 2015 L. v. Beethoven: Streichquartett F-Dur op.18 Nr. 1 A. Reicha: Quintett für Fagott und Streichquartett B-Dur J. Brahms: Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1 Antje Weithaas, Violine / Silke Avenhaus, Klavier: Mittwoch, 9. Dezember 2015 F. Schubert: Sonatine Nr. 2 a-Moll, D 385 L. v. Beethoven: Sonate c-Moll, op. 30/2 G. Fauré: Sonate Nr. 1 A-Dur, op. 13 J. Suk: 4 Stücke für Violine und Klavier op.17 Guarneri Trio Prag: Mittwoch, 13. Januar 2016 J. Haydn: Klaviertrio G-Dur, Hob. XV:25 "Zigeunertrio" B. Smetana: Klaviertrio g-Moll, op. 15 J. Suk: Klavier Trio c-Moll, op. 2 ˚ Fünf Bergerettes für Klaviertrio, H.275 B. Martinu: Julian Prégardien, Tenor / Ulrich Koella, Klavier: Mittwoch, 17. Februar 2016 R. Schubert: Winterreise op. 89, D 911 Cédric Pescia, Klavier: Mittwoch, 9. März 2016 F. Couperin: Pieces de Clavecin, 4ème Livre No. 25 R. Schumann: Davidsbündler Tänze op. 6 O. Messiaen: Catalogue d'oiseaux Nr. 13, Le courlis cendré L. v. Beethoven: Sonate Nr. 32 c-Moll, op. 111

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Casal Quartett: Mittwoch, 6. April 2016 E. Grieg: Streichquartett Nr. 2 F-Dur, EG 117 Peteris Vasks: Streichquartett Nr. 3, WV 1990 J. Sibelius: Streichquartett d-moll op. 56, "voces intimae" Die Konzerte beginnen um 19.30 Uhr im kleinen Saal des Casino Herisau Abendkasse ab 19.00 Uhr, genügend Plätze Abonnemente und Information: www.casinogesellschaft.ch

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Somehow, someday, somewhere! West Side Story am Theater St.Gallen

West Side Story nach einer Idee von Jerome Robbins Buch von Arthur Laurents Musik von Leonard Bernstein Gesangstexte von Stephen Sondheim Premiere Samstag, 12. Dezember 2015 19.30 Uhr, Grosses Haus Einführungsmatinee Sonntag, 29. November 2015 11 Uhr, Foyer Eintritt frei Leitung Musikalische Leitung: Otto Tausk / Stéphane Fromageot Inszenierung und Choreografie: Melissa King Bühne: Knut Hetzer Kostüm: Magali Gerberon Licht: Michael Grundner Dance Captain und choreografische Assistenz: Samantha Turton Fight Captain: Richard Leggett Dramaturgie: Deborah Maier Weitere Vorstellungen Samstag, 19. Dezember 2015, 19.30 Uhr Montag, 21. Dezember 2015, 19.30 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Im Dezember feiert das Musical-Meisterwerk West Side Story im Theater St.Gallen Premiere. Maria und Tony, gespielt von den Musicaldarstellern Lisa Antoni und Andreas Bongard, stecken derzeit in den Vorbereitungen für die musikalischen und szenischen Proben. Terzett hat sie nach ihren Lieblingsstellen im Musical gefragt. Lisa Antoni «Today, the world was just an address, a place for me to live in, no better than alright. But here you are, and what was just a world is a star, tonight!» Das ist ein Ausschnitt aus der Balkonszene, in der Tony und Maria sich ihre Liebe gestehen. Ich finde ihre Worte sehr poetisch und romantisch. Sie beschreiben die Macht der Liebe, die von einem Moment auf den anderen alles verändern kann.

Plötzlich fühlt man sich wie neu geboren. Die wunderschöne Melodie unterstützt dieses Glücksgefühl. Für mich persönlich ist es ein magischer Moment, und es ist ein Geschenk und eine Freude, diese Zeilen singen zu dürfen. Andreas Bongard «Es sind nicht wir. Es ist alles um uns herum.» Diese Zeile im Dialog zwischen Maria und Tony fiel mir beim Lesen immer wieder ins Auge. Den beiden wird ihre unterschiedliche Herkunft zum Verhängnis. Sie geraten zwischen die Fronten zweier rivalisierender Gangs. Als sie versuchen auszubrechen, endet ihre Liebe tragisch. Auch wenn die Geschichte der West Side Story von den USA in den 50ern, insbesondere von der Stadt New York, geprägt ist, ist sie für mich unglaublich zeitlos und – leider – noch brandaktuell. Immer noch gibt es Orte, an denen Herkunft eine zu grosse Rolle spielt. Menschen können sich nicht frei entscheiden, wie sie leben, an was sie glauben oder wen sie lieben. Die Umgebung, in der sie aufwachsen, konservative Traditionen oder religiöse Ansichten hindern sie, frei zu sein. Die Wirkungskraft der Liebe, die Hass überwindet und festgefahrene Denkmuster verändern kann, könnte kein spannenderes Thema für die Theaterbühne sein.

Lisa Antoni Andreas Bongard

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Tanz auf der Mattisburg Ronja Räubertochter-Interpretation der Theatertanzschule

Tanz auf der Mattisburg Mittwoch, 18. November 2015 18 Uhr, Grosses Haus Leitung Künstlerische Leitung: Exequiel Barreras Projektleitung: Hella Immler Organisation: Gina Besio Dramaturgie: Sonja Lamprechter Mit Kursteilnehmern der Theatertanzschule und Silvia Rhode Choreografien: Emmanuel Gázquez Corin Gubser Lucas Güntensperger Judith Hunger Hella Immler Kim Tassia Kreipe Andrea María Méndez Torres Janis Moser Ana Sanchez Martinez David Schwindling Emma Skyllbäck Robina Steyer

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Ronja, der Räubertochter, die mit ihrer Räuberbande auf der Mattisburg zuhause ist? Und von ihrer Freundschaft mit Birk, Sohn des Hauptmanns der verfeindeten Borkaräuberbande, den sie bei einem ihrer Streifzüge durch den Mattiswald kennenlernt?

natürlich auf der Freundschaft zwischen Ronja und Birk. Ausgehend von Astrid Lindgrens Klassiker entwickeln die Kursteilnehmer der Theatertanzschule unter Anleitung der jeweiligen Dozenten Choreografien. Unterstützt werden sie dabei von Exequiel Barreras und Hella Immler, die für die künstlerische und organisatorische Leitung verantwortlich sind. Mit dabei ist auch Silvia Rhode, Ronjas Mutter Lovis aus unserem Familienstück Ronja Räubertochter. Man darf sich also freuen auf diesen Abend, an dem die Theatertanzschule im Grossen Haus ihr Können zeigt. (sl)

