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Anundf├╝rsich ... Meine Meinung

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Abfallwirtschaftsgesetz Interview mit Ing. Werner Knausz

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INHALT &2!5%.4!,

Der Flieger ямВiegt 10 Interview mit Mag. Martin Widermann PET Competence Center Open House

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Dreidimensional Hallenortungssystem bei Alpla

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Langzeittest Ladeger├дte

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Green Star Packaging Award Verleihung

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drinktec 22 Interessantes rund um das Messeevent in M├╝nchen

8- Reinraumtechnik 7%,3

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K 37 Erste Vorschau auf die K in D├╝sseldorf Pilotprojekt abgeschlossen GS1 Sync

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Magazin News aus aller Welt

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Beilage FachPack

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2EDAKTIONS ┬мUND┬м!NZEIGENB├аRO┬м7IEN┬м,ANDSTRA┬ФER┬м(AUPTSTRA┬ФE┬мA ┬м!┬м ┬м7IEN┬мs┬м4ELEFON┬м┬м┬м┬м┬м&!8┬м┬м ┬м┬мs┬мE MAIL┬мKOMPACK CHELLOAT┬мs┬мHOMEPAGE┬мWWWKOMPACKINFO┬мs┬м/BJEKT ┬мUND┬м2EDAKTIONSLEITUNG┬м(ARALD┬м%CKERT┬мs┬м2EDAKTIONELLE┬м -ITARBEITER┬мDIESER┬м!USGABE┬м0ETRA┬м3CHWARZ ┬м"ERND┬м.EUMANN┬мs┬м-EDIENINHABER┬мUND┬м(ERAUSGEBER┬м7ERBEAGENTUR┬м(ARALD┬м%CKERT ┬м,ANDSTRA┬ФER┬м(AUPTSTRA┬ФE┬мA ┬м! ┬м7IEN┬мs┬м'RAlK&'ESTALTUNG┬м%NZO┬м&┬м!┬м+RENDL┬мs┬м4EL┬м┬м┬м┬мs┬мE MAIL┬мENZOKRENDL CHELLOAT┬мs┬м"ELICHTUNG┬мUND┬м$RUCK┬м$RUCKWERK┬м3TOCKERAU┬м┬м3TOCKERAU┬мs┬м%INZELPREIS┬м%52/┬м ┬м┬м*AHRESABO┬м)NLAND┬м┬м%52/┬м  ┬м┬м !USLAND┬м%52/┬м  ┬м$62 &├аR┬мUNVERLANGT┬мEINGESANDTE┬м-ANUSKRIPTE ┬м"ROSCH├аREN ┬м'RAlKEN┬мUND┬м!BLICHTUNGEN┬м├аBERNIMMT┬мDER┬м 6ERLAG┬мKEINE┬м(AFTUNG┬м-IT┬мDER┬м:USENDUNG┬мVERZICHTET┬мDER┬м!BSENDER┬мIM┬м&ALLE┬мDER┬мVOLLST├ЛNDIGEN┬мUND┬м TEILWEISEN┬м6ER├ЪFFENTLICHUNG┬мAUF┬мJEDWEDES┬м(ONORAR┬мODER┬мSONSTIGES┬м6ER├ЪFFENTLICHUNGSENTGELD

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MEINEMEINUNG

Neue Veredelungsmöglichkeiten

AN&FÜRSICH . . . Foto: Studio Florian

Rexam Beverage Can, einer der führenden Hersteller von Getränkedosen, präsentiert zwei neue Veredelungsmöglichkeiten.

... kann ich ja manche Dinge gut verstehen. Dinge, an die man sich gerne aus der Kindheit erinnert will man in irgendeiner Form erhalten.

exam Beverage Can, einer der Rtränkedosen, führenden Hersteller von Gepräsentiert zwei neue Veredelungsmöglichkeiten. Als erstes und einziges Unternehmen bietet Rexam seinen Kunden die Option, Dosendeckel mit thermochromen Lacken zu bedrucken. Diese verändern ihre Farbe, sobald der Inhalt eine bestimmte Temperatur erreicht hat. Darüber hinaus sind ab sofort photochrome Lacke für den Dosenkör-

per verfügbar. Sie reagieren auf Sonnenlicht mit Farbveränderung und stehen für das komplette Getränkedosensortiment von Rexam zur Verfügung. Thermochrome Lacke werden bereits seit einiger Zeit bei der Gestaltung des Dosenkörpers eingesetzt. Ab sofort sind sie exklusiv bei Rexam auch für Do1 sendeckel erhältlich. Mehr unter: www.rexam.com oder auf der drinktec – A1-337 – Mehr drintkec News ab Seite 22

Irgendwie muss das wohl so sein, in der Mariahilfer Straße. Ja, auch ich erinnere mich an die Weihnachtssamstage, an denen die Mariahilfer Straße zur Einkaufszone wurde und Tausende sich durch die Straße wälzten. Eigentlich ein Graus für Kinder, aber da ich wusste, beim Gerngroß wartet das Christkind auf mich und dem muss ich ja unbedingt meine Wünsche mitteilen, bin ich aufgeregt mitgetrottet. Vielleicht waren ja auch die Verantwortlichen für das Chaos um die MAHÜ, wie sie jetzt genannt wird, noch in kindlicher Erinnerung an das Christkind, als sie das neue Konzept der Straße umgesetzt haben. Wir machen also aus einer Straße – um die ohnedies jeder Ortskundige mit dem Auto, wenn möglich, einen großen Bogen macht, eine FuFaBuZo (Fußgänger-, Fahrrad- und Buszone) Nicht einmal queren dürfen die Autos (was dem Umweltgedanken sehr entgegen kommt – die Autos fahren jetzt ganz einfach einige Kilometer mehr durch die ohnedies überbelasteten Bezirke). Dafür benutzen Busse, Fahrradfahrer und Fußgänger gemeinsam glücklich die Straße. Nachdem die Busfahrer schon nach dem ersten Tag streikten – trotz des wunderschönen roten Streifens mitten durch die Straße hat natürlich keiner darauf geachtet – und der Bus jetzt halt auch woanders durch den Bezirk fährt, blieb nur mehr der Streit zwischen den restlichen Verkehrsteilnehmern. Um den zu regulieren werden jetzt Radfahrer mit der Laserpistole geblitzt falls sie nicht „Schritt fahren“ – naja irgendwoher muss das Geld für die Hypo Alpe Adria ja kommen. Und die Autofahrer? Die werden jetzt noch vermehrt in die umliegenden Einkaufscenter (mit Parkplatz) fahren und auf der MAHÜ werden wohl die „Schnorrer“ - schon vor der Fußgängerzone konnte man hier kaum 100 Meter gehen ohne angeschnorrt zu werden überbleiben. Sind die Wiener (zumindest die ich kenne) schon jetzt nicht gerne auf die MAHÜ einkaufen gegangen – werden sie diese jetzt wohl endgültig meiden. Gratulation zu dem tollen Stadtkonzept – und das wieder einmal um unser aller Geld. Einen erfolgreichen Herbst wünscht Ihnen Harald Eckert

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Unsere nächste Generation!

Nie war Energiesparen leichter − der RX 70 Hybrid. Der RX 70 Hybrid ist der sparsamste Stapler seiner Klasse. Er vereint hohe Umschlagsleistung und niedrigen Verbrauch auf einzigartige Art und Weise. Der erste in Serie produzierte Hybridstapler nutzt das Prinzip der elektrischen Kraftübertragung zur Energierückgewinnung. Diese Energie wird

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dem Motor anschließend im Einsatz wieder zur Verfügung gestellt. Dadurch senkt der RX 70 Hybrid gleichermaßen den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen und leistet damit schon jetzt einen wichtigen Beitrag für die Zukunft kommender Generationen.

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UMWELT

INTERVIEW

Abfallwirtschaftsgesetz... ...die österreichische Lösung wird besser als die Deutsche. Nach langen äußerst intensiven Verhandlungen wurde im Juli doch die Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG) beschlossen. Alles in allem kann man von einer Lösung sprechen, mit der geeignete Rahmenbedingungen für den zukünftigen Wettbewerb zwischen Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen geschaffen wurden. KOMPACK sprach über den langen Weg bis zum jetzt ausverhandelten AWG mit ARA Vorstand Ing. Werner Knausz.

KOMPACK: Die Verhandlungen zum AWG sind abgeschlossen – vorab: Wie lange haben sie eigentlich gedauert?

Ing. Knausz: Eigentlich müssen wir hier zurückblenden bis in das Jahr 2003. Damals erhielt die ARA für 3 Jahre eine Freistellung von der EU-Kommission. In dieser Entscheidung präferierte die Kommission ursprünglich primär Parallelsysteme, d.h. Mitbewerber sollte wo immer möglich eigene Sammelsysteme aufbauen und erst an zweiter Stelle die vorhandenen „Kübel- oder Sacksysteme“ der ARA mitbenutzen. Wir haben damals dementsprechend unsere Sammelsysteme für die Mitbenutzung durch Mitbewerber in Abstimmung mit der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) geöffnet. Seither ist also Wettbewerb in der Haushaltssammlung von Verpackungen nach den Regeln von EU und BWB möglich. 2008 gab es einige Bestrebungen eines deutschen Mitbewerbers die für eine Genehmigung durch das Lebensministerium erforderlichen Verträge mit Städten, Gemeinden und Entsor-

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Ing. Knausz: Ja, die Kleingewerbemodule haben wir bis auf weiteres gesichert und die Mengen und Kosten werden unter den Systemen nach Marktanteilen aufgeteilt.

ARA Vorstand Ing. Werner Knaus

gern abzuschließen. Parallel dazu land zeigt. Während es in Österreiwurde – à la Deutschland – den ch im Haushaltsbereich eine Quote Leistungserbringern im Falle einer bei Trittbrettfahrern von unter 10% Nichteinigung hinsichtlich dieser gibt, ist diese in Deutschland schon Verträge mit Klagen gedroht. Dass bei über 40%. Bei der Abgrenzung eine derartige Klagsandrohung an Haushalt/Gewerbe ist dem Lebensmehr als 2.000 Bürgermeister und ministerium eine sehr gute Regeeinige hundert Entsorger nicht gut lung gelungen, die einerseits Vorgaangekommen ist, liegt auf der Hand. ben für eine klare Zuordnung gibt Die nachfolgende politische Dis- XQG DQGHUHUVHLWV GHQ YHUSÀLFKWHWHQ kussion war der Startschuss für eine Unternehmen möglichst wenig Umumfangreiche Reform des AWG stellungsaufwand in der Warenwirtund der Verpackungsverordnung schaft verursacht. Uns war auch eine funktioniezur Öffnung des Haushaltsmarktes. Nach fünf Jahren Diskutieren und rende Gewerbesammlung wichtig Verhandeln wurde Anfang Juli die – insbesondere dass die KleingeAWG-Novelle 2013 im Parlament werbeentsorgung für rund 70.000 beschlossen. Wir begrüßen diesen KMU unentgeltlich weitergeführt Meilenstein in der Verpackungsent- XQGYRQDOOHQ6\VWHPHQDQWHLOLJ¿SÀLFKWXQJDXVGUFNOLFKXQGZDUWHQ nanziert wird. Das ist eine win-wingespannt auf die nachfolgenden Situation: Die KMU erhalten weiter die bequeme Entsorgungslösung Verordnungen. und Industrie und Handel ersparen KOMPACK: Was sind jetzt die sich höhere Lizenzentgelte, weil wichtigsten Eckpunkte der AWG- ohne diesen gezielten Kleingewerbesammlungen die Verpackungen Novelle? in den Haushaltssystemen landen Ing. Knausz: Einer der wichtigsten und dort viel höhere Kosten verurPunkte ist die Abgrenzung zwi- sachen würden. schen Gewerbe- und Haushaltverpackungen. Das ist auch wichtig KOMPACK: Die Kleingewerbegegen Trittbrettfahren – wie uns sammlung bleibt also weiter aufein Blick ins benachbarte Deutsch- recht?

KOMPACK: Es ist ja auch das 1RQ 3UR¿W 6\VWHP GHU $5$ ]XU Diskussion gestanden? Ing. Knausz: Ja das ist richtig – ich habe die Diskussion aber nicht wirklich verstanden. In Wahrheit ist doch alles im Wettbewerbsrecht ausreichend festgelegt und es bedarf aus unserer Sicht keiner zusätzlichen Regelungen im Abfallrecht. KOMPACK: Gibt es noch weitere wichtige Punkte? Ing. Knausz: Ja – Parallelsysteme sind gesetzlich nicht erlaubt. Sprich, der Gesetzgeber will, dass bestehende Sammelsysteme mitbenutzt werden. Es gibt somit die Möglichkeit, auf Systemebene mit den bestehenden Haushaltssystemen zusammenzuarbeiten oder mit allen operativen Partnern. Beide Varianten der Mitbenutzung sind möglich. Ein Punkt, der noch schwierig werden wird, ist das sogenannte Verlosungsmodell. Wir, die Wirtschaftskammer und der Städtebund hätten den Systembetrieb sowie eine regelmäßige Ausschreibung und Vergabe durch den jeweiligen Marktführer je Sammelkategorie bevorzugt. Dies wäre, glaube ich, sinnvoller gewesen. Das Umweltministerium hat letztlich das von ihm präferierte Verlosungsmodell im AWG umgesetzt. Bei dem Verlosungssystem gibt es aber ein Problem. Wenn jetzt einer mit, sagen wir, 5% Marktanteil bei der Verlosung dabei ist, werden ihm irgendwo in Österreich 5% der Regionen zugelost. Wenn er dann dort seine Arbeit gut macht und gut verhandelt, fährt er zwar für diese 5% gute Ergebnisse ein – das Problem ist nur, dass er von allen Regionen in Österreich 5% der Sammelmenge bekommt – und wenn alle anderen schlecht verhandelt haben, war seine gute Arbeit jedenfalls für ihn nicht fruchtbringend. Genau hier ist ja das deutsche System gescheitert und wurde in Deutschland mittlerweile auf Anweisung des Bundeskartellamtes


NEWS

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durch ein Anreizmodell zur Kostenminimierung geregelt. Im Sinne aller Zahler brauchen wir hier vor der ersten Verlosung Mitte 2016 noch unbedingt Verbesserungen. KOMPACK: Man hat aber auch von zusätzlichen Kosten für Verpackungen im Bereich des kommunalen Restmülls gehört. Ing. Knausz: Auch das ist richtig – die Wirtschaft trägt wie bisher die Kosten für die getrennte Sammlung – zusätzlich muss die Wirtschaft ab 1.1.2015 voraussichtlich 20 Millionen Euro Kosten pro Jahr, für Verpackungen die in der Restmüllsammlung anfallen, zahlen. Hier besteht aber auch ein zusätzlicher Anreiz über ökologische und ökonomische Vorteile nachzudenken. Die Regelung sieht nämlich vor, dass sich bei steigenden getrennten Sammel- und Recyclingmengen auch die Zuzahlungen an die Gemeinden reduzieren. Wir werden selbstverständlich weiterhin alle Optimierungspotentiale nutzen und die Kostenvorteile durch sinkende Tarife an unsere Kunden weitergeben. Man muss allerdings auch sagen, dass die Zuzahlungen auf heutiger Basis bei allen Haushaltsverpackungen einer Tariferhöhung von 15% entsprechen würden. KOMPACK: Werden Sie auch in Zukunft die Prüfungen der Lizenzpartner durchführen? Ing. Knausz: Das ist ein weiterer wichtiger Punkt zur Vermeidung von Triffbrettfahrern und zur Er-

zielung von Fairness unter den 9HUSÀLFKWHWHQ +LHU ZXUGH ODQJH diskutiert, wer am besten prüfen soll. Das deutsche System, wo GHU ¿UPHQHLJHQH :LUWVFKDIWVSUfer prüft, ist angesichts stetig steigender Trittbrettfahrer offensichtlich nicht zielführend. Wichtig war für uns, dass die Prüfungen kein Marketinginstrument werden – schon jetzt gab es Aussagen wie: „Kommen Sie als Kunde zu uns, hier werden Sie nicht geprüft wie bei der ARA“. Letztlich sind wir, glaube ich, zu einer guten Lösung gekommen – die Wirtschaftskammer wird eine Verpackungskoordinierungsstelle einrichten, die die Kunden aller Systeme und zwar im Gewerbe- und Haushaltsbereich prüfen wird. Das verhindert Trittbrettfahrer und Wettbewerbsverzerrungen zwischen braven und weniger braven Inverkehrsetzern. KOMPACK: Die wichtigsten Forderungen der ARA wurden aber berücksichtigt? Ing. Knausz: Unser Zettel an das Christkind war selbstverständlich um einiges länger. Das Wesen eines guten Kompromisses ist allerdings, dass alle gleichzeitig zufrieden und unzufrieden sind. Unsere Vorstellungen wurden in akzeptierbarem Ausmaß erfüllt. Wir wollen die höchsten Recyclingquoten Europas auch weiterhin gewährleisten können. Zweitens haben wir nichts gegen fairen Wettbewerb, aber die Konsumenten sollen davon tunlichst nichts spüren (verkommene Sammelsysteme, viele Fehlwürfe etc.)

und in Zukunft hoffentlich noch mehr getrennt sammeln. Und der dritte wichtige Punkt war, dass das niedrige Niveau an Trittbrettfahrern auch weiterhin bleibt. Da diese Punkte gewährleistet scheinen sage ich, dass unterm Strich was Gutes herausgekommen ist, woran ich auch immer geglaubt habe. Wir dürfen uns nur in der Umsetzung keine deutschen Fehler leisten – schnell sind dort innerhalb von wenigen Jahren die Trittbrettfahrer stark gestiegen und Glücksritter sind am Rande der Legalität zu Lasten der Allgemeinheit zu Millio-

nären geworden. Beides haben wir in Österreich nicht nötig. KOMPACK: Sie konnten sich in die Diskussion also gut einbringen. Ing. Knausz: Ich würde sagen am Ende ja – denn einem Monopolisten, der seit seinem Bestehen bei steigenden Recyclingraten Preissenkungen von 60% erreicht hat, schenkt man halt doch ab und zu Gehör (lacht). KOMPACK: Danke für das Gespräch. 2


LEBENSMITTELVERPACKUNG

Von Generation zu Generation verfeinert 1907 gründeten Georg und Josefa Sorger das Unternehmen Sorger als kleine Fleischerei mit angeschlossenem Gasthof. Das junge Unternehmen macht sich schnell einen Namen. Für seine Produkte nimmt sich Georg Sorger die Zeit, die sie brauchen um perfekt zu gelingen. Heute ist im Hause Sorger bereits die vierte Generation am Fleischerbeil. Die geheimen Rezepturen des Firmengründers sind zum Glück nicht in Vergessenheit geraten. Die Rezepturen werden noch heute verfeinert, und auch Neues und Innovatives entwickelt. Damit das über 100jährige Unternehmen sich auf den heutigen Stand entwickeln konnte, wurden große Investitionen in modernste Produktionstechnik getätigt. Gerade wurde von der Firma Gramiller die neueste Slice-Anlage und Reinraumtechnik in Betrieb genommen.

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ber die Jahrzehnte und Generationen hinweg blieb eines unverändert: Die Liebe zum Produkt selbst. Und diese Einstellung kann man sich bei den Sorger-Produkten bekanntlich auf der Zunge zergehen lassen. Zu jeder Zeit hat man sich ehrlich um ausgezeichnete Produkte bemüht. Im Familienbetrieb Sorger, dem Salami- und Rohwurstmeister aus Österreich, werden mit modernster Technik Würste hergestellt, die so köstlich sind wie damals – ohne Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Emulgatoren. Seit 2004 ist das Traditionsunternehmen auch nach dem „International Food Standard”

Reinraumtechnik

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DXI K|KHUHP 1LYHDX ]HUWL¿]LHUW Mit dieser Auszeichnung garantiert Sorger, dass alle qualitäts-, hygieneund lebensmittelrechtlichen Anforderungen hundertprozentig erfüllt werden. Tag für Tag. Mensch und Technik Beim Familienunternehmen Sorger sieht man den Menschen sowie das Produkt stets im Mittelpunkt. Dafür stehen auch die mehr als 130 Mitarbeiter. Vielleicht ist gerade das der Grund, warum die Sorger-Produkte den Geschmack der Konsumenten so genau treffen ... und das nicht nur mit den traditionellen sondern auch mit den innovativen neuen Pro-

dukten – wie die 2005 im Markt eingeführten Salanettis®, die ein Jahr später den Produkt-Champion gewannen. Unter 29 Nominierungen machte Sorger mit den Salanettis® im Bereich Selbstbedienungsartikel das Rennen. Wie bereits erwähnt, investiert die Familie regelmäßig in die neueste Produktionstechnik um den hohen Standard für ihre Produkte zu erreichen. Unterstützt wird die Familie dabei von vielen Partnern sowie der Familie Gramiller, dem ebenfalls traditionsreichen Familienunternehmen aus Salzburg. Slice-Anlage 2009 investierte die Firma Sorger

Überlappungstechnik

in einen Zubau der Reiferäume für Naturschimmel und die Errichtung der modernsten, vollautomatischen und robotergesteuerten Slice-Anlage Österreichs. Bei der Beratung im Bereich der Slice- Anlagen vertraute man voll Komm.Rat Dr. Gramiller und seinem Team. Von der ersten Anlage in diesem Bereich bis hin zur neuesten Anlage mit Robotertechnik und der jetzt umgesetzten Reinraumtechnologie vertraute man den FleischverarbeiWXQJV XQG 9HUSDFNXQJVSUR¿V YRU allem auch aus dem Grund, da man hier alles aus einer Hand bekommt. Dank seiner starken Partner wie Weber bei den Slicern oder CFS im Bereich der Verarbeitungs-, Weiterverarbeitungs- & Verpackungstechnik inklusive Verpackungsmaterialien kann Gramiller immer die richtige Lösung für das jeweilige Unternehemen anbieten. So konnte schon der erste Slicer mit Überlapper die nebeneinander geschnittenen Portionen zusammenführen und legte diese wie gewünscht übereinander. Mit dem Einsatz von Robotern, die Legemuster noch


LEBENSMITTELVERPACKUNG

mehr variieren können, sind praktisch keine Kundenwünsche mehr unmöglich. Besonderen Wert legt Ferdinand Sorger auch darauf, dass wenig Folie verbraucht wird – „Wir wollen ganz einfach keine ,Überverpackungen‘ erzeugen und da sind wir mit der Firma Gramiller auf einer Linie“, erklärt der Eigentümer. Gleichzeitig mit der neuesten Slice-Anlage wurde heuer auch in Reinraumtechnik investiert. Reinraum Zum Einsatz kommt hier die Technik des italienischen Partners von Gramiller – Travaglini S.p.A. Die Produkte werden vor der Kontamination durch Schadpartikel geschützt. Dies ist jedoch nicht in allen Phasen möglich. Es ist gleichzeitig schwierig so etwas zu erreichen. Das heißt, das Produkt nicht von der Umgebung zu isolieren, sondern dieses in eine hochqualitative Umgebung einzutauchen, in der kontrollierte Hygienebedingungen vorhanden sind. Bei Sorger erfolgt dies jetzt mittels Luftvorhängen, die über die ganzen Anlagen (und darüberhinaus) gehen. „Wichtig war uns bei der Investition in die neue Reinraumtechnik auch,

Modernste Robotertechnik

dass unsere vorhandene Luftaufbereitungstechnik in das neue System integriert werden kann, was auch zu unserer vollsten Zufriedenheit

geschehen ist,“ sagt Ferdinand Sorger jun. Mehr über die Betriebe sowie die Produktvielfalt von Sorger sehen

Eigentümer Ferdinand Sorger und Ferdinand Sorger jun. Sie unter www.sorger.co.at oder unter www.gramiller.at


SOMMERGESPRĂ„CH

INTERVIEW

Der Flieger iegt Mitte des Jahres trafen wir Mag. Martin Widermann zum Sommergespräch. Dabei sprachen wir Ăźber die aktuelle Geschäftsentwicklung im Bereich der papierverarbeitenden Industrie genauso wie Ăźber die Novellierung des AWG und der Verpackungsverordnung und auch Ăźber die Tabakproduktrichtlinie und „Packen wir´s“ - das neue Employer Brand, das die Papierverarbeitung als attraktiven Arbeitgeber positioniert.

