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Well Hello!

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erzlich willkommen zur Spielzeit 2014 /15! Dies ist unsere dritte gemeinsame Saison. Wir freuen uns sehr, Ihnen eine riesige Spannbreite an Produktionen, Sängern und Musikern und ein Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Uraufführung präsentie­ ren zu können. Sowohl in historischer als auch in künstlerischer Hinsicht wird die Komische Oper Berlin als wesentlicher Teil der lebendigen Kreativlandschaft Berlins empfunden. 430 Mitarbeiter vor, hinter und vor allem auf der Bühne setzen alles daran, dieser Erwartung bei jeder Vorstellung immer wieder aufs Neue gerecht zu werden. Es erfüllt uns mit Freude, dass die Menschen, die unser Haus besuchen, so vielfältig und unterschiedlich sind wie unser Programm: Ob Berliner oder Besucher aus einem anderen Land, ob Opernneuling oder Opernprofi – wir sind stolz, als ein Opernhaus wahr­ genommen zu werden, dessen Türen für alle und jeden offenstehen. So laden wir Sie alle ganz herzlich dazu ein, auch in der Spielzeit 2014 /15 magische Vormittage, Nachmittage und Abende hier an der ­Behrenstraße mit uns zu erleben. Barrie Kosky Intendant und Chefregisseur Henrik Nánási Generalmusikdirektor Susanne Moser Geschäftsführende Direktorin

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2014

Premieren und festivals

2015


Nicole Chevalier


P r e m i e r e    S a 1 1 . O k t o b e r 2 0 1 4

JacQues Offenbach

Die schöne Helena


in deutscher Sprache

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jacques offenbach

Die schöne Helena Opéra-bouffe in drei Akten [1864] Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Deutsche Textfassung von Simon Werle

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Premiere

Monty Python à la française – das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Vor genau 150 Jahren sorgte eines seiner einflussreichsten Werke auf den Pariser Bühnen erstmals für Furore: Die schöne Helena. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung der urkomischen Antiken-Travestie, was neben großen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt. Sparta ist auch nicht mehr das, was es mal war: Die Opfergaben lassen qualitätsmäßig arg zu wünschen übrig, und unter den guten alten Göttern erfreut sich nur mehr Liebesgöttin Venus ungebrochener Beliebtheit. Königin Helena, ganz schicksalsergebene Diva, langweilt sich redlich mit ihrem Gatten Menelaus, als ein rätselhafter – und unver­ schämt gutaussehender – Hirt hereinschneit, der sich, oh schicksalhafte Fügung, als Göttinnenschönheitswettbewerbsjuror Paris entpuppt.   Wie gut, dass Oberpriester Kalchas dem Schicksal ein wenig auf die Sprünge hilft und Helena und Paris zu einer traumhaften Nacht verhilft, die allerdings von Menelaus aufs Empfindlichste gestört wird. Was muss der aber auch völlig unangemeldet von der Dienstreise nach Hause zurückkehren?! – findet nicht nur Helena, sondern krakeelt auch bald das Volk im Chor. Menelaus ordnet gemeinsame Sommerfrische an, doch was soll man machen: Wenn Venus ihren Tribut for­ dert, ist der Mensch nurmehr ein Spielball der Götter! Jacques Offenbach, der jüdisch-kölsche » Mozart der ChampsÉlysées « (Gioachino Rossini), porträtierte in seinen Operetten voller Aberwitz und frivoler Sinnlichkeit eine Gesellschaft, die sich mit einem prickelnden Glas Champagner in der Hand und großen Schritten stracks in Richtung Abgrund bewegt – überdreht und grandios, mit Melodien, die sich, einmal in die Hörwindungen hinein­ geschlüpft, so schnell keiner mehr aus dem Kopf schlagen kann. Stab   Musikalische Leitung  Henrik

Nánási / Kristiina Poska   Pichler  Bühnenbild  Rufus Didwiszus  Kostüme  Buki Shiff  Dramaturgie   Johanna Wall  Chöre  David Cavelius  Licht  Diego Leetz Inszenierung  Barrie Kosky 

Choreographie  Otto

Besetzung   Helena  

Nicole Chevalier / Cornelia Zink  Pflumm  Menelaus   Peter Renz  Orest  Theresa Kronthaler  Kalchas  Stefan Sevenich  Agamemnon  Dominik Köninger  Ajax I  Tom Erik Lie  Ajax II   Philipp Meierhöfer  Achilles  Uwe Schönbeck  u. A.  Paris  Tansel Akzeybek / Michael

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2014 Okt 11. 17. 19. 25.

Nov 8. 15. 23. Dez 11. 31. 2015 Jan 2. 18. 23.

Feb 1. Jul 10. 12. Einführungsmatinee 28. Sep 2014


Emir Sahin


P r e m i e r e   S o 2 . No v e m b e r 2 0 1 4

Marius Felix Lange

Das Gespenst von Canterville


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in deutscher Sprache

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Marius Felix Lange

Das Gespenst von Canterville Gruseloper in zwei Akten [2013] Nach der gleichnamigen Erzählung von Oscar Wilde, nach einem Libretto von Michael Frowin

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6 Jahre

6

6 Jahr

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Eine Produktion des Opernhauses Zürich


Premiere

Auf der Grundlage von Oscar Wildes schaurig-schöner Geschichte über ein altehrwürdiges Schlossgespenst, das in die Jahre gekommen ist, zaubert der Berliner Komponist Marius Felix Lange in seiner Oper eine gruselige Gespenster-Atmosphäre, die Jung und Alt in ihren Bann zieht. Seit gut 400 Jahren treibt Schlossgespenst Sir Simon auf einem schot­ tischen Anwesen seinen Schabernack. Doch auch an Gespenstern geht die Zeit nicht spurlos vorüber: Sir Simon ist müde geworden und würde sich am liebsten zur Ruhe setzen – zumal seine Spukkünste auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Die neuen Schloss­ bewohner, einen geschäftstüchtigen Immobilienmakler samt seinen drei Kindern, kann er damit jedenfalls nicht zum Gruseln bringen. Im Gegenteil: Die rotznäsigen Zwillinge Leon und Noel drehen den Spieß einfach um und spielen dem Gespenst ihrerseits allerhand Streiche. Wie gut, dass wenigstens Tochter Virginia ein Herz für den alten Hausgeist hat. Komponist Marius Felix Lange hat seine bereits dritte Kinder- und Familienoper mit einer ebenso packenden wie ambitionierten Musik versehen, die den Protagonisten und ihren wechselnden Gefühlslagen folgt: schräg und gruselig in den Spukszenen, parodistisch in der Schilderung des Immobilienmaklers und seiner hysterischen Assisten­ tin, aber auch zärtlich, wenn Tochter Virgina die Stimme ihrer verstor­ benen Mutter zu hören glaubt. Regisseurin Jasmina Hadziahmetovic bringt ein turbulentes Spukspektakel auf die Bühne – mit Fledermäusen, Ratten, lebendig werdenden Ritterrüstungen und einem waschechten Gespenst! Ein wilder Gruselspaß für die ganze Familie. Stab   Musikalische Leitung  Kristiina

Poska 

Inszenierung  Jasmina Hadziahmetovic  Kostüme  Gideon

Davey  Chöre  Andrew Crooks 

Bühnenbild  

Paul Zoller  

Dramaturgie  Pavel B. Jiracek 

Licht  Diego

Leetz

Besetzung   Sir Simon, das Gespenst von Canterville   Immobilienmakler  Carsten

Sabrowski 

N. N. 

Georg König,

Virginia, seine Tochter  Alma

Mrs. Cecilia Umney, Haushälterin im Schloss  Christiane

Oertel  Frauke-Beeke Hansen, Assistentin von Georg König   Julia Giebel 

Sadé 

u. a.

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2014 Nov 2. 9. 13. 16. 28.

Dez 4. 7. 26.

Deutsche Erstaufführung


G端nter Papendell


P r e m i e r e    S o 3 0 . No v e m b e r 2 0 1 4

W o l f g a n g A m a d e u s Mo z a r t

Don Giovanni


in deutscher Sprache

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Wolfgang Amadeus Mozart

Don Giovanni Dramma giocoso in zwei Akten [1787] Libretto von Lorenzo Da Ponte Deutsche Textfassung von Sabrina Zwach

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Premiere

Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften. Don Juan – das ist kein Name, das ist ein Bekenntnis! Das Bekennt­ nis zu totaler Leidenschaft, Sinnlichkeit und Begehren. Nichts kann da im Wege stehen: weder ein entrüsteter Herr Papa, der lieber sein Leben verliert als die Ehre der Tochter, noch die Warnung jener Dame, die ihre Lektion bereits erteilt bekommen hat und es doch kein Stück besser weiß, nicht die zarte Unschuld der Braut am Hochzeitstag noch die rasende Eifersucht des gehörnten Bräutigams. Alle sind sie am Schluss hinter ihm her: Don Giovanni, der den Hals nicht voll­ kriegt von der Liebe und vom Leben – bei dem allerdings auch nicht mehr alles so klappt wie früher. Nicht mal richtig zum Singen kommt er auf seiner rastlosen Tour d’amour. Doch für sein wildes Treiben geht er über Leichen. Am Ende sogar über die eigene. Kein anderes Werk Mozarts demonstriert auf so konsequente Weise den Frontalangriff auf jegliche Konvention – und das nicht nur inhaltlich, sondern auch formal. Hier purzeln die neuen Figuren nur so auf die Bühne, die nichts verbindet als die ständig flüchtige Haupt­ person. Gleich am Anfang gibt es das große finale Messerstechen, und das Ensemble des Happy Ends kommt so unvermittelt daher, dass man sich nur ungläubig Augen und Ohren reiben kann. Ein todernster Spaß, gehüllt in die lasziv-verspielte Spitze der Musik Mozarts. Mit Herbert Fritschs Regiedebüt an der Komischen Oper Berlin geht deren Mozart-Zyklus in eine neue Runde. Stab   Musikalische Leitung  Henrik

Nánási / Kristiina Poska  Fritsch  Kostüme  Victoria Behr  Dramaturgie  Sabrina Zwach, Johanna Wall  Chöre  David Cavelius  Licht   Franck Evin Inszenierung und Bühnenbild  Herbert

Besetzung   Don Giovanni  Tom

Erik Lie / Günter Papendell  Zaharia  Don Ottavio  Stefan Cifolleli /  Adrian Strooper  Komtur  Alexey Antonov /  Hans- Peter Scheidegger  Donna Elvira   Nicole Chevalier / Karolina Gumos  Leporello  Jens Larsen / Stefan Sevenich  Masetto   Philipp Meierhöfer / Bogdan Taloş  Zerlina  Annelie Sophie Müller  / Alma Sadé Donna Anna  Erika Roos  / Adela

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2014 Nov 30.

Dez 6. 14. 17. 25. 2015 Jan 11.

Apr 4. 11. Mai 3. 17. Jun 23. Jul 11. Einführungsmatinee 16. Nov 2014


Katharine Mehrling


Premiere  So 21. De zember 2014

Emmerich kÁlmán

Arizona Lady


in deutscher Sprache

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Arizona Lady Operette in zwei Akten [1954] Text von Alfred Grünwald und Gustave Beer Musikalisches Arrangement von Norbert Biermann

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Premiere – konzertant

Ungarn im Wilden Westen! Katharine Mehrling als resolute Rancherin mit ungarischen ­Wurzeln in Emmerich Kálmáns erst posthum uraufgeführter Western-­Operette – zum ersten Mal in Berlin! Titelheldin des Stückes ist – ein Pferd! Die Stute Arizona Lady ist genauso störrisch und eigenwillig wie ihre Herrin Lona Farrell. Die führt mit strengem Regiment die Ranch ihres verstorbenen Vaters. Cowboys, die ihr schöne Augen machen, weiß sie sehr wohl in die Schranken zu weisen. Da geht es dem seit langem um Lona werben­ den Sheriff Harry Sullivan nicht anders als dem frisch eingestellten Cowboy Roy Dexter, wobei Letzterer zumindest mit Arizona Lady umzugehen weiß. Wie in jedem guten Western darf auch hier der skrupellose Bösewicht nicht fehlen. Es ist der steckbrieflich gesuchte Burt Morton, über dessen Aussehen jedoch nicht einmal der Sheriff Bescheid weiß. Ist gar Roy Dexter in Wahrheit Burt Morton?  Showdown im Operettenschaffen Emmerich Kálmáns: Nachdem Kálmán sich Ende der 1920er Jahre mit seinem vielleicht besten Librettisten Alfred Grünwald (Gräfin Mariza, Die Bajadere, Die Herzogin von Chicago) überworfen hatte, fanden die beiden Ungarn im amerika­ nischen Exil für Kálmáns letztes Werk noch einmal zusammen und schufen eine »amerikanische« Operette, die europäischer nicht sein könnte. Eine ganz eigene Mischung aus Budapest und Broadway, aus Paprika und Paramount Pictures, mit keiner anderen Operette aus der Feder des Komponisten vergleichbar – und doch bester Kálmán! Stab   Musikalische Leitung  Kai Tietje 

Chöre  David

Cavelius

Besetzung   Lona Farrell, Besitzerin der Sunshine-Ranch  Katharine Roy Dexter, Cowboy  

N. N. 

Nelly Nettleton  

Mirka Wagner Bonita, eine mexikanische Tänzerin  Stefan Sevenich  u. a.

Mehrling

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2014 Dez 21. 30.


Max Hopp Dagmar Manzel


P r e m i e r e  F r 3 0 . J a n u a r 2 0 1 5

Oscar Straus

Eine Frau, die weiß, was sie will!


in deutscher Sprache

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Oscar Straus

Eine Frau, die weiß, was sie will! Musikalische Komödie in zwei Akten [1932] Text von Alfred Grünwald nach Louis Verneuil

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Premiere

Am legendären Metropol-Theater, der heutigen Komischen Oper Berlin, feierte Oscar Straus’ spritziges Meisterwerk 1932 mit Fritzi Massary in der Hauptrolle seine umjubelte Uraufführung. Nun kehrt das kammerspielartige Operettenschmuckstück zurück »nach Hause« – als verrückte Tour de force des Operetten-Dream-Teams Dagmar Manzel und Max Hopp, die dabei in gleich 30 verschiedene Rollen schlüpfen … Glamour-Queen Manon Cavallini ist eine von allen Männern um­ schwärmte Operettendiva. Auch Raoul Severac ist ihr erlegen – sehr zum Unmut der jungen Lucy, die Hals über Kopf in den schmucken Junggesellen verliebt ist. Sie bittet den Bühnenstar daher, auf Raoul zu verzichten und ihn ihr zu überlassen. Was sie nicht weiß: Manon ist ihre Mutter! Äußerst verzwickte Familienverhältnisse brodeln also hinter den Kulissen des schillernden Operettenbetriebs, wo ohnehin der schöne Schein regiert. Wen wundert es da noch, dass das auf der Bühne platzierte Orchester zum Zeugen intimster Gespräche wird oder dass hier der Backfisch Lucy von Max Hopp verkörpert wird – und Dagmar Manzel nicht nur Manon, sondern auch gleich deren zahlreiche Fans und Verehrer spielt? Der Wiener Oscar Straus, in den 1920er und 30er Jahren einer der bekanntesten Operetten- und Filmkomponisten, am Berliner Überbrettl-Kabarett Komponistenkollege von Arnold Schönberg und im amerikanischen Exil auch in Hollywood erfolgreich, schuf in seiner Operette neben flotten Märschen und stürmischen Walzern so unvergleichliche Chansons wie » Die Sache, die sich Liebe nennt « und »Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben? « Sie soll es. Denn eine Frau, die weiß, was sie will! Stab   Musikalische Leitung  Adam

Benzwi  INSZENIERUNG   Barrie Kosky  Benzwi, Pavel B. Jiracek und Barrie Kosky  Kostüme  Katrin Kath  Dramaturgie   Pavel B. Jiracek  Licht  Diego Leetz    Mit  Dagmar Manzel und Max Hopp  Musikalisch-Szenische Einrichtung  Adam

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2015 Jan 30.

Feb 5. 8. Mrz 8. Apr 10.


Jens Larsen窶イhristiane Oertel窶サansel Akzeybek窶アlma Sadテゥ


P r e m i e r e  S o 1 . M ä r z 2 0 1 5

Giacomo Puccini

Gianni Schicchi


Asmik Grigorian


P r e m i e r e  S o 1 . M ä r z 2 0 1 5

Béla Bartók

Herzog Blaubarts Burg


in italienischer Sprache

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Gianni Schicchi Oper in einem Akt [1918] Libretto von Giovacchino Forzano nach einer Episode aus La Divina Commedia von Dante Alighieri

in ungarischer Sprache

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Béla Bartók

Herzog Blaubarts Burg Oper in einem Akt [1918] Dichtung von Béla Balász 30


Premiere

Zwei Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, die beide im Schicksalsjahr 1918 uraufgeführt wurden und doch unterschiedlicher kaum sein könnten, vereint zu einem Opern-Doppelabend: Rabenschwarze, italienische Komödie trifft ungarisches Psychodrama, inszeniert vom spanischen Regisseur Calixto Bieito, einem Meister des Dunklen und Abgründigen. Wenig verbindet Gianni Schicchi und Herzog Blaubarts Burg – außer ihrer ungeschönten Darstellung menschlicher Abgründe. Während Melodienzauberer Giacomo Puccini seine Geschichte um eine Familie, die bereits am Totenbett ihres Patriarchen um das finanzielle Erbe streitet, mit Schmachtfetzen wie »O mio babbino caro« spickt, dringt Béla Bartók mit seiner dichten Partitur in die Tiefen einer verzweigten Seelenlandschaft vor: Auf Herzog Blaubarts Burg verbirgt sich hinter sieben verbotenen Türen ein düsteres Geheimnis, dessen Ergründung einer jungen Frau zum Verhängnis wird ... In der Gegensätzlichkeit beider Werke liegt ein Reiz, den nicht nur die Inszenierung von Calixto Bieito zu nutzen weiß. Unter der Lei­ tung von Henrik Nánási, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin und ausgewiesener Bartók-Spezialist, verspricht die Gegen­ überstellung von Puccini und Bartók auch musikalisch ein besonderes Erlebnis zu werden, mit Günter Papendell als Gianni Schicchi sowie Asmik Grigorian (an der Komischen Oper Berlin bereits in Rusalka und Mazeppa zu erleben) und Gidon Saks als verhängnisvoll umeinander kreisendes Paar in Herzog Blaubarts Burg. Stab   Musikalische Leitung  Henrik

Bühnenbild  Rebecca

Ringst  Dramaturgie   Pavel B. Jiracek 

Nánási 

Kostüme  Ingo

Inszenierung  Calixto

Krügler  Licht  Diego Leetz

Bieito 

Gianni Schicchi  Gianni Schicchi  Günter Papendell  Julia Giebel / Alma Sadé  Zita, Buosos Cousine  Christiane Oertel  Rinuccio, Zitas Neffe  Tansel Akzeybek  Gherardo, Neffe des Buoso  Christoph Späth  Nella, seine Frau  Mirka Wagner  Betto di Signa, Buosos Schwager  Stefan Sevenich  Simone, Buosos Cousin  Jens Larsen  Ciesca, Marcos Frau  Annelie Sophie Müller  Maestro Spinelloccio, Arzt  Hans-Peter Scheidegger  Amantio di Nicolao, Notar  Philipp Meierhöfer  u. A. Besetzung

Lauretta, seine Tochter  

Besetzung

Herzog Blaubarts Burg  Herzog Blaubart  Gidon Saks  Grigorian

Judith  Asmik

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2015 Mrz 1. 7. 15. 19.

Apr 5. 12. 17. Jul 8. Einführungsmatinee 15. Feb 2015


Karsten Redlich


P r e m i e r e   S o 1 9 . Ap r i l 2 0 1 5

Arnold SchĂśnberg

Moses und Aron


in deutscher Sprache

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Arnold schรถnberg

Moses und Aron Oper in zwei Akten [1957] Text vom Komponisten

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Premiere

Schönbergs Opus magnum, 1930 bis 1932 in Berlin zu zwei Dritteln vollendet und doch unvollendet geblieben im Nachlass des unablässig getriebenen, gewaltsam vertriebenen Neuerers der Musik, in einer Produktion mit fast 200 Darstellern auf der Bühne. Aus dem jahrtausendealten Schatz jüdischer Bildwelten schöpfend, erzählt Barrie Kosky den Exodus der Israeliten als Parabel des suchenden Menschen schlechthin. Der russische Stardirigent Vladimir Jurowski, dessen Karriere vor über 20 Jahren an der Komischen Oper Berlin begann und ihn rasch an alle großen Konzert- und Opernhäuser der Welt von London bis New York führte, kehrt für dieses Großprojekt zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz an seine einstige Wirkungsstätte zurück.

Stab   Musikalische Leitung  Vladimir Jurowski  Inszenierung  Barrie Kosky  Bühnenbild und Licht  Klaus Grünberg  Kostüme  Klaus Bruns  Dramaturgie  Ulrich Lenz  Künstlerische Mitarbeit  Susanne Goldberg  Chöre  David Cavelius Besetzung   Moses  Robert Hayward  Aron  Andreas Conrad  u. a. Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und Vocalconsort Berlin

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2015 Apr 19. 24. 28.

Mai 2. 10. Jul 7. Einführungsmatinee 12. Apr 2015

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Ideen oder Taten? Gedanken oder Bilder? – Schönbergs Oper ist alles andere als ein trockenes Stück über abstrakte religiöse Ideen, sondern ein packendes Musikdrama über die nie endende Suche des Menschen nach etwas Höherem, über seine unstillbare Sehnsucht nach dem » Land, in dem Milch und Honig fließen «. Dass es ein Torso bleiben musste, liegt womöglich in der Thematik des Stückes selbst begrün­ det: Denn nicht nur der Widerspruch zwischen Moses, dem Mann der Gedanken, und seinem Bruder Aron, dem Mann der Worte und Bilder, ist letztlich unauflösbar. Auch die ewige Suche nach dem » gelobten Land « kann – für Schönberg ebenso wie für das jüdische Volk, das im übertragenen Sinne für die gesamte Menschheit steht – am Ende nur unerfüllt bleiben.

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W o l f g a n g A m a d e u s Mo z a r t

Lucio Silla

P r e m i e r e  S A 9 . M a i 2 0 1 5


Karolina Gumos


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in italienischer Sprache

Wolfgang amadeus mozart

Lucio Silla Dramma per musica in drei Akten [1772] Libretto von Giovanni de Gamerra

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Premiere – konzertant

Mozart-Mai an der Komischen Oper Berlin: Nach Il re pastore in der vergangenen Spielzeit folgt mit Lucio Silla ein weiteres Frühwerk im Reigen konzertant präsentierter Mozart-Opern. Der erst 16-jährige Komponist weiß in seiner Opera seria ein Feuerwerk an BravourArien zu zünden, das seinen späteren Meisterwerken in nichts nachsteht! Im Mittelpunkt: der grausame Diktator Lucio Silla, dessen Schreckensherrschaft einst den Untergang der römischen Republik einläutete. Seine Gegner lässt er eiskalt aus dem Weg räumen und versucht, anschließend nicht nur ihrer Besitztümer, sondern auch ihrer Frauen habhaft zu werden. Derlei Tyrannei bringt Attentäter auf den Plan, doch alle Bestrebungen, Silla auszuschalten, verlaufen im Sande, da letztlich jeder gegen jeden kämpft. Einzig die »Clemenza« des Diktators vermag die Spirale der Gewalt aufzuhalten: Indem er sich in Milde übt und auf Macht und Rache verzichtet, wird Lucio Silla schließlich zum Ideenträger der humanistischen Aufklärung und postuliert: » Diktator bin ich nicht mehr. Ich bin euch gleich! « Ein seltenes Musikerlebnis – mit Olga Pudova, weltweit als Köni­ gin der Nacht umjubelt, als Lucio Sillas Angebetete Giunia und unter der musikalischen Leitung der jungen estnischen Kapellmeisterin Kristiina Poska. Stab   Musikalische Leitung  Kristiina

Poska 

Besetzung   Lucio Silla, Diktator  Lothar Cecilios  Olga

Pudova 

Chöre  David

Odinius 

Cavelius

Giunia, Verlobte

Cecilio, verbannter Senator  Karolina Gumos 

Lucio Cinna, Freund Cecilios  

Mirka Wagner 

Celia, Schwester Sillas  Alma Sadé 

u. A.

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2015 Mai 9. 13.


Dominik Kรถninger


Premiere  So 31.M ai 2015

Giulio Cesare in Egitto

Georg Friedrich Händel


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in italienischer Sprache

G e o r g F r i e d r ic h H 채 n d e l

Giulio Cesare in Egitto Dramma per musica in drei Akten [1724] Libretto von Nicola Francesco Haym, nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani

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Premiere

Die Herrscher zweier Weltreiche in einer der größten Liebesgeschichten der Antike: Caesar und Kleopatra! Das ist der Stoff, aus dem Händel seine wohl erfolgreichste Oper komponierte. Inszeniert wird sie von der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier, die schon mehrfach ihr Händchen für opulente barocke Stoffe bewiesen hat. Die musikalische Leitung liegt bei Barockspezialist Konrad Junghänel. Ägypten, 48 v. Chr.: Im Feldzug gegen seinen Widersacher Pompeius hat es Julius Caesar nach Nordafrika verschlagen. Dort gerät er in die Machtkämpfe am ägyptischen Königshaus, wo die erstgeborene Kleopatra Umsturzpläne gegen ihren Bruder und amtierenden Herrscher Ptolemäus schmiedet. Es entspinnt sich ein kompliziertes höfisches Ränkespiel, in dessen Schatten eine große Liebe erblüht. Am Ende geht Kleopatra siegreich aus dem Machtkampf gegen ihren Bruder hervor. Das Weltreich Ägypten aber stellt sie unter den Schutz des Gebieters ihres Herzens: Julius Caesar. Mag die Handlung dieser Oper heutigen Ansprüchen an historische Akkuratesse auch schwerlich genügen, so bleibt hinsichtlich ihres schier unerschöpflichen musikalischen Einfallsreichtums und der theatralen Kraft ihres Librettos kaum ein Wunsch offen. Die Psychologie der Charaktere entsteht bei Händel durch eine Addition der mannigfaltigen Affekte, mit denen sich die Protagonisten in ihren Arien präsentieren. Diese spannende Schichtung eruptiv hervorbrechender Emotionen verleiht den Charakteren eine Seelentiefe, die uns musikalisch wie inhaltlich direkt ins Geschehen zieht. Stab   Musikalische Leitung  Konrad Junghänel 

Inszenierung  Lydia Steier  Schlipf  Kostüme  Ursula Kudrna  Dramaturgie  Johanna Wall  Chöre  David Cavelius  Licht  Diego Leetz Bühnenbild  Katharina

Besetzung   Giulio Cesare  Dominik Cornelia  Ezgi

Sophie Müller 

Köninger  Cleopatra  Valentina Farcas  Kronthaler  Tolomeo  Annelie Achilla  Günter Papendell  u. a.

Kutlu 

Sesto Pompeo  Theresa

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2015 Mai 31.

Jun 6. 11. 14. 27. Jul 4. 9. Einführungsmatinee 17. Mai 2015


Myon


Ur auff端hrung So 21. Juni 2015

My Square Lady

Go b S q u a d


in deutscher Sprache

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My Square Lady Von Menschen und Maschinen. Eine Opernerkundung [2015]

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Uraufführung

Ein Roboter namens Myon, die international renommierte Performance-Gruppe Gob Squad und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen der Komischen Oper Berlin versprechen eine spannende Entdeckungsreise durch das »Kraftwerk der Gefühle« Oper – mit vielen Fragen und offenem Ausgang …

Konzept,

Manfred Hild & Team  Dramaturgie  Ulrich Lenz, Christina Runge  Cavelius  Video  Kathrin Krottenthaler, Miles Chalcraft  Licht  Diego Leetz Chöre  David

Besetzung   Roboter Myon  Gob Squad Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost, Simon Will Komische Oper Berlin Katarina Morfa, Christiane Oertel, Caren van Oijen, Mirka Wagner, Bernhard Hansky, Carsten Sabrowski, Christoph Späth  u. a.

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Entwicklung und Betreuung

Einführungsmatinee 14. Jun 2015

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Stab   Arrangement und Musikalische Leitung  Arno

Regie, Bühnenbild und Kostüme  Gob

2015 Jun 21. 25.

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Was macht einen Menschen zum Menschen? Wie lässt sich ein Gegenstand oder ein »einfaches Lebewesen« zu einem solchen formen? Nach George Bernhard Shaws Schauspiel Pygmalion und Frederick Loewes weltberühmtem Musical My Fair Lady suchen nun das deutsch-britische Performancekollektiv Gob Squad, das Labor für Neurorobotik der Humboldt-Universität zu Berlin und die Komische Oper Berlin nach möglichen Antworten. Unter dem Titel My Square Lady begeben sich Gob Squad mit dem autonomen humanoiden Roboter Myon auf eine Entdeckungsreise durch die Komische Oper Berlin. Myon soll das »Kraftwerk der Gefühle« Oper in all seinen Facetten erkunden und dabei lernen, was es heißt, menschliche Gefühle zu empfinden, sie auszudrücken und bei ande­ ren hervorzurufen. Ob Myon schließlich zum Menschen oder gar zum Opernstar taugt, wird er am Ende der Spielzeit auf der großen Bühne unter Beweis stellen.

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Katharine mehrling窶ォelmut baumann

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23. Januar bis 8. Februar 2015

F e s t i va l

Operet ten


Opere t ten F e s t i va l 23.1 .15

8.2.15

Zweieinhalb Wochen lang gehört die Komische Oper Berlin, das einstige Metropol-Theater, ganz der Operette! Zu erleben ist das ganze Spektrum dieser kleinen, frechen Schwester der Oper: von zwei Klassikern des Genres – Die schöne Helena aus der Feder des Operettenerfinders Jacques Offenbach und Johann Strauss’ Die Fledermaus – bis zu drei ganz unterschiedlichen Berliner Operetten der 1930er Jahre: Paul Abrahams wilde JazzOperette Ball im Savoy, Oscar Straus’ musikalische Komödie Eine Frau, die weiß, was sie will! und Nico Dostals Mix aus Hollywood und Südamerika Clivia. Begleitet wird das Festival von einem dreitägigen Symposium mit dem Titel »Kunst der Oberfläche – Operette zwischen Bravour und Banalität«. Musik-,

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Theater- und Kulturwissenschaftler sowie Philosophen aus Europa und den USA diskutieren gemeinsam mit den Künstlern über die Aufführungen des Vortags, widmen sich Themen wie »Hochkultur und Entertainment«, »Operette als gesellschaftlicher Seismograph«, »Stars und Diven« und unterstreichen einmal mehr das große Interesse, auf das dieses allzu lang missachtete Genre in den letzten Jahren nicht mehr nur beim Publikum stößt. Das Symposium wird in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der University of Chicago und der internationalen Fachzeitschrift The Opera Quarterly veranstaltet.


Festival

Sa, 24 .  | Mi, 2  8 . Januar  19 : 30 Uhr Di, 3 . | Sa, 7. Februar  19 : 30 Uhr

Ball im Savoy

S. 79

So, 25 . Januar  18 Uhr  |  Do, 29 . Januar  19 : 30 Uhr

Die Fledermaus

S. 73

Di, 27 . Januar  19 Uhr  | Mo, 2 . Februar  19 : 30 Uhr

Clivia

S. 71

Di, 27 . Januar  23 Uhr

Farges Mikh Nit

Von Warschau zum Broadway: jiddische Operettenlieder Barrie Kosky (Klavier), Helene Schneiderman und Alma Sadé (Gesang)

Fr, 30 . Januar  19 : 30 Uhr  |  Do, 5 . Februar  19 : 30 Uhr so, 8 . Februar  18 Uhr

Eine Frau, die weiß, was sie will!

S. 25

Fr, 23 . Januar  19 : 30 Uhr  | So, 1 . Februar  18 Uhr

Die schöne Helena

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S. 9


Ta ngo

F e s t i va l

20. bis 22. M 채rz 2015


Arnulf Ballhorn


Ta ngo F e s t i va l 20 . 3 . 15 

22 . 3 . 15

Der Tango verbindet Leidenschaft und Melan­cholie, Stolz und Sehnsucht und bedeutet vor allem eines: grenzenlose Sinnlichkeit! Wer sich dem Tango hingibt, vergisst alles um sich herum. Ein Wochenende lang erliegt die Komische Oper Berlin der Faszination des Tangos: 48 sinnliche Stunden lang wird gespielt, gelernt und selbstverständlich bis tief in die Nacht hinein getanzt. Berlin gilt inzwischen als das Buenos Aires Europas. In kaum einer anderen europäischen Stadt pulsiert die Tangoszene wie hier. Gemeinsam mit den Akteuren der Szene, Tangoschulen und -veranstaltern, feiert die Komische Oper Berlin ein Wochenende lang die Vielfalt dieses Musikund Tanzstils: Von einem Tangokonzert mit Gidon Kremer und seiner berühmten Kremerata Baltica über zwei konzertante 54

Aufführungen von Astor Piazzollas TangoOperita María de Buenos Aires bis hin zu Kammer- und Nachtkonzerten, von Tanzworkshops für Kinder und Erwachsene über Tanzcafés bis hin zu nächtlichen Milongas, vom klassischen Tango Argentino bis hin zum modernen Tango Nuevo werden die unterschiedlichsten Facetten des Tangos aufgefächert und zelebriert.


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Fr, 20 . März  19 : 30 Uhr So, 22 . März  19 Uhr

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Festival

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María de Buenos Aires Tango-Operita in 16 Bildern [ 1968 ] Libretto von Horacio Ferrer

Die einzige Oper aus der Feder Astor Piazzollas, des bedeutendsten Tangokomponisten des 20. Jahrhunderts und Begründers des so genannten Tango Nuevo – eine hingebungsvolle, wenn nicht gar besessene Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt Buenos Aires! In zwei konzertanten Aufführungen ist María de Buenos Aires mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung des norwegischen Bandoneonspielers und Dirigenten Per Arne Glorvigen zu erleben. Sa, 21 . März  19 : 30 Uhr

Gidon Kremer – Kremerata Baltica Tango-Gastkonzert Musik von Astor Piazzolla und Oscar Strock So, 22 . März  21 : 30 Uhr

Nachtkonzert 4: Tango!

In der Unterbühne Tangomusik von Astor Piazzolla u. a. Mit Kleif Carnarius ( Violoncello) und Juri Tarasenok (Bajan )

Und dann noch …

Tangokurse, Tangocafé, Milongas und vieles mehr

55


Mai

Mozart


Mozart Mai

Mozart und Mai – wie jedes Jahr steht der Wonnemonat an der Komischen Oper Berlin unter dem Stern des unerreichten Stars der deutschsprachigen Opernkomponisten. Seit ihren Anfängen unter Walter Felsenstein fühlt sich die Komische Oper Berlin in ganz besonderem Maße dem Werk des österreichischen Musik-Theater-Genies Wolfgang Amadeus Mozart verpflichtet. Im Mozart-Mai stehen neben zwei konzertanten Aufführungen der nur selten zu erlebenden Opera seria Lucio Silla die großen Klassiker Don Giovanni – in Herbert Fritschs witzigfrivoler Neuinszenierung – und die Wiederaufnahme von Così fan tutte – bildreich und melancholisch-feinsinnig in Szene gesetzt durch den lettischen Regisseur Alvis Hermanis – auf dem Programm. Nicht fehlen darf freilich die international

58

gefeierte Zauberflöten-Inszenierung von »1927« und Barrie Kosky! Abgerundet wird das Programm durch das Sinfoniekonzert 5 unter der Leitung von Generalmusikdirektor Henrik Nánási mit Mozarts Großer g-Moll-Sinfonie, der Konzertarie »Ombra felice! … Io ti lascio«, präsentiert von Bernarda Fink, ergänzt durch  Gustav Mahlers Rückert-Liedern und Robert Schumanns Sinfonie Nr. 4 d-Moll. Und wer sich immer noch nicht von den Wohlklängen trennen mag, sei herzlich eingeladen zum Nachtkonzert 5, bei dem das Publikum mit Mozart-Schmankerln spät abends auf die große Bühne gelockt wird.


Fr, 1 . Mai  19 Uhr  |  Do, 7 . Mai  19 : 30 Uhr Sa, 16 . Mai  19 : 30 Uhr  | Mo, 25 . Mai  19 Uhr

Così fan tutte

S. 82

So, 3 . Mai  19 Uhr  |  so, 17 . Mai  19 Uhr

Don Giovanni

S. 17

Do, 7 . Mai  11 Uhr

Kinderkonzert 4: Mozart pur!

S. 123

Sa, 9 . Mai  19 : 30 Uhr  | Mi, 13 . Mai  19 : 30 Uhr

Lucio Silla

S. 39

konzertant

Fr, 15 . Mai  20 Uhr

Sinfoniekonzert 5: Bernarda Fink und Henrik Nánási S. 99

Mo, 18 . Mai  20 Uhr

Kammerkonzert 5: Mozart und Italien!

S. 102

Sa, 23 . Mai  19 : 30 Uhr

Die Zauberflöte

S. 68

Sa, 23 . Mai  23 Uhr

Nachtkonzert 5: Mozart und Beethoven! 59

S. 103


5. b i s 12 . J u li 2015

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K omische


K omische

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ge Oper a T n n r e ausch! b e i S 5. 7. 15

12. 7. 15

Auch in dieser Spielzeit laden wir Sie am Ende der Saison zum Festival in die Komische Oper Berlin ein. Lassen Sie die Neuproduktionen der Spielzeit an sieben Tagen noch einmal Revue passieren. Wie gewohnt erwartet Sie an jedem Abend ein musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm sowie ein Einführungsvortrag vor und eine spannende Diskussion mit Beteiligten der Produktion nach der Vorstellung. Die Einführungen stimmen auf die Inszenierungen und ihre Hintergründe ein und stellen darüber hinaus das jeweilige Werk in einen größeren Zusammenhang.

62


Festival

So, 5 . Juli  19 Uhr

My Square Lady

S. 47

Di, 7 . Juli  19 : 30 Uhr

Moses und Aron

S. 35

Mi, 8 . Juli  19 : 30 Uhr

Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

S. 31

Do, 9 . Juli  19 : 30 Uhr

Giulio Cesare in Egitto Fr, 10 . Juli  19 : 30 Uhr

Die schöne Helena

S. 9

Sa, 11 . Juli  19 : 30 Uhr

Don Giovanni

S. 17

So, 12 . Juli  19 Uhr

S p o n s or

Die schöne Helena in

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63

S. 9

S. 43


2000

1950

1900

1850

1800

1750

1700

1650

1600


Chronologie

Uraufführungsjahr

Werk

Komponist

Seite

1607 / 2012

Orpheus Odysseus

Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin

80

1640 / 2012 1724

Giulio Cesare in Egitto

Georg Friedrich Händel

43

1772

Lucio Silla

1787

Don Giovanni

1790

Così fan tutte

1791

Die Zauberflöte

1851

Rigoletto

Giuseppe Verdi

85

1864

Die schöne Helena

Jacques Offenbach

9

1874

Die Fledermaus

Johann Strauss

73

1875

Carmen

Georges Bizet

83

1918

Herzog Blaubarts Burg

Béla Bartók

31

1918

Gianni Schicchi

Giacomo Puccini

31

1932

Eine Frau, die weiß, was sie will!

Oscar Straus

25

81

39 Wolfgang Amadeus Mozart

17 82 68

1932

Ball im Savoy

Paul Abraham

79

1933

Clivia

Nico Dostal

71

1954

Arizona Lady

Emmerich Kálmán

21

1957

Moses und Aron

Arnold Schönberg

35

1957

West Side Story

Leonard Bernstein

74

1960

Ein Sommernachtstraum

Benjamin Britten

72

1962 / 2013

Des Kaisers neue Kleider

Miloš Vacek

76

1968

María de Buenos Aires

Astor Piazzolla

55

2010

Die Schneekönigin

Pierangelo Valtinoni

77

2013

Das Gespenst von Canterville

Marius Felix Lange

13

2015

My Square Lady

Gob Squad

47


2014

Repertoire

2015


Repertoire

Die neue Zauberflöte der Komischen Oper Berlin hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein hat sie für euphorische Begeiste­ rung bei Publikum und Presse gesorgt. »Barrie Kosky verwandelt die Zauberflöte in einen umwerfenden live-action cartoon, so hinreißend, dass jegliche Kritik verstummt.« [Los Angeles Times] Der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Kosky ist »eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [Berliner Morgenpost] gelungen. »Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder … atemberau­ bend!« [taz]   Musikalische Leitung  Henrik Nánási / Kristiina Poska /  Hendrik Vestmann  Inszenierung  Suzanne Andrade, Barrie Kosky  Animationen  Paul Barritt  Konzeption   »1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky Stab

Besetzung   Pamina   Nicole Chevalier / Brigitte Geller / Maureen McKay / Adela Zaharia  Tamino  Allan Clayton / Jussi Myllys / Adrian Strooper  Königin der Nacht  Olga Pudova / Beate Ritter  Sarastro / Sprecher  Alexey Antonov  / Koit Soasep  Papageno  Dominik Köninger /  Tom Erik Lie  Papagena   Julia Giebel  Monostatos   Michael Pflumm /  Peter Renz  Solisten des Tölzer Knabenchores, Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a.

68

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in deutscher Sprache

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Große Oper in zwei Aufzügen [1791] Libretto von Emanuel Schikaneder

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Die Zauberflöte

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Wolfgang Amadeus Mozart

2014 Sep 12. 18. 27.

Okt 2. 4. 12. 18. 24. Nov 21. Dez 10. 19. 26. 2015 Jan 16. 22.

Feb 20. 28. Mrz 27. Apr 3. 25. Mai 23. Im repertoire seit 25. nov 2012


69


Repertoire

Die Geschwister Pfister in Nico Dostals

O pe re

Die Geschwister Pfister in einer Operette, die ihr vergnügliches Spiel mit allerlei Klischees treibt – von der Filmdiva à la Greta Garbo bis zum Revolutionär aus Leidenschaft à la Che Guevara. Ein wilder Mix aus einem ungleichen Liebespaar, einem zwielichtigen Filmproduzen­ ten, einem verliebten rasenden Reporter, tanzenden revolutionären Amazonen und einem skurrilen Berliner Erfinder. Große Chornum­ mern, schmelzende Liebesduette, schwungvolle, von Jazzrhythmen beseelte Songs und schmissig-humorvolle, von südamerikanischem Flair angehauchte Ensembles zeigen die ganze Bandbreite von Dostals musikalischem Können.  Foxtrott, Stulle und Viva la revolución! Stab   Musikalische Leitung  Kai Tietje  Choreographie  Danny Costello

Inszenierung  Stefan

Besetzung   Clivia Gray, Filmschauspielerin  Christoph Juan Damigo  Tobias

Bonn 

Huber

Marti  Schneider 

Yola, seine Cousine  Andreja

Stefan Kurt  Lelio Down, Peter Renz  Gustav Kasulke  Christoph Späth  Caudillo / Valdivio   Max Gertsch  Diaz / Regisseur   Markus Merz  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a. E. W. Potterton, Finanzmann aus Chicago

Reporter der Chicagoer Times  

71

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in deutscher Sprache

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Operette in drei Akten [1933] | Libretto von Charles Amberg und F. Maregg | Musikalisches Arrangement von Kai Tietje

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Clivia

2014 Sep 20. 28. 5. 16. 26. Okt

Nov 1. 2015 Jan 27.

Feb 2. Im Repertoire seit 8. Mrz 2014


Benjamin Britten

Ein Sommer­nachtstraum

Stab   Musikalische Leitung  Kristiina

Poska 

Inszenierung  Viestur

Besetzung   Oberon, König der Elfen  Terry Wey 

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Kairish

Titania  Brigitte Geller  Āboliņš  Lysander  Adrian Strooper  Hermia  Annelie Sophie Müller  Demetrius  Günter Papendell  Helena   Mirka Wagner Zettel  Stefan Sevenich  Peter Squenz   Jens Larsen  Flaut  Peter Renz  Schnock  Hans-Martin Nau  Theseus  Alexey Antonov  Hippolyta  Christiane Oertel  Kinderchor der Komischen Oper Berlin  u. a. Puck, ein Elf  Gundars

72

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in deutscher Sprache

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Der Überraschungserfolg der vergangenen Saison steht auch in dieser Spielzeit wieder auf dem Programm! Musikalisch »berückend schön« präsentiert sich Benjamin Brittens Shakespeare-Klassiker in der »surrealistisch-düsteren« [B. Z.] Inszenierung des lettischen Regisseurs Viestur Kairish, der den Zuschauer mit seiner Lesart des tragikomi­ schen Dramas über Eifersucht, verwirrte Liebespärchen sowie Lust und Frust, ein großer Esel zu sein, »sehr bildgewaltig und sehr eigen« [Berliner Zeitung] in die Urgründe der eigenen Seele entführt. »Sugges­ tiv-märchenhafte Stimmungen« und »zauberhafte Effekte« [Der Tagesspiegel ] der Musik lassen fast vergessen, dass am Ende wohl alles nichts als ein Traum war …

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Oper in drei Akten [1960] Libretto nach William Shakespeare von Benjamin Britten und Peter Pears Deutsche Übertragung nach August Wilhelm von Schlegel von Ernst Roth in einer Einrichtung von Walter Felsenstein

2014 Sep 13. 21.

Okt 3. 15. 31. Im Repertoire seit 15. Sep 2013


Repertoire

Johann Strauss

O PE RE

Stefan Soltesz, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft, in den Opernhäusern und Konzertsälen ganz Europas zuhause, dirigiert die Operette der Operetten, das Meisterwerk des Walzerkönigs, voller Witz und Alberei und mit hinreißenden Melodien, die nie mehr vergisst, wer sie einmal gehört hat. Dass hier keiner ist, wer er vorgibt zu sein, keine tut, was sie vermeintlich tut, und keiner liebt, wen er vorgibt zu lieben – an allem schuld ist nur der Champagner! Und dem kann man bekanntlich nicht lange böse sein … »Lustig ist der Abend, man lacht unbeschwert von allem tieferen Sinn über den Spaß auf der Bühne und über sich selbst.« [taz] Stab   Musikalische Leitung  Stefan

Soltesz 

Inszenierung  Andreas Homoki

Besetzung   Gabriel von Eisenstein  

Peter Bording  Rosalinde  Nicole Chevalier  Adele   Julia Giebel  Frank  Carsten Sabrowski Prinz Orlofsky  Annelie Sophie Müller  Alfred  Christoph Späth  Dr. Falke  Günter Papendell  Dr. Blind   Peter Renz  Frosch  Uwe Schönbeck  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a.

73

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in deutscher Sprache

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Komische Operette in drei Akten [1874] Text von Karl Haffner und Richard Genée

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Die Fledermaus

2014 Dez 18. 27. 2015 Jan 3. 25. 29. Im repertoire seit 23. sep 2007


Repertoire

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in deutscher und englischer Sprache

Leonard Bernstein

West Side Story

nach einer Idee von Jerome Robbins BUCH von ARTHUR LAURENTS | MUSIK von LEONARD BERNSTEIN | GESANGSTEXTE von STEPHEN SONDHEIM Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald Original Broadway-Produktion von Robert E. Griffith und Harold S. Prince nach Übereinkunft mit Roger L. Stevens

»Diese furiose Inszenierung von Barrie Kosky in der Komischen Oper gibt Bernsteins alter West Side Story seine Härte und Sprengkraft zurück.« [Berliner Zeitung] Die Neuinszenierung, die nicht zuletzt durch Otto Pichlers »wirklich heutige Choreographie: roh, ungeschliffen, viril, testosteronhaltig« [Berliner Morgenpost] besticht, war mit über 20 ausverkauften Vorstellungen der Saisonhit der vergangenen Spiel­ zeit. Bernsteins Vertonung der shakespeareschen Liebestragödie Romeo und Julia – versetzt ins Hier und Jetzt – kommt unter der Leitung von Koen Schoots »lustvoll aggressiv und extrem, aber auch mit inniger melodischer Wärme« in ihrem ganzen Facettenreichtum zur Geltung. Ein Musical, das nicht an die Allmacht der Liebe glaubt, sondern mit aller Macht Toleranz fordert! »Unhappy End, tosender Premierenapplaus.« [der Tagesspiegel] Stab   Musikalische Leitung  Kristiina Inszenierung  

Poska / Koen Schoots  Barrie Kosky, Otto Pichler  Choreographie  Otto Pichler

Besetzung   Maria  

Julia Giebel / Katja Reichert / Alma Sadé  Anita  Sigalit Feig / Minori Therrien  Riff  Robin Poell / Daniel Therrien  Bernardo  Kevin Foster  / Gianni Meurer  Doc  Karsten Küsters  / Peter Renz  Schrank, Polizist  Carsten Sabrowski /  Christoph Späth  Krupke, Polizist  Philipp Meierhöfer / Hans-Peter Scheidegger Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a. Tony  Tansel Akzeybek / Michael Pflumm 

74

Die Uraufführung wurde inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins

2014 Nov 7. 12. 22. 28. 29.

Dez 3. 12. 13. 20. 23. 28. ( 2×) 2015 Jan 9. 14. 15.

Apr 26. Mai 8. 22. 29. Jun 7. 19. Jul 2. 3. Im repertoire seit 24. Nov 2013


75


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6 Jahr

Des Kaisers neue Kleider

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in deutscher Sprache

K Inszenierung  Lydia

Steier 

Besetzung   Kaiser Maximilian von Eitelstein  Carsten Sabrowski  Prinzessin Culifinda, die verwöhnte Prinzessin  Cornelia Zink 

Alfred Schönling, kaiserlicher »Oberhemdenbügler« Christoph Späth  Benedikt Wachsam, kaiserlicher »Unterhosenwärmer« Hans Gröning 

Hofmeister  Philipp Meierhöfer  Halskrause, hochverdienter Schneider  Stephan Boving  Jan, Wanderer   Michael Pflumm  Gastwirt  Karsten Küsters  Hauptmann der Bogenschützen  Hans- Peter  Scheidegger  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a.

76

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Hochnäsige Gecken bevölkern den Hof von Kaiser Maximilian von Eitelstein: Neben der heiratswütigen Prinzessin Culifinda, einer wahren Nervensäge, treiben die beiden intriganten Minister Alfred Schönling und Benedikt Wachsam ihr Unwesen. Und der Hofmeister seiner Majestät achtet darauf, dass auch bei den jungen Besuchern im Publikum der Kragen richtig sitzt!   Hans Christian Andersens berühmtes Märchen über Lüge, Selbst­ betrug und Eitelkeit als heiter-satirisches Singspiel aus der Feder des tschechischen Komponisten Miloš Vacek in einer knallbunten, verrückten Inszenierung. »Die Bude wackelt, die Kinder singen mit. Man verlässt mit Ohrwürmern das Haus, die man noch Stunden später nicht losgeworden ist.« [rbb Kulturradio] Sandner 

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Komisches Singspiel nach Motiven von Hans Christian Andersen [1962 /2013] Libretto von Miroslav Homolka Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz

Stab   Musikalische Leitung  Uwe

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Miloš Vacek

6 Jahre

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Repertoire

2014 Dez 10. 12. 22. 2015 Jan 4. 9. Im repertoire seit 13. Okt 2013


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en Inszenierung  Anisha

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Bondy

Kay  Michael Pflumm 

Die GroSSmutter / Frau Rabe  Caren

2015 Mrz 5. 8. 16. 17. 20. 27.

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Im repertoire seit 24. OKT 2010

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Spierer 

in deutscher Sprache

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van Oijen 

Die Blumenfrau /  D ie Frau aus Lappland  Theresa Kronthaler 

Herr Rabe  Tom Erik Lie  Das Rentier  Carsten Sabrowski  Kinderchor der Komischen Oper Berlin  u. a.

77

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Ganz hoch im Norden, so nördlich, dass man nur noch nach Süden gehen kann, steht ein märchenhaftes Schloss. Hier wohnt die Schnee­ königin, deren kalte Schönheit schon viele Menschen verzaubert hat. Doch wer ihr Reich betritt, findet kein Zurück und erstarrt langsam zu Eis. So ergeht es auch dem Jungen Kay. Für seine beste Freundin Gerda ist klar: Sie muss sich auf die Suche nach ihrem Freund machen … Ganz in der Tradition der lyrischen italienischen Oper setzt Pierangelo Valtinoni das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Sehnsucht nach der Ferne und die unüberwindliche Kraft echter Zuneigung in eine Musik, die die Figuren und Abenteuer, die Gerda auf ihrem Weg begegnen, lebendig werden lässt. Besetzung   Gerda  

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Märchenoper in zwei Akten [2010] Libretto von Paolo Madron Deutsche Textfassung von Frank Harders-Wuthenow und Werner Hintze Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

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6 Jahr

Die Schneekönigin

Stab   Musikalische Leitung  Carlos

6

  a b n 

Pierangelo Valtinoni

6 Jahre

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78


Repertoire

Paul Abraham

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Eine der schillerndsten Jazz-Operetten der Weimarer Republik feierte 2013 nach über 80 Jahren ein triumphales Comeback an der Komischen Oper Berlin. Musikalisch eine mitreißende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer, erzählt Ball im Savoy eine verrückte Ge­ schichte rund um ein frisch vermähltes Liebespaar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Ein funkelndes Spektakel, eine glitzernde Show – und mittendrin drei der großen Operetten-Diven unserer Tage: Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann! »Dieser Abend wird Kult! (…) Es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreißend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!« [FAZ] Stab   Musikalische Leitung  Adam Choreographie  Otto

Pichler

Benzwi 

Inszenierung  

Barrie Kosky

Besetzung   Marquis Aristide de Faublas  Christoph Späth  Madeleine de Faublas  Dagmar

Manzel  Mustafa Bey  Helmut Baumann  Bowden / Katharine Mehrling  Tangolita Agnes Zwierko  Archibald / Pomerol / Pierre   Peter Renz  Bébé  Christiane  Oertel  Célestin Formant  Dennis Dobrowolski  René  Matthias Spenke  Monsieur Albert  Frank Baer   Lindenquintett Berlin   Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a.  Daisy Darlington  Sarah

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in deutscher Sprache

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Operette in zwei Akten [1932] Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

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Ball im Savoy

2015 Jan  10. 17. 24. 28.

Feb  3. 7. 15. 21. 27.

Mrz 4. 13. 28.

6. Apr  Im repertoire seit 9. Jun 2013


Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin

»Ein Ausbruch von so traumhafter, bunter Vitalität, dass einem der Grauschleier von Augen und Ohren gerissen wird und man nichts Geringeres erlebt als die Geburt des Theaters.« [Die Zeit] Barrie Koskys kraftvolle und farbenfrohe Inszenierung des Orpheus, einer der ersten Opern überhaupt, beginnt als ausgelassenes Fest der Musik und der Liebe in einem paradiesischen Arkadien und erzählt Orpheus’ Reise durch die Unterwelt als Reise zu sich selbst. Farbenfroh ist auch die ungewöhnliche Neuinstrumentierung der usbekischen Komponistin Elena Kats-Chernin. »Eine unwirkliche Zauberwelt, künstlich und liebreizend zugleich, dionysisch.« [Berliner Zeitung] Stab   Musikalische Leitung  André Choreographie  Otto

Pichler

Besetzung   Orpheus  Dominik

de Ridder 

Inszenierung  

Barrie Kosky 

Köninger  Eurydike  Mirka Wagner  Peter Renz  Sylvia / Proserpina  Theresa Kronthaler  Charon  Stefan Sevenich  Pluto  Alexey Antonov  Figuren Orpheus und Eurydike   Frank Soehnle  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin Amor  

u. a.

80

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Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten [1607/2012] Libretto von Alessandro Striggio d. J. Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

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Orpheus

in deutscher Sprache

2015 Feb  14. 22.

Mrz 6. 29. Im repertoire seit 16. Sep 2012


Repertoire

Claudio Monteverdi / Elena Kats-Chernin

Odysseus

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Nach 20 Jahren Krieg und Irrfahrten kehrt Odysseus in seine Heimat zurück, wo seine Gattin Penelope hartnäckig das Werben aufdringlicher Freier abwehrt … In fast Brecht’schem Stil auf das Wesentliche konzentriert, die Musiker um die Spielfläche gruppiert, führt Barrie Kosky im zweiten Teil seiner Monteverdi-Trilogie die Protagonisten auf engstem Raum, ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit. Er zeigt das schwierige Zueinanderfinden zweier entfremdeter Liebender, ihre Sehnsucht nach einem Ort der Geborgenheit. In der musikalischen Bearbeitung durch die Komponistin Elena Kats-Chernin mischen sich Tango à la Piazzolla mit orientalischen und westafrikanischen Tönen. »Komische Oper at its best … zum Weinen schön.« [Süddeutsche Zeitung] Stab   Musikalische Leitung  André

de Ridder 

Inszenierung  

Barrie Kosky

Besetzung   Odysseus  Günter

Papendell  Penelope  Ezgi Kutlu  Akzeybek  Amor / Iros   Peter Renz  Melanto  Mirka Wagner  Eurymachos  Adrian Strooper  Eumaios  Thomas Michael Allen  Eurykleia  Christiane Oertel  Die Zeit / Antinoos  Jens Larsen  Pisandro  Christoph Späth  Amphinomos  Tom Erik Lie  Das Schicksal  Karolina Gumos  Minerva  Annelie Sophie Müller  u. a. Telemachos  Tansel

81

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Dramma per musica in einem Prolog und drei Akten [1640/2012] Libretto von Giacomo Badoaro Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf und Ulrich Lenz Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

in deutscher Sprache

2015 Apr 23. 30.

Mai 24. 4. Jun Im repertoire seit 16. Sep 2012


Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan tutte oder Die Schule der Liebenden

Dramma giocoso in zwei Akten [1790] Libretto von Lorenzo Da Ponte Deutsche Textfassung von Georg Schünemann, eingerichtet von Götz Friedrich

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Musikalische Leitung  Uwe

Sandner  

Inszenierung  Alvis

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Hermanis

  Fiordiligi   Brigitte Geller   Dorabella  Karolina Gumos   Guglielmo   N. N.  Ferrando  Adrian Strooper  Despina  Olga Pasichnyk  Don Alfonso  Tom Erik Lie / Stefan Sevenich  u. a.

82

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Besetzung

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in deutscher und italienischer Sprache

In Mozarts rasantem Kammerspiel Così fan tutte steht die Treue auf dem Prüfstand: Zwei junge Paare müssen erkennen, dass es in der Liebe keine Garantie gibt. Über Gemälde aus der Zeit des Rokoko schlägt der lettische Regisseur Alvis Hermanis, einer der vielseitigsten Theater-Erneuerer unserer Tage, eine Brücke zwischen der irisieren­ den Erotik der Mozart-Zeit und dem Heute – eine Archäologie des Sentiments, die einen frischen Blick auf dieses ebenso verstörende ­ wie befreiende Werk wirft. »Ein bezwingendes Duett aus Forschung und Poesie.« [Der Tagesspiegel] Stab

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2015 Mai 1. 7. 16. 25.

Jun 13. Im repertoire seit 3. NOV 2013


Repertoire

Georges Bizet

Opéra comique in vier Akten [1875] Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Fernab kultureller Klischees stellt Sebastian Baumgarten seine Carmen in ein zeitgenössisches Spanien. Das Eifersuchtsdrama wird zu einem Kriminalstück, bei dem die Indiziensuche in einer assoziativen Bilderwelt aufgeht, bis hin zum großen Showdown am Schluss »immer hautnah an der Partitur entlang, akribisch seziert, cool montiert, völlig unsentimental und gerade deshalb ergreifend«. [Der Tagesspiegel ] Mit der jungen, litauischen Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla, Kapellmeisterin in Bern, liegt die musikalische Leitung bei einem der vielversprechendsten Dirigiertalente unserer Zeit! Stab   Musikalische Leitung  

Mirga Gražinytė-Tyla 

Inszenierung  Sebastian Baumgarten Besetzung   Carmen   Stella

Doufexis  Micaela  Johanni van Oostrum  Sophie Müller  Frasquita   Mirka Wagner   Don José  Timothy Richards  Escamillo   N. N.  Dancairo  Peter Renz  Remendado  Ivan Turšić  Zuniga   Jens Larsen  Manuela /  F lamenca  Ana Menjibar  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a. Mercedes  Karolina Gumos  / Annelie

83

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in deutscher Sprache

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Carmen

2015 Mai 6. 14. 30.

Jun 5. 30. Im repertoire seit 27. nov 2011


84


Repertoire

Giuseppe Verdi

» A comic opera that goes horribly wrong « – Barrie Koskys gefeierte Inszenierung von Verdis Meisterwerk kehrt in neuer Besetzung und unter der Leitung von Generalmusikdirektor Henrik Nánási auf den Spielplan zurück – in italienischer Sprache. »Als ein Alptraum geplant, wächst sie sich, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus.« [Berliner Morgenpost] Nánási 

Inszenierung  

Barrie Kosky

Besetzung   Il duca di Mantova  Rafael Rojas  Rigoletto  Alejandro MarcoBuhrmester  Gilda   Nicole Chevalier  Sparafucile / Monterone  Alexey Antonov  La contessa di Ceprano / Maddalena / Giovanna / Paggio  Fredrika Brillembourg  Chorsolisten der Komischen Oper Berlin  u. a.

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in italienischer Sprache

Melodramma in drei Akten [1851] Libretto von Francesco Maria Piave

Stab   Musikalische Leitung  Henrik

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Rigoletto

2015 Jun 12. 20. 24. 28.

Jul 1. Im repertoire seit 20. sep 2009


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Kurzeinführungen vor der Vorstellung

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn bieten im oberen Foyer die Kurz-

einführungen Hintergründe zu Werk, Entstehung und Autor, geben Anstöße für Lesarten der Inszenierung und stimmen auf das Kommende ein. Auch vor den Sinfoniekonzerten und den Aufführungen des Staatsballetts Berlin erhalten Besucher eine fundierte Einführung in die Werke des Abends. Beginn hierfür ist immer 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Diese Einführungen finden auch im oberen Foyer statt. (Vor Premieren, Sondervorstellungen und Produktionen des Kinder- und Jugendrepertoires finden keine Einführungen statt.)

Gastvorträge und After Show Lounge zu Wiederaufnahmen

»Jede Aufführung eine Premiere!«, lautete das Credo von KomischeOper-Gründer Walter Felsenstein. Deshalb feiern wir auch die Wiederaufnahme einer Produktion wie eine Premiere: mit Gastvorträgen ausgewiesener Wissenschaftler passend zum Thema jeweils 45 Minuten vor der Aufführung und in der After Show Lounge als Wiederaufnahmeparty im Anschluss daran. 2014 Fr, 12. September Die Zauberflöte

»Zauberflöten in Serie, oder Der kalkulierte Erfolg der Zauberflöte«? Prof. Dr. Melanie Unseld (Musikwissen­schaftlerin, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) Sa, 13. September Ein Sommernachtstraum  »Queer Dreams: Britten erträumt sich Shakespeare« Prof. Dr. Ruth Mayer (Anglistin / Amerikanistin, Leibniz Universität Hannover) Sa, 20. September Clivia »Clivia – eine Nazi-Operette?«  Dr. Kevin Clarke (Musikwissenschaftler, Operetta Research Center Amsterdam) Fr, 7. November West Side Story »Verona? New York? Puerto Rico?  Die West Side Story zwischen Nord und Süd«  Prof. Dr. Ruth Mayer (Anglistin / Amerikanistin, Leibniz Universität Hannover) Do, 18. Dezember Die Fledermaus »Ratten, Seitensprünge und Sexpartys« Dr. Kevin Clarke (Musikwissenschaftler, Operetta Research Center Amsterdam)

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2015 Sa, 10. Januar Ball im Savoy »Feministische Emanzipation in der Operette« Dr. Kevin Clarke (Musikwissenschaftler, Operetta Research Center Amsterdam)

Sa, 14. Februar Orpheus »Orpheus und die Unbekannte« Prof. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin) Do, 23. April Odysseus »Singen oder schweigen die Sirenen?« Prof. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin) Fr, 1. Mai Così fan tutte  »Liebestoll, liebesklug: Zur Modernität des Rokoko« Prof. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin) Mi, 6. Mai Carmen »Un-Ordnungen. Don José und Carmen« Prof. Dr. Melanie Unseld (Musikwissen­schaftlerin, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) Fr, 12. Juni Rigoletto »Gestürzter Engel« Prof. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler, Humboldt-Universität zu Berlin)

Einführungsmatineen und Opernfrühstück

Immer zwei Wochen vor der aktuellen Premiere (Aufgepasst: Es gibt wenige Ausnahmen!) laden die produktionsbetreuenden Dramaturgen zur Mittagsstunde zu einer kostenlosen Einführungsmatinee ins obere Foyer der Komischen Oper Berlin ein. Hier besteht die Gelegenheit, schon im Voraus einen tieferen Einblick in Werk und Inszenierung zu gewinnen. Regisseur, Dirigent, Bühnen- und Kostümbildner erläutern Hintergründe zur Produktion und machen neugierig auf die kommende Premiere. Wer mag, kann sich davor (und danach) auf der kleinen Seite des Foyers beim Opernfrühstück stärken. Hier bietet die Operngastronomie ab 10 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksangebot in stimmungsvoller Atmosphäre. (Nur die Einführungsmatineen sind kostenlos.)

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Nachgefragt gespräch nach Der Vorstellung

Einmal im Monat besteht im Anschluss an eine Aufführung die Gelegenheit, mit Beteiligten der Produktion ins Gespräch über das gerade Erlebte zu kommen. Alle sind eingeladen, Fragen zu stellen, Begeisterung zu zeigen oder Kritik loszuwerden. Termine im Spielplan ab Seite 158.

Backstage

In Zusammenarbeit mit der TheaterGemeinde Berlin ist ein Format entstanden, das (Ein-)Blicke hinter die Kulissen einer Produktion ermöglicht: Backstage begleitet eine ausgewählte Neuinszenierung bei ihrem Entstehungsprozess in Form von Begegnungen und Werkstattgesprächen. Nach Paul Abrahams Ball im Savoy und Sergej S. Prokofjews Der feurige Engel steht in dieser Spielzeit der Doppelabend Gianni Schicchi/ Herzogs Blaubarts Burg von Giacomo Puccini und Béla Bartók im Fokus. Moderation: Pavel B. Jiracek (Dramaturg) »Fokus Studienleitung – oder: Wie studiert ein Sänger seine Partie ein?« Öffentliche Probe mit Günter Papendell (Gianni Schicchi), Alma Sadé (Lauretta) und Christina Domnick (Studienleiterin) Di, 20. Januar 2015, 18:30 Uhr (Probebühne 2) »Fokus Regie – oder: Wie entsteht eine inhaltliche Konzeption?« Gespräch mit Calixto Bieito (Regie) und Rebecca Ringst (Bühnenbild) Mo, 2. Februar 2015, 18:30 Uhr (Probebühne 2) »Fokus Technik – oder: Wie bringt man eine Produktion auf die Bühne?« Gespräch mit Dietmar Wolf (Technischer Direktor der Komischen Oper Berlin) Mo, 16. Februar 2015, 18:30 Uhr (Zuschauersaal) ra lle

Übersetzungsanlage – Oper für alle

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Mithilfe der in nahezu allen Sitzplätzen der Komischen Oper Berlin eingebauten Übersetzungsanlage kann man den auf der Bühne gesungenen Text während einer Opernvorstellung bequem verfolgen – in verschiedenen Sprachen. Während die Übersetzungen ins Englische und Französische die Bedeutung Berlins für den internationalen Kulturtourismus unterstreichen, soll die Übersetzung ins Türkische als ein wichtiges Signal in die Stadt hineinwirken. Schließlich ist Berlin weltweit die Stadt mit der größten »türkischen Gemeinde« außerhalb der Türkei. Auch hier zeigt sich die Komische Oper Berlin wieder als »Opernhaus für alle«.

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»Operndolmuş«

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Als Vorreiter im deutschsprachigen Raum will die Komische Oper Berlin mit ihrem 2011 ins Leben gerufenen Projekt »Selam Opera!« ein türkischstämmiges Publikum für das Musiktheater begeistern. Mit Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin bietet die Komische Oper Berlin ein umfangreiches Vermittlungsangebot u. a. mit Workshops und Informationsveranstaltungen an. Dabei versteht sich das Opernhaus als lernende Institution, die sich mit ihrem Publikum weiterentwickeln muss. So ist das zentrale Element des Projekts der Dialog – die Gelegenheit zu einem offenen Austausch. In Folge der in der Spielzeit 2012/13 zur Uraufführung gekommenen Kinderoper Ali Baba und die 40 Räuber des türkisch-kurdischen Komponisten Taner Akyol wurden zahlreiche Kinder türkischer Herkunft in den Kinderchor der Komischen Oper Berlin aufgenommen.

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Selam Opera!

Seit der Spielzeit 2012/13 fährt der »Operndolmuş« (der Name spielt mit der Bezeichnung für Sammeltaxis in der Türkei) – ein Kleinbus, mit dem Sänger und Musiker der Komischen Oper Berlin regelmäßig deutsch-türkische Einrichtungen in Stadtteilen mit einem hohen Anteil von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen besuchen und vor Ort ein musikalisches Vermittlungsprogramm präsentieren. Außerdem wurde der »Operndolmuş« in der vergangenen Spielzeit um ein Programm für Kinder und deren Familien ergänzt, das in Schulklassen, Elterncafés und interkulturellen Familienzentren aufgeführt wird. Kontakt Mustafa Akça, Projektleiter »Selam Opera!« Telefon (030) 202 60 492 E-Mail m.akca@komische-oper-berlin.de

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K arten und Service Extra

Oper & Dinner

In Zusammenarbeit mit der Operngastronomie konzeptbar GmbH bietet die Komische Oper Berlin zu ausgewählten Vorstellungen ein kulinarisches Opernvergnügen an: als Aperitif ein Appetit anregender Blick hinter die Kulissen unter fachkundiger Führung (Beginn jeweils 16 Uhr) und anschließend ein Drei-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch in der besonderen Atmosphäre des Operncasinos, bevor sich dann auf der Bühne der Vorhang hebt. Karten für das »Oper & Dinner«-Arrangement sind ab 76 € in den Preisgruppen I bis IV je nach Verfügbarkeit erhältlich. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist die Buchung bis mindestens sieben Tage vor dem gewünschten Termin telefonisch unter (030) 47 99 74 00 oder an der Opernkasse Unter den Linden 41 notwendig. Da Individualität bei uns nicht nur auf der Bühne großgeschrieben wird, können Sie hier zwischen Fleisch-, Fisch- und vegetarischem Hauptgang wählen. 2014 Sa, 25. Oktober Sa, 15. November Sa, 22. November Sa, 6. Dezember Sa, 13. Dezember 2015 Fr, 23. Januar Sa, 14. Februar Fr, 20. März Sa, 11. April Sa, 16. Mai Sa, 30. Mai Sa, 6. Juni

Fritzi-Massary-Lounge

Die schöne Helena Die schöne Helena West Side Story Don Giovanni West Side Story Die schöne Helena Orpheus María de Buenos Aires Don Giovanni Così fan tutte Carmen Giulio Cesare in Egitto

Sie war der größte Star des Metropol-Theaters und die berühmteste Operettendiva ihrer Zeit: Fritzi Massary! Ab 1904 prägte die österreichisch-jüdische Sängerin knapp 30 Jahre lang die Berliner Operette, bis ihre Karriere durch die Flucht vor den Nazis ein jähes Ende fand. Nun ist Fritzi Massary zurück an der Behrenstraße: Ihr zu Ehren ist ein besonderer Ort in der Komischen Oper Berlin entstanden – die Fritzi-Massary-Lounge. Mit ihrem stilvollem Ambiente bietet sie einen idealen Rahmen für individuelle Empfänge. Werden Sie Gastgeber in der Komischen Oper Berlin und verwöhnen Sie Ihre Gäste mit einem ganz persönlichen Opernerlebnis samt kulinarischen Genüssen – vom Private Dinner bis zu ungezwungenen Business-Events sowie Kundenund Mitarbeiterveranstaltungen! Individuelle Anfragen Cornelia Reimer, Vertriebskooperationen Telefon (030) 202 60 373 E-Mail c.reimer@komische-oper-berlin.de

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K arten und Service Extra

Führungen

Einen anschaulichen und informativen Blick hinter die Kulissen der Komischen Oper Berlin ermöglichen die Führungen, die an Wochenenden angeboten werden. Darüber hinaus vermitteln Spezialführungen zu den Themen Maske, Kostüm, Requisite und Bühnenbild detaillierte Einblicke in die Arbeit einzelner Abteilungen des Opernhauses. Führung  8 €  /  6 € (bis 18 Jahre) 1 Stunde und 15 Minuten Führung Spezial 12 €  /  8 € (bis 18 Jahre) 1 Stunde und 30 Minuten Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen unter: Telefon (030) 47 99 74 00 Termine im Spielplan ab S. 158 Individuelle Führungen Kontakt Yvonne Trawny Telefon (030) 202 60 223 E-Mail fuehrungen@komische-oper-berlin.de

Ihre Meinung zählt!

Die Dramaturgie der Komischen Oper Berlin steht bei inhaltlichen Fragen zu Produktionen sowie für Anregungen, Lob und Kritik gerne zur Verfügung. Chefdramaturg Ulrich Lenz, Dramaturgin Johanna Wall und Dramaturg Pavel B. Jiracek sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Kontakt Telefon (030) 202 60 404 E-Mail dramaturgie@komische-oper-berlin.de

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FR, 19 . September 2014   20  UHR

Sinfoniekonzert 1: Håkan Hardenberger und Henrik Nánási

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Dirigent: Henrik Nánási Solist: Håkan Hardenberger, Trompete

Pjotr I. Tschaikowski — Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare Tobias Broström — Lucernaris, Konzert für Trompete, Live-Elektronik und Orchester Sergej S. Prokofjew — Romeo und Julia, aus den Ballett-Suiten Nr. 1 op. 64 a, Nr. 2 op. 64 b und Nr. 3 op. 101

Vladimir Jurowski  →


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← HÅkan Hardenberger

Ulrich Matthes  →

← Johannes Moser

FR, 14. November 2014  20 UHR

Sinfoniekonzert 2: Ulrich Matthes, Johannes Moser und Vladimir Jurowski Dirigent: Vladimir Jurowski Solist: Johannes Moser, Violoncello Sprecher: Ulrich Matthes Herren der Berliner Singakademie e. V. Choreinstudierung: Achim Zimmermann

Johannes Brahms — Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 Arnold Schönberg — Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur    Ein Überlebender aus Warschau für Sprecher, Männerchor und Orchester op. 46 Ludwig van Beethoven — Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 in der Bearbeitung   von Gustav Mahler (Deutsche Erstaufführung)

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FR, 5 . Dezember 2014   20  UHR

Sinfoniekonzert 3: Sebastian Knauer und Sir Roger Norrington Dirigent: Sir Roger Norrington Solist: Sebastian Knauer, Klavier

Robert Schumann — Ouvertüre zur Oper Genoveva c-Moll op. 81 Johann Sebastian Bach — Konzert für Klavier und Orchester  Nr. 1 d-Moll BWV 1052 Robert Schumann — Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61 FR, 6 . Februar 2015   20  UHR

Sinfoniekonzert 4: Baiba Skride und Henrik Nánási Dirigent: Henrik Nánási Solistin: Baiba Skride, Violine

Johannes Brahms — Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Béla Bartók — Konzert für Orchester Sz 116

← Baiba Skride

Albrecht Mayer  →

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Konzerte

FR, 15 . Mai 2015   20  UHR

Sinfoniekonzert 5: Bernarda Fink und Henrik Nánási Dirigent: Henrik Nánási Solistin: Bernarda Fink, Mezzosopran

Wolfgang Amadeus Mozart — Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 Große g-Moll Gustav Mahler — Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert Wolfgang Amadeus Mozart — Rezitativ und Arie (Rondo) für Alt und Orchester   »Ombra felice! … Io ti lascio« KV 255 Robert Schumann — Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 FR, 26 . Juni 2015   20  UHR

Sinfoniekonzert 6: Albrecht Mayer und Henrik Nánási Dirigent: Henrik Nánási Solist: Albrecht Mayer, Oboe

Zoltán Kodály — Tänze aus Galánta Alessandro Marcello — Konzert für Oboe und Orchester d-Moll Frigyes Hidas — Konzert für Oboe und Orchester Nr. 1 Richard Strauss — Also sprach Zarathustra op. 30, Tondichtung   frei nach Friedrich Nietzsche

← Bernarda Fink

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sO, 16 . November 2014   19 :30  UHR

Chorkonzert: Auf dem Weg zu Schönberg!

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Musikalische Leitung: David Cavelius Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Franz Schubert – Gesang der Geister über den Wassern D 714   für Männerchor und tiefe Streicher   Ausschnitte aus Die Winterreise D 911 für Männerchor und tiefe Streicher   (Arrangement: David Cavelius) Johann Sebastian Bach – Motette Komm, Jesu, komm BWV 229 Johannes Brahms – Gesänge op. 104 für gemischten Chor a cappella

Allabendlich stehen die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin in den unterschiedlichsten Musiktheaterstücken auf der Bühne, singen und spielen und tanzen mit vollstem Körpereinsatz. Die Inszenierung von Arnold Schönbergs Oper Moses und Aron in dieser Spielzeit stellt eine neue Herausforderung für sie dar. Im Chorkonzert aber präsentieren sie sich ganz pur – mit Werken dreier unterschiedlicher Komponisten, auf die sich Arnold Schönberg selbst immer wieder berufen hat.

DO, 1 . Januar 2015   16 und 20  UHR

Neujahrskonzerte: Offenbachiade! Dirigent: Henrik Nánási Mit Solisten der komischen Oper Berlin

Ouvertüren, Arien und Ensembles aus Orphée aux Enfers, La Périchole, La Vie Parisienne, Les Brigands, Lischen et Fritzchen, Fantasio, Gaité Parisienne und Les fées du Rhin

Feurig, frech, frivol beginnt das neue Jahr mit Melodien aus der Feder des Erfinders der Operette – von der betörend sich wiegenden Barcarole aus den Rheinnixen (wiederverwendet in Hoffmanns Erzählungen) über den Großstadttrubel des Pariser Lebens bis zum infernalischen Cancan aus Orpheus in der Unterwelt. Spritziger kann man das neue Jahr nicht beginnen!

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Konzerte

Di, 2 . Juni 2015   20  Uhr

»Heimatlieder aus Deutschland« Kubanischer Son, portugiesischer Fado (mit mongolischem Obertongesang), kroatischer Klapagesang, Musik aus Mosambik und UNESCO-geschützter Quan-Ho-Gesang aus Vietnam – wo, wenn nicht in Berlin, kann man das alles (und noch viel mehr!) an nur einem Abend erleben?! Nach dem überwältigenden Erfolg in der Spiel­ zeit 2012/13 vor ausverkauftem Haus und Ausflügen nach Göttingen, Neuss und Köln kehren die vielsprachigen »Heimatlieder« nun wieder in ihre Heimat Berlin zurück – an das Opernhaus, das sich gelebte Vielfalt auf seine Fahnen geschrieben hat. Musik, die es immer schon gab, die längst zur Kultur unseres Landes gehört. Die Künstler, alle in Berlin verwurzelt, gehören zu den Nationen, die von der DDR und der BRD im Rahmen von Gegensei­ tigkeitsabkommen in den 1950er, 60er und 70er Jahren nach Deutsch­ land eingeladen wurden. In Chören oder kleineren Musikgruppen präsentieren sie Lieder in der Sprache ihrer Heimat oder der Heimat ihrer Eltern – auf höchstem Niveau und mit größter Leidenschaft. Als Gäste kamen sie dereinst nach Deutschland. Nun präsentieren sie sich stolz als Gastgeber.

SO, 7 . Juni 2015   11  UHR

Förderkreiskonzert Dirigent: Henrik Nánási Moderation: Barrie Kosky

Ein Überraschungsprogramm mit Gesangssolisten und dem Orchester der Komischen Oper Berlin

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MO, 22 . SEPTEMBER 2014   20  UHR

Kammerkonzert 1: Romeo und Julia! Musik und Geschichten aus Jean-Baptiste Lullys Acis et Galatée Mit dem Barockensemble La Capricciosa MO, 20 . OKTOBER 2014   20  UHR

Kammerkonzert 2: Antikes! Götter des Olymp – Porträt einer 12-köpfigen Wohngemeinschaft Musik und Legenden zur griechischen Mythologie Werke von Couperin, Satie, Britten und Theodorakis Mit Brigitte Geller (Sopran), Peter Renz (Tenor), Gerold Gnausch (Saxophone) und Lutz Kohl (Tasteninstrumente) MO, 9 . März 2015   20  UHR

Kammerkonzert 3: Villa Poulenc! Werke von Villa-Lobos und Poulenc Mit Matthieu Gauci-Ancelin (Flöte), Tjadina Würdinger, Rafael Grosch (Oboe), Sebastian Lehne (Klarinette), Torsten Näther (Fagott), Christian Müller (Horn) und Frank Schulte (Klavier) MO, 20 . April 2015   20  UHR

Kammerkonzert 4: Forelle Müllerin! Kammermusik und Lieder von Franz Schubert Mit dem ensembleKOM und Dominik Köninger (Bariton) MO, 18 . MAI 2015   20  UHR

Kammerkonzert 5: Mozart und Italien! Streichquartette von Boccherini, Mozart und Cherubini Mit Petr Matejak, Peter Wünnenberg (Violine), Susanne Fliegel (Viola) und Christoph Lamprecht (Violoncello)

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Konzerte

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SA, 22 . NOVEMBER 2014   23  UHR

Nachtkonzert 1: Strauss und Schulhoff! Im Orchestergraben

Werke von Richard Strauss und Erwin Schulhoff Mit dem ensembleKOM SA, 13 . DEZEMBER 2014   23  UHR

Nachtkonzert 2: Broadway! Im Bühnenbild von West Side Story

Berühmte Musical-Melodien Mit Frank Schulte (Klavier), Johannes Dickbauer (Violine), Oli Bott (Vibraphon), Ralf Templin (Gitarre) und Arnulf Ballhorn (Kontrabass) SA, 7 . FEBRUAR 2015   23 :30  UHR

Nachtkonzert 3: Pas de deux! Im Bühnenbild von Ball im Savoy

Eine Interaktion zwischen Instrument und Figur Kompositionen vom Barock über Atonalität bis hin zum Jazz Mit Frank Soehnle (Figurenspieler) und Jesper Ulfenstedt (Kontrabass) So, 22 . MÄRZ 2015   21 :30  UHR

Nachtkonzert 4: Tango! In der Unterbühne

Tangos von Astor Piazzolla u. a. Mit Kleif Carnarius (Violoncello) und Juri Tarasenok (Bajan) SA, 23 . MAI 2015   23  UHR

Nachtkonzert 5: Mozart und Beethoven! Im Bühnenbild von Die Zauberflöte

Quintette von Mozart und Beethoven Mit Tjadina Würdinger (Oboe), Sebastian Lehne (Klarinette), Torsten Näther (Fagott), Christian Müller (Horn) und Frank Schulte (Klavier)

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Ensemble

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Tansel Akzeybek  Tenor

Paris  Die schöne Helena Tony  West Side Story Rinuccio  Gianni Schicchi

Alexey Antonov  Bass

Komtur  Don Giovanni Sparafucile / Monterone  Rigoletto Sarastro  Die Zauberflöte

Nicole Chevalier  Sopran

Helena  Die schöne Helena Donna Elvira  Don Giovanni Gilda  Rigoletto


Brigitte Geller  Sopran

Titania  Ein Sommernachtstraum Pamina  Die Zauberflöte Fiordiligi  Così fan tutte

Julia Giebel  Sopran

Maria  West Side Story Adele  Die Fledermaus Lauretta  Gianni Schicchi

Karolina Gumos  Mezzosopran

Donna Elvira  Don Giovanni Cecilio  Lucio Silla Dorabella  Così fan tutte


Dominik Köninger  Bariton

Agamemnon  Die schöne Helena Orpheus  Orpheus Giulio Cesare  Giulio Cesare in Egitto

Theresa Kronthaler   Mezzosopran 

Orest  Die schöne Helena Blumenfrau / Frau aus Lappland  Die Schneekönigin Sesto Pompeo  Giulio Cesare in Egitto

Jens Larsen  Bass

Leporello  Don Giovanni Simone  Gianni Schicchi Die Zeit / Antinoos  Odysseus


Tom Erik Lie  Bariton

Ajax I  Die schöne Helena Don Giovanni  Don Giovanni Papageno  Die Zauberflöte

Philipp Meierhöfer  Bass

Masetto  Don Giovanni Hofmeister  Des Kaisers neue Kleider Ajax II  Die schöne Helena

Annelie Sophie Müller   Mezzosopran 

Hermia  Ein Sommernachtstraum Zerlina  Don Giovanni Prinz Orlofsky  Die Fledermaus


Christiane Oertel  Mezzosopran

Bébé  Ball im Savoy Zita  Gianni Schicchi Hippolyta  Ein Sommernachtstraum

Caren van Oijen  Mezzosopran

Großmutter / Frau Rabe  Die Schneekönigin Dritte Dame  Die Zauberflöte My Square Lady

Günter Papendell  Bariton

Don Giovanni  Don Giovanni Odysseus  Odysseus Gianni Schicchi  Gianni Schicchi


Michael Pflumm  Tenor

Tony  West Side Story Paris  Die schöne Helena Kay  Die Schneekönigin

Peter Renz  Tenor

Menelaus  Die schöne Helena Amor  Orpheus / Odysseus Flaut  Ein Sommernachtstraum

Timothy Richards  Tenor

Don José  Carmen Erster Geharnischter  Die Zauberflöte


Carsten Sabrowski  Bass

Kaiser Maximilian  Des Kaisers neue Kleider Frank  Die Fledermaus Rentier  Die Schneekönigin

Alma Sadé  Sopran

Lauretta  Gianni Schicchi Maria  West Side Story Zerlina  Don Giovanni

Hans-Peter Scheidegger  Bass

Krupke  West Side Story Komtur  Don Giovanni Maestro Spinelloccio  Gianni Schicchi


Stefan Sevenich  Bass

Kalchas  Die schöne Helena Leporello  Don Giovanni Betto di Signa  Gianni Schicchi

Christoph Späth  Tenor

Aristide de Faublas  Ball im Savoy Alfred  Die Fledermaus Gherardo  Gianni Schicchi

Adrian Strooper  Tenor

Don Ottavio  Don Giovanni Tamino  Die Zauberflöte Lysander  Ein Sommernachtstraum

Mirka Wagner  Sopran

Helena  Ein Sommernachtstraum Nella  Gianni Schicchi Lucio Cinna  Lucio Silla


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Intendant Nacho Duato Produktionen Staatsballett Berlin 2014/2015 in der Komischen Oper Berlin Premiere Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness Choreographie von Nacho Duato Musik von Johann Sebastian Bach The Open Square Choreographie von Itzik Galili Musik von Percossa Don Juan Choreographie und Inszenierung von Giorgio Madia Musik von Christoph Willibald Gluck Ballett-Universität Vorträge und Einführungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin | Zentrum für Bewegungsforschung

Kartentelefon 030 20 60 92 630 www.staatsballett-berlin.de


Photo: Fernando Marcos


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Komische Oper Jung

Die Komische Oper Berlin bietet jungen Opern- und Konzertbesuchern beste Voraussetzungen, um einen gelungenen Einstieg in die komplexe Kunstform Oper zu erleben. Erstmals werden in der Spielzeit 2014/15 drei Kinderopern auf dem Programm stehen: Das Gespenst von Canterville, Des Kaisers neue Kleider und Die Schneekönigin laden Kinder und ihre Familien sowie Kindergärten und Schulen zu spannenden Stunden in den Großen Saal des Opernhauses ein. Über 40.000 Kinder und Jugendliche nutzen jedes Jahr dieses prägende Kulturangebot. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre Komische Oper Schule oder wenden Sie sich direkt an: Kontakt Anne-Kathrin Ostrop, Musiktheaterpädagogin Telefon (030) 202 60 375 Fax (030) 202 60 377 E-Mail a.ostrop@komische-oper-berlin.de

Spielzeitfest »Das Gespenst von Canterville« So, 7. September 2014, ab 10 Uhr

Jedes Jahr eröffnet die Komische Oper Berlin die Spielzeit mit einem Fest für Kinder und deren Familien. Rund um die Kinderoper Das Gespenst von Canterville von Marius Felix Lange, die am 2. November ihre Premiere feiern wird, lädt die Komische Oper Berlin mit Kinderkonzerten und einem Einblick in die Arbeit des Kinderchores sowie bunten Theateraktionen zum Erkunden und Erleben zahlreicher musikalischer und szenischer Veranstaltungen auf der Bühne und hinter den Kulissen des Hauses ein. Die schillernde Opernwelt zeigt sich an diesem Tag in ihrer beeindruckenden Vielfalt. Kleine und große Opernfreunde erwartet ein lebendiges Treiben voller Musik, Theater und kulinarischer Genüsse. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Sitzplatzkarten sind für die Vorstellungen im Großen Saal erforderlich.

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Workshops

In rund 350 Einführungsworkshops bereiten sich Kinder und Jugendliche mit der Methode der Szenischen Interpretation von Musik und Theater altersgerecht auf den Besuch einer Opernaufführung vor. Dabei schlüpfen die Teilnehmer in Rollen aus dem Stück, fühlen sich in die Musik des Werkes ein und erarbeiten Kernszenen selbständig. Aus vorher fremden Opernfiguren werden dabei Personen mit verständlichen Motiven, aus komplexen Aktionen nachvollziehbare Handlungen. Dadurch wird es möglich, die Rolle des passiven Zuhörers zu verlassen und das Stück aktiv mitzuerleben. Workshops gibt es zu allen Opern des Spielplans. Sie sind als Vorbereitung zu einem Vorstellungsbesuch kostenlos. Weitere Projekte der kulturellen Bildung → S. 142

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Nach dem großen Erfolg der ersten Schüler-Castingshow »Oper sucht Klasse« findet das von der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur geförderte Projekt in der Spielzeit 2014/15 zum zweiten Mal statt. Fünf Oberschulklassen der neunten Jahrgangsstufe aus unterschiedlichen Berliner Stadtbezirken nehmen daran teil. Das Projekt greift die Begeisterung von Heranwachsenden für musikalische TV-Castingshows auf, um bei Jugendlichen Interesse für Musiktheater zu wecken. Dabei geht es nicht darum, den nächsten Superstar zu ermitteln. Vielmehr sollen die Teilnehmer angeregt werden, sich künstlerisch-kreativ mit Musik, Gesang und Tanz zu beschäftigen, Castingshows als Medienformat kritisch zu hinterfragen und unter professioneller Anleitung musikalische Ausschnitte aus der Operette Ball im Savoy mit Gesang und einer kleinen Choreographie auf der Bühne der Komischen Oper Berlin zu präsentieren.

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Di, 13. Januar 2015, 11 Uhr

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Schüler-Castingshow »Oper sucht klasse«


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Jakob mit den großen Ohren ist nun schon im dritten Jahr an der Komischen Oper Berlin. Auf einmal war er da und stellt seither andauernd Fragen. Wenn er die Kinderkonzerte auf der großen Bühne besucht, möchte er von den Musikern des Orchesters und dem Dirigenten alles wissen. Jakob kann aber auch sehr gut zuhören und mucksmäuschenstill sein ... 

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Fr, 3 . / Fr, 10 . Oktober 2014  11 Uhr

Kinderkonzert 1: Musik am Eisernen Vorhang! Musik und Geschichten von Revolution und Freiheit u. a. mit Musik von Hanns Eisler und Dmitri D. Schostakowitsch Musikalische Leitung: Carlos Spierer Puppenspielerin: Christine Müller Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin

So, 9 . November / Mo, 8 . Dezember 2014

11 Uhr

Kinderkonzert 2: Von Zwergen, Trollen und Zauberwesen! u. a. Edvard Grieg: Aus den Lyrischen Stücken für Klavier: Kobold (op. 71) und Elfenreigen (op. 12); Hugo Wolf: Nixe Binsefuß Arrangement: David Cavelius Musikalische Leitung: Carlos Spierer Puppenspielerin: Christine Müller Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin Mo, 15 . Dezember 2014 18 :30 Uhr

Kinderkonzert 3: Singt mit – Weihnachtslieder für alle! Weihnachtslieder zum Mitsingen und Zuhören Ein fröhlich-vorweihnachtlicher Abend für die ganze Familie

Jakob mit den groSSen Ohren →

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So, 26 . April / Do, 7 . Mai 2015  

Kinderkonzert 4: Mozart pur!

11 Uhr

u. a. Ausschnitte aus: Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550; Die Zauberflöte; Serenade G-Dur KV 525, Eine kleine Nachtmusik Musikalische Leitung: Carlos Spierer Puppenspielerin: Christine Müller Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin

So, 5 . Juli 2015   11 Uhr

Kinderkonzert 5: Sommerkonzert des Kinderchores! Musikalische Leitung: Dagmar Fiebach


Ab 6 Jahren

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Kinderchor der Komischen Oper Berlin

Seit vielen Jahren ist der Kinderchor der Komischen Oper Berlin ein wichtiger Bestandteil in der Tradition des Hauses als Musiktheater. Die rund 80 jungen Sänger im Alter von 6 bis 18 Jahren singen alle Kinderchorparts im laufenden Opernrepertoire, gestalten pro Spielzeit zwei Kinderkonzerte, treten mit eigenen Konzerten außerhalb des Opernhauses auf und singen regelmäßig beim Spielzeitfest. Den überaus anspruchsvollen Kinderchorpart in Taner Akyols 2012 uraufgeführter Kinderoper Ali Baba und die 40 Räuber hat der Kinderchor mit Bravour gemeistert. In der Spielzeit 2014/15 stellt sich der Kinderchor der Komischen Oper Berlin neuen Herausforderungen: der Kinderoper Die Schneekönigin von Pierangelo Valtinoni und Benjamin Brittens Ein Sommernachtstraum, in dem die Partien der Elfen solistisch mit Kindern des Kinderchores besetzt sind.   Unter der Leitung von Dagmar Fiebach werden die Kinder in den mehrmals wöchentlich stattfindenden Proben auf ihre anspruchsvollen Aufgaben auf der Opernbühne und dem Konzertpodium vorbereitet. Darüber hinaus erhalten sie regelmäßig professionellen Stimmbildungsunterricht.   Wer Lust hat, im Kinderchor der Komischen Oper Berlin mitzumachen, kann sich unter der angegebenen E-Mail-Adresse zum Vorsingen anmelden. Kontakt Dagmar Fiebach, Leiterin des Kinderchores Telefon (030) 202 60 290 E-Mail d.fiebach@komische-oper-berlin.de

Mädchen und Jungen des Kinderchores A   Maya Ahlert, Hejar Neval Akyol, Melina Anastasopoulos, Jonathan Andree  B  Albert

Bekanov, Karoline Börner, Till Braunwald, Olivia Brodehl, Afia Broni, Mirabella Budinstein C  Zara Cakal, Rojin Cetindag, Selen Cömertbay, Esteban Cramer Doig  D  Charlotte Deichen, Pauline Dellas, Lorin Deniz, Luis Dinnebier, Charlotte Domingo-Vecchioni E  Pauline Ebeling, Beren Eraydin, Giulia Ermak  F  Adam Fehl, Daniel Fehl, Julie Theresa Fischer, Ben Fischer-Dieskau, Kosmas Foik  G   Miriam Gehringer, Olga Gold, Nazel Görsoy, Gemma Grandjot  H   Mattis van Hasselt, Emma Häuser, Mathilde Häuser, Martha Herbst, Paulina Hinz, Martha von Holly, Henrike Hosterbach, Majken Hövelmann  I  Rafael Inderique Arnold  K  Tala Kamel, Artemi Kapitanez, Eser Kelebek, Anton Kensbock, Zeynep Kienast, Lotte Kosack, Jona Kosellek, Niclas Krohn, Mia Kajsa Krüger, Karl Friedrich Kuhn, Otto Kühne, Jil Kunkat, Nike Kunkat, Stella Kunkat L   Norah Lange, Rebecca Lange, Hannes Liebsch, Elisabeth Lorenz  M   Marlene Metzger, Naomi Mulatu  N  Undine Näther, Clara Nestler  O  Tugce Oguzhan  P  Marie-Sophie Padalko, Antonia Peter, Frederik Peters  R  Pauline Rathmann  S  Emir Sahin, Merthan Sahin, Stella Schade, Zoé Schick, Hannah Schmidt-Ott, Philine Scholtyssek, Theodor Scholtyssek, Anna Schuster, Helin Senkaya, Saraa Sigrist, Joelle Soeller-Quintin, Noé Soeller-Quintin, Ben Strecker, Leyla Sünnenwold  T  Roberta Tartaglione, Richard Tietz, Carla Tietzsch, Hivnu Toraman, Kilian Trost  V  Leonardo Vistel  W  Anouk Warter Z   Nora Zaidan, Senad Zimmermann, Alma Zirbel Beutelspacher  Ü   Berna Üzel

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OpernStudio

2008 gründete die Komische Oper Berlin das internationale Opernstudio, das jungen Sängern eine praxisorientierte, intensive Zusatzausbildung nach ihrem Gesangsstudium bietet und sie zwei Jahre lang gezielt auf ihre Bühnenkarriere vorbereitet. Mit Erfolg: Die Absolventen gastieren inzwischen an Opernhäusern im In- und Ausland. Kontakt Jochen Fischer, Künstlerischer Produktionsleiter Telefon / Fax (030) 202 60 209 / 452 E-Mail j.fischer@komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de / ueber-uns / opernstudio

Orchesterakademie

Orchestermusiker in einem Opernhaus zu sein, stellt eine besondere Herausforderung dar: Ein Höchstmaß an Flexibilität ist gefordert, um die große Bandbreite des Repertoires vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik zu bewältigen. Junge Musiker gezielt auf diese Aufgabe vorzubereiten, ist Hauptanliegen der Orchesterakademie der Komischen Oper Berlin, die in der Spielzeit 2014/15 zum vierten Mal sieben studienergänzende Ausbildungsplätze anbietet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sängerbegleitung in Opern- und Kammermusik gelegt. Gleichzeitig stehen Musikvermittlung und Methoden des Audience Developments auf dem Stundenplan, der von professionellen Orchestermusikern, Dirigenten und der Musiktheaterpädagogin gestaltet wird. Kontakt Ulrike Krtschil, Assistentin des Orchestermanagers Telefon / Fax (030) 202 60 219 / 350 E-Mail probespiel@komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de  /   ueber-uns / orchesterakademie

Regiewerkstatt 2015

Gemeinsam mit der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper im Schiller Theater veranstaltet die Komische Oper Berlin nun schon zum dritten Mal die Regiewerkstatt der drei Berliner Opernhäuser. Sechs Meisterschüler der staatlichen Musikhochschulen in Hamburg, München und Berlin (»Hanns Eisler«) erhalten die Gelegenheit, mit drei renommierten Regisseuren und Sängern aus den Ensembles der drei Häuser an ausgewählten Opernszenen zu arbeiten. Im Vordergrund stehen nicht Konzepte, sondern die praktische Arbeit mit den Sängerdarstellern. Nähere Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

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Mitarbeiter

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Mitarbeiter

Leitung

Musikalische Leitung

Intendant und Chefregisseur  Barrie Kosky Generalmusikdirektor  Henrik Nánási Geschäftsführende Direktorin  Susanne Moser Operndirektor  Philip Bröking Künstlerischer Produktionsleiter  Werner Sauer Künstlerischer Assistent des Intendanten  Rainer Simon Assistentin des Generalmusikdirektors  Ulrike Krtschil Büroleiterin der Geschäftsführenden Direktorin   Sandra von Muldau Mitarbeiter des Operndirektors  Karlheinz Oettel

Künstlerisches Betriebsbüro Chefdisponent  Marwin Wendt Künstlerischer Produktionsleiter  Jochen Fischer Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros  Kerstin Baumgardt Mitarbeiter und Disponent  Jürgen Jastrow

Dramaturgie

Kapellmeisterin  Kristiina Poska Gastdirigenten  Adam Benzwi, Mirga Gražinytė-Tyla, Konrad Junghänel, Vladimir Jurowski, Gidon Kremer, Sir Roger Norrington, André de Ridder, Uwe Sandner, Koen Schoots, Stefan Soltesz, Carlos Spierer, Kai Tietje, Hendrik Vestmann, Arno Waschk

Musikalische Einstudierung Assistent des Generalmusikdirektors  Henning Kussel Studienleiterin  Christina Domnick Solorepetitoren  Anna Buschke, Lutz Kohl, Peter Meiser, Frank Schulte, Karl Shymanovitz, Peter Tomek, Bonnie Wagner

Gastregisseure  Suzanne Andrade/»1927«, Sebastian Baumgarten, Calixto Bieito, Anisha Bondy, Herbert Fritsch, Gob Squad, Jasmina Hadziahmetovic, Alvis Hermanis, Andreas Homoki, Stefan Huber, Viestur Kairish, Otto Pichler, Lydia Steier

Chefdramaturg  Ulrich Lenz Gastchoreographen Dramaturgen  Pavel B. Jiracek, Johanna Wall Dramaturgieassistent  Maximilian Hagemeyer  Suzann Bolick, Danny Costello, Otto Pichler, Mitarbeiterin des Chefdramaturgen / Copyright-Managerin  Thomas Stache Cordula Reski-Henningfeldt Musiktheaterpädagogin  Anne-Kathrin Ostrop Ausstattung Projektleiter »Selam Opera!«  Mustafa Akça Leiterin der Musikbibliothek  Kristin Hansen Gastbühnenbildner  Henrik Ahr, Alice Babidge, Esther Mitarbeiterin für Führungen  Yvonne Trawny Bialas, Rufus Didwiszus, Herbert Fritsch, Uta GruberGastdramaturgen  Ingo Gerlach, Susanne Goldberg, Ballehr, Klaus Grünberg, Wolfgang Gussmann, Ieva Werner Hintze, Christina Runge, Sabrina Zwach Jurjāne, Barrie Kosky (Konzept), Stephan Prattes, Thilo Reuter, Rebecca Ringst, Benita Roth, Katharina Schlipf, Kommunikation & Marketing Katrin Lea Tag, Paul Zoller Gastkostümbildner  Alice Babidge, Victoria Behr, Esther Leiter  André Kraft Bialas, Klaus Bruns, Gideon Davey, Eva Maria Dessecker, Stellv. Leiterin  Mirjam Cott Miriam Draxl, Wolfgang Gussmann, Ellen Hofmann, Pressesprecher  N. N. Ieva Jurjāne, Katrin Kath, Ingo Krügler, Ursula Kudrna, Alfred Mayerhofer, Cristina Nyffeler, Christina Runge, Online-Redakteur  N. N. Heike Seidler, Buki Shiff, Katrin Lea Tag, Katharina Grafikerin  Hanka Biebl Tasch Vertriebskooperationen  Cornelia Reimer Gastlichtdesigner  Franck Evin, Klaus Grünberg, Alexander Projektmitarbeiter  Oliver Brandt Koppelmann Assistentin des Leiters  Juliane Görlach Gastvideokünstler  Paul Barritt/»1927« (Animationen), Miles Chalcraft, Klaus Grünberg, Kathrin Krottenthaler, Development Anne Kuhn, Ineta Sipunova, Jan Speckenbach Gastsounddesigner  Matthias Reusch Referentin für Fundraising, Sponsoring und Drittmittelakquise  Verena Thole Spielleitung Förderkreis / Fundraising und Sponsoring  Irmtraud Michels Mitarbeiterin für Fundraising und Musiktheaterpädagogik  Abendspielleiter und Regie-Assistenz  Anisha Bondy, Lena Böhm Anna Borchers, Tamara Heimbrock, Tobias Ribitzki, Felix Seiler

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Mitarbeiter

Komparserie Leiterin der Komparserie  Heike Maria Preuß

Inspizienz und Souffleusen Chefinspizientin  Sabine Franz Inspizienten  Jens Buss, Mario Nötzel, Heiko Starke Souffleusen  Brigitte Funk, Heike Maria Preuß, Katharina Voigt

Ensemble  Nicole Chevalier, Brigitte Geller, Julia Giebel, Karolina Gumos, Theresa Kronthaler, Annelie Sophie Müller, Christiane Oertel, Caren van Oijen, Alma Sadé, Mirka Wagner; Tansel Akzeybek, Alexey Antonov, Dominik Köninger, Jochen Kowalski, Jens Larsen, Tom Erik Lie, Philipp Meierhöfer, Günter Papendell, Michael Pflumm, Peter Renz, Timothy Richards, Carsten Sabrowski, Hans-Peter Scheidegger, Stefan Sevenich, Christoph Späth, Adrian Strooper

GastSängerensemble  Sarah Bowden, Fredrika Brillembourg, Stella Doufexis, Valentina Farcas, Sigalit Feig, Asmik Grigorian, Ezgi Kutlu, Dagmar Manzel, Maureen McKay, Katharine Mehrling, Ana Menjibar, Katarina Morfa, Johanni van Oostrum, Olga Pasichnyk, Olga Pudova, Beate Ritter, Erika Roos, Andreja Schneider, Minori Therrien, Adela Zaharia, Cornelia Zink, Agnes Zwierko; Gundars Āboliņš, Thomas Michael Allen, Helmut Baumann, Tobias Bonn, Peter Bording, Stephan Boving, Stefan Cifolelli, Allan Clayton, Andreas Conrad, Dennis Dobrowolski, Kevin Foster, Max Gertsch, Hans Gröning, Bernhard Hansky, Robert Hayward, Max Hopp, Stefan Kurt, Karsten Küsters, Alejandro Marco‑Buhrmester, Christoph Marti, Markus Merz, Gianni Meurer, Jussi Myllys, Hans‑Martin Nau, Lothar Odinius, Robin Poell, Rafael Rojas, Gidon Saks, Uwe Schönbeck, Koit Soasep, Frank Soehnle, Bogdan Taloş, Daniel Therrien, Ivan Turšić, Terry Wey

Gasttänzerensemble  Meri Ahmaniemi, Alessandra Bizzarri, Martina Borroni, Kym Boyson, Laura Fernandez, Suleika Fichtner, Claudia Greco, Cora Roloff, Isabela Silvova, Mariana Souza, Jane-Lynn Steinbrunn, Judit Szoboszlay, Eleonora Talamini, Lada Wongpeng, Marion Zollinger; Hakan Aslan, Axel Baer, Shane Dickson, Zoltan Fekete, Nikos Fragkou, Paul Gerritsen,

Hunter Jaques, Christoph Jonas, Silvano Marraffa, Csaba Nagy, Tibor Nagy, Daniel Orellana, Marcell Prét, Terence Rodia

Gastkonzertsolisten  Bernarda Fink, Helene Schneiderman, Baiba Skride; Oli Bott, Johannes Dickbauer, Håkan Hardenberger, Sebastian Knauer, Petr Matejak, Ulrich Matthes, Albrecht Mayer, Johannes Moser, Juri Tarasenok, Ralf Templin

Chorsolisten Chordirektor  David Cavelius Stellvertretender Chordirektor  Andrew Crooks Mitarbeiterin  Karin Maerten Leiterin des Kinderchores  Dagmar Fiebach Chorsolisten  Cornelia Berner, Christina Bütow, Kerstin Bulla-Rohde, Josefine Eberlein, Ute Grabowski, Angelika Gummelt, Andrea Gundelach-Lippek, Katrin Hacker, Barbara Hetzelberger, Sabine Hill, Angelika Huhle, Anja Kirov-Vogler, Saskia Krispin, Julia Lässig, Jutta Leukert, Sonnhilde Liebscher, Katharina Moll-Firl, Jana Reh, Jane Richter, Anita Rodriguez Mendoza, Mechthild Sauer, Elke Regina Sauermann, Erdmuthe Spyra, Britta Süberkrüb, Hannah Elisabeth Sußmann, Judith Utke, Annette Walter, Diemut Wauer, Judith Weinreich, Andrea Willert; Frank Baer, Hans-Jörg Bertram, Mathias Bock, Sascha Borris, Thomas Bossen, Raphael Bütow, Max Eichhorn, Sven Goiny, Matthias Gummelt, Volker Herden, Ingo Hoehnel, Thomas Jahnke, Ezra Jung, Tim Klaski, Martin Köpke, Alexander Kohl, Eberhard Krispin, Carsten Lau, Christian Müller‑Bergh, Henrik Pitt, Jan Proporowitz, Karsten Redlich, Yuhei Sato, Thomas Seyfarth, Matthias Spenke, Jason Steigerwalt, Jan-Frank Süße, Jürgen Witt, N. N., N. N.

Opernstudio Musikalische Leitung  Peter Tomek Szenische Leitung  Werner Sauer Organisatorische Leitung  Jochen Fischer

Orchester Orchestermanager  Andreas Moritz Assistentin des Orchestermanagers  Ulrike Krtschil Orchesterdisponent  Christoph Maier Orchesterinspektor  Peter Huth Mitarbeiterin der Orchesterdirektion  Vera Rosenow Mitarbeiterin der Notenbibliothek  Petra Wildenhahn 1. Konzertmeister Konrad Other, Gabriel Adorján, Sophie Heinrich

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Mitarbeiter

Stellvertretende Konzertmeister  Mika Yonezawa, Hannah Perowne 1. Violinen  Christiane Wolff, Stefan Adam, Claudia Other, Andreas Bräutigam, Erdmuthe Brunner, Susanne Thiebaud, Matthias Rechenberg, Angelika Müncheberg, Annemarie Rentzsch, Freia Schubert, Peter Wünnenberg, Klaus Wätzig 2. Violinen  Melinda Watzel, Daniela Friedrich (Stimmführer), Dorisz Batka, Volker Friedrich, Amelie Schmidt, Almuth Kummer, Michael Schaller, Stephan Kalbe, Dorothee Müller, Frank Schäfer, Dietrich Knappe, Thomas Holzhäuser, Evan Rynes Bratschen  Johanna Kubina, Eberhard Wünsch (SoloBratsche), Susanne Fliegel, Martin Flade, Masae Kobayashi, Manfred Glaß, Eberhard Beetz, Angelika Steinbeck, Yuta Nishiyama, Lena Thies, Anton Loginov, Anna Lötzsch Violoncelli  Kleif Carnarius, Felix Nickel (SoloVioloncello), Christoph Lamprecht, Katharina Feltz, Monika Lentfer, Sabine Andert, Christoph Bachmann, Thomas Helms, Christian Tränkner, Cécile Tacier Kontrabässe  Jörg Lorenz, Hiroaki Aoe (SoloKontrabass), Frank Lässig, Jesper Ulfenstedt, Arnulf Ballhorn, Bernd Boreck, Okhee Lee Harfen  N. N. (Solo-Harfe), Christine Wätzig Flöten  Matthieu Gauci-Ancelin, Timea Acsai (SoloFlöte), Andrea Haubold, Franziska von Brück, Alina Gabriel Oboen  Miriam Wrieden, Tjadina Würdinger (SoloOboe), Ryoichi Masaka, Rafael Grosch, Gerald Fröhlich Klarinetten  Sebastian Lehne, Daniel Gatz (SoloKlarinette), Manfred Michel, Tilo Morgner, Gerold Gnausch Fagotte  Reinhard Bastian, Maria José Garcia Zamora (Solo-Fagott), Torsten Näther, Mario Kopf, Yu-Tung Shih Hörner Christian Müller, N. N. (Solo-Horn), Katrin Vogel, Heide Rosemann, Angelika Goldammer, Uwe Schmeißer, Bodo Werner Trompeten  Michael Stodd, Jens-Uwe Schönbrunn (Solo-Trompete), Matthias Kamps, Lutz Emmelmann, Frank Glodschei Posaunen  Helmut Polster, Iñaki Ducun (Solo-Posaune), Burkhard Neumann, Carsten Meyer, Daniel Holthaus Tuba  Sebastian Wagemann (Solo-Tuba) Pauken  Friedhelm May, Reinhard Toriser (Solo-Pauke) Schlagzeug  Thomas Kuhn, Gunter Sturm, Jan Biesterfeld, Marc Mödig Orchesterwarte  Bertram Joachim, Orlando Körner, Günter Loose Notenkopist  Bertram Joachim

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Technische Abteilung Technischer Direktor  Dietmar Wolf Produktionsleiter und Stellvertretender Technischer Direktor  Ulrich Reiter Mitarbeiterin  Georgette Bonk Chef der Konstruktionsabteilung  Michael Pöhler Produktionsassistenten  André Passenheim; Matthias Schmidt a. G. Einkäufer  Heiner Franz-Thomas

Bühnentechnik Bühnenoberinspektor  Wolf Hofmann Theatermeister  Dietmar Krusbersky, Frank Meißner, Andreas Uecker, Rainer Walliser Erster Bühnenmaschinist  Christian Ossevorth Bühnenmaschinist  Jörg Vornkahl Seitenmeister  Mathias Betzold, Gunter Engelmann, Michael Kautz, Norbert Koch, Björn Nieders, Ronald Schilsky, Uwe Schmidt, Axel Schwarz, Alain Thomas, Jürgen Trambo, Wolfgang Weiss, Thomas Will Bühnenhandwerker  / -arbeiter  Norbert Bax, Christian Birk, Ben Block, Thomas Booch, Ralf Eschner, Werner Freyer, Dietmar Geyer, Burkhard Grüger, Andreas Haberlandt, Dieter Hübner, Jörg Kautzsch, Erhart Kreipl, Robert Kremke, Andreas Kurzke, Peter Mahler, Robert Matthäus, Heiko Müller, Davor Perkovic, Thomas Rabsilber, Michael Rinck, Reiner Sachs, Rainer Sanne, Thomas Schilsky, René Schneider, Henry Schülke, Uwe Schulz, Christian Schumacher, Nico Sperling, Norbert Steuer, Frank Stöwner, Lion Veth, Wolfgang Vogelmann, Mike Wessel, Peter Wierth Transportmitarbeiter  Andreas Flechsig

Beleuchtung Künstlerischer Leiter und Chef des Beleuchtungswesens  Diego Leetz Beleuchtungsinspektorin  Rosalia Amato Beleuchtungsmeister  Marco Philipp, Johannes Scherfling Technischer Inspektor  Frank Eggers Erster Beleuchter  Bernd Greiser Beleuchter im Stellwerk  Nico Bräkow, Christian Büttner, Bernd Greiser Beleuchter  Andreas Frohnhöfer, Thomas Goepel, Michael Groll, Thomas Nick, Hans‑Joachim Peters, Klaus Reppin, Andreas-Frank Schneider Mitarbeiter im Videobereich  Philipp Gelbin, Dieter Hülse Elektromeister  Thomas Bergemann Elektriker  Uwe Miketta, Sören Möller


Mitarbeiter

Tontechnik Leiter der Tonabteilung / Tonmeister   Sebastian Lipski Tonmeister  Andreas Köppen, Andreas Stein Tontechniker  Andreas Wagner Schwachstromtechniker  Lutz Virgils

Requisite Requisitenmeister  Thomas Börner Erste Requisiteure  Gabriela Crohn, Rainer Bösel Requisiteure  Barbara Asmus, Angela Grünke, Uta Hollmig, Alexander Krause, Bernd Küppers, Thomas Link, Jürgen Oertel Leiter der Requisitenwerkstatt und Rüstmeister  Robert Krause Auszubildende zum Veranstaltungstechniker  Darleen Dähne, Ludwig Marmuth

Kostüm Leiterin des Kostümwesens  Katrin Kath Mitarbeiterin  Bettina Raddatz Kostümbild-Assistenten  Susanne Weiske, Simone Lehmann; Sabine Selzer a. G. Einkäuferin  Sonja Däne Künstlerische Kostümproduktionsleiterin  Anna Gonnella Gewandmeister im Abenddienst  Diana Schulz, Detlef Vogel Meisterin Präsenzwerkstätten  Simone Rosengart Ankleider  Jens Belfin, Barbara Brauer, Bernd Gaede, Wolfgang Heinrich, Marina Jahnke, Ines Kunert, Patricia Leipold, Gudrun Lingott, Cornelia Paschold, Marion Schulze, Cornelia Seeger, Anja Ulfert, Katrin Wichmann; Margarete Kosche a. G.

Maske Chefmaskenbildner  Tobias Barthel Stellv. Chefmaskenbildner  Claudia Rönsch, Phil Hinze Maskenbildner  Annette Becker, Zuzana Clauß, Mareike Ewert, Ute Gemper, Sven Hollenberg, Thérèse Kleber, Barbara Rockstroh, Marcilei Silva, Kerstin Spree, Alexandra Stumm, Isabelle Werner

Verwaltung Verwaltungsleiterin, Projekt- und Vertragsmanagement  Katharina Stober Controlling  Kerstin Krause Leiterin Kartenvertrieb  Hannah Alfons Datenverarbeitung  Siegmar Grüsser

Hausverwaltung Leiter  Bernd Schwendel Mitarbeiterin  Regina Berger Leiterin der Botenmeisterei  Kerstin Siegling Bote  Bernd Ladig Maschinisten  Frank Teske, Sven Neutert, Klaus-Dieter Rühlmann Haushandwerker  Frank Kasper, Frank Noack Handwerkerhelfer  Roswitha Marx, N. N.

Personalrat der Stiftung Oper in Berlin

Vorsitzender  Klaus Grunow 1. Stellv. Vorsitzender  Rainer Döll 2. Stellv. Vorsitzender  Thomas Kuhn Vorstandsmitglieder  Klaus Grunow, Rainer Döll, Thomas Kuhn, Toni Winter, Oliver Wulff Weitere Mitglieder  Frank Baer, Brigitte Bergmann, Renate Geelen-Walter, Siegbert Kersten, Christian Krause, Tilo Morgner, Thomas Olschok, Karin Steffen, Lothar Strauß, Uwe Timptner Gleichstellungsbeauftragte  Ilona Czogalla Schwerbehindertenvertreter  Svetlana Wolf 1. Stellvertreter  Sören Möller 2. Stellvertreterin Emilja Faler-Herbst

Ehrenmitglieder Hannelore Bey, Harry Kupfer, Kurt Masur, Tom Schilling, Anny Schlemm; Irmgard Arnold†, Rudolf Asmus†, Werner Enders†, Marianne Fischer-Kupfer†, Joachim Herz†, Hanns Nocker†, Rolf Reuter†

Stiftung Oper in Berlin Vorstand Generaldirektor  Georg Vierthaler Stellv. Generaldirektor  Rolf D. Suhl Komische Oper Berlin  Barrie Kosky, Intendant; Susanne Moser, Geschäftsführende Direktorin Deutsche Oper Berlin  Dietmar Schwarz, Intendant; Thomas Fehrle, Geschäftsführender Direktor Staatsoper im Schiller Theater  Jürgen Flimm, Intendant; Ronny Unganz, Geschäftsführender Direktor Staatsballett Berlin  Nacho Duato, Intendant; Georg Vierthaler, Geschäftsführender Direktor Bühnenservice  Rolf D. Suhl, Geschäftsführer Stand: 3. März 2014

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Guten Tag !

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tetig steigende Besucherzahlen, ausverkaufte Vorstellungen, Lob und Anerkennung von den unterschiedlichsten Seiten, »Opernhaus des Jahres 2013« – es erfüllt uns mit großer Freude, dass das Konzept der vergangenen zwei Spielzeiten auf so breite Zustimmung, ja Begeisterung stößt. Da wollen wir es nicht verpassen, all unseren Freunden, Förderern und Sponsoren zu danken, die durch ihre materielle und ideelle Unterstützung zu diesem Erfolg mit beigetragen haben. »Erfolg steigt den Menschen vielfach zu Kopf, aber am schlimmsten wirkt er sich gewöhnlich auf die Bauchpartie aus.« (Orson Welles) Wir wollen alles andere als dick und bequem werden, sondern uns mit neuen künstlerischen Herausforderungen fit halten für Sie, unsere Besucher! Für all jene, die sich Plätze in möglicherweise ausverkauften Produktionen sichern oder gerne lange im Voraus feste Termine für ihren Opernbesuch einplanen wollen, bieten wir in dieser Spielzeit ganz neu eine Reihe von unterschiedlich zugeschnittenen Abonnements an. Teilen Sie unsere Freude am Musiktheater und freuen Sie sich mit uns über unseren Erfolg – als Freund, Förderer, Sponsor oder als Zuschauer! Barrie Kosky Intendant und Chefregisseur

Susanne Moser Geschäftsführende Direktorin

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Freunde und Förderer

Fördern macht Freunde! Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. Wir freuen uns über Ihr Engagement für eine gute Sache. Unterstützen Sie als Förderkreismitglied der Komischen Oper Berlin lebendiges Musiktheater und eine außergewöhnliche Nachwuchs- und Jugendarbeit! Eine Vielzahl von exklusiven Angeboten und Veranstaltungen, das Zusammentreffen mit anderen Opernfreunden sowie der Erhalt der FörderCard (25 % Ermäßigung für bis zu zwei Karten pro Vorstellung) machen das Fördern bei uns attraktiv und erlebnisreich. Stufe Jahresbeitrag Leistungen Junger Freund 36 € Erhalt der FörderCard*, kostenlose Probenbesuche, ( bis 30 Jahre ) Zusammentreffen mit anderen jungen Opernfreunden und Freunden der Kultur Freund

72 € FörderCard*, Probenbesuche, Hintergrundgespräche,

Exkursionen und Besuche anderer Kulturinstitutionen und Theater etc. 360 € Sämtliche Leistungen der Freunde, außerdem: Förderer ( Mitglied ) Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und Reisen, namentliche Nennung als Förderer, reservierte Kartenkontingente für Premieren, Treffen mit Künstlern des Hauses, Kartenreservierungen mit kostenloser Zusendung von Eintrittskarten, Stimmrecht als Vereinsmitglied etc.

Sämtliche Leistungen der Förderer sowie: zwei Karten Premierenclub 2.500 €  ( Mitglied ) zu jeder Premiere, Einladung zu Premierenempfängen, Premierenpräsente und Programmhefte Firmenclub

5.000 € 15 Karten in den ersten Preiskategorien für frei

wählbare Aufführungen der Komischen Oper Berlin mit jeweiligem Pausenarrangement, Einladungen zu Premieren Junger Kurator 5.000 € Sämtliche o. g. Leistungen, Kartenkontingente ( bis 45 Jahre ) bei ausverkauften Veranstaltungen und SonderverKurator 10.500 € anstaltungen, Einladung zu Premierenempfängen, ( Mitglied ) dazu individuelle Angebote Add-on- 36 € Einladungen zu Veranstaltungen für die ganze Familie Familienclub * FörderCard  25  % Ermäßigung in den Preisgruppen I — V für jeweils eine oder zwei Karten pro Vorstellung Für die FörderCard werden 10 € vom Jahresbeitrag an die Komische Oper Berlin abgeführt.

Alle Mitgliedsbeiträge können steuerlich geltend gemacht werden (abzügl. des Betrags für den Erhalt der FörderCard/Vorstellungskarten im Premierenund Firmenclub). Förderkreiskonto IBAN DE61 1007 0000 0056 3510 00 Deutsche Bank AG BIC DEUTDEBBXXX


Freunde und Förderer

Danke Der Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. Vorstand Dr. Robert Gutsche, Stahnsdorf (Vorsitzender); Dr. med. Inge Groth-Fromm, Berlin (Stellvertretende Vorsitzende); Ulrich Kissing, Berlin (Stellvertretender Vorsitzender); Gerd Eggemann, Berlin; Werner Gegenbauer, Berlin; Prof. (Asoc.) Dr. Jutta Glock, Berlin; Dr. Markus Klimmer, Berlin; Dr. Gernot Moegelin, Berlin; Dr. Andreas Penk, Potsdam Schirmherr Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, München Ehrenmitglieder Kuratoren

Prof. Dr. sc. Werner Rackwitz, Berlin; Prof. Rolf Reuter †, Berlin; Prof. Tom Schilling, Berlin

Werner Gegenbauer, Berlin; megabiz riesenposter – Andrej Tatic, Berlin; Siemens AG, Berlin; Deutsche Kreditbank – Dr. Patrick Wilden, Berlin

Firmenclub  Investitionsbank Berlin, Berlin; Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH, Berlin Premierenclub  Cajewitz-Stiftung – Julia Albrecht-Haenschel, Berlin; Constanze und Jochen Busse, Berlin; Simone Graebner, Berlin; Hartmut Fromm, Berlin; Renate Hertling, Berlin; Dr. Marshall Kavesh, München; Axel Krämer, Berlin; Stefan Kuhlmann, Berlin; Prof. Dr. Dieter Puchta, Berlin; Heike Steinmeier, Berlin; Dr. Michael Voß, Berlin Förderer Thomas Albrecht, Berlin; Christine von Arnim, Berlin; Gerhard Baade, Berlin; Christopher Bade, Berlin; Dr. Helmut Becker, Berlin; Becker Büttner Held – Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Berlin; Berliner Sparkasse, Berlin; Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH, Berlin; Berliner Volksbank eG, Berlin; Karin Bothke, Berlin; Wolfgang Branoner, Berlin; Dr. Rolf-E. Breuer, Frankfurt am Main; Dr. Peter Coym, Bad Homburg v.d.H.; Dr. Rita Darkow, Berlin; Timo Daus, Berlin; Thomas Deininger, Glashütten; Claus-Jürgen Diederich, Berlin; Serap Dolu-Leibfried, Berlin; Peter Dornier Stiftung, Lindau/Bodensee; Dr. Christian Dräger, Lübeck; Dressler Restaurant GmbH, Berlin; Horst Peter Dürbeck, Berlin; Dr. Heinz Dürr, Berlin; Heinz-Joachim Elbe, Berlin; Dr. Bernd Erle, Berlin; Prof. Dr. Dieter Feddersen, Frankfurt am Main; Klaus Fischer-Kallenberg, Berlin; Jeanine Fissenewert, Berlin; Lothar Friedrich, Berlin; Judith Franke-Kremer, Frankfurt am Main; Freie Grundschule »Clara Schumann«, Leipzig; Wolfgang Freier, Berlin; Dr. Heidi Gacek, Berlin; Eran Gartner, Berlin; Ellen Gegenbauer, Berlin; Prof. Dr. Dietrich Götze und Dr. Renate Keysser-Götze, Heidelberg; Bert Günzburger, Berlin; Michael Haischer, Berlin; Markus Hartwig, Berlin; Prof. Dr. Beate Harms-Ziegler, Berlin; Dr. Martin Heidenhain, Berlin; Dr. Helmut Hertling, Berlin; Rolf Hetzelberger Consulting GmbH, Hellenthal; HICOM GmbH, Berlin; Erika Hinz, Berlin; Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Berlin; Prof. Eberhard und Marianne Hirschfelder, Berlin; Elke Holthausen-Dux, Berlin;

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Freunde und Förderer

Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Heidelberg; Manfred Huber, Berlin; Burkhard Ischler, Berlin; August J. P. von Joest, Berlin; Betty Karasch, Berlin; Horst-Achim Kern, Berlin; Klaus Kofeld, Berlin; J. Nikolaus und Marija Korsch, Frankfurt am Main; Dr. Hartmann Kleiner, Berlin; Ingeborg Kleinert, Berlin; Mathias Klussmann, Berlin; Prof. Dr. Jürgen Koch, Berlin; Gerd Koletzko, Berlin; Dr. Robert Koschade, Liechtenstein; Prof. Dr. Karl-Heinz Kretschmar, Königs Wusterhausen; Marie-Luise Kretschmer, Potsdam; Hartmut Krölke, Berlin; Dr. Herbert Kubatz, Berlin; Dr. Walter Kuna, Frankfurt am Main; Adalbert Kurkowski, Berlin; Uve Kusserow, Berlin; Dr. Eugen und Waltraud von Lackum, Berlin; Karl Ludwig Lau, Berlin; Lothar Landau, Berlin; Dr. Gerhard Lehmann, Berlin; Prof. Dr. Jutta Limbach, Berlin; Alexander von Lukowitz, Berlin; Marcel Luthe, Berlin; Gabriele Maessen, Berlin; Anne Maier, Berlin; Dr. Michael Maikowski, Berlin; Dieter Mann, Berlin; Dr. Silke Manske, Berlin; Dietrich Mattausch, Berlin; Mercedes-Benz Niederlassung Berlin; Sabine Marleen Moegelin, Berlin; Gisela Müller, Berlin; Rolf Müller, Berlin; Prof. Dr. Stefan Müller-Lissner, Berlin; Michael Munte, Braunschweig; Veit Nehmiz, Bern; Dr. Arend Oetker, Berlin; Heinz Osten, Berlin; Claus Pengel, DallgowDöberitz; Anton Josef Rouwen, Berlin; Dr. jur. Wolfgang Rupf, Königstein / Taunus; Astrid Sacher, Berlin; Eckhard Sachse, Frankfurt am Main; Prof. Dr. Ernst Schadow, Idstein; Ulrich Schellenberg, Berlin; Manfred Schneider, Berlin; Wolfgang Schoele, Berlin; Ingeborg Schröter, Berlin; Frank V. Schulz, Berlin; Prof. Dr. Jürgen Schwarz, Dessau; Roswitha Semeniuk, Berlin; Andreas Stauber, Berlin; The Westin Grand Hotel Berlin, Berlin; Eckart Thomas, Berlin; Manfred Tüngler, Berlin; Detlef Untermann, Berlin; Klaus D. Vogt, New York; Katja Voigt, Berlin; Claudia Wall, Berlin; Gudrun Wassermann, Berlin; Klaus Werner, Berlin; Helga Wipperfeld, Berlin; Renate Wirth-Lang, Berlin; Silvia Wolf, Berlin; Dr. Walter Wübben, Köln; Lothar Wulff, Berlin; Bärbel Würdig, Berlin; Zahnarztpraxis Ladewig & Kollegen – Jens Ladewig, Berlin; Manfred Zaß, Königstein /Taunus; sowie mehr als 1.000 Freunde …

Kontakt Irmtraud Michels Förderkreis / Fundraising und Sponsoring Unter den Linden 41, 10117 Berlin Telefon (030) 202 60 239 Fax (030) 202 60 366 E-Mail i.michels@komische-oper-berlin.de Förderkreiskonto IBAN DE61 1007 0000 0056 3510 00 BIC DEUTDEBBXXX

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Freunde und Förderer

BALL DER KOMISCHEN OPER BERLIN Samstag, 31. Januar 2015, 19:30 Uhr

Glamour pur – auch 2015 geht es auf der Bühne der Komischen Oper Berlin wieder festlich zu. Ein Programm mit Ensemblemitgliedern der Komischen Oper Berlin, Champagner, exquisiten Speisen und flotten Tanzrhythmen, die das Orchester der Komischen Oper Berlin live aus dem Zuschauerraum spielt – ein aufregender Abend, durch den Intendant Barrie Kosky höchstpersönlich führt. Informationen und Reservierungen Irmtraud Michels Förderkreis / Fundraising und Sponsoring Telefon (030) 202 60 239 E-Mail i.michels@komische-oper-berlin.de Preise 310 / 220 / 110 € Mitglieder des Förderkreises erhalten für alle Kategorien einen Preisnachlass von 30 €/Karte und werden beim Vorverkauf berücksichtigt.

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Freunde und Förderer

Partnerprogramm Musiktheater Seit seiner Errichtung im Jahr 1892 ist das Haus an der Behrenstraße immer wieder ein internationaler Vorreiter auf dem Gebiet des Musiktheaters gewesen. Die Förderer der Komischen Oper Berlin helfen dabei, diese Stellung auch in der heutigen Zeit zu wahren. Förderungen können ganz konkret in eine Neuproduktion fließen. So engagiert sich der Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. für verschiedene Opern und Kinderopern, die auf der großen Bühne des Opernhauses als große Produktionen mit Sängern, Orchester, Chor und Bühnenbild aufgeführt werden. Besonders freuen wir uns, dass wir aufgrund des Zuschusses der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin die Neuinszenierung von Arnold Schönbergs Oper Moses und Aron realisieren können, die aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung und Auflösung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau aufgeführt wird. Die Neuproduktion My Square Lady wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Fonds Doppelpass und durch die Schering Stiftung. Wir sind glücklich, dass uns die Mercedes-Benz Niederlassung Berlin als Mobilitätspartner tatkräftig unterstützt. Unser Dank gilt außerdem den Sponsoren Wein & Vinos und Blumen- und Gartenkunst GmbH, die unsere Premieren und besondere Anlässe bereichern. Unsere in Deutschland einzigartige Übersetzungsanlage mit in die Theatersessel integrierten Displays führt die Idee des Gründers der Komischen Oper, Walter Felsenstein, eines publikumsnahen Musiktheaters mit den Mitteln modernster Technologie weiter. Wir danken unseren Partnern und Förderern, die uns als Sprachbzw. Stuhlpate oder in anderer Form dabei helfen, die für jede Inszenierung neu erstellten Übersetzungen in mindestens vier verschiedene Sprachen zu finanzieren.

Die Komische Oper Berlin ist immer auch bestrebt, neue Besuchergruppen für modernes Musiktheater zu begeistern, wie mit dem im Jahr 2011 ins Leben gerufenen, interkulturellen Projekt »Selam Opera!«, das von der Deutsche Bank Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin ermöglicht wird (nähere Informationen zu diesem Projekt auf → S. 90 / 91). Erstmals kooperiert die Komische Oper Berlin mit der Berliner Bank, die die neue Kinderoper Das Gespenst von Canterville großzügig unterstützt. »Opern-Connection« ist der Titel eines neuen, von der Karl Schlecht Stiftung unterstützten Projektes, bei dem die Musiktheaterpädagogik der Komischen Oper Berlin erstmals mit der Jungen Oper der Oper Stuttgart kooperiert, um Kinder aus sozial benachteiligten Familien für die Kunstform Oper zu begeistern. Seit 2008 bietet die Komische Oper Berlin zusammen mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung spezielle Opernworkshops für Kinder aus Kindertagesstätten und Grundschulbetreuungen, die nach dem »Early Excellence«-Ansatz arbeiten, sowie für deren Eltern an. Hierfür arbeiten wir unter anderem mit dem PestalozziFröbel-Haus und dem FiPP e. V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis. Durch die Förderung der Veolia Stiftung können wir junge Menschen dazu einladen, berufspraktische Erfahrungen im Opernbetrieb zu sammeln. Kooperationspartner für das Projekt »Komische Oper aktiv – Neue berufliche Chancen für Jugendliche« ist die Klinikschule in der Charité. Das von der Stiftung Berliner Sparkasse unterstützte Projekt »Jobs@opera« gibt Jugendlichen Einblicke in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten am Opernhaus.

Mehr Informationen? Informationen zu einzelnen Förderprojekten Kulturelle Bildung auf unserer Internetseite »Abenteuer Oper!« – so heißt das Projekt der Komi- www.komische-oper-berlin.de/ueber-uns/partner schen Oper Berlin mit der GEWOBAG, welches nun von der GEWOBAG-Stiftung »Berliner Leben« gefördert wird. Kontakt Seit 2009 sorgt das Projekt dafür, dass Kinder und Ju- Verena Thole gendliche, die sonst kaum Zugang zur Oper haben, die Referentin für Fundraising, Sponsoring Welt des Musiktheaters für sich entdecken. Mittlerweile und ­Drittmittelakquise sind auch Senioren in das Projekt eingebunden und be- Telefon (030) 202 60 221 gleiten die Kinder bei ihren Erkundungen. Fax (030) 202 60 366 Dank der Förderung durch die PwC-Stiftung Jugend – E-Mail v.thole@komische-oper-berlin.de Bildung – Kultur können wir in der Spielzeit 2014/15 zum zweiten Mal die Schüler-Castingshow »Oper sucht Klasse« mit fünf Berliner Schulklassen im Großen Saal der Komischen Oper Berlin realisieren (nähere Informationen zu diesem Projekt → S. 121).

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Freunde und Förderer

gefördert im Fonds Doppelpass der

Mäzen

HauptPartner

    

Partner

    

      

Unterstützer

  

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Kartenvorverkauf

Für Vorstellungen der gesamten Spielzeit 2014 / 15 Callcenter Papagena  Telefon (030) 47 99 74 00 Fax (030) 47 99 74 90 Mo—Sa 9—20 Uhr Sonn- und Feiertage 14—20 Uhr E-Mail karten  @ komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de Online buchen und Eintrittskarten bequem zu Hause ausdrucken! Opernkasse Unter den Linden 41, 10117 Berlin Mo—Sa 11—19 Uhr Sonn- und Feiertage 13—16 Uhr Abendkasse Eingang Behrenstraße Kartenverkauf für den jeweiligen Abend ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn, Kammer- und Nachtkonzerte ab ½ Stunde vor Beginn Ball der Komischen Samstag, 31. Januar 2015, 19:30 Uhr → S. 141 Oper Berlin Reservierungen bei Irmtraud Michels | Preise: 310 / 220 / 110 € Telefon (030) 202 60 239 E-Mail i.michels@komische-oper-berlin.de Einführungsmatineen & Opernfrühstück zu den Neuinszenierungen Nur die Einführungsmatineen sind kostenlos.  Termine im Spielplan ab S. 158 Einführungen zu den Repertoire-Vorstellungen kostenlos 30 Minuten vor Beginn im Foyer ( außer bei Premieren und Kinderopern ) Nachgefragt Einmal im Monat werden kostenlose Publikumsgespräche angeboten. Termine im Spielplan ab S. 158 Einführungen zu den Sinfoniekonzerten / Aufführungen des Staatsballetts Berlin kostenlos ­– 45 Minuten vor Beginn im Foyer Dialog im Netz Neuigkeiten rund um die Komische Oper Berlin auch bei Facebook, Twitter und Google+ Gutscheine

Für alle Vorstellungen und Konzerte sind ganzjährig Geschenk-Gutscheine erhältlich! (Gutscheine der Komischen Oper Berlin gelten nicht für Vorstellungen des Staatsballetts Berlin und nicht für Gastspiele.)

Garderobe

Die Garderobengebühr ist im Kartenpreis inbegriffen.

Übersetzungsanlage

Nahezu jeder Sitzplatz in der Komischen Oper Berlin ist mit einem individuellen Display ausgestattet, auf dem der Text optional mitgelesen werden kann. Dabei kann zwischen der deutschen Textfassung und einer englischen, ­französischen oder türkischen Übersetzung gewählt werden.

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K arten und Service

ErmäSSigungen Kinder ( bis 18 Jahre )  10 €  für Karten in allen Preisgruppen für Vorstellungen der gesamten Spielzeit 8 € für Karten der Kinderopern (Das Gespenst von Canterville, Des Kaisers neue Kleider, Die Schneekönigin) in allen Preisgruppen (nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises) Gruppen ab 15 Schüler 8   € für Karten in allen Preisgruppen   5,50 € für Karten der Kinderopern (Das Gespenst von Canterville, Des Kaisers neue Kleider, Die Schneekönigin) und Kinderkonzerte in allen Preisgruppen für Vorstellungen von Montag bis Freitag / Anmeldungen mit Schulstempel unter Fax (030) 202 60 260 Workshops  Für Schulklassen jeder Altersgruppe für alle laufenden Produktionen bei Besuch einer Vorstellung kostenlos Kontakt Anne-Kathrin Ostrop, Musiktheaterpädagogin E-Mail a.ostrop@komische-oper-berlin.de Telefon (030) 202 60 375 Fax (030) 202 60 377 Schüler ( 19 bis 21 Jahre ), Studierende ( bis 30 Jahre ), Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose für die gesamte laufende Spielzeit in folgenden Preiskategorien C, D, E, F: 8 € Ermäßigung in den Preisgruppen I — V K1, K2:  4 € Ermäßigung in den Preisgruppen I — III A, B: 4 € Ermäßigung in den Preisgruppen I — V 3-Euro-Karten Inhaber des »berlinpass« erhalten 3-Euro-Karten für alle Repertoire-Vorstel-

lungen und Sinfoniekonzerte im Großen Saal ( Silvester-Vorstellung ausgenommen ) an der Abendkasse ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. ­­ ( nach Verfügbarkeit und gegen Vorlage des »berlinpass«)  Ermäßigte Karten ( ausgenommen 3-Euro-Karten ) sind für Vorstellungen der gesamten Spielzeit 2014 / 15 telefonisch und an der Opernkasse buchbar. Alle Ermäßigungen gelten nicht für Premieren und Sonderveranstaltungen. Sie werden nach Verfügbarkeit und auf Nachfrage ausgegeben. Der entsprechende Ermäßigungsnachweis ist beim Einlass ohne Aufforderung vorzuzeigen. Ermäßigungen werden nicht nachträglich gewährt, sind nicht miteinander kombinierbar und nicht im Internet buchbar. Schwerbehinderte Die Begleitung eines Schwerbehinderten, dessen Behindertenausweis mit »B« gekennzeichnet ist, erhält eine Freikarte. Begleiterfreikarten gibt es auch zu allen regulär ermäßigten Karten (außer »berlinpass« und ClassicCard). Blindenführhunde

Blindenführhunde sind bei uns willkommen. Bitte weisen Sie uns bei Ihrer rechtzeitigen Kartenreservierung ( mindestens vier Wochen im Voraus ) an der Kasse oder im Callcenter ausdrücklich auf die Mitnahme eines Blindenführhundes hin.

Staatsballett Berlin Ermäßigungen und alle weiteren Karten- und Serviceinformationen www.staatsballett-berlin.de, tickets@staatsballett-berlin.de Telefon (030) 206 09 26 30 TanzTicket: Das flexible Abonnement mit 20 % Rabatt – auch für die Vorstellungen des Staatsballetts Berlin in der Komischen Oper Berlin!

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K arten und Service

Ich muss in die Oper – Die neuen Abo-Pakete! Sie wollen regelmäßig in die Oper gehen, aber im letzten Moment gibt es keine Karten mehr oder Ihre Lieblingsplätze sind bereits verkauft? Dann sollten Sie das Abonnement der Komischen Oper Berlin nutzen. Mit diesem neuen Angebot für ­regelmäßige Operngänger genießen Sie viele Vorteile: Sie können Ihre ­Opernbesuche langfristig planen und dabei sicher sein, die Vorstellung von Ihrem Lieblingsplatz aus erleben zu können. Dabei sparen Sie 25 bis 35 % ( je nach Preis­kategorie und AboPaket) gegenüber dem Einzelkartenpreis. Abo-Pakete 1 und 2 Preisgruppen I bis III (209 / 159 / 119 €) Abo-Paket 3 Preisgruppen I bis III (343 / 266 / 196 €) Das Angebot an Abonnements ist begrenzt und muss bis zum 13. Juli 2014 gebucht werden. Für kurzfristige Änderungen haben Sie die Möglichkeit, maximal einen der festen Abo-Termine zu tauschen (nach Verfügbarkeit und ohne Anspruch auf Ihren Abo-Sitzplatz). Ihnen stehen drei verschiedene Abo-Pakete zur Auswahl … Abo-Paket 1  Berliner, Pariser und Wiener Operette: Offenbach, Strauss, Dostal, Abraham Die schöne Helena (25. Okt 2014, 19:30 Uhr) Die Fledermaus (18. Dez 2014, 19 Uhr) Clivia (2. Feb 2015, 19:30 Uhr) Ball im Savoy (6. Apr 2015, 19 Uhr)

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Abo-Paket 2 Wiederaufnahmen der Publikumserfolge (mit Gastvorträgen und After Show Lounges) Clivia (20. Sep 2014, 19 Uhr) West Side Story (7. Nov 2014, 19:30 Uhr) Orpheus (14. Feb 2015, 19:30 Uhr) Carmen (6. Mai 2015, 19:30 Uhr) Abo-Paket 3 Neuproduktionen Die schöne Helena (17. Okt 2014, 19:30 Uhr) Don Giovanni (6. Dez 2014, 19:30 Uhr) Eine Frau, die weiß, was sie will! (5. Feb 2015, 19:30 Uhr) Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg (7. Mrz 2015, 19:30 Uhr) Moses und Aron (24. Apr 2015, 19:30 Uhr) Giulio Cesare in Egitto (6. Jun 2015, 19:30 Uhr) My Square Lady (25. Jun 2015, 19:30 Uhr)

Operncard 25 Sie wollen regelmäßig in die Oper gehen und dabei flexibel bleiben? Dann können Sie auf die beliebte OpernCard 25 zurückgreifen und genießen 25 % Rabatt. Dieser gilt für eine oder zwei Karten pro Vorstellung bei freier Platzwahl innerhalb der 12-monatigen Laufzeit der OpernCard 25.

Preis 30 € für ein Jahr ab Kaufdatum Preis für Rentner 20 €* für ein Jahr ab Kaufdatum Ermäßigung 25 % in den Preisgruppen I — V im Vorverkauf und an der Abendkasse Karten jeweils eine oder zwei Karten frei nach Ihrer Wahl** Service Zusendung des aktuellen Spielplans

Opern  Card 25

 Bestellen Sie Ihre Eintrittskarten telefonisch, wir schicken sie Ihnen gern zu. Versandgebühr 2 €. (Mitglieder des Förderkreises Freunde der Komischen Oper Berlin e. V. erhalten die OpernCard 25 als FörderCard automatisch nach ihrem Vereinsbeitritt.) * gegen Vorlage des Rentnerausweises ** für Repertoire-Vorstellungen, Premieren und Sinfoniekonzerte im Großen Saal (Silvester-Vorstellung ausgenommen)

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K arten und Service

Konzert-Abonnement und Classiccard Konzert-Abonnement Das Abonnement für Sinfoniekonzerte freitags in der Komischen Oper Berlin Sparen Sie 30 % umfasst sechs Sinfoniekonzerte mit einem Rabatt von 30  %. Abonnenten pro Karte! erhalten für das Neujahrskonzert am 1. Januar 2015, 20 Uhr, eine Ermäßigung von 50 % (an der Opernkasse oder im Callcenter Papagena buchbar). Preise 159,60 €  117,60 €  75,60 € Service Zusendung des aktuellen Spielplans Bestellen Sie Ihre Eintrittskarten telefonisch, wir schicken sie Ihnen gern zu. Versandgebühr 2 €. ClassicCard Mit der ClassicCard gibt es ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Tickets für alle bis 30! zum Festpreis von 8 € ( Konzert ) bzw. 10 € ( Oper, Ballett ). Die ClassicCard ist erhältlich für alle unter 30 Jahren und kostet für ein Jahr 15 €. Die ClassicCard gilt in der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper im Schiller Theater, im Konzerthaus Berlin, bei Veranstaltungen der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH und beim Staatsballett Berlin. Informationen und zusätzliche Angebote unter www.classiccard.de

Öffentliche Verkehrsverbindungen Regionalverkehr / S-Bahn

Friedrichstraße: RE 1, RE 2, RE 7 und RB 14; S 1, S 2, S 25, S 5, S 7 Brandenburger Tor: S 1, S 2, S 25

U-Bahn  Französische Straße / Friedrichstraße / Stadtmitte: U 6 Stadtmitte / Mohrenstraße: U 2 Brandenburger Tor: U 55 Bus Unter den Linden / Friedrichstraße: TXL, 100, 147, 200, N 2, N 6 Straßenbahn ( Tram) Friedrichstraße: M 1, 12 Parken Parkhaus Friedrichstadtpassagen, Einfahrt Jägerstraße oder Taubenstraße 4,50 € pro Tag (24 h)

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Tickets and Service K arten und

ADVANCE booking

for the performances of the entire 2014/ 15 season Papagena call centre  Telephone +49 (0)30 47 99 74 00 Fax +49 (0)30 47 99 74 90 Mon — Sat 9 a.m. — 8 p.m. Sun and holidays 2 p.m. — 8 p.m. E-mail karten@komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de Book online and simply print out your ticket at home! Opera ticket office Unter den Linden 41, 10117 Berlin Mon — Sat 11 a.m. — 7 p.m. Sun and holidays 1 p.m. — 4 p.m. Box office Behrenstraße entrance Ticket sales for the respective evening begin 1 hour before curtain-up; for chamber and night-time concerts, sales start ½ hour before the beginning of the performance Cloakroom The cloakroom fee is included in the ticket price. Translation system Nearly every seat in the Komische Oper Berlin is fitted with an individual display on which you can choose to view the performance’s accompanying text. You can select between the German text or an English, French, or ­Turkish translation.

Discounts Children (up to age 18) € 10 for tickets in all price bands for all of the season's performances € 8 for tickets to children's operas (The Emperor's New Clothes, The Canter- ville Ghost, Snow Queen) in all price bands (subject to availability and on presentation of the necessary documentation) Groups of 15 or more school students  € 8 for tickets in all price bands  € 5.50 for tickets to children's operas (The Emperor's New Clothes, The Canterville Ghost, Snow Queen) in all price bands Booking with official school stamp: Fax +49 (0)30 202 60 260 School students (aged 19 - 21 ), students ( up to age 30 ), trainees, those doing national service, and the unemployed in the following price categories for all of the current season C, D, E, F: € 8 discount in the price bands I–V K1, K2: € 4 discount in the price bands I–III A, B: € 4 discount in the price bands I–V Concessionary tickets (excluding 3-euro-tickets) can be booked by telephone and at the opera ticket office for all performances in the 2014/15 season. No concessions are available for premières or special events. They are offered subject to availability and demand. You will be required to show the supporting documentation for your concession type at the entrance without being prompted. Concessions are not granted retro-actively and cannot be combined or booked online. Please note! Seating plans and price bands may vary depending on the production. The General Terms and Conditions of the Stiftung Oper in Berlin apply.

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Billets Services K arten et und Service

Prévente de billets

relative aux représentations sur toute la saison 2014/ 15 Centre d’appels Papagena Téléphone +49 (0)30 47 99 74 00 Fax +49 (0)30 47 99 74 90 Lun. — Sam. de 9 h à 20 h Dim. + jours fériés de 14 h à 20 h Caisse de l’opéra Unter den Linden 41, 10117 Berlin Lun. — Sam. de 11h à 19h Dim. + jours fériés de 13h à 16h E-mail karten@komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de Réservez en ligne et imprimez vos billets de chez vous! Soirée Entrée Behrenstraße Vente des billets pour le soir même une heure avant le début de la représentation, une demi-heure pour les concerts de musique de chambre et les concerts en soirée Vestiaire Les frais de vestiaire sont inclus dans le prix du billet. La plupart des sièges du Komische Oper Berlin sont équipées d’un écran permettant de suivre le texte. Vous pourrez alors choisir entre la version en allemand, en français ou en turc.

Réductions Enfant ( jusque 18 ans )  10 € : billets toute catégorie de prix, valables pour les représentations sur toute la saison 8 € : billets toute catégorie, valables pour les opéras pour enfants (Les Habits neufs de l’empereur, Le Fantôme de Canterville, La Reine des neiges) dans les limites de nos disponibilités et en présentant une pièce d’identité Groupes de 15 élèves et plus  8 € : billets toute catégorie de prix 5,50 € : billets toute catégorie de prix, valables pour les opéras pour enfants (Les Habits neufs de l’empereur, Le Fantôme de Canterville, La Reine des neiges) Réservation par fax au (030) 202 60 260 avec tampon de l‘école Écoliers (âgés de 19 à 21 ans), étudiants (de moins de 30 ans), apprentis, militaires et volontaires de la Bundeswehr (force de défense fédérale) ainsi que les chômeurs bénéficient des réductions ci-après relatives aux catégories de prix suivantes C, D, E, F: 8 €  de réduction dans les catégories de prix I–V K1, K2: 4 €  de réduction dans les catégories de prix I–III A, B: 4 €  de réduction dans les catégories de prix I–V Les tickets à prix réduit (à l'exception des tickets à 3 euros), valables pour les représentations de toute la saison 2014/15, pourront être réservés soit par téléphone soit à la caisse de l'Opéra. Les réductions ne s'appliquent ni aux premières ni aux représentations extraordinaires. Les tickets sont délivrés dans les limites des disponibilités et sur demande. Nous vous prions de bien vouloir spontanément présenter le justificatif de remise l'entrée. Aucune réduction ne pourra être accordée en aval. Les réductions ne sont pas combinables et ne pourront être réservées sur Internet. Mise en garde! Selon les mises en scène, les plans de salle et catégories de prix peuvent varier. Les Conditions commerciales générales de la fondation Oper in Berlin s’appliquent aux présentes.

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Biletler veService Servis K arten und

Bilet Ön Satışı

2014/ 15 Oyun Sezonu'nun tamamındaki gösteriler için Callcenter Papagena Telefon: +49 (0)30 47 99 74 00 Faks: +49 (0)30 47 99 74 90 Pzt — Cmt saat 9 – 20 Pzr + tatil günleri saat 14 – 20 E-mail karten@komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de Online olarak rezervasyon yaptırın ve giriş biletlerinizi evde rahatça bilgisayardan yazdırın! Bilet satış Pzt — Cmt Pazar ve tatil günleri

Unter den Linden 41, 10117 Berlin 11 a.m. — 7 p.m. 1 p.m. — 4 p.m.

Akşam veznesi Behrenstraße Girişi Her akşamın biletleri, gösterinin başlamasına 1 saat kala satışa arz edilir. Oda ve gece onserlerinin biletleri, başlamadan yarım saat önce satışa arz edilir. Vestiyer Vestiyer ücreti bilet fiyatına dahildir. Komische Oper Berlin'deki neredeyse her koltuk, bir ekranla donatılmıştır. Bu ekran üzerinden, gösterinin metnini okuma seçeneğiniz vardır. Bu bağlamda Almanca metin ile İngilizce, Fransızca veya Türkçe tercümesi arasından seçim yapabilirsiniz.

İndirimler Çocuklar (18 yaşına kadar) Oyun sezonunun tamamındaki gösteriler ve tüm fiyat gruplarındaki biletler için 10 €. Çocuk operası (Çıplak Kral, Canterville Hayaleti, Kar Kraliçesi) biletleri ve tüm fiyat grupları için 8 € (Bilet kaldıysa ve gerekli belge ibraz edilirse).

En az 15 öğrencilik gruplar  Tüm fiyat gruplarındaki biletler için 8 €. Çocuk operası (Çıplak Kral, Canter- ville Hayaleti, Kar Kraliçesi) biletleri ve tüm fiyat grupları için 5,50 €. Kayıt: Okul mührüyle birlikte faks çekilecek. Faks No. +49 (0)30 202 60 260 Öğrenciler (19 - 21 yaş), yükseköğretim öğrencileri (30. yaşa kadar), mesleki eğitim görenler, askerlik hizmeti veya sivil hizmet yükümlülüklerini yerine getirenler ve işsizler: Devam eden oyun sezonunun tamamı bakımından, müteakip fiyat kategorilerinde: C, D, E, F: Fiyat grupları I–V ’te 8 € indirim K1, K2: Fiyat grupları I–III ’te 4 € indirim A, B: Fiyat grupları I–V ’te 4 € indirim İndirimli biletler (3.-Euro'luk biletler hariç) 2014/15 sezonunun tamamındaki gösteriler için telefonla ve yine opera veznesinden temin edilebilmektedir. Tüm indirimler, prömiyerler ve özel gösterimler için geçerli değildir. Bunlar mevcudiyete ve talebe bağlı olarak sunulmaktadır. İlgili indirim belgesi, girişte sorulmadan gösterilmelidir. İndirimler sonradan tanınmamakta, birbirleriyle kombine edilememekte ve İnternet üzerinde temin edilememektedir. Lütfen unutmayın! Salon krokileriyle fiyat gruplarında, sergilenen gösteriye bağlı olarak

değişiklikler söz konusu olabilir. »Berlin ’de Opera Vakfı«nın genel çalışma koşulları

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K arten und Service

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Musiktheater und Ballett II

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 aalpläne und Preisgruppen können inszenierungsbedingt abweichen. S Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin.

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2014

Spielpl an

2015


Spielpl an

September So Fr

7. 12.

10:00

Spielzeitfest »Das Gespenst von Canterville«

16:00

Führung Spezial Kostüm Gastvortrag  → S. 88 Die Zauberflöte After Show Lounge

18:45 19:30

13.

E

Gastvortrag  → S. 88 Ein Sommernachtstraum After Show Lounge

Wiederaufnahme

D

19:00

Staatsballett Berlin: The Open Square

Wiederaufnahme

H

19:30

Die Zauberflöte Nachgefragt: Im Gespräch mit …

18:45 19:30 im Anschluss

So Do

Fr Sa

14. 18.

im Anschluss

19. 20.

Sinfoniekonzert 1: Håkan Hardenberger und Henrik Nánási

16:00

Führung Gastvortrag  → S. 88 Clivia After Show Lounge

18:45 19:30

Mo Fr

Sa

So

21. 22. 26.

19:00

Führung Spezial Maske Ein Sommernachtstraum

20:00

Kammerkonzert 1: Romeo und Julia!

16:00

Führung Spezial Maske Staatsballett Berlin: The Open Square

14:00

19:30

27.

16:00

28.

12:00

19:30

Oktober Fr

2. 3. 4.

8€/6€ Wiederaufnahme

Führung Die Zauberflöte

D

12 € / 8 € C 15 € / 11 € 12 € / 8 € H 8€/6€ E

Einführungsmatinee: Die schöne Helena Clivia

D

2014 19:30

Die Zauberflöte

11:00

Kinderkonzert 1: Musik am Eisernen Vorhang! Führung Spezial Requisite Ein Sommernachtstraum

16:00 19:00

Sa

K1

ab 10 Uhr Opernfrühstück 19:00

Do

C

20:00

im Anschluss

So

12 € / 8 € Wiederaufnahme

im Anschluss

Sa

2014

16:00 19:30

Führung Die Zauberflöte

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D 9 € / 5,50 € 12 € / 8 € D 8€/6€ E


Spielpl an

So Fr

Sa So

Mi

Do Fr

Sa

So Mo Fr

Sa

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Do Fr

5. 10. 11. 12. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 24.

16:00

Clivia

11:00 19:30

Kinderkonzert 1: Musik am Eisernen Vorhang! Führung Spezial Kostüm Staatsballett Berlin: The Open Square

19:00

Die schöne Helena

14:00

Führung Spezial Maske Die Zauberflöte

16:00

18:00

So Di

F 12 € / 8 € E

Clivia

D

16:00

Führung Spezial Bühnenbild Die schöne Helena

19:30

12 € / 8 € E

19:30

Führung Die Zauberflöte

16:00

Die schöne Helena

20:00

Kammerkonzert 2: Antikes!

16:00

Führung Die Zauberflöte

8€/6€

Führung Die schöne Helena

8€/6€

16:00

19:30

26.

14:00

2. 4.

H

19:30

16:00

1.

12 € / 8 €

C

19:30

18:00

Führung Spezial Kostüm Clivia

20:00

Staatsballett Berlin: The Open Square

16:00

Führung Ein Sommernachtstraum

19:30

November Sa

Premiere

9 € / 5,50 €

Ein Sommernachtstraum Nachgefragt: Im Gespräch mit …

19:30 im Anschluss

25. 30. 31.

D

14:00 16:00

8€/6€ E D 15 € / 11 €

E

E 12 € / 8 € D H 8€/6€ D

2014 Führung Spezial Maske

19:30

Clivia

16:00

Das Gespenst von Canterville

20:00

Staatsballett Berlin: The Open Square

12 € / 8 € E Premiere

B H

159


Spielpl an

Fr

7.

18:45 19:30 im Anschluss

Sa

So

Mi Do Fr

Sa

So

8.

16:00

9.

11:00

19:30

Fr

C

11:00

Das Gespenst von Canterville

A

20:00

Sinfoniekonzert 2: Ulrich Matthes, Johannes Moser und Vladimir Jurowski

15.

16:00

Führung Die schöne Helena

16.

12:00

19:30

21.

16:00

22.

16:00

19:30

19:30

23.

14:00

28.

11:00

18:00

16:00

Mi Do

K1

8€/6€ E

Das Gespenst von Canterville Chorkonzert: Auf dem Weg zu Schönberg! Führung Spezial Kostüm Die Zauberflöte

8€/6€ E 15 € / 11 € 12 € / 8 € C

Das Gespenst von Canterville Führung West Side Story Nachgefragt: Im Gespräch mit … Führung Spezial Requisite West Side Story

30.

18:00

Don Giovanni

B

E

Führung Spezial Maske Die schöne Helena

19:30

A

12 € / 8 €

Führung West Side Story Nachtkonzert 1: Strauss und Schulhoff!

16:00

2. 3. 4.

A

Einführungsmatinee: Don Giovanni

29.

Dezember di

9 € / 5,50 €

ab 10 Uhr Opernfrühstück

19:30

So

E

West Side Story

im Anschluss

Sa

8€/6€

19:30

12. 13. 14.

23:00 So

Führung Die schöne Helena

F

Kinderkonzert 2: Von Zwergen, Trollen und Zauberwesen! Das Gespenst von Canterville

19:30

Sa

Wiederaufnahme

18:00

16:00

Fr

Gastvortrag  → S. 88 West Side Story After Show Lounge

A 8€/6€ E

12 € / 8 € E Premiere

F

Wiederaufnahme

H

2014

19:30

Staatsballett Berlin: Don Juan

19:30

West Side Story

E

11:00

Das Gespenst von Canterville

A

160


Spielpl an

Fr

5.

20:00

Sinfoniekonzert 3: Sebastian Knauer und Sir Roger Norrington

Sa

6.

16:00 19:30

Führung Don Giovanni

16:00

Das Gespenst von Canterville

11:00

Kinderkonzert 2: Von Zwergen, Trollen und Zauberwesen!

20:00

Staatsballett Berlin: Don Juan

11:00

Des Kaisers neue Kleider Die Zauberflöte

So Mo Di Mi

Do

Fr

7. 8. 9. 10. 11.

19:30 19:30 im Anschluss

12.

11:00 16:00 19:30

Sa

So Mo Mi Do

13.

Sa

So Mo Di Do Fr

A

Wiederaufnahme

Die schöne Helena Nachgefragt: Im Gespräch mit …

D

Des Kaisers neue Kleider Führung Spezial Maske West Side Story

A 12 € / 8 € E

18:30

Kinderkonzert 3: Singt mit – Weihnachtslieder für alle!

19:30

Don Giovanni

18:15

Gastvortrag  → S. 88 Die Fledermaus After Show Lounge

16:00

20.

16:00

A E

Don Giovanni

19:00

9 € / 5,50 € H

16:00

19. 21. 22. 23. 25. 26.

E

23:00

19:30

im Anschluss

Fr

8€/6€

Führung West Side Story Nachtkonzert 2: Broadway!

16:00

14. 15. 17. 18.

K1

8€/6€ E 15 € / 11 € D 9 € / 5,50 € D

Wiederaufnahme

D

Führung Die Zauberflöte

8€/6€

Führung West Side Story

8€/6€

19:30 18:00

Arizona Lady – konzertant

18:30

Des Kaisers neue Kleider

A

19:30

West Side Story

E

18:00

Don Giovanni

E

11:00

Das Gespenst von Canterville Führung Spezial Kostüm Die Zauberflöte

19:30

16:00 19:30

E

E Premiere

B

B 12 € / 8 € F

161


Spielpl an

Sa

So

Mo Di Mi

27.

16:00

28.

15:00

Führung Die Fledermaus

8€/6€

West Side Story

E

19:30

Staatsballett Berlin: Don Juan

H

19:30

Arizona Lady – konzertant

B

18:00

Die schöne Helena

19:30

19:30

29. 30. 31.

Januar Do

Fr Sa

So Do Fr

1. 2. 3. 4. 8. 9. 10.

16:00 20:00

di Mi Do Fr

Sa

17.

Neujahrskonzerte: Offenbachiade!

K2

Die schöne Helena

14:00 18:00

Führung Spezial Maske Die Fledermaus

14:00

Des Kaisers neue Kleider

A

20:00

Staatsballett Berlin: Don Juan

H

11:00

Des Kaisers neue Kleider Führung West Side Story

16:00

16:00 18:45 19:30

11. 13. 14. 15. 16.

G

19:30

im Anschluss

So

Silvester

2015

19:30 Sa

E

Führung Spezial Requisite Gastvortrag  → S. 89 Ball im Savoy After Show Lounge

E 12 € / 8 € E

A 8€/6€ E 12 € / 8 € Wiederaufnahme

E

18:00

Don Giovanni

11:00

Schüler-Castingshow »Oper sucht Klasse«

19:30

West Side Story

E

19:30

West Side Story

E

16:00

Führung Spezial Bühnenbild Die Zauberflöte

19:30 16:00 19:30 im Anschluss

Führung Ball im Savoy Nachgefragt: Im Gespräch mit …

162

C 9 € / 5,50 €

12 € / 8 € E 8€/6€ E


Spielpl an

So

Di Do

18.

18:00

Führung Spezial Maske Die schöne Helena

18:30

Backstage  → S. 90

19:30

Die Zauberflöte

14:00

20. 22.

12 € / 8 € c 5€ E

Operettenfestival Fr

Sa So

Di

Mi Do Fr Sa

23.

19:30

Führung Die schöne Helena

19:30

Ball im Savoy

14:00

Führung Spezial Kostüm Die Fledermaus

16:00

24. 25. 27.

18:00

Mo

1. 2.

Do Fr Sa

3. 5. 6. 7. 8.

D

Ball im Savoy

D

19:30

Die Fledermaus

D

19:30

Eine Frau, die weiß, was sie will!

19:30

Komische Oper Ball  → S. 141

Premiere

D 15 € / 11 €

C AUF ANFRAGE

2015 18:00

Die schöne Helena

18:30

Backstage  → S. 90 Clivia Nachgefragt: Im Gespräch mit …

19:30

D 5€ C

19:30

Ball im Savoy

D

19:30

Eine Frau, die weiß, was sie will!

B

20:00

Sinfoniekonzert 4: Baiba Skride und Henrik Nánási

16:00

Führung Ball im Savoy Nachtkonzert 3: Pas de deux!

19:30 23:30

So

12 € / 8 €

19:30

im Anschluss

Di

E

Clivia Farges Mikh Nit – Jiddische Operettenlieder

Februar So

E

23:00

19:00

28. 29. 30. 31.

8€/6€

14:00 18:00

K1 8€/6€ E 15 € / 11 €

Führung Spezial Maske Eine Frau, die weiß, was sie will!

12 € / 8 € B

163


Spielpl an

Fr Sa

13. 14.

21:00

29. Teddy Awards

16:00

Führung Gastvortrag  → S. 89 Orpheus After Show Lounge

18:45 19:30 im Anschluss

So

mo Fr

Sa

So Fr

Sa

15. 16. 20. 21. 22. 27. 28.

12:00

Mi Do Fr

Sa

So

Mo Fr

Sa

1. 4. 5. 6.

Ball im Savoy

18:30

Backstage  → S. 90

16:00

Führung Die Zauberflöte

19:30

19:30

Führung Spezial Kostüm Ball im Savoy

18:00

Orpheus

16:00

Führung Ball im Savoy

16:00

19:30 16:00 19:30

E

E 5€ 8€/6€ E 12 € / 8 € e c 8€/6€ E

Führung Spezial Maske Die Zauberflöte

12 € / 8 € E

2015 19:00

Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

19:30

Ball im Savoy

11:00

Die Schneekönigin

16:00

Führung Orpheus

19:30 16:00

8.

16:00

14.

Wiederaufnahme

Einführungsmatinee: Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

18:00

7. 9. 13.

8€/6€

ab 10 Uhr Opernfrühstück

März So

AUF ANFRAGE

19:30

Die Schneekönigin Eine Frau, die weiß, was sie will!

20:00

Kammerkonzert 3: Villa Poulenc!

16:00

Führung Ball im Savoy

16:00 19:30

Führung Spezial Maske Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

164

F C

Wiederaufnahme

A 8€/6€ E

Führung Spezial Requisite Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

20:00

19:30

premiere

12 € / 8 € D A B 15 € / 11 € 8€/6€ E 12 € / 8 € premiere

c


Spielpl an

So

Mo

Di Mi

Do

15.

14:00

16.

11:00

19:00

17. 18. 19.

Führung Spezial Kostüm Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

12 € / 8 € C

20:00

Die Schneekönigin Jazz – Lyrik – Prosa

11:00

Die Schneekönigin

A

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

19:30

Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg Nachgefragt: Im Gespräch mit …

C

im Anschluss

A Gastspiel

k1

Tangofestival Fr

Sa So

20. 21. 22.

19:30

Die Schneekönigin Führung María de Buenos Aires – konzertant

19:30

Tango-Gastkonzert: Gidon Kremer mit der Kremerata Baltica

19:00

María de Buenos Aires – konzertant Nachtkonzert 4: Tango!

11:00 16:00

21:30

Do

26.

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

Fr

27.

11:00

Die Schneekönigin Führung Die Zauberflöte

16:00 19:30

Sa

So

28.

16:00

29.

14:00

19:30

19:00

April Do

Fr Sa

So Mo

2. 3. 4. 5. 6.

A 8€/6€ Premiere

B k1 B 15 € / 11 € c

A 8€/6€ E

Führung Ball im Savoy

8€/6€ E

Führung Spezial Kostüm Orpheus

12 € / 8 € D

2015 19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

C

19:00

Die Zauberflöte

E

16:00 19:30

Führung Don Giovanni

19:30

Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

D

19:00

Ball im Savoy

D

8€/6€ E

165


Spielpl an

Fr

Sa

10.

16:00

11.

16:00

19:30

19:30 im Anschluss

So

Fr

Sa

So mo mi Do

12.

12:00

Sa

So

Di Mi

Do

8€/6€ E

Einführungsmatinee: Moses und Aron Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

D

17.

16:00

Führung Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

8€/6€

18.

16:00

19:30

19. 20. 22. 23.

Führung Spezial Kostüm Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

19:00

Moses und Aron

20:00

Kammerkonzert 4: Forelle Müllerin!

20:00

Konzert Anne Sophie von Otter

Gastspiel

b

18:45

Gastvortrag  → S. 89 Odysseus After Show Lounge

Wiederaufnahme

C

19:30

24.

16:00

25.

16:00

26.

11:00

19:30

19:30

28. 29. 30. 1. 2.

E

19:30

12 € / 8 € C

Premiere

F 15 € / 11 €

Führung Spezial Bühnenbild Moses und Aron

12 € / 8 € D

Führung Die Zauberflöte

8€/6€ E

16:00

Kinderkonzert 4: Mozart pur West Side Story

19:30

Moses und Aron

C

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

19:30

Odysseus

C

18:15 19:00 im Anschluss

Sa

Führung Don Giovanni Nachgefragt: Im Gespräch mit …

B

19:00

Mozart-Mai Fr

12 € / 8 €

ab 10 Uhr Opernfrühstück

im Anschluss

Fr

Führung Spezial Maske Eine Frau, die weiß, was sie will!

16:00 19:30

9 € / 5,50 € E

2015 Gastvortrag  → S. 89 Così fan tutte After Show Lounge Führung Moses und Aron

166

Wiederaufnahme

D

8€/6€ D


Spielpl an

So

3.

14:00 16:00

Führung Spezial Maske

19:00

Don Giovanni

D c

Di

5.

20:00

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

Mi

6.

18:45

Gastvortrag Carmen After Show Lounge

19:30 im Anschluss

Do

Fr

Sa So

Mi Do Fr Sa

So

7.

11:00

8.

16:00

9. 10.

19:30

17.

Fr

Sa

So Mo Fr

Sa

18. 22. 23. 24. 25. 29. 30.

Kinderkonzert 4: Mozart pur! Così fan tutte

C

9 € / 5,50 € c

Führung West Side Story

19:30

Lucio Silla – konzertant

19:00

Moses und Aron Nachgefragt: Im Gespräch mit …

C

19:30

Lucio Silla – konzertant

B

19:00

Carmen

C

20:00

Sinfoniekonzert 5: Bernarda Fink und Henrik Nánási

16:00

Führung Così fan tutte

19:30 12:00

8€/6€ E premiere

B

K1 8€/6€ D

Einführungsmatinee: Giulio Cesare in Egitto ab 10 Uhr Opernfrühstück

19:00

Führung Spezial Maske Don Giovanni

20:00

Kammerkonzert 5: Mozart und Italien!

16:00

Führung West Side Story

14:00

Mo

Wiederaufnahme

19:30

im Anschluss

13. 14. 15. 16.

12 € / 8 €

19:30

12 € / 8 € D 15 € / 11 € 8€/6€ E

23:00

Führung Spezial Requisite Die Zauberflöte Nachtkonzert 5: Mozart und Beethoven!

19:30

Odysseus

D

19:00

Così fan tutte

c

16:00

Führung West Side Story

8€/6€

Führung Carmen

8€/6€

16:00 19:30

20:00 16:00 19:30

12 € / 8 € E 15 € / 11 €

E

D

167


Spielpl an

So

31.

19:00

Juni Mo

Di Mi

Do

Fr

Sa

So

Do Fr

1. 2. 3. 4.

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

20:00

Heimatlieder aus Deutschland

b

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

19:30

Odysseus Nachgefragt: Im Gespräch mit …

C

im Anschluss

5.

16:00

6.

16:00

7.

11:00

19:30

19:30

11. 12.

19:30

Giulio Cesare in Egitto

16:00

Führung Spezial Kostüm Gastvortrag  → S. 89 Rigoletto After Show Lounge

18:45

13.

16:00

14.

12:00

19:30

So Mo

Di

19.

16:00

20.

16:00

21. 22. 23.

D 8€/6€ D RESTKARTEN K1 e C 12 € / 8 € Wiederaufnahme

Führung Così fan tutte

D

8€/6€ D

Einführungsmatinee: My Square Lady ab 10 Uhr Opernfrühstück

19:00

Sa

12 € / 8 €

Führung Giulio Cesare in Egitto Förderkreiskonzert West Side Story

14:00

Fr

Führung Spezial Bühnenbild Carmen

19:00

19:30

So

F

Premiere

2015

im Anschluss

Sa

Giulio Cesare in Egitto

19:30

Führung Spezial Maske Giulio Cesare in Egitto

12 € / 8 € C

Führung West Side Story

8€/6€ E

19:30

Führung Spezial Requisite Rigoletto

19:00

My Square Lady

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

19:30

Don Giovanni

D

168

12 € / 8 € D Uraufführung

F


Spielpl an

Mi Do Fr Sa

So Mo

Di

24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.

19:30

Rigoletto

C

19:30

My Square Lady

B

20:00

Sinfoniekonzert 6: Albrecht Mayer und Henrik Nánási

16:00 19:30

Führung Giulio Cesare in Egitto

19:00

Rigoletto

c

19:30

Staatsballett Berlin: Multiplicity. Forms of Silence and Emptiness

c

19:30

Carmen

c

Juli Mi Do Fr

Sa

1. 2. 3. 4.

K1 8€/6€ E

2015 19:30

Rigoletto

c

19:30

West Side Story

E

16:00

Führung West Side Story

8€/6€

19:30 16:00 19:30

E

Führung Spezial Kostüm Giulio Cesare in Egitto

12 € / 8 € E

Komische Oper Festival So

Di Mi Do Fr

Sa So

5. 7. 8. 9. 10. 11. 12.

19:00

Kinderkonzert 5: Sommerkonzert des Kinderchores! My Square Lady

19:30

Moses und Aron

F

19:30

Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg

F

19:30

Giulio Cesare in Egitto

F

16:00

Führung Spezial Maske Die schöne Helena

12 € / 8 €

19:30 19:30

Don Giovanni

F

19:00

Die schöne Helena

F

11:00

9 € / 5,50 € C

F

 S tand: 3. März 2014 Änderungen vorbehalten

169


Spielpl an

Was in der Behrenstraße schon alles los war 176 4  – 1 7 86 Singspiele und » Nathan der Weise «

Kálmán, Lehár und Abraham

Im Theater in der Behrenstraße, einem Fachwerkbau mit 700 Plätzen, wird neben Schauspielen von Schiller, Goethe (1774 Uraufführung Götz von Berlichingen), Lessing (1783 Uraufführung Nathan der Weise) oder Shakespeare auch die neue Gattung des deutschen Singspiels, das unter dem Einfluss der französischen Opéra comique einen Gegenentwurf zur höfischen (italienischen) Oper darstellt, aufgeführt. Die Bezeichnung »comique« ist dabei allein dem Gegensatz zur tragischen Hofoper geschuldet. Eine Opéra comique ist, ebenso wie das Singspiel, nicht zwingend komisch, sondern in erster Linie volksnah.

Nach dem 1. Weltkrieg wird das Metropol-Theater zu einem der wichtigsten Operettenhäuser in Deutschland. Gespielt werden Werke der führenden Operettenkomponisten dieser Jahre wie Lehárs Die lustige Witwe und Das Land des Lächelns (Uraufführung 1929), Oscar Straus� Marietta; Eine Frau, die weiß, was sie will! (Uraufführung 1932), Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin oder Paul Abrahams Victoria und ihr Husar und Die Blume von Hawai. Auf der Bühne stehen neben Fritzi Massary Stars wie Käthe Dorsch, Gitta Alpár, Adele Sandrock, Richard Tauber, Leo Slezak oder Max Hansen.

1892  – 1 898 Operetten und » Die verkaufte Braut «

193 3  – 1 9 44 » Kraft durch Freude «

An der Stelle des alten, längst abgerissenen Theaters wird das von den renommierten Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer (die Theater u. a. in Prag, Budapest, Wien, Zürich und Hamburg entworfen haben) erbaute »Theater Unter den Linden« eröffnet, ein prunkvoller Vergnügungs-Palast im neobarocken Stil, mit Tischen in der hinteren Hälfte des Parketts, Logen in den Seiten der Ränge und einer Balkon-Terrasse in der Mitte des 1. Rangs. Gespielt werden vor allem Operetten, gelegentlich auch Opern wie Die verkaufte Braut oder Cavalleria rusticana / Der Bajazzo.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten müssen viele jüdische Künstler (wie Fritzi Massary, Richard Tauber oder Gitta Alpár) Deutschland verlassen. Die meisten neueren Operetten dürfen nicht mehr aufgeführt werden, weil sie aus der Feder jüdischer Komponisten (wie Kálmán oder Abraham) stammen. Das Metropol-Theater wird dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt. 1944 werden alle Theater in Deutschland, auch das Metropol-Theater, geschlossen.

1898  – 1 918 » Neuestes – Allerneuestes « Nach Umbauarbeiten wird das Haus unter dem Namen »Metropol-Theater« wiedereröffnet. Berühmt werden die aufwändigen politisch-satirischen »Jahresrevuen«, »eines von den Ereignissen, die man in Berlin mitmachen muss«, wie es in einem Bericht aus jener Zeit heißt. »Automobile, Privat-Equipagen etc. drängen sich in fast unabsehbarer Reihe vor das Tor. Heraus steigt, was Berlin an Eleganz und Schönheit besitzt.« Star dieser Revuen ist neben dem Sänger und Komiker Josef Giampietro vor allem die aus Wien stammende Fritzi Massary.

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1918  – 1 933

1947  – 2 01 2 » Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten « Nach dem Wiederaufbau des 1945 zerstörten Theaters wird mit der Aufführung von Johann Strauss� Die Fledermaus unter dem aus Österreich stammenden Intendanten und Chefregisseur Walter Felsenstein das Haus als »Komische Oper« wiedereröffnet. Sein Ansatz hat in den folgenden Jahren großen Einfluss auf die Auseinandersetzung mit dem Musiktheater und findet Nachahmer in ganz Europa. Auch Felsensteins Nachfolger als Intendanten und Chefregisseure der Komischen Oper Berlin – Joachim Herz, Werner Rackwitz / Harry Kupfer, Albert Kost / Harry Kupfer, Andreas Homoki – bleiben Felsensteins Idee eines zeitgemäßen, publikumsnahen Musiktheaters verbunden.


Spielpl an

Und warum » komisch «? Se it  2 012 » Sinn und Sinnlichkeit « Barrie Kosky knüpft in seiner Intendanz an die Tradition der Vorgänger an, besinnt sich aber auch auf die Geschichte des Hauses an der Behrenstraße vor 1933. Verdrängtes und Vergessenes steht wieder auf dem Spielplan, selten oder nie Gehörtes gerade der Komponisten, die unter den Nationalsozialisten von der Bildfläche verschwanden und häufig bis heute zu Unrecht verkannt sind. Die Berliner Jazz-Operette beweist unter Kosky ihren geistreichen Witz, vom 50er-Jahre-Kitsch befreit zeigt sich manches Stück in ganz neuem Licht: die Komische Oper Berlin als legitime Erbin des MetropolTheaters. 2013 wird das Haus (zum zweiten Mal nach 2007 ) von der Fachzeitschrift »Opernwelt« zum Opernhaus des Jahres gewählt.

Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte. Felsenstein im Programmheft der Eröffnungspremiere der Komischen Oper: »Komische Oper ist zwar die wörtliche Übersetzung von  Opéra comique , verleitet aber – wörtlich genommen – zu einer Sinngebung, die dem vom französischen Namen unmissverständlich bezeichneten Genre des musikalischen Theaters nicht ganz gerecht wird. Was im Allgemeinen in Deutschland Singspiel, Buffo-Oper, Operette, Spieloper genannt wird, trifft zum Teil für die hier gemeinte Gattung zu, bleibt aber auch zum großen Teil im musikalischen wie geistigen Anspruch hinter ihr zurück. Die Komische Oper hat sich die Aufgabe gestellt, die künstlerisch erlesensten und zugleich volkstümlichsten Werke des internationalen Musiktheaters aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im wechselnden Spielplan zu pflegen. Und zwar mit durchaus gleichmäßiger Betonung beider Teile des Wortes Musik-Theater. Denn Musik, die nicht aus dem dargestellten Vorgang wächst, hat nichts mit Theater zu tun, und eine Darstellung, die sich nicht präzis und künstlerisch gültig mit der Musik identifiziert, sollte besser auf Musik verzichten.«

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Komische Oper Berlin Behrenstraße 55—57, 10117 Berlin Telefon (030) 202 60 0 / Fax (030) 202 60 405 E-Mail info  @ komische-oper-berlin.de Internet www.komische-oper-berlin.de Auch bei Facebook, Twitter und Google+ Kartentelefon (030) 47 99 74 00

Impressum Herausgeber Komische Oper Berlin Intendant

Barrie Kosky

Generalmusikdirektor Henrik Nánási Geschäftsführende Susanne Moser Direktorin Redaktion André Kraft, Ulrich Lenz (verantwortlich); Mirjam Cott, Juliane Görlach, Pavel B. Jiracek, Irmtraud Michels, Anne-Kathrin Ostrop, Cordula Reski-Henningfeldt, Verena Thole, Johanna Wall, Marwin Wendt Gestaltung State, Berlin Mitarbeit: Hanka Biebl

Fotos Gunnar Geller Projektleitung: Cornelia Reimer Hair & Make-up: Andreas Bernhardt Kostümberatung: Elisabeth Schäning

Szenische Fotos Iko Freese/drama-berlin.de (S. 48 / 49, 56 / 57, 68-72, 74 / 75, 77-81, 84 / 85, 148) | Monika Rittershaus (S. 73, 82 / 83 ) | Sebastian Hänel (S. 76, 121 re. u.) Sowie Marla Singer (S. 28 / 29, Asmik Grigorian) | Maren Kaume (S. 91) | Hanns Joosten (S. 92 / 93, 136, 141) | Uwe Arens (S. 96 mi.) | Sheila Rock (S. 96 u.) | Marco Borggreve (S. 97 o., S. 98 mi.) | Kasskara (S. 98 u.) | Stefan Reichmann (S. 99 u.) | Aurelio Schrey (S. 122 / 123 mi.) | Privataufnahmen Anzeige Staatsballett Berlin S. 116 / 117: Bernardo Rivavelarde Litho M’Rabet | Postproduction Druck Druckerei Conrad GmbH Redaktionsschluss 3. März 2014  Änderungen vorbehalten

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Jahrespielzeitheft 2014/15 Komische Oper Berlin  

Die Spielzeit 2014/2015 der Komischen Oper Berlin in der kompletten Übersicht. Wir freuen uns sehr, Ihnen eine riesige Spannbreite an Produk...

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