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www.kollerschlag.at

32. Jahrgang

Nr. 157

Dezember 2012

Das Jahr macht langsam zua

Foto: I. Märzinger

Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche Kollerschlag. Foto: DI Josef Jungwith

Stefan Mayer

Mario Scherer

schnupperte beim Oberaigner

fliegt über die Wüste

Seite 32 An einen Haushalt

Seite 34 P.b.b. 37873L83U

Kurt Eilmannsberger neuer Fußballtrainer Seite 37

Erscheinungsort und Verlagspostamt 4154 Kollerschlag


Unser Bürgermeister am Wort

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Altes Gemeindehaus Die Tage sind gezählt Im kommenden Jahr werden wichtige Vorhaben umgesetzt, die schon einige Zeit in Vorbereitung sind. Das größte Projekt wird der Abriss des alten Gemeindehauses sein. Damit sind verbunden die anschließende Errichtung eines weiteren Miet-Wohnhauses auf dem jetzigen Pendlerparkplatz und die Neuerrichtung des Parkplatzes mit „Busterminal“ auf dem alten Gemeindehausgrund. Die Brezergartenstraße wird dann in die Falkensteinstraße einmünden, sodass man um das Gabriel-Wöss-Areal herumfahren kann. Wer an einer Wohnung interessiert ist, kann sein Interesse gerne am Gemeindeamt bereits anmelden. Mit einem Weinpräsent für die Weihnachtsfeier bedankten sich Bgm. Franz Saxinger (li.) und Bgm. Josef Lamperstorfer (re.) beim Gastgeber der Trilateralen Gemeinderatssitzung in Horni Plana am 16.11.2012 Bgm. Jiri Hulka. Am Programm stand eine Exkursion ins militärische Sperrgebiet mit dem riesigen Fischteich Olsina und die Berichte zu den Veranstaltungen Tennis und Triathlon.

Neues Tanklöschfahrzeug

Wohnen in Kollerschlag

Das neue TLF ist bereits bei der Fa. Rosenbauer bestellt (Näheres Seite 4). Es wird im Herbst 2013 ausgeliefert und 2014 bei einem Fest gesegnet und gefeiert. Die FF Kollerschlag hat sich vorbildlich bei diesem Beschaffungsvorgang eingebracht und leistet auch beträchtliche Eigenmittel dazu. Den Kameraden mit HBI Helmut Lauss gebührt dafür unser Dank.

Neben den Wohnhäusern ist es weiterhin ein Anliegen, günstige Siedlungsgründe für Häuslbauer bereitzustellen. Der aktuelle Preis im Birkenfeld ist nach wie vor Euro 14,50.-/m². Erfreulicherweise hat sich gerade zuletzt wieder ein Verkauf an ein junges Kollerschlager Pärchen ergeben, das auch in unserem Vereinsleben aktiv ist (Philipp Ringenberger/Eva Hofer). Ziel ist auf längere Sicht, die Siedlungsstraße bis hinunter zur Falkensteinstraße und zur Linzer Straße zu führen.

Nachdem es schon heuer bereits einige Verbesserungen gegeben hat (Schröck, Böhmerwaldstraße), hat die Straßenverwaltung mitgeteilt, dass 2013 die Landesstraßen nach Nebelberg bis zur Fa. Oberaigner und ab Falkensteinstraße bis Schöffgattern neu asphaltiert werden. Zu hoffen ist, dass die Winterdienstkosten für das Land nicht allzu üppig ausfallen, damit genug Gelder für die Erhaltungs-

Straßensanierungen

Kollerschlager Triathlonhelden

maßnahmen übrig bleiben. Wie bereits mitgeteilt, wird die Marktstraßensanierung mit Gehsteigerrichtung erst 2014 über die Bühne gehen.

Loxone schafft Arbeit Diese Betriebserrichtung ist ein Meilenstein für unsere Gemeinde. Loxone ist bereits jetzt der größte Arbeitgeber und wird noch weitere Arbeitsplätze schaffen. Die Gleichenfeier am 25.10. war jedenfalls trotz des unfreundlichen Wetters bereits ein schöner Tag für Kollerschlag. Noch mehr freuen wir uns auf die kommende Eröffnung. Den Firmengründern DI Martin Öller und Ing. Thomas Moser gilt mein Dank und ich wünsche weiterhin ein gutes Gelingen.

E-GEM Kollerschlag Am Schuldach ist beabsichtigt, eine größere Photovoltaikanlage (43 Kwp) zu errichten. Finanziert soll sie durch ein Bürgerbeteiligungsmodell werden. Dazu werden die E-GEM-Gemeinden rund um den Ameisberg eine Genossenschaft gründen. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Nach Förderzusage wird es entsprechende Informationen geben. Ein weiteres zukünftiges Energieprojekt ist die Verlegung unserer HackschnitzelNahwärmeanlage von der Schule heraus hinter den Bauhof durch die „Biowärme Kollerschlag“.

Kirchensanierung Die Veranstalter des 3-Länder-Crosstriathlons am 19.08. Bgm. Lamperstorfer (li.), Bgm. Saxinger und Hulka (re.) mit den erfolgreichen Kollerschlagern v.li.: Georg Mayer, Michaela Eder, Alois Resch, Dieter Löffler, Franz Kainberger, Markus Saxinger, Othmar Martl und Reinhold Bäck. Ein Danke an die Sportunion, dass sie sich ab 2013 um den 3LC annimmt.

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Die Kirchensanierung wirft auch seine Schatten voraus. Die Linden an der Westfront wurden ja schon gefällt. Ich darf darauf verweisen, dass ich bereits vor einigen Jahren veranlasst habe, links und

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Unser Bürgermeister am Wort

rechts der Maktplatzstiege zwei Ersatzbäume zu setzen. Die Gemeinde wird dieses Projekt bestmöglich unterstützen.

an der Programmgestaltung mitzuwirken. Eine Einladung zu einer Versammlung wird folgen.

Kulturjahr 2014/15

Dank & Wunsch!

1984 wurden wir vom Land zum Markt erhoben, 1985 feierten wir dies bei einem Fest. Zum 30-jährigen Jubiläum ist deshalb 2014/15 ein jahrübergreifendes Kulturjahr geplant. Der Kulturausschuss der Gemeinde hat bereits getagt und mit der Planung begonnen. Ausschussobmann GR Alfred Höll und ich laden alle Kollerschlager/innen, vor allem die Vereine, ein,

Am Jahresende danke ich allen, die in der Gemeinde, in der Pfarre, in den Parteien, in den Vereinen und Organisationen für die Kollerschlagerinnen und Kollerschlager ehrenamtlich gearbeitet und ihr Bestes gegeben haben. Ich freue mich, dass bei uns ein Geist der Zusammenarbeit herrscht und nicht Streit und Hader dominiert haben. Ein herzliches

Dankeschön sage ich auch allen Spendern, die damit die Finanzierung unserer Gemeindezeitung sichern helfen. Unseren Fußballern wünsche ich nächstes Jahr mit dem neuen Trainer jedenfalls den Klassenerhalt und den Festorganisatoren viel Erfolg, stehen doch wieder große Veranstaltungen bevor: Zeltfest, 3 Länder Crosstriathlon, Marktfest, Tractor Pulling EM. Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Zufriedenheit und viel Erfolg im neuen Jahr wünscht Bgm. Franz Saxinger

Volksbefragung 20. Jänner 2013 Allg. Wehrpflicht & Zivildienst oder Berufsheer Bundesheer hin, Bundesheer her, so mancher könnte sagen, was kümmert mich das.Es geht uns viel an, denn es geht letztendlich um die Aufrechterhaltung der sozialen Dienste durch Zivildiener, z.B. beim Roten Kreuz, bei Sozialeinrichtungen, was nur als Alternative zur allgemeinen Wehrpflicht gewährleistet ist. Dass das Bundesheer dahingehend reformiert gehört, dass die Jungmänner nach Absolvierung eine sinnvolle Tätigkeit darin erkennen, hier sind sich alle einig. Bei einem Berufsheer müssten die bisherigen Zivildienstleistungen durch Arbeitnehmer kom-

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pensiert werden, was alles extrem verteuern würde, noch dazu befürchtet man Personalengpässe. Deshalb: Wenn du möchtest, dass mit Hilfe der Zivildiener unser gut funktionierendes System der Hilfsorganisationen aufrecht erhalten weren kann, dann nimm am 20. Jänner an der Volksbefragung teil und stimme für die Kombination aus Allgemeiner Wehrpflicht und Zivildienst (2. Antwort auf dem Zettel). Die Befragung funktioniert wie eine Wahl (7.00 bis 14.00 h in der Volksschule)

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Der Gemeinderat hat beschlossen

GR-Sitzung am 24.10.2012

Schüler der Polytechnischen Schule Schlägl besuchten diese Sitzung: v.li.: VBgm. Georg Ecker, Armin Aumüller, Alexander Wurm, Peter Thaller, Michael Saxinger und Bgm. Franz Saxinger.

Prüfungsausschussbericht vom 5. 9 12: Der Internetauftritt der Gemeinde (Kosten, Arbeitsaufwand) und der Wasserleitungsbau 2012 wurden geprüft. Es gab keine Beanstandungen. Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF-A 2000 für die FF Kollerschlag: a) Genehmigung des Finanzierungsplanes: Die Normkosten für ein TLF-A 2000 der Marke MAN betragen laut Vorgaben des Landes OÖ. Euro 248.947,- inkl. MwSt. Zu diesen Kosten wurden jeweils 88.000 Euro Zuschuss des Landesfeuerwehrkommandos und BZ-Mittel in Aussicht gestellt. Nachdem die Feuerwehr Kollerschlag zu den Normkosten für Fahrgestell und Aufbau einen freiwilligen Sonderbeitrag in Höhe von Euro 30.000,- bezahlt, wird dieser Betrag vom Land OÖ. durch Sonder-BZ-Mittel verdoppelt und der dann verbleibende Restbetrag in Höhe von Euro 12.947,- kann auf 3 Jahre aufgeteilt aus dem ordentlichen Haushalt (OH) der Gemeinde zugeführt werden.

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Somit ist die Finanzierung des neuen TLF ohne Darlehen möglich. Der vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Finanzierungsplan stellt sich daher wie folgt dar: Gesamtkosten für Fahrgestell MAN und feuerwehrtechnischem Aufbau Euro 248.947,— (inkl. 12-Gang-Getriebe TipMatik, Auflastung 15,5 to, Radstandsverlängerung 3.950 mm, getönte und komplett heizbare Windschutzscheibe, Multifunktionsanzeige im Fahrerhaus sowie einem im hinteren Aufbaubereich versenkt eingebauten pneumatisch ausfahrbaren Teleskoplichtmast) Finanzierung: Marktgemeinde Kollerschlag, OH (3 Raten 2012-2014) Euro 12.947,—, FF Kollerschlag Euro 30.000,—, Land OÖ. – BZMittel Euro 88.000,—, Land OÖ. – Sonder-BZ Euro 30.000,—, Landesfeuerwehrkommando Euro 88.000,— b) Erteilung des Lieferauftrages an Bestbieter Fa. Rosenbauer, Leonding: Das Zweitangebot der Fa. Iveco Magirus, Kolnbach bei Graz, wurde wegen verspäteter Abgabe ausgeschieden, es lag zudem über dem Rosenbauer-Angebot. Genehmigung der Zu- und Abschreibung von Grundflächen beim öffentlichen Weg PzNr. 4520/1, KG Kollerschlag (Weg zwischen Bäckerei Wögerbauer und ehemalige Liegenschaft Leitner) Durch die im Sommer 2012 durchgeführte Vermessung des öffentlichen Weges zwischen der Bäckerei Wögerbauer und dem Haus von Richard Herbert Leitner (neue Besitzerin Edith Baumüller) ergaben sich verschiedene geringfügige Ab- und Zuschreibungen von Grundflächen. Von der

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Vermessung betroffen waren auch die öffentlichen Wegeflächen PzNr. 1200 und PzNr. 4525/1, KG Kollerschlag. Die vorliegende Vermessungsurkunde von Geometer Öhlinger wurde genehmigt. Erlassung einer Verordnung betreffend Auflassung eines Teiles des öffentlichen Weges PzNr. 4513/3, KG Kollerschlag, in Mistlberg – Hasendoppel: Nachdem der Weg in der Natur schon viele Jahre nicht mehr besteht und es einen positiven Grundsatzbeschluss des Gemeinderates gibt, hat der Gemeinderat die teilweise Auflassung des öffentlichen Weges PzNr. 4513/3, KG Kollerschlag, mittels Verordnung beschlossen. Örtliches Entwicklungskonzept – Änderung Nr. 1.2.: Erweiterung der dörflichen Siedlungsfunktion in Mistlberg – Grundsatzbeschluss: Um die Errichtung von Wohnhäusern in Mistlberg östlich der bestehenden Liegenschaft Ecker oberhalb des Güterweges zu ermöglichen, hat der Gemeinderat einer Änderung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes zugestimmt. Gemäß Vorbesprechungen sind die nötigen Grundtransaktionen zwischen den verschiedenen Grundbesitzern möglich bzw. stimmten alle betroffenen Grundbesitzer der Änderung im Vorfeld zu. Flächenwidmungsplan: a) Änderung Nr. 2.10.: Schaffung von Bauland der Widmungskategorie Dorfgebiet in Mistlberg – Grundsatzbeschluss: Der Gemeinderat hat den Beschluss gefasst, die Liegenschaft Ecker Leopold, Mistlberg 36, sowie die östlich daran anschließenden Grundflächen von Johann Hutsteiner, Franz und Brigitte Hutsteiner sowie Johann und Eva Pfarrwaller von Grünland in Bauland der Widmungskategorie Dorfgebiet umzuwidmen. Das Umwidmungsverfahren wird nun aufgrund dieses positiven Grundsatzbeschlusses eingeleitet. b) Änderung Nr. 2.11.: Neuwidmung einer Sonderausweisung im Grünland gem. § 30 (8a) Oö. ROG in Lengau – Grundsatzbeschluss: Fam. Lorenz möchte im Jahr 2014 den landwirtschaftlichen Teil der bestehenden Liegenschaft Lengau 5 abreißen und stattdessen eine eigenständige Wohneinheit an den Bestand anbauen. Diese geplanten Baumaßnahmen sind allerdings in der bestehenden Grünlandwidmung nicht möglich, sodass vom Gemeinderat ein positiver Grundsatzbeschluss zur Neuwidmung einer Sonderausweisung im Grünland gem. § 30 (8a) Oö. ROG gefasst worden ist.