sagt, mit der jetzigen LĂśsung sehe re die Fälschung natĂźrlich viel einich keine Bedrohung des Systems. facher. Gleichzeitig ist die Branche Wir haben ja bis jetzt alles ver- natĂźrlich ein guter Arbeitgeber – nĂźnftig gemacht – gehen wir den ich nehme wieder das Beispiel Tann vernĂźnftigen Ăśsterreichischen Weg – hier arbeiten alleine in Ă–sterreich weiter. 500 Mitarbeiter. Laut letzten Angaben soll die Richtlinie ja auch abgeKOMPACK: Das Thema Tabak- schwächt kommen – ich hoffe nur, produktrichtlinie zieht sich auch dass man letztendlich nicht doch KOMPACK: Vorab ein kleiner gibt und in diesem Fall, dass man schon einige Zeit wie ein roter Fa- Ăźber das Ziel hinausschieĂ&#x;t gerade Blick auf das erste halbe Jahr - wie sich Deutschland nicht als Vorbild den durch internationale Diskussi- wegen der oben genannten Punkte. Leider neigen wir in letzter Zeit in ist es gelaufen? nimmt. 40% Trittbrettfahrer und onen. Europa ja allgemein zu Selbstdis50% hĂśhere Kosten kĂśnnen kein Mag. Widermann: 2012 war fĂźr Ziel sein. Mag. Widermann: Das ist ein sehr kriminierung. die papierverarbeitende Industrie heikles Thema – auf der einen Seite (PPV) in Ă–sterreich kein einfaches KOMPACK: Sie sehen in der jet- wird mit der Gesundheit argumen- KOMPACK: Dann gibt es noch Jahr, auch wenn man nicht von ei- zigen AWG also ein gute Ăśsterrei- tiert, auf der anderen Seite muss GDV6FKODJZRUW(QHUJLHHIÂż]LHQ] ner „echten Krise“ sprechen kann. chische LĂśsung. man aber auch die ForschungsarDie wirtschaftliche Entwicklung beit den produzierenden Firmen in Mag. Widermann: Ja, Ende letzten war durchwachsen und gekenn- Mag. Widermann: Ja zwischen- diesem Bereich sehen. Die „low -DKUHV ZXUGH GLH (8 (QHUJLHHIÂżzeichnet von hoher Volatilität sowie zeitlich wurde ja Ăźber viel disku- migration inks“, die mittlerweile zienz-Richtlinie, die eine jährliche Kurzfristigkeit der Auftragseingän- tiert aber auch die Europäische in vielen Verpackungsbereichen (QHUJLHHIÂż]LHQ]VWHLJHUXQJ YRUge. Das heurige Jahr schlieĂ&#x;t hier Kommission hat letztes Jahr fest- eingesetzt werden, wĂźrde es wahr- schreibt, verabschiedet. Hinsichtnahtlos an. Der Inlandsmarkt ist gestellt, dass unser Ăśsterreichisches scheinlich ohne der Forschung im OLFK GHU 8PVHW]XQJ LQ gVWHUUHLFK konstant – groĂ&#x;e WachstumsschĂźbe Haushaltssystem gehen die Vorstellungen aber noch konkurrenzlos Tabakbereich nicht geben. sind hier nicht zu erwarten – sprich gut arbeitet. Man darf ja auch nicht Gleichzeitig hat gerade die Verpa- weit auseinander. Es darf ja auch unsere Wachstumschancen liegen vergessen, dass die ARA ein Non ckungsindustrie hier viel geleistet nicht passieren, dass Firmen, die im Ausland. Prinzipiell ist es fĂźr al- 3URÂżW8QWHUQHKPHQLVWGDVYRQGHU wenn es um fälschungssichere Ver- VFKRQODQJHDQGLH8PZHOWGHQNHQ le auch schwieriger geworden, Pro- Wirtschaft eingesetzt wurde und packungen geht. Mit den Plänen XQG GDKHU VFKRQ HIÂż]LHQW (QHUJLH gnosen zu wagen – auf ein schwä- laufend kontrolliert wird – hier von der „Einheitsverpackung“ wird der sparen, langfristig gesehen die Vercheres Monat folgt ein besseres und einem echten Monopol zu sprechen, Fälschungsschutz natĂźrlich schwie- lierer dieses Systems sind. umgekehrt, ohne logische Erklä- ist wohl nicht ganz richtig. riger und Schmugglern wĂźrde in die rung – das hĂśren wir derzeit vom 8QWHUP 6WULFK ZDU ZLFKWLJ GDVV Hände gespielt werden – dies kann KOMPACK: Im FrĂźhjahr wurde Markt. Prinzipiell dĂźrfen wir aber die Gewerbesammlung (wo es ja nicht Sinn und Zweck einer Verord- „Packen wir´s“ vorgestellt – was hat nicht unzufrieden sein – immer- bereits Wettbewerb gibt) und die nung sein. Sie dĂźrfen nicht verges- sich seither getan? hin erreichen unsere Firmen auch Haushaltssammlung getrennt gese- sen, dass zum Beispiel die Ăśsterreiin diesen durchwachsenen Zeiten hen werden und dass allen klar ist, chische Firma Tann Papier 2.700 Mag. Widermann: =XU 8QWHUVW Wdurchschnittlich eine schwarze Null. dass keiner eine VerkĂźbelung will – verschiedene Produkte ausliefert. zung unserer Firmen im Bereich der (0,5 – 1% im zweiten Quartal). es geht um Mitbenutzung wobei die Obwohl es hier ausschlieĂ&#x;lich um Rekrutierung der fähigsten ArbeitsInfrastrukturkosten sicher 80% der das MundstĂźckspapier geht – gäbe kräfte – Lehrlinge wie Facharbeiter KOMPACK: Ein spannendes The- Kosten ausmachen – aber wie ge- es hier eine Vereinheitlichung, wä- – haben wir eine Arbeitgebermarke entwickelt, die Informama war in der letzten Zeit tionsmĂśglichkeiten bietet auch die Novellierung und auch fĂźr die Jugend des Abfallwirtschaftsgesexy sein soll. Frei nach setztes (AWG) und der dem Motto der „Flieger Verpackungsverordnung. PXVV Ă€LHJHQÂł JHKHQ ZLU im Herbst mit „Packen Mag. Widermann: Das wir´s“ auch bewusst an war ja ein lange kontrodie Ă–ffentlichkeit. Sehr vers diskutiertes Thema. gezielt wollen wir natĂźrLetztendlich sind jetzt lich die Jugend erreichen aber Rahmenbedin– neben der Homepage gungen herausgekomwww.packenwirs.at sind men, die ein weiteres verweitere Aktivitäten gepnĂźnftiges Weiterarbeiten lant. Eine entsprechende wirtschaftlich mĂśglich Verbreitung auf Berufs-/ machen. Das hohe NiAusbildungsmessen, bei veau, das wir in diesem AMS und BildungsinstiBereich in Ă–sterreich hatutionen und per Social ben, wird jetzt gehalten Media ist ebenso geplant werden kĂśnnen. Wichtig wie die Nutzung durch war in meinen Augen auch, dass es in keiner Dr. Andreas Blaschke, Mag. Alice Nilsson/MarkenStern, KommRat Mag.Georg Dieter GLH3398QWHUQHKPHQLP eigenen Webauftritt. 3 Richtung Knebelverträge Fischer und Mag. Martin Widermann bei der Präsentation von „Packen wir´s“

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WELLPAPPE

Wellpappe Stratos am Wolfgangsee Red Bull Stratos-Pilot Felix Baumgartner war beeindruckt: Auf einer vier Meter hohen Absprungrampe mitten im Wolfgangsee stand sie, die zweieinhalb Meter hohe Weltraumkapsel – ausschlieĂ&#x;lich gebaut aus Wellpappe, gestaltet von den Lehrlingen der Ăśsterreichischen Wellpappe-Industrie. Mehr als 57 Lehrlinge gingen heuer in acht Teams an den Start.

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uerst muĂ&#x;ten die Teams eine 1.700 Euro sowie Urkunden als fachkundige Jury am Ufer von Anerkennung fĂźr ihre kreativen LKUHQ NUHDWLYHQ 2XWÂżWV XQG wie sportlichen Leistungen. Den WeltraumanzĂźgen aus Wellpappe Ăźberzeugen. Dann ging es per Boot zur Absprungrampe. Das Wetter am Wolfgangsee war perfekt und die Anspannung im Publikum und bei den Teams spĂźrbar. PĂźnktlich um 14.00 Uhr MEZ lautete das Kommando: „Wellpappe-Stratos: Ready for take off!“. Ein Pilot nach dem anderen trat aus der Wellpappe.DSVHOSUlVHQWLHUWHVHLQ2XWÂżWXQG sprang aus vier Meter HĂśhe in den Wolfgangsee. Dort erwartete ihn sein „Rescue-Team“ und brachte ihn an Land.

Konstruktionswettbewerb (Entwurf und Produktion der Wellpappe Stratos-Kapsel) gewann das Team der Rondo Ganahl AG aus Frastanz (Vorarlberg) und erhielt als Preisgeld 300 Euro. Fßr die anderen Einreichungen erhielten die Teilnehmer als Anerkennung je 100 Euro. Wellpappe – reif fßr den Weltraum? Hubert Marte, Sprecher des Forums Wellpappe Austria: „Einmal mehr

zeigten die Lehrlinge der Ăśsterreichischen Wellpappe-Industrie wie kreativ sie mit dem Werkstoff Wellpappe umgehen kĂśnnen. NatĂźrlich darf auch der Funfaktor bei einem solchen Event nicht zu kurz kommen. Wellpappe ist vielseitig, Ă€H[LEHOXQG IDVW  EHUDOOHLQVHW]EDU Vielleicht auch einmal im Weltall, wer weiĂ&#x;?“ so Hubert Marte. 4 Mehr unter: www.wellpappe.at

Siegerteam Den Teamwettbewerb haben heuer die „Space Indians“ der Firma Dunapack Mosburger aus StraĂ&#x;walchen gewonnen. Auf Platz 2 landete das Team „Corrugated Star-Wars“ der Firma Mondi aus GrĂźnburg und Platz drei wurde ex äquo vergeben an: „Rondo Stratos“ (Firma Rondo Ganahl aus Frastanz), „Mosburger Aeronautic Rocket Spacejumper – M.A.R.S“ (Firma Dunapack Mosburger aus Wien) sowie an das Team „Rondollo 13“ (Rondo Ganahl aus St. Ruprecht). Im Namen des Forums Wellpappe Austria Ăźbergab Hubert Marte an die Teams Preisgelder in HĂśhe von insgesamt

drinktec 2013 16.–20. September | Halle B 4 | Stand 328

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GETRĂ„NKEVERPACKUNG

PET Competence Center ausgebaut Mit der Teilnahme von rund 100, aus aller Welt angereisten Kundenrepräsentanten und zahlreichen Medienvertretern geriet das am 14. Juni dieses Jahres von den beiden in Hamburg ansässigen Schwesterfirmen KHS Corpoplast GmbH und KHS Plasmax GmbH gemeinschaftlich veranstaltete Open House-Event zu einem vollen Erfolg.

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Freuen sich ßber die gute Reputation des Hamburger KHS-Standorts als PET Competence Center: Prof. Dr. Ing. Matthias Niemeyer (2.v.l.), CEO der Unternehmensgruppe, Thomas Karell (links) und Anke Fischer, die gemeinschaftlich die Geschäftsfßhrung der KHS Corpoplast GmbH innehaben, und Bernd Kempa, Geschäftsfßhrer der KHS Plasmax GmbH Alle Fotos: Kimberly Wittlieb

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Halle A2 | Stand 314

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LOGISTIK

Mit Sinn für das Sehen

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Die ALPLA Werke setzen auf ein dreidimensionales Hallenortungssystem von Still und sorgen damit für einen fehlerfreien und produktiven Staplereinsatz, der ohne Scanner auskommt. ier hat GPS keine Chance: Das Positionsbestimmung

Innere von Hallen und ande- „Mit Hilfe der Kamera können ren überdachten Flächen ist unsere Stapler sehen“, berichtet für die Signale der Satellitenortung ALPLA-Logistikleiter Felix Wagunerreichbar. Diese physikalischen ner. Das Prinzip des technischen Grenzen hatten bislang auch das „Sehsinns“ ist verblüffend ein6WHXHUQ YRQ 6WDSOHUÀRWWHQ HLQJH- fach: Als Hauptorientierung für schränkt. Der exakte Aufenthaltsort die Positionsbestimmung dienen einzelner Flurförderzeuge war für GLH DP +DOOHQERGHQ EH¿QGOLFKHQ Logistik- und Versandleiter nicht Bezeichnungen der Lagerplätze, verfügbar - von einer Spurverfolgung in Echtzeit ganz zu schweigen.

Logistikleiter Felix Wagner welche auch von den Staplerfahrern als Orientierungshilfe bei der

Manipulation von Waren verwendet werden. „Die Kamera erkennt die Bezeichnung im Vorbeifahren und bestimmt daraus die aktuelle Position des Staplers, welche laufend an das Lagerverwaltungssystem gemeldet wird“, so Wagner. Zusätzlich registriert die Kamera kontrastreiche Strukturen wie z.B. Reifenspuren oder Verschmutzungen auf dem Hallenboden und nutzt dieses ebenfalls zur exakten Ortung des Staplers. Die eingesetzte Technik ist völlig wartungsfrei

Verblüffend einfach Jetzt bietet Still jedoch unter dem Namen „iGoCam“ ein dreidimensional arbeitendes Ortungssystem, das sämtliche staplerbezogenen Abläufe in manuell geführten Lagern automatisieren und optimieren kann. Erstmals zum Einsatz kommt es bei den ALPLA Werken am Standort Baesweiler in Nordrhein-Westfalen. Dort betreibt der Hersteller von Kunststoff-Verpackungen neun Gabelstapler, die Still im Rahmen eines Full-ServiceLeasing-Vertrags geliefert hat. Die Stapler sind mit iGoCam ausgestattet - zu erkennen an einer Heck-Kamera, einem Fahrzeugterminal mit großem Touchscreen, sowie einem robusten Höhensensor am Gabelträger. und kann zudem die vorhandene Lagerstruktur nutzen - aufwändige Umbauten entfallen.

Höhensensor für dritte Dimension Die acht Fahrzeuge vom Typ RX 20 und RX 60 werden in drei Schichten pro Tag fast ausschließlich innerhalb der Lagerhallen eingesetzt. um pro Tag rund 40 bis 50 Lkw zu beladen. Das Lager ist über eine automatische Förderstrecke direkt an die Produktion angeschlossen. Die palettierte Ware muss von der Fördertechnik abgenommen und auf den richtigen Lagerplatz transportiert werden. Die entsprechenden Produkt-Informationen sendet das Warenwirtschaftssystem von ALPLA direkt an das Lagerverwaltungssystem Silwa des italienischen Anbieters Stesi. Das LVS bestimmt für jede eingehende Palette den Lagerplatz und sendet den entsprechenden Transportauftrag an 14

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einen der acht Hallenstapler. Dank iGoCam kann Stesi dabei auf die exakten Positionsdaten aller Fahrzeuge zugreifen und damit zeit-, kosten- und wegeoptimiert planen - Leerfahrten werden minimiert. Der integrierte Höhensensor am Gabelträger überwacht die „dritte Dimension“ und alarmiert den Fahrer, wenn eine Palette versehentlich in falscher Höhe entnommen oder eingelagert werden sollte.

Scannen entfällt Das Ortungssystem iGoCam über]HXJW DXFK GXUFK VHLQH JUD¿VFKH Unterstützung: So wird die aktuelle Einsatzlage aller Flurförderzeuge bei Bedarf auf einer dreidimensionalen Karte angezeigt. Bei ALPLA steht diese Ansicht nicht nur im Lagerleitstand, sondern auch auf einem großen Wandbildschirm im Lager zur Verfügung. Ebenfalls gut gelöst ist die Anzeige der aktuellen Aufträge am Staplerterminal: Eine JUD¿VFKH1DYLJDWLRQVKLOIHDXIGHP Farbdisplay gibt die Informationen eindeutig an den Fahrer weiter. Richtungspfeile geben die Richtung vor, so dass Suchzeiten der Vergangenheit angehören. Grüne und rote Balken quittieren zudem die richtigen Manöver oder warnen umgehend vor Fehlern.

5.000 Palettenbewegungen pro Tag Die Lösung sorgt neben einer optimierten Einsatzplanung aber auch für eine deutliche Beschleunigung der Vorgänge - denn das Scannen von Barcodes auf den Paletten beim Aufnehmen und Abstellen entfällt jetzt völlig. Bei zu 5.000 Palettenbewegungen pro Tag ist dies ein erheblicher Zeitgewinn. „Mit Hilfe von iGoCam können wir uns sicher sein, dass unsere Fahrer am richtigen Ort in der richtigen Höhe die richtigen Paletten bewegen – und das völlig automatisch ohne aufwendige Scanvorgänge“, sagt Wagner. Dies gilt für das Ein- und Auslagern der Paletten, so dass Wagner die Lieferqualität seiner Abteilung

auf nahezu 100 Prozent steigern konnte. Damit verknüpft ist ein weiterer Vorteil der Lösung. Denn die extrem hohe Lieferqualität sorgt bei ALPLA für eine maximale Transparenz aller Bestände. Und so ganz nebenbei ermöglicht iGoCam eine durchgängige Chargenverfolgung. Darüber hinaus erfolgt durch die automatische Plausibilitätsprüfung bei jeder Warenmanipulation systemseitig eine permanente Inventur, welche damit den bisherigen Inventuraufwand bei ALPLA drastisch reduziert.

Weitere Standorte folgen Weitere technische Möglichkeiten von iGoCam und der damit verbundenen ständigen Ortung sämtlicher Stapler sind unter anderem spezielle Fahrerassistenzsysteme, mit denen Staplerfahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Staplern gewarnt werden können. Gleiches gilt für automatische Geschwindigkeitsreduktion in bestimmten Lagerbereichen oder die ebenfalls automatische Steuerung von Rolltoren. Bis solche Funktionen bei ALPLA eingeführt werden, konzentriert sich Logistikleiter Felix Wagner erst einmal auf die Einführung der „sehsinnlichen Stapler“ an weiteren Standorten des Verpackungsherstellers.

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Hintergrund: ALPLA Werke Das im Jahr 1955 von Alwin und Helmuth Lehner im österreichischen Hard gegründete Unternehmen hat sich auf die Produktion von Kunststoffverpackungen spezialisiert. Zum Portfolio gehören Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse, Spritzgussteile, Preforms und Tuben. Heute verfügt die ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in 39 Ländern über 149 Produktionsstandorte. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten 2012 einen Umsatz von etwa drei Milliarden Euro. 6 Mehr unter www.alpla.com oder www.still.at

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LOGISTIK

Die perfekte Ladung – ein Langzeittest Constantia Teich GmbH mit Sitz im niederösterreichischen Weinburg ist ein Mitglied der Firmengruppe Constantia Flexibles, die ein international führender Anbieter flexibler Verpackungsmaterialien ist. Aus den wichtigsten Rohstoffen Aluminium, Papier und Kunststoff werden weltweit qualitativ hochwertige Produkte für die Milchwirtschaft, Süßwaren-, Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie sowie internationale Pharmakonzerne gefertigt und geliefert.

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in hochtechnologisches Aluminiumwalzwerk (das einzige in Österreich) mit vollautomatischem Materialtransportsystem und Hochregallager, eine vertikal integrierte Produktion und Folienversorgung für Constantia Flexibles stellen die Besonderheiten des Unternehmens dar. Die Aluminiumfolie wird in Weinburg auf die erforderliche Folienstärke gewalzt. Diese wird auch gerne im Verbund mit anderen Materialien verwendet, wie z.B. beim Kaugummi-Innenwickel. Ein Verbund aus Alufolie und Papier schützt das Produkt. (Foto Wrigley Five). Vor Ort gibt es eine eigene Lackfabrik, die vorrangig den Eigenbedarf an Lacken abdeckt. „Man darf nicht vergessen, dass gerade im Lack sehr viel Know How der Verpackung steckt. So werden die

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Deckel von Joghurtbechern, hier sind wir Weltmarktführer, beidseitig lackiert, da sie sonst oxidieren würden. (Foto Joghurtdeckel). Erst darauf kommt der richtige Druck,“ so Ing. Franz Schmied, Projektleiter bei Constantia Teich.

Flotte Natürlich wird fortlaufend in das Unternehmen investiert. So wurde eben erst ein analytisches Labor nach neuesten technischen Standards eingerichtet und in Betrieb genommen. Die sehr unterschiedlichen Herstellungsprozesse – Walzen, Lackieren, Extrusionsbeschichten, Kaschieren, Bedrucken, Prägen, Schneiden, Stanzen und andere mehr – erfolgen an verschiedenen Maschinen, die materiDOÀXVVWHFKQLVFK YHUNQSIW ZHUGHQ müssen. Das übernimmt großteils

Gebäude - Walzwerk eine Flotte von Flurförderzeugen. Projektmanager Ing. Schmied nennt beeindruckende Zahlen: „In Summe haben wir derzeit rund 110 Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Einsatz. Dabei sind Frontgabelstap-

ler für Lasten von bis 5 Tonnen, die zum Teil auch im Freien arbeiten, Schubmaststapler bis 2,5 Tonnen, Sitzhubwagen mit einer Traglast von bis zu 4 Tonnen und natürlich Deichselhubwagen, die bis zu 3


LOGISTIK

Wrigley Five

Tonnen tragen können. Auch zwei Selbstfahrer sind mittlerweile im Einsatz. Wir arbeiten hier rund um die Uhr, deshalb sind auch die Fahrzeuge mit ihren Batterien gefordert. Es waren vor allem die kurzen Lebenszeiten der teuren Batterien von nur drei bis vier Jahren, die dazu führten, dass man sich mit der Thematik „Batterie und Ladetechnologie“ eingehender befasste.“ Bei den Versuchen wurde rasch klar, dass gerade die Temperatur einen JUR‰HQ(LQÀXVVDXIGLH/HEHQVGDXer der Batterien hat. Bei Dauereinsatz kann es schon passieren, dass eine kaum aufgeladene Batterie sofort wieder in Betrieb geht und sofort wieder geladen wird. Beim Laden mit den alten Geräten wurden die Batterien ganz einfach heiß. Ing. Schmied dazu: „Wir fahren mit einem Standardprogramm, die Bat-

Joghurtdeckel

terien überhitzten – laut einer Norm der ZVI verringert jedes Grad der Erwärmung die Lebensdauer der Batterien. Wir wollten eben nicht alle drei Jahre die Batterie tauschen, wie es in manch anderen Firmen noch heute üblich ist. Mindestens 6 Jahre sollen unsere Batterien halten. Da fanden wir die Ladegeräte von Fronius, wo die Ladegeräte mit den Batterien kommunizieren und dadurch ein Erhitzen verhindern. Die von Fronius verwendete Inverter-Technologie hat uns überzeugt – Wir testeten zuerst noch einen anderen Hersteller aber mit dessen Lösung waren wir nicht zufrieden. Im Jahre 2001 wurden die ersten Fronius-Geräte mit Active Inverter Technology getestet und angeschafft“. Für Constantia Teich war von Beginn an nicht das Hauptaugenmerk der Stromverbrauch

(der zur vorherigen Lösung auch um 30% verringert werden konnte), sondern die Lebensdauer und diese ist überzeugend seit dem Einsatz der Fronius Ladesysteme. Die Ladegeräte halten einige Batteriezyklen und auch länger als ein Staplerleben lang. Zudem ist man von der leichten Bedienbarkeit über ein Display (ohne Laptop) überzeugt.

Stationen eine Zwischenladung erhalten. Auf diese Weise erspart man sich das gelegentlich umständliche Wechseln der Batterien. Durch verschiedene am Display einstellbare Kennlinien lässt sich die Ladung optimal an die Anforderungen der Anwendung anpassen.

Langzeittest

Fazit: „Es hat sich gelohnt, dass wir uns selbst mit der Thematik ‚BatteLadestationen In den Werkhallen der Constantia rie und Ladetechnologie’ intensiv Teich GmbH gibt es keine zentra- befasst haben“, fasst Ing. Schmied le Batterieladestation, sondern die zusammen. Stationen sind dezentral angeordnet. „Wegen der weniger guten ErfahDiese Bereiche mit je fünf bis zehn rungen in der Vergangenheit und Ladegeräten werden bei Bedarf von der guten Erfahrungen mit der Acden Fahrzeugen aus der Umgebung tive Inverter Technology setzen wir angefahren. Hierher kommen vor auch weiterhin auf Fronius.“ 8 allem Flurförderzeuge, die nicht im Mehr unter Dreischichtbetrieb gebraucht wer- ZZZWHLFKFÀH[FRPRGHUXQWHU den und deren Batterien in diesen ZZZIURQLXVDW

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MESSE

easyFairs: Wels 2013 Mit der erstmaligen Zusammenlegung der beiden Industriemessen â&#x20AC;&#x17E;Maintenance Austriaâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Verpackung und Logistik Welsâ&#x20AC;&#x153; konnte ein breiteres Fachpublikum angesprochen und eine Plattform fĂźr Synergien geschaffen werden. Auf dem Messegelände Wels Ăźberzeugten sich davon Mitte Juni mehr als 1.000 Besucher, die sich bei den rund 135 Austellern Ăźber deren Produktneuheiten informierten. Auf groĂ&#x;es Interesse stieĂ&#x;en dabei vor allem die Bereiche Verpackungsmaschinen und Packstoffe sowie Lagerung und Transportleistungen.

