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MUSIK BEGEISTERT VOR FREUDE

Mit dem KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN und unseren G채sten.


DMITRIJ KITAJENKO 13.09. · 14.09. · 28.03. 29.03. 19.06. · 20.06. · 21.06.

ANTOINE TAMESTIT · 08.04.

MARTIN HELMCHEN 19.12. · 20.12. · 21.12. · 30.01.

JUKKA-PEKKA SARASTE · 02.05. · 03.05. · 04.05.

LISE DE LA SALLE · 31.10. · 01.11. · 02.11.

CLAUDIO BOHÓRQUEZ · 21.02. · 22.02. · 23.02.

IGOR LEVIT · 19.05. · 23.05. · 24.05.

SIR NEVILLE MARRINER · 06.05.

BEJUN MEHTA · 15.12.

MOJCA ERDMANN · 31.12. · 01.01.

NING FENG · 08.11. · 09.11. · 10.11.

JOSÉ CURA · 21.02. · 22.02. · 23.02.

XAVIER DE MAISTRE · 01.02.

PATRICIA KOPATCHINSKAJA · 17.09.

PAAVO JÄRVI · 09.12.

VIKTORIA MULLOVA · 09.12.

MICHAEL SANDERLING · 07.06. · 08.06.

ALINA POGOSTKINA · 09.05. · 10.05.

MARTIN STADTFELD · 06.05.

HILARY HAHN · 01.10.

NIKOLAJ ZNAIDER · 19.10. · 20.10. · 18.12. 28.02. · 13.06. · 14.06. · 27.06. · 28.06. · 29.06.

ALICE SARA OTT 05.03.

ANNA VINNITSKAYA · 22.04.

HANNO MÜLLER-BRACHMANN 22.08. · 18.04. · 19.04.

CAROLIN WIDMANN · 13.10.

CHRISTINE SCHÄFER · 11.09.

WAYNE MARSHALL · 15.11. · 16.11.

TILL BRÖNNER · 04.12.

MAGALI MOSNIER · 30.10. · 30.11. · 01.12.

CHRISTIAN TETZLAFF · 22.05.


IVÁN FISCHER, CHEFDIRIGENT DES KONZERTHAUSORCHESTERS


RUBRIK · THEMA

Musik begeistert! Das spüre ich nicht nur bei unserem Konzerthausorchester unter seinem Chefdirigenten Iván Fischer, sondern auch bei Ihnen, unserem Publikum. Ob bei einem Konzert der Funke überspringt oder nicht, hängt von der künstlerischen Ausstrahlung der Musiker ab. So ein besonderer Moment war das bewegende Festkonzert zum 100. Geburtstag des langjährigen Chefdirigenten Kurt Sanderling im September 2012. Diese Saison ehren wir den Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler Leonard Bernstein, der es vermochte, neben seinen herausragenden Dirigaten auch als Persönlichkeit in Erinnerung zu bleiben. Ich habe ihn mehrfach in Konzerten aber auch in Proben erleben dürfen. Seine unvergleichbare Art, über Musik zu sprechen und sein Publikum sowie sein Orchester zu begeistern, bleibt für mich unvergessen. Seit der Wiedereröffnung unseres Hauses im Jahre 1984 bis zu seinem Tod 1990 leitete er zahlreiche Konzerte, von denen uns Besucher noch heute berichten. Unvergesslich bleibt dabei sein Konzert in unserem Haus zur Wiedervereinigung mit der Umdichtung des Schillertextes in Ode „An die Freiheit“.

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RUBRIK · THEMA

Mit unserem Festival Südamerika präsentieren wir Ihnen nicht nur klassische Konzerte, sondern auch Weltmusikund Folklore-Stars wie die Königin des kolumbianischen Cumbia, Totó la Momposina. Schließlich hat schon Leonard Bernstein es so treffend formuliert: Es gibt keine U- oder E-Musik, sondern nur gute oder schlechte. Freuen Sie sich jetzt schon auf unseren Dvorˇák-Marathon, unser Musikfest am Gendarmenmarkt und den neuen Artist in Residence, den Dirigenten und Geiger Nikolaj Znaider.

im Anschluss an eine öffentliche Generalprobe kam ein Konzerthaus-Besucher auf mich zu und fragte, ob ich denn wieder ein Überraschungskonzert plane. Er erinnerte mich daran, dass ich bei meinem ersten Konzert im Oktober 2011 versprochen hatte, dieses außergewöhnliche Konzertformat in Berlin weiterzuführen. Es freut mich sehr, dass Sie sich so gerne überraschen lassen. Deshalb wird es auch in dieser Saison ein Konzert geben, bei dem ich das Programm von der Bühne aus ansage.

Bedanken möchte ich mich bei unseren zahlreichen Förderern und Partnern, insbesondere unserem Hauptförderer Kaiser’s, unserem Premiumpartner 50Hertz sowie unserem Förderverein Zukunft Konzerthaus e. V.

Aber sollte nicht jedes Konzert etwas Überraschendes haben? Natürlich hört man gerne Werke, die einem vertraut sind – das ist wie bei den Menschen. Ich treffe mit großer Freude meine Freunde, die ich gut kenne, aber auch neue spannende Persönlichkeiten. Begegnungen, die ohne Überraschung verlaufen, Klischee-Gespräche und leere Höflichkeiten langweilen mich dagegen. Am liebsten spreche ich auch mit meinen besten Freunden über Dinge, die neu sind, oder über Ideen, die uns vertraute Themen neu erscheinen lassen. Deshalb hören Sie bitte, auch bei den Ihnen bekannten Werken, immer mit Neugierde hin, es könnte sich doch die eine oder andere Überraschung ergeben…

Es macht mir große Freude, das Publikum und das Orchester hier im schönen Konzerthaus näher kennenzulernen. Ich freue mich besonders auf unser zweites gemeinsames Jahr! Ihr

Iván Fischer, Chefdirigent

Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr

Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Intendant

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RUBRIK · THEMA

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Förderern und Partnern, deren langjähriges und anhaltendes Engagement für das Konzerthaus Berlin wir gar nicht genug wertschätzen können.

Exklusiv und kostenlos für unsere Gäste: die Konzerthaus Card. Welches Begrüßungsgeschenk und welche attraktiven Vorteile Sie erwarten, verraten wir Ihnen im Serviceteil.

Ein besonderer Dank gilt unseren Mäzeninnen Inga Maren Otto sowie Maria-Theresia Piepenbrock für die großzügige Unterstützung.

ERFAHREN SIE MEHR AUF SEITE 80.

HAUPTFÖRDERER

PREMIUMPARTNER

PARTNER

MEDIENPARTNER

FREUNDE UND FÖRDERER

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INHALTSVERZEICHNIS

03 06 08 09 10

BEI UNS ZU GAST VORWORT DANKSAGUNG KONZERTHAUS CARD INHALTSVERZEICHNIS

IM PORTRÄT:

IM GESPRÄCH:

FESTIVALS

KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Iván Fischer, Chefdirigent des Konzerthausorchesters

Nikolaj Znaider, Artist in Residence

22 24 28 32

36 Gesichter und Geschichten 40 Festkonzerte

Dvorˇák-Marathon Hommage an Leonard Bernstein Festival Südamerika Musikfest am Gendarmenmarkt

FORMATE, REIHEN UND VERMITTLUNG 44 Schon gehört? 52 Vorlieben? Vorfreuen! 56 Was wird hier gespielt?

88 IMPRESSUM

EIN HAUS VOLLER VIELFALT

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JUNIOR KONZERTHAUS

KONZERTHAUS TEAM

SERVICE

60 Stürmische Begeisterung mit Kranich & Co 62 Veranstaltungen

66 Ein Haus – ein Team 68 Zukunft mit persönlicher Note

72 Immer offen für Sie 7 3 Alles rund um Ihren Konzertbesuch 74 Konzerthaus auf allen Kanälen 75 Vier Wege zu Ihren Tickets 76 Saalpläne und Preise 78 Abonnements 80 Konzerthaus Card

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IVÁN FISCHER IM PORTRÄT

RUBRIK · THEMA

IVÁN FISCHER, CHEFDIRIGENT DES KONZERTHAUSORCHESTERS

Text: Jan Brachmann

Von Kindesbeinen an fühlte sich Iván Fischer zwischen Musik und Theater hin- und hergerissen. Dass ihn die Musik schließlich „ganz aufgesogen hat“, wie er heute sagt, bedeutet nicht, dass er dem Theater den Rücken kehrt.

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Ganz im Gegenteil: Mehr denn je versucht er in den letzten Jahren, aus der Musik selbst Theater entstehen zu lassen, wenn gleichzeitig theatralisch musiziert wird. Denn in der Oper ist die Musik aus szenischem Empfinden hervorgegangen. Heißt es nicht über Wolfgang Amadeus Mozart, seine innere Bühne sei immer spielbereit gewesen, und er habe sogar dort szenisch gedacht, wo er nicht für Gesang schrieb? Also übernahm der Dirigent Iván Fischer eines Tages auch die Arbeit des Regisseurs und merkte, „dass die Sänger, wenn ich Musik und Theater aus einer organischen Einheit heraus entwickle, sich total befreit fühlen“. Genau das hörte man in Budapest, nachdem Iván Fischer dort Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ dirigiert und inszeniert hatte. Die Sänger schwebten nach der Vorstellung über die Garderobenflure und waren selig: „Der Iván ist so toll! Da geht es nicht um Äußerliches. Da kommt alles aus der Sache selbst, aus der Musik.“ Zur Eröffnung der Spielzeit 2013/14 kann sich auch das Publikum des Berliner Konzerthauses davon überzeugen, wenn Mozarts „Figaro“ hier über die Bühne geht. Szenisch!

ich radikale und moderne Lösungen durchaus liebe und fand, dass die Sänger für diese besondere Art von Sprechgesang zu gebildete Stimmen haben. Mir war das Schauspielerische viel wichtiger als die Klangschönheit“.

Auch wenn man Iván Fischer vor allem als Dirigenten vom Konzertpodium oder, in Großbritannien, vom Operngraben her kennt, so inszeniert er doch, zumeist beim Budapest Festival Orchestra, seit etwa zwei Jahrzehnten Bühnenwerke: Christoph Willibald Glucks „Orpheus und Eurydike“ etwa oder später Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“, damals mit Schauspielern statt Opernsängern, „weil

Lange war nicht klar, was aus Iván Fischer werden würde. Als Student organisierte er Happenings, bei denen Bälle auf Instrumente plumpsten und Klänge erzeugten. „Eine Art John-Cage-Kultur“, sagt er. Dann wieder schwärmte er für den polnischen Regisseur Jerzy Grotowski, „damals der große Guru des Avantgarde-Theaters“. Schließlich kam es zur ersten prägenden Begegnung mit einem Opernregisseur: Iván

Iván Fischer fing mit fünf Jahren an, Klavier zu spielen, lernte mit sieben Violine und wechselte mit zehn zum Violoncello. Komposition und Violoncello hat er dann auch in Budapest studiert, bevor er sich entschied, bei Hans Swarowsky und Nikolaus Harnoncourt in Wien Dirigieren zu lernen. Der erste habe ihm Sachlichkeit im Partiturstudium beigebracht, der zweite aber, Musik als Kommunikationsmittel zu verstehen, bei dem man zwischen den Zeilen lesen müsse. Dem Theater jedoch war er schon viel früher verfallen: „Mein Vater war musikalischer Leiter eines Sprechtheaters. Und das Theater war für mich immer wie ein Tempel, eine große Attraktion.“ Als er acht Jahre alt war, bekam er ein Opernabonnement geschenkt. Mit dreizehn sang er den zweiten Knaben in Mozarts „Zauberflöte“.

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RUBRIK · THEMA

IVÁN FISCHER IM PORTRÄT

SAISONERÖFFNUNG 2013/14 Donnerstag 22.08.13 · 19.00 Uhr „Le nozze di Figaro“ – Szenisches Konzert nach der gleichnamigen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung und Regie ROMAN TREKEL Bariton (Graf Almaviva) MIAH PERSSON Sopran (Gräfin) LAURA TATULESCU Sopran (Susanna) RACHEL FRENKEL Mezzosopran (Cherubin) HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bariton (Figaro) ANN MURRAY Mezzosopran (Marcelline) ROBERT LLOYD Bass (Bartolo) RODOLPHE BRIAND Tenor (Basilio, Don Curzio) MATTEO PEIRONE Bass (Antonio) NORMA NAHOUN Sopran (Barbarina)

ALLE KONZERTE MIT IVÁN FISCHER 2013/14 22.08.13 · 29.08.13 · 30.08.13 · 31.08.13 · 27.09.13 28.09.13 · 29.09.13 · 08.11.13 · 09.11.13 · 10.11.13 13.02.14 · 14.02.14 · 15.02.14 · 10.04.14 · 11.04.14 12.04.14 · 18.04.14 · 19.04.14 · 13.06.14 · 14.06.14 An folgenden Terminen können Sie um 12.00 Uhr bereits eine kleine Konzerteinführung mit dem Chefdirigenten erleben, wenn Iván Fischer und das Konzerthausorchester für Sie die Probe für jeweils eine Stunde öffnen: 29.08.13 · 08.11.13 · 13.02.14 · 10.04.14 Karten 5 Euro, für Studenten Eintritt frei

VIDEOCLIPS MIT IVÁN FISCHER Braucht der Dirigent einen Taktstock? Gibt es das ideale Tempo? Stört Sie Husten? All diese und noch mehr Fragen wurden Iván Fischer bereits gestellt. Seine Antworten sehen und hören Sie in der Videoclip-Reihe „Eine Frage, Herr Fischer …“ auf konzerthaus.de oder auf youtube.com/KonzerthausBerlin. Und wenn Sie selbst eine Frage an Iván Fischer haben, stellen Sie sie an: frag-fischer@konzerthaus.de

Iván Fischer über seine Inszenierung von Mozarts „Le nozze di Figaro“

Fischer war Cembalist, als Harnoncourt in Zürich seinen Monteverdi-Zyklus in der Regie von Jean-Pierre Ponnelle machte. „Ponnelle war sehr nett zu mir. Er hat entdeckt, dass ich diese Dualität in mir habe: ein Interesse sowohl für Musik als auch fürs Theater. Später habe ich mit anderen, wunderbaren Regisseuren zusammengearbeitet: Nicholas Hytner, dem Leiter des National Theatre in London; Jonathan Miller; dann mit dem großen russischen Regisseur Jurij Ljubimow, auch mit Giorgio Strehler.“

Zeitgleich mit dem Regisseur erwachte auch der Komponist Iván Fischer: „Das hat mir irgendwie die Welt geöffnet. Jetzt verstehe ich besser, wer ich bin. Und ich verstehe auch die Partituren großer Komponisten besser, wenn ich sie aufführe. Das hat mich also mit mir selbst und meinem eigenen Metier in eine neue Harmonie gebracht.“ Von den avantgardistischen Ansprüchen seiner Studentenzeit ist er allerdings abgekommen: „Jetzt schreibe ich ganz tonale Musik. Atonale Musik ist zwar ein sehr wichtiger und schöner Teil der Geschichte, den ich weiterhin pflegen möchte. Allerdings denke ich, dass man jetzt eine moderne Tonalität kultivieren sollte. Denn Tonalität ist für mich ein Geschenk vom Himmel, eine wichtige Sprache, die man nicht gänzlich wegwerfen sollte.“

„Der Regisseur ist mir sympathisch.“

Die heute übliche Spaltung zwischen Musik und Theater auf der Opernbühne wurde für Iván Fischer zum Problem: „Das Resultat ist nämlich, dass das Publikum musikalisch etwas Konservatives, visuell aber etwas Neues bekommt. Warum nicht umgekehrt? Man könnte doch auch die Oper einmal ganz orthodox inszenieren wie zur Zeit ihrer Entstehung – und die Musik mit Synthesizer und Saxofon dazu spielen! Diese übliche Spaltung von moderner Regie und altmodischer Musik ist für mich inzwischen fad.“ Und wenn Iván Fischer heute nicht mehr Oper dirigiert, solange jemand anders Regie führt, so liegt das nicht an der Regie: „Der Regisseur ist mir sympathisch. Der ist ein moderner Künstler, möchte etwas Neues erfinden. Es ist eher die Dirigentenrolle, die mir nicht gefällt. Dieser Hohepriester, der sagt: Ich sorge für die Bibel und dafür, dass ihr wörtlich gefolgt werde. Dieses Pochen auf den Urtext. Nein, diese Rolle des Konservators möchte ich nicht mehr spielen.“

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Der Dirigent Iván Fischer wird auch in Berlin im Vordergrund bleiben. Forcieren will er die öffentliche Aufmerksamkeit für seine Arbeit als Regisseur und Komponist nicht. Dennoch möchte er sich persönlich wie auch das Konzerthausorchester nicht von vornherein eingeengt wissen: „Man muss immer ein volles Leben führen. Viel reisen, möglichst viele Sprachen lernen und Kulturen kennen. Ein Musiker muss Orchestermusik, Kammermusik, Solowerke spielen, aber auch Oper. Wenn man nur eines davon macht, ist das ein bisschen armselig.“ Und mit Gauklermiene setzt er hinzu: „Ich bin ein Allesfresser.“

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RUBRIK · THEMA

NIKOLAJ ZNAIDER IM GESPRÄCH

NIKOLAJ ZNAIDER, ARTIST IN RESIDENCE 2013/14

Der dänisch-israelische Musiker Nikolaj Znaider gilt als einer der vielfältigsten Künstler unserer Zeit. Im Rahmen seiner Residency wird er als Dirigent und Violinist in neun Konzerten alle seine musikalischen Facetten präsentieren. Intendant Sebastian Nordmann sprach mit ihm über die gemeinsame Saison, doppeltes Lampenfieber und die intellektuelle Entwicklung von Musikern. Sebastian Nordmann: Nikolaj, kein Artist in Residence im Konzerthaus Berlin zeigte bislang so eine Vielfalt: Du wirst gleichermaßen als Solist, Dirigent und Kammermusiker auf unserer Bühne stehen. Ich finde es sehr spannend, dass du sowohl die Sicht eines Solisten als auch Dirigenten hast. Ist das eigentlich ein Vorteil? Nikolaj Znaider: Ich denke schon, dass sich das gut ergänzt, und sehe darin keinen Konflikt. Manchmal stellt man mir dieselbe Frage in negativer Form: „Ist es nicht schwer, beides zu vereinen?“ Nein, im Gegenteil: Durch meine Erfahrung als Solist habe ich mehr Empathie als Dirigent und umgekehrt. Aber die Rollen sind ja schon recht unterschiedlich: Als Solist musst du dich stärker unterordnen, während du als Dirigent vorgibst, in welche Richtung es geht, oder? Als Solist ist man stärker mit sich selbst beschäftigt und greift weniger in das Spiel der anderen Musiker ein. Man spielt etwas, und wenn es schön klingt, sind alle glücklich. Die Aufgabe des Dirigenten ist durchaus kontroverser. Zum einen muss er die Richtung vorgeben. Zum anderen besteht die Herausforderung

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vor allem darin, die Musiker dazu zu bringen, dass sie gut spielen wollen. Das ist der Sinn der Sache. Michael Sanderling, der Cellist und auch Dirigent ist, hat mir erzählt, bei Cellokonzerten sei er immer doppelt aufgeregt. Wie geht es dir, wenn ein Violinkonzert auf dem Programm steht, du aber dirigierst? Interessant, dass du das erwähnst. Ich habe oft mit Cellisten musiziert, sehr oft mit Pianisten und Sängern, aber komischerweise nur selten mit Geigern. Vielleicht ist das gar kein Zufall? Aber jetzt verspüre ich die Lust, vermehrt Kollegen als Solisten einzuladen. Gut, dass du mich darauf ansprichst – mir war das bislang nicht bewusst. Als du deine Residency bei uns geplant hast, wusstest du wahrscheinlich schnell, welche sinfonischen Werke du dirigieren möchtest. Wie war das bei der Auswahl der Solisten? Elisabeth Leonskaja wird unter deiner Leitung Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert spielen. Wie bist du auf sie und auf diese Kombination gekommen?

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NIKOLAJ ZNAIDER IM GESPRÄCH

Nikolaj Znaider 1975 in Kopenhagen geboren, gilt der dänisch-israelische Musiker Nikolaj Znaider heute als einer der vielfältigsten Künstler unserer Zeit. Spätestens seit dem Gewinn des renommierten Brüsseler Wettbewerbs „Reine Elisabeth“ 1997 gehört er zu den führenden Geigenvirtuosen. Als Konzertsolist ist er mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Colin Davis und Zubin Mehta tätig und feiert gleichzeitig auch selbst als Dirigent große Erfolge. Auf der Geige spielt er mit entschlossener Direktheit und großer Sensibilität, verbindet Leidenschaft mit Zurückhaltung. Diese spannende Mischung wird in der Saison 2013/14 im Konzerthaus vielfältig zu erleben sein: Nikolaj Znaider ist „Artist in Residence“ und wird sowohl als Solist als auch als Dirigent seine musikalischen Facetten zeigen!

