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SAISON 2012/13

Mit dem Konzerthausorchester Berlin und unseren G채sten.

Musik bewegt


Kolja Blacher · 10.11.

Alban Gerhardt · 27.09. · 10.11.

Angelika Kirchschlager · 31.08. · 01.09.

AnNETTE DASCH · 10.11. · 06.03.

michael gielen · 26.10. · 27.10.

Dmitrij Kitajenko · 23.08. · 24.08. 13.12. · 14.12. · 15.12. · 15.02. · 16.02.

Xavier de Maistre · 09.02. · 10.02.

Viviane Hagner · 06.06. · 07.06. · 08.06.

Pekka Kuusisto · 15.03. · 16.03.

Daniel Müller-Schott · 17.08. · 27.09.

Murray perahia · 29.05.

Thomas quasthoff

CHRISTINE SCHÄFER · 16.05.

ANDREAS SCHOLL · 15.09.

Anu Tali · 06.06. · 07.06. · 08.06.


JOYCE DiDONATO · 07.11.

Daniel Hope · 27.09. · 31.12. · 01.01.

Elisabeth Leonskaja · 21.09.

Gennadi Rozhdestvensky · 18.10. · 19.10. · 20.10.

jeffrey Tate · 09.02. · 10.02.

Isabelle Faust · 09.09. · 05.10.

JANINE jansen · 02.02.

Jula Fischer 17.08. · 28.09. · 04.10. · 10.11. · 11.01. 12.01. · 25.05. · 26.05. · 04.06.

Wladimir Kaminer · 14.02.

wladimir Malakhov · 19.02. · 21.02.

Michael Sanderling · 29.09. · 30.09.

Mitsuko Uchida · 19.09.

truls mØrk · 21.06. · 22.06.

Fazil Say · 05.12.

ANNA VinnitSkaYa · 23.11. · 24.11.


Herz 端ber Kopf ins Mehr der Klassik


Liebes Konzerthaus Publikum, Musik bewegt uns jeden Tag! Diese Leidenschaft wollen wir mit Ihnen teilen. Von früh bis spät können Sie die Vielfalt der klassischen Musik in unserem Haus erleben – ob nun die Mozart-Matinee am Morgen, das Espresso-Konzert am Nachmittag, das Sinfoniekonzert am Abend oder Thomas Quasthoffs „Nachtgespräch“ zu später Stunde. Eines ist Ihnen sicher bereits beim Aufschlagen der Saisonbroschüre aufgefallen: unser neues Erscheinungsbild. Es macht die Offenheit unseres Hauses und sein bewegtes Innenleben noch sichtbarer.

unserem Haus verbunden bleibt und die Chefdirigentenkonzerte sowie unser Juniorprogramm fördert.

Ganz herzlich begrüße ich Iván Fischer als Chefdirigenten des Konzerthausorchesters und an seiner Seite Dmitrij Kitajenko als Ersten Gastdirigenten. Die Starviolinistin Julia Fischer wird als Artist in Residence ihre künstlerische Vielfältigkeit zum Ausdruck bringen.

Mein Dank gilt insbesondere unserem Hauptförderer KAISER’S, der uns bereits im vierten Jahr großzügig unterstützt. Weiterhin möchte ich mich bei 50Hertz Trans­ mission GmbH, den zahlreichen Förderern von Zukunft Konzerthaus e. V. sowie MetaDesign bedanken.

Es erwartet Sie eine spannende Saison in unserem Haus mit Programmschwerpunkten wie eine Hommage für un­ seren Ehrendirigenten Kurt Sanderling, ein 12-stündiger Beethoven-Marathon, ein Länderfestival Russland sowie ein sommerliches Musikfest am Gendarmenmarkt.

Lassen auch Sie sich von unserem Programm bewegen.

Ich möchte unseren langjährigen Mäzen Werner Otto würdigen, der im Dezember 2011 im Alter von 102 Jahren gestorben ist. Wir freuen uns, dass seine Frau Maren Otto

Wir bieten nicht nur ein vielfältiges Angebot für Familien und Kinder, wir wollen auch Impulse für die Beschäftigung mit Musik in Schulen setzen. Seit September 2011 realisieren wir mit unserem Partner degewo das Projekt „Konzerthaus meets Gropiusstadt“, das 2.000 Schülern aus dem Berliner Bezirk Neukölln eine erste Begegnung mit klassischer Musik ermöglicht.

Ihr

Prof. Dr. Sebastian Nordmann Intendant


Liebes Konzerthaus Publikum, ich erinnere mich noch gut daran, als Kurt Sanderling 1997 meine Einladung nach Budapest annahm, um dort zu dirigieren. Lange haben wir über den Eröffnungssatz der 3. Sinfonie von Brahms gesprochen, der ihn damals sehr beschäftigte. Er wirkte so jung, wissbegierig und immer auf der Suche nach der musikalischen Wahrheit. Für sein zu jener Zeit schon hohes Alter probte er unglaublich gewissenhaft und detailliert. Damals gewann ich enormen Respekt vor seiner Leistung und seiner Person. Ich fühlte sofort eine große Sympathie für Kurt Sanderling.

Generalproben einladen. Bei der Arbeit mit dem Orchester möchte ich Ihnen die Kompositionen so näherbringen.

Es gibt für mich keine schönere Aufgabe, als das Erbe von Kurt Sanderling anzutreten, der dem Konzerthaus­orchester als Chef- und Ehrendirigent so lange verbunden war. Er war ein großer Dirigent, ein wegweisender Meister. Seine Arbeit, die er für das Konzerthausorchester leistete, möchte ich weiterführen. Zu seinen Ehren werden wir im September gemeinsam mit musikalischen Weggefährten eine Hommage zu seinem 100. Geburtstag veranstalten. Meine erste Saison am Konzerthaus möchte ich der Erinnerung an Kurt Sanderling widmen.

Ich freue mich, Sie bald im Konzerthaus zu treffen!

Ich freue mich auch, mit Ihnen, dem Publikum, Bekanntschaft zu machen und ins Gespräch zu kommen. Falls Sie Interesse haben, möchte ich Sie herzlich zu meinen

Das Konzerthaus Berlin steht am schönsten Platz der Stadt, einer Stadt, die Künstler aus aller Welt anzieht. Ich wünsche mir, dass meine neue Wirkungsstätte ein Magnet für Musikliebhaber wird, die von überallher kommen, um unsere Konzerte zu erleben. Mit dem Konzerthausorchester habe ich einen ambitionierten Partner an meiner Seite, mit dem ich Ihnen viele schöne musikalische Erlebnisse bereiten will.

Ihr

Iván Fischer Chefdirigent


Danke schön. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Förderern und Partnern, deren langjähriges und anhaltendes Engagement für das Konzerthaus Berlin wir gar nicht genug wert­ schätzen können. Ein besonderer Dank gilt unseren Mäzenen Maren Otto – im Gedenken an ihren Mann Werner Otto – sowie Maria-Theresia Piepenbrock für die großzügige Unterstützung.

PARTNER

REIHENPARTNER

FÖRDERER UND KOOPERATIONSPARTNER

MEDIENPARTNER

ZUKUNFT KONZERTHAUS E. V. SIEHE SEITE 67

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Bitte schön. Wir freuen uns, Ihnen vorstellen zu dürfen: die Konzerthaus Card, exklusiv und kostenlos für unsere Gäste. Welches Begrüßungsgeschenk und welche attraktiven Vorteile Sie erwarten, verraten wir Ihnen im Serviceteil. ERFAHREN SIE MEHR AUF SEITE 78.

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inhaltsverzeichnis

Musik von allen Seiten 03 06 08 09 10

Bei uns zu Gast vorwort Danksagung Konzerthaus Card Inhaltsverzeichnis

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14 im Gespräch:

Vielfalt von früh bis spät

Iván Fischer, Chefdirigent

40

10

50

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das konzerthausorchester berlin

klassik erleben und entdecken

begeistert im zusammenspiel 4 2 Orchesterbesetzung 4 4 Konzerthausorchester Berlin 47 On Tour 2012/13 4 8 Auf der Bühne zu Hause 4 8 Orchesterakademie 4 9  Die Sonderkonzerte auf einen Blick

vielversprechende aussichten 5 2 Hoch gelobt und gern gesehen 5 4 Große Klänge im kleinen Kreis 56 Musik von Alt bis Neu 58 Die „Königin der Instrumente“ thront im Großen Saal

das konzerthaus

nur das haus steht still 6 2 Starkes Team 63 Lange Tradition 6 4 Auftakt in die Zukunft 66 Unsere ehrenamtlichen Helfer 67 Zukunft Konzerthaus e. V.


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18 im Gespräch: Julia Fischer, Artist in Residence

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32 Schwerpunkte

Für Neugierige unD Kenner

mehr als nur ein gutes Thema 24 Hommage an Kurt Sanderling 26 Beethoven-Marathon 2 8 Festival Russland 30  Musikfest am Gendarmenmarkt

s tück für stück näher dran 3 4 Mehr wissen, mehr genießen 36 Konzerthaus macht Schule 38 Erleben und mitmachen

88 IMPRESSUM

service

Immer wieder gerne 70 Immer offen für Sie 7 1 Alles rund um Ihren Konzertbesuch 72 Konzerthaus auf allen Kanälen 7 3 Vier Wege zu Ihren Tickets 74 Saalpläne und Preise 76 Abonnements 78 Konzerthaus Card

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Vielfalt von früh bis spät Klassik ist mehr als nur das große Sinfoniekonzert am Abend. Da gibt es die anregende Matinee am Vormittag und das entspannende Konzert zur Mittagspause, das bunte Familienprogramm am Nachmittag genauso wie das fesselnde Nachtgespräch am späten Abend. Wir laden Sie ein: Erkunden Sie unser Haus „rund um die Uhr“, zu allen Tagesund Nachtzeiten. Und entdecken Sie die faszinierende Vielfalt klassischer Musik.


Die „Mozart-Matineen“ des Konzerthausorchesters Berlin bieten alles, was ein perfekter Sonntagvormittag braucht: Konzert, Kaffee und Croissant. Die Matineen sind nicht nur für Sie, sondern für die ganze Familie gedacht. Mit dem Beethoven-Salon gibt es zur Mittagszeit am Sonnabend ein neues Musikformat im Programm. Gleich nach dem Mittagessen locken wir Sie am Mittwoch mit Kaffeeduft zu den „Espresso-­ Konzerten“ in unser Haus, um Sie danach erholt und inspiriert in den restlichen Tag zu entlassen. Wenn Sie Ihre Nachmittage mit Musik bereichern wollen, können Sie sich sonnabends bei unseren Orgelstunden zurücklehnen und genießen. Das Konzerthausorchester spielt auch unter der Leitung von Chef­dirigent Iván Fischer an vielen Sonntagen um 16 Uhr für Sie im Großen Saal. Eine unglaubliche Vielfalt an Konzerten bietet unser Haus im Verlauf einer Saison abends um 20 Uhr – von Sinfoniekonzerten zu Kammer­ musik, von Alter Musik zu Neuer Musik. Zur späten Stunde holt sich Thomas Quasthoff in seinen „Nachtgesprächen“ prominente Gäste ins Haus. Quasthoff begeisterte als Bassbariton ein weltweites Publikum. Hier beweist er, dass er auch ein exzellenter Gesprächspartner ist – und entlässt Sie danach gut unterhalten ins nächtliche Berlin.


Vormittags

Mozart-Matineen Chefdirigent Iván Fischer selbst und gefeierte Gastdirigenten wie Jeffrey Tate führen gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin nicht nur Werke von Wolfgang Amadeus Mozart auf, sondern erzählen auch Wissenswertes über den beliebten Komponisten. Für die Betreuung Ihrer Kinder ist gesorgt, damit Sie sich im Konzertsaal zurücklehnen und die Musik genießen können. an vier sonntagen im GroSSen Saal um 11.00 Uhr

Kammermusik-Matineen mit dem Konzerthausorchester Berlin Ob ein Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Oktett von Franz Schubert oder Sonaten für zwei Oboen des Barockkomponisten Jan Dismas Zelenka – bereits morgens verwöhnen Sie Musiker des Konzerthausorchesters mit Kammermusik im Kleinen Saal. an sechs sonntagen im Kleinen Saal um 11.00 Uhr


Mittags

Espresso-Konzerte Eine Extraportion Klassik gibt es mittwochs um 14.00 Uhr, Espresso inklusive. In entspannter Atmosphäre spielen Mitglieder des Konzerthausorchesters sowie herausragende junge Talente 45-minütige Konzerte. Nur was musikalisch aufgetischt wird, wird vorher nicht verraten! An zehn Mittwochen um 14.00 Uhr

Beethoven-Salon Wir präsentieren Ihnen mit dem „Beethoven-Salon“ ein neues Format. Dabei wird der Beethoven-Saal des Konzerthauses erstmalig zur offiziellen Spielstätte. Musiker des Konzerthaus­ orchesters spielen hier in Kammermusikbesetzung Werke von Ludwig van Beethoven. an vier Sonnabenden um 13.00 Uhr


Nachmittags

Orgelstunde Internationale Organisten und einheimische Virtuosen lassen die „Königin der Instrumente“ bei den Orgelkonzerten im Großen Saal erklingen. Die Jehmlich-Orgel des Konzerthauses Berlin gehört zu den repräsentativsten Orgeln der Hauptstadt. Entdecken Sie die enorme stilistische Bandbreite ihres Repertoires, die vom Barock bis zur Moderne reicht. An Sieben Sonnabenden um 15.30 UHR

Nachmittagskonzerte Erleben Sie das Konzerthausorchester am Sonntagnachmittag unter der Leitung seines Chefdirigenten Iván Fischer sowie an­derer Stardirigenten. An zehn sonntagen um 16.00 Uhr

fAmilienprogramm Ein abwechslungsreiches Programmangebot am Nachmittag bieten wir auch für Familien und Kinder. Darunter der Klassiker „Papageno spielt auf der Zauberflöte“ nach Mozart, ein musika­ lisches Märchen nach Motiven der Gebrüder Grimm oder das Musiktheater „Kranichflug“. Siehe Seite 38


Abends

Abendprogramm Im Rahmen unseres Hauptprogramms um 20.00 Uhr, sozusagen zur besten Sendezeit, können Sie sich von hochkarätigen Dirigenten, Orchestermusikern und Solisten verführen und inspirieren lassen: mit Sinfoniekonzerten, Kammermusikabenden, Klavierrezitalen, Liederabenden oder Musiktheater. Abends um 20.00 Uhr

Thomas Quasthoffs Nachtgespräch Die Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach und der Schauspieler Joachim Król waren schon da – viele weitere spannende Gäste aus Kultur, Politik und Gesellschaft werden folgen. Bei Thomas Quasthoff steht die Musik im Mittelpunkt des Gedankenaustauschs mit musikalischen Einlagen und talentierten Nachwuchskünstlern. Abends um 21.30 Uhr


Alle Termine finden Sie am Ende der Brosch端re im Saisonkalender oder auf konzerthaus.de.


IVÁN FISCHER im Gespräch

IVÁN FISCHER, CHEFDIRIGENT

„Was Sie jetzt hören werden, das lohnt sich!“ Mittwoch, 4. Januar 2012 – Iván Fischer kommt von der Probe. Mit dem Konzerthaus­­ orchester arbeitet er gerade an Mahlers 3. Sinfonie. Im Büro von Prof. Dr. Nordmann unterhalten sich die beiden über das Debüt des ungarischen Dirigenten im Konzerthaus, zukünftige Projekte und ihr gemeinsames Anliegen, der breiten Öffentlichkeit klassische Musik näherzubringen. Sebastian Nordmann: Ihr erstes Konzert mit dem Konzerthausorchester war ja gleich eine Neuerung. Beim Überraschungskonzert im Oktober 2011 haben Sie das Programm und die Solisten nicht bekannt gegeben, sondern vom Dirigentenpult aus angekündigt. Wie kam Ihnen die Idee für einen so unkonventionellen Konzertabend? Iván Fischer: Das ist genauso, als ob ein Freund zu Ihnen kommt und sagen würde: „Vielleicht hast Du noch nichts von diesem Buch gehört, aber lies es. Glaub’ mir, das ist ein wunderbares Buch.“ Ganz anders, als wenn Sie in einen Buchladen gehen, weil Sie genau wissen, was Sie dort kaufen möchten. Meistens vertraue ich dem Freund und lese die Bücher, die er mir vorschlägt. Es hat etwas Persönliches, wenn ich dem Publikum sage: „Glauben Sie mir, was Sie jetzt hören werden, das lohnt sich!“ Jetzt bin ich dieser Freund, der eine Überraschung dabei hat. Ich fand es wunderbar, dass so viele Berliner zu meinem Debüt ins Konzerthaus gekommen sind. Sie haben mir vertraut, das hat mich sehr gerührt. Ist es ein Unterschied, einem erfahrenen Konzertpublikum Inhalte zu vermitteln oder einem Kind in einem Kinderkonzert? Gehen Sie unterschiedlich an Moderationen heran? Kinder brauchen natürlich viel kürzere Stücke. Da muss man zwischendurch reden und etwas auflockern.

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Dann kann man die Aufmerksamkeit wieder für drei oder vier Minuten auf die Musik lenken. Die Erwachsenen haben eine größere Aufnahmekapazität. Allerdings sollte man beim Musikhören eigentlich immer das innere Kind der Zuhörer wecken. Man muss nicht schon alles vorher wissen, sondern so offenherzig und unschuldig zuhören wie ein Kind. Die Musik ist eigentlich eine ständig hin und her wogende Gefühlswelt mit Hunderten von Schattierungen, Überraschungen und Kontrasten. Es geht also nicht darum, klug zu sein, sondern sich den Gefühlen, Emotionen und Launen der Musik hinzugeben. Gibt es Programme, bei denen Sie sagen, da ist schon ein Wort zu viel, das muss für sich stehen? Wenn ich das Gefühl habe, dass die Musik für sich spricht – es gibt solche Fälle –, dann sage ich nichts. Aber wenn ich denke, dass die Leute Musik intensiver erleben können, wenn sie etwas über den Hintergrund oder das musikalische Umfeld erfahren, dann sage ich sehr gerne etwas. Ich möchte den Konzertbesuchern die Musik so näherbringen. Der Dirigent, der zu seinem Publikum spricht – eine schöne Geste, die mich vor allem an Leonard Bernstein erinnert. Er war ja einer der ersten Dirigenten, der Lectures und Anmoderationen eingeführt oder Stimmungen mitgeteilt hat.


