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DemograďŹ scher Wandel in der Region

Ausstellungskatalog zum Wettbewerb ORTE MIT ZUKUNFT NICHT OHNE NETZWERKE


Vorwort

Liebe Besucherinnen und Besucher, „Orte mit Zukunft – Nicht ohne

Die Städte und Gemeinden im

Netzwerke“: Die Ergebnisse unseres

Kommunalverbund Niedersachsen/

ersten Wettbewerbs zeigen einen

Bremen wollen die Chancen und

breiten Querschnitt von Netzwer-

Herausforderungen des Demogra-

ken in unserer Region, die ihre

fischen Wandels aktiv aufgreifen.

Ideen zum Demografischen Wandel

Mit der Ausstellung wollen wir gute

als Wettbewerbsbeitrag eingereicht

Beispiele zeigen und zum Gespräch

haben.

einladen.

Ob Netzwerke von und für Senioren

Überzeugen Sie sich gerne bei

oder Jugendliche, Kulturprojekte,

einem Rundgang durch unsere Aus-

Baumaßnahmen zur Anpassung an

stellung von der Vielfalt der Ideen

Zusammenstellung aller Wettbewerbsbeiträge auf CD

den Demografischen Wandel – das

oder stöbern Sie im Ausstellungs-

Anfragen bitte an:

Themenfeld ist groß. An vielen Stel-

katalog, in dem die wichtigsten

len arbeiten engagierte Menschen

Ergebnisse kurz zusammengefasst

daran, auch in Zukunft lebenswerte

sind.

Kommunalverbund_3 Der Demografische Wandel in der Region_5 Wettbewerb_6 Bilder der Preisverleihung_10

Orte zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden Rundgang. Ihr

Dr. Reinhard Loske

Manfred Cordes

Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Freie Hansestadt Bremen

Bürgermeister der Gemeinde Oyten

Vorsitzender

stellvertretender Vorsitzender

2_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«

INHALTSVERZEICHNIS

Kommunalverbund T +49 (0) 4221 - 9 81 24 - 0 info@kommunalverbund.de


Der Kommunalverbund Kooperation als Chance Zur Verbesserung der Zusammen-

Der Kommunalverbund kümmert

arbeit in der Region Bremen haben

sich um einen Interessensausgleich

sich Städte, Gemeinden und Samt-

zwischen den Mitgliedsgemeinden,

gemeinden zum Kommunalver-

bündelt ihre Interessen und ver-

bund Niedersachsen/Bremen e.V.

tritt sie gegenüber Dritten z.B. den

zusammengeschlossen.

Ländern.

Ziele der Kooperation sind die wirt-

Er organisiert Fachtage und Weiter-

schaftliche und strukturelle Stär-

bildungsveranstaltungen, mode-

kung der Region, eine abgestimmte

riert bei Vorhaben, im Bedarfsfall

Siedlungs- und Flächenplanung, die

auch bei Konflikten und führt regio-

Erhaltung und Verbesserung der

nale Kooperationsprojekte in Eigen-

ökologischen Situation sowie die

regie oder zusammen mit weiteren

Förderung der kulturellen Belange.

regionalen Akteuren durch.

29 Städte, Gemeinden und Samtgemeinden, ein assoziierter Landkreis (Stand: 1.1.2010) in zwei Bundesländern 1,09 Millionen Einwohner (Stand: 31.12.2008)

Kommunalverbund Niedersachsen/ Bremen e.V Delmegarten 9 27749 Delmenhorst T +49 (0) 4221 - 9 81 24 - 0 F +49 (0) 4221 - 9 81 24 - 99 info@kommunalverbund.de www.kommunalverbund.de Grafik: Kommunalverbund

3_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Schwerpunkte und Projekte des Kommunalverbundes Handlungsfeld

felder durchgeführt. Es ist jetzt

Handlungsfeld Kultur:

Regionalentwicklung

als „stationsbüro: RASCH!“ beim

y

y

Interkommunales Raumstruktur-

ZVBN angesiedelt:

Idee der Arbeitsgruppe Kultur

konzept (INTRA), Beschluss eines

www.zvbn.de/stationsbuero

im Kommunalverbund und ein

Leitbildes zur konzentrierenden Siedlungsentwicklung y

y

y

y

verfahren zur Ansiedlung groß-

Parkerlaubnis für alle teilneh-

flächigen Einzelhandels (IMAGE)

menden Städte und Gemeinden

mittlerweile über 50 Veranstaltungen in besonderen Gärten und Parks stattfindet, ausgezeichnet mit dem Kooperati-

– anstelle vieler einzelner.