Ich wollte schon immer einmal mit dieser herausragenden Musikerin zusammen auf der Bühne stehen. Iván Fischer hat sie mir in San Sebastián nach einem Konzert vorgestellt. Später sagte er mir, sie sei fantastisch, und ich müsse unbedingt mit ihr zusammenarbeiten. Das kam mir während der Planung meiner Residency dann wieder in den Sinn – die perfekte Gelegenheit! Das finde ich auch. Sie spielt fast jede Saison bei uns, weil wir sie so großartig finden. Ich weiß. Man denkt nicht automatisch, dass sich eine russische Pianistin im deutsch-klassischen Repertoire so Zuhause fühlt, aber bei ihr ist das der Fall. Ich freue mich schon sehr auf die gemeinsamen Konzerte. Im Juni 2014 wirst du mit dem Konzerthausorchester und unserem Chefdirigenten Iván Fischer auf der Bühne stehen. Du hast es ja bereits erwähnt: Ihr kennt euch ganz gut, nicht wahr? Oh ja. Wir haben viele gemeinsame schöne Stunden verbracht auf Tourneen in Europa, Asien und den USA. Wenn er anruft, um mir ein Projekt vorzuschlagen, sage ich ohne zu überlegen Ja. Er hat mich in meiner Entwicklung als Dirigent sehr geprägt, aber wir verstehen uns nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen unglaublich gut. Ich schätze seine Offenheit und Großzügigkeit.

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Ich habe bei dir das Gefühl, dass du sehr offen bist für Ratschläge und Hinweise. Es gibt ja auch die eitlen jungen Dirigenten, die glauben, bereits alles zu wissen. Du hast mir mal erzählt, dass Barenboim zu dir gesagt hat: „Dein Talent wird schwinden. Bei hundert Konzerten im Jahr ist der jugendliche Elan weg, um so wichtiger wird die intellektuelle Entwicklung.“ Ein toller Spruch. Wie empfindest du diese intellektuelle Entwicklung, was gehört für dich dazu? Wenn man keine Nahrung für das Talent hat, dann bleibt am Ende nichts mehr davon übrig. Die intellektuelle Reise beginnt mit Selbststudium. Ich habe sehr viel über Komponisten, über die Zeit, in der sie gelebt und über die Einflüsse, die auf sie gewirkt haben, gelesen. Schließlich haben all diese berühmten Menschen nicht in einem Vakuum gelebt. Früher waren die Kunstgattungen nicht so separiert wie heute. Es gab keine Ausbildung, sondern vielmehr Bildung. Erst seit Mendelssohns Zeit gibt es Musikhochschulen. Er gründete 1843 das erste moderne Konservatorium. Damals hat man fünf Instrumente gelernt und sich nicht wie heute spezialisiert. Barenboims Ratschlag habe ich als Rückbesinnung auf den Kern verstanden. Ja, das stimmt auch. Sag mal, wenn wir auf deine Programmauswahl schauen, wie nähert man sich

als junger Dirigent diesem Riesenstapel an Kompositionen? Iván Fischer sagte mir, man braucht einen Schlüssel zu einer Komposition. Siehst du das auch so? Für mich ist vor allem der emotionale Impuls ausschlaggebend. Ich höre ein Werk und denke: „Das mag ich besonders gern!“ Oder: „Das ist nicht so mein Fall!“ Als ich zum ersten Mal Mozarts „Hochzeit des Figaro“ hörte, dachte ich: „Mensch, das will ich unbedingt mal dirigieren.“ Das heißt nicht, dass ich das sofort konnte, aber ich hatte ein Ziel. Der Weg zum „Figaro“ ging zuerst über Mozarts kleinere Sinfonien, dann die größeren, seine Konzertarien und Rezitative, und irgendwann habe ich mich für „Figaros Hochzeit“ endlich bereit gefühlt. Man muss seiner eigenen Einschätzungsfähigkeit vertrauen und natürlich auch den älteren Kollegen. Wenn ich ein Werk spiele oder dirigiere, geht es mir immer darum, zu diesem emotionalen Impuls zurück zu gelangen. Darin sehe ich die Aufgabe des Interpreten. Ich habe mich sehr schwer getan mit der Frage, was eigentlich unsere Rolle ist. Ich habe sogar schon mit Iván Fischer darüber gesprochen, und seine Meinung dazu ist, dass wir ein Medium sind. Das ist keine schlechte Antwort, finde ich. Die Musik muss durch uns gehen. Während dieses Prozesses bleibt natürlich auch ein Teil unserer Persönlichkeit stecken, und trotzdem geht es nicht um uns. Wenn wir Beethovens Fünfte dirigieren, dann geht es nicht einmal um Beethoven selbst, sondern um seine Fünfte. Wir beide haben während der Vorbereitung auf die kommende Saison viel über Programme und Ideen gesprochen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass Johannes Brahms für dich

eine besondere Bedeutung hat. Stimmt das? Mittlerweile ist auch Mozarts Werk unglaublich wichtig für mich geworden. Aber ich finde Brahms so faszinierend, weil er die perfekte Gegenwart ist. Er verstand es, die Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden. Durch die Einbeziehung klassischer Formen hat er von der Art her nicht anders komponiert als bereits Beethoven vor ihm. Aber er klingt ganz anders. Um modern zu sein, musste er nicht mit der Vergangenheit brechen, wie zum Beispiel Wagner und Strawinsky. Eine letzte Frage: Hast du einen besonderen Bezug zu Berlin? Immerhin lebt dein langjähriger Kammermusikpartner, der Pianist Saleem Abboud Ashkar, ja auch in Berlin. Einen besonderen Bezug zu Berlin? Haben wir den nicht alle? Berlin ist eine der wichtigsten Kulturmetropolen. In London oder New York habe ich aufgrund der Größe der Stadt das Gefühl, dass sich das Musikleben im Alltäglichen zu verlieren droht. In Berlin dagegen lebt und pulsiert die Musik. Allein schon wegen der Geschichte: So viele einflussreiche Musiker haben hier gelebt und gewirkt, und das zieht sich auch bis in die Gegenwart. Das ist sehr, sehr besonders. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf die Saison bei euch. KONZERTE MIT NIKOLAJ ZNAIDER 2013/14 19.10.13 · 20.10.13 · 18.12.13 · 28.02.14 · 13.06.14 · 14.06.14 · 27.06.14 · 28.06.14 · 29.06.14

Den Artist in Residence präsentiert

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RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Festivals 2013/14

MUSIK IST EIN AUSFLUG FÜR DIE SEELE, EINE ENTDECKUNGSREISE FÜR DEN GEIST,

DIE IMMER WIEDER AUFS NEUE ÜBERRASCHT. 20

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FESTIVALS 2013/14

FESTIVALS 2013/14

28.09.2013 · 13.00–23.00 UHR

Einen Tag lang ganz und gar in die Musik eines Komponisten einzutauchen, sich zwischendurch über sein Leben informieren, Neues entdecken und Altbekanntes genießen – das alles erwartet Sie beim KomponistenMarathon im Konzerthaus. Was in der letzten Saison mit Beethoven begeistert aufgenommen wurde, führen wir mit dem tschechischen Komponisten Antonín Dvorˇák weiter. Als der 52-jährige Antonín Leopold Dvorˇák das Schiff nach Amerika betrat, wusste er nicht genau, was ihn in der „Neuen Welt“ erwarten würde … Der 1841 geborene böhmische Komponist Dvorˇák wuchs als Sohn eines Gastwirts in Nelahozeves, Tschechien, auf. Früh bekam er Geigen-, Klavier- und Orgelunterricht. In den ersten Jahren schlug er sich als Berufsmusiker durch, seine Kompositionen – damals noch Privatvergnügen – waren von klassisch-romantischem Einfluss, aber auch von Elementen der Volksmusik gekennzeichnet. Bald kam der Erfolg, und so prägte Dvorˇák den folkloristischen Stil und gab dem tschechischen Musikleben seine unverwechselbare nationale Identität. In Amerika dann, wo er als Direktor des National Conservatory of Music in New York tätig war, erlebte er eine ganz neue Musikwelt mit Klangfarben, die ihn stark beeinflussten. In dieser Zeit entstand

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die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, sein populärstes sinfonisches Werk.

MITWIRKENDE KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN DRESDNER PHILHARMONIE VOGLER QUARTETT FAURÉ QUARTETT GRAUSCHUMACHER PIANO DUO IVÁN FISCHER Dirigent MICHAEL SANDERLING Dirigent JEAN-GUIHEN QUEYRAS Violoncello PAVEL KOHOUT Orgel STUDENTEN DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK „HANNS EISLER“ BERLIN

und andere WERKE

Ein vielseitiger Komponist also, der in seiner Musik Naturverbundenheit und tiefe Religiosität, aber auch berauschende Lebensfreude und Heimatliebe zum Ausdruck bringt. Wagen Sie mit uns eine Reise in eine Neue Welt: Den ganzen Tag lang erklingt in allen Sälen des Konzerthauses die Musik Dvorˇáks, mit einem Querschnitt der Sinfonien, Konzerte, Kammermusikwerke und vielen musikalischen Raritäten. Dazwischen laden wir Sie ein, die besondere Atmosphäre dieses Tages im Konzerthaus zu genießen. Den Startschuss zum Dvorˇák-Marathon übernimmt Chefdirigent Iván Fischer um 13.00 Uhr persönlich mit einem Programm für große und kleine Zuhörer ab sechs Jahre.

Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 („Aus der Neuen Welt“) Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Suite A-Dur op. 98b („Amerikanische Suite“) Streichsextett A-Dur op. 48 Klavierquintett A-Dur op. 81 Streichquartett G-Dur op. 106 Klavierquartett Es-Dur op. 87 „Slawische Tänze“ (Auswahl) „Mährische Duette“ (Auswahl) und viele mehr Mein erster Dvorˇák ab 6 Jahre 13.00 Uhr · Großer Saal KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung und

Moderation Das Konzerthausorchester Berlin und sein Chefdirigent Iván Fischer entführen das große und kleine Publikum mit der Musik Antonín Dvorˇáks nach Böhmen und Mähren. Und ganz nebenbei erfahren Sie auch, welche Instrumente in der Musik des Komponisten und seiner Heimat eine besondere Rolle spielen.

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Festivals 2013/14

08.– 16.11.2013

Hommage an Leonard Bernstein „Sie müssen das wissen: Ich liebe dieses Haus, ich liebe diese Leute hier, und ich liebe dieses Publikum. Und ich komme wieder!“ (Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin) Sein Versprechen hat er gehalten: Sieben Mal stand Leonard Bernstein im Konzerthaus am Dirigentenpult von 1984 bis zu seinem Tod 1990. Zahlreiche Konzertbesucher wie auch langjährige Konzerthaus-Mitarbeiter und Orchestermitglieder berichten bis heute von humorvollen, faszinierenden oder überraschenden Begegnungen mit dem Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler, der den Kontakt zu seinen Fans stets suchte und liebte. Bernsteins letzter übers Fernsehen in die ganze Welt gesendete Auftritt im damaligen Schauspielhaus war gleichzeitig auch sein spektakulärster: Am 25. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall, dirigierte er ein aus sechs renommierten internationalen Orchestern und drei Chören zusammengesetztes Ensemble. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Sinfonie, deren Ode „An die Freude“ Bernstein dem Anlass entsprechend in Ode „An die Freiheit“ umdichtete. Ein unvergessliches musikalisches Ausrufezeichen für Freiheit und Frieden. Im November widmen wir dem Menschenfreund und überragenden Musiker Bernstein eine Hommage: Orchesterkonzerte, Kammermusik, Filme, eine Ausstellung und vieles mehr, zu dem auch einige von Bernsteins engsten Vertrauten ins Konzerthaus kommen, darunter seine Tochter Jamie Bernstein und sein Schüler Kent Nagano, der die Uraufführung der Kammerfassung von Bernsteins Oper „A Quiet Place“ dirigiert. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die faszinierenden Zeiten von damals wieder aufleben zu lassen und den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein zu feiern!

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CHRONIK – Leonard Bernstein zu Gast im Schauspielhaus Berlin Mittwoch · 24.10.1984 Mit den Wiener Philharmonikern Montag · 19.10.1987 Mittwoch · 21.10.1987 Donnerstag · 22.10.1987 Mit dem Concertgebouworkest Amsterdam Montag · 17.10.1988 Mit dem London Symphony Orchestra Freitag · 14.07.1989 Mit dem Schleswig Holstein Musik Festival Orchester Montag · 25.12.1989 The Berlin Celebration Concert Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern der Sächsischen Staats­ kapelle Dresden, des Orchestra of the Kirov Theatre Leningrad, des London Symphony Orchestra, des New York Philharmonic und des Orchestre de Paris mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der Philharmonie Dresden

 Bernstein  passt in keinen  rahmen. Machen Sie sich selbst ein Bild …

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Festivals 2013/14

08.– 16.11.2013

Hommage an Leonard Bernstein „Sie müssen das wissen: Ich liebe dieses Haus, ich liebe diese Leute hier, und ich liebe dieses Publikum. Und ich komme wieder!“ (Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin) Sein Versprechen hat er gehalten: Sieben Mal stand Leonard Bernstein im Konzerthaus am Dirigentenpult von 1984 bis zu seinem Tod 1990. Zahlreiche Konzertbesucher wie auch langjährige Konzerthaus-Mitarbeiter und Orchestermitglieder berichten bis heute von humorvollen, faszinierenden oder überraschenden Begegnungen mit dem Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler, der den Kontakt zu seinen Fans stets suchte und liebte. Bernsteins letzter übers Fernsehen in die ganze Welt gesendete Auftritt im damaligen Schauspielhaus war gleichzeitig auch sein spektakulärster: Am 25. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall, dirigierte er ein aus sechs renommierten internationalen Orchestern und drei Chören zusammengesetztes Ensemble. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Sinfonie, deren Ode „An die Freude“ Bernstein dem Anlass entsprechend in Ode „An die Freiheit“ umdichtete. Ein unvergessliches musikalisches Ausrufezeichen für Freiheit und Frieden. Im November widmen wir dem Menschenfreund und überragenden Musiker Bernstein eine Hommage: Orchesterkonzerte, Kammermusik, Filme, eine Ausstellung und vieles mehr, zu dem auch einige von Bernsteins engsten Vertrauten ins Konzerthaus kommen, darunter seine Tochter Jamie Bernstein und sein Schüler Kent Nagano, der die Uraufführung der Kammerfassung von Bernsteins Oper „A Quiet Place“ dirigiert. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die faszinierenden Zeiten von damals wieder aufleben zu lassen und den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein zu feiern!

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CHRONIK – Leonard Bernstein zu Gast im Schauspielhaus Berlin Mittwoch · 24.10.1984 Mit den Wiener Philharmonikern Montag · 19.10.1987 Mittwoch · 21.10.1987 Donnerstag · 22.10.1987 Mit dem Concertgebouworkest Amsterdam Montag · 17.10.1988 Mit dem London Symphony Orchestra Freitag · 14.07.1989 Mit dem Schleswig Holstein Musik Festival Orchester Montag · 25.12.1989 The Berlin Celebration Concert Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern der Sächsischen Staats­ kapelle Dresden, des Orchestra of the Kirov Theatre Leningrad, des London Symphony Orchestra, des New York Philharmonic und des Orchestre de Paris mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der

19. OktOber 1987

die blaue Jacke Ein Konzert des Concertgebouworkest Amsterdam mit Lenny Bernstein geht zu Ende, danach Autogrammstunde. Vor dem Musikclub ist ein kleiner Tisch aufgebaut. Lenny kommt, stürmisch begrüßt von einer Zuschauermenge, ca. 150 Personen mögen es gewesen sein. Wie immer brachte er eine Thermos­ flasche voller „Tee“ mit. Er ließ meine Frau kosten. Das war der stärkste „Tee“, den sie je getrunken hatte, nämlich Cognac pur. Als ein Student in einer blauen Windjacke, wie sie damals von den Teilnehmern des Nationalen Jugendfestivals der DDR getra­ gen wurde, an den Tisch kam, sagte Lenny: „What a nice jacket. Wollen wir tauschen?“, und gab ihm seine teure Lederjacke. Der Student war natürlich ziemlich verblüfft. Eines aber steht fest: Bernstein dirigierte die nächste Probe in einer blauen Studentenjacke.

Philharmonie Dresden

Detlef GoGalla

Der Diplomingenieur kennt das Berliner Sinfonie­ Orchester seit Sanderlings Zeiten und besuchte seit der Wiedereröffnung des Hauses 1984 rund 1200 Konzerte. In den Jahren 1992 bis 2011 war er Vorsit­ zender des Freundeskreises Konzerthaus Berlin.

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Festivals 2013/14

08.– 16.11.2013

Hommage an Leonard Bernstein „Sie müssen das wissen: Ich liebe dieses Haus, ich liebe diese Leute hier, und ich liebe dieses Publikum. Und ich komme wieder!“ (Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin) Sein Versprechen hat er gehalten: Sieben Mal stand Leonard Bernstein im Konzerthaus am Dirigentenpult von 1984 bis zu seinem Tod 1990. Zahlreiche Konzertbesucher wie auch langjährige Konzerthaus-Mitarbeiter und Orchestermitglieder berichten bis heute von humorvollen, faszinierenden oder überraschenden Begegnungen mit dem Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler, der den Kontakt zu seinen Fans stets suchte und liebte. Bernsteins letzter übers Fernsehen in die ganze Welt gesendete Auftritt im damaligen Schauspielhaus war gleichzeitig auch sein spektakulärster: Am 25. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall, dirigierte er ein aus sechs renommierten internationalen Orchestern und drei Chören zusammengesetztes Ensemble. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Sinfonie, deren Ode „An die Freude“ Bernstein dem Anlass entsprechend in Ode „An die Freiheit“ umdichtete. Ein unvergessliches musikalisches Ausrufezeichen für Freiheit und Frieden. Im November widmen wir dem Menschenfreund und überragenden Musiker Bernstein eine Hommage: Orchesterkonzerte, Kammermusik, Filme, eine Ausstellung und vieles mehr, zu dem auch einige von Bernsteins engsten Vertrauten ins Konzerthaus kommen, darunter seine Tochter Jamie Bernstein und sein Schüler Kent Nagano, der die Uraufführung der Kammerfassung von Bernsteins Oper „A Quiet Place“ dirigiert. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die faszinierenden Zeiten von damals wieder aufleben zu lassen und den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein zu feiern!

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CHRONIK – Leonard Bernstein zu Gast im Schauspielhaus Berlin Mittwoch · 24.10.1984 Mit den Wiener Philharmonikern Montag · 19.10.1987 Mittwoch · 21.10.1987 Donnerstag · 22.10.1987 Mit dem Concertgebouworkest Amsterdam Montag · 17.10.1988 Mit dem London Symphony Orchestra Freitag · 14.07.1989 Mit dem Schleswig Holstein Musik Festival Orchester Montag · 25.12.1989 The Berlin Celebration Concert Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern der Sächsischen Staats­ kapelle Dresden, des Orchestra of the Kirov Theatre Leningrad, des London Symphony Orchestra, des New York Philharmonic und des Orchestre de Paris mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der Philharmonie Dresden

23. dezember 1989

der Weihnachtsbaum Im Großen Saal stand die Kameraprobe für die Aufzeichnung des Gala­Konzerts mit Leonard Bernstein am 1. Weihnachtstag an. Gerade hatten meine zwei Kolleginnen und ich den traditionellen Weihnachtsbaum mit großen roten und goldenen Glaskugeln geschmückt, was gar nicht so einfach war, schließlich ragte er hoch bis zum 1. Rang. Leonard Bernstein stand bereits am Pult, die ersten Chorkinder trudelten auf der Bühne ein. Wir räumten gerade unsere Sachen ein, damit die Probe beginnen konnte, als einer der Kameramänner rief: „Halt, Stopp! Das mit dem Baum geht so nicht, der verdeckt ja alle!“ Bernstein, der nicht nur Deutsch verstand, sondern es auch fließend sprach, bat inständig darum, den Baum nicht von der Bühne zu verbannen, er sei schließlich so schön. Er selbst würde auch mithelfen, ihn zu ver­ schieben. Und so kam es, dass wir alle gemeinsam an dem Baum zogen, schoben und zerrten, um ihn ein paar Meter weiter nach rechts zu bugsieren. Einige Kugeln fielen zwar zu Boden und zer­ brachen, aber die konnten wir glücklicherweise ersetzen. Am Ende wurde der Weihnachtsbaum dann doch kurz vor Beginn der Aufzeichnung komplett abgebaut – der Platz auf der Bühne reichte einfach nicht für die vielen Musiker und Sänger.

JörG Schultz-liebiSch Leonard Bernsteins Taktstock aus dem Fundus des Konzerthauses Berlin

Er begann nach der Lehre als Schrift­ und Plakatmaler ein Grafikstudium an der Kunsthochschule Berlin­Weißensee. Seit 1988 ist er Grafiker im Konzerthaus Berlin, das 1984 als Schauspielhaus Berlin wiedereröffnet wurde.