Wie bei dem berühmten Glenn Gould-Konzert mit dem New York Philharmonic, bei dem er sich zum Publikum umgedreht hat und von der Meinungsverschiedenheit mit dem Solisten über Brahms’ Klavierkonzert berichtet hat. Warum wehren sich so viele Dirigenten als auch Feuilletonisten gegen eine Anmoderation durch die Musiker? Der sprechende Dirigent ist nicht immer die richtige Antwort auf alle Fragen. Es gibt allerdings einen gewissen Dirigententyp, der etwas vermitteln möchte. Und Bernstein war so einer. Er wollte etwas Mensch­ liches mit der Musik vermitteln. Ich habe ihn in Wien mehrmals erleben können, ein großartiger Mensch, Komponist und Dirigent. Gleichzeitig gibt es natürlich andere Dirigentencharaktere, die musizieren, und das ist alles. Ich passe eher in den Leonard BernsteinClub als zu den reinen Musiktypen. Weil mich die Welt, die die Musik umgibt, inspiriert. Ich lese sehr viel über Hintergründe und versuche alles zu sammeln, was man von einem Komponisten, von der Entstehungsgeschichte eines Stückes weiß. Dadurch habe ich mehr Zugang zur Ausgangsidee des Komponisten. Es gibt natürlich Komponisten, die sich einfach an den Schreibtisch oder das Klavier setzen und kom­po­ nieren. Andere aber beziehen die Ideen aus ihrer Umgebung, und dann muss man diese auch vermitteln können. Ein Dirigent, der die Geschichte des Konzerthaus­ orchesters maßgeblich prägte, war Kurt Sanderling. Neben seinen außergewöhnlichen Interpreta­ tionen haben mich sein Humor und seine Lebens­ 16

freude fasziniert. In Gesprächen mit den Musikern, Mitarbeitern und unseren Abonnenten stelle ich immer wieder fest, welch hohes Ansehen er als Dirigent und Mensch genießt. Welche Erinnerung haben Sie an ihn? Wir haben uns kennengelernt, als er 1997 auf meine Einladung hin nach Budapest kam und Brahms’ 3. Sinfonie dirigierte. Die anregenden Gespräche, die ich mit ihm über Musik führte, haben mich wirklich nachdrücklich beeinflusst. Die Sanderling-Tradition am Haus fortzusetzen ist die schönste Aufgabe, die ich mir vorstellen kann. Im Herbst werden wir eine Hommage zu seinem 100. Geburtstag veranstalten. Ich freue mich, mit dem Konzerthaus Publikum ins Gespräch zu kommen – viele der Besucher haben Sanderling am Pult erlebt und sicherlich be­sondere Erinnerungen an ihn. Der Austausch mit dem Publikum ist Ihnen wichtig. Wollen Sie Ihre Generalproben mit dem Konzerthausorchester öffentlich machen, um dem Publikum etwas zur Musik erzählen zu können? Das hängt vom Stück ab. Aber ich helfe gerne beim Verständnis. Ich gehe erst einmal davon aus, dass jemand gänzlich unwissend in eine Generalprobe kommt. Man kann natürlich auch ohne Kommentar hübsch musizieren. Das klingt gut, und es ist auch unterhaltsam zu beobachten, was die Kontrabassisten machen und wann plötzlich ein Beckenschlag kommt. Aber man kann die Leute eben auch in die wunderbare Welt dieser Komposition entführen und erläutern, was sie überhaupt vermitteln will.


IVÁN FISCHER im Gespräch

„Ich freue mich, mit dem Konzerthaus Publikum ins Gespräch zu kommen.“ Wenn das mit einigen Sätzen gelingen kann, biete ich das gerne an. Betrifft das auch die Probenarbeit mit dem Orchester? Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, da gibt es überhaupt keinen Unterschied. Denn jeder Mensch braucht Inspiration. Inspiration ist das Wunderbarste, was es gibt. Man hört sich ein Werk an und trifft plötzlich einen wissenden Freund, der etwas Schönes da­ rüber sagt – das kann einem die Augen öffnen. Dann blüht die Fantasie. Inspiration ist etwas, das wir alle brauchen: Publikum, Musiker, Dirigenten … alle. Im November laden wir zum ersten Musik-Marathon ins Konzerthaus ein – mit zwölf Stunden Beethoven-Programm. Was sollen die Besucher von dem Marathon mit nach Hause nehmen? Ich bin mir sicher, es wird ein wunderschönes Erlebnis – ein ganzer Tag mit Beethoven! Ein Komponist durchlebt Phasen und verschiedene Stimmungen. Ein Stück ist hochdramatisch, ein anderes ist naturbezogen, das dritte ist lyrisch … Wir werden mit dem Beethoven-Marathon ein breites Werkspektrum vorstellen. Danach werden die Besucher das Gefühl haben, Beethoven zu kennen und ihn als Menschen erlebt zu haben, weil sie alle Seiten an ihm beobachten konnten.

Welche Rolle spielt bei Ihnen die zeitgenössische Musik? Wird sie richtig vermittelt? Es gibt „Getto“ oder „Sandwich“, und ich finde eigentlich beides sehr berechtigt. Die „Sandwichtechnik“ – man hört etwas Neues zwischen Beethoven-Ouver­ türe und Schubert-Sinfonie – ist dann gut, wenn es ästhetisch passt. Und „Getto“ bedeutet, dass man in einem Konzert nur Werke eines Komponisten erlebt. Ich finde das wunderbar, weil man sich in die Musik dieses einen Komponisten vertiefen kann. Ich glaube, dass das Problem oder die Vermittlung von moderner Musik weniger mit dem Format zu tun hat. Die Frage ist eher, was man allgemein von der klassischen Musik erwartet. Wenn man lange in der Stadt lebt, dann atmet man auf, wenn man ins Grüne geht – es geht um das Erlebnis von Schönheit. Das hat viel mit der Sprache der Tonalität zu tun. Die atonale Musik bietet etwas anderes. Es gibt auch ein Verlangen nach Neuem, eine Entdeckungsfreude. Ich glaube, wenn eine Komposition es schaffen würde, beide Bedürf­ nisse zu befriedigen, die Neugierde und das Schönheitsbedürfnis, wäre das ein Hit. Konzerte mit IVÁN fischer 2012/13

17.08. · 19.09. · 21.09. · 22.09. · 23.09. · 09.11. · 10.11. 11.11. · 22.02. · 23.02. · 24.02. · 04.04. · 05.04. · 06.04. 25.05. · 26.05. · 14.06. · 15.06. · 16.06.

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JULIA FISCHER im Gespräch

JULIA FISCHER, ARTIST IN RESIDENCE 2012/13

„Mit Herz und Seele“ Freitag, 3. Februar 2012 – Prof. Dr. Nordmann und die Starviolinistin Julia Fischer treffen sich zu den letzten Abstimmungen ihrer Residency am Konzerthaus. Die beiden ver­bindet eine langjährige Freundschaft. Sie sprechen über ihr gemeinsames Konzert, das von Julia Fischer neu gegründete Streichquartett und weinende Geigen. Sebastian Nordmann: Weißt Du noch, wann wir uns das erste Mal getroffen haben? Julia Fischer: Das war 2001 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Da muss ich 18 gewesen sein, oder?

ich natürlich das eine große Violinkonzert spielen oder das große Rezital-Programm. Wenn ich öfter an einen Ort komme, dann bin ich auch bereit, Sachen zu spielen, für die ich sonst ein Konzert nicht gerne „hergeben“ würde.

Genau, Du hast Deinen 18. Geburtstag gefeiert. Das zeichnet Dich ja aus, dass sich bei Dir Privates und Musik häufig mischen. Andere gehen an diesem Tag vielleicht in die Disco oder fahren erstmals Auto. Du dagegen warst bei den Festspielen und hast mit Deinen musikalischen Freunden gefeiert. Ja, das geht auch auf meine zweite Geigenlehrerin zurück, Lydia Dubrovskaya. Ich bin einmal in den Unterricht gekommen – in der Woche nach meinem achten Geburtstag – und habe ihr gesagt, dass ich nicht so viel geübt habe, weil ich Geburtstag hatte. Und sie hat mich ausgeschimpft und gesagt, dass die Geige jetzt ganz traurig ist und weint, weil ich den Geburtstag nicht mit ihr gefeiert habe. Irgendwie habe ich das total verinnerlicht und auch schön gefunden, wie sie mir das erzählt hat. Seitdem mache ich an meinem Geburtstag immer auch etwas mit meiner Geige.

Hinter Deinem ersten Konzert hier mit Iván Fischer und dem Konzerthausorchester steckt eine wunderbare Geschichte. Es ist die Saisoneröffnung, wir stellen Dich als Residence-Künstlerin vor, und es ist das Antrittskonzert von Iván Fischer als neuem Chefdirigenten. Und zusätzlich feierst Du auch noch ein Jubiläum, oder? Du spielst ja mit Daniel Müller-Schott schon zehn Jahre lang das BrahmsDoppelkonzert. Ist das durch Zufall entstanden, oder planst Du so etwas? Ja, Daniel und ich wollten dieses Jahr unbedingt irgendwo zusammen Brahms spielen, um diese zehn Jahre zu feiern. Wir haben das Stück bestimmt 40-mal gespielt, oder wer weiß, wie oft. Das prägt unsere Freundschaft und verbindet uns. Ich freue mich, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, gemeinsam zu spielen – und das auch noch mit dem großartigen Dirigenten Iván Fischer. Er ist ein unglaublicher Dirigent, spontan und offen. Einfach einer von denen, die Musik wirklich muttersprachlich verstehen.

In der Saison 2012/13 bist Du Artist in Residence in unserem Haus. Was ist das Besondere an einer Residency? Was reizt Dich daran? Der Spaß. Denn die Leute, mit denen man zusammenarbeitet, sind wirklich mit Herz und Seele dabei. Es gibt mir die Möglichkeit, spannende Ideen umzusetzen und wirklich etwas planen zu können. Wenn ich nur für ein Solokonzert eingeladen werde, möchte

Wie planst Du Deinen Konzertkalender? Ich habe oftmals das Gefühl, dass gerade junge Solisten einem bestimmten Ranking von Orchestern und Dirigenten hinterhereilen. Bei Dir macht es den Eindruck, dass Du Dir musikalische Partner 19


aussuchst, mit denen du einfach gut zusammen­ arbeiten kannst. Ist das ein Erfolgsrezept für eine langjährige Karriere? Ich bin überzeugt davon, dass es der einzige Weg ist, um den Beruf nicht nur lange, sondern auch glücklich auszuführen. Die Tatsache, dass das Orchester weltberühmt ist, heißt ja weder, dass es gut ist, noch, dass wir uns gut verstehen. Genauso kann ich mit einem weniger berühmten Orchester vielleicht fantastisch zusammenarbeiten, dasselbe gilt für den Dirigenten. Wenn alle das gleiche Ziel verfolgen, mit der gleichen Liebe zur Musik auf die Bühne gehen, dann können Konzerte außergewöhnlich sein. Ja, ich sehe das sehr ähnlich. Anhand der Residency lässt sich Dein Ansatz ja auch gut erkennen. Neben der Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus­ orchester freue ich mich besonders auf das Streichquartett mit Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger. Mit Alexander spiele ich jetzt schon seit sechs, sieben Jahren zusammen, und wir haben auch das Bach-Doppelkonzert aufgenommen. Nils Mönkemeyer kenne ich seit zehn Jahren. Wir haben zur gleichen Zeit in München studiert und sind jetzt beide Professoren an der Münchner Hochschule. Und Benni Nyffenegger, den kenne ich auch schon ewig. Alle drei sind leidenschaftliche Musiker, mit denen ich gerne auf der Bühne stehe. Und kannst Du Dir vorstellen, dass so ein Quartett dann auch beständig zusammenbleibt und einen Namen bekommt? 20

Ich hoffe es sehr. Man muss aber erst einmal eine Tournee zusammen erleben. Wir freuen uns unglaublich darauf, sind total begeistert von der Idee und mailen schon hin und her wegen der Fingersätze und Bogenstriche. Wir werden die Tournee spielen und dann sehen, wie es weitergeht. Wir beide gehen ja auch gemeinsam auf die Bühne. Ich wollte Dich unglaublich gerne solo am Haus präsentieren. Du meintest daraufhin, dann müsste ich mit Dir auf die Bühne kommen. So entstand die Idee für ein Gesprächskonzert. Was wirst Du eigentlich spielen? Na, eigentlich habe ich geplant, zwei Bach-Sonaten modernen Sonaten gegenüberzustellen. Einmal die Partita in E-Dur von Bach mit der zweiten Sonate von Eugène Ysaÿe. Er zitiert ja Bachs Partita in E-Dur, die zweite Ysaÿe-Sonate beginnt sogar exakt gleich. Er muss gerade selber die Bach-Partita im Konzert gehört, geübt oder Schülern unterrichtet haben, als er die zweite Sonate komponierte. Und die andere Gegenüberstellung ist die der ersten Sonate von Bach, der in g-Moll in der exakt barocken Form – mit einem Adagio am Anfang, dann einer Fuga, einer Sicilienne und zum Schluss einem Presto –, mit der Solo­sonate in g-Moll von Paul Hindemith. Die kennen sehr wenige Leute, weil sie erst vor zehn Jahren von Christian Tetzlaff uraufgeführt wurde. Ich war damals dabei und habe mich total in diese Sonate verliebt. Man sieht viele Parallelen bei den beiden Werken, zum Beispiel ist der zweite Satz bei Hindemith ebenfalls eine Sicilienne, und das finde ich spannend.


JULIA FISCHER im Gespräch

Julia Fischer

„Ich glaube, egal welches Instrument ich gespielt hätte, ich wäre auf jeden Fall Musikerin geworden.“ Du selbst hast ja eine Doppelbegabung und wirst bei uns Geige und Klavier spielen. Wie geht man damit um? Und wie kam es dazu, dass Du als Pianistin nun auch öffentlich auftrittst? Ich habe keine Doppelbegabung. Wenn überhaupt, habe ich eine Begabung für Musik. Ich glaube, egal welches Instrument ich gespielt hätte, ich wäre auf jeden Fall Musikerin geworden. Das hatte mit der Geige überhaupt nichts zu tun. Es tat mir als Kind schon leid und auch weh, dass ich nicht beide Instrumente mit der gleichen Intensität ausüben konnte. Mit zwölf Jahren waren die Würfel für die Geige gefallen, aber ich habe mich vom Klavier nie ganz getrennt. Vor allem wegen der Literatur. Auf Chopin, auf Liszt, auf Rachmaninow zu verzichten, das war einfach nicht möglich. Aber als ich dann nach dem Abitur anfing, ein volles Konzertleben zu führen, habe ich natürlich immer weniger Klavier gespielt. Gleichzeitig wuchs der Wunsch danach, und irgendwann kam es zu einem Klavierkonzert. Was natürlich schon eine sehr große Herausforderung war, wenn ich das mal so formulieren darf. Aber es hat mir eine andere Sicherheit mit dem Instrument gegeben. Letztes Jahr habe ich Daniel Müller-Schott begleitet. Es macht einfach wahnsinnigen Spaß. Noch eine Frage zu Deinem eigenen Festival. Hast Du es gegründet, weil Du nicht immer nur das spielen wolltest, was die Veranstalter erfragen, oder wie entstand der Gedanke? Dahinter steckte eigentlich der Wunsch, dass ich Kammermusik gerne mal mehr oder weniger zu Hause mit meinen Freunden machen und selber entscheiden wollte, was wir spielen. Ich bin froh, dass ich die Chance habe, das zu verwirklichen, und auch dieses Jahr wieder Musiker einladen kann, mit denen ich vielleicht sogar noch nie gespielt habe. Das ist sehr schön, wenn man solche Gelegenheiten bekommt.

1983 in München geboren, zählt sie schon heute zu den „Jahrhundertgeigern“. Im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin in die Klasse der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco an der Musikhochschule München aufgenommen. Mit dreizehn Jahren gab sie ihr erstes Konzert, mit neunzehn debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall. Neben ihrer Karriere als Konzertsolistin betätigt sich Julia Fischer auch als Pianistin, Kammermusikerin und Leiterin solch bedeutender Ensembles wie der Academy of St Martin in the Fields. Seit Oktober 2011 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und Theater in München. Julia Fischer vereint technische Perfektion mit außergewöhnlichem Ausdrucksvermögen. Ihr gleichermaßen intellektuelles wie emotionales Spiel wird in der Saison 2012/13 mehrfach zu erleben sein!

Ich merke vermehrt, dass es vielen Musikern bei diesen kleinen Kammermusikfestivals auch um die Probenphase, um das gemeinsame Erarbeiten geht. Ich hoffe, Du kannst Dich bei unserer Residency im Konzerthaus so frei und ohne Vorgaben einbringen, wie Du möchtest. Oh ja, darauf freue ich mich. Konzerte mit julia fischer 2012/13 17.08. · 28.09. · 04.10. · 10.11. · 11.01. · 12.01. · 25.05. · 26.05. · 04.06.


Mehr als nur ein gutes thema Hören und sich angeregt austauschen – unsere Schwerpunkte bieten dafür traditionell besonders viel Raum. Sie sind nicht nur Höhepunkte im Programm, sondern eine gemeinsame Entdeckungsreise. Mit der Hommage widmen wir uns einer zentralen Person, mit dem Musik-Marathon einem Kompo­ nisten und mit dem Länderfestival der Musik eines Landes. Beim Musikfest am Gendarmenmarkt gehen wir raus in die Nachbarschaft. Und rein ins Leben.