Regionales Zentren- und Einzel-

onspreis des NordWest-Awards

handelskonzept für die Region

Handlungsfeld Naherholung und

der Bremer Landesbank, zweiter

Bremen, darin Vorbereitung ei-

Tourismus

Platz 2008. www.gartenkultur-

nes Vertrages zur gemeinsamen

y

musikfestival.de

Attraktive Städte, eine reizvolle

Steuerung neuer großflächiger

Landschaft, viel Wasser, gute

Einzelhandelsvorhaben.

Luft und die Nähe zum Meer – all

Demografischer Wandel, einge-

2008 bis 2011 mit verschiedenen Bausteinen, unter anderem: y

Monitoring

y

Regionaler Wohnatlas

y

Wettbewerb

y

Masterplan Demografie

dies charakterisiert die Region

y

Region verbinden und entdecken durch die Kunst des Erzählens – in der dunkler werdenden

Bremen. Wege zur Verbindung

Jahreszeit Ende Oktober lockt

von Stadt und Region schafft der

das Erzählfestival MundWerk

Grüne Ring Region Bremen: Fast

an stimmungsvolle Orte in der

900 km Radwanderwege, die

Region.

2003 von Städten, Gemeinden und Landkreisen gemeinsam aus

www.mundwerk-nordwest.de

der Taufe gehoben wurden. www.gruener-ring-regionbremen.de

Kooperative Fortentwicklung der zentralörtlichen Gliederung in der Region Bremen Gutachten zur Einrichtung eines Gewerbeflächenpools mehrerer Kommunen

Handlungsfeld Verkehr y

2003 jedes Jahr im August mit

weis“ zum Bürokratieabbau für das Handwerk: Eine gemeinsame

„DC NOISE“ www.dcnoise.eu,

y

regionales Musikfestival, das seit

„Regionaler Handwerkerparkaus-

Interkommunales Moderations-

bettet in das europäische Projekt

y

GartenKultur-Musikfestival, eine

Auf Initiative des Kommunalverbundes wurde das Projekt „Ran an die Schiene (RASCH)“ zur Verbesserung der Bahnhofsum-

4_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«

Café Brunette auf dem GartenKultur-MusikFestival


Der Demografische Wandel in der Region daher das Thema Demografischer Wandel als gemeinsamen Arbeitsschwerpunkt gewählt.

Der Demografische Wandel findet auf unterschiedliche Weise überall

Der Demografische Wandel – Bevölkerungstrends in der Region Bremen

in Europa statt. Daher engagiert sich der Kommunalverbund Niedersachsen/ Bremen e.V. gemeinsam mit dem Senator für Umwelt, Bau,

In der Region Bremen wird die

Verkehr und Europa (SUBVE) als

Gesamtbevölkerung, wie in den

Partner im Projekt DC NOISE.

meisten großstädtischen Räumen, bis zum Jahr 2020 insgesamt recht stabil bleiben. Kleinräumig kann die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich aussehen. Eine Gemeinde kann insgesamt wachEine Region für Jung und Alt

Ein europäisches Phänomen

sen, während vielleicht einzelne

DC NOISE heißt übersetzt: „Demografischer Wandel: Neue Chancen in einem schrumpfenden Europa“, im Original „Demographic Change: New Opportunities in Shrinking Europe“.

Ortsteile schon schrumpfen. Auch

DC NOISE ist ein europäisches Pro-

in wachsenden und stagnierenden

jekt zum Demografischen Wandel

Gebieten wird es jedoch zu einer

mit weiteren ProjektpartnerInnen in

Der Demografische Wandel – eine

Verschiebung der Altersstruktur

den Niederlanden, Belgien, Norwe-

Veränderung des gesellschaft-

kommen:

gen, Schottland und Hamburg.

lichen Zusammenlebens

y

Mit dem Begriff Demografischer Wandel wird eine Entwicklung zusammengefasst, die durch eine

y

Die ProjektpartnerInnen haben das

älter.