Auch am ersten Messeabend war die Stimmung gut â&#x20AC;&#x201C; beim DosenschieĂ&#x;en im â&#x20AC;&#x17E;Bierhimmelâ&#x20AC;&#x153;

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ie nächste Ausgabe der VerpaFNXQJVPHVVH ÂżQGHW YRP  ELV  6HSWHPEHU  XQWHU dem Titel â&#x20AC;&#x17E;VERPACKUNG AusWULDÂłLQ:LHQVWDWWĂ&#x201E;:LUVLQG mit der Veranstaltung sehr zufrieGHQ(UVWPDOVNRQQWHQZLULP5DKPHQ ]ZHLHU )DFKPHVVHQ DQ HLQHP 6WDQGRUWJOHLFKGUHLZLFKWLJH%UDQchenthemen präsentieren und damit QHXH =LHOJUXSSHQ HUUHLFKHQ 6R NRQQWHQ ZLU QLFKW QXU WKHPDWLVFK GLHJHVDPWH3URGXNWLRQVNHWWHJURÂ&#x2030;Ă&#x20AC;lFKLJ DEGHFNHQ VRQGHUQ $XVVWHOOHUQ XQG %HVXFKHUQ ]XGHP GLH *HOHJHQKHLW JHEHQ VLFK ]X YHUQHW]HQ XQG QHXH *HVFKlIWVNRQWDNWH ]X NQ SIHQÂł VDJW 8OULNH 6WURKVFKQLWWHU (YHQW 'LUHFWRU GHU HDV\)DLUV 'HXWVFKODQG*PE+

Besucher

Gigant zeigte ganze VerpackungsstraĂ&#x;e $XWRPRELO]XOLHIHUHULQGXVWULH GHU %UDQFKH Ă&#x201E;7UDQVSRUW XQG /DJHUXQJÂł VRZLH GHU &KHPLVFKHQ ,QGXVWULH 5XQG ]ZHL 'ULWWHO GHU %HVXFKHU EHNXQGHWH HLQ NRQNUHWHV .DXÂżQWHresse innerhalb der nächsten sechs 0RQDWH LQ GHQ %HUHLFKHQ 9HUSDFNXQJ 326 9HUSDFNXQJVWHFKQLN XQG /RJLVWLNPDQDJHPHQW 'DYRQ SODQW  EHU GLH +lOIWH ,QYHVWLWLRQHQ LP:HUWYRQ(XURXQGPHKU 'LHV YHUGHXWOLFKW GDVV GLH I U GLH $XVVWHOOHU ULFKWLJHQ %HVXFKHU]LHOJUXSSHQHUUHLFKWZXUGHQ 3RVLWLYJHVWLPPW]HLJWHQVLFKDXFK GLH LQVJHVDPW  $XVVWHOOHU EHLGHU0HVVHQ6LHOREWHQGLH4XDOLWlW der zahlreichen Gespräche auf der 0HVVH XQG EHWRQWHQ EHVRQGHUV GLH

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Praxisnahes Rahmenprogramm zu Innovationen und Trends

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Hohe Besucherqualität

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ZLFNOXQJHQ 'DVV EHL .DUWRQYHUpackungen nicht nur der erste EinGUXFN]lKOWGHPRQVWULHUWHQ%HWWLQD )XFKVXQG5DOI*UÂ QYRQGHU0HWVl %RDUG&RUSRUDWLRQ $QVFKDXOLFK ]HLJWHQ VLH DXI ZLH GLH7KHPHQ1DFKKDOWLJNHLWXQGPRGHUQHV'HVLJQ+DQGLQ+DQGJHKHQ N|QQHQ ,Q VHLQHP 9RUWUDJ Ă&#x201E;+RFKOHLVWXQJVORJLVWLN LQ GHU *HWUlQNH 6XSSO\&KDLQÂł NRQ]HQWULHUWH VLFK 0DJ .DUO .DXIPDQQ 0%$ *HVFKlIWVIÂ KUHU GHU 0HWDV\VW ,QIRUPDWLN *PE+ DXI GHQ VWHLJHQGHQ .RPSOH[LWlWVJUDG LQQHUKDOE GHU /LHIHUNHWWH VRZLH SUD[LVRULHQWLHUWH /|VXQJVDQVlW]H (LQ ZHLWHUHV +LJKOLJKW ZDU GLH (XURSHDQ 5RDG 6KRZ GLH DXI GHU 0HVVH 6WDWLRQ PDFKWH XQG GLH LQQRYDWLYHQ9HUSDFNXQJVO|VXQJHQGHU 3UR &DUWRQ $ZDUG *HZLQQHU  SUlVHQWLHUWH

â&#x20AC;&#x17E;VERPACKUNG Austria 2014â&#x20AC;&#x153; als Leitmesse in Ă&#x2013;sterreich etablieren

,QVJHVDPW ]LHKW GHU 9HUDQVWDOWHU HLQ SRVLWLYHV )D]LW XQG SODQW LP QlFKVWHQ-DKUQRFKVSH]LÂżVFKHUDXI $XVVWHOOHU XQG %HVXFKHULQWHUHVVHQ HLQ]XJHKHQ Ă&#x201E;'DI U VWHOOW VLFK GLH 0HVVH QHX DXI 'LH /2*,67,. ZLUG  LQ GHU 9(53$&.81* DXIJHKHQ /RJLVWLNWKHPHQ P|FKWHQ ZLU LP 9HUSDFNXQJVXPIHOG GHQQRFK ZHLWHU EHLEHKDOWHQ +LHU VROOHQ LQVEHVRQGHUH GLH ,QWUDORJLVWLN VRZLH 7UDQVSRUWYHUSDFNXQJHQ VWlUNHU SRVLWLRQLHUW ZHUGHQ 8QVHU =LHO LVW HV GLH Ă&#x201E;9(53$&.81* $XVWULD Âł DOV QHXH %UDQFKHQOHLWPHVVH LQ gVWHUUHLFK ]X HWDEOLHUHQÂł VR 6WURKVFKQLWWHU 1HX ZLUG im nächsten Jahr zudem der ThePHQVFKZHUSXQNW Ă&#x201E;3$&.$*,1* ,1129$7,216Âł VHLQ $XI HLQHU 6RQGHUĂ&#x20AC;lFKH SUlVHQWLHUHQ |VWHUUHLFKLVFKH 8QWHUQHKPHQ NUHDWLYH .RQVXPJXWYHUSDFNXQJHQ XQG LQQRYDWLYH 9HUSDFNXQJVGHVLJQV GLH HWZD EHL GHU 0DUNHQELOGXQJ XQWHUVW W]HQ 8 Mehr unter: www.easyFairs.at


INVESTITION

LOGETT GmbH - Massive Produktionkapazitätserweiterung Seit 1998 fertigt die Firma Logett aus Frastanz/Vorarlberg bedruckte und unbedruckte Etiketten für den Logistikbereich. Die positive Geschäftsentwicklung „zwang“ das Unternehmen 2010 zum Umzug in ein modernes, neu errichtetes Produktions- und Verwaltungsgebäude (KOMPACK berichtete). nde 2010 wurde zum bestehenEin den Maschinenpark erstmals eine neue modulare Prati VegaPlus 330 mit Rotationsstanze und 3-Spindel Turret investiert. Im Folgejahr folgte eine weitere Maschine

dieses Typs. Soeben wurde in eine dritte PRATI investiert und zwar in eine VEGAPLUS 530 mit einer Arbeitsbreite von 530 mm, welche VSH]LHOO IU *UR‰DXÀDJHQ HLQJHsetzt wird.

Kernkompetenzen „Schnelligkeit, Flexibilität und exakte Ausführung der Kundenaufträge gehören zu den Kernkompetenzen der Firma Logett. Um dies auch für die Zukunft abzusichern, ist die Entscheidung auf PRATI gefallen. Unser Fertigungsprogramm umfasst neben selbstklebenden Blanko-Etiketten auch ein- und mehrfarbig bedruckte

Ausführungen auf allen gängigen Materialien – von den klassischen Papier-Etiketten bis zu Kunststoff-, respektive Folien-Etiketten aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Dabei erfolgt die Fertigung auch mit individuellen Einsatzzweck und im jeweils von den kunden gewünschten Format.“ so Kurt Pichler/Logett. 9 Mehr unter: www.logett.at

Du hast es in der Hand. Heute schon unsere Ressourcen schonen: Tetra Pak Getränkekartons bestehen überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Das ist nicht nur umweltverträglich, sondern auch vom Forest Stewardship Council® mit dem FSC ®-Siegel ausgezeichnet (FSC ® C014047). www.tetrapak.at

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GREEN STAR

5. Green Star Packaging Award Bereits zum fünften Mal wurde heuer der Green Packaging Star Award verliehen. Auch in diesem Jahr wurde seitens der ARA ein eigener Sonderpreis im Zuge des Green Stars verliehen. Die Verleihung fand während der IMPACKT 2013 statt. Die ARA, das ofi und KOMPACK freuen sich über eine bis jetzt nicht dagewesene Einreicherflut aus der 3 Gewinner und drei weitere Nominierungen hervorgegangen sind. ARA-Sonderpreis: Giko investiert in die Zukunft Der Vorarlberger Verpackungsspezialist GIKO erweitert sein Produkt-Portfolio um klimaneutrale Verpackungen – und setzt in Sachen Umweltschutz Zeichen. Umweltschutz genießt bei GIKO seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert, der schonende Umgang mit Ressourcen ist Grundlage der täglichen Arbeit. Das neueste Angebot an GIKO- Kunden, klimaneutrale Verpackungen, ist logische Konsequenz des steten ökologischen Engagements. „Wir kompensieren mit klimaneutralen Verpackungen bei der Produktion anfallende CO2- Emissionen mit sinnvollen Maßnahmen“, erklärt Geschäftsführer Verkauf Harald

Dür das Prinzip. Will heißen: Das Unternehmen trägt mit dem Ankauf YRQ (PLVVLRQV=HUWL¿NDWHQ GDIU Sorge, dass weltweit Projekte und Maßnahmen forciert werden, die nachweislich zum Klimaschutz beitragen. Die Grundlage dafür bildet ein lückenloser und transparenter Dr. Johannes Bergmair/ofi, Johannes Breinsberger/giko und CO2 -Fußabdruck. Ing. Hermann Fasching/ARA In enger Zusammenarbeit mit „ClimatePartner“ wird dabei die ge- diese Maßnahme selbstverständlich eine Reduzierung des Containersamte Wertschöpfungskette der pro- NHLQHQ(LQÀXVV³ handlings und somit eine Einspaduzierten Folien analysiert und den Mehr unter: www.giko.at rung von 3.750 Straßenkilometern. 7h9]HUWL¿]LHUWHQ %HUHFKQXQJHQ Durch das neue Design werden ]XJUXQGHJHOHJWÄ6WUHQJH$XÀDJHQ Green Star Packaging Award: zudem 117 Tonnen Holz und 94,8 begleiten diese Maßnahmen und Pawel – Neue Containerverpackung Tonnen Wellpappe eingespart. Die stellen einen respektvollen Umgang Mit einer neuen Verpackungslö- eingesparten Transportkosten und mit dem sensiblen Thema Umwelt sung (KOMPACK berichtete) kön- Materialreduktion betragen rund sicher“, weiß Dür und versichert nen im Jahr bei der Verpackung von 400.000,-- Euro im Jahr. zugleich: „Auf die Lebensmittel- 189.000 Getrieben 156 Container Die Firma Pawel beweist aber konformität unserer Produkte hat eingespart werden. Dies bewirkt auch mit einer der aktuellen Investi-

Nominierung

giko

Wodka Wanessa punktete mit seinem Design

Ing. Mag. Michael Pawel mit der Auszeichnung bei seinem Firmengebäude wo gerade eine Solaranlage installiert worden ist (Photo rechts) und seine ausgezeichnete Verpackung (Photo links) Mehr unter www.pawel.at

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GREEN STAR

Dr. Johannes Bergmair/oďŹ , Dr. Johannes Michael Wareka/Marzek, Harald Eckert und Ing. Alexander Schneller-Scharau Photo: ap tionen dass ihr die Umwelt am Herzen liegt â&#x20AC;&#x201C; am Dach der Werkhalle wurde eine Solaranlage installiert. â&#x20AC;&#x17E;Wir wollen eben nicht nur umweltfreundliche Produkte erzeugen sondern auch innerbetrieblich umweltbewuĂ&#x;t agierenâ&#x20AC;&#x153; so Mag. Pawel zu der 250.000 EUR Investition (40% wurden vom Land Wien gefĂśrdert). Damit verfĂźgt die Firma nicht nur Ăźber eine umweltfreundliche Hei-

zung â&#x20AC;&#x201C; auch die KĂźhlung der BĂźros erfolgt dadurch umweltfreundlich.

Green Star Packaging Award - Design: Wodka Wanessa/ Marzek Etiketten FĂźr das Wanessa-3er-Set sollte eine Verpackung mit hohem â&#x20AC;&#x2DC;Shelf Impactâ&#x20AC;&#x2122; kreiert werden - der Wodka ist besonders, so soll es auch die Verpackung sein. Designt wurde eine Art

SmurďŹ t Kappa Interwell GmbH & Co KG schaffte zwei Nominierungen Pawel Solaranlage

Handtasche in Form einer Matrosch- und somit eine neuartige Ă&#x2013;ffnungska. Das Set beinhaltet je eine 0,2l technik mit weniger Abfall gibt. Flasche jeder Sorte. Die Form der Die optimierte Version benĂśtigt 7,9 russischen Puppe wurde gewählt, da % weniger Material und keinerlei Wodka oft mit seiner Herkunft (Rus- Kunststoff (zwei umlaufende Aufsland/Polen) assoziiert wird. Die reiĂ&#x;fäden konnten dank der neuen Matroschkatasche kommt liebens- Zuschnittsform eliminiert werden). wert und freundlich daher, ist stabil Somit konnten 8,2 Tonnen Papier XQGNDQQGXUFKGDV*ULIĂ&#x20AC;RFKOHLFKW und 0,5 Tonnen Kunststoff eingegetragen werden. Der platzsparende spart werden. In Summe be-lief es Zuschnitt aus Kraftkarton ist um- sich auf eine CO2-Einsparung von weltfreundlich, leicht aufzurichten 11,6 Tonnen pro Jahr fĂźr das geund kommt ganz ohne Verklebung samte Auftragsvolumen. Eine zweiaus. Mit einer Schleife wird die te Einreichung der Firma wurde Verpackung verschlossen, dadurch ebenfalls nominiert â&#x20AC;&#x201C; die Bio Erdäpwird nochmals das Handgemachte felbox. Bei dieser recyclebaren Verunterstrichen. Des Wod- kas Rein- packungslĂśsung wurde komplett auf heit wird durch beidseitige Sichtfen- Kunststoff (AufreiĂ&#x;fäden) verzichster gezeigt. Die dabei entstandenen tet, sodass der Bio-Gedanke dieser Ausstanzungen werden als Tasting- durch ihren ungewaschenen Zustand unterlagen wiederverwendet. länger haltbaren und näher am Ursprung gelegenen Bio-Erdäpfel optiGraphik Design: *HUOLQGH*UXEHUZZZNRSĂ&#x20AC;RFKDW mal präsentiert werden kann. 3URGX]HQW0DU]HNHWLNHWWHQ 0HKUXQWHUZZZVPXUÂżWNDSSDDW SDFNDJLQJZZZPDU]HNDW

Nominierungen

6PXUÂżW .DSSD ,QWHUZHOO *PE+  Co KG erhielt fĂźr eine 10er Gläserverpackung eine Nominierung â&#x20AC;&#x201C; auf Anfrage eines Kunden aus dem Lebensmittelbereich wurde geprĂźft, ob es eine Alternative zur bestehenden Verpackung mit zwei AufreiĂ&#x;fäden

Die dritte Nominierung erhielt die FirmaSTI fĂźr â&#x20AC;&#x17E;ECOLINEâ&#x20AC;&#x153;

Mit der Entwicklung eines neuen Fertigungsverfahrens fĂźr Displayelemente und Plakatsysteme, das Ressourcen schont und Herstellkosten reduziert, gibt die STI Group dem Display-Markt neue Impulse. 10 0HKUXQWHUZZZVWLJURXSFRP


DRINKTEC

INTERVIEW

Getränkemarkt Rund einen Monat vor der Weltleitmesse für die Getränkeund Liquid-Food-Industrie – der drinktec – in München sprach KOMPACK mit dem Branchenkenner Volker Kronseder/Krones AG über allgemeine Trends in der Branche und warf vorab schon einen Bick auf die Neuigkeiten, die es während der Messe zu sehen geben wird.

in einigen Staaten Afrikas haben politische und wirtschaftliche Veränderungen mittlerweile zu einem Wohlstandswachstum geführt. Volker Kronseder: Wie in vielen Auch in Südamerika etabliert sich Bereichen hält sich das Wachstum langsam wieder eine Mittelschicht Volker Kronseder/Krones AG in Europa auch in der Getränke- - so gibt es auch in dieser Region branche im Rahmen. Während eine positive Entwicklung für die Grund einer genetisch bedingten Laktoseintoleranz, von der etwa in Europa ein sehr hoher Wettbe- Getränke- und Foodbranche. zwei Drittel der Weltbevölkerung werbsdruck herrscht und man mit neuen Verpackungen, gezieltem KOMPACK: 'HU 0DUNW EH¿QGHW betroffen sind - auch ein Großteil Marketing oder neuen Produkten, sich also in einem positiven Trend der chinesischen Bevölkerung leiwie z.B. Bio-Getränken, auf sich – gibt es eigentlich Getränke, die det unter dieser Milchunverträglichaufmerksam machen muss, gibt es besonders von den stark steigenden keit - sowie auf Grund zahlreicher Skandale wurde die Etablierung der weltweit zahlreiche Regionen, in 0lUNWHQSUR¿WLHUHQ" Milch im chinesischen Markt imdenen vollkommen andere Herausforderungen herrschen. Volker Kronseder: Bei Progno- mer wieder behindert – dank höchsNehmen wir zum Beispiel China sen bin ich relativ vorsichtig, doch ter Qualitätssicherung fasst die – China hat es geschafft, dass dort wenn ich zum Beispiel sehe, dass Milch aber jetzt auch Fuß in China. Um jedoch noch einmal zum Bier mittlerweile laut Welt Armutsbe- innerhalb von 20 Jahren der Bierricht eine halbe Milliarde Men- konsum in China pro Kopf von 3 l zurückzukommen: in Amerika gibt schen über der Armutsgrenze leben. auf 30 l gestiegen ist, ist klar, dass es einen sehr interessanten Trend Diese wirtschaftliche Situation er- GLHVH (UIROJVNXUYH HWZDV ÀDFKHU zu beobachten: Neben den großen möglicht es ihnen, sich den Luxus werden wird, doch das Bier wird Brauereien gibt es in den USA rund 2000 kleine Brauereien, die sog. abgepackter Getränke zu leisten. weiter seinen Siegeszug fortsetzen. Und sie tun es auch. Die wachsende Betrachten wir das Thema Milch, Micro bzw. Craft Brewers. DieUrbanisierung spielt natürlich zu- VR¿QGHWGLHVHODQJVDPDEHUVLFKHU ser Trend setzt sich langsam, über sätzlich eine wichtige Rolle. Auch ihren Markt auch in China. Auf Frankreich und Italien kommend, KOMPACK: Wie sehen Sie weltweit gesehen die Entwicklung am Getränkemarkt?

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auch in Europa durch. Das liegt sicher daran, dass man, um den Konsumentenkreis zu erweitern, dem Bier ein neues Image geben möchte. Vor einigen Jahren hätte man zudem über einen Biersommelier bestimmt noch geschmunzelt - mittlerweile gibt es aber bereits Hunderte von ihnen und die Seminare laufen gut. Wenn ich andere Getränke betrachte, glaube ich, dass Alkopops ihren Höhepunkt bereits überschritten haben während der Trend zum Cidre aber zunimmt. Mit diesem Getränk möchte die Branche natürlich besonders die Frauen ansprechen. KOMPACK: Nochmals kurz zum Bier – wie hat sich eigentlich der PET-Markt entwickelt? Volker Kronseder: Das ist lanGHVVSH]L¿VFK XQWHUVFKLHGOLFK ± LQ Ländern wie Deutschland oder Österreich konnte PET nur einen kleinen Marktanteil erobern und der wird in etwa stabil bleiben. In den osteuropäischen Ländern hingegen erfreut sich die PET-Flasche einer größeren Beliebtheit. Nehmen wir das Beispiel Russland – in der Ära Gorbatschow erlebte Bier in PET in Russland ein rasches Wachstum. Grund war der Trend „weg vom Wodka, hin zum Bier“. Und da es


DRINKTEC

vor Ort ganz einfach zu wenig Glas gab, war vom Start weg Bier in der PET Flasche ein Erfolg und ist es trotz diverser marktwirtschaftlicher Reglementierungen heute noch. Man kann also auch in diesem Fall von einer Erfolgsstory sprechen, obwohl die Erfolgsgeschichte noch besser sein könnte. KOMPACK: Apropos PET - wie sieht es eigentlich in den sogenannten Entwicklungsländern mit dem Thema Recycling aus? Volker Kronseder: Nun, PETRecycling ist ein sehr wichtiges Thema für die Getränkeindustrie. PET ist die nach wie vor zukunftsfähigste Verpackung. Um Rohstoffe und damit Ressourcen zu schonen, ist das Bottle-to-Bottle-Recycling notwendig. Global liegt die PET-Sammelquote bei lediglich 48 % und davon gehen in die Herstellung von Foodgrade Flaschen nur 8 %. Das ist einfach zu wenig, denn wertvolles Material, das zur Herstellung von neuen lebensmitteltauglichen Foodgrade Verpackungen wie PET_Flachen verwendet werden könnte, geht uns damit verloren.

KOMPACK: Da wir kurz vor der drinktec stehen – können Sie uns schon einen kleinen Überblick über Neuigkeiten geben? Volker Kronseder: Gerne – als erstes darf ich hier eine Krones Innovation im Bereich der aseptischen Abfüllung ansprechen. Mittels eines Elektronenstrahls können wir jetzt energieschonend sowie chemie- und wasserfrei die Preforms vor ihrem Einsatz sterilisieren. „PreBeam“ heißt diese Technologie. Auf Grund unserer Erfahrungen im Bereich Aseptik haben wir nun eine Sterilisation von Preforms anstelle der fertig geblasenen PETBehälter entwickelt. Die Vorteile liegen auf der Hand: der Verbrauch der Sterilisationsmedien, der Energieverbrauch und die damit zusammenhängenden Kosten werden reduziert, die Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit hingegen erhöht. Ein weiteres Highlight ist das Direktbedrucken von Verpackungen. Dieser digitale Direktdruck läßt sehr viel Freiraum für eine individuelle und attraktive Gestaltung von Behältern. Die neuen schnellen Inkjetsysteme bieten hier tolle Möglichkeiten.