Schwerpunkte

19.–30.09.2012

Hommage an Kurt Sanderling „Andere machten Geschichte, ich machte Musik.“ Das sagte einst Kurt Sanderling, Ehrendirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters (heute Konzerthausorchester Berlin), der im September 2011 einen Tag vor seinem 99. Geburtstag verstarb. Bescheidene Worte, denn er führte das Orchester an die internationale Spitze, gab Gastspiele in den großen Musikzentren der Welt und schrieb als enger Weg­ gefährte und Interpret der Werke Dmitri Schostakowitschs Musikgeschichte. Deshalb wagen wir, unserem einstigen Chef zu wider­sprechen, und erweisen ihm zu seinem 100. Geburtstag mit einer „Hommage an Kurt Sanderling“ alle Ehre. Ein Höhepunkt des Programmschwerpunktes ist das Sinfoniekonzert des Konzerthausorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Iván Fischer. Er beruft sich in seiner Zusammenarbeit mit dem Konzerthausorchester auch auf das musikalische Erbe Kurt Sanderlings, der für ihn „ein wegweisender Meister“ war. Solistin ist Mitsuko Uchida am Klavier, die von Sanderling gefördert wurde, oft mit ihm zusammengearbeitet hat und ihm dabei eng verbunden war.

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Seine Söhne Thomas, Stefan und Michael Sanderling sind der Berufung ihres Vaters gefolgt. Michael Sanderling zum Beispiel wird zusammen mit dem Konzerthaus­ orchester Werke von Benda, Mozart, Boccherini und Haydn interpretieren. Exklusiv können Sie die deutsche Erstaufführung der Kammeroper „Wir gratulieren!“ von Mieczysław Weinberg erleben, der ein Freund Kurt Sanderlings war. Und natürlich darf auch Dmitri Schostakowitsch im Programm nicht fehlen, interpretiert von Julia Fischer auf der Violine und Solisten des Konzerthaus­orchesters. Neben zahlreichen Konzerten wird Ihnen auch eine eigens konzipierte Ausstellung diesen faszinierenden Menschen und Musiker Kurt Sanderling noch näher­ bringen.


AUSWAHL Geburtstagskonzert für Kurt Sanderling Mittwoch 19.09.2012 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER

Gleich vier Klaviergrößen geben sich die Ehre. MITSUKO UCHIDA (19.09.) ELISABETH LEONSKAJA (21.09.) JONATHAN BISS (22.09.) PETER RÖSEL (23.09.)

Werke von Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss Matinee des Konzerthaus­orchesters Erinnerung an das Berliner Oktett Sonntag 23.09.2012 · 11.00 Uhr MICHAEL SIMM Klarinette DMITRY BABANOV Horn RAINER LUFT Fagott MICHAEL ERXLEBEN Violine CORNELIUS KATZER Violine FERENC GÁBOR Viola STEFAN GIGLBERGER Violoncello STEPHAN PETZOLD Kontrabass Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert Sonntag 23.09.2012 · 20.00 Uhr KAMMERAKADEMIE POTSDAM VLADIMIR STOUPEL Leitung

Musiktheater: „Wir gratulieren!“ von Mieczysław Weinberg Oper nach dem Theaterstück „Mazltov“ von Scholem Aleichem (Deutsche Erstaufführung)

„Andere machten Geschichte, ich machte Musik.“

Freitag 28.09.2012 · 20.00 Uhr JULIA FISCHER Violine und Klavier SAYAKO KUSAKA Violine ÁLVARO PARRA Violine YAXIN GREGER Violine ERNST-MARTIN SCHMIDT Viola KATJA PLAGENS Viola STEFAN GIGLBERGER Violoncello ANDREAS TIMM Violoncello ANGELIKA STARKE Kontrabass Werke von Dmitri Schostakowitsch, Antonín Dvorˇák und Max Bruch Sonnabend 29.09.2012 · 20.00 Uhr Sonntag 30.09.2012 · 16.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN MICHAEL SANDERLING MICHAEL VON SCHÖNERMARK Fagott

Werke von Georg Benda, Wolfgang Amadeus Mozart, Luigi Boccherini und Joseph Haydn

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Schwerpunkte

10.11.2012 · 11.00–23.00 Uhr

Beethoven-Marathon Den ersten Marathon überhaupt legte wohl der Bote Pheidippides 490 v. Chr. in Griechenland zurück, um eine Siegesbotschaft nach Athen zu bringen. Den ersten Musik-Marathon im Konzerthaus ruft Iván Fischer ins Leben – mit zwölf Stunden Beethoven-Programm, das Sie in Atem halten wird. Den ganzen Tag über werden alle Säle im Konzerthaus bespielt, mit einem Querschnitt der Sinfonien, Klavierkonzerte und Streichquartette, Violin- und Cellosonaten, kammermusikalischen Raritäten, Lieder und Kanons – und immer wieder Klaviermusik. I m Gegensatz zum Marathonlauf mahnt Sie an diesem Tag niemand zur Eile. Lassen Sie sich treiben durch die Werkschau dieses großen Komponisten der Wiener Klassik, der schon zu Lebzeiten als Star gefeiert wurde und der mit seiner Ausgestaltung der Formen und persön­lichen Aussagen in der Musik die Brücke von der Klassik zur Romantik schlug. Keine Sorge, dass Sie etwas verpassen könnten, denn es gibt genügend Interpreten Konzerthausorchester Berlin Dresdner Philharmonie Kammerakademie Potsdam Iván Fischer Dirigent Michael Sanderling Dirigent ÖzgÜr AydÍn Klavier Markus Becker Klavier Jonathan Gilad Klavier Henri Sigfridsson Klavier Kolja Blacher Violine Julia Fischer Violine Viviane Hagner Violine Claudio BohÓrquez Violoncello Alban Gerhardt Violoncello Annette Dasch Sopran Lisa Larson Sopran Werner Güra Tenor Vokalquintett Berlin Kammerensembles und Solisten des Konzerthausorchesters Berlin

Höhepunkte. Das Konzerthausorchester spielt Sin­ fonien unter der Leitung Iván Fischers. Und weitere Gäste der obersten Musik-Liga erwarten Sie: die Dresdner Philharmonie mit Chefdirigent Michael Sanderling und prominente Solisten wie die Violinisten Julia Fischer, Viviane Hagner und Kolja Blacher sowie der Virtuose am Cello Alban Gerhardt. Die Sopranistin Annette Dasch ist mit Liedern im Kleinen Saal zu Gast. Und schauen Sie im Musikclub vorbei! Dort werden Sie von Studenten der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin mit nonstop Klaviersonaten Beethovens überrascht.

studenten der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin

Mein erster Beethoven ab 6 Jahre Sonntag 11.11.2012 · 11.00 Uhr

und andere

Musiker des Konzerthausorchesters Berlin Iván Fischer

WERKE

Sinfonien Nr. 1, Nr. 4, Nr. 7 und Nr. 8 Ouvertüre „Zur Namensfeier“ Violinkonzert Klavierkonzert Nr. 3 Violin- und Cellosonaten Duos und Trios für Bläser Klaviersonaten Bagatellen und Variationen für Klavier Lieder und Arien Mehrstimmige Gesänge und Kanons Historische Interpretationsvergleiche durch Wiedergabe originaler PianoRollen auf dem Welte-Mignon-Flügel Beethoven-Filme und andere

Iván Fischer gewährt unseren jüngsten Konzertbesuchern gemeinsam mit Musikern des Konzerthausorchesters Berlin informative, amüsante und spannende Einblicke in die Musik Ludwig van Beethovens.

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Schwerpunkte

14.–24.02.2013

Festival Russland Bei unserem Länderfestival, das diesmal Russland ins Zentrum stellt, können Sie sich dem flächenmäßig größten aller Staaten auf viel­ fältige Art und Weise annähern. Mit Sinfoniekonzerten, Kammermusik, Neuer Musik, Folklore, Film, Lesungen und allerlei Kulinarischem. Zum Beispiel kulinarisch: Die eigentliche Esskultur in Russland sei eine Trinkkultur und Wodka häufig die Hauptspeise – das behauptet Wladimir Kaminer, Autor der „Russendisko“, der unser Festival mit einer kulinarisch-musikalisch-literarischen Reise durch die Sowjetunion eröffnet. Der Schwerpunkt aber liegt natürlich auf der Musik. Kompositionen von Dmitri Schostakowitsch werden vom Konzerthausorchester unter der Leitung des Ersten Gastdirigenten Dmitrij Kitajenko dargeboten oder vom Cellisten Narek Hakhnazaryan, Erster Preis­träger des jüngsten Tschaikowsky-Wettbewerbs, interpretiert. Schostakowitschs Kammeroper „Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ feiert Premiere – eine Aufführung für die ganze Familie. Die Bandbreite des Programms ist groß: Das Berliner Staatsballett unter Vladimir Malakhov ist zu Gast, das Vokalensemble Svetilen hat russische Volksmusik im Gepäck, und der Stummfilm „Aelita – Eine Reise zum Mars“ von 1924 wird gezeigt, 2010 mit neuer Musik von Dmitri Kourlianski unterlegt. auchen Sie gemeinsam mit Chefdirigent Iván Fischer und seinem KonzerthausT orchester auch mit Werken von Sergej Rachmaninow in den großen Kontinent östlich des Urals ein.

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AUSWAHL

Donnerstag 14.02.2013 · 19.00 Uhr Eine kulinarisch-musikalischliterarische Reise durch die Sowjetunion Wladimir Kaminer

Freitag 15.02.2013 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN PRAGER PHILHARMONISCHER CHOR (MÄNNER) · DMITRIJ KITAJENKO ARUTJUN KOTCHINIAN Bass

Werke von Nikolai RimskiKorsakow, Modest Mussorgsky, Dmitri Schostakowitsch Sonnabend 16.02.2013 · 20.00 Uhr „Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ Eine Puppen-Oper nach der Musik von Dmitri Schostakowitsch (Neuinszenierung) Sonntag 17.02.2013 · 20.00 Uhr RUNDFUNKCHOR BERLIN KASPARS PUTNIŅŠ

Sergej Rachmaninow Vespermesse op. 37 Dienstag 19.02.2013 · 20.00 Uhr STAATSBALLETT BERLIN DEUTSCHES FILMORCHESTER BABELSBERG ROBERT REIMER VLADIMIR MALAKHOV Moderation

Rund um die „Ballets Russes“ Mittwoch 20.02.2013 · 20.00 Uhr 2 x hören JASCHA NEMTSOV

Klaviermusik von Vsevolod Zaderatsky Donnerstag 21.02.2013 · 20.00 Uhr ENSEMBLE UNITEDBERLIN VLADIMIR JUROWSKI

Werke von Sergej Prokofjew, Anton Safronov, Igor Strawinsky und anderen Freitag 22.02.2013 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER ANDREI KOROBEINIKOv Klavier ALEXANDER VINOGRADOv Bass

Werke von Sergej Rachmaninow

Wie Klingt Russland?

22.00 Uhr COLLEGIUM NOVUM ZÜRICH

„Aelita – Eine Reise zum Mars“ Stummfilm (UdSSR 1924) mit neuer Musik von Dmitri Kourlianski (2010) 22.00 Uhr VOKALENSEMBLE SVETILEN

Russische Volksmusik Sonntag 24.02.2013 · 20.00 Uhr Erster Preisträger des XIV. Tschaikowsky-Wettbewerbs NAREK HAKHNAZARYAN Violoncello VADYM KHOLODENKO Klavier Werke von Dmitri Schostakowitsch, Sergej Rachmaninow, Mstislaw Rostropowitsch und anderen

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Schwerpunkte

14.–16.06.2013

Musikfest am Gendarmenmarkt So haben Sie den Gendarmenmarkt noch nie erlebt! Denn das Konzerthaus in der Mitte Berlins geht raus in die Nachbarschaft. Ende des 17. Jahrhunderts angelegt, erhielt der Gendarmenmarkt unter Friedrich II. mit den Zwillingskuppeltürmen des Französischen und Deutschen Doms rechts und links vom Konzerthaus seinen heutigen Charakter. Durch Musik verwandelt sich der Platz nun in eine große Bühne, die nicht nur den Musikern, sondern auch Ihnen als Flaneure gehört. Die Heroen der Haus- und Platzgeschichte werden auf dem „Musikfest am Gendarmenmarkt“ wieder beschworen: Carl Maria von Weber, Richard Wagner, Felix Mendelssohn Bartholdy und E. T. A. Hoffmann werden Ihnen begegnen.

Freitag 14.06.2013 12.00 Uhr Öffentliche Generalprobe 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER EVA JOHANSSON Sopran FALK STRUCKMANN Bariton

Werke von Richard Wagner Sonnabend 15.06.2013 Ab 10.00 Uhr Tag der offenen Tür 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER

Siehe 14.06. Sonntag 16.06.2013 12.00 Uhr Sänger des Chorverbandes BERLIN

Spannend wird es drinnen und draußen: Einen außergewöhnlichen Einblick gewährt Ihnen Iván Fischer in seiner öffentlichen Generalprobe für den Richard Wagner-Abend mit seinem Konzerthausorchester zum 200. Geburtstag des Komponisten. Im Großen Saal sind Ausschnitte aus den großen Wagner-Opern zu hören, und auf den Stufen der Freitreppe erwarten Sie Hunderte Chorsänger. Das Orchester lockt Sie zudem in kleinen Besetzungen zu „Wandelkonzerten“ in umliegende Museen und Ausstellungen, Säle und Foyers, Restaurants oder lauschige Hinterhöfe. Am traditionellen „Tag der offenen Tür“ können Sie sich durch das Haus führen lassen und, begleitet von Konzerten, das Innenleben des Konzerthauses er­ kunden. Und wundern Sie sich nicht, wenn Sie beim anschließenden Einkaufsbummel oder Kaffeetrinken weiterhin Musik im Ohr haben – wir lassen den Gendarmenmarkt erklingen. 30

Auftakt auf der Freitreppe – Werke von Carl-Maria von Weber, Richard Wagner sowie Volkslieder 14.00 Uhr „Wandelkonzerte“ am Gendarmenmarkt, Klanginstallationen und vieles mehr 16.00 Uhr Abschlusskonzert KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER

Siehe 14.06.


Raus und reinschnuppern!


Von wegen „hohe Kunst“ – Klassik ist lebendig, Klassik gehört allen. Und wir machen sie für alle erlebbar. Mit öffentlichen Generalproben und Gesprächsrunden für Neugierige und Kenner, zum Einsteigen und Eintauchen. Mit moderierten Konzerten und Kursen für Kinder und Jugendliche, zum Ausprobieren und Selbermachen. Ob in der Schule oder hier bei uns im Konzerthaus: Wir bringen Musik nah.


Für Neugierige und Kenner

Überraschende Formate

Mehr wissen, mehr genießen Wir wollen Sie mit einem breiten Zusatzangebot rund um die Konzerte noch näher an die Künstler, unser Programm und das Haus heranführen. Iván Fischer öffnet seine Generalproben mit dem Konzerthausorchester dem Publikum und gewährt Ihnen einen Blick hinter die Kulissen. Erleben Sie, wie der Chefdirigent mit seinem Orchester arbeitet und dem Programm den letzten Schliff verleiht! Hinführen und Neugier wecken. Mit diesem Ziel vermitteln unsere Dramaturgen in Konzerteinführungen viele Informationen zu Komponisten, Werken und Interpreten. Nach den Konzerten können Sie in unseren moderierten Nach(t)gesprächen in Dialog mit den Künstlern des Abends treten. Sie möchten mehr über unsere aktuellen Themenschwerpunkte erfahren? Wir freuen uns, im Rahmen der Reihe „Fokus Konzerthaus“ mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Biografie eines Künstlers ist oft ein Schlüssel zu seinem Schaffen. Die Musikfilmreihe „Der Blick auf den Klang“ eröffnet Ihnen neue Blickwinkel auf Musik und ihre Schöpfer. Und manchmal richten auch die Künstler selbst während der Konzerte das Wort an Sie – ob die Dirigenten der Mozart-Matineen, Sänger unserer Liederabend-Reihe „Ein Abend mit …“ oder die In­­terpreten Neuer Musik in der Reihe „2 x hören“. Sie alle wollen Ihnen ihre Musik näherbringen!

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KONZERTE

ZUSATZANGEBOT

MOZART-MATINEEN Chefdirigent Iván Fischer und Gast­ dirigenten wie Michael Sanderling moderieren die Matinee vom Dirigentenpult aus und richten ein besonderes Augenmerk auf Unbekanntes in Mozarts Schaffen. Sonntags · 11.00 Uhr 30.09.2012 · 23.12.2012 · 10.02.2013 26.05.2013

ÖFFENTLICHE GENERALPROBE Welche Atmosphäre herrscht bei einer Generalprobe? An welchen Passagen muss noch gefeilt werden? Iván Fischer lädt Sie zu der letzten Probe mit seinem Orchester vor dem Konzert ein. 12.00 bis 13.00 Uhr 19.09.2012 · 09.11.2012 · 22.02.2013 04.04.2013 · 14.06.2013 Freier Eintritt für Schüler und Studenten.

EIN ABEND MIT … Stars wie der Countertenor Andreas Scholl oder die Sopranistin Annette Dasch gestalten ihren ganz persön­ lichen Liederabend. Im Vorfeld ver­ raten sie nicht ihr Programm – während des Konzerts aber umso mehr. 20.00 Uhr 15.09.2012 · 31.10.2012 · 20.01.2013 06.03.2013 · 16.05.2013

NACH(T)GESPRÄCHE Noch Fragen? Im Anschluss an ausgewählte Konzerte bieten wir regelmäßig moderierte Gespräche mit den Künstlern des Abends an. Freier Eintritt für Konzertbesucher.

