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K O M PA C K 05 / 12 zweiter Teil


KLAGENFURT

Wickelroboter Auf der Holzmesse in Klagenfurt zeigte Cyklop einen neuen selbstfahrenden Wickelroboter. Die Höhenmessung erfolgt hier mittels Photozelle (Wickelhöhe inkl. Palette bis zu 2.100mm). ine getrennt einstellbare Fuss- und Ewickelt Kopfwicklung ist möglich. Gewird mit bis zu 93m/h. Ein Programm für Deckblattauflegung ist vorhanden. Der Wickelroboter eignet sich auch für sehr große Paletten. Mit einer Akkuladung können bis zu 180 Paletten verpackt werden. Neben dem neuen selbstfahrenden Wickelroboter waren ein Schwerpunktthema natürlich die bekannten Handumreifungsgeräte der Firma Cyklop die im heurigen Jahr ihr hundertjähriges Firmenjubiläum bestreitet. Ing. Heinz Eggenfellner zeigte sich auch über das Interesse an der halbautomatischen Umreifungsstation zufrieden die gezeigt wurde. Diese ermöglicht einen sehr wirtschafltichen Einstieg in die Umreifungstechnik. 7 Mehr unter: www.cyklop.at

Der leichteste Handdrucker der Welt Leicht, extrem mobil, sehr einfach zu programmieren - so kann das kompakte Handdruckgerät U2-Mobile kurz beschrieben werden. In Österreich zeigten die Firma Incos und die Firma Hermann Zaruba Verpackungen gemeinsam erstmals das mobile, digitale Handsbeschriftungsgerät, auf der Holzmesse in Klagenfurt der breiten Öffentlichkeit. em Hersteller ist es mit der U2DsatzSerie gelungen, durch den Einvon bewähren Bauteilen aus dem Bereich der Digitalkameras und der Mikroelektronik ein äußerst kompaktes, leicht zu bedienendes, modulares Markierungssystem zu entwickeln, das sowohl stationär als auch mobil als Hand-

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gerät einsetzbar ist.Unterschiedlichste Schriftarten, Schrifthöhen von 2,7 mm bis 12,7 mm und ein bis vier Zeilen können ebenso aufgedruckt werden – wie Graphiken, Logos,Bar/2D-Codes. Hierbei entstehen keine Wartungs- und Ausfallkosten. Erreicht wird eine Qualität mit einer Druckauflösung

von bis zu 600 dpi und eine damit Klagenfurt verbundene UV-Beständigkeit von „Mit dem Verlauf der Holzmesse in bis zu einem Jahr. Durch die Ver- Klagenfurt sind wir allgemein sehr wendung der original U2-Tinten- zufrieden - das größte Interesse rief kartuschen ist die Drucksicherheit aber eindeutig das „U2 Mobile“ mit gewährleistet. Spezielle Tinten seinem großen LED-Farbdisplay gewährleisten eine einwandfreie hervor.“ so Mag. Nico Zaruba. Die Aufbringung auf verschiedensten eingespeicherten Texte werden hier Oberflächen. Durch die hohe Akku- in einem übersichtlichen und verleistung kann das Gerät bis zu sie- kleinerten Maßstab angezeigt. Mit ben Stunden mit einer Akkuladung der benutzerfreundlichen Fernbedrucken. Dies entspricht in etwa dienung können alle Funktionen 200.000 Zeichen. „Mit dem extrem wie Text, Datum/Zeit, Logo, Barvielseitigen Gerät lässt sich in alle code, Schichtcode oder Los-/ BoxRichtungen und aus jeden Winkel zähler über die Eingabetasten ohne drucken.“ so Christian Sumer/Incos. PC-Zugriff vor Ort ausgewählt, bearbeitet und erstellt werden. Außerdem können über den eingebauten SD-Karten-Slot mit der SD-Speicherkarte problemlos Software-Updates, Datensicherung und Datenwiederherstellung vorgenommen werden. Die SD-Karte verfügt von Haus aus über 2-GB Speicher. Dies entspricht einer Speicherkapazität von bis zu 999 Texten. Durch die kompakte und portable Bauweise mit weniger als 1.500g lässt sich dieses Gerät mühelos handeln. 8 Mehr unter: www.incos.co.at oder unter www.zaruba.eu


INTERNATIONAL

Status als Familienunternehmen untermauert Als Gerhard Schubert vor 46 Jahren seine erste mit Hotmelt arbeitende Schachtel-Aufrichte- und Klebemaschine, die SKA, der Fachöffentlichkeit vorstellte, waren seine Söhne Gerald und Ralf gerade mal zwei und fünf Jahre alt. amals, das war der Beginn einer DHinsicht: Erfolgsgeschichte in zweifacher Der SKA folgten in regelmäßigen Abständen technische Highlights wie der erste Verpackungsroboter der Welt, die eigene VerpackungsMaschinenSteuerung, die erste F44-Pickerlinie, oder TLM – die erste am Fließband gebaute Top-Loading-Verpackungsmaschine der Welt, bis hin zum TLM-Transmodul, dem ersten Transportroboter der Welt. (KOMPACK berichtete)

Pionier

Unermüdlicher Pioniergeist und unbeirrbare Eigenständigkeit zeichnen Gerhard Schubert bis heute aus und haben die Gerhard Schubert GmbH in ihrem Bereich zum anerkannten Weltmarktführer gemacht. Aus kleinen Anfängen hat sich eine Unternehmensgruppe mit heute

über 900 Mitarbeitern weltweit entwickelt. Gerhard Schubert kann vor allem auch in anderer Hinsicht stolz sein: Seine Söhne sind vom väterlichen Gen geprägt und bereits seit über 20 Jahren im Unternehmen aktiv. Sie wurden jetzt von Gerhard Schubert zu Geschäftsführern berufen.

Söhne

Gerald Schubert (48), Dipl.-Ingenieur und Vater von zwei Kindern, studierte Maschinenbau und wurde nach seinen Jahren als Geschäftsführer des Schubert-Tochterunternehmens IPS (International Packaging Systems) Gesamt-Bereichsleiter Verkauf. Ralf Schubert (51), studierter Diplom-Informatiker und Vater von drei Kindern, leitet die Bereiche Technisches Büro und Montage.

Führungsteam

Das alt bewährte Führungsteam runden Peter Gabriel (Dipl. oec. univ.) als Kaufmännischer Leiter und Peter Schneider (Dipl.-Ing./ FH) als Bereichsleiter Materialwirtschaft ab. Gerhard Schubert wird nach wie vor die Gesamtführung innehaben und sich insbesondere weiterhin dem Ressort Marketing widmen. 9 Mehr unter: www.gerhard-schubert.de

Du hast es in der Hand. Tetra Pak Getränkekartons stecken voller guter Ideen für unsere Umwelt: Sie bestehen überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Anders als viele andere Rohstoffe geht Holz bei nachhaltiger Waldwirtschaft praktisch nie aus und lässt somit die Natur weitgehend im Gleichgewicht. Zudem sind getrennt gesammelte Tetra Pak Getränkekartons auch recycelbar und verfügen über einen vergleichsweise kleinen CO2-Fußabdruck. Dies sind nur einige Vorteile, die für Tetra Pak Getränkekartons sprechen. Und für unsere Umwelt. tetrapak.at

Gerald und Ralf Schubert sind zu Geschäftsführern der Gerhard Schubert GmbH bestellt worden. V.l.n.r.: Ralf Schubert (Prokurist und verantwortlich für den Bereich Technisches Büro und Montage), Gerhard Schubert (Geschäftsführer und verantwortlich für die Bereiche Marketing und Entwicklung) und Gerald Schubert (verantwortlich für den Verkauf der gesamten SchubertGruppe).


VOR ORT

Handelsagenten schaffen Umsatz

INTERVIEW

Die österreichischen Handelsagenten sind Spezialisten für Vertrieb und Marketing und sind für den Eintritt in neue Märkte eine wertvolle Hilfe. KOMPACK sprach mit dem Gremialobmann des Landesgremiums Wien der Handelsagenten KommR Walter Krammer über die Vorteile für Firmen in der Zusammenarbeit mit Handelsagenten.

KOMPACK: Vorab, wie viele Handelsagenten gibt es in Österreich? Gibt es Branchen wo Sie besonders stark vertreten sind?

KommR Krammer: Von den insgesamt 9400 aktiven Handelsagenten haben rund 2000 ihren Firmensitz in Wien. Ihre Tätigkeit verteilt sich auf alle Branchen, prozentuell die größten Anteile haben Bekleidung, Möbel und Innenausstattung, Maschinen, Elektrotechnik und Elektronik, sowie Lebensmittel. Auch im Verpackungsbereich gibt es Handelsagenten – da hier die Anzahl noch nicht sehr hoch ist, gibt es gerade in diesem Bereich sicher Chancen für die Jugend. KOMPACK: Worin sehen Sie allgemein den größten Nutzen in der

Chancen der Verpackungsagenten

Zum Thema welche Chancen Handelsagenten in der Verpackungsbranche haben und welche Vorteile Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit Handelsagenten haben können, sprach KOMPACK mit KommRat Wilhelm Östreicher, der jahrzehntelang als Handelsagent im Verpackungsbereich gearbeitet hat. KOMPACK: Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, Handelsagent zu werden?

KommR Östreicher: Ich war ursprünglich bei einer englischen Firma als Betriebsleiter fix angestellt. Als sich die Firma nach England zurückgezogen hat, habe ich mir überlegt, wie ich die Zukunft am besten gestalten könnte - so kam ich auf die Idee, Handelsagent zu werden. Gerade für einige englische Firmen war ich lange tätig. KOMPACK: Sie haben also mehrere Firmen vertreten? KommR Östreicher: Gerade hier sehe ich ja die Chancen des Handelsagenten - besonders in der Verpackungsbranche. Ich habe ja nicht nur Verpackungsfirmen vertreten. Klar ist allerdings, dass praktisch jede Firma verpacken muß. Wenn man dann

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Zusammenarbeit von Unternehmen mit Handelsagenten? KommR Krammer: Die Vertriebskosten sind für alle erzeugenden Betriebe, Importeure und Exporteure naturgemäß nicht ohne Bedeutung, auf jeden Fall sind sie aber unvermeidbar. Das macht es notwendig darüber nachzudenken, wie man sie günstiger gestalten kann. Die Handelsagenten als eigenständige Unternehmen, die dem Hersteller keine Fixkosten, Soziallasten oder Betriebskosten verursachen, Provision nur im Erfolgsfall erhalten und einen raschen Eintritt in neue Märkte für das vertretene Unternehmen garantieren, bieten sich da selbstverständlich als effiziente Variante an. Das Berufsbild ist grundsätzlich in allen Branchen gleich (wie z.B. dass der Handels-

schon gute Kontakte zu einer Firma hat, kennt man auch die Bedürfnisse der Unternehmen und kann dann spezifische Lösungen im Verpackungsbereich anbieten. Oft haben Firmen ja auch einen Bedarf oder eine Idee aber es

Andreas Gurghianu/Gremialgeschäftsführer, Alexandra Steiner/ Gobatin, KommR Walter Krammer/Gremialobmann agent keine Privatkundengeschäfte macht), aber es ist leicht vorstellbar, dass die Arbeit im Schmuckbereich sich anders abspielt als in der KFZ-Branche oder der Verpackungstechnik. Die Tätigkeit der Handelsagenten,

ihre Rechte und Pflichten gegenüber dem vertretenen Unternehmen sind im österreichischen Handelsagentengesetz geregelt, das wieder durch die geltende EU-Richtlinie (so wie in allen anderen EU-Staaten) bestimmt wird.

fehlt Ihnen die Zeit, sich intensiver damit auseinanderzusetzen. Hier tritt der Handelsagent in Kraft. Er kennt die verschiedenen Branchen und Lösungsmöglichkeiten - übernimmt oft auch den Part der Marktforschung.

KOMPACK: Können Sie auch einige Beispiele für diese Aussage bringen? KommR Östreicher: Hier könnte ich lange erzählen - ich darf hier vielleicht drei Beispiele bringen. Würden Sie zum Bei-


NEWS KOMPACK: Haben sich die Erfolgsaussichten in den letzten Jahren durch die immer mehr vernetzten Märkte geändert?

ganz 7.- EURO Mitgliedsbeitrag pro Monat hat der Handelsagent das Recht, alle Dienstleistungen und Top-Beratungen der Wiener Wirtschaftskammer in Anspruch zu KommR Krammer Welche Ernehmen. Das geht von der GrünDie ARAder Altstoff Recycling Austria AG, Österreichs führenfolgsaussichten Handelsagent dungsberatung, die man unbedingt des- Verpackungssammelsystem, entlastet mitzur 1. PensionieJuli 2012 hat, hängt wie man leicht verstenützen sollte, bis die- nicht österreichische einund weiteres Mal eine hen kann unwesentlichWirtschaft von rung eventuell derdurch BetriebsüTarifsenkung um durchschnittlich 6 %.anEs bereits die der Entwicklung der Branche ab, in bergabe dieistKinder. vierte Preisreduktion innerhalb von 18 Monaten, durch der er arbeitet. Aufzuzählen, was wir alsdie Wiener Kostensenkungen sowie höhere Erlöse der für spezialisierten RecyclingmateriDie Internationalisierung/GlobaGremium, Beal bedeutet möglich für wurde. die ARA Lizenztarife 2012 lisierung einen Somit euro- liegen rufsvertretung, im Servicebereich umHandelsagenten rund 58 % unter jenen des 1995. Gleichzeitig päischen Chance fürJahres unsere Mitglieder tun, sprengt erweitert dieInwieweit ARA ihr Tarifangebot bietetAlso ihren und Risiko zugleich. hier denund Rahmen. nurKunein den die Möglichkeit, ihrerproVerpackungen der Einzelne davon betroffen die Entpflichtung paar Beispiele: Jahr bieten wir weiter zu optimieren. ist, wird natürlich auch von der etwa 250 berufsspezifische SemiAttraktivität der Vertretungen benarplätze an, die zu 90% gefördert chondie bisher weist dieinne ARA un- reich mit kostenlose über 1,5 Millionen Samstimmt, eine Agentur hat. sind, eine Steuer- und terschiedliche Tarife für die melbehältern ungleich aufwändiger, Am schwierigsten ist der Umgang Rechtsberatung, die kostenlose Verpackungsma- Vertretungsbörse, während in der Gewerbeentsorgung mit einzelnen den Konzentrationstendenzen ein zu 70% terialien Haushaltsund Ge- die QualitätCoaching der gesammelten sowohl imimBereich der Hersteller gefördertes für unsereVerwerbebereich aus. Dieser Kostenpackungen in der Regel höher ist. als auch bei den Abnehmern, die in Kleinbetriebsinhaber , wir bemüwahrheit dient auch das erweiterte manchen Märkten zu monopolähnhen uns um die gerechtere BesteuLeistungsangebot: 1. Juli 2012 Grundsätze lichen VerhältnissenMit führen. erung der Ausgleichszahlungen Werner Knausz: bietet die ARA als Alternative zu ARA und einVorstand unbedingtes Klagsrecht „Seit der Gründung der ARA folgt den bekannten Standardtarifen die KOMPACK: Was tut der Greunserer Handelsagenten im Inland unsere Tarifpolitik drei Grund-sätMöglichkeit an, genauer zwischen mialobmann Krammer für seine auch gegenüber ausländischen Erstens wollen so günstig Verpackungen zu unterscheiden, zen. Mitglieder? Geschäftsherren usw.wir Details kann möglich sein. Das istwww. durch die in Haushaltssystemen und sol- wie man auf unserer Homepage unsere umfassenden Kostensenchen, die in Gewerbesystemen erKommR Krammer: Zwei Dinge handelsagenten.at/wien nachlesen. kungen und unsere Non-Profit-Gefasst werden. können wir nicht: dem Mitglied stion sichergestellt, das unternehmerische Risiko abKOMPACK: Welchewie Zielediever-aktuKostenwahrheit elle Tarifsenkung erneut bestätigt. nehmen und seinen erforderlichen folgen Sie in Ihrer ÖffentlichkeitsDas Angebot besteht für VerpaZweitens bieten wir für alle KunUmsatz machen. Aber für nicht arbeit? ckungsarten, die sowohl im Gewer- den – egal ob groß oder klein – die be- als auch im Haushaltsbereich gleichen Tarife. Es gibt keine Sonstark vertreten sind, konkret: Papier derstellungen. Und drittens kalkuspiel bei einem Spitzengastronomen an tungen,wir Palettenüberzügen Keilen Verkaufsverpackungen (Kategorie lieren unsere Tarifeoder derart, dass Verpackung denken? Vorab nein - aber der Firma kiga konnte ich Kunden, die 1.1.), Ferrometalle klein (5.1.) und sie die wahren Kosten widerspieauch in diesem Bereich habe ich einige bis zu diesem Zeitpunkt nur hochwertige Kunststoffe kleinkönnen. (7.0.). geln. Genaubeidiesem drittenhelfen. Prinzip Kunden bedienen Tragetaschen mir bestellten, folgen wir durch das erweiterte Diese benötigen eine Verpackung falls Wie gesagt - die Kenntnisse des Handelsdie Portion zu groß war und die Kunden agenten helfen seinen Kunden. Kostenstrukturen Leistungsangebot, weil es den unden Rest mit nach Hause nehmen möchDas erweiterte Tarifangebot trägt terschiedlichen Kostenstrukturen in ten. Zusätzlich kann der Gastronom dieKOMPACK: glauben Sie,Sammlung daß der Beruf den unterschiedlichen Kostenstruk- der haushaltsnahen und ses verpackte Essen in eine Tragetasche Handelsagent auch für die Jugend interesturen in der haushaltsnahen Sammder Gewerbeentsorgung Rechnung geben. Hochwertige Tragetaschen der sant ist? lung derhelfen Gewerbeentsorgung trägt. Damit erhöhen wir für unsere Firma und Gobatin hiebei nicht nur für einen gesicherten Transport sondern KommR Östreicher: für die Rechnung. So ist der Sammelund Kunden abermalsGerade die Kostenwahrwerben werben mit im einemHaushaltsbeLogo des Jugend - erstens ist es ein sicher interessanter Sortieraufwand heit und können weiteres Mal

KommR Krammer: Ein Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit ist die Werbung in Richtung Hersteller. Viele kleine und mittlere Erzeuger wollen wir mit HANDELSAGENTEN SCHAFFEN UMSATZ auf die nützliche Zusammenarbeit mit Handelsagenten hinweisen. Das gleiche Ziel verfolgt die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Messeveranstaltern und selbstverständlich mit den Fachmedien, wie z.B. KOMPACK

aber fest, dass die Resonanz bis jetzt größer und positiver war, als ich erwartet habe. Wir können verständlicherweise als Interessenvertreter nicht jede Woche neue Sensationen bieten. Aber wir strengen uns an.

ARA senkt Tarife und erweitert Tarifangebot

KURZ NOTIERT

Restaurants gleichzeitig für den Gastronomen. Ein anderes Beispiel sind Ärzte und Spitäler, die klarerweise keine Verpackungsprofis sind - denken Sie aber an den Transport diagnostischer Proben boomt Europäische Tubenindustrie entsprechend der Gefahrgutverordnung. Hier kam wieder zu Gute, dassvon rund Mit mir einer Gesamtproduktion ich branchenübergreifend gearbeitet 10,5 Mrd. Tuben konnten die in der habe -etma neben Matratzen konnte ich organisierten Tubenhersteller im in diesem Kunden zum von Jahr Bereich 2010 meine ein Marktwachstum Beispiel DEBASAFE medical 10mit Prozent und ein neuesbelieRekorderfern - einer Transporttasche aus reißfester gebnis erzielen. Damit startete die Polyethylen-Spezialfolie mit vorfixiertem Tubenindustrie nach der NachfrageSicherheitsverschluss. delle im schwierigen Jahr 2009 wieAls drittes möchte der Beispiel erfolgreich durch.ich hier aktuell ein Thema aus dem Verpackungsund Logistikbereich aufgreifen. Dabei konnten sowohlEinige Aluminiummeinerund Kunden hatten immer Laminattuben mitwieder einem Plus das Problem, dass beim mit auch von jeweils 9,4 Verladen Prozent als Paletten das Produkt zumit leicht verrutscht. Kunststofftuben einem Zuwachs Mit speziellen Anti-Rutsch-Beschich-

für mehrere Firmen gleichzeitig tätig zu sein, die aus verschiedenen Branchen kommen, sich aber ideal ergänzen als nur für eine Firma. Zweitens kann ich meinen Kunden indadurch 2010 oft bei mehreren Problemen unterstützen - so kann ich ihm von der hochwertigen Trageasche über den von 11,6 Prozent zufriedenstellende Karton bis zum Transportschutz beraten Wachstumsraten erzielen. - dadurch erhalte ich auch eine bessere Kundenbindung. Außerdem Keine Änderungen gab es ist beiman denselbstständig und sich die Tubenarten Zeit dadurch Anteilen derkann einzelnen frei einteilen. Dazu kommt, dass bei am Gesamtproduktionsvolumen. Der Fleiß eine gute Verdienstmöglichkeit Anteil von sehr Aluminiumtuben verharrte besteht. bei 40 Prozent, während sich die Gerade in einer60 Zeit, wo große Firmen verbleibenden Prozent gleichmäins Ausland verlegt und werden, ist es ja auch ßig auf KunststoffLaminattuben für diese Unternehmen auch im aufteilten. Mehr unter:wichtig, www.etmaInland gut vertreten zu sein - auch hier online.org gibt es wieder gute Möglichkeiten für junge Handelsvertreter - gerade im Verpackungsbereich.

KommR Krammer Ja, www. handelsagentenblog.at . Das Gremium muss danach trachten, seine Mitglieder und eine relevante Öffentlichkeit überall zu treffen, wo das möglich ist. Zur Zeit und unter Begleitung kompetenter Fachleute erscheint uns der Blog dafür als sehr geeignetes Mittel. KOMPACK:….und facebook bzw. twitter ? KommR Krammer: Nach näherer Betrachtung und Beratung mit beweisen, dass wir einen der serviceoriExperten haben Auftritt entierte Dienstleister die aufösterin diesen beiden socialfür media reichische Wirtschaft sind.“ geschoben.