Ziel, sich über Chancen und Risiken

Der Anteil der Hochbetagten und der älteren Erwerbstätigen

insgesamt alternde und zahlen-

wird zunehmen.

mäßig abnehmende Gesellschaft gekennzeichnet ist.

Die Bevölkerung wird insgesamt

y

Dagegen werden die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt und

Er hat sehr vielfältige Ausprägun-

der Schulkinder bis zum Jahr

gen, betrifft verschiedene Lebens-

2020 stark zurückgehen.

bereiche und verändert damit das

des Demografischen Wandels in ihren Regionen auszutauschen und voneinander zu lernen. „Voneinander lernen“ bedeutet Ideen zu finden, um mit Stagnation oder Schrumpfung umzugehen. Ein Beispiel aus unserer Region: der „Wohnatlas“ im Internet, in dem der

Ein Beispiel: 27.000 SchülerInnen

Kommunalverbund Beispiele für

Diese Entwicklung stellt Kommu-

weniger bis 2020 bedeutet, dass

das Wohnen in der Zukunft präsen-

nen und Regionen vor neue Her-

es dann bei 30 Kindern pro Klas-

tiert: www.regionaler-wohnatlas.de

ausforderungen. Die Städte und

se in der Region umgerechnet

Gemeinden im Kommunalverbund

etwa 900 Schulklassen weniger

Niedersachsen/Bremen e.V. haben

geben könnte.

gesellschaftliche Zusammenleben.

y

5_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Der Wettbewerb: Die Auslobung, die Wettbewerbsbeiträge und die PreisträgerInnen Netzwerkideen für eine sich ändernde Gesellschaft

1_Themenfelder

3_ Innovationsgrad (Experimenteller

Das Netzwerk reagiert auf Fragen

Ansatz)

Dem Aufruf zur Teilnahme am ers-

und Problemstellungen des Demo-

Mit dem Netzwerk wird mit neuen,

ten Wettbewerb „Orte mit Zukunft

grafischen Wandels in den Themen-

bislang unüblichen Strategien auf

– Nicht ohne Netzwerke“ im Jahr

feldern Wohnen, Infrastruktur (z.B.

eine Fragestellung im Zusammen-

2009 folgten 28 sehr vielfältige Pro-

Versorgung), Bildung und Kultur,

hang mit dem Demografischen

jekte und Initiativen aus der Region

Arbeit und Ausbildung sowie Inte-

Wandel reagiert.

Bremen. Das Themenspektrum

gration und Migration.

umfasst z.B. bauliche Maßnahmen, den Austausch über Generationen hinweg und Projekte für Jugend-

4_ Übertragbarkeit der Konzepte

2_ Kooperativer / Interkommunaler Ansatz

Idee und Umsetzung sind im Sinne des Wortes beispielhaft und könn-

liche. Manche Projekte laufen

Wichtiges Kriterium ist ein Handeln

ten nach Anpassung auch in ande-

bereits, andere befinden sich noch

in einem Netzwerk von mehreren

ren Orten eingesetzt werden.

in der Konzeptionsphase.

Partnern. Dies können Kooperatio-

Die Idee für einen Wettbewerb

nen von Vereinen oder Verbänden

Die Teilnehmer und ihre Wettbe-

sein, aber auch Kooperationen

werbsbeiträge

Der Kommunalverbund Nieder-

von Gemeindeeinrichtungen oder

sachsen/Bremen hat zusammen

Wohlfahrtsträgern mit unabhängi-

mit dem bremischen „Landesminis-

gen Vereinen oder Initiativen.

terium“, dem Senator für Umwelt,

in der Karte gekennzeichneten Städten und Gemeinden sowie aus den Landkreisen Oldenburg und

Bau, Verkehr und Europa, zum

Osterholz.