2 X HÖREN Ohne Programmheft und ohne Einführung, völlig unvoreingenommen können Sie Werken Neuer Musik zunächst begegnen. Doch wie werden die Stücke auf Sie wirken, nachdem der Moderator Arno Lücker im Gespräch mit den Musikern Details und Verstecktes in der Musik beleuchtet hat? 20.00 Uhr 08.10.2012 · 20.02.2013 · 22.04.2013 13.05.2013 · 24.06.2013

FOKUS KONZERTHAUS Der „Fokus“ unserer Gesprächsreihe richtet sich auf Jubilare des Jahres 2013 und unsere Schwerpunkte. Dienstags · 19.00 Uhr 09.10.2012 · 08.01.2013 21.05.2013 11.06.2013 Der Eintritt ist frei. DER BLICK AUF DEN KLANG Die Filmreihe präsentiert Dokumentationen über Solisten wie Countertenor Andreas Scholl, Harfenist Xavier de Maistre oder Komponisten wie Max Reger. Montags · 20.00 Uhr 10.09.2012 · 01.10.2012 · 05.11.2012 04.02.2013 · 08.04.2013


Für Neugierige und Kenner

KLASSIK IM UNTERRICHT ERLEBEN

Konzerthaus macht Schule Die Musikalität gehört zur Grundausstattung des Menschen – fördern wir sie! Lange Wartelisten bei den Berliner Musikschulen und ausfallender Musikunterricht sind die unangenehmen Folgen von Sparmaßnahmen. Eine Alternative dazu bieten wir mit vielfältigen Angeboten für den musikalischen Nachwuchs. Unsere Orchestermusiker, Musikpädagogen und Ehrenamt­l ichen tragen ihre Leidenschaft für die Musik in Berliner Schulen. Mit abwechslungsreichen Programmange­boten für Kindergärten und Schulen möchten wir zunächst die Neugier auf musikalische Erlebnisse wecken. Viele Zugänge zur Musik zu ermöglichen, auch darin sehen wir einen Auftrag für unser Haus und gleichzeitig die Chance, kulturelle Offenheit und Toleranz bei jungen Menschen zu fördern. Denn: Jeder ist musikalisch, und verschiedene Geschmäcker sind ganz natürlich!

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UNSER ENGAGEMENT AN SCHULEN SCHULPATENSCHAFT PANKE-SCHULE Bei Besuchen in der Panke-Schule, einer Ganztagsschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ in Berlin-Pankow, geben wir unsere Überzeugung weiter, dass Musik ein wunderbarer Wegbegleiter ist. Seit vielen Jahren sind Schüler der Panke-Schule immer wieder zu Gast bei Veranstaltungen oder Proben im Konzerthaus. PATENSCHAFT MIT DEM SCHULORCHESTER DES MUSIKGYMNASIUMS CARL PHILIPP EMANUEL BACH Unsere Orchestermitglieder geben angehenden jungen Musikern Einblicke in ihr Berufsleben. „KONZERTHAUS MEETS GROPIUSSTADT“ Im Rahmen des Projekts mit dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo erhalten rund 2.000 Schüler aus der Gropiusstadt im Berliner Bezirk Neukölln erste und neue Einblicke in die Welt der klassischen Musik. Proben- und Aufführungsbesuche in unserem Haus, Führungen und Gespräche mit Ensemblemitgliedern wecken das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Musik. Das Projekt wurde 2012 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ prämiert.


UNSER ANGEBOT FÜR SCHULEN Probenbesuche, moderierte Konzerte, Veranstaltungen über einzelne Musikinstrumente – unser Angebot für Kindergärten, Schulen und junge Erwachsene ist äußerst vielfältig. Grundschulklassen können uns am Vormittag besuchen, wenn wir mit liebevoll inszenierten Musiktheater­stücken wie „Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten“ oder „Elfenzauber“ klangvolle Fantasie­welten erschaffen. In Veranstaltungen wie „Kranichflug“ und „Orgel für pfiffige Kinder“ dürfen die Kleinen auch mitmachen. Für die richtige Vorbereitung auf die Probenbesuche gehen un­sere Ehrenamtlichen direkt in die Schulen. OPEN YOUR EARS Neue Musik? Keine Sorge – so kompliziert ist das nicht. Im Rahmen des musikpädagogischen Projekts „Open your Ears“ beschäftigen sich Jugendliche in mehrmonatigen Workshops in der Schule mit dem amerikanischen Komponisten Steve Reich. Den krönenden Abschluss findet das Projekt in der Prä­ sentation eines musikalischen Steve Reich-Porträts im Konzerthaus, bei dem Musiker des renommierten Ensemble Modern und Jugendliche gleichermaßen beteiligt sind.

ACROSS THE BORDER Speziell für ein jugendliches Publikum konzipierte Konzerte ermöglichen Blicke über den Tellerrand der klassischen Musik. Grenzen zwischen Klassik, Pop und Jazz oder zwischen euro­ päischer und asiatischer Musiktradition werden musikalisch überwunden. Freitag 07.12.2012 · 19.00 Uhr Donnerstag 31.01.2013 · 19.00 Uhr Donnerstag 25.04.2013 · 19.00 Uhr

„RHAPSODY IN Concert“

Die 2005 ins Leben gerufene Initiative „Rhapsody in School“ bringt bundesweit Klassikstars in Schulen, die ihre Begeisterung für klassische Musik an Kinder und Jugendliche weitergeben. Mit dem „Karneval der Tiere“ in prominenter Besetzung stellt sich die Initiative dem Berliner Publikum vor. Donnerstag 27.09.2012 · 11.00 Uhr Über das Probenbesuchsprogramm, alle Veranstaltungen, Daten und Sonderkonditionen für Schüler und Schulklassen können sich Lehrer in einem eigens dafür zusammengestellten Folder ausführlich informieren.

Donnerstag 28.02.2013 · 19.00 Uhr

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Für Neugierige und Kenner

Unser Angebot für Familien mit Kindern

Erleben und mitmachen Seit der Wiedereröffnung des Hauses am Gendarmenmarkt im Jahr 1984 sind Veran­ staltungen für Kinder ein fester Bestandteil des Spielplans. Wir möchten Berührungs­ ängste abbauen und die kleinen und großen Gäste ganz nah ranlassen an Künstler und Musik. Dabei ist die Vermittlung nicht nur altersgerecht, sondern auch spannend. Der Spielplan umfasst nahezu 80 Junior-Veranstaltungen. Vielfalt prägt den Bereich „Szenische Veranstaltungen“ für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Sie reichen vom Puppentheater über das Schauspiel mit Musik bis hin zur Oper. Mitsingen! heißt es etwa bei „Es war einmal“, einem musikalischen Märchen nach Motiven der Gebrüder Grimm; Mitspielen! bei Mozarts „Zauberflöte“. Musiziert, getanzt und gesungen wird auch beim Musiktheater „Kranichflug“. Kein anderer als Chefdirigent Iván Fischer und Musiker seines Konzerthausorchesters bestreiten das Familienkonzert „Mein erster Beethoven“. Weitere musikalische Ausflüge ermöglichen die „Entdeckungs-

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reisen in die Welt der Musik“: Entdeckt werden einzelne Instrumente wie auch historische Themen. Übrigens finden einmal monatlich Familienführungen statt, die Gelegenheit geben, das Konzerthaus, seine Geschichte und Architektur zu entdecken. ber die „Mozart-Matineen“ werden sich nicht nur Ü die Kinder, sondern auch die Erwachsenen freuen. Denn wenn die Eltern Kaffee, Croissants und vor allem die Musik des Konzerthausorchesters genießen, werden die Kleinen von uns – auch musikalisch – betreut. Unser Kinder-Programm möchte Sie und Ihre Familie natürlich auch in dieser Saison mit einem vielseitigen und hochwertigen Angebot, hochkarätigen Darstellern, Sprechern und Instrumentalisten sowie familienfreundlichen Eintrittspreisen erfreuen.


Musiktheater für Kinder

„Papageno spielt auf der Zauberflöte“ ab 5 Jahre Sonnabend 15.09.2012 · 15.30 Uhr Sonntag 07.10.2012 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Sonnabend 19.01.2013 und Sonntag 20.01.2013 · 15.30 Uhr Sonntag 21.04.2013 · 11.00 Uhr Eine musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul nach Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder NEU „Es war einmal“ ab 5 Jahre Sonnabend 24.11.2012 und Sonntag 25.11.2012 · 15.30 Uhr Sonnabend 23.03.2013 · 11.00 Uhr Sonntag 24.03.2013 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Ein musikalisches Märchen nach Motiven der Gebrüder Grimm „Kranichflug“ ab 6 Jahre Sonnabend 08.12.2012 · 15.00 Uhr und 17.00 Uhr Sonntag 09.12.2012 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Eine musikalische Reise mit Spiel, Tanz und Gesang „Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten“ ab 4 Jahre Sonnabend 15.12.2012 und Sonntag 16.12.2012 15.30 Uhr Sonnabend 09.03.2013 · 15.30 Uhr Sonntag 10.03.2013 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Ein musikalisches Puppen- und Objekt­theater nach der Geschichte von Jean de Brunhoff, mit der Musik von Francis Poulenc NEU „Bummelpeters Weihnachtsfest“ ab 6 Jahre Freitag 21.12.2012 · 18.00 Uhr Sonnabend 22.12.2012 und Sonntag 23.12.2012 · 16.00 Uhr Montag 24.12.2012 · 11.00 Uhr Dienstag 25.12.2012 · 16.00 Uhr Ein musikalisches Theater mit Menschen und Puppen nach einem Buch von Albert Wendt, mit Musik von Peter Kaizar

„Elfenzauber“ ab 6 Jahre Sonnabend 13.04.2013 und Sonntag 14.04.2013 · 15.30 Uhr Sonnabend 20.04.2013 und Sonntag 21.04.2013 · 15.30 Uhr Ein Ausflug in die Welt von Titania und Oberon mit Musik von Henry Purcell

„Eins-Zwei-Drei-Kla-Vier“ ab 6 Jahre Sonntag 03.03.2013 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Eine Reise durch die Geschichte der Klaviermusik „Ohne Worte …“ ab 6 Jahre Sonntag 28.04.2013, 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Musikalische Panto­m ime

Familienkonzerte

„Der Karneval der Tiere“ – Rhapsody in Concert ab 6 Jahre Donnerstag 27.09.2012 · 18.30 Uhr Eine Kooperation von Rhapsody in School und Konzerthaus Berlin „Mein erster Beethoven“ ab 6 Jahre Sonntag 11.11.2012 · 11.00 Uhr „Von Kobolden, Hexen, Vögeln und Wölfen“ ab 5 Jahre Sonnabend 16.02.2013 und Sonntag 17.02.2013 · 15.30 Uhr Musikalische Geschichten von Modest Mussorgsky und Pjotr Tschaikowsky ENTDECKUNGSREISEN IN DIE WELT DER MUSIK

Instrumentenvorstellung

Orgel für „pfiffige“ Kinder ab 6 Jahre Sonntag 09.09.2012 und Sonntag 28.10.2012 · 15.30 Uhr Sonntag 13.01.2013 · 15.30 Uhr Ein Besuch bei der Königin der Instrumente zum Zuhören und Mitspielen Mozart-Matineen

Sonntags · 11.00 Uhr 30.09.2012 · 23.12.2012 · 10.02.2013 · 26.05.2013 Der perfekte Familien-Sonntag: Während Sie Musik genießen, betreuen wir Ihre Kinder ab 3 Jahre – immer mit einem anderen spannenden musikalischen Thema!

„Die Nachtigall“ ab 6 Jahre Sonntag 04.11.2012 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Eine musikalische Geschichte nach Hans Christian Andersen, mit Musik von Theo Loevendie „Vom Himmel hoch“ ab 6 Jahre Sonntag 02.12.2012 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Eine weihnacht­l iche Orgelvorstellung mit musizierenden und singenden Adventsgästen

Das Konzerthaus Berlin bedankt sich herzlich bei Frau Maren Otto für die großzügige Unterstützung des Junior-Programms – im Gedenken an ihren Mann Werner Otto. Ausführliche Informationen zu unserem Programmangebot für Kinder und Familien erhalten Sie in einem eigens dafür zusammengestellten Junior-Folder.

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BEGEISTERT IM ZUSAMMENSPIEL


Musik sagt mehr als tausend Worte, aber manchmal sprechen auch die Fakten für sich: Seit den 60er Jahren gehört das Konzerthaus­ orchester Berlin zu den Ensembles mit der größten Stammhörerschaft in ganz Deutschland. Sehen und hören lassen kann sich auch das diesjährige Programm, das die Musiker unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Iván Fischer auf die Bühne bringen. Nicht zuletzt mit Dmitrij Kitajenko als Erstem Gastdirigenten und namhaften Solisten aus aller Welt verspricht auch diese Saison rundherum bewegend zu werden.


dirigenten Iván Fischer Chefdirigent, Dmitrij Kitajenko Erster Gastdirigent, Prof. Michael Gielen Ehrengastdirigent, Prof. Kurt Sanderling (†) Ehrendirigent Erste Violinen Prof. Michael Erxleben 1. Konzertmeister, Michail Sekler 1. Konzertmeister, Sayako Kusaka 1. Konzertmeisterin, Thomas Böttcher Stellvertretender Konzertmeister, Ulrike Petersen Stellvertretende Konzertmeisterin, Teresa Kammerer Vorspielerin der Ersten Violinen, Andrea Mai Erste Violine, Detlef RaySS Erste Violine, Ines Galle Erste Violine, Matthias Müller Erste Violine, Christiane Ulbrich Erste Violine, Markolf Ehrig Erste Violine, Dr. Adriana Porteanu Erste Violine, Cornelius Katzer Erste Violine, David Bestehorn Erste Violine, Melanie Richter Erste Violine, Alicia Lagger Erste Violine, Yaxin Greger Erste Violine, Alvaro Parra Erste Violine Zweite Vio­ linen Andreas Finsterbusch Konzertmeister, Johannes Jahnel Konzertmeister, Stefan Markowski Stellvertretender Konzertmeister, Eva Sütterlin Stellvertretende Konzertmeisterin, Jörg Schurig Zweite Violine, Christoph Kulicke Zweite Violine, Ulrike Töppen Zweite Violine, Jana Krämer-Forster Zweite Violine, Cornelia Dill Zweite Violine, Evgeny Vapnyarsky Zweite Violine, Karoline Bestehorn Zweite Violine, Na-Rie Lee Zweite Violine, Gerdur Gunnarsdottir Zweite Violine, ANnA BaBenko Zweite Violine Bratschen Ferenc Gábor Solo-Bratschist, Amalia Arnoldt Solo-Bratschistin, Constanze Fiebig Stellver­tretende Solo-Bratschistin, Matthias Benker Stellvertretender Solo-Bratschist, Vakanz Vorspieler der Bratschen, Dorothee Dargel Bratsche, Susanne Ellemunter Bratsche, Uwe Emmrich Bratsche, Ulrich Helmholz Bratsche, Felix Korinth Bratsche, Katja Plagens Bratsche, Ernst-Martin Schmidt Bratsche, Pei-Yi Wu Bratsche Violoncelli Friedemann Ludwig Solo-Violoncellist, Stefan Giglberger Solo-Violon­ cellist, Andreas Timm Stellver­tretender Solo-Violoncellist, Taneli Turunen Stellvertretender Solo-Violoncellist, David Drost Vorspieler der Violoncelli, Waltraud Hentschel Violoncello,


On Tour 2012/13

Gastspiele des Konzerthausorchesters Berlin 49. Choriner Musiksommer 2012 1 8.08.2012 · 15.00 Uhr Kloster Chorin

KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER JULIA FISCHER Violine DANIEL MÜLLER-SCHOTT Violoncello Werke von Detlev Glanert, Johannes Brahms und Antonín Dvorˇák

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

19.08.2012 · 16.00 Uhr Festspielscheune Ulrichshusen siehe 18.08.2012

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

02.09.2012 · 16.00 Uhr Festspielscheune Ulrichshusen KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN STEVEN SLOANE ANGELIKA KIRCHSCHLAGER Sopran AMARCORD Vokalensemble Werke von Kurt Weill und Hector Berlioz

Musikfest Berlin

09.09.2012 · 20.00 Uhr Konzerthaus Berlin KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN EMILIO POMARICO ISABELLE FAUST Violine Werke von Franz Schubert und Morton Feldman

Kasseler Musiktage

25.10.2012 · 20.00 Uhr Staatstheater Kassel KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN MICHAEL GIELEN Werke von Arnold Schönberg, Franz Schubert und Robert Schumann

50. Choriner Musiksommer 2013

23.06.2013 · 15.00 Uhr Kloster Chorin KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN KIRILL KARABITS TRULS MØRK Violoncello Werke von Hector Berlioz, Antonín Dvorˇák und Pjotr Tschaikowsky


Almut Eschenburg Violoncello, Jae-Won Song Violon­cello, Viola Bayer Violoncello, Nerina Mancini Violoncello, Alexander Kahl Violoncello, Ying Guo Violoncello Kontrabässe Angelika Starke Solo-Kontrabassistin, Prof. Stephan Petzold Solo-Kontrabassist, Markus Rex Stellvertretender Solo-Kontrabassist, Sándor Tar Stellver­tretender Solo-Kontrabassist, Hans-Christoph Spree Vor­spieler der Kontrabässe, Stefan Mathes Kontrabass, Igor Prokopets Kontrabass, Nhassim Gazale Kontrabass Flöten Pirmin Grehl Solo-Flötist, Silvia Careddu SoloFlötistin, Ernst-Burghard Hilse Flöte, Antje Schurrock Flöte, Blanka Sedlmayr Solo-Piccoloflötistin Oboen Michaela Kuntz Solo-Oboistin, Szilvia Pápai Solo-Oboistin, Egbert Hirseland Oboe, Daniel Wohlgemuth Oboe, Nadine Resatsch Solo-Englischhornistin Klarinetten Michael Simm Solo-Klarinettist, Prof. Ralf Forster Solo-Klarinettist, Alexandra Kehrle Solo-Es-Klarinettistin, Norbert Möller Solo-Bassklarinettist Fagotte Prof. Rainer Luft Solo-Fagottist, Michael von Schönermark Solo-Fagottist, Franziska HauSSig Fagott, Alexander Kasper Fagott, Elisabeth Göring Solo-Kontra­fagottistin HÖrner Dmitry Babanov Solo-Hornist, Vakanz Solo-Hornist, Cenk Sahin Stellvertretender Solo-Hornist, Andreas Böhlke Horn, Stefan Goraszda Horn, Timo Steininger Horn, Vakanz Horn Trom­peten Jürgen Böhning Solo-Trompeter, Sören Linke Solo-Trompeter, Uwe Saegebarth Stellvertretender Solo-Trompeter, Stephan Stadtfeld Trompete Posaunen Wilfried Helm SoloPosaunist, Helge von Niswandt Solo-Posaunist, Jürgen Kessler Stellvertretender Solo-Posaunist, Volker Sommerkorn Posaune, Jörg Gerhardt Solo-Bassposaunist Tuba Michael Vogt Solo-­Tubist Pauken/Schlagzeug Michael Oberaigner SoloPauker, Mark Voermans Solo-Pauker, Christian Löffler SoloSchlagzeuger, Edwin Kaliga Schlagzeug, Dirk Wucherpfennig Schlagzeug Harfe Ronith Mues Solo-Harfenistin Ehren­ mitglieder Prof. Kurt Sanderling (†) Ehrenmitglied, Prof. Michael Gielen Ehrenmitglied, Eliahu Inbal Ehrenmitglied


Das KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Ein Stück Berlin

Auf der Bühne zu Hause Mit fast 100 Konzerten pro Saison begeistert das Konzerthausorchester das Publikum in unserem Haus am Gendarmenmarkt. Die Saison 2012/13 eröffnet das Orchester mit seinem neuen Chefdirigenten Iván Fischer und Artist in Residence Julia Fischer. Am Pult des Konzerthausorchesters stehen auch diese Saison renommierte Dirigenten wie der Erste Gastdirigent Dmitrij Kitajenko, Gennadi Rozhdestvensky, einer der bedeutendsten Interpreten russischer Musik, der Mozart-Experte Jeffrey Tate oder Anu Tali – eine der international gefeierten Dirigentinnen. An der Seite großer Solisten wie den Pianistinnen Mitsuko Uchida und Elisabeth Leonskaja, dem jungen finnischen Geiger Pekka Kuusisto, Truls Mørk am Violoncello und dem Harfenisten Xavier de Maistre kann das Konzerthausorchester sein Können entfalten. Dem Ehrendirigenten Kurt Sanderling widmet das Konzerthausorchester eine Hommage zum 100. Geburtstag im September 2012. Sanderling gelang es als Chefdirigent (1960–1977), eine große Stammhörerschaft aufzubauen, auf die sich das Orchester noch heute stützen kann.