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Hommage an Leonard Bernstein „Sie müssen das wissen: Ich liebe dieses Haus, ich liebe diese Leute hier, und ich liebe dieses Publikum. Und ich komme wieder!“ (Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin) Sein Versprechen hat er gehalten: Sieben Mal stand Leonard Bernstein im Konzerthaus am Dirigentenpult von 1984 bis zu seinem Tod 1990. Zahlreiche Konzertbesucher wie auch langjährige Konzerthaus-Mitarbeiter und Orchestermitglieder berichten bis heute von humorvollen, faszinierenden oder überraschenden Begegnungen mit dem Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler, der den Kontakt zu seinen Fans stets suchte und liebte. Bernsteins letzter übers Fernsehen in die ganze Welt gesendete Auftritt im damaligen Schauspielhaus war gleichzeitig auch sein spektakulärster: Am 25. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall, dirigierte er ein aus sechs renommierten internationalen Orchestern und drei Chören zusammengesetztes Ensemble. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Sinfonie, deren Ode „An die Freude“ Bernstein dem Anlass entsprechend in Ode „An die Freiheit“ umdichtete. Ein unvergessliches musikalisches Ausrufezeichen für Freiheit und Frieden. Im November widmen wir dem Menschenfreund und überragenden Musiker Bernstein eine Hommage: Orchesterkonzerte, Kammermusik, Filme, eine Ausstellung und vieles mehr, zu dem auch einige von Bernsteins engsten Vertrauten ins Konzerthaus kommen, darunter seine Tochter Jamie Bernstein und sein Schüler Kent Nagano, der die Uraufführung der Kammerfassung von Bernsteins Oper „A Quiet Place“ dirigiert. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die faszinierenden Zeiten von damals wieder aufleben zu lassen und den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein zu feiern!

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CHRONIK – Leonard Bernstein zu Gast im Schauspielhaus Berlin Mittwoch · 24.10.1984 Mit den Wiener Philharmonikern Montag · 19.10.1987 Mittwoch · 21.10.1987 Donnerstag · 22.10.1987 Mit dem Concertgebouworkest Amsterdam Montag · 17.10.1988 Mit dem London Symphony Orchestra Freitag · 14.07.1989 Mit dem Schleswig Holstein Musik Festival Orchester Montag · 25.12.1989 The Berlin Celebration Concert Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern der Sächsischen Staats­ kapelle Dresden, des Orchestra of the Kirov Theatre Leningrad, des London Symphony Orchestra, des New York Philharmonic und des Orchestre de Paris mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der

dezember 1989

die berliner mauer Kurz vor Weihnachten 1989: Leonard Bernstein und ich trafen im aufgewühlten Berlin ein. Die historische Veränderung war überall spürbar, die jahrzehntelange Teilung der Stadt zerbrö­ ckelte buchstäblich, und die neu gewonnene Freiheit schwirrte knisternd in der Luft. Für Lenny, der sein Leben lang ein kämpfe­ rischer Fürsprecher der Unabhängigkeit war, ging ein Traum in Erfüllung. Nach den berühmten Weihnachtskonzerten mit Beethovens 9. Sinfonie und den Empfängen fuhren Lenny und ich mit einigen Freunden zur im Westen gelegenen Seite der Mauer hinter dem Reichstag. Kein Fernsehen, keine Journalisten, nur wir privaten Bürger dieser Welt. Lenny borgte sich den Ham­ mer eines kleinen Jungen. Nun war er an der Reihe: Er konnte zumindest diese eine Mauer einreißen – neben all den anderen Mauern, die er stets in den Herzen und Seelen der Menschen zu zerstören versuchte.

Philharmonie Dresden

craiG urquhart

Der amerikanische Komponist und Pianist war von 1985 bis 1990 Bernsteins Assistent. Urquharts Solowerke für Klavier sprechen eine ganz besondere musikalische Sprache, die auf sehr emotionale Weise berührt. Bislang sind neun CDs von ihm erschienen.

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Hommage an Leonard Bernstein „Sie müssen das wissen: Ich liebe dieses Haus, ich liebe diese Leute hier, und ich liebe dieses Publikum. Und ich komme wieder!“ (Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin) Sein Versprechen hat er gehalten: Sieben Mal stand Leonard Bernstein im Konzerthaus am Dirigentenpult von 1984 bis zu seinem Tod 1990. Zahlreiche Konzertbesucher wie auch langjährige Konzerthaus-Mitarbeiter und Orchestermitglieder berichten bis heute von humorvollen, faszinierenden oder überraschenden Begegnungen mit dem Dirigenten, Komponisten und Musikvermittler, der den Kontakt zu seinen Fans stets suchte und liebte. Bernsteins letzter übers Fernsehen in die ganze Welt gesendete Auftritt im damaligen Schauspielhaus war gleichzeitig auch sein spektakulärster: Am 25. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall, dirigierte er ein aus sechs renommierten internationalen Orchestern und drei Chören zusammengesetztes Ensemble. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Sinfonie, deren Ode „An die Freude“ Bernstein dem Anlass entsprechend in Ode „An die Freiheit“ umdichtete. Ein unvergessliches musikalisches Ausrufezeichen für Freiheit und Frieden.

CHRONIK – Leonard Bernstein zu Gast im Schauspielhaus Berlin Mittwoch · 24.10.1984 Mit den Wiener Philharmonikern Montag · 19.10.1987 Mittwoch · 21.10.1987 Donnerstag · 22.10.1987 Mit dem Concertgebouworkest Amsterdam Montag · 17.10.1988 Mit dem London Symphony Orchestra Freitag · 14.07.1989 Mit dem Schleswig Holstein Musik Festival Orchester Montag · 25.12.1989 The Berlin Celebration Concert Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern der Sächsischen Staats­ kapelle Dresden, des Orchestra of the Kirov Theatre Leningrad, des London Symphony Orchestra, des New York Philharmonic und des Orchestre de Paris mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie Mitgliedern des Rundfunkchors Berlin und des Kinderchors der

Im November widmen wir dem Menschenfreund und überragenden Musiker Bernstein eine Hommage: OrPhilharmonie Dresden chesterkonzerte, Kammermusik, Filme, eine Ausstellung und vieles mehr, zu dem auch einige von Bernsteins engsten Vertrauten ins Konzerthaus kommen, darunter seine Tochter Jamie Bernstein und sein Schüler Kent Nagano, der die Uraufführung der Kammerfassung von Bernsteins Oper „A Quiet Place“ dirigiert. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die faszinierenden Zeiten von Die abgebildeten Fotos der Bernstein-Besuche im Schauspielhaus stammen von Gabriele Senft. Die südlich von Berlin in damals wieder aufleben zu lassen undBerlin den Ausnahmekünstler Leonard Bernstein zu feiern! Belzig geborene Gabriele Senft arbeitete nach einem Journalistik-

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studium in Leipzig von 1975 bis 1990 als Fotojournalistin für die DDR-Nachrichtenagentur ADN, vor allem auf dem Gebiet der Kulturberichterstattung. Seit 1993 ist sie für sozial engagierte Zeitungen und Verlage freischaffend als Fotojournalistin tätig.

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FESTIVALS 2013/14

AUSWAHL

BRISANTE OPER Mit seiner Oper „A Quiet Place“ war Leonard Bernstein wie so oft seiner Zeit weit voraus. Nicht nur Bernsteins Musik, die voller Brüche und Anspielungen steckt, mutete dem Publikum zu viel zu. Auch die Geschichte der zerbrechenden Vorstadt-Familie, in der Homosexualität und Geisteskrankheit eine wichtige Rolle einnehmen, war für die USA im Jahr 1983 offensichtlich zu extrem. Nach der Uraufführung verschwand „A Quiet Place“ von den Opernbühnen und wurde allenfalls in Auszügen während eines Konzerts aufgeführt. Erst 2010 präsentierte die New York City Opera „A Quiet Place“ als umjubelte Saisoneröffnung, über die das Wall Street Journal schrieb: „Die Welt hat endlich den Anschluss an dieses Werk gefunden, mit seiner Geschichte einer schmerzhaft dysfunktionalen Gegenwarts-Familie, die sich an ein gegenseitiges Verstehen herantastet.“

Zur Hommage an Leonard Bernstein präsentieren wir „A Quiet Place“ in einer neuen Bearbeitung von Garth Edwin Sunderland, gespielt vom renommierten Ensemble Modern unter der Leitung von Kent Nagano, der während seiner Ausbildung selbst viel von Bernstein gelernt hat. „A Quiet Place“ Mittwoch 27.11.13 · 20.00 Uhr Uraufführung der Kammerfassung der Oper von Leonard Bernstein ENSEMBLE MODERN KENT NAGANO Leitung

Das Konzerthaus bedankt sich herzlich bei Zukunft Konzerthaus e. V. für die Unterstützung der Hommage an Leonard Bernstein.

KLINGENDE BIOGRAPHIE Leonard Bernsteins „Anniversaries“ – Jahrestage – sind kurze Stücke für Klavier, die er jeweils Personen aus seinem Leben widmete. Dabei zeichnet jede Komposition auf sehr individuelle Weise den Menschen und seinen Charakter nach. Die ersten „Anniversaries“ schrieb Bernstein bereits 1943, unter anderem für seine Frau Felicia Montealegre. Bis 1988 entstanden 27 Stücke, unter anderem für seine Tochter Nina, seine Schwester Shirley, den Komponisten Aaron Copland, und Craig Urquhart, der von 1985 bis zum Tod Bernsteins dessen Assistent war.

Freitag 08.11.13 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung NING FENG Violine LUCY CROWE Sopran

Werke von Leonard Bernstein und Gustav Mahler Sonnabend 09.11.13 · 11.00 Uhr Mittendrin Familienkonzert mit dem KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN und IVÁN FISCHER

Mit Musik von Leonard Bernstein Montag 11.11.13 · 18.00 Uhr Leonard Bernstein: „The Gift of Music“ Dokumentation, USA/Deutschland 1993 (Dauer: 85 Minuten)

Der Pianist Sebastian Knauer spielt bei uns eine Auswahl aus den „Anniversaries“, zwischen denen Bernsteins älteste Tochter Jamie die dazu passenden Geschichten aus dem Leben ihres Vaters erzählt.

Dienstag 12.11.13 · 20.00 Uhr SEBASTIAN KNAUER Klavier JAMIE BERNSTEIN Sprecherin Leonard Bernstein „Anniversaries“ (Auswahl) Donnerstag 14.11.13 · 20.00 Uhr KAMMERENSEMBLE DES KONZERTHAUSORCHESTERS BERLIN FERENC GÁBOR Leitung

„Anniversaries“ Dienstag 12.11.13 · 20.00 Uhr SEBASTIAN KNAUER Klavier JAMIE BERNSTEIN Sprecherin

Werke von Leonard Bernstein, Aaron Copland und anderen

TIPP SONNTAG 24.11.13 · KOMISCHE OPER BERLIN

Premiere: West Side Story nach einer Idee von Jerome Robbins, Buch von Arthur Laurents, Musik von Leonard Bernstein, Gesangstexte von Stephen Sondheim KRISTIINA POSKA/KOEN SCHOOTS Musikalische Leitung BARRIE KOSKY Inszenierung OTTO PICHLER Choreographie ESTHER BIALAS Bühnenbild und Kostüme JOHANNA WALL Dramaturgie DAVID CAVELIUS Chöre FRANCK EVIN Licht JULIA GIEBEL als Maria, TANSEL AKZEYBEK als Toni , SIGALIT FEIG als Anita und andere Treibende Rhythmen und ergreifend schöne Songs machen Leonard Bernsteins Version von Shakespeares „Romeo und Julia“ zu einem der bewegendsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Es geht um Vorur teile, Angst, Hass – und die Hoffnung, dass sich daran irgendwo, irgendwie, irgendwann einmal etwas ändern könnte. WEITERE TERMINE UND INFORMATIONEN AUF KOMISCHE-OPER-BERLIN.DE

Freitag 15.11.13 · 20.00 Uhr

„ICH LIEBE DIESES HAUS, ICH LIEBE DIESE LEUTE HIER, UND ICH LIEBE DIESES PUBLIKUM. UND ICH KOMME WIEDER!“ Leonard Bernstein über das Konzerthaus Berlin

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KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN ERNST SENFF CHOR KAPELLKNABEN DES STAATS- UND DOMCHORS BERLIN WAYNE MARSHALL Leitung KELLY NASSIEF Sopran BENYAMIN NUSS Klavier SAMUEL PISAR Rezitation

Leonard Bernstein Sinfonie Nr. 3 („Kaddish“) für Orchester, gemischten Chor, Knabenchor und Sopran-Solo; Sinfonie Nr. 2 („The Age of Anxiety“) für Klavier und Orchester Sonnabend 16.11.13 · 15.30 Uhr WAYNE MARSHALL Orgel Werke von Leonard Bernstein und George Gershwin sowie Improvisationen über Themen von Leonard Bernstein Mittwoch 27.11.13 · 20.00 Uhr „A Quiet Place“ Uraufführung der Kammerfassung der Oper von Leonard Bernstein ENSEMBLE MODERN KENT NAGANO Leitung

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FESTIVALS 2013/14

AUSWAHL Donnerstag 13.02.14 · 20.00 Uhr

13.–23.02.2014

KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung CEUMAR Gesang

Werke von Astor Piazzolla, Heitor Villa-Lobos, Marcelo Tupinambá und Darius Milhaud Freitag 14.02.14 · 19.00 Uhr Across the border Samba, Bossanova and Rock’n Roll – A flight without instruments BRAZILIAN SINGERS BR6

Sonnabend 15.02.14 · 15.30 Uhr ELISA FREIXO Orgel Werke von José Jesus Estrada, Calimerio Soares und anderen

Brasilianische Rhythmen, argentinische Tango-Leidenschaft, kolumbianische Trommeln, bolivianischer Barock und venezolanische Ausgelassenheit – all das ist Südamerika. Dass bei diesem Festival allerdings nicht nur Werke südamerikanischer Komponisten auf den Programmen stehen, hat einen Grund! Die Musikgeschichte des Kontinents lebt seit langem vom Austausch mit Europa. Gleich das Eröffnungskonzert des Konzerthausorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Iván Fischer und mit der brasilianischen Sängerin Ceumar (gesprochen: Se-umar) bringt ein Land beziehungsweise eine Stadt ins Spiel, die eine große Rolle in diesem Austausch spielt: Paris. So reiste der französische Komponist Darius Milhaud beispielsweise 1916 nach Rio de Janeiro und ließ sich von der überbordenden Lebenslust des Karnevals inspirieren. Aber der KomponistenAustausch funktionierte auch in die andere Richtung: Der brasilianische Komponist Heitor Villa-Lobos studierte in Paris, genau wie der aus Argentinien stammende Astor Piazzolla. 300 Jahre zuvor gestaltete sich diese Annäherung eher einseitig. Schon bald nach der „Entdeckung“ und der darauf folgenden Erschließung der einzelnen Länder ab 1500 reisten nicht nur Abenteurer, sondern auch Missionare in die neuen Gebiete – und mit ihnen die europäische Musik. So sind beispielsweise über 5500 Notenmanuskripte mit Messen, Motetten und Instrumentalstücken aus der Zeit der Je-

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Sonntag 16.02.14 · 11.00–16.00 Uhr Kindertag Südamerika

suitenmission in Bolivien erhalten geblieben, darunter vor allem Werke, die von den Missionaren selbst und den bolivianischen Bewohnern stammen. Das britische Ensemble Florilegium erschließt diese Musik seit 2001 neu und bringt sie mit bolivianischen Sängern auf die Bühne des Konzerthauses. Heute sind die Übergänge fließender. So bereichert das 1982 gegründete Cuarteto Latinoamericano das Festival zwar mit einem rein südamerikanischen Kammermusik-Programm, das Ensemble hat aber auch eine lange Liste mit Einspielungen amerikanischer und europäischer Musik vorzuweisen. Und der argentinische Sänger José Cura, der auf den Opernbühnen der ganzen Welt in den berühmten Tenor-Rollen glänzt, beschließt das Festival mit traditionellen Liedern seines Heimatlandes. All diese unterschiedlichen Aspekte vereint das Festival Südamerika. Neben klassischen Konzerten mit großartigen Künstlern und Komponisten präsentieren wir Ihnen auch Weltmusik- und FolkloreStars, darunter die Königin des kolumbianischen Cumbia, Totó la Momposina, und die Fusion-Spezialisten von Tango Crash. Eins haben alle Konzerte auf jeden Fall gemein: den mitreißenden Rhythmus!

Montag 17.02.14 · 20.00 Uhr ENSEMBLE FLORILEGIUM SÄNGER AUS BOLIVIEN

Barockmusik aus den Missionen der Chiquitos- und Moxos-Indianer Dienstag 18.02.14 · 20.00 Uhr CUARTETO LATINOAMERICANO

Werke von Francisco Mignone, Carlos Gardel, Astor Piazzolla, Domingo Lobato, Alberto Ginastera Mittwoch 19.02.14 · 20.00 Uhr TOTÓ LA MOMPOSINA UND BAND

Donnerstag 20.02.14 · 20.00 Uhr KONZERTHAUS KAMMERORCHESTER SAYAKO KUSAKA Leitung und Violine

WIE KLINGT SÜDAMERIKA?

Werke von Osvaldo Golijov, José Bragato, Aldemaro Romero und Astor Piazzolla Freitag 21.02.14 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN CHRISTIAN VÁSQUEZ Leitung CLAUDIO BOHÓRQUEZ Violoncello JOSÉ CURA Tenor

Werke von Silvestre Revueltas, Alberto Ginastera, José Pablo Moncayo, Arturo Márquez, Leonard Bernstein und Zequinha Abreu Sonnabend 22.02.14 · 16.00 Uhr JUAN JOSÉ MOSALINI Y SU GRAN ORQUESTA DE TANGO

Sonnabend 22.02.14 · 22.30 Uhr TANGO-CRASH

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DIE KÖNIGIN DES CUMBIA

Kaum erklingen die ersten Töne eines Cumbia-Songs, muss man sich schon fast automatisch bewegen. Diese von afrikanischen Sklaven, bolivianischen Ureinwohnern und spanischen Einwanderern geprägte Musik beeinflusste mit ihren verschachtelten Rhythmen auch die südamerikanische Kunstmusik. Die absolute Königin des Cumbia ist Totó la Momposina. Die Cantadora-Ikone hat die afrokolumbianische Musiktradition trotz kritischer Stimmen immer hochgehalten. Bei uns bringt sie gemeinsam mit ihrer Band den Großen Saal zum Beben! Mittwoch 19.02.14 · 20.00 Uhr · Großer Saal TOTÓ LA MOMPOSINA UND BAND

SÜDAMERIKA ZUR MITTAGSZEIT CHRISTIAN VÁSQUEZ IM PORTRÄT

„Vor zwanzig Jahren habe ich bei El Sistema angefangen – wow, das ist wirklich schon ganz schön lange her!“ Stimmt, wenn man sich den Dirigenten Christian Vásquez so anschaut, kommt man nicht auf die Idee, dass dieser junge Mann mit den langen blonden Haaren überhaupt irgendwo schon seit so langer Zeit tätig sein kann. Aber das ist das Konzept von El Sistema, jener Organisation, die spätestens seit dem kometenhaften Aufstieg von Gustavo Dudamel weltbekannt ist. José Antonio Abreu gründete El Sistema 1975, heute gibt es über 270 Musikzentren in ganz Venezuela, in denen Kinder gleich welcher sozialen Herkunft Unterricht bekommen. Wer aufgenommen wird, muss bereit sein, jeden Tag auch neben der Schule zu üben. Aber das macht niemandem etwas aus. Denn: „Man fängt gleich mit den ganz großen Werken an – die 5. Sinfonie von Beethoven, Tschaikowskys Vierte und so weiter – und spielt daraus die Sätze, die auch schon für Kinder gut zu bewältigen sind.“ Christian Vásquez erinnert sich noch gut daran, wie beeindruckt er damals als Achtjähriger von diesen Klassikern der Musikgeschichte war. Heute werden in den Orchestern von El Sistema auch Folklore-Stücke, Rock- und Popsongs und Latin Music gespielt. Und natürlich Werke von südamerikanischen Komponisten. Das gemeinsame Musizieren im Orchester macht Spaß, und gleichzeitig lernen die Kinder dabei auch etwas – zum Beispiel, wie die venezolanischen Komponisten Rhythmen benutzen, die die jungen Musiker auch von den Straßenmusikern kennen, wenn diese mit typisch venezolanischen Trommeln jeden Passanten zum Tan-

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zen bringen. Und was den Musikern in den europäischen Orchestern nicht so leicht gelingt, nämlich genau dieser Rhythmus, fegt das venezolanische Publikum in klassischen Konzerten von den Stühlen. Christian Vásquez ist schon manches Mal fast an steifen Orchestermusikern gescheitert. Aber spätestens, wenn er sie auffordert, sich einfach mit der Musik zu bewegen, klappt es dann auch mit dem Rhythmus. Vom europäischen Publikum würde sich der Dirigent manchmal dasselbe wünschen – vielleicht klappt das ja eines Tages. „Die Orchester von El Sistema spielen fast jede Woche vier Konzerte, am Donnerstag, Freitag, Sonnabend und Sonntag. Jedes dieser Konzerte ist ausverkauft. Und das Publikum ist dabei ganz bunt gemischt mit vielen jungen Zuhörern! Da kann niemand still sitzen. Aber das geht doch jedem so, oder? Sobald man Musik, einen mitreißenden Rhythmus hört, bewegt man seine Füße, ob man will oder nicht.“ Freitag 21.02.14, Sonnabend 22.02.14 · 20.00 Uhr, Sonntag 23.02.14 · 16.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN · CHRISTIAN VÁSQUEZ Leitung CLAUDIO BOHÓRQUEZ Violoncello · JOSÉ CURA Tenor

Werke von Silvestre Revueltas, Alberto Ginastera, José Pablo Moncayo, Arturo Márquez, Leonard Bernstein und Zequinha Abreu

Während des Festivals gibt es die einmalige Gelegenheit, gleich vier Mal die beliebten Espresso-Konzerte um 14.00 Uhr zu besuchen. Es spielen jeweils junge Nachwuchsmusiker aus den Ländern Brasilien, Chile, Kolumbien und Venezuela. TOTÓ LA MOMPOSINA Freitag 14.02.14 · Montag 17.02.14 Mittwoch 19.02.14 · Freitag 21.02.14 jeweils 14.00 Uhr

GOLDENE TANGO-ZEITEN

Als Juan José Mosalini 1943 in Buenos Aires geboren wurde, hörte man überall in den Straßen Tango, gespielt von großen Orchestern mit mindestens zehn Bandoneon-Spielern, einem Pianisten, mehreren Geigen, Kontrabass und Gitarre. Es herrschten die goldenen Zeiten des Tangos, in denen die üblichen kleinen Sextette zu großen Ensembles erweitert wurden, die es heute leider kaum noch gibt. Damals führte der Weg Juan José Mosalini also fast unweigerlich zu jenem Instrument, dem der Tango seinen unverwechselbaren Klang verdankt: das Bandoneon. Eigentlich ist es ja eine Krefelder Erfindung, aber als Mitbringsel vieler Auswanderer erlangte es vor allem in Argentinien Berühmtheit. Nach vielen erfolgreichen Jahren als Solo-Bandoneonist erfüllte sich Juan José Mosalini 1992 schließlich den Traum eines großen Tango-Orchesters, mit dem er seitdem nicht nur in den TangoZentren für Begeisterung beim Publikum sorgt. Sonnabend 22.02.14 · 16.00 Uhr · Kleiner Saal JUAN JOSÉ MOSALINI Y SU GRAN ORQUESTA DE TANGO

JUAN JOSÉ MOSALINI


FESTIVALS 2013/14

14.–15.06.2014

Wir gratulieren zum Geburtstag!

