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PRAXIS & NAH Alle Informationen des Diรถzesanverbandes Paderborn auf einen Blick

WERTSCHร„TZUNG

Mehr als Lob und Belohnung

AUSZEICHNUNG

WELTJUGENDTAG

Werner Sondermann wird geehrt

Kolpingjugendliche in Panama und Costa Rica

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EDITORIAL Liebe Kolpingschwestern und -brüder, liebe Leserinnen und Leser, sind wir nicht alle auf der Suche nach Anerkennung? In der lz Thorsten Schu Regel sind wir uns dessen nur nicht bewusst. Häufig bemerken wir es erst, wenn sich das Gefühl der Enttäuschung über eine zurückliegende Begegnung einstellt. Wir haben mehr erwartet… ein Dankeschön, ein Lob. Ich bin überzeugt davon, dass das Finden von Lob, Anerkennung und Wertschätzung eine der wichtigsten Motivationen für ehrenamtliches Engagement ist. Wir sagen, dass wir etwas ehrenamtlich tun. Also ohne Gegenleistung dafür zu erhalten. Das Wort „Ehre“ steckt jedoch schon im Begriff „Ehrenamt“. Nun ist Ehre in der Verwendung vielleicht etwas aus der Mode gekommen und wenige würden sagen, ich engagiere mich, um Ehre zu erfahren. Eher würde man sagen „es ist mir eine Ehre das zu tun“. Die Bedeutung ist allerdings sehr ähnlich. Entscheidend ist, dass jeder der sich engagiert, dafür Anerkennung erfahren möchte. Diese Wertschätzung ist der Lohn des Ehrenamtes. Wir sollten uns häufiger bewusst Gedanken über die Wertschätzung in unseren Kolpingsfamilien machen. Wir vergessen zu schnell diejenigen, die sich ganz selbstverständlich im Kleinen kümmern. Wer schmiert die Brötchen? Wer betreut die Kinder? Wer trägt das Banner? Wer verteilt die Kolping-Infos? Oder auch: Wer sorgt dafür, dass sich andere engagieren können und hält ihnen den Rücken frei?

INHALT SCHWERPUNKTTHEMA Interview mit Oliver Reifenhäuser .............................. Hervorragende Leistungen für das Gemeinwesen .........................................................

6

Juleica – Die Jugendleiter*in-Card ..............................

7

Praxistipp: Wertschätzung im Verband ...................... 8 Projektvorstellungen ...................................................... 9

DIÖZESANVERBAND Ausbildung für ehrenamtliche

geistliche Leiter*innen .................................................10 „Heimat ist da, wo das Herz zuhause ist." ...............10 Werner Sondermann erhält

Konrad-Martin-Medaille .............................................. 11 Reise nach Mexiko – Ein Stück Heimat ....................12 „Zeit, Freude und Solidarität schenken“ ...................14

KOLPINGJUGEND Nachhaltigkeit mitgestalten ........................................ 15 Die „Wartezeit“ war gut gelungen .............................. 15 151 Jugendliche aus dem Erzbistum

beim Kolpingwerk in Costa Rica ................................ 16 Die Diözesanleitung diskutiert über

inhaltliche Ausrichtung ................................................ 17

Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe,

Zwei weitere Süd-Nord-Freiwillige ............................. 17

Euer Thorsten

SCHWERPUNKTTHEMA E: DER NÄCHSTEN AUSGAB „Prävention mmen, schützen“ Stark machen, mitbesti te Ausgabe: Redaktionsschluss nächs 28.4.2019 an: ng von Beiträgen bitte E-Mails für die Zusendu derborn.de redaktion@kolping-pa

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4


EINRICHTUNGEN Hotel Aspethera modernisiert .................................. 18 Rosetta Stone ................................................................19

6

HERVORRAGENDE LEISTUNGEN FÜR DAS GEMEINWESEN

12

REISE NACH MEXIKO – EIN STÜCK HEIMAT

18

HOTEL ASPETHERA MODERNISIERT

ERZBISTUM UND ÜBERREGIONALES Neues Corporate Design ............................................20

TERMINE März–Juni 2019 ............................................................22

KOLPINGSFAMILIEN Aus den

Kolpingsfamilien und Bezirken ................................ 26

IMPULS Die wahre Währung im Reiche Gottes .................... 30

IMPRESSUM


SCHWERPUNKTTHEMA

INTERVIEW

WERTSCHÄTZUNG UND EHRENAMT

Oliver Reifenhäuser (geb. 1964, Dipl. Ing. (FH)) hat lange Zeit als Produktentwickler und als Interner Berater in verschiedenen Organisationen gearbeitet. Nach einer zweijährigen Zusatzausbildung in Gestalt-Organisationsberatung (IGG Berlin) berät er als Selbstständiger seit 2006 Organisationen, Kirchen und Verbände bei der Verbesserung ihrer Ehrenamtskultur und leitet Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Freiwilligenmanagement. Er ist zusammen mit seiner Frau Carola Reifenhäuser Gründer und Geschäftsführer der beratergruppe ehrenamt GbR. www.beratergruppe-ehrenamt.de OLIVER, DU BESCHÄFTIGST DICH SEIT

WINNEN DEINER MEINUNG NACH AN

einzelnen Ehrenamtlichen ein wenig be-

VIELEN JAHREN MIT DEM THEMA EH-

BEDEUTUNG, WELCHE VERLIEREN FÜR

schäftigt. Das funktioniert natürlich auch

RENAMT. WELCHE ROLLE SPIELT DAS

DIE EHRENAMTLICHEN AN REIZ?

mit nichtmateriellen Formen der Wert-

THEMA WERTSCHÄTZUNG FÜR EINE

Auch hier gibt es leider keine eindeutige

schätzung. Wenn man Ehrenamtlichen

GESUNDE EHRENAMTSKULTUR?

Antwort. Eine Grußkarte mit einem hand-

eine herausfordernde Aufgabe anbietet,

Befragungen zeigen, dass Ehrenamtliche

geschriebenen Satz, der zum Empfänger

ihnen Entscheidungsfreiheiten zugesteht,

grundsätzlich Wertschätzung und Aner-

passt, kommt sicher gut an. Wiederholt

ihnen Vertrauen schenkt, sind das Formen

kennung für ihr Engagement von der Or-

man das zum fünften Mal, kann es sein,

der Wertschätzung, die lange anhalten.

ganisation erwarten, auch wenn das nicht

dass dies dann nicht mehr das Gefühl

das Wichtigste für sie ist. Da rangiert der

von Wertschätzung und Anerkennung er-

FÜR DIE WERTSCHÄTZUNG FÜR EH-

Spaß, den man beim Engagement haben

zeugt. Oft ist es das Unerwartete, was als

RENAMTLICHE GIBT ES MEIST FES-

möchte, ganz oben auf der Erwartungs-

besondere Wertschätzung empfunden

TE VORGABEN, WIE BEISPIELSWEISE

liste. Fehlt aber Wertschätzung, wird das

wird. Das kann auch eine kleine Praline

GRUSSKARTEN

von Ehrenamtlichen durchaus als Mangel

auf dem Schreibtisch eines Ehrenamtli-

WEIHNACHTSGESCHENKE, EHRUNGEN

empfunden. Sie fühlen sich dann u. U.

chen sein, also einfach eine unerwartete

UND WEITERE. WIE STEHST DU ZUR

ausgenutzt, nicht beachtet oder ungerecht

Aufmerksamkeit, die zeigt, ich hab‘ an

WERTSCHÄTZUNG

behandelt und insgesamt unzufrieden. Es

dich gedacht und ich freue mich, dass du

ZUM HAUPTAMT?

gibt sicher auch einige Ehrenamtliche,

dich für uns engagierst. In machen Orga-

Das gerät gerne in Vergessenheit. Die

die von sich sagen würden, Wertschät-

nisationen ist dies vielleicht zu emotional.

Vorstellung, dass Hauptamtliche keine

zung und Anerkennung sind für sie nicht

Dann kann es auch etwas Anderes sein,

Wertschätzung brauchen, weil sie ja für

wichtig. Es gibt sogar Untersuchungen

z. B. ein Kinogutschein oder eine Einla-

ihre Arbeit bezahlt werden, wäre natürlich

von Schweizer Psychologen, die heraus-

dung zu etwas. Wenn es etwas Materielles

zu einfach. Sicher kann eine gewisse Be-

gefunden haben, dass bestimmte Ehren-

sein soll, ist es natürlich gut, wenn man

friedigung auch durch ein regelmäßiges

amtliche jegliche Form von Anerkennung

etwas schenkt, was genau zum Ehrenamt-

Gehalt erfolgen. Richtige Zufriedenheit

seitens der Organisation als manipulativ

lichen passt. Wenn ich weiß, dass jemand

gibt es nur, wenn die nicht-monetäre Wert-

betrachten. Du siehst, das Thema Wert-

gerne wandert, Krimis liest und Katzen hat,

schätzung stimmt. Das kann das Feedback

schätzung ist vielschichtig und nicht tri-

könnte ich mir ja ein Geschenk überlegen,

des Chefs oder der Chefin oder eines Kol-

vial. Wichtig finde ich persönlich, dass

was hier gut passt. Das setzt natürlich vo-

legen sein, bei der man eine qualifizierte

sich eine Organisation aktiv um eine gute

raus, dass ich mich vorab mit einem oder

und hilfreiche Rückmeldung zu einer be-

Wertschätzungs- und Anerkennungskul-

einer Ehrenamtlichen als Person ausein-

stimmten Sache oder zur eigenen Person

tur bemüht, auch wenn nicht alles immer

andergesetzt habe. Und da sind wir schon

bekommt. Auch Ehrenamtliche sollten

gut ankommt. Dieses Bemühen sollte sich

am Kern. Ich fühle mich von einer Organi-

Hauptamtlichen Wertschätzung und Aner-

allerdings nicht nur beim alljährlichen Eh-

sation wertgeschätzt, wenn ich nicht nur

kennung zeigen können. Und auch Chefs

renamtsfest zeigen, sondern als Grundhal-

als Arbeitskraft gesehen und für meine

und Chefinnen brauchen das. Eine gute

tung in vielen kleinen und großen Dingen.

Leistungen gelobt werde, sondern wenn

Ehrenamtskultur ist immer das Resultat

ZUM

GEBURTSTAG,

VOM

EHRENAMT

ich mich als Mensch gesehen und erkannt

einer guten Organisationskultur. Will man

ES GIBT VIELE VERSCHIEDENE FORMEN

fühle. Man muss dafür kein Psychologe

die Ehrenamtskultur verändern, muss man

VON WERTSCHÄTZUNG. WELCHE GE-

sein. Es reicht, dass man sich mit jedem

erst in die Gesamtorganisation schauen.

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WELCHE ROLLE SPIELT EIN FUNKTIONIE-

te durch ein Schulungsangebot für die

schafft, das in einer stimmigen Form rüber-

RENDES FREIWILLIGENMANAGEMENT

Ansprechpartner*innen der Ehrenamtli-

zubringen, hat man schon viel erreicht.

FÜR DIE KULTUR DER WERTSCHÄTZUNG

chen eine weitere Sensibilisierung für die-

IN UNSEREM VERBAND?

ses Thema stattfinden. Ziel ist es, die Wert-

en immer wieder die Zeit nehmen über die

Durch ein Freiwilligenmanagement gibt

schätzungskultur der eigenen Organisation

Atmosphäre in der Gruppe zu sprechen.

es Menschen, die sich für dieses The-

immer wieder aufs Neue anzuschauen und

Zu leicht schleichen sich Dinge ein, die zu

ma zuständig fühlen und sich daher in-

ihr Aufmerksamkeit zu schenken.