Orchesterakademie Die Förderung des musikalischen Nachwuchses ist ein besonderes Anliegen unseres Hauses. Daher wurde am 1. Januar 2010 eine Orchesterakademie gegründet. Hauptaufgabe ist es, herausragende, talentierte Nachwuchskünstler mit einem Stipendium von einem Jahr und länger zu fördern. Als Mentoren unterstützen Musiker des Konzerthaus­orchesters die Akademisten und führen sie in ihre Spieltradition ein. Die Akademisten sind in die Proben und Aufführungen des Konzerthausorchesters integriert und erhalten darüber hinaus regelmäßig 48

Instrumentalunterricht auf ihrem Haupt­ instru­ment. Im Gegenzug engagieren sich die Stipendiaten unter anderem in unseren Junior- und Patenschaftsprojekten. erzeit stellt unser Förderverein drei von D sieben Jahresstipendien zur Verfügung. Wir danken Maria-Theresia Piepenbrock, den neuen Stuhlpaten sowie Zukunft Konzerthaus e. V. und seinen Förderern für die Unterstützung der Stipendiaten der Orchesterakademie.


Die Sonderkonzerte auf einen Blick Saisoneröffnung

Freitag 17.08.2012 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER JULIA FISCHER Violine DANIEL MÜLLER-SCHOTT Violoncello Werke von Detlev Glanert, Johannes Brahms, Antonín Dvorˇák

Musikfest Berlin 2012

Sonntag 09.09.2012 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN EMILIO POMÀRICO ISABELLE FAUST Violine Werke von Franz Schubert und Morton Feldman

Hanns Eisler zum 50. Todestag

Dienstag 11.09.2012 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN BERLINER SINGAKADEMIE ACHIM ZIMMERMANN Hanns Eisler „Deutsche Sinfonie“

Hommage an Kurt Sanderling

Mittwoch 19.09.2012 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER MITSUKO UCHIDA Klavier Werke von Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss

ECHO-Preisverleihung

Sonntag 14.10.2012 · 16.45 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN Absolventenkonzert der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin Donnerstag 15.11.2012 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Silvester „à la carte“ „Route Orient Express“

Montag 31.12.2012 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN ALEXANDER SHELLEY DANIEL HOPE Violine

Unser Orchester entführt Sie zu einer musi­ kalischen Reise mit dem Orient Express von Paris nach Istanbul. Welche Komponisten Sie dabei begleiten, bestimmen Sie! „Amuse-gueule“ Richard Rodney Bennett Walzer aus der Filmmusik „Mord im Orient Express“ „Entrée“
 Richard Strauss Don Juan oder Josef Gabriel Rheinberger Fantasie für Orchester op. 79 „Premier Plat“ Ludwig van Beethoven Romanzen für Violine und Orchester G-Dur und F-Dur oder Erich Wolfgang Korngold Violinkonzert D-Dur op. 35 „Plat Principale“ Zoltán Kodály Háry János Suite oder Ernst von Dohnanyi Suite fis-Moll op. 19 oder Franz Liszt Ungarische Rhapsodien für Orchester „Dessert“
 Ulvi Cemal Erkin Tanzrhapsodie „Köcekçe“

Neujahrskonzert

Dienstag 01.01.2013 · 16.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN ALEXANDER SHELLEY DANIEL HOPE Violine Werke von Franz Liszt, Dmitri Schostakowitsch, Richard Wagner und Carl Maria von Weber

MaerzMusik

Donnerstag 21.03.2013 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Programm wird noch bekannt gegeben. Konzerte zur Osterzeit Freitag 29.03.2013 · 20.00 Uhr Sonnabend 30.03.2013 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN DEUTSCHER KAMMERCHOR MARCUS CREED LETIZIA SCHERRER Sopran SIBYLLA RUBENS Sopran MARKUS SCHÄFER Tenor TOBIAS BERNDT Bass Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Francis Poulenc

Deutscher Dirigentenpreis 2013 Sonnabend, 26.04.2013 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Erleben Sie unser Orchester in acht abwechslungsreichen Abo-Reihen mit Sinfoniekon­ zerten und Kammermusik (siehe Seite 76). Gerne senden wir Ihnen eine Broschüre mit den Abonnements 2012/13 zu. Lernen Sie unsere Orchestermusiker kennen auf konzerthaus.de!

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VIELVERSPRECHENDE AUSSICHTEN Kein Konzert ist wie das andere. Klassische Musik steckt voller Leben. Und voller Überraschungen. Wir freuen uns auf namhafte Gastsolisten und -ensembles aus aller Welt, auf das breite Spektrum klassischer Musik von Alt bis Neu, auf großartige Kammermusik im Kleinen und auf majestätische Orgelkonzerte im Großen Saal. Hier ist Vielfalt Programm.


KLASSIK ERLEBEN UND ENTDECKEN

BEI UNS ZU GAST

Hoch gelobt und gern gesehen Freuen Sie sich auf viele Gäste im Konzerthaus Berlin. Gefeierte und preisgekrönte, altbekannte und aufstrebende Solisten bereichern unser Programm. Darüber hinaus haben wir national und international erfolgreiche Orchester eingeladen. Il Complesso Barocco gilt als renommiertes Barock­ orchester und wird regelmäßig in die wichtigsten Konzertsäle in Europa und Amerika eingeladen, und auch die Dresdner Philharmonie, das Konzertorchester der sächsischen Landeshauptstadt, ist bei uns zu Gast. Das Kammerorchester Academy of St Martin in the Fields begleitet den Pianisten Murray Perahia – ihm wird ein betörender Anschlag nachgesagt. Vier Rezitale mit internationalen Meisterpianisten erwarten Sie im Großen Saal unseres Hauses, unter anderem der am Anfang seiner Traumkarriere stehende Kit Armstrong und der namhafte Beethoven-Interpret Richard Goode. Bei den Liederabenden lernen Sie die musikalischen Vorlieben der Solisten kennen. Hier präsen­tieren hochkarätige Künstler wie die Sopranistin Christine Schäfer oder der Countertenor Andreas Scholl ihre ganz persönliche Auswahl – doch verraten wird vorher nichts!

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Viele prominente Gäste aus Kultur, Politik und Gesellschaft begrüßt Thomas Quasthoff in unserem Haus. Als Bassbariton begeisterte er das Publikum auf den großen Bühnen der Welt. Dem Konzerthaus bleibt Thomas Quasthoff trotz Beendigung seiner Gesangskarriere als Gastgeber und Moderator seiner Nachtgespräche erhalten. In direkter Nachbarschaft zum Konzerthaus befindet sich die Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin. In unserer gemeinsamen Konzertreihe „Musikforum Gendarmenmarkt“ präsentieren sich neben Dozenten auch Ab­solventen der Hochschule mit ihren künstle­ rischen Schwerpunkten dem Publikum.


AnNETTE DASCH

MARTIN FRÖST

JOYCE DiDONATO

hÅkan hardenberger

Andris nelsons

VALÉRY Afanassiev

Murray perahia

KIT ARMSTRONG

Thomas Quasthoff

Michael Sanderling

DIETRICH HENSCHEL

Fazil Say

CHRISTINE SCHÄFER

RICHARD GOODE

KATIA & MARIELLE LABÈQUE

Edda Moser

MICHEL TABACHNIK

ANDREAS SCHOLL

JANINE jansen

IVOR BOLTON

ORCHESTER IN UNSEREM HAUS

Dienstag 15.01.2013 · 20.00 Uhr

EIN ABEND MIT …

Freitag 02.11.2012 · 20.00 Uhr

MAHLER CHAMBER ORCHESTRA ANDRIS NELSONS HÅKAN HARDENBERGER Trompete

Sonnabend 15.09.2012 · 20.00 Uhr

Sonnabend 02.02.2013 · 20.00 Uhr

Mittwoch 31.10.2012 · 20.00 Uhr

RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART DES SWR STÉPHANE DENÈVE JAN LISIECKI Klavier

Mittwoch 07.11.2012 · 20.00 Uhr IL COMPLESSO BAROCCO ALAN CURTIS JOYCE DIDONATO Sopran

Sonnabend 10.11.2012 · 14.00 Uhr Beethoven-Marathon

DRESDNER PHILHARMONIE MICHAEL SANDERLING Julia Fischer Violine

Sonntag 02.12.2012 · 11.00 Uhr

ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS JANINE JANSEN Violine und Leitung

Donnerstag 21.02.2013 · 20.00 Uhr STAATSBALLETT BERLIN Deutsches FILMORCHESTER BABELSBERG Robert Reimer VLADIMIR MALAKHOV Moderation

Sonntag 21.04.2013 · 20.00 Uhr AMSTERDAM SINFONIETTA CANDIDA THOMPSON Konzertmeisterin MARTIN FRÖST Klarinette

Mittwoch 29.05.2013 · 20.00 Uhr

BRUSSELS PHILHARMONIC MICHEL TABACHNIK Anne Schwanewilms Sopran

ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS MURRAY PERAHIA Klavier

Mittwoch 05.12.2012 · 20.00 Uhr

PIANISSIMO

MOZARTEUMORCHESTER SALZBURG IVOR BOLTON FAZIL SAY Klavier

ANDREAS SCHOLL NEUe Stimmen EDDA MOSER Künstlerische Leitung

und Moderation Sonntag 20.01.2013 · 20.00 Uhr DIETRICH HENSCHEL

Mittwoch 06.03.2013 · 20.00 Uhr ANNETTE DASCH

Donnerstag 16.05.2013 · 20.00 Uhr CHRISTINE SCHÄFER THOMAS QUASTHOFFS NACHTGESPRÄCH

21.30 Uhr · Termine und Gäste werden während der Saison auf konzerthaus.de bekannt gegeben

Montag 19.11.2012 · 20.00 Uhr VALÉRY AFANASSIEV

Dienstag 22.01.2013 · 20.00 Uhr KATIA & MARIELLE LABÈQUE

Sonntag 10.03.2013 · 20.00 Uhr KIT ARMSTRONG

Montag 20.05.2013 · 20.00 Uhr RICHARD GOODE

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KLASSIK ERLEBEN UND ENTDECKEN

KAMMERMUSIK

Große Klänge im kleinen Kreis Ursprünglich fand die „musica da camera“ in der fürstlichen Kammer, dem bürgerlichen Salon oder im Familienkreis statt. Heute präsentieren wir Ihnen die Kammermusik am Abend und in Matineen im Kleinen Saal des Konzerthauses – die Atmosphäre bleibt also intim. In diesem stilvollen Ambiente haben Sie die Möglichkeit, Musiker des Konzerthausorchesters in kleineren Formationen zu erleben. Das Konzerthaus Kammerorchester spielt unter der Leitung der Ersten Konzertmeisterin und Violinistin Sayako Kusaka. Die Harfenistin Ronith Mues liebt an ihrem Instrument vor allem die Klangvielfalt und zeigt Ihnen den Facettenreichtum dieses jahrtausendealten Zupf­ instruments. Auch Pirmin Grehl, Solo-Flötist im Konzerthausorchester Berlin, können Sie hier in der Kammermusikbesetzung ganz nah erleben. Gleichzeitig holen wir berühmte Solisten zu Konzertabenden ins Haus. Ihre Liebe zur Kammermusik verbindet preisgekrönte Musiker wie die Geigerin Isabelle Faust und den Pianisten Martin Helmchen. Der ECHO-Klassikpreisträger und ehemalige Artist in Residence unseres Hauses widmet sich mit befreundeten Musikern der seltenen Gattung Klavierquartett. Die Liebhaber des Streichquartetts können sich auf zahlreiche Ensembles freuen. Julia Fischer, aktueller Artist in Residence des Konzerthauses, wird ebenfalls als Erste Violinistin eines Streichquartetts bei uns brillieren.

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Das Vogler Quartett gestaltet wie seit vielen Jahren eine eigene Reihe in unserem Haus. Internationale Streichquartette wie das Quatuor Ebène bespielen den Kleinen Saal. Die vier Franzosen wechseln sou­verän und lustvoll zwischen den Stilen und beherrschen nicht nur Klassik, sondern auch Jazz – ein ungewöhnliches Kammermusikerlebnis! KAMMERMUSIK MIT SOLISTEN UND ENSEMBLES DES KONZERTHAUSORCHESTERS

Kammermusikabende 20.00 Uhr 28.09.2012 · 25.10.2012 · 16.11.2012 · 10.01.2013 01.02.2013 · 14.03.2013 · 09.04.2013 · 18.04.2013 03.05.2013 · 30.05.2013 Kammermusikmatineen Sonntags · 11.00 Uhr 23.09.2012 · 25.11.2012 · 06.01.2013 · 17.02.2013 21.04.2013 · 02.06.2013 Beethoven-Salon Sonnabends · 13.00 Uhr 25.08.2012 · 17.11.2012 · 06.04.2013 · 18.05.2013


GROSSE KÜNSTLER IM „KLEINEN“ RAHMEN

Freitag 05.10.2012 · 20.00 Uhr ISABELL FAUST Violine JEAN-GUIHEN QUEYRAS Violoncello ALEXANDER MELNIKOV Klavier Dienstag 27.11.2012 · 20.00 Uhr DENYS PROSHAYEV Klavier

Sonntag 24.02.2013 · 20.00 Uhr NAREK HAKHNAZARYAN Violoncello VADYM KHOLODENKO Klavier Freitag 22.03.2013 · 20.00 Uhr MARTIN HELMCHEN Klavier VERONIKA EBERLE Violine ANTOINE TAMESTIT Viola Marie-Elisabeth Hecker Violoncello

Freitag 10.05.2013 · 20.00 Uhr THE KING’S SINGERS

STREICHQUARTETTE

Mittwoch 17.10.2012 · 20.00 Uhr QUATUOR EBèNE RICHARD HÉRY Schlagzeug FABRICE PLANCHAT Klangregie

Kleiner Saal

Donnerstag 29.11.2012 · 20.00 Uhr DORIC STRING QUARTET CHEN HALEVI Klarinette

Mittwoch 09.01.2013 · 20.00 Uhr ELIAS STRING QUARTET

Dienstag 05.03.2013 · 20.00 Uhr TETZLAFF QUARTETT

Tetzlaff Quartett

vogler quartett

Donnerstag 11.04.2013 · 20.00 Uhr DELIAN QUARTETT ANDREAS FRÖLICH Klavier

Freitag 31.05.2013 · 20.00 Uhr CUARTETO CASALS

Dienstag 04.06.2013 · 20.00 Uhr JULIA FISCHER Violine ALEXANDER SITKOVETSKY Violine NILS MÖNKEMEYER Viola BENJAMIN NYFFENEGGER Violoncello

VOGLER QUARTETT

Sonnabends · 20.00 Uhr 17.11.2012 · 19.01.2013 23.03.2013 · 25.05.2013

Doric String Quartet

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KLASSIK ERLEBEN UND ENTDECKEN

SPEKTRUM KLASSIK

Musik von Alt bis Neu Es gibt Fugen-Themen von Johann Sebastian Bach, die so klingen wie Neue Musik. Und es gibt Neue Musik, die sich dezidiert auf Alte Musik bezieht. Es gibt Interpreten, die nur Neue oder nur Alte Musik spielen. Und es gibt Interpreten, die beides machen. Wir präsentieren Ihnen das gesamte programmatische Spektrum innerhalb dieses Spannungsbogens von „Alt“ und „Neu“. AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN Auf welche Art und Weise kann man Alte Musik so spielen, dass sie für den Hörer der Gegenwart so „unverbraucht“ wirkt wie Neue Musik? Indem man zu den Quellen zurückkehrt, die Musik in ihrem ursprünglichen Klangbild wiederentdeckt und dies mit Ausdruckswillen und Spielwitz verbindet! Vor dreißig Jahren taten sich junge Musiker aus Berliner Sinfonieorchestern zusammen, um sich mit „alten“ Instrumenten in historischer Aufführungspraxis zu üben. Inzwischen hat sich die Akademie für Alte Musik zu einem der international führenden Spezialensembles entwickelt, das nicht nur seit 1984 eine eigene Reihe im Konzerthaus Berlin gestaltet, sondern auf den Kon­ zertpodien in aller Welt zu Hause ist.