Die schönsten und aufregendsten Abenteuer, die Ronja und Birk erleben, nehmen rund zweihundert Kursteilnehmer der Theatertanzschule zum Ausgangspunkt für ihren Tanz auf der Mattisburg, der Auszüge aus Astrid Lindgrens Klassiker beinahe ohne Text, aber mit viel Fantasie auf die Bühne bringt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der gestalterischen, körperbetonten Vermittlung der Geschichte, auf den teils zauberhaften, teils unheimlichen Wesen, die im Mattiswald heimisch sind, und

Szenenfoto aus Der Baobab. Foto: Tine Edel

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Theater für alle! Theater St.Gallen bei der Europäischen Theaternacht

Europäische Theaternacht 21. November 2015 Führung durch das Theater 11 und 15 Uhr, Treffpunkt Haupteingang Pinocchio 14 Uhr, Studio Erstickte Träume 20 Uhr, Lokremise Podiumsdiskussion «Quo vadis Theater» unter der Leitung von Harald Müller, Verlagsleiter von Theater der Zeit im Anschluss an die Vorstellung von Erstickte Träume Pay as you wish. Beschränkte Teilnehmerzahl, Zählkarten am Tag der Veranstaltung an der Ticketkasse

Die Europäische Theaternacht ist ein internationales Festival der darstellenden Künste. In elf europäischen Ländern öffnen an diesem Tag Theater und Kulturhäuser ihre Türen, um Einblicke in das vielfältige Schaffen zu geben. Vorstellungen, Workshops, Podiumsgespräche, Theaterführungen – all das bietet die Europäische Theaternacht. Was das Publikum dafür zahlt, bleibt ihm überlassen, denn es gilt «pay as you wish».

Am Samstag, den 21. November, wird unter dem Motto «Finde dein Theater!». An über 400 europäischen Theater-Locations wird gespielt, geprobt, getanzt, diskutiert, geschwitzt und applaudiert. Diese Schau der Theaterlandschaft bietet den Besuchern die Möglichkeit neue Theaterhäuser, Ensembles und Formate in ihrer Nähe kennenzulernen. Ins Leben gerufen wurde die Europäische Theaternacht 2008 in Zagreb im Kulturzentrum Dubrava von Leo Vucelic. Über die Jahre weitete sich diese dort auf 100 Ensembles und Institutionen aus und verbucht mittlerweile 40 000 Zuschauer. Aufgrund des Wunsches, die darstellende Kunst an diesem Tag in ganz Europa hochleben zu lassen und neue Netzwerke zu schaffen, weitete sich die Theaternacht bald auf weitere Staaten aus: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Montenegro, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Österreich. Und 2015: die Schweiz. Das Theater St.Gallen nimmt als erstes Schweizer Theater an der Europäischen Theaternacht teil, weil es ein Ort der Begegnung und des Austausches sein möchte. Und weil wir uns mit dem europäischen Theater solidarisieren wollen, das eine singuläre Kulturerrungenschaft ist, die es gemeinsam zu schützen und zu fördern gilt. Darum öffnen wir während der Europäischen Theaternacht am 21.  November unsere Türen. Willkommen! (sl)

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Coco Bekenntnisse eines Theaterhuhns

Nüwürüsütät Tanzstück von Beate Vollack Leitung Choreografie: Beate Vollack Bühne und Kostüme: Dieter Eisenmann Textarbeit: Marcus Boshkow Lichtgestaltung: Rolf Irmer Dramaturgie: Marion Ammicht Besetzung Klavier: Stéphane Fromageot, Paul Lugger Schauspieler: Christian Hettkamp Tanzkompanie des Theaters St.Gallen: Exequiel Barreras, Calvin Bernauer, Andrew Cummings, Stefanie Fischer, Jasmin Hauck, Kim Tassia Kreipe, Lorian Mader, Ana Sánchez Martinez, Emily Pak, David Schwindling, Robina Steyer, Hoang Anh Ta Hong, Jack Widdowson, Cecilia Wretemark Weitere Vorstellungen Mittwoch, 4. November 2015, 20 Uhr Sonntag, 8. November 2015, 11 Uhr Dienstag, 10. November 2015, 20 Uhr Donnerstag, 12. November 2015, 20 Uhr Donnerstag, 19. November 2015, 20 Uhr Eine Produktion des Theaters St.Gallen im Rahmen des Martinů-Jubiläums 2015 Mit grosszügiger Unterstützung von Hedy Kreier

Coco ist ein fünf Monate altes schwarz gefiedertes Brahma-Huhn und gastiert zurzeit am Theater St.Gallen in Beate Vollacks neuem Tanzstück Nüwürüsütät. Das zuständige Veterinäramt hat sich vorab vom ordnungsgemässen Zustand des Tiers, seiner Unterbringung und der Zumutbarkeit der ihm gestellten Aufgaben überzeugt und Coco hat sofort die Herzen aller Beteiligten erobert. Exklusiv fürs terzett erzählt das talentierte Riesenhuhn von seinem Bühnendebüt. Sonnenblumenkerne. Mit Sonnenblumenkernen hat mich der hochgewachsene, gutaussehende blonde Mann mit den stahlblauen Augen sofort für sich eingenommen. Was war er schick gekleidet in seiner grauen Flanellhose mit passender Weste und weissem Hemd! Und so schüchtern, als ich das erste Mal auf seinem linken Arm Platz nahm. Süss. Und, obwohl er so nervös war, hat er mich sofort mit der freien Hand mit meinen Lieblingssnacks gefüttert. Ich muss gestehen: Da war es um mich geschehen.

«So prima Personal muss man haben: Coelette Diolaiuti, meine Personaltrainerin»