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Aus dem Landtag

Drei Fragen an LAbg. Georg Ecker Redaktion: Bewegt sich was bei der MĂźhlkreisbahn, und wie sieht der neue Plan aus? Georg Ecker: Die Verhandlungen mit der Ă–BB und dem LAbg. Georg Ecker Bund sind im Laufen. Die MĂźhlkreisbahn soll gemeinsam mit den anderen drei Nebenbahnen in OberĂśsterreich Ăźbernommen werden. Der Ausbau wird in Teiletappen durchgefĂźhrt werden: Die erste Etappe geht von Urfahr bis Kleinzell. Die Geleise bis Rottenegg werden zweispurig ausgefĂźhrt, in Schmalspur, da sonst keine zweite Spur Platz hätte. Durch die Umspurung kann die MĂźhlkreisbahn die StraĂ&#x;enbahngeleise benĂźtzen. Die neu geplante StraĂ&#x;enbahnachse Ăźber das Spitalsviertel bis zum Hauptbahnhof wird von der neuen MĂźhlkreisbahn benĂźtzt und die Anbindung zum Bahnknoten Westbahnhof erreicht. Ein groĂ&#x;es Fragezeichen ist noch die EisenbahnbrĂźcke in Linz. Sie ist sanierungsbedĂźrftig und soll vom Land OĂ– mitĂźbernommen werden, so die Vorstellung des Bundes. Aus der Sicht von uns muss der Bund auch einen Teil der Sanierungsoder Neubaukosten Ăźbernehmen. Der Zeitrahmen fĂźr die UmbaumaĂ&#x;nahmen bis Kleinzell wird bis zum Jahr 2017 aus heutiger Sicht realistisch sein. Redaktion: An der Grenze zu unserem nĂśrdlichen Nachbar Tschechien geht laut Zeitungsmeldungen die Angst um. Die Bewohner fĂźrchten sich vor EinbrĂźchen. Wie siehst du diese Situation? Georg Ecker: Der Bezirk Rohrbach ist laut Umfragen einer der sichersten Bezirke in OberĂśsterreich. Die Polizei hat in letzter Zeit die grĂśĂ&#x;eren Eigentumsdelikte klären kĂśnnen. Das subjektive Sicherheitsempfinden leidet darunter, weil in den Medien Einbruchsdelikte sehr oft publiziert werden. Die grenzĂźberschreitende Zusammenarbeit unserer Polizei mit den tschechischen BehĂśrden ist sehr gut, nicht zuletzt wegen eines zwischenstaatlichen Ăœbereinkommens zur gemeinsamen Bekämpfung der Kriminalität. Die Verunsicherung der BevĂślkerung steigt durch

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Wie es mit der MĂźhlkreisbahn weitergeht, das SicherheitsbedĂźrfnis in der Grenzregion, das Landesbudget und die Volksbefragung am 20. Jänner 2013 sind aktuelle Themen, zu denen wir Landtagsabgeordneten Georg Ecker befragten. Das Interview mit ihm fĂźhrte Ignaz Märzinger. das Beaknntwerden der SchlieĂ&#x;ungsabsichten ĂŠiner Grenzpolizeistelle in Tschechien (Hohenfurt). Die Erhaltung dieser Polizeidienststelle soll aus GrĂźnden der Sicherheit im Grenzraum bestehen bleiben, um das SicherheitsgefĂźhl wieder zu verbessern. Redaktion: Der OĂ–. Landtag beschloss von 04.-06.12.2012 den Finanzhaushalt fĂźr 2013. Wo liegen die Schwerpunkte und was fällt fĂźr Rohrbach ab? Georg Ecker: Das Budget in OberĂśsterreich beträgt fĂźr 2013 4,7 Milliarden Euro. In den einzelnen Ressorts werden die zugeteilten Mittel fĂźr Personal, Sozialleistungen und Investitionen verwendet. Die Personalkosten erhĂśhen sich gegenĂźber dem Jahr 2012 nicht. Somit werden wieder Personaleinsparungen notwendig, da die LohnerhĂśhungen ausgeglichen werden mĂźssen. Im Sozialbereich gibt es eine ErhĂśhung um drei Prozent gegenĂźber dem Vorjahr, da die Sozialleistungen (hĂśhere Lebenserwartung, Chancengleichheit fĂźr Menschen mit Beeinträchtigungen und Betreuung von PflegebedĂźrftigen auĂ&#x;erhalb der Familie) steigen. Die Investitionen betragen 2013 16,2 Prozent, das sind 760 Millionen Euro, die in den Gemeinden und im Ăśffentlichen Bereich investiert werden. Diese Investitionen sichern Arbeitsplätze und bringen uns in den Regionen zusätzliche Einrichtungen. Im Bezirk Rohrbach werden Schulen und Kindergärten saniert und in die Infrastruktur investiert. Ăœberzogene Sozialleistungen, wie das Gratismittagessen in Kindergärten in Linz, kĂśnnen auf Dauer nicht finanziert werden und werden auch in Linz wieder abgeschafft. Ein grĂśĂ&#x;eres Thema, das sich in den Budgetreden niederschlug, war die Volksbefragung am 20.01.2013. Bei diesem Referendum geht es um die Frage: Soll es in Ă–sterreich ein Berufsheer und einen bezahlten freiwilligen Sozialdienst geben, oder erhalten wir unsere Wehrpflicht mit dem wichtigen Zivildienst. Ohne Wehrdienst kann der Zivildienst nicht aufrecht erhalten werden, da ein verpflichtender Sozialdienst aus vĂślkerrechtlichen GrĂźnden nicht ein-

gefßhrt werden kann. Beim Roten Kreuz im Bezirk Rohrbach gibt es zur Zeit 34 Zivildiener, bei der Sozialeinrichtung ARCUS 31, im Landeskrankenhaus Rohrbach 4 und in der Landwirtschaft (Betriebshilfe) werden 2 eingesetzt, das sind insgesamt 71 Zivildiener in unserem Bezirk. Diese Leistungen mßssten ohne Zivildienst vom Land und den Gemeinden erbracht werden. Den jungen Menschen, so glaube ich, ist der Präsenzdienst auch in unserer Zeit zumutbar und hilft bei der PersÜnlichkeitsbildung. Das Bundesheer ist sicher reformbedßrftig, soll den jungen Menschen zusätzliche Qualifikationen ermÜglichen und das Gefßhl vermitteln, fßr die Gesellschaft einen positiven Beitrag zu leisten. Mit einem Berufsheer kÜnnten z. B. Katastropheneinsätze nicht bewältigt werden, da diese Einheit aufgrund ihrer Stärke dazu nicht in der Lage wäre. Experten warnen auch vor den Kosten, da ein Berufsheer doppelt so teuer wie die Wehrplicht wäre. Ich appelliere, am Sonntag, 20.01.2013, zur Abstimmung zu gehen und die angefßhrten Argumente zu berßcksichtigen.

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Österreichische Frauenbewegung

Wickelsuppe Lebernockerlteig: 20g Butter schaumig rühren, 1 Ei zugeben, 1 fein geschnittene Zwiebel, 1 EL gehackte Petersilie, 8 EL Semmelbrösel und 100g durchgedrehte Leber zu einem Teig verarbeiten. Butternockerlteig: 80g Butter schaumig rühren, 2 Eier zugeben und mit 100g Mehl, Salz und Muskat einen Teig herstellen. Zubereitung: Jeden Teig teilen und jede Portion Teig auf ein gefettetes Pergamentpapier streichen. Zuerst den Lebernockerlteig, daneben in gleicher Größe den Butternockerlteig. Vorsichtig aufrollen und die Enden mit einem Faden zusammenbinden. Die Rollen in kochendes Salzwasser geben und 20 Minuten ziehen lassen. Die Teigrollen nach dem Kochen einige Minuten abkühlen. Papier entfernen und in Scheiben schneiden, in Suppenteller anrichten und mit Gemüsebrühe aufgießen und mit Schnittlauch garnieren. Eignet sich gut zur Herstellung am Vortag!

und Zitronat, gehobelte Mandeln, 1/4l Schlagobers, 1 Msp. Lebkuchengewürz, Puderzucker zum Bestäuben. Zutaten Sauce: 500g gefrorene Beeren (Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren), 1/4l Wasser, 100g Zucker, etwa 1 TL Speisestärke, Saft einer Zitrone, 1-2cl Fruchtlikör Zubereitung Stollen: 100g Zucker im Topf schmelzen und karamellisieren, vom Herd nehmen, abkühlen lassen. Milch zugeben und solange auf kleiner Flamme kochen, bis Karamellzucker aufgelöst ist. Eier, Eigelb, 75g Zucker und Karamellflüssigkeit im Wasserbad zu einer dicklichen – schaumigen Masse aufschlagen, abkühlen und Rosinen, Mandeln, Zitronat und Orangeat, Lebkuchengewürz zugeben und

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steifgeschlagenes Obers unterheben. Stollen oder Kastenform mit Folie auskleiden, Masse einfüllen, glattstreichen und 6 Stunden ins Gefrierfach stellen. Zubereitung Sauce: Aufgetaute Früchte pürieren, Wasser mit Zucker 5 Minuten kochen, Fruchtpüree zur Zuckerlösung geben, gut aufkochen, Speisestärke mit 2 EL Wasser glattrühren und in die Sauce einrühren und kurz aufkochen. Mit Zitronensaft und Likör abschmecken, warm oder kalt servieren. Dazu Stollen stürzen, Folie abziehen und in Scheiben schneiden. Auf Teller zuerst Sauce anrichten, Scheiben einlegen, mit Puderzucker bestäuben und mit Mandelblättchen verzieren. Gutes Gelingen wünschen die ÖVP Frauen!

Gefüllte Putenbrust, Safranreis&Brokkoligemüse Zutaten: 800g Putenbrust, 30g Butterschmalz, Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf, 200g Frischkäse, 25g gehackte Pistazien, Thymian, 1/8l Weißwein, eventuell etwas Geflügelbrühe, Creme fraiche, Petersilie Zubereitung: Die Putenbrust aufschneiden lassen, mit Salz und Pfeffer würzen, Innenseite mit Senf bestreichen und den Käse darauf verteilen, mit Pistazien bestreuen, fest zusammenrollen und außen mit Thymian einreiben und mit Garn binden. In Butterschmalz im Bräter ringsherum anbraten, im Rohr bei 200°C 60-65 Minuten weiter braten, dann warm stellen. Bratenrückstand mit Wein (Brühe) loskochen und mit Creme fraiche und Petersilie verfeinern. Fleisch in Scheiben schneiden und anrichten. Dazu passt ausgezeichnet Safranreis und Brokkoligemüse

Winterlicher Eisstollen mit Fruchtpüree Zutaten Stollen: 175g Zucker, 1/2l Milch, 2 Eier, 3 Eigelb, je 50g Korinthen und Rosinen, etwas kleingeschnittenes Orangeat

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Blick in die Wirtschaft





Wir bedanken uns bei unseren Kunden fĂźr ihre Treue in diesem Jahr, und fĂźr Ăźber 60 Jahre Vertrauen in die Firma KumpfmĂźller. Ein groĂ&#x;er Dank auch unseren engagierten Mitarbeitern, die einen groĂ&#x;en Anteil am Erfolg der Firma haben.