Wettbewerb – als Baustein des Landkreis Osterholz

europäischen Projektes DC NOISE – aufgerufen. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb waren alle Initiativen und Netzwerke in der Region des Kommunalverbundes eingeladen, die innovative Ideen und Konzepte im Umgang mit dem Demografischen Wandel in verschiedenen Themenfeldern zum Inhalt haben. Die Beiträge wurden anhand dieser

Die Beiträge kommen aus den

Landkreis Oldenburg

Kriterien entschieden:

Wardenburg war Mitglied im Kommunalverbund bis 2009

6_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Die Jury y

Vorsitzender der Jury: Henning Scherf (Bürgermeister a.D., Bremen)

y

Franz-Josef Höing (Senatsbaudirektor, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen)

y

Dr. Dirk Heuwinkel (Leiter des Referats für Strategische Steuerung und Kreisentwicklung des Landkreises Osnabrück),

y

Christiane Gartner (Kultur Vor Ort e.V., Bremen),

y

Karin Krusche (Deputation für

Dr. Dirk Heuwinkel, Christiane Gartner, Karin Krusche, Barbara Woltmann, Petra Arnhold, Henning Scherf, Astrid Vockert, Marion Schorfmann, Franz-Josef Höing

Bau und Verkehr des Landes Bremen), y

Barbara Woltmann (Regierungsvertretung Oldenburg, Niedersächsisches Ministerium

y

y

y

BASTa: Beratung und Aktionen für

Phase zur Umsetzungsphase. In

Senioren in Twistringen, im Landkreis

seiner Reaktion auf den Demogra-

Diepholz

fischen Wandel im eher ländlichen Raum wird es als nachhaltig einge-

für Ernährung, Landwirtschaft,

Der Wettbewerbsbeitrag ist ein

Verbraucherschutz und Landes-

spannender und vielfältiger Ansatz

entwicklung),

für eine konzeptionelle Seniorenar-

„Dötlinger Modell-... Leben Zuhause,

Petra Arnhold (Demografie-

beit in einer gesamten Stadt, getra-

so lange wie möglich“, aus Dötlingen

beauftragte der Stadt Syke),

gen von Verwaltung, Seniorenbeirat

im Landkreis Oldenburg

Astrid Vockert (Vizepräsidentin

und weiteren Einrichtungen in

des Niedersächsischen Land-

Twistringen. Das Projekt steht im

tages),

Übergang von der konzeptionellen

Marion Schorfmann (Bürgermeisterin der Gemeinde Grasberg)

Die PreisträgerInnen

stuft.

Das Dötlinger Modell widmet sich in vorbildlicher Weise einer wesentlichen Fragestellung im Demografischen Wandel: der Organisation des Verbleibs in der eigenen Häuslichkeit. Mit den Schwerpunkten Pflege und Betreuung wird ein Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlichen

Alle PreisträgerInnen arbeiten in

Kräften in der Gemeinde aufgebaut.

breit aufgestellten Netzwerken, die

Gemeinsam mit zahlreichen Akteu-

aus professionellen wie ehrenamt-

ren und Institutionen vor Ort soll

lichen Akteuren bestehen. Aus-

ein möglichst breites Spektrum an

gewählt wurden Projekte, die gut

Angeboten gebündelt und vermit-

nachvollziehbare und praktische

telt werden. Mit dem Preis wird das

Lösungsansätze zum Demografi-

„Dötlinger Modell“ als vorbildlich

schen Wandel in der Gesellschaft

und für die Region sehr gut über-

anbieten.

tragbar gewürdigt.

7_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


„Marßel mit Zukunft“ aus Bremen Der Beitrag zeichnet sich durch einen Ansatz der Kinder- und Jugendförderung mit sportlichen Aktivitäten und weiterer Vernetzung in einem Stadtteil mit hoher Armut und hohem Migrantenanteil aus. Das Projekt ist seit einigen Jahren aktiv und kann auf ein breites Spektrum an Aktivitäten und eine

niedrigschwellige Bildungs- und Sozialangebote entwickelt und duchgeführt. Das Spektrum der Angebote reicht vom Bürgerbus bis zu Diskussionsforen zum gemeinschaftlichen Wohnen. Damit ist es ein sehr breit aufgestelltes, fest verankertes Projekt in Weyhe und entsprechend vorbildlich für andere Kommunen.

starke Bindung vor Ort verweisen.

IGN - Interkulturelles Gesundheits-

In seinem Ansatz, den Sport als

netzwerk Bremen

Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten der Bildung und des sozialen Zusammenhalts zu nehmen, ist das Projekt vorbildlich und innovativ.