Ebenfalls ansprechen möchte ich an dieser Stelle die platzsparende Pack- und Palettierlösung von Krones für Sixpacks, den EvoLite Bloc. Die EvoLite Gebinde-Umreifungsmaschine, die in dem Bloc integriert ist, wurde zwar schon bei der letzten interpack präsentiert – ich sehe hier aber noch einen großen Markt, da die Herstellung des aus VHFKV .XQVWVWRIIÀDVFKHQ EHVWHKHQden LitePac ein extrem hohes Einsparpotential für Verpackungsmaterial und Energie (die Einsparung des Energieverbrauchs liegt sogar bei mehr als 90%) im Vergleich zu Shrinkpacks mit einer Kostenreduktion pro Gebinde von bis zu 74% bringt. Die Lösung gibt es aber auch für kleinere Gebinde (2 und 4). Darüber hinaus möchte ich auf unsere Baukasten-Etikettiermaschine Ergomodul hinweisen. Bei der Ergomodul handelt es sich um eine neue praktisch wartungsarme Etikettiermaschine, die ein Beweis dafür ist, dass die ökologische, ökonomische und soziale Komponente Hand in Hand gehen kann. Der Mensch steht im Mittelpunkt dieses Maschinenkonzepts, wie der Name schon zeigt. Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung stand bei der Entwicklung der Maschine im Vordergrund. Die Maschine ist überaus leicht zugänglich und alle Wechselteile, ob Beleimungspaletten, Palettenwellen oder Leimwalze sind bedeutend leichter als bisher. Ein Beweis dafür, dass 45 Jahre Krones-Erfahrung in Kaltleimtechnologie bestens mit neuester Technologie verbunden werden kann. Gern möchte ich aber auch noch auf unseren BEVkeg hinweisen. K O M PA C K : BEVkeg? Volker Kronseder: Ja, das ist unser PETEinweg-Getränkefass inklusive passendem, gasfreien Ausschanksystem (von der Partner¿UPD 0LFUR 0Dtic). Beim Entleeren rollt sich der Boden nach innen auf – wodurch es praktisch kein

Restvolumen gibt. Da es keinen CO2-Druck gibt, ist eine Unfallquelle durch Fehlbedienungen gebannt. Abgesehen davon ist diese Einweglösung sicher ideal für den Einsatz in kleineren Brauereien, die ihren Export fördern möchten sowie in Lokalen, auf Almhütten oder Schiffen, wo es darum geht, Platz zu sparen. Gleichzeitig sind die leeren Behälter natürlich viel leichter als andere Lösungen. Höchster PET-Standard und bewährte Fülltechnik garantieren einen unverfälschten Trinkgenuss. Für die perfekte Hygiene bis ins Glas sorgt eine Einweggetränkeleitung, außerdem sind die geleerten Behälter stapelbar, damit platzsparend, und recyclebar. KOMPACK: Hätten Sie zum Abschluss noch einen Wunsch an/für die Branche? Volker Kronseder: Doch da hätte ich wirklich einen: alle, auch die Getränkehersteller, sollten vermehrt auf die Sammelquote von PET Flaschen positiv einwirken. Natürlich ist auch die Politik gefragt. In einer Zeit, in der so viel über Nachhaltigkeit gesprochen wird, muss daran gearbeitet werden, dass überall auch genügend Anreize für das Sammeln bestehen. Hier würde ich mir ein gemeinsames internationales Bewusstsein wünschen. KOMPACK: Danke für das Gespräch. 11


DRINKTEC

Maschinenbauer reagieren auf Tendenz zu PET-Recycling PET-Flasche Ăśffnen, Sand einfĂźllen, Deckel schlieĂ&#x;en. Dann aufschichten und mit Lehm und Zement verbinden: klingt nach Sandkastenspiel, ist aber Recycling der anderen Art. So entstehen in einem ambitionierten Projekt in Nigeria Häuser. in auĂ&#x;ergewĂśhnliches Recyclingbeispiel. DarĂźber, was die EGetränkeund Zulieferindustrie im groĂ&#x;en Stil an neuen Technologien beim Recycling und im Bereich alternativer Bio-Kunststoffe zu bieten hat, kann sich das Fachpublikum vom 16. bis 20. September 2013 in MĂźnchen auf der drinktec mit ihrem PET-Segment PETpoint informieren. FĂźr leere PET-Getränkebehälter gibt es die ausgefallensten NutzungsmĂśglichkeiten, ob als Dachziegel oder gleich zum Bau ganzer Wohn- und Gewächshäuser. Designer entwerfen trendige Taschen, Accessoires fĂźr den Wohnbereich und Kunstobjekte. Doch der GroĂ&#x;teil der Kunststoffe landet in Europa noch immer auf MĂźlldeponien oder in der MĂźllverbrennung. â&#x20AC;&#x17E;Eine enorme Verschwendung von wertvollen Ressourcen. Das wäre so, als ob wir jedes Jahr zwĂślf Millionen Tonnen RohĂśl auf MĂźlldeponien kippenâ&#x20AC;?, betonte EU-UmweltkomPLVVDU -DQH] 3RWRĂžQLN DXI GHP Branchentreff der Kunststoffhersteller â&#x20AC;&#x17E;PolyTalkâ&#x20AC;&#x153; im September 2012.

Gerade einmal 24 Prozent der PETBehälter wĂźrden im Schnitt in Europa bislang recycelt, â&#x20AC;&#x153;viel zu wenigâ&#x20AC;?, ZLH3RWRĂžQLNVDJW

PET auf der Ă&#x153;berholspur FĂźr Getränkeverpackungen wurden 2011 laut Euromonitor weltweit 446 Milliarden PET-Behälter eingesetzt. Ă&#x153;ber 100 Milliarden Einheiten oder 30 Prozent mehr als noch 2006, fast die Hälfte davon fĂźr Mineralwasser, mehr als ein Viertel fĂźr Softdrinks. Und Euromonitor

geht bis 2015 von einem weiteren Anstieg des weltweiten GetränkeVerpackungsmarktes auf 1,31 Billionen Einheiten mit nochmaliger Ausweitung des PET-Anteils auf 42 Prozent, sprich Ăźber 500 Milliarden PET-Behälter, aus: PET-Recycling ZLUG ]XU 3Ă&#x20AC;LFKW DXV |NRORJLVFKHQ und Ăśkonomischen GrĂźnden. Wie das geht, heute und in Zukunft zeigt die drinktec 2013.

Biokunststoffe Oder liegt die Zukunft doch eher im Einsatz von Biokunststoffen? Das Marktforschungsinstitut Ceresana Research prognostiziert in seiner aktuellen Studie dem globalen Biokunststoffmarkt durchschnittlich knapp 18 Prozent jährliche Wachs-

tumsraten. Im Jahr 2018 soll bereits ein weltweiter Umsatz von mehr als Milliarden US-Dollar erzielt werden: Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Polymilchsäure (PLA) und PET aus SĂ&#x20AC;DQ]OLFKHQ 4XHOOHQ VWHKHQ GXUFK ihre bessere Klimabilanz gegenĂźber Kunststoffen auf ErdĂślbasis hoch im Kurs. Doch steht die Verwendung von Agrarrohstoffen in Konkurrenz zur Erzeugung von Lebensmitteln - angesichts der bestehenden Unterversorgung von Teilen der WeltbevĂślkerung mit Nahrungsmitteln ein ernsthafter ethischer .RQĂ&#x20AC;LNW 0|JOLFKH /|VXQJVDQVlWze liegen in der Verwendung von Abfallstoffen als Rohstoff oder in der Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe, in denen Behälter aus Biokunststoffen wieder zu Lebensmittelverpackungen werden. Also Biokunststoff plus Recycling!

Flaschen aus PďŹ&#x201A;anzen PepsiCo hat vor kurzem eine FlaVFKH NRPSOHWW DXV 3Ă&#x20AC;DQ]HQPDWHrial vorgestellt. Alle Innovationen zum Kunststoffbehälter-Recycling und die neuesten Trends im Bereich Biokunststoffe dĂźrften auf der drinktec 2013 fĂźr rege Diskussionen sorgen. 12 Mehr unter: www.drinktec.de

Kennzeichnungssysteme fßr die Getränkeindustrie Markem-Imaje wird auf der drinktec ein Komplettangebot speziell fßr die Anforderungen der Getränkeindustrie präsentieren, darunter die beiden Neuheiten 2013: SmartLase C und 9232S martLase C - eine neue Generavon CO SmartLase-KodieSrern,tion deren Leistung ca. 30 % ßber 2

den aktuellen Marktstandards, hinsichtlich der Geschwindigkeit (bis zu 100.000 Flaschen pro Stunde) und der Komplexität der Texte (bis zu 120 Zeichen pro Code) mit einer verbesserten Druckqualität, liegt. Damit alle Anforderungen der Getränkeindustrie abgedeckt werden, ist die neue SmartLase-Serie in mehreren Modellen erhältlich. Ein Modell wurde entwickelt, um 24

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eine Beschädigung bei sehr dßnnwandigen PET-Flaschen zu verhindern. Weitere Vorteile sind der Touch Screen, die längere Lebens-

dauer der Laserquelle und die Zuverlässigkeit.

Schnellster Tintenstrahldrucker 9232S der speziell fßr die Getränkeindustrie entwickelt wurde, ist der schnellste Tintenstrahldrucker auf dem Markt. Er kann 2 Zeilen Text bei 160 m/ Minute, d.h. 120.000 Flaschen pro Stunde, beschriften. Der 9232S kennzeichnet alle Materialien fßr Getränkeverpackungen mit nur einer Tinte. Die Betriebskosten liegen ca. 30 % unter den Marktstandards, und die Verfßgbarkeitsrate wurde mit dem SMILE-All-inProgramm auf 99,9 % erhÜht. Markem-Imaje wird auch mehrere KennzeichnungslÜsun-

gen fßr Sekundärverpackungen und Paletten (Tintenstrahldrucker, Etikettiersysteme) sowie seine SoftwarelÜsung CoLOS (zentralisiertes Datenmanagement, Zusammenlegung von Druckaufträgen) vorstellen. 13 Mehr am Stand 339 in Halle A6 oder unter: www.markem-imaje.de


DRINKTEC

Hohe Flexibilität auf wenig StellďŹ&#x201A;äche AbfĂźllen, Multipacks herstellen, Palettieren â&#x20AC;&#x201C; mit der hochflexiblen TLM-Technologie setzt die Gerhard Schubert GmbH unterschiedlichste LĂśsungen fĂźr die Getränkeindustrie um. In der ausgestellten Pickerlinie auf der drinktec gruppieren TLM-F44 Roboter Flaschen auf TLM-Transmodule. esucher sind eingeladen, sich am Messestand Ăźber das komplette BLeistungsspektrum zu informieren. Die Messemaschine arbeitet mit einer Leistung von 12.000 Flaschen/Stunde. Sie veranschaulicht, wie TLM-Anlagen die Produkte staulos handhaben. Eine kompakte Bauweise kombiniert mit hoher Flexibilität ist in vielen Produktionsstätten der Getränkeindustrie gefordert. Das patentierte TLM-Transmodul hat seit seiner EinfĂźhrung wesentliches zu dieser Anforderung beigetragen.

Neue effiziente LĂśsungen Das TLM-Transmodul ist ein einachsiger, schienenbasierter Roboter mit kontaktloser Energie- und

DatenĂźbertragung. Auf den Transportschlitten werden wechselbare Formatplatten aufgesetzt. Mit dem Einsatz des Transmoduls lassen sich oftmals fĂźr einzelne VerpaFNXQJVDXIJDEHQ QHXH HIÂż]LHQWHUH /|VXQJHQ ÂżQGHQ ZDV ]X HLQHU 5Hduzierung von Mechanik und soPLW ]X K|KHUHU $QODJHQHIÂż]LHQ] fĂźhrt. JĂźngste Beispiele fĂźr den

Nutzen der TLM-Technologie fĂźr die Geträn-keindustrie sind zum Beispiel eine Anlage zum produktschonenden Kartonieren des Champagners Veuve Clicquot und GLH 8PVHW]XQJ YRQ 2IĂ&#x20AC;LQH9HUpackungszentren fĂźr internationale Brauereien, unter anderem fĂźr die Carlsberg-Gruppe. Bei diesem .RQ]HSWHQWSDFNWHLQHKRFKĂ&#x20AC;H[LEOH Multipackanlage das auf Europaletten zugefĂźhrte Vollgut, um es anschlieĂ&#x;end wunschgemäĂ&#x; zu verpacken und zu palettieren. Davon unabhängig kann die Inline-Anlage der Brauerei im StandardModus produzieren und verpacken. 14 Mehr unter: www.gerhard-schubert. de oder während der drinktec 2013, Halle /Stand B5.318)

                 

 

  

   

  JĂźrgen   Wiesenegger

        

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RÜCKVERFOLGBARKEIT

TRANS Zentrales Element einer Schubert Verpackungsanlage sind die schienenbasierten Transmodule. Diese intelligenten Transportroboter führen Ihre Produkte autonom durch alle Bereiche

Drinktec, München 16. – 20. September 2013 Halle B5 | Stand 318

Fachpack, Nürnberg 24. – 26. September 2013 Halle 1 | 1-215 Willkommen!

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RÜCKVERFOLGBARKEIT

MODUL der Verpackungsanlage – auf der Ideallinie. Und sie eröffnen neue Dimensionen: Für Flexibilität und Sicherheit, für Bedienkomfort und Effizienz.

Das Transmodul in Aktion youtu.be/ Pu6597wHncs

Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen Industriegebiet Südost, Hofäckerstraße 7 74564 Crailsheim Tel. 07951/400-0, Fax 07951/8588

www.gerhard-schubert.de 4 s¬¬

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DRINKTEC

Investition in das „Upgrade-Komplettpaket“ Die in Oberösterreich angesiedelte Brauerei Zipf gilt innerhalb der Brau Union Österreich als „Die innovative Brauerei“. Zipfer war die erste Biermarke Österreichs, für die im Jahr 1978 der praktische Sechserträger eingeführt wurde. Mit Zipfer Lemon startete die Brauerei am heimischen Biermarkt 2007 das Segment „flavoured beer“. Zudem lebt das innovative Unternehmen traditionelle Braukultur.

S

o verwendet Braumeister Dr. Günther Seeleitner für Zipfer Bier ausschließlich Wasser aus dem eigenen Brauerei-Brunnen und größtenteils Malz und Hopfen aus Österreich. Die Verarbeitung des Hopfens ist in Österreich einzigartig. Zur Verwendung gelangt Naturhopfen, der direkt vor dem Brauprozess per Hand vermahlen wird. Dr. Seeleitner: „Bei uns gehen Innovation und Tradition im Grunde genommen Hand in Hand, denn wir suchen uns aus beiden Welten die für unsere Biermarken jeweils besten Möglichkeiten.“ Ein Motto, das bei Zipf auch für den Bereich der Technik gilt. Unter anderem demonstriert das die jüngste Investition in den Umbau einer KHS-Einend-Flaschenreinigungsmaschine aus dem Jahr 1991. Dr. Seeleitner: „Diese Flaschenreinigungsmaschine arbeitet bis zum heutigen Tag hervorragend und wir sind sehr zufrieden mit ihr. Unser Grundgedanke lautete: Warum sie ersetzen, wenn wir von den Vorteilen einer Neumaschine auch durch HLQHQ 8PEDX SUR¿WLHUHQ N|QQHQ"³ Der Umbau umfasste den Austausch der Flaschenträger durch mit Kunststoff-Flaschenzellen ausgestattete

Energiesparträger sowie die Integration einer Frischwasser-Regelung und des pump-drive-Systems in das Reinigungskonzept. Zudem wurde die vorhandene Steuerung durch eine neue (Siemens S 7) ersetzt. Dr. Seeleitner: „Das Ergebnis ist hervorragend. Wir sparen Wasser, Lauge, Additive und Energie und tragen damit dem sowohl bei Zipf als auch innerhalb der Brau Union so wesentlichem Aspekt der Nachhaltigkeit einmal mehr Rechnung.“

1.000.000 Hektoliter Gegründet wurde die Brauerei Zipf im Jahr 1858 vom Wiener Bankier Franz Schaup. Zur Brauerei übernahm er im Dorf Zipf gleichzeitig eine Landwirtschaft, eine Mühle und ein Sägewerk. Unter anderem prägte er die Ortschaft auch deshalb nachhaltig, weil er beispielsweise durch den Bau von Betriebswohnungen und einer Schule wesentliche soziale Eckpunkte setzte. Die Brauerei startete 1859 mit Absatzzahlen von 1.500 Hektoliter, war 1864 bei 14.000 Hektoliter angelangt und verzehnfachte dieses Volumen nochmals bis zum Jahr 1914. Die 200.000 Hektoliter-Marke knackte Zipf

Die im Jahr 1858 gegründete Brauerei Zipf zählt heute zu den insgesamt acht Brauereien der österreichischen Brau Union. Die Absatzzahlen der Brauerei liegen bei ca. einer Million Hektoliter/Jahr. 28

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Dr. Günther Seeleitner, Braumeister der Zipf Brauerei: „Die Umbaumaßnahmen an unserer KHS-Flaschenreinigungsmaschine tragen dem sowohl bei Zipf als auch innerhalb der Brau Union so wesentlichem Aspekt der Nachhaltigkeit einmal mehr Rechnung.“ pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum. Als 1970 die Fusion mit der damaligen Brau AG, jetzt Brau Union Österreich AG, stattfand, war man bei einem Jahresausstoß von fast 500.000 Hektoliter angelangt. Heute realisiert Zipf Absätze von rund einer Million Hektoliter.

wesentlich das Thema „Bierkultur“ in Österreich ist, bestätigen Ergebnisse einer von der Brau Union in Auftrag gegebenen Studie. 92 Prozent der Befragten waren hier der Meinung, dass Bier einen wichtigen Bestandteil der österreichischen Kultur bildet. 62 Prozent gaben an, dass sie regelmäßig Bier trinken.

Unter den acht Braustätten der österreichischen Brau Union

„Das Glas heller Freude“

Damit gehört das Unternehmen zu den fünf Großbrauereien der Brau Union, zu denen auch die Brauereien Göss und Puntigam (Steiermark) sowie Schwechat und Wieselburg (Niederösterreich) zählen. Als Spezialitäten-Brauereien sind unter dem Dach der Brau Union die Brauereien Schladming (Steiermark), Falkenstein (Osttirol) und Kaltenhausen (Salzburg) angesiedelt. Mit ihren insgesamt acht Braustätten prägt die Brau Union den Biermarkt Österreichs deutlich. 2012 lagen Brau Union-Absatzzahlen die innerhalb Österreichs bei 4,55 Millionen Hektoliter. Somit bestritt die Brauerei-Gruppe mehr als die Hälfte des österreichischen Bierkonsums von 8,54 Millionen Hektoliter. Eine Zahl, die unter anderem auch demonstriert, dass Österreicher gerne Bier trinken. Mit einem Pro-Kopf-Konsum von 107,7 Liter lagen sie 2012 weltweit auf Platz 2 hinter Tschechien (Pro-Kopf-Konsum 145 Liter). Wie

Innerhalb Österreichs besonders beliebt: die Biersorte Märzen. Das spiegelt sich bei der Brauerei Zipf genau so wider. So liegt Märzen mit einem prozentualen Anteil von mehr als 40 Prozent bei Zipfer-Markenbieren ganz vorne. Dicht gefolgt von Urtyp. Weiterhin stehen unter der Marke Zipfer die Sorten Pils, Sparkling, zwei saisonal erhältliche Bockbierspezialitäten, Doppelgold, Kellerbier, Urtyp Medium sowie Limetten- und Orangen-Radler zur Verfügung. Sie verbuchen ca. 20 Prozent des Zipfer-Absatzkuchens auf sich. Das Motto für sämtliche Bierqualitäten der Marke Zipfer lautet: „Das Glas heller Freude“. Dr. Seeleitner dazu: „Dieser Werbeslogan beschreibt unseren Biertyp auch optisch. Mit der hellen Farbe demonstrieren wir unter anderem unsere hohe Braukunst, denn Insider wissen sehr wohl, dass Brauen wohlschmeckender heller Biere ZHVHQWOLFK GLI¿]LOHU VHLQ NDQQ DOV das Brauen guter dunkler Biere.“


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Zur Marke Zipfer (90 Prozent Anteil am Gesamtabsatz) führt die Brauerei mit Edelweiss-Markenbieren (verbleibende 10 Prozent Anteil am Gesamtabsatz) ein breites Weizenbier-Sortiment. Dazu gehören Hefetrüb, Hofbräu, Gamsbock, Dunkel und Alkoholfrei. Interessant: die Karriere von Edelweiss Alkoholfrei. Vor knapp zwei Jahren in den Markt eingeführt, fand es sehr schnell zahlreiche Fans und trägt das deutliche Wachstum des Edelweiss-Segments zu einem großen Teil mit. Besonders stolz ist man bei der Brauerei Zipf auf das Ergebnis eines erst kürzlich in der österreichischen Zeitschrift „Gastro“ durchgeführten Tests zu alkoholfreien Weizenbieren. Edelweiss Alkoholfrei wurde dort zur klaren Nummer Eins gekürt. Dr. Seeleitner: „Wir rechnen damit, dass unsere Edelweiss-Markenbiere in diesem Jahr ein etwa 20 prozentiges Wachstum auf sich verbuchen, das auch weiterhin stark von Edelweiss $ONRKROIUHL SUR¿WLHUW 6FKOLH‰OLFK

ist dieses Alkoholfreie etwas ganz Besonderes und überzeugt die Verbraucher mit zarten Röstaromen, einer komplexen Karamellnote, lebendiger Fruchtigkeit aus reifen Bananen und einem Hauch DörrSÀDXPH DXI JHOXQJHQH $UW XQG Weise.“

Österreich. Wobei der Distributionsschwerpunkt rund 100 km „um den Schornstein“ liegt. Zudem bestehen Exportaktivitäten. Etwa fünf Prozent der in Zipf gebrauten Biere gehen Richtung Ausland. Allem voran nach Italien und Ungarn, jedoch auch nach Rumänien, Bulgarien, Deutschland, Aserbaidschan, Albanien, Polen, Kasachstan, Georgien, Tschechien und sogar gen Japan und Israel. Dr. Seeleitner: „Wir verhalten uns auch was unsere Exporte angeht konform zum österreichischen Markt und realisierten 2012 leichte Steigerungen. Für die Zukunft messen wir Exportaktivitäten eine weiter wachsende Bedeutung bei.“

Zahlreiche Auszeichnungen dokumentieren Bierqualität Generell erhält die Brauerei Jahr für Jahr zahlreiche Auszeichnungen für ihre Bierqualitäten. 2012 waren es beim European Beer Star beispielsweise die Goldmedaille für Edelweiss Gamsbock und die Bronzemedaille für Edelweiss Dunkel. Während des World Beer Cup 2012 erhielt Edelweiss Hefetrüb die Bronzemedaille. Anlässlich des oberösterreichischen Wettbewerbs Culinarix 2012 wurden Zipfer Urtyp, Zipfer Pils und Edelweiss Hefetrüb mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

In Österreich und der Welt zuhause Distribuiert werden Zipfer- und Edelweiss-Markenbiere in ganz

Die Brauerei Zipf erhält Jahr für Jahr zahlreiche Auszeichnungen für ihre Bierqualitäten. 2012 wurde beispielsweise beim European Beer Star die Goldmedaille für Edelweiss Gamsbock und die Bronzemedaille für Edelweiss Dunkel verliehen.

60 Prozent aller Bier-Absätze mit der Glasflasche Nahezu konform geht Zipf mit dem österreichischen Markt ebenfalls in Hinblick auf die Gebindeverteilung. 'LH 0HKUZHJ*ODVÀDVFKH LVW EHL der Brauerei nach wie vor Gebinde Nummer eins. 60 Prozent aller Bier-Absätze werden mit ihr getätigt, etwa 25 Prozent gehen auf das

Zur Marke Zipfer das breite Edelweiss Weizenbier-Sortiment

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Konto des Keg-Gebindes, um die ten wir das auch im Nachhinein als 15 Prozent hält die Dose. Speziell exakt die richtige Entscheidung.â&#x20AC;&#x153; fĂźr Events erfolgt von Zeit zu Zeit die AbfĂźllung von Bier in PET-Fla- â&#x20AC;&#x17E;Umbau-Komplettpaketâ&#x20AC;&#x153; schen â&#x20AC;&#x201C; ein prozentual zu vernach- Die Einend-Flaschenreinigungsmalässigender Part. Der Standort Zipf schine arbeitet mit einer Leistung ist als klarer Mehrweg-Standort YRQ  *ODVĂ&#x20AC;DVFKHQK XQG UHLkonzipiert und hilft als AbfĂźllbe- nigt derzeit sowohl 0,5 l- als auch trieb bei Bedarf innerhalb der Brau 0,3 l-Flaschen. Der ausschlaggeUnion-Gruppe aus. Die Dosen- und bende Punkt fĂźr die Order des UmPET-FlaschenbefĂźllung mit Zipfer- baus war ein Beratungsgespräch Bierqualitäten Ăźbernehmen im Ge- mit KHS. Anlässlich dieses Gegenzug die Schwesterbrauereien. sprächs wurde vom KHS-Service detailgenau aufgezeigt, welche Upgrades fĂźr die FlaschenreinigungsJahrzehntelange KHS Qualität Die Keg-AbfĂźllung realisiert mit maschine mĂśglich sind und wie sie der Innokeg Till Contikeg eine Li- sich jeweils auf Medien- und Enernie aus dem Jahr 1985. Besonder- gieverbrauchswerte in der Maschiheit: Hier handelt es sich um die ne auswirken. Dr. Seeleitner: â&#x20AC;&#x17E;Uns zweite weltweit in den Markt ge- Ăźberzeugten alle KHS-Vorschläge brachte Innokeg Till Contikeg. Dr. und so orderten wir aus dem Stand Seeleitner: â&#x20AC;&#x17E;Es spricht fĂźr die her- heraus das â&#x20AC;&#x17E;Umbau-Komplettpavorragende KHS-Qualität, dass un- ketâ&#x20AC;&#x153;â&#x20AC;&#x153;. sere Keg-Technik seit fast 30 Jahren beste AbfĂźll-Ergebnisse erbringt. Erst das mechanische, dann Ebenso zuverlässig wie diese tech- das elektrische Upgrade nische LĂśsung arbeitet auch unsere Dieses Upgrade-Komplettpaket KHS-Flaschenreinigungsmaschine wurde in zwei Stufen realisiert. aus dem Jahr 1991. Gerade weil wir Zunächst arbeitete KHS an dem mit vorhandener KHS-Technik der- mechanischen Teil. Dabei ging es art zufrieden sind, entschieden wir um den Austausch der Flaschenuns ganz bewusst fĂźr den Umbau träger durch mit Kunststoff-Flaunserer Flaschenreinigungsmaschi- schenzellen versehene Energiene und nicht fĂźr eine Neuinvestiti- sparträger sowie um die Integration. In Anbetracht der damit reali- on der Frischwasser-Regelung in sierten erhĂśhten Nachhaltigkeit und das Reinigungskonzept. In einem der Kostenreduzierungen betrach- zweiten Schritt wurde mit dem

pump-drive-System die Frequenzregelung der Spritzpumpen in die Reinigungsmaschine integriert und die vorhandene Steuerung (Siemens S 5) durch eine neue Steuerung (Siemens S 7) ersetzt. Den Zeitpunkt fĂźr den mechanischen Umbau wählte Zipf mit Bedacht. Dr. Seeleitner: â&#x20AC;&#x17E;Es stand sowieso eine Revision unserer Reinigungsmaschine und ein Kettentausch an. Bei dem Kettentausch sind Ausund Einbau der FlaschenkĂśrbe stets mit fällig. Durch die Kombination von Revision und mechanischem Umbau sparten wir uns nochmalige Ein- und Ausbauaktivitäten und damit sowohl Zeit als auch Kosten.â&#x20AC;&#x153;

Energiesparträger Als Flaschenträger bei Zipf ehemals im Einsatz: ein Träger aus Stahl, der entsprechend schwer war. Die Entwicklung des Energiesparträgers nahm KHS vor, um eine Gewichtseinsparung zu erreichen. Auf Basis umfangreicher Berechnungen und zahlreicher Praxisversuche realisierte KHS Materialaussparungen an den Trägerseitenwänden. Gewichtsreduzierungen bewegen sich damit im Vergleich zum herkÜmmlichen Träger (ca. 60 kg im Vergleich zu ca. 80 kg) bei etwa 25 Prozent. Der Energiesparträger ist fßr alle denkbaren Belastungsfälle in der Flaschenreinigungs-

maschine ebenso gut geeignet wie die geschlossene Variante. Positiv wirkt sich die Verwendung des Energiesparträgers auch auf die Lebensdauer der Kette aus. Deren Belastung ist durch eine Verringerung der notwendigen Zugkraft deutlich minimiert. Dazu kommt die niedrigere Beanspruchung der Motoren. Die verringerte Masse bei Träger und Flaschenzellen bedeutet gleichzeitig reduzierte Wärme- und Laugeverschleppung. Der Energieund Frischwasserverbrauch in der Flaschenreinigungsmaschine sinkt folglich. Weitere nachhaltige Vorteile betreffen die Einsparung von Lauge, die verbesserte Abspßlung von Resttensiden sowie optimierte Abwasserwerte.