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Seitdem warte ich täglich auf den Moment, dass mich meine Trainerin Colette von der Requisite des Theaters in den Weidenkorb packt und wir in die Lokremise fahren. Nüwürüsütät heisst das Stück, das sie da zurzeit spielen. Mit zwei Pianisten, der Tanzkompanie des Theaters und: Christian und mir. Nü-wü-rü-sü-tät! Da picke ich doch fünf Körner, bis das einer ausgesprochen hat! Auch die Menschen lachen immer, wenn sie diesen Titel zum ersten Mal nachzusprechen versuchen. Hat ein russischer Dichter Namens Daniil Charms erfunden. Der wunderbare Christian spricht Texte von ihm, während ich auf seinem Arm, seiner Schulter oder am Boden vor einer Sandkuhle sitze und Sonnenblumenkerne picke. Was sind wir doch für ein schönes Paar! Er so blond und gross und ich, ebenfalls nicht gerade kleinwüchsig, mit meinem prächtigen schwarzen Federkleid, meiner erhabenen Haltung und Grandezza. Ich hoffe wirklich, dass mich Christian einmal auf meinem Biohof besuchen kommt. Der Mann spricht und tanzt in diesem Stück, das sie auch eine «Tanzcomedy» nennen. Und in dem es nur so wuselt vor flinken Tänzern, die auch sprechen, und wo es zwei riesige Flügel gibt, mit denen man zwar nicht fliegen kann, aber aus denen zauberhafte Musik eines gewissen Bohuslav Martinů erklingt. Und trotz dieser grossen Aufregung hat der Christian immer Zeit für ein kleines Tête-àTête mit mir. Er ist so toll. Da könnte sich der Kerl, mit dem sie mich da im sogenannten Künstlerhaus auf unserem Hof zusammengesteckt haben, ein Körnchen von abpicken. Hugo Boss! Wenn einer als Hahn schon so heisst! Den überlasse ich gern Chanel, meiner Zweitbesetzung. Die hat eh nichts zu tun. Oder glaubt wirklich einer, dass ich die an meinen Christian ranlasse? Drei Monate war ich alt, als Colette, unsere Trainerin, mich, Coco, und die meiner Meinung nach völlig überflüssige Chanel samt Hugo auf den Hof holte, wo schon zwei andere Hühnerpärchen im Künstlerverschlag sassen, die beim Vortanzen durchgefallen waren. Naja, man kann sich seine Mitbewohner nicht immer aussuchen. Hauptsache, wir wohnen nicht bei den ordinären Legehühnern. Das wär ja nichts für mich, dieser alltägliche Stumpfsinn, die immer gleiche Routine! Auch nicht auf so einem Biohof, wo man sich natürlich andauernd über den Weg läuft, weil auch das nicht-


künstlerische Personal draussen herumrennen darf. Wo sich Fuchs und Hase «Gute Nacht» sagen. Aber wo man Männer wie Christian natürlich nicht trifft. Jetzt bin ich bald ein halbes Jahr alt und denke schon ab und an nach, wie lange ich das mit den morgendlichen Proben und den abendlichen Auftritten wohl noch machen kann. Und, ob sie sich bald wieder so ein lustiges Stück ausdenken. Das nächste Mal möchte ich aber, bitte, eine Einzelgarderobe, ohne die aufgeregte Chanel, die mich immer derart wuschig macht, dass ich in unserem Gehege in der Lokremise keinen Besuch empfangen kann. «Das Huhn darf nicht allein sein», hatte die Dame vom Veterinäramt behauptet. Pah! Allein! Heerscharen von Verehrern würde ich empfangen, mit grossen Sonnenblumen. Und mit ihnen Sonnenblumenkerne picken. Aber natürlich nur, wenn der Christian da nichts dagegen hat. Aufgezeichnet von Marion Ammicht

«Das sind Christian Hettkamp und ich beim Auftritt in der LOK : Toll, oder?» Foto: Mario Perricone

«Das bin ich, Coco, das Theaterhuhn, zu Hause auf meinem Bio-Hof» Foto: sk

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Vergessen ist Von St.Gallen ansteckend nach Teneriffa Ein Abend für und Carmen auf Reisen mit der Aidshilfe St.Gallen/Appenzell

Hinter verschlossenen Türen Nachtzug Tanz

Aids ist kein wichtiges politisches Thema mehr, obwohl weltweit alle 10 Sekunden ein Mensch an Aids stirbt und sich jährlich über zwei Millionen Menschen neu infizieren, in der Schweiz sind es rund 500. Um auf die Relevanz des Themas aufmerksam zu machen und vor allem auch ein Zeichen zu setzen gegen Diskriminierung, lädt das Theater St. Gallen zu einer Aids Charity ein. Künstlerinnen und Künstler unserer Opern-, Tanz- und Schauspielensembles sowie Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters präsentieren gemeinsam ein genreübergreifendes Programm. Dragqueen Shirly van Bextor führt durch den Abend und Mychelle Bäriswyl von der Aidshilfe spricht über ihr Engagement. Sie alle treten ohne Gage auf. Denn was zählt, ist Solidarität. Und Vergessen ist ansteckend. Der Eintritt ist frei. Spenden werden gesammelt, die vollumfänglich der Aidshilfe St.Gallen/Appenzell zufliessen.

Ein Abend mit drei neuen Choreografien von Mitgliedern der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen

Aids Charity Sonntag, 29. November 2015, 20 Uhr, Lokremise

Während es draussen kälter und ungemütlich wird, entführt Sie eine leidenschaftlich-temperamentvolle und kompromisslose Carmen in die Wärme des Südens. Nutzen Sie die letzte Möglichkeit, Carmen in einer Inszenierung von Nicola Berloffa auf der Bühne des Grossen Hauses zu erleben und das verhängnisvolle Schicksal einer selbstzerstörerischen Leidenschaft zu Bizets spanischen Rhythmen und traumhaften Melodien mit zu verfolgen. Nach der letzten St.Galler Vorstellung werden Bühnenbild, Requisiten und Kostüme in Container verpackt, mit Lastwagen nach Antwerpen gefahren und in ein Schiff Richtung Süden verladen. Denn die viel beachtete Produktion ist zum «Festival de Ópera de Tenerife» im Auditorio de Tenerife in Santa Cruz eingeladen. Und von da aus geht es weiter nach Frankreich an die Opéra de Rennes.

Letzte Vorstellungen: Freitag, 13. November 2015 Sonntag, 15. November 2015 Jeweils 19.30, Grosses Haus

And it slipped silently out of control ... Verlieben, lieben, entlieben, hassen, begehren, respektieren und harmonieren. And it slipped silently out of control ... behandelt in Form eines Duetts die verschiedenen Facetten der Beziehung zweier Menschen und wie sie die Gesellschaft zu definieren versucht. Zusammen mit dem Musiker Raoul Alain Nagel versucht Kim Tassia Kreipe sowohl über Bewegung als auch musikalisch, die Komplexität zweier Individuen in einer Einheit zu ergründen. Exhibit Nr. 508 – Nibble, nibble, little mouse, Who is nibbling at my house? Ausgehend von einem bekannten Märchen lockt Choreograf Jack Widdowson in Exhibit Nr. 508 die Zuschauer in die LOK-Kulisse und in eine Welt von Versuchung, kindlicher Neugier, Vergänglichkeit und Obsession. Franz Schubert, Streichquartett Nr.  14, zweiter Satz Andante con moto Bereits während ihrer Ausbildung choreografierte Robina Steyer Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14 mit dem Titel Der Tod und das Mädchen. Die zweite Fassung ihrer Choreografie wurde 2014 in Lüneburg und Tokio aufgeführt. An diesem Abend soll eine 3. Fassung entstehen. Ausgangspunkt ist wiederum der zweite Satz von Franz Schuberts Streichquartett sowie das gleichnamige Kunstlied.