Wir bringen den schönsten Platz Berlins zum Klingen! Denn Musik hat am Gendarmenmarkt eine lange Tradition. Hier hoben große Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy ihre Werke aus der Taufe. Und auch noch heute gibt es am Gendarmenmarkt jeden Tag etwas zu hören: Von einem Straßenmusiker in der Mitte des Platzes, von einem Studenten der angrenzenden Hochschule durch das geöffnete Fenster oder von weltberühmten Solisten in den verschiedenen Sälen des Konzerthauses. Mit dem Musikfest feiern wir diesen Vielklang, gemeinsam mit Ihnen, dem Konzerthausorchester, Chefdirigent Iván Fischer, Artist in Residence Nikolaj Znaider und vielen weiteren renommierten Musikern und aufstrebenden Nachwuchskünstlern.

RAUS- UND REINSCHNUPPERN

Am 22. November 2013 wäre Benjamin Britten 100 Jahre alt geworden – und das feiert ganz Berlin von September bis Dezember 2013. Mit dabei sind neben dem Konzerthaus auch die Komische Oper, das Musikfest Berlin, die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und Brittens Verlag Boosey & Hawkes. Wir widmen diesem bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts sechs Konzerte, unter anderem mit der „Sinfonia da Requiem“, dem „War Requiem“, der Sinfonie für Violoncello und Orchester und dem Klavierkonzert. 08.09.13 · 17.09.13 · 09.10.13 · 11.10.13 · 12.10.13 · 21.11.13

Sonnabend 14.06.14

Sonntag 15.06.14

ab 10.00 Uhr Tag der offenen Tür

12.00 Uhr Offenes Singen auf der Freitreppe

20.00 Uhr · Großer Saal

ab 14.00 Uhr Wandelkonzerte rund um den Gendarmenmarkt

KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung NIKOLAJ ZNAIDER Violine EVA-MARIA WESTBROEK Sopran

(Ariadne) ROBERT DEAN SMITH Tenor (Bacchus) ELEONORE MARGUERRE Sopran

(Najade) RUZAN MANTASHYAN Sopran (Echo) STINE MARIE FISCHER Alt (Dryade)

Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Richard Strauss Schlussszene aus der Oper „Ariadne auf Naxos“

18.00 Uhr · Kleiner Saal Circle of Voices DIE SINGPHONIKER

Werke von Orlando di Lasso, John Dowland, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Orff, Duke Ellington, John Lennon und Paul McCartney, Georg Kreisler, Sting und anderen 20.00 Uhr · Großer Saal AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN RIAS KAMMERCHOR HANS-CHRISTOPH RADEMANN Leitung CHRISTINA LANDSHAMER Sopran WIEBKE LEHMKUHL Alt LOTHAR ODINIUS Tenor THOMAS E. BAUER Bass

Seinen 300. Geburtstag hätte Carl Philipp Emanuel Bach am 8. März 2014 gefeiert. Zu diesem Anlass schließen sich die fünf Bach-Städte Weimar, Leipzig, Potsdam, Hamburg und Berlin zum sogenannten „Netzwerk C.P.E. Bach“ zusammen. Und auch wir steuern vier Programme bei, gespielt von der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Kammerorchester „Carl Philipp Emanuel Bach“, das am Geburtstag selbst Bachs Passions-Oratorium „Die letzten Leiden des Erlösers“ präsentiert. 03.02.14 · 08.03.14 · 21.04.14 · 15.06.14

Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel

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RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Konzerthausorchester Berlin KAUM ETWAS VERBINDET SO SEHR UND LÄSST SICH SO WUNDERBAR MIT ANDEREN TEILEN

WIE DIE LEIDENSCHAFT FÜR MUSIK.

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DAS KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

TRADITION WEITERGEBEN

EIN STÜCK BERLIN

RALF FORSTER Solo-Klarinettist

In den dreieinhalb Jahren, in denen es die Orchesterakademie bei uns gibt, konnte ich bereits zwei Akademisten vom Abschluss ihres Studiums bis zum Beginn ihres Arbeitslebens begleiten. Heute haben beide tolle Stellen bei renommierten Orchestern, worauf auch ich stolz bin. Meine langjährige Orchestererfahrung an junge Musiker weiterzugeben, die top ausgebildet als Solisten von der Musikhochschule kommen, ist eine besonders schöne Aufgabe, die ich neben meinem Orchesteralltag als Klarinettist gern wahrnehme. Schließlich muss man sich schon daran gewöhnen, Teil eines so großen Ensembles zu sein. Und die Akademisten sind im Orchester ganz normale Kollegen, die fast die gleiche Verantwortung übernehmen wie alle anderen. Wer als junger Musiker eine Akademie vorweisen kann, der darf selbstbewusst mit einer Einladung zum Probespiel rechnen. In dieser Saison spielen neun Akademisten im Konzerthausorchester. Wir danken MariaTheresia Piepenbrock, Ulrich Plett, den neuen Stuhlpaten sowie Zukunft Konzerthaus e. V. und seinen Förderern für die Unterstützung der Stipendiaten der Orchesterakademie.

EIN GLÜCKSGRIFF

Mit fast 100 Konzerten pro Saison begeistert das Konzerthausorchester das Publikum in unserem Haus am Gendarmenmarkt. Seit über 60 Jahren ist es ein Stück Berliner Geschichte, das trotz der vielen Veränderungen in seiner Umgebung den besonderen Charakter nie verloren hat.

Wir zeigen Ihnen, wer genau hinter diesem beachtlichen Klangkörper steckt, und gewähren Ihnen spannende Einblicke in den Orchesteralltag. Denn wer weiß schon, was die Aufgaben eines Orchestervorstands oder der Konzertmeisterin sind? Auf unserer Website können Sie übrigens jedes einzelne Orchestermitglied besser kennenlernen, denn dort verraten Ihnen die Musiker ihre Lieblingsplätze in Berlin und berichten von ihren schönsten Konzerterlebnissen. SCHAUEN SIE REIN UNTER KONZERTHAUS.DE/ORCHESTER

DIE ERSTE GEIGE Meine Aufgabe als Konzertmeisterin ist es, die Verbindung zwischen dem Dirigenten und dem Orchester zu gewährleisten. Dafür muss ich natürlich verstehen, was der Dirigent musikalisch überhaupt will. Bei unserem Chefdirigenten Iván Fischer fällt mir das nicht schwer, denn er weiß das ganz genau und veranschaulicht die Musik oft mit Geschichten und 1. Konzertmeisterin Bildern. Auf der Seite des Orchesters ist es dann neben der richtigen Bogenführung und der gleichen Vibratostärke auch sehr wichtig, gemeinsam zu atmen. Für all das bin ich in meiner Position verantwortlich, die Stimmführer der einzelnen Stimmgruppen unterstützen mich dabei. Wenn ich merke, dass wir alle gemeinsam vor dem Einsatz eingeatmet haben, kann ich mir auch sicher sein, dass das ganze Orchester an einem Strang zieht und die musikalische Atmosphäre herstellt, die der Dirigent sich vorstellt.

SAYAKO KUSAKA

Neben Sayako Kusaka sind auch Michael Erxleben und Michail Sekler 1. Konzertmeister des Konzerthausorchesters.

Die erste Saison mit Iván Fischer als Chefdirigenten hat bestätigt, dass das Konzerthausorchester mit diesem wunderbaren Dirigenten und Menschen einen Glücksgriff getätigt hat! Das Orchester kannte Herrn Fischer nur von einer gemeinsamen Probe, doch dem überwiegenden Teil der Musikerinnen und Musiker war danach klar, was für eine außerordentliche Chance in der Zusammenarbeit mit Iván Fischer liegen würde. Es ist außergewöhnlich, mit welcher Souveränität, Geduld und höchstem künstlerischen Anspruch Iván Fischer arbeitet. Seine Probenarbeit ist effizient, das Selbstbewusstsein der Musiker stärkend. Ich finde es faszinierend, dass alle Musiker mit großer Freude und Erwartung in die Proben gehen und nie enttäuscht werden. Die Konzerte werden für uns zu einem erregenden, höchst emotionalen Erlebnis. Wir alle hoffen auf eine lange gemeinsame Arbeit, zum Wohle des Orchesters und unseres Publikums. Der Ungar Iván Fischer ist seit der Saison 2012/13 Chefdirigent des Konzerthausorchesters.

Flötist

NAH AM PUBLIKUM

ALEXANDER KAHL Violoncellist Das Konzerthaus Kammerorchester können Sie in drei Konzerten der Abo-Serie G erleben.

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ERNST-BURGHARD HILSE

2009 gründeten einige junge, engagierte Musiker des Konzerthausorchesters das Konzerthaus Kammerorchester. Kammerorchester, die sich aus Mitgliedern des großen Sinfonieorchesters formieren, haben eine gewisse Tradition am Haus, und der von uns gewählte Name soll auch unsere Verbundenheit mit dem Konzerthaus zum Ausdruck bringen. Unser Anspruch ist ein demokratischer Aufbau. Das heißt, wir wählen gemeinsam einen Vorstand, der organisatorisch, aber auch künstlerisch tätig ist. Wir gestalten nicht nur unsere eigene Abo-Reihe am Konzerthaus, sondern machen auch regelmäßig Gastspiele und andere Projekte, wie zum Beispiel die CD-Produktion „Vivaldi-Recomposed“ mit der Deutschen Grammophon im Jahr 2012. Der Komponist Max Richter benutzte Material aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und schuf daraus eine neue Komposition, in der er zum Beispiel auch Elemente der Minimal Music verwendete. Eigentlich wussten wir nicht so richtig, was uns erwartet. Aber die Aufnahme und auch der Auftritt im Rahmen der Yellow-Lounge im legendären Berliner Techno-Club Berghain waren eine echte Bereicherung für uns alle. Das ist schon ein ganz anderes Konzerterlebnis, wenn die Leute mit Bierflaschen in der Hand auf dem Betonboden dicht vor einem stehen oder sitzen. Da spürt man eine große Nähe zum Publikum, die man so im klassischen Konzertsaal nicht erleben kann. 37


PROF. MICHAEL ERXLEBEN 1. Konzertmeister

MICHAIL SEKLER 1. Konzertmeister

SAYAKO KUSAKA 1. Konzertmeisterin

THOMAS BÖTTCHER Stellv. Konzertmeister

ULRIKE PETERSEN Stellv. Konzertmeisterin

TERESA KAMMERER Vorspielerin der Ersten Violinen

DAVID BESTEHORN Erste Violine

MARKOLF EHRIG Erste Violine

INES GALLE Erste Violine

YAXIN GREGER Erste Violine

CORNELIUS KATZER Erste Violine

ANDREA MAI Erste Violine

ALVARO PARRA Erste Violine

DR. ADRIANA PORTEANU Erste Violine

DETLEF RAYSS Erste Violine

MELANIE RICHTER Erste Violine

CHRISTIANE ULBRICH Erste Violine

ANDREAS FINSTERBUSCH Konzertmeister der Zweiten Violinen

JOHANNES JAHNEL Konzertmeister der Zweiten Violinen

STEFAN MARKOWSKI Stellv. Konzertmeister der Zweiten Violinen

EVA SÜTTERLIN Stellv. Konzertmeisterin der Zweiten Violinen

ANNA BABENKO Zweite Violine

KAROLINE BESTEHORN Zweite Violine

CORNELIA DILL Zweite Violine

GERDUR GUNNARSDOTTIR Zweite Violine

JANA KRÄMER-FORSTER Zweite Violine

CHRISTOPH KULICKE Zweite Violine

NA-RIE LEE Zweite Violine

JÖRG SCHURIG Zweite Violine

ULRIKE TÖPPEN Zweite Violine

EVGENY VAPNYARSKY Zweite Violine

AMALIA ARNOLDT Solo-Bratschistin

MATTHIAS BENKER Vorspieler der Bratschen

DOROTHEE DARGEL Bratsche

SUSANNE ELLEMUNTER Bratsche

UWE EMMRICH Bratsche

CONSTANZE FIEBIG Bratsche

ULRICH HELMHOLZ Bratsche

FELIX KORINTH Bratsche

KATJA PLAGENS Bratsche

ERNST-MARTIN SCHMIDT Bratsche

PEI-YI WU Bratsche

FRIEDEMANN LUDWIG Solo-Violoncellist

ANDREAS TIMM Stellv. Solo-Violoncellist

TANELI TURUNEN Stellv. Solo-Violoncellist

DAVID DROST Vorspieler der Violoncelli

VIOLA BAYER Violoncello

ALMUT ESCHENBURG Violoncello

WALTRAUD HENTSCHEL ALEXANDER KAHL Violoncello Violoncello

NERINA MANCINI Violoncello

JAE-WON SONG Violoncello

ANGELIKA STARKE Solo-Kontrabassistin

HANS-CHRISTOPH SPREE MARKUS REX Vorspieler der Stellv. Solo-Kontrabassist Kontrabässe

NHASSIM GAZALE Kontrabass

STEFAN MATHES Kontrabass

IGOR PROKOPETS Kontrabass

PROF. PIRMIN GREHL Solo-Flötist

SILVIA CAREDDU Solo-Flötistin

ERNST-BURGHARD HILSE Flöte

ANTJE SCHURROCK Flöte

BLANKA SEDLMAYR Solo-Piccoloflötistin

MICHAELA KUNTZ Solo-Oboistin

SZILVIA PÁPAI Solo-Oboistin

EGBERT HIRSELAND Oboe

DANIEL WOHLGEMUTH Oboe

NADINE RESATSCH Solo-Englischhornistin

MICHAEL SIMM Solo-Klarinettist

PROF. RALF FORSTER Solo-Klarinettist

ALEXANDRA KEHRLE Solo-Es-Klarinettistin

NORBERT MÖLLER Solo-Bassklarinettist

RAINER LUFT Solo-Fagottist

MICHAEL VON SCHÖNERMARK Solo-Fagottist

FRANZISKA HAUSSIG Fagott

ALEXANDER KASPER Fagott

ELISABETH GÖRING Solo-Kontrafagottistin

DMITRY BABANOV Solo-Hornist

PŘEMYSL VOJTA Solo-Hornist

CENK SAHIN Stellv. Solo-Hornist

ANDREAS BÖHLKE Hornist

TIMO STEININGER Hornist

JÜRGEN BÖHNING Solo-Trompeter

SÖREN LINKE Solo-Trompeter

UWE SAEGEBARTH Stellv. Solo-Trompeter

STEPHAN STADTFELD Trompete

WILFRIED HELM Solo-Posaunist

HELGE VON NISWANDT Solo-Posaunist

JÜRGEN KESSLER Stellv. Solo-Posaunist

VOLKER SOMMERKORN Posaune

MICHAEL VOGT Solo-Tubist

MICHAEL OBERAIGNER Solo-Pauker

MARK VOERMANS Solo-Pauker

CHRISTIAN LÖFFLER Solo-Schlagzeuger

EDWIN KALIGA Schlagzeug

DIRK WUCHERPFENNIG Schlagzeug

RONITH MUES Solo-Harfenistin

IVÁN FISCHER Chefdirigent

PROF. MICHAEL GIELEN Ehrengastdirigent

DMITRIJ KITAJENKO Erster Gastdirigent

ELIAHU INBAL Ehrenmitglied

PROF. KURT SANDERLING † Ehrendirigent und Ehrenmitglied

WEITERE ORCHESTER MITGLIEDER (NICHT ABGEBILDET) ALICIA MARIAL Erste Violine

MATTHIAS MÜLLER Erste Violine

STEFAN GIGLBERGER Solo-Violoncellist

PROF. STEPHAN PETZOLD Solo-Kontrabassist

STEFAN GORASDZA Hornist

FERENC GÁBOR Solo-Bratschist

YING GUO Violoncello

SÁNDOR TAR Stellv. Solo-Kontrabassist

JÖRG GERHARDT Solo-Bassposaunist


DAS KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Saisoneröffnung

Silvester „à la carte“

Neujahrskonzert

Donnerstag 22.08.13 · 19.00 Uhr „Le nozze di Figaro“ – Szenisches Konzert nach der gleichnamigen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung und Regie ROMAN TREKEL Bariton (Graf Almaviva) MIAH PERSSON Sopran (Gräfin) LAURA TATULESCU Sopran (Susanna) RACHEL FRENKEL Mezzosopran (Cherubin) HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bariton (Figaro) ANN MURRAY Mezzosopran (Marcelline) ROBERT LLOYD Bass (Bartolo) RODOLPHE BRIAND Tenor (Basilio, Don Curzio) MATTEO PEIRONE Bass (Antonio) NORMA NAHOUN Sopran (Barbarina)

Dienstag 31.12.13 · 19.00 Uhr „Verführung“ KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN MARKUS POSCHNER Leitung MOJCA ERDMANN Sopran THOMAS QUASTHOFF Moderation

Mittwoch 01.01.14 · 16.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN MARKUS POSCHNER Leitung und Moderation MOJCA ERDMANN Sopran Carl Maria von Weber Ouvertüre zur Oper

Musikfest Berlin Sonntag 08.09.13 · 20.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN ILAN VOLKOV Leitung BENJAMIN GROSVENOR Klavier Werke von Witold Lutosławski, Benjamin Britten und Leoš Janácˇek ECHO Klassik-Preisverleihung Sonntag 06.10.13 · 16.45 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN

Erleben Sie unser Orchester in acht abwechslungsreichen Abo-Reihen mit Sinfoniekonzerten und Kammermusik (siehe Seite 78). Gerne senden wir Ihnen eine Broschüre mit den Abonnements 2013/14 zu.

„Amuse-geule“ Johann Strauß (Sohn) Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ „Entrée“ – Bitte wählen Sie: Josef Lanner „Blumen der Lust“ – Walzer op. 73 oder Josef Strauß „Sphärenklänge“ – Walzer op. 235 oder Camille Saint-Saëns „Bacchanale“ aus „Samson und Dalila“ „Premier Plat“ Carl Maria von Weber „Kommt ein schlanker Bursch gegangen“ aus „Der Freischütz“ Johann Strauß (Sohn) „Mein Herr Marquis“ aus „Die Fledermaus“ Bitte wählen Sie: Richard Strauss „Don Juan“ – Sinfonische Dichtung op. 20 oder Manuel de Falla „El amor brujo“ – Ballettsuite oder Hector Berlioz „Liebesszene“ aus „Romeo und Julia“ „Plat Principal“ – Bitte wählen Sie: Richard Strauss „Tanz der sieben Schleier“ aus „Salome“ oder Richard Wagner Orchestervorspiel zum 1. Akt aus „Tristan und Isolde“ oder Ludwig van Beethoven „Leonoren-Ouvertüre“ Nr. 3 Giacomo Puccini „Quando m’en vo“ aus „La Bohème“ „Dessert“ – Bitte wählen Sie: Franz Lehár Ouvertüre zu „Das Land des Lächelns“ oder Jacques Offenbach Ouvertüre zu „Die schöne Helena“ oder Johann Strauß (Sohn) Csárdás aus „Ritter Pásmán“ op. 441

„Der Freischütz“; „Kommt ein schlanker Bursch gegangen“ – Arie des Ännchen aus der Oper „Der Freischütz“ Richard Strauss „Don Juan“ – Sinfonische Dichtung nach Nikolaus Lenau op. 20 Wolfgang Amadeus Mozart „Tiger, wetze nur die Klauen“ – Arie der Zaide aus dem Singspiel „Zaide“ KV 344 Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Der fliegende Holländer“ MaerzMusik Freitag 21.03.14 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN Das Programm wird noch bekannt gegeben.

