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September / Oktober 2013

ab September wieder da! Orpheus von claudio monteverdi / Elena Kats-chernin


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z e itf l e So 1. Sep ab 10 Uhr

DES KAISERS NEUE KLEIDER volles Programm für kleine Leute ab 4 Jahren

11 Uhr Kinderkonzert

Öffentliche Orchesterprobe zur Kinderoper Des Kaisers neue Kleider 12:30 Uhr Kinderkonzert

Leonard Bernstein: Symphonische Tänze aus West Side Story 14 Uhr Kinderkonzert

Sergej S. Prokofjew: Peter und der Wolf


Auch in diesem Jahr eröffnet die Komische Oper Berlin die Spielzeit mit einem Fest für Kinder und deren Familien. Rund um die Kinderoper Des Kaisers neue Kleider von Miloš Vacek, die im Oktober zur Uraufführung kommt, mit fetzigen Rhythmen aus Leonard Bernsteins West Side Story sowie Sergej Prokofjews Peter und der Wolf lädt die Komische Oper Berlin zum Erkunden und Erleben zahlreicher musikalischer und szenischer Veranstaltungen auf der Bühne und hinter den Kulissen des Hauses ein. Die schillernde Opernwelt zeigt sich an diesem Tag in ihrer beeindruckenden Vielfalt. Kleine und große Opernfreunde erwartet ein lebendiges Treiben voller Musik, Theater und kulinarischer Genüsse.

Das detaillierte Programm finden Sie zeitnah unter www.komische-oper-berlin.de Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Für die Kinderkonzerte auf der großen Bühne (links abgebildet) erhalten Sie ab 27. Juni Platzkarten an der Opernkasse Unter den Linden 41.


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PREMIERE: SO, 15. Sep 2013, 19 Uhr Einführungsmatinee: So, 8. Sep 2013, 12 Uhr (ab 10 Uhr Opernfrühstück) Weitere Termine: 21. / 29. Sep und 4. / 10. / 26. Okt 2013 Oper in drei Akten (1960) | Libretto nach William Shakespeare von Benjamin Britten und Peter Pears | Deutsche Übertragung nach August Wilhelm von Schlegel, eingerichtet von Ernst Roth, revidiert von Walter Felsenstein Musikalische Leitung  

Kristiina Poska  Inszenierung  Viestur Kairish Jurjāne  Dramaturgie   Johanna Wall Kinderchor  Dagmar Fiebach  Licht  Diego Leetz Bühnenbild und Kostüme  Ieva

Oberon, König der Elfen  David

DQ Lee Chevalier  Puck, ein Elf   Gundars Āboliņš Theseus  Alexey Antonov  Hippolyta  Christiane Oertel Lysander  Tansel Akzeybek  Demetrius   Günter Papendell Hermia  Annelie Sophie Müller  Helena  Adela Zaharia Zettel   Stefan Sevenich  Peter Squenz   Jens Larsen Flaut  Peter Renz  Schnock  Hans-Martin Nau Schnauz  Máté Gál  Schlucker  Bernhard Hansky Titania  Nicole

Im Anschluss an die Vorstellung am 26. Oktober

Nachgefragt: Im Gespräch mit den Sängern Nicole Chevalier (Titania), David DQ Lee (Oberon) und dem Schauspieler Gundars Āboliņš (Puck) Moderation: Johanna Wall (Dramaturgin)

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in deutscher Sprache

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Benjamin Britten Ein Sommernachtstraum