Nachtzug Tanz Freitag, 20. November 2015, 21 Uhr, Lokremise

Carmen. Foto: Hans Jörg Michel

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Neue Gesichter im Sinfonieorchester St.Gallen

Eugen Bold Eugen Bold stammt aus Bukarest, begann mit dem Violinspiel im Alter von 7 Jahren und hat zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen. Seine Studien führten ihn von Rumänien an die Juilliard School of Music in New York. Vor seinem Eintritt als 2. Konzertmeister in unser Orchester spielte Eugen Bold neben an

deren Orchesterengagements bereits als Konzertmeister des Qatar Philharmonic Orchestra sowie des Orquestra Sinfonica do Estado de São Paulo in Brasilien. Was ihm an St.Gallen gefällt: Nach der Wüste Qatars ganz besonders die Natur der Ostschweiz mit ihren Wandermöglichkeiten. Er und seine Familie fühlten sich gleich von Anfang an sehr wohl. Yejin Byun Yejin Byun stammt aus Südkorea. Sie studierte am Moskauer Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Basel. Begleitend absolvierte sie ein Orchesterpraktikum beim Sinfonieorchester Basel. Seit

der Saison 15/16 ist sie unsere neue Stimmführerin der 2. Violinen. Was ihr an St.Gallen gefällt: Die schöne Stadt und die nette Atmosphäre im Orchester! Michel Huff Michel Huff stammt aus Fulda in Deutschland. Im Alter von 7 Jahren begann er mit dem Tenorhorn und wechselte mit 12 Jahren zumWaldhorn.

Schon während seines Studiums in Köln spielte er als Zuzüger beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks in Frankfurt, bei der Jenaer Philhamonie, bei den Niederrheinischen Symphonikern und anderen. Seit Oktober 2015 ist Michel Huff tiefer Hornist in unserem Orchester. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Degersheim ( SG ), die ganze Familie ist begeistert von der landschaftlichen Lage zwischen Bodensee und Alpstein. Peter Moriggl Peter Moriggl stammt aus Stüdtirol, seine Trompetenstudien führten ihn an das Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck sowie an das Mozarteum Salzburg. In namhaften Jugendorchestern sammelte er erste Orchestererfahrung und durchlief neben zahlreichen Gastengagements die Orchesterakademien der Münchner Philharmoni-

ker und des Bayerischen Staatsorchesters. Im Herbst 2010 wurde er Solotrompeter der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, in derselben Funktion wechselte er nun zu unserem Orchester.

Manuel Becker Manuel Becker stammt aus dem Saarland. Er war Jungstudent an der Musikhochschule Saarbrücken und wechselte später an die Musikhochschule Karlsruhe. Erste Orchestererfahrung sammelte er als Praktikant im Staatstheater Saarbrücken, weitere Engagements und Jahresverträge führten ihn als

Schlagzeuger u.a. an die Staatsoper Stuttgart und zum Gürzenich Orchester Köln, erste Erfahrungen als Solo-Pauker machte er im internationalen Gustav Mahler Jugendorchester. Seit Beginn der Saison ist Manuel Becker Solo-Pauker unseres Orchesters. Als begeisterter Mountainbiker weiss er die Ostschweizer Landschaft besonders zu schätzen. Maximilian Näscher Maximilian Näscher stammt aus dem Fürstentum Liechtenstein. Er studierte klassische Perkussion und Drumset an der Zürcher Hochschule der Künste und wurde danach als 1. Schlagzeuger bei den Dortmunder Philharmonikern verpflichtet. In den folgenden Jahren konzertierte er mit renommierten Orchestern in Deutschland und der

Bastien Monnet Bastien Monnet stammt aus dem Wallis. Sein Kontrabass-Studium absolvierte er in Fribourg und Luzern. Während seines Studiums sammelte er Orchestererfahrung als Praktikant im Luzerner Sinfonieorchester

sowie beim Orchestre de Chambre de Lausanne und der Sinfonietta de Lausanne. Besonders an St.Gallen gefällt ihm die Altstadt mit Stiftsbibliothek und Domplatz sowie die gesamte Umgebung mit ihrer Natur.

Schweiz und tourte weltweit mit verschiedenen Formationen. 2013 schloss er sein Master-Studium mit höchster Auszeichnung ab. Seit November ist er Solo-Schlagzeuger mit Verpflichtung zur Solo-Pauke und Drumset im Sinfonieorchester St.Gallen. Daneben gibt er als gefragter Pädagoge gerne sein Wissen an Musikbegeisterte weiter. Als leidenschaftlicher Bergsteiger liebt er in St.Gallen die Nähe zu den Bergen und zu seiner Heimat.

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St.Galler DomMusik Konzerte und Meditationen November und Dezember

«Wie freudig ist mein Herz»

Barockkonzert zum Christkönigssonntag Sonntag, 22. November Johann Sebastian Bach Mein Herze schwimmt im Blut BWV 199 Konzert A-Dur für Oboe d’amore und Streicher BWV 1055 u.a.

2015 17.00 Uhr Schutzengelkapelle Eintritt: Fr. 25.(Fr. 5.- Ermässigt) Kasse ab 16.15 Uhr

Kimberly Brockman, Sopran Kerstin Kramp, Oboe und Oboe d’amore Collegium Instrumentale der Kathedrale Leitung: Michael Wersin

Abendmusiken zum Advent

Montag, 30. November bis 21. Dezember mit Domorganist Willibald Guggenmos und den Ensembles der DomMusik

Organ Fireworks

Orgelmusik zur Jahreswende Donnerstag, 31. Dezember mit Domorganist Willibald Guggenmos

jeweils um 18.30 Uhr Kathedrale Eintritt frei

22.00 Uhr Kathedrale Eintritt frei - Kollekte

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Gedruckte Kultur.

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Gabriela Montero Brahms, Liszt und die hohe Kunst der Improvisation

Gabriela Montero 2. Meisterzyklus-Konzert Samstag, 7. November 2015 19.30 Uhr, Tonhalle Gabriela Montero: Klavier Johannes Brahms Drei Intermezzi op. 117 Franz Liszt Sonate h-Moll Gabriela Montero Improvisationen über Themen aus dem Publikum

Die heute in Los Angeles ansässige Ausnahmepianistin Gabriela Montero wurde 1970 in Venezuela geboren und gab ihr erstes öffentliches Konzert bereits im Alter von 5 Jahren. Auf das Konzertdebüt, mit dem sie achtjährig in ihrer Heimatstadt Caracas brillierte, folgte ein Stipendium der Regierung für Privatunterricht in den USA . Gabriela Montero studierte später an der Royal Academy of Music in London und erlangte 1995 mit dem dritten Platz beim renommierten Warschauer Chopin-Wettbewerb internationale Anerkennung. Zahlreiche Preise folgten und ihre Aufnahmen zählen zu den meistverkauften Klassik-Einspielungen überhaupt. Kaum erwähnen muss man in diesem Zusammenhang, dass die Künstlerin selbstredend weltweit bei den grössten Orchestern gastiert und mit den bedeutenden Dirigenten unserer Zeit zusammenarbeitet. Auch als Komponistin ist Gabriela Montero hervorgetreten, zu-

letzt mit ihrer bewegenden Tondichtung Ex Patria für Klavier und Orchester (2011), die die politischen Verhältnisse in ihrem Heimatland Venezuela anklagt.