Freie Wahl Wie wird der Blog KOMPACK: Die neuen Tarifkategorien sind ein angenommen? alternatives Angebot der ARA und können jedem Lizenzpartner KommRvon Krammer: Wir stehen in Anspruch genommen werden. erst am Anfang. Für mich steht Voraussetzung ist lediglich, dass die

KommR Krammer: Es wird niemanden erstaunen, wenn ich sage, dass alles, was unsere Arbeit teurer macht, für uns schlecht ist. Und es muss an dieser Stelle deutlich gesagt werden: zum Unterschied von anderen Gewerbebetrieben können wir zusätzliche Belastungen nicht weiterwälzen. Noch schlimmer als zusätzliche Kosten ist es, wenn wir unseren Kunden mit unserem Auto gar nicht mehr nahe kommen können. Berufsverkehr muss unbehindert möglich sein! Sonst schneidet sich doch die jeweilige Kommune selbst die wirtschaftlichen Blutbahnen ab. Mengen durch denzeigen Kunden auf in Die Jubelpostillen unentHaushaltsund Gewerbesystemen wegt nur die zu Fuß gehenden, mit erfasste aufgeschlüsdem RadVerpackungen herumkurvenden oder aus selt werden. Für Lizenzpartner, den Öffis quellenden fröhlichen die von der neuen keinen Menschen. DassMöglichkeit diese auch einen Gebrauch machen, stehen weiterhin Arbeitsplatz benötigen, versorgt die gewohnten werden müssenund mit nunmehr dem, waserneut sie gesenkten Standard-Tarife zur Verzum Leben brauchen und dieses fügung. Wirtschaftsleben ohne KFZ nicht 7 Mehr unter: www.ara.at

S

KOMPACK: Seit einigen Monaten betreibt Ihr Gremium einen Blog ?

KOMPACK: Handelsagenten sind doch ziemlich viel mit dem Auto unterwegs, in Wien hat man gerade die Kurzparkgebühren beträchtlich erhöht und die geltenden Zonen ausgeweitet.

Logett GmbH Sonnenbergerstrasse 27 a 6820 Frastanz, Austria Te l + 4 3 5 5 2 2 5 2 5 1 8 - 0 Fax +43 5522 52518-40 l o g e t t @ m u e r o l l . c o mJürgen Wiesenegger w w w. l o g e t t . a t 3 • 2012

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denkbar ist, wird von manchen politischen Gruppierungen schlichtweg geleugnet.Es ist doch grotesk darauf hinzusteuern, dass Zulieferung, Auslieferung, Einkauf (z.B. bei Handelsagenten), technischer Servicedienst, Montageleistung etc. sich nicht mehr auf öffentlichen Straßen bewegen darf?

Alexandra Steiner/Gobatin und Handelsagent KommR Wilhelm Östreicher Alexandra Steiner: „Gerade bei unseren vielen individuellen Verpackungslösungen und Kartonagen für den maßgeschneiderten Produktversand und Produktpräsentation ist die langjährige Erfahrung und das Kennen der Branche unseres Handelsagenten Wilhelm Östreichers oft ein wichtiger Kauffaktor für unsere Kunden

KOMPACK: Hinter der Frontscheibe Ihres Autos habe ich eine Parktafel gesehen ? KommR Krammer: Der Handelsagent, der darauf reflektiert, muss sich im Gremium die Tafel besorgen.Die STVO sieht vor, dass eine Gemeinde Handelsagenten die Zufahrt und das Parken in Fußgeherzonen gestatten kann, sofern das Auto mit der Parktafel gekennzeichnet ist. Allerdings muss diese

Alle Fotos Studio D. Bohmann

Maßnahme der Gemeinde durch Zusatztafeln bei den Einfahrtsmöglichkeiten in die Fußgeherzone angezeigt werden.

KOMPACK: In Wien ist das bereits der Fall? KommR Krammer: Ja, aber vor-

läufig nur in der Meidlinger Hauptstraße. Auf unserer Wunschliste stehen noch die Favoritenstraße und der 1. Bezirk. 10

stärke zu erreichen (D50 500Lux). Abmusterung und Bildschirmdarstellung sollten unter gleich bleibenden (genormten) Lichtbedingungen stattfinden. Am besten an jedem Arbeitsplatz. Herkömmliche Lösungen, bestehend aus hardwarekalibrierbaren Monitor und Normlichtkasten, brauchen derzeit viel Platz. Wir lösen

dieses Problem, indem wir alles in einer kompakten Monitoreinheit vereint haben. Die Kalibration des Lichts erfolgt mittels Messgerät (xrite i1 pro, x-rite display2, basICColor display2, u.a.).“ erklärt Alexander Gruber. 11 Mehr während der printfair oder unter: www.streulicreations.com

Das Original proofen

S

Streulicreations stellt die Eigenentwiclung STF-Thin vor. Mit STF-Thin können farbverbindliche Proofs auf nahezu alle Materialen (auch Wellpappe oder Blech) aufgebracht werden. Ermöglicht wird dies durch einen Druck auf einer dünnen Laminatfolie die dann auf das vorgegebene Material aufgezogen werden kann.

owohl visuell als auch haptisch kommt das Proof damit dem finalen Eindruck des Druckergebnisses so nahe wie möglich. Gerade im Verpackungsumfeld trifft diese Lösung auf allgemeines Interessen. Streulicreations zeigt diese Lösung erstmals in Wien während der printfair (23. Und 24. Oktober in der Graphischen – mehr unter: www.printfair.at). Apropos Wien - seit Anfang September 2012 hat Streulicreations in 1010 Wien das erste Büro in Ostösterreich bezogen haben. „Dadurch ttragen wir dem verstärkten Bedarf in der Produktion von hochwertigen Verpackungen Rechnung und können unser Service in diesen bereichen weiter ausbauen.“ so Alexander Gruber. Von hier aus werden die Markenartikler vor Ort bedient (auch mit Hilfe eines neuen Mitarbeiters).

SmartLightningSystem

Ebenfalls neu ist eine Designerleuchte für den Arbeitsplatz und eine vereinfachte Version des Monitor die sich einfach an einer bestehenden Monitor-Hutze montieren lässt, die 18

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es ermöglichen Zielwerte für Normlicht, für Farbtemperatur und Leucht-


ETIKETTEN

Neue Möglichkeiten bei Win-Codes und Gimmicks Die neu bei Pago installierte Lasertechnik für Gewinncodes und die Möglichkeit für noch dickere Beilagen erweitern das Feld der Anwendungen mit Pagomedia Etiketten nochmals entscheidend. ie bewährten Pagomedia EtiketDporellos ten in Form von Booklets, Leoder klein gefalzten Plaka-

ten schaffen am Produkt viel Platz für Promotions wie Gewinnspiele, Cross Marketing oder Sammelaktionen. Besonders beliebt sind variable Win-Codes und eingelegte Gimmicks, die dank neuer Technik noch mehr Möglichkeiten bei OnPack-Promotions eröffnen.

Höhere Qualität und mehr Designmöglichkeiten

ren der Win-Codes auf die Pagomedia Etiketten kommt die neu bei Pago installierte Lasertechnik zum Einsatz. Im Vergleich zur früher verwendeten Inkjet-Technik lasert die neue Methode den Code aus einer gedruckten Fläche, wodurch er sich negativ weiss vom kontrastreichen Untergrund abhebt. Diese Methode bietet viele Vorteile: Der Code ist gestochen scharf und Verwechslungen einzelner Buchstaben (z.B. zwischen „U“ und „V“) sind

Bei vielen Promotions sind die variablen, meist alphanumerischen Win-Codes nicht mehr wegzudenken. Sie werden direkt ab Datenbank während der Produktion auf die Etiketten gedruckt und erlauben den Konsumenten die Online-Teilnahme an einem Gewinnspiel. Für das Integrie-

Prämiere

ausgeschlossen. Neu kann die gedruckte Fläche unterhalb des Codes eine beinahe beliebige Farbe oder sogar Goldtöne aufweisen und der Bereich rund um den Code kann frei gestaltet werden. Ein weiterer Vorteil der neuen Lasertechnik ist die freie Platzierbarkeit des Codes auf der Etikette. Alle diese Vorzüge eröffnen völlig neue Möglichkeiten für das Etikettendesign.

Noch dickere und steifere Beilagen

Gimmicks wie Tattoos, Lentikularbilder, Sticker oder Warenproben wurden schon millionenfach in Pagomedia Etiketten eingelegt. Den Beilagen waren bisher jedoch bezüglich Dicke und Steifigkeit Grenzen gesetzt. Um auch diese Kundenanfragen realisieren zu können, investierte Pago in eine neue Label-Infeed-Technik. Dadurch lassen sich sogar Kreditkarten-ähnliche Giveaways in Pagomedia Etiketten integrieren. Dank Konfektionierung in zickzack-gefalzte Stapel lassen sich selbst solch

steife und dicke Etiketten automatisch mit der geeigneten Pago Etikettiertechnik auf Produkte aufspenden.

Automatisch applizierbar

Die selbstklebenden Pagomedia Etiketten lassen sich ab Rolle oder Zickzack-Box automatisch auf Produkte applizieren. Für zeitlich begrenzte Promotionsaktionen bietet Pago einen Etikettierservice oder Pagomaten in Miete an, damit die Kunden keine Etikettiermaschine anschaffen müssen.

Perfekt funktionierende Systemlösung aus einer Hand

Für die komplette Umsetzung von Promotions-Kampagnen mit Pagomedia bietet Pago ein RundumSorglospaket an: von der Beratung, dem Erstellen von Datenbanken mit Win-Codes, dem Etikettendesign, der Etikettenproduktion bis zur Etikettenapplikation auf die Produkte mittels dem Etikettierservice oder Mietmaschinen. 12 Mehr unter: www.pago.com

TINTENSTRAHLDRUCK

Kontraststarke Codes...

www.agr.at

„Karton für Produktverpackungen, „Consumer Packaging“ ist nach Umstrukturierungen der vergangenen Jahre und der Neufimierung Metsä Board (ehemals m-real) unser Unternehmensfokus. entschieden uns, dies zu be...geringer Wartungsbedarf.Daher Überall dort, wowirleicht lesbare, tonen und uns erstmals auf der FachPack zu präsentieren.“ variable Datencodes auf dunkle oder nur schwer zu markieSo Bettina Fuchs/Metsä rende Materialien aufgebrachtBoard. werden müssen, kann nun

der neue Kleinschrift-Tintenstrahldrucker Videojet 1710 von Videojet Technologies eingesetzt werden.

D

ieser Drucker arbeitet mit kontraststarken Pigmenttinten und erzeugt so klare, gut sichtbare odes auf Oberflächen, für die sich arbstofftinten nicht eignen, z. B. rbiges Glas, Gummischläuche, unststoffkabel oder dunkle Kartoagen. Der Videojet 1710 kann bis zu nf hochauflösende Druckzeilen it einer Geschwindigkeit von bis u 271 m/min auftragen. Dabei ann eine Vielzahl von Schriftm MessestandSprachen waren excel- ner Qualitäten, die bei gleicher Leten in verschiedenen lente Qualitäten aus natürlichen, wistung gegenüber herkömmlichen erwendet nachwachsenden werden. „Auch Rohstoffen lineare zu Sorten Gewichtseinsparungen im Pigmentarcodes, sehen. 2D-DataMatrix-Codes, Metsä Board ist VorreiterEinsatz in bisanspruchsvollster zu zweistelligen Prozentbereich tinten sorgt. Der Video-jet 1710 irmenlogos und andere grafische der Entwicklung besodners leichter einbringen. 13 arbeitet mit dem bewährten Smart ennzeichnungen schafft er müKarton- und gestrichener Kraftli- Mehr unter www.metsagroup.com elos. Videojet nutzte für die Ent- Cartridge™-Tintenzuführsystem, icklung des 1710 die Vorteile der das bereits in Zehntausenden von eliebten Videojet 1000-Serie, hat Betrieben weltweit im Einsatz ist. ber gleichzeitig den Drucker an Mittels des eingebauten Mikro-

A

Drum trenne, was ewig weiterleben soll. Glasrecycling bringt jedes Jahr rund 225.000 Tonnen Altglas wieder in den Wertstoffkreislauf zurück.


INTRALOGISTIK

2. Swisslog Logistik-Tag in Willisau

F

Ende September öffnete die Comptec Logistik AG in Willisau/Schweiz ihre Pforten. In dem ehemaligen Lego Gebäude das die Firma vor einiger Zeit gekauft hat befindet sich die derzeit (noch) größte installierte AutoStore-Anlage der Firma Swisslog. Über 35.000 Produkte von über 700 Herstellern werden hier gelagert, kommissioniert und versendet.

ür die derzeit rund 600.000 zu B2B Endkunden) sowie aus dem Competec verpackenden Pakete im Jahr Logistikdienstleister war man mit der Übersiedlung Logistik AG (Logistikaufgaben der in das neue Werk auf der Suche Competec-Gruppe) und der Comnach einer einfachen Logistiklö- petec Service AG (Technik, Inforsung mit einfacher Anbindung an matik und Finanzen).Das LogistiARP und einer höchstmöglichen kzentrum wurde Mitte Juni wurde Platzausnutzung des Gebäudes. Die das neue Logistikzentrum eröffnet. Competec-Gruppe besteht aus den „Für die optimale Ausnutzung der IT-Handelsunternehmen Alltron 130.000 Lagerplätze entschieden AG (IT-Grosshandel) und Brack wir uns zu dem mutigen Schritt in Electronics AG (private Endkunden, die derzeit größte AutoStore-An-

lage von Swisslog zu investieren“ so René Fellmann/CEO Competec Logistik AG. „Ausschlaggebend für uns war unter anderem, daß auch in einem vorgegebenen Raum mit Säulen hier eine flexible Lösung vorhanden ist die uns einen größtmöglichen Nutzen des Raumes garantiert. Wichtig ist für uns auch die Möglichkeit leicht und rasch die Leistung des Lagers steigern zu können - bei der Lösung von Swisslog kann dies ganz einfach durch den Einsatz von Robotern ohne zusätzliche Umbauten gewährleistet werden.“

Flexibel erweiterbar

Das modulare Konzept von AutoStore (einsetzbar von -2 bis + 40 Grad) ermöglicht eine bestmögliche Nutzung vorhandener Flächen, weil es keine Regalgassen benötigt und die Behälter in nächster Nähe zueinander gestapelt werden. Das Layout des Raster-Körpers passt sich an alle örtlichen Gegebenheiten an: Säulen können umgangen werden, verwinkelte Hallenbereiche können genutzt werden - selbst Uund L-förmige Layouts sind möglich. Dadurch ist AutoStore - wie bei Antalis geschehen - ideal zur Integration in vorhandene Hallenbereiche geeignet. Darüber hinaus bietet es vielfältige Erweiterungsoptionen - sei es hinsichtlich neuer Behältersäulen, sei es hinsichtlich der Fahrzeuge. So plant Comptec Autostore auch in der Nachbarhalle zu installieren - und diese zwei Anlagen dann einfach miteinander zu verbinden.

Über AutoStore

AutoStore beschreitet als Warezum-Mensch-Anlage einen völlig neuen Weg in der automatisierten Kleinteile-Lagertechnik. Klassische Regale oder Fahrgassen 20

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sucht man vergebens - die Waren werden in Behältern gelagert, die in einem selbsttragenden modularen Aluminiumraster direkt aufeinander gestapelt werden. Je nach den baulichen Gegebenheiten und den logistischen Anforderungen können pro Rastersäule entweder 16 Behälter mit einer Höhe von 330 mm oder 24 Behälter mit einer Höhe von 230 mm gelagert werden (Maximallast 30kg). Bewegt werden sie auf schienengeführten Roboterfahrzeugen, die sich auf der Oberseite des Aluminumraster-Körpers bewegen und die Behälter von oben aufnehmen und einlagern. Jeder der 3,1 m/s schnellen Roboter ist in der Lage, jedes Raster anzufahren und mit Hilfe des integrierten Liftes auf jeden Behälter zuzugreifen. Die Roboter ver- und entsorgen auch die Arbeitsplätze des AutostoreSystems, die sogenannten Ports. Über diese Ports kann zum einen die Ware eingelagert werden; zum anderen können sie als Kommissionierplätze dienen. Erwähnenswert an dieser Stelle ist auch, daß in diesem Lagersystem schnelldrehende Artikel immer nach oben wandern und somit raschest auf sie zugegriffen werden kann.

Brandschutz

Auch zum Thema Brandschutz gibt es hier in Willisau eine intelligente Lösung. „Wir haben den Sauerstoffgehalt in der Lagerhalle gesenkt - so kann erst gar kein Feuer ausbrechen. Auch seitens der Behörde wurde dieses System abgenommen.“ so René Fellmann. „Zusätzlich möchte ich auch die intelligente Lösung am Arbeitsplatz erwähnt haben. „Carousel Ports“ heißt das Schlagwort. Dank dem Karusell beim Bediener ist es diesem möglich noch rascher die richtigen Produkte in das richtige Paket zu geben. In manchen Kisten befinden sich auch Unterteilungen - so wird aus einer Kiste schnell ein Aufbewahrungsort für 8 verschiedene Produkte. Damit der Bediener auch rasch das richtige Produkt herausnehmen kann, wird er hier von einem Farbstrahl untersützt. Ein färbiger Strahl zeigt ihm das richtige Produkt an.“ Mehr über AutoStore sehen Sie auch während der Pack&Move in Basel oder Beginn nächsten Jahres auf der LogiMAT. 14 Mehr unter: www.swisslog.de


Para MAIN llel zur TEN ANC E Aust ria 2013

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VERPACKUNG UND LOGISTIK Wels 2013 FACHMESSE FÜR VERPACKUNG UND LOGISTIK IN OBERÖSTERREICH

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Zu Besuch auf der Wellpappealm

FACHPACK

„P.O.S.ition your future“ Unter dem Motto „P.O.S.ition your future“ zeigte DS Smith Packaging auf der FachPack, wie der Handel der Zukunft aussehen kann und wie sich Markenartikelhersteller dort optimal präsentieren. Dabei spielt die Verknüpfung der Online- mit der Offline-Welt eine entscheidende Rolle. on Erlebnisdisplays mit mulVhochveredelte tisensorischen Effekten über Konsumgüterverpa-

ckungen bis hin zu maßgeschneiderten Logistikkonzepten stellte DS Smith Packaging sein gesamtes Leistungsspektrum auf der FachPack vor. „Wir positionieren uns als Full-Service-Packaging-Anbieter“, sagt Carolyn Wagner, Managing Director Germany, Austria & Switzerland, von DS Smith Packaging. „Wir möchten zeigen, wie sich mit intelligenten Lösungen Prozesse entlang der Supply Chain optimieren lassen“, ergänzt sie. Darüber hinaus präsentiert DS Smith Packaging sein Markt-Know-How und gewährt den Besuchern einen Ausblick in den Handel der Zukunft. So gab es zum Beispiel ein Display zu sehen, das via APP mit einem

Handy „zum Leben erweckt“ werden konnte. Man sah dann bewegte Bilder die zu dem Display passen – hier eröffnen sich für die Marketingabteilungen natürlich neue Möglichkeiten. Aber auch was optisch mit Wellpappe alles umgesetzt werden kann ist immer wieder verblüffend. Ein Raum war hier wie eine Almhütte gestaltet – hier gab es aber kein Holz sondern – richtig Wellpappe.

Zweifacher Sieger

DS Smith Packaging freute sich in diesem Jahr auch über vier Nominierungen beim deutschen Verpackungswettbewerb. Die Jury wählte daraus zwei Sieger:

 die Xfach-Mehrweg-Klappspule für die Equisa AGund AXE „Anarchy“ für Unilever. Die Xfach-Klapp-

spule ist eine Mehrweg-Spule für Gummidichtungen beziehungsweise Schaumstoffschnüre, Kabel und ähnliches. Das innovative System ist so konstruiert, dass es mit nur zwei Handgriffen flachgelegt und wieder aufgerichtet werden kann und so perfekt für den Mehrfachgebrauch geeignet ist.

Display AXE „ANARCHY“

Das Display wurde entwickelt, um die Unilever-Marke AXE „ANARCHY“ zu promoten. ANARCHY steht für Unordnung und Chaos – dies wird optimal durch die kreative Konstruktion des Displays aufgegriffen und umgesetzt: Denn die Trays sind schräg und asymmetrisch angebracht. Neben den das Motto des Produktes widerspiegelnden chaotisch-schräg angeordneten Trays macht das brillante Druckbild das Display zu einem echten und völlig neuartigen EyeCatcher. 15 Mehr auch unter: www.dssmith-packaging.de

FachPack 2012: Schon mal Zufriedenheit verpackt? 36.986 zufriedene Fachbesucher zählte die Nürnberger FachPack an drei Messetagen. Damit wurde es zuweilen ziemlich kuschelig in den erstmals elf Messehallen. Hier präsentierten 1.466 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Mehr Besucher bei mehr Austellern - was will die Veranstaltungsleiterin mehr? Heike Slotta: „Natürlich freuen wir uns über den Zuwachs! Aber worum es eigentlich geht: ie FachPack hat ihre Stärke - die Dpetenz, beliebte Mischung aus KomPraxisnähe und konstruktiver Arbeitsatmosphäre - weiter

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Republik, Schweiz, Niederlande, Italien, Polen und Frankreich. Im Segment Verpackung punktete die FachPack mit anerkannter Kompetenz und dem stärksten Wachstum. Packstoffe, Packmittel und Packhilfsmittel aus Papier, Karton und Pappe, Kunststoff, Glas, Metall oder Holz präsentierten rund 670 Aussteller. Innovative Technologie ausgebaut.“ Jeder fünfte Mes- - Verpackungsmaschinen, Kennsegast reiste aus dem Ausland zeichnungs- und Markiertechnik, an, vorwiegend aus den Nachbar- Verpackungsrecycling und Verpaländern Österreich, Tschechische ckungsprüfung - zeigten rund 550 Firmen. Im Bereich Verpackungslogistik bestimmten 350 Unternehmen mit Förder-, Verlade-, Lager- und Kommissioniersystemen, Software für den Materialfluss, Steuerungs-, Identifikations- oder Codiertechnik sowie Logistikdienstleistungen das Bild. Von individuell bis luxuriös, von Druckvorstufe und Verpackungsdesign über Verpackungs- und Etikettendruck bis Packmittelproduktion und Druckweiterverarbeitung reicht das Angebot von ca. 200 Spezialisten in Sachen Verpackungsdruck, Veredlung und Design. (Die ZahlendiffePhoto: webphotographeer / istockphoto.com

renz macht deutlich: Gut ein Fünftel der FachPack-Aussteller zeigte Produkte und Dienstleistungen in mehreren Segmenten der Prozesskette Verpackung.) Und auch das Fazit der Aussteller kann sich sehen lassen: 95 % erreichten ihre wichtigsten Kundenzielgruppen. Neue Geschäftsverbindungen knüpften 91 %. Trotz konjunktureller Eintrübungen erwarten 87 % der Unternehmen aufgrund positiver Geschäftskontakte während der FachPack-Tage ein Nachmessegeschäft.