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Nicole Chevalier

PREMIERE IM september


PREMIERE IM september

NUR EIN TRAUM? E

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s war mitten im kalten Winter des Jahres 1595/96, als sich William Shakespeare in eine wundersame Sommernacht hineinträumte und dabei eine der hinreißendsten romantischen Komödien überhaupt schuf: Ein Sommernachtstraum … Im Wald von Athen ist der Teufel los, oder besser gesagt – der Elfenkönig Oberon nebst Gattin Titania, die sich äußerst un-elfisch um ihren neuesten Zeitvertreib, einen kleinen indischen Prinzen, zanken. Oberon schwört seiner Gemahlin bittere Rache, da sie partout nicht von dem Knaben lassen will. Helfen soll ihm Puck, sein eilfertiger, aber etwas chaotischer Lieblingskobold. Von einem Zaubermittel verhext, soll Titania sich in den Erstbesten vergaffen, der ihr über den Weg läuft. Und das ist: ein Esel – eigentlich Handwerker (jetzt verzaubert), der mit seinen Kumpanen ebenfalls im Wald zugange ist, um dort – warum auch immer – eine (höchst komische) Tragödie zu Ehren der Hochzeit des Königs Theseus von Athen einzustudieren. Ebenfalls im Wald umher irren zwei Liebespaare – das romantische Zentrum des Geschehens. Leider sind sich nicht alle einig, wer hier eigentlich zu wem gehört, was durch Pucks schusseliges Verhalten keinen Deut besser wird … Am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf – ganz abzuschütteln vermag den Zauber dieser Nacht allerdings keiner.

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PREMIERE IM september

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enjamin Britten (1913-1976), dessen Geburtstag sich 2013 in deutscher zum Sprache100. Male jährt, gilt als einer der bedeutendsten britischen Komponisten nicht nur des 20. Jahrhunderts. Der überzeugte Pazifist fühlte sich sein Leben lang der heimatlichen Musiktradition und Kultur verbunden – keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit, deren kompositorische Wortführer eher den Bruch mit Althergebrachtem proklamierten. Britten sah in seiner Kompositionsarbeit nicht zuletzt einen Beitrag zum Wiederaufbau einer Kulturlandschaft, die durch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt war. Sein Mittel gegen die Depression der unmittelbaren Nachkriegszeit: Musik. Die Wiedereröffnung des Londoner Saddler’s Well Theater 1945 mit der Uraufführung seines Peter Grimes war nicht nur ein überwältigender Erfolg, sondern setzte auch gesellschaftlich ein ermutigendes Zeichen.   Auch Brittens Vertonung des Shakespeare-Klassikers A Midsummer Night’s Dream (Ein Sommernachtstraum) entstand anlässlich einer Spielstätteneröffnung: Die Jubilee Hall, Hauptaufführungsort des von Britten 1948 in seiner ländlichen Heimatgemeinde gegründeten Aldeburgh-Festivals, wurde nach umfassenden Sanierungsarbeiten 1960 mit diesem Werk wiedereröffnet. Die literarische Vorlage, einer der englischen Literatur-Klassiker, schien besonders passend. Britten hatte sich schon lange mit dem Stoff beschäftigt. »Beim Träumen hat das Unterbewusstsein Gelegenheit zu arbeiten, während das Bewusstsein friedlich schläft (…) Aber Träume fördern (auch) Dinge zu Tage, von denen man denkt, sie wären wohl besser nicht ans Licht gekommen«, beschreibt Benjamin Britten seinen nicht nur märchenhaften Zugang zum Sujet. Die musikalische Sphäre der Elfen und des Waldes finden in Brittens Vertonung nicht zuletzt in wabernden Glissandi und der unheimlich-skurrilen Besetzung des Oberon mit einem Counter-Tenor ihren Ausdruck. Die Handwerkerszene wird hier zur veritablen Mini-Oper