«Ich bin selten so einem Talent wie Gabriela begegnet», sagte niemand geringerer als Marta Argerich. Die renommierte Künstlerin war es auch, die die jüngere Pianistin dazu ermutigte und bestärkte, ihren ganz eigenen Weg einzuschlagen. In einer künstlerischen Krise, in der Montero beinahe ihre Karriere an den Nagel gehängt hätte, da ihr das leidenschaftliche Improvisieren und Aufsprengen stilistischer Grenzen von ihrer Lehrerin verboten wurde, suchte sie Marta Argerich in Lugano auf, um Rat zu holen. Diese Begegnung wurde schicksalshaft, und Gabriela spielte schon bald eine Doppel- CD bei EMI ein, mit klassischem Repertoire auf der einen und eigenen Improvisationen auf der anderen Seite! Heute ist klar, dass dieser Weg der einzig richtige war, denn Gabriela Monteros herausragende Improvisationsgabe ist fester Bestandteil ihres künstlerischen Profils, indem sie ihren Recitals stets ausgiebige Improvisationen nach Themen aus dem Publikum anhängt. Die Kunst der Improvisation, noch im 19. Jahrhundert selbstverständliches Rüstzeug eines jeden Virtuosen, wird von ihr in exemplarischer Weise zu neuem Leben erweckt. Und auch in unserem Meisterzyklus-Konzert wird Gabriela Montero diese seltene Kunst vorstellen. Auf den ersten Programmteil mit den Intermezzi op. 117 aus Johannes Brahms’ Spätwerk und der singulären und wegweisenden h-Moll-Sonate von Franz Liszt folgt nach der Pause ein ganzer Konzertteil mit Improvisationen über Themen und Melodievorschläge aus dem Publikum. Wer das Konzert besucht, sollte sich also tunlichst schon vorher überlegen, welche Melodien er Gabriela Montero zur Improvisation vorschlagen möchte, als Titel, vorgesungen oder vorgepfiffen ... Eine Lieblingsmelodie, ein Popsong oder das St.GörglerLied? Gabriela Montero verwandelt alles in Klang und Tastenrausch! (os)

Gabriela Montero

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Chopin, Penderecki, Schostakowitsch Romanze und Revolte

Chopin – Schostakowitsch 9 3. Tonhallekonzert Donnerstag, 12. November 2015 19.30 Uhr, Tonhalle Otto Tausk: Leitung Ewa Kupiec: Klavier Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11 Krzysztof Penderecki Chaconne für Streichorchester «in memoriam Giovanni Paolo II» Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 Chopin 1. Mittagskonzert Freitag, 13. November 2015 12.15 Uhr, Tonhalle Otto Tausk: Leitung Ewa Kupiec: Klavier Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11

Familienkonzert Orchesterführer für junge Leute Sonntag, 22. November 2015 11 Uhr, Tonhalle Attilio Tomasello: Leitung Karl Schimke: Konzept und Co-Moderation Luzian Hirzel: Sprecher

Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 war eigentlich bereits sein zweites und wurde nur durch den Verlust und die erneute Niederschrift seines fMoll-Konzerts falsch nummeriert. Beide Konzerte entstanden in einer sehr kurzen Zeitspanne zwischen 1829 und 1830 und wurden 1830 in Warschau uraufgeführt. Nach den Gepflogenheiten der Zeit entstanden beide Werke für den eigenen Gebrauch – ein junger Virtuose hatte damals eigene Konzerte vorzulegen, sonst galt er nichts. Chopins Konzerte gehören zu den wenigen Werken genau dieser Herkunft –Virtuosenkonzerte – die heute noch regelmässig im Konzertsaal anzutreffen sind. Denn gefragt wurden wenig später immer mehr sinfonische oder dialogisierende Konzerte in der Traditionslinie von Mozart und Beethoven. Oft führte dieser falsche Anspruch zu Missverständnissen, da seine Kritiker einiges an Chopins Orchestrierung zu bemängeln hatten, was überhaupt nicht den Absichten des Komponisten entsprach: Das Orchester soll beim Virtuosenkonzert allein wie ein Klangteppich für den Solisten sein, der sich darüber triumphierend in Szene setzen kann! Genau das gelingt Chopin herausragend, seine melodischen Einfälle, die elegische Stimmung des Mittelsatzes und das

folkloristische, vom polnischen Tanz Krakowiak inspirierte Finale machen dieses Konzert zu einem der beliebtesten überhaupt. Der ebenfalls polnische Komponist Krzystof Penderecki konnte bereits in jungen Jahren mit seiner avantgardistischen Musik weltweite Erfolge verbuchen. An Komponisten wie Webern und Strawinsky geschult, spiegelte sein Werk die zeitgenössischen Phasen der Avantgardemusik vom Postserialismus der 60er-Jahre bis hin zu einer stilistisch unabhängigeren, von Zitaten durchwobenen Postmoderne. Später gestand er: «Das erkundete Material ist erschöpft. Man hat alles zur Verfügung – wie einst Gustav Mahler –, kann also aus dem Vollen schöpfen.» Kompositorisch schlug Penderecki einen neuen Weg ein und wandte sich einem fast postromantisch zu nennenden Stil neuer Klanglichkeit zu. In diesem Kontext ist die dicht gewobene und klangschöne Chaconne für Streichorchester «in memoriam Giovanni Paolo II » zu sehen. 2005 wurde dieses Stück komponiert als Trauermusik für Papst Johannes Paul II und kurzerhand dem bereits 1980 – 84 komponierten Polnischen Requiem einverleibt.

Benjamin Britten Young person’s guide to the orchestra Belcea Quartett 3. Meisterzyklus-Konzert Sonntag, 6. Dezember 2015 17 Uhr, Tonhalle Belcea Quartet Corina Belcea: Violine Axel Schacher: Violine Krzysztof Chorzelski: Viola Antoine Lederlin: Violoncello

Joseph Haydn Streichquartett G-Dur op. 77/1 Béla Bartók Streichquartett Nr. 1 Sz 40 Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

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Die polnische Pianistin Ewa Kupiec spielt Chopins 1 . Klavierkonzert.


