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Mozart – Mai / Juni / Juli 2013

Mai ist Mozart-Monat | Neu im juni! ball im savoy | 28. Juni – 7. Juli: Komische oper festival


Mozart – Mai

Die Hochzeit des Figaro


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MOzart – Mai

Wolfgang Amadeus Mozart Die Entführung aus dem Serail 2013

Mai 1. / 10. / 20. / 23.

Mozart knallhart. Calixto Bieito zeigt die Frau als Objekt männlicher Leidenschaften und Begierden bis hin zur brutalen Verstümmelung des weiblichen Körpers. Und mittendrin die absurde Liebe zwischen dem Peiniger und seinem Opfer – und Mozarts Musik als Oase der Menschlichkeit. Bieitos »Skandal«-Inszenierung »hat die Leute schwer gepackt und gespalten in Hasser und Fans … Es mag für manche eine Grenzerfahrung sein, aber es ist auch eine reinigende, kathartisch an die Urgründe des Theaters rührende, die Brutalität in ein Ritual verwandelt, ihm höhere Kunstwahrheit verleiht.« [Die Welt] Singspiel in drei Aufzügen | Libretto von Christoph Friedrich Bretzner, bearbeitet von Johann Gottlieb Stephanie d. J. Kristiina Poska  Inszenierung  Calixto Bieito Flores  Kostüme  Anna Eiermann  Dramaturgie  Antje Kaiser  Video  Rebecca Ringst  Chöre   David Cavelius  Licht  Franck Evin Musikalische Leitung  Bühnenbild  Alfons

Bassa Selim  Guntbert

Warns Boyle Blonde  Julia Giebel Belmonte  Adrian Strooper Pedrillo  Tansel Akzeybek Osmin  Jens Larsen Konstanze  Claudia


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MOzart – Mai

Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit des Figaro 2013

Mai 24. / 26. und Jun 2. / 16.

Mozart verspielt. Mit leichter Hand folgt Barrie Kosky in seiner Inszenierung den allzu menschlichen Irrungen und Wirrungen der Mozartschen Charaktere, presst Susanna und Figaro und den Grafen und obendrein den gesamten Chor dicht­gedrängt in eine enge Kammer oder lässt sie im nächtlichen Dunkel der nahezu leeren Bühne von den eigenen Gefühlen verwirrt aneinander vorbei irren. »Mozarts durch und durch erotische Musik findet ihre vergnügte Fortsetzung auf der Bühne. Hier tobt das wahre Leben.« [Süddeutsche Zeitung] Opera buffa in vier Akten | Libretto von Lorenzo Da Ponte Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze Henrik Nánási  Inszenierung   Barrie Kosky Klaus Grünberg  Kostüme   Marianne Häntzsche, Birgit Wünschmann  Dramaturgie   Werner Hintze  Chöre   David Cavelius  Licht  Franck Evin Musikalische Leitung  Bühnenbild  

Graf Almaviva  Tom

Erik Lie  Gräfin Almaviva   Brigitte Geller Maureen McKay  Figaro  Philipp Meierhöfer  Cherubino Theresa Kronthaler  Marcellina  Caren van Oijen  Basilio  Stephan Boving  Don Curzio  Peter Renz  Bartolo  Jens Larsen  Antonio  Hans-Martin Nau Barbarina  Adela Zaharia  U. a.

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Susanna 


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MOzart – Mai

Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte 2013

Mai 4. / 9. / 11. / 16. / 18. / 25. und Jun 7. / 8. / 11. und Jul 4.

Der Sensationserfolg dieser Spielzeit: Mozarts Zauberflöte in einer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm.« [ Berliner Morgenpost] Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Emanuel Schikaneder Henrik Nánási | Kristiina Poska (25. Mai / 11. Jun) Suzanne Andrade und Barrie Kosky  Animationen Paul Barritt Konzeption »1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky Bühnenbild und KostümE Esther Bialas Dramaturgie Ulrich Lenz Chöre André Kellinghaus Licht Diego Leetz Musikalische Leitung

Inszenierung

Maureen McKay | Brigitte Geller (9. Mai | 8. Jun) | Nicole Chevalier (16. / 25. Sonn | Adrian Strooper (18. / 25. Mai | 11. Jun | 4. Jul) Königin der Nacht   Beate Ritter | Anna Siminska (16. Mai | 7. Jun) | Julia Novikova (25. Mai | 4. Jul)  Sarastro / Sprecher  Alexey Antonov  Papageno  Dominik Köninger | Tom Erik Lie (16. / 18. / 25. Mai | 7. / 8. / 11. Jun)  Papagena  Ariana Strahl | Adela Zaharia (16. /18. Mai | 8. Jun) | Julia Giebel (25. Mai | 7. / 11. Jun | 4. Jul)  Monostatos Tansel Akzeybek | Stephan Boving (9. / 11. / 25. Mai | 8. Jun) | Peter Renz (16. / 18. Mai)  Erste Dame  Ina Kringelborn | Mirka Wagner (11. / 25. Mai | 8. / 11. Jun)  Zweite Dame  Karolina Gumos | Annelie Sophie Müller (9. Mai | 7. / 11. Jun)  Dritte Dame  Caren van Oijen | Maija Skille (16. Mai | 7. Jun)  Drei Knaben  Solisten des Tölzer Knabenchores u. a. Pamina

Mai | 7. / 11. Jun)  Tamino  Peter


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MOzart – Mai

Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni 2013

Mai 12.