Sonderschauen

Mit elf Sonderschauen war das Rahmenprogramm der FachPack so vielfältig wie noch nie. Hervorragend angenommen wurde das Forum PackBox. Im stylishen Ambiente informierten sich weit über 2.500 interessierte Zuhörer bei einer Tasse Kaffee zu den unterschiedlichsten Themen aus dem gesamten Angebotsspektrum der FachPack. 16 Die nächste FachPack findet von 24. - 26.09.13 statt. Mehr unter: www.fachpack.de


FACHPACK KENNZEICHNEN

Vodka der Weißblechverpackung Mobilesindigitales Handbeschriftungsgerät Als nicht dagewesene Verpackungslösung alkoDasnoch U2-Mobile-Handbeschriftungsgerät ist für denfürBereich holische Getränke zieht das NEFT Vodkafass nicht nur der mobilen digitalen Kennzeichnung neu entwickelt am Point of Sale alle Gerät Blicke der auf Hermann sich. UnterZaruba 232 Einreichungen worden. Mit dem Verpackung zum international ausgeschriebenen Deutschen VerpaGmbH können auf Grund der großen Tintenauswahl viele ckungspreis wählte die hochkarätig besetzte Jury unabunterschiedliche Materialien mit saugenden, semisaugenden hängiger dieOberflächen innovative Vodkaverpackung und nicht Experten saugenden bedruckt werden. in die exklusive Liste der Nominierten.

nterschiedlichste Schriftine maßstabgetreue U arten, Schrifthöhen Miniaturausvon 2,7 Egepaart führung eines mm bis 12,7 mm200 und Liter ein bisÖlfasses, vier mit der elegant puristischen Zeilen können ebenso aufgeOberflächengestaltung, setzt neue druckt werden – wie Graphiken, Maßstäbe und schafft AlleinstelLogos,Bar/2D-Codes. Hierbei lung am stark umworbenen entstehen keine Wartungs- undVodkamarkt. Mit „State of the wird Art“-beAusfallkosten. Erreicht schichteten Weißblechteilen gelingt, eine Qualität mit einer Druckwas bisher undenkbar war: auflösung von bis zu 600 alkohodpi lische Getränke in eine Weißblechund eine damit verbundene UVverpackung Beständigkeitabzufüllen, von bis zuohne einemdass das Material der Verpackung angeJahr. Durch die Verwendung der griffen wird und mit dem Füllgut original U2-Tintenkartuschen reagieren kann. ist die Drucksicherheit gewährleistet. Durch die hohe Akku-

NEFT is recyclable leistung kann das Gerät bis zu

Besonders punkten kann Akkudie neusieben Stunden mit einer entwickelte Verpackung für Hochladung drucken. Dies entspricht prozentiges auch bei der Umin etwa 200.000 Zeichen. weltverträglichkeit. Der deutliche

Einfache Bedienung

Das „U2 Mobile“ verfügt über ein großes LCD—Farbdisplay mit digitaler Menüauswahl, LEDWarnleuchten und Strom sparender Hintergrundbeleuchtung. Die ein-

Gewichtsvorteil und die damit signifikant geringeren Transportkosten sind neben den allgemein bekannten 100%igen Recyclingeigenschaften nur zwei Aspekte, die die Verpackungslösungen sind“, freut Metallverpackung zur ersten Wahl sich Franz Mayer, Verkaufsleiter machen. Darüber hinaus überzeugt Pirlo Cans. Über 300 Mitarbeiter das NEFT Vodkafass im Vergleich stehen dabei für Kompetenz und zur herkömmlichen Glasflasche Qualität von der Idee bis zur Ummit Bruchsicherheit und deutlicher setzung. Verringerung des Energieeinsatzes beim Kühlen des destillierten In- …unique taste… for any industry! Die nominierte Weißblechverpahaltes. ckung paßte auch ideal zum gesamInnovation by Pirlo ten Messeauftritt der Pirlo Unter„Der Erfolg mit dem NEFT Vod- nehmensgruppe auf der FachPack kafass und die Nominierung zum 2012. Dieser stand ganz unter dem Deutschen Verpackungspreis zei- Motto „…unique taste… for any ingen einmal mehr, dass wir der rich- dustry“. „Einzigartigen Geschmack tige Partner im Bereich innovativer beweisen die Kunden von Pirlo

denn gespeicherten Packaging, Texte werden dabei besondere Produkte in einem übersichtlichen und vergehören in besonkleinerten Maßstab angezeigt. Mit dere Verpackungen.“ der benutzerfreundlichen FernbeSo alle Rainer Carquedienung können Funktionen ville. CEO der wie Text, Datum/Zeit, Logo,PirloBarUnternehmensgrupcode, Schichtcode oder Los-/ unddie weiters „Die Boxzähler pe über EingabetaVerpackungstrends sten ohne PC-Zugriff vor Ort Zukunftundund ausgewählt,derbearbeitet erunsere Antworten stellt werden. im Weiterhindarauf könnenstanden über den Mittelpunkt unseres Messeauftritts. eingebauten SD-Karten-Slot Wir mit bieten einen besonderen derdamit SD-Speicherkarte proMehrwert, der sehr positiv aufgeblemlos Software-Updates, nommen wurde. Dieund VerpackungsDatensicherung Datenwietrends der Zukunft sind in meinen derherstellung vorgenommen Augen: werden. Die SD-Karte ver• Seniorengerechte fügt von Haus Verpackungs aus über 2-GB lösungen - transgenerational Speicher. Dies entspricht einer design Speicherkapazität von bis zu • Wachsendes Premiumsegment 999 Texten. Durch die kom• „Interaktive Verpackungen“ pakte und portable Bauweise • Brand mit Protection weniger als 1.500g lässt • Nachhaltigkeit sich dieses Gerät mühelos17 hanMehrdeln. über das innovaitve Unter13 nehmen Kufstein sehen Sie Mehraus unter: www.zarube.eu unter: www.pirlo.at

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FACHPACK

Ein wahres Wirtschaftswunder

A

Über einige Hihglights der Firma Bluhm während der FachPack haben wir schon in der letzten Ausgabe berichtet – hier noch einige weitere Neuigkeiten: Geld, Material und Zeit sparen Unternehmen mit dem neuen Etikettierer Light Smart. Light Smart ist ein Etikettendruckspender speziell für Linerfree-Etiketten – das sind Etiketten ohne Trägermaterial – und bietet dadurch sehr viele Vorteile.

nders als herkömmliche Etikettierer verarbeitet der LightSmart Papier-Etikettenrollen, die ohne vorgestanzte Etiketten und ohne Trägerpapier geliefert werden. Bei diesem speziellen Etikettenmaterial wird der Kleber erst unmittelbar vor dem Aufspenden aktiviert, indem er in einem Aktivator auf 90 bis 100 C erhitzt wird. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Stoff-Aufbüglern: Kleine, auf

der Materialunterseite aufgebrachte Bläschen enthalten den Kleber und platzen bei Erwärmung. Der Kleber entfaltet seine Wirkung und haftet dann wie gewohnt.

Weniger ist mehr

Der große Vorteil dieser LinerfreeRollen gegenüber Rollen mit Trägermaterial: Sie haben mit 1.000 Meter Lauflänge bei gleichem Rollendurchmesser fast doppelt so viel

Papier. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Frachtkosten, sondern es sind später im laufenden Betrieb auch erheblich weniger Rollenwechsel notwendig, die zudem in einem 1/6 der sonst hierfür benötigten Zeit zu schaffen sind. Außerdem entfallen die Entsorgungskosten für das sonst verwendete Silikonmaterial. Da bei Druckauftrag das Etikettenpapier mit den notwendigen Informationen bedruckt und unmittelbar danach automatisch per Cutter abgeschnitten wird, entsteht keinerlei Materialverlust. Ein weiterer Vorteil: Auf diese Weise lassen sich jederzeit nach Bedarf Etiketten mit unterschiedlichen Längen flexibel erzeugen.

Düsenverschluss

Oft sind die einfachen Lösungen die Besten. Dieser Spruch bewahrheitet sich immer wieder. Der Makroprint HP Düsenverschluss bietet einen wirkungsvollen Schutz gegen Ver-

schmutzung und Eintrocknen der Tinte. Damit ist das Gerät nicht nur jederzeit einsatzbereit – durch das Wegfallen des Spittings (Freischießen der Düsen vor dem eigentlichen Druck) wird auch der Tintenverbrauch reduziert. Der HP Düsenverschluss-Schreibkopf arbeitet je nach Wunsch vollautomatisch oder kann extern gesteuert werden.

Siegel, Sicherheitsetikett und Serialisierung

600 Milliarden Euro Scha24

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den entstehen nach Schätzungen von Experten jedes Jahr durch Plagiate. Allein die deutschen Maschinenbauer melden einen Verlust von jährlich rund 6,4 Milliarden Euro durch Fälschungen. Nur eine intelligente Kennzeichnung von Produkt und Verpackung bietet Schutz vor Fälschungen und bringt Klarheit, ob es sich um ein Original handelt – und das über die gesamte Lieferkette, vom Hersteller bis zum Konsumenten. Aber erst die Kombination verschiedener Sicherheitstechniken ist ein effektiver Schutz vor Fälschungen und ermöglicht es, Originale auch als solche zu identifizieren. „Deshalb hat Bluhm Systeme in enger Zusammenarbeit mit anderen namhaften Industriepartnern die Sicherheitsarchitektur „HybriSafe“ für Etiketten entwickelt“, erklärt Hoppen. Im Namen verbirgt sich der Begriff „Hybrid“, der für die Kombination der verschiedenen Sicherheitsmerkmale in einem einzigen Etikett steht. Die Etiketten können von den produzierenden Unternehmen in herkömmlicher Weise nachträglich mit variablen Informationen bedruckt werden. Hierbei kann dann vom Anwender als vierte Sicherheitskomponente ein Serialisierungscode aufgebracht werden. „Serialisierung ist ein Trend im Bereich Fälschungsschutz“, so Hoppen. „In Branchen wie der Pharmaindustrie oder im Automobilbereich setzt sich immer mehr ein serialisierter DatamatrixCode durch.“ Außerdem kommen immer mehr sichtbare Sicherheitsmerkmale zum Einsatz, die es auch dem Konsumenten ermöglichen, die Echtheit eines Produktes festzustellen. Und zwar ohne spezielle Hilfsmittel oder mit immer häufiger verfügbaren Mitteln – beispielsweise mit einem Smart Phone. Aber auch die natürlichen Oberflächenmerkmale sind zunehmend fester Bestandteil bei den heutigen Sicherheitskonzepten. 18 Mehr unter: www.bluhmsysteme.at oder auch während der BrauBeviale – Halle 5 – Stand 125


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Pirlo Tubes – Tubes … ...like no other! Schon während der letzten FachPack überraschte die Pirlo Gruppe mit dem Einstieg in die Tubenherstellung und der Präsentation des neuen Unternehmensbereiches Pirlo Tubes. So werden am Standort Kufstein neben Metallverpackungen seit mehr als einem Jahr auch hochwertige Laminattuben produziert. (KOMPACK berichtete)

„I

m Interesse unserer Kunden ist es uns ein großes Anliegen, unsere Flexibilität kontinuierlich auszuweiten. Mit der Pirlo Tubes GmbH ist es uns gelungen, wieder neues Potential zu schaffen. Die gewaltige Resonanz aus dem Markt bestätigt unsere Strategie“, so Rainer Carqueville, CEO der Pirlo-Unternehmensgruppe

7-Farben-Digitaldruckmaschine

Auf einer hoch flexiblen Tubenlinie können vorrangig kleine und mittlere Losgrößen kostengünstig und schnell produziert werden. Die Grundlage dafür bildet das Kernstück der Fertigung, eine 7-FarbenDigitaldruckmaschine.

Preisvorteil

„Allein durch günstige Druckvorkosten ergibt sich für unsere Kunden ein enormer Preisvorteil. Die Kosten der Druckvorstufe bewegen sich deutlich unter jenen im Offsetbereich. Der Klischeewechsel funktioniert per Knopfdruck durch „Electro-photography“, so HansJürgen Wohlschlager, Geschäftsführer der Pirlo Tubes GmbH. Um die Anforderungen einer modernen

Gesamtlösungen für die Kennzeichnung Alles aus einer Hand

Produktion zu erfüllen, wurde die gesamte Produktion in einem Reinraum der Klasse D (ISO 8) aufgebaut.

Kosteneffektive Ökologie

Für die industrielle Produktkennzeichnung bieten wir einzelne Komponenten oder auch Komplettlösungen an. Profitieren Sie von der ganzheitlichen Beratung und unserem umfassenden Know-how rund um Etiketten, Farbbänder, Kennzeichnungstechnik und Softwareentwicklung. Gerne realisieren wir die optimale Lösung für Ihre ganz spezifischen Anforderungen!

Mittlerweile konnte Pirlo Tubes auch mit Innovationen punkten – wie die Verleihung des Green Star Packaging Awards im letzten Jahr bewies. Mit einer Tube aus extrem dünnem Laminat ist es gelungen, durch eine signifikante Reduktion des Rohstoffverbrauchs eine nachhaltig umweltfreundliche Produktion der Tuben zu erreichen. Bis zu 48 % weniger Rohwareneinsatz bringen aber nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch einen deutlichen Kosteneffekt.

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Druckqualität

Dem Credo – „Tubes … like no other!“ – wird die gesamte Produktpalette gerecht. Denn nicht nur die außergewöhnliche Druckqualität des Digitaldrucks, sondern auch die Vielfalt an individuellen Lackierungen und innovativen Folienkaschierungen machen Pirlo Tubes zu etwas Besonderem. 19 Mehr unter: www.pirlo-tubes.com

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Kleiner Schein mit großer Wirkung

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Haubold Eschwege bedruckt, kodiert und nummeriert Tickets, Fahrkarten und Billetts für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, für Kultur- und Sport-Events sowie geldwerte Gutscheine mit OMEGA DoD Inkjetdruckern von Atlantic Zeiser

ie Druckerei Haubold in Eschwege ist seit 1903 erfolgreich im Geschäft. Heute kodiert, nummeriert und bedruckt das traditionsreiche Familienunternehmen im Jahr mehrere hundert Millionen Fahrscheine und Event-Tickets. Jede Karte ist dabei weit mehr als nur ein bedrucktes Papier. Sie kann die Verbindung zu großen Emotionen sein. Millionen von Menschen sammeln ihre Eintrittskarten, um einen ganz besonderen Moment im Leben festzuhalten. Sie wird zum ‚Taschen-Denkmal’, die das Wohlgefühl eines überwältigenden Konzerts, einer furiosen Theaterpremiere oder einer einzigartigen Kunstausstellung immer wieder in Erinnerung ruft.

Ohne Ticket gäbe es vieles nicht

Der reine Gebrauch eines Tickets oder einer Eintrittskarte ist hingegen emotionslos, ja alltäglich und wird kaum mehr beachtet. Dabei erfüllen diese kleinen Berechtigungsscheine in unterschiedlichsten Formaten eine äußerst wichtige Funktion. Ohne Tickets oder Eintrittskarten wäre keine Veranstaltung komplett und der öffentliche Nah- und Fernverkehr wäre unmöglich. Stellen Sie sich vor, Eintrittskarten wären noch nicht erfunden. Jeder könnte nach Lust und Laune in jedes Theater, in jede Sportarena und jedes Musical marschieren. Auch die Nutzung sämtlicher Bahn-, Bus- und Metroverbindungen stünde allen gleichzeitig zur Verfügung. Ein wahres Horrorszenario, nicht

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wahr? Überfüllte ICE-Strecken, die angesagte Metropolen verbinden. Heilloses Gedränge an den Eingängen zu den begehrtesten Schauspielhäusern und an den Fußballstadien, wenn Barcelona, Real, ManU oder Bayern München zum Gastspiel erwartet werden. Das Ticket ist in seiner Funktion und für einen Veranstalter sowie den Käufer bares Geld wert – so blüht doch bei jeder namhaften Großveranstaltung rasch der Schwarzmarkt um begehrte Billetts. Dieser Markt entwickelt sich nicht mehr nur spontan vor den Veranstaltungsstätten, wo Suchende mit handgeschriebenen Schildern ‚Tickets?’ vor den Eingängen patrouillieren, sondern mittlerweile vor allem im Internet, wo auf den einschlägigen E-Commerce- und Versteigerungs-Plattformen Eintrittskarten zu Höchstpreisen angeboten werden.

Sicherheit und Zukunft

Das wirft Fragen rund um die Eintrittskarte und das Ticket auf: Wie lässt sich die notwendige Sicherheit gewährleisten? Welche Anforderungen an sichtbare und kodierte Daten müssen bei den unterschiedlichen Ticketarten berücksichtigt werden? Wird es in absehbarer Zeit tatsächlich keine Tickets mehr geben, sondern der Eintritt nur noch über NFC-Applikationen (Near Field Communications) mit dem Smartphone bezahlt? Wolfgang Wieditz, Geschäftsführer der Druckerei Haubold GmbH, bestimmt die Geschicke des Un-

Wolfgang Wieditz, GF Druckerei Haubold GmbH ternehmens in dritter Generation und ist seit mehr als 100 Jahren im Ticket- und Eintrittskartengeschäft. Dabei hat er schon zahlreiche Trends kommen und gehen sehen. Mehrwert und Innovationen für den Kunden, um im ständigen Preiskampf bestehen zu können, sind die entscheidenden Rezepte. Es gilt kreativ zu sein, um ein Produkt, das in tonnenschweren Rollen gemessen wird und am Ende der Produktion nur Cent-Bruchteile kosten darf, gewinnbringend zu vermarkten.

Flexibilität durch Kombination

Kosteneffiziente Produktionstechnologien spielen für die Traditionsdruckerei deshalb schon immer eine große Rolle. Haubold vereinigt in unterschiedlichen Produktionshallen alle gängigen Drucktechnologien, um je nach Druckjob das qualitativ bestmögliche Ergebnis anbieten zu können. Dabei werden auch Komponentenintegrationen vorgenommen, die bisweilen so nicht vorgesehen waren. Wolfgang Wieditz: „Oftmals bietet gerade die Kombination von scheinbar unvereinbaren Druck- oder Kodiertechniken die optimale Lösung für ein konkretes Problem. An dieser Stel-

le waren und sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon immer sehr kreativ. Wir haben bereits in den 70ern eine Offset-Drucklinie mit Nummerierwerken von Atlantic Zeiser kombiniert und ergänzt, um Fahrscheinbogen mehrfach zu nummerieren. Dafür wurden extra zwei komplette Module konstruiert und in die bestehende Offset-Presse eingebaut. Diese Anlage ist heute noch im Einsatz.“ Mehr als 3.000 Rotationsnummerierwerke in unterschiedlichen Größen für variierende Anwendungen sind bei Haubold verfügbar und zum Großteil noch im Einsatz.

Produktrückverfolgung und Fälschungsschutz im Mittelpunkt

Das Thema der lückenlosen Rückverfolgbarkeit an definierten Stellen des gesamten Ticketausgabeprozesses hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Eine Kodierung des Rollenmaterials, am Besten jedes einzelnen Fahrscheins, der später produziert wird, war die Forderung des Marktes. Haubold hat auf diese Herausforderung reagiert. Zwar hatte man schon zuvor die Markierung und Kodierung von Einzeltickets im Angebot, allerdings waren die zur Verfügung stehenden Technologien nicht in dem Maße ausgereift, dass sie die individuellen fortlaufenden Codes zuverlässig, kostengünstig, schnell und qualitativ hochwertig im Rolle-zu-RolleDruck aufbringen konnten. Mit der DoD (Drop-on-Demand) InkjetTechnologie von Atlantic Zeiser schien es erstmals möglich, das zu verwirklichen. Und es gelang auf Anhieb. Die Installation bei Haubold Eschwege umfasst sechs OMEGA


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seitigeren DoD-Lösungen weichen werden“, ergänzt Wolfgang Wieditz.