PREMIERE IM september

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und darüber hinaus zu einer urkomischen Opernparodie, in die Liebespärchen aber lassen gerade im Viergesangdeutscher die Sprache Herzen der Zuhörenden dahinschmelzen. Die Elfen sind mit Knabenstimmen besetzt. Diese kleinen Geister wirken, trotz ihrer kindlichen Stimmen, dem menschlichen Alter entrückt und alles andere als harmlos. Nicht nur Sigmund Freud und C. G. Jung sahen im Traum einen Spiegel der menschlichen Seele, in dem sich zeigt, was der wache Verstand nicht zulassen will (oder kann).   Der lettische Regisseur Viestur Kairish entführt in seiner Inszenierung in eine Traumwelt (Ausstattung: Ieva Jurjāne), in der das Herz eines Teddys mitfühlender schlägt als das eines Menschen und in der die Sehnsucht nach der Geborgenheit aus Kindertagen ebenso eindrucksvoll zu Bildern gerinnt wie das Dickicht des Unbewussten und die Kreisläufe ewigen Werdens und Vergehens. Die Vernunft wird hier von der Leine gelassen, und Winkel der menschlichen Seele werden erforscht, die sonst kaum zugänglich sind. Am Ende dieses Sommernachtstraums wird der Zuhörende und -schauende wieder hinausgehen in die Welt, die behauptet, die wirkliche zu sein, sich Augen (und Ohren) reiben und vielleicht wundern:

War das alles nur ein Traum?

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Berlin feiert Britten

Berlin feiert von September bis Dezember 2013 den 100. Geburtstag eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Benjamin Britten. Mit dabei: Berliner Festpiele – Musikfest Berlin, Konzerthaus Berlin, Komische Oper Berlin, Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin u. v.a.


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Nicole Chevalier


WER singt denn da?

Vom Pferd geküsst! t

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Die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier, seit der vergangenen Spielzeit fest im Ensemble der Komischen Oper Berlin, kämpft als Pamina in Die Zauberflöte um die Liebe und betört ab September als ko h t nz Feenkönigin Titania in Benjamin Brittens Ein Sommernachtstraum sicherlich nicht nur verliebte Esel … Wer ist Titania? Titania ist für mich eine wahre Königin. Bei einer Elfenkönigin denkt man vielleicht an etwas Kindlich-Märchenhaftes. Aber gleich ihr erster Auftritt hat eine große Dynamik – auch musikalisch. Sie strahlt große Kraft aus. Mozart und Britten – wer ist Ihr Traumprinz? Bei Britten liebe ich die Mischung aus Neuer Musik und einer zugänglichen Musiksprache, die sich aus der englischen Volksmusik speist. Alles wirkt ganz natürlich, man hat das Gefühl: Jeder kann das. Mozart war zwar der »Rockstar« seiner Zeit, aber er hat in seiner Musik eine große Genauigkeit, eine klare Linie, ist sehr fragil. Gleichzeitig klingt alles ganz simpel. Ist es aber nicht. Wenn man Mozart richtig singen will, dann muss man in dieser strengen Spur, in diesem Bann bleiben. Und gleichzeitig muss man seine Freiheit finden. Britten hat im Gegensatz dazu den »Exoten-Bonus«. Man hat mehr Freiheiten, kann spielerischer damit umgehen, witzige und ausgefallene Sachen mit der Stimme anstellen. Für mich kommt Brittens Musik sehr direkt »rüber«. Sie klingt einfach lässig. Schon mal einen Esel geküsst? Nein, aber ein Pferd! Mein Vater hatte eine Ranch in Montana. Als Kind wollte ich sogar Dressurreiterin werden. Ich bin bis heute verrückt nach Pferden und habe schon viele geküsst!


Miloš Vacek


urauffテシhrung窶ピo 13 . Oktober 2013


Miloš Vacek

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6 Jahr

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Des Kaisers neue KLeider 6 Jahr

KINDEROPER IN DEUTSCHER SPRACHE URAUFFÜHRUNG: SO, 13. okt 2013, 16 Uhr Weiterer Termin: 17. Okt 2013 Komisches Singspiel nach Motiven von Hans Christian Andersen (1962/2013) | Libretto von Miroslav Homolka | Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz Musikalische Leitung  Uwe

Sandner  Inszenierung  Lydia Steier Roth  Kostüme  Alfred Mayerhofer  Dramaturgie Ulrich Lenz  Chöre  David Cavelius  Lichtdesign  Diego Leetz Bühnenbild  Benita