Irritationen, Spannungen und Konflikten

tensiv Gedanken machen können. Gibt

Zudem sollten sich die Kolpingsfamili-

führen. Ein klärendes Gespräch oder ein

es das nicht, würde das Thema einfach

WELCHE DREI TIPPS HAST DU, DAMIT WIR

gemeinsam gelöster Konflikt stärkt die

in der Organisation zu wenig Aufmerk-

ALLE DAZU BEITRAGEN KÖNNEN, MIT UN-

Gruppe und macht sie bereit für gemein-

samkeit bekommen, dass sich jemand

SEREM KOLPINGBRUDER ODER UNSERER

same positive Erlebnisse.

darum kümmert. So gibt es verantwort-

KOLPINGSCHWESTER ZUKÜNFTIG WERT-

liche Freiwilligenkoordinator*innen bzw.

SCHÄTZENDER UMZUGEHEN?

pingbrüdern und –schwestern Gelassen-

Freiwilligenmanager*innen, die das als

Ich würde empfehlen, sich die anderen Eh-

heit im Umgang miteinander wünschen.

eine ihrer Aufgaben ansehen. Im Sinne

renamtlichen, Hauptamtlichen und Kolping-

Die Vorstellung, nur man selbst ist normal

eines

Und als drittes würde ich allen Kol-

Freiwilligenmanagements

brüder und -schwestern mit denen man im

und alle anderen sind komisch, kann nicht

wird sich eine Organisation Regeln und

Kontakt ist oder zusammenarbeitet noch

passen. Wenn sich die Erkenntnis durch-

Verfahren überlegen, wie sie für die Viel-

einmal durch eine wertschätzende oder

setzt, dass jede*r Stärken hat und auch

zahl von Ehrenamtlichen mit all ihren in-

sogar liebevolle Brille anzuschauen. Was ist

jede*r Fehler macht, ist die Grundlage für

dividuellen Wünschen und Bedürfnissen

das Besondere an ihr oder ihm, was beein-

eine gute Ehrenamtskultur gelegt. Klingt

in Hinblick auf die Wertschätzung gerecht

druckt mich bzw. macht diesen Menschen

eigentlich ganz einfach, oder?

werden kann. Darüber hinaus könn-

so einzigartig? Wenn man es dann noch

guten

Das Interview führte Ramona Linder.


SCHWERPUNKTTHEMA

HERVORRAGENDE LEISTUNGEN FÜR DAS GEMEINWESEN Öffentliche Ehrungen in Deutschland 1951 stiftete Bundespräsident Theodor

• Großkreuz

Mit dem Verdienstorden des Landes Nord-

Heuss den Verdienstorden der Bundes-

• Sonderstufe des Großkreuzes (nur für

rhein-Westfalen werden Personen geehrt,

republik Deutschland. Seitdem wurde er

Staatsoberhäupter)

die sich besondere Verdienste um das

258.000 Mal verliehen (Stand: 31.12.2018).

Jeder kann die Verleihung des Verdienstor-

Land Nordrhein-Westfalen und seiner Be-

Der Verdienstorden der Bundesrepublik

dens an einen anderen anregen. Diese An-

völkerung erworben haben. Er wird in einer

Deutschland ist die einzige allgemeine

regung sollte möglichst folgende Angaben

Stufe verliehen. Vorschlagsberechtigt für

Verdienstauszeichnung und stellt damit

über die auszuzeichnende Person enthalten:

den Landtag ist der Präsident des Landtags

die höchste Anerkennung dar, welche der

• Vorname und Familienname,

sowie die Mitglieder der Landesregierung

Bundespräsident für besondere Verdiens-

• Wohnanschrift,

für ihre Geschäftsbereiche. Anregungen für

te um das Gemeinwohl in allen Bereichen

• Geburtsdatum,

eine Ordensverleihung kann jedermann an

ausspricht, z. B. für politische, wirtschaft-

• Darstellung von Art und Umfang

die Vorschlagsberechtigten, an eine diesen

lich-soziale und geistige Leistungen sowie

der besonderen Verdienste um die

nachgeordnete Behörde, an die Gemein-

darüber hinaus zum Beispiel im sozialen

Bundesrepublik Deutschland und das

den oder an die Staatskanzlei des Landes

allgemeine Wohl,

Nordrhein-Westfalen richten.

und karitativen Bereich.

Mit seinen Ordensverleihungen möch-

• gegebenenfalls Referenzpersonen oder

Sowohl der Verdienstorden der Bun-

te der Bundespräsident die Aufmerksam-

Organisationen, die zu dem Vorschlag

desrepublik Deutschland als auch der

keit der Öffentlichkeit auf hervorragende

Stellung nehmen können.

Verdienstorden des Landes Nordrhein-

Leistungen lenken, denen er für unser

Die Ordensanregung ist formlos an die

Westfalen soll insbesondere für ehrenamt-

Gemeinwesen besondere Bedeutung bei-

Staats- bzw. Senatskanzlei des Bundes-

liche Tätigkeiten verliehen werden, die mit

misst. Dabei sollen künftig noch häufiger

landes zu richten, in dem der Auszuzeich-

großem persönlichen Einsatz und unter

Frauen ausgezeichnet und auch junge

nende wohnt. Weitere Informationen sind

Zurückstellung von eigenen Interessen

Menschen verstärkt berücksichtigt werden.

auf der Webseite des Bundespräsidenten:

längere Zeit zur Förderung wichtiger staat-

www.bundespraesident.de nachzulesen.

licher oder gesellschaftlicher Belange aus-

blik Deutschland wird in verschiedenen

Darüber hinaus initiierte Ministerprä-

geübt wurden bzw. werden. Die tadelsfreie

Stufen verliehen:

sident Johannes Rau 1986 das Gesetz zur

Erfüllung von Berufspflichten oder die

• Verdienstmedaille

Verleihung des Verdienstordens des Lan-

Übernahme von ehrenamtlichen Tätigkei-

• Verdienstkreuz am Bande

des Nordrhein-Westfalen. Solidarität, Tole-

ten allein genügt nicht für eine Verleihung

• Verdienstkreuz 1. Klasse

ranz oder Zivilcourage - solche Werte kön-

des Verdienstordens.

• Großes Verdienstkreuz

nen nicht „von oben“ verordnet werden.

• Großes Verdienstkreuz mit Stern

Sie müssen vorgelebt werden. Das wusste

Ehrenmedaillen oder ähnliche Auszeich-

• Großes Verdienstkreuz mit Stern und

auch der Ministerpräsident. Die Einführung

nungen, um verdiente Bürger für ihren jah-

des Ordens beschloss dann der Landtag.

relangen Einsatz zu ehren.

Der Verdienstorden der Bundesrepu-

Schulterband

Auch vereinzelte Städte haben eigene

Hildegard Kräling

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WAS MACHT FÜR DICH IN DEINEM EHRENAMT WERTSCHÄTZUNG AUS?

Eva Maria Meier, Kolpingsfamilie Minden Zunächst muss man sich klar machen, dass nichts selbstverständlich ist. Alles, was ein anderer tut, sollte man bewusst sehen und würdigen. Wertschätzung hat für mich viel mit einer Grundhaltung zu tun. Alles, was ich von oder durch die Gemeinschaft bekomme, muss ich zunächst sehen, um es entsprechend würdigen zu können. Ein einfacher Dank ist zwar ein Anfang, jedoch lange nicht genug. Auch wenn Wertschätzung für mich viel mit Dankbarkeit zu tun hat, muss ich genauer hinsehen. Wofür spreche ich konkret Wertschätzung aus? Eine hübsche Dekoration? Eine Aktivität mit sehr hohem Zeitaufwand? Um wirklich wertschätzend zu sein, muss ich die Details wahrnehmen und hierfür meine Wertschätzung konkret aussprechen. Das versuche ich in meiner Kolpingsfamilie umzusetzen.

Georg Heukamp, Kolpingsfamilie Bad Lippspringe Wichtig ist für mich bei diesem Thema vor allem die Wertschätzung, die ich selbst in meinem Ehrenamt für andere Menschen entwickele. Waren es zunächst pauschal "die

Juleica – Die Jugendleiter*in-Card

Flüchtlinge", "die Asozialen", die "Menschen in den Entwicklungsländern", so werden es in den Gesprächen und im ge-

Die Jugendleiter*in-Card (Juleica) ist der

für das Engagement in den verschiedenen

meinsamen Tun plötzlich Menschen, die

bundesweit einheitliche Ausweis für eh-

Bereichen der Jugendarbeit sein, weshalb

man lieb gewinnt, Freunde, die einen an

renamtliche Mitarbeiter*innen in der Ju-

man mit der Juleica von unterschiedlichen

ihrem Leben teilhaben lassen und die so

gendarbeit. Voraussetzung zur Beantra-

regionalen und bundesweiten Vergünsti-

den eigenen Blick für die Welt eröffnen. In

gung der Juleica ist ein Mindestalter von 16

gungen profitieren kann. Kostenlos kann

der Begegnung mit diesen Menschen lerne

Jahren und die Teilnahme an einem nach

man mit der Juleica beispielsweise alle

ich deren Werte kennen und respektieren.

festen Standards durchgeführten Ausbil-

SeaLife Center, Madame Tussauds in Ber-

Es ist eine Bereicherung für mich, die gele-

dungskurs über mind. 30 Stunden. Somit

lin oder das Hamburger Dungeon besu-

gentlich auch zu einer Korrektur meiner ei-

dient die Juleica als Nachweis für die er-

chen. Auch eine kostenlose Mitgliedschaft

genen, bisherigen Weltsicht führt. In vielen

worbene Qualifikation und die ehrenamt-

im Deutschen Jugendherbergswerk und

Begegnungen, auch in Kolpingsfamilien,

liche Tätigkeit der Inhaber*innen. Sie soll

viele weitere Preisvorteile sind mit der Ju-

nutze ich die Gelegenheit diese Erfahrun-

aber auch Anerkennung und Dankeschön

leica möglich.

T. E.

gen an andere weiterzugeben.

7


SCHWERPUNKTTHEMA

PRAXISTIPP: WERTSCHÄTZUNG IM VERBAND Instrument Ehrenordnung

D

ie Ehrenordnung ist ein wichtiges

nannt Schusterpreis, der erstmals für

Kolpingjugendstiftung Paderborn alle zwei

Instrument für eine gute Aufmerk-

das Jahr 2019 ausgeschrieben und ver-

Jahre verliehen. Zu ehren ist eine Tätigkeit,

liehen wird.

die unter einem vorher festgelegten The-

samkeitskultur und Wertschätzung

ehrenamtlichen Engagements im Ver-

Innovative Projekte mit Leuchtturm-

ma im Sinne des Verbandes besondere

band. 2015 wurde die Ehrenordnung des

charakter sollen in besonderer Weise ge-

Wirkung auf die Gesellschaft entfaltet hat.