Konzerte zur Karwoche Karfreitag 18.04.14 · 19.00 Uhr Sonnabend 19.04.14 · 19.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung VOCALCONSORT BERLIN CHRISTINA LANDSHAMER Sopran SIRI THORNHILL Sopran INGEBORG DANZ Alt STELLA DOUFEXIS Alt MAXIMILIAN SCHMITT Tenor ANDREAS WELLER Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bass ANDREW SCHROEDER Bass Johann Sebastian Bach Matthäus-Passion BWV 244

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PIRMIN GREHL

Fagottistin

Solo-Flötist

FRANZISKA HAUSSIG Der Orchestervorstand besteht

aus drei bis fünf gewählten Mitgliedern, die die vielen unterschiedlichen Ansprüche des Orchesters koordinieren. Zum Beispiel organisieren wir die Probespiele, in denen sich neue Musiker beim Konzerthaus vorstellen. Wir vertreten darüber hinaus auch die Interessen der einzelnen Orchester mitglieder und stehen als Ansprechpartner bereit. Schließlich hat jedes Orchester seine eigenen Bedürfnisse und Problemfelder. Ich finde es dabei besonders reizvoll, dass der Arbeitsbereich flexibel gestaltet werden kann. Vor kurzem hat meine zweite dreijährige Amtsperiode begonnen, und wenn ich zurückblicke, denke ich, dass wir gemeinsam schon viel bewegt haben. Um all den verschiedenen Themen gerecht zu werden, wurden im letzten Jahr Arbeitsgruppen gebildet, in denen vor allem auch Orchestermusiker sind, die nicht zum Vorstand gehören. Denn wir möchten nicht allein entscheiden, was das Beste fürs Orchester ist, sondern mit allen zusammen.

Die erste vielbeachtete CD des Konzerthaus Kammerorchesters mit dem Titel „Recomposed by Max Richter: Vivaldi – The Four Seasons“ gemeinsam mit dem Geiger Daniel Hope als Solisten feierte über die Landesgrenzen Charterfolge. Weitere Einspielungen des Kammerorchesters auf dem Berliner Klassiklabel b-sharp können Sie exklusiv bei uns im Konzerthaus erwerben.

MICHAEL ERXLEBEN 1. Konzertmeister

PIRMIN GREHL Vor gut zweieinhalb Jahren kam im Orchester der Wunsch auf, neben dem Vorstand auch einen künstlerischen Beirat einzurichten. Michael Erxleben und ich wurden in diesen Beirat gewählt, und seitdem sind wir in allen künstlerischen Fragen und Belangen die Nahtstelle zwischen der Hausleitung und dem Orchester. So können unsere Kolleginnen und Kollegen zu uns kommen, wenn sie beispielsweise einen Dirigenten zu uns einladen wollen, den sie besonders gut finden. Über alle Gastdirigenten beraten wir dann mit der Hausleitung – eine Zusammenarbeit, die gut und reibungslos funktioniert.

Ein Orchester organisiert sich

Weitere Mitglieder des Orchestervorstands sind Markolf Ehrig, Christoph Kulicke und Timo Steininger.

NEUE EINSPIELUNGEN Seit Mai 2013 ist die neueste CD (Vol.6) mit Werken von Andrzej Panufnik in der Aufnahme mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lukasz Borowicz auf dem Label cpo im Handel erhältlich. Sie gehört zur Gesamteinspielung aller sinfonischer Werke des polnischen Komponisten. Die nächsten beiden Alben werden im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 veröffentlicht.

FRANZISKA HAUSSIG

MICHAEL ERXLEBEN Aber auch, wenn es künstlerische

Probleme innerhalb des Orchesters oder zwischen Orchester und Dirigent gibt, wenden sich die Mitglieder des Orchesters an uns, um zu klären und zu vermitteln. Bei unserem Chefdirigenten Iván Fischer erübrigt sich das allerdings. Seine Orchesterarbeit ist wirklich hervorragend durchdacht und flexibel: Er stärkt das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Musikers und integriert ihn in den Probenprozess. Abends im Konzert ist er dann immer kreativ und erzeugt dadurch Wachheit und musikalische Spontaneität. Seine künstlerische Vision auf lange Sicht überzeugt uns alle.


RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Formate, Reihen und Vermittlung

ES GIBT VIELE WEGE, SICH DER MUSIK ZU NÄHERN UND IHR SCHLIESSLICH GANZ NAH ZU SEIN. 42

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FORMATE

ACROSS THE BORDER In diesen drei Konzerten dürfen Sie gemeinsam mit den Musikern einen Blick über den musikalischen Tellerrand wagen. Jeder Abend hat ein bestimmtes Thema, das anschaulich musiziert und moderiert wird. Die Konzerte beginnen um 19.00 Uhr, dauern nicht länger als 75 Minuten, und in einem Nachgespräch können Sie alle Ihre Fragen direkt den Künstlern selbst stellen.

ÜBERRASCHEND ANDERS

Donnerstag · 07.11.13 19.00 Uhr The song world of Leonard Bernstein

Donnerstag 13.03.14 19.00 Uhr Kreuz & Quer – Ein Streifzug durch die Welt der Blockflöte

ABSOLVENTEN UND STUDENTEN DES JAZZINSTITUTS BERLIN FRIEDERIKE MERZ Mezzosopran GREG COHEN Leitung

QNG – QUARTET NEW GENERATION

JEDER BEGEGNUNG WOHNT EIN ZAUBER INNE

Freitag · 14.02.14 19.00 Uhr Samba, Bossanova and Rock’n Roll – A flight without instruments BRAZILIAN SINGERS BR6

KIEZ-KONZERTE

Ein Konzert kann viel mehr sein als das traditionelle Sinfoniekonzert am Abend. Musikalische Mittagspausen, spannende Unterhaltungen am späteren Abend, in denen nicht nur geredet, sondern auch gesungen wird, oder ungewöhnliche Orte gleich bei Ihnen um die Ecke, die unerwartet schön erklingen. Wir freuen uns darauf, Sie mit unseren Formaten zu überraschen.

ESPRESSO-KONZERTE Was für eine schöne Mittagspausen-Vorstellung! Nach einem anregenden Espresso in entspannter Atmosphäre wunderbarer Musik lauschen, gespielt von Mitgliedern des Konzerthausorchesters und herausragenden jungen Talenten. Danach kann man beschwingt zurück an die Arbeit gehen! 04.09.13 · 18.09.13 · 02.10.13 · 30.10.13 · 20.11.13 · 18.12.13 · 15.01.14 · 22.01.14 · 14.02.14 · 17.02.14 · 19.02.14 · 21.02.14 · 26.02.14 · 26.03.14 · 23.04.14 · 30.04.14 · 28.05.14 · 04.06.14 · 25.06.14 · jeweils 14 Uhr

Bei den Kiez-Konzerten drehen wir den Spieß einfach mal um: Nicht das Publikum macht sich auf den Weg zu den Musikern, sondern die Musiker kommen zum Publikum. Mitglieder des Konzerthausorchesters spielen in Ihrer Nachbarschaft, in Ihrem Kiez und bringen ungewöhnliche Orte zum Klingen, vom märchenhaften Schloss bis zur angesagten Galerie in Berlin-Mitte.

Dienstag · 27.08.13 19.30 Uhr me Collectors Room/Stiftung Olbricht, Berlin-Mitte HORENSTEIN ENSEMBLE

Donnerstag · 30.01.14 20.00 Uhr Ballsaal-Studio, Berlin-Wedding MUSIKER DES KONZERTHAUSORCHESTERS

Sonntag · 13.10.13 11.00 Uhr Schloss Schönhausen SILVIA CAREDDU Flöte RONITH MUES Harfe

THOMAS QUASTHOFFS NACHTGESPRÄCH Frank-Walter Steinmeier im Konzerthaus? Oder Katja Riemann? Wer solche Gäste nicht bei uns erwartet, der sollte mal am späten Abend, um 21.30 Uhr, in das Nachtgespräch von Thomas Quasthoff hereinschauen. Die Karriere als gefeierter Bassbariton hat er beendet und beweist sich nun als eloquenter und empathischer Gastgeber, der seinem Besuch überraschende Geständnisse entlockt, die nicht selten auch eine musikalische Seite haben. Nicht fehlen dürfen natürlich die von Quasthoff persönlich ausgesuchten Nachwuchskünstler, die den Abend gesanglich einrahmen.

BEETHOVEN-SALON Mitten im bunten Treiben am Sonnabendmittag möchten wir Sie zum etwas anderen musikalischen Salon einladen. Genießen Sie die schöne Atmosphäre des Ludwig-van-Beethoven-Saals und stimmen Sie sich aufs Wochenende ein. Auf dem Programm steht neben Werken von – na klar – Beethoven ein spannender Querschnitt aus der Kammermusikliteratur, gespielt von Mitgliedern des Konzerthausorchesters.

DIE TERMINE FINDEN SIE UNTER KONZERTHAUS.DE/QUASTHOFF

31.08.13 · 12.10.13 · 11.01.14 · 03.05.14 · jeweils 13 Uhr Thomas Quasthoffs Nachtgespräch mit der Choreographin Sasha Waltz, November 2012 44

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EIN HAUS

Musik nah bringen – das ist unser wesentliches Anliegen. Und dafür haben wir unser Programm wirklich breit gefächert, vom Sinfoniekonzert über Kammermusik, von Musiktheaterproduktionen zu speziellen Kinderkonzerten, von Alter zu Neuer Musik. Unsere besonderen Konzertformate geben Ihnen die Möglichkeit, sich unbefangen der klassischen Musik zu nähern. Probieren Sie es aus, zum Beispiel bei „2 x hören“, den Öffentlichen Proben, den Mozart-Matineen oder den Konzerten der Reihe „Across the border“.

Mit fast 100 Konzerten pro Saison begeistert das Konzerthausorchester das Publikum in unserem Haus am Gendarmenmarkt. 19522 wurde das Berliner Sinfonie-Orchester gegründet, das 2006 dann nach seiner Heimat, dem Konzerthaus, umbenannt wurde. Die Besetzung hat sich natürlich stetig geändert, der besondere Charakter des außergewöhnlichen Orchesters ging dabei aber nie verloren.. Seit der Saison 2012/13 ist der Ungar Iván Fischer Chefdirigent des Konzerthausorchesters, ihm zur Seite steht Dmitrij Kitajenko als Erster Gastdirigent.

VOLLER VIELFALT 47

Genau wie der schöne Gendarmenmarkt hat auch das Konzerthaus selbst eine lange und abwechslungsreiche Tradition; das mehrfach umgebaute Gebäude war schon Komödienhaus, Nationaltheater und Staatstheater. Friedrich Schiller, E.T.A. Hoffmann, Richard Wagner, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Niccolò Paganini – sie alle waren hier. Das von 1818 bis 1821 errichtete Haus gilt als eines der Hauptwerke Karl Friedrich Schinkels, des wohl bedeutendsten Architekten des Klassizismus in Europa. Von Schinkel stammt allerdings nur der heutige Außenbau – er wurde nach den Kriegszerstörungen beim Wiederaufbau 1979 bis 1984 detailgetreu rekonstruiert.

Hören und sich angeregt austauschen – unsere Festivals bieten dafür besonders viel Raum. Sie sind nicht nur Höhepunkte im Programm, sondern eine gemeinsame Entdeckungsreise – in die Musiktradition eines Landes oder einer Zeit, das Schaffen eines großen Künstlers und die spannende Geschichte des Hauses und seiner Nachbarschaft. Wir laden Sie ein: Kommen Sie mit uns, es gibt viel zu hören, zu sehen und zu erfahren!

Der Dank an unsere treuen Gäste ist rechteckig und misst ungefähr 8,5 x 5,5 cm. Die Konzerthaus Card bietet Ihnen attraktive Vorzugsangebote bei Partnern wie Dussmann das KulturKaufhaus und anderen. Und wer mit seiner Konzerthaus Card innerhalb einer Saison viermal oder öfter unsere Veranstaltungen besucht, erhält für die nächste Saison die Konzerthaus Card premium mit Vorzugspreisen bei unseren Veranstaltungen und weiteren außergewöhnlichen Angeboten rund um Ihren Besuch bei uns.

Ein Konzert kann viel mehr sein als das große Sinfoniekonzert am Abend. Da gibt es die Matinee am Vormittag – manche davon sogar mit kleinem Frühstück –, die musikalische Mittagspause in der Öffentlichen Probe oder im Espresso-Konzert, das Familienprogramm am Nachmittag und die spätabendliche Gesprächsrunde als Ausklang eines Tages. Wir freuen uns darauf, Sie zu jeder Tageszeit musikalisch zu überraschen!

Bei uns werden die Kleinen ganz groß geschrieben! Unser JuniorProgramm ist dabei so vielfältig wie die Interessen der kleinen Zuschauer. Musiktheater für Kinder ab vier Jahre, Weihnachtsaufführungen, Instrumentenvorstellungen, moderierte Familienkonzerte, Entdeckungsreisen in immer andere musikalische Welten, Familienführungen durch unser Haus – und nicht zu vergessen die Mozart-Matinee mit spannenden Konzerten für Eltern und Kinder ab acht Jahre und musikalische Betreuung für die kleinen Geschwister ab drei.

Nicht nur die anderen Orchester der Stadt wie die Staatskapelle Berlin oder das Rundfunk-Sinfonieorchester wissen das festliche Ambiente des imposanten Schinkelbaus im Herzen Berlins zu schätzen, auch für Konzerte von Bryan Adams und Nigel Kennedy bietet der Große Saal einen außergewöhnlichen Rahmen. Außerdem fanden bereits Verleihungen des anerkannten Design-Preises „red dot award“ bei uns statt, und auch die begehrte Trophäe des „ECHO Klassik“ wird in dieser Saison erneut im Großen Saal an internationale Klassik-Stars und vielversprechende Nachwuchskünstler übergeben.

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REIHEN

KAMMERMUSIK Der beeindruckende Gesamtklang eines großbesetzten Sinfonieorchesters ist der Inbegriff des klassischen Konzerts. Aber wie spannend ist es, in Kammermusikkonzerten jeden einzelnen Musiker so genau betrachten, so genau hören zu können! Und sofort angesteckt zu werden von der knisternden Atmosphäre, die sich zwischen den Musizierenden ergibt.

DURCHWEG HÖRENSWERT

TANJA TETZLAFF

Dienstag 17.09.13 · 20.00 Uhr PATRICIA KOPATCHINSKAJA Violine PEKKA KUUSISTO Violine LILLI MAIJALA Viola PIETER WISPELWEY Violoncello Mittwoch 30.10.13 · 20.00 Uhr MAGALI MOSNIER Flöte RAMÓN ORTEGA QUERO Oboe SEBASTIAN MANZ Klarinette DAVID FERNANDEZ ALONSO Horn MARC TRENEL Fagott HERBERT SCHUCH Klavier

Neben dem Konzerthausorchester ist es auch unseren musikalischen Gästen zu verdanken, dass die Saison am Konzerthaus Berlin so hörenswert ist. Gefeierte und preisgekrönte, altbekannte und aufstrebende Solisten und Ensembles aus der ganzen Welt bereichern unser Programm und zeigen, was alles in der Klassischen Musik möglich ist.

Dienstag 26.11.13 · 20.00 Uhr QUATUOR MODIGLIANI SABINE MEYER Klarinette

Donnerstag 16.01.14 · 20.00 Uhr BENNEWITZ QUARTET

Donnerstag 23.01.14 · 20.00 Uhr KRISTIAN BEZUIDENHOUT Hammerklavier

GASTORCHESTER Jedes Orchester hat seinen ganz eigenen Charakter. Während das eine vor allem für seine meisterhafte Interpretation von Alter Musik berühmt ist, kennt sich das andere unglaublich gut mit den schwierigen Spielanforderungen aus, die Neue Musik oftmals an ein Orchester stellt. Die einen spielen mit, die anderen ohne Dirigenten. Wir haben einige der besten und spannendsten unter den internationalen Ensembles eingeladen, um unsere Saison 2013/14 noch interessanter zu gestalten.

Entdecken Sie auf einen Streich die virtuose Welt des Konzerthauses. Und lassen Sie sich verzaubern, von Anfang an.

Sonnabend 21.09.13 · 20.00 Uhr

Sonnabend 01.02.14 · 20.00 Uhr

JUNGE DEUTSCHE PHILHARMONIE DAVID AFKHAM Leitung CHRISTIANE OELZE Sopran

ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS XAVIER DE MAISTRE Harfe

Dienstag 01.10.13 · 20.00 Uhr

Mittwoch 05.03.14 · 20.00 Uhr

CAMERATA SALZBURG LOUIS LANGRÉE Leitung HILARY HAHN Violine

SWEDISH CHAMBER ORCHESTRA THOMAS DAUSGAARD Leitung ALICE SARA OTT Klavier

Dienstag 03.12.13 · 20.00 Uhr

Mittwoch 09.04.14 · 20.00 Uhr

ORCHESTRE NATIONAL DE BELGIQUE ANDREY BOREYKO Leitung BORIS BEREZOVSKY Klavier

ROTTERDAMS PHILHARMONISCH ORKEST YANNICK NÉZET-SÈGUIN Leitung LISA BATIASHVILI Violine

Montag 09.12.13 · 20.00 Uhr DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN PAAVO JÄRVI Leitung VIKTORIA MULLOVA Violine

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Mittwoch 12.02.14 · 20.00 Uhr ANTJE WEITHAAS Violine JULIAN STECKEL Violoncello PAUL RIVINIUS Klavier

MAGALI MOSNIER

Dienstag 18.02.14 · 20.00 Uhr CUARTETO LATINOAMERICANO

Donnerstag 06.03.14 · 20.00 Uhr REINHOLD FRIEDRICH Trompete SASCHA ARMBRUSTER Saxophon CLAUDIO BOHÓRQUEZ Violoncello ERIKO TAKEZAWA Klavier Mittwoch 12.03.14 · 20.00 Uhr DAVID ORLOWSKY Klarinette JENS-UWE POPP Gitarre FLORIAN DOHRMANN Kontrabass Donnerstag 13.03.14 · 20.00 Uhr ZEHETMAIR QUARTETT

Dienstag 08.04.14 · 20.00 Uhr FRANK PETER ZIMMERMANN Violine ANTOINE TAMESTIT Viola CHRISTIAN POLTÉRA Violoncello Mittwoch 16.04.14 · 20.00 Uhr ST. LAWRENCE STRING QUARTET

Donnerstag 22.05.14 · 20.00 Uhr CHRISTIAN TETZLAFF Violine TANJA TETZLAFF Violoncello LARS VOGT Klavier

Die Konzerte am 12.02.14, 06.03.14 und 08.04.14 sind Teil der Reihe „Meisterschüler-Meister“, die vom Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gefördert wird.

Vogler Quartett Sonnabends 20.00 Uhr 21.09.13 · 30.11.13 · 18.01.14 08.03.14 Kammermusik mit Solisten und Ensembles des Konzerthausorchesters Kammermusikabende um 20.00 Uhr 19.09.13 · 18.10.13 · 14.11.13 29.11.13 07.01.14 · 20.02.14 07.03.14 · 15.05.14 30.05.14 Kammermusik-Matineen des Konzerthausorchesters um 11.00 Uhr 01.09.13 · 03.11.13 · 12.01.14 23.03.14 · 13.04.14 · 01.06.14

Dienstag 06.05.14 · 20.00 Uhr ORQUESTRA DE CADAQUÉS SIR NEVILLE MARRINER Leitung MARTIN STADTFELD Klavier

PAAVO JÄRVI

JULIAN STECKEL

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KLAVIER-REZITAL

ZEITGENÖSSISCH

In diesem großen schwarzen Kasten steckt ein ganzes Orchester – oder auch eine feine, zarte Stimme, die die schönsten Melodien intoniert. Kaum ein anderes Instrument hat so eine große musikalische Bandbreite wie das Klavier. Und genau deswegen ist es auch so gut für das Rezital im Großen Saal des Konzerthauses geeignet. Diese vier Starpianisten werden nicht lange brauchen, um Sie davon zu überzeugen.

Dieser besondere Moment, bevor ein Konzert anfängt – ein Konzert, bei dem man noch nicht weiß, was einen erwartet … Vielleicht hat man den Namen des Komponisten schon mal gehört, eventuell bereits ein Werk von ihm erlebt. Aber was jetzt kommt, das weiß man nicht. Dieser Reiz der zeitgenössischen Konzerte ist etwas ganz Besonderes. Er spricht die Entdeckerlust in jedem von uns an.