Belcea Quartet

«Die Musiker werden sie mit Vergnügen spielen, aber die Kritiker werden sie vernichten ...» Dmitri Schostakowitsch ahnte die Wirkung seiner 9. Sinfonie in Es-Dur offenbar voraus, oder hat es vermutlich eben darauf angelegt: Das Werk kommt oberflächlich frech und heiter daher und ist Provokation in ihrer reinsten Form! Die russischen Kulturfunktionäre verstanden in dieser Hinsicht allerdings gar keinen Spass, denn nach den beiden vorhergehenden, gemeinhin als Kriegssinfonien bezeichneten grossformatigen und pathetischen Sinfonien Nr. 7 und 8 wurde vom Komponisten 1945 eigentlich eine triumphale Siegessinfonie gefordert. Dieser enttäuschte die Erwartungen aber mit einem Werk, das die persönliche Erschütterung hinter einer Maske der Groteske verbirgt, das mit der Haupttonart Es-Dur auf Beethovens Eroica anspielt und sich auf diese Weise über den zum Kriegsende wieder zunehmenden Stalin-Kult mokiert. Das heroische Finale wird durch einen Zirkusmarsch ersetzt, was wiederum den Helden zum Clown degradiert, die Tonsprache ist durchzogen mit scheinbar sinnentleerten Passagen und Narrenpossen, Protest und Revolte gegen die gängige Kulturdoktrin. So offensiv sarkastisch hat Schostakowitsch nie zuvor Kritik an den Verhältnissen geübt und es sollte acht Jahre – bis nach Stalins Tod – dauern bis der erneut in Ungnade gefallene Komponist sich wieder der Gattung Sinfonie zuwandte. (os)

Das Belcea Quartet gehört fraglos zu den führenden Streichquartetten unserer Zeit. 1994 im Londoner Royal College of Music gegründet, besteht es aus der rumänischen Violinistin Corina Belcea, dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski und den beiden französischen Musikern Axel Schacher und Antoine Lederlin. Geprägt wurde das Ensemble von den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen seiner Mitglieder und den Impulsen der Mentoren, dem Alban-Berg- und dem Amadeus-Quartett. Das Belcea Quartet findet stets seinen ganz individuellen Ton, sei es in einem Quartett von Haydn oder einer der zahlreichen Uraufführungen, die es im Laufe der Jahre gespielt hat. Ständige Partner des Quartetts sind Künstler wie Piotr Anderszewski, Till Fellner, Valentin Erben, Ian Bostridge oder Matthias Goerne. Für eine ihrer letzten CD Aufnahmen, sämtliche Beethoven Streichquartette, erhielt das Ensemble u.a. den Gramophone Award und den ECHO Klassik.

Das Belcea Quartet wird in der Tonhalle St.Gallen seinen Facettenreichtum mit drei Quartetten von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Béla Bartók zur Probe stellen: Haydns G-Dur-Quartett gehört zu seinem letzten Streichquartett-Zyklus und zeigt den «Gründervater» dieser Gattung in all seiner formalen Meisterschaft und klassischen Ausgewogenheit. Das siebensätzige cis-Moll-Quartett op. 131 aus Beethovens Spätwerk lotet formale Grenzen aus und gilt und galt vielen – so auch Beethoven selber – als das Nonplusultra seiner Quartettkunst. Fast hundert Jahre später 1908 /09 entstand Béla Bartóks 1. Streichquartett, das in seinem Changieren zwischen Spätromantik und Expressionismus bereits erste Anzeichen seines typischen Personalstils trägt und einen der wichtigsten Quartettzyklen des 20.  Jahrhunderts eröffnet.

Das Belcea Quartet

Dmitri Schostakowitsch während des 2 . Weltkriegs als freiwilliger Feuerwehrmann auf dem Dach der Leningrader Philharmonie.

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Mittwoch, 4. November 2015, 19.30 Uhr Freitag, 20. November 2015, 19.30 Uhr Sonntag, 22. November 2015, 14.30 Uhr Sonntag, 29. November 2015, 14.30 Uhr Sonntag, 06. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Macbeth Oper von Giuseppe Verdi

«… was Chor, Orchester und bis in die Nebenrollen her­ vorragend besetzte Solisten unter Leitung von Pietro Rizzo leisten, das hat einen Spannungsbogen und eine klangliche Wucht, die einen nachgerade umhaut.» (Südkurier)

Mise en Scène Aktuell im Spielplan


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22 Mittwoch, 4. November 2015, 20 Uhr Sonntag, 8. November 2015, 11 Uhr Dienstag, 10. November 2015, 20 Uhr Donnerstag, 12. November 2015, 20 Uhr Donnerstag, 19. November 2015, 20 Uhr

Nüwürüsütät Tanzcomedy von Beate Vollack

«Musik und Tanz kommen sehr gut zusammen. Es ist ein unterhaltsamer, wirklich vergnüglicher Abend gewor­ den.» ( SRF 2 Kultur)


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Mit diesem mobilen Kinderstück gehen wir auch auf Reisen – buchen Sie eine Vorstellung bei Ihnen vor Ort.

Mittwoch, 4. November 2015, 14 Uhr Samstag, 7. November 2015, 14 Uhr Mittwoch, 11. November 2015, 14 Uhr Samstag, 21. November 2015, 14 Uhr Samstag, 28. November 2015, 14 Uhr Mittwoch, 2. Dezember 2015, 14 Uhr

Pinocchio Kinderstück nach Carlo Collodi [ 5+]

«Man erfreut sich umso mehr an Hans Rudolf Spühlers darstellerischer Vitalität, an sei ner nicht nachlassenden Erzähl­ lust und an den springlebendigen Rollen­ wechseln.» (St. Galler Tagblatt)

Samstag, 7. November 2015, 19.30 Uhr Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Katharina Knie Schauspiel von Carl Zuckmayer

«Was das Schauspiel kann: Es zeichnet Charaktere. Was der Zirkus kann: Er tänzelt das Lachen und die Traurigkeit der mensch­ lichen Existenz auf die Bühne. Und was die Musik kann: Sie orgelt und trompetet und paukt uns Gänsehaut über den Rücken. All das kommt in Katharina Knie zusammen, subtil und präzis gesetzt.» (Saiten)


Selfie mit Kunst # 3

Wer strahlt denn so auf diesem Bild? Das kann nur Myrthes Monteiro, unsere quirlige Alex Owens aus Flashdance, sein! Gerade legt sie wieder einen Zwischenstopp in St.Gallen ein. Schliesslich wartet dort am Abend ein ausverkaufter Zuschauersaal auf sie. Vor kurzem ist die Brasilianerin nach Hamburg gezügelt. Dort wird sie ab Dezember im Stage Theater Neue Flora als Prinzessin

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Jasmin mit Aladdin auf dem fliegenden Teppich über die Bühne schweben. Doch zurück zu Flashdance und in die 80er-Jahre – denn gleich wird sich die Musicaldarstellerin bei ihrem grossen Auftritt in Harry’s Bar wieder von einem Kübel Wasser übergiessen lassen, zum Glück vorgewärmt. Das Selfie zeigt

Myrthes Monteiro kurz vor der Show bei den Vorbereitungen in der Maske. Ob die Locken dem Wasser standhalten können? Auch unsere Perücken sind nicht wasserfest, aber nach der Pause bekommt sie einfach eine neue. (sk)


Veranstaltungsübersicht November/Dezember 2015

Theater Grosses Haus

Besetzung

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

So

Andorra

1 . 11 .