Sonnabend 06.10.2012 · Sonnabend 12.01.2013 · Sonntag 13.01.2013 Montag 14.01.2013 · Freitag 01.03.2013 · Sonntag 14.04.2013 Sonntag 09.06.2013 · Montag 10.06.2013 · Dienstag 11.06.2013 20.00 Uhr

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2 X HÖREN

ZEITGENÖSSISCH

Neue Musik ist nicht nur etwas für Experten. Unser Dramaturg Arno Lücker beleuchtet gemeinsamen mit den Musikern des Abends ausgewählte Werke, die Sie dann auch gleich zweimal zu hören bekommen.

Sonntag 23.09. · Montag 24.09. · Dienstag 25.09.2012 · 20.00 Uhr

Montag 08.10.2012 · 20.00 Uhr GRAUSCHUMACHER PIANO DUO

Michael Beil „Doppel“ für zwei Flügel mit Live-Elektronik und -Video

KAMMERAKADEMIE POTSDAM VLADIMIR STOUPEL

Musiktheater „Wir gratulieren!“ von Mieczysław Weinberg Oper nach dem Theaterstück „Mazltov“ von Scholem Aleichem (Deutsche Erstaufführung) Dienstag 02.10.2012 · 20.00 Uhr Absolventen der Internationalen Ensemble Modern Akademie

Mittwoch 20.02.2013 · 20.00 Uhr JASCHA NEMTSOV Klavier Vsevolod Zaderatsky 24 Préludes für Klavier

Mittwoch 24.10.2012 · 20.00 Uhr

Montag 22.04.2013 · 20.00 Uhr MIRIAM OVERLACH Harfe Martin Schüttler „Schöner Leben 4 (sumo D.D.)“ für Harfe und Live-Elektronik

Mittwoch 14.11.2012 · 20.00 Uhr

Montag 13.05.2013 · 20.00 Uhr TABEA ZIMMERMANN Viola

Bernd Alois Zimmermann Sonate für Viola solo Montag 24.06.2013 · 20.00 Uhr FAURÉ QUARTETT

Bohuslav Martinu˚ Klavierquartett Nr. 1

ENSEMBLE UNITEDBERLIN LUCY SHELTON Sopran MODERN ART ENSEMBLE

Freitag 14.12.2012 · Sonnabend 15.12.2012 · 20.00 Uhr Neue Musik und Sport Zwei Konzerte mit Podiumsdiskussion ENSEMBLE MOSAIK FRANK GUTSCHMIDT Klavier

und andere Sonnabend 02.03.2013 · 20.00 Uhr SYNERGIE VOCALS ENSEMBLE MODERN SIAN EDWARDS Dirigentin MATTHIAS RIEKER Lichtdesign

Beryl Korot (Video) und Steve Reich (Musik) „Three Tales“ – Video-Oper in drei Teilen Montag 04.03.2013 · 20.00 Uhr MODERN ART ENSEMBLE

Mittwoch 13.03.2013 · 20.00 Uhr MINGUET QUARTETT

Donnerstag 25.04.2013 · Mittwoch 19.06.2013 · 20.00 Uhr BERLIN PIANOPERCUSSION

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KLASSIK ERLEBEN UND ENTDECKEN

ORGELKONZERTE

Die „Königin der Instrumente“ thront im Großen Saal Die Jehmlich-Orgel thront im Großen Saal. Erleben Sie ihre raumgreifende Klangkraft, die sich vom leisesten Pianissimo bis zum starken Forte erstreckt. Sie besteht aus Tausenden Instrumenten, von der kleinsten bis zur größten Pfeife, sodass sie mal als Einzelstimme und mal mit der Kraft eines sinfonischen Orchesters erklingt. Eine eigene Konzertreihe trägt der Vielfalt und Besonderheit dieses außer­ gewöhnlichen Instruments Rechnung. Internationale Organisten und einheimische Virtuosen ziehen alle Register ihres Könnens. Hausorganist Joachim Dalitz nimmt Sie mit Orgelsonaten aus dem 18. bis 20. Jahrhundert mit auf eine Entdeckungsreise in die Klangwelt verschiedener Epochen. Mit der Musiktradition ihres Landes bereichern Organisten aus Kaliningrad, Korea, Tadshikistan und Italien die Orgelstunden am Nachmittag.

ORGELMUSIK ZU DEN FEIERTAGEN

In kammermusikalischen Dialog tritt Hausorganist Joachim Dalitz mit Solisten des Konzerthausorchesters, wobei Klarinette und Violoncello wie apart schattierte Register mit dem Orgelklang verschmelzen.

Sonntags · 20.00 Uhr 07.10.2012 · 03.02.2013 Kammermusikalische Orgelkonzerte

Dienstag 25.12.2012 · 16.00 Uhr Weihnachtliche Orgelmusik Montag 01.04.2013 · 11.00 Uhr Orgel-Matinee am Ostermontag Donnerstag 09.05.2013 · 15.30 Uhr Orgelstunde am Himmelfahrtstag Montag 20.05.2013 · 11.00 Uhr Orgel-Matinee am Pfingstmontag ORGELSTUNDE IM GROSSEN SAAL Sonnabends · 15.30 Uhr 08.09.2012 · 24.11.2012 · 19.01.2013 · 23.02.2013 30.03.2013 · 20.04.2013 · 22.06.2013 ORGANO CON STROMENTI

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NUR DAS HAUS STEHT STILL Figurenschmuck, Freitreppe, Säulengang – imposant ist die Erscheinung des geschichtsträchtigen Konzert­hauses. Doch was herrschaftlich anmutet, ist für alle gedacht und gemacht. Und voller Leben. Mitten im Herzen Berlins bringen wir Menschen zusammen. Mit Musik, die bewegt. Heute wie damals und in Zukunft.


Das KONZERTHAUS

Starkes Team Intendant PROF. DR. SEBASTIAN NORDMANN Assistenz PIA HOLZER Sekretariat BIRGIT HELWIG KÜNSTLERISCHER BEREICH Chefdirigent IVÁN FISCHER Programm- und Orchesterdirektor ULF WERNER Assistenz TANJA-MARIA MARTENS MARIE SCHWARZ Dramaturgie DR. DIETMAR HILLER ANDREAS HITSCHER ARNO LÜCKER GABRIELE NELLESSEN Orchesterbüro DIRK BEYER EBERHARD FREITAG BERNADETTE KNAPP ZOLTAN KOVACS-GOKIELI JOHANNA MÜHLE Bibliothek IRENE HARTUNG ANGELA PROTZMANN MEDIEN- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Leitung ELENA KOUNTIDOU Assistenz JULIA BERNREUTHER MATTIAS RICHTER RENSKE STEEN MARKETING, SPONSORING UND VERTRIEB Direktor MARTIN REDLINGER Assistenz JULIA BERNREUTHER

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KATHARINA BURGDORFF MARGITTA FEIST BARBARA KÖHLER JÖRG SCHULTZ-LIEBISCH STEPHANIE WIECK Besucherservice MANUELA GEULEN TORSTEN TEGE TINA TESSMER SASCHA WILCZEK DANIEL WOLLANG VERWALTUNG Geschäftsführender Direktor GEORG VIERTHALER Sekretariat SABRINA DREHKOPF Veranstaltungsmanagement KATHARINA KÖNIG Vertretung bis 09/2012: SHERIN SOROUR Sekretariat KARIN LINDEMANN-SPERFELD INGRID HANTSCHE ANNE KATRIN HILGERS KAROLINE HUFEISEN SABINE JUNGMANN LYDIA NAUMANN PEER NIEMANN MANUELA SCHMELZ RIKA SCHÖNDUBE Personal- und Rechnungswesen WOLFRAM BOLIEN Personalwesen KATHRIN AUGUST SUSANNE DAMM PETRA FAHMI-GLOECKNER ARNOLD ROST Rechnungswesen REGLINDIS HOPPE KLARA KIRCHBERG-FABIAN EVELYN MÄHREN TATJANA VOSS Materialwirtschaft und Poststelle RALF SCHIENITZKI

TECHNIK Direktor PETER-MARIA LADUCH Sekretariat KARIN LINDEMANN-SPERFELD Technischer Assistent ROBBY AUGUST DV-Organisation ANDREA SASS Tontechnik THOMAS ENKE JÜRGEN BÖHM JÜRGEN GLÖCKNER FRANK KUPCZAK Elektrotechnik/Beleuchtung FRANK BRÖSA MARIO FISTLER DETLEF FLEX INGO SCHULZ FABIAN WEZEL Bühnentechnik GÜNTER WOLFRAM ROBERT BRAUNER GERD BRITZKE FRANK LÖSCHNER DAVID RAUGUST AXEL WINKLER Haustechnik KNUTH SCHULZ MICHAEL BÖHME UWE BURCZYK ANDREAS HOHMUTH JÖRG HÖHNOW BERND LIEKWEG FRED MOC BURKHARD ROSS


Lange Tradition FRANZÖSISCHES KOMÖDIENHAUS 1776–1800

22.04.1776 Eröffnung des Französischen Komödienhauses auf dem Gendarmenmarkt, auf Befehl von Friedrich II. durch Johann Bouman d. Ä. und Georg Christian Unger errichtet. 05.12.1786 Wiedereröffnung des renovierten Hauses als Nationaltheater. 19.05.1789 Mozart besucht eine Aufführung von „Die Entführung aus dem Serail“.

1796 August Wilhelm Iffland wird Intendant. NATIONALTHEATER 1802–1817

01.01.1802 Einweihung des Neubaus von Carl Gotthard Langhans. 1804 Friedrich von Schiller besucht mehrere Aufführungen seiner Stücke. 1816 Uraufführung von E. T. A. Hoffmanns Romantischer Oper „Undine“ (mit den Bühnenbildern von Schinkel). 29.07.1817 Zerstörung des Gebäudes durch einen Brand.

SCHAUSPIELHAUS 1821–1945

26.05.1821 Feierliche Einweihung des von Karl Friedrich Schinkel neu erbauten Schauspielhauses. Goethe dichtet für diesen Abend einen Prolog. Aufgeführt wird u. a. sein Schauspiel „Iphigenie auf Tauris“. 18.06.1821 Uraufführung von Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“. 27.11.1826 Berliner Erstaufführung von Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie. 04.03.1829 Gastspiel von Niccolò Paganini. 15.05.1838 Berliner Erstaufführung von Johann Wolfgang von Goethes „Faust I“. 13.04.1842 Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert seine Schauspielmusik zu „Antigone“ von Sophokles.

18.01.1843 Gastspiel Franz Liszts in einem „Großen Vocal- und Instrumental-Concert“. 07.01.1844 Richard Wagner dirigiert als Berliner Erstaufführung seine Oper „Der fliegende Holländer“. 1870–1894 Theodor Fontane verfolgt als Theaterkritiker die Premieren und Gastspiele. Er schreibt 307 Tageskritiken, hauptsächlich für die „Vossische Zeitung“. 1934–1945 Amtszeit des Intendanten Gustaf Gründgens. 15.11.1941 Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Tragödie „Iphigenie in Delphi“. 29.07.1944 Letzte Vorstellung vor der Schließung mit Friedrich Schillers „Die Räuber“. 22.04.1945 Letzter Konzertabend vor der Zerstörung. KONZERTHAUS 1984–2012

1979–1984 Wiederaufbau des historischen Schauspielhauses als Konzerthaus.

01.10.1984 Wiedereröffnung mit einem Festkonzert des Berliner Sinfonie-Orchesters unter der Leitung von Claus Peter Flor und Kurt Sanderling. 01.01.1987 Eröffnungskonzert zur 750-Jahr-Feier von Berlin. 25.12.1989 Leonard Bernstein dirigiert Beethovens 9. Sinfonie mit einem internationalen Orchester und Chor. Inspiriert durch den Fall der Mauer, wandelt er den Text des Schlusschores um in Ode „An die Freiheit“. 02.10.1990 Beim Festakt zur deutschen Wiedervereinigung dirigiert Kurt Masur das Gewandhaus­ orchester Leipzig. 1994 Das Berliner Sinfonie-Orchester erhält nach Senatsbeschluss offiziell den Status des Haus­ orchesters im Konzerthaus Berlin. 2003 Eröffnung des Werner-OttoSaals. Der Umbau des ehe­ maligen Orchesterprobensaals wurde durch eine großzügige Spende von Werner Otto ermöglicht. 2006 Das Berliner Sinfonie-Orchester wird zum Konzerthaus­ orchester Berlin. 24.01.2012 Festveranstaltung zum 300. Geburtstag von Friedrich II. von Preußen.

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DAS KONZERTHAUS

UNSER NEUEs Erscheinungsbild

Auftakt in die Zukunft Die Saison 2012/13 beginnt mit einem rundum frischen Auftritt: Das Konzerthaus Berlin hat ein neues Erscheinungsbild. Wer uns kennt, wird sich darin wiederfinden. Und wer uns noch nicht kennt, wird neugierig sein auf das, was da kommt! Menschen und Musik zu bewegen und zusammenzubringen – das ist, was uns antreibt. Schon in den letzten Jahren haben wir angefangen, mit ungewöhnlichen Formaten und ambitionierten Partnern neue Wege zu gehen, mit überraschenden Ereignissen und mitreißendem Esprit neue Brücken zu bauen. Indem wir uns immer wieder selbst bewegen, bringen wir auch andere in Bewegung. Nun gehen wir den nächsten Schritt und schreiben ein neues Kapitel in der traditionsreichen Geschichte des Konzerthauses.

Wie die vielen verschiedenen Instrumente eines Orchesters ein großes Ganzes bilden, so spielt auch hierbei alles zusammen: Farbe und Form, Wort und Bild, Stil und Struktur. So wollen wir künftig noch besser all die wunderbaren Geschichten der klassischen Musik erzählen, die die Menschen berühren, verzaubern und begeistern. Unser Logo ist dafür ein Symbol – die Note, die das Ganze trägt. Und unsere Medien, vom Plakat bis hin zu dieser Saisonbroschüre, sind Ausdruck dessen, was im Konzerthaus stattfindet.

Mit unserem neuen Erscheinungsbild wird nun auch nach außen sichtbar: Das Konzerthaus Berlin ist voller Leben. Gemeinsam mit der Berliner Identity- und Brandingagentur MetaDesign haben wir einen Auftritt ent­ wickelt, der verkörpert, was uns besonders macht: unsere Begeisterung für klassische Musik und unsere Leidenschaft, sie mit anderen zu teilen und neue Wege zu gehen.

Wir alle – das Konzerthaus­orchester Berlin und das gesamte Konzerthaus Team – freuen uns auf viele großartige Momente mit Ihnen und darauf, Sie in eine fantastische Welt des Klanges mitzunehmen und immer wieder dafür zu begeistern. Für mehr Spaß an klassischer Musik.

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DAS KONZERTHAUS

WIR DANKEN

Unsere ehrenamtlichen Helfer Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das Konzerthaus nicht das, was es ist. In der Saison 2003/04 haben wir ein Programm mit Ehrenamtlichen entwickelt, das inzwischen Modellcharakter hat. Über 60 musikbegeisterte Damen und Herren bereichern mit ihrem Engagement das Serviceangebot für unsere Besucher. Gerne beantworten sie Ihre Fragen während Ihres Konzertabends. Fast täglich bieten unsere Ehrenamtlichen 30-minütige Rundgänge durch das Konzerthaus an und führen interessierte Besucher durch unsere vier Spielstätten. Und wenn wir ab März unter dem Motto „Ein Blick frei“ die Türen zum Großen Saal öffnen, sind sie kompetente Ansprechpartner. Die Ehrenamtlichen sind nicht nur für die großen, sondern auch für die kleinen Besucher da. Schüler, die eine Generalprobe des Konzerthausorchesters besuchen möchten, werden von zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Schule vorbereitet und während der Probe betreut. 66

PETER ALBERS DR. HUBERT ARLT BOZENA BEM-PAHL UDO BESSER IRENE BÖTTCHER MONIKA BRAUER ILSE BREWING DR. EVELYN BUDDRUS ANGELIKA BUTTER CLAUDIA DESCH GISELA EGER RENATA FACKLER CHRISTINE FISCHER CHRISTEL FRIEBE EVELINE FRÜHAUF DETLEF GOGALLA SABINE GÜNTHER PETRA HANSEL BARBARA HEIN SILVIA HEINEMANN ROSEMARIE HEINZE KATRIN JANSEN JOHANNA KAYSER PAULETTE KESSEL INGE KILZ DANIELA KLOTZBACH DETLEF LECHNER ANDREA LEHMANN ALICE LEISTNER JUTTA LINDEMANN RUTH LOHMANN HANS-JOACHIM LÜDTKE INGRID MOGEL REGINA MÜLLER DR. WERNER NEHRLICH CLAUDIA NÖLL REGINA NOWATZKY SIBYLL OLLHOF GÜNTER PAPROTKA ROSWITH PAPROTKA RAINER PETERS MONIKA PICKEL ANTJE PINKERT ELKE PODEHL ELENA POSTLER BARBARA RICHTER PETRA RICHTER-ROSE RENATE ROHRLACH WALTRAUD SAALFRANK ROSWITA SCHÖNIG DR. ELIZABETH SOMMERLAD ANGELIKA STÖSSER IRMGARD TEICHERT ELKE WAGNER-KEGEL MAJA WEIDIG GISELA WIEBE INGELORE ZAUMSEIL DIETRICH ZEIDLER MARIANNE ZOSKA TABEA ZÜHLSDORF BRIGITTE ZÜNDORF


ZUKUNFT KONZERTHAUS E.V.

Fördern Sie die Zukunft des Hauses Werden Sie ganz einfach Förderer in einer der Kategorien:

• „Freund“ mit 50 € Jahresspende • Förderer mit 500 € Jahresspende, ermäßigt 250 € junior/senior • Unternehmensförderer mit 5.000 € Jahresspende • oder als Stuhlpate Erleben Sie leidenschaftliche Musikmomente hautnah  mit vielen Hintergrundinformationen, Sonderveranstaltungen und mehr. Das Beste daran: Mit Ihrer Spende unterstützen Sie hochkarätige künstlerische und musikpädagogische Projekte. Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Sie!