Neue Technologien nehmen Fahrt auf

72i Inkjet-Drucker, die kaskadiert oder komplette Rollen gestohlen bereits heute vorbereitet. Langjähangeordnet sind, um eine maxi- werden, braucht es eine Markie- rige Erfahrung im Handling von male Druckbreite von 432 mm ab- rung jedes einzelnen Tickets auf Sicherheitsmerkmalen wie Holozudecken. Damit lassen sich auf einer Rolle. Das machen wir ko- grammen, Sicherheitspapiere sowie einer Rolle sechs Ticketstränge für stengünstig mit OMEGA Druckern Sicherheitsdruckfarben bis hin zu ÖPNV-Unternehmen gleichzeitig von Atlantic Zeiser auf der Rück- unsichtbaren Tinten helfen an diekodieren. Hinzu kommt ein spe- seite der Tickets, rollenweise“, sagt ser Stelle entscheidend weiter. ziell abgestimmtes Transportsy- Wolfgang Wieditz. stem von Atlantic Zeiser, das mit Flexibles Drucker Know-how entsprechender Papierspannung Kodierung im ÖPNV In vielen unterschiedlichen Ticketdie höchste Druckqualität gewähr- Die Kodierung ist ein eindeutiger und Eintrittskartenanwendungen leistet. Mit dem Transport ist ein Trend im ÖPNV. Im Automaten haben sich die Mitarbeiter von vielseitiger Betrieb Rolle-Rolle wird jeder Schein kodiert oder ei- Haubold zu Experten entwickelt oder Falz-Falz möglich. Die Anla- ne bereits komplett durchkodierte und geben ihr Wissen innerhalb der ge läuft im Zweischichtbetrieb und Rolle mit Fahrtendaten bedruckt. Druckerei regelmäßig an den Nachist ohne großen Aufwand mit we- Wird ein Ausweis verkauft, lässt er wuchs weiter. „Die Belegschaft nigen Handgriffen auf wechselnde sich über die Kodierung via Bar- ist unser wichtigstes Kapital. Die Druckjobs umzustellen. Lästiges code eindeutig zuordnen –bei je- Anforderungen an die Fähigkeiten Hantieren mit Lösungsmitteln und dem Prüfvorgang und an jeder Stel- eines Druckers in unserer spezikurze Wartungsintervalle wie es le der Nutzungskette. Das bedeutet ellen Nische ändern sich rasant. Ich bei Inkjet-Systemen mit CIJ-Tech- eine eindeutige und klare Kontrolle bin stolz darauf, dass es unseren nologie (Continuous Inkjet) an der dort, wo und von wem die einzel- Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tagesordnung war, gehören hier der nen Tickets verkauft und in Umlauf immer wieder gelingt, bei neuen Vergangenheit an. gebracht wurden. Das ermöglicht Problemstellungen rasch eine be„Die DoD-Technologie stellt für die geforderte, permanente Rück- lastbare Lösung zu finden. uns einen echten Quantensprung dar. verfolgung. Das erklärt auch unsere Affinität Gerade in den vergangenen zehn Da die Kontrollen von Fahrschei- zu neuen leistungsfähigen TechnoJahren hatten wir eine steigende nen aufgrund dünner Personalde- logien, die oft Bestandteil bisher Nachfrage nach individuellen und cken bei den Betreibern zeitlich nicht realisierter Lösungen sind“, variablen Bedruckungen. Nur die sehr begrenzt und meist oberfläch- sagt Wolfgang Wieditz. Bei der geeignete Technologie stand noch lich sind, werden Fälschungen auf DoD Inkjet-Drucktechnologie vernicht zur Verfügung. Was wir ein- Originalpapier kaum entdeckt: hält es sich genau so. Haubold hat gesetzt haben, entsprach nie ganz „Fahrschein und Fahrscheinrollen nach einer kostengünstigen Druckunseren Vorstellungen in Bezug auf haben mit Tickets, wie sie vor 20 möglichkeit gesucht, die keine Zuverlässigkeit, Flexibilität und Jahren üblich waren, nichts mehr langen Standzeiten beim Wechsel Kosteneffizienz. Erst die integrierte zu tun. Material, Sicherheitsmerk- von Druckjobs verursacht und die Drucklösung von Atlantic Zeiser male, Klarschriftinformationen und einfach zu konfigurieren und zu mit den OMEGA DoD-Inkjetdru- Kodierungen sind mit früher nicht betreiben ist. Außerdem sollte sie ckern hat uns gezeigt, dass es tat- mehr zu vergleichen. Das Rollen- ein Höchstmaß an Vielseitigkeit, sächlich die passende und leistungs- papier wird bis zum letzten Zen- Qualitität und Flexibilität bieten, fähige Technologie gibt, die wir für timeter verwaltet, sodass eine an um für künftige Aufgaben gewappunsere speziellen Anwendungen einen Busfahrer ausgegebene Rolle net zu sein. All das ist bei den benötigen“, unterstreicht Wolfgang tatsächlich zu einhundert Prozent OMEGA Druckern der Fall. Wieditz. Ziel ist das absolut sichere als legales Ticket verkauft werden „Gerade im Vergleich zu den Ticket. Zumindest ein Ticket, das kann“, erklärt der Geschäftsführer CIJ-Systemen haben uns nicht mehr mit überschaubarem von Haubold. die Vorteile überzeugt. Aufwand zu fälschen ist, sodass es Die Sicherheitsanforderungen in Wir haben noch einige sich für Fälscher einfach nicht mehr eine vernünftige Relation zu hö- CIJ-Geräte stationär lohnt. Deshalb sind Fälschungs- heren Produktions- und Material- im Einsatz, die jeschutz und Produktnachverfolgung kosten zu bringen, wird eine der doch über kurz (Track & Trace) für die Ticketindu- größten Herausforderungen für die oder lang den strie wichtig. gesamte Branche in den kommen- k o s t e n „Die wenigsten wissen, was sie ei- den Jahren sein. Haubold ist darauf günstigegentlich durch Fälschungen verlieren und ren. Da immer wieder Restrollen Mehr unter.: www.atlanticzeiser.de viel-

NFC und Elektronische Tickets sind die größten Herausforderungen, auch im ÖPNV. Fast überall gibt es bereits Pilotprojekte oder werden NFC-Anwendungen im Ticketing geplant. Hier muss die Branche intelligente Lösungen anbieten und das Ticket als wichtigen Informations- und Sicherheitsträger positionieren. Insgesamt herrschen im Markt allerdings noch mehr als 70 Prozent klassische Tickets vor und zudem muss ein QR-Code ebenfalls noch immer auf ein Trägermedium gedruckt werden. „Wir haben früher Blockfahrscheine produziert, die Jüngere heute gar nicht mehr kennen. Sie bestanden aus festem Karton und wurden mit einer Lochzange abgeknipst und entwertet. Generell hat sich unser Business doch sehr stark mit dem technischen Fortschritt entwickelt. In den Sechzigern wurde mit mechanischen Nummerierwerken von Atlantic Zeiser die gesamte Palette der geforderten Markierung und Kodierung in unterschiedlichsten Einsatzgebieten abgedeckt. Als die Tickets entsprechende Prüfziffern benötigten, gelangten die Nummerierwerke an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Heute nutzen wir zum Drucken von Barcodes verstärkt die sehr flexible und qualitativ hochwertige DoD Inkjet-Technologie“, sagt Wo l f g a n g Wieditz. 20

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Die neuesten Verpackungslösungen von Schütz

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Der Global Player aus dem Westerwald präsentierte innovative Neuheiten und bewährte Klassiker auf der internationalen Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredlung und Logistik.

amit hochwertige Güter nahe- die speziellen Anforderungen im zu jeder Art sicher, unversehrt Lebensmittel-Bereich gerüstet. und möglichstschnell dort ankommen, wo sie gebraucht wer- Lebensmittelsicherheit den, sind oft besonders clevere Ver- Schütz hat erst vor Kurzem umpackungslösungen gefragt! Auch fangreich in Fertigungsanlagen und ökologische und ökonomische -prozesse investiert, um allerhöchAspekte sollten berücksichtigt sten Anforderungen im Food-Bewerden. Nachhaltigkeit und Effi- reich entsprechen zu können. Das zienz spielen im Gesamtkonzept Unternehmen garantiert somit nicht für Verpackung und Logistik der nur die Lebensmittelsicherheit seiSchütz GmbH & Co. KGaA schon ner Endprodukte, sondern dokuimmer eine wichtige Rolle. Auf der mentiert diese jetzt auch zusätzlich Security-Layer Technologie von Schütz: Aufgrund der zwischen zwei FachPack präsentierte Schütz unter für den gesamten Herstellungspro- Haftvermittler-Schichten eingebetteten EVOH-Sperrschicht bleiben empfindliche Füllgüter länger haltbar. Der Ecobulk MX-EV FDA erfüllt anderem den MX-EX antistatisch zess. mit Nano-Flansch, der sich bei VerAls Konsequenz daraus können die Anforderungen der Food-Branche. wendung in EX-Zonen besonders Kunden künftig aus zwei Foodbewährt hat. Die darin enthaltenen Verpackungsstandards wählen. Die weitere Schritte, um eine bestmög- leistet ebenso eine RückverfolgCarbon-Nano-Tubes sind elektrisch bereits im Markt bekannten und liche Risikominimierung für seine barkeit bis auf Komponenten- und leitfähig und verhindern eine elek- etablierten Container des FDA- Kunden zu erreichen. Um höchsten Prozessebene. Das Unternehmen trostatische Aufladung innerhalb Standards von Schütz erfüllen die Ansprüchen in der Food-Industrie leistet damit deutlich mehr in dieser des Füllprodukts während der Ent- Material-Richtlinien der US Food nachzukommen, hat das Unterneh- Sparte und I setzt in der Produktion leerung. and Drugs Administration, die hier men inzwischen zahlreiche zusätz- Maßstäbe, die weit über bisherigen der Namensgebung diente. Außer- liche Präventivprogramme zur Le- Branchenstandards liegen. Ecobulk MX-EV FDA. dem werden die europäischen An- bensmittelsicherheit eingeführt. Die EVOHSperrschicht dieses forderungen an LebensmittelverpaDies betrifft u. a. die Ausstat- Ticket-Service IBCs befindet sich zwischen zwei ckungen bei der Herstellung ebenso tung der Räumlichkeiten und Das globale System zur RückhoTrägerschichten und ist ein effek- eingehalten wie die Schütz-eigenen Arbeitsbereiche,die Betriebsmittel, lung und Rekonditionierung getiver Schutz vor Permeationsein- Maßnahmen zur Qualitätssicherung. den Umgang mit Abfällen, Glas- brauchter Container, das das Unterflüssen. Somit wird der Ein- oder Dazu zählen u. a. die Rückverfolg- und Messerbruch. Hinzu kommen nehmen als Pionier seiner Branche Austritt von Gasen vermieden und barkeit in der Lieferkette und die der Einkauf von Rohstoffen und vor zwei Jahrzehnten erstmals einempfindliche Füllgüter bleiben län- gleitmittel- und silikonfreie Ferti- Service-Leistungen, der Einsatz von führte, hilft gerade im Zeitalter der ger haltbar. Der Container ist mit gung. Chemikalien, die Reinigung aller Nachhaltigkeit, den CO2-Ausstoß einer Vollkunststoff-Kufenpalette Für den neuen Premiumstandard Flächen sowie die persönliche Hygi- deutlich zu reduzieren. 21 ausgestattet. Das Premium-Produkt unternimmt Schütz umfangreiche ene der Mitarbeiter. Schütz gewähr- Mehr unter: www.schuetz.net unter den Schütz Paletten bietet zahlreiche Vorteile und Einsatzmöglichkeiten. Das Material ist schlagzäh, korrosionsbeständig und besonders widerstandsfähig bezüglich mechanischer, chemischer, thermischer sowie reibender Einflüsse. Außerdem ist die Palette leicht zu reinigen. Für das robuste Modell sind Mehrwegeinsätze, Transportbänder und Stapellagerung kein Problem. Die Bodenwanne wurde speziell angepasst, damit die Palette leichter unterfahren werden kann – bei gleichbleibender Aufbauhöhe. Drainage-Bohrungen im Boden verhindern einen Nässestau. Die Palette wird komplett aus Recyclat hergestellt, das aus der Wiederaufbereitung gebrauchter IBCs entsteht – ein Plus, das Umwelt und Gewindeflansch mit angespitztem Erdungskabel aus Nano-Compound. Die darin enthaltenen Carbon-NanoRessourcen schont. Diese Verpa- Tubes sind elektrisch leitfähig. Die Armatur ist somit bestens für den sicheren Einsatz in EX-Zonen geeignet. ckungslösung ist somit bestens für

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Premiere auf der FachPack

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Der neue Tintenstrahldrucker der erfolgreichen alphaJETSerie feierte auf der FachPack in Nürnberg Premiere. Am Stand von KBA-Metronic konnten die Besucher live den neuen Inkjet-Drucker alphaJET mondo erleben und sich von seiner einfachen Handhabung begeistern lassen.

n seiner neuesten Entwicklung hat KBA-Metronic aktuelle internationale Marktanforderungen und jahrzehntelange Erfahrung zu einem echten Allrounder gebündelt – dem alphaJET mondo. Der kompakte Tintenstrahldrucker läuft zuverlässig und liefert brillante Druckergebnisse. Alles, was er kann, macht er einfach etwas besser als andere seiner Klasse. „Dank unserer umfassenden Kundennähe und Service- Ausrichtung sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden als Impulsgeber für neue Technik-Innovationen zu nutzen, und unseren Kunden passende Lösungen zu bieten,“ erklärt Oliver Volland, Geschäftsführer von KBAMetronic.

hilft so, bares Geld zu sparen. Über Ethernet, USB und RS232 lässt sich der Drucker problemlos in alle Produktionslinien integrieren.

Display

Das leicht zugängliche Tintensystem lässt einen einfachen Tinten-Kartuschenwechsel auch während des Druckbetriebs jederzeit zu. Es werden teure Bandstillstandzeiten minimiert. Zudem ist der Wartungsaufwand dank der ausschließlichen Verwendung von FarbstoffTinten sehr gering. Den

Bedienerfreundlichkeit und hochwertiges Design stechen bereits beim ersten Blick auf das Display ins Auge. Seine Touchscreenoberfläche mit übersichtlicher Statusanzeige und One-Touch-Info-Menü lässt sich über einfache Icons intuitiv bedienen. Das 8,4“ große TFT-Farbdisplay führt den Bediener leicht durch das Betriebssystem. Das macht das Verbrauchsmittelmanagement zum Kinderspiel und

einen einfachen Vor-Ort-Service möglich. Auf die Sicherheit legten die Entwickler bei KBA-Metronic besonderen Wert. So sorgen Standardflaschen mit sauberer Ansteckfunktion dafür, dass beim Wechsel keine Tinte ausläuft. Aber auch der eingebaute Lekagesensor und das Verbrauchsmittelmanagement tragen zu diesem wichtigen Aspekt bei. Durch sein robustes Edelstahlgehäuse und der Schutzklasse IP65 bleibt der Tintenstrahldrucker auch in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen immer einsatzbereit.

Continuous-Inkjet-Prinzip

Der alphaJET mondo basiert auf dem Continuous-Inkjet-Prinzip, mit dem sich unterschiedlichste Oberflächen berührungslos kennzeichnen lassen. Die 32- Punkt-Matrix ermöglicht eine hochwertige Auflösung z.B. für Grafik-, Logo oder Barcodedruck, oder Datumsdruck selbst bei Drehung um 90°. Wie bei allen alphaJET-Modellen ist auch das Tintensystem des alphaJET mondo einfach und robust aufgebaut und daher wenig störanfällig.

Wechsel

Einsatzgebiete

Kundennutzen unterstreicht auch die hohe Verfügbarkeit und die langlebige Komponente des Geräts. Der Komponententausch macht

Abhängig von der eingesetzten Tinte ist der alphaJET mondo für die verschiedensten Bedruckstoffe geeignet. Diese Vielseitigkeit ermöglicht den Einsatz in sehr unterschiedlichen Industrien z.B. Nahrungs- und Genussmittel, Getränke, Pharmazie, Kabel, Automobil und noch in vielen mehr. Dank seiner effizienten Verbrauchsdaten und der standardmäßigen Lösungsmittelrückgewinnung ist der alphaJET mondo eine saubere Lösung und ein Beleg für die Bemühungen von KBA-Metronic, verantwortliche und sichere Technik zu bieten. 22 Mehr unter: www.kba-metronic.com

EInE bREITE PALETTE An PRodukTEn In unserem umfangreichen Produktprogramm finden Sie unter anderem Lager- und Transportbehälter sowie Hygienepaletten, die speziell auf die Anforderungen der Lebensmittelindustrie abgestimmt wurden. Sprechen Sie uns an. Ihr WERIT Team! office@werit.at / www.werit.eu Tel. +43 (0) 5552 63315-0 Fax +43 (0) 5552 63315-33

w w w. w e r i t . e u

5 • 2012 WERIT Vertriebsgesellschaft mbH, Austr. 61, 6700 Bludenz

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FACHPACK

Etikettierung empfindlicher Verpackungen

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Markem-Imaje, Hersteller von industriellen Kennzeichnungsund Kodierungslösungen, zeigte auf der FachPack seinen Kunden einen Tamp Blow Applikator für die Etikettiersysteme der Serie 2200. Der neue Tamp Blow Applikator von Markem-Imaje wurde speziell für eine große Auswahl an Produkten und Oberflächen entwickelt - von empfindlichen oder unebenen Produktoberflächen bis hin zu niedrigen Trays.

ie Neuentwicklung eignet sich besonders für die Getränkeindustrie, für Molkereiprodukte und Frischwaren sowie die Lagerlogistik. Der Tamp Blow Applikator ermöglicht eine optimale Etikettierung mit Produktionsleistungen von über 100 Verpackungseinheiten pro Minute, unabhängig von der Beschaffenheit der Produktoberfläche und der Positionierung.

Maximale Haftung

Die Etiketten werden von oben oder von der Seite ohne Beschädigungsrisiko auf die Produktoberfläche „aufgeblasen“ - eine ideale Lösung für empfindliche Waren, Kartons oder andere Verpackungen. Selbst auf gewellten und ungleichmäßigen Flächen wie bei PET-Flaschen in Shrinkpacks oder Stretchfolien haftet das Etikett: der Applikator nähert sich dem Produkt, dann wird das Etikett vorsichtig „aufgebla-

sen“ und eine maximale Haftung erzeugt.

Kleinformate

Eine spezielle Spendeplatte für Kleinformate positioniert die Etiketten präzise, auch bei schwierigen Anwendungen wie niedrigen Trays. Zur flexiblen Integration ist der Tamp Blow Applikator in zwei Ausführungen erhältlich: Das Modell mit kurzem Hub für die Etikettierung bei hohen Geschwindigkeiten bis zu einer Etikettengröße von 175 mm x 105 mm eignet sich für schwierige Anwendungen wie bei Kanten von Trays oder ungleichmäßigen Produktoberflächen. Das Modell mit langem Hub dient der Kennzeichnung von Paletten, Plastikkästen und großen Kartons mit Etiketten bis zu einer Größe von 175 mm x 230 mm. Der Tamp Blow Applikator ergänzt die Reihe der bereits erhält-

lichen Applikatoren Blow, Tamp und Wipe der Serie 2200. Neben diesen austauschbaren Applikatoren besitzen die Etikettiersysteme der Serie 2200 alle Vorteile einer bewährten Produktreihe, die hohe Zuverlässigkeit, Effizienz und Bedienerfreundlichkeit gewährleistet.

Die Hauptvorteile der Serie 2200

● Etikettieren von bis zu 125 Pro-

dukten pro Minute, unabhängig von der Komplexität der Druckdaten oder Druckinhalte. ● 18 Monate Garantie als Standard. Garantieerweiterung auf bis zu 5 Jahre. ● Schneller und einfacher Austausch der Etikettenrolle und des Farbbandes in weniger als 40 Sekunden. ● Länge des Farbbandes und der Etikettenrollen: 560 Meter im Vergleich zum Marktstandard von 450 Meter, reduziert Produktionsausfälle um 25 Prozent. ● Kompatibel mit A/B-Codes vom Typ ANSI selbst bei höchster Druckgeschwindigkeit. ● CoLOS Terminal für die Serie 2200. Der neue Farb-Touchscreen ermöglicht eine einfache Etikettenauswahl und leistungsfähiges Datenmanagement durch eine intuitive Benutzeroberfläche. ● CoLOS-Softwarelösungen sorgen für Vollständigkeit der Produktdaten, zentrale Datenverwaltung und einfache Anbindung an existierende Unternehmensdatenbanken. ● Über 95 Prozent recyclingfähige Materialien. 23 Mehr unter: www.markem-imaje.at Auch neu ist der All-inclusiveService: Kunden erhalten Kennzeichnungssysteme, Betriebsmittel, Wartung und Service jetzt auch zu einem festgelegten Monats-tarif/KOMPACK berichtete.

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FACHPACK

Die richtige Verpackungslösung „Trends wie Convinience Food und die damit verbundenen immer kleineren Verpackungsgrößen sind natürlich Entwicklungen die uns entgegenkommen“ so der Geschäftsführer DI Andreas Hollmann/Ishida GmbH während der FachPack. Ebenso wird immer mehr auf Sicherheit und Rückverfolgbarkeit gesetzt. Dank der hohen Gewichtsgenauine Firma die hier von der igkeit wird der Produktverlust Mehrkopfwaage, über Röntgen- auch bei maximaler Ausbringung systeme bis hin zu innovativen im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungstechnologien alles an- Waagen stark reduziert. Zum Einbieten kann hat heutzutage natür- stieg in die Mehrkopfwaagentechlich auch Vorteile. „Kunden erhal- nologie von Ishida bietet sich eine ten komplette Linienlösungen und Waage der Baureihe CCW-SE-214 Service bei uns aus einer Hand.“ an. Im Vergleich zu anderen Abfüllso DI Hollmann. Ihre Kompetenz und Dosiermethoden lässt sich die in diesen Bereichen zeigte Ishida Ausbringung stark steigern, mögwährend der Messe. lich sind bis zu 90 Wiegungen pro Ishida zeigte auf der FachPack die Minute. Gleichzeitig wird der Prokomplette Range der Mehrkopf- duktverlust drastisch reduziert. waagen. Wenn Hochleistung und maximale Präzision gefragt sind, ist Röntgenprüfsystem das Modell CCW-R-214W die rich- Das Ishida Röntgenprüfsystem tige Lösung. Diese Mehrkopfwaage IX-GA-4075 entdeckt zuverläsist prädestiniert für Abfüllgewichte sig selbst sehr kleine Fremdkörper zwischen 10 und 1000 Gramm. Ty- aus Metall, Kunststoff, Glas, Stein, pische Anwendungen sind Süßwa- Knochen usw. Und nicht nur das. ren, Snacks und Fertiggerichte. Auch fehlende oder beschädigte Die 14-köpfige Waage erreicht Produktteile können damit angebis zu 180 Wiegungen pro Minute. zeigt werden. Die Maschine verfügt Auf Wunsch ist die Maschine auch zudem über eine Wiege- und eine in einer lärmreduzierten Bauwei- Zählsoftware. Die zu prüfenden se erhältlich. Für normale Anfor- Produkte laufen mit einer maximaderungen ist die Mehrkopfwaage len Geschwindigkeit von 60 Metern CCW-RS-214 die ideale Wahl. Das pro Minute durch die InspektionsModell verarbeitet Zielgewichte kammer. Bis zu 100 programmierbis 1000 Gramm mit einer Leistung bare Voreinstellungen erlauben von bis zu 120 Wiegungen pro Mi- einen schnellen Produktwechsel. nute bei einer Genauigkeit von 0,2 Eine Datenprotokollierung hilft, Gramm. permanente Fehlerquellen zu beseitigen und erlaubt den Nachweis über ordnungsgemäße Verpackungsvorgänge.