14 . 30  –  16 . 10 Uhr

Leitung: Langenbach, Hieronismus, Ströder, Vanderstraeten, Enzler; mit: Hirzel, Green, Riedl, Stahlecker, Albold, Dengler, Fend, Hettkamp

Einführungsmatinee Matinee Erstickte Träume 11 Uhr freier Eintritt Lokremise

Schauspiel von Max Frisch Abo SoN-A /frei Grosses Haus Andorra 19 . 30  –  21 . 10 Uhr Abo VB -D/frei Di 3 . 11 .

Mi 4 . 11 .

Leitung: Schoots, Zambello, Davison, Willmington, McCullough, Tucker, Musical von Frank Linde, Fogel, Sordelet, Wildhorn, Ivan Menchell, Swoboda, Adams, FrohRobin Lerner ner, Vogel; mit: Stanke, frei Seibert, Borchert, van Dam, Weckerlin, uvm. Grosses Haus Wiederaufnahme

Macbeth 19 . 30  –  22 . 30   Uhr Oper von Giuseppe Verdi Abo Mi-G  /   M i-mu / frei Grosses Haus

Leitung: Tomasello, Stiehl, McDonald, Vollack, Vogel; mit: Grassi, Pall, Williams, Taylor, Holzhauser, Koch, Lucic, Medeiros, Ymeraj, Assajech

Pinocchio 14  –  15 Uhr Kinderstück nach Carlo Collodi ( 5 +) frei Studio

Leitung: Hettkamp, Hanimann, Walser, Nagel, Wagner; mit: Spühler

Nüwürüsütät

Leitung: Vollack, Boshkow, Eisenmann, Irmer; mit: Hettkamp, Tanzkompanie des Theaters St.Gallen

Artus – EXCALIBUR 19 . 30  –  22 Uhr  frei

wie am 3 . 11 .

Katharina Knie 19 . 30  –  21 . 50 Uhr Schauspiel von Carl Zuckmayer Abo Sa / frei Grosses Haus

Leitung: Finger, Kramer, Sommerfeld, Maraval, Voss; mit: Zogg, Güntensperger, Muntwyler, Sommi, Soroczynski, Riedl, Dengler, Morais, Hirzel, Kalhammer-Loew, Losehand, Hettkamp

So

Eugen Onegin

8 . 11 .

19 . 30  –  22 . 30 Uhr

Leitung: Tausk, Steier, Nüwürüsütät 11  –  12 . 15 Uhr Gschwender, Eiermann, Enzler, Vogel; mit: Dobra- frei čeva, Gritschneder, Borchev, Payer, Páll, Lampi, Pessatti, Botta, Hutnik, Maze

Sa 7 . 11 .

Sonntags um 5 | Klaviertrios 17 Uhr Abo So um 5 /frei Tonhalle

ARTUS – Excalibur 19 . 30  –  22 Uhr

Tanzstück von Beate Vollack frei Lokremise Fr

Sinfonieorchester Tonhalle

siehe oben

20  –  21 . 15 Uhr

6 . 11 .

Besetzung

Oper von Pjotr. I. Tschaikowsky Abo So-A / SG -So / frei Grosses Haus

Premiere Erstickte Träume 20 Uhr Schauspiel von Rebecca C. Schnyder frei Lokremise

Leitung: Gabriel, Gertler, Woernle; mit: Kaschke, Riedl, Fend, Sigl, Dengler, Losehand, Güntensperger

Pinocchio

wie am 4 . 11 .

14  –  15 Uhr

Gabriela Montero 2 . Meisterzykluskonzert 19 . 30 Uhr

frei

Abo MZ /frei

Tonhalle

Erstickte Träume

wie am 4 . 11 .

wie am 6 . 11 .

17 Uhr

frei Di 10 . 11

Mi 11 . 11 .

Nüwürüsütät 20  –  21 . 15 Uhr frei

wie am 4 . 11 .

Pinocchio

wie am 4 . 11 .

14  –  15 Uhr

Studio Erstickte Träume

wie am 6 . 11 .

20 Uhr

frei

25


Besetzung

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

Besetzung

Sinfonieorchester Tonhalle

Do

Nüwürüsütät

wie am 4 . 11 .

12 . 11 .

20  –  21 . 15 Uhr

Chopin – Schostakowitsch 9 19 . 30 Uhr 3 . Tonhallekonzert Abo K+ / Do / frei Tonhalle

Theater Grosses Haus

frei

Leitung: Otto Tausk, Klavier: Ewa Kupiec Fr 13 . 11 .

Sa 14 . 11 .

Carmen 19 . 30  –  22 . 20 Uhr Oper von Georges Bizet frei Grosses Haus

Leitung: Tomasello, Berloffa, Ajdarpasic, Unfried, Giusti, Haneke, Spota, Vogel; El Hadidi, Taylor, Shanahan, Ymeraj, Holzhauser, Riksman, Botta, Pall, Hutnik, Maze

Premiere Ronja Räubertochter 14 Uhr Familienstück nach A. Lindgren [ 7 +] frei Grosses Haus

Leitung: Minkowski, Schaller, Kaplan, Enzler; mit: Green, Schäfer, Rhode, Hirzel, Albold, Horváth, KalhammerLoew

Andorra

wie am 1 . 11 .

Chopin 12 . 15 Uhr 1 . Mittagskonzert

Abo Mittagskonzert / frei Tonhalle

19 . 30  –  21 . 10 Uhr

frei So 15 . 11 .

Zum letzten Mal Carmen 17  –  19 . 50 Uhr Oper von Georges Bizet Abo SoN-B/frei Grosses Haus

Leitung: Tomasello, Ber- Erstickte Träume loffa, Ajdarpasic, Unfried, 17 Uhr frei Giusti, Haneke, Spota, Vogel; El Hadidi, Taylor, Myshketa, Ymeraj, Gritschneder, Riksman, Botta, Pall, Hutnik, Maze

Mo

Andorra 19 . 30  –  21 . 10 Uhr Abo VB -C/frei

wie am 1 . 11 .

16 . 11 .

wie am 6 . 11 .

Leitung: Tausk, Steier, Gschwender, Eiermann, Oper von Pjotr. I. Tschai- Enzler, Vogel; mit: kowsky Dobračeva, Gritschneder, Abo Di/ CTV /frei Borchev, Payer, Lucic, Grosses Haus Lampi, Geleva, Botta, Hutnik, Maze

Erstickte Träume 20 Uhr frei

wie am 6 . 11

Mi 18 . 11 .