Das Team der Firma KumpfmĂźller wĂźnscht Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2013! Betriebsurlaub: 21.12.12 bis einschlieĂ&#x;lich 06.01.2013



Besuchen Sie uns auf unserer neuen Website

www.kumpfmueller.co.at       !"# $%&&'()*&)% 

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Unser Seniorenbund

Adventkranz beim Brunnen Der Seniorenbund hatte 2008 die Idee, dem Marktbrunnen einen großen Adventkranz aufzusetzen. Der von den Senioren gebundene Riesenkranz wurde mit 4 Kerzen (elektrisch beleuchtet) und roten Schleifen verziert. Der Marktplatz erhält dadurch ein stimmiges, vorweihnachtliches Bild. Nun wurde zum 5. Mal der Adventkranz von fleißigen Händen des Seniorenbundes angefertigt und am 1. Dezember, am Vorabend zum 1. Adventsonntag, im Rahmen des Kollerschlager Advents, nach dem Adventsingen in der Kirche, um 16.30 Uhr von Pfarrer Laurenz Neumüller gesegnet. Beim Adventsingen um 15.00 Uhr nahmen teil: Flötenkids, Seniorenchor, Messnerschäger Sängerinnen,

Schneeberger-Mädeln, Martina Karlinger, Stöbich & Karlinger und Maria Hofmann. Die Segnung des großen Adventkranzes auf dem Marktplatz wurde von einer Bläsergruppe der Marktmusikkapelle umrahmt. Für das leibliche Wohl war bei Punschund Bratwürstelständen gesorgt. Auch frisch gebackene Bauernkrapfen warteten auf die Besucher.

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10 Kleines Jubiläum Vor zehn Jahren riefen Hans Gruber und Josef Hopfner die Senioren-Wandergruppe ins Leben. Jeden Mittwoch um 13.00 Uhr heißt es: Wandern im Winter und Rad fahren in den Sommermonaten. Kaum ein Mittwoch wird ausgelassen. Die Stärkung nach dem Marsch oder der Ausfahrt mit dem Fahrrad in einem Gasthaus gehört zum Ritual. Ebenso das Ripperlessen vor Weihnachten als Jahresabschluss. Das Seniorenwandern ist keine Gliederung im Seniorenbund, es ist lediglich eine Gruppe von Männern, die sich gerne in der Natur aufhält.

Seniorenroas

Der überdimensionale Kranz schmückt in der Adventzeit den Marktbrunnen und die Kerzen kündigen das nahende Weihnachtsfest an. Seniorenbundobmann Erich Würfl (li.vo.) fertigte mit seiner Mannschaft im Gemeindebauhof das schwere Gebinde aus Tannenzweigen an. Mit dem Frontlader wurde es auf den Marktbrunnen aufgesetzt.

Pfarrer Laurenz Neumüller segnete nach dem Adventsingen den großen Adventkranz auf dem Marktbrunnen.

Am 25.01.2013, 14.00 Uhr, findet im GH Wöß (Jagawirt) die traditionelle Seniorenroas statt, zu der die Bevölkerung eingeladen ist. Musik: Habachbuam.

Aus dem benachbarten Wegscheid traten auch heuer wieder Sängerinnen auf, die das Adventsingen bereicherten. Im Bild vorne die Messnerschläger Sängerinnen, sowie rechts hinten Martina Karlinger (Joglmann-Wirtin von der Messnerschläger-Weide).

Besuchen Sie uns im Internet: http://rohrbach.ooe-seniorenbund.at/ Seite 8

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Volksbefragung

Ein Berufsheer wäre doppelt so teuer. Im Fall einer Katastrophe - wie dem Hochwasser 2002 - wäre es zu klein.

90% der Zivildiener arbeiten im Sozial- und GesundheitsDGSGKEJ2JOG:GJSQĂ&#x;KEJĂžIKDĂžGTĂœUEJMGKOGO=KVKĂ?FKGOTĂž

9PidFTWa_ÆXRWc:PcPbca^_WT] bRWdcid]SIXeX[SXT]bc Berufsheer zu teuer Statt bisher 2 Milliarden Euro wßrde ein Berufsheer 4,2 Milliarden Euro kosten - mehr als das doppelte!

Bei Katastrophen zu klein Bei Katastrophen - wie etwa dem Hochwasser 2002 zählt jede Hand. Ein Berufsheer ist dafßr zu klein.

Einschränkungen im Gesundheitsbereich 90 Prozent der rund 14.000 Zivildiener arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich. Fallen sie weg, kÜnnen gewisse Leistungen nicht mehr oder nur emp½QGOLFK WHXUHU HUEUDFKW werden.

2KQH:HKUS½LFKWNHLQ Zivildienst Einen reinen Zivildienst RKQH :HKUSžLFKW GDUI HV nicht geben. Das sagen nicht wir, sondern die Menschenrechtskonvention.

Bezahltes Sozialjahr nicht leistbar Der Zivildienst kostet etwa 137 Millionen, ein bezahltes Sozialjahr Studien zufolge etwa 500 Millionen Euro.

Schlag ins Gesicht fĂźr Ehrenamtliche Ein bezahlter freiwilliger Dienst ist ein Schlag ins Gesicht fĂźr all jene, die sich freiwillig und ehrenamtlich fĂźr unsere Gesellschaft engagieren.

:GOOWKSĂœMZGQĂžKGSGOFĂœTTFKG5GÞÞUOIM~OHĂžKI 20, 30, oder 60 Minuten zum Einsatzort braucht, NUTTFKG*GTGĂ?Ă?TEJĂœHĂžFĂœSĂœUHGKOG$OĂžWPSĂžIGDGOÂŻ OĂ–. Rotkreuz-Präsident Dr. Walter Aichinger, Zeit im Bild 2, 28. August 2012

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Kommentar OÖVP-Landesgeschäftsfßhrer LAbg. Mag. Michael Strugl:

FTWa_ÆXRWcaTU^a\XTaT] Dass eine Reform unseres Bundesheeres Ăźberfällig ist, steht auĂ&#x;er Zweifel. Die jungen Menschen sollen beim Bundesheer sinnvolle Tätigkeiten ausĂźben. Aber diese Entscheidung hat nichts mit der Frage zu tun, ob wir ein BeUXIVKHHURGHUGLH:HKUS½LFKWZROOHQ Bei der Volksbefragung am 20. Jänner 2013 geht es nicht darum, fĂźr oder gegen eine Bundesheerreform zu stimmen. Es geht auch nicht darum, fĂźr oder gegen eine Partei zu stimmen. Es geht darum, wie wir unsere Landesverteidigung, die Katastrophenhilfe und unser Sozialsystem in Zukunft gestalten wollen. Denn klar ist: Ist GLH:HKUSžLFKWXQGGDPLWGHU=LYLOGLHQVW einmal weg, gibt es kein zurĂźck mehr. Nur wer am 20. Jänner hingeht und „Ja“ zur :HKUSžLFKW VDJW VDJW DXFK Ă‚-D² ]XU .D tastrophenhilfe und „Ja“ zum Zivildienst.

)~SNKEJKTĂžFKG:GJSQĂ&#x;KEJĂžKO6ĂžGKO IGNGK†GĂ?Ăž SPĂ–-Verteidigungsminister Norbert Darabos, Tiroler Tageszeitung, 3. Juli 2010

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Leader Region Donau-Böhmerwald

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Lernen für das Leben – „g´scheit g´scheit“ „Bildung ist der letzte Bodenschatz Europas!“ Diesen Schatz möchten die Erwachsenenbildungsträger der LEADER Region Donau-Böhmerwald im regionalen Verbund gemeinsam heben.

Schlägler Biogespräch „Gesunde Tiere“ und „Gesunder Mensch“ 18.1.2013, Impulsvortrag Martin Ott „Halten Kühe die Menschen am Land“, Bioschule Schlägl, Schaubergstraße 2, 4160 Schlägl, 9 bis 16:30 Uhr

Sie haben sich zum losen Netzwerk Lernende Region Donau-Böhmerwald zusammen geschlossen. Im regionalen Verbund haben sie eine gemeinsame Strategie mit neun Handlungsfeldern definiert. Im Zentrum steht dabei das Entdecken und Nutzen von regionalen Ressourcen. Menschen der Donau-Böhmerwald Region sollen Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten bestmöglich entfalten können. Dafür braucht es spezifisches regionales Lern- und Bildungsangebot. Im September 2012 startete daher eine erste Reihe von Bildungsabenden in den Gemeinden Kirchberg, Putzleinsdorf, St. Oswald bei Haslach und Schwarzenberg. Die Bildungsabende des Netzwerkes Lernende Region Donau-Böhmerwald richteten sich an jene, die wissensdurstig und bildungshungrig sind. Sie regten dazu an, die eigene Weiterbildung zu planen. Die regionalen Bildungsabende boten aber auch die Möglichkeit, sich über positive oder negative Erfahrungen mit Weiterbildungsangeboten auszutauschen und daraus zu lernen! Aufgrund der Resonanz der ersten Bildungsabende wird die Lernende Region Donau-Böhmerwald auch 2013 wieder Bildungsabende veranstalten. Diesmal mit inhaltlichen Schwerpunkten! So ist der erste Bildungsabend im Februar 2013 im Pfarrsaal Rohrbach dem Thema „Gemeinwohlökonomie als Chance für die Regionalentwicklung“ gewidmet.

Rechnungswesen - Buchhaltung kompakt BH I + BH II + Prüfung 28.01.2013 - 07.03.2013, 135 Einheiten, EUR 990, Ausbildungszentrum Haslach, Stelzen 13, 4170 Haslach, Kurszeiten: Mo Do 8 bis 11:15 Uhr, Fr 8 bis 15:30 Uhr

Bildungskalender LERNENDE REGION Donau-Böhmerwald (1. Quart 2013): FiT-Programm vom ALOM Frauentrainingszentrum ist eine große Chance für Frauen, die im zweiten Bildungsweg einen Lehrabschluss im handwerklich-technischen Bereich abseits der traditionellen Frauenberufe anstreben. Die Mittel für das Fit-Programm kommen vom AMS OÖ und vom Land OÖ. Interessierte Frauen können sich jederzeit im FTZ melden: 07289/4126.

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WEISA Diplomlehrgang 2013: WEI – Weiterbildung, S – Stärkung d. Persönlichkeit, A – Anima (Mut, Selbstvertrauen, Leben) Lehrgangsstart: 01. und 02.02.2013, 294 Einheiten, EUR 1.300, Dauer 2 Semester, berufsbegleitend, Ort: Frauentreff Rohrbach, Stadtplatz 16/2 4150 Rohrbach Kurszeiten: Fr. 18 bis 21 Uhr und Sa 9 bis 17 Uhr Berufsreifeprüfung mit Durchführungsgarantie - Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Der Ratgeber Gelten verschneite Verkehrszeichen? Grundsätzlich verlieren auch verschneite Verkehrsschilder nicht ihren Regelungscharakter und sind zu beachten. Ist das Verkehrszeichen jedoch zur Gänze von Schnee oder Eis bedeckt und dadurch nicht mehr erkennbar - wie etwa ein rundes Schild - gilt es nicht. Sobald das Verkehrszeichen jedoch erkennbar ist - wie etwa ein nur teilweise verschneites Verkehrszeichen - ist es zu beachten. Jedenfalls gültig sind Verkehrszeichen, die allein schon an ihrer charakteristischen Form zu erkennen sind. Hierzu zählen beispielweise das achteckige Stoppzeichen oder das dreieckige, auf der Spitze stehende „Vorrang geben“ - Zeichen. Wer solch ein Verkehrszeichen ignoriert, kann sich, auch wenn es völlig verschneit ist, nicht auf die Unlesbarkeit berufen. Ebenfalls ist

05.03.2013 - 26.11.2013, 160 Einheiten, EUR 945, Ausbildungszentrum Haslach, Stelzen 13, 4170 Haslach, Kurszeiten: Di 18 bis 22 Uhr Vielfalt Nutzen Lernen vom ALOM Frauentrainingszentrum ist ein Angebot im Rahmen der Basisbildung für Grundkenntnisse in der Sprache, im Lesen und Schreiben sowie Schlüsselkompetenzen wie Eigeninitiative, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit zu festigen. Das Seminar für zugewanderte Frauen dauert 5 Monate und wird von den Frauen begeistert besucht! Nächster Einstieg ist der 1. März 2013. Auch 2013 gibt es wieder ein vielfältiges Vortrags- und Kursprogramm der regionalen Bildungsanbieter. Jugendliche, Erwachsene und Senioren, sowie Frauen und Männer der Donau-Böhmerwald Region sind aufgerufen diese spannenden Angebote zu nutzen! Kontakt: LEADER Regionalverein Donau-Böhmerwald, Marktplatz 7, 4152 Sarleinsbach, T:07283/ 81070, |F:07283/81070-4, leader@donauboehmerwald.info.

eine Ortstafel bereits aufgrund ihrer Größe als solche erkennbar und damit gültig. Es gilt auch bei einer völlig verschneiten Ortstafel innerorts ein Tempolimit von 50 km/h. Sind Bodenmarkierungen völlig von Schnee bedeckt und dadurch nicht erkennbar, gelten sie nur dann nicht, wenn es nur die Markierung gibt und nicht zusätzlich ein entsprechendes Verkehrszeichen ( z.B. Richtungspfeile). Es gelten aber die allgemeinen Fahrregeln der Straßenverkehrsordnung (StVO). Beachten Sie: Nach § 20 der Straßenverkehrsordnung ist die Geschwindigkeit immer den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen sowie den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.