Mozart durchdacht. Peter Konwitschny zeigt das Treiben des berühmten Verführers als Endspiel. In einer von Rationalismus und (geheuchelter) Moral geprägten Welt ist kein Platz mehr für das libertinäre Lebensprinzip eines Don Giovanni. »… der Don ist bei Konwitschny ein moderner, sportiver Lebemann mit Guru-Umhang, ein softer Frauenversteher mit dem Unwiderstehlichkeitsgen, ein Schmeichler und Streichler.« [Die zeit] Dramma giocoso in zwei Akten | Libretto von Lorenzo Da Ponte Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze Uwe Sandner Inszenierung Peter Konwitschny Jörg Koßdorff Kostüme Michaela Mayer-Michnay Dramaturgie Bettina Bartz, Werner Hintze Chöre David Cavelius Licht Franck Evin Musikalische Leitung

Bühnenbild

Günter Papendell Erika Roos Don Ottavio Adrian Strooper Stadtkommandant Hans-Peter Scheidegger Donna Elvira Caroline Melzer Leporello Stefan Sevenich Masetto Philipp Meierhöfer Zerlina Alma Sadé Don Giovanni

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Donna Anna


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e FR, 3. MAI 2013

20 UHR

Mozart–Requiem

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Sinfoniekonzert mit Henrik Nánási

Dirigent: Henrik Nánási Solisten: Maureen McKay, Sopran Karolina Gumos, Mezzosopran Peter Sonn, Tenor Alexey Antonov, Bass Chorsolisten und Orchester der Komischen Oper Berlin

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Legenden ranken sich um die Vollendung von Mozarts letztem Werk, seinem Requiem KV 626. Generalmusikdirektor Henrik Nánási interpretiert mit Sängern der Komischen Oper Berlin und dem jungen Tenor Peter Sonn – als Tamino in der umjubelten Zauberflöte zu erleben – Mozarts berühmte Totenmesse.    Wolfgang Amadeus Mozart — Requiem d-Moll KV 626 ti

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HENRIk nánási →


Dirigent: Roman Kofman Solist: Gidon Kremer, Violine Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin

Gidon Kremer kommt! – und lässt das Publikum gemeinsam mit Roman Kofman in russischen Klängen zwischen Tradition und Moderne schwelgen. Kremer und Kofman setzen sich beide voll Leidenschaft für hochkarätige, zeitgenössische Komponisten ein, und so wird neben Sergej Rachmaninows letzter Sinfonie, die er fern der schmerzlich vermissten Heimat in den USA komponierte, auch das Gidon Kremer gewidmete Konzert für Violine und Orchester des vielfach ausgezeichneten russischen Komponisten Victor Kissine zu erleben sein.  Victor Kissine — Konzert für Violine und Orchester (2012),

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gewidmet Gidon Kremer Sergej W. Rachmaninow — Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

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Sinfoniekonzert mit Roman Kofman und Gidon Kremer

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20 UHR

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FR, 14. JUNI 2013

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Gidon Kremer →


WER singt denn da?

Mozarts

Rotzlöffel Als Botin Sylvia und als Poppeas unglücklicher Ex-Liebhaber Otho war Theresa Kronthaler im Rahmen der Monteverdi-Trilogie zu Beginn dieser Spielzeit zu erleben, unlängst verzauberte sie das Publikum als Hänsel. Im Mai nun gibt die in Deutschland und Italien aufgewachsene Mezzosopranistin ihr Rollendebüt als Cherubino in Mozarts Die Hochzeit des Figaro in der Inszenierung von Barrie Kosky. Das Schwierige an Mozart? Dass er bei all den Emotionen die Leine immer irgendwie kurz hält. Ein willkürliches espressivo lässt Mozart nicht einfach so zu. Er weiß genau, was er will, und setzt seine Spielregeln sehr klar. Man darf sich aber auch nicht darauf zurückziehen, dass alles schon da steht. Mozart kann schnell langweilig werden, wenn man nicht alle Farben auspackt. Die Mozart-Lieblingsrolle? Ganz spontan: Dorabella in Così fan tutte. Aber den Cherubino habe ich im Gegensatz zu Dorabella eben noch nicht auf der Bühne gesungen. Ich sehe ihn auf jeden Fall nicht uneingeschränkt als Sympathieträger. Er weiß sehr genau, dass seine naive Art gut ankommt. Weil er keinerlei Verantwortung übernimmt, macht er es sich in meinen Augen bisweilen ein wenig zu leicht. Die Mozart-Lieblingsoper? Don Giovanni. Dieser Typ ist irgendwie faszinierend. Das ist für mich der Prototyp eines italienischen Machos! Nicht dass ich privat auf solche Typen stehen würde, aber ich kann mich sehr über sie amüsieren. Irgendwie meint man doch, den zu kennen, oder? Cherubino und Hänsel? Zwei freche Jungs, aber Hänsel ist trotziger, direkter. Bei Mozart bleibt auch der Rotzlöffel musikalisch an der kurzen Leine, Humperdinck hingegen lässt ihn auch mal »rotzig« sein. Eine tolle Mischung, wenn man beides singen darf!


8 | 9 Theresa Kronthaler


ZUSATZVORSTELLUNGEN

Orpheus Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin

8. und 15. Mai  |  22. und 29. Juni 2013 jeweils 19:30 Uhr Jetzt noch Karten sichern!

» … ein Ausbruch von so traumhafter, bunter Vitalität, dass man nichts Geringeres erlebt als die Geburt des Theaters.« präse n

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Mai 5. / 17. und Jun 1.

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György Ligeti Le Grand Macabre

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auSSerdem im mai

Nach dem außergewöhnlichen Erfolg von Barrie Koskys Inszenierung im Jahr 2003 steht Ligetis verrückter »Totentanz«, ein Meisterwerk der Oper des 20. Jahrhunderts, nach zehn Jahren wieder auf dem Spielplan der Komischen Oper Berlin – in einer vielversprechenden neuen Besetzung. Ligetis rabenschwarze Weltuntergangsgroteske führt ins imaginäre Breughelland, dessen Bewohner sich vom Erscheinen des »großen Makabren« Nekrotzar, dem Tod, weitestgehend unbeeindruckt zeigen und mit allen Sinnen aus dem Vollen schöpfen. Oper in vier Bildern [1978] | Libretto von Michael Meschke und György Ligeti, frei nach Michel de Ghelderodes Schauspiel La Balade du Grand Macabre Revidierte Version von 1996 Baldur Brönnimann Inszenierung Barrie Kosky Peter Corrigan Dramaturgie Joachim David Cavelius Licht Franck Evin

