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Januar / Februar 2013

ute lemper Last tango in berlin | Kurt-Weill-Woche (18. bis 24. Januar )


KurtWeill-Woche Eine ganze Woche randvoll mit Werken aus der Feder des deutsch-jüdischamerikanischen Komponisten

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18. bis 24. Januar

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Der Kuhhandel

Konzertante Operette | 18. und 22. Jan 2013, jeweils 19:30 Uhr Liebe mit Hindernissen in einer lateinamerikanischen ­ Bananenrepublik – spritzige Operette in bester Offenbach-Manier

Konzert mit Ute Lemper » Last Tango in Berlin «  | 20. Jan 2013, 19 Uhr Kurt-Weill-Klassiker, Tangos, Chansons und eigene Lieder

AuSSerdem

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Sieben Songs/Die sieben Todsünden mit Dagmar Manzel Konzert zur Kurt-Weill-Woche mit Special Guest Gisela May sowie ein attraktives Rahmenprogramm


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Ute Lemper und Kurt Weill

»Kurt Weill fasziniert mich, seit ich mit Anfang zwanzig erstmals auf Weills Werk stieß und einen ersten Liederabend konzipierte. Das war lange vor der großen Weill-Renaissance. Seitdem hat er mich nicht mehr losgelassen. Es ist dieses besondere Flair der Zwischenkriegszeit, der wilden und schönen und ebenso gefährdeten zwanziger Jahre, das mich an seiner Musik fesselt. Da ist nichts glatt und perfekt, sondern alles spröde und zerbrechlich. Tolle Musik, die einen bis ins Mark trifft – gerade auch in den Tangos, die in meinem aktuellen Programm zu hören sein werden.« Ute Lemper, einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Bühnenstars, hatte ihren großen Durchbruch als Musicaldarstellerin. Doch ihr Herz gehört dem Chanson, wobei sie sich zunehmend eigenen Programmen widmet. Konzert Last Tango in Berlin am 20. Januar 2013, 19 Uhr

Dagmar Manzel und Anna

»In ›Sieben Songs‹/›Die sieben Todsünden‹ spiele ich Anna – eine Frau im emotionalen Ausnahmezustand, die zwei Seelen in ihrer Brust trägt. Brechts kluger Text macht sie zur Zeitgenossin, Weills Musik verzaubert sie und mich.« Dagmar Manzel ist im Film, Schauspiel und Musiktheater gleichermaßen zuhause und der Komischen Oper Berlin seit vielen Jahren eng verbunden. In Produktionen wie Kiss me, Kate; Im Weißen Rößl und den Sieben Songs/Die sieben Todsünden feiert sie große Erfolge. Sieben Songs/Die sieben Todsünden am 21. und 23. Januar 2013, jeweils 19:30 Uhr


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Gisela May und Lotte Lenya

»Als die Lenya 1960 in der Deutschen Erstaufführung von ›Die sieben Todsünden‹ in Frankfurt am Main die Anna sang, musste ich natürlich hin. Nach der Aufführung klopfte ich zaghaft an ihre Garderobentür. Und nach kurzem Wortwechsel meinte die Lenya, die mich natürlich als Schauspielerin des Berliner Ensembles kannte: ›Wäre das nicht auch eine Rolle für Sie!‹ Wie kollegial von ihr, mir quasi ihre Glanzrolle anzubieten! Wenig später gab ich ein Gastspiel in New York, im Programm hatte ich auch Lieder von Weill. Da saß die Lenya überraschend im Publikum. Meine Musiker sagten mir, dass sie am selben Tag Geburtstag hatte. Also habe ich ihr von der Bühne herunter gratuliert, woraufhin sie von den anderen Zuschauern erkannt wurde. Dass sie an jenem Abend mehr Autogramme gab als ich, ertrug ich mit Vergnügen!« Gisela May ist besonders für ihre Brecht-Interpretationen berühmt. 30 Jahre lang gehörte sie zum Berliner Ensemble. Ihre zweite Karriere als Diseuse verlief parallel zu der als Schauspielerin. Gastspielreisen führten sie durch ganz Europa, nach Amerika und Australien.

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im Konzert zur Kurt-Weill-Woche am 24. Januar 2013, 19:30 Uhr

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Weiterer Termin: 22. Jan. 2013, 19:30 Uhr Konzertante Aufführung Libretto von Robert Vambery

Antony Hermus Arrangement Barrie Kosky Ulrich Lenz Chöre André Kellinghaus

Musikalische Leitung

Ina Kringelborn Vincent Wolfsteiner Felipe Chao Max Hopp Präsident Mendez Christoph Späth Ximenez / Gerichtsvollzieher Tansel Akzeybek General Garcías Conchaz Daniel Schmutzhard Juans Mutter / Madame Odette Christiane Oertel Emilio Sanchez / Minister von Ucqua Stefan Sevenich Juanita Sanchez

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Juan Santos

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PREMIERE: FR, 18. JAN 2013, 19:30 UHR

Dramaturgie

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Kurt Weill Der Kuhhandel


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urt Weill mit einem Schuss Offenbach! Schmissige Gesangsnummern in bester Operetten-Tradition und eine durchgedrehte Handlung rund um die Liebe in einer Bananenrepublik machen Der Kuhhandel zu einem Höhepunkt des Genres. Wer bei Kurt Weill nur an Die Dreigroschenoper und an Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny denkt, wird hier eines besseren belehrt! Schauplatz der spritzigen Operette aus den Jahren 1934/35 ist eine idyllische Karibikinsel. Doch im Paradies droht Ärger: Ein gewiefter Waffenhändler wiegelt zu einem Krieg auf, um daraus Profit zu schlagen. Die Folgen bekommen auch Juan und Juanita zu spüren, die kurz vor ihrer Hochzeit stehen. Um die erhöhten Steuern für die Aufrüstung bezahlen zu können, müssen sie ihre Kuh verkaufen – ihre finanzielle Lebensversicherung. Doch ohne Kuh keine Hochzeit … Es folgt ein temporeiches Spiel über die Verflechtungen von großer Politik und privatem Glück. Max Hopp, an der Komischen Oper Berlin bereits als Zahlkellner Leopold im Weißen Rößl zu erleben, sorgt dabei als Waffenhändler Felipe Chao für Unruhe! IM RAHMEN DER KURT-WEILL-WOCHE

Fr, 18. Januar, 18:30 Uhr (vor der Vorstellung) Vortrag »Seit Jahrzehnten verschüttet« – Warum ist Der Kuhhandel eine Operette? | Dr. René Michaelsen, Universität Köln

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Di, 22. Januar, 18:30 Uhr (vor der Vorstellung) Vortrag »Zarteste Versuchungen: die Kuh, das Kapital und der Geist Montmartres« Kurt Weill und Der Kuhhandel | Pavel B. Jiracek, Komische Oper Berlin


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in deutscher Sprache

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Kurt Weill/Bertolt Brecht Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 2013

Jan 19. und Feb 3.

In Andreas Homokis Regie spitzt sich die Parabel über menschliche Verhältnisse unter den Bedingungen radikaler Marktwirtschaft auf ihren Kern zu: Wer kein Geld hat, wird zugrunde gerichtet. »Kennzeichen der Aufführung ist der Verzicht auf alles Atmosphärische, auf all das Verführerische, das sonst in diesem Stück gerne hergezeigt wird, um es so recht verdammen zu können. Dadurch wird das Panische und Nackte des ganzen Vergnügungsbemühens umso deutlicher.« [FAZ] Oper in drei Akten mit großem Orchester [1927] | Text von Bertolt Brecht Stefan Blunier Inszenierung Andreas Homoki Hartmut Meyer Kostüme Mechthild Seipel Dramaturgie Werner Hintze Chöre André Kellinghaus Licht Franck Evin Video fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Møller) Musikalische Leitung

Bühnenbild

Christiane Oertel Fatty Christoph Späth Stefan Sevenich Jenny Noëmi Nadelmann Jim Mahoney John Daszak Jakob Schmidt Stephan Boving Bill Philipp Meierhöfer Joe Carsten Sabrowski Tobby Higgins Peter Renz Leokadija Begbick

Dreieinigkeitsmoses

IM RAHMEN DER KURT-WEILL-WOCHE

Sa, 19. Januar, 18:30 Uhr (vor der Vorstellung) Vortrag »Himmel wie Pergament« – Neuigkeiten aus Mahagonny Dr. Joachim Lucchesi, Universität Karlsruhe, Kurt-Weill-Gesellschaft


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Nachtkonzert 3: Weill!

Sa, 19. Januar 2013, 23 Uhr | im Bühnenbild von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny »Auf nach Mahagonny!« Beginnend mit Ausschnitten aus der Dreigroschenoper – gespielt vom Saxophonquartett modernsax berlin – führt das dritte Nachtkonzert in die Anfangszeit der Zusammenarbeit von Kurt Weill mit Bertolt Brecht. Bevor es zur Uraufführung der Dreigroschenoper kam, wurde bei dem ersten Treffen der beiden Künstler im Frühjahr 1927 schon der Grundstein zur Mahagonny-Oper gelegt. Als eine Art Stil-Studie komponierte Weill das aus sechs Liedern bestehende Mahagonny-Songspiel, das stark von Jazz und Schlagermusik der Zwanziger Jahre beeinflusst wurde. »Auf nach Mahagonny! Die Luft ist kühl und frisch. Dort gibt es Pferdund Weiberfleisch, Whisky und Pokertisch ...« Music from the Threepenny Opera von Kurt Weill, für Saxophon-Quartett arrangiert von John Harle, und das Mahagonny Songspiel von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht (1927) Byron Knutson Christoph Späth Billy Stephan Boving Bobby Bernhard Hansky Jimmy Bogdan Taloş Jessie Ariana Strahl Bessie Katarina Morfa u. a. saxophonquartett modernsax berlin Gerold Gnausch (Sopransaxophon, Bassklarinette), Manfred Michel (Altsaxophon), Rico Wolf (Tenorsaxophon, Klarinette), Petra Sauerwald (Baritonsaxophon) sowie Mitglieder des Musikalische Leitung und Klavier

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CHARLIE

Orchesters der Komischen Oper Berlin


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EINZIGER TERMIN: 20. JAN 2013, 19 UHR

In Last Tango in Berlin entführt uns die Wahl-New Yorkerin Ute Lemper mit ihrem Trio auf eine musikalische Reise vom Berlin Kurt Weills über klassische Chansons bis nach Argentinien mit Tangos des BandoneonGroßmeisters Astor Piazzolla. Jiddische Lieder begegnen uns auf dem Weg und Kompositionen von Ute Lemper selbst. Alle Etappen verbindet die erotische Spannung des Tango, der seine tiefe Kraft aus einer nie zu stillenden Sehnsucht zieht – nach der Ferne, nach der Heimat, nach dem Unerreichbaren und nach all dem, was man am anderen nie haben wird. Tangos und Lieder von Kurt Weill, Edith Piaf, Jacques Brel, Astor Piazzolla, Ute Lemper u. a. GESANG

Ute Lemper KLAVIER Vana Gierig Marcelo Jaime Nisinman

BANDONEON

IM RAHMEN DER KURT-WEILL-WOCHE

15–17 Uhr »Tanztee mit Mackie Messer«

Dr. Jürgen Schebera, Kurt-Weill-Gesellschaft, präsentiert Tanzbearbeitungen von Kurt-Weill-Songs auf Schellackplatten der »goldenen« 1920er Jahre

Dazu erklingen live: Sieben Stücke aus der Dreigroschenoper für Violine (Melinda Watzel) und Klavier Es darf getanzt werden!

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Last Tango in Berlin Konzert mit Ute Lemper

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in deutscher Sprache

Jan 21. / 23. / 30. und Feb 26.

Dagmar Manzel demonstriert im bissig-schmissigen »Ballett mit Gesang« Die sieben Todsünden von Kurt Weill und Bertolt Brecht (in der Regie von Intendant Barrie Kosky), dass sich weitherziger Anstand und engstirniges Erfolgsstreben nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Sieben Songs von Kurt Weill Texte von Weill, Mehring, Fernay, Brecht und Nash Die sieben Todsünden Ballett mit Gesang von Kurt Weill / Fassung für tiefe Frauenstimme (bearbeitet von Wilhelm Brückner-Rüggeberg), Text von Bertolt Brecht Ralf Sochaczewsky | Kristiina Poska (30. Jan. | 26. Feb.) Barrie Kosky Choreographie Otto Pichler Ausstattung Esther Bialas Dramaturgie Bettina Auer Musikalische Leitung

Inszenierung

Dagmar Manzel Vater Máté Gál Stephan Boving Mutter Tim Klaski

Anna

Brüder

Bernhard Hansky,

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IM RAHMEN DER KURT-WEILL-WOCHE

Mo, 21. Januar, 18:30 Uhr (vor der Vorstellung) Vortrag »Kurt Weill und Bertolt Brecht« oder »Beiträge zur Erneuerung des musikalischen Theaters«, mit hist. Film- und Tondokumenten | Dr. Jürgen Schebera, Kurt-Weill-Gesellschaft Mi, 23. Januar, 18:30 Uhr (vor der Vorstellung) Vortrag »Brecht/Weills Sieben Todsünden, eine Abrechnung mit der Moral des Kapitalismus« Johanna Wall, Komische Oper Berlin (im Anschluss an die Vorstellung) Podiumsdiskussion mit Barrie Kosky, Dagmar Manzel, Dr. Jürgen Schebera, Dr. Stefan Amzoll | Moderation: Ulrich Lenz

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Kurt Weill Sieben Songs/Die sieben Todsünden


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Konzert zur Kurt-Weill-Woche

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DO, 24. JAN 2013, 19:30 UHR

Jazzig, frisch und einzigartig: Das Konzert zur Kurt-Weill-Woche präsentiert einen Querschnitt durch Weills kompositorisches Schaffen in seinen Berliner Jahren. Ob in virtuosen Instrumentalwerken wie dem Konzert für Violine und Blasorchester oder seinem berührenden Requiem: Weills Musik atmet stets den Geist des Berlins der 1920er Jahre – und bleibt doch ewig zeitlos. Special Guest: Gisela May, Bühnenlegende und gefeierte WeillInterpretin. Kristiina Poska Gabriel Adorján, Violine SPECIAL GUEST Gisela May DIRIGENTIN SOLIST

ES SPIELT DAS ORCHESTER DER KOMISCHEN OPER BERLIN PROGRAMM

Gisela May singt und spricht Kurt Weill [1900-1950] – Konzert für Violine und Blasorchester op. 12 [1924] Kleine Dreigroschenmusik für Blasorchester [1928] Das Berliner Requiem, Kleine Kantate für Tenor, Bariton, Männerchor und Blasorchester [1928] | Text von Bertolt Brecht   IM RAHMEN DER KURT-WEILL-WOCHE

18:30 Uhr Konzerteinführung »Eine Oper für Schauspieler – ein Requiem

für den Rundfunk« Kurt Weill als Genre-Parodist | Ulrich Lenz, Chefdramaturg der Komischen Oper Berlin


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s e r a b r e d n u W sein … Sa, 2. Feb 2013, 19:30 Uhr Komische Oper Berlin

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Der Ball der Komischen Oper Berlin steht ganz unter dem Motto »Berlin und die 20er Jahre« und verspricht einen unvergesslichen Abend voller Glamour und Eleganz! PREISE 320 / 220 / 120 € Anmeldungen bitte bis 7. Januar 2013 bei Irmtraud Michels (030) 202 60 239 | i.michels@komische-oper-berlin.de


Premiere im Februar

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in russischer Sprache

PREMIERE: SO, 24. FEB 2013, 18 UHR Einführungsmatinee:  So, 10. Feb 2013, 12 Uhr

Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten nach Wiktor P. Burenin nach dem Poem Poltawa von Aleksandr S. Puschkin Henrik Nánási Inszenierung Ivo van Hove Jan Versweyveld Kostüme Wojchiech Dziedzic Dramaturgie Janine Brogt, Johanna Wall Chöre André Kellinghaus Video Tal Yarden Musikalische Leitung

Bühnenbild und Licht

Robert Hayward Alexey Antonov Ljubow, Kotschubejs Frau Agnes Zwierko Maria, Kotschubejs Tochter Asmik Grigorian Andrej, Marias Jugendfreund Ales Briscein Orlik, Vertrauter und Geheimagent Mazeppas Philipp Meierhöfer Iskra, Oberster von Poltawa und Kotschubejs Freund Christoph Späth Ein betrunkener Kosak Máté Gál Mazeppa, Hauptmann der ukrainischen Kosaken

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Kotschubej, ein reicher Gutsherr

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Pjotr I. Tschaikowski Mazeppa


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ine leidenschaftliche Liebe in politisch unruhigen Zeiten. Peter I. Tschaikowskis nur selten zu hörende Oper Mazeppa überwältigt nicht nur durch ihre tief-melancholischen Melodien, ihre dramatische Sinfonik und ihre innigen Chöre im russischen Volkston, sondern erzählt auch eine ebenso geschichtsträchtige wie tragische Geschichte. Alexander Puškin schrieb mit dem Poem Poltawa die berühmte Vorlage, in der sich alles um die zum Scheitern verurteilte Liebe des alten ukrainischen Feldherrn Mazeppa zur blutjungen Gutsherrentochter Maria dreht, die das Land im Chaos und Maria im Wahnsinn versinken lässt.

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Neben Asmik Grigorian, die das Publikum der Komischen Oper Berlin zuletzt in der Titelpartie von Antonín Dvořáks Rusalka begeisterte, als Maria wird erstmals der international gefragte Robert Hayward als Mazeppa im Haus an der Behrenstraße zu erleben sein. Der »elegantfulminante Bassbariton« [ DRADIO KULTUR] überzeugte Publikum und Kritik an der Welsh National Opera und dem Royal Opera House Covent Garden ebenso wie an den Opernhäusern in Frankfurt und Stuttgart. Ivo van Hove, künstlerischer Leiter der Toneelgroup Amsterdam und ebenso ästhetisch anspruchsvoller wie psychologisch akribischer Regisseur, präsentiert sich ebenfalls zum ersten Mal dem Publikum der Komischen Oper Berlin. In seiner Inszenierung von Mazeppa konzentriert er sich jenseits von folkloristischem Tand ganz auf die Tragik der unmöglichen Liebe. Als Musikalischer Leiter steht ihm Generalmusikdirektor Henrik Nánási zur Seite.


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e DI, 1. JANUAR 2013

16 UHR UND 20 UHR

Neujahrskonzerte mit Lise de la Salle und Henrik Nánási

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DIRIGENT: HENRIK NÁNÁSI SOLISTIN: LISE DE LA SALLE, KLAVIER ES SPIELT DAS ORCHESTER DER KOMISCHEN OPER BERLIN

Mit Gershwin, Bernstein und dem berühmten Boléro von Ravel beschwingt ins neue Jahr! Henrik Nánási dirigiert Werke zweier amerikanischer Komponisten, die den Jazz im Konzertsaal salonfähig gemacht haben, u. a. Ausschnitte aus Bernsteins On the Town und Gershwins berühmte Rhapsody in Blue. Am Klavier brilliert dabei die international gefragte 24-jährige Französin Lise de la Salle. George Gershwin: Cuban Overture, Rhapsody in Blue, Variations on »I got rhythm«, Overture Strike up the Band; Leonard Bernstein: Overture Candide, Three Dance Episodes from »On the Town« Maurice Ravel: Boléro

lise de la salle →


ein abend mit schubert

Fr, 1. Februar 2013

20 Uhr

Sinfoniekonzert mit Hubert Soudant DIRIGENT: HUBERT SOUDANT ES SPIELT DAS ORCHESTER DER KOMISCHEN OPER BERLIN

Schubertiade Hubert Soudant, mehrfach preisgekrönter Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra, bricht eine Lanze für den Sinfoniker Franz Schubert! Unsterblich wurde Schubert durch seine unzähligen Lieder. Weniger bekannt sind seine Sinfonien und Bühnenwerke, zwei Gattungen, mit denen sich Schubert zeit seines Lebens beschäftigte. Die Sinfonien Nr. 4, D 417 Tragische und Nr. 7, D 759 Die Unvollendete sind erst lange nach Schuberts Tod öffentlich aufgeführt worden. Ergänzt wird das Programm durch die Ouvertüre zu Die Zauberharfe, die ebenfalls lange ein Schattendasein fristete. Das Libretto zu diesem Melodram ist zwar verloren gegangen, die Ouvertüre hat jedoch einen festen Platz im Konzertprogramm erobert.

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Franz Schubert: Ouvertüre zum Melodram Die Zauberharfe D 644 Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 Die Unvollendete Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 Tragische 19:15 Uhr Einführung im Foyer


Wiederaufnahme im Januar

Jan 12. / 27. und Feb 8. / 17.

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in deutscher Sprache

Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend, der großzügige Lebemann als übler Zocker … Der bekennende Strauss-Verehrer und Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Henrik Nánási, dirigiert Strauss’ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit in der feinsinnigen Inszenierung von Andreas Homoki. Komödie für Musik in drei Aufzügen [1911] | Libretto von Hugo Hofmannsthal Henrik Nánási Inszenierung Andreas Homoki Werner Sauer Bühnenbild Frank Philipp Schlößmann Kostüme Gideon Davey Dramaturgie Antje Kaiser Chöre André Kellinghaus Kinderchor Dagmar Fiebach Licht Franck Evin Musikalische Leitung

Regiemitarbeit

Johanni van Oostrum Jens Larsen Octavian Stella Doufexis Herr von Faninal Tom Erik Lie Sophie Maureen McKay Jungfer Marianne Leitmetzerin Mirka Wagner Valzacchi Christoph Späth Annina Caren van Oijen Ein Polizeikommissar Hans-Peter Scheidegger Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg Der Baron Ochs auf Lerchenau

Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin / Der Haushofmeister bei Faninal

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Peter Renz

Ein Sänger

Ein Notar Hans-Martin Nau Ein Wirt Stephan Timothy Richards Modistin Ariana Strahl

Kinderchor der Komischen Oper Berlin

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Richard Strauss Der Rosenkavalier


Wiederaufnahme im Februar

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in deutscher Sprache

Feb 9. / 10. / 22. / 23.

Dagmar Manzel in einem der größten Erfolge der Komischen Oper Berlin. Cole Porters sensationeller Broadway-Hit über Liebe und Eifersüchteleien auf und hinter der Bühne in einer knallbunten, glitzernden Show, die Regisseur Barrie Kosky selbst als Mischung aus Wer hat Angst vor Virginia Woolf und den Muppets bezeichnet hat. Oder anders gesagt: »Friedrichstadtpalast meets Christopher Street Day: Alles, was hier nicht glitzert, ist nackte Haut. Beim Opening ist die Bühne ein einziger Wirbel aus Armen, Beinen, Busen und Waschbrettbäuchen.« [DER TAGESSPIEGEL] Musical in zwei Akten | Text von Samuel und Bella Spewack Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf Koen Schoots Inszenierung Barrie Kosky Otto Pichler Bühnenbild Klaus Grünberg Kostüme Alfred Mayerhofer Dramaturgie Ingo Gerlach Chöre David Cavelius Licht Franck Evin Sounddesign Gerd Drücker Musikalische Leitung

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Choreographie

Fred Graham/Petruchio Tom Erik Lilli Vanessi/Katharina Dagmar Manzel Lie Lois Lane/Bianca Sigalit Feig Bill Calhoun/Lucentio Robin Poell | Gaines Hall (22. / 23. Feb.) Erster Ganove Christoph Späth Zweiter Ganove Peter Renz Harry/Hortensio Silvano Marraffa Dick/Gremio Miha Podrepsek Harry Travour/Babtista Hans-Martin Nau Paul, Garderobier Máté Gál Hattie, Garderobiere Barbara Sternberger Ralph, Inspizient Matthias Spenke u. a.

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Cole Porter Kiss me, Kate


Wiederaufnahme im Februar

ab 6 Jahren

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Feb 27.

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Christian Jost Mikropolis

in deutscher Sprache

Die Helden von Mikropolis sind Asphaltinsekten wie Marienkäfer Kurt, der eigentlich Kung heißt, oder wie die Stubenfliege Kostas und die Bremse Erdal, für die Rückspiegelsurfen das Coolste ist – echte Berliner eben. In diese eingeschworene Gruppe verschlägt es das »Landei« Gesine, eine Grille. Ihre seltsame Naturschwärmerei ruft bei den Obercoolen unter den Mehrbeinern zunächst nichts als Befremden hervor, was zu einer allzu vorschnellen Reaktion führt … »Christian Jost hat sich eine zauberhafte, durchweg tonale Musik einfallen lassen. Originell in der Orchestrierung von Bläsern und Streichern, mit Harfe, Gitarre, Xylo- und Vibraphon, zeichnet der Komponist das Leben in der Metropole mit Jazzelementen nach.« [neue musikzeitung] Die abenteuerliche Insektenoper | Libretto von Michael Frowin Auftragswerk der Komischen Oper Berlin Norbert Biermann Inszenierung Nadja Loschky Esther Bialas Choreographie Zenta Haerter Bettina Auer Licht Franck Evin

Musikalische Leitung

Bühnenbild und Kostüme Dramaturgie

Erika Roos Ameise Annabelle Adela Zaharia Kreuzspinne Katarina Morfa Stubenfliege Kostas Stephan Boving Marienkäfer Kung (Kurt) Peter Renz Bremse Erdal Horst Lamnek TausendfüSSler Olli Bogdan Taloş Gottesanbeterin Caren van Oijen u. a. Grille Gesine

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Natalie


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Wer dirigiert denn da?

Kristiina Poska führt mit links Kristiina Poska kam 2004 aus Estland zum Dirigierstudium an die Spree und wurde bald zu einer gefragten Dirigentin. Seit dieser Spielzeit ist sie Erste Kapellmeisterin an der Komischen Oper Berlin. Hier ist sie u. a. in den Produktionen Ali Baba und die 40 Räuber, Sieben Songs/Die sieben Todsünden, Hänsel und Gretel, La Bohème und beim Konzert zur Kurt-Weill-Woche zu erleben. Dirigieren – eine Männerdomäne? Es sieht heute tatsächlich immer noch danach aus. Es müsste aber nicht so sein, genauso wie bei vielen anderen Berufen auch nicht. Früher durften Frauen nicht einmal wählen, heute haben wir eine Bundeskanzlerin. Musik hat kein Geschlecht. Sie ist gleichermaßen für Männer und Frauen da. Genauso verlangt das Dirigieren keine Eigenschaft, die nur Männer besitzen. Deshalb existiert diese Frage für mich auch nicht wirklich. Haben Sie Vorbilder? Ich versuche, nicht Abbild eines Vorbildes zu werden, sondern mich selber zu finden. Natürlich gibt es Menschen, die ich besonders schätze – wie meinen Großvater. Der war in einem sibirischen Gefangenenlager, aber er hat sich durch nichts erschüttern lassen. Führen Frauen anders? Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Ich persönlich führe mit links! Aber nur, weil ich Linkshänderin bin und den Taktstock dementsprechend halte. Was lieben Sie am Dirigieren? Eigentlich fast alles! Aber am meisten mag ich die musikalische Kommunikation. Ein Orchester ist ein lebendiger Organismus, wo durch die Balance zwischen Geben und Nehmen etwas ganz Besonderes entstehen kann. Auch liebe ich am Dirigieren, dass es eine sehr lange Reise des Lernens ist, die hoffentlich nie aufhört.


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Jan 4. / 25. und Feb 7.

2013

Die meistgespielte deutsche Oper in einer verblüffenden Umsetzung. Barrie Kosky inszeniert Die Zauberflöte gemeinsam mit der britischen Theatertruppe »1927«, deren skurril-humorvolle Shows mit ihrer Interaktion zwischen Filmanimation und live agierenden Schauspielern Zuschauer auf der ganzen Welt begeistern. Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Emanuel Schikaneder Musikalische Leitung Kristiina Poska Inszenierung Suzanne Andrade und Barrie Kosky Animationen Paul Barritt Konzeption »1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky Bühnenbild und KostümE Esther Bialas Dramaturgie Ulrich Lenz Chöre André Kellinghaus Licht Diego Leetz

Brigitte Geller | Maureen McKay (25. Jan.) Tamino Adrian Strooper Julia Novikova | Beate Ritter (7. Feb.) Sarastro / Sprecher Alexey Antonov Papageno Roger Smeets Papagena Adela Zaharia | Julia Giebel (25. Jan. | 7. Feb.) Monostatos Stephan Boving | Tansel Akzeybek (25. Jan. | 7. Feb.) Erste Dame Mirka Wagner | Ina Kringelborn (25. Jan. | 7. Feb.) Zweite Dame Annelie Sophie Müller Dritte Dame Maija Skille | Caren van Oijen (25. Jan. | 7. Feb.) Pamina

Königin der Nacht

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solisten des Tölzer Knabenchores u. a. ti

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in deutscher Sprache

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Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte

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AuSSerdem im Repertoire


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Jan 5. / 26. und Feb 16.

Befreit von Pomp und Lieblichkeit großen Ausstattungstheaters schafft Andreas Homokis La Bohème-Inszenierung »in hundert pausenlosen Minuten den Aufstieg in die Wonnen der bürgerlichen Gewöhnlichkeit« [berliner morgenpost] und zeigt, dass die Leichtigkeit des Seins ebenso schnell kippen kann wie der riesige Christbaum auf der Bühne. Puccinis bitter-süße Musik macht die Geschichte zu einem bewegenden Erlebnis. Szenen aus Henri Murgers La Vie de Bohème in vier Bildern [1896] | Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze Kristiina Poska Inszenierung Andreas Homoki Hartmut Meyer Kostüme Mechthild Seipel Dramaturgie Bettina Auer Chöre André Kellinghaus Licht Franck Evin Musikalische Leitung Bühnenbild Mimi Elena

Semenova | Brigitte Geller (26. Jan. | 16. Feb.) McKay | Adela Zaharia (26. Jan. | 16. Feb.) Rodolphe Peter Lodahl | Timothy Richards (26. Jan. | 16. Feb.) Marcel Roman Burdenko | Günter Papendell (26. Jan. | 16. Feb.) Schaunard Ipča Ramanovi c´ | Dominik Köninger (26. Jan. | 16. Feb.) Colline Philipp Meierhöfer Parpignol Volker Herden | Matthias Spenke (26. Jan.) Benoit Hans-Martin Nau Alcindor Peter Renz u. a.

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Musette Maureen

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Giacomo Puccini La Bohème

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AuSSerdem im Repertoire


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2013

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Ralph Benatzky Im Weißen Rößl

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ausserdem im repertoire

Jan 6.

In der Urfassung von 1930 legen die Protagonisten in Sebastian Baumgartens erfolgreicher Inszenierung dieser Berliner RevueOperette die augenzwinkernde Bissigkeit des Stückes schonungslos frei – allen voran Dagmar Manzel als Rößlwirtin und Max Hopp als ihr Zahlkellner Leopold. »Durch Baumgartens Regie erweist sich Im Weißen Rößl als schlaues Stück, das die Verhältnisse genau kennt, mit denen es sich arrangiert.« [faz] Singspiel in drei Akten | Libretto von Hans Müller und Erik Charell Gesangstexte von Robert Gilbert Koen Schoots Inszenierung Sebastian Baumgarten Janina Audick Kostüme Nina Kroschinske Choreographie Brigitte Cuvelier Dramaturgie Ingo Gerlach Chöre André Kellinghaus Licht Franck Evin Video Stefan Bischoff, Jana Findeklee Musikalische Leitung

Bühnenbild

Dagmar Manzel Leopold Brandmeyer, Zahlkellner Max Hopp Wilhelm Giesecke, Fabrikant Dieter Montag Ottilie Kathrin Angerer Dr. Erich Siedler, Rechtsanwalt Christoph Späth Sigismund Sülzheimer Peter Renz Prof. Dr. Hinzelmann, Lehrer Thorsten Merten Klärchen Julia Giebel Der Piccolo Miguel Abrantes Ostrowski Der Kaiser Irm Hermann Briefträgerin Kathi Katarina Morfa u. a.

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Josepha Vogelhuber


ausserdem im repertoire

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in deutscher Sprache

Jan 3.

Webers berühmte, in Berlin uraufgeführte Schaueroper über den Jägerburschen Max, der einen Pakt mit dem Satan eingeht, als Splatter-Movie im dunklen deutschen Tannenwald. »Ein romantischer Wald ist das nicht, eher ein düsteres Verließ, in dem Menschen zu Monstern werden.« [ bayerischer rundfunk] Der spanische Regisseur Calixto Bieito bleibt auch im Umgang mit urdeutscher Opernromantik seinem Hang zum Aufbrechen vertrauter Sehgewohnheiten treu. Romantische Oper in drei Aufzügen | Libretto von Friedrich Kind Mihkel Kütson Inszenierung Calixto Bieito Rebecca Ringst Kostüme Ingo Krügler Dramaturgie Bettina Chöre André Kellinghaus Licht Franck Evin

Musikalische Leitung Bühnenbild

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Max Vincent Wolfsteiner Agathe Ina Kringelborn Kaspar Carsten Sabrowski Ännchen Ariana Strahl Eremit Alexey Antonov Ottokar Dominik Köninger Kilian Christoph Späth Kuno Hans-Peter Scheidegger

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Carl Maria von Weber Der Freischütz

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empfohlen ab 16 Jahren


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Giuseppe Verdi La Traviata

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ausserdem im repertoire

Jan 13.

Wie auf einem Seziertisch stellt Regisseur Hans Neuenfels die Figuren in Verdis Drama in einem kalten, schwarz-glänzenden Raum aus. Seine Traviata will das Leben mit all seinen Facetten auskosten. »Es bleibt ein Kern, eine Nacktheit, die diesen Abend in seiner Konsequenz fast unheimlich macht. Oper ohne allen Opernplunder. Ganz pur, ganz innen, ganz Nur-Mensch.« [ der tagesspiegel] Oper in drei Akten | Libretto von Francesco Maria Piave | Deutsche Textfassung von Walter Felsenstein Ivan Repuši c´ Inszenierung Hans Neuenfels Susanne Øglænd Bühnenbild Christof Hetzer Kostüme Elina Schnizler Dramaturgie Bettina Auer Chöre David Cavelius Licht Franck Evin Musikalische Leitung

Regiemitarbeit

Liana Aleksanyan Alfred Germont Timothy Richards Aris Argiris Flora Bervoix Karolina Gumos Annina Christiane Oertel Gaston, Vicomte de Letorière Stephan Boving Baron Douphol Hans-Peter Scheidegger Marquis d'Obigny Bogdan Taloş Doktor Grenvil Carsten Sabrowski Joseph Máté Gál Ein Kommissionär Raphael Bütow Zuhälter Christian Natter

Violetta Valéry

26 | 27

Georges Germont


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Für alle, die gern Ihren Kopf einschalten! Gert Scobel, 3sat-Moderator, empfiehlt das „3sat TV- & Kulturmagazin“

Das Beste in 3sat im neuen „3sat TV- & Kulturmagazin“


Januar Di

1.

2. Do 3. Fr 4. Sa 5. So 6. Mi

Fr

Sa So

Di

11.

12. 13. 15.

16:00

Neujahrskonzert mit Lise de la Salle und Henrik Nánási

K2

20:00

Neujahrskonzert mit Lise de la Salle und Henrik Nánási

K2

19:30

Staatsballett Berlin: The Open Square

H

19:30

Der Freischütz*

C

19:30

Die Zauberflöte

E

19:30

La Bohème

E

16:00

Führung Spezial Requisite

18:00

Im Weißen Rößl

16:00

Führung

19:30

Staatsballett Berlin: The Open Square

18:00

Der Rosenkavalier

16:00

Führung Spezial Kostüm

18:00

La Traviata

C

18:00

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

H

* Empfohlen ab 16 Jahren

10 € /6 € C 6€/4€ H

Wieder

F 10 € /6 €


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27. 29. 30.

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So

26.

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Sa

25.

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Fr

24.

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18:30

Festvortrag

19:30

Der Kuhhandel

16:00

Führung

18:30

Festvortrag

19:30

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

23:00

Nachtkonzert 3: Weill!

15:00

Tanztee mit Mackie Messer

19:00

Last Tango in Berlin – Konzert mit Ute Lemper

18:30

Festvortrag

19:30

Sieben Songs/Die sieben Todsünden

18:30

Festvortrag

19:30

Der Kuhhandel

18:30

Festvortrag

19:30

Sieben Songs/Die sieben Todsünden

Siehe S. 5 Premiere

B 6€/4€

Siehe S. 6 E 15 € / 11 € Siehe S. 8

9€/7€ K2

Siehe S. 9 B

Siehe S. 5 B Siehe S. 9

Podiumsdiskussion

Siehe S. 9

18:30

Festvortrag

Siehe S. 10

19:30

Konzert zur Kurt-Weill-Woche Special Guest: Gisela May

16:00

Führung Spezial Bühnenbild

19:30

Die Zauberflöte

16:00

Führung

19:30

La Bohème

E

16:00

Der Rosenkavalier

D

19:30

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

H

19:30

Sieben Songs/Die sieben Todsünden

B

im Anschluss

Do

2013

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23.

18. bis 24. Januar

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22.

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21.

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20.

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19.

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18.

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Kurt-Weill-Woche

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B

K1

10 € /6 € E 6€/4€


spielplan Februar

Februar Fr Sa So

1. 2. 3.

20:00

Sinfoniekonzert mit Hubert Soudant

K1

19:30

Ball der Komischen Oper Berlin

**

10:00

Kostümverkauf

16:00

Führung

6€/4€

12-053-070 »Komische Oper« 84 mm x 29,7 mm Version RZ 18:00 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

4. Do 7. Fr 8. Mo

20:00

Chinesisches Neujahrskonzert

19:30

Die Zauberflöte

16:00

Führung

18:00

Der Rosenkavalier

16:00

Führung Spezial Maske

19:30

Kiss me, Kate

12:00

Einführungsmatinee: Mazeppa

16:00

Kiss me, Kate

16:00

Führung

19:30

Staatsballett Berlin: OZ – The Wonderful Wizard

16:00

Führung Spezial Kostüm

19:30

La Bohème

70_ANZ_KomischeOper_84x29,7_RZRH.indd 1

Sa

So

Fr

Sa

9. 10. 15. 16.

C

Gastspiel

KW38

K1

20.09.12 12:07 C 6€/4€ F 10 € /6 €

wieder

E

C 6€/4€ H 10 € /6 € E


So Fr

Sa

So Di Mi

17. 22. 23. 24. 26. 27.

Preise

18:00

Der Rosenkavalier

16:00

Führung

19:30

Kiss me, Kate

23:00

Nachtkonzert 4: Tschaikowski!

15 € /11 €

16:00

Führung Spezial Requisite

10 € /6 €

19:30

Kiss me, Kate

18:00

Mazeppa

19:30

Sieben Songs/Die sieben Todsünden

B

11:00

Mikropolis

A

D 6€/4€ E

E premiere

wieder

A

28 22 18 15 12 10 €

B

48 38 28 18 12 10 €

C D

66 49 35 24 14 11 € 70

53 39  28  18  12 €

e

79 60 44 29 18 12 €

F

85 66 48 33 20 12 €

H

42 35 27 18 14 10 €

K1

36  26  14 

12 €

K2

48  38  22 

12 €

* * Ball der Komischen Oper Berlin: 320 / 220 / 120 € Anmeldungen bitte bis 7. Januar 2013 bei Irmtraud Michels (030)202 60 239 | i.michels@komische-oper-berlin.de Einführungen: Zu jeder Vorstellung des Musiktheaters (außer zu Mikropolis) wird eine Einführung angeboten, immer eine halbe Stunde vor Vorstellungs-beginn, immer im Foyer.

3 0 | 31

Lese-Sessel: Individuelle Displays erlauben, sofern gewünscht, den gesungenen Text auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Türkisch mitzuverfolgen.

F


Informationen Karten & Preise Telefon

(030) 47 99 74 00 (Callcenter Papagena) Fax (030) 47 99 74 90

Montag – Samstag: 9 – 20 Uhr Sonn- und Feiertage: 14 – 20 Uhr E-Mail

karten@komische-oper-berlin.de

Öffentliche Verkehrsverbindungen Regionalverkehr / S-Bahn

Friedrichstraße: RE1, RE2, RE7 und RB14; S1, S2, S25, S5, S7 Brandenburger Tor: S1, S2, S25 U-Bahn

Französische Straße / Stadtmitte: U6 Stadtmitte / Mohrenstraße: U2 Brandenburger Tor: U55 Bus

Internet

Unter den Linden/Friedrichstraße: TXL, 100, 147, 200, N2, N6

Opernkasse

Friedrichstraße: M1, 12

www.komische-oper-berlin.de Online buchen und zu Hause ausdrucken! Unter den Linden 41, 10117 Berlin Mo – Sa: 11 – 19 Uhr Sonn- und Feiertage: 13 – 16 Uhr Abendkasse

Eingang Behrenstraße Kartenverkauf für den jeweiligen Abend 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, Kammerund Nachtkonzerte ½ Stunde vor Beginn

Ermäßigungen Schüler (ab 17 Jahren), Studierende (bis 30 Jahre), Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Rentner, Senioren (ab 65 Jahren) für die gesamte laufende Spielzeit: Musiktheater 8  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–IV Konzerte 5  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–II Kinderopern 4  € Ermäßigung in den Preisgruppen I–IV Kinder 8 €  für Karten in allen (bis 16 Jahre) Preisgruppen für Vorstellungen der gesamten Spielzeit (Nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises.) Gruppen ab 5 €  für Karten in allen 15 Schüler Preisgruppen für alle ­Vorstellungen So — Do 8 € am Fr + Sa Anmeldungen mit Schulstempel unter: Fax (030) 202 60 260 Redaktionsschluss: 16. November 2012 [ Änderungen vorbehalten ]

StraSSenbahn (Tram)

Parken

Parkhaus Friedrichstadt Passagen / Einfahrt Jäger- oder Taubenstr.  / 5 € für 4 Stunden

Engagement Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. Unter den Linden 41, 10117 Berlin Telefon

(030) 202 60 239 / 334 E-Mail

foerderkreis@komische-oper-berlin.de

Impressum Herausgeber

Komische Oper Berlin Behrenstraße 55—57, 10117 Berlin Intendant

Barrie Kosky

Redaktion

Kommunikation & Marketing, Dramaturgie Grafisches Konzept

Blotto Design, Berlin Gestaltung

Hanka Biebl Fotos

Lucas Allen (Titel, Umschlag 2, S. 8) / Gunnar Geller (S. 4, 10, 20, 28) / Monika Rittershaus (S. 6, 9, 16, 17, 23, 26, Umschlag hinten) / Wolfgang Silveri (S. 7, 18, 25) / Dodo Estate (S. 11) / Gediminas Zilinskas (S. 12) / Stéphane Gallois (S. 14) / Iko Freese/drama-berlin.de (S. 22, 24) / Thomas M. Jauk (S. 33)


T Ü S M O k K AUF R E V Sonntag, 3. Februar 2013 10 bis 15:30 Uhr Ka ali st en un d Sa m m

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Bei einem Sonntagsbrunch können Sie im Foyer der Komischen Oper Berlin ganz in Ruhe schauen und probieren. Kommen Sie vorbei!


Dagmar Manzel Sieben Songs/Die sieben Tods端nden | Kurt-Weill-Woche (18. Bis 24. Januar)

Spielplanheft Januar/Februar 2013  

Komische Oper Berlin Spielplanheft für die Monate Januar & Februar 2013