Tanz auf der Mattisburg 18 Uhr Projekt der Theatertanzschule frei Grosses Haus

Erstickte Träume 20 Uhr frei

wie am 6 . 11

Do 19 . 11 .

Flashdance 19 . 30  –  21 . 50 Uhr Musical von Tom Hedley, Robert Cary, Robbie Roth Abo VB -A /frei Grosses Haus

Zum letzten Mal Nüwürüsütät 20  –  21 . 15 Uhr frei

wie am 4 . 11 .

Fr

Macbeth wie am 4 . 11 ., Rizzo statt 19 . 30  –  22 . 30 Uhr Tomasello, Dätwyler statt Oper von Giuseppe Verdi Assayech Abo Fr/K+T/frei Grosses Haus

Di 17 . 11 .

20 . 11 .

Sa 21 . 11 .

Eugen Onegin

19 . 30  –  22 . 30 Uhr

ARTUS  – Excalibur 19 . 30  –  22 Uhr

Musical von Frank Wildhorn, Ivan Menchell, Robin Lerner frei Grosses Haus

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Leitung: Paul, Davids, Winston, Kudlich, Kulaš, Grundner, Linde, Liao; mit: Monteiro, Licht, Bowden, Kluckner-Zandbergen, Marshall, Hanser, Zimmermann, Meurer, Smailes, MacFarlane, Ensemble

wie am 3 . 11 .,

Nachtzug Tanz Hinter verschlossenen Türen 21 Uhr Mitglieder der Tanzkompanie frei Lokremise Europäische Theaternacht Pinocchio 14  –  15 Uhr Pay as you wish Studio

wie am 4 . 11 .


Besetzung

Theater Lokremise/Studio Theaterfoyer

Besetzung

Sa

Erstickte Träume

wie am 6 . 11 .

21 . 11 .

20 Uhr

Theater Grosses Haus

Sinfonieorchester Tonhalle

Schauspiel von Rebecca im Anschluss an die Vorstellung PodiumsdiskusC. Schnyder sion «Quo vadis Theater» Pay as you wish Lokremise So 22 . 11 .

Macbeth 14 . 30  –  17 . 30 Uhr Oper von Giuseppe Verdi Abo SoN-A / VBK - /frei Grosses Haus

Leitung: Rizzo, Stiehl, McDonald, Vollack, Vogel; mit: Gavanelli, Humes, Williams, Taylor, Holzhauser, Koch, Lucic, Medeiros, Ymeraj, Dätwyler

Orchesterführer für junge Leute 11 Uhr Familienkonzert mit Musik von Benjamin Britten ( 6  –  12 ] frei

Tonhalle Eugen Onegin 19 . 30  –  22 . 30 Uhr Oper von Pjotr. I. Tschaikowsky Abo Mu-A VBK -/frei Grosses Haus

Leitung: Tausk, Steier, Gschwender, Eiermann, Enzler, Vogel; mit: Dobračeva, Gritschneder, Borchev, Payer, Páll, Lampi, Pessatti, Botta, Hutnik, Maze

Mi

Ronja Räubertochter

wie 14 . 11 .

25 . 11 .

14 Uhr

Erstickte Träume 20 Uhr frei

wie am 1 . 11 .

Öffentliche Probe The Effect 18 Uhr Schauspiel von Lucy Prebble Eintritt frei Lokremise

Di 24 . 11 .

frei Do 26 . 11 .

Andorra 19 . 30  –  21 . 10 Uhr Abo KV /frei

Fr 27 . 11 .

Sa 28 . 11 .

ARTUS  – Excalibur 19 . 30  –  22 Uhr

wie am 3 . 11 .,

Erstickte Träume 20 Uhr frei

wie am 6 . 11 .

Pinocchio

wie am 4 . 11 .

14  –  15 Uhr

frei

frei Zum letzten Mail Erstickte Träume 20 Uhr frei

So 29 . 11 .

Mi 2 . 12 . Sa 5 . 12 .

Leitung: Tomasello, Stiehl, McDonald, Vollack, Vogel; Oper von Giuseppe Verdi mit: Grassi, Humes, WilAbo VBK - 1 /frei liams, Taylor, Holzhauser, Grosses Haus Koch, Lucic, Medeiros, Ymeraj, Assajech Macbeth

14 . 30  –  17 . 30 Uhr

Katharina Knie

wie am 7 . 11 .

19 . 30  –  21 . 50 Uhr Mi  / Mi-S / SG -Mi/frei ARTUS  – Excalibur 19 . 30  –  22 Uhr

wie am 6 . 11 .

wie am 6 . 11 .

Einführungsmatinee West Side Story 11 Uhr Eintritt frei Foyer Pinocchio 14  –  15 Uhr frei

wie am 4 . 11 .

Ronja Räubertochter

wie am 14 . 11 .

wie am 3 . 11 .

frei So 6 . 12 .

Macbeth 19 . 30  –  22 . 30 Uhr Abo SO -A / SG -So/frei

14 Uhr

frei

Belcea Quartet 17 Uhr 3 . Meisterzykluskonzert MZ / frei

Tonhalle

Unsere Vorstellungen und Konzerte werden ermöglicht durch:

Tickets theatersg.ch / sinfonieorchestersg.ch kasse @ theatersg.ch / Telefon 071 242 06 06 Billettkasse Montag bis Samstag 10 – 19 Uhr, Sonntag 10 – 12 . 30 Uhr Abendkasse jeweils eine Stunde vor der Veranstaltung Bitte richten Sie Ihre Adressänderungen an info @ theatersg.ch oder Tel. 071 242 05 05

Vorverkauf im VBSG -Pavillon Bahnhofplatz, Montag bis Freitag 8 – 18 . 30 Uhr

Hotline Ticketportal Telefon 0900 325 325 Ihr Billett ist auch Ihr Busticket Konzert- und Theatertickets gelten als öV-Fahrausweis in der Ostwind-Zone 210 .

Impressum Herausgeber: Theater St.Gallen / Sinfonie­o rchester St.Gallen Redaktion: S. Kaden (sk) Autoren: M. Ammicht (mam); M. Franchi (mf); S. Lamprechter (sl); D. Maier (dm); F. Scheiber (fs); O. Schneider (os); N. Stazol (nst) Titelbild: Plakatshooting für Ronja Räubertochter. Foto: Anna-Tina Eberhard Design: TGG Hafen Senn Stieger, St.Gallen Produktion: Ostschweiz Druck AG , 9300 Wittenbach / Inserate: BB Art Service, 071 278 63 66 / Auflage: 6000 Stück / 22 . Jahrgang ISSN 1421 - 0266

27


Scheidwegstrasse 18

St.Gallen

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Terzett November 2015  

Monatsmagazin von Konzert und Theater St.Gallen

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