Kollerschlag aktuell


Dezember 2012

Unser Elternverein

T-Shirts für 1. Klasse Mit einer kleinen Überraschung stellte sich Elternvereinsobfrau Anita Hehenberger (hinten links) bei der 1. Klasse Volksschule mit Klassenlehrerin Sylvia Klaffenböck (hinten rechts) ein. Als Startgeschenk des Elternvereins hatte die Obfrau für jeden der 16 Schüler ein mit dem Volksschullogo bedrucktes TShirt mit im Gepäck.

D

a keines ihrer Kinder mehr die Volksschule besucht, stellte die langjährige Obfrau Karin Wurm ihre Funktion zur Verfügung. Martina Lorenz (40), Birkenfeld 36, rückt als Obfrau-Stellvertreterin und Doris Löffler (32), Stratberg 40, als Schriftführerin in den Vorstand nach. Als neue Beiräte unterstützen künftig Martina Ehrengruber, Martina Lauss, Annemarie Öller-Grabmer, Johanna Baumüller und Alexandra Märzinger die Vereinsarbeit. Die scheidende Obfrau berichtete von den zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. So wurden für die Schulanfänger T-Shirts angekauft, ein Schwimmkurs, der Kinderfasching, eine Kulturveranstaltung und das Schulskirennen organisiert, Schulveranstaltungen finanziell unterstützt, das traditionelle Elterncafe bei den Elternsprechtagen und Kinderbetreuung beim Kollerschlager Zeltfest angeboten, die „Apfel-Zitrone-Verkehrssicherheitsaktion“ durchgeführt und für die Bereitstellung des Tischschmucks bei der Erstkommunion gesorgt. Daneben beteiligte sich der Elternverein am Marktfest mit einer Schminkstation und beim Ferienspiel mit einem Ausflug zum Barfußweg

Im Elternverein tut sich was Bei der Jahreshauptversammlung des Elternvereins der Volksschule Ende September wurde die bishe-

rige Stellvertreterin Anita Hehenberger (34), Markt 17, einstimmig zur neuen Obfrau gewählt.

Elternverein-JHV-Verabschiedung: Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder mit den Ehrengeschenken v. l. n. r.: die neue Obfrau Anita Hehenberger, Schriftführerin Manuela Schneeberger, die scheidende Obfrau Karin Wurm und Beirätin Petra Münichshofer

mierte aus der Hauptschule Peilstein. Bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Manuela Schneeberger und Petra Münichshofer bedankte sich die Obfrau mit einem Blumengesteck und Karin Wurm darf sich zusätzlich über einen Wellness-Gutschein freuen.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die beiden Lehrerinnen Heidemarie Grandi und Sylvia Klaffenböck. Abschließend fesselte die Diplompädagogin und Psychotherapeutin Eveline Auzinger aus Linz mit einem überaus informativen Vortrag zum Thema „Geschwisterrivalitäten“.

Volksschuldirektor Klaus Hauzender lobte die gute Zusammenarbeit des Elternvereins mit dem Lehrerkollegium. Mit einem Geschenkpaket bedankte er sich bei der scheidenden Obfrau für ihre Teamfähigkeit und Loyalität und verabschiedete sich bei ihr mit der Feststellung, dass „nicht große Worte, sondern Taten“ ihr Markenzeichen waren. Bürgermeister Hauptschuldirektor Franz Saxinger schloss sich den Dankesworten an, unterstrich das große Engagement bei den diversen Veranstaltungen und infor-

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Elternverein-JHV-Vorstand: V. l. n. r.: Obfrau-Stellvertreterin Martina Lorenz, die neue Obfrau Anita Hehenberger, die scheidende Obfrau Karin Wurm und Schriftführerin Doris Löffler

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Verschiedenes

Martinsfest

Luftballonstart Am Dienstag, 30. Oktober besuchte der Kindergarten die Sparkasse. Höhepunkt des Besuchs war - wie jedes Jahr - der

Am Montag, 12. November feierte der Kindergarten gemeinsam mit der ersten Klasse das Fest vom heiligen Martin. Dieses Jahr konnte der Herr Pfarrer an alle anwesenden Kinder Martinskipferl austeilen, da die Theatergruppe die Kipferl gesponsert hat. Vielen Dank!

Frühstück für junge Mütter Erstmalig haben die ÖVP Frauen alle frischgebackenen Mütter mit ihren Babies zu einem ausgiebigen Frühstück ins Cafe Gabriel eingeladen. In geselliger Runde wurde die Gelegenheit geboten, sich untereinander auszutauschen und sich besser kennenzulernen. Die Resonanz auf dieses Treffen war sehr positiv, weswegen sich die ÖVP-Frauen dazu entschlossen haben, diesen Mutter-KindBrunch auch in Zukunft einmal jährlich zu veranstalten.

Dezember 2012 Luftballonstart auf dem Gemeindeparkplatz. Im Anschluss gab es für alle noch eine gute Jause und die Kinder hatten Gelegenheit ihre Spardose auszuleeren.

Linden mussten weg! Weil 2013 mit der Außensanierung der Pfarrkirche begonnen wird, sind die beiden Linden vor dem Hauptportal umgeschnitten worden. In den letzten Jahren bekamen die stattlichen Linden beim Kircheneingang dürre Äste, die bei starkem Wind auf den Kirchenplatz stürzten. Den Pfarrverantwortlichen ist es deshalb leichter gefallen, das Todesurteil für die Bäume zu fällen. Momentan ist das Gesamtbild auf dem Marktund Kirchenplatz etwas gewöhnungsbedürftig, wurde doch die Ansicht der Pfarrkirche durch die markanten Bäume deutlich geprägt. Vor einigen Jahren pflanzte die Gemeinde auf dem Marktplatz zwei neue Linden, schon im Hinblick auf diese Zeit. Um Kollateralschäden hintanzuhalten, wurde zum Fällen der hohen Bäume ein schwerer Baukran eingesetzt.

Das Team unter der Leitung von PGRObmann Hans Saxinger zersägte die Stämme vor Ort. Das Holz wird in Hackschnitzel verwandelt und in der pfarreigenen Bioheizung verfeuert.

Warnwesten für Erstklassler

Thaller Elisabeth mit Sohn Ben

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Auch im heurigen Jahr gab es für die ersten Klassen der Volksschule von der UNIQA-Versicherung gesponserte Warnwesten. Roland Peinbauer besuchte Anfang Oktober die Erstklassler und verteilte an sie die reflektierenden Warnwesten.

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Leserbrief

Dezember 2012

Einfach zum Nachdenken Statement eines Gastronomen auf der Facebook-Seite von „Gastronomie in Kollerschlag“ von Donnerstag, 30. August 2012: Untenstehende Nachricht haben wir von einem betroffenen Gastronomen erhalten und „Finde Ihre Initiative absolut toll und werde diese unterstützen. Als Gründer dieser Facebook-Gruppe möchte ich Ihnen aber gerne auch nahe bringen, warum die Wirte aufhören - nicht nur bei Ihnen - sondern im ganzen Bezirk. Ich bin ein „gelernter Gastronom“, Absolvent der Höheren Tourismusschule, beschäftigt in vielen führenden Gastrobetrieben Österreichs. Und jetzt betreibe ich „nur“ einen XXXX Betrieb (XXXX) da dies bei den Rahmenbedingungen im Bezirk das einzige gastronomische Geschäftsfeld ist, von dem ich mir noch Gewinne erwarte. Das typische Gasthaus (XXXX) haben wir vor 3 Jahren geschlossen. Die Gründe für die Betriebsschließungen liegen klar auf der Hand, nur wagt es kaum einer öffentlich auszusprechen - da man sich dabei mit den „Guten“ anlegt. Darum schreibe ich Ihnen das jetzt auch per Nachricht. Die „Guten“ sind in der Öffentlichkeit die Vereine (Sportler, Feuerwehr, Mütterrunden, ...). Diese Institutionen sind absolut wichtig - nur haben die tausend Veranstaltungen & Lokale dieser Institutionen die gastronomischen Rahmenbedingungen zerstört. Sie müssen wissen, dass Vereine STEUERFREI arbeiten dürfen - das heißt, sie sparen sich etwa 60% der Kosten. Können daher ein besseres Angebot stellen oder günstiger anbieten. Ersparnisauflistung (vom Bruttoumsatz) - etwa 15% Personalkosten, 15 % Lohnnebenkosten,

möchten auf dieser Seite damit auch den Wirten die Chance geben, sich zur Gastronomie-Situation (nicht nur in Kollerschlag) zu äußern. Auf Wunsch des Autors haben wir das Statement anonymisiert.

20 % Umsatzsteuer, 10% sonstige Abgaben (Lustbarkeitsabgabe, Kapitalertragssteuer/Einkommenssteuer). Gastronomiebetriebe können, ganz einfach gesagt, mit diesem unfairen Wettbewerb nicht mehr mithalten. War bis vor ein paar Jahren das Verhältnis Wirt/Verein noch in Ordnung, ist es inzwischen aus den Fugen geraten. Denn immer dann, wenn schnelles Geld zu verdienen ist, sind die Vereine zur Stelle. Der Wirt soll immer dann da sein, wenn kein Verein „Lust dazu hat“. Da man als Gastronom aber einen kontinuierlichen Geschäftsgang braucht, rechnet sich das einfach nicht mehr. Einige Beispiele: - Nach dem Kirchgang gibt es für die Kirchgänger den Kaffee steuerfrei beim „Pfarrcafe“ - veranstaltet von der Mütterrunde (früher wären sie zum Wirt gegangen) - Nach dem Fußballspiel oder Eisstockturnier gibt es inzwischen nicht nur Getränke vom Verein sondern auch Hendl oder s´Bratl (früher sind solche Gruppen zum Wirt gegangen) - Geburtstagsfeiern finden inzwischen fast ausschließlich im Vereinslokal statt, da die Miete für diese von der öffentlichen Hand finanzierten Räumlichkeiten fast gratis ist (früher sind diese zum Wirt gegangen). - Die Zeltfestsaison dauert inzwischen von März bis Ende Oktober - alle Discotheken und viele Pubs müssen in dieser Zeit völlig schließen (das sind inzwischen

sieben Monate). - Zeltfeste (steuerfrei) sind inzwischen Vollanbieter - vom Nightlife bis zum Essen und Cafe - dort gibt es alles und zehren am gesamten gastronomischen Geschäftsfeld. Als sie vorher auf FB fragten, wo die Menschen vergangenes Wochenende waren - viele tausend waren auf den 4 großen Zeltfesten und sind in unzähligen Sportkantinen und Eisstockhallen zusammen gesessen. Abschließend möchte ich sagen, dass ich echt nicht „meckern“ will, da mein Geschäft auf dem Gebiet, das ich mache, echt gut läuft. Aber ich würde bei den Rahmenbedingungen niemals ein Gasthaus eröffnen - obwohl es mir persönlich viel mehr Freude bereiten würde. Um wieder einen Anbieter für Speis-und Trank zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Ihre Vereine kümmern sich nicht nur um große Feste und Feiern, wo schnell viel Geld zu verdienen ist, sondern werden zum Vollanbieter und machen auch das Normalgeschäft. Oder die Vereine halten sich wieder etwas zurück und lassen einem Wirt eine Chance. Mit freundlichem Gruß XXXX

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Dezember 2012

Heuer findet die Aktion „Energiespargemeinde“ zur Erreichung der Klimaschutzziele vom Bundesministerium fĂźr Wirtschaft Familie und Jugend, Land OĂ– und Energie AG OĂ– statt. Bei Wohnungen, Wohnhäusern, landwirtschaftl. Betrieben, gewerblichen Betrieben, Ăśffentl. Gebäuden wird die eigene Energiesituation online von den GemeindebĂźrgern eingegeben, und die EinsparmĂśglichkeiten werden aufgezeigt. Einstieg kostenlos: www.energiespargemeinde.at. INFO-Telefon 07617 20 90 59.

