Page 1

KO Februar/März 2009

- P ost 2. Jahrgang

Nr. 9

0,00 EUR

Missverständnisse gibt es viele. Sie sind alltäglich und passieren an den verschiedensten Plätzen. Real oder als Ausrede kommen Missverständnisse in der Politik oder in verschiedenen Sprachen vor. So heißt zum Beispiel "gift" auf Englisch "Geschenk" während wir hier in Deutschland etwas ganz anderes verstehen.

dem 6. November 2008 und kann noch bis zum 17. Mai 2009 besichtigt werden. Öffentliche Führungen finden immer sonntags um 15 Uhr oder mittwochs um 16 Uhr statt. Der Eintritt ab 6 Jahren kostet 1 Euro und ab 16 Jahren kostet es 2,50 Euro. (ADR) Der berliner Kurator Didczuneit sagte im Interview: "Wir gehen ständig durch Missverständnisse, deswegen ist es doch schön darüber eine Ausstellung zu machen". Die Ausstellung läuft seit

Impressum Beim Hören kann es häufiger passieren, dass wir vielleicht "Reh" anstatt "See" verstehen und in der Jugendsprache bedeuten manche Sachen etwas anderes als üblich. Bei den Strassenschildern kann man auch oft etwas missverstehen. Außerdem gibt es zwischen Frauen und Männern viele Vorurteile, die zu Missverständnissen führen können.



Diese Zeitung wurde in einem Workshop von Kindern für Kinder gemacht. Zum neunten Mal haben sich unsere jungen Redakteure getroffen, um über alle

Neuigkeiten aus dem Museum zu berichten. Die nächste Zeitung wird am 27. März gestaltet. Wer Lust hat, auch mal dabei zu sein, sollte sich schnell anmelden. (dam)

Redaktion: Lilo, Pasqual (PAL), Anna (ADR), Silja (SAV), Cora (cos),Maximiliane (M.S), Tasmin (T.A), Joshua (J.L), Erwin (ERW), Stella (S.T), Emmelie (EAV).

Museum für Kommunikation Frankfurt Schaumainkai 53 60596 Frankfurt Tel: (069) 60600 www.museumsstiftung.de Öffnungszeiten: Di - Fr: 9-18 Uhr Sa, So & Feiertag: 11-19 Uhr Mit freundlicher Unterstützung der FAZ/ Kinderseite "Unsere Seite" E-mail: rmz-spielplatz@faz.de S e it e 1


KO

- P ost

T er m i ne, Termine! Das Sandmännchen ist da! Die Ausstellung wurde bis zum 22. März verlängert. Die Besucher können dort originale Puppen aus der Trickproduktion sehen. Ein besonderer Höhepunkt ist der Animationsfilm des Künstlers Trnka von 1957, der das Vorbild für die Sandmännchenproduktionen war. In einem Miniatur-Trickfilmstudio können die Besucher ihren eigenen Sandmännchen-Film herstellen und mit nach Hause nehmen. Dem Ingenieur ist nichts zu schwör Erfindungen aus Entenhausen Im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom 2. April bis 10. Mai läuft, stehen zahlreiche Erfindungen aus der Welt der Comics und ihren großen Erfinderpersöhnlichkeiten wie Daniel Düsentrieb, Goofy, Prof. Knox und Superman. Gezeigt werden nicht nur die ComicZeichnungen, sondern auch dreidimensionale Nachbauten. Es werden parallel dazu auch ErfinderWorkshops angeboten, in denen die kleinen Besucher die Erfindungen nachbauen können. Hühner, Hasen, Schafe Workshop März/April Wir gestalten Karten, Umschläge und Origami-Körbchen, die mit Federn und aus Papier gebastelten Hühnern oder Schäfchen kreativ verziert werden. Eine Anmeldnug ist erforderlich, 3 Euro pro Kind. 