Das Interkulturelle Gesundheitsnetzwerk verfolgt einen kooperativen Ansatz mit spezifischem Interesse für die MigrantInnen in

Infrastrukturen stärker in den Fokus

„GUT TUN macht Schule – Schüler

Bremen. Idee ist eine Verbesserung

gerückt werden. Die Problematik

helfen Senioren, Senioren helfen

der gesundheitlichen und psycho-

der Anpassung von älteren Immo-

Schülern“, aus Weyhe im Landkreis

sozialen Situation. Das Projekt ist

bilien im Eigentum ist ein Kernpro-

Diepholz

ein vorbildliches Beispiel für eine

blem des Demografischen Wandels

seit etwa einem Jahr bestehende

vor allem auch im kleinstädtisch

Zusammenarbeit von staatlichen

und ländlich geprägten Raum

Institutionen und zahlkreichen

mit großen Neubaugebieten der

Mitgliedsvereinen aus den ent-

1960er und 1970er Jahre. Dieses

sprechenden „Communities“ der

vorbildliche Projekt besitzt einen

MigrantInnen. Es ist ein innovativer

hohen Grad an Innovation und ist

Ansatz vor dem Hintergrund des

als Konzept der Bündelung vieler

Demografischen Wandels in einer

lokaler Akteure gut übertragbar.

Das Projekt besticht durch eine Fülle von Aktivitäten und zu großen Teilen ehrenamtlichen Aktivitäten gleichermaßen für jung und alt. Mit einem professionellen Träger dem SoVD, und weiteren 19 Kooperationspartnern werden sehr

Großstadt wie Bremen. Wohnen in der Zukunft, im Landkreis Osterholz „Wohnen in der Zukunft“ widmet sich der Zukunftsfähigkeit der Bestandsimmobilien im Landkreis Osterholz. Als Kooperation von Verwaltung und lokalen Handwerksbetrieben sowie weiteren Inititativen und der Volkshochschule soll das

Belobigungen Eine Belobigung erhielten Projekte, die insgesamt vorbildlich und vor allem sehr professionell in den Inhalten und der Vernetzung verschiedener Akteure aufgestellt sind. Die Jury war einhellig der Meinung, dass diese Projekte Vorbildwirkung haben.

Thema der Wohnungsanpassung

Der Großteil dieser belobigten

durch Wohnungsberatung und

Projekte ist in Trägerschaft größerer

Gestaltung der gemeindlichen

Unternehmen und besteht zum Teil

8_ «Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


aus thematischen Weiterentwicklungen der unternehmerischen Tätigkeit der letzten Jahre.

Servicemanagement, Bremen

Weitere Wettbewerbsbeiträge

Das Servicemanagement bietet

y

lose Beratung und Vermittlung zu

ser e.V. – BePfN, Bremen

Serviceleistungen rund ums Woh-

Das Beratungs- und Pflegenetzwerk Weser e.V. ist eine Informationsstelle für pflegerelevante Fragen, Anbieter verschiedenster Dienstleistungen und pflegerischer Versorgung sowie individueller „Hilfesettings“ im Einzelfall. Ergänzend dazu wirkt es als Anlaufstelle, die

lange wie möglich ein selbst-

y

Pflegekurs-Netzwerk, Bremen

bestimmtes Leben in den eigenen

y

Bewegungspark für alle Generationen, Osterholz-Scharmbeck

vier Wänden zu ermöglichen. Es wirkt in allen Siedlungen der

y

Bürgerstiftung Achim – Projekt Generationenpark Achim

GEWOBA in Bremen. y

im Quartier ab, damit diese so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können. Dazu

Das Stadtteilhaus Huchting wurde

dient eine Koordinierungsstelle, die

aus einem klassischen Pflegeheim

Angebote zu Dienstleistungen, Ge-

entwickelt und ist ein Dienstleis-

sundheit und weiteren Aktivitäten

tungs- und Begegnungszentrum

vermittelt und dazu berät. zIQ wirkt

mit den Schwerpunkten: Ambulante

in Bremen in den Pilotquartieren

Dienstleistungen und Beratungen,

Huchting und Vahr.