Frischwasser-Regelung mit integriert Noch mehr an Frischwassereinsparung ist in der Flaschenreinigungsmaschine bei Zipf durch die frequenzgeregelte Frischwasser-Regelung gegeben. Kßnftig wird durch ihre Hilfe bei Anwahl des Flaschenprogramms die fßr die jeweilige Flasche vorgegebene Frischwassermenge fßr die Spritzungen automatisch mit programmiert. Läuft die Reinigungsmaschine einmal langsamer, sorgt die FrischwasserRegelung dafßr, dass sich die zur Verfßgung gestellte Frischwassermenge an die Geschwindigkeit der Maschine entsprechend anpasst.

Umfassende Einsparungen realisiert

Mit der KHS-Einend-Flaschenreinigungsmaschine aus dem Jahr 1991 ist Zipf hochzufrieden. Erst kßrzlich gab es hier ein Upgrade. Dabei wurde die Ausstattung der Maschine durch mit Kunststoff-Flaschenzellen ausgerßstete Energiesparträger realisiert. Zudem fand die Integration einer Frischwasser-Regelung und des pump-drive-Systems in das Reinigungskonzept statt und die Umstellung auf eine neue Steuerung (Siemens S 7) kam zum Tragen. 30

4 sÂŹÂŹ

Dr. Seeleitner: â&#x20AC;&#x17E;Die zusätzliche Nachhaltigkeit, die wir direkt nach Abschluss von Ausbaustufe eins erzielten, rechtfertigt diesen Umbau in jeder Hinsicht.â&#x20AC;&#x153; Betrug der Frischwasserverbrauch pro Flasche vor dem Upgrade etwa 340 Milliliter, werden nun nur noch ca. 200 Milliliter Frischwasser je Flasche benĂśtigt. Zudem lieĂ&#x; sich der Laugeeinsatz entscheidend reduzieren. Die Laugeverschleppung wurde um PO)ODVFKHUHGX]LHUW6WDWWHKHmals 1,5 Liter Lauge sind gerade einmal 0,8 Liter Lauge fĂźr 1.000 zu reinigende Flaschen nĂśtig. Im gleichen Verhältnis werden Additive eingespart. AuĂ&#x;erdem verminderte sich der Energieverbrauch von 15 auf 12 Kilowatt. Berechnungen von Zipf zufolge wird die Brauerei allein aufgrund der genannten Modernisierungs-MaĂ&#x;nahmen in der Flaschenreinigungsmaschine ihren Wasserbedarf jährlich um 14.000 mÂł, den Stromverbrauch um 49.500 kWh, den Dampfbedarf um


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Prozent. Die hohe Bedeutung des Aspekts Nachhaltigkeit demonstriert die Brau Union auch damit, dass sie der Brauerei mit der deutlichsten Verbesserung bei Nachhaltigkeitsaspekten ebenso wie der umweltfreundlichsten Brauerei im 9HUEXQG MlKUOLFK HLQH $XV]HLFKQXQJ YHUOHLKW =XGHP HUKlOW MlKUlich ein Mitarbeiter der Brau Union für seinen besonderen Einsatz im Bereich Nachhaltigkeit eine Urkunde. Angesichts aller dieser Maßnahmen wird deutlich, dass es sich hier um ein in jeder Hinsicht gelebtes Nachhaltigkeitskonzept handelt.

560 Tonnen, den NaOH-Verbrauch um 97 Tonnen und den Einsatz von sonstigen Chemikalien um 17 Tonnen senken.

Upgrade-Vorteile gehören kommuniziert Informationen zu diesen Einsparungen leitete Dr. Seeleitner sowohl an die Brauereien der Brau Union als auch an die Brauereien der Heineken-Gruppe weltweit weiter. Speziell für den Bereich Nachhaltigkeit ist innerhalb des Konzerns eine Plattform eingerichtet, in der sich Unternehmen austauschen und voneinander lernen. Dr. Seeleitner: „Das ist eine prima Sache, so bleiben wir in punkto „Möglichkeiten zur Steigerung der Umweltfreundlichkeit“ permanent auf dem Laufenden.“

Wie wichtig der Themenbereich nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz für die Brau Union ist, demonstrieren Daten und Fakten aus dem Jahr 2012. In der Gruppe konnte in diesem Jahr der Stromverbrauch im Vergleich zum Vor-

Durch das in die Flaschenreinigungsmaschine nachgerüstete pumpdrive-System orientiert sich die Frequenzregelung der Spritzpumpen stets am tatsächlichen Betriebszustand der Reinigungsmaschine. jahr um 4,2 Prozent gesenkt werden. 'HU VSH]L¿VFKH :lUPHYHUEUDXFK verringerte sich trotz des strengen Winters um 0,8 Prozent. Aufgrund

von Investitionen wurde der Wasserverbrauch je Hektoliter Bier um 16 Prozent minimiert. Die Reduktion der Abwassermenge erreichte 25

Ebenfalls nachhaltig gestalten sich Auswirkungen der Stufe zwei des Upgrades für die Flaschenreinigungsmaschine der Brauerei Zipf. Hier stand der elektrische Umbau im Fokus. Nachgerüstet wurde das pump-drive-System, mit dessen Hilfe sich die Frequenzregelung der Spritzpumpen stets am WDWVlFKOLFKHQ %HWULHEV]XVWDQG GHU Reinigungsmaschine orientiert. Bei einem eventuellen Stillstand

WIR GEBEN IHREM W E I N E I N G ES I C H T. QUALITÄTSETIKETTEN VOM ETIKETTEN-SPEZIALIST

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Brau Union lebt Nachhaltigkeit auf zahlreichen Ebenen

Als Add-on das pump-drive-System und ein Austausch der Steuerung


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der Maschine werden die Pumpen nicht ausgeschaltet, sondern von der Drehzahl her stark nach unten reguliert. Das bietet den Vorteil, dass sich zügig wieder anfahren und Nennleistung erreichen lässt. Die Einsparung richtet sich hier ganz an der tatsächlichen Leistung der Flaschenreinigungsmaschine aus. KHS-interne Untersuchungen zeigen, dass bei Inanspruchnahme des pump-drive-Systems eine bis zu 40 prozentige Energieeinsparung bei den Kreiselpumpen möglich ist. Im Rahmen der elektrischen Umrüstung wurde auch der Austausch der vorhandenen Steuerung durch eine neue Steuerung (Siemens Simatic 7) vorgenommen. Damit ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen (Elektro- und Antriebstechnik) für die nächsten 10 Jahre gesichert. Hinzu kommt eine Verbesserung der Funktionssicherheit und Bedienbarkeit der Maschine.

Bei weiteren Ideen zur Steigerung der Nachhaltigkeit erneut dabei Dr. Seeleitner: „Wir sind mit unserem Upgrade im Bereich der Flaschenreinigungstechnik nun perfekt aufgestellt und erreichen den Return on Invest – wie von KHS prognostiziert und gemäß von uns ermittelter Daten bestätigt – spätestens in 3,2 Jahren.“ Danach befragt, ob die Brauerei Zipf auch bei künftigen KHS-Upgrades, die auf erhöhte Nachhaltigkeit abzielen, „mit von der Partie“ sein möchte, antwortet Dr. Seeleitner: „Gegenüber neuen Ideen zu dieser Thematik verhalten wir uns stets aufgeschlossen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. 15 Die verringerte Masse bei Energiesparträger und Flaschenzellen bedeutet gleichzeitig reduzierte Wärme- und Laugeverschleppung in der Maschine. Der Energie- und Frischwasserverbrauch sinkt folglich. Weitere nachhaltige Vorteile betreffen die Einsparung von Lauge, die verbesserte Abspülung von Resttensiden sowie optimierte Abwasserwerte.

Autoren: Günter Unkrig/ KHS GmbH Dortmund und Katrin Goldhahn - Geschäftsführerin KHS Austria GmbH Mehr unter: www.khs.com oder während der drinktec: B4 328

Energieeffizienz auf höchster Stufe Maximaler Output bei minimalem Energieverbrauch steht im Blickfeld des Messeauftritts von ENGEL auf der „drinktec“. Auf einer ENGEL e-cap 3440/380 wird der Spritzgießmaschinenbauer und Automatisierungsexperte mit Stammsitz in Schwertberg/Österreich in einem 72-fach Werkzeug vom österreichischen Werkzeugbauspezialisten z-moulds (Dornbirn) 1,8-Gramm-Verschlüsse für stilles Wasser – UCL-Design 28 mm PCO 1881 – fertigen.

D

ie vollelektrische Hochleistungsspritzgießmaschinenserie ENGEL e-cap ist der Sparmeister unter den VerschlussMaschinen. Dank des einzigartigen vollelektrischen Konzepts mit leistungsfähiger Spritzeinheit in Premium-Ausführung, Plattenauswerfern mit erhöhter Auswerferkraft und verstärktem Schließantrieb erreichen die ENGEL e-cap Maschinen je nach Verschlusstyp Zykluszeiten von deutlich unter drei Sekunden. Die herausragende Prozessstabilität und Präzision führt zu einem Höchstmaß an Gutteilen. Trotz dieser beachtlichen High-Performance-Werte spart die ENGEL e-cap deutlich Energie und Kühlwasser ein und reduziert damit die Stückkosten beträchtlich. Die Baureihe wird mit Schließkräften von 100 bis 420 Tonnen angeboten.

Fertigungseffizienz made in Austria Gemeinsam mit Partnern präsentiert ENGEL auf der Drinktec eine automatisierte Fertigungszelle rund 32

4 s¬¬

um eine 380-Tonnen-Maschine mit integrierter Qualitätskontrolle. Die patentierte z-slides Technologie von z moulds ermöglicht kürzeste Zykluszeiten, eine einfache Be-

GLHQXQJ XQG HLQH KRFKHI¿]LHQWH Produktion. Der Capcooler kommt von Eisbär (Götzis/Österreich) und das kamerabasierte Kontrollsystem, das den gesamten Produktionsablauf erfasst und eine 100-Prozent-Prüfung gewährleistet, von INTRAVIS (Aachen/Deutschland). ENGEL liefert hochintegrierte und automatisierte Systemlösungen aus einer Hand. Denn nur wenn alle Anlagenkomponenten von Anfang an aufeinander abgestimmt sind,

ODVVHQ VLFK (I¿]LHQ]SRWHQ]LDOH vollständig ausschöpfen. Weltweit arbeitet ENGEL dafür mit führenden Unternehmen zusammen. Dabei trägt ENGEL die Gesamtverantwortung auch für die Komponenten, die gemeinsam mit PartQHUQ UHDOLVLHUW ZHUGHQ (I¿]LHQ] beginnt bei ENGEL bereits während der Projektierung. 16 Mehr unter: www.engel.at oder während der Messe: Halle B3, Stand 326


ES FREUT UNS AUSSERORDENTLICH, DASS WIR SIE MIT DIESER WERBEEINSCHALTUNG EIN WENIG AUF UNS AUFMERKSAM MACHEN DURFEN. (ES KOMMT IMMER DARAUF AN, WIE MAN ETWAS VERPACKT.)


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Hochwirksamer Korrosionsschutz Hygienischer Bügelverschließer Als renommierter Hersteller mineralölfreier, vollsynthetischer Schmierstoffe präsentiert die Bremer & Leguil ( B & L) GmbH, Duisburg, in Halle A 4, Stand 250, ihr umfangreiches Produktprogramm an NSF H1-klassifizierten Schmierölen und -fetten, die in verschiedensten Bereichen der Getränke- und Lebensmittelindustrie Anwendung finden.

E

ine neues, erstmals vorgestelltes Produkt ist die Varietät F.L. CPF. Es handelt sich um ein NSF H1-gelistetes, silikonfreies Korrosionsschutzmittel, das speziell für die Getränkerespektive Food-Industrie entwickelt wurde. Es ist auf hochreinen Grundstoffen aufgebaut, die ohne Verklebungen oder Verharzungen eine lange und sichere Protektion von Bauteilen aller Art gewährleisten. Dabei bildet das in 400-ml-Spraydosen oder Zehn-LiterKanistern lieferbare, mild-riechende Mittel einen hauchdünnen, hochwirksamen molekularen Film, der kaum

wahrnehmbar ist und nahezu vollständig austrocknet. Ideale (LQVDW]EHUHLFKH ¿QGHW GDV )/ CPF in der Konservierung kompletter Maschinen für den Transport, von Metallteilen und Werkzeugen nach galvanischen Veredelungen und Waschprozessen sowie allgemein von Getriebegehäusen, Zahnrädern, Kupplungen, Wellen oder etwa von Mess- bzw. Präzisionswerkzeugen. Ferner dient es als temporärer Korrosionsschutz von Halbfertigfabrikaten. 17 Mehr unter: www.bremer-leguil.de NSF H1-klassifiziertes Korrosionsschutzmittel Rivolta® F.L. CPF von Bremer & Leguil (Werkfoto: Bremer & Leguil)

Als ein seit vielen Jahren auf den Bau von Einzelmaschinen und Komplettanlagen für die Getränke- und Verpackungsindustrie spezialisiertes Unternehmen präsentiert sich die Rico GmbH auf der diesjährigen drinktec in Halle 5 A, Stand 229. Reinigungsmittel und strahlwasserfest sind. Unzugänglicher Totraum wurde minimiert. Der Maschinentisch ist von allen Seiten glatt und hat einen mittleren Rauheitswert von lediglich 0,8 μm.

Wartung

m Mittelpunkt des Ausstellungsprogramms wird u.a. der innovative IBügelverschließer BVH 7 stehen,

dessen Bauteile gemäß neuesten hygienischen Richtlinien überarbeitet wurden. Er ermöglicht gründlichste Reinigungsmöglichkeiten nicht nur oberhalb, sondern auch unterhalb des Maschinentisches. Auf diese Weise wird die unvermeidlich auftretende Keimbelastung erheblich reduziert. Das Festsetzen hartnäckiger Bakterien und Schmutz wird insbesondere dadurch vermieden, dass alle Komponenten – auch der aus Edelstahl und Kunststoff-Zahnrädern bestehende Antrieb und der Motor unter der Maschine – leicht zu säubern sowie beständig gegen

Zur einfacheren Wartung und Umrüstung ist der neue Bügelverschließer, der eine Leistung von bis zu 32.000 Flaschen pro Stunde erreicht, durch große Türen von allen Seiten gut zugänglich. Er ist für Flaschen aller Art geeignet und erzielt eine Verschließquote von über 98 Prozent bei Porzellan bzw. 97 Prozent bei Kunststoff. Eine integrierte Höhenverstellung erlaubt die Verarbeitung verschiedener Flaschenhöhen. Die mechanische Prüfung der Bügelspannung ist mit einer automatischen Ausschleusung fehlerhaft verschlossener Flaschen kombiniert. 18 Mehr in der Halle 5A – Stand 229 oder unter: www.rico-maschinenbau.de

Gernep auf der drinktec Der in sämtlichen Industriezweigen etablierte Etikettiermaschinen - Hersteller GERNEP, aus Süddeutschland, präsentiert auf der „drinktec 2013“ seine neuesten Technologien und Entwicklungen im Bereich der verschiedenen Rundläufer-Etikettiersysteme. m Bereich der modernen Selbstist GERNEP für Idieklebeetikettierung Zukunft bestens gerüstet. Die

Maschinen-Serie LABETTA-SK wurde komplett überarbeitet und zeigt sich sowohl in neuem Gewand als auch mit neuen technologischen Entwicklungen, gerade im Bereich der Ausrichtungsthematik. GERNEP ist mit dieser Weiterentwicklung geradezu prädestiniert, Herausforderungen im Bereich Etikettierung von sämtlichen Industriezweigen anzunehmen. Die bewährte Servomotor-Technik am Selbstklebe- Spender verhilft zu einer präzisen und vor allem laufruhigen Übergabe der Etiketten an den Behälter, selbst in Behältervertiefungen oder auf Behälterer-

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4 s¬¬

höhungen. Innovative und exklusive Etiketten-Designs sind ebenso machbar, wie die Verarbeitung von No-Label-Look- oder wasserfesten Kunststoffetiketten. Das System der Nassleimetikettierung wird von GERNEP mit

seiner Serie LABETTA abgedeckt. Wesentliche Vorteile des Nassbeleimungsaggregates sind das innovative Verstellgetriebe zur einfachen Einstellung des exakten Etikettensitzes, als auch die einzelnen, dreidimensional einstellbaren Leimsegmente. Die Nassleimetikettierung hat bei GERNEP Tradition. Nassleim-Maschinen waren und sind das Standbein der Firma GERNEP. Gerade im Brauereibereich, in dem maßgeblich das Nassleim-System

beheimatet ist, war und ist die Firma GERNEP ein zuverlässiger Partner. Die Nassleim-Technologie unterliegt im Hause GERNEP einer ständigen Weiterentwicklung bzw. Überarbeitung. Für die Heißleim-Rundumetikettierung von verschiedenen Behältnissen stehen die Etikettiermaschinen ROLLFED und ROLLINA zur Verfügung. Der Typ ROLLFED wird für die Folienetikettierung von der Rolle und die ROLLINA für Papieretiketten aus dem Magazin einJHVHW]W%HLEHLGHQ6\VWHPHQ¿QGHW die Beleimung des Rundumetikettes mit einem speziellen, geschlossenen Heißleimsystem statt. Aufgrund dieses geschlossenen Heißleimsystems wird der Fremdstoffeintrag in den Heißleimkreislauf vermieden und der Reinigungs- und Wartungsaufwand minimiert. 19 Mehr während der drinktec in Halle 5 – Stand 302 oder vorab unter: www.gernep.de


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SH+E Group an der drinktec Die H+E PACKTEC GmbH aus Ahaus im MĂźnsterland stellt einen Anlagen-Prototyp vor, der zur AbfĂźllung von Produkten wie Milch, Joghurtdrinks, Fruchtsäften sowie karbonisierten Getränken in Glas- oder PET-Flaschen dient. as Besondere: Der LängsläuIHU LVW Ă&#x20AC;H[LEHO DXI XQWHUVFKLHGDlichste Flaschenformate einstellbar. MĂśglich sind HĂśhen bis 120 mm und Durchmesser bis zu 82 mm. Ein spezielles System sorgt fĂźr den sicheren Transport, insbesondere

GHU VHQVLEOHQ *ODVĂ&#x20AC;DVFKHQ %HL  Flaschen pro Takt erreicht sie eine Arbeitsleistung von bis zu 21 Takten/Minute, dies entspricht 10.000 Flaschen pro Stunde. 20 Mehr unter: www.hager-elsaesser.com

Weltneuheit: bornbinderŽ präsentiert neues Bindesystem Paletten komfortabel sichern und etikettieren in einem Schritt: Dafßr steht der neue Bindeautomat HBV von bornbinder Ž. Ausgerßstet mit einer flexiblen HÜhenverstellung ermÜglicht er eine optimale Anpassung der Transportsicherung an unterschiedliche KastenhÜhen. uf der diesjährigen drinktec in Mßnchen stellt das Schweizer A Unternehmen dem Fachpublikum seine jßngste Entwicklung im Bereich Palettenschnursicherung vor. Dabei setzt bornbinderŽ auf seine bewährte Ükonomische Verschnßrtechnologie zur Transportsicherung. Auf der drinktec 2013 präsentiert bornbinderŽ den neuen Bindeautomaten HBV, der eine noch perfektere Sicherung von unterschiedlichen LadungshÜhen aufgrund verschiedener KastenhÜhen zulässt: Dank der neuartigen, variablen HÜhenverstellung des oberen Bindeaggregates kann trotz unterschiedlichen LadungshÜhen immer in der optimalen Position

kästen. Unser neues System kommt daher vor allem Kunden zugute, die mit vielen unterschiedlichen KastenhĂśhen arbeiten. Mit dem neuen Binder sind sie deshalb optimal fĂźr die Zukunft gerĂźstetâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Thomas Born, GeschäftsfĂźhrer der Born AG, die neue Technologie.

gesichert werden. Der Clou: Die Etikettenposition bleibt im unteren Ladungsbereich unverändert, was bislang so nicht mĂśglich war. Das Flexibel integrierbar ist ganz besonders dann wichtig, Der neue Bindeautomat HBV lässt wenn Strichcode-Scanner auch am sich wie die anderen bornbinderÂŽ Stapler eingesetzt werden. â&#x20AC;&#x17E;Der Maschinen auf einfache Weise in bornbinderÂŽ HBV ist weltweit der jede mĂśgliche Palettentransporteinzige Palettenschnurbinder, der EDKQ LQWHJULHUHQ 'DQN GLHVHU Ă&#x20AC;HĂźber diese wegweisende Technolo- [LEHO DQ]XSDVVHQGHQ 7HFKQRORJLH bietet die Born AG individuell auf gie verfĂźgt. Der neue Bindeautomat gewähr- den Kunden abgestimmte Gesamtleistet damit eine einwandfreie lĂśsungen zur Palettensicherung und selbstverständlich Ladungs- und Transportsiche- -etikettierung, rung auch bei unterschiedlichen auch im EAN-Bereich (EuropäLadungshĂśhen. Getränkeverpa- ische Artikelnummeckungen werden immer individu- rierung). Die bornbinderÂŽHOOHUJHUDGHEHL0HKUZHJĂ&#x20AC;DVFKHQ gibt es tendenziell weniger Norm- P a l e t t e n s c h n u r sicherungssysteme funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sie umspannen Produktpaletten mit handelsĂźblicher Schnur, die mehrmals wiederverwendbar ist. Das Schnursicherungssystem von bornbinderÂŽ kommt ohne PE-Folie aus und vermeidet eine groĂ&#x;e Menge Abfall. Die Maschinen der Born AG sind mit einer Verarbeitungsmenge von Ăźber 200 Paletten pro Stunde nicht nur die schnellsten Anlagen am Markt, sie verkĂśrpern auch

den derzeit hĂśchsten technischen Entwicklungsstand bei Palettenschnursicherungsautomaten. Hohe Transportsicherheit zählt zu den Grundvoraussetzungen. Die bornbinderÂŽ-Palettenbinder umschnĂźren vollautomatisch horizontal vorpalettierte GĂźter. Je nach *U|Â&#x2030;H GHU 3DOHWWH ÂżQGHQ DXI XQterschiedlichen HĂśhen ein bis drei UmschnĂźrungen statt. Dank guter RĂźckdehnung verfĂźgen die SchnĂźre Ăźber eine hohe ReiĂ&#x;kraft und halten die Paletten sicher zusammen. Zum Einsatz kommen die Palettenschnursicherungssysteme vorwiegend in der Getränkeindustrie und bei deren AusrĂźstern. 21 Mehr unter: www.bornbinder.com oder während der drinktec: Halle B4 / Stand 426


NEWS

Bobst Lyon stellt Inliner FFG 8.20 EXPERT vor Mit dem Inliner FFG 8.20 EXPERT präsentiert Bobst Lyon eine neue Best-in-Class-KomplettlĂśsung, mit der sich einfache Faltkisten aus Wellpappe in Druckformaten bis 800 mm x 2.000 mm sowohl in groĂ&#x;en als auch in kleinen Auflagen auf besonders wirtschaftliche Weise herstellen lassen. So kombiniert der neue Inliner hohe Produktionsgeschwindigkeit bis 22.000 Standardschachteln pro Stunde mit kurzen RĂźstzeiten unter zwei Minuten und präzisem Falten. Damit ermĂśglicht der modular konfigurierbare und sehr bedienungsfreundliche Inliner FFG 8.20 EXPERT bei minimalen Betriebskosten pro MaschinenfĂźhrer einen maximalen Output in m 2.