Zukunft Konzerthaus e. V. Christine Schroeter Gendarmenmarkt 10117 Berlin Tel. +49 · 30 · 20 30 9 2344 zukunft@konzerthaus.de zukunft-konzerthaus.de

WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN MÄZENE Maren Otto – im Gedenken an ihren Mann Werner Otto Maria-Theresia Piepenbrock KURATOREN Giselbert Behr, Frank Bielka – Staatssekretär a. D., Prof. Dr. h. c. mult. Dietrich Fischer-Dieskau, Friedrich Munsberg, Dietrich Neumann, Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit – Senatorin für Justiz a. D. (Vorsitzende), Prof. Dr. h. c. mult. Marcel Reich-Ranicki, Dr. Michael Rogowski, Bernd Schiphorst, Dr. Günther Schirm, Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock, Klaus von der Heyde, Georg Graf Waldersee, Dr. Roger Willemsen UNTERNEHMENSFÖRDERER aim – CREATIVE STRATEGIES & VISIONS, A.T. Kearney GmbH, Berliner Bank, BUSENBENDER International GmbH, Coca-Cola Deutschland, degewo AG, Deutsche Lufthansa AG, Dexia Kommunalbank Deutschland AG, eBay Foundation, Ernst & Young GmbH, Graphic Center, Hilton Berlin, Land Fleesensee, Piepenbrock Dienstleistungen, Schering Stiftung, Siemens AG BBL, TEA PAVILION, Vandenberg Berlin, WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt PERSÖNLICHE FÖRDERER Claudia Alby, Gerhard Baade, Dr. Helmut Becker-Roß, Anja & Peter Behner, Giselbert Behr, Eva & Dr. Ralf Beke-Bramkamp, Udo Beßer, Dr. Albrecht Bochow, Elisabeth & Dr. Dieter Boeck, Heidi & Dieter Brusberg, Gabriele & Dr. Diethard Bühler, Dr. Rosemarie Dathe, Dr. Marianne Denk-Helmold, Bianca Domula, Renata Fackler, Sibylle & Dr. Tom Fischer, Jochen Frieser, Soline Gartner, Dr. Joachim Heitsch, Magdalena Hetzer, Thomas Jakstadt, Johannes Jeep, Sven John, Anneliese Langner, Doris & Prof. Dr. Wolfgang Leistenschneider, Peter Lennartz, Ralf Neukirchen & Hannelore Bernett, Ulrich Plett & Astrid Moix, Andrea Puche-Neumann, Gabriele Rogowski, Gerhild Schmidt, Lothar Schreiber, Kerstin Sommer, Marie-Luise Stock, Christina & Norbert Strecker, Bart Streefkerk, Marlene & Dr. Christian Supthut, Annie Tong, August J. P. von Joest, Dinnies-Johannes von der Osten, Carlotta von Plettenberg, Annette Zapf 67


IMMER WIEDER GERNE Alles rund um Ihren Besuch im Konzerthaus Berlin finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.


Service

Immer offen für Sie

Brandenburger Tor

Französische U6 Straße

147 BUS

Unter den Linden

Franz. Dom

Jägerstr.

P

Taubenstr.

U2

Mohrenstr. Kronenstr.

Potsdamer Platz

Alexanderplatz

Stadtmitte U6 M M48

Französische Str.

Deut. Dom

U2 Hausvogteiplatz Markgrafenstr.

70

BUS

S U55

100/200/TXL

Charlottenstr.

Besucherservice Für Beratung und Verkauf stehen Ihnen unsere Mit­arbeiter im Besucherservice zur Verfügung. Neben Abonnements und Eigenveranstaltungen verkaufen wir auch Tickets für andere Veranstalter wie die Staatsoper im Schiller Theater oder die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ (jeweils mit Vorverkaufs­ gebühr). Darüber hinaus können Sie Gutscheine, Bücher, CDs oder Postkarten erwerben. Wir haben für Sie geöffnet von Montag bis Sonnabend von 12.00–19.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00–16.00 Uhr. Der Eingang befindet sich an der Nordseite des Konzerthauses, gegenüber dem Fran­ zösischen Dom.

S Friedrichstraße

Brandenburger Tor

Friedrichstr.

Freitreppe Die imposante Freitreppe ist ein Blickfang und in den wärmeren Monaten auch beliebter Platz zum Ausruhen in der Sonne. Wir laden Sie in der Zeit von März bis Oktober ein, tagsüber über die Freitreppe einen Blick in den Großen Saal zu werfen.

3-D-Panorama Schauen Sie sich auf konzerthaus.de in un­serem Großen Saal um. In der Panoramaansicht können Sie Ihren Blick in alle Richtungen schweifen lassen. Jeder Sitzplatz ist auswählbar, bietet die originalgetreue Sicht auf die Bühne, und Sie können sogar die Bein­freiheit überprüfen. So finden Sie sicherlich „Ihren“ Lieblingsplatz.

Gendarmenmarkt

Rundgänge & Führungen Wir bieten Ihnen fast täglich circa 30-minütige Rundgänge durch das Konzerthaus an – kostenlos und ohne Anmeldung. Unsere Ehrenamtlichen gewähren Ihnen Einblicke in das Haus, die Säle und das Programm. Über die aktuellen Termine können Sie sich über die Website konzerthaus.de oder über unsere Aushänge informieren. An ausführlichen Führungen können Sie in der Regel sonnabends um 13.00 Uhr teilnehmen, sie dauern etwa 75 Minuten. Gruppenführungen nach vorheriger Anmeldung sind möglich – auf Wunsch auch fremdsprachlich. Ihre Anfragen nimmt Mattias Richter ent­gegen: +49 · 30 · 20 30 9 2343 oder m.richter@konzerthaus.de. Einmal im Monat laden wir zur Familienführung mit Kindern ab 5 Jahre. Dann heißt es eine knappe Stunde lang „Wir ent­decken das Konzerthaus“. Treffpunkt und Ticketverkauf im Besucher­service (Karten 3 Euro).

Café Konzerthaus Täglich ab 10.00 Uhr lädt das Café Konzerthaus zum Verweilen ein. In den warmen Monaten auch mit Sitzplätzen am Gendarmen­ markt. Der Eingang befindet sich an der Nord­seite des Konzerthauses, gegenüber dem Französischen Dom.

Konzerthaus Berlin

Kommen Sie uns doch auch mal besuchen, wenn keine Musik in den Sälen spielt. Wir sind täglich für Sie da und freuen uns auf Sie!

Leipziger Str.

Kreuzberg

Fischerinsel


Alles rund um Ihren Konzertbesuch Anschrift und Anfahrt Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Sie erreichen uns bequem mit den folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn (Friedrichstraße oder Brandenburger Tor), U2 (Hausvogteiplatz oder Stadtmitte), U6 (Französische Straße oder Stadtmitte), U55 (Brandenburger Tor) und mit dem Bus (Linien M48, 100, 147 und 200). Parken zum Konzerthaus tarif Als Besucher des Konzerthauses bietet Ihnen die Contipark Parkgaragengesellschaft mbH einen Sondertarif: Parken Sie vier Stunden für 5 Euro in den Tiefgaragen Taubenstraße/Jägerstraße (jede weitere Stunde zum Normaltarif). Lassen Sie sich dazu einfach Ihre Parkkarte an unserem Servicetisch freischalten, und zahlen Sie nach dem Konzert direkt am Automaten in der Taubenstraße. Hausöffnung & Abendkasse Wir öffnen 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn das Haus für Sie, bei Konzerteinführungen 75 Minuten vorher. Bei Nachmittagsveranstaltungen im Musikclub 30 Minuten vor Beginn. Zu diesen Zeiten können Sie an unserer Abendkasse im Eingangsfoyer Tickets für die jeweils statt­findende Veranstaltung kaufen. Der Einlass in die Säle ist generell 30 Minuten vor Beginn möglich. Eingang Ganzjährig gelangen Sie über den Zugang links und rechts unter der Freitreppe am Gendarmenmarkt direkt zu den Abendkassen und Garderoben im Erdgeschoss. Von März bis Oktober können Sie auch die Freitreppe nutzen, wenn Sie bereits Ihre Karten gekauft haben. Behinderte und Begleiter Für gehbehinderte Besucher steht der über den Bühneneingang (Charlottenstraße) erreichbare Aufzug zur Verfügung. Behindertentoiletten befinden sich in der Nähe des Bühneneingangs und am Café Konzerthaus. Ausgewiesene Behindertenparkplätze finden Sie in der Charlottenstraße (Nähe Bühneneingang) und Markgrafenstraße (Nähe Taubenstraße). Bei unseren Eigenver­anstaltungen erhalten die Begleiter von Rollstuhlfahrern eine Freikarte.

Servicetisch Im Garderobenfoyer stehen Ihnen am Servicetisch unsere Mit­ arbeiter für Hinweise, Fragen oder Beschwerden zur Verfügung. Außerdem können Sie hier CDs, Bücher, Postkarten, Tragetaschen u. Ä. erwerben sowie Ihr Parkticket für die Tiefgaragen zum Konzerthaus Tarif freischalten lassen. Gastronomie Die Versorgung mit leckeren Snacks während der Konzertpausen organisiert unser Partner Mosaik-Services in verschiedenen Foyers – je nachdem, in welchem Saal das Konzert stattfindet. Sie können sich schon vorab einen Tisch, Getränke und einen Imbiss für Ihren Pausensnack reservieren, persönlich oder tele­ fonisch unter +49 · 30 · 848 55 666. Konzertdauer Die Dauer eines Konzerts beträgt in der Regel etwa zwei Stunden (inklusive Pause), Veranstaltungen für Kinder eine Stunde. Bei Veranstal­tungen, die kürzer oder länger dauern, weisen wir Sie gesondert in unseren Broschüren und auf der Website darauf hin. Konzerteinführungen Als informative und interessante Einstimmung auf die Sinfoniekonzerte des Konzerthausorchesters können Sie unsere Einführungsveranstaltungen nutzen – in der Regel beginnen sie eine Stunde vor dem Konzert. In der Monatsbroschüre und auf unserer Website (konzerthaus.de) finden Sie die Hinweise, wann eine Einführung stattfindet. Die Einführungen werden in wechselnden Sälen angeboten, informieren Sie sich über unsere Aufsteller oder fragen Sie bei unserem Abenddienst-Personal. Nach(t)gespräche Nicht nur vor dem Konzert können Sie tiefer in die Musik ein­ tauchen, sondern auch danach. Im Anschluss an die Konzerte des Konzerthausorchesters im Großen Saal können Sie mo­­­de­ rierte Gespräche mit den Künstlern des Abends erleben. Achten Sie in der Monatsbroschüre und auf der Website auf die Hin­weise zu den Nach(t)gesprächen.

71


Service

Konzerthaus auf allen Kanälen Nach dem Konzert ist vor dem Konzert … Aber was macht man zwischendurch? Die einfache Lösung: Bleiben Sie mit uns in Kontakt – bis zum nächsten Besuch. Website Besuchen Sie uns auch online unter konzerthaus.de. Es erwarten Sie tagesaktuelle Infos über Konzerte und Veranstaltungen sowie Termine für Rundgänge und Führungen, Sie können einfach und bequem Tickets online kaufen und über print@home aus­ drucken. Sie finden Infos rund um das Konzerthaus­ orchester Berlin sowie Historisches und Aktu­elles zum Konzerthaus Berlin, können unseren E-MailNewsletter bestellen, vor einem Konzert das Programmheft herunterladen und vieles mehr. Newsletter Mit unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter erhalten Sie 14-täglich aktuelle Infos zu Konzerten und Ver­ anstaltungen, den Spielplan für die nächsten 14 Tage und spezielle Angebote. Sie können den Newsletter ganz einfach auf konzerthaus.de bestellen, sich an unserem Servicetisch in die Liste eintragen oder Ihren Wunsch beim Ticketkauf äußern. Social Media Immer aktuell informieren wir Sie via Facebook (facebook.com/KonzerthausBerlin) und Twitter (twitter.com/_Konzerthaus) über News, Veranstaltungen und andere spannende Themen. Wir freuen uns auf viele „Fans“ und „Follower“ und einen regen Austausch mit Ihnen. Auf unserem YouTube-Kanal stellen wir Ihnen Konzertformate vor und bieten Ihnen Interviews mit Künstlern (youtube.com/ KonzerthausBln).

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Unser Konzerthausorchester berichtet von seinen Tourneen auf einem orchestereigenen Blog, und ein Team „Junger Reporter“ schreibt in seinem Blog über Konzertbesuche und Eindrücke. Lob & Tadel Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und beantworten gerne Ihre Fragen. Sie erreichen uns unter: +49 · 30 . 20 30 9 2333 oder kontakt@konzerthaus.de. Info-Material Sie können kostenlos unsere Info-Materialien be­ stellen: Monatsbroschüre, E-Mail-Newsletter, Abo-Broschüre, Saisonbroschüre und Junior-Folder. So wissen Sie immer, was im Konzerthaus gespielt wird. Postkarten für die Bestellung erhalten Sie im Konzerthaus, oder Sie geben Ihre Wünsche beim Ticketkauf an. GeschenkGutscheine Wenn Sie Familie und Freunde mit Ihrer Begeisterung anstecken möchten, nutzen Sie unsere Geschenkgutscheine, die Sie im Besucherservice oder über die Ticket-Hotline +49 · 30 . 20 30 9 2101 kaufen können.


Vier Wege zu Ihren Tickets Bei uns kommen Sie immer gut an ! Für Ihre Ticketbestellungen, Beratungswünsche oder Fragen sind wir für Sie auf „Vier Wegen“ erreichbar.

TELEFONISCH Unsere Ticket-Hotline +49 · 30 · 20 30 9 2101 erreichen Sie:

SCHRIFTLICH Sie können uns schriftlich Ihre Ticket-Wünsche per Post, per Fax oder per Mail schicken:

Montag–Sonnabend von 9.00–20.00 Uhr Sonn- und Feiertage von 12.00–20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin Besucherservice 10106 Berlin Fax: +49 · 30 · 20 30 9 2233 Mail: ticket@konzerthaus.de

PERSÖNLICH Unsere Kassen im Besucherservice finden Sie auf der Nordseite des Konzerthauses gegenüber dem Französischen Dom.

ONLINE Ihre Tickets können Sie auch bequem online auf konzerthaus.de platzgenau selbst buchen – schnell, sicher und 24 Stunden am Tag. Ihren Lieblingsplatz im Großen Saal finden Sie dabei noch leichter mit unserer Sitzplatzvorschau: Von jedem Platz aus können Sie die original­ getreue Sicht auf die Bühne überprüfen.

Besucherservice im Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt, 10117 Berlin Montag –Sonnabend von 12.00–19.00 Uhr Sonn- und Feiertage von 12.00–16.00 Uhr Veränderte Sommeröffnungszeiten vom 1.– 29. Juli 2012: Montag– Sonnabend von 11.00–18.00 Uhr Sonntags geschlossen

Nutzen Sie unseren zusätzlichen Service: Ihr Ticket zum Selbstausdrucken. Mit „print@ home“ drucken Sie Ihr Ticket im Anschluss an die Buchung direkt am eigenen Drucker aus. Sicher, unkompliziert und ohne Anstehen an der Abendkasse erhalten Sie so bis kurz vor Veranstaltungsbeginn Ihre Tickets. 73


Service

Saalpläne und Preise Grosser Saal weitere nützliche hinweise für sie

Chorbalkon rechts 1 1

9

1

1

6

Loge 2

A 10 10 12

7

24

19

28

25

6

7 5

Loge 5

6 6

7

Loge 6 39 46 47 40

6

Loge 7

7 5

5 4 1 4 5 1 3 6 1 2 7 1 1 1

8

links

9 9

14 14 14 14 16 16 17 18 17 17 18 17 16 17 16 16 17 16

1 1 1 2 1 3

8 8

1 4 5 1 5 4 3 1 6 2 1 7 1

1. Rang Mitte

rechts

8

Kassenpreise in euro

Preisgruppe

SPN

OK 1

OK 2

I

32

42

50

60

75

10

13

II

28 24

35 28

42 35

50 44

65 54

18 13

21 15

27 19

36 28

43 38 10

13

III IV V

PN 1

PN 2 PN 3 PN 4

Chorbalkon

11

13

17

23

27

Rollstuhl

13

15

19

28

38

64 55

9 9

PN = Preisniveau · SPN = Sonderpreisniveau · OK = Orgelkonzerte

58

8 8

65

1. Rang rechts 1 1 2 1 3 1

70

1. Rang links

54

5

5

7

7

Loge 9

6

6

49

1 4

6

5 49

Loge 4

29

1

20

1 5 1 4 5

36 37

1

2 21

9

Loge 8

9

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

1 5

1 5 1 4 5

36 37

1 1 5

17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

6 1 4

Loge 3

6

1 4 5

5

19 1

20

6 7 5 6 6 7 6 7

54 64

5

1 5

1 5

10 A 10 12

1 4 6 7

29

25

Loge 4 Loge 5 Loge 6

39 46 47 40

Loge 7 Loge 8 Loge 9

Parkett rechts

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

21 2

55

65

10

6 7

6 7 5 6

Loge 2 Loge 3 24 28

Parkett links 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

70

58

Loge 1

11

1

3 1

1 11 10

Loge 1

3 1

10

10

ORCHESTERPODIUM

2. Rang links

74

1 2

Chorbalkon Mitte

1 1

9

1 2

Chorbalkon links

2. Rang rechts

• I m Großen und Kleinen Saal sind die Sitzplätze in der Regel nummeriert und in Preisgruppen eingeteilt. Im WernerOtto-Saal, Beethoven-Saal und im Musik­ club haben Sie freie Platzwahl. • Unsere Veranstaltungen haben unterschiedliche Preisniveaus (PN). Die jeweils gültigen Kassenpreise finden Sie im angehängten Saisonkalender. • Bei einigen Veranstaltungen können die Kassenpreise sowie die Bestuhlung von der hier gezeigten Darstellung abweichen. Die Plätze auf dem Chorbalkon im Großen Saal bieten wir nicht immer an. • Im Großen Saal gibt es acht Stellplätze für Rollstuhlfahrer, im Kleinen Saal vier sowie im Werner-Otto-Saal, Beethoven-Saal und im Musikclub je zwei. Der Begleiter erhält eine Freikarte und wird nach Möglichkeit in der Nähe des Rollstuhlfahrers platziert. • Ermäßigungen gewähren wir an der Abendkasse – nach Maßgabe verfüg­ barer Plätze – gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises für: Schüler bis 21 Jahre, Studenten bis 30 Jahre, Azubis, Teilnehmer an Freiwilligendiensten (BFD, FSJ, FÖJ), Erwerbslose und Senioren mit Zuzahlungsbefreiung für Arzneimittel. • Bereits im Vorverkauf können Sie ermäßigte Kinderkarten für alle JuniorVeranstaltungen erwerben. • Ausführliche Informationen zu allen Themen rund um den Ticketkauf finden Sie auch in unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).