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Kollerschlag aktuell


OÖ. Familienbund

Dezember 2012

Mit einer Ausbildung zu zwei Berufen „Unsere Zweifach-Ausbildung hat den großen Vorteil, dass man mit einem Lehrgang zwei Berufsabschlüsse erhält. Man kann also anschließend in unterschiedlichen Berufen gleichzeitig tätig sein bzw. einfach - ohne zusätzliche Weiterbildungen - zwischen den Jobs wechseln“, hebt Familienbund-Landesobmann LAbg. Mag. Thomas Stelzer positiv hervor. Der kombinierte praxisorientierte Lehrgang richtet sich an Frauen und Männer ab 18 Jahren, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben, kommunikativ sind und an einer abwechslungsreichen, erfüllenden und verantwortungsvollen Tätigkeit interessiert sind. Wer anschließend als Tagesmutter/-vater tätig sein möchte, sollte noch über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Die viermonatige Ausbildung, die im Fa-

Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang der Tageselternausbildung bietet der OÖ Familienbund auch im nächsten Jahr ab 8. März 2013 wieder einen pädagogischen Lehrgang an. Diesmal sogar einen kombinierten, mit dem die Absolvent/innen anschließend in 2 Berufen arbeiten können: als Tagesmutter/-vater und als Helfer/in in einem Kindergarten, einer Krabbelstube oder einem Hort. milienbundzentrum Linz-Kleinmünchen stattfindet, dauert von 8. März bis 28. Juni 2013 und umfasst insgesamt 172 Unterrichtseinheiten (UE). Im theoretischen Teil (132 UE) wird man unter anderem auf die Aufgaben in den Bereichen Kinderbetreuung, Erziehung und Bildung einschließlich der Ersten Hilfe vorbereitet. Während eines zweigeteilten Praktikums (40 UE) bei einer aktiven Tagesmutter sowie in einer Kinderbetreuungseinrichtung lernen die Teilnehmerinnen den künftigen Arbeitsalltag näher kennen und können dort schon erste praktische Erfahrungen sammeln. Ausgebildete Tagesmütter/-väter haben eine gute Jobaussicht in diesem Beruf beim OÖ Familienbund.

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Impressum: Offenlegung nach § 24 des Mediengesetzes: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: ÖVP-Kollerschlag, Gemeindeparteiobmann Franz Saxinger, 4154 Kollerschlag, Leitenweg 6. Medienmitarbeiter: Franz Saxinger, Heinz Reischl, Heinz Lorenz, Alfred Höll und Erika Neubauer. Gestaltung: Ignaz Märzinger. Vervielfältigung: Druckerei der ÖVP in Linz, Obere Donaulände 7, Auflage 660.

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Aus der Bezirks-ÖVP

Dezember 2012

Bezirk Rohrbach

Viel erreicht. Noch viel vor. OÖVP Bezirk Rohrbach zieht Bilanz. Wirtschaftspark bringt Arbeits- pen und animieren die Gemeinden, plätze und wirkt der Abwande- sich dem Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ zu unterziehen. „Es ist rung entgegen Um Lebensqualität im Bezirk Rohrbach abzusichern und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort auszubauen ist der Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel entstanden, dem alle 42 Gemeinden des Bezirkes angehören. Bereits angesiedelte Firmen wie z. Bsp. in St. Martin leisten durch die zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze einen wichtigen Beitrag, die Arbeit zu den Menschen zu bringen.

sehr erfreulich, dass sich im Bezirk Rohrbach bereits 12 Gemeinden diesem Prozess unterzogen haben“, so Familienminister Dr. Reinhold Mitterlehner. Viele Bauunternehmer im Bezirk

Acht Schulen im Bezirk bereits setzen auf den Baustoff Holz. mit dem Zertifikat „OÖ Schule Heimisches Abfallholz (Biomasse) Innovativ“ ausgezeichnet beheizt viele Betriebe und sorgt

„Dieses Zertifikat ist Schulentwicklung im Klassenzimmer und nicht am Papier“, zeigt sich Landtagsabgeordnete Patricia Alber über diese Entwicklung erfreut. Von 2009 bis 2011 konnten die Bauund Sanierungsmaßnahmen der Hauptschulen Lembach und Peilstein sowie der Volksschule Sarleinsbach abgeschlossen werden. Auch neun Kindergärten, zwei Krabbelstuben und zwei Horte freuen Betriebe wie Internorm Sarleinssich über einen erfolgreichen Baubach, Bauunternehmen Kumpfmülabschluss. ler und Peer & Perr in Pfarrkirchen sind gute Beispiele für eine positive Entwicklung im Bezirk Rohrbach, wovon sich Bezirksparteiobmann BM Dr. Reinhold Mitterlehner und die Abgeordneten Patricia Alber und Georg Ecker bei einem Besuch überzeugen konnten.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf Um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, braucht es ein gutes Angebot an Kinderbetreuung. Hier konnte im Bezirk Rohrbach gerade in den letzten Jahren das Angebot stark erweitert werden. So finden Kinder in Krabbelstuben ein hervorragendes Betreuungsangebot. In Horten, Schülertreffs und Ganztagsschulen werden Schulkinder von qualifiziertem Personal betreut und beim Lernen unterstützt. Förderungen im Familienbereich unterstützen zahlreiche Spielgrup-

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Landwirtschaft im Aufwind. Bezirk Rohrbach verzeichnet höchsten Anstieg in der Milchproduktion Der Bezirk Rohrbach kann mit 35 Prozent österreichweit den höchsten Anstieg in der Milchproduktion verzeichnen. Ein Schwerpunkt liegt neben der Grünraumauch auf der Waldbewirtschaftung.

dafür, dass das Geld und die Wertschöpfung in der Region bleiben. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Biomasseheizanlagen entstanden und die bestehenden Netze erweitert worden. „Die langfristige Vision ist eine energieautarke Region“, zeigt Landtagsabgeordnete Georg Ecker auf.

Ausbau der B 127 abgeschlossen – Nächster Schritt muss die Umsetzung des Westrings sein. Die Realisierung von Umfahrungsstraßen sorgt für mehr Verkehrssicherheit. Seit 2009 wurden im Bezirk Rohrbach mit dem Bau der Umfahrungen in Arnreit, Getzing und Schlägl sowie des Rohrbacher Kreisverkehrs wertvolle Schritte in diese Richtung gesetzt. Mit der Eröffnung des Baulos Lanzersdorf konnte der Ausbau der B 127 abgeschlossen werden. Nächster Schritt muss die Umsetzung des Linzer Westrings sein. Die Planungen für die Linzer Autobahn liegen exakt im Zeitplan und der Bau der A26 wird mit der Errichtung der neuen Linzer Donaubrücke spätestens 2015 als erster Abschnitt starten. Für einen attraktiven öffentlichen Verkehr muss es eine schienengebundene Verkehrsanbindung an den Bezirk Rohrbach geben.

Kollerschlag aktuell


Dezember 2012

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18 Insel im Bodensee

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16

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Musiknote

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Rätselauflösung auf Seine 39

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Kollerschlag aktuell


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Chronik

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ÂŽÂĄÂŻÂ—Â“ÂŒÂ’ÂŽÂš Â—ÄžÂŒÂ–ÂŞÂŚÂšÂŁÂŒÂ’ ÂŻÂŚÂĄ Ž‹Œ¥¤ Am 19. Oktober 2012 wurde den Eltern Manuela Leitner, Hanging 20, und DI (FH) Andreas Josef Kainberger, Wegscheid, eine Hanna Maria geboren.

Am 14. Oktober feierte Hedwig Lehner, Raidern 5, ihren 90. Geburtstag. Die Gemeindevertreter Bßrgermeister Franz Saxinger und Heinz Reischl, Seniorenbundobmann Erich Wßrfl und Pfarrer Konsistorialrat Laurenz Neumßller stellten sich mit Geschenken und den besten Wßnschen bei der Jubilarin als Gratulanten ein. Am 22. Oktober feierte Alois Thaller, Lengau 4, seinen 80. Geburtstag. Die Gemeindevertreter Bßrgermeister Franz Saxinger und Heinz Reischl, Seniorenbundobmann Erich Wßrfl, Pfarrer Konsistorialrat Laurenz Neumßller, Bauernbundobmann Friedrich Rachinger und Ortsbäuerin Marianne Kasberger stellten sich mit Geschenken und den besten Wßnschen beim Jubilar als Gratulanten ein.

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Am 14. November 2012 wurden den Eltern Barbara Tat und Roland Karl, Stratberg 28, eine Anna Sofie und ein Phillip Tobias geboren.

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Mßllabfuhr Donnerstag, 10. Jänner; Donnerstag, 7. Februar; Donnerstag, 7. März

Altpapier Freitag, 4. Jänner und Donnerstag, 28. Februar; fßr Haselbach gilt: Freitag, 1. Februar und Freitag, 29. März

ASZ Jeden Freitag von 8 bis 18 Uhr

Sprechtage

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Pensionsversicherungsanstalt: Donnerstag, 3. und Donnerstag 17. Jänner; Donnerstag 7. und Donnerstag 21. Februar; Donnerstag 7. und Donnerstag 21. März; jeweils 8 bis 14 Uhr in der Gebietskrankenkasse Rohrbach, Stadtplatz 16

Maria Thaller, LinzerstraĂ&#x;e 2, 4. Jänner, 75 Jahre

Hermine Ranninger, Mistlberg 41, 19. Februar, 81 Jahre

Dorit Lßdemann, InnerÜdt 14, 13. Jänner, 70 Jahre

Marianne Hurnaus, Markt 36, 26. Februar, 75 Jahre

Eduard Baumßller, Markt 42, 12. Jänner, 82 Jahre

Anna Starlinger, Linzerstr. 6, 2. März, 85 Jahre

Maria Saxinger, Hanging 8, 18. Jänner, 82 Jahre

Maria Falkner, Lengau 10, 3. März, 70 Jahre

Maria Krenn, Mistlberg 29, 25. Jänner, 85 Jahre

Rudolf Hofmann, Mßhlgasse 2, 9. März, 85 Jahre

Paulina Hlawacek, Mistlberg 43, 27. Jänner, 80 Jahre

Rosa PÜltl, Lengau 1, 10. März, 81 Jahre

Montag 21. Jänner; Montag 18. Februar und Montag 18. März; jeweils 8 bis 12 Uhr in der Bezirksbauernkammer Rohrbach, Linzer StraĂ&#x;e 13.

Ernestine ViehbĂśck, Markt 56, 4. Februar, 81 Jahre

Rosina Ehrengruber, AlbenÜdt 4, 11. März, 70 Jahre

Deutsche Rentenversicherung: Donnerstag

Josefa Hartl, Sauedt 18, 6. Februar, 87 Jahre

Maria Kainberger, Mistlberg 24, 14. März, 81 Jahre

Katharina Aigelsberger, Birkenfeld 9, 8. Februar, 91 Jahre

Franz Eckerstorfer, Markt 43, 28. März, 81 Jahre

Hilda Raninger, Mistlberg 17, 18. Februar, 80 Jahre

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Mit gutem Erfolg hat Werner Hopfner, LinzerstraĂ&#x;e 21, zum Bachelor of Science in Engineering an der Fachhochschule Wels, Studienzweig Automatisierungstechnik, spondiert.

“¥ ¤¥ŠŒŽ¥š ÂŚÂ˜ Œš£Ž¥Ž ÂŽÂĄÂŁÂ¤ÂœÂĄÂ‹ÂŽÂšÂŽÂš

Stefan Alois HĂśllinger, Markt 12, gestorben am 31. Oktober im 76. Lebensjahr.