Familientag der Großen Kunstschau Worpswede

zIQ – zu Hause im Quartier, Bremen

tere und hilfebedürftige Menschen

y

„Streetwatcher Weyhe, .... damit Jugendliche Jugendliche bleiben“, Weyhe

y

Chinelo-Theaterhaus e.V. / Bremer Welttheater, Bremen

y

Online-Kinderbetreuungsbörse im Landkreis Oldenburg

y

GESA „Frauen ab 47: Gesund und Aktiv“, Bremen

y

Familienservice durch Besuchsdienst für Eltern Neugeborener, Landkreis Osterholz

Wohnen und Pflege für Ältere, sowie Begegnung der Generationen.

Osterholz Schatzinsel e.V., Bremen

strukturen vorweist.

Gesundheitsförderung und Wellness

Generationenquartier, Landkreis

y

Das Projekt zIQ zielt primär auf äl-

einem Dach“, Bremen-Huchting

y

nen. Ziel ist es, älteren Menschen so

Beratungs- und Fallmanagement-

Stadtteilhaus Huchting „Vielfalt unter

LivingLab, Bremen

allen GEWOBA-Mietern eine kosten-

Beratungs- und Pflegenetzwerk We-

WILL: Workability and Innovation

OTe, es geht weiter, Bremen-Tenever

y

Wardenburg gestaltet den demografischen Wandel

Nach Abschluss der Stadtumbaumaßnahmen soll die Entwicklungs-

„Vision 2025“ – die Gemeinde

y

Gründungsinitiative StadtteilStiftung Hemelingen, Bremen

dynamik im Gebiet für arbeitslose Bewohner aus der Großsiedlung

y

Nachbarhaus Thedinghausen

unter Einbeziehung der Wirtschafts-

y

BERNE 2020

förderung, Wirtschaftsbehörde, Gewerbeverein und weiterer lokaler Akteure nutzbar gemacht werden. Kulturladen Huchting, BremenHuchting

Die Wettbewerbsbeiträge werden in einer Wanderausstellung gezeigt, um sie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Wir möchten den Austausch anregen, Ideen vernetzen und zum Nachahmen

Projekte zur Weiterentwicklung des

animieren.

Stadtteils für eine gemeinsame Zukunft für Menschen mit und ohne

Weitere Informationen unter

Migrationshintergrund.

www.kommunalverbund.de

9_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Bilder von der Preisverleihung

Die PreisträgerInnen des Wettbewerbs: Anke Raven, Stadt Twistringen (BASTa); Elke Brunotte, Gemeinde Dötlingen (Dötlinger Modell); Werner Müller, Bremen („Marßel mit Zukunft“); Rita Wegg, Weyhe (GUT TUN macht Schule); Heike Schumacher, Landkreis Osterholz (Wohnen in der Zukunft) und Eckhard Lotze, Gesundheitsamt Bremen (Interkulturelles Gesundheitsnetzwerk)

10_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Jürgen Wehmeyer, Bremen (zIQ-Zu Hause im Quartier); Valeska Dünzelmann, Bremen (Beratungs- und Pflegenetzwerk Weser e.V.-BePfN); Claudius Joecke, Bremen (Kulturladen Huchting); Volker Tewes, Bremen (Stadtteilhaus Huchting), Marco Hahn („OTe, es geht weiter“); Hans-Hermann Wessels, Bremen (Servicemanagement)

Vertreterinnen und Vertreter der Wettbewerbsbeiträge

11_«Orte mit Zukunft - Nicht ohne Netzwerke«


Impressum Herausgeber und Projektträger: Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V. Delmegarten 9 27749 Delmenhorst T +49 (0) 4221 - 9 81 24 - 0 F +49 (0) 4221 - 9 81 24 - 99 info@kommunalverbund.de | www.kommunalverbund.de Projektpartner: Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Konzept und Erstellung: protze + theiling GbR Abbildungen: © korkey/ PIXELIO (Titelblatt, Seite 5) Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V. (Seiten 3, 4, 6, 7-2, 8, 9) Stefan Schmidbauer (Seiten 7-1, 10, 11) Datum: 01. März 2010 Förderung:

Broschüre "Nicht ohne Netzwerke"  

Broschüre "Nicht ohne Netzwerke"