Diözesanverbandes erstmals mit der des

würdigt werden. Der Preis soll alle zwei

Verliehen wird ein Geldpreis, der vorher

Kolpingwerkes Deutschland zusammen-

Jahre verliehen werden und ist im ersten

festgelegt wurde.

gefügt, so dass ein kompletter Überblick

Jahr mit 3.000,00 € dotiert. Antragssteller

Somit bietet die Ehrenordnung ein

über sämtliche Ehrungen im Kolpingwerk

können Kolpingsfamilien, Bezirksvorstände

Handwerkzeug, um ehrenamtliches En-

gegeben ist.

oder der Diözesanverband sein. Verliehen

gagement von Einzelpersonen, Gruppie-

wird der Schusterpreis vom Kolping-Bil-

rungen und auch der gesamten Kolpings-

Darin zu finden sind unter anderem:

dungswerk Paderborn und der Adolph Kol-

familie in unterschiedlicher Form und

• Die Urkunden und Mitgliedernadeln für

ping Stiftung Paderborn für Projekte, die im

unterschiedlicher Weise zu würdigen.

Sinne unseres Verbandes eine besondere

Wirkung auf die Gesellschaft haben.

Hintergründe sind in der Ehrenordnung

langjährige Mitglieder • Das Ehrenzeichen der Kolpingfamilien (bronzenes Ehrenzeichen)

Das jeweilige Verfahren und weitere

festgeschrieben. Auf der Internetseite des Ebenfalls aufgenommen in die Ehrenord-

Diözesanverbandes steht die Ehrenord-

Weitere Ehrenzeichen und Plaketten für die

nung ist der

nung im Servicebereich zum Download

unterschiedlichen Ebenen sind aufgeführt.

• Stiftungspreis für Kolpingjugenden

bereit. Nutzt diese Möglichkeit der Wertschätzung. Ehrenamtliches Engagement

In die Ehrenordnung aufgenommen ist

Der Stiftungspreis für Kolpingjugenden

auch der

wird an Kolpingjugenden für herausra-

• Stiftungspreis für Kolpingfamilien, ge-

gende, nachahmenswerte Arbeit von der

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ist nicht selbstverständlich. Hildegard Kräling


PROJEKTVORSTELLUNGEN Woller und Macher 2.0

Engagierte im Zukunftsbild-Shop oder bei

schulungen zum Potenzialcoach mittels

Anlässlich des 160-jährigen Bestehens

Christel Berlage unter christel.berlage@

der Frischzelle an.

des Kolpingwerkes Diözesanverband Pa-

erzbistum-paderborn.de oder unter 052

derborn findet am 4. Mai 2019 im BANG

51/125-1297 zu beziehen.

Honorarkräftepool

Starter Center in Delbrück-Ostenland das

Seit 2018 gibt es neben dem Angebot der

große Engagierten- und Austauschtreffen

gratis zu beziehende Bildkarten, welche der

Praxisbegleiter*innen

des Diözesanverbandes statt. Unter dem

Arbeit mit der eigenen Kolpingsfamilie die-

Pool aus acht Honorarkräften, die euch für

Titel „Woller und Macher 2.0“ werden hier

nen können. Es handelt sich dabei um 25

verschiedenste Fragestellungen eurer Kol-

alle Angebote und Akteure des Kolping-

Karten, auf deren Vorderseite sich ein Bild-

pingsfamilie zur Verfügung stehen. Mög-

werkes Paderborn auf einen Blick präsen-

motiv mit einem entsprechenden Begriff in

liche Anfragen können beispielsweise die

tiert. Über den Tag verteilt gibt es Mes-

Lautschrift befindet. Die Lautschrift animiert

Moderation für Klausurwochenenden, die

sestände und Workshops mit wichtigen

zur Entzifferung und bewirkt in Kombinati-

Auseinandersetzung mit spirituellen Ange-

Informationen für die Arbeit vor Ort. Ne-

on mit den Bildern ein großes Interesse

boten in der eigenen Kolpingsfamilie oder

ben der Vorstellung des Stiftungspreises,

beim Betrachter. Die Texte und Fragen auf

das Herausfinden der Potentiale der eige-

der Präsentation der neuen Diözesanfach-

der Rückseite der Karten laden zu einer

nen Mitglieder in der Kolpingsfamilie sein.

ausschüsse und des neuen Corporate De-

differenzierten Auseinandersetzung mit

Alles was ihr tun müsst, ist es, euch mit eurer

signs wird bei Tatico-Kaffee und Riesenpiz-

vielfältigen Aspekten rund um die Thematik

konkreten Anfrage mit Terminvorschlägen an

za für das leibliche Wohl bestens gesorgt

Engagement ein. Bestellt werden können

das Referat Ehrenamt zu wenden. Wir vermit-

sein. Anmeldungen werden ab sofort im

Kartensets unter gutekarten@kefb.de

teln euch die passende Person aus dem Pool

Die Guten Karten fürs Ehrenamt sind

zusätzlich

einen

für eure Anfrage. Die Kosten für den Einsatz

Diözesansekretariat bei Birgit Heath unter

Die Frischzelle – Entdecke, was in dir steckt!

übernimmt der Diözesanverband.

Die Frischzelle ist das Ergebnis eines Ko-

Ehrenamtsfahrt

Gute Tipps

operationsprojektes zwischen dem ZAP

Sei es Helfer einer Aktion wie z. B. bei

Gute Links, gute Seiten, gute Sachen, gute

(Zentrum für angewandte Pastoralfor-

Nacht der Lichter zu sein, Schulungsmitar-

Karten! All das ist auf den Seiten des Zu-

schung, Bochum) und dem Erzbistum Pa-

beiter in einem unserer Kurse, Ausrichter

kunftsbildes Paderborn zu finden und hält

derborn, das sich mit der Forschungsfrage

der Diözesankonferenz oder Mitarbeit in

hilfreiche Tipps, Tools und Termine bereit.

nach der Berufung der Menschen und der

einem Arbeitskreis etc. Alle Ehrenamtli-

Unter dem Stichwort „Gute Links“ sind bei-

Entdeckung von Charismen auseinander-

chen, die im vergangenen und laufenden

spielsweise Aus- und Fortbildungsangebo-

setzt. Sie ist ein Talent-Kühlschrank, mit

Jahr auf Diözesanebene aktiv waren und

te von verschiedenen Anbietern für ehren-

dessen Hilfe es möglich ist, mit Menschen

sind, sind einmal im Jahr zur Ehrenamts-

amtlich Engagierte im Erzbistum Paderborn

in einen Dialog über ihre Fähigkeiten und

fahrt eingeladen. Die Diözesanleitung will

sowie weitere Links wie Videoclips oder

Interessen zu treten und anhand dessen

damit „Danke“ sagen für die geleistete Ar-

Studien zum Thema Ehrenamt zu finden.

mögliche Engagementbereiche zu ermit-

beit und das Engagement für die Kolping-

Die Broschüre „Gute Seiten fürs Ehren-

teln. Der menschliche Kühlschrank ist ge-

jugend DV Paderborn.

amt“ stellt Instrumente der Engagement-

füllt mit unterschiedlichsten Lebensmitteln.

förderung, Praxistipps und Checklisten zur

Die Lebensmittel symbolisieren die Erfah-

ist die Fahrt bewusst auch keine Bildungs-

Verfügung, die ehrenamtlich Engagierte

rungen, Erlebnisse, Prägungen, Fähigkeiten

fahrt oder ein arbeitsintensives Konzeptwo-

bei ihren Aufgaben unterstützen. Die Bro-

und Talente des einzelnen Menschen.

chenende, sondern dient allein dem Spaß,

schüre kann auf der Seite des Erzbistums

Das Kurshandbuch zur Frischzelle mit

der Freizeit und der Geselligkeit. Ob es

Paderborn heruntergeladen oder beim Re-

vielfältigen methodischen Einsatzmög-

dieses Jahr ein Städtetrip, ein Freizeitpark-

ferat Ehrenamtsförderung in der Hauptab-

lichkeiten für Kolpingsfamilien und Kol-

besuch oder ein actionreiches Wochenende

teilung Pastorale Dienste bestellt werden

pingjugenden kann im Diözesansekretari-

wird, bleibt vorerst geheim. Was aber fest-

heath@kolping-paderborn.de oder 05251/ 2888-523 entgegengenommen.

Da das Jahr über genug gearbeitet wird,

at und bei allen Dekanaten im Erzbistum

steht, dass es vom 20.–22.9. stattfindet.

foerderung@erzbistum-paderborn.de

ausgeliehen werden. Ebenso der Talent-

05251/125-1297 oder unter ehrenamts-

Wenn ihr euch auch auf DV Ebene

Unter der Rubrik „Gute Sachen“ sind

Kühlschrank, der für die Durchführung

engagieren wollt, eure Ideen in einen un-

neben vielen hilfreichen Dingen wie

der Methoden allerdings nicht zwingend

serer Arbeitskreise einbringen wollt, dann

Buchempfehlungen oder Vordrucke für

benötigt wird. Das Referat Ehrenamts-

meldet euch gern bei uns unter jugendre-

Ehrenamtsnachweise auch wertschätzen-

förderung im Erzbistum Paderborn bietet

ferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de

de Dankeschön-Karten für ehrenamtlich

zudem regelmäßig Multiplikator*innen-

R. L.

9


DIÖZESANVERBAND

AUSBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE GEISTLICHE LEITER*INNEN Seit einigen Jahren gibt es im Kolpingwerk

das erste Modul (28.9.2019, 9–18 Uhr, Pa-

ösen Menschen begibt sich das sechste

in Ergänzung zum Amt des Präses ehren-

derborn). Mit der Übernahme von Leitung

Modul (12.–13.6.2020, 18–18 Uhr, Köln).

amtliche geistliche Leiterinnen und Leiter.

beschäftigt sich das zweite Modul und ver-

Zur Befähigung für diesen Dienst startet

mittelt methodische und gruppenpädago-

Teilnahmegebühr:

ein neuer Ausbildungskurs. Voraussetzung

gische Grundlagen (16.11.2019, 9–18 Uhr,

• Eintägige Module 40,00 Euro

für die Übernahme des Wahlamtes ist der

Soest). Um die Bibel dreht sich der dritte

• Zweitägige Module 90,00 Euro

Besuch von 6 Fortbildungsmodulen. Nach

Studientag (1.2.2020, 9–18 Uhr, Witten).

jedem Modul gibt es ein Zertifikat. Sollte

Ein zweitägiges Modul stellt Formen der

ein Modul nicht besucht werden können,

Liturgie vor und vermittelt Grundwissen

Weitere Informationen, Flyer und Anmel-

so kann dies in einem späteren Ausbil-

(27.–28.3.2020, 18–18 Uhr, Paderborn).

dung bei

dungskurs nachgeholt werden. In den

Das fünfte Modul zeigt Wege, Impulse für

Silke Schäfers | Telefon 05251 2888525

Modulen werden theologische Inhalte und

das Leben anderer zu setzen und stellt

silke.schaefers@kolping-paderborn.de

praktische Hilfen vermittelt.

dabei die eigene Rolle zur Diskussion

oder

Dem Glaubensbekenntnis der Kirche

(9.5.2020, 9–18 Uhr, Paderborn). Auf die

Wolfgang Hansen | Telefon 02921 362318

(theologische Grundlagen) widmet sich

Spuren Adolph Kolpings als einen religi-

hansen@kolping-akademie-soest.de

„HEIMAT IST DA, WO DAS HERZ ZUHAUSE IST." Tage der Orientierung in Soest vom 25.–28. Januar 2019 „Sag' mal, wo kommst Du denn wech?" -

Die Teilnehmer*innen setzten sich mit

kes DV Paderborn, betrachtete mit den

Das fragt ein Westfale, wenn er an einem

dem Begriff „Heimat" in seiner persönli-

Teilnehmern*innen Psalm 84 unter dem

anderen interessiert ist, wenn er wissen

chen, gesellschaftlichen und religiösen

Gesichtspunkt: „Da bin ich Zuhause".

will, wo der andere herkommt, wo seine

Dimension auseinander.