Sozialversicherungsanstalt der Bauern:

24. Jänner; Donnerstag 28. Februar; Donnerstag 28. März; jeweils von 8 Uhr 30 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr 30 Uhr in der Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle OberÜsterreich 4021 Linz, Bahnhofplatz 8

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Blick in die Wirtschaft

Ihre Adresse für Ihre Gesundheit und Wohlbefinden

Wir sind seit fast 25 Jahren im Dienst der Gesundheit für unsere Patienten. Unsere Behandlungen umfassen sowohl traditionell bewährte, als auch modernste medizinische Heilverfahren aus der Physiotherapie, med. Trainingstherapie an Reha - Geräten und Wirbelsäulen bzw. Wassergymnastik in der Gruppe Geschenktipp zu Weihnachten

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Bürgergarde & Hanriederverein Besonders möchten wir uns auch bei unserem Kassier Alois Auzinger bedanken, der das Amt schon seit 35 Jahren hervorragend ausübt und dies noch hoffentlich viele Jahre mehr tun wird. Es gab auch heuer wieder viel zu tun für unsere Gardisten, wie z. B. die schon traditionelle Grabwache, Fronleichnam oder das Highlight in diesem Jahr: die Ausrückung nach Rostock mit der Gardemusik. Auch veranstaltungsmäßig hat sich mit dem jährlichen Tischkegeln, dem Faschingskehraus und dem Zeltfest mit der Feuerwehr und der Sportunion einiges getan. Auch heuer fand wieder die Spendensammlung für das „Schwarze Kreuz“ zu

Dank für Spenden Das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und die Bürgergarde möchte sich bei allen Bürger/Innen, den fleißigen Helfern, Mitgliedern und natürlich bei den aktiven Gardisten recht herzlich für die Mithilfe und Unterstützung im Jahr 2012 bedanken. Wir wünschen euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Allerheiligen statt. Seit mehr als 80 Jahren gibt es das „Österreichische Schwarze Kreuz“. Und es hat in dieser Zeit unendlich viel Gutes getan und entscheidend dazu beigetragen, dass für die in den beiden Weltkriegen Gefallenen würdige Begräbnisstätten geschaffen – und diese über die Jahre hin erhalten - wurden. In Österreich obliegt ihm die würdige Errichtung von Soldatenfriedhöfen und sonstigen Kriegsgräberanlagen der Angehörigen aller Nationen und Glau-

Geschenkidee für Weihnachten! Die CD „Gruß aus Putzleinsdorf“ im Gedenken an Josef Hofer geboren in Amesschlag 4, Gemeinde Vorderweißenbach, Pfarre Bad Leonfelden, gestorben 1912 und Norbert Hanrieder, geboren in Kollerschlag, gestorben 1913, wurde am 28. Oktober 2012 in der Pfarrkirche Putzleinsdorf präsentiert. Die CD ist in Kollerschlag bei der Raika, im Kaufhaus Wöß und auf dem Gemeindeamt um Euro 11.- erhältlich und wird als besonderes Geschenk zu Weihnachten und sonstigen Anlässen angeboten. Mit der Herausgabe der CD wurde ein Stück Vergangenheit in der Gegenwart lebendig und für die Zukunft erhalten. Josef Hofer kam 1871 als Lehrer nach Putzleinsdorf und übernahm 1874 die Leitung der Volksschule. Norbert Hanrieder, geboren in Kollerschlag, kam 1874 als Pfarrvikar nach Putzleinsdorf, wirkte als Pfarrer und Dechant. Die Zeitgenossen Norbert Hanrieder und Josef Hofer waren für die Region in wirtschaftlichen und kulturellen Belangen ein äußerst fruchtbares Gespann. Es war eine Zeit, wo viele Grundsteine gelegt wurden. Norbert Hanrieder ist im Land bekannt. Josef Hofer wäre bald in Vergessenheit geraten, obwohl zum Zeitpunkt seines Ablebens man bereits geschrieben hat: „Ein Biedermann in des Wortes vollster Bedeutung ist mit Josef Hofer aus dem Leben geschieden. Er war musikalisch reich begabt und voll des physikalischen Geschickes.(Beispiele: Eine besondere Anerkennung erhielt er für die Anfertigung von Lehrmitteln, 1. Telefon in Putzleinsdorf. Als Tonsetzer hat er sich ein

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bleibendes Andenken geschaffen. Vor allem sind zu erwähnen: seine innigen Marienlieder. Von seinem sonstigen Liederschatze werden das Lied vom Böhmerwald, das Lied vom Mühlkreisgau, die Mühlviertler Hymne, S‘Hintertürl u.a. gesungen werden, solange es Mühlviertler gibt. Der erste Trauermarsch, den die Musikkapelle bei seinem Leichenbegängnis spielte, stammt von ihm.

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bensbekenntnisse, der Gräber der Bombenopfer sowie der Opfer politischer und rassischer Verfolgung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie die Pflege und Erhaltung von Kriegsgräbern aus der Zeit vor oder aus dem Ersten Weltkrieg. Kriegstote Oberösterreich: Vor 1914 - 255, 1914 bis 1918 - 31.398 und 1939 bis 1945 34.602. Kriegsgräberanlagen (inkl. Einzelgräber): 90. Wir bedanken uns bei allen Bürger/Innen für die Spenden, um die Kriegsgräber erhalten zu können.

Fischerkarte Unterweisungen zum Zweck der Erlangung einer Fischerkarte finden am Samstag, 23. März, Samstag, 30. März und Samstag, 6. April 2013 in der Fischerhütte am Urlteich in Klaffer und am Samstag, 6., Samstag, 13. und Samstag, 20. April am Gemeindeamt in Altenfelden statt. Für all jene Personen, welche die Ausstellung einer Fischerkarte beantragen wollen und die im Oö. Fischereigesetz normierten Voraussetzungen nicht erfüllen können, ist der Besuch der angeführten Vorträge zwingend vorgeschrieben. (Mindestalter: vollendetes 12. Lebensjahr spätestens am Tag der Prüfung). Hinweis: Um die Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können, sind ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache erforderlich. Anmeldungen zu dieser Unterweisung werden ab sofort schriftlich oder telefonisch von der Geschäftsführung des Fischereirevieres Rohrbach entgegengenommen. Anmeldeschluss: 1 Tag vor Kursbeginn. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich! Für weitere Auskünfte steht die Geschäftsführung des Fischereirevieres Rohrbach jederzeit gerne unter 07289/ 8851-69504 zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.fr-rohrbach.at oder oder http://www.lfvooe.at/.

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Unsere FF-Mistlberg

Bayrischer Jugendwissenstest

Dezember 2012 sie gelagert sind. Auch für die Jugendbetreuer Ernst Gabriel und Walter Kainberger war der Wissenstest eine große Herausforderung, da die Fragen aus den Unterlagen der Feuerwehrschule Würzburg erst erarbeitet werden mussten. Schließlich lohnte sich jedoch die Mühe und alle acht angetretenen Jungfeuerwehrmänner bzw. -frauen haben vorbildlich bestanden.

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Im Bild v. l. n. r.: Jugendbetreuer Ernst Gabriel, Martin Huemer, Verena und Karin Altendorfer, Alexander Zeinhofer, Lisa Maria Ecker, Stefanie Huemer, Maximilian Baumgartner, Daniel Pfarrwaller und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Erich Nößlböck

Da der Jugendwissenstest des Landkreises Passau heuer am 27. Oktober bei der Nachbarfeuerwehr in Wegscheid stattfand, hat auch die Feuerwehr Mistlberg auf Einladung des Landkreises und des Bezirksfeuerwehrkommandos daran teilgenommen. Im Wesentlichen ging es beim

Test um Feuerwehrfahrzeuge und deren Ausrüstung und Beladung. Im theoretischen Teil waren dazu 10 Fragen schriftlich zu beantworten. Im praktischen Teil waren Ausrüstungsteile aus den Fahrzeugen zu holen. Dazu mussten die Jugendlichen die Teile kennen und wissen, wo

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Zuschlag für Eurocuplauf 2013

Unser Motorsportclub

Strahlende Sieger

Mit wenigen Erwartungen aber sehr viel Hoffnung wurde die Reise zur diesjährigen Tractor Pulling Europameisterschaft in Füchtdorf (D) angetreten. Bei mehr als 30.000 begeisterten Motorsportfans gab es abseits der Wettkämpfe heiße Verhandlungen zur Terminvergabe für das nächste Jahr.

Top Event 2013 Nach dem riesigen Erfolg 2010 mit über 12.000 Besuchern ist die gesamte Europäische Tractor Pulling Szene auf den kleinen Ort im Mühlviertel aufmerksam geworden. Dieser enorme Zuschauerandrang hob dieses Megaevent zur landesweiten TOP 5 Veranstaltung von 2010 an. Nach zwei Jahren Pause und unzähligen Gesprächen hat man sich gemeinsam mit der ÖTPO (höchste Tractor Pulling Organisation in Österreich) dazu entschlossen, eine Bewerbung für die Austragung eines Eurocuplaufs abzugeben. Nun gelang dem MSC Kollerschlag und der Feuerwehr Mistlberg gemeinsam mit der ÖTPO eine echte Sensation, denn mit sehr viel Ausdauer, Hartnäckigkeit und einer perfekten Präsentation konnte das Europäische Komitee schlussendlich überzeugt werden! Kollerschlag erhielt den Zuschlag, von 31. August bis 1. September 2013 die Ausrichtung eines Eurocuplaufs veranstalten zu dürfen! „So ein Event in dieser Dimensionen zu organisieren wird eine neue Herausforderung. Es könnte aber die größte Motorsportshow werden, die es je in unserer Region gegeben hat“, so Organisator Gerhard Krenn. „Diesen Eurocuplauf nach Kollerschlag zu holen ist eine abso-

Unsere Fahrer waren in der abgelaufenen Saison sehr erfolgreich und konnten sich bei der Abschluss-Siegerehrung des MX Cup OÖ in Gunskirchen feiern lassen. Gratulation an unsere Fahrer, aber auch an die Veranstalter unter der Führung von Ernst Helten, „Team Auner Helten“. Ergebnisse unserer Fahrer: David Richtsfeld, 8. Platz in der Gesamtwertung “Klasse Hobby MX23 ; Hannes Krenn, 6. Platz in der Gesamtwertung “Klasse Hobby MX23 ; Manuel Schneeberger, 1. Platz in der Gesamtwertung “Klasse Hobby MX23 und Michael Hofmann, 5. Platz in der Gesamtwertung „ Klasse Profi MX 2 Klasse“. Alle Ergebnisse unter: http://www.aunerooe.at/ergebnisse.htm.Im Bild v. .l. n. r.: Obmann Alfred Reischl, David Richtsfeld, Manuel Schneeberger, Hannes Krenn und Michael Hofmann.

lute Sensation, ab sofort arbeiten wir mit Hochdruck an den Vorbereitungen“, zeigt sich Obmann Fred Reischl begeistert!

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Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage www.msc-kollerschlag.at oder www.fullpull.at Passauer Str. 30 94130 Obernzell Tel. 08591/9005-20 Mo.-Fr. 9.00 - 18.00 Uhr Samstag 9.00 - 16.00 Uhr

Unterer Marktpl. 9 94513 Schönberg Tel. 08554/9602-20 Mo.-Fr. 9.00 - 18.00 Uhr Samstag 9.00 - 12.30 Uhr

Am Stadtplatz 2 94060 Pocking Tel. 08531/1733 Mo.-Fr. 9.00 - 18.00 Uhr Samstag 9.00 - 12.30 Uhr

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Musikverein und Volksschule

Musik hat großen Zulauf! 9 Jungmusiker offiziell in die Kapelle aufgenommen! Die beiden Messen am Cäciliensonntag werden schon traditionell von der GardeMusikkapelle gestaltet. Bei diesem Anlass wurden auch die Jungmusikerinnen und der einzige Jungmusiker offiziell in die Kapelle aufgenommen. Nachdem Ihre Ausbildung soweit abgeschlossen ist und sie bei der Jugendkapelle KOSA mind. 1 Jahr aktiv waren, werden sie nun „richtige“ MusikerIinnen. Wir wünschen diesen jungen Leuten anhaltendes Interesse, viel Ehrgeiz beim Proben und schöne Stunden im Kreise der KollegInnen. Herzlich willkommen in der Kapelle!

Die Kinder der Volksschule konnten am 21. November im Musikheim verschiedenste Instrumente probieren. Danke an

Dir. Hauzeneder und seine Lehrkräfte. Sollte ein Kind Interesse haben, ein Instrument zu erlernen, stehen wir jederzeit für Fragen oder Auskünfte zur Verfügung (www.gardemusik.at). Instrumente zur Ausbildung können kostenlos beim Musikverein geliehen werden. Wir wünschen der Bevölkerung frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und für das neue Jahr viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.

Zwei wahre „Leseratten“

Vorne v. l .n. r.: Martin Reischl, Laura Neudorfer, Lena Hutsteiner, Stefanie Reischl, Isabella Krenn; hinten v. l. n .r.: Tina Falkner, Sandra Richtsfeld, Juliane Falkner, Sonja Richtsfeld

Volksschul-Leseolympiade Die 4. Klasse Volksschule nimmt heuer wieder an der von Raiffeisen in Kooperation mit dem Landesschulrat für Oberösterreich und dem Verein der OÖ Schulsponsoren veranstalteten Schülerolympiade teil. Bei der Veranstaltung werden die Lesegeschwindigkeit eines Textes und die Fehlerlosigkeit bei den im Anschluss gestellten Fragen bewertet. Die

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Kollerschläger Schulsieger heißen Daniel Reischl, Hannes Simmel und Marcel Zimmermann. Sie bekamen von der Raiffeisenbank Kollerschlag ein Spielemagazin sowie eine Urkunde überreicht und dürfen die Schule bei der Bezirksveranstaltung am 22. Jänner 2013 in Rohrbach vertreten. Wir wünschen viel Erfolg!