Dienstag 08.10.13 · 20.00 Uhr JEAN-YVES THIBAUDET Klavier

Donnerstag 19.09.13 · 20.00 Uhr „On the Sound Path“

Donnerstag 07.11.13 · 20.00 Uhr EVGENI KOROLIOV Klavier

Donnerstag 30.01.14 · 20.00 Uhr MARTIN HELMCHEN Klavier

KAIROS QUARTETT EXPERIMENTALSTUDIO DES SWR

Dienstag 22.04.14 · 20.00 Uhr ANNA VINNITSKAYA Klavier

Sonnabend 26.10.13 · 20.00 Uhr „Architektur der Zeit III“ BERLIN PIANOPERCUSSION

Mittwoch 27.11.13 · 20.00 Uhr „A Quiet Place“ Uraufführung der Kammerfassung der Oper von Leonard Bernstein

LIEDERABEND Seit Dietrich Fischer-Dieskau den Liederabend so populär gemacht hat, dass von ehemals kleinen Räumen auf große Hallen verlegt werden musste, hat sich viel getan! Wir finden zurück zur intimen Atmosphäre des musikalischen Miteinanders, wenn die Sängerin oder der Sänger in unserem wunderschönen Kleinen Saal ganz dicht vors Publikum tritt – und dabei sogar einige Programmüberraschungen bereit hält. Ein Abend mit … Ihrem Lieblingskünstler! MARTIN HELMCHEN

Mittwoch 11.09.13 · 20.00 Uhr CHRISTINE SCHÄFER Sopran

Dienstag 21.01.14 · 20.00 Uhr ANNETTE DASCH Sopran

Sonntag 13.10.13 · 20.00 Uhr Ein Abend mit NEUE STIMMEN

BO SKOVHUS Bariton

TEILNEHMER DER LIEDMEISTERKLASSE NEUE STIMMEN DER BERTELSMANN STIFTUNG ANGELIKA KIRCHSCHLAGER Künstle-

KENT NAGANO

MODERN ART ENSEMBLE BERTHOLD TUERCKE Sprecher

Montag 24.03.14 · 20.00 Uhr „focused VIII: Schamanismus“ ASIANART ENSEMBLE

Dienstag 29.04.14 · 20.00 Uhr „Projekt USA I“ BERLIN PIANOPERCUSSION

Donnerstag 29.05.14 · 20.00 Uhr Dieter Schnebel: Neues Werk Musiktheater für sechs Sänger und vier Musiker NEUE VOCALSOLISTEN STUTTGART MATTHIAS REBSTOCK Regie ROLAND QUITT Dramaturgie

ALTE MUSIK Alte Musik – das ist nicht nur etwas für Spezialisten und Musikwissenschaftler! Und ganz entgegen ihrer Bezeichnung ist sie überhaupt nicht altbacken. Auch heute besitzt Alte Musik eine enorme Anziehungskraft, der sich kaum einer erwehren kann. Lassen Sie sich von alten Instrumenten und historischen Spielweisen begeistern!

Nur wenige Häuser habe eine so schöne und wohlklingende Orgel vorzuweisen wie das Konzerthaus. Unsere Jehmlich-Orgel im Großen Saal bekommt deshalb auch in dieser Saison Besuch von international renommierten Organisten, die Ihnen gemeinsam mit Hausorganist Joachim Dalitz eindrucksvoll demonstrieren, was alles in der Königin der Instrumente steckt.

ANNETTEDASCH DASCH ANNETTE

Mittwoch 11.12.13 · 20.00 Uhr

Donnerstag 05.06.14 · 20.00 Uhr CHRISTOPH PRÉGARDIEN Tenor

ORGELKONZERT

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ASIANART ENSEMBLE

Donnerstag 20.03.14 · 20.00 Uhr

rische Leitung und Moderation

Orgelstunden Sonnabends, 15.30 Uhr

Orgelmusik zu den Feiertagen Mittwoch 25.12.13 · 16.00 Uhr

14.09.13, 16.11.13 (WAYNE MARSHALL, USA), 18.01.14 (4. Berliner Organistentreff), 15.02.14 (ELISA FREIXO, Brasilien), 19.04.14, 28.06.14

JOACHIM DALITZ

Organo con stromenti Kammermusikalische Orgelkonzerte Sonntag 16.03.14 · 20.00 Uhr Donnerstag 29.05.14 · 15.30 Uhr

ENSEMBLE MODERN KENT NAGANO Musikalische Leitung CHRISTOPHER PURVES Bariton (Sam) BENJAMIN HULETT Tenor (Francois) CLAUDIA BOYLE Sopran (Dede) JONATHAN MCGOVERN Bariton (Junior) MARIA FISELIER Mezzosopran (Susie) PETER GIJSBERTSEN Tenor (Analyst) MAIJA SKILLE Mezzosopran (Mrs. Doc) SARAH MARIA SUN Sopran VOCALCONSORT BERLIN

Montag 02.12.13 · 20.00 Uhr

Sonntag 13.10.13 · 20.00 Uhr

Montag 21.04.14 · 20.00 Uhr

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN CAROLIN WIDMANN Violine

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN ISA KATHARINA GERICKE Sopran GEORG KALLWEIT Konzertmeister

Sonntag 15.12.13 · 20.00 Uhr AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN RENÉ JACOBS Leitung BEJUN MEHTA Altus

Montag 03.02.14 · 20.00 Uhr AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN VITTORIO GHIELMI Viola da Gamba STEPHAN MAI Konzertmeister GEORG KALLWEIT Konzertmeister

Sonntag 29.12.13 · 16.00 Uhr EDGAR KRAPP UND DAS BACHTROMPETENENSEMBLE MÜNCHEN

Sonntag 15.06.14 · 20.00 Uhr AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN RIAS KAMMERCHOR HANS-CHRISTOPH RADEMANN

Leitung CHRISTINA LANDSHAMER Sopran WIEBKE LEHMKUHL Alt LOTHAR ODINIUS Tenor THOMAS E. BAUER Bass

Ostermontag 21.04.14 · 11.00 Uhr MARTIN SANDER (Detmold)

Pfingstmontag 09.06.14 · 11.00 Uhr

Viele dieser Konzerte finden Sie auch in unseren Abo-Serien wieder, zum Beispiel in den Abos „Kammerorchester International“, „Haus-Konzerte“ oder „Pianissimo“. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite 79, in unserer Abo-Broschüre und auf konzerthaus.de.

CHRISTOPH SCHOENER (Hamburg)

CAROLIN WIDMANN

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VERMITTLUNG

RUBRIK · THEMA

ÖFFENTLICHE PROBE Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag eines Orchesters aus? Chefdirigent Iván Fischer und Gastdirigenten laden Sie ein, für eine Stunde bei der Orchesterprobe dabei zu sein. Und ganz nebenbei bekommen Sie nicht nur bereits einen ersten Klangeindruck vom nächsten Konzertprogramm, sondern auch noch so einige spannende Geschichten und Hintergrundinformationen zu den gespielten Werken – von den Dirigenten persönlich!

NAH WIE NIE

29.08.13 · 10.10.13 · 08.11.13 · 12.12.13 · 13.02.14 · 10.04.14 · 22.05.14 · jeweils 12.00 Uhr

Eintritt 5 Euro, für Studenten Eintritt frei

KONZERTEINFÜHRUNG

Unsere umfangreichen Angebote ermöglichen Ihnen einen kenntnisreichen und damit noch intensiveren Konzerthausbesuch. Denn je mehr man darüber weiß, was vorne auf der Bühne passiert, desto mehr Spaß macht das Zuhören und -schauen.

Etwas ausführlicher und tiefer gehen es unsere Dramaturgen in den Einführungen an. Eine Stunde vor Konzertbeginn vermitteln sie Informationen zu Komponisten, Werken und Interpreten, oftmals sogar mit klingenden Beispielen. Der Eintritt ist natürlich für Konzertbesucher frei. Wer nur zehn Minuten Zeit aufbringen möchte, der ist in den Blitzeinführungen genau richtig. Bei Konzerten der Abo-Serie E beginnen diese jeweils um 19.40 Uhr.

NACH(T)GESPRÄCH MOZART-MATINEE

2 X HÖREN

Endlich geht es mal mit der ganzen Familie ins Konzert! Denn bei den Mozart-Matineen bekommt jede Altersgruppe, worauf sie Lust hat. Nach einem gemeinsamen Frühstück gehen die großen Kinder ab acht Jahre mit ihren Eltern ins Konzert mit dem Konzerthausorchester, das vom Dirigenten selbst moderiert wird – garantiert spannend! Aber auch die kleinen Kinder ab drei Jahre kommen auf ihre Kosten. In der musikalischen Kinderbetreuung geht es jedes Mal um ein anderes faszinierendes Thema. Und hinterher kann man sich dann gegenseitig berichten, was man gehört, gesehen oder gelernt hat.

Unser beliebtes Format „2 x hören“ erfährt in der Saison 2013/14 eine Neuerung. Es stehen nicht mehr nur zeitgenössische Werke auf dem Programm, sondern ebenfalls Stücke von Komponisten anderer Epochen. Denn auch über Brittens Cello-Suiten oder Beethovens Klaviersonaten gibt es noch eine Menge spannender Details zu berichten, die für den einen oder anderen im Publikum sicher Neuigkeitswert besitzen. Ansonsten bleibt natürlich alles beim bewährten Alten: Die Musiker sowie der Moderator Arno Lücker bringen Ihnen das Werk des Abends näher, bevor es dann ein zweites Mal erklingt.

Sonntags · 11.00 Uhr 20.10.13 · 01.12.13 · 02.03.14 · 08.06.14

DER BLICK AUF DEN KLANG Mittwoch 09.10.13 · 20.00 Uhr ALBAN GERHARDT Violoncello Benjamin Britten Suite für Violoncello solo Nr. 1 op. 72

Montag 07.04.14 · 20.00 Uhr

Montag 20.01.14 · 20.00 Uhr

Montag 19.05.14 · 20.00 Uhr IGOR LEVIT Klavier Ludwig van Beethoven Sonate c-Moll op. 111

ARMIDA QUARTETT

Béla Bartók Streichquartett Nr. 4 Mittwoch 05.03.14 · 20.00 Uhr KONSTANZE VON GUTZEIT Violoncello SERGEY MALOV Violoncello da spalla Johann Sebastian Bach Suite für Violoncello solo D-Dur BWV 1012

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Nach dem Konzert, wenn das Publikum voller Eindrücke den Konzertsaal verlässt, gibt es die Gelegenheit, in den Dialog mit anderen Besuchern und den Künstlern des Abends zu treten. Die Nach(t)gespräche werden vom Intendanten Prof. Sebastian Nordmann oder einem unserer Dramaturgen moderiert. Eine schöne Gelegenheit, Iván Fischer, Dmitrij Kitajenko oder unseren Artist in Residence Nikolaj Znaider näher kennenzulernen, und den besonderen Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

GRAUSCHUMACHER PIANO DUO

George Crumb Celestial Mechanics (aus „Makrokosmos“, IV. Teil)

Montag 23.06.14 · 20.00 Uhr ENSEMBLE DE MORALES

Johannes Ockeghem Drei MarienMotetten

In unseren Konzerten, Liederabenden oder bei unseren Festivals erleben Sie Musiker auf den verschiedenen Bühnen des Konzerthauses. Wer noch näher heran möchte, der bekommt bei dieser Filmreihe die Möglichkeit, die Künstler oder Komponisten von ihrer privaten Seite kennenzulernen oder aber die Musik aus einer ganz neuen Perspektive zu erfahren. DIE TERMINE FINDEN SIE UNTER KONZERTHAUS.DE/FILMREIHE

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RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Junior Konzerthaus WER MIT DEN OHREN EINES KINDES HÖRT,

WIRD IMMER WIEDER ERGRIFFEN SEIN VON DER KRAFT DER MUSIK. 58

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JUNIOR KONZERTHAUS

Im Werner-Otto-Saal ist nämlich schöner weicher Teppich verlegt, auf dem sich die beiden Klassen sofort niederlassen. Um sie herum im Halbkreis ist eine Art Bühne aufgebaut, auf der schon bald die ersten Kraniche sichtbar werden – zwei singende und drei musizierende, um genau zu sein. Die werden jetzt allerdings ganz schön nass von dem Regen, den die Kinder mit trommelnden Fingern und stampfenden Füßen auf sie niederprasseln lassen. Das

KONZERTHAUS MEETS GROPIUSSTADT

Wenn 35 K inder gleichzeitig scchnipsen, k lingt das nach Regenschauer. Mittlerweile sind es bereits über 1.200 Kinder, die im Rahmen des dreijährigen Projekts „Konzerthaus meets Gropiusstadt“ erste und neue Einblicke in die Welt der klassischen Musik erhalten haben. Im Sommer 2012 wurden das Konzerthaus Berlin und die degewo AG für diese wichtige Arbeit von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert. Aber wie sieht die Projektarbeit wirklich aus? Ein Beispiel aus der Hugo-Heimann-Schule in Berlin-Neukölln. „Ein Rabe?“, fragt Lilli aus der 4b. Der Vogel auf dem Bild, das Christine Mellich gerade dem Stuhlkreis aus zwei 4. Klassen präsentiert, ist zwar kein Rabe, sondern ein Kranich – aber woher soll man das auch wissen. Schließlich sieht man dieses eindrucksvolle Tier nur noch sehr selten in freier Wildbahn. Dass die Musikpädagogin des Konzerthauses Berlin nun da ist, ist also wirklich praktisch, denn am nächsten Tag steht ein Besuch der Musiktheaterproduktion „Kranichflug“ im Konzerthaus an. Und meistens macht so etwas noch viel mehr Spaß, wenn man schon ein bisschen Bescheid weiß über das, was auf der Bühne passiert. Also haben sich die Lehrer der Klassen 4a und 4b entschlossen, das Angebot der Junior-Abteilung des Konzerthauses anzunehmen. Dazu gehört nicht nur Post mit Informationsmaterial, sondern auch der Besuch von Frau Mellich.

gemacht. Denn das Wetter ist auf dem langen Flug oft gefährlich und ungemütlich für die Vögel. Und wie macht man Regen selbst? Wenn 35 Kinder gleichzeitig schnipsen, klingt das schon nach einem fiesen Regenschauer! Mit den anderen Instrumenten, die schon bereit liegen, wird es sogar noch unangenehmer. Nachdem jeder eine Trommel oder ein Glockenspiel bekommen hat – Chantal aus der 4a hält sogar ein Becken in der Hand –, dirigiert Frau Mellich ein Gewitter. Und das klingt richtig echt! Jetzt sind die Schüler gut auf ihren Konzerthaus-Besuch vorbereitet. Denn am nächsten Morgen sind die Regenkünste erneut gefragt.

Wie dirigiert man ein Gew itter?

Morgen im Konzerthaus gehen die Schüler mit den Kranichen auf die Reise vom kalten Norden in den warmen Süden, jetzt aber wird erst mal Regen selber

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Nachdem die Kinder die lange Reise aus Neukölln bis an den Gendarmenmarkt gemeistert und ihre Jacken abgegeben haben, sind sie erst einmal sichtlich beeindruckt von dem vielen Gold und den mächtigen Treppen im Konzerthaus. Aber schnell funktionieren sie die Stufen zur Bank um und essen bequem sitzend das mitgebrachte Pausenbrot oder ziehen die Schuhe aus.

schlechte Wetter verzieht sich zum Glück schnell wieder, und so kann die gesamte Kranichgruppe inklusive der Jungkraniche im Publikum ihren Flug wieder aufnehmen. Es geht von Schweden über Polen, Deutschland und Frankreich bis nach Spanien. Und in jedem Land erklingen typische Lieder, Rhythmen und Sprachen. Die Schüler singen begeistert mit, einige der Songs kennen sie bereits aus dem vorbereitenden Unterricht. Das Flügelschlagen zwischendurch ist zwar ziemlich anstrengend, aber das macht niemandem etwas aus, wenn man danach wieder ein bisschen tanzen kann. Nach einer Stunde ist die Reise geschafft, ein großes spanisches Fest beendet den „Kranichflug“. Die Schüler der 4a und 4b sprudeln über, Lilli und Chantal machen Nico und Justin vor, wie Kraniche fliegen und trällern noch mal die erste Strophe des letzten Liedes. Und so tritt dieser kleine, dafür umso lauter singende Kranichzug seinen Heimweg nach Neukölln an.

„KONZERTHAUS MEETS GROPIUSSTADT“

Im Rahmen des im Schuljahr 2011/12 gestarteten Projekts mit dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo erhalten rund 2.000 Schüler aus der Gropiusstadt im Berliner Bezirk Neukölln erste und neue Einblicke in die Welt der klassischen Musik. Proben- und Aufführungsbesuche in unserem Haus, Führungen und Gespräche mit Ensemblemitgliedern wecken das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Musik. Das Projekt wurde 2012 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ prämiert.

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RUBRIK · THEMA

MUSIKTHEATER FÜR KINDER

Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten ab 4 Jahre Sonnabend 22.03.14 · 15.30 Uhr Sonntag 23.03.14 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Sonnabend 17.05.14 · 15.30 Uhr Sonntag 18.05.14 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Ein musikalisches Puppen-und Objekttheater nach der Geschichte von Jean de Brunhoff mit der Musik von Francis Poulenc Papageno spielt auf der Zauberflöte ab 5 Jahre Sonnabend 30.11.13, Sonntag 01.12.13, Sonnabend 12.04.14, Sonntag 13.04.14, Sonnabend 10.05.14, Sonntag 11.05.14 · 15.30 Uhr Eine musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul nach Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder Es war einmal ab 5 Jahre Sonnabend 07.12.13, Sonntag 08.12.13, Sonnabend 14.12.13, Sonntag 15.12.13 · 15.30 Uhr Sonntag 15.12.13 · 11.00 Uhr Ein musikalisches Märchen nach Motiven der Gebrüder Grimm Kranichflug ab 6 Jahre Sonnabend 19.10.13 · 15.00 Uhr und 17.00 Uhr Sonntag 20.10.13 · 15.30 Uhr Eine musikalische Reise mit Spiel, Tanz und Gesang Bummelpeters Weihnachtsfest ab 6 Jahre Sonnabend 21.12.13 · 16.00 Uhr Sonntag 22.12.13 · 11.00 Uhr und 16.00 Uhr Montag 23.12.13 · 17.00 Uhr Dienstag 24.12.13 · 11.00 Uhr Mittwoch 25.12.13 · 16.00 Uhr Ein musikalisches Theater mit Menschen und Puppen nach dem Buch von Albert Wendt

ENTDECKUNGSREISEN IN DIE WELT DER MUSIK

Von der Gavotte bis zum Blues – Ein Streifzug durch die Geschichte des Tanzes ab 6 Jahre Sonntag 27.10.13 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Das Mondtuch ab 6 Jahre Sonntag 24.11.13 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Eine Geschichte von Ute Kleeberg mit Musik von Maurice Ravel und Jacques Ibert Die Reise nach Brasilien oder Wie Kolja nach Brasilien flog und Petja ihm nichts glaubte ab 6 Jahre Sonntag 16.02.14 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Eine Geschichte von Daniil Charms mit Musik von Dmitri Schostakowitsch Experiencia Flamenca – Spanische Musik der Barockzeit ab 6 Jahre Sonntag 06.04.14 · 11.00 Uhr und 15.00 Uhr

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SZENEN AUS KRANICHFLUG

PROBENBESUCH

FAMILIENKONZERTE

Mein erster Dvorˇak ab 6 Jahre Sonnabend 28.09.13 · 13.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung und Moderation

Mit Musik von Antonín Dvorˇák Mittendrin ab 6 Jahre Sonnabend 09.11.13 · 11.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN IVÁN FISCHER Leitung und Moderation

Sonntag 16.02.14 · 11.00–16.00 Uhr Kindertag Südamerika

INSTRUMENTENVORSTELLUNG

Orgel für „pfiffige“ Kinder ab 6 Jahre Sonntag 22.09.13 · 11.00 Uhr und 15.30 Uhr Sonntag 12.01.14 · 15.30 Uhr Sonntag 16.03.14 · 15.30 Uhr Ein Besuch bei der Königin der Instrumente zum Zuhören und Mitspielen

Mit Musik von Leonard Bernstein Peter gegen den Wolf – Eine sinfonische Gerichtsverhandlung ab 6 Jahre Sonntag 19.01.14 · 16.00 Uhr KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN ZSOLT JANKÓ Musikalische Leitung FLORIAN MARTENS, DOMINIK BENDER und ANNETTE BIEKER Sprecher THEATER KONTRAPUNKT Szenische Einrichtung

Mit Musik von Sergej Prokofjew Drumblebee ab 5 Jahre Sonnabend 21.06.14 und Sonntag 22.06.14 · 15.30 Uhr Sonntag 22.06.14 · 11.00 Uhr Ein inszeniertes Percussion-Konzert QUATUOR BEAT DAN TANSON Konzept und Regie ELA BAUMANN Choreographie

Das Konzerthaus bedankt sich herzlich bei Frau Inga Maren Otto für die großzügige Unterstützung des Junior-Programms.

MUSIKALISCHE KINDERBETREUUNG ZU DEN MOZART-MATINEEN · SONNTAGS 11.00 UHR

ab 3 Jahre 20.10.13 Ihr Blätter, wollt Ihr tanzen? – so sprach im Herbst der Wind

Ausführliche Informationen zu unserem Programmangebot für Kinder und Familien erhalten Sie in einem eigens zusammengestellten Junior-Folder. Unser spezielles Angebot für Schulen haben wir in dem Folder „Konzerthaus macht Schule“ zusammengestellt. Darin finden Pädagoginnen und Pädagogen alle Informationen über die Vormittagstermine der Musiktheaterstücke, das Probenbesuchsprogramm, die moderierten Konzerte und Instrumentenvorstellungen sowie über die Sonderkonditionen für Schüler und Schulklassen.

01.12.13 Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all! 02.03.14 Es tönen die Lieder, der Frühling kommt wieder 08.06.14 Lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld

Werke von Quatuor Beat, Igor Strawinsky, Nikolai Rimsky-Korsakow, Goran Bregovic und anderen 63


RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Konzerthaus Team DIE MUSIK LEBT DURCH DIE MENSCHEN, DIE SIE LIEBEN,

AUF DER BÜHNE GENAUSO WIE DAVOR UND DAHINTER.