Kleiner Saal

14

D E 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

12 11

Galerie rechts

11

12

Grosser saal Seitenplätze rechts

9 8

1 13 1 14

12

1 2

1 2

Parkett

1

3

Seitenplätze links

12 11

Galerie links

14

16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

1

22

21 22

15 16

22

ORCHESTERPODIUM

1 1 1 2 1 3

19 20 21 Galerie Mitte

Kassenpreise in euro

Preisgruppe PN 1* PN 2 PN 3 PN 4

SPN

OK 1

OK 2

I

12

15

20

25

35

10

13

II

10

12

15

20

25

5 10

12

15

20

25

10

13

Kinder Rollstuhl

kleiner saal

PN = Preisniveau · SPN = Sonderpreisniveau

WERNER-OTTO-SAAL/Beethoven-Saal/MUSIKCLUB Kassenpreise in euro

Preisgruppe PN 1* PN 2 PN 3 Alle Plätze

12

Kinder

5

Rollstuhl

12

SPN

15

20

25

15

20

25

PN = Preisniveau · SPN = Sonderpreisniveau * Junior-veranstaltungen: Einheitspreis 12 €, Für Kinder 5 €

werner-otto-saal

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NOCH MEHR FARBE IM SPIEL

Freuen Sie sich auf die neuen Abonnements 2012/13 mit dem Konzerthausorchester Berlin und unseren G채sten.


Entdecken Sie die attraktive Abo-Vielfalt im Konzerthaus Berlin SINFONIEKONZERT-SERIEN

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN

mit dem Konzerthausorchester Berlin und Gästen wie Dmitrij Kitajenko, Julia Fischer, Julian Steckel und viele andere

mit dem 30. Jubiläum ihres Bestehens

HAUSKONZERTE

KAMMERMUSIK-SERIEN

mit Isabelle Faust, Martin Helmchen und weiteren Künstlern

mit dem Konzerthaus Kammerorchester und den Solisten des Konzerthausorchesters

AUSGEZEICHNET! mit aufstrebenden Stars der Klassikszene

MOZART-MATINEEN

STREICHQUARTETT INTERNATIONAL mit dem Quatuor Ebène und weiteren Ensembles

VOGLER QUARTETT mit seinem neuen Programm

mit Kaffee und Kinderbetreuung

EIN ABEND MIT ...

KAMMERORCHESTER INTERNATIONAL

Andreas Scholl, Annette Dasch, Christine Schäfer, Dietrich Henschel und weiteren Sängern

mit europäischen Spitzenensembles und -solisten

ARTISTISCH

PIANISSIMO mit internationalen Meisterpianisten wie Kit Armstrong

mit unserem Artist in Residence Julia Fischer

Serien-Abo

Wahl-Abo

Wählen Sie aus 18 Serien-Abos Ihre Lieblingsreihe mit bis zu acht Konzerten! So sichern Sie sich Ihre Plätze und bis zu 40 % Preisvorteil noch vor dem offiziellen Vorverkauf. Genießen Sie außerdem weitere attraktive Angebote und die Vorzüge Ihrer persönlichen und kostenlosen Konzerthaus Card premium.

Gestalten Sie Ihre individuelle Abo-Saison! Stellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Spielplan mit dem Konzerthausorchester Berlin im Großen Saal zusammen, und sparen Sie rund 25 % gegenüber dem Einzelkauf.

SERIEN-ABO MIT 4 KONZERTEN im Großen Saal ab 50 Euro im Kleinen Saal ab 48 Euro

WAHL-ABO „STANDARD“ MIT 8 COUPONS für Konzerte mit dem Konzerthausorchester im Großen Saal schon ab 116 Euro

Für alle, die gern langfristig planen.

Für alle, die volle Flexibilität bevorzugen.

BESTELLEN SIE IHRE KOSTENLOSE ABOBROSCHÜRE UND WÄHLEN SIE IHRE PERSÖNLICHEN FAVORITEN. Ticket-Hotline +49 · 30 · 20 30 9 2101 ticket@konzerthaus.de


Service

KONZERTHAUS CARD

Für alle, die mehr wollen Neu und nur für unsere Gäste: die kostenlose Konzerthaus Card mit attraktiven Vorzugsangeboten unserer Partner. Wer uns als Stammgast regelmäßig treu bleibt, darf sich in der nächsten Saison außerdem über zusätzliche Angebote rund um den Konzertbesuch freuen – mit der Konzerthaus Card premium. Schon das Begrüßungsgeschenk ist exklusiv: Die limitierte Sonder-CD mit Sol Gabetta und dem Konzerthausorchester Berlin ist nur bei uns erhältlich. Einfach bei der ersten Buchung im Besucherservice die Konzerthaus Card vorzeigen – und sich beim Hören zu Hause wie im Großen Saal fühlen. Die Konzerthaus Card berechtigt zur Nutzung von Vorzugsangeboten und -preisen bei unseren Partnern. Einmal eingesetzt, bleibt die Konzerthaus Card auch in folgenden Spielzeiten gültig. Wer mit seiner Konzerthaus Card innerhalb einer Saison viermal oder öfter unsere Konzerthaus Veranstaltungen besucht, erhält für die nächste Saison die Konzerthaus Card premium. Premium heißt: alle Vorteile der Konzerthaus Card und noch mehr! Vorzugspreise bei unseren Konzerthaus Veranstaltungen und in der Konzerthaus Gas­ tronomie, exklu­sive Angebote rund um den Besuch im Konzerthaus, Einladungen zu Generalproben

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und Sonderveranstaltungen. Unsere Serien-Abonnenten erhalten ihre persönliche Konzerthaus Card premium automatisch: einfach Abonnement bis zum 31. Mai 2012 erwerben oder verlängern – und wir senden die Konzerthaus Card premium rechtzeitig bis zum Beginn der Saison zu. Die Begrüßungs-CD wird dann im Konzerthaus Besucherservice überreicht. Die Konzerthaus Card premium gilt für die jeweilige Saison und erscheint mit jährlich wechselndem Motiv. Ein Stück Konzerthaus – zum Genießen und Sammeln. SO ERHALTEN SIE IHRE PERSÖNLICHE KONZERTHAUS CARD Ab August 2012 können Sie Ihre persönliche Konzerthaus Card bequem bei uns bestellen: Kommen Sie in unseren Besucherservice, fordern Sie die Bestellunterlagen über unsere Ticket-Hotline +49 . 30 . 20 30 9 2101 an oder füllen Sie das Antragsformular online unter konzerthaus.de aus.


IHRE VORTEILE Mit der Konzerthaus Card und der Konzerthaus Card premium können Sie bei unseren Partnern viele attraktive Vorzugsangebote und -preise nutzen: Dussmann das KulturKaufhaus: 10 % Ermäßigung auf alle CDs und DVDs des Klassiksortiments. Steinway & Sons: 5 % Preisnachlass auf Service­ leistungen wie Stimmung, Reparatur und Wartung des Instruments und 10 % Preisnachlass auf Zu­ behör wie Bänke, Schutzhüllen und Leuchten. NoldeStiftung Seebüll, Dependance Berlin: ermäßigter Eintritt 6 Euro (statt 8 Euro) für max. 2 Personen. WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt: freier Eintritt für 2 Personen. Französischer Dom: 2-für-1 beim Besuch der Aussichtsplattform. Café Konzerthaus: 10 % auf alle Speisen und Getränke einer Rechnung. Pausengastronomie bei Konzerten: 10 % auf alle Speisen und Getränke bei telefonischer Vorbestellung unter +49 · 30 · 848 55 666. Musikhochschule „Hanns Eisler“: 2-für-1 bei Exzellenz-Konzerten im Krönungskutschen-Saal. Freuen Sie sich auf Ihr Begrüßungsgeschenk, die limitierte Sonder-CD und mit Sol Gabetta und dem Konzerthausorchester Berlin, bei Ihrer ersten Buchung mit Ihrer Konzerthaus Card. KONZERTHAUS CARD für alle unsere Besucher • Nutzen Sie die vielfältigen Vorzugsangebote bei unseren Partnern. • Ihre Konzerthaus Card bleibt auch in folgenden Spielzeiten gültig. • Besuchen Sie innerhalb einer Saison viermal oder öfter unsere Konzerthaus Veranstaltungen, und Sie erhalten für die nächste Spielzeit Ihre Konzerthaus Card premium. KONZERTHAUS CARD PREMIUM für unsere Stammgäste und Serien-Abonnenten • Nutzen Sie die vielfältigen Vorzugsangebote bei unseren Partnern. • Erhalten Sie außerdem 15 % Ermäßigung auf Konzerthaus Veranstaltungen. • Genießen Sie Vorzugspreise in der Konzerthaus Gastronomie und exklusive Angebote rund um Ihren Besuch im Konzerthaus sowie bei weiteren Partnern wie Lutter & Wegner. • Lassen Sie sich einladen zu Generalproben und weiteren Sonderveranstaltungen.    

Die bei unseren Partnern gewährten Vorteile behalten ihre Gültigkeit bis zum Ende der Saison 2014/15. Aktuelle Informationen über unsere Partnerangebote finden Sie auf konzerthaus.de.


Foto: www.nielinger.de

KAISERLICHE Vielfalt für Musikliebhaber

Kaiser’s steht mit Stolz auf Platz 1 der Berliner Lebensmittelmärkte. Wie auch das Konzerthaus Berlin legen wir in unserem Angebot viel Wert auf Vielfalt und Qualität. Deshalb sind wir exklusiver Hauptsponsor für das Konzerthaus Berlin mit seinem reichhaltigen Kulturprogramm. Eine starke Verbindung, damit Sie mit allen Sinnen genießen können!

HAUPTFÖRDERER DES KONZERTHAUSES BERLIN


Klassik / CD DVD Stöbern. Entdecken. Mitnehmen. •

WO KOmpOnisten

bester stimmung sind Friedrichstraße

www.kulturkaufhaus.de

Mo-Fr 10-24 Uhr Sa 10-23:30 Uhr


JULIA FISCHER „In ihrem Zugriff steckt die Komplexität von Bach, die Leichtigkeit von Mozart und die elektrisierende Energie von Beethovens Musik, kurz gesagt: eine enorme musikalische Reife…“ Klassik.com

Das aktuelle Album:

POÈME

© Decca

Werke von Chausson Respighi · Vaughan Williams · Suk Orchestre Philharmonique de Monte Carlo Dirigent: Yakov Kreizberg www.julia-fischer-musik.de


Als führende Berliner Privatbank sind wir der Partner für viele Berliner. Was beide Seiten zu schätzen wissen. Natürlich ist eine Privatbank genau der richtige Partner für Ihr Vermögen. Aber wir sind auch die perfekte Hausbank für den Alltag. Vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin mit uns. Wir freuen uns auf Sie. Infos unter (0 30) 8 97 98-234 oder auch im Internet unter www.weberbank.de

Meine Privatbank.


Foto: © Felix Broede

Wir geben exzellenten Künstlern Rückenwind Der »Artist in Residence« wird präsentiert von 50 Hertz. Als Übertragungsnetzbetreiber im Zentrum Europas steht 50 Hertz für die sichere Integration der erneuerbaren Energien, die Entwicklung des europäischen Strommarktes und den Erhalt eines hohen Versorgungssicherheitsstandards. Dafür betreibt und entwickelt 50 Hertz sein Netz im Norden und Osten Deutschlands. Der Betreiber der Stromautobahnen nimmt mehr als 40 Prozent der in Deutschland installierten Wind­ kraft sicher auf und bringt ihn in die Verbrauchszen­ tren. 50 Hertz ist für die sichere Stromversorgung von mehr als 18 Millionen Menschen verantwortlich – 24 Stunden am Tag.

www.50 Hertz.com

Im Sinne eines verantwortungsbewussten Handelns für die Gesellschaft setzt 50 Hertz noch weitere Impulse, für ein lebenswertes Heute und ein siche­ res Morgen. 50 Hertz unterstützt herausragende und unverwechselbare Projekte, die eine vielfältige Kulturlandschaft in der Gesellschaft fördern. Dabei liegen dem Netzbetreiber junge exzellente Künstler besonders am Herzen. Das Konzerthaus Berlin mit seinem Programm »Artist in Residence« bietet für das Engagement von 50 Hertz ein hoch motivieren­ des Umfeld und eine große Bühne. 50 Hertz freut sich, in der Saison 2012 /13 die Welt­ klasse­Geigerin Julia Fischer zu präsentieren.


Alle unsere Konzerte finden Sie hier im SaisonKalender >

Impressum Herausgeber Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin Tel. +49 · 30 · 20 30 90, Fax +49 · 30 · 20 30 9 2249 konzerthaus.de, ticket@konzerthaus.de REDAKTIONSLEITUNG & TEXTE Elena Kountidou FotoRedaktion & KOORDINATION Julia Bernreuther Redaktion Katharina Burgdorff, Dr. Dietmar Hiller, Andreas Hitscher, Barbara Köhler, Arno Lücker, Tanja-Maria Martens, Gabriele Nellessen, Martin Redlinger, Mattias Richter, Renske Steen, Ulf Werner, Cara Wuchhold, Marion Acker Redaktionsschluss 10.04.2012, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten Konzeption, Gestaltung MetaDesign AG Druck DruckVogt GmbH FOTOS Titel: Felix Broede Umschlag: Richard Avedon (Uchida), Marco Borggreve (Hagner/Sanderling), Stéphane de Bourgies/Virgin ClassicsFelix Broede (Faust/ Fischer/Jansen/Perahia), B. Friedrich (Kaminer), Harald Hoffmann/DG (Hope), Nikolaus Karlinsky (Kirchschlager), Kasskara/DG (Quasthoff ), Priska Ketterer (Blacher), Peter Lindbergh (Malakhov), James McMillan/Decca (Scholl), Gela Megrelidze (Vinnitskaya), Gert Mothes (Kitajenko), Mattias@Mramor (Tate), Christian Nielinger (Say), Daniel Pasche (Dasch), Wladimir Polak (Rozhdestvensky), Thomas Rabsch (Gerhardt), Sheila Rock (DiDonato), Christine Schneider (Müller-Schott), Jo Schwartz (Leonskaja), Kadri Tali (Tali), Manu Theobald (Gielen), Udo Titz (de Maistre), Bodo Vitus (Schäfer), Sonja Werner (Kuusisto) Innenteil: Archiv Konzerthaus Berlin/Getty Images (24–25), Archiv Konzerthaus Berlin (63), Uwe Arens/Shutterstock (26), Uwe Arens (28–29, 31), Uwe Arens (22–23, 32–33, 39, 50–51, 60–61, 68–69,

76), Felix Broede (7, 15, 16–17, 18, 20, 21, 35, 40– 41, 43–46 KHO-Panorama), Sonja Gutschera & Leif Henrik Osthoff (9), Sonja Gutschera & Leif Henrik Osthoff (12–13), Sonja Gutschera & Leif Henrik Osthoff/Corbis (79), Roland Halbe ECE (57, 75, WOS), Jirka Jansch (39, 58), Stefan Klonk (64), Udo Lauer (75, Kleiner Saal), Christian Nielinger (6, 56, 75, Großer Saal), Stephan Pramme (39), Hans Pölkow (63, Bernstein), Christine Schroeter (37, 66) Seite 53, Fotocollage: Ida Maria Aschenbrenner (Moser), Mats Bäcker (Fröst), Marco Borggreve (Hardenberger, Nelsons, Sanderling), Felix Broede ( Jansen/Perahia), Kasskara/DG (Quasthoff ), Künstlersekretariat Schoerke GmbH (Armstrong), James McMillan/Decca (Scholl), Vladimir Meckler (Afanassiev), Umberto Nicoletti (Labeque), Christian Nielinger (Say), Bernd Noelle (Henschel), Daniel Pasche (Dasch), Sheila Rock (DiDonato), Bodo Vitus (Schäfer), Michael Wilson (Goode), Ben Wright Photography (Bolton)

Seite 55: Özgür Albayrak (Vogler Quartett), George Garnier (Doric String Quartet), Udo Lauer (Kleiner Saal), Alexandra Vosding (Tetzlaff Quartett) Saisonkalender: Uwe Arens/Berlin Sony BMG, Uwe Arens, Ida Maria Aschenbrenner, Mats Bäcker, Kai Bienert, Marco Borggreve, Felix Broede, Stéphane de Bourgies/Virgin Classics, Benjamin Ealovega, George Garnier, Sonja Gutschera, Matthias Heyde, Tristan Hoenig, Harald Hoffmann/DG, Nikolaus Karlinsky, Archiv Konzerthaus Berlin, Matthias Krüger, Künstlersekretariat Schoerke GmbH, Martin U. K. Lengemann, Pascale L. R., Julien Mignot, Luis Montesdeoca, Umberto Nicoletti, Christian Nielinger, Bernd Noelle, Daniel Pasche, Wladimir Polak, Kadri Tali, Bodo Vitus, Alexandra Vosding, Michael Wilson, Sonja Werner


und Bringt Zusammen


Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt 10117 Berlin konzerthaus.de


Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen in unserem Haus finden Sie in unseren entsprechenden Broschüren wie der Monatsbroschüre, der Abo­broschüre und dem Juniorfolder – und natürlich auch online auf konzerthaus.de


Saisonbroschüre 2012/13