Daniel Reischl (links) und Raphael Hehenberger (rechts) haben bisher als fleißige Besucher der Bücherei mit anschließendem „Antolin“-Frageprogramm 10.000 Punkte erreicht. „Antolin“ ist ein Online Programm zur Leseförderung in Schulen und Büchereien. Schüler werden von ihren Lehrern bei „Antolin“ angemeldet und bekommen ein Punktekonto. Zu jedem gelesenen Buch gibt es Quizfragen, die mit Punkten belohnt werden. Daniel und Raphael sind 9 Jahre alt und gehen in die 4. Klasse der Volksschule Kollerschlag. Sie spielen gerne Fußball, auch Schwimmen und Sportunterricht zählen neben Lesen zu ihren Hobbys. „Macht weiter so und habt weiterhin viel Spaß beim Lesen!“, wünscht das Team der Bücherei.

Lagerraum gesucht!

V. l . n. r.: Volksschuldirektor Klaus Hauzeneder, Hannes Simmel, Daniel Reischl und Viktoria Höll von der Raiffeisenbank Kollerschlag (nicht im Bild Marcel Zimmermann).

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Der Sozialkreis Kollerschlag sucht einen Lagerraum für Krankenbehelfe, Betten, Rollstühle, etc. Der Raum sollte ca. 40 Quadratmeter groß, leicht zugänglich und erreichbar, sowie trocken sein. Kontakt: Walter Morawetz, Böhmerwaldstraße 18, 4154 Kollerschlag, Tel Nr.: 0650/4149087.

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Rotes Kreuz und Imkerverein

Landessanitätsbewerb in Silber und Gold Am Samstag, den 22. September 2012 fand in Peilstein der diesjährige Sanitätshilfe-Landesbewerb in Silber und Gold statt. Es freut uns, dass sich 17 Gruppen aus 4 Bundesländern mit insgesamt 57 TeilnehmerInnen den Herausforderungen des Silberbewerbs, sowie 33 TeilnehmerInnen den Herausforderungen des Gold-

bewerbs gestellt haben. Alle Gruppen haben das Leistungsabzeichen in Silber erreicht. Der Bewerb in Gold wurde als Einzelbewerb ausgetragen. Hier schaffte Martin Löffler (Bezirk Linz-Stadt) den Landessieg. Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen sehr herzlich zu ihren Leistungen!

Beim Landessanitätswettbewerb in Peilstein wurde um wertvolle Punkte gekämpft.

Das Jahr 2012 in Zahlen Auch das Jahr 2012 war wieder ein arbeitsreiches Jahr für uns. Bei knapp 1200 Ausfahrten legten wir über 40.000 km zurück. Unsere Mitarbeiter leisteten dabei mehr als

13.500 ehrenamtliche Stunden allein im Rettungsdienst. Außerdem nahmen sie an fünf Pflichtschulungen sowie an verschiedenen Übungen teil.

Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die geleistete Arbeit sowohl im täglichen Rettungsdienst als auch bei Veranstaltungen. Wir möchten es auch nicht versäumen, danke zu sagen an die Angehörigen, die uns immer wieder auf unterschiedliche Weise unterstützen. Ebenfalls möchten wir wieder danke sagen an die Feuerwehren in unserem Einzugsgebiet, dass wir immer wieder zu Übungen eingeladen werden. Natürlich gilt unser Dank auch den unterstützenden Mitgliedern, die mit ihrer Spende helfen, unsere Dienste auch weiterhin in der gewohnten Qualität anbieten zu können.

Rohrbach und Dominik Wögerbauer aus Altenhof bei uns die Ausbildung zum Rettungssanitäter begonnen. Nach dem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs, der Voraussetzung für die eigentliche Rettungssanitäterausbildung ist, müssen sie nun 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis am Rettungsfahrzeug absolvieren, um im Juni 2013 zur Kommissionellen Prüfung antreten zu dürfen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit. Wenn auch Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit beim Roten Kreuz haben oder Informationen bezüglich Zivildienst benötigen, kontaktieren Sie uns einfach unter peilstein@o.roteskreuz.at. Informationen finden Sie auch auf der neu gestalteten Homepage http://www.roteskreuz.at/ooe.

Neue Mitarbeiter Am 24. September haben Christina Ecker, Andrea Neudorfer und Birgit Wurm aus Kollerschlag, Nadine Geretschläger aus

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2012: Schlechtes Honigjahr Wegen des gänzlichen Ausfalls der Honigtauerzeuger gab es für die Bienen wenig aus der Natur zu holen. Die teils intensive Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen bietet den Bienen ein unzureichendes Angebot an blühenden Blumen. Insbesondere wenn das Wetter nicht mitspielt, können die Bienen das kurzeitig vorhandene Blütenangebot zu wenig nützen. Honigliebhaber brauchen auf ihr flüssiges Gold nicht verzichten, denn die Imker haben noch Vorrat vom Vorjahr. Die Imker hatten heuer keinen Grund zum Jubeln, denn ihr Lohn für die Arbeit am Bienenstand, die Honigernte, fiel bescheiden aus. Das heurige Jahr brachte das zweitschlechteste Ergebnis, in der seit 22 Jahren vom Verein im Auftrag des Landesverbandes durchgeführten Honigertragserhebung. Im heurigen Sommer ernteten die Imker im Vereinsgebiet nur 1270 kg Honig, was aufgeteilt auf die Ertragsbienenvölker 8,7 kg Honig pro Bienenvolk ergibt. Der Honigertrag der letzten 20 Jahre liegt jedoch bei durchschnittlich 25 kg pro Volk. Im Rekordjahr 2011 konnten die Imker sogar über 10 Tonnen Honig ernten. Ein Bienenvolk produzierte im Durchschnitt 63 kg Honig in diesem Jahr. So mancher wird sich fragen warum es so große Unterschiede gibt und warum heuer für die Bienen nicht mehr aus der Natur zu holen war. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits war das Wetter im Frühling und Frühsommer durch die relativ kurzen Schönwetterphasen nicht optimal. Ausschlaggebender für den geringen Ertrag war jedoch, dass die Honigtauerzeuger, die sogenannten Lachniden und Lecanien heuer komplett ausfielen und somit gab es keine Waldhonigernte in unserer Region. Im Mühlviertel sind die Imker auf die Waldtracht angewiesen, denn das Angebot einer Blütentracht können die Bienen, auf Grund der teils intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen, oftmals nicht ausreichend nutzen.

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vom Fleischermeister Unsere Fleischtheke bietet vom Kalbshals zum Füllen über zartes Beiried bis hin zur Putenbrust, Enten und Gänse oder Schweinslungenbraten alles was Feinschmecker lieben. Problemlos und schnell serviert man liebevoll hergerichtete kalte Platten mit dem Platten- und Brötchenservice von uns. „Wir beraten Sie gerne in unseren Fleischerfachgeschäft“ Wir bedanken uns bei unseren Kunden und wünschen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in’s Jahr 2013

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Unsere FF Kollerschlag

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Feuerwehr startet ins Jahr 2013 Nach dem erfolgreichen Erstversuch im Jänner 2012, anstatt des Feuerwehrballs einen Kabarettabend im Turnsaal der Volksschule zu organisieren, laden die Florianis die Gemeindebevölkerung auch im kommenden Jänner wieder zu einem Anschlag auf die Lachmuskeln. Am Freitag, 4. Jänner 2013 gastieren im Turnsaal die „BlöZinger“ . Hinter diesem Namen stehen zwei grenzgeniale Kabarettisten, welche sich mit dem Programm „ERiCH“ in die Champions League der heimischen Kleinkunstszene gespielt haben. Robert Plöchl und Roland Penzinger garantieren den Kabarettbesuchern zwei Stunden feinste Unterhaltung. Karten zum Preis von Euro 10,— im Vorverkauf (Abendkasse Euro 12,—) sind ab sofort bei den Mitgliedern der Feuerwehr Kollerschlag oder auf der Sparkasse Kollerschlag erhältlich! Bei Interesse Karten sichern, es können nur 200 aufgelegt werden.

Friedenslicht Traditionell wird am 24. Dezember wieder das Friedenslicht von der Feuerwehrjugend in die Haushalte gebracht. Die FF Kollerschlag wünscht allen frohe Weih-

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nachten und alles Gute für das Jahr 2013!

Ankauf des Tanklöschfahrzeuges besiegelt! Mit der Angebotsöffnung und der anschließenden Vergabe des Auftrages wurde Anfang Oktober der Neukauf ei-

nes TLF für die FF Kollerschlag besiegelt. Das Fahrzeug, welches beinahe Euro 300.000 ,— kostet wird aus Mitteln der öffentlichen Hand und einem großen Anteil aus der Feuerwehrkasse finanziert. Die Auslieferung sollte voraussichtlich im Herbst 2013 erfolgen. Die offizielle In-denDienststellung (Segnung) ist für 2014 vorgesehen. Mit diesem Fahrzeug inkl. neuer Bergeausrüstung ist die FF Kollerschlag wieder auf dem neuesten Stand ausgerüstet.

Das Feuerwehreinsatzfahrzeug vom Typ TLFA2000, das die FF-Kollerschlag bestellt hat.

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Böhmerwaldhaus – was sonst? Sie träumen von einem individuell gestalteten, behaglichen und doch kostengünstigen Haus, das so bald wie möglich bezugsfertig ist? Mit Böhmerwaldhaus wird dieser Traum Wirklichkeit. ausbauen ist Vertrauenssache – und erfordert einen kompetenten Partner. Beim Bau eines Böhmerwaldhauses sind Sie garantiert in den besten Händen: Das Familienunternehmen BRÜDER RESCH berät und begleitet Sie professionell und zuverlässig.

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Berufsorientierung ist wichtig Die Berufsorientierung und die Beratung der SchülerInnen für den weiteren Bildungsweg hat an der EHS Peilstein einen hohen Stellenwert. Zuständige Fachlehrerin ist Regina Hoheneder. 1) 3 Berufsprakt. Tage in der 4. Klasse: Diese finden für alle SchülerInnen der 4. Klassen Ende November statt. An diesen Tagen dürfen die SchülerInnen in weiterführenden Schulen bzw. Betrieben schnuppern. Nicht teilnehmende SchülerInnen haben Unterricht. Die Schüler sind durch die Schule versichert. 2) 5 individuelle Berufspraktische Tage für EntlassschülerInnen: Zusätzlich stehen EntlassschülerInnen der 8. Schulstufe bis zu fünf individuelle berufspraktische Tage zu. Diese Tage sind dem BO-Lehrer bzw. dem Klassenvorstand mit dem dafür vorgesehenen Formular mindestens eine Woche vorher zu melden. Es dürfen nur Tage ausgewählt werden, an denen keine Schularbeiten und Tests stattfinden. An diesen BO-Tagen müssen die Schüler über den Betrieb versichert werden.

Stefan Mayer schnupperte in der Fa. Oberaigner. Er möchte nach dem Poly dort auch gerne in die Lehre gehen. Die Fa. Oberaigner sucht aktuell mehrere Lehrlinge.

ren die Wirtschaftskammer Rohrbach und das Forum Schule& Wirtschaft. Acht Betriebe aus der Umgebung stellten ihr Lehrplatzangebot vor. Abgesehen von einigen etwas zu langen Firmenpräsentationen war die Veranstaltung ein Erfolg.

Generation Fair Dies war der Tagungstitel einer Pädagogischen Konferenz in Prag, an der Dir. Saxinger auf Einladung der tschechischen Partnerschule teilnahm. Tagungsort war das Stadtpalais „Lucerna“ der Familie des ehemaligen Präsidenten Vaclav Havel. Thema war die Integrationspädagogik, die in Tschechien forciert werden soll, wobei Saxinger über die sonderpädagogische Organisation in Österreich referierte.

Die Berufsmesse war sehr gut besucht.

Bildungsstandards Im Mai dieses Jahres wurden alle Schüler der 8. Schulstufe österreichweit in Mathematik getestet. Ab 11. Dezember können die Ergebnisse mit Zugangscodes im Internet wie folgt abgefragt werden. Der Schulleiter das Gesamtergebnis der Schule, der unterrichtende Lehrer das Gesamtergebnis seiner Schülergruppe, der Schüler sein persönliches Ergebnis. Außer dem Schüler selbst (Code schon beim Test erhalten) hat niemand Zugang zu Einzelergebnissen. Alle warten natürlich schon gespannt auf das Ergebnis, über das der Schulleiter die Mitglieder des Schulforums informieren wird. Im kommenden Frühjahr erfolgt dann die Testung in Englisch, 2014 in Deutsch.