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Software ADCS

Des Weiteren werden moderne Kontrollwaagen am Ishida Stand vorgeführt. Das Modell DACSG-015 ist dank neu entwickelter digitaler Wiegezellen deutlich schneller als herkömmliche Kontrollwaagen – und das bei höchster Genauigkeit. Per Knopfdruck wird zwischen zwei Wiegeeinstellungen gewechselt, so dass mit einer Kontrollwaage eine viel breitere Produktpalette kontrolliert werden kann. Die äußerst robuste DACS-G Waage verfügt über eine Funktion, die bei Störeinwirkungen von außen sofort automatisch den Wiegesensor vom Wiegeband trennt.

Ergänzt wird die Kontrollwaage mit der von Ishida entwickelten Software IDCS (Ishida Data Capture System). Das Programm speichert die Daten jeder einzelnen Packung, die die Kontrollwaage passiert hat und generiert Berichte in Echtzeit. So werden Produktionsabläufe effizienter gestaltet und Kosten reduziert. Ein Einsteigermodell ist die Kontrollwaage DACS-W-012-N. Sie kommt in trockenen Umgebungen zum Einsatz und schafft bis zu 150 Wiegungen pro Minute bei einer Genauigkeit von 0,2 Gramm. Ishida bietet diese Maschine nun erstmals auch mit einem farbigen Touchscreen an. Zur Produktion von Hängedisplays für den Handel hat Ishida den Beutel Applikator P-SPA entwickelt. Die halbautomatische Maschine heftet Beutelverpackungen per Heißsiegelung an Abziehstreifen, so dass

attraktive Hängedisplays entstehen. Die Beutel haften sicher an und können dennoch leicht abgezogen werden, die Streifenlänge und die Anordnung der Beutel sind frei wählbar. Mit seinen kompakten Abmessungen ist der Applikator P-SPA ideal geeignet für den flexiblen Einsatz bei der Produktion von Snacks und Süßigkeiten oder in der Lohnverpackung. Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland und Österreich zuständige Niederlassung von Ishida Europe (Birmingham, England). 24 Mehr unter: www.ishida.de


FACHPACK

Ohne Kabel und PC Den Etikettierer Herma 400 können Anwender und ServiceTechniker jetzt über eine neu App per Smartphone oder Tablet steuern und konfigurieren. Die H400 ist ein Tool zur Fernbedienung des Herma 400 Etikettiergerätes über Bluetooth bis zu einer Reichweite von 50m. it Hilfe dieser Smartphone- und M Tablet-App, basierend auf der offenen Android-Plattform, können

Anwender kabellos die Funktionen des Etikettierer-Displays steuern und sukzessive Service-Wartungsaufgaben durchführen. Die Konfiguration H400 kann am mobilen Gerät gesichert und wiederhergestellt wer-

den. Ebenso kann die neueste Firmware an den Etikettierer übertragen werden. Gleichzeitig wird durch eine Verschlüsselung und intelligente Zugangskontrollen eine umfassende Sicherheit für den Produktionsbetrieb gewährleistet. 25 Mehr unter: www.herma-etikettierer.at

Kundenspezifische Kennzeichnungslösungen Die Firma Langguth ist allen für ihre Möglickeiten beim Eimer Be- und Entstapeln bekannt. Wie exakt und genau Langguth auch die Eimer etikettiert ist schon weniger Firmen bekannt. uf der FachPack wurde desweA gen genau gezeigt, wie auch Eimer faltenlos etikettiert werden

können (das Etikett wird dabei aufgeblasen). Aber auch wenn es um andere Gebinde geht ist die Firma Langguth Spezialist für das Etikettieren. Egal ob Heißleim-, Nassleimoder Selbstklebeetikettiertechnik gefragt ist – die Firma Langguth hat hier die richtige Lösung. Egal ob runde, eckige, oder ovale Gebinde

hier finden Anwender die richtige Lösung. 26 Mehr unter www.langguth.com oder unter www.verpackungsmaschinen.at (der österreichischen Vertretung)

Würfel der Möglichkeiten Flaschenexport Bereits Stammgast auf der FachPack ist der Wellpappespezialist Rondo Ganahl AG. Auch heuer zeigte die Firma wieder unterschiedlichste Lösungen für die Branchen. Speziell für den immer mehr auch exportorientierten österreichischen Wein wurde eine spezielle Lösung mit integriertem Fachwerk vorgestellt.

Über das breite Angebotsspektrum der Firma Marzek haben wir schon im Vorfeldder FachPack berichtet. Auf besonderes Interesse stieß während der Veranstaltung der Würfel der Möglichkeiten.

eim Öffnen der „B Kartons stellt sich das Fachwerk auto-

matisch mit auf und die Flaschen können sofort einsortiert werden. Dadurch wird auch bei längerem Transport gewährleistet, dass die Flaschen sicher am Ankunftsort ankommen.“ So Alois Schellnegger/Rondo Ganahl St. Ruprecht während der Messe. 27 Mehr unter: www. rondo-ganahl.at

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Auch heuer konnte die Firma Marzek wieder beim Golden Label Award gewinnen - mehr darüber in der nächsten Ausgabe. ielfältige Veredelung und SpeVProdukt zialeffekte wurden auf einem dargestellt. Im Bogen-

offset hergestellt zeigt jede Seite eine besondere Seite. Drip-Off, UV- und Irodin Lack, Dispersionsgold sowie weitere MetallicSpezial-Effekte werden durch die State of the Art Technologie von

Marzek auf einem Würfel einzigartig kombiniert. Marzek zeigte Besuchern praktische Beispiele, was auf diesem Gebiet mit modernsten Maschinenpark heute bereits alles möglich ist. 28 Mehr über die vielen Möglichkeiten der Marzek-Gruppe sehen Sie unter: www.marzek.at


gen

FACHPACK

Der Supermarkt der Zukunft

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Am neu gestalteten FachPack-Stand präsentierte der Innovationsführer Kartonveredelung Knapp neue Verpackungslösungen sowie hochwertige Veredelungstechniken und ungewöhnliche, kreative Verkaufsverpackungen, die Produkte in Szene setzen und die Verbraucher zum Zugreifen verführen.

b Metallic-Effekte, effektreiche Folienverarbeitung oder Spezialbeschichtungen, PeelBlister oder Peel-Skin fürs leichtere Öffnen, mit modernen Technologien gelingt es den Experten von Knapp, jedes Produkt individuell zu verpacken. „Willkommen im Supermarkt von morgen“ – so war das heurige Knapp-Motto während der FachPack. Im Supermarkt der Zukunft zählt mehr als nur der äußere „Look“.

Verpackungen vermitteln inzwischen auch innere Werte, zum Beispiel über Codiersysteme, die Produktinformationen liefern oder der Microglyphcode, der die Rückverfolgung und Authentifizierung von Produkten ermöglicht. Integrierte Lösungen wie die Multicard erlauben es, Produkte und Informationen in einer Verpackung intelligent zu verbinden – eine Verpackung, die Produktpromotions zusätzlichen

Pfiff gibt. Ob es um versteckte Botschaften in den Verpackungen geht oder ob der Verpackung ein Licht angesehen soll – aber sehen Sie hier selbst einige Beispiele, die wir im Supermarkt gefunden haben. Übrigens - wissen Sie wie ein Topmodel verführt? 29 Falls nicht – sie finden die Antwort unter www.knappgmbH.de

HANDUMREIFUNGSGERÄTE

Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & Co KG

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Neu entwickelte Verschließmaschine Bosch Packaging Technology hat mit der kompakten VRT 1010|1020 eine neue Verschließlösung für Injektions- und Infusionsflaschen entwickelt. Ausgestattet mit hochempfindlichen Kontrollsystemen gewährleistet die Maschine zuverlässiges Bördeln und erreicht eine Ausbringung von bis zu 120 Behältnissen pro Minute. ie VRT 1010|1020 ist auch in DContainmentsystemen Verbindung mit Barriere- und einsetzbar.

„Sie entspricht den modernsten produktionstechnischen Anforderungen und ist auch für die Verarbeitung toxischer Produkte geeignet“, berichtete Dieter Bandtel, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology. Die Maschine erfüllt damit die aktuellen EU GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) gemäß Annex 1.

von einer vorgeschalteten Füllmaschine oder einem Drehteller. In einem Sternrad mit Gegenführung durchlaufen die Behältnisse sämtliche Arbeitsstationen. Vor der Bördelung erfolgt die Stopfensitzkontrolle mittels eines kamerabasierten Sensors. Behältnisse mit fehlendem oder fehlerhaft sitzendem Stopfen

Sensor

Je nach Ausführung übernimmt die getaktet arbeitende VRT 1010|1020 die befüllten und mit Stopfen versehenen Injektions- und Infusionsflaschen ein- oder zweibahnig

wandern noch vor der Bördelstation in einen Schlechtausschub. Korrekt verschlossene Behältnisse setzen den Transport durch die Bördelstation fort. Die Bördelkappen werden über eine Abschlepprinne lose aufgesetzt. Die mittels Plunger eingespannten Behältnisse werden rotierend durch eine servo-gesteuerte Kippbewegung gegen eine frei mitlaufende Bördelrolle geschwenkt, wobei die Bördelkappen verschlossen werden. „Die Freistellung der Behältnisse aus dem Transportsystem in Kombination mit der frei mitlaufenden Bördelrolle gewährleisten einen besonders partikelarmen Vorgang“, erklärte Dieter Bandtel. Die exakte Reproduzierbarkeit der Rotationsgeschwindigkeit ermöglicht eine vollständige Validierung des Verfahrens.

Schnell, sicher und effizient

Dank des Rundläuferkonzepts lassen sich auf der VRT 1010|1020 zusätzliche

Kontrollinstanzen einrichten. Um die Bördelqualität sicherzustellen, ist die Verschließmaschine mit einer Kamera ausgestattet. Diese prüft, ob der Verschließvorgang tatsächlich erfolgt ist und die Kappen optimal verbördelt sind. „Für ein zuverlässiges Ergebnis kommen Spiegel zum Einsatz, über welche die Kamera eine Rundumansicht der Behältnisse erhält und damit fehlerhafte Objekte identifiziert“, schilderte Dieter Bandtel den Vorgang. Die Behältnisse, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden zuverlässig in einen zusätzlichen Schlechtauslauf geleitet. Korrekt verschlossene Infusions- und Injektionsflaschen wandern in eine Magazinierstation oder auf ein Transportband. Ein modernes Touch-Screen-Tableau erleichtert die Bedienung und ermöglicht eine Speicherung und vollständige Reproduzierbarkeit der formatspezifischen Einstellungen 30 Mehr unter: www.boschpackaging.com

Klimaneutrale Verpackungen von GIKO Der österreichische Verpackungshersteller GIKO produziert ab sofort klimaneutral. Bei der FachPack stellte GIKO das neue Angebot vor. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach solchen Produkten. ei der FachPack in Nürnberg, BInteresse. stieß das neue Angebot auf großes „Wir sind sehr zufrieden

mit den Besucherreaktionen. Unsere Entscheidung dieses neue Produktangebot anzubieten, war richtig. Die Messe zeigte, dass die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie in unserer Branche noch mehr in den Kundenfokus rücken“, berichtet Harald Dür, Leiter Vertrieb und Einkauf bei GIKO. Die Grundlage für die klimaneutralen Verpackungen liefert die lückenlose Berechnung des CO2-Fußabdrucks. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der internationalen Klimaschutzagentur ClimatePartner. „Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt: Dazu zählen die Herstellung, der Transport und sämtliche Verarbeitungsprozesse der jeweiligen Folie. Die anfallenden CO2-Emissionen, die wir weder vermeiden noch reduzieren können,

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kompensieren wir durch den Ankauf von Emissions-Zertifikaten. Mit diesem Ausgleich unterstützen wir weltweit Projekte, die nachweislich zum Klimaschutz beitragen. Der gesamte Berechnungs- und Kompensationsprozess erfolgt unter strengen Auflagen, um so für die notwendige Transparenz zu sorgen“, informiert Harald Dür. Das Unternehmen überlässt es den Kunden, ob sie dieses Angebot nützen.

Dauerthema bei GIKO: Ökologische Verantwortung

Ökologisches Handeln ist für die Verantwortlichen bei GIKO Verpackungen seit vielen Jahren ein Thema und wurde dafür auch schon mit dem Green Packaging star Award ausgezeichnet. „Wir investieren regelmäßig in energiesparende und umweltschonende Anlagen, beispielsweise in unsere Lösemittel- und Energierückgewinnungsan-

lagen. Erst vor kurzem nahmen wir eine weitere Photovoltaik-Anlage in Betrieb, die den Strom für unser Elektroauto liefert. Unser naturnah gestaltetes Firmenareal sorgt für natürliche Ruhe- und Erholungsflächen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Werner Abbrederis, Geschäftsführer von GIKO Verpackungen. Hohe Maßstäbe setzt der mittelständische Betrieb auch bei der Verpackungsherstellung. Die Kunden von GIKO kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie beispielsweide der Lebensmittelindustrie. Die Rechtskonformität der Produkte ist das ‚um und auf’. Der Hersteller erfüllt

dies durch umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie beispielsweise einem eigenen internen Kontrollsystem 31 Mehr unter: www.giko.at


FACHPACK

Heißabfüllung von Dessertsaucen Dessertsaucen von Liotta werden in heißem Zustand abgefüllt. Dieses Verfahren stellt besondere Ansprüche an die Verpackung. Eine neue 800-ml-Flasche des österreichischen Verpackungsspezialisten Greiner Packaging International erfüllt die hohen Anforderungen. Auf Basis der gelungenen Neuentwicklung wurde eine mehrjährige Zusammenarbeit beschlossen.

„W

ir haben einen Verpackungspartner gesucht, der einen hohen Qualitätsstandard anbietet

und unsere hohen Ansprüche erfüllt. Gleichzeitig war uns geografische Nähe wichtig“, erklärt Liotta. Seine Wahl fiel auf Greiner Packaging International und dessen Kärntner Standort Wernberg. Er beliefert Liotta seit dem Frühling 2012 mit 800 ml fassenden, extrusionsgeblasenen Flaschen. Die neuen Verpackungen bestehen aus einem speziell für die Heißabfüllung entwickelten Polypropylen (PP). Über

die Etikettierlösung von UlrichEtiketten berichtete KOMPACK bereits in der letzten Ausgabe.

Zwei topmoderne, zertifizierte Unternehmen

Liotta setzt modernste Lebensmitteltechnologien ein, um das Qualitätsversprechen seiner Dessertsaucen zu halten. Herzstück der Produktion ist eine vollautomatische, mikroprozessorgesteuerte Anlage, die Effizienz, Hygiene und Genauigkeit vereint. Das Unternehmen wurde Anfang 2012 IFS (International Food Standard)-zertifiziert. Alle Produktionsprozesse werden durch ein HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Point)-Konzept mit entsprechenden Kontrollpunkten überwacht und verifiziert. Der hohe Qualitätsanspruch von Liotta ergänzt sich ideal mit jenem von Greiner Packaging International. Auch der Verpackungsspezialist betreibt ein HACCP-Programm. Als deutliches Signal in Richtung Hy-

giene und Sicherheit lässt sich das Unternehmen von unabhängigen Auditoren regelmäßig nach dem BRC/IoP (British Retail Consortium / Institute of Packaging)-Standard zertifizieren.

Sizilianische Wurzeln, österreichische Qualität

Der Sizilianer Salvatore Liotta wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kärnten aus. 1956 eröffnete er in Villach einen Eissalon, zehn Jahre später gründete er in Mallestig die Eisfabrik „Liotta-Eis“. Sein Sohn Josef übernahm das Unternehmen 1995 und spezialisierte sich erfolgreich auf die Herstellung von qualitativ hochwertigen Dessertsaucen. Liotta verbindet heute traditionelle sizilianische Rezepte mit besten Zutaten und moderner Produktionstechnologie. Zu den Kunden gehören Lebensmittelmärkte und -discounter sowie Gastronomie- und Hotelleriebetriebe. 32 Mehr unter: www.greiner-gpi.com

Peelfolie für Frischfleisch

un wird er von Scheyer erfüllt: N „Vitatop peel – CLEARPEEL®“ besteht aus einer Verbundfolie mit EVOH und Antifog und verfügt über eine Folienstärke von 65 µm.

Die Folienstruktur besteht aus einem zweifach Verbund, ist absolut reißfest und bietet ein optimales Preisleistungsverhältnis. Das Abziehen der Folie funktioniert völlig sauber und gleichmäßig. Somit eignet sie sich besonders gut für die Verpackung von Frischfleisch, Fertiggerichten und Antipasti, kann aber grundsätzlich für alle Produkte, die In PP-Schalen verpackt sind, verwendet werden. 33 Mehr unter: www.scheyer.at

Ihr IhrSpezialist Spezialistfür für Kennzeichnung Kennzeichnungvon von Produkten Produktenund und Verpackungsmaterialien. Verpackungsmaterialien.

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Jeder von uns hat sich schon gefragt, warum Deckelfolien von Frischfleischschalen nicht einfach und komfortabel abgezogen werden können. Vor etwa zwei Jahren kam der Wunsch nach einer Folie dieser Art auch vom Lebensmitteleinzelhandel auf.

- -bis biszuzu55Zeilen Zeilen - -2,5 2,5mm mmbis bis12,5 12,5mm mmSchrifthöhe Schrifthöhe - -300 300dpi dpiAuflösung Auflösung - -bis biszuzu88Druckköpfe Druckköpfe - -verschiedene verschiedeneDruckfarben Druckfarben - -......

Bein BeinHelmut HelmutGmbH GmbH FN 260772 pp FN 260772 6933 UID: ATU 615 653 4545 6933Doren Doren. .Schnoran Schnoran174 174 . .AUSTRIA AUSTRIA UID: ATU 615 653 . . . . EROI: ATE OS1000005351 T T+43 EROI: ATE OS1000005351 +435516 5516290 2906060 Fax Fax+43 +435516 5516290 29060-6 60-6 e-mail: e-mail:office@bein.at office@bein.at


BRAU BEVIALE

Brau Beviale 2012 startet am 13. November

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Die Brau Beviale startet 2012 am Dienstag, 13. November (Achtung Neu - nach der FachPack wechselt auch die BrauBeviale in einen neuen Rythmus - Dienstag bis Donnerstag). Rund 1.350 Aussteller und gut 31.500 Besucher erwartet die in diesem Jahr weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft.

aut chinesischem Horoskop steht 2012 im Zeichen des WasserDrachens; ein gutes Jahr, gilt doch der Drache als Glücksbringer, symbolisiert Stärke und Reichtum. Beides ist dem asiatischen Getränkemarkt seit Jahren hold. Er sprengt Wachstumsrekorde und bringt Getränkeideen hervor, die weltweit für Anregungen sorgen. Tradition in Verbindung mit Innovation und Gesundheit sind hier die Schlagworte. Sogenannte innovative Getränke mit Zutaten, die seit langem geschätzt werden, wie Teeextrakte oder Holunderblütensirup. Unter dem Aspekt „Back to the roots“ punkten Regionalität und ein damit einhergehendes Vertrauen in heimische Produkte. Interessant wird es, wenn Getränke Verbindungen zu anderen Konsumwelten schaffen und Cross Selling-Strategien greifen. Nicht zuletzt wird jede erfolgreiche Getränkeinnovation stets durch die zu ihr passende Gebindevariante unterstützt.

Alkoholfreie Getränke

Vor allem dank Asien legte der weltweite Markt alkoholfreier Getränke 2011 um etwa 4 % zu. 60 % des globalen Wachstums realisierten asiatische Märkte. Derzeit ist Asien mit einem Anteil von 27 % größter

Player im Softdrink-Bereich. Nordamerika vereint nur mehr knapp 20 % auf sich, Westeuropa 17 %. Noch im Jahr 2005 rangierte Nordamerika mit einem Viertel der globalen Verkäufe auf Platz eins. Der jährliche Pro-Kopf-Konsum liegt in Asien bei 40 l. Verglichen mit europäischen und nordamerikanischen Verbrauchern ist das nur ein Sechstel bzw. Achtel und zeigt das hohe künftige Wachstumspotenzial. Auch Lateinamerika, der Mittlere Osten und Nordafrika lassen ein Softdrink-Plus erwarten. In West- und Osteuropa stagnieren die Märkte. Derzeit enthalten 37 % der weltweit konsumierten alkoholfreien Getränke Kohlensäure. Weil diese aber teilweise hohe Kaloriengehalte haben und in Asien stille Softdrinks bevorzugt werden, könnte bis 2016 der Anteil der kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke um 4 % schrumpfen. Dann dürfte abgefülltes Wasser die weltweit führende Softdrink-Kategorie sein. Starkes Wachstum im zweistelligen prozentualen Bereich wird für Sport- und Energy Drinks prognostiziert – allerdings ausgehend von einem noch niedrigen Niveau. Sie vereinen gerade einmal 3 % des weltweiten Softdrink-Volumens auf sich (Canadean). In Westeuro-

pa war Dänemark 2011 mit einem Pro-Kopf-Konsum von ca. 15 l der wachstumsstärkste Markt in diesem Segment (Euromonitor).