â&#x20AC;&#x17E;B

ei Inlinern haben wir in den letzten zehn Jahren geradezu eine Revolution gesehen. Als einer der TechnologiefĂźhrer im Markt hat Bobst Lyon maĂ&#x;geblich dazu beigetragen, ihre Leistungsfähigkeit auf ein bislang nicht gekanntes Niveau zu heben. Mit dem FFG 8.20 EXPERT bringen wir jetzt einen Inliner mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt, der sich durch einen sehr kurzen Return-on-Investment auszeichnetâ&#x20AC;&#x153;, erkärt Frederic Pastot, Marketing and Communi-

cation Manager bei Bobst Lyon, die HintergrĂźnde der Entwicklung der neuen KomplettlĂśsung.

BasiskonďŹ guration

'LH %DVLVNRQ¿JXUDWLRQ GHV ))* 8.20 EXPERT besteht in der Regel aus vier Flexodruckwerken, wobei ein Druckmodul mit zwei Farben ausgestattet ist. Grundsätzlich haben Kunden die MÜglichkeit, die Maschine mit wahlweise zwei, vier oder sechs Farben auszurßsten. Optional kann ein Druckmodul mit nur einer Farbe ausgestattet

werden, während das leere Farbwerk als natßrliche Trockenstrecke fungiert. Somit lässt sich der FFG 8.20 EXPERT auch als Ein-, Drei RGHU ) QI)DUEHQ0DVFKLQH NRQ¿gurieren.

schnitt auf. Die Präzision des Slotters wurde entscheidend erhÜht. Sie bewegt sich auf einem Niveau mit der Präzision der Stanze, was die hohe Qualität der Faltkisten sicherstellt.

Direct Feed Belt-Einschub

Zweiter Satz Rillprofile

Der neue Direct Feed Belt-Einschub zieht die Wellpappenbogen mit seinen direkt angetriebenen Transportriemen bei hoher Geschwindigkeit zuverlässig ein. Der Rßstprozess wurde bei dem neuen Inliner weiter vereinfacht und damit verkßrzt. Dank des neuen Smart Plate-Systems fßr die Klischeemontage kÜnnen die Maschinenfßhrer die Klischees binnen weniger als zwei Minuten austauschen. Die Stanzwerkzeuge lassen sich im Stanzmodul dank des PosilockSystems innerhalb kßrzester Zeit auswechseln. Der vollkommen neu entwickelte Slotter mit vier Wellen wartet mit einer Reihe von Innovationen wie unter anderem einem vollautomatischen Klebelaschen-

Die Rechteckigkeit von Faltkisten entscheidet darßber, ob die Faltkisten später reibungslos durch die Abpackanlage der Kunden laufen und hier präzise aufgerichtet werGHQ ,P 6ORWWHU EH¿QGHW VLFK RSWLRQDO HLQ ]ZHLWHU 6DW] 5LOOSUR¿OH der den Maschinenfßhrern einen schnellen Wechsel in Abhängigkeit der Wellpappenqualität ermÜglicht. Vakuum-Transportbänder mit Multi-T-System und motorisierten Rollen garantieren im Falter-Kleber hÜchste Präzision. Das Design des neuen Inliners wurde konsequent auf hohe Leistungsfähigkeit ausgelegt. 34 Positioniermotoren, die ßber die Benutzerschnittstelle automatisch angesteuert werden, gewährleisten eine Non-Stop-Produktion von Stapel zu Stapel bzw. vom Prefeeder bis zum Palettierer. Seine Bedienungsfreundlichkeit ist eine weitere Stärke des neuen Inliners FFG 8.20 EXPERT. Bei ihm gehÜren manuelle Anpassungen und individuelle Einstellungen der Vergangenheit an. Die neue, weltweit einzigartige Benutzerschnittstelle MCP4 erlaubt den Maschinenfßhrern eine intuitive Einstellung von Maschinenparametern anhand neuester Bedientechnologie. Sie kÜnnen sich also voll und ganz auf die Qualität der Schachteln konzentrieren. Neu ist auch die MÜglichkeit der Remote-Steuerung der Anlage ßber das neue MMPC-System (Maintenance Management & Productivity Control). Bei dieser LÜsung kÜnnen mehrere Maschinenfßhrer gleichzeitig ßber neun spezielle Menßs ßber das Internet auf die Maschinendaten zugreifen. 22 Mehr unter: www.bobst.com

Mit dem Inliner FFG 8.20 EXPERT präsentiert Bobst Lyon eine neue Best-in-Class-KomplettlĂśsung, mit der sich einfache Faltkisten aus Wellpappe in Druckformaten bis 800 mm x 2.000 mm sowohl in groĂ&#x;en als auch in kleinen AuďŹ&#x201A;agen auf besonders wirtschaftliche Weise herstellen lassen.

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Premiere des Science Campus auf der K 2013 Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen bilden eine entscheidende Grundlage fĂźr die Sicherung und Steigerung der Innovationsleistung und damit der Wettbewerbsfähigkeit nahezu jeder Branche. ur K 2013, der weltweit bedeutendsten Fachmesse fĂźr die ZKunststoffund Kautschukindustrie, wird im Science Campus diese Erkenntnis umgesetzt. Vom 16. bis 23. Oktober bietet die SonderĂ&#x20AC;lFKHHLQHQhEHUEOLFN EHUGLH$NWLYLWlWHQXQG(UJHEQLVVH]DKOUHLFKHU Wissenschaftsorganisationen und ermĂśglicht es, den Dialog zwischen Forschung und Wirtschaft zu intensivieren. In Halle 7.0 des DĂźsseldorfer 0HVVHJHOlQGHV SUlVHQWLHUHQ HUVWPDOVUlXPOLFK]XVDPPHQJHI KUW Hochschulen, Institute und Fachagenturen zukunftsweisende TechQRORJLHQXQGVWHOOHQ$QWZRUWHQXQG LĂśsungen fĂźr zentrale Fragen der Kunststoff- und Kautschuktechnologie vor. Im Kommunikations- und Diskussionsforum im Zentrum des Science Campus werden aktuelle Schwerpunktthemen der Branche aufgegriffen. Unter anderem geht HV XP GLH %HUHLFKH 2EHUĂ&#x20AC;lFKHQ

Â&#x2021; Holzforschung,

Wilhelm-KlauditzInstitut â&#x20AC;&#x201C; WKI Lasertechnik - ILT Verfahrenstechnik und Verpackung â&#x20AC;&#x201C; IVV (Funktionen und Verfahren), FunkWerkstoffmechanik â&#x20AC;&#x201C; tionsintegration (Werkstoffe und IWM Verfahren), Leichtbau (StrukturHochschule Darmstadt werkstoffe und Verfahren), StoffInstitut fĂźr Kunststoff NUHLVOlXIH 5HJHQHUDWLYH5RKVWRIIH technik Biokunststoffe, Verwertung) und  5:7+$DFKHQ 6FLHQWLÂżF (GXFDWLRQ 0LWJOLHGHU Institut fĂźr GHV :LVVHQVFKDIWOLFKHQ 5DWHV GHU Kunststoffverarbeitung K 2013 bzw. Teams aus ihren InstiLeibniz Institut fĂźr tuten werden die Schwerpunktthe-  3RO\PHUIRUVFKXQJ men aufbereiten.  7HFKQLVFKH8QLYHUVLWlW Die folgenden WissenschaftseinDresden â&#x20AC;&#x201C; Institut 952 statt. e erste K fand 1 richtungen werden im Science fĂźr Leichtbau und Kunst 60Jahre K â&#x20AC;&#x201C; di Campus der K 2013 vertreten sein: stofftechnik )DFKDJHQWXU 1DFKZDFKVHQGH 5RK-  8QLYHUVLWlW6WXWWJDUWÂą OHQ 'DV $QELHWHUVSHNWUXP stoffe Fraunhofer Gesellschaft mit Institut fĂźr Kunststofftechnik reicht vom globalen GroĂ&#x;konzern den Instituten: bis zum Start-up-Unternehmen, 5XQG  $XVVWHOOHU DXV  GLH 3URGXNWSDOHWWH YRP 6WDQGDUG $QJHZDQGWH2SWLNXQG)HLQ /lQGHUQ ZHUGHQ DXI GHU .  rohstoff bis zum individuell maĂ&#x;mechanik â&#x20AC;&#x201C; IOF  $QJHZDQGWH3RO\PHUIRUVFKXQJ ihre neuesten Entwicklungen aus gefertigten Werkzeug. Zur Messe, den Bereichen Maschinen und die von Mittwoch, 16. Oktober, bis  ,$3 $XVUÂ VWXQJIÂ UGLH.XQVWVWRIIXQG 0LWWZRFK2NWREHUWlJOLFKYRQ  %HWULHEVIHVWLJNHLWXQG6\VWHP .DXWVFKXN,QGXVWULH 5RKVWRIIH 10.00 bis 18.30 Uhr geĂśffnet ist,  ]XYHUOlVVLJNHLW/%) und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge, werden 200.000 Fachbesucher aus Chemische Technologie â&#x20AC;&#x201C; ICT 7HFKQLVFKH 7HLOH XQG YHUVWlUNWH aller Welt erwartet.  *UHQ]Ă&#x20AC;lFKHQXQG%LRYHU 23 Kunststoff-Erzeugnisse vorstel- Mehr unter: www.k-online.de fahrenstechnik â&#x20AC;&#x201C; IGB

Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021;

Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021; Â&#x2021;

Manfred Otte GmbH

Erfolgsorientiert.

High-Tech Werkzeuge und Bauteile in neuen Dimensionen Seit mehr als 40 Jahren steht die ifw Unternehmensgruppe fĂźr Innovationskompetenz und Produktionseffizienz. ifw auf der K2013 16. - 23.10.2013 Messezentrum DĂźsseldorf

Besuchen Sie uns auf der K2013 und ßberzeugen Sie sich, wie vielfältig und effizient unsere Spritzgusswerkzeuge und Formen sind. Wir bringen Farbe ins Spiel und leben Innovationen!

ifw Manfred Otte GmbH, Pyhrnstrasse 73, A-4563 Micheldorf, AUSTRIA tel.: +43-7582-62556, fax: +43-7582-62556-195, e-mail: office@ifw.at, www.ifw.at

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High-Tech Werkzeugkonzepte der ifw mould tec Produktionseffizienz und Kostenoptimierung sind zwei Kernfaktoren fĂźr neue Innovationen aus dem Hause ifw. Mit den flexiblen High-Tech Werkzeugkonzepten fĂźr die Verarbeitung von Hochtemperaturkunststoffen, wie zum Beispiel PEEK (Polyetheretherketon) oder PPSU (Polyhenylsulfon), bietet das Unternehmen auch hier OptimierungsmĂśglichkeiten fĂźr seine Kunden.

M

oderne Wasserversorgungssysteme leiten Wasser sicher und hygienisch von der Quelle bis zum Einsatzbereich. Von groĂ&#x;er Bedeutung ist auch die ausreichende und zuverlässige Zuleitung von HeiĂ&#x;wasser, sowohl fĂźr Heizungssysteme als auch fĂźr sanitäre Einrichtungen. Thermoplastische Hochleistungskunststoffe wie z.B. PPSU, zeichnen sich durch eine leistungsstarke Kombination von thermischen und mechanischen Eigenschaften aus und werden daher fĂźr diese Anwendungen eingesetzt. FĂźr den SpritzgieĂ&#x;prozess bedeutet dies wiederum ebenso spezielle Verarbeitungsanforderungen.

Werkzeugkonzept Das neue Werkzeugkonzept der ifw mould tec GmbH ist so angelegt, dass temperaturbedingte MaĂ&#x;änderungen der Formeinsatzteile kompensiert werden. Daher treten keine bzw. nur sehr geringe Ă&#x201E;nderungen bezĂźglich der Positionierung und Zentrierung der Formeinsätze im Wechsel zwischen kalten und betriebswarmen Zustand des Werkzeugs auf. Somit kann das Werkzeug im kalten Zustand optimal eingerichtet werden, da die Präzision auch im heiĂ&#x;en Zustand erhalten bleibt. Die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe werden gezielt eingesetzt um das Werkzeug

Hall 01 /C26

DI Dr. Friedrich Kastner, Geschäftsfßhrer ifw-Gruppe Š ifw/Anette Friedel-Prenninger

besonders wartungsarm zu halten, beispielsweise durch eine fettfreie Schmierung. Weitere Vorteile sind die verkĂźrzten RĂźstzeiten sowie der geringere Ausschuss beim Anfahren des Werkzeuges. â&#x20AC;&#x17E;Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht laufend an neuen, QRFK HIÂż]LHQWHUHQ /|VXQJHQ ]X DUbeiten und unseren Kunden damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil zu bietenâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Dr. Friedrich Kastner, GeschäftsfĂźhrer der ifwUnternehmensgruppe. â&#x20AC;&#x17E;Dank unVHUHUKRFKTXDOLÂż]LHUWHQ0LWDUEHLWHU XQG PRGHUQVWHU $XVU VWXQJ N|Qnen wir unseren Kunden fĂźr jede noch so spezielle Anwendung eine RSWLPDOH /|VXQJ DQELHWHQÂł VWHOOW Kastner fest.

Flexibilität Auf Grund eines modularen Stammformkonzeptes, bietet die ifw eine Spritzgusswerkzeug fßr Hochtemperaturkunststoffe (PPSU), Š ifw/Mag. Alexandra Lindenthal

JU|Â&#x2030;WP|JOLFKH )OH[LELOLWlW LQ GHU Fertigung. Auf Kundenwunsch kann auch ein HeiĂ&#x;kanalsystem, mit oder ohne NadelverschlussdĂźsen, in das Werkzeug integriert werden. Die Werkzeuge sind sowohl mit Punktabriss oder mit Direktanbindung verfĂźgbar. ifw-Werkzeuge fĂźr Wasserversorgungssysteme werden fĂźr Fittings im Bereich Ă&#x2DC; 12 bis Ăźber Ă&#x2DC; 630 mm gefertigt und fĂźr Steck-, Klebe-, Schraub- sowie SchweiĂ&#x;-, Press, und Klemmverbindung eingesetzt. Das Teilespektrum besteht unter anderem aus %|JHQ $E]ZHLJHUQ 0XIIHQ 5Hduktionen, Endkappen, AnschlussstĂźcken, SchweiĂ&#x;satteln, Ă&#x153;bergangsstĂźcken und vielem mehr. 'LHVH XQG ZHLWHUH LQQRYDWLYHQ /|sungen aus dem Hause ifw werden auf der K2013 in DĂźsseldorf, in der Halle B1 am ifw-Stand C26 dem Fachpublikum präsentiert.

Die ifw-Unternehmensgruppe Die ifw mould tec GmbH als Teil der ifw-Unternehmensgruppe ist spezialisiert auf die Herstellung von hochqualitativen Werkzeugen fĂźr Kunststoff-Fittings, die fĂźr kĂźrzeste RĂźst- sowie Produktionszyklen entwickelt werden. Die ifw Kunststofftechnik GmbH produziert kundenindividuelle Bauteile aus Kunststoff deren Gewicht von wenigen Gramm bis zu mehr als 25 kg reicht. Das dritte, seit Ende 2007 operativ agierende Tochterunternehmen Tooler Systems Oy in Finnland, entwickelt modulare Basis-Werkzeugkonzepte â&#x20AC;&#x201C; ebenso fĂźr die Herstellung von Kunststoff-Fittings. 24 Mehr unter: www.ifw.at

Neuer HIRSCH-Formteilautomat Dieser neu entwickelte Formteilautomat stellt eine Novität innerhalb des HIRSCH-Produktportfolios da. Zum ersten Mal kann mittels einer HIRSCH-Anlage auch EPP (= Expandierbares Polypropylen) verarbeitet werden. ie HC 140 EPP ist somit sowohl DEPP-Verarbeitung fßr die EPS- als auch fßr die einsetzbar und vereint alle bewährten Eigenschaften, die wir als Verarbeiter auch aus eigener Erfahrung kennen, in nur einer Anlage. Die wesentlichen Features des vielseitigen Formteilautomaten sind eine komplett aus38

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gebaute Fßllung mit allen EinstellP|JOLFKNHLWHQ]%I U(36XQG(33 die Schienenfßhrung fßr einfaches Rßsten durch gute Zugänglichkeit, HLQH 'DPSI /XIW :DVVHU XQG Elektrizitätsmengenmessung sowie eine separat angetriebene Auswerfer-Einheit. Die Formwerkzeuge I U GLHVH 0DVFKLQH N|QQHQ I U HL-

nen schnellen Werkzeugwechsel ohne Stillstandzeiten auĂ&#x;erhalb der Maschine vorgerĂźstet werden, um dann innerhalb von 15 bis 20 Minuten geblockt zu montiert werden. Die neue Formteilanlage HC 140 EPP ist speziell zur Herstellung YRQ )RUPWHLOHQ PLW HLQHU PD[LPDOHQ *U|Â&#x2030;H YRQ  [  PP und einer Tiefe von 500 mm ausge25 legt. Mehr unter: www.hirsch-gruppe.com oder während der K Halle 13 / B33


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â&#x20AC;&#x17E;Power for the Futureâ&#x20AC;&#x153; Die WITTMANN Gruppe präsentiert sich auch 2013 auf der K-Messe in DĂźsseldorf auf zwei Ständen. Die Maschinen der WITTMANN BATTENFELD GmbH werden in Halle 16, Stand D22 vorgestellt, die Roboter und Peripheriegeräte der WITTMANN Robot Systeme GmbH in Halle 10, Stand A04.

â&#x20AC;&#x17E;D

ie Kraft fĂźr die Zukunft kommt aus den Innovationen von heute!â&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; diesem Credo folgend hat Innovation zum Nutzen der Kunden fĂźr WITTMANN BATTENFELD oberste Priorität. Innovative LĂśsungen zeichnen die Maschinen des Unternehmens aus, beschränken sich aber keineswegs auf diese. Innovation wird auch im Bereich der Verfahrenstechnologien und im Service groĂ&#x; geschrieben. Unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Power for the Futureâ&#x20AC;&#x153; stellt WITTMAN BATTENFELD in DĂźsseldorf seine Highlights vor, wobei der Schwerpunkt bei den Maschinen der PowerSerie liegen wird. Die Messehighlights sind im Bereich kompakter GroĂ&#x;maschinen die neue MacroPower 1500 und die MacroPower E 450 in HybridausfĂźhrung mit elektrischem Spritzaggregat und servohydrau-

lischer SchlieĂ&#x;einheit. Eine Produktionszelle, bestehend aus 2 â&#x20AC;&#x17E;MicroPower 15â&#x20AC;&#x153; Maschinen, zeigt eine hochmoderne â&#x20AC;&#x17E;Lab on a chipâ&#x20AC;&#x153; Produktion aus dem Medizinbereich.

MacroPower 1500 Das Highlight der diesjährigen Produktvorstellung auf der K ist die neue MacroPower 1500. WITTMANN BATTENFELD erweitert damit sein Spektrum der GroĂ&#x;maschinenserie MacroPower auf 6 BaugrĂśĂ&#x;en im SchlieĂ&#x;kraftbereich von 400 bis 1.600 t und ist damit endgĂźltig zu einem wichtigen Player im Bereich der GroĂ&#x;maschinen geworden. Die MacroPower 1500 besticht vor allem durch ihr platzsparendes Design und die MĂśglichkeit des Werkzeugeinbaus von der Seite, Faktoren die bei einer Anlage dieser GrĂśĂ&#x;e eine besondere Rolle spielen. Das HolmstichmaĂ&#x; von 1600 x 1250 mm bietet viel Platz fĂźr den Werkzeugeinbau. Modular aufgebaute EinbauhĂśhenmaĂ&#x;e und Ă&#x2013;ffnungswege ermĂśglichen eine auf die Anwendung optimierte .RQÂżJXUDWLRQGHU0DFUR3RZHU0DVFKLQHQ'LH auf der K vorgestellte Maschine â&#x20AC;&#x201C; eine MacroPower 1500/8800 ist mit ServoPower-Technologie ausgerĂźstet und besticht durch beste Energieef-

Âż]LHQ] XQG $QZHQdernutzen. Die zusätzliche Einsparung beim KĂźhlwasserbedarf, sowie eine besondere Laufruhe, sind weitere nachhaltige Merkmale fĂźr Umwelt und Menschen, die mit den Maschinen arbeiten. In einem Werkzeug des Ăśsterreichischen Formenbauers IFW wird ein Bodenschacht aus PP (Borealis) gefertigt. Die 4 AbzweigungsĂśffnungen werden dabei mithilfe komplexer Kernzugstechnologie realisiert. Die KernzĂźge sind mit P/Q Ventilen versehen. Das Entformen des Teils erfolgt mit â&#x20AC;&#x17E;Kernzugzwischenstoppâ&#x20AC;&#x153; in der Ă&#x2013;ffnungsbewegung. Die Teile werden mit einem WITTMANN Roboter W853 entnommen und gestapelt abgelegt.

Ja klar, die T Technik ist von

KIEFEL

MacroPower E Hybrid mit IML-Anwendung Ein weiteres Highlight auf der diesjährigen K ist die Vorstellung einer MacroPower E Hybrid. Die MacroPower E 450/2250 besteht aus einer modernen servohydraulischen 2-Platten-SchlieĂ&#x;einheit kombiniert mit einem vollelektrischen Hochleistungsspritzaggregat. Durch diese Kombination kann eine kompakte GroĂ&#x;maschine mit kleinstmĂśglicher 6WHOOĂ&#x20AC;lFKH GLH JOHLFKzeitig ein HĂśchstmaĂ&#x; an Präzision und EnerJLHHIÂż]LHQ]EHLKRKHQ Einspritzgeschwindigkeiten von bis zu 450 mm/sec. aufweist, hergestellt werden. Dies ermĂśglicht die Produktion hochpräziser technischer Kunststoffteile, sowie Verpackungsteile mit gleichzeitig niedrigstem Energieeinsatz.

KMD Speedformer Druckluftformautomaten fĂźr die Verpackungsindustrie

EcoPower

0LWGHUYROOHOHNWULVFKHQHQHUJLHHI¿]LHQWHQ(FRPower ist WITTMANN BATTENFELD auf der K mit 3 Exponaten vertreten. Weltweit vielfach im Einsatz zeichnet sich die EcoPower besonders durch ihren niedrigen Energieverbrauch aus. Die Kombination aus eigener Entwicklung im Bereich Software fßr die Antriebstechnik, sowie der im Haus entwickelten KERS Energierßckgewinnungstechnologie, resultiert in bester Energieef¿]LHQ] 'DV YRQ :,770$11 %$77(1)(/' speziell fßr die EcoPower entwickelte KERS (Kinetic Energy Recovery System) wandelt bei Bremsvorgängen kinetische Energie zunächst in elektrische Energie um. Damit kein einziges Watt verloren geht, werden bei der EcoPower alle Achsen einbezogen, also beispielsweise auch Bremsenergie, die bei dynamischen Einspritzvorgängen anfällt. 26 Mehr während der Messe oder unter: www.wittmann-group.com

A Member of BrĂźckner Group KIEFEL GmbH SudetenstraĂ&#x;e 3, 83395 Freilassing, Deutschland T +49 8654 78 0 ¡ kiefel@kiefel.de www.kiefel.de l.de

Besuchen uns: Besuchen Sie Sie uns: K 2013 FAKUMA Halle 3, Stand C 92 Stand A1 1314


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Innovative Stapelung... ...erhĂśht die Produktivität signifikant. Kiefel setzt bei der â&#x20AC;&#x17E;K 2013â&#x20AC;&#x153; im Bereich Verpackung den Themenschwerpunkt â&#x20AC;&#x17E;Effektives Stapelnâ&#x20AC;&#x153;. Die Experten in der Verarbeitung von Kunststofffolien präsentieren zwei innovative Stapelkonzepte, mit denen die Produktivität deutlich gesteigert werden kann.