HD Franz Saxinger (re.) mit den Kollegen aus Pobezovice, Rektor Vladimir Foist und Konrektorin Mirka Sebestova

Europafest 7.5.13 Einen Tag früher als ursprünglich geplant findet dieses Schulfest ab 17.00h statt. Als Europaschule wollen wir den Europatag begehen und die Neuausstattung der Computersäle feiern, die gerade unter Mithilfe zahlreicher Sponsoren läuft. Bereits jetzt schon herzlichen Dank dafür!

3) Berufsorientierung im Unterricht: 1 Wochenstunde VBO (Verbindliche Übung Berufsorientierung) im 1. Semester 4. Klasse, im 2. Semester 3. Klasse. 4) Themen zur Berufswelt werden in mind. 16 Einheiten auch fächerübergreifend behandelt (Bewerbung, Soziales, …) 5) Infoveranstaltungen zur Bildungsweg- und Berufsorientierung: Die SchülerInnen besuchen die angebotenen BO-Veranstaltungen (AMS, Berufsmesse, Tage der offenen Tür, etc.).

Regionale Berufsmesse „Fahr nicht fort, lern im Ort“ war das Motto der Berufsmesse, die am 9.11.12 in unserer Schule stattfand. Veranstalter wa-

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Wohin soll ich mich wenden, heißt es nächstes Jahr für diese sechs hübschen Mädels.

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Aus der Heimat

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Weihnachten, einst Festzeit mit vielen Bräuchen Einige Bräuche wirken noch in unsere Tage herein. Weihnachten war geprägt vom Glauben an die Raunächte: Thomastag am 21. Dezember, Heiligabend am 24. Dezember und Silvester am 31. Dezember. Als letzte Raunacht galt die Dreikönigsnacht. Diese vier Nächte beinhalteten einen heute kaum mehr bekannten Schatz an Bräuchen, Sagen und Legenden. Allen vier gemeinsam war das Essen des Störibrotes, einem Weißbrot, das nur für diese Zeit als Festtagsbrot am Bauernhof gebacken wurde. Das Störibrot, eine spezielle Weißmehlmischung begann man am Thomastag, der Wintersonnenwende mit dem kürzesten Tag. Aus dem Knistern des Holzes im Backofen konnte man Unwetter, Ernte, Krankheit erraten. Nur das Schwein für das Festtagsessen durfte an diesem Tag getötet werden, während keine Maus gefangen oder kein Wild erlegt werden durfte. Sehnsüchtig wartete der Bauer auf seinen Viehhüter, mit dem er in der Thomasnacht um Segen für das Vieh im Stall betete, während die Hausleute mit Weihwasser die Rinder besprengten, manche sogar räucherten. Als die frisch gebackenen Störibrotlaibe aus dem Ofen geholt waren, durfte es noch nicht gegessen werden. Erst am Heiligabend, nachdem den ganzen Tag gefastet wurde, kam es zum feierlichen Anschnitt durch den Hausvater. Zuvor segnete er mit drei Kreuzen die Rückseite des Laibes mit dem Gebet „Im Namen des Vaters, des Sohnes…!“ Nun war die Zeit des Heiligabends für das Goldene Rössl gekommen. Christbaum und Christkindgaben waren unbekannt. Vielmehr erwartete man am Tag Sonnenschein, denn das bedeutete Erntesegen. Das Goldene Rössl legte die Geschenke ein und die Verteilung währte bis tief in die Nacht. Diese hieß Mettennacht und galt dem Rosenkranzgebet. Eine Person wurde verpflichtet, das Haus in der Mettennacht, der zweiten Raunacht durch Beten vor der Wilden Jagd zu hüten. In dieser Nacht redeten außerdem die Tiere im Stall, wie sie es einst mit dem Kind in der Krippe zu Bethlehem taten. Wer ihnen zuhörte, diesem war der Tod im kommenden Jahr gewiss. Am Stefanitag war das große Weißbrotessen angesagt, weil man Verwandte, Gödenleute und Freunde einlud. Wer außerdem in mehreren Häusern Störibrot gegessen hatte, sammelte vermeintlich viel Kraft und Gesundheit für Neujahr. Störe wurde

Kollerschlag aktuell

Tenn, falls die Hl. Drei Könige auf ihrem Weg zur Krippe hier rasten sollten. Damit war die Zeit des Weißbrotessens beendet und auf dem Lande aß man das am Hof gebackene Schwarzbrot in Dankbarkeit. Brot galt als Gottesgabe, war geehrt und geschätzt, wurde nicht verschmäht und durfte auf keine Weise zum Abfall werden. Aus dem Buch Heimat an der Grenze, Seite 44 von Prof. Fritz Winkler.

als Kraftspende gedeutet. In der dritten Raunacht zu Silvester mussten die bösen Geister durch Räuchern oder Schießen mit Terzerolen aus dem Haus gejagt werden, um dem Guten zu Neujahr Platz zu machen. Kartenspiele waren darum verboten, weil der Teufel dabei mitspielte. Am Neujahrstag war es üblich, dass nicht nur die Kinder den Eltern alles Gute wünschten, sondern dass auch Bettler auftauchten, die den Bauersleuten Wünsche darbrachten. Diese erhielten dafür aber kein Störibrot, sondern das Seellaibchen. Der Seellaib war ein Schwarzbrotlaibchen, für den Sage: Redenden Ochsen darf man nicht zuhören. man sich mit einem „Vergeltsgott den Armen Seelen“ bedankte. Am Neujahrstag musste die Bäuerin dreierlei Fleisch auf Der hl. Nikolaus folgte den Tisch bringen: rohes gekochtes, geauch dieses Jahr wieder bratenes und geselchtes Schweineder Einladung der ÖVPfleisch. Verboten war an diesem Festtag Frauen in die Pfarrkirche jede Arbeit wie sonst, jedoch streng verKollerschlag. Sehr zur boten war Waschwäsche aufzuhängen, Freude unserer kleinen denn das bedeutete den Tod eines FamiGäste hatte er auch heuer lienmitgliedes. wieder für alle Kinder eine Letzte Raunacht war Dreikönig. Dienstkleine Aufmerksamkeit boten beendeten früher als sonst ihre dabei. Die schön gestaltete Feier wurArbeit, denn nun musste mit Weihwasde von den Kindern des Kindergarser und Räucherfass Haus, Hof und Stall tens, den Flötenkids und den Jungvor Unheil gesegnet werden. Die Knechbläsern in bewährter Art und Weise te verrammelten mit Eggen die Türen, um musikalisch umrahmt. das Haus vor der Wilden Jagd zu schütIm Anschluss gab es am Marktplatz zen. Der Hausvater schrieb mit geweihter selbstgemachten Punsch, Kekse, KäKreide K+M+B auf den Eingangstürseraclettebrote und frische Waffeln für stock. Die Bäuerin stellte eine große unsere großen und kleinen Gäste. Schüssel mit Milch samt Störibrot auf den

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Kollerschlager in aller Welt

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Über den Wolken... Mein diesmaliger Interviewpartner ist Mario Scherer, der Sohn von Ulli und Otto Scherer vom Rasthaus in Hanging. Ich wünsche den Lesern hiermit ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Viel Spaß beim Lesen wünscht Simon Saxinger.

Pilot Mario Scherer

Mario wie geht’s dir, wohin hat es dich verschlagen? Ja, danke, alles ok. Mit meinem neuen Job habe ich das Glück, 5 Wochen zu arbeiten und anschließend 5 Wochen frei zu machen. Wegen meines Arbeitgebers ist seit November vorigen Jahres Algerien derzeit meine zweite Heimat. Nenn mir doch bitte deine bisherigen Stationen in Stichwörtern: Meine ersten Flüge waren von Kapstadt bis nach Portugal, anschließend war ich für ein halbes Jahr in der Zentralafrikanischen Republik. Ein weiteres Jahr verbrachte ich in Namibia, sowie 3 Jahre in Indonesien und seit einem Jahr bin ich nun in Algerien. Was hat sich bei dir in den letzten Jahren beruflich getan? Seit 1992 bin ich schon Privatpilot, doch beruflich bin ich seit 2004 beim Fliegen. Geflogen bin ich schon für verschiedenste Sachen, wie zum Beispiel für humanitäre Zwecke oder auch um Fotos zu machen. Ich war zuerst bei der Polizei und hab mich dann eben beruflich verändert. Ich habe gekündigt und flog 2003 nach Südafrika und machte dort den Berufspilotenschein. Zurzeit bin ich beim Schweizer Unternehmen Zimex Aviation angestellt und eben in Algerien stationiert. Wir feiern in den kommenden Tagen Weihnachten & Silvester, wie hast du dieses Fest in fremden Ländern erlebt? Die meisten hängen sich allein schon wegen dem kommerziellen Dinge an Weihnachten an, selbst in den muslimischen Ländern. In diesen arbeiten auch viele Ausländer, die eben auch diese Feiertage feiern. Die Moslems feiern natürlich das Weihnachtsfest nicht, da diese ihre eigenen Feiertag haben. Afrika ist auch ein Kontinent mit verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten, welche Speisen hast du selbst schon probiert? In Südafrika ähnelt es sehr den Europä-

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ern, die auch sehr viel Fleisch, Bier und Wein verzehren. In Zentralafrika habe ich selbst schon eine Schlange oder ein Krokodil verspeist. Dort gibt’s aber auch, was eigentlich verboten ist, das „Bushmeat“. Dabei werden kleine Affen oder Gazellen erlegt und zubereitet. Dies habe ich nur gesehen, aber nicht gekostet. Es ist nicht ungefährlich für den menschlichen Körper, da die Tiere auch Krankheitsüberträger sind. In Afrika leiden viele Menschen an Hunger, wie ist deine Meinung dazu? Der Hunger ist besonders in der Sahel Zone (Sudan) zu finden, sowie in Zentralafrika. Armut und Krankheiten prägen das Alltagsleben. In einer Stadt in Zentralafrika flog ich für die katholische Mission, wo ich mit dem Bischof die örtliche Leprastation besuchte. Ein sehr bewegendes und komisches Gefühl, wenn du dieser Person die Hand gibst. Da weiß man nicht, wie man sich verhalten soll. Afrika ist auch als gefährliches Pflaster bekannt, man hört von Bürgerkriegen oder Aufständen. Bist du jemals in eine gefährliche Lage gekommen oder warst du immer in sicherer Entfernung? In Zentralafrika war ich in der Hauptstadt Bangui stationiert, die im Süden an den Kongo grenzt. Hier kamen die Aufständischen vom Norden herein und haben sich über Wochen bis fast in die Hauptstadt durchgekämpft. Kurz vor deren Eintreffen wurde ich dann aber abgezogen. Im Anschluss wurde die Lage schnell wieder stabil, denn Frankreich schickte die Fremdenlegion, die wieder für Ruhe sorgte. Die Armut in Afrika hat weitreichende Folgen wie geringe Lebenserwartung, Gewalt, Korruption und politische Instabilität, was eine wirtschaftliche Entwicklung erschwert. Wie sieht die wirtschaftliche Lage aus? Im Norden ist die Lage besser, da die nordafrikanischen Staaten eng mit der europäischen und der Wirtschaft des Nahen Osten verbunden sind. Auch Öl und Gas kommen hier vor. In Zentralafrika oder dem Kongo befinden sich die Hauptlagerstätten von Coltan (Erz), dies wird später für die Handys oder Laptops verwendet. Gold und Diamanten findet man

besonders in Sierra Leone und Liberia. In Sierra Leone, wo ich selbst schon 3 Monate verweilte, wurde auch schon der Hollywood Streifen „Blood Diamond“ gedreht, wo ich mir die Schauplätze auch persönlich anschaute. Bodenschätze haben ebenfalls sehr viele Länder zu bieten sowie auch noch das Regenwald-Holz als ein weiteres Exportgut. Du lebst nun schon seit einiger Zeit häufig im Ausland. Inwieweit ist dein lokaler Freundeskreis über Österreich informiert? Unser Land ist meiner Ansicht nach doch sehr bekannt, selbst in Indonesien wussten die meisten, dass wir an Deutschland angrenzen. Welche Besonderheiten vermisst du aus der Heimat? Da ich jetzt im 5 Wochen Rhythmus zuhause bin, ist es nicht so schlimm, doch die heimische Küche geht mit schon ab. Wie oft hast du Kontakt mit zuhause, wie oft bekommst du Familie und Freunde zu Gesicht? Meine Familie hat mich in Südafrika besucht, Indonesien war leider für einen Besuch zu zeitaufwändig und auch von den Reisekosten sehr