Was kann man denn da oben in der Kinderwerkstatt machen? Hier kann man drucken und basteln aus Modellen von Computern und Telefonen. Im Computer kann man malen, spielen und schreiben und man kann auch in Internetseiten für Kinder gehen. Es gibt eine Rohrpost und man kann kann telefonieren und faxen. auch Post spielen in der Im Februar und März gibt es kleinen Poststation. Man den Buchstabensalat, bei dem man stanzen, drucken und stempeln und ausmalen kann. Beim Thema Fasching kann man Masken und Hüte basteln und im März gibt es das Thema Ostern. (PAL) S eite 2


KO

Die Redaktion der KOMM-Post hat diesmal einen Termin zu einem Telefoninterview mit Dr. Veit Didczuneit gehabt. Dr. Didczuneit arbeitet als Abteilungsleiter der Sammlung im Museum für Kommunikation in Berlin und ist Kurator der Ausstellung "Missverständnisse". Nach einer Vorbesprechung in unserer Redaktion und einem Besuch der Ausstellung, riefen die beiden Reporter den Kurator in Berlin an. Das Interview führten Erwin und Joshua.

- P ost

biographische Sache. Wir gehen ständig durch Missverständnisse, deswegen ist es doch schön darüber eine Ausstellung zu machen. Erwin: Wie funktioniert das mit dem Fernseher in dem Bett und wozu sind diese Bücher da?

Dr. Didczuneit: Techniker haben alles unter dem Bett verkabelt. Dabei mussten wir aufpassen, dass die Fernseher eine bestimmte Göße haben und nicht zu warm werden, sonst würde es brennen. Auf der einen Seite haben wir Schuhe hingestellt und auf der anderen Seite Sachen über Fußball. Das Joshua: Wie sind Sie auf das soll die Vorurteile zwischen

Thema der gekommen?

Ausstellung

Dr. Didczuneit: Es war eine

Gesucht - Gefunden

Frauen und Männern zeigen, die oft zu Missverständnissen führen. Außerdem haben wir Bücher dort hingestellt, weil es ganz viele Ratgeber gibt, wie sich Frauen und Männer besser verstehen können. Joshua: Warum haben sie Koffer aufgestellt? Dr. Didczuneit: Die Koffer sollen das häufiger vorkommende Missverständnis zeigen, wenn

S eite 3

man im Zug sitzt und jemand einen ähnlichen Koffer wie man selbst hat und der deshalb aus Versehen meinen Koffer mitnimmt. Erwin: Was bedeuten die Münder? Dr. Didczuneit: Wir haben das Wort "gift" in einen Mund geschrieben und "gift" bedeutet auf Englisch "Geschenk" und wenn ein Engländer "Gift" sagt, denkt ein Deutscher es wäre etwas Schlimmes. Joshua: Wofür steht das Känguru? Dr. Didczuneit: Kolumbus kam nach Australien und fragte auf Englisch wie dieses Tier heißt. Aber die Australier verstanden kein Englisch und sagten "Känguru", was auf australisch heißt: Ich verstehe nichts! Und so dachte Kolumbus das Tier heiße Känguru.


KO

- P ost

Witze des Monats M i s s v e r s t ä n d n i s - W i tz E in Ma nn ko m m t z u m A rz t. D a fr a g t d e r A u g e n a r z t : " N a , is t d i e A l t e n i c h t me hr s char f g enug? " D a sag t der M ann: "Me ine Fr au geh t sie ga r nichts an, ich w ill nur e i n e n e u e B ri l l e ! "

Missverständnisse mit Kommunikationsmitteln Museumsbesucherin: Eine Freundin hat mir einen Brief geschrieben und hat Telefon geschrieben, wollte aber eigentlich Tele von schreiben und so machte der Satz keinen Sinn mehr.

(ADR)

Museumsbesucherin: Ich wollte meine Kinder abholen und habe mich mit der Uhr vertan. Ich sollte meine Kinder um 3 Uhr abholen und hatte aber halb 4 verstanden und bin deswegen zu spät gekommen. Museumsbesucher: Mir ist es in Restaurants schon öfter passiert, dass ich etwas bestellt habe , aber etwas anderes bekommen habe, da mich die Bedienung falsch verstanden hatte. Vorurteile zwischen Frauen und Männern führen oft zu Missverständnissen

S eite 4

(S.T, T.A, M.S)

KOMMpost - Januar 2009  

Die Kinder-Museumszeitung des Museums für Kommunikation Frankfurt.

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you