Biermarkt: Bis 2013 Zwei-MilliardenHektoliter-Marke überschritten

Der Welt-Biermarkt wächst – im Jahr 2011 auf gut 1,9 Mrd. hl (+2,8 %). Der Pro-Kopf-Konsum an Bier stieg weltweit um einen halben auf 27,6 l. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 61,1 l liegt der amerikanische Markt vor Europa (59,3 l) und Asien/Pazifik (18 l). Schlusslichter sind Afrika und der Mittlere Osten mit 9,1 l (Plato Logic). Bis 2013 soll der Welt-Bierkonsum auf 2 Mrd. hl ansteigen. Dazu trägt Asien auch künftig den größten Teil bei. Allein in China soll bis 2016 der Bierabsatz auf über 600 Mio. hl wachsen. Damit würde in China fast doppelt so viel Bier verkauft wie auf dem zweitgrößten Biermarkt, den USA (Canadean). In China und anderen asiatischen Märkten erfahren Premium-Biermarken eine immer größere Popularität. 2011 erreichte ihr Anteil am chinesischen Bierkonsum rund 10 % (chinabevnews). Mit einem starken Anstieg des Bierkonsums wird zudem in Lateinamerika, vor allem in Brasilien, gerechnet (Canadean).

Verpackung kommuniziert Produkt

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Photos: Messe Nürnberg

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Wesentlich für alle Getränkekategorien weltweit: Produkt und Verpackung müssen eine Einheit bilden, die am Point of Sale perfekt mit der anvisierten Verbraucherzielgrup-

pe kommuniziert. Experten sagen PET-Getränkeflaschen in den Weltmärkten weiteres Wachstum voraus. Jüngste Entwicklungsprojekte gehen in Richtung Bio-PET-Flaschen, die komplett aus pflanzlichen Rohstoffen bestehen, vollständig recycel- und im großen Maßstab herstellbar sein sollen. PET-Flaschen punkten längst auch in Hinblick auf Ästhetik. Dennoch wird bei Premium-Getränken oft weiterhin auf Glas gesetzt, das gern vom Stardesigner gestaltetet sein darf. Mit einem jährlichen ProKopf-Verbrauch von 290 Getränkedosen sind die USA Spitzenreiter; eine Zahl, die nach Expertenmeinung kaum noch zu toppen ist. In allen anderen Regionen der Welt rechnen die Hersteller allerdings mit weiterem Wachstum: in Europa eher im einstelligen prozentualen Bereich, in Asien, Afrika, dem Mittleren Osten und Südamerika durchaus zweistellig. Auch in Deutschland wird die Dose wieder populärer. Erstmals seit Einführung des Einwegpfands im Jahr 2003 wurden 2011 wieder über eine Milliarde Getränkedosen verkauft. Interessant sind die zahlreichen Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung: Digital Printing, geprägte Dosen, matte Oberflächen, Getränkedosen, die Düfte ausströmen oder in die Dose integrierte „schwimmende Kapseln“, deren Zutaten sich erst beim Öffnen freisetzen. Zudem erobert die Dose neue Zielgruppen für traditionelle Getränke wie Apfelwein. 34 Mehr während der Messe: www.brau-beviale.de


BRAU BEVIALE

Nachhaltiges bottle-to-bottle Recycling!

Das globale Kompetenzzentrum von CCL Label Meerane GmbH /Deutschland für die Getränkebranche, hat ein spezielles abwaschbares Haftetikett entwickelt. Diese Neuheit MAGAZIN eröffnet neue Möglichkeiten und unterstützt einen nachhaltigen Recycling-Prozess. So eignet sich die neu entwickelte Etikettenkonstruktion zur einfachen Trennung des Etiketts vom eigentlichen Getränkebehälter im Waschprozess, zum Beispiel im bottle-to-bottle Recycling (B2B).

zeiten entfallen. Verschiedene Etikettengrößen und -formen können appliziert werden ohne die Maschineneinstellungen zu verän-

dern. 35 Mehr unter: www.cclind.com oder während der Brau Beviale (Stand 320 / Halle 5)

Manuelle Ballenpresse für as Ablöseverhalten dieser timieren. Eine saubere Trennung Handel und Gewerbe Etiketten beruht auf dem von PET-Flakes und Etikettenma-

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gleichen Prinzip wie und die Logistikunternehmen terial wird garantiert. Wertvoller In Handels-, Gewerbe gilt es täglich von CCL PET-Rohstoff wird lückenlos dem eine erhältlichen große MengeWashOffan Abfallmaterial zu entsorgen, das aufEtiketten. Nachzwischengelagert dem konventio-undWertstoffkreislauf zur Wiederverwändig abtransportiert werden muss. nellen Zerkleinerungsprozess von wendung im B2B Recycling-Proie HSM V-Press PET-Gebinden 60 rial kann Auspakzurückgeführten zess zugeführt. Somitbeim werden Koschafft hier Abhilfe, ken sofort in die schrumpft durch Wärmeeinwir- steneinsparungen erzielt undHSM als die mobile, manuelledas Etikett sehr positiver V-Press 60 gegeben kung im Waschbad Nebeneffekt auch Ballenpresse werden und muss nicht und löst sichverpresst dabei vollständig die Öko-Bilanz optimiert! Folien und leichtes Ver- von den Die Materialkonstruktionen erst zu einem sind Zwimit Farben und Klebstoff packungsmaterial wie transportiert PET-Flakes ab, während diese von einem schenlager unabhängigen Labor, Papier und Kartonage sinken, schwimmen die Etiketten- welches fürwerden. die Association of direkt dort, woandasder Ma-Oberfläche Postconsumer Durch die Recycling HebelwirRückstände Plastic teriallassen anfälltsich undleicht spart separieren. (APR) arbeitet, kung freigegeben produziert und die und dabeiderbisKonstruktion zu 50% der wird EntsorgungsMaschine gut verdichtete, stapelbaBei auf ein zertifiziert worden. Die LD-PSL kosten ein, da sämtliche re Ballen mit einemauf Ballengewicht zweilagiges Etikett gesetzt.Kosten Alle Etiketten können heute übin Zusammenhang mitzwei Sammeln, von bis zu 40 kg und reduziert soFarben sind zwischen Kunst- lichen Haftetiketten-SpendeanlaLagern, Transport und Entsorgung mit appliziert das Volumen des Es Abfalls im stofffolien eingebettet. Dadurch gen werden. gibt keivon Verpackungsmaterial 5:1 und mehr.gegenüber Die von wird garantiert, dass es zudeutlich keiner Verhältnis ne Beeinträchtigungen reduziert werden.oder Verfärbung Standard-Haftetiketten. der V-Press 60 produzierten Ballen Verunreinigung des Waschbades und der Flaschen können in hydraulischen HSM Ballenpressen umgepresst und somit /Fahrbar Flakes kommen kann. Produktionsund Kosten-Vorteile Dank der großzügig dimensionier- Selbstklebetiketten zu höher verdichteten von und zuCCL gröten Rollen kann die Ballenpresse bieten ßeren Ballen verpresst Da LD-PSL Etiketten Designund werden. MarketingdirektVerwendung zum Entstehungsort des neu Ab- Vorteile die V-Press keine auch elektrischen Die von CCL’s und 60 steigern die Effalls gefahren werden undEtiketten sie passt fizienz oder hydraulischen BauteileKeine hat, entwickelten LD-PSL in der Produktion: mit ihren kompakten benötigt sie Strom, Service tragen nachhaltig dazu Abmaßen bei Roh- Anfahroderweder Herunterfahrzeiten 38 durch zu jedeerhalten Tür undund in den jedenbottleLift. durch noch Wartung. stoffe einsatzfertige HaftkleberMehr unter www.hsm.eu Das gebrauchte Verpackungsmateto-bottle Recycling Prozess zu op- beschichtung wodurch Trocken-

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BRAU BEVIALE

Jede Menge

S

Sie liegt in der belgischen Provinz Limburg, der östlichsten Provinz der Region Flandern, die rund 12.000 Einwohner zählende Gemeinde Bocholt. Dabei handelt es sich um eine Gemeinde, die nationale und internationale Biergeschichte im Grunde genommen mit schrieb, denn seit dem Jahr 1758 gibt es hier mit der Brauerei Martens eine ganz besondere Brauerei. Eine Brauerei, die über die Jahrhunderte hinweg Familienbrauerei geblieben ist und die jetzt von Fons und Jan Martens in achter Generation geleitet wird. Eine Brauerei, die bis zum heutigen Tag auch deshalb so erfolgreich im Markt agiert, weil hier jede Menge Pioniergeist mit im Spiel ist und bereits mehrfach ein Vorreiterstatus im belgischen aber auch in internationalen Märkten erreicht wurde.

o ist die Brauerei Martens beispielsweise schon seit dem Jahr 2003 mit Bier in PET aktiv und entwickelte für den deutschen Discounter Aldi damals gemeinsam mit KHS ein innovatives PETEinweg-Konzept, das sich seit fast einem Jahrzehnt erfolgreich gestaltet. Jan Martens: „Wir beobachten Märkte so genau wie nur möglich und sehen zu, dass wir Konkurrenzvorteile durch Schnelligkeit generieren. Sei dies bei der Entwicklung von Produkten und Verpackungen oder auch beim Einsatz von technischen Lösungen, von denen wir uns weitergehende Vorteile wie Effizienzsteigerung und erhöhte Produktionsqualität versprechen.“ In Anbetracht dieser Strategie verwundert es nicht, dass bei der Brauerei Martens bereits mehrfach Investitionen in innovativste KHSTechnik zum Tragen kamen. Zum Beispiel investierte das Unternehmen 2003 in eine modernst ausgestattete KHS-PET-Einweg-Linie, 2009 als eine der ersten Brauereien weltweit in InnoPET Plasmax-Beschichtungstechnologie für PETBierflaschen und 2010 in eines der ersten KHS-Leerflaschen-Inspektionssysteme vom Typ Innocheck EBI. Jüngste Investitionen, die abermals einen Pionierstatus mit beinhalten, fanden erst kürzlich in die 2011 erstmals präsentierte KHS-FüllerBaureihe Innofill Glass sowie in die zur regenerativen Bierstabilisierung entwickelte KHS-Pilotanlage Innopro ECOSTAB statt. Jan Martens: „Mit KHS-Technik arbeiten wir seit dem Jahr 1968. Seither schätzen wir KHS auch als einen Partner, der dazu bereit ist, mit uns neue Wege einzuschlagen und der uns zu technischen Lösungen stets jede Menge an zusätzlichem Know-how liefert.“ 38

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Achte Generation

Ursprünge der Brauerei Martens gehen – wie im belgischen Biermarkt üblich – auf eine Hausbrauerei zurück. Eine Hausbrauerei blieb die Brauerei Martens bis zur fünften Generation. Den Ausbau der inmitten von Bocholt angesiedelten Braustätte ging schließlich der Großvater der heutigen Inhaber an. Im Jahr 1953 lagen Bierverkäufe bei ca. 30.000 Hektoliter. Anfang der 90er Jahre fand die Übergabe der Brauerei an die achte Generation statt. Bier-Absätze betrugen zu diesem Zeitpunkt schon um die 300.000 Hektoliter/Jahr. Seither geht es immer noch steiler bergauf. 2003 wurde die 1,5 Millionen Hektoliter-, 2011 die 3 Millionen Hektoliter-Marke geknackt. Und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht abzusehen.

85 Prozent Export

Lange Zeit schon bewegt sich die Brauerei Martens nicht nur innerhalb Belgiens, sondern auch auf internationalem Parkett. Erste Exportaktivitäten starteten zu Beginn der 1960er Jahre. Heute werden 85 Prozent des Bierausstoßes exportiert. Allein nach Deutschland gehen mehr als eine Million Hektoliter an Martens-Bierqualitäten. Weitere bedeutende Exportmärkte innerhalb Europas sind Italien, die Niederlande, Spanien, Frankreich, Schweden und England. Außerhalb Europas zeigen insbesondere asiatische Märkte wachsendes Interesse an belgischen Bieren à la Martens. Präsent ist Martens zudem in Israel, den USA und Australien. Die Brauerei konzentriert sich überwiegend auf das Preiseinstiegssegment. Zwar produziert das Unternehmen auch Eigenmarken wie Martens Pils oder Sezoens, jedoch vor allem

Gegründet wurde die Brauerei Martens im Jahr 1758. Heute wird sie von Fons und Jan Martens in achter Generation geleitet. Die traditionelle Braustätte im Bocholter Ortskern verfügt über eine Kapazität von einer Million Hektoliter. für den Konsum „rund um den Schornstein“. Das Hauptaugenmerk gilt indessen der Herstellung von Handelsmarken. Ganz an Kundenwünschen orientiert entwickelt Martens hier auch individuelle Bier-Rezepturen und Verpackungslösungen und produziert Chargengrößen ab 380 Hektoliter. Insgesamt gesehen gehen ca. 2,8 Millionen Hektoliter Bier jährlich allein auf das „HandelsmarkenKonto“.

Das Aldi-Projekt

Dass Martens im HandelsmarkenSegment derart gute Geschäfte macht, liegt unter anderem an der hohen Flexibilität des Unternehmens und dem Mut, neue Wege zu gehen. Beispiel Aldi: Als 2002 in Deutschland die ZwangspfandVerordnung in Kraft trat, listete

Aldi Martens Bier in Einweg-Glasflaschen und Dosen konsequent aus. Und trat an Martens mit folgenden Anforderungen an ein PET-EinwegKonzept heran: hervorragende Produktqualität, Bereitstellung eines großen Volumens an Bier in PET, identische Preisgestaltung wie bislang für Bier in der EinwegGlasflasche üblich, 100prozentige Recyclingfähigkeit des PET-Materials. Mit einer neu konzipierten 0,5-l-PET-Bierflasche, die auf einer speziell hierfür georderten KHSPET-Linie befüllt, etikettiert und verpackt wird, trägt Martens bis zum heutigen Tag allen genannten Anforderungen Rechnung. Folgen: Die Brauerei konnte Aldi nach einer achtmonatigen Pause erneut beliefern, die Partnerschaft zu Aldi hielt an und so versorgt Martens den Discounter im Jahr 2012 bereits im 50. Jahr.

China und Rumänien

Nahezu zeitgleich zu der Investition in neue KHS-PET-Anlagentechnik investierte Martens in eine zweite Braustätte vor den Toren von Bocholt, um für weiter steigende Bierabsätze gerüstet zu sein. Die momentan mögliche Jahreskapazität beträgt dort ca. vier Millionen Hektoliter. Die traditionelle Braustätte im Bocholter Ortskern Eigenmarken machen bei der Brauerei Martens etwa 15 Prozent des Produktionsvolumens aus. Die restlichen 85 Prozent gehen auf das Konto von Handelsmarken.


Prangt auf der neuen, vor den Toren Bocholts angesiedelten, Produktionsstätte mit einer Kapazität von vier Millionen Hektoliter: eine Abbildung der Eigenmarke Martens, die auch in einer weiteren Produktionsstätte in China produziert wird.

Glasflaschen, PET-Flaschen, Dosen

Doch zurück zu den beiden belgischen Produktionsstätten: Hier füllt Martens derzeit jährlich etwa 1,5 Millionen Hektoliter Bier in PET-Flaschen und 1,3 Millionen Hektoliter Bier in Dosen. Auf das Konto der Glasflasche und des Kegs gehen 200.000 Hektoliter. Den Löwenanteil hält dabei die MehrwegGlasflasche mit 150.000 Hektoliter. Jan Martens: „Wir bemerken, dass Glasflaschen wieder an Popularität gewinnen. Ebenso wie im Jahr 2011 legen im Jahr 2012 sowohl Einwegals auch Mehrweg-Glasflaschen um einiges zu.“

Innofill Glass DRS-ZMS

Da verwundert es nicht weiter, dass Martens sich als ein Unternehmen, das Vordenkertum lebt, bereits frühzeitig mit einer Ausweitung von Kapazitäten zur Glas-Abfül-

lung beschäftigte. Und da verwundert es ebenso wenig, dass hier mit einer Schnelligkeit geordert wurde, die außergewöhnlich ist. Jan Martens: „Als wir die Brau Beviale 2011 besuchten, bemerkten wir dort das neue KHS-Füllsystem Innofill Glass DRS-ZMS als Ausstellungsstück. Wir erkundigten uns nach den Vorteilen, die die neue KHS-FüllerBaureihe für Glasflaschen beinhaltet und waren schließlich von dem Konzept so überzeugt, dass wir den Füller direkt von der Messe weg orderten.“ Ergänzt Dirk Saenen, Business Development / Senior Projekt Engineer Brauerei Martens: „KHS belieferte uns gleich im Anschluss an die Brau Beviale. Bereits vier Wochen nach Inbetriebnahme unseres neuen Füllsystems konnten wir die Abnahme mit einer Effizienz von 99,7 Prozent fahren. Besser geht’s nicht.“ Jan Martens: „Wir waren allerdings von vorne herein der Ansicht, dass die Bestellung der neuen KHS-Füllergeneration für uns keinerlei Risiko darstellt. Auch, weil wir bereits mit mehreren KHS-Füllsystemen hervorragende Erfahrungen sammeln durften und es sich unserer Meinung nach bei KHS-Fülltechnik generell um den „Rolls-Royce der Fülltechnik“ handelt.“ Der Innofill Glass DRS-ZMS wurde bei Martens in eine bestehende Glas-Linie integriert und ersetzt dort ein KHS-Füllsystem aus dem Jahr 1972. Saenen: „Dieses in die Jahre gekommene KHS-Füllsystem leistete uns über die Jahrzehnte hinweg bei einer Leistung von bis ▼

verfügt über eine Kapazität von einer Million Hektoliter. Ausbaureserven am neuen Standort bestehen – auf bis zu sechs Millionen Hektoliter/Jahr. Übrigens: Die neue Martens-Braustätte findet sich 1 : 1 auf dem chinesischen Markt wieder, etwa 150 Kilometer von Shanghai entfernt. Jan Martens: „Wir haben unser Know-how an einen taiwanesischen Partner weitergegeben und halten an der im Jahr 2008 errichteten chinesischen Braustätte eine Minderheitsbeteiligung. Bei einer weiteren Braustätte in Rumänien agieren wir bereits seit dem Jahr 2000 als Mehrheitsaktionär.

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BRAU BEVIALE

zu 28.000 Glasflaschen/h treue Dienste. Mit dem neuen KHS-Füllsystem sind wir nun in der Lage, innerhalb unserer Glas-Linie eine Leistung von 40.000 Glasflaschen/h zu erzielen. Wobei sich die Leistung des neuen Füllsystems sogar bis auf 52.000 Flaschen/h steigern ließe.“

im Nachhinein gesehen genau die richtige Entscheidung.“

Kontinuierliche Arbeitsweise punktet

Vorteilspaket

Für den Innofill Glass DRS-ZMS trägt ein in jeder Hinsicht optimiertes Hygienic Design zahlreiche Pluspunkte mit in sich. Dazu zählen die gegenüber der Vorgängergeneration nochmals gesteigerte Abfüllqualität, eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit durch kurze Reinigungszeiten sowie reduzierte Wartungs-, Energie-, Wasser- und Reinigungsmittelkosten. Generell gilt für die gesamte Konstruktion des Innofill Glass DRS-ZMS: Es gibt keine großflächigen Bereiche, sondern viele Rundungen oder Schrägen, die dafür sorgen, dass Flüssigkeiten schnell ablaufen. Statt konventionellem Füllervortisch verbindet ein Flaschentransfergestell die Sterne sowie die Verschließermodule über flanschlos ausgeführte Rohrkonstruktionen. Die Leichtbauweise von Hubzylindertisch und Rohrringkessel reduziert notwendige Antriebskräfte. Außerdem ist die Rohrform des Ringkessels die perfekte Form für effiziente Reinigungsergebnisse. Dazu kommt: Der reduzierte Materialanteil sorgt für kurze Auf-

Aufgrund der hervorragenden Energieverbrauchswerte des Systems erhielt KHS für die Neuentwicklung Innofill Glass DRS-ZMS zur Brau Beviale das begehrte TÜV SÜD-Zertifikat „Energieeffiziente Anlagentechnik“. 40

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Das konsequent gemäß Hygienic Design gestaltete KHS-Füllsystem Innofill Glass DRS-ZMS, das anlässlich der Brau Beviale 2011 als KHS-Neuheit im Mittelpunkt stand, orderte die Brauerei Martens bereits während der Messe. heiz- und Abkühlphasen während der Reinigung und Sterilisation und verhilft somit zu einer Energieeinsparung.