â&#x20AC;&#x17E;W

ir machen uns stets Gedanken, wo wir unsere Kunden bestmĂśglich unterstĂźtzen kĂśnnen und besonders wie etwa die Produktivität gesteigert werden kannâ&#x20AC;&#x153;, so Thomas Halletz, der GeschäftsfĂźhrer der Kiefel GmbH. â&#x20AC;&#x17E;Wir setzen deshalb bei der K 2013 im Oktober einen Schwerpunkt auf das Thema Stapeln. Bei unseren schnellen Druckluftformanlagen arbeiten die Form- und 6WDQ]VWDWLRQHQ EHUHLWV K|FKVW HIÂżzient. Wir haben erkannt, dass aber bei den nachfolgenden Schritten sehr wohl Zeit gespart werden NDQQÂł HUNOlUW HU (LQH HIÂż]LHQWH Stapelung sorgt fĂźr eine schnellere Entnahme und rascheres Verpacken oder BefĂźllen der Formteile und damit fĂźr eine hĂśhere Produktivität.

Hochleistungsbecherformanlage Kiefel stellt auf der â&#x20AC;&#x17E;K 2013â&#x20AC;&#x153; zwei Anlagen vor, die dank besonders durchdachter Stapelstationen die Produktivität deutlich steigern. Das Unternehmen zeigt dem Fachpublikum, wie mit der bewährten Hochleistungsbecherformanlage KTR 5 SPEED in Kombination mit der innovativen Stapelstation BEST hochtransparente Becher aus Polypropylen hergestellt werden.

Stapelstation BEST Das Besondere an der Stapelstation BEST ist, dass die Becher vertikal gestapelt werden. â&#x20AC;&#x17E;Dadurch bereitet sie die weiteren Automatisierungsschritte, wie Sleeven und Verpacken, bestmĂśglich vorâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Halletz. Diese Art des Stapelns fĂźhrt zu einer deutlichen ZeiterIndividuelle VerpackungslĂśsungen sparnis und damit zu einer hĂśheren Produktivität. Kiefel entwickelte die BEST Stapelstation speziell fĂźr KMD 78 vorragende Stapelbarkeit wirken die Lebensmittelindustrie. Die Sta- Ă&#x201E;(IÂż]LHQWHV6WDSHOQHUVSDUW=HLWXQG dabei positiv auf die Qualität der pelung kommt ohne VerschleiĂ&#x;teile, GDPLW *HOGÂł +RFKHIÂż]LHQWHV 6WD- Formteile. Die Stapelung integriert wie Klinken und BĂźrsten aus und peln ermĂśglicht auch die Druckluft- bereits den Schritt zur horizontalen garantiert damit eine besonders ho- formanlage KMD 78 SPEED, die Stapelbildung und arbeitet dadurch he Produktsicherheit. Kiefel ebenfalls auf der â&#x20AC;&#x17E;K 2013â&#x20AC;&#x153; EHVRQGHUVHIÂż]LHQW'LH6WDSHOZHUDie KTR 5 SPEED schafft in Kom- präsentiert. Mit einem 16-fach den auf einer ergonomischen Abbination mit der BEST Stapelstati- Werkzeug werden Kekseinsätze aus nahmehĂśhe Ăźber das FĂśrderband on bei der Verarbeitung von PP eine PP erzeugt. Vorteile, wie bestmĂśg- ausgefahren. Hervorzuheben ist ähnliche Taktleistung wie bei PET. liche Materialverteilung und her- auch, dass beide Anlagen, sowohl die KTR 5 SPEED als auch die KMD 78 SPEED, hinsichtlich der 0DWHULDOYHUDUEHLWXQJ VHKU Ă&#x20AC;H[LEHO sind. So lässt sich nicht nur PP und PET ausgezeichnet verarbeiten, die Anlagen sind auch fĂźr Biokunststoffe wie Polylactide (PLA) bestens geeignet.

Packaging Day KMD64

KTR 5 SPEED kombiniert mit Stapelstation BEST 40

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Bereits im Juni fand der â&#x20AC;&#x17E;Packaging Dayâ&#x20AC;&#x153; bei Kiefel in Freilassing statt. Mehr als 110 interessierte Besucher aus 21 Ländern informierten sich Ăźber Neuheiten im Bereich Verpackungstechnik. Als besonderes Highlight wurde der neue Druckluftformautomat Speedformer KMD 64 vorgefĂźhrt. Das BeVRQGHUH'LH)RUPĂ&#x20AC;lFKHGHU.0' 64 ist abgestimmt auf das MaĂ&#x; der Viertelpalette. Als echter Speedformer zeichnet sich die KMD 64 durch einen hohen AusstoĂ&#x; und bemerkenswert geringe Produktionskosten aus. Ă&#x153;berzeugt von der Leistungsfähigkeit des neuen Speedformers ist auch die Firma Meulendijks aus den Niederlanden und erteilte im Rahmen der Hausmesse den Auftrag fĂźr drei Druckluftformautomaten KMD 64. 27 Mehr Ăźber die LĂśsungen von Kiefel erfahren Sie während der â&#x20AC;&#x17E;Kâ&#x20AC;&#x153; in Halle 3, Stand C 92 oder unter: www.kiefel.de


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Sicherheit: PU-Warn- und SchutzproďŹ le â&#x20AC;&#x17E;Das Streben nach Sicherheit und Schutz vor schlimmen Verletzungen sollte täglich eine der wichtigsten Aufgaben im Betrieb seinâ&#x20AC;&#x153; so Rudolf StĂśffl der mit seiner Firma auch heuer auf der K vertreten sein wird. Schon im Vorfeld kĂśnnen mit den geeigneten Schutzprodukten Ausfallzeiten durch Verletzungen oder hohe Reparaturkosten an Maschinen vermieden werden.

Nachtleuchtend

'LH 3URÂżOH VLQG QDFKWOHXFKWHQG JORZ LQ WKH GDUN  XQG Ă&#x20AC;XRUHV]LHUHQG Ă&#x20AC;XRUHVFHQW  OLHIHUEDU 6SH]LHOOH)DUEHQZHUGHQDXI$QIUDJH 0LQGHVWEHVWHOOPHQJHQ  SURGX]LHUW 'DV 7h9 352)L&(57]HU-

WLÂż]LHUWH 8QWHUQHKPHQ JDUDQWLHUW ]XVlW]OLFK HLQH HLQIDFKH .OHEHPRQWDJHGHU3URÂżOHGXUFK$FU\ODWNOHEHU 28 Mehr während der â&#x20AC;&#x17E;Kâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; Halle 5/ F30-3/Gemeinschaftsstand WKO RGHUXQWHUZZZVWRHIĂ&#x20AC;DW

D

LH :DUQ XQG 6FKXW]SURÂżOH GHU 6W|IĂ&#x20AC; *PE+ ELHWHQ JHnau diesen Schutz. Die aus )&.:IUHLHP3RO\XUHWKDQVFKDXP PLW 382EHUĂ&#x20AC;lFKHQIROLH JHIHUWLJWHQ 3URÂżOH GLHQHQ DOV SHUV|QOLFKH .QDXWVFK]RQHLPWlJOLFKHQ$XIHLQandertreffen von Mensch, MaschiQH XQG :HUN]HXJHQ 'LH 6FKXW]SURÂżOHDEVRUELHUHQKDUWH6W|Â&#x2030;HXQG YHUKLQGHUQ GDGXUFK 9HUOHW]XQJHQ RGHU 6DFKVFKlGHQ 'LH :DUQPDUNLHUXQJHQ LQ *HOE6FKZDU] RGHU 5RWZHLÂ&#x2030; HQWVSUHFKHQ GHQ JHIRUGHUWHQ 6LFKHUKHLWVQRUPHQ LQ (XURSD 'DEHL JHOWHQ IÂ U IHVWH +LQGHUQLVVH GLH JHOEVFKZDU]HQ XQG EHL WHPSRUlUHQ +LQGHUQLVVHQ GLH URW FKH JHJHQ $EULHE JHVFKÂ W]W 3ULQZHLÂ&#x2030;HQ 3URÂżOH (LQ SDWHQWLHUWHV ]LSLHOO VLQG GLH 6FKXW]SURÂżOH LQ 3URGXNWLRQVYHUIDKUHQ EHL GHQ YLHOHQ)DUEHQHUKlOWOLFKXQGKDEHQ 6W|IĂ&#x20AC;386FKXW]SURÂżOHQ HUP|JOL- HLQH 7HPSHUDWXUEHVWlQGLJNHLW YRQ FKWGDEHL3URGXNWLRQVOlQJHQELV]X  *UDG ELV  *UDG &HOVLXV  /DXIPHWHU 'LH 3URÂżOH ZHUGHQ =X GHQ JlQJLJHQ 3URÂżOHQ ELHWHW LP .RQWHUGUXFN ÂżQDOLVLHUW Âą GDV GDV 6W|IĂ&#x20AC;7HDP DXFK GLH GD]XSDVKHLÂ&#x2030;W GXUFK GHQ LQQHQ OLHJHQGHQ VHQGHQ6FKXW]HFNHQLQGHQ)DUEHQ )DUEDXIWUDJLVWGLHlXÂ&#x2030;HUH2EHUĂ&#x20AC;l- VFKZDU]XQGZHLÂ&#x2030;

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Die neueste Kosmetiktuben-Technologie Besucher der Kunststoffmesse K 2013 haben Gelegenheit, die neuesten 360°seam™ und Inviseam®-Technologien zu erleben, die in den modernsten Kosmetiktuben-Anlagen von PackSys Global zum Einsatz kommen.

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n den letzten Jahren bescherten Laminattuben für Kosmetikanwendungen der Kosmetikbranche einen wichtigen Durchbruch. Da bedeutende Unternehmen aus der Kosmetikbranche ihre Tubenproduktion zunehmend auf diese Technologie umstellen, wurde der Begriff Cosmetic Laminate Tube (CLT) eingeführt. PackSys Global ist seit rund einem Jahrzehnt Vorreiter bei der CLT-Technologie und gilt mit der Einführung der AMSTubenrohrschweißmaschine im -DKUDXFKDOVGHUHQ(U¿QGHU

360°seam™-Technologie Getreu ihrem Motto „Creating Packaging Technology“ präsentiert PackSys Global ihre neuesten Kosmetiktubensysteme auf der diesjährigen K-2013. Darunter die neue 360°seam™-Technologie, die jüngste Entwicklung für kostengünstige Kosmetiklaminattuben-Technologien. Mithilfe dieser Technologie können Kosmetiklaminattuben mit einem 360°-Druckbild hergestellt werden.

Kleine Losgrößen Die 360°seam-Technologie wird in

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der neuen Side-Seamer CTS 80 von PackSys Global eingesetzt. Diese wurde speziell für die Herstellung kleiner Losgrößen hochwertiger Kosmetiklaminattuben entwickelt. Mit einem Produktionsausstoß von bis zu 80 Kosmetiklaminattuben pro Minute ist die Maschine die ideale Wahl für Kunden, die kleinere Losgrößen produzieren, oder ein Unternehmen neu gründen. Die

Maschine ermöglicht einen äußerst stabilen und präzisen Schweißprozess, der sämtliche Dekorationsoptionen und die Vorteile des Flachdrucks bietet. Die Side-Seamer CTS 80 zählt zur neuen Reihe von CTS-Side-Seamer von PackSys Global. Ebenfalls neu auf den Markt gebracht wird die CTS 125, mit der bis zu 125 Tuben pro Minute hergestellt werden können.

Inviseam®-Technologie PackSys Global wird auf der Messe auch seine bekannte Inviseam®Technologie präsentieren. Durch die Inviseam®-Technologie werden Schweißnähte nahezu unsichtbar. Dadurch erhalten Laminattuben für die Kosmetikbranche ein annähernd gleiches Erscheinungsbild wie extrudierte Tuben. Neben den technischen Entwicklungen werden den Besuchern auch die neuesten Remote-Kundensupportlösungen – Eagle Owl™ und ePortal – präsentiert. Eagle Owl™ ist der Remote-Service von PackSys Global, mit dem Kunden in Echtzeit online Unterstützung erhalten. Ingenieure von PackSys Global können über ein sicheres Netzwerk eine direkte Verbindung zu den Geräten der Kunden herstellen. Die Ingenieure sehen die Geräte somit „live“ oder können kürzlich aufgetretene Vorfälle rekonstruieren. Der Kundensupport wird dadurch insgesamt präziser und schneller. ePortal ist eine sichere 24-Stunden-Onlineserviceplattform mit den neuesten aktualisierten Kundendokumentationen: Den Kunden stehen dort detaillierte und illustrierte Produktinformationen und ein Direktbestellservice für Ersatzteile zur Verfügung. 29 Mehr unter: www.packsysglobal.com oder in Hall 03 / C92 während der K


MAGAZIN

Beschädigte Pakete automatisch erkennen Das stark zunehmende Volumen im Paketversand vor allem durch ein stetig steigendes E-Commerce-Aufkommen erfordert innovative logistische LĂśsungen. Auf der SMART in Linz stellt der Sensorikhersteller SICK ein System zur â&#x20AC;&#x17E;Ausbauchkontrolleâ&#x20AC;&#x153; vor, bei dem beschädigte Kartons automatisch erkannt und bei Bedarf zur manuellen Nachbearbeitung aus dem Automatikprozess ausgeschleust werden. Somit bleibt die VerfĂźgbarkeit und Rentabilität einer automatisierten Logistikanlage gewährleistet.

V\VWHPRIIHQHQ /|VXQJ VLHKW 6,&. YRU DOOHP LP %HUHLFK GHU ,QWUDORJLVWLNGHP3DNHWYHUVDQGVRZLHGHU :DUHQHLQJDQJVNRQWUROOH ,QWHUHVVDQW DXFK 6WHOOHQ GHV *HIDKUHQ EHUJDQJV ]XP %HLVSLHO EHL .(3 'LHQVWOHLVWHUQ 6SHGLWLRQHQ RGHU /RJLVWLNGLHQVWOHLVWHUQ 8QG DXFK die zunehmende Verbreitung von $QODJHQLQGHQHQGHU.DUWRQ EHU 6KXWWOHV GLUHNW HLQJHODJHUW ZLUG sorgt fßr einen erhÜhten Bedarf an qualitativ einwandfreien KarWRQDJHQ 'DU ber hinaus kann besonders der 7H[WLO )DVKLRQ und Onlinehandel von dieser automatisierten QualitätskonWUROOH SUR¿WLHUHQ

Herbert Salzgeber +HUEHUW 6DO]JHEHU9HUNDXIVOHLWHU  .H\ $FFRXQW 0DQDJHU /RJLVWLN $XWRPDWLRQ EHL 6,&. gVWHUUHLFK Ă&#x201E;:LUVFKDIIHQHLQH*HQDXLJNHLWYRQ PP EHL HLQHU %DQGJHVFKZLQGLJNHLW YRQ ELV ]X PV XQG HLQHU 6W|UVWHOOHQJU|Â&#x2030;H YRQ PP ZDV derzeit in solchen Anwendungen XQHUUHLFKWLVWÂł 30 Mehr unter: www.sick.at

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icht nur aufgrund der perma- JXQJHQ RGHU 'HIRUPDWLRQHQ DQ 3Dnent steigenden Volumen- NHWHQYROODXWRPDWLVFKÂąEHLYROOHP zuwächse im Versandhandel %HWULHELQK|FKVWHU3Ul]LVLRQÂąXQG - auch als Transportmittel bezie- VWHOOW TXDOLÂż]LHUWH ,QIRUPDWLRQHQ hungsweise Versandeinheit nimmt  EHUGLH* WHGHV.DUWRQVLQ(FKWder Karton eine immer wichtigere ]HLW]XU9HUI JXQJ Rolle im betrieblichen Material'LH /|VXQJ EDVLHUW DXI HLQHP Ă&#x20AC;XVVHLQ'DV3UREOHPGDEHLKlXÂżJ 6,&.6\VWHP ]XU 9ROXPHQPHV%HVFKlGLJXQJHQ RGHU 'HIRUPDWL- VXQJYRP7\SĂ&#x201E;906&RQWRXU onen an den Kartons werden auf 9HULÂżFDWLRQÂł 'DV *HVDPWV\VWHP der automatischen Lager- und FĂśr- EHVWHKW DXV /06/DVHUPHVV dertechnik nicht ohne Weiteres er- N|SIHQ VRZLH HLQHU LQWHOOLJHQWHQ NDQQW8QWHU8PVWlQGHQVLQGGLHVH NRQÂżJXULHUEDUHQ $XVZHUWHHLQKHLW Kartons dann nicht mehr automati- 'LH )XQNWLRQVZHLVH LVW GDEHL ZLH siert handelbar und mĂźssen manuell IROJW 'DV 3DNHW OlXIW DXI HLQHP aus dem Kreislauf herausgenom- )|UGHUEDQGGXUFKGLH/DVHUVFDQQHU PHQZHUGHQ6W|UXQJHQLP0DWHUL- ZHOFKHGLH$EWDVWXQJLP'XUFKODXI DOĂ&#x20AC;XVVVLQGGLH)ROJHXQGGDGXUFK  EHUQHKPHQ 'LH $XVZHUWHHLQKHLW auch eine schlechtere VerfĂźgbar- berechnet gleichzeitig die Ausbeukeit beziehungsweise Rentabilität OXQJHQ EH]LHKXQJVZHLVH (LQGHOGHU$QODJH LQVJHVDPW (V NDQQ LQ OXQJHQ  DP 3DNHW LQQHUKDOE HLQHV (LQ]HOIlOOHQVRJDUVRZHLWNRPPHQ JHZlKOWHQ7ROHUDQ]EHUHLFKV dass die Lager- und FĂśrdertechnik durch einen deformierten Karton VerfĂźgbarkeit und Durchsatz der beschädigt oder zumindest zeitwei- Anlage bleibt gewährleistet VHEORFNLHUWZLUG ,VW GLH %HVFKlGLJXQJ ]X VWDUN VFKOHXVW GDV 6\VWHP GHQ .DUWRQ automatisch aus der FĂśrdertechnik Messeexponat einer FĂśrderstrecke $XI GHU 60$57 VWHOOW 6,&. Âą LQ DXVRKQHGDVVPDQXHOOHLQJHJULIIHQ .RRSHUDWLRQ PLW GHP 3DUWQHU =LQ- werden muss oder die VerfĂźgbarWHUO*PE+ÂąVHLQQHXHV6\VWHP]XU NHLWGHU$QODJHVLQNW'XUFKGLHLQ sogenannten Ausbauchkontrolle GHU6XSSO\&KDLQDQYHUVFKLHGHQHQ YRU +DOOH '& 6WDQG   +LHU- 6WHOOHQ JHZRQQHQ 0HVVGDWHQ NDQQ fĂźr ist auf dem Messestand eine auĂ&#x;erdem bis zu einem gewissen NOHLQH)|UGHUVWUHFNHDXIJHEDXWGLH Grad eine Aussage Ăźber eventuelle die Funktionsweise dieser LĂśsung Beschädigungen oder ManipulaGHPRQVWULHUW 'LH YROO IXQNWLRQVIl- tionen am Karton getroffen werhige Maschine erkennt Beschädi- GHQ 0|JOLFKH (LQVDW]JHELHWH GHU

www.agr.at

Dr Drum trenne, e, was ewig weiterleben soll. we Glasrecycling bringt G gt jedes Jahr rund 230.000 Tonnen Altglas 23 30 glass wieder in den Wertstoffkreislauf zurĂźck. Wer rĂźck. k.

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Der 6. Austrian StaplerCup fand Stadt – ... ... auf seine neue Art. Im Herzen von Linz ging der 6. Austrian StaplerCup, organisiert von der Linde Fördertechnik, über die Bühne. Aus allen Bundesländern waren Staplerfahrer zum Lentos Kunstmuseum nach Linz gereist, um zu siegen und sich eines der begehrten Tickets für den internationalen StaplerCup zu holen. In einem spannenden Finale schaffte es Mario Putz (Industrie Logistik Linz) auf den ersten Stockerlplatz. Er darf sich nun „Bester Staplerfahrer Österreichs“ nennen.

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ur um wenige Sekunden verfehlte Robert Wallner von Würth-Hochenburger den Gesamtsieg und landete auf Platz 2, gefolgt von Mario Weinzettl, Firma Paul & Co, der auch im Teambewerb auf der Gewinnliste aufscheint. Diese drei erfolgreichen Staplerfahrer werden als Team Österreich in Deutschland beim internationalen StaplerCup antreten, der von 19. bis 21. September 2013 in Aschaffenburg/Deutschland ausgetragen wird. Im heurigen Bewerb mussten alle Staplerfahrer in der Vorrunde je drei Parcours bewältigen. Am Ende hatten zehn Staplerfahrer die Möglichkeit, sich zusätzlich mit einem Arbeitskollegen in einem 7HDP¿QDOH ]X PHVVHQ 9RQ GLHVHQ fünf Teams fuhr das Team der Firma Paul & Co mit Wolfgang Sommer und Mario Weinzettl mit großem Vorsprung auf den Siegerpodest. Karl-Johann Leitner und Michael Schrotter von Krenhof erzielten den 2. Platz und die Drittplatzierten

wurden Christoph Gössler und Anton-Christian Paller, die sich nur knapp der Konkurrenz geschlagen geben mussten.

3 Parcours Vor der großartigen Kulisse des Lentos Kunstmuseums präsentierte die Linde Fördertechnik gemeinsam mit den Hauptkooperations-

partnern Benning, Continental, Durwen, Kaup und Phi Oil drei spannende Parcours in der Vorrunde. Bei den Parcours der Vorrunde

wurden mehrheitlich Linde Elektrostapler der neuen E-Stapler-Generation von 2 bis 5 Tonnen eingesetzt, aber auch Linde Dieselstapler. In Anlehnung an das zehnjährige Bestehen des Lentos Kunstmuseums wurde der Finalparcours für die fünf besten Teams gewählt. Das erste Teammitglied baute Gebäudeteile ab und im Anschluss daran stellte der zweite Kollege die einzelnen Bauteile präzise wieder in der richtigen Form des Lentos Gebäudes zusammen. Zur Anwendung kam hier ein Linde Elektrostapler der neuen Baureihe 388.

Partner Zahlreiche Partner der Linde Fördertechnik unterstützten den diesjährigen StaplerCup. In den Event eingebunden waren die Firmen Bolzoni Auramo, Benning, Continental-Semperit, Durwen, EnerSys, Kaup, OHA-Druck, Phi Oil, Porsche Asten sowie die Kran- und Staplerakademie, die Kronen Zeitung, das Lentos und LKW-Friends on the road. In eigenen Ausstellerzelten stellten die Firmen Continental, Kaup und Phi Oil ihre Produkte aus. „Friends on the road“ waren mit einem Glücksrad und einer Hüpfburg vor Ort.

Neuheiten Im Linde Ausstellungszelt konnten Informationen über die Linde-Produkte und speziell die Linde-Neuheiten eingeholt werden. So zum Beispiel über die neuen Modelle der Diesel- und Treibgasstapler von 2 bis 5 Tonnen mit dem Namenszusatz „EVO“ sowie die neuen Schubmaststapler Linde R-14 bis R-20, die mit neuen technischen Lösungen für eiQHQQRFKSURGXNWLYHUHQ:DUHQÀXVV im Lager sorgen. 31 Mehr unter: www.linde-mh.at 44

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MAGAZIN

Neu auf der LogiMAT Die LogiMAT 2014 steht vom 25. bis 27. Februar 2014 unter dem Motto: â&#x20AC;&#x17E;Intelligent vernetzen â&#x20AC;&#x201C; Komplexität beherrschenâ&#x20AC;&#x153;. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass dynamische Zeiten mit volatilen Marktbewegungen und stetig steigenden KundenbedĂźrfnissen vor allem eine hocheffiziente Logistik bei gleichzeitig flexiblen Prozessen erfordern. Letztendlich geht es um die sorgfältige Auswahl geeigneter MaĂ&#x;nahmen und Werkzeuge, die Ressourcen schonen und die Effizienz steigern. um jetzigen Zeitpunkt, sieben Zanstaltung Monate vor Beginn der Versind bereits Ăźber 80

3UR]HQW GHU $XVVWHOOXQJVĂ&#x20AC;lFKH LQ 6WXWWJDUW DXVJHEXFKW Ă&#x201E;:LU IUHXen uns darĂźber, dass die LogiMAT EHL QDPKDIWHQ 8QWHUQHKPHQ MHGHV -DKU IHVW HLQJHSODQW ZLUG 'LHV EHVWlWLJW XQV GDVV GLH 9HUDQVWDOWXQJ HLQ NODUHV 3URÂżO KDW XQG DXV GHU 0HVVHODQGVFKDIW QLFKW PHKU ZHJzudenken istâ&#x20AC;&#x153;, so Messeleiter Peter .D]DQGHU

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Wurst to go In Wien haben WĂźrstel Tradition und ebenso die Wiener WĂźrstelstände. Ob nach einer rauschenden Ballnacht, einem Besuch im Theater oder einfach als Stärkung fĂźr Zwischendurch â&#x20AC;&#x201C; die leckeren WĂźrstel sind trotz Fast Food, Kebab & Co. noch immer sehr begehrt. HU %|VP OOHU9HUSDFNXQJVH[perte Zoran Surlina, bekenDQHQGHU :XUVWOLHEKDEHU XQG : UVWHOVWDQGEHVXFKHU KDW JDQ] QDFK GHP 0RWWR Ă&#x201E;LVVÂľ ZXUVFKW Âą ZDQQ XQG ZR 'X ZLOOVWÂł HLQH 9HUSDFNXQJHQWZLFNHOWGLHKlOWZDVVLH YHUVSULFKW6HLWJHUDXPHU=HLWKlOW GHU VR JHQDQQWH Ă&#x201E;7R *RÂł7UHQG (LQ]XJ LQ XQVHU /HEHQ :DV PLW

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Pilotprojekt abgeschlossen

INTERVIEW

Wie KOMPACK bereits berichtete, hat GS1 Austria in den letzten zwei Jahren für den effizienten Austausch vertrauenswürdiger Daten, wie in der EU-Verordnung 1169/2011 verlangt, das Stammdatenservice GS1 Sync entwickelt. Im Juni wurde heuer mit einem Pilotprojekt gestartet, welches jetzt abgeschlossen wurde. KOMPACK sprach mit Prok. Mag. Manfred Piller, Bereichsleiter GS1 Standards, über die Entstehung und die Hintergründe der Lebensmittelinformationsverordnung und die jetzt geprüfte Lösung von GS1 Austria.