Herkunft ist. Diese Frage kann Ausgangs-

mat und Verwurzelung in der Kirche und

punkt für ein Gespräch über Heimat sein.

Wolfgang Hansen, Leiter der Gesell-

Auch ging es um die Frage, was Hei-

schaftspolitischen Akademie des Kolping-

im Verband bedeutet.

So begannen auch die Tage der Orien-

Bildungswerkes, sprach zu dem Thema:

tierung im Hotel Susato in Soest mit den

„Heimat in der Migrationsgesellschaft".

deutlich: Heimat ist mehr als nur ein Ort.

Fragen: Wo kommst Du eigentlich her? Wo

Michael Wöstemeyer, Leiter einer Einrich-

Heimat sind Erinnerungen, Familie, Freun-

bist Du aufgewachsen? Was weißt Du über

tung für Geflüchtete, erzählte über das

de, Gerüche oder einfach geliebte Mo-

Deinen Hausnamen?

Erleben von Menschen, die ihre Heimat

mente. Heimat ist für jeden etwas anderes.

Das Wochenende für die Vorsit-

verloren und eine Neue finden müssen.

Nur eines scheint immer gleich zu sein: Es

zenden

ihre

Er sprach über Herausforderungen in der

geht immer um Sicherheit, Geborgenheit

Stellvertreter*innen und Partner*innen

Flüchtlingsarbeit und über seinen per-

und Vertrauen.

stand unter der Überschrift: „Heimat ist da,

sönlichen Zugang zum Thema. Sebastian

wo das Herz zuhause ist!"

Schulz, Diözesanpräses des Kolpingwer-

10

der

Bezirksverbände,

Die „Tage der Orientierung" machten

DP


WERNER SONDERMANN ERHÄLT KONRAD-MARTIN-MEDAILLE „Gesicht unseres entwicklungspolitischen Engagements“ Mexiko/Paderborn. Werner Sondermann ist für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der internationalen Partnerschaftsarbeit vom Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn mit der Konrad-Martin-Medaille geehrt worden. Die Verleihung fand in Mexiko City statt, wo sich alle Kolping-Partner zur großen CECAMEX-Konferenz versammelten. „Werner Sondermann trug entscheidend zum Aufbau und der Stärkung von Kolpingstrukturen in unseren Partnerländern bei und entwickelte gemeinsam mit ihnen zahlreiche Projekte. Über 30 Jahre lang war er das Gesicht unseres entwicklungspolitischen Engagements in Lateinamerika“, sagte Diözesansekretär Thorsten Schulz anlässlich der Verleihung.

A

ls „Anwalt für die internationale

Mut, die Ausdauer, Kreativität und Treue,

direkter Verbindung zu den hauptbe-

Arbeit“ bezeichnete ihn der Di-

die beiderseitig immer maßgeblich wa-

ruflichen Aufgaben standen, u.a. war

özesanvorsitzende des Kolping-

ren, wären unsere Erfolge nicht möglich

er Diözesangeschäftsführer des Kol-

werkes in Paderborn, Stephan Stickeler.

gewesen“, so Sondermann. Er betonte,

pingwerkes DV Paderborn, Landesge-

„Werner Sondermann hat nachhaltige,

dass es im Laufe der Jahre tausende fas-

schäftsführer des Kolpingwerkes in NRW

belastbare und gerechte Strukturen in

zinierende Begegnungen und Momente,

und Sprecher des Vorstandes der Bun-

Lateinamerika aufgebaut und dafür dan-

Ereignisse und Initiativen sowie zahlreiche

desarbeitsgemeinschaft der Kolping-

ken wir ihm heute“, ergänzte Diözesan-

Meilensteine gegeben habe, die allesamt

Bildungsunternehmen Deutschland

geschäftsführer Wolfgang Gelhard. Der

zu einer gerechteren und besseren Welt

Präses des Kolpingwerkes Mexiko, Saul

beigetragen hätten. Nun sei jedoch auch

Regoitia Vega, sagte in seiner Laudatio,

der Zeitpunkt gekommen, in die Zukunft

dass Werner Sondermann über die Gren-

zu schauen: „Ich wünsche allen, die in den

zen der Sprache hinweg Freundschaften

nächsten Jahren Verantwortung auf dem

aufgebaut habe, die auf Güte, Herzlichkeit

Gebiet der internationalen Partnerschafts-

und Gastfreundschaft beruhten. „Für ihn

arbeit übernehmen viel Erfolg, Freude und

ist es eine Berufung aus der Sensibilität

Gottes Segen!“

Sascha Dederichs

für das Verwundbare heraus zu dienen und sein Wissen mit anderen zu teilen“,

Über Werner Sondermann

so der Geistliche weiter.

Geboren am 07.03.1950 in Bielefeld, •

Sondermann hatte sein entwicklungs-

verheiratet, drei Kinder

politisches Engagement Ende der 1980er

• Nach einer kaufmännischen Ausbil-

Jahre unter das Motto „Wenn man Freud

dung und dem Studium der sozialen

und Leid miteinander teilt, wächst man

Arbeit seit 1977 in unterschiedlichen

zusammen“ gestellt. Dieses Zitat des

Funktionen beim Kolpingwerk und Kol-

Verbandsgründers Adolph Kolping wurde

ping-Bildungswerk Paderborn beschäf-

prägend für die gemeinsamen Projekte

tigt, u.a. als Jugendbildungsreferent,

in Mexiko, Costa Rica, Nicaragua, Hondu-

Regionalstellenleiter in der Erwach-

ras und der Dominikanischen Republik.

senenbildung, Leiter des Berufsför-

„Ich widme diese Ehrung den Kolping-

derungszentrums Hamm und ab 1987

schwestern und Kolpingbrüdern, den Mit-

Geschäftsführer des Kolping-Bildungs-

arbeiterinnen und Mitarbeitern und den

werkes Paderborn

Leitungen der Kolpingwerke in unseren

Neben dem Hauptamt übte er auch •

Partnerländern. Ohne den notwendigen

ehrenamtliche Tätigkeiten aus, die in

11


DIÖZESANVERBAND

REISE NACH MEXIKO – EIN STÜCK HEIMAT

Reisebericht

12


I

n diesem Jahr führen das Kolpingwerk

mit Blick auf das Gnadenbild feiern. Der

Die Verkäufer sind überwiegend Kolping-

Paderborn und das Kolpingwerk Mexiko

Blick von oben in die riesige, wie ein Zelt

Produzent*innen. Am Abend begrüßen

seit 30 Jahren eine intensive Partner-

oder ausgebreiteter Mantel anmutende

uns Don Manuel und seine Frau Esperanza

schaft. Viele Projektreisen haben in diesem

Dachkonstruktion, der Blumenschmuck

herzlich auf ihrer Drachenfrucht-Finca und

Zeitraum bereits stattgefunden. In diesem

zum Valentinstag und die gemeinsame

erzählen, wie gut es für ihren Betrieb war,

Jahr ist erneut eine Delegation unterwegs.

Feier waren ein toller Start in den Tag.

dass Kolping ihm bei der Vermarktung und

Die Gruppe des Kolpingwerkes Diö-

Weiter ging es nach Cuijingo. Dort zei-

Produktentwicklung half und mit Kursen

zesanverband Paderborn, hauptsächlich

gen uns Jonathan und seine Frau Alma ihre

unterstützt hat.

bestehend aus Vorstandsmitgliedern und

Arbeit und die Entwicklung ihrer Firma, die

Mitgliedern des Diözesanfachausschusses

mit Kolping-Unterstützung 2009 begann.

menkränzen in der Casa Kolping. Traditio-

Weltgesellschaft, welche anlässlich der

Sie haben sich auf die Veredelung und

nelle Tänze werden vorgeführt, tempera-

Verleihung der Konrad-Martin-Medaille an

den Vertrieb von Maisblättern speziali-

mentvoll und bunt. Die Marktteilnehmer

Werner Sondermann nach Mexiko gereist

siert. Auch das Kamille-Projekt Tribet stellt

und die Mannschaft von Kolping Chiapas

ist, hatte die Gelegenheit auf der zweiwö-

sich uns bei unserem Besuch vor. Das Fa-

feiern gemeinsam mit uns den Abschied

chigen Reise Land, Leute, Kolping und Pro-

milienunternehmen baut auf 80 ha Kamil-

von Werner Sondermann. Eine Diashow

jekte näher kennen zu lernen.

le an und verarbeitet sie.

mit Bildern aus den vielen Jahren erzählt

Am Abend dann ein Empfang mit Blu-

Die erste Woche verbrachte die

die Geschichte von Kolping in Chia-

Gruppe in der Hauptstadt Mexiko

pas, wo die Partnerschaft mit Pader-

City, dem Sitz des Nationalbüros

born ihren Anfang nahm. Don Lukas

des Kolpingwerkes Mexiko. Der ers-

erzählt, dass die Treffen damals un-

te Tag beginnt mit einem Besuch im

ter einem Mangobaum stattfanden

Bildungszentrum Santa Ana. Neben

und Werner reiste mit ihm zu Pferd

Barrista- und Bäckereikursen kön-

von Ort zu Ort. Beide freuen sich

nen junge Menschen hier ihr Abitur

heute mit leuchtenden Augen über

nachholen. Ganz neu ist ein Kurs,

das Erreichte. Und dann wird weiter

der sie auf die Selbstständigkeit vor-

erzählt, gelacht, getanzt und auch

bereitet. Hier lernen sie, ihre Ideen

das eine oder andere Bier getrunken.

in einen Businessplan zu bringen

Auf die Freundschaft!

und Schritt für Schritt umzusetzen.

Die ersten Absolvent*innen präsen-

nach Querétaro, wo wir nach einer

tierten stolz ihre Produkte: Backwa-

beeindruckenden Messe von Pad-

ren, Marmeladen und sogenannte

re Saúl bei ihm zu Hause herzlich

Gelatinas, ein mexikanisches Des-

empfangen werden. Ebenso stehen

Unsere Reise führt uns weiter

sert. Die jungen Leute können mit einer

Von einem Teil unserer Reisegruppe ver-

hier weitere Projektbesuche an, wie auch

Selbständigkeit der wirtschaftlichen Not

abschiedeten wir uns an diesem Punkt.

in der Region Veracruz, welche wir nach

standhalten oder gar entkommen.

Für den großen Rest ging es am kommen-

einem kurzen Zwischenstopp in der Stadt

Der nächste Tag führt die Gruppe

den Tag weiter in den Süden, nach Tuxtla-

Puebla erreichen, bevor sich unsere Reise

zu einem ganz besonderen Ort. Die

Gutiérrez, wo uns Romelia und Esteban

dem Ende zuneigt.

Sonnen- und Mondpyramide von Teo-

vom Regionalteam Chiapas herzlich am

Nach

tihuacán sind in der mexikanischen

Flughafen empfingen. Die Ankunft im Ho-

freundschaftlichem Austausch, einer tol-

Geschichte von großer Bedeutung. Die

tel Casa Kolping, wo Diego, Elair und Don

len Reisegruppe, bewegenden Momen-

Besteigung der Mondpyramide und die

Arturo bereits auf uns warteten, fühlte sich

ten, Rückblicken und Zukunftsvisionen,

damit verbundenen Anstrengungen auf

für einige aus unserer Gruppe wie nach

Hoffnung, Aufbruch und der Gewissheit,

über 2000m Höhe wurden mit einem tol-

Hause kommen an. Den Tag schlossen

dass unsere Partnerschaft auf festen Säu-

len Blick entlohnt.

wir mit einem Besuch in der Kolonialstadt

len steht, hoffen wir, dass der deutsche

zwei

Wochen

intensivem

Ein neuer Tag bringt uns zum größten

San Cristóbal ab. Bei Temperaturen um die

Frühling nun nicht mehr allzu lange auf

Wallfahrtsort der christlichen Welt – der

36 Grad begann am kommenden Tag der

sich warten lässt. Bis bald, hermanxs! Wir

Basílica de Guadalupe. Wir durften mit Di-

Tinaguis Solidario, ein Markt des solidari-

haben euch im Herzen.