Kaiser Maximilian von Eitelstein  Carsten

Sabrowski Zink

Culifinda, die verwöhnte prinzessin  Cornelia

Alfred Schönling, kaiserlicher »Oberhemdenbügler«  Christoph Benedikt Wachsam, kaiserlicher »Unterhosenwärmer«   Hans Hofmeister  Philipp

Späth Gröning

Meierhöfer  Halskrause, Schneider aus dem Stephan Boving  alena, kammerzofe der prinzessin   Katarina Morfa  Jan, Wanderer  Michael Pflumm  Barnabas, Wanderer  Bogdan Taloş  Gastwirt   Karsten Küsters  Hauptmann der Bogenschützen  Hans-Peter Scheidegger Seidenkönigreich  


PREMIERE IM OKTOBER

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ans Christian Andersens berühmtes Märchen über Lüge, Selbstbetrug und Eitelkeit als heiter-satirisches Singspiel aus der Feder des tschechischen Komponisten Miloš Vacek (1928-2012), dessen Musik in ihrer volkstümlich zupackenden Rhythmik ebenso wie in ihren zauberhaft lyrischen Momenten ganz in der Tradition Smetanas und Dvořáks steht.   Hochnäsige Gecken bevölkern den Hof von Kaiser Maximilian von Eitelstein: Neben der heiratswütigen Prinzessin Culifinda, einer wahren Nervensäge, treiben die beiden intriganten Minister Alfred Schönling und Benedikt Wachsam ihr Unwesen. Und der Hofmeister seiner Majestät achtet darauf, dass auch bei den jungen Besuchern im Publikum kein Hemdknopf fehlt und die Hose richtig sitzt. »Alte Kleider trägt man nicht, denn die Mode ist hier Pflicht!«, heißt es in der kaiserlichen Hymne, die jeder und jede – auch im Publikum! – lautstark mitzusingen hat (siehe unten).   Kleider bestimmen das Leben am Hof des Kaisers, die Eitelkeit regiert. Da nimmt es nicht Wunder, dass die beiden Freunde Jan und Barnabas, die irrtümlich für Schneider gehalten werden, leichtes Spiel haben, wenn es darum geht, den wirklich allerletzten Modeschrei zu kreieren: eine Robe, die für Dumme nicht zu sehen ist! Oder die nur die Eitlen zu sehen glauben? – Aber selbst im Reich Kaiser Maximilians gibt es noch ein paar vernünftige Menschen, die sich nichts vormachen lassen, allen voran natürlich die Kinder, die als erstes über den halbnackten Kaiser lachen …

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»Rinke ranke Rosen« Wer das Reich Kaiser Maximilians besucht, muss die kaiserliche Hymne aus dem ff beherrschen! Noten sind auf der kaiserlichen Website unter www.komische-oper-berlin.de zu finden.


Wiederaufnahme im September

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28. Sep und 2. / 5. / 11. / 25. Okt

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in deutscher Sprache

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Paul Abraham Ball im Savoy

Die Jazz-Operette aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt das ausgelassene Lebensgefühl ihrer Entstehungszeit wider und ist eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex & Paso Doble. Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen – beim feuchtfröhlichen Ball im Savoy! »Mitreißend, rasant, frivol – man möchte alle Jubel-Wörter bemühen für diesen Ball im Savoy, mit dem Intendant Barrie Kosky seiner ersten Spielzeit an der Komischen Oper das Krönchen aufsetzt.« [b. z.] Operette in zwei Akten | Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda Musikalische Leitung 

Adam Benzwi 

Inszenierung 

Marquis Aristide de Faublas   Christoph

Späth 

Barrie Kosky

Madeleine de Faublas, seine

Dagmar Manzel  Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Helmut Baumann  Daisy Darlington, Jazzkomponistin  Katharine Mehrling  Tangolita, Argentinische Tänzerin  Agnes Zwierko Archibald, Kammerdiener Aristides / Pomerol, Ober im »savoy«  Peter Renz Bébé, Zofe Madeleines  Christiane Oertel  Célestin Formant  Dennis Dobrowolski  René  Matthias Spenke  Monsieur albert  Frank Baer Lindenquintett Berlin  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin u. a. Frau 