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KONZERTHAUS TEAM

INTENDANT

MARKETING UND VERTRIEB

PROF. DR. SEBASTIAN NORDMANN

Direktor MARTIN REDLINGER

Assistenz PIA HOLZER Sekretariat BIRGIT HELWIG KÜNSTLERISCHER BEREICH Chefdirigent IVÁN FISCHER Programm- und Orchesterdirektor ULF WERNER TANJA-MARIA MARTENS MARIE SCHWARZ NN Dramaturgie URSULA HASELBÖCK DR. DIETMAR HILLER ANDREAS HITSCHER Junior GABRIELE NELLESSEN CHRISTINE MELLICH Orchesterbüro KLEMENS SCHMITZER DIRK BEYER EBERHARD FREITAG ZOLTAN KOVACS-GOKIELI JOHANNA MÜHLE Bibliothek IRENE HARTUNG ANGELA PROTZMANN FUNDRAISING

KATHARINA BURGDORFF MARGITTA FEIST BARBARA KÖHLER JÖRG SCHULTZ-LIEBISCH STEPHANIE WIECK Assistenz JULIA BERNREUTHER Besucherservice MANUELA GEULEN TORSTEN TEGE TINA TESSMER SASCHA WILCZEK DANIEL WOLLANG VERWALTUNG

TECHNIK Direktor PETER-MARIA LADUCH Technischer Assistent ROBBY AUGUST

Tontechnik THOMAS ENKE

Sekretariat JULIA KORTH

Elektrotechnik/Beleuchtung FRANK BRÖSA

Veranstaltungsmanagement SHERIN SOROUR

MARIO FISTLER DETLEF FLEX INGO SCHULZ FABIAN WEZEL

Sekretariat KARIN LINDEMANN-SPERFELD RACHEL BALATONI CHRISTINA BARTSCH SABINE JUNGMANN ANNE KATRIN HILGERS LYDIA NAUMANN PEER NIEMANN MANUELA SCHMELZ GORDIAN SCHWEITZER ULRIKE WALTER

MEDIEN- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Personalwesen KATHRIN AUGUST SUSANNE DAMM PETRA FAHMI-GLOECKNER ARNOLD ROST

Wir danken dem außerordentlichen Engagement aller ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Konzerthaus nicht das wäre, was es ist. Die 60 musikbegeisterten Damen und Herren ermöglichen solch beliebte Angebote wie die Rundgänge und „EinBlick frei“. Schüler, die eine Generalprobe des Konzerthausorchesters besuchen möchten, werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Schule vorbereitet und während der Probe betreut. Außerdem beantworten sie auch gern Ihre Fragen am Konzertabend. Sie erkennen sie an ihren roten Schals!

DV-Organisation ANDREA SASS

Geschäftsführender Direktor NN

Leitung DR. CHRISTOPHER VORWERK

MATTIAS RICHTER RENSKE STEEN

Materialwirtschaft und Poststelle RALF SCHIENITZKI

JÜRGEN BÖHM JÜRGEN GLÖCKNER FRANK KUPCZAK

Personal- und Rechnungswesen WOLFRAM BOLIEN

Leitung ELENA KOUNTIDOU

Rechnungswesen REGLINDIS HOPPE KLARA KIRCHBERG-FABIAN EVELYN MÄHREN TATJANA VOSS

Bühnentechnik GÜNTER WOLFRAM ROBERT BRAUNER GERD BRITZKE SIMONE GRAFE FRANK LÖSCHNER DAVID RAUGUST AXEL WINKLER Haustechnik KNUTH SCHULZ MICHAEL BÖHME UWE BURCZYK ANDREAS HOHMUTH JÖRG HÖHNOW BERND LIEKWEG FRED MOC BURKHARD ROSS

EHRENAMTLICHE PETER ALBERS DR. HUBERT ARLT BOZENA BEM-PAHL UDO BESSER IRENE BÖTTCHER MONIKA BRAUER ILSE BREWING DR. EVELYN BUDDRUS ANGELIKA BUTTER CLAUDIA DESCH GISELA EGER RANATA FACKLER CHRISTINE FISCHER CHRISTEL FRIEBE EVELINE FRÜHAUF DETLEF GOGALLA SABINE GÜNTHER GISELA HARDER BARBARA HEIN ROSEMARIE HEINZE JULIJA HRISTOVA-EITSCHBERGER KATRIN JANSEN JOHANNA KAYSER PAULETTE KESSEL INGE KILZ DANIELA KLOTZBACH ALICE LEISTNER JUTTA LINDEMANN RUTH LOHMANN HANS-JOACHIM LÜDTKE

INGRID MOGEL REGINA MÜLLER DR. WERNER NEHRLICH CLAUDIA NÖLL REGINA NOWATZKY SIBYLL OLLHOF GÜNTER PAPROTKA ROSWITH PAPROTKA RAINER PETERS MONIKA PICKEL ANTJE PINKERT ELKE PODEHL ELENA POSTLER BARBARA RICHTER PETRA RICHTER-ROSE RENATE ROHRLACH WALTRAUD SAALFRANK ROSWITA SCHÖNIG BRIGITTE SCHÜTZ DR. ELIZABETH SOMMERLAD ANGELIKA STÖSSER IRMGARD TEICHERT ELKE WAGNER-KEGEL MAJA WEIDIG GISELA WIEBE INGELORE ZAUMSEIL DIETRICH ZEIDLER MARIANNE ZOSKA TABEA ZÜHLSDORF BRIGITTE ZÜNDORF

Assistenz JULIA BERNREUTHER

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ZUKUNFT KONZERTHAUS E.VV. WIR SIND BEREITS DABEI:

Das Konzerthaus Berlin ist ein besonderes Haus – aufgrund seiner Geschichte, der herausragenden Architektur und natürlich der außergewöhnlichen Musikereignisse, die man hier erleben kann. Wirklich unverwechselbar machen das Haus jedoch seine zahlreichen Freunde und Förderer, Partner und Sponsoren. Sie verankern auf einmalige Art und Weise das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in der Kulturmetropole Berlin. Sie geben ihm neue Impulse und entwickeln das Haus und sein Orchester weiter in Richtung Zukunft. Mit ihrer Unterstützung können so Höhepunkte wie etwa die Artist in Residence-Reihe, unsere Orchesterakademie und das Junior-Programm erst ihre volle Wirkung entfalten. Ob als Stuhlpate oder persönliches Mitglied im Freundeskreis Zukunft Konzerthaus e. V., ob als Stiftung oder als Sponsor – das Konzerthaus Berlin bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, sich nachhaltig einzubringen und sich mit uns und anderen Musikliebhabern zu vernetzen. Als Unterstützer des Konzerthauses sind Sie stets besonders nah dran am Geschehen. Beachten Sie die ausführlichen Sonderbroschüren oder sprechen Sie uns einfach direkt an. KONTAKT Dr. Christopher Vorwerk Leiter Fundraising Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt 10117 Berlin Tel. +49 · 30 · 20 30 9 2345 c.vorwerk@konzerthaus.de Zukunft Konzerthaus e. V. Geschäftsstelle Gendarmenmarkt 10117 Berlin Tel. +49 · 30 · 20 30 9 2344 zukunft@konzerthaus.de zukunft-konzerthaus.de

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MÄZENINNEN Inga Maren Otto Maria-Theresia Piepenbrock

KURATOREN Giselbert Behr, Frank Bielka – Staatssekretär a. D., Friedrich Munsberg, Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit – Senatorin für Justiz a. D. (Vorsitzende), Prof. Dr. h. c. mult. Marcel Reich-Ranicki, Dr. Michael Rogowski, Bernd Schiphorst, Dr. Günther Schirm, Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock, Klaus von der Heyde, Georg Graf Waldersee

UNTERNEHMENSFÖRDERER aim - Creative Strategies & Visions, Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V, A. T. Kearney, Berliner Bank, Busenbender International GmbH, Coca-Cola Deutschland, Deutsche Lufthansa AG, Dexia Kommunalbank Deutschland AG, Dimicare Anneliese Langner Stiftung, Ernst & Young GmbH, Graphic Center, Heinz und Heide Dürr Stiftung, Hilton Berlin, Land Fleesensee, Mosaik-Services Integrationsgesellschaft mbH, Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG, Schering Stiftung, Siemens AG, Silicon Valley Community Foundation, Tea Pavilion, WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt

PERSÖNLICHE FÖRDERER Gerhard Baade, Dr. Helmut Becker-Roß, Anja & Peter Behner, Alexandra Behr, Udo Beßer, Dr. Matthias Bloechle & Dr. Silke Marr, Dr. Albrecht Bochow, Dr. Dieter & Elisabeth Boeck, Dr. Diethard & Gabriele Bühler, Annie Chung Tong, Dr. Marianne Denk-Helmold, Marianne Esser, Renata Fackler, Dr. Tom & Sibylle Fischer, Jochen Frieser, Dr. Ottokar Hahn – EU-Botschafter a. D., Dr. Joachim Heitsch, Magdalena Hetzer, Thomas Jakstadt, Johannes R. & Christine Jeep, Sven John, Prof. Dr. Wolfgang & Doris Leistenschneider, Peter & Angelika Lennartz, Soline Levy & Eran Gartner, Ralf Neukirchen & Hannelore Bernett, Jürgen Persch, Ulrich Plett & Astrid Moix, Gabriele Rogowski, Gerhild Schmidt, Lothar Schreiber, MarieLuise Stock, Christina & Norbert Strecker, Dr. Christian R. & Marlene Supthut, Ingrid von der Heyde, August von Joest, Dr. Dinnies Johannes von der Osten, Hans Eike von Oppeln-Bronikowski, Carlotta von Plettenberg, Mary Ellen von Schacky-Schultz, Annette Zapf

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RUBRIK · THEMA

RUBRIK · THEMA

Service 600 VERANSTALTUNGEN 300.000 BESUCHER 12.000 ABONNENTEN

WIR SAGEN DANKE UND BIS ZUM NÄCHSTEN MAL. 70

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SERVICE

SERVICE

PARKEN Nutzen Sie die gĂźnstigen Tarife in den Tiefgaragen TaubenstraĂ&#x;e und JägerstraĂ&#x;e der Contipark Parkgaragengesellschaft mbH. Pro 30 Minuten zahlen sie 0,80 Euro oder den Tagespreis (24 h) von 4,50 Euro (Stand 19.04.2013). S FriedrichstraĂ&#x;e

Brandenburger Tor

Alexanderplatz

100/200/TXL BUS

S U55

Brandenburger Tor

Unter den Linden

147 BUS

P U2

Mohrenstr.

Stadtmitte Kronenstr.

Potsdamer Platz

U6 M M48

Gendarmenmarkt

Jägerstr.

Taubenstr.

EINGANG Ganzjährig gelangen Sie ßber den Zugang links und rechts unter der Freitreppe am Gendarmenmarkt direkt zu den Abendkassen und Garderoben im Erdgeschoss. Von April bis Oktober kÜnnen Sie auch die Freitreppe nutzen, wenn Sie bereits Ihre Karten gekauft haben.

am CafĂŠ Konzerthaus. Ausgewiesene Behindertenparkplätze finden Sie in der CharlottenstraĂ&#x;e (Nähe BĂźhneneingang) und MarkgrafenstraĂ&#x;e (Nähe TaubenstraĂ&#x;e). Bei unseren Eigenveranstaltungen erhalten die Begleiter von Rollstuhlfahrern eine Freikarte. SERVICETISCH Im Garderobenfoyer stehen Ihnen am Servicetisch unsere Mitarbeiter und Ehrenamtliche fĂźr Hinweise, Fragen oder Beschwerden zur VerfĂźgung. AuĂ&#x;erdem kĂśnnen Sie hier CDs, BĂźcher und Postkarten erwerben. GASTRONOMIE Die Versorgung mit leckeren Snacks während der Konzertpausen organisiert unser Partner Mosaik-Services in verschiedenen Foyers – je nachdem, in welchem Saal das Konzert stattfindet. Sie kĂśnnen sich schon vorab einen Tisch, Getränke und einen Imbiss fĂźr Ihren Pausensnack reservieren, persĂśnlich oder telefonisch unter +49 ¡ 30 ¡ 848 55 666. KONZERTDAUER Die Dauer eines Konzerts beträgt in der Regel etwa zwei Stunden (inklusive Pause), Veranstaltungen fĂźr Kinder eine Stunde. Bei Veranstaltungen, die kĂźrzer oder länger dauern, weisen wir Sie gesondert in unseren BroschĂźren und auf der Website darauf hin.

FranzĂśsische Str. Franz. Dom

FranzĂśsische U6 StraĂ&#x;e

Deut. Dom

U2 Hausvogteiplatz Markgrafenstr.

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Sie erreichen uns bequem mit den folgenden Ăśffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn (FriedrichstraĂ&#x;e oder Brandenburger Tor), U2 (Hausvogteiplatz oder Stadtmitte), U6 (FranzĂśsische StraĂ&#x;e oder Stadtmitte), U55 (Brandenburger Tor) und mit dem Bus (Linien M48, 100, 147, 200 und TXL). Bitte beachten Sie die Unterbrechung der U6 zwischen den Haltestellen FriedrichstraĂ&#x;e und FranzĂśsische StraĂ&#x;e bis mindestens November 2013 sowie die Einschränkungen im Busverkehr durch die Baustelle Unter den Linden.

CAFÉ KONZERTHAUS Täglich ab 10.00 Uhr lädt das CafÊ Konzerthaus zum Verweilen ein. In den warmen Monaten auch mit Sitzplätzen am Gendarmenmarkt. Der Eingang befindet sich an der Nordseite des Konzerthauses, gegenßber dem FranzÜsischen Dom.

Charlottenstr.

RUNDGANGE & FĂœHRUNGEN Wir bieten Ihnen fast täglich circa 30-minĂźtige Rundgänge durch das Konzerthaus an – kostenlos und ohne Anmeldung. An ausfĂźhrlichen FĂźhrungen (75 Minuten) kĂśnnen Sie in der Regel sonnabends um 13.00 Uhr teilnehmen. GruppenfĂźhrungen sind nach vorheriger Anmeldung mĂśglich – auf Wunsch auch fremdsprachlich. Ihre Anfragen nimmt Mattias RichUFSFOUHFHFO rrPEFSNSJDIUFS! konzerthaus.de. Einmal im Monat laden wir zur einstĂźndigen FamilienfĂźhrung mit Kindern ab 5 Jahre. Ăœber die aktuellen Termine kĂśnnen Sie sich Ăźber die Website konzerthaus.de oder Ăźber unsere Aushänge informieren. Treffpunkt und Ticketverkauf im Besucherservice (Karten 3 Euro).

ANSCHRIFT UND ANFAHRT Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Friedrichstr.

BESUCHERSERVICE FĂźr Beratung und Verkauf stehen Ihnen unsere Mitarbeiter im Besucherservice zur VerfĂźgung. Neben Abonnements und Eigenveranstaltungen verkaufen wir auch Tickets fĂźr andere Veranstalter in unserem Haus wie die Staatsoper im Schiller Theater oder die Hochschule fĂźr Musik „Hanns Eisler“ Berlin (jeweils mit VorverkaufsgebĂźhr). DarĂźber hinaus kĂśnnen Sie Gutscheine, BĂźcher, CDs oder Postkarten erwerben. Wir haben fĂźr Sie geĂśffnet von Montag bis Sonnabend von 12.00–19.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00–16.00 Uhr. Der Eingang befindet sich an der Nordseite des Konzerthauses, gegenĂźber dem FranzĂśsischen Dom.

EINBLICK FREI Wir laden Sie in der Zeit von April bis Oktober ein, tagsĂźber die imposante Freitreppe hochzusteigen und einen Blick in den GroĂ&#x;en Saal zu werfen.

Konzerthaus Berlin

Kommen Sie uns doch auch mal besuchen, wenn keine Musik in den Sälen spielt. Wir sind täglich fßr Sie da und freuen uns auf Sie!

Leipziger Str.

Kreuzberg

HAUSĂ–FFNUNG & ABENDKASSE Wir Ăśffnen eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn das Haus fĂźr Sie, bei KonzerteinfĂźhrungen 75 Minuten vorher. Bei Nachmittagsveranstaltungen im Musikclub 30 Minuten vor Beginn. Zu diesen Zeiten kĂśnnen Sie an unserer Abendkasse im Eingangsfoyer Tickets fĂźr die jeweils stattfindende Veranstaltung kaufen. Die Säle werden generell 30 Minuten vor Beginn geĂśffnet. BEHINDERTE UND BEGLEITER FĂźr gehbehinderte Besucher steht der Ăźber den BĂźhneneingang (CharlottenstraĂ&#x;e) erreichbare Aufzug zur VerfĂźgung. Behindertentoiletten befinden sich in der Nähe des BĂźhneneingangs und

KONZERTEINFĂœHRUNGEN In der MonatsbroschĂźre und auf unserer Website finden Sie die Hinweise, wann eine EinfĂźhrung stattfindet. Die EinfĂźhrungen werden in wechselnden Sälen angeboten, informieren Sie sich Ăźber unsere Aufsteller oder fragen Sie bei unserem AbenddienstPersonal. NACH(T)GESPRĂ„CHE Im Anschluss an die Konzerte des Konzerthausorchesters im GroĂ&#x;en Saal kĂśnnen Sie moderierte Gespräche mit den KĂźnstlern des Abends erleben. Achten Sie in der MonatsbroschĂźre und auf der Website auf die Hinweise zu den Nach(t)gesprächen.

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SERVICE

RUBRIK · THEMA

Bleiben Sie gut informiert!

Kommen Sie mit uns in Kontakt!

WEBSITE Besuchen Sie uns online unter konzerthaus.de. Neben tagesaktuellen Neuigkeiten über Konzerte und Veranstaltungen, Rundgänge und Führungen erhalten Sie hier Infos rund um das Konzerthausorchester Berlin sowie Historisches und Aktuelles zum Konzerthaus. Und natürlich können Sie einfach und bequem Tickets online kaufen und über „print@home“ ausdrucken. All das ist übrigens dank unserer Mobile Web App auch mit Ihrem Smartphone möglich.

SOCIAL MEDIA Ungewöhnliche Einblicke, spannende Hintergrundinformationen und natürlich die allerneuesten Infos rund um unsere Veranstaltungen bieten wir Ihnen auf unserer Facebook-Seite (facebook.com/KonzerthausBerlin). Wir sind gespannt auf den Austausch mit unseren „Fans“. Aber auch auf unserem eigenen YoutubeKanal (youtube.com/KonzerthausBerlin) gibt es neben der beliebten Clip-Reihe „Eine Frage, Herr Fischer...“ mit unserem Chefdirigenten so Einiges zu sehen. Und über Kommentare und Fragen freut sich nicht nur Iván Fischer!

NEWSLETTER Mit unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter erhalten Sie 14-tägig aktuelle Infos zu Konzerten und Veranstaltungen und spezielle Angebote. Sie können den Newsletter ganz einfach auf konzerthaus.de bestellen, sich an unserem Servicetisch in die Liste eintragen oder Ihren Wunsch beim Ticketkauf äußern. INFO-MATERIAL Sie können kostenlos unsere Info-Materialien bestellen: Monatsbroschüre, E-Mail-Newsletter, AboBroschüre, Saisonbroschüre und Junior-Folder. Postkarten für die Bestellung erhalten Sie im Konzerthaus, oder Sie geben Ihre Wünsche beim Ticketkauf an.

Für Ihre Ticketbestellungen, Beratungswünsche oder Fragen sind wir für Sie auf „Vier Wegen“ erreichbar.

TELEFONISCH Unsere Ticket-Hotline +49 · 30 · 20 30 9 2101 erreichen Sie:

SCHRIFTLICH Sie können uns schriftlich Ihre Ticket-Wünsche per Post, per Fax oder per Mail schicken:

Montag–Sonnabend von 9.00–20.00 Uhr Sonn- und Feiertage von 12.00–20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin Besucherservice 10106 Berlin Fax: +49 · 30 · 20 30 9 2233 Mail: ticket@konzerthaus.de

PERSÖNLICH Unsere Kassen im Besucherservice finden Sie auf der Nordseite des Konzerthauses gegenüber dem Französischen Dom.

ONLINE Ihre Tickets können Sie auch bequem online auf konzerthaus.de platzgenau selbst buchen – schnell, sicher, 24 Stunden am Tag, und dank der Mobile Web App auch von Ihrem Smartphone aus. Ihren Lieblingsplatz im Großen Saal finden Sie dabei noch leichter mit unserer Sitzplatzvorschau: Von jedem Platz aus können Sie die originalgetreue Sicht auf die Bühne überprüfen.

LOB & TADEL Unter +49 · 30 · 20 30 9 2333 oder über kontakt@konzerthaus.de können Sie Ihre Anregungen und Fragen direkt bei uns loswerden. Wir nehmen uns gern Zeit für Sie.

Besucherservice im Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt, 10117 Berlin Montag–Sonnabend von 12.00–19.00 Uhr Sonn- und Feiertage von 12.00–16.00 Uhr Veränderte Sommeröffnungszeiten vom 1.–31. Juli 2013: Montag–Sonnabend von 11.00–18.00 Uhr Sonntags geschlossen

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Mit „print@home“ drucken Sie Ihr Ticket im Anschluss an die Buchung direkt am eigenen Drucker aus. Sicher, unkompliziert und ohne Anstehen an der Abendkasse erhalten Sie so bis kurz vor Veranstaltungsbeginn Ihre Tickets.