özesanpräses Sebastian Schulz eine Mes-

schen Wirtschaftens. Seit ca. 4 Jahren fin-

se in einer der oben liegenden Kapellen

det er im Hotel Casa Kolping in Tuxtla statt.

Eva Maria Meier & R. L.

13


DIÖZESANVERBAND

„ZEIT, FREUDE UND SOLIDARITÄT SCHENKEN“ Plätzchenbackhaus auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt eröffnet

E

s ist der Duft frisch gebackener Plätz-

Als Bürgermeister Michael Dreier gemein-

Auch Adveniat Geschäftsführer Stephan

chen, der den Gästen am Freitag,

sam mit Ulrike Heineman und weiteren

Jentgens ist dankbar für die erneute Ko-

den 23. November im gerade eröff-

Mitgliedern des Paderborner Stadtrats ins

operation mit dem Kolpingwerk Paderborn

neten Plätzchenhaus vor dem Paderbor-

Haus strömt, sind die ersten Plätzchen be-

und sagt. „Es gibt kein größeres Geschenk,

ner Diözesanmuseum entgegenströmt.

reits fertig. Dreier hatte es sich nicht neh-

als Zeit, Freude und Solidarität zu schen-

Auf dem Tisch im Haus stehen Mehl, Nu-

men lassen, nach der offiziellen Eröffnung

ken. Genau das ist es, wofür das Plätz-

delhölzer, Backbleche und jede Menge

des Paderborner Weihnachtsmarktes, die

chenbackhaus steht.“

Ausstecher bereit. Innerhalb kürzester

gemeinsame Aktion des Lateinamerika-

Zeit haben sich Rufino Rodriguez, Mitglied

Hilfswerks Adveniat und des Kolping-

des Generalvorstands von Kolping INTER-

werkes Paderborn zu besuchen, um sich

NATIONAL und Geschäftsführer Kolping

persönlich ein Bild zu machen. Er dankte

Honduras, Ana Silvia Almonte Tejeda, Süd-

Stephan Jentgens, Adveniat Geschäftsfüh-

Nord-Freiwillige aus der Dominikanischen

rer und Thorsten Schulz, Diözesansekretär

Republik und die Mitglieder des Paderbor-

des Kolpingwerks Diözesanverband Pa-

ner Kolpingwerks Schürzen umgebunden,

derborn für die Organisation der Aktion,

Teig ausgerollt und die ersten Sterne und

die bereits zum zweiten Mal auf dem Pa-

Tannenbäume ausgestochen. Ebenfalls

derborner Weihnachtsmarkt stattfindet.

im Haus die beiden Adveniat Aktionsgäs-

te Suanny Martins und Regina Leão aus

Bürgermeister an die vielen ehrenamtli-

Brasilien. Sie sind aktuell im Erzbistum

chen Helfer*innen, die das Plätzchenback-

unterwegs, um die Weihnachtsaktion von

haus vier Wochen lang betreuen werden.

Adveniat zum Thema „Chancen geben - Ju-

„Nur durch ihr Engagement ist das Plätz-

gend will Verantwortung“ zu unterstützen.

chenbackhaus erst möglich.“, betont er.

14

Einen besonderen Dank richtet der

C. N.


KOLPINGJUGEND

Winfried Henke, stellv. Diözesanvorsitzender Als Sauerländer

fällt

mir da zunächst der Spruch „Nicht geschimpft ist gelobt genug ein.“ Konkret in meiner Kolpingsfamilie erlebe ich das zum Glück ganz anders. Da ist die Vorsitzende, die sich nach Aktionen bei den Aktiven sehr individuell bedankt. Da sind die Vorstandskollegen, die sich bei persönlichen Anläs-

NACHHALTIGKEIT MITGESTALTEN Auf dem BNE-Festival haben die deutschen

dialoge. Unterstützt wurden Franziska Reich,

Teilnehmerinnen der Klimadialoge das Pro-

Maria Stickeler, Katharina Müller und Sofie

gramm rund um die 17 globalen Nachhal-

Kroll von Melanie Fecke vom Referat für

tigkeitsziele mitgestaltet. Sie präsentierten

Entwicklungspolitische Bildungsarbeit des

die erste Begegnungsphase ihres Projekts

BDKJ Diözesanverband Paderborn.

„Klimadialoge | Diálogos Climáticos“ in

Deutschland und nutzen den Austausch mit

Entwicklung“(BNE) fand am 8. Dezember im

anderen Engagierten zum Thema Nachhal-

LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg

tigkeit. In einem Gespräch informierte sich

in Oberhausen statt. Eingeladen hatte das

auch Ursula Heinen-Esser, Umweltministe-

Umweltministerium Nordrhein-Westfalen.

Das Festival „Bildung für nachhaltige

rin in Nordrhein-Westfalen, über die Klima-

C. N.

sen melden und ihre Anteilnahme zeigen. Da sind Mitglieder, die spontan einspringen und sagen „du bist schon so oft gefahren, heute mache ich das“. Oder konkret schrieb mir letzte Woche ein Gemeindemitglied nach einem Totengebet: „ …. und Hut ab, dass ihr solche Dinge macht, das ist finde ich alles andere als selbstverständlich!“ Das alles ist für mich Wertschätzung. Anerkennung, Respekt und Offenheit vor und mit dem Anderen. Egal, ob gesprochen, durch eine Geste oder mit dem Wissen, jemand akzeptiert und schätzt dich. Und das von einem „Sauerländer“.

Sabine Lenz Das Wort Wertschätzung hat für mich eine hohe Bedeutung und sollte nicht nur im Rahmen des Ehrenamts gelebt werden. Jedem Menschen mit seinen Stärken und Schwächen wertzuschätzen und anzunehmen ist eine grundsätzliche Einstellung und Haltung. Die Zusammensetzung aus dem Wort „Wert“ im Sinne von Anerkennung und Weitergabe von Vorstellungen als auch

DIE „WARTEZEIT“ WAR GUT GELUNGEN Im Advent hat die Kolpingjugend DV Pa-

nung, Licht und Erwartung auf Weihnach-

derborn wieder einen Adventskalender

ten vorbereiten.

angeboten. Zum ersten Mal kam er per

WhatsApp auf die Handys und hieß „War-

Menschen begeisterte und werden wegen

tezeit“. Ca. 350 Nutzer konnten sich mit

der guten Resonanz auch im nächsten Ad-

Hilfe von Gedanken, Videos, Liedern und

vent wieder die „Wartezeit“ einläuten.

Aufgaben zu den Themen Mut, Versöh-

Wir freuen uns, dass das Format viele

das Wort „Schatz“, als ein hohes Gut mit Bedeutung und der Suche nach dem Sinn und etwas Beglückendem. Für mich ist das Ehrenamt ebenso ein Schatz mit einem hohen Wert. Sich Zeit für andere Menschen zu nehmen, in Gemeinschaft und mit viel Begeisterung an einem Projekt oder einer Idee zu arbeiten, ist unbezahlbar.

KJ

15


KOLPINGJUGEND

151 JUGENDLICHE AUS DEM ERZBISTUM BEIM KOLPINGWERK IN COSTA RICA

D

ie 151-köfpige Weltjugendtaggruppe des Erzbistums Paderborn hat im Januar die Tage der Begegnung in die Diözese San Isidro Labrador in Costa Rica verbracht. Hier findet für

die Pilger*innen das Begegnungsprogramm im Vorfeld an den Weltjugendtag in Panama statt.

Katia Fernández Mena, Leiterin des Kolpingwerkes Costa Rica

und der Marsberger Reinhard Fiege hießen die Jugendlichen aus dem Erzbistum Paderborn herzlich beim Kolpingwerk Costa Rica willkommen. Mit dabei sind auch Alejandra, Leticia, Kimberly, Ericka und Karen. Diesen costa-ricanischen Mitgliedern der Kolpingjugend haben die Paderborner Pilger*innen gemeinsam mit dem Kolpingwerk Paderborn durch ihre Spendenaktionen vor Weihnachten die Teilnahme am Weltjugendtag in Panama ermöglicht.

Neben der Vorstellung der Aktivitäten von Kolping Costa

Rica reiste die Gruppe auch in das Dorf Bolivia de Platanares. Hier konnten sie die Kolpingsfamilie Bolivia treffen, die typisch costa-ricanischen Tamales probieren und Gemeinschaft und Begegnung erleben. „Weltjugendtag bedeutet, sich auf ein Abenteuer einzulassen“, sagt Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder während seiner Eröffnungsmesse. „Wir müssen Kirche global erleben.“ Darum pflegen das Kolpingwerk Costa Rica und das Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn seit nunmehr 10 Jahren eine intensive Partnerschaft.

16

KJ


DIE DIÖZESANLEITUNG DISKUTIERT ÜBER INHALTLICHE AUSRICHTUNG Vom 25.-27. Januar hat sich das Diözesanleitungsteam zum ersten Klausurwochenende im Jahr 2019 getroffen. Nach vielen personellen Veränderungen innerhalb der Diözesanleitung und des Jugendreferats war die inhaltliche Ausrichtung der Kolpingjugend DV Paderborn zentrales Thema. Was sind unsere Schwerpunktthemen? Welche Zielgruppen wollen wir erreichen? Welche Angebote, Formate und Gremien brauchen wir oder eben nicht? Von Freitag bis Sonntag wurden diese Fragen diskutiert, beraten und entschieden. Im Mittelpunkt standen dabei die Impulse der letzten Diözesankonferenz und die Zielsetzung die Kolpingjugenden vor Ort zu erreichen, zu unterstützen und zu fördern. T. E.

ZWEI WEITERE SÜD-NORD-FREIWILLIGE Mit Thania aus Honduras und Dayán aus Costa Rica sind im Januar 2019 zwei weitere Süd-Nord-Freiwillige bei der Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn angekommen. Die beiden jungen Frauen werden für ein Jahr im BANG Starter Center in Ostenland eingesetzt und wohnen während dieser Zeit in Gastfamilien in Ostenland und Delbrück. Erste Deutschkenntnisse konnten Thania und Dayán bereits in einem Sprachintensivkurs sammeln. Kolping ist für die beiden kein Fremdwort, da sie eng in die Arbeit der Kolpingwerke in unseren Partnerländern eingebunden sind und hoffentlich eine Vielzahl an positiven Eindrücken und Impulsen unserer Arbeit mitnehmen werden. Wir wünschen Thania und Dayán ein tolles und vielseitiges Freiwilligenjahr und freuen uns dementsprechend über viele Kontakte und Begegnungen zwischen unseren Freiwilligen und unseren Kolpingjugenden vor Ort.