Ruhige Füllung bei geringster Sauerstoffaufnahme

Betrachtet man das Füllsystem, geschieht die Produkt-, Gas- und CIP-Medienzuführung bei Einsatz von hygienischen, spaltfreien Dichtungssystemen, die keinerlei Möglichkeiten für Ablagerungen eröffnen. Der Innofill Glass DRSZMS arbeitet mit Füllhöhensonde. Dreifaches Evakuieren und zweifache CO2-Spülung gehen dem Vorspannprozess mit Inertgas voraus. Nach dem Vorspannen öffnet sich das Flüssigkeitsventil und leitet das Produkt über einen Drallkörper an die Flascheninnenwand. Durch die Schnellfüllphase im unkritischen, zylindrischen Teil der Flaschen werden hohe Ventilleistungen erreicht. Im Bereich des engen Flaschenhalses findet zur präzisen Füllhöhenmessung die durch ein Sondensignal eingeleitete langsame Füllphase statt. Ein Sondenimpuls schließt das Flüssigkeitsventil präzise auf Füllhöhenniveau. Vor- und Restentlastung folgen. Die druckgeregelte Entlastung geschieht schaumarm. Strömungstechnisch optimiert wurde beim Innofill Glass DRS-ZMS der Drallkörper zur Filmbildung an der Flaschenwand. Dies geschah durch Modifikationen bei Anzahl und Form der Flügel. Ergebnis ist eine besonders turbulenzarme und ruhige Füllung sowie die geringste Sauerstoffaufnahme im Produkt. Jan Martens: „Für ein Unternehmen, das so viel Wert auf höchste Produktqualität legt wie wir es tun, ist diese besonHygienic Design findet sich auch im Bereich des Kronkorken-Verschließers.

ders geringe Sauerstoffaufnahme ein ganz wesentlicher Aspekt.“

Pilotanlage Innopro ECOSTAB

Begeistert zeigt sich Jan Martens auch von einer weiteren KHSNeuentwicklung: dem Innopro ECOSTAB, der speziell für die regenerative Bierstabilisierung entwickelt wurde. Die Historie hierzu: Während eines Routinebesuchs berichtete KHS ganz nebenbei über die Neuentwicklung einer Anlage zur regenerativen Bierstabilisierung, die den kontinuierlichen Betrieb ermöglicht. Jan Martens: „Wir hörten hier ganz genau zu und waren schließlich der Meinung, dass es sich dabei um exakt die Anlage zur Bierstabilisierung handelt, die wir seit langer Zeit suchten. Da zögerten wir nicht und entschieden uns dafür, gleich die Pilotanlage zu ordern. Das war auch

Als besonders vorteilhaft sieht Jan Martens die kontinuierliche Arbeitsweise des Innopro ECOSTAB. Kontinuierlicher Output bei rund um die Uhr stattfindendem Betrieb ist hier durch den Einsatz mehrerer redundanter Anlagenteile gegeben. Bei dem Pilotprojekt Innopro ECOSTAB für die Brauerei Martens handelt es sich um ein System, das über drei Stabilisier-Module mit jeweils drei Säulen verfügt und das eine Leistung von bis zu 600 Hektoliter/Stunde ermöglicht. Während des Stabilisiervorgangs sind zwei Stabilisier-Module stets in Aktion. Das dritte Stabilisier-Modul gilt als Standby-Modul. Folglich fährt die Anlage auch mit nur zwei Modulen an. Ist Modul Eins zu 50 Prozent mit PVPP gefüllt, wird automatisch auf das dritte Modul umgeschaltet. Das erste Modul erfährt die Regenerierung. Ist die Regeneration von Modul eins abgeschlossen, geht Modul eins wieder in Betrieb und Modul zwei startet mit der Regenerationsphase. Auf diese Art und Weise produziert die Anlage permanent. Die PVPP-Dosage erfolgt mengenproportional in den Bierstrom. Dadurch ist gewährleistet, dass das Bier jederzeit mit einer von der Qualitätssicherung der Brauerei Martens vorgesehenen PVPPMenge stabilisiert wird. Über- und


BRAU BEVIALE

Investitions- und Materialkostenreduzierung

Investitionskosten sind beim Innopro ECOSTAB im Vergleich zu den bislang für die regenerative Bierstabilisierung per PVPP zum Tragen kommenden Horizontalsieb- bzw. Kerzenspaltfiltern deutlich reduziert. Das erlaubt auch kleinen und mittelständisch geprägten Brauereien den Einsatz dieser neuen Lösung. Dazu kommt als weiterer positiver Aspekt eine Materialkostenreduzierung im laufenden Betrieb. So sind durch die kurzen Produktionszyklen der einzelnen Stabilisier-Module und das besonders geringe Gefäß-Volumen für den Innopro ECOSTAB nur noch 50 Prozent des bislang verwendeten PVPP-Volumens nötig. Ebenfalls äußerst vorteilhaft: Der Innopro ECOSTAB ist auf kein bestimmtes PVPP-Material fokussiert. Hier lässt sich jegliches im Markt angebotene PVPP nutzen und eine Herstellerbindung findet nicht statt. Jan Martens: „Dass wir zu dem von uns gewünschten Vorteil der kontinuierlichen Bierstabilisierung mit dem Innopro ECOSTAB auch noch Materialkostenvorteile generieren, begeistert uns sehr.“ Ergänzt Saenen: „Außerdem profitieren wir – bedingt durch die geringen Gefäß-Volumen des Innopro ECOSTAB – von vergleichsweise kürzeren Rüstzeiten beim An- und Abfahren der Anlage, minimierten Umschaltzeiten zwischen verschiedenen Biersorten und verringerten Verschnittmengen bei einem Wechsel von Biersorten. Das sind gerade bei dem von uns zu verarbeitenden breiten Spektrum an unterschiedlichsten Biervarianten ganz wesentliche Aspekte.“ Ebenfalls von hoher Bedeutung: die einfache, äußerst zuverlässige und flächendeckende Reinigung des Innopro ECOSTAB. Da der Prozess des Stabilisierens beim Innopro ECOSTAB von innen nach außen gerichtet ist und sich PVPP demzufolge ausschließlich im Innenbereich der StabilisierModule befindet, erfolgt hier die Reinigung der kompletten Fläche durch einen Hochdruck-Zielstrahlreiniger. Eine manuelle Reinigung muss nicht sein.

Vorteile

Saenen: „Mittlerweile haben wir schon mehrere Tausend Hektoliter über unseren neuen Innopro ECO-

Kontinuierlicher Output bei rund um die Uhr stattfindendem Betrieb ist bei der neuen KHS-Anlage zur regenerativen Bierstabilisierung Innopro ECOSTAB durch den Einsatz mehrerer redundanter Anlagenteile gegeben. STAB gefahren und können bestäti- Leerflaschen-Inspektionssysteme gen, dass sich die Vorteile des Sys- vom Typ Innocheck EBI. Saenen: tems genau so darstellen wie von „Dieses Leerflaschen-InspektionsKHS vorab angekündigt. Wir sind system orderten wir ebenfalls von hier äußerst zufrieden. Auch weil der Brau Beviale weg und zwar ein uns KHS bei anstehenden Fragen Jahr bevor wir dort unseren neuen zu dieser Pilotanlage und im Ser- Innofill Glass DRS-ZMS einkaufvicefall stets zur Seite stand.“ ten.“

Jede Brau Beviale ein Treffer am KHS-Stand

Ein KHS-Verhalten, das Saenen auch für eine weitere Investition bestätigt, die von der Brauerei Martens spontan getätigt wurde: die Investition in eines der ersten KHS-

Leerflaschen-Inspektor Innocheck EBI überzeugt

Heute prüft der Innocheck EBI in einer Einweg-Glasflaschenlinie der Brauerei über 15 verschiedene Flaschenvarianten in unterschiedlichen Farbtönen höchst zuverlässig. An

Inspektionen finden vier äußere Seitenwandkontrollen, Mündungskontrolle, Bodenkontrolle, innere Seitenwandkontrolle, InfrarotRestflüssigkeitskontrolle, Hochfrequenz-Flüssigkeitskontrolle sowie Gewindekontrolle statt. Besonderheit des Innocheck EBI: Im Einlauf der Inspektionsmaschine wird jede einzelne Flasche durch einen Infrarot-Sensor erfasst und bekommt dort ihre individuelle IDNummer. Eine ID-Nummer, die an sämtlichen Erkennungseinheiten innerhalb des Systems sowie im Auslaufbereich abgefragt wird. Eine exakte Verfolgung jeder einzelnen Flasche innerhalb des Systems ist gegeben. Damit verbunden ist allerhöchste Sicherheit. Ebenfalls äußerst vorteilhaft: Bodenkontrolle, innere Seitenwandkontrolle sowie Infrarot-Restflüssigkeitskontrolle finden in nur einem Optikblock statt, der für alle drei Kontrollen von einer einzigen Lichtquelle aus bedient wird. Diese Lichtquelle ist – und das ist eine weitere Besonderheit – in einer transparenten Rolle gekapselt, die automatisch durch einen in das System mit integrierten Abstreifer, der nach Scheibenwischerprinzip arbeitet, gereinigt wird. Und noch ein Pluspunkt des Innocheck EBI: Alle KHS-Inspektionstechniklösungen, die in einer Anlage denkbar sind, lassen sich einfach an die hier integrierte Steuereinheit Innocheck CUB andocken.

150 Millionen PET-Bierflaschen beschichtet

Jan Martens: „KHS hat sich bei uns als ein Technologieführer und Partner des Vertrauens etabliert. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass wir auch mit der KHS-Plasmax-Technologie höchst zufrieden sind. Auch hier zählten wir zu den ersten Brauereien weltweit, die auf das PlasmaxBeschichtungsverfahren und damit verbunden auf die Beschichtung der Innenseiten von PET-Flaschen mit einer hauchdünnen Schicht Glas setzten.“ Die Barrierebeschichtung bietet für in PET-Flaschen abgefülltes Bier bestmöglichen Schutz, verhindert ein Eindringen

Bei dem Pilotprojekt Innopro ECOSTAB für die Brauerei Martens handelt es sich um ein System, das über drei Stabilisier-Module mit jeweils drei Säulen verfügt und das eine Leistung von bis zu 600 Hektoliter/Stunde ermöglicht.

Unterstabilisierungen sind ausgeschlossen.


INTERNATIONAL

von Sauerstoff in die Flaschen und ein Austreten von Kohlensäure aus den Flaschen. Jan Martens: „Ende 2012 werden wir mit unserer InnoPET Plasmax 12 D bereits mehr als 150 Millionen PET-Flaschen in verschiedenen Größen von der 0,5-l- bis hin zu der 1-l-Variante beschichtet haben. Da können wir sehr wohl aus Erfahrung sagen, dass es sich hier um eine hervorragende Barriere-Beschichtungstechnologie handelt.“

Von der Brauerei Martens anlässlich der Brau Beviale 2010 am KHS-Stand ebenfalls „vom Fleck weg“ geordert: der LeerflaschenInspektor Innocheck EBI.

„Nichts ist unmöglich“

Auch künftig sieht sich die Brauerei Martens als eine international agierende Brauerei mit belgischen Wurzeln, die sich im Preiseinstiegssegment immer noch weiter profilieren möchte und für die Stabilität und Rentabilität des Geschäfts wichtiger sind als reines Hektoliter-Wachstum. Jan Martens: „Wir möchten, was besonders effiziente und qualitativ hochwertige Herstellmethoden angeht, ein Vorreiter innerhalb der Branche bleiben.“ Ein Aspekt, der die Brauerei Martens auch dazu prädestiniert, für andere Brauereien als Lohnabfüller zu agieren. Jan Martens: „Beispiels-

weise bieten wir Kollegen, die noch keine Dosen- oder PET-Abfüllund Verpackungsanlage besitzen, die Möglichkeit, diese Gebinde bei uns abfüllen zu lassen.“ Ein Service, den neben einer ganzen Reihe an belgischen Brauern bereits zahlreiche Kollegenbetriebe aus weiteren europäischen Ländern nutzen. Dass die Brauerei Martens auch in

zeigt übrigens bereits eine Episode aus dem Jahr 1910, die nur auf den ersten Blick recht wenig mit Bocholter Brauwesen zu tun zu haben scheint: Die Kirche in Bocholt sollte vergrößert werden. Eine Verbreiterung wollte die Bocholter Gemeinde nicht. Eine Verlängerung konnte durch vorgegebene Begrenzungen nicht stattfinden. Des Rätsels Lösung: Das komplette Gebäude wurde erfolgreich verschoben, um eine Verlängerung möglich zu machen – gesponsert von der Brauerei Martens. Da verwundert es nicht weiter, dass sich bei Martens über die Generationen hinweg Zukunft das Zeug dazu hat, inner- vor allem das Motto „Nichts ist halb der Braubranche Pionierarbeit unmöglich“ oder „Mit innovativen zu leisten und keinen Halt davor Ideen die immer weitergehende Ermachen wird, herkömmliche Über- folgsgeschichte schreiben“ in jeder 36 zeugungen zu verschieben, daran Hinsicht etablierte. besteht schon allein aufgrund der Herman Miseur/* Verkauf KHS Vielfalt an historischen innovativen Benelux B. V., Niederlande, Tel.: Aktionen kaum Zweifel. Wie weit +31/76/5 72 32 30 Mehr unter: Martens bei der Etablierung von www.khs.com oder Während der neuen Überzeugungen gehen kann, BrauBeviale – Halle: 5, Stand: 127

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welches dem Anwender eine beson-

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5 • 2012

ders brillante Darstellung und somit eine bestmögliche Ablesbarkeit zur Bewältigung der täglichen Arbeit im Lager, der Produktion oder im

Einzelhandel liefert. Mit 320 x 240 wurde, verwendet werden kann. Pixel sind beliebige Schriftarten, Damit sind lediglich Investitionen Grafiken oder/und farbige Hervor- in neue Hardware nötig, Softwarehebungen zur einfachen Benutzer- Änderungen sind nicht erforderlich führung integrierbar. und schaffen so einen sanften ÜberDer abgewinkelte Scankopf er- gang. Dies ist allem voran natürlich laubt das schnelle Ablesen von Bar- für die End-User von großem Vorcodes mit ständigem Blick auf das teil. Die einfache und zuverlässige Display. Gängige 1D-Strichcodes Verwendbarkeit durch die User können ebenso erfasst werden wie stellte den Arbeitsprozess bei kika/ 2D-Barcodes (Datamatrix, QR- Leiner so sicher. Das neue FarbdisCode etc.). Mit nur 220 g Gesamt- play schafft mehr Kontrast beim gewicht (inklusive Akku) zählt Ablesen der Angaben vom Display es zu den leichtesten Geräten am - z.B. für Preiskorrekturen am Regal, Markt und wird damit besonders welche nahezu täglich durchgeführt gerne im Filialbereich oder in der werden. Die Filialmitarbeiter vor Lagerlogistik eingesetzt. Ort erzählen: „Die Verwendung eines mobilen DatenerfassungsgeSanfte Migration rätes erleichtert uns die Arbeit am Das IT-Team von kika/Leiner Regal enorm. Wir können automaschätzt seit jeher die Migrationsfä- tisch zählen und Abweichungen der higkeit von Denso-Produkten, da Bestände fallen vor Ort sofort auf. eine bereits erstellte Software na- Außerdem wäre es bei dermaßen hezu übergangslos auf einem neu- vielen Artikeln gar nicht möglich, en Gerät lauffähig ist - so auch das eine Preiskorrektur vorzunehmen. BHT 800, welches abwärts kompa- Das freut dann wiederum unsere tibel ist und mit Software, welche Kunden!“ 37 vor vielen Jahren programmiert Mehr unter: www.barcotec.at


Erstklassig im Zentrum Europas LOGISTIK

Retouren-Service für Onlinehändler DHL Global Mail, der Spezialist für internationale Sendungen und grenzüberschreitende B2C-Paketlösungen innerhalb des Konzern Deutsche Post DHL, hat ein neues B2C-Paketprodukt für Internethändler namens DHL Easy Return vorgestellt. Mit DHL Easy Return erhalten Onlinehändler mit Sitz in der EU, die Möglichkeit ihren Kunden einen bequemen, länderübergreifenden Retourenservice anzubieten. sterreichische Internethändler Ö können somit auch ihren Kunden im Ausland 2 kostenlose Retourensendungen ermöglichen. Dieses Service stellt einen wichtigen Wettbewerbsfaktor im Online-Handel dar und erhöht die Wiederkaufswahrscheinlichkeit.

Hindernisse

„Obwohl der internationale B2CPaketmarkt stetig wächst, gibt es für Händler, die Lieferungen über Landesgrenzen hinweg anbieten, immer noch große Hindernisse. Mit DHL Easy Return vereinfachen wir den Retourenprozess, senken die Kosten für die Händler und erleichtern den Endkunden die Rücksendung von Paketen“, erklärt Thomas Kipp, CEO von DHL Global Mail.

Mehrere Sprachen

Auf Basis einer speziell entwickelten Software bietet DHL Global Mail Versendern und Empfängern mit der neuen Retourenlösung gleichermaßen große Vorteile. So ist es zum Beispiel möglich, das Retou-

renlabel jetzt ganz bequem über ein Online-Portal zu erstellen und die Sendung jederzeit per Mausklick zu verfolgen. Händler können durch diesen vereinheitlichten Prozess Retouren aus fast allen EU-Ländern einfacher bewältigen. Das OnlinePortal steht im ersten Schritt in englischer, französischer, deutscher und niederländischer Sprache zur Verfügung.

80.000 Abgabestellen

Für Privatkunden, die Produkte bei Onlinehändlern kaufen, die DHL Easy Return nutzen, bedeutet dies, dass sie ihre Rücksendungen bequem aus jeder der mehr als 80.000 örtlichen Abgabestellen in aktuell 19 europäischen Ländern versenden können. Diese Stellen gehören überwiegend zum Netz der jeweiligen Landespostgesellschaft. Bis Ende 2012 wird es in allen 27 EU-Ländern möglich sein, Produkte durch DHL Easy Return zurückzusenden - weitere Länder außerhalb der EU sollen ebenfalls bald hinzukommen. 38 Mehr unter: www.dp-dhl.de

11. Internationale Fachmesse für Distribution, Materialund Informationsfluss

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PRÄMIERUNG

Deutscher Verpackungspreis 2012 Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung erhielten 27 innovative Verpackungslösungen am Vorabend der FachPack den Deutschen Verpackungspreis 2012. Zu den Gewinnern des Siegels „Beste Verpackung 2012“ gehören 14 Verkaufsverpackungen, vier Transport- & Logistikverpackungen, vier Displays & Promotionsverpackungen sowie eine Etiketten-Lösung. Im Bereich Maschinentechnik wurden zwei Einreichungen mit dem Prädikat „Beste Maschine 2012“ ausgezeichnet.

A

uch unter den jungen Talenten fand die Jury einige sehr überzeugende Arbeiten, von denen zwei mit einem Nachwuchs-Verpackungspreis prämiert wurden. Erfreulich, dass unter den Nominierten (siehe auch Seite 23) und Preisträgern sich auch österreichische Firmen wieder finden – KOMPACK gratuliert allen Preisträgern.

■ Verkaufsverpackungen: Lebensmittel & Tiernahrung ●Karton-Dosier-Beutel (VA-LT 02324)

Das vorgestellte Konzept eines mit Folie kaschierten „Beutels“ aus Frischfaserkarton zeigt, dass auch eine seit langem bekannte Verpackung sich neu erfinden kann. In der Einreichung geschieht dies durch das Integrieren einer Spenderfunktion zum Dosieren von pastösen

Teigen in sprudelndes Wasser. Somit ist die Funktion einer Spätzlepresse fester Bestandteil der Verpackung. Einsender: VerDeSoft GmbH Gestalter/Entwickler: VerDeSoft GmbH Hersteller: Martin Spiegel Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG Verwender: frizle AG ●Knorr „Amazon“-Beutel – peelfähiger Bodenfaltbeutel (VA-LT 02399) Erstmalig wird eine Trockensuppenverpackung peelfähig ausgeführt – quasi ein „Easy-Open“ für den Kunden – welches den Verbraucher schon beim Öffnen ermöglicht, einen Blick auf den Inhalt zu werfen. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass die Benutzung von Werkzeugen (Schere, Messer, etc.) zum Öffnen entfällt und anders als bei herkömmlichen Tütensuppen nur noch ein Teil entsorgt werden muss. Einsender: Unilever Deutschland GmbH Gestalter/Entwickler: Unilever Deutschland GmbH (Konzept und Form) Hersteller: Constantia Flexibles GmbH, Österreich Verwender: Unilever Deutschland GmbH 39

Fortsetzung im nächsten Kompack

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Forum Ökologisch verpacken Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, die nach Gebrauch recycelt werden, leisten einen wichtigen Beitrag, um wirtschaftliche Prozesse umweltverträglich und nachhaltig zu gestalten. Dies ist das zentrale Ergebnis der Diskussionsveranstaltung Forum Wellpappe, bei der sich am 26. September in Nürnberg alles um das Thema „Ökologisch verpacken“ drehte. m Vortag hatten die WellpapAÖsterreich penverbände aus Deutschland, und der Schweiz die In-

itiative „Forum Ökologisch Verpacken“ gegründet. Deren Ziel ist es, ressourcenschonendes Verpacken zu fördern und das Recyclingprinzip zu stärken. „Insbesondere Wellpappenverpackungen repräsentieren mit ihrer ökologisch vorteilhaften Herstellung aus durchschnittlich 80 Prozent Altpapier und ihrem geschlossenen Recyclingkreislauf dieses Nachhaltigkeitsprinzip in beispielhafter Weise. Unternehmen orientieren sich zunehmend an Prinzipien der Nachhaltigkeit und entsprechen somit dem Wunsch der Verbraucher, mehr umweltverträgliche Verpackungen vorzufinden. Wellpappenverpackungen können zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele von Unternehmen wesentlich beitragen. Denn Wellpappe ist ein vorbildliches Kreislaufprodukt, das zudem aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.“ so Mag. Hubert Marte/ Rondo Ganahl AG/Forumssprecher Wellpappe Austria.

Aktion für Natur

KURZ NOTIERT

„Wir sehen das als eine Aktion für die Natur. Viele unserer Kunden fragen uns ja auch regelmäßig um Lösungen die bis jetzt andere Werkstoffe gelöst haben. So haben wir

2013

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auch auf Anfrage der Kunden eine Produktarretierung entwickelt die das Styropr ersetzen kann.“ so Hubert Donhauser/Mosburger GmbH und weiters „Es ist ein Anliegen des neu gegründeten „FORUM ÖKOLOGISCH VERPACKEN“ die ökologischen Vorteile der Kreislaufverpackung Wellpappe und anderer papierbasierter Verpackungen bekannter zu machen und weitere Unterstützer für dieses Prinzip zu finden.“

Bewußtsein schaffen

Eine Aufgabe wird es auch sein ein neues Bewußstein zu schaffen. Zwar ist für drei Viertel aller befragten (einer GFK Studie aus 2009 zufolge) es wichtig, daß eine Verpackung recyclebar ist. Noch höher fällt die Zustimmung bei der Frage nach gesunden biologischen Lebensmitteln aus – hier sind Konsumenten auch bereit mehr zu zahlen – für eine umweltfreundliche Verpackung sind zur Zeit aber nur 16% der Befragten bereit einen höheren Preis zu zahlen. So sind heutige Druckwerke und Verpackungen längst mit Umweltzeichen ausgezeichnet – der Preis ist aber gleich geblieben obwohl die Produktion teurer ist. 40 Mehr über die Kreislaufverpackung Wellpappe und die neue Initiative sehen Sie unter: www.wellpappe.at oder unter: www.oekologisch-verpacken.com

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Messe Düsseldorf GmbH P. O. Box 10 10 06 40001 Düsseldorf Germany Mr Stefan Koschke Tel. +49/211/45 60-77 68 Fax +49/211/45 60-77 40 KoschkeS@messe-duesseldorf.de www.messe-duesseldorf.de


WELLPAPPE

STI-Design Award

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Bereits zum vierten Mal schrieb die STI Group auf der Suche nach innovativen Verpackungs- und Displayideen 2012 den STI Design Award aus. Gefragt waren von den Ideengebern von morgen kreative marktgerechte Arbeiten zu DisplayDesign und -Konstruktion in dem mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Wettbewerb. Zusätzlich zu den drei Siegerprojekten wurde am Abend des 25. September in Nürnberg der Sonderpreis „Brand Communication“ verliehen.

ie Aufgabenstellungen an die Studierenden kamen in dieser bereits vierten Auflage des STI Design Awards direkt von den Verantwortlichen der Markenartikelindustrie: Die Metro Group, Nestlé sowie Unilever gaben mit ihren Briefings reale Ansprüche der Unternehmen an markenaffine innovative POS-Platzierungen vor.