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SERVICE

GROSSER SAAL

KLEINER SAAL WEITERE NÜTZLICHE HINWEISE FÜR SIE

rechts

KASSENPREISE IN EURO

PN 1

PN 2 PN 3 PN 4

SPN

OK 1

OK 2

10

13

32

42

50

60

75

II

28

35

42

50

65

III

24

28

35

44

54

IV

18 13

21 15

27 19

36 28

43 38

Chorbalkon

11

13

17

23

27

Rollstuhl

13

15

19

28

38

V

10

13

PN = PREISNIVEAU · SPN = SONDERPREISNIVEAU · OK = ORGELKONZERTE JUNIOR-VERANSTALTUNGEN: EINHEITSPREIS 12 €, FÜR KINDER 5 €

8

2. Rang rechts

22 12 11

Galerie rechts

21 22 12 11

14 9 8

1 13 1 14

12 Parkett

1

Seitenplätze links

D E 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Seitenplätze rechts

15 16

22 12

3

14

1 2

24

25 39 40 54 64 55

1 4 5 1 5 4 3 1 6 2 1 7 1

1. Rang Mitte

65

1 1 1 2 1 3

8 8

58

9 9

14 14 14 14 16 16 17 18 17 17 18 17 16 17 16 16 17 16

11

6 7

Loge 3 28

29 6

Loge 4

7 5

Loge 5

6 6 7

Loge 6 46 47

6

Loge 7

7 5

Loge 8

6 7

links

9 9

70

8 8

5 4 1 4 5 1 3 6 1 2 7 1 1 1

8

Preisgruppe I

Loge 9

6

1 4

49

5

1 1 2 1 3 1

GROSSER SAAL

16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Galerie links

10 6

5

A 10 10 12

1 4 5

19 1

20

1 5 1 4 5

36 37

1 1 5

1 5 1 4 5

36 37

1 1 5 1 4

49

6 5

54 64

Loge 2

1 5

1 5

10 A 10 12

1 4 5

19 1

20

6 7 5 6 6

Loge 6

7 6

Loge 7

7 5 6

Loge 8

2 21

9

7

Loge 9

9

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

1. Rang rechts

55

65

10

6 7

6 7 5 6 6 7

29

25

Loge 4 Loge 5

39 46 47 40

17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

1. Rang links

70

58

Parkett rechts

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

21 2

2. Rang links

76

Loge 1

11

1

3 1

1

3 1

11 10

Loge 1 Loge 2 Loge 3

24 28

Parkett links 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

ORCHESTERPODIUM

1

1 1

9

1

1 10

ORCHESTERPODIUM

r Im Großen und Kleinen Saal sind die Sitzplätze in der Regel nummeriert und in Preisgruppen eingeteilt. Im WernerOtto-Saal, Beethoven-Saal und Musikclub haben Sie freie Platzwahl. Das Konzerthaus kann bei Bedarf die Bestuhlung erweitern oder ergänzen. r Unsere Veranstaltungen haben unterschiedliche Preisniveaus (PN). Die jeweils gültigen Kassenpreise finden Sie im angehängten Saisonkalender. r Bei einigen Veranstaltungen können die Kassenpreise sowie die Bestuhlung von der hier gezeigten Darstellung abweichen. Die Plätze auf dem Chorbalkon im Großen Saal bieten wir nicht immer an. r Im Großen Saal gibt es acht Stellplätze für Rollstuhlfahrer, im Kleinen Saal vier sowie im Werner-Otto-Saal, Beethoven-Saal und im Musikclub je zwei. Der Begleiter erhält eine Freikarte und wird nach Möglichkeit in der Nähe des Rollstuhlfahrers platziert. r Ermäßigungen gewähren wir an der Abendkasse – nach Maßgabe verfügbarer Plätze – gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises für: Schüler bis 21 Jahre, Studenten bis 30 Jahre, Azubis, Teilnehmer an Freiwilligendiensten (BFD, FSJ, FÖJ), Erwerbslose und Senioren mit Zuzahlungsbefreiung für Arzneimittel. r Bereits im Vorverkauf können Sie ermäßigte Kinderkarten für alle JuniorVeranstaltungen erwerben. r Ausführliche Informationen zu allen Themen rund um den Ticketkauf finden Sie auch in unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

1 2

Chorbalkon rechts 1 2

Chorbalkon Mitte

1 1

9

1 2

Chorbalkon links

1 1 1 2 1 3

19 20 21 Galerie Mitte

KASSENPREISE IN EURO

Preisgruppe I II

PN 1* PN 2 PN 3 PN 4

SPN

OK 1

OK 2

12

15

20

25

35

10

13

10

12

15

20

25

12

15

20

25

10

13

Kinder

5

Rollstuhl

10

KLEINER SAAL

PN = PREISNIVEAU · SPN = SONDERPREISNIVEAU

WERNER-OTTO-SAAL/BEETHOVEN-SAAL/MUSIKCLUB KASSENPREISE IN EURO

Preisgruppe Alle Plätze

PN 1* PN 2 PN 3 12

Kinder

5

Rollstuhl

12

SPN

15

20

25

15

20

25

PN = Preisniveau · SPN = Sonderpreisniveau * JUNIOR-VERANSTALTUNGEN: EINHEITSPREIS 12 €, FÜR KINDER 5 €

WERNER-OTTO-SAAL

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RUBRIK · THEMA

BEGEISTERUNG IN SERIE

Freuen Sie sich auf die neuen Abonnements 2013/14 mit dem Konzerthausorchester Berlin und unseren Gästen.

SINFONIEKONZERT-SERIEN

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN

mit dem Konzerthausorchester Berlin und Gästen wie Dmitrij Kitajenko, Nikolaj Znaider, Magali Mosnier, Igor Levit und vielen anderen

mit herausragenden Solisten wie Carolin Widmann, Bejun Mehta und Vittorio Ghielmi

KAMMERMUSIK-SERIEN mit dem Konzerthaus Kammerorchester und den Solisten des Konzerthausorchesters

AUSGEZEICHNET!

HAUS-KONZERTE mit Patricia Kopatchinskaja, Kristian Bezuidenhout und weiteren Künstlern

STREICHQUARTETT INTERNATIONAL

mit preisgekrönten Klassik-Stars

mit Ensembles aus Frankreich, Tschechien, Deutschland und den USA

MOZART-MATINEEN

VOGLER QUARTETT

mit Kaffee und Kinderbetreuung

mit seiner seit 1993 bestehenden Konzertreihe

KAMMERORCHESTER INTERNATIONAL

EIN ABEND MIT ...

mit den besten Ensembles aus Europa

Überraschungen von Christine Schäfer, Bo Skovhus, Christoph Prégardien und weiteren Sängerinnen

ARTISTISCH mit Nikolaj Znaider, unserem Artist in Residence

PIANISSIMO mit internationalen Meisterpianisten wie Anna Vinnitskaya, Jean-Yves Thibaudet und anderen

Serien-Abo

Wahl-Abo

Für alle, die gern langfristig planen.

Für alle, die volle Flexibilität bevorzugen.

Wählen Sie aus 18 Abo-Serien Ihre Lieblingsreihe mit bis zu acht Konzerten! So sichern Sie sich Ihre Platze und bis zu 40 % Preisvorteil noch vor dem offiziellen Vorverkauf. Genießen Sie außerdem weitere attraktive Angebote und die Vorzüge Ihrer persönlichen und kostenlosen Konzerthaus Card premium.

Gestalten Sie Ihre individuelle Abo-Saison! Stellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Spielplan mit dem Konzerthausorchester Berlin im Großen Saal zusammen, und sparen Sie rund 25 % gegenüber dem Einzelkauf.

SERIEN-ABO MIT VIER KONZERTEN im Großen Saal ab 54 Euro im Kleinen Saal ab 48 Euro

WAHL-ABO „STANDARD“ MIT ACHT COUPONS für Konzerte mit dem Konzerthausorchester im Großen Saal schon ab 124 Euro

BESTELLEN SIE IHRE KOSTENLOSE ABOBROSCHÜRE UND WÄHLEN SIE IHRE PERSÖNLICHEN FAVORITEN. Ticket-Hotline +49 · 30 · 20 30 9 2101 ticket@konzerthaus.de


SERVICE

IHRE VORTEILE Mit der Konzerthaus Card und der Konzerthaus Card premium können Sie bei unseren Partnern viele attraktive Vorzugsangebote und -preise nutzen:

KONZERTHAUS CARD

Dussmann das KulturKaufhaus: 10 % Ermäßigung auf alle CDs und DVDs des Klassiksortiments. Steinway & Sons: 5 % Preisnachlass auf Serviceleistungen wie Stimmung, Reparatur und Wartung des Instruments und 10 % Preisnachlass auf Zubehör wie Bänke, Schutzhüllen und Leuchten. NoldeStiftung Seebüll, Dependance Berlin: ermäßigter Eintritt 6 Euro (statt 8 Euro) für max. 2 Personen. WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt: freier Eintritt für 2 Personen. Französischer Dom: 2-für-1 beim Besuch der Aussichtsplattform. Café Konzerthaus: 10 % auf alle Speisen und Getränke einer Rechnung. Pausengastronomie bei Konzerten: 10 % auf alle Speisen und Getränke bei telefonischer Vorbestellung unter +49 · 30 · 848 55 666. Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin: 2-für-1 bei Exzellenz-Konzerten im Krönungskutschen-Saal.

Kennen Sie schon die kostenlose Konzerthaus Card mit attraktiven Vorzugsangeboten unserer Partner? Wer uns als Stammgast regelmäßig treu bleibt, darf sich in der nächsten Saison außerdem über zusätzliche Angebote rund um den Konzertbesuch freuen – mit der Konzerthaus Card premium. Schon das Begrüßungsgeschenk ist exklusiv: Die limitierte Sonder-CD mit Iván Fischer und dem Konzerthausorchester Berlin ist nur bei uns erhältlich. Einfach bei der ersten Buchung im Besucherservice die neue Konzerthaus Card vorzeigen – und sich beim Hören zu Hause wie im Großen Saal fühlen. Die Konzerthaus Card berechtigt zur Nutzung von Vorzugsangeboten und -preisen bei unseren Partnern. Einmal eingesetzt, bleibt die Konzerthaus Card auch in folgenden Spielzeiten gültig. Wer mit seiner Konzerthaus Card innerhalb einer Saison viermal oder öfter unsere Konzerthaus Veranstaltungen (Mindestpreis 10 Euro/Ticket) besucht, erhält für die nächste Saison die Konzerthaus Card premium. Premium heißt: alle Vorteile der Konzerthaus Card und noch mehr! Vorzugspreise bei unseren Konzerthaus Veranstaltungen und in der Konzerthaus Gastronomie, exklusive Angebote rund um den Besuch im Konzerthaus, Einladungen zu Generalproben

und Sonderveranstaltungen. Unsere Serien-Abonnenten erhalten ihre persönliche Konzerthaus Card premium automatisch: einfach Abonnement bis zum 30. April 2013 erwerben oder verlängern – und wir senden die Konzerthaus Card premium rechtzeitig bis zum Vorverkaufsbeginn der Saison zu. Die BegrüßungsCD wird dann im Konzerthaus Besucherservice überreicht. Die Konzerthaus Card premium gilt für die jeweilige Saison und erscheint mit jährlich wechselndem Motiv. Ein Stück Konzerthaus – zum Genießen und Sammeln. SO ERHALTEN SIE IHRE PERSÖNLICHE KONZERTHAUS CARD Sie können Ihre persönliche Konzerthaus Card bequem und kostenlos bei uns bestellen: Kommen Sie in unseren Besucherservice, fordern Sie die Bestellunterlagen über unsere Ticket-Hotline +49 . 30 . 20 30 9 2101 an oder füllen Sie das Antragsformular online unter konzerthaus.de aus.

Freuen Sie sich auf Ihr Begrüßungsgeschenk, die limitierte Sonder-CD mit Iván Fischer und dem Konzerthausorchester Berlin, bei Ihrer ersten Buchung mit Ihrer Konzerthaus Card. KONZERTHAUS CARD für alle unsere Besucher r Nutzen Sie die vielfältigen Vorzugsangebote bei unseren Partnern. r Ihre Konzerthaus Card bleibt auch in folgenden Spielzeiten gültig. r Besuchen Sie innerhalb einer Saison viermal oder öfter unsere Konzerthaus Veranstaltungen, und Sie erhalten für die nächste Spielzeit Ihre Konzerthaus Card premium. KONZERTHAUS CARD PREMIUM für unsere Stammgäste und Serien-Abonnenten r Nutzen Sie die vielfältigen Vorzugsangebote bei unseren Partnern. r Erhalten Sie außerdem 15 % Ermäßigung auf Konzerthaus Veranstaltungen. r Genießen Sie Vorzugspreise in der Konzerthaus Gastronomie und exklusive Angebote rund um Ihren Besuch im Konzerthaus sowie bei weiteren Partnern. r Lassen Sie sich einladen zu Generalproben und weiteren Sonderveranstaltungen.

Die bei unseren Partnern gewährten Vorteile behalten ihre Gültigkeit bis zum Ende der Saison 2014/15. Aktuelle Informationen über unsere Partnerangebote finden Sie auf konzerthaus.de. 80

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KAISERLICH

Kultur erleben!

Foto : © George Lange

Als Supermarkt Nr. 1 in Berlin möchte Kaiser’s nicht nur täglich für seine Kunden da sein, sondern auch seinen Teil zu einer kulturell lebendigen Hauptstadt beitragen. Dies gelingt Kaiser’s als Hauptförderer des Konzerthauses Berlin bereits seit Jahren. Und so heißt es auch in der Saison 2013/14 „Kaiserlich Kultur erleben“!

Foto: © Ralph Richter

50 Hertz hat viele Saiten – eine heißt Verantwortung Wir bei 50 Hertz betreiben das Höchstspannungsnetz für mehr als 18 Millionen Menschen im Norden und Osten Deutschlands. Unsere gesellschaftliche Verantwortung nehmen wir ernst und entwickeln Stromautobahnen gemäß den Klimazielen Deutschlands und Europas. Bei der Integration der erneuerbaren Energien sind wir Vorreiter. Aber wir leisten noch mehr für das Wohlergehen der heutigen und zukünftigen Generationen : 50 Hertz unterstützt

www.50hertz.com HAUPTFÖRDERER DES KONZERTHAUSES BERLIN

facebook.com/KaisersBerlin

herausragende und unverwechselbare Projekte, die eine vielfältige Kulturlandschaft in der Gesellschaft fördern. Das Konzerthaus Berlin mit seinem Programm »Artist in Residence« bietet für das Engagement von 50 Hertz ein hoch motivierendes Umfeld und eine große Bühne. 50 Hertz freut sich, in der Saison 2013 / 14 den außergewöhnlichen Geiger Nikolaj Znaider zu präsentieren.


MɜȨȻȻɤȽȝȐɃ

DREI KONZERTE. EIN PREIS.

von Druck DruckVogt kVogt

Drei ausgewählte Sinfoniekonzerte für nur 75 EURO – viermal im Jahr.

Foto: Ingo Ohle

MEHR ERFAHREN AUF KONZERTHAUS.DE/SINFONIE-PAKET

SINFONIE-PAKET 3 WEGE ZU IHREM SINFONIE-PAKET · ONLINE konzerthaus.de/sinfonie-paket TELEFONISCH +49 · 30 · 20 30 9 2101 · PERSÖNLICH Besucherservice des Konzerthauses Berlin


papagena Kartenvertrieb

Ihr Service rund um die Kartenbestellung

Wir beraten Sie gerne! Bei der Kartenbestellung für das Konzerthaus Berlin stehen wir Ihnen auch in der Saison 2013/14 gerne mit kompetenter Beratung zur Seite. © F. Broede

Wir freuen uns, Partner des Konzerthauses Berlin zu sein! 45 engagierte Mitarbeiter kümmern sich gerne um Ihre Wünsche, damit Ihr Besuch

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von der Bestellung bis zum Konzert ein schönes Erlebnis wird. © S.Gutschera u. L.H.Osthoff

Tickethotline Konzerthaus Berlin: 030 - 20309 2101 Darüber hinaus können Sie bei uns unter der Hotline 030 - 479 974 10 Karten für alle Veranstaltungen in Berlin und deutschlandweit erhalten.

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papagena Kartenvertrieb GmbH Mehringdamm 33

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D-10961 Berlin

Tel: 030 - 479 974 10 tickets@papagena.de

Fax: 030 - 479 974 90

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www.papagena.de

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Alle Konzeerte fifinnden Sie hier im S A ISS ONK K A L EN NDER R >

IMPRESSUM HERAUSGEBER

REDAKTIONSSCHLUSS 19.04.2013, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten

Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin Tel. +49 · 30 · 20 30 90, Fax +49 · 30 · 20 30 9 2249 konzerthaus.de, kontakt@konzerthaus.de

KONZEPTION & GESTALTUNG MetaDesign AG

KONZEPT & REDAKTIONSLEITUNG Elena Kountidou

DRUCK DruckVogt GmbH

TEXTE & LEKTORAT Renske Steen FOTOREDAKTION Julia Bernreuther HERSTELLUNG Margitta Feist REDAKTION Katharina Burgdorff, Manuela Geulen, Dr. Dietmar Hiller, Andreas Hitscher, Arno Lücker, Tanja-Maria Martens, Gabriele Nellessen, Martin Redlinger, Ulf Werner, Lena Breitig

FOTOS Titel: Marco Borggreve Umschlag: Uwe Arens (Znaider), Giorgia Bertazzi (Tetzlaff ), Marco Borggreve (de Maistre, Helmchen, Kopatchinskaja, Mehta, Sanderling, Widmann), Edgar Brambis (Marshall), Felix Broede (Erdmann, Levit), Felix Broede & DG (Ott), Ixi Chen ( Järvi), Cuibar Productions S.L (Cura), Dieter Eikelpoth (Brönner), Henri Fair (Mullova), Lynn Goldsmith (de la Salle), Steven Haberland (Mosnier), Richard Holt (Marriner), Thomas Kost (Saraste), Eric Larrayadieu (Tamestit), Gela Megrelidze (Vinnitskaya), Peter Miller (Hahn), Gert Mothes (Kitajenko), Neda Navaee (Bohórquez), Monika Rittershaus (Müller-Brachmann), Bodo Vitus (Schäfer), Simon Wall & Intermusica (Feng), www.25stunden.com (Pogostkina), Yvonne Zemke & Sony Classical (Stadtfeld) Innenteil: Archiv Juan José Mosalini (31), Uwe Arens (10, 16, 18, 22, 36, 37, 38–39, 41, 44–45,

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Unser Beitrag zum Umweltschutz! Diese Saisonbroschüre wurde klimaneutral auf dem Papier „Circle matt white“ (100% Altpapier, mit dem blauen Umweltengel ausgezeichnet) sowie mit Ökofarben gedruckt. Beim klimaneutralen Drucken wird genau die Menge an CO2-Emissionen ausgeglichen, die bei der Herstellung eines Druckerzeugnisses entsteht. Mit der Investition in ein anerkanntes Klimaschutzprojekt mit handelbaren Zertifi katen – in unserem Fall eine Wasseraufbereitungsanlage in Kenia – wurde ein Anteil erworben und somit Klimaneutralität erfüllt. Das Projekt versorgt Haushalte in ländlichen Gebieten mit Wasserfilteranlagen und verbessert so den Zugang zu sauberem Trinkwasser im Westen Kenias.

46–50, 57, 61, 62), Uwe Arens/Marco Borggreve/ MetaDesign (81), Giorgia Bertazzi (53), Marco Borggreve (6, 7, 10, 11, 13, 14, 15, 20–21, 34–35, 42–43, 45, 46–50, 51, 53, 54, 55, 57, 58–59, 63, 64–65, 68–69, 70–71, 78–79), Marco Borggreve/ MetaDesign (29), Felix Broede (32–33), Ixi Chen (52), Ben Ealovega (55), EGO3D www.ego-3d.de (46–50, Schinkel, modelliert von EGO3D), Getty Images (46–50), Sonja Gutschera & Leif Henrik Osthoff (9, 46–50, 66–67), Steven Haberland (53), Wolf Marloh (30), MetaDesign (46–50), Daniel Pasche (54), Sebastian Runge (77), Gabriele Senft (27), Gabriele Senft/MetaDesign (25) Kleine Seiten: Alle Fotos von Leonard Bernstein von Gabriele Senft Saisonkalender: Özgür Albayrak (Vogler Quartett), Uwe Arens (Dvorˇák-Marathon, Finsterbusch-Trio, Grehl, Konzerthaus Kammerorchester, Kusaka, Horenstein Ensemble, Znaider), Balmer & Dixon (Skovhus), Giorgia Bertaz-

zi (Tetzlaff ), Marco Borggreve (Bezuidenhout, de la Salle, Festival Südamerika, Fischer, Helmchen, Kopatchinskaja, St. Lawrence String Quartet, Widmann), Natalie Bothur (Oelze), Edgar Brambis (Marshall), Felix Broede (Armida Quartett, Erdmann, Levit, Ott, Musikfest am Gendarmenmarkt), Cuibar Productions S.L (Cura), Sandrine Expilly (Piau), Rosa-Frank.com (Prégardien), Marc Ginot (Foster), Steven Haberland (Knauer, Mosnier), Richard Holt (Marriner), Jirka Jansch (Dalitz), Nikolaus Karlinsky (Kirchschlager), Kasskara (Thibaudet), Thomas Kost (Saraste), Peter Miller (Hahn), Gert Mothes (Kitajenko), Christian Nielinger (Sekler), Pavel Ovsik (Bennewitz Quartet), Pascale L.R. (Entremont), Daniel Pasche (Dasch), Thomas Rabsch (Gerhardt), Klaus Rudolph (Zimmermann), Dietmar Scholz (GrauSchumacher Piano Duo), Gabriele Senft (Bernstein), Bodo Vitus (Schäfer)


Saisonbroschüre 2013/14