T. E.

Christian Nagel Für mich ist die Wertschätzung die Grundlage im Umgang mit allem. Etwas, das ich nicht wertschätze ist mir egal oder spielt in meinem Leben keine, oder zumindest keine wichtige Rolle. Nun hat aber nicht alles für Jeden denselben Wert. Jemand, der in meinen Augen etwas Kleines leistet, hat möglicherweise viel Mühen auf sich genommen oder sich überwinden müssen, diesen kleinen Teil zum Gelingen einer Veranstaltung o.ä. beizutragen. Gleichermaßen hat möglicherweise ein anderer bei derselben Veranstaltung eine Rolle, in der er viel im Mittelpunkt steht und wird viel mehr wahrgenommen. Er erntet am Ende Lob und Anerkennung. Ich glaube, es ist wichtig, stets alle Puzzleteile im Blick zu behalten und den Menschen zu sehen. Erst wenn ich weiß, wo die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen liegen, kann ich sie und ihn wirklich und aufrichtig wertschätzen.

17


EINRICHTUNGEN

HOTEL ASPETHERA MODERNISIERT

„Neuer gastronomischer Hotspot“

13 Jahre nach seiner Eröffnung ist das Hotel Aspethera in Paderborn nun erstmals aufwendig modernisiert worden. Im Mittelpunkt des Umbaus steht dabei das Restaurant. „In unsere Neukonzeptionierung haben wir bewusst die Anregungen unserer Gäste einfließen lassen. Neben der neuen Möblierung und der modernen Thekenanlage soll vor allem der große Lounge-Bereich für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre sorgen“, sagt Regina Schafmeister, Vorsitzende der Stiftung KOLPING-FORUM Paderborn.

M

artin Pantke sprach als stell-

Handikap. Ich bin froh, dass sich das Hotel

nur zwei Wochen vollzog. „Je größer die

vertretender Bürgermeister der

Aspethera als ein gesellschaftspolitisches

Herausforderung, desto enger rückt die

Stadt Paderborn vor den über

Erfolgsprojekt fest etabliert hat und wich-

Belegschaft zusammen“, so Schafmeister.

100 Gästen gar von einem „neuen gas-

tiger inklusiver Baustein unserer Stadt

tronomischen Hotspot“, der hier einge-

geworden ist“. Wie gut die zuweilen sehr

nete im Anschluss an die Grußworte den

weiht werde. Besonders hob er auch auf

heterogenen Teams funktionieren, be-

Restaurantbereich. „Der Segen ist Ausdruck

die soziale Bedeutung des Hotels hervor:

tonte auch Schafmeister und verwies auf

dafür, dass Gott bei uns ist. Er möge Unglück

„Als Inklusionsbetrieb beschäftigen Sie

den ambitionierten Zeitplan des Umbaus,

und Leid von uns abwenden“, so Schulz.

viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit

der sich ab dem 02. Januar innerhalb von

18

Diözesanpräses Sebastian Schulz seg-

Sascha Dederichs


ROSETTA STONE

Kolping-Mitarbeiter lernen neue Sprachen

Alle 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes Paderborn haben zum Jahresende einen Gutschein zum Online-Lernen bekommen. Über den Sprachanbieter Rosetta Stone dürfen Sie nun aus 24 Sprachen auswählen. Die Codes zur Aktivierung der Lizenz wurden personalisiert mit der Weihnachtspost nach Hause geschickt. Nach der individuellen Freischaltung läuft das Programm ein Jahr. „Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres haben über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Code eingelöst. Über diese Resonanz freuen wir uns sehr. Mit diesem Geschenk wollten wir „Danke“ sagen für das große Engagement unseres Personals im vergangenen Jahr“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Gelhard. In einer Gesellschaft, die immer internationaler werde, sei eine neue Sprache privat und auch für die berufliche Perspektive sicherlich für jeden eine Bereicherung, ist sich Gelhard sicher. Ralf Willner, Referent für digitale Projekte, hatte die Kooperation mit dem Online-Anbieter Rosetta Stone initiiert. Sascha Dederichs

19


ERZBISTUM UND ÜBERREGIONALES

NEUES CORPORATE DESIGN

I

m Kolpingwerk Deutschland gab es

versammlung ein mehr als 90 Seiten star-

angebote zur individuellen Anpassung

bisher eine große Vielfalt und wenig

kes Handbuch mit Anwendungsmustern

der Unterlagen für die Kolpingsfamilien

Einheitlichkeit im visuellen Auftreten

vorgelegt werden konnte. Es beschreibt

stattgefunden. Bei Interesse und weiterem

in der Öffentlichkeit. Das betrifft Verband

die Anwendung der Wort-Bild-Marke

Bedarf können diese im 2. Halbjahr 2019

und Einrichtungen. Aus diesem Grund

und ihres Schutzraumes, der Farben und

wiederholt werden. Meldet euch hierfür

hat die Bundesversammlung ein einheit-

Schriften und enthält Gestaltungsmodule

gerne bei Ramona Linder linder@kolping-

liches Corporate Design beschlossen.

mit zahlreichen Umsetzungsbeispielen.

paderborn.de, 05251/2888-581

Seither gibt es eine gemeinsame Wort-

Bild-Marke als einheitliches Erkennungs-

Herunterladen auf www.kolping.de zur

zeichen, die für alle Bereiche verbindlich

Verfügung, ebenso das vorläufige Hand-

anzuwenden ist.

buch. Bei Neu- und Ersatzbeschaffungen

Die neue Wort-Bild-Marke steht zum

Der Bundesvorstand hatte die Initi-

soll das neue Design ab sofort zum Ein-

ative ergriffen, um ein besseres einheit-

satz kommen. Es ist aber unvermeidlich,

liches Erscheinungsbild zu ermöglichen.

dass ein Übergangszeitraum nötig ist,

Der Bundeshauptausschuss hat dieses

um das neue Design umzusetzen. Bis

Anliegen aufgenommen und die Einrich-

spätestens Ende März 2019 werden nach

tung einer Arbeitsgruppe beschlossen,

und nach Umsetzungsmuster für Profi-

der Vertretungen aus Personalverband

Anwender sowie Word- und Powerpoint-

und Einrichtungen angehörten. Eine erste

Vorlagen zur Verfügung gestellt. So wird

Präsentation erfolgte bereits beim Bun-

es Muster-Dateien für Briefpapier, Bro-

deshauptausschuss 2017 in Stuttgart. Die

schüren, Flyer, Visitenkarten, Anzeigen,

vorgelegten Entwürfe stießen auf große

Roll-Ups etc. geben.

Zustimmung. Das Konzept wurde inzwi-

schen soweit entwickelt, dass der Bundes-

haben im Februar bereits erste Schulungs-

20

Im Rahmen der Akademie Ehrenamt

R. L.


21


TERMINE

MÄRZ, APRIL, MAI UND JUNI 2019 Bundesweites Zukunftsforum Ort: Tagungszentrum „Esperanto“, Esperantoplatz, Fulda Zeit: 11–16 Uhr

30.3.

Anmeldung: https://www.kolping.de/projekte-ereignisse/upgrade/bundesweiteszukunftsforum/

Diözesaner Tag der älteren Generationen „Senioren in der NRW-Stiftung“ Referent: Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung und ehemaliger Präsident des Landtages NRW Ort: Pfarrheim Hl. Kreuz | Paradieser Weg 60 | Soest

3.4.

Zeit: ab 14 Uhr Anmeldung: silke.schaefers@kolping-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-525

Beziehungskiste – Wie ist dein Status? Unser Glaube ist eine Beziehungskiste. Wer ist dieser Gott eigentlich? Wer ist Gott für Andere? Und wie hat sich meine Beziehung mit Gott entwickelt?

4.4.

Ort: KJ Siedlinghausen, Kolpingstr. 12, Winterberg-Siedlinghausen Zeit: 18:30–21:30 Uhr Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Kolpingjugend: Gruppenleiterkurs I Der Kurs bietet Methoden und Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Inhalte sind u.a. Spieletheorie und Praxis, Rechte und Pflichten, Prävention und die eigenständige Planung und Durchführung von Einheiten.

12.–18.4.

Zielgruppe: Aktive in der Kinder- und Jugendarbeit ab 16 Jahre Teilnahmegebühr: 120 € | 80 € für Kolpingmitglieder Ort: Jugendhaus Hardehausen | Abt-Overgaer-Straße 1 | 34414 Warburg Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Starter KIT Eine Segelwoche auf dem Ijsselmeer in den Niederlanden. Ihr lernt dort u.a. Formen und Ansätze der Kolpingjugendarbeit vor Ort sowie das Thema Gemeinschaft im Verband kennen. Zielgruppe: für Interessierte ab 14 Jahre

22.–28.4.

Teilnahmegebühr: 200 € | Mitglieder: 150 € Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

22


Woller und Macher 2.0 Das Engagierten und Austauschtreffen des Kolpingwerkes Diözesanverband Paderborn Ort: BANG Starter Center, Osterloher Str. 85, Delbrück-Ostenland

4.5.

Zeit: 10–16 Uhr Anmeldung: birgit.heath@kolping-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-523

Diözesankonferenz der Kolpingjugend Mitdiskutieren, mitdenken, mitentscheiden! Auf der Diözesankonferenz ist die Stimme der Jugend gefragt. Seid dabei! Ort: Hamm-Westtünnen

4.5.

Zeit: 9–18 Uhr Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Akademie Ehrenamt: Datenschutz praktisch Teilnahmegebühr: kostenfrei Ort: Kath. Pfarrheim Olsberg, Kirchstr. 3, Olsberg Zeit: 19–21:15 Uhr

6.5.

Anmeldung: sekretariat@kolping-akademie-soest.de | Tel. 02921 3623-22 Anmeldeschluss: 29.04.2019

Basisschulung: „Kinder schützen“ Zielgruppe: für Interessierte ab 16 Jahre Ort: Pfarrheim St. Katharina, Katharinenplatz, Unna

7.5.

Zeit: 17:30–22 Uhr Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Basisschulung: „Kinder schützen“ Zielgruppe: für Interessierte ab 16 Jahre Ort: Kolpinghaus Siedlinghausen, Kolpingstr. 12, Winterberg

9.5.

Zeit: 17:30–22 Uhr Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Akademie Ehrenamt: Engagement für Familien Teilnahmegebühr: 25 € (für Vorstandsmitglieder im Kolpingwerk DV Paderborn ohne Kosten) Ort: Kolping-Bildungswerk, Nottebohmweg 2-8, Soest

11.5.

Zeit: 10–16 Uhr Anmeldung: sekretariat@kolping-akademie-soest.de | Tel. 02921 3623-22 Anmeldeschluss: 02.05.2019

23


TERMINE

MÄRZ, APRIL, MAI UND JUNI 2019 Freizeitleitertag der Kolpingjugend Wir bieten euch an diesem Tag eine bunte Mischung an praxisorientierten Workshops an. Alles, was man an Ideen und Handwerkszeug als Leiter gebrauchen kann.

11.5.

Zielgruppe: für Freizeitleiter*innen und Interessierte ab 16 Jahre Ort: Pfarrer-Rüsing-Haus, Dechant-Brill-Str. 37, Schloß Holte-Stukenbrock Zeit: 10–17 Uhr Anmeldung: jugendreferat@kolpingjugend-dv-paderborn.de | Tel. 05251 28 88-526

Akademie Ehrenamt: Spenden (sammeln) ohne Mitleid Teilnehmergebühr: 25 € (für Vorstandsmitglieder im Kolpingwerk DV Paderborn ohne Kosten) Ort: Hotel Aspethera, Am Busdorf 7, Paderborn

18.5.