Musikalische Leitung

bühnenbild und kostüme

Großkreutz 

Chöre

Maxim Paster Amanda Julia Giebel Amando Annelie Sophie Claudio Otelli Mescalina Michaela Lucas Astradamors Jens Larsen Venus / Gepopo Eir Inderhaug WeiSSer Minister Tansel Akzeybek Schwarzer Minister Carsten Sabrowski Fürst Go-Go Andrew Watts Ruffiack Bernhard Hansky Schobiack Bogdan Taloş u. a. Piet vom Fass

Nekrotzar

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Müller


Cubanos peligrosos

Special im juni

Heimatabend – Heimatlieder aus Deutschland Mo, 10. Juni 2013, 20 Uhr

geför

Als Opernhaus, das sich gelebte Vielfalt auf seine Fahnen geschrieben hat, wird die Komische Oper Berlin zum Aufführungsort eines ganz besonderen »Heimatabends«: Heimatlieder aus Deutschland – Musik, die es immer schon gab und die jetzt in Berlin in einem ganz neuen Kontext aufgeführt wird. Die Künstler: 120 Musiker/innen aus 13 Nationen, alle in Berlin verwurzelt. Sie gehören zu den Nationen, die von der DDR und der BRD im Rahmen von Gegenseitigkeitsabkommen in den 50er, 60er und 70er Jahren nach Deutschland eingeladen wurden: Griechenland, Italien, Kuba, Kroatien, Marokko, Mosambik, Polen, Portugal, Serbien, Spanien, Südkorea, Türkei und Vietnam. Die Musik: regionale Folklore, Son, Fado, Klapagesang. In Chören oder kleineren Musikgruppen präsentieren die Künstler jeweils zwei Lieder in der Sprache ihrer Heimat oder der Heimat ihrer Eltern – auf höchstem Niveau und mit größter Leidenschaft. t von er d Eine Weltpremiere!


Dagmar Manzel


Jazzige Foxtrottklänge Glänzende Shownummern Ein Meisterwerk der Operette von Paul Abraham Mit Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann

Premiere 9 . Juni 2013   19 Uhr


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PREMIERE IM juni

Paul Abraham Ball im Savoy PREMIERE: SO, 9. JUNI 2013, 19 UHR Einführungsmatinee: So, 26. Mai 2013, 12 Uhr Weitere Termine: 12. / 15. / 18. / 21. / 23. / 26. Jun und 3. Jul 2013 Operette in zwei Akten | Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda Musikalische Leitung  Adam

Benzwi  Inszenierung   Barrie Kosky Klaus Grünberg  Kostüme  Esther Bialas Choreographie  Otto Pichler  Dramaturgie  Pavel B. Jiracek  Chöre David Cavelius

Bühnenbild und Licht  

Marquis Aristide de Faublas  Christoph Madeleine de Faublas, seine Frau  

Späth  Dagmar Manzel 

Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Paris  Helmut

Daisy Darlington, Jazzkomponistin  

Katharine Mehrling Tangolita, Argentinische Tänzerin  Agnes Zwierko  Archibald, Kammerdiener Aristides  Peter Renz  Bébé, Zofe Madeleines  Christiane Oertel Célestin Formant   Dennis Dobrowolski Lindenquintett Berlin

Baumann 


PREMIERE IM juni

Hier steppt der Bär! E

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ine spektakuläre Berliner Jazz-Operette kehrt nach über 80 Jahren wieder an die Spree zurück: Mit Ball im Savoy landete einer der erfolgreichsten Komponisten der Weimarer Republik, Paul Abraham, 1932 einen Sensations-Hit. Kurz nach der Uraufführung wurde das Werk des jüdisch-ungarischen Komponisten jedoch von den Nationalsozialisten verboten und fristete daraufhin für Jahrzehnte ein Schattendasein. Höchste Zeit, dieses Juwel am Ort seiner Entstehung wiederzuentdecken – temporeich inszeniert von Barrie Kosky.

Als Ball im Savoy am 23. Dezember 1932 am Großen Schauspielhaus Berlin aus der Taufe gehoben wurde, schien ein neuer Typus der Berliner Operette geboren zu sein: Paul Abraham hatte für sein Meisterwerk eine einzigartige, wilde musikalische Mischung gezaubert aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und jüdischem Klezmer und präsentierte Charaktere, die in ihrer Weltoffenheit und Modernität all das repräsentierten, wofür Berlin in den 1920er Jahren Sinnbild war. Auf der Bühne standen die umjubelten Stars des MetropolTheaters (der heutigen Komischen Oper Berlin): Gitta Alpár, Rosy Barsony und Oskar Dénes. Eine rauschende Ball-Nacht also, die sogar Abrahams frühere Operetten-Erfolge in den Schatten zu stellen versprach. Doch Blüten konnte der Erfolg von Ball im Savoy nicht lange tragen. Das Aufführungsverbot durch die Nationalsozialisten setzte kurz nach der Premiere einen Schlussstrich, Paul Abraham wie auch zahlreiche Sänger der Produktion mussten ins Ausland fliehen.


PREMIERE IM juni

V

iele Operetten der Weimarer Zeit wurden im Nachkriegsdeutschland wiederbelebt. Doch diese Versuche zogen den Werken meist die Zähne, so dass sie oft bis zur Unkenntlichkeit entstellt und unter einer gehörigen Schicht Zuckerguss begraben waren – so auch Ball im Savoy. Die Aufführung an der Komischen Oper Berlin kehrt zurück zur Urfassung des Werkes und ermöglicht so einen unverstellten Blick auf eine ebenso witzige wie quirlige Komödie rund um Liebe, Sex und Paso Doble. Ein kunterbuntes Völkchen aus aller Herren Länder versammelt sich hier zu einem feucht-fröhlichen Ball im Hotel Savoy. Mit von der Partie sind so schillernde Charaktere wie Daisy Darlington, eine Jazzkomponistin, die betörende Tangotänzerin »La Tangolita« sowie der liebestolle türkische Botschaftsattaché Mustafa Bey mitsamt seiner sechs Ex-Gattinnen. Im Mittelpunkt steht aber das frischvermählte Traumpaar Aristide und Madeleine de Faublas, deren Ehe bereits kurz nach der Rückkehr von der Hochzeitsreise vor die Zerreißprobe gestellt wird. Denn mit der Treue nimmt man es hier meist ebenso sportlich wie auf dem Parkett, auf dem begeistert »Känguru« getanzt wird, der neueste Modetanz … In Ball im Savoy treffen sich doppelbödiger Humor à la Feydeau und die Bissigkeit der Fledermaus – allerdings alles um ein paar Grade schärfer und zu schmissigen Foxtrott-Klängen. Hier ist jedes Lied ein Hit, hier kocht die Bühne mit glänzenden Shownummern wie »Wenn wir Türken küssen« und »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen«. Mittendrin: die gefeierte Film- und Bühnendarstellerin Dagmar Manzel in der Partie der Madeleine, der mehrfach preisgekrönte Musicalstar Katharine Mehrling als Daisy Darlington und Theaterlegende Helmut Baumann als Mustafa Bey!


Paul Abraham Von Budapest aus, wo er Kapellmeister am dortigen Operettentheater war, eroberte Paul Abraham Berlin. In den 1920er Jahren gehörte er zu den meistgespielten Komponisten seiner Zeit – in seinen Operetten verknüpfte er Jazz mit klassischen Elementen und hauchte dem Genre so neues Leben ein. Legendär waren seine Gulaschpartys in der Fasanenstraße 33, bei denen sich halb Berlin zum Stelldichein traf. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh er Hals über Kopf aus Berlin – eine Odyssee, die ihn über Paris und Kuba schließlich nach New York führte. Körperlich und psychisch schwer erkrankt, kam er 1956 zurück nach Deutschland, wo er wenige Jahre später in Hamburg starb.

BACKSTAGE Begleiten Sie den Entstehungsprozess einer Produktion! BACKSTAGE ermöglicht (Ein-)Blicke hinter die Kulissen der Neuinszenierung von Ball im Savoy – in spannenden Begegnungen und Werkstattgesprächen mit Mitgliedern des Produktionsteams. Eine Sonderveranstaltungsreihe der Komischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der TheaterGemeinde Berlin, Moderation: Pavel B. Jiracek (Dramaturg) Di, 16. Apr 2013  19 Uhr (Probebühne 2) »In 80 Tagen um die Welt – Raum, Zeit, Savoy«  Ausstattung: Esther Bialas (Kostüme) und Klaus Grünberg (Bühnenbild und Licht) Di, 7. Mai 2013  19 Uhr (Probebühne 2) »Die Diva tanzt den Känguru« – Darstellung: Dagmar Manzel und Helmut Baumann Sa, 29. Jun 2013  16 Uhr (Probebühne 2) 18 | 19

»Mélange mit Gulasch« – Musik: Adam Benzwi (Musikalische Leitung)


Orpheus

28. Juni bis 7. Juli 2013

KOMISCHE OPER FESTIVAL


KOMISCHE oper festival

in deutscher Sprache

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Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel 2013

Mai 19. und Jun 28.

Bildgewaltig und voller Poesie erzählt Reinhard von der Thannen die Geschichte zweier Geschwister auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein. Beschützt werden sie auf ihrer abenteuerlichen Reise ins Dickicht des Märchenwaldes durch Humperdincks Musik. Eine Einstiegsdroge in die Welt des Musiktheaters für Jung und Alt! Märchenspiel in drei Bildern | Libretto von Adelheid Wette Musikalische Leitung  Kristiina Poska Inszenierung und Ausstattung Reinhard von der Thannen  Konzeptionelle Mitarbeit   Birgit von der Thannen Mitarbeit Bühnenbild  Bart Wigger  Mitarbeit Kostümbild  Wiebke Schlüter Choreographie  Michael Bernhard Dramaturgie  Pavel B. Jiracek Kinderchor  Dagmar Fiebach Licht  Franck Evin Video  Björn Verloh Hänsel  Theresa Kronthaler  Gretel  Maureen McKay  Peter, Besenbinder  Tom Erik Lie  Gertrud, seine frau  Christiane Oertel  Knusperhexe  Ursula Hesse von den Steinen  Sandmännchen / Taumännchen  Ariana Strahl IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Der Segen der Musik« (Pavel B. Jiracek) ca. 21:30 Uhr »Ein Wald aus Messern, Gabeln, Löffeln?« – Gespräch mit von präse n

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Regisseur Reinhard von der Thannen und Dirigentin Kristiina Poska

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in englischer Sprache

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KOMISCHE oper festival

Olga Neuwirth American Lulu 2013

Jun 30.

In Olga Neuwirths Auseinandersetzung mit Alban Bergs Lulu werden Lulu, Geschwitz und Schigolch zu Afroamerikanern, deren Schicksal vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Protestbewegungen der 1950er und 70er Jahre erzählt wird. Gesamtkonzept und Neuinterpretation von Alban Bergs Oper Lulu von Olga Neuwirth (2006-2011). Musik von Akt I und II bearbeitet und neuinstrumentiert von Olga Neuwirth. Text von Akt I und II bearbeitet von Olga Neuwirth und Helga Utz unter Verwendung der Übersetzungen von Richard Stokes und Catherine Kerkhoff-Saxon. Musik und Text von Akt III von Olga Neuwirth. Ins Englische übersetzt von Catherine Kerkhoff-Saxon. Musikalische Leitung  Johannes Kalitzke  Inszenierung  und  Ausstattung  Kirill Serebrennikov  Dramaturgie  Johanna Wall, Sergej Newski  Licht  Diego Leetz Video  Gonduras Jitomirsky

Marisol Montalvo Eleanor Della Miles Clarence Jacques-Greg Belobo  Claudio Otelli Jimmy / Young Man Rolf Romei Painter Dmitry Golovnin Athlete Philipp Meierhöfer Professor  /  Banker Hans-Peter Scheidegger commissioner Frank Baer Lulu 

Dr. Bloom

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IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Musiksprachen als gesellschaftliche Auswege« (Johanna Wall) ca. 21 Uhr »Jazzy Neue Musik« – Gespräch mit Komponistin Olga Neuwirth,

Sopranistin Marisol Montalvo und Soulsängerin Della Miles


KOMISCHE oper festival

in russischer Sprache

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Pjotr I. Tschaikowski Mazeppa 2013

Jul 2.

Die Geschichte der Oper Mazeppa ist ebenso gewaltig wie grausam: eine schicksalhafte Liebe in kriegerischen Zeiten – große Oper, die verstört und das tiefste Innere berührt, mit der opulenten Musik Tschaikowskis. »Eine grandiose Entdeckung (…) und noch dazu grandios zubereitet, inszenatorisch wie musikalisch.« [Berliner Morgenpost] Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten nach Wiktor P. Burenin nach dem Poem Poltawa von Aleksandr S. Puschkin Henrik Nánási Inszenierung Ivo van Hove Jan Versweyveld Kostüme Wojciech Dziedzic Dramaturgie Janine Brogt, Johanna Wall Chöre André Kellinghaus Video Tal Yarden Musikalische Leitung

Bühnenbild und Licht

Mazeppa, Hetmann der ukrainischen Kosaken ein reicher Gutsherr

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Alexey Antonov

Maria, Kotschubejs Tochter 

Robert Hayward

Kotschubej,

Ljubow, Kotschubejs Frau

Asmik Grigorian

Agnes

Andrej, Marias

Aleš Briscein Orlik, Vertrauter und Geheimagent Mazeppas Philipp Meierhöfer Iskra, Oberster von Poltawa und Kotschubejs Freund Christoph Späth Ein betrunkener Kosak Máté Gál

Jugendfreund

IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Absage an die Macht der Liebe« (Johanna Wall) ca. 22 Uhr »Ist Liebe auch keine Lösung?« – Gespräch mit Bariton Robert

Hayward, Sopranistin Asmik Grigorian und Dirigent Henrik Nánási


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in deutscher Sprache

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KOMISCHE oper festival

Paul Abraham Ball im Savoy Jun 12. / 15. / 18. / 21. / 23. / 26. und Jul 3.

2013

Die Jazz-Operette aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt das ausgelassene Lebensgefühl ihrer Entstehungszeit wider, ist eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex & Paso Doble. Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen – beim feuchtfröhlichen Ball im Savoy! Operette in zwei Akten | Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda Musikalische Leitung  Adam

Benzwi  Inszenierung   Barrie Kosky Klaus Grünberg  Kostüme  Esther Bialas Choreographie  Otto Pichler  Dramaturgie  Pavel B. Jiracek  Chöre   David Cavelius

Bühnenbild UND Licht  

Marquis Aristide de Faublas  Christoph

Späth  Madeleine de Faublas, seine Dagmar Manzel  Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Paris  Helmut Baumann  Daisy Darlington, Jazzkomponistin  Katharine Mehrling  Tangolita, Argentinische Tänzerin  Agnes Zwierko  Archibald, Kammerdiener Aristides  Peter Renz  Bébé, Zofe Madeleines  Christiane Oertel Célestin Formant   Dennis Dobrowolski Lindenquintett Berlin Frau  

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IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Verrucht, verfemt, verstummt« (Pavel B. Jiracek) ca. 22:30 Uhr »Kann denn Foxtrott Sünde sein?« – Gespräch mit den Darstellern

Dagmar Manzel und Helmut Baumann und dem Dirigenten Adam Benzwi


KOMISCHE oper festival

in deutscher Sprache

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Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte 2013

Mai 4. / 9. / 11. / 16. / 18. / 25. und Jun 7. / 8. / 11. und Jul 4.

Der Sensationserfolg dieser Spielzeit: Mozarts Zauberflöte in einer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm.« [Berliner Morgenpost] Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Emanuel Schikaneder Henrik Nánási | Kristiina Poska (25. Mai / 11. Jun) Suzanne Andrade und Barrie Kosky  Animationen Paul Barritt Konzeption »1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky Bühnenbild und KostümE Esther Bialas Dramaturgie Ulrich Lenz Chöre André Kellinghaus Licht Diego Leetz Musikalische Leitung

Inszenierung

Maureen McKay | Brigitte Geller (9. Mai | 8. Jun) | Nicole Chevalier (16. / 25. Sonn | Adrian Strooper (18. / 25. Mai | 11. Jun | 4. Jul) Königin der Nacht   Beate Ritter | Anna Siminska (16. Mai | 7. Jun) | Julia Novikova (25. Mai | 4. Jul)  Sarastro / Sprecher  Alexey Antonov  Papageno  Dominik Köninger | Tom Erik Lie (16. / 18. / 25. Mai | 7. / 8. / 11. Jun)  Papagena  Ariana Strahl | Adela Zaharia (16. /18. Mai | 8. Jun) | Julia Giebel (25. Mai | 7. / 11. Jun | 4. Jul)  Monostatos Tansel Akzeybek | Stephan Boving (9. / 11. / 25. Mai | 8. Jun) | Peter Renz (16. / 18. Mai) u. a. Pamina

Mai | 7. / 11. Jun)  Tamino  Peter

IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Die Macht der Musik« (Ulrich Lenz) ca. 22 Uhr »Mozart als Filmmusik, Singen zur Animation?« – Gespräch mit

Regisseur Barrie Kosky, Dirigent Henrik Nánási und Sopranistin Maureen McKay


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KOMISCHE oper festival

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Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin Orpheus 2013

Mai 8. / 15. und Jun 22. / 29. und Jul 5.

Barrie Koskys kräftige, farbenfrohe Inszenierung beginnt als ausgelassenes Fest der Musik und der Liebe in einem paradiesischen Arkadien und erzählt Orpheus’ Reise durch die Unterwelt als Reise zu sich selbst. Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten [ 1607 / 2012 ]  |  Libretto von Alessandro Striggio d. J.  |  Deutsche Textfassung von S ­ usanne ­Felicitas Wolf Auftragswerk der Komischen Oper Berlin André de Ridder | Ralf Sochaczewsky (8. Mai / 22. Jun) Barrie Kosky  Bühnenbild und Kostüme Katrin Lea Tag Kostüme Katharina Tasch  Dramaturgie Ulrich Lenz  Choreographie Otto Pichler Chöre André Kellinghaus Licht Alexander Koppelmann Musikalische Leitung

Inszenierung 

Dominik Köninger Eurydike   Mirka Wagner Amor  Peter Renz  Theresa Kronthaler Pluto  Alexey Antonov Charon  Stefan Sevenich figuren orpheus und eurydike  Frank Soehnle u. A. Orpheus 

Sylvia  / Proserpina 

IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

29. Jun  18:30 Uhr Vortrag »Die Geburt der Oper aus dem Mythos« (Ulrich Lenz) ca. 21:30 Uhr »Die Schizophrenie des Künstlers« – Gespräch mit Regisseur

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Barrie Kosky, Bariton Dominik Köninger und Figurenspieler Frank Soehnle

5. Jul  18:30 Uhr Vortrag »Die Geburt der Oper aus dem Mythos« (Ulrich Lenz) ca. 21:30 Uhr »Bandoneon, Cimbalom und Djoze – ist das noch Barockmusik?« –

Gespräch mit Dirigent André de Ridder und Cimbalom-Spielerin Enikö Ginzery


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KOMISCHE oper festival

in deutscher Sprache

Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin Odysseus 2013

Jul 6.

In fast Brecht’schem Stil, die Musiker um die Spielfläche gruppiert, zeigt Barrie Kosky das schwierige Zueinanderfinden zweier entfremdeter Liebender, ihre Sehnsucht nach dem verlorenen Traumland Arkadien. »… zum Weinen schön.« [Süddeutsche zeitung] Dramma per musica in einem Prolog und drei Akten [ 1640 / 2012 ] | Libretto von Giacomo Badoaro | Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf und Ulrich Lenz | Auftragswerk der Komischen Oper Berlin André de Ridder Inszenierung  Barrie Kosky  Katrin Lea Tag Kostüme Katharina Tasch  Ulrich Lenz  Chöre André Kellinghaus Licht Alexander

Musikalische Leitung

Bühnenbild und Kostüme Dramaturgie

Koppelmann

Odysseus  Günter Papendell Penelope  Ezgi Kutlu  Telemachos  Tansel Akzeybek  Amor/Iros  Peter Renz  Melanto   Mirka Wagner  Eurymachos Adrian Strooper  Eurykleia  Christiane Oertel  Eumaios  Thomas Michael Allen  Antinoos / Die Zeit  Jens Larsen  Pisandro  Christoph Späth  Amphinomos Tom Erik Lie  Das Schicksal   Karolina Gumos  Minerva  Annelie Sophie Müller

IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18:30 Uhr Vortrag »Wie wird man die Unterwelt wieder los?« (Ulrich Lenz) ca. 22:30 Uhr »Monteverdi auf Deutsch zu Tangoklängen?« – Gespräch mit

Bariton Günter Papendell und Autorin und Übersetzerin Susanne Felicitas Wolf


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KOMISCHE oper festival

in deutscher Sprache

Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin Poppea 2013

Jul 7.

»In Poppea sind Liebe, Gewalt und Intrige ineinander verstrickt wie der Musikteppich, von dem die einzelnen Arien sich emporranken und ins Gehirn winden.« [berliner zeitung] Liebe und Erotik sind vor allem Mittel im Kampf um die Macht, der Traum eines unschuldigen Arkadiens ist längst ausgeträumt. Opera musicale in einem Prolog und drei Akten [1642 oder 1643 / 2012 ]  | Libretto von Giovanni Francesco Busenello  |  Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf  |  Auftragswerk der Komischen Oper Berlin André de Ridder Inszenierung  Barrie Kosky  Katrin Lea Tag Kostüme Katharina Tasch  Ulrich Lenz Chöre André Kellinghaus Licht Alexander

Musikalische Leitung

Bühnenbild und Kostüme Dramaturgie

Koppelmann

Brigitte Geller  Nero  Roger Smeets Octavia Helene Schneiderman  Theresa Kronthaler  Drusilla  Julia Giebel  Seneca Jens Larsen Valletto  Tansel Akzeybek  Damigella/Das Schicksal  Ariana Strahl Arnalta  Thomas Michael Allen  Amme  Tom Erik Lie  Amor  Peter Renz Die Tugend  Annelie Sophie Müller  Liberto  Adrian Strooper Poppea  Otho 

28 | 29

IM RAHMEN DES KOMISCHE OPER FESTIVALS

18 Uhr Vortrag »Orpheus ist tot, es lebe die Unterwelt!« (Ulrich Lenz) ca. 22:30 Uhr »Warum stirbt Seneca nackt?«– Gespräch mit Regisseur

Barrie Kosky und Bariton Jens Larsen


KOMISCHE oper festival

Wer es über das Jahr nicht geschafft haben sollte, alle Neuproduktionen der Komischen Oper Berlin zu sehen, dem bietet sich am Ende der Saison die einmalige Gelegenheit, das nachzuholen. Wer möchte, kann sich im festlichen Rahmen des Opernfestivals natürlich auch noch einmal ganz dem Rausch der Oper hingeben und an neun aufeinanderfolgenden Tagen alle Neuproduktionen der Spielzeit erleben. Mit Orpheus, dem Beginn der Gattung Oper, startete auch die Spielzeit unter der neuen Intendanz von Barrie Kosky. In ihren Vorträgen vor den einzelnen Vorstellungen folgen die Dramaturgen der Komischen Oper Berlin den Spuren des mythischen Sängers Orpheus, der mit Hilfe seiner Musik den gefährlichen Gang in die Unterwelt wagt, in den unterschiedlichsten Werken aus 400 Jahren Operngeschichte – von Monteverdis Orpheus bis zu Olga Neuwirths American Lulu. Diskussionen mit Beteiligten der jeweiligen Aufführungen und ein musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm runden das Festspielerlebnis ab und verleihen dem Saisonabschluss ganz besonderen Glanz. Nicht verpassen!

Alle Streich! auf einen


THE SHOW REVOLUTION ”HARD TO DESCRIBE BUT IT’S EASY T O L I K E …” THE NEW YORK TIMES

09.07. - 21.07.2013 KOMISCHE OPER

„ S P E K TA K U L Ä R … RHYTHMUS UND TA N Z P U M P E N P U R E ENERGIE DURCH DIESE SHOW“ DE STANDAARD, BELGIEN

P R E S E N T S T H E N E W E S T C R E AT I O N M O M E N T U M

09.07. - 21.07.2013 KOMISCHE OPER PARTNER

TICKETS: 030 / 479 974 77 u. 0 18 05 / 57 00 99 www.semmel.de 0,14 EUR/Min. – Mobilfunkpreise max 0,42 EUR/Min.


MOZART – MAI 1.

19:00

Die Entführung aus dem Serail*    wieder

22:30

Nachtkonzert 5: Mozart – Musik und Briefe

20:00

Sinfoniekonzert mit Henrik Nánási

16:00

Führung

19:30

Die Zauberflöte

16:00

Führung Spezial Maske

19:00

Le Grand Macabre

6. 7.

20:00

Foyerkonzert 2: Mozart und Schubert

19:00

8. Do 9.

Backstage auf der Probebühne: Ball im Savoy Mit Dagmar Manzel und Helmut Baumann

19:30

Orpheus

C

19:00

Die Zauberflöte

C

16:00

Führung

19:30

Die Entführung aus dem Serail*

16:00

Führung

19:30

Die Zauberflöte

Mi

Fr Sa

So

Mo Di

3. 4. 5.

Mi

Fr

Sa

10. 11.

C 15 € / 11 € K1 6 € / 4 € E 10 € / 6 € C 15 € / 11 € 5 €

6 € / 4 € E 6 € / 4 € E


So

12.

15. Do 16. Fr 17. Mi

Sa

So

18. 19.

20. Do 23. Fr 24. Mo

Sa

So

Mo Fr

25. 26. 27. 31.

11:00

Konzert für Kinder: Mein kleiner grüner Kaktus

19:00

Don Giovanni

C

19:30

Orpheus

C

20:00

Die Zauberflöte

C

16:00

Führung

19:30

Le Grand Macabre

16:00

Führung

19:30

Die Zauberflöte

11:00

Foyerkonzert 3: Mozart – Harmoniemusiken

19:00

Hänsel und Gretel

C

19:00

Die Entführung aus dem Serail*

C

19:30

Die Entführung aus dem Serail*

C

16:00

Führung

19:30

Die Hochzeit des Figaro   

16:00

Führung Spezial Kostüm

19:30

Die Zauberflöte

12:00

Einführungsmatinee: Ball im Savoy

16:00

Führung

19:00

Die Hochzeit des Figaro

20:00

Foyerkonzert 4: Mozart – Musik für Bassetthorn

20:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

32 | 33

*Empfohlen ab 18 Jahren

8 € / 5 €

6 € / 4 € E 6 € / 4 € E 15 € / 11 €

6 € / 4 € wieder

E 10 € / 6 € E

ab 11 Uhr Brunch 6 € / 4 € C 15 € / 11 € H


JUNI Sa

So

Fr

SA

1. 2. 7. 8.

16:00

Führung

19:30

Le Grand Macabre

11:00

Foyerkonzert 5: Romantische Kammermusik

15 € / 11 €

16:00

Führung Spezial Requisite

10 € / 6 €

19:00

Die Hochzeit des Figaro

16:00

Führung

20:00

Die Zauberflöte

16:00

Führung

19:30

Die Zauberflöte

6 € / 4 € E

C 6 € / 4 € E 6 € / 4 € E

9. 19:00 Ball im Savoy    Mo Heimatabend – Heimatlieder aus Deutschland 10. 20:00 12-053-070 »Komische Oper« 84 mm x 29,7 mm Version RZ Di 11. 19:30 Die Zauberflöte So

Mi

Premiere

12. 14.

19:30

15.

16:00

Führung Spezial Maske

19:30

Ball im Savoy

23:00

Nachtkonzert 6: Berliner Romantik

Ball im Savoy

70_ANZ_KomischeOper_84x29,7_RZRH.indd 1 Fr 20:00

Sa

Sinfoniekonzert mit Roman Kofman und Gidon Kremer

F A C

C

KW38

20.09.12K1 12:07

10 € / 6 € E 15 € / 11 €


So

16.

17. Di 18. Mi 19. Do 20. Fr 21. Sa 22. Mo

23. mo 24. Di 25. Mi 26. So

16:00

Führung

19:00

Die Hochzeit des Figaro

20:00

Jazz – Lyrik – Prosa

19:30

Ball im Savoy

C

18:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

H

18:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

H

19:30

Ball im Savoy

E

16:00

Führung

6 € / 4 €

19:30

Orpheus

E

19:00

Ball im Savoy

C

19:30

Gala der Staatlichen Ballettschule

H

18:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

H

19:30

Ball im Savoy

C

6 € / 4 € C Gastpiel

K1

KOMISCHE OPER FESTIVAL Fr

Sa

34 | 35

So

28. 29.

30.

16:00

Führung

19:30

Hänsel und Gretel

16:00

Backstage auf der Probebühne: Ball im Savoy Mit Adam Benzwi

16:00

Führung Spezial Kostüm

19:30

Orpheus

F

19:00

American Lulu

F

6 € / 4 € F 5 €

10 € / 6 €


JULI 2. Mi 3. Do 4. Fr 5. Di

Sa So

6. 7.

19:30

Mazeppa

F

19:30

Ball im Savoy

F

19:30

Die Zauberflöte

F

16:00

Führung

6 € / 4 €

19:30

Orpheus

F

19:30

Odysseus

F

19:00

Poppea

F

9. bis 21. Juli  Mayumana | Gastpiel Stand: 21. März 2013 Änderungen Vorbehalten

A

28 22 18 15 12 10 €

C

66 49 35 24 14 11 €

e

79 60 44 29 18 12 €

F

85 66 48 33 20 12 €

H

42 35 27 18 14 10 €

K1

36  26  14 

12 €

Einführungen: Zu jeder Vorstellung des Musiktheater-Repertoires wird eine Einführung angeboten, immer eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn, immer im Foyer. Lese-Sessel: Individuelle Displays erlauben, sofern gewünscht, den gesungenen Text auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Türkisch mitzuverfolgen. Die Opernkasse ist vom 22 . Juli bis einschließlich 18 . August 2013 geschlossen. Während dieser Zeit erhalten Sie Karten für die Spielzeit 2013/14 unter www.komische-oper-berlin.de, unter Telefon (030) 47 99 74 00 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

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Preise


Treffen Sie echTe Berliner ! Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin, Mi–Mo 10–18h www.berlinischegalerie.de, www.facebook.com/berlinischegalerie

Yva (Else Neuländer-Simon), ohne Titel (Die Kreolin Ell’ Dura), um 1930 (Detail); Foto: Markus Hawlik; Gestaltung: Thoma+Schekorr

Kun S AuS T Ber 1880 lin heu BiS Te


Informationen Telefon

(030) 47 99 74 00 (Callcenter Papagena) Fax (030) 47 99 74 90

Montag – Samstag: 9 – 20 Uhr Sonn- und Feiertage: 14 – 20 Uhr E-Mail

karten@komische-oper-berlin.de

Öffentliche Verkehrsverbindungen Regionalverkehr / S-Bahn

Friedrichstraße: RE1, RE2, RE7 und RB14; S1, S2, S25, S5, S7 Brandenburger Tor: S1, S2, S25 U-Bahn

Französische Straße / Stadtmitte: U6 Stadtmitte / Mohrenstraße: U2 Brandenburger Tor: U55 Bus

Internet

Unter den Linden / Friedrichstraße: TXL, 100, 147, 200, N2, N6

Opernkasse

Friedrichstraße: M1, 12

www.komische-oper-berlin.de Online buchen und zu Hause ausdrucken! Unter den Linden 41, 10117 Berlin Mo – Sa: 11 – 19 Uhr Sonn- und Feiertage: 13 – 16 Uhr Abendkasse

Eingang Behrenstraße Kartenverkauf für den jeweiligen Abend 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, Kammerund Nachtkonzerte ½ Stunde vor Beginn

Ermäßigungen Schüler (ab 17 Jahren), Studierende (bis 30 Jahre), Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Rentner, Senioren (ab 65 Jahren) für die gesamte laufende Spielzeit: Musiktheater 8  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–IV Konzerte 5  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–II Kinderopern 4  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–IV Kinder 8 €  für Karten in allen (bis 16 Jahre) Preisgruppen für Vorstellungen der gesamten Spielzeit (nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises) Gruppen ab 5 €  für Karten in allen 15 Schüler Preisgruppen für alle ­Vorstellungen So — Do 8 € am Fr + Sa Anmeldungen mit Schulstempel unter: Fax (030) 202 60 260 Redaktionsschluss: 21. März 2013 [ Änderungen vorbehalten ]

StraSSenbahn (Tram)

Parken

Parkhaus Friedrichstadt Passagen / Einfahrt Jäger- oder Taubenstr.  / 4,50 € für 24 Stunden

Engagement Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. Unter den Linden 41, 10117 Berlin Telefon

(030) 202 60 239 / 334 E-Mail

foerderkreis@komische-oper-berlin.de

Impressum Herausgeber

Komische Oper Berlin Behrenstraße 55—57, 10117 Berlin Intendant

Barrie Kosky

Redaktion

Kommunikation & Marketing, Dramaturgie Grafisches Konzept

Blotto Design, Berlin Gestaltung

Hanka Biebl Fotos

Iko Freese/drama-berlin.de (Titel, S. 4, 10, 20/21, 23, 26-29) Monika Rittershaus (U2/S. 1-3, 5, 11,22,24) Gunnar Geller (S. 6, 9, 14, 25, 32) Alberts Linarts (S. 10) Jim Rakete (S. 16) und Privataufnahme

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Karten & Preise


Ein Muss!

– Stern

27. 06. – 01. 09.

Tickets 030. 39 06 65 50 // www.tipi-am-kanzleramt.de


Opern  Card 25

e rn c a r d p O 25

Günstig weil Sie 25 % pro Karte sparen

Individuell weil Sie die Termine selbst bestimmen

Flexibel weil Sie so viele Vorstellungen besuchen können, wie Sie wollen

Preis 30 €

Preis für Rentner 20 € Ermäßigung: 25 % in den Preisgruppen I–IV auf bis zu zwei Eintrittskarten im Vorverkauf und an der Abendkasse – für 12 Monate

4 0 | 41

Mitglieder des Förderkreises erhalten diese Karte als FörderCard automatisch nach ihrem Vereinsbeitritt


Spielzeit 2012 / 13  www.komische-oper-berlin.de

Spielplanheft Mai-Juli 2013  

Monatsübersicht, Spielplan der Komischen Oper Berlin für die Monate Mai, Juni und Juli 2013

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