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Paris 


Heimatabend – Heimatlieder aus Deutschland Mo, 10. Juni 2013, 20 Uhr

Als Opernhaus, das sich gelebte Vielfalt auf seine Fahnen geschrieben hat, wird die Komische Oper Berlin zum Aufführungsort eines ganz besonderen »Heimatabends«: Heimatlieder aus Deutschland – Musik, die es immer schon gab und die jetzt in Berlin in einem ganz 28. Sep 2013 neuen Kontext aufgeführt wird. Paul Abraham | Film- und Operettentag Die Künstler: 120 Musiker/innen aus 13 Nationen, alle in Berlin Drei Filme mit Musik von Paul Abraham! verwurzelt. Sie gehören zu den Nationen, die von der DDR und der BRD im Rahmen von Gegenseitigkeitsabkommen in den 50er, 60er 14 Uhr   Das Blaue vom Himmel [1932] (Drehbuch: Billy Wilder) und 70er Jahren nach Deutschland eingeladen wurden: Griechen16 Uhr   Roxy und ihr Wunderteam [1938] land, Italien, Kuba, Kroatien, Marokko, Mosambik, Polen, Portugal, 19 Uhr  Ball im Savoy – Wiederaufnahme der Operette Serbien, Spanien, Südkorea, Türkei und Vietnam. [1934] Son, Fado, Klapagesang. In Chören 23 Uhr   Ball im Savoy Die Musik: regionale Folklore, In Kooperation mit der deutschen Kinemathek oder kleineren Musikgruppen präsentieren die Künstler jeweils zwei Lieder in der Sprache ihrer Heimat oder der Heimat ihrer Eltern – auf höchstem Niveau und mit größter Leidenschaft. t von er d Eine Weltpremiere! geför

GitTa alpár im film ball in savoy

Wiederaufnahme im September

In den Hauptrollen Film- und Operettenstars der 1930er Jahre, Gitta Alpár, Marta Eggerth, Oskar Dénes, Arthur Schröder …


wiederaufnahme im September

in deutscher Sprache

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Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin Orpheus 2013

19. / 27. Sep und 3. / 12. / 27. Okt

»Ein Ausbruch von so traumhafter, bunter Vitalität, dass einem der Grauschleier von Augen und Ohren gerissen wird und man nichts Geringeres erlebt als die Geburt des Theaters.« [Die zeit] Barrie Koskys kraftvolle und farbenfrohe Inszenierung des Orpheus – in der letzten Spielzeit einer der Publikumsrenner – beginnt als ausgelassenes Fest der Musik und der Liebe in einem paradiesischen Arkadien und erzählt Orpheus’ Reise durch die Unterwelt als Reise zu sich selbst. Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten (1607/2012) | Libretto von Alessandro Striggio d. J. Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf Auftragswerk der Komischen Oper Berlin Musikalische Leitung  Orpheus   Dominik

André de Ridder 

Köninger 

Inszenierung 

Barrie Kosky

Mirka Wagner Amor  Peter Renz  Sylvia/Proserpina  Theresa Kronthaler Pluto  Alexey Antonov  Charon  Stefan Sevenich Figuren Orpheus und Eurydike  Frank Soehnle  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin u.a. Eurydike 

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Im Anschluss an die Vorstellung am 27. September

Nachgefragt: Im Gespräch mit Peter Renz (Amor), Frank Soehnle (Figurenspieler) und Bassem Hawar (Djoze-Spieler) Moderation: Ulrich Lenz (Chefdramaturg)


Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de


Wiederaufnahme im Oktober

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6 Jahr

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Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel

6 Jahr

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19. Okt

Bildgewaltig und voller Poesie erzählt Reinhard von der Thannen die Geschichte zweier Geschwister auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein. Beschützt werden sie auf ihrer abenteuerlichen Reise ins Dickicht des Märchenwaldes durch Humperdincks Musik. Eine Einstiegsdroge in die Welt des Musiktheaters für Jung und Alt! »Zucker für die Augen wohin man schaut, und ganz oben drauf die grüne Knusperhexe, im Scheinwerferlicht funkelnd.«[taz] Märchenspiel in drei Bildern | Libretto von Adelheid Wette Musikalische Leitung 