Zeit: 10–16:30 Uhr Anmeldung: sekretariat@kolping-akademie-soest.de | Tel. 02921 3623-22 Anmeldeschluss: 09.05.2019

72 Stunden Aktion Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland sind dazu aufgerufen, sich für andere Menschen einzusetzen und eigene Aktionen oder Projekte umzusetzen. Anmeldung: https://www.72stunden.de/anmelden/

23.5.–26.5.

Ansprechpartnerin: Teresa Elberfeld | elberfeld@kolpingjugend-dv-paderborn.de

Akademie Ehrenamt: Mitgliederverwaltung mit Evewa Teilnehmergebühr: 25 € (für Vorstandsmitglieder im Kolpingwerk DV Paderborn ohne Kosten) Ort: Kolping-Bildungswerk, Nottebohmweg 2-8, Soest

25.5.

Zeit: 10–15:30 Uhr Anmeldung: sekretariat@kolping-akademie-soest.de | Tel. 02921 3623-22 Anmeldeschluss: 16.05.2019

Netzwerktreffen Weltgesellschaft: 30 Jahre Partnerschaftsarbeit in Mittelamerika – Potentiale und Perspektiven Ort: Welthaus Bielefeld, August-Bebel-Str. 62, Bielefeld

15.6.

Zeit: 10.30–15:30 Uhr Anmeldung: silke.schaefers@kolping-paderborn.de | Tel. 05251 2888-525

Akademie Ehrenamt: Profilbildung durch Entwicklungszusammenarbeit Ort: Pfarrheim Westerwiehe, Berkenheide 2, Rietberg-Westerwiehe Zeit: 18:30–20:45 Uhr

27.6.

24

Anmeldung: sekretariat@kolping-akademie-soest.de | Tel. 02921 3623-22 Anmeldeschluss: 18.06.2019


SCHON JETZT VORMERKEN!

HANDWERKSKAMMERWAHLEN 2019 Kandidaten und Kandidatinnen aus dem Handwerk gesucht

13.7.

30.7.

Fachtagung Altkleider

Libori

Ort: Die Brücke Bad Lippspringe

Tag der Kolpingsfamilien

Anmeldung: silke.schaefers@kolpingpaderborn.de | Tel. 05251 2888-525

14.9.

11.10.–6.11

Austauschtreffen Öffentlichkeitsarbeit

Gruppenleiterkurs I als Stückelkurs

Ort: Hotel Aspethera, Paderborn

Teil 2: 31. Oktober–3. November 2019

Teil 1: 11.–13. Oktober 2019; Teil 3: 6. November 2019 Ort: Jugendbildungsstätte Kupferberg, Detmold

26.10.

23.11.

Fachtagung DFA Weltgesellschaft

Diözesanversammlung

Ort: Hotel Susato, Soest

Ort: Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock

Alle Termine des Diözesanverbandes sind online unter www.kolping-paderborn.de/ veranstaltungen/ zu finden.

Die Termine der Akademie Ehrenamt sind online unter: www.kolping-weiterbildung-programm.de zu finden.

Die Termine der Kolpingjugend sind online unter: www.kolpingjugend-dvpaderborn.de/aktuelles/ news/ zu finden.

Die Vorbereitungen in den Kammerbezirken Ostwestfalen-Lippe (OWL) zu Bielefeld, Dortmund und Südwestfalen sind angelaufen und zum Teil abgeschlossen. Im Bezirk OWL wird bereits am 10. April gewählt. Die Wahltermine sind für Dortmund für den 30.09.2019 und für Südwestfalen für den 6.10.2019 terminiert. Aufgrund der Absprachen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) wird es, wie in den vergangenen Jahren, zu sog. Friedenswahlen kommen. Das bedeutet, es gibt eine gemeinsame Liste mit den Arbeitnehmerkandidaten und eine entsprechende Anzahl von Stellvertretungen. Die Vollversammlung der Handwerkskammern – als oberstes beschlussfassendes Gremium – besteht zu zwei Dritteln aus Arbeitgeber- und zu einem Dritteln aus Arbeitnehmervertreter*innen. Die Mitglieder dieser Vertretungen werden zum Teil durch Kolpingmitglieder gestellt. Die übrigen Mitglieder stellt der DGB. Die Arbeit in der Vollversammlung erfolgt ehrenamtlich. Der Lohnausfall für die Teilnahme an den Versammlungen wird von der Handwerkskammer erstattet. Die Vollversammlungen finden in der Regel zweimal jährlich statt. Für die Kammerbezirke Dortmund und Südwestfalen werden noch Kandidat*innen als ordentliche Mitglieder der Vollversammlungen und für die 1. und 2. Stellvertretung gesucht. Voraussetzung ist eine Ausbildung im Handwerk und ein Angestelltenverhältnis in einem Handwerksbetrieb. Bei Interesse können Anfragen an unsere Ansprechpartner gerichtet werden. Für die Vorbereitung der Wahlen stehen folgende Ansprechpartner zur Verfügung.

Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld Reinlinde Steinhofer Tel. 05251/2888577 steinhofer@kolping-paderborn.de Handwerkskammer Dortmund Meinolf Melcher Tel. 05251/2888516 melcher@kolping-paderborn.de Handwerkskammer Südwestfalen Werner Hellwig Tel. 02931/520166 werner.hellwig@kolping-suedwestfalen.de

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KOLPINGSFAMILIEN

KOLPINGSFAMILIE FÜRSTENBERG

SPENDE FÜR KINDERWOHNGRUPPE UND KOLPING-BERUFSBILDUNGSWERK Solidarisch und konsequent spendenfreudig präsentierte sich die Kolpingsfamilie Fürstenberg während des jüngsten Kolping-Gedenktages. Über einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro freuten sich während des Gedenktags sieben Mädchen und Jungen, die in der Wohngruppe „Sentio Bonum“ der Kinder- und Jugendhilfe Kidsburg GmbH in Fürstenberg leben. Zu Weihnachten war die Bescherung perfekt. Freudestrahlend nahmen die sechs- bis Foto: Brigitta Wieskotten | Text: Jürgen Floren

14-jährigen „Ritter“ der Kidsburg zu Weihnachten ein Kettcar und ein Trampolin in Empfang. Der Spendenscheck machte es möglich.

Das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel war der zweite Begünstigte während des Kolping-Gedenktags. Es kann künftig mit 250 Euro aus der Fürstenberger Kolpingkasse den Führerschein für einen Auszubildenden mitfinanzieren.

BEZIRKSVERBAND WIEDENBRÜCK

DIE VIELEN FACETTEN DER DONAU-METROPOLE „Wien ist jedes Mal wieder eine Reise wert!“ – Ein Motto, das eine Gemeinschaft aus verschiedenen Kolpingsfamilien seit Jahrzehnten häufig in die Donau-Metropole führt: Monika Brinkmann aus Herzebrock hatte die Tradition vor mehr als 30 Jahren mit ihrer Kolping-Jugendgruppe begründet. Regelmäßig fanden seitdem Touren in die österreichische Hauptstadt statt, und selbst die erfahrensten Wien-Kenner erfahren bei jedem Besuch noch etwas Foto: BV Wiedenbrück | Text: Andreas Wiedenhaus

Neues, wie in diesem Jahr zwei eindrucksvolle Führungen zeigten: Ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung des Zentralfriedhofs hatte

so manches unbekannte Detail aus der Geschichte zu berichten. Ein weiterer Höhepunkt war ein Treffen mit Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte. Ein gemütlicher Heurigen-Abend ließ manche gemeinsame Erinnerung wach werden.

KOLPINGSFAMILIE BÖVINGHAUSEN

90 JAHRE KOLPINGSFAMILIE BÖVINGHAUSEN Mit einem Wortgottesdienst mit Kolping-Bezirkspräses Hubert Werning im Pfarrer-Wefer-Haus wurde der Abend eröffnet. Anschließend referierte Dr. Stefan Nacke, CDU-Abgeordneter des Landtags NRW und Vorsitzender des Kolping-Landesverbands, über die katholischen Verbände. "Unverzichtbar für die Kirche, unverzichtbar für die Gesellschaft". Durch das Engagement der Christinnen und Christen in den Verbänden werden christliche Wertvorstellungen in Foto: KF Bövinghausen | Text: Hans-Peter Rehbein

die Gesellschaft hineingetragen. Die katholischen Verbände (Kolping) sind auch heute ein unverzichtbarer Bestandteil für Kirche

und Gesellschaft, so Dr. Stefan Nacke. FOTO: Kolping-Vorsitzender Hans-Peter Rehbein (rechts) und die stellv. Kolping-Vorsitzende Ursula Paul (2. v. links) freuten sich zum Start des Kolping-Jahresprogramms "90 Jahre Kolpingsfamilie Bövinghausen" den Kolping-Bezirkspräses Hubert Werning (2 v. rechts) und Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Nacke (links) im Pfarrer-Wefer-Haus begrüßen zu können.

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KOLPINGSFAMILIE BORGENTREICH

NICHT MEHR GEBRAUCHTE HANDYS SPENDEN UND GUTES TUN! Kolpingsfamilie Borgentreich unterstützt die Handyspendenaktion von missio und dem Kolpingwerk Deutschland. „Wir wollen mithelfen, die Situation der Menschen im Kongo zu verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von möglichen Fluchtursachen leisten“, erläutern Martina Stüve und Angelika Flore den Hintergrund der Sammelaktion. In unseren Handys bzw. Smartphones sind wertvolle Erze und Metalle verbaut – Rohstoffe, die oft unter Foto: KF Borgentreich | Text: Bruno Steger

menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Für die Sammlung hat die Kolpingsfamilie Borgentreich eine An-

nahmestelle in der Geschäftsstelle der Vereinigten Volksbank eingerichtet.

KOLPINGSFAMILIE ESLOHE

KOLPINGSFAMILIE ESLOHE FEIERT 90. GEBURTSTAG „Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben das Beste“. Dieses Zitat von Adolph Kolping hat die Kolpingsfamilie Eslohe zur Feier ihres 90-jährigen Bestehens gewählt. Zelebriert wurde die Hl. Messe von Diözesanpräses Sebastian Schulz. Während des Gottesdienstes erneuerte Rufino Rodriguez, Nationalsekretär des Kolpingwerkes Honduras, sein Treueversprechen als „Delegado de la Palabras“. In Honduras, eines der Partnerländer des KolpingwerText & Foto: Konrad Garske

kes Diözesanverband Paderborn, verkündet er als Laie seit fast 40 Jahren das Wort Gottes. Dadurch unterstützt er Menschen und gibt

ihnen seelsorgerischen Beistand. Beim anschließenden Festakt im Pfarrheim überreichte Diözesanpräses Sebastian Schulz im Beisein von Diözesanvorstandsmitglied Klaus Reising dem Vorstandsteam ein Triptychon des Esloher Künstlers Thomas Jessen. „Ihr tragt seit eurer Gründung den Glauben und das Wirken unseres Verbandsgründers Adolph Kolping weiter“, sagte Klaus Reising.