KOMPACK: Was ist eigentlich der Hintergrund zu der Lebensmittelinformations-Verordnung und was besagt sie?

Prok. Mag. Piller: Die EU hat dadamit dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr Informationen über die Produkte Rechnung getragen. Die heutigen Konsumenten wollen mehr Informationen über ein Produkt haben als vor 20 Jahren. Da bei herkömmlichen Portalen, die sich bereits großer Beliebtheit erfreuen (wie Barcoo) keine Garantie für die Richtigkeit der Daten vorhanden ist, weil Daten von Usern geändert werden können, haben wir uns mit dem Handel und Lebensmittelher-

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stellern zusammengesetzt und besprochen, wie wir diese Daten den Verwendern sicher zur Verfügung stellen können, damit die ab dem 13. Dezember 2014 in Kraft tretende Verordnung, die die bisher in Österreich geltenden Vorschriften der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung und der Nährwertkennzeichnungsverordnung ersetzt, umgesetzt werden kann. In der Folge wurde gemeinsam mit ECR Austria eine Arbeitsgruppe etabliert, in der die AnforderunJHQDQHLQVROFKHV6HUYLFHGH¿QLHUW wurden. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Festlegung der Dateninhalte gelegt. Neben der Erfüllung der rechtlichen Vorgaben

Prok. Mag. Piller: Richtig – über 20 namhafte Produzenten wie CocaCola, Nestlé, NÖM, Agrana und Manner, um nur einige zu nennen, haben über 1.000 Produkte in das System eingestellt. Mit den Dateneinstellern haben wir gemeinsam erarbeitet, wie eine ideale Dateneingabe aussieht. Das Ergebnis des Pilotprojektes ist sehr positiv verlaufen womit wir jetzt bereits im Echtbetrieb sind.

Prok. Mag. Manfred Piller der EU-Verordnung wurden auch die Bedürfnisse der Konsumenten in Bezug auf zusätzliche Produktinformationen wie Herkunft, Ernährungsweise, Bilder gelegt. Auf Basis dieser Vorgaben steht nunmehr mit GS1 Sync eine geeignete Lösung zur Verfügung. KOMPACK: Nach der Entwicklung von GS1 Sync wurde dieses jetzt in einem Pilotversuch getestet.

KOMPACK: Welche Daten müssen eigentlich vorhanden sein? Prok. Mag. Piller: Erstmals genügt es nicht, nur Produktinformation für den Konsumenten auf der Verpackung auszuweisen. Im Onlinehandel von Lebensmittel und an der Frischetheke der Geschäfte müssen künftig die Konsumenten schon beim Kaufabschluss umfangreich über das jeweilige Produkt informiert werden. Dazu gehören etwa Zutatenlisten, Allergene beziehungsweise Auslöser von Unverträglichkeiten oder besondere


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Aufbewahrungs- und Verwendungsbedingungen sowie die Nährwertdeklaration. Mit GS1 Sync kann den Anforderungen jetzt leicht und einfach entsprochen werden: Die Datenqualität ist hoch (bei dem Pilotprojekt kamen wir auf eine Datenqualität von 98%), der Zeit- und Abstimmungsaufwand gering und der Verbraucher kann sich darauf verlassen, dass die Inhalte vertrauenswürdig sind. Gleichzeitig sind die Daten auch extra geprüft.

Prok. Mag. Piller: Vorab ja – wir sind aber bereits beim Sammeln der wichtigsten Attribute für Near Food Produkte wie Kosmetik-, HygiHQH XQG .|USHUSÀHJHSURdukte. Um die Jahreswende ist dann hier der Start geplant. KOMPACK: Prinzipiell ist es, bis alle Daten eingegeben sind, ja ein Mehraufwand für die Firmen – wie gehen Sie damit um? Prok. Mag. Piller: Wichtig war für die Produzenten und den Handel, dass es ein System für alle gibt und nicht mehrere Systeme gleichzeitig parallel laufen. Gott sei dank ist bei so wichtigen Themen in Österreich eine gute Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern vorhanden – womit wir hier in Österreich mit unserer jetzt umgesetzten Lösung auch weltweit eine Vorreiterrolle spielen. Da es um die Umsetzung von Gesetzen geht, ziehen hier alle an einem Strang – ich vergleiche die jetzige Situation aber auch mit der Vergangenheit – in den 70er und 80ern glaubten viele die Einführung des Barcodes wird problematisch und nicht umsetzbar sein. Ähnliches galt später für die Logistikkennzeichnung und den mittlerweile längst umgesetzten elektronischen Datenaustausch zwischen großen Firmen. Im Prinzip runden wir mit GS1 Sync nur unser Programm ab.

KOMPACK: Wie? Prok. Mag. Piller: Ich darf hier vielleicht kurz den ganzen Ablauf des „Onboardingprozesses“ erklären. Vorab werden die Kunden von uns geschult, wie die Daten richtig einzugeben sind. Danach erfassen die Kunden einige Produkte zu Probezwecken. Die Eingaben werden von uns kontrolliert, damit die Daten auch gesichert richtig eingestellt werden. Es ist eben wichtig, dass das System auch verstanden wird, um es richtig zu nutzen. Nachdem alle Daten eingegeben sind werden mit Hilfe statistischer Kennzahlen Stichproben aus den eingestellten Produkten genommen und überprüft, ob auch wirklich alle gesetzlich relevanten Felder richtig eingegeben wurden. Hier arbeiten wir mit der LVA Consult (ehemals Lebensmittelversuchsanstalt) zusammen, die die Prüfungen übernimmt. Dadurch ist für alle eine hohe Datenqualität gesichert.

KOMPACK: Mit wie vielen Produkten rechnen Sie in der Datenbank?

KOMPACK: Wer wird die Daten verwenden? Prok. Mag. Piller: Zum Start werden REWE, Spar, Metro und Markant die Daten verwenden. Wichtig sind die Daten aber auch für alle Gemeinschaftsverpfleger (Großküchen) und die Gastronomie allgemein. Aber natürlich auf für Web-Shops sind die Daten relevant und für diverse APP´s bis hin zu den Weight Watchers. KOMPACK: Wie können die Daten abgerufen werden?

Prok. Mag. Piller: Man kann sich das wie bei einem Abo vorstellen. Der Handel fordert für die Artikel seines Sortiments ein Abo bei GS1 Sync an. Damit kann er die für ihn bereitgestellten Daten abrufen, beziehungsweise können die Hersteller jederzeit ihre Daten (wenn sich

zum Beispiel eine Rezeptur verändert) ändern und diese sind dann sofort für alle „Abonnenten“ abrufbar. Damit ist sichergestellt, dass immer die aktuellen Daten verfügbar sind. KOMPACK: Sind in der Datenbank nur Lebensmittel vertreten?

Prok. Mag. Piller: Wüsste ich das genau, wäre ich ein Prophet – Sie dürfen nicht vergessen, dass regelmäßig neue Produkte auf den Markt kommen, wie zur Zeit einige Regionalinitiativen beweisen. Ich rechne längerfristig mit rund 2.000 bis 3.000 Firmen mit rund 30.000 Produkten – aber wie gesagt – genaue Zahlen traue ich mir hier nicht zu nennen. KOMPACK: Danke für das Gespräch. 34 Mehr unter: www.gs1.at/gs1sync 4 s¬¬

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Sieben auf einen Streich

Mit sieben preisgekrĂśnten POS-LĂśsungen ist die STI Group 2013 erneut das erfolgreichste Unternehmen der Branche bei den deutschsprachigen POPAIAwards. Der Verband POPAI (Point of Purchase Advertising International) verlieh die begehrten Auszeichnungen in DĂźsseldorf. Ă&#x153;ber gleich viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze freuten sich die fĂźr ihre POS-LĂśsungen ausgezeichneten Unternehmen sowie Vertreter der STI Group. â&#x20AC;&#x17E;Vier Auszeichnungen in Gold â&#x20AC;&#x201C; das ist selbst fĂźr uns ein Rekord.â&#x20AC;&#x153;, so Peter Irish, GeschäftsfĂźhrer Vertrieb und Marketing STI Group. Mehr unter: www.sti-group.com

FĂźhrungswechsel bei Prinzhorn Holding

-ITÂŹDEMÂŹÂŹ*UNIÂŹÂŹHATÂŹDIEÂŹINÂŹ &AMILIENBESITZÂŹBElNDLICHEÂŹ0RINZHORNÂŹ(OLDING ÂŹEINERÂŹDERÂŹFĂ HRENDENÂŹEUROPĂ&#x2039;ISCHENÂŹ !NBIETERÂŹINÂŹDERÂŹ7ELLPAPPEROHPAPIER ÂŹUNDÂŹ 6ERPACKUNGSBRANCHEÂŹSOWIEÂŹBEIÂŹ!LTPAPIER RECYCLING ÂŹDIEÂŹ5NTERNEHMENSFĂ HRUNGÂŹ NEUÂŹGEREGELTÂŹ$ERÂŹ0APIERINDUSTRIELLEÂŹUNDÂŹLANGJĂ&#x2039;HRIGEÂŹ#%/ÂŹ DERÂŹ'RUPPE ÂŹ4HOMASÂŹ0RINZHORNÂŹ ÂŹHATÂŹDIEÂŹ&UNKTIONÂŹ ALSÂŹ'ESCHĂ&#x2039;FTSFĂ HRERÂŹDERÂŹ0RINZHORNÂŹ(OLDINGÂŹZURĂ CKGELEGTÂŹ UNDÂŹWURDEÂŹZUMÂŹ6ORSITZENDENÂŹDESÂŹ!UFSICHTSRATSÂŹDERÂŹ 5NTERNEHMENSGRUPPEÂŹBESTELLTÂŹ)NÂŹDERÂŹOPERATIVENÂŹ5NTERNEHMENSFĂ HRUNGÂŹFOLGTÂŹIHMÂŹSEINÂŹ3OHNÂŹ#ORDÂŹ0RINZHORNÂŹ ÂŹ ALSÂŹ'ESCHĂ&#x2039;FTSFĂ HRERÂŹDERÂŹ0RINZHORNÂŹ(OLDINGÂŹUNDÂŹALSÂŹ#%/ÂŹDERÂŹ 5NTERNEHMENSGRUPPEÂŹNACHÂŹ#ORDÂŹ0RINZHORNÂŹISTÂŹSEITÂŹÂŹ ALSÂŹ#&/ÂŹDERÂŹ0RINZHORNÂŹ(OLDINGÂŹOPERATIVÂŹUNDÂŹSTRATEGISCHÂŹ MAÂ&#x201D;GEBLICHÂŹFĂ RÂŹDASÂŹ5NTERNEHMENÂŹVERANTWORTLICHÂŹ Mehr unter: www.prinzhorn-holding.com

50.000 Kinder sind Umweltdetektive

Glasrecycling ist sinnvoll â&#x20AC;&#x201C; und macht SpaĂ&#x;. Das beweist der clevere Flaschengeist der Austria Glas Recycling seit Ăźber 10 Jahren. Im Rahmen der alljährlichen Bobby Bottle Schulaktion hat Austria Glas Recycling im Juni 2013 das 50.000 Volksschulkind erreicht. Bobby Bottle â&#x20AC;&#x201C; ein professioneller Schauspieler, der in die Rolle eines cleveren Flaschengeistes schlĂźpft â&#x20AC;&#x201C; bildet auf witzige und charmante Weise die Kinder zu Expertinnen und Experten in Sachen Glasrecycling aus. Das Licht der Welt erblickte die beliebte Figur bereits im Jahr 2001, Seither besuchte er rund 1100 Schulen in ganz Ă&#x2013;sterreich. Mehr unter: www.agr.at

Steigende Marktanteile Im vergangenen Geschäftsjahr (April 2012 â&#x20AC;&#x201C; März 2013) wurde in der KEBA Gruppe ein Umsatz von 150 Mio. Euro generiert. Das bedeutet ein Umsatzwachstum von 16 % von genau 129,7 Mio. Euro auf 150,1 Mio Euro. â&#x20AC;&#x17E;Die Steigerung des Umsatzes ist auf eine sehr gute Positionierung im Industrieautomationsbereich und auf Marktanteilsgewinne in der Bankautomation zurĂźckzufĂźhrenâ&#x20AC;&#x153;, erklärt Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender der KEBA AG, beim heutigen Pressegespräch in Linz. Mehr unter: www.keba.com

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Investition in Zeltweg

Mondi Napiag hat eine hochmoderne Blasfolien-Extrusionsmaschine fĂźrdie Produktion von Hochbarrierefolien eingerichtet. Durch den neuen Extruder unterstreicht Mondi seine TechnologiefĂźhrerschaft im Bereich Barrierefolien. MaĂ&#x;geblich fĂźr die Entscheidung des Unternehmens, die Maschinen zu verbessern, war die steigende Nachfrage nach Verpackungen, die die Haltbarkeit der Produkte verlängert und gleichzeitig Textur sowie Geschmack nicht beeinträchtigt. Die Folien werden fĂźr den Bereich Food (BrĂśtchen, Käse,Fleisch und WĂźrstchen) und zur Weiterverarbeitung eingesetzt. Mehr unter: www.mondigroup.com


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Neu im Regal: Dreh und Trink ICE LOLLYS Anlässlich des 40. Geburtstages der Kult-Kindergetränkemarke „Dreh und Trink“ präsentierte Klosterquell mit den neuen „Dreh und Trink ICE LOLLYS“ ein Sommer-Highlight für den Handel. einfach Szept:isto Aus das Kondem beliebten Kindergetränk „Dreh und Trink“ können Familien jetzt zuhause selbst erfrischende und leckere Eisschlecker herstellen. Einfach den Family Pack „Dreh und Trink ICE LOLLY“ mit einfacher Öffnungs-Mechanik in die Gefriertruhe legen und nach 24 Stunden wartet ein leckerer Eis-Genuss in den drei Geschmacksrichtungen Cola, Orange und Erdbeere darauf, genossen zu werden. Die Tetra Classic Aseptic 65ml Einzelverpackung an der oberen Markierung aufschneiden und schon kann das kalte Vergnügen starten.

Vorteil Der große Vorteil für den Handel und den Transport nach Hause: Die „Dreh und Trink ICE LOLLYS“ werden erst zuhause eingefroren und können ungekühlt gelagert und platziert werden. Das ermöglicht

eine Regalplatzierung bei den Kindergetränken sowie eine Impulsplatzierung, z. B. in der Kassenzone. Der Dreh & Trink Eislolly kommt in einer 5er Pack Kartonumverpackung. Jeder „Dreh und Trink ICE LOLLY“ hat 62 ml Inhalt, so dass der Family Pack insgesamt 310 ml enthält (5 x 62 ml).

Zwei Klassiker

17th International Trade Fair Plastics and Rubber 28 – 31 January 2014 Moscow, Russia

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„Mit Dreh und Trink und der Tetra Classic® Verpackung ergänzen sich zwei absolute „Klassiker“ und erleben gemeinsam mit einem modernen zeitgemäßen Produkt einen neuen Auftritt. Die Tetra Classic® wurde vor fast genau 60 Jahren in Österreich als erste Getränkekartonverpackung von Tetra Pak auf den Markt gebracht. Wir freuen uns dass diese Verpackungsform mit einem attraktiven und innovativen Produkt ein Revival feiert.“, kommentiert Dr. Josef Meyer, Commercial Director Tetra Pak, die Produkteinführung. 35 Mehr unter: www.tetrapak.at

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MAGAZIN

Holz, so weit das Auge reicht Selten beeindruckt ein Hochregal derart, wie das des neuen Verteilzentrums der Alnatura Produktions- und Handels GmbH im sĂźdhessischen Lorsch: 17,5 Meter ragt es in den Himmel auf und besteht â&#x20AC;&#x201C; das ist das Besondere daran â&#x20AC;&#x201C; komplett aus Holz. Ein groĂ&#x;volumigeres Hochregallager dieser Art gibt es kein zweites Mal auf der Welt, unterstreicht Alnatura nicht ohne Stolz, und ergänzt das Naturkonzept schon bald um eine AuĂ&#x;enfassade, die ebenfalls aus Holz besteht.

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iel der BaumaĂ&#x;nahmen, zu de- Alnaturas, der jedoch, dank starken ren Richtfest das Unternehmen Wachstums des Händlers, an seiam 9. Juli 2013 lud, und die im ne Kapazitätsgrenzen stĂśĂ&#x;t. Der FrĂźhjahr des nächsten Jahres abge- Bedarf zu erweitern ist hoch, und schlossen sein sollen, ist die Errich- so entschied sich Alnatura im Jahr tung eines hoch modernen Erweite- 2012 fĂźr einen Neubau. Auf einer rungsbaus eines bereits bestehenden *UXQGĂ&#x20AC;lFKH YRQ  PĂ° HLQ ),Verteilzentrums fĂźr Biolebensmittel. )$)XÂ&#x2030;EDOOSODW]LVWPĂ°JURÂ&#x2030;  speichert und damit als besonders Planer und ausfĂźhrender Logistiker entsteht nun ein Verteilzentrum fĂźr umweltfreundlich gilt. ist das Generalunternehmen Swiss- die Trockenprodukte des Unterneh- â&#x20AC;&#x17E;Ganz bewusst haben wir uns fĂźr log GmbH aus Dortmund. â&#x20AC;&#x17E;Das mens: in Form eines vollautoma- eines der nachhaltigsten BaumaProjekt folgt in auĂ&#x;ergewĂśhnlicher tischen Hochregallagers und eines terialien entschiedenâ&#x20AC;&#x153;, betont Prof. Weise den ethischen Grundsätzen daran angeschlossenen Vorgebäu- Dr. GĂśtz E. Rehn, GrĂźnder und GeAlnaturas, die auf konsequenter des. Letzteres stellt die Schnittstelle schäftsfĂźhrer von Alnatura: â&#x20AC;&#x17E;Holz ist ein nachwachsender Rohstoff.â&#x20AC;&#x153; Nachhaltigkeit und Umweltschutz ]XUEHVWHKHQGHQ/RJLVWLNĂ&#x20AC;lFKHGDU $OQDWXUD ZLOO =HLFKHQ VHW]HQ XQG basierenâ&#x20AC;&#x153;, unterstreicht Dr. VolĂ&#x2013;kologie, Wirtschaftlichkeit sowie ker Jungbluth, GeschäftsfĂźhrer der Ausgefeiltes Konzept Swisslog GmbH, und fährt fort: â&#x20AC;&#x17E;Der Auftrag Alnaturas umfasst Ă&#x201E;sthetik miteinander verbinden. â&#x20AC;&#x17E;Dabei muss der Biohändler nicht nicht nur die Lager- und FĂśrder- =ZDULVWGHU(UZHLWHUXQJVEDXQRFK auf moderne Technologie verzich- technik, die Steuerung und La- nicht fertig. Er verspricht allerdings ten. Schon bald wird das Lager voll- gerverwaltungâ&#x20AC;&#x153;, beschreibt Heinz VFKRQ KHXWH GLHVH =LHOH VLFKHU ]X automatisiert.â&#x20AC;&#x153; Ennen, Leiter Vertrieb bei Swiss- erreichen. ORJ GLH 6SH]LÂżNDWLRQHQ GHU =Xsammenarbeit, â&#x20AC;&#x17E;auch der Bau und Ă&#x2013;kologie und Technik Die HintergrĂźnde und Details Alnatura mit Hauptsitz in Bicken- eine ausgefeilte Energiekonzeption Das Hochregal besteht aus PEFCbach vertreibt seit Mitte der 1980er zählen zu den Meilensteinen.â&#x20AC;&#x153; Ge- ]HUWLÂż]LHUWHP 3()&  Ă&#x201E;3URJahre Biolebensmittel wie zum treu dem Motto Alnaturas â&#x20AC;&#x17E;Sinnvoll gramme for the Endorsement of Beispiel MĂźslis und andere Getrei- fĂźr Mensch und Erdeâ&#x20AC;&#x153; soll das neue )RUHVW &HUWLÂżFDWLRQ 6FKHPHVÂł deprodukte, Brotaufstriche, Milch- Logistikzentrum mit einer heraus- â&#x20AC;&#x17E;Programm fĂźr die Anerkennung produkte, Obst und GemĂźse, um ragenden Ă&#x2013;kobilanz punkten. Dazu YRQ )RUVW]HUWLÂż]LHUXQJVV\VWHPHQÂł nur einige Beispiele zu nennen. Das lautete die Vorgabe, CO2-Emissi- Institution zu Sicherstellung und Unternehmen unterhält 80 eigene onen zu reduzieren, wo immer es Vermarktung nachhaltiger WaldbeFilialen in Deutschland und ver- mĂśglich ist: Durch Energieerspar- wirtschaftung, GĂźtesiegel fĂźr Holz treibt seine Waren darĂźber hinaus nisse, die Nutzung regenerativer aus nachhaltig bewirtschafteten Ăźber Handelspartner im In- und Energien und den Aufbau mit Holz :lOGHUQ )LFKWHQKRO]XQGGHPQDFK Ausland. Lorsch ist seit vielen Jah- â&#x20AC;&#x201C; dem Werkstoff, der Kohlendioxid aus nachhaltiger Waldbewirtschafren ein potenter Logistikstandort tung. Es ist ein achtstĂśckiges, 18 m hohes Tragwerk mit 65.570 lfm Regalträgern. Die Fassade soll aus 3()&]HUWLÂż]LHUWHU /lUFKH HQWVWHhen. Dank guter Dämmung einerseits und natĂźrlicher KĂźhlung andererseits wird das Logistikzentrum im späteren Betrieb ganz ohne Heizung und kĂźnstliche Kälteerzeugung auskommen. Dazu wurde der Neubau um 2,50 m in den Boden versenkt und nutzt auf diese Weise den natĂźrlichen KĂźhleffekt des umliegenden Erdreichs. Das Gebäude wird mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgerĂźstet und nach Fertigstellung mit zusätzlichem 50

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Ă&#x2013;ko-Strom betrieben. Insgesamt  PĂ°  RIIHQH 5HJHQZDVVHUYHUsickerungsmulden fangen Niederschläge sowohl vom Hochregallager-Dach als auch von sämtlichen +RIĂ&#x20AC;lFKHQ DXI XQG YHUKLQGHUQ dass Regenwasser den Ăśffentlichen Entwässerungskanal belastet. Eine vorwiegend gärtnerische Gestaltung des Areals rundet das Ăśkologische Konzept ab. FunktiRQXQG'\QDPLNGHVQHXHQP x 67 m x 20 m groĂ&#x;en Lager- und Verteilzentrums werden kĂźnftig vor allem durch automatisierte Technik geprägt: 9 Regalbediengeräte der Swisslog-Marke â&#x20AC;&#x17E;Vecturaâ&#x20AC;&#x153; fahren bis zu 32.000 Palettenstellplätze an. PalettenfĂśrderanlagen , Kommissionier-Roboter, umfangreiche Peripherie- und Sicherheitskomponenten sowie eine moderne Softwaresteuerung richten das neue Alnatura-Lager auf Sicherheit und Hochleistung aus.

LĂśsung, die ihresgleichen sucht â&#x20AC;&#x17E;Wir freuen uns, fĂźr unseren Kunden eine LĂśsung zu realisieren, die ihresgleichen suchtâ&#x20AC;&#x153;, resĂźmiert Swisslog-GeschäftsfĂźhrer Jungbluth und meint, dass jede komplexe Logistik einem Einzigartigkeitsanspruch folgt, wenn sie den persĂśnlichen BedĂźrfnissen des Anwenders tatsächlich entsprechen will: â&#x20AC;&#x17E;Bei Alnatura ist uns dies auf besondere Weise gelungen.â&#x20AC;&#x153; Swisslog ist fĂźr Vorreiter-LĂśsungen in der Intralogistik bekannt. So individuell ein Auftraggeber ist, so individuell soll auch dessen Lager- und KommissionierWHFKQLN VHLQ ODXWHW GDV &UHGR =LHO des unternehmerischen Handelns ist, Kunden einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen. 36 Mehr unter: www.swisslog.com


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