1. Platz – Höchst effizientes Display für Unilever

Der erste Platz ging an vier Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart, die eine POS-Platzierung für Unilever entwickelten. „Diese Arbeit besticht ganz klar durch ihre Modularität“, so STI Design Award-Jurymitglied Lars von Carlsburg, Customer Packaging Leader Europe von Unilever. Das modulare Display ist nicht nur leicht für unterschiedliche Marken und Produkte anpassbar, sondern kann auch – genau wie von Unilever gefordert – in verschiedenen Ländern und Handelskanälen eingesetzt werden. Als originelles Detail für zusätzliche Kommunikationsfläche sind die Regalböden von der Unterseite bedruckt, so dass sie nach Abver-

kauf der Produkte herausgenommen und in der Display-Rückwand eingesteckt werden, so wird im Display eine zusätzliche Werbebotschaft transportiert. Ausgezeichnet wurden die Studierenden Jasmin Götz, Vanessa Hauber, Diana Matt und Clemens Mallinger.

2. Platz – Durchdachte Konstruktion und ansprechendes Design für die Metro Group

Student Paweł Kutwin von der Kunsthochschule Krakau freute sich über den zweiten Preis für sein Display-System für die Metro Group. Die drei Varianten Basic, Advanced und Premium wurden modular konstruiert, wobei die Premium-Version die Möglichkeit für eine Verkostung des Salzes bietet und optional mit Beleuchtung geplant ist. „Besonders charmant ist bei dieser Lösung, dass die einzelnen Elemente des Langzeitdisplays aus Kunststoff auch gemeinsam platziert werden können, so bilden sie zusammen eine ganze DisplayErlebnislandschaft am POS“, hob Jury-Mitglied Frank Rehme, Head of Innovation Services bei der Metro Group, hervor.

3. Platz – Konsequente Umsetzung des Themas „Salzkristall“ für das Produkt der Metro Group

zum Probieren des Produkts geben ein harmonisches Gesamtbild.

Inspiriert von der Pyramidenform Nachwuchs-Förderung im des besonderen Salzes konzipierten Bereich Retail-Design die vier Studierenden der Stuttgarter „Über die Vielzahl und die QualiHochschule der Medien eine aus- tät der Einsendungen sowie über baubare Langzeit-POS-Platzierung das starke internationale Interesmit einer Theken- oder Hänge-Plat- se an unserem STI Design Award zierung als Basic-Varianten sowie waren wir wieder sehr erfreut“, so hohen Salz-Pyramiden-Displays als Prof. Dr. Frank Ohle, CEO der STI Advanced- und Premium-Varianten. Group. Die Aufgabenstellung war Über den dritten Platz freuten sich teilweise sehr anspruchsvoll – ein Genevieve Brechel, Sandra Hen- Display nach aktuellen Ansprüchen ne, Teresa Fritzenschaft und Max des Marktes zu konstruieren und zu Schramm. „Besonders beeindruck- gestalten, ist eine echte Herausforte die konsequente Umsetzung der derung für Studierende, die häufig Idee“, betonte Jury-Mitglied Nor- noch wenige Berührungspunkte man Thom, Geschäftsführer POS mit authentischen Ansprüchen von Solutions der STI Group. Markenartiklern und Handel an POS-Gestaltung haben. Sonderpreis „Brand Communication“ Doch genau das ist der besonLaura Salisbury und Stina Vanhoof dere Reiz des STI Design Award von der TU Delft konnten mit ihrer 2012, die Verzahnung von Theorie POS-Präsentation für das Metro und Praxis – von altbekannten und „Fine Food“-Salz bei der Fachju- neuen Herangehensweisen. Die STI ry punkten. Ihre Umsetzung eines Group zeigt sich immer wieder als Displays im Vintage-Look wurde Innovationstreiber im Markt und aus gebrauchten Holzpaletten her- diesen Geist möchten wir auch jungestellt und ist modular um eine gen Designerinnen und Designer Verkostungstheke erweiterbar. Die vermitteln. Und vielleicht sehen Jury und besonders Frank Rehme wir ja – ähnlich wie im Jahr 2010 als Aufgabensteller und Repräsen- mit der Ferrero-Fan-Rassel –eine tant der Metro Group waren von der Kreation aus dem Wettbewerb im Stimmigkeit der POS-Präsentation Handel als innovative POS Lösung mit Produkt und Marke besonders wieder. beeindruckt. Natürlichkeit und Als Partner der Marken ist es auch Qualität des Produkts werden durch in Zukunft unser Anspruch, Produkte das Display betont und am POS er- und Marken unserer Kunden im Hanlebbar gemacht. Ursprünglichkeit, del zu inszenieren um dadurch den Nachhaltigkeit und die Möglichkeit Abverkauf zu fördern.“ 41 Mehr unter: www.sti-group.com

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DRUCK NEWS ANUGA FOOD TEC ENTWCIKLUNG

Der digitale Direktdruck 60 Jahre Austria Plastics

hof Holz Frankenmarkt GmbH Die Firma Austria Plastics hat heuer in die digitale DruckMitte August feierte die Firma Austria Plastics mit einer Firmenbesichtigung und einem Blues und zeigte sich zuversichtlich. technik investiert (KOMPACK berichtete). Mittlerweile konnCountry Open Air Festival das 60jährige Firmenjubiläum. Schon den ganzen Sommer wurde ten die ersten Projekte mit Kunden umgesetzt werden. Von seitens der Firma Auflaufversuch Fußmatten, die die Natur in dasaber Bürogefeiert. holen, über AktenDanach sind die Pakete für die mappen bis zum Firmenschild wurden realisisert. Natürlich Den Beginn machte die mehrstündige Modenschau der Schule Ebensee im Juli – aus Verpackungsnächsten Tests verladen worden. kommt die neue Technologie auch beim Verpackungsdruck material haben die Schüler und Schülerinnen der Modeschule mit aktiver Unterstützung der (KOMPACK durfte bei den Tests zum Einsatz.

live dabei sein und sich selbst von der Funktionalität der neuen Verpaas Standard-Tintenset CMYK den Mikrometer genau. Eine besonWelser Kulturmeile ckungslösung überzeugen). Diese wird unter anderem mit Effekt- dere Spezialität sind einfarbige FläAnfang Juli wurde an einem schönen Sommerabend und vor zahlreichen interessierten Besubestehen unter anderem aus Auflacken oder Primer für Druck auf chen ohne Streifen. chern die „Welser Kulturmeile“ eröffnet. Das, was vor einigen Monaten noch wie eine Vision laufversuchen. Die neue VerpaMedien, die traditionell als Inkjetklang, konnte Renate Pyrker mit einem engagierten Team verwirklichen und der Kunst und ckung soll ja auch noch mehr Siimmun angesehen werden, ergänzt. Anwendungsbereiche Kultur einen Raum, geben. Entlang des Firmenareals der Firma Austria Plastics in der Dragonercherheit bieten als bisher. Sollten Zumal das UV-härtende Tintenset Die UV-härtenden Tinten haften straße können sich die Welser und Gäste nunmehr an 35 Laufmeter öffentlicher Galerie erfreuen. die Versuche alle positiv abgeohnehin auf den unterschiedlichs- unter anderem auf Acryl,Dibond, Monika Melichar und Laszlo Weis präsentieren als erste Aussteller in spannenden grafischen schlossen werden, kann es sogar zu ten Materialien haftet und selbst Holz, Planen, Polyester, PolykarboGroßformaten „Gezeichnete Mikrowelten“ und „Kaligraphien“. Sehen Sie hier einige Photos von einer neuen internationalen Bahnbeim Schneidprozess bruchfrei ist, nat, Polystyrol, (Hartschaum) PVC, Kulturmeile und der Modenschau. Mehr unter: www.austriaplastics.at verordnung kommen, die diese Art erweitert sich damitder dasEröffnung Produk- der Vinylfolien, Weichschaumplatten. der Verpackung für den Transport tionsportefeuille um viele attrak- Es können Formate bis zu 2,5x4 m von Holz im Bahnverkehr empfiehlt tive Anwendungen. Das stufenlos bedruckt werden (bis 50mm Dicke). beziehungsweise vorschreibt. einstellbare Vakuumsystem fixiert Partiell oder gesamte Flächen könFür weitere Versuche investierte Standardplatten genauso wie wär- nen mit Effekt- oder die Mayr-Melnhof bereits in eimeempfindliche Substrate oder Ge- Schutzlacken spezielle ffekte ernen Verpackungsroboter (wie beim webe. Dabei trägt der eloxierte und zielen.Auch Lightfarben für naturVersuch verwendet) mit höherem dadurch pflegeleichte Drucktisch getreue Hauttöne sind vorhanden. Verpackung Verpackungsfoteren Tests PaketeDrucke sogar ohne bis zu 400 kg1.700g schwere Medien. Auch weißeinige hinterlegte sind Lagerhalle von Mayr-Melnhof erste Wickelausleger. KOMPACK wird lieAlsundKontrast zusätzlichzum auchgroben noch rund Umreifung (bisher immer mehrere Ge- möglich. 42 Kipptests (über 36 Grad gekippt) Ihnen von dem Verlauf der Auf680 g Abdeckfolie eingespart werPaketInvestinotwendig) seitens der Firma Duo Plast, die wie laufversuche natürlich gerne in der wichtsmass ist der Druck absolute Umreifungen Mehr über diepro neueste 7 den. Abgesehen von dem bisherigen verpackt werden. Nach Verpa- 88m erhofft alle positiv sind. nächsten Ausgabe berichten. Feinstarbeit. Die intelligente Steue- tion bei Austria Plastics dem mit einer 2/Stunde sehen ausgefallen Sie auch unter: Mehr unter www.duoplast.at Folienverbrauch werden für die weickungsvorgang gab es schon in der Auch DI Georg Huber/Mayr-Melnrung positioniert jeden Tropfen auf Druckgeschwindigkeit von bis zu www.austriaplastics.at Firma Austria Plastics hier Mode kreiert.

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Allclick: Büro Salzburg

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Die Firma Allclick Austria GmbH – der Partner für Lager und Betriebsausstattungen hat sich mit dem erfahrenen Aussendienstmann Werner Berger verstärkt. Werner Berger wird die Kunden im Salzburger, Tiroler und Vorarlberger Raum betreuen. „Damit wollen wir unsere Serviceleistungen für unsere Kunden vor Ort weiter verstärken“ so Geschäftsführer Mag. Christian Wild. Mehr unter: www.allclick.at

Mondi Corrugated Packaging Mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 ist Werner Angelmayr (45) in der Geschäftseinheit Corrugated Packaging zum Area Manager Deutschland und Österreich ernannt worden und somit zuständig für die Wellpappenwerke Eschenbach, Bad Rappenau, Grünburg und Möderbrugg. Der gelernte Wirtschaftsingenieur blickt auf eine langjährige Erfahrung im Verpackungsgeschäft zurück. Bevor er zu Mondi kam, war er bei der Mosburger GmbH in der Geschäftsführung des Werkes Straßwalchen tätig sowie für die Dunapack Werke Spremberg und Eurobox verantwortlich. Zu weiteren Stationen seiner beruflichen Laufbahn zählten verschiedene leitende Vertriebfunktionen in der Mettler Gruppe und der Constantia Packaging. Mehr unter: www.mondigroup.com

Unterstützung der Kreativität Digitale Drucktechnologien von Fujifilm decken im Verpackungswesen mehr und mehr Einsatzbereiche ab. Auf der diesjährigen drupa hatte das Unternehmen mit der Jet Press F für die Produktion hochwertiger Faltschachteln, dem großformatigen Produktionssystem Inca Onset S40i und der Acuity LED 1600 unterstrichen, wie breit das Spektrum seiner digitalen Drucktechnologien für das Packaging mittlerweile ist. Auf der FachPack 2012 legt Fujifilm mit dem großformatigen Inkjet-Drucksystem Acuity LED 1600 nun den Fokus auf die Herstellung kleiner Auflagen und Muster von Verpackungen, von POS- oder Schaufenster-Displays und von Etiketten in sehr hoher Qualität. Mehr unter: www.fujifilm.de

Edelmann-Outfit

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Der Hype um die pfälzische Kult-Blondine reißt nicht ab: Daniela Katzenberger hat nun auch ein Parfüm auf den Markt gebracht. In Szene gesetzt wird der Duft der „Katze“ von Verpackungshersteller und Systemlieferant Edelmann. Für die markengerechte Präsentation am P.O.S. wurden alle Register gezogen: KatzenLogo, Blüten-Design und Signatur sind reliefgeprägt und damit die Hingucker des ansonsten reduzierten Faltschachteldesigns. Dadurch kommt die prägnante Markenfarbe voll und ganz zur Geltung: Mit den Sonderfarben Pink und Aubergine fügt sich der Duft nahtlos in die Katzenberger-Produktwelt ein. Mehr unter: www.edelmann.de

Sei keine Flasche „Die Mehrwegflasche aus Glas ist die umweltfreundliche Musterschülerin. Sie verbraucht rund 30 Mal weniger Rohstoffe und produziert rund 30 Mal weniger Abfall als Glas-Einwegflaschen. Dennoch ist sie in Österreich nicht beliebt“, betont Umweltminister Niki Berlakovich. Die Initiative „Sag’s am Mehrweg“ stellt die smarte Flasche ins Rampenlicht und richtet ihren Fokus darauf, in enger Kooperation mit dem Handel und den Getränkeherstellern, Konsumenten und Konsumentinnen über die positiven Aspekte von Mehrweg zu informieren, eine Orientierungshilfe anzubieten und das Bewusstsein für Mehrweg zu stärken. Mehr unter: www.am-mehrweg.at


JUBILÄUM

60 JahreStammgast im Haushalt

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Es gibt kaum einen Haushalt, in dem er nicht schon einmal anzutreffen war, in den meisten ist er seit langer Zeit Stammgast: der Tetra Pak-Getränkekarton. Mittlerweile 60 Jahre alt ist das Verpackungsgenie. Staubsauger, Waschmaschine, Geschirrspüler und Mikrowelle müssen ihre Verdienste um die Vereinfachung unseres Alltags nicht erklären. Der geräuschlose Getränkekarton gehört auch in diese Reihe.

enn er hat die Vorratshaltung und den Transport von Lebensmitteln grundlegend verändert. Er ist ungemein praktisch und bequem, in hohem Maße umweltschonend, überaus flexibel und äußerst vielgestaltig. Rund 7.000 Varianten sind derzeit verfügbar – alle Formen, Größen und Verschlüsse mitgezählt. Sie beinhalten Milch, Säfte, stilles Wasser, Wein, Eistee oder Suppen, Saucen und Dressings. Auch Hunde- und Katzenfutter wird heute im Getränkekarton sicher verpackt.

„Milchpyramide“

Den Startschuss zu dieser stillen,

aber einschneidenden Umwälzung gab der Tüftler Ruben Rausing. 1952 brachte der schwedische Unternehmer den ersten Tetra PakGetränkekarton auf den Markt. Zunächst in Gestalt einer Pyramide, dem namensgebenden Tetraeder, brach ein neues Zeitalter der Milchversorgung an. 1963 kam das Format der heute weltbekannten Tetra Brik-Verpackung hinzu, abgeleitet vom englischen Wort ‚brick’ (Ziegelstein). Nun war es möglich, die Verpackungen bequem zu stapeln und zu transportieren. Stapelbare Milch freut den Handel noch immer, doch die wahre Revolution des Getränkekartons ist unsichtbar.

Sie liegt in seinem Innern. Gemäß dem Firmenmotto „Schützt, was gut ist“ verhindert eine hauchdünne Aluminiumfolie in den Verpackungen, dass Licht und Sauerstoff eindringen können. Auf diese Weise behalten Lebensmittel im Getränkekarton lange Zeit ihre Qualität. Mag. Beatrix Mayer, Environment & Communication Manager von Tetra Pak Österreich erklärt:

„Unsere Verpackungen gewährleisten, dass Lebensmittel auch ohne Kühlung und Konservierungsstoffe monatelang haltbar bleiben. Weil sie streng hygienisch abgefüllt und verpackt werden, bleiben wertvolle Inhaltstoffe und Vitamine bestens geschützt. Die Lebensmittel sind somit frisch und genießbar, ihre hohe Qualität bleibt lange erhalten.“ Auf diese Weise wirkt Tetra Pak auch der Vermeidung von Lebensmittelabfall entgegen. Die Firma beweist aber auch heute noch regelmäßig ihre Innovationskraft wie der Tetra Evero® Aseptic – die weltweit erste aseptische Kartonflasche für Milch oder aktuell die Verschlüsse aus grünem PE beweisen. 43 Mehr über die Idee, die die Getränkeindustrie revolutioniert, sehenSie auch unter: www.tetrapak.at wo unter Aktuelles auch Filme über die Geschichte von Tetra Pak zu sehen sind.

GEBEN IHREM W IW RI RG E BEN IHREM P R O D U K T E I N G E S I C HT W E I N E I N G ES I C H T. DER ETIKETTEN- UND QU TÄ E TSI S KP ET VER PA ALCI K UTNS G ETZEI NA L I S T VOM ETIKETTEN-SPEZIALIST

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STAPLER

Österreich auf Platz 5

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Jahr für Jahr finden sich Ende September über 150 Staplerfahrer aus Deutschland und zehn Nationen aus aller Welt in Aschaffenburg ein, um sich in drei verschiedenen Wettkämpfen zu messen: Den Firmen-Team Meisterschaften, den International Championship und den Deutschen Meisterschaften.

s war eine beeindruckende Leistung, welche die drei österreichischen Teilnehmer beim internationalen StaplerCup am 21. September 2012 auf dem Aschaffenburger Schlossplatz zeigten und die ihnen den fünften Platz bei den International Championship brachte. An den Start gingen Rene Hofstätter von Rauch Recycling in Enns , Helmut Michelitsch von Internorm in Lannach und Patrick Mayr von BRP Powertrain in Gunskirchen.

Spanien siegt

Erstmalig in der Geschichte des StaplerCup gelang Spanien der Sieg um den Titel „International Champion“. Das Finale blieb bis zur letzten Sekunde spannend, denn das spanische Siegerteam senkte die Staplergabel nur wenige Millisekunden vor den deutschen Gegnern. Das deutsche Nationalteam musste sich in diesem Jahr geschlagen geben - im Vorjahr hatten ihre Vorgänger den Titel bereits zum vierten Mal in Folge gewonnen. Platz 3 belegte das Team Tschechien, Platz 4 das Team der Niederlande. Weitere Länder im Wettkampf waren Ungarn, die Slowakei, Frankreich, Belgien und Großbritannien.

Ausgeklügelte Parcours

Die ausgeklügelten Parcours waren mit sehr viel Geschick und Feinfühligkeit zu bewältigen. Beispielsweise war beim ersten Parcour auf den Gabelzinken ein Modellstapler befestigt. Mit diesem Ministapler musste ein Golfball in eine Öffnung befördert werden, wobei dieser dann auf einem Modell-Lastwagen landete. Mittels Gabelbewegungen konnte der Klein-LKW in Bewegung versetzt werden und der Golfball rollte in den vorgesehenen Behälter. Der zweite Parcour, der sogenannte „Heiße Draht“, verdiente seinen Namen zu Recht. Mithilfe eines Schubstaplers musste eine spezielle Ringvorrichtung durch eine gekrümmte Stange gezogen werden, ohne diese zu berühren. Beim drit50

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ten Parcour zählten Schnelligkeit und Teamkoordination - hier konnte die österreichische Mannschaft punkten und schaffte beinahe den Einzug ins Halbfinale! Der erste Staplerfahrer entnahm einem Glasbehälter bunte Bälle und übergab sie an den zweiten Fahrer. Dieser beförderte sie zu Fahrer Nr. 3, der die Bälle in einen Zylinder schüttete, bis die Markierung erreicht war. Auch der Halbfinal- bzw. Finalparcour war sehr spannend. Hier galt es, neun nummerierte Getränkekisten in der richtigen Reihenfolge zu befördern bzw. zu stapeln. Die Praxis zeigte, dass diese Aufgabe wesentlich schwieriger zu bewältigen ist, als man gemeinhin annimmt.

Containerstapler

Das österreichische Team war vom Rahmenprogramm des StaplerCups von 20.-22. September 2012 begeistert. Im Anschluss an die Firmen-Team-Meisterschaften am 20. September brachten die bayrischen Kultrocker der Spider Murphy Gang über 3000 Fans auf dem Aschaffenburger Schlossplatz in Stimmung. Und die International Championship fanden ihren Ausklang mit einem zünftigen Oktoberfest. Begeistert hat auch der MagicCube. Der größte mobile Containerstapler der Welt (Reach Stacker) von Linde kann bis zu 45 Tonnen tragen. Auf dem StaplerCup Gelände fuhr dieser Containerstapler einen Glas-Cubus knapp 15 Meter hoch. 44 Mehr unter: www.linde-mh.at


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