Kristiina Poska  Reinhard von der Thannen 

Inszenierung UND Ausstattung 

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Hänsel  Annelie Sophie Müller  Gretel  Nina Bernsteiner  Peter, Besenbinder Stefan Sevenich  Gertrud, seine frau  Christiane Oertel  Knusperhexe  Ursula Hesse von den Steinen  Sandmännchen / Taumännchen  Adela Zaharia Kinderchor der Komischen Oper Berlin


4 | 5


Immer wieder neu

AFTER SHOW LOUNGE

Die »Wiederaufnahme« einer Opernproduktion ist jedes Mal ein besonderes Ereignis, fast eine Premiere. Aus diesem Grund feiern wir in Zukunft auch bei dieser Gelegenheit in unserem Foyer: Wir nennen es After Show Lounge und bieten Ihnen die Möglichkeit, die Sängerinnen und Sänger, die eben noch auf der Bühne standen, persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Neben spannenden Begegnungen kommen Sie in den Genuss unseres gastronomischen Angebots: Gegen Vorlage Ihrer Eintrittskarte erhalten Sie Ihren ersten Cocktail für 2 €. So können Sie mit Ihrer Begleitung bei einem Operncocktail das eben Erlebte Revue passieren und den Abend in angenehmer Lounge-Atmosphäre ausklingen lassen. Seien Sie herzlich willkommen, jetzt auch nach der Vorstellung! Im Anschluss an die Wiederaunahme Orpheus

19. September 2013

Im Anschluss an die Wiederaunahme Hänsel und Gretel

19. Oktober 2013

Nachgefragt: Im Gespräch mit …

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Einmal im Monat besteht im Anschluss an eine Aufführung die Gelegenheit, in der neu gestalteten Foyer-Lounge mit den Künstlern, die kurz zuvor noch auf oder vor der Bühne zu erleben waren, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Begeisterung zu zeigen oder Kritik loszuwerden.


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Giuseppe Verdi


Sinfoniekonzert 1: Henrik Nรกnรกsi Dirigent: Henrik Nรกnรกsi Solisten: Katia Pellegrino, Sopran Karolina Gumos, Mezzosopran Stefano Secco, Tenor Alexey Antonov, Bass Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und Ernst Senff chor berlin Einstudierung: David Cavelius Orchester der Komischen Oper Berlin

Fr, 18 . Okt 2013 , 20 Uhr und So, 20 . Okt 2013 , 16 Uhr

NUR ZWEI MAL!


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Requiem Giuseppe Verdi

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eine überwältigende Theatralik wird dem gerne auch als »siebenaktige Oper« bezeichneten Requiem Giuseppe Verdis bisweilen vorgeworfen. Das ganze Universum seiner reifen schöpferischen Gestaltungskraft bietet der 60-jährige Opernkomponist in seiner Totenmesse: Von angstvollem Chorgeflüster im Requiem aeternam und imitativer Satztechnik im Te decet hymnus über die Entfesselung theatralischer Stürme im Dies irae bis zu innigen Melodien im Ingemisco, einer ausgedehnten Fuge im Sanctus oder psalmodierendem Sprechgesang im Schlusssatz des Libera me reicht Verdis Ausdruckspalette. Dabei schöpft der Komponist aus derselben Quelle wie in seinen Opern: aus der Fülle tiefer menschlicher Empfindungen. Im Zentrum seiner Totenmesse steht der Mensch, mal angstvoll hoffend (Ingemisco), mal demütig bittend (Lux aeterna), mal voll der Klage angesichts des Unausweichlichen (Lacrymosa). Keine falsch verstandene Ehrfurcht vor einem »heiligen« Text ist der Mittelpunkt von Verdis Schöpferkraft, sondern menschliches Erleben und Empfinden. Wer will da Grenzen ziehen zwischen Oper und Sakralmusik – und vor allem: warum?


mehr Sinfoniekonzerte 2013/14 Fr, 8. November 2013, 20 Uhr

Patricia Kopatchinskaja und Dennis Russell Davies

Tschaikowski und Strawinsky

Fr, 6. Dezember 2013, 20 Uhr

Sebastian Weigle

Haydn, Bredemeyer und Beethoven Fr, 31. Januar 2014, 20 Uhr

Kolja Blacher

Beethoven, Schumann und Britten Fr, 18. APRIL 2014, 20 Uhr

Michael Schønwandt

Strawinsky, Debussy und Dvořák Fr, 16. Mai 2014, 20 Uhr

Sabine Meyer und Henrik Nánási

Mozart und Beethoven

Fr, 27. Juni 2014, 20 Uhr

Mischa Maisky und Henrik Nánási

Bruch, Schostakowitsch und Bartók

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← Mischa Maisky

Sabine Meyer →


September So So

1. 8.

14. So 15. Do 19. Sa

10:00

Spielzeitfest »Des Kaisers neue Kleider«

12:00

Einführungsmatinee: Ein Sommernachtstraum AB 10 UHR OPERNFRÜHSTÜCK

16:00

Führung Spezial Maske

19:00

Ein Sommernachtstraum

premiere

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19:30

Orpheus

wieder

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IM ANSCHLUSS

Fr

Sa

So fr

20. 21. 22. 27.

After Show Lounge

16:00

Führung Spezial Kostüm

19:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

12 / 8 €

S. 18 12 / 8 €

wieder

19:30

Ein Sommernachtstraum

23:15

Nachtkonzert 1: Sommernachtstraum!

19:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

16:00

Führung Spezial Bühnenbild

19:00

Orpheus

E 15 / 11 €

sa

28.

16:00

Nachgefragt

h 12 / 8 €

12-053-070 »Komische Oper« 84 mm x 29,7 mm Version RZ IM ANSCHLUSS

H

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S. 14 / 18

Führung Spezial Maske

12 / 8 €

70_ANZ_KomischeOper_84x29,7_RZRH.indd 14:00 Paul Abraham |1Film- und Operettentag

Das Blaue vom Himmel – Film

so

29.

16:00

Roxy und ihr Wunderteam – Film

19:00

Ball im Savoy

23:00

Ball im Savoy – Film

19:00

Ein Sommernachtstraum

Film-Kombiticket KW38 20.09.12 12:07 10 / 8 €

wieder

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Oktober 2. Do 3. Fr 4. Mi

Stückeinführungen vor jeder Vorstellung (außer bei Premieren und Kinderopern)

Sa

5.

6. Do 10. Fr 11. So

Sa

12.

13. Do 17. Fr 18. Sa 19. So

19:30

Ball im Savoy

C

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Orpheus

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16:00

Führung

8€/6€

19:30

Ein Sommernachtstraum

16:00

Führung

19:30

Ball im Savoy

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19:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

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19:30

Ein Sommernachtstraum

C

16:00

Führung

19:30

Ball im Savoy

16:00

Führung Spezial Kostüm

19:30

Orpheus

16:00

Des Kaisers neue Kleider  

11:00

Des Kaisers neue Kleider

20:00

Sinfoniekonzert 1: Messa da Requiem

16:00

Führung

18:00

Hänsel und Gretel

wieder

After Show Lounge

S. 18

IM ANSCHLUSS

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So

20.

12:00

E 8€/6€

8€/6€ E 12 € / 8 € E uraufführung

B A K1 8€/6€ E

Einführungsmatinee: Così fan tutte AB 10 UHR OPERNFRÜHSTÜCK

16:00

Sinfoniekonzert 1: Messa da Requiem

K1


Mo Fr

Sa

21. 25. 26.

20:00

Kammerkonzert 1: Italien!

15 € / 11 €

16:00

Führung

8€/6€

19:30

Ball im Savoy

16:00

Führung Spezial Requisite

12 € / 8 €

19:30

Ein Sommernachtstraum

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IM ANSCHLUSS

So

27.

Preise

16:00

E

Nachgefragt

S. 2 / 18

Orpheus

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32 25 20 17 15 12 10 €

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49 39 29 24 19 13 12 €

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68 53 38 29 24 16 12 €

D

72 56 42 35 28 18 12 €

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79 62 46 37 30 19 12 €

F

85 69 49 39 33 20 12 €

H

42 35 27 23 18 14 10 €

K1

38  28  18 

12 €

Lese-Sessel Individuelle Displays erlauben, sofern gewünscht, den gesungenen Text auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Türkisch mitzuverfolgen.

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Informationen Telefon

(030) 47 99 74 00 (Callcenter Papagena) Fax (030) 47 99 74 90

Montag – Samstag: 9 – 20 Uhr Sonn- und Feiertage: 14 – 20 Uhr E-Mail

karten@komische-oper-berlin.de

Öffentliche Verkehrsverbindungen Regionalverkehr / S-Bahn

Friedrichstraße: RE1, RE2, RE7 und RB14; S1, S2, S25, S5, S7 Brandenburger Tor: S1, S2, S25 U-Bahn

Französische Straße / Stadtmitte: U6 Stadtmitte / Mohrenstraße: U2 Brandenburger Tor: U55 Bus

Internet

Unter den Linden / Friedrichstraße: TXL, 100, 147, 200, N2, N6

Opernkasse

Friedrichstraße: M1, 12

Abendkasse

Parkhaus Friedrichstadt Passagen /  Einfahrt Jäger- oder Taubenstr.  /  4,50 € für 24 Stunden

www.komische-oper-berlin.de Online buchen und zu Hause ausdrucken! Unter den Linden 41, 10117 Berlin Mo – Sa: 11 – 19 Uhr Sonn- und Feiertage: 13 – 16 Uhr Eingang Behrenstraße Kartenverkauf für den jeweiligen Abend 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, Kammerund Nachtkonzerte ½ Stunde vor Beginn

Ermäßigungen Schüler (ab 17 Jahren), Studierende (bis 30 Jahre), Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose für die gesamte laufende Spielzeit in folgenden Preiskategorien: C, D, E, F 8  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–V K1, K2 4  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–III A, B 4  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–V Kinder 10 €  für Karten in allen (bis 16 Jahre) Preisgruppen für Vorstellungen der gesamten Spielzeit 8 €  für Karten der Kinderopern (nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises) Gruppen ab 8 € für Karten in allen 15 Schüler Preisgruppen für alle V ­ orstellungen 5,50 € für Karten der Kinderopern Anmeldungen mit Schulstempel unter: Fax (030) 202 60 260 Redaktionsschluss: 17. Juni 2013 [ Änderungen vorbehalten ]

StraSSenbahn (Tram) Parken

Engagement Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. Unter den Linden 41, 10117 Berlin Telefon

(030) 202 60 239 / 334 E-Mail

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Impressum Herausgeber

Komische Oper Berlin Behrenstraße 55—57, 10117 Berlin Intendant

Barrie Kosky

Redaktion

Kommunikation & Marketing, Dramaturgie Grafisches Konzept

Blotto Design, Berlin Gestaltung

Hanka Biebl Fotos

Iko Freese/drama-berlin.de (Titel, S.12,14) Aurelio Schrey (S.1), Gunnar Geller (S.2, 6-8,18, 20-21,25), Deutsche Kinemathek (S.13), Monika Ritterhaus (S.16-17), Hideki Shiozawa (S.23 li.), Thomas Rabsch (S. 23 re.)

Karten & Preise


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Für 8,90 Euro am Kiosk oder versandkostenfrei bestellen unter: shop.zitty.de, (030) 29021-529

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Foto: Anthea Schaap

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Spielzeit 2013 / 14  www.komische-oper-berlin.de


Spielplanheft September-Oktober 2013