BEZIRKSVERBAND DORTMUND

GEDENKGOTTESDIENST FÜR VERSTORBENE Kolping-Bezirksverband Dortmund feiert Gedenkmesse in der Dortmunder Franziskaner-Kirche. Seit 1977 findet die jährliche KolpingGedenkmesse für die Verstorbenen der Dortmunder Kolpingsfamilien statt. Zu den Zelebranten in der Dortmunder Franziskaner-Kirche gehörten der „gebürtige Dortmunder“ Diözesanpräses Sebastian Schulz und Bezirkspräses Hubert Werning. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Cäcilia aus Bövinghausen unter der Text und Foto: Hans-Peter Rehbein

Leitung von Organist Claus Thatje und von Tony Birkenshaw mit der Violine begleitet. Nach dem Gottesdienst kam es zum Kolping-Treff

im Franziskushaus. Am Grab von Bruder Jordan: Hans-Peter Rehbein (Bezirksvorsitzender), Diözesanpräses Sebastian Schulz, Bezirkspräses Hubert Werning, Gisela Bitterschulte (Bezirksvorstand), Jürgen Szary (Lektor) und Michael Göbel (Geistlicher Leiter im Bezirk Dortmund)

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KOLPINGSFAMILIEN

KOLPINGSFAMILIE LIPPSTADT

KOLPINGSFAMILIE LIPPSTADT UNTERSTÜTZT PROJEKT IN MEXIKO MIT 4.000 EURO Beim traditionellen Grünkohlessen zum Jahresanfang konnte die Kolpingsfamilie Lippstadt auch dieses Jahr wieder einen Scheck für ein Projekt in Mexiko übergeben. Die stolze Summe von 4000 € ist durch den Adventsbasar, den Stammtisch der Frauengruppe und dem Trödelmarkt erzielt worden. Ramona Linder, Referentin für Ehrenamt und Entwicklungszusammenarbeit, die den Scheck entgegengenommen hat, berichtete auch direkt über die geplante Text & Foto: KF Lippstadt

Verwendung der Spende. Wie auch im letzten Jahr wird die Spende für die Instandsetzung des Hotel Casa Kolping in Mexiko verwendet.

Das Hotel, das vom Kolpingwerk Mexiko betrieben wird, wurde durch ein Erdbeben im Herbst 2017 schwer beschädigt. Mit der Spende können nun weiter Hotelzimmer in Stand gesetzt werden.

KOLPINGSFAMILIE HAMM-WESTTÜNNEN

GÜNTER RÜTER 50 JAHRE VORSITZENDER Am Kolpinggedenktag 2018 beging Günter Rüter sein 50jähriges Jubiläum als Vorsitzender der Kolpingsfamilie in Hamm-Westtünnen. „Durch dein Tun ist die Kolpingsfamilie zu dem geworden, was sie heute ist“ sagte Sebastian Christ als 2. Vorsitzender der Gemeinschaft vor rund 100 Gästen. Seit 50 Jahren ist Rüter der Motor für neue Ideen. Die Ferienfreizeiten der Kolpingjugend begleitet er seit 45 Jahren. Auch um den Kolping Karneval, zahlreichen OktoberfesText & Foto: KF Hamm-Westtünnen

ten und sonstige Aktivitäten hat er sich große Verdienste erworben. 1998 wurde auf seine Initiative hin der Verein Kolping Kids als Trä-

ger der gleichnamigen Kita gegründet. Diese betreut heute 55 Kinder in drei Gruppen im Alter von 0,3 bis 6 Jahren und ist gleichzeitig Familienzentrum für den Stadtbezirk. Für sein langjähriges und besonderes ehrenamtliches Engagement – ganz im Sinne Adolph Kolpings – wurde Günter Rüter von seinem Stellvertreter Sebastian Christ das bronzene Ehrenzeichen im Kolpingwerk Deutschland verliehen.

KOLPINGSFAMILIE WIEDENBRÜCK

KOLPING-EHRENZEICHEN FÜR FRANZ KÖLLNER Mit einem Gottesdienst in der St.-Aegidius-Kirche und einem anschließenden Festakt hat die Kolpingsfamilie Wiedenbrück ihr 140-jähriges Bestehen gefeiert. „Setzen Sie sich weiter so engagiert für die Ideen Adolph Kolpings ein, sie sind heute wichtiger denn je“, appellierte Pfarrdechant und Kolping-Präses Reinhard Edeler in seiner Predigt an die Kolping-Mitglieder. Während des Festaktes wurde einem Jubilar eine besondere Ehre zuteil: Franz Köllner Text & Foto: Andreas Wiedenhaus

wurde das Kolping-Ehrenzeichen verliehen. „Menschen wie Franz Köllner sind es, die aus einem Jubiläum mehr werden lassen als

ein bloßes Datum, einen Jahrestag“, sagte der Vorsitzende des Kolping Bezirksverbandes Wiedenbrück, Christian Schlingschröder, der stellvertretend für den Diözesanvorstand die Auszeichnung im Saal des Aegidius-Hauses überreichte, „sie zeigen beispielhaft, wie Einsatz und Engagement unsere Kolpingsfamilien zu wichtigen Orten kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens machen.“

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KOLPINGSFAMILIE RIETBERG

KOLPINGSFAMILIE TESTET EXOTISCHES GERICHT UND LEISTET BEITRAG FÜR EINE GERECHTERE WELT Das Eine-Welt-Dinner bietet die Möglichkeit, exotische Gerichte auszuprobieren und gleichzeitig einen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten. Aus dem Eine-Welt-Dinner-Kochbuch mit verschiedenen Menüs von drei verschiedenen Kontinenten hatte sich das Leitungsteam das Asiatische ausgewählt. Eva Maria Meier hat als Referentin die Zutaten dabei und berichtet beim Kochen und Essen über die Projekte des Kolpingswerkes Diözesanverband Paderborn Text: Norbert Hüging / CN | Foto: Eva Maria Meier

in Mexiko und Costa Rica, die sie vor zwei Jahren im Rahmen einer Projektinformationsreise selbst besucht hatte. Gekocht wird ge-

meinsam mit allen Vorstandsmitgliedern in der Küche von Teammitglied Nobert Hüging. Mit ganz unterschiedlichen Kocherfahrungen geht es ans Werk. Birgit Wördekemper, Stefanie Handing und Elke Schalk bereiten die Hauptspeise zu. An einer Mango versuchen sich erstmals Johannes Bönhoff, Maik Handing und Christian Wördekemper in der Zubereitung des Nachtisches. Vor dem Essen betet Norbert Hüging folgendes Tischgebet: „Herr, gib denen die zu Essen haben Hunger – und denen, die Hunger haben zu Essen.“

KOLPINGSFAMILIE SÜMMERN

PROJEKT „KLIMADIALOGE“ Für die beiden 21-jährigen Franziska Reich und Sofie Kroll von der Kolpingsfamilie Grüne wird der Sommer sicherlich spannend, denn vom 20. Juli bis 5. August geht es nach Mexiko. Sie sind Teilnehmer des Projekts „Klimadialoge“ der Kolpingjugend im Diözesanverband Paderborn, welches sich angelehnt an die „Agenda 2030“, die im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet worden ist, mit dem „Ziel Text: Stefan Drees | Foto: KF Sümmern

13 – Maßnahmen zum Klimaschutz“ beschäftigt. Im Rahmen des Grünkohlessens der Kolpingsfamilie Sümmern stellten Franziska

Reich und Sofie Kroll ihre Pläne im dortigen Pfarrheim vor. Vorsitzende Christa Hackelberg berichtete, dass die Kolpingsfamilie Sümmern für das Projekt gespendet habe. Und so habe es sich ja angeboten, sich etwas näher über die Planungen zu informieren.

KOLPINGSFAMILIE VERL

PROJEKT „KLIMADIALOGE“

2018 standen bei der Kolpingsfamilie Verl sämtliche Veranstaltungen und Aktionen im Zeichen der Patenschaft. Bei der traditionellen Abschlussveranstaltung wurde das herausragende Ergebnis präsentiert. 18.000 Euro konnten für den Bau eines Sportplatzes an der KolpingSchule im nicaraguanischen Masaya zusammengetragen werden. Zu den zahlreichen Sonderaktionen gehörten die Erlöse aus dem Schützenfest, dem Osterfeuer, dem Erdferkel-Essen, dem Murmelturnier,

Text: Marcus Tschakert | Foto: Manuela Fortmeier

einem Sponsorenlauf sowie dem Verkauf von Pulled Pork-Burgern auf dem Adventsmarkt. Zudem wurden im Frühjahr 2018 Kartoffeln auf

einem rund 5.000 Quadratmeter großen Acker angepflanzt. Etwa 50 Kinder, Eltern und Großeltern halfen dabei. Der Erlös aus dem Verkauf der Kartoffeln betrug über 4.200 Euro.

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IMPULS

Die wahre Währung im Reiche Gottes „Respekt! Das ist aber wirklich ein ho-

Dazu passt das Wort Jesu aus der Berg-

by nachgehen und sich überschwäng-

hes Maß an ehrenamtlichen Engage-

predigt: „Freut euch und jubelt: Euer

lich freuen, wenn sie erfolgreich sind;

ment!“ – Das sagte ich im letzten Jahr

Lohn im Himmel wird groß sein.“

wer spürt wie stolz Menschen darauf

zu einer Kolpingschwester. Wir standen

Es wäre aber im wahrsten Worte „zu

sind, dass ihre Talente und Fähigkeiten

zusammen im Plätzchenbackhaus auf

billig“, den Lohn für das Ehrenamt al-

gefragt und wertgeschätzt werden; wer

dem Paderborner Weihnachtsmarkt.

lein ins Jenseits zu verlegen. Jesus hat

die strahlenden Gesichter junger Mu-

Sie hatte mir gerade erzählt, was sie

doch auch verkündet: „Das Reich Got-

siker nach einem gelungenen Auftritt

alles ehrenamtlich bei „Kolping & Kir-

tes ist nahe“ – Und dieses Reich hat

sieht, dem wird bewusst, was mit „Got-

chens“ so tut. - Sie stimmte mir kopf-

bereits jetzt schon begonnen. Der Him-

tes Lohn“ gemeint ist.

nickend zu und sagte dann: „Und das

mel wirft seine Schatten in unserem

alles zum VG-Tarif!“ – Ich verstand nicht

Leben schon voraus, aber wir werden

eine tolle Erfahrung zu sehen, was aus

ganz und schaute sie fragend an. Sie

Gottes Reich auf dieser Erde nicht voll-

manch schüchternen Jugendleiter*innen

lieferte auch prompt die Übersetzung:

kommen erleben. Das bedeutet dann

geworden ist, mit wie viel Selbstbewusst-

„Ich arbeite seit über 40 Jahren zum

wohl auch, dass Gott seinen „Lohn“

sein sie ihren Weg gefunden und sich zu

„Vergelt´s Gott-Tarif!“

schon hier und heute „ausbezahlt“.

reifen Persönlichkeiten entwickelt haben.

Die Kolpingschwester brachte damit

auf charmante Weise zum Ausdruck, dass

Wer die gute Stimmung und tolle Ge-

Es war und ist für mich immer wieder

Bereichernde

Beziehungen,

ge-

meinschaft bei Kolpingveranstaltungen

meinschaftliche Erlebnisse, Anerken-

es für das ehrenamtliche Engagement

erlebt, wer sieht mit wie viel Begeiste-

nung und Wertschätzung, Respekt und

keinen Mindestlohn gibt. Stattdessen

rung Kinder und Jugendliche ihrem Hob-

Solidarität sind für Geld nicht zu bekom-

könnte man eher von einem „Mindestlob“ sprechen. Ehrenamtliche Arbeit in der Kirche und im Verband ist unentgeltlich, sozusagen für „Gottes Lohn“!

men. Sie sind die „Währung“ im „Reich Gottes“ und lassen dieses somit erlebbar werden schon hier und heute mitten in unserem Alltag und unserem Leben.

SEBASTIAN SCHULZ, DIÖZESANPRÄSES

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H 10680

Diรถzesanverband Paderborn

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Praxis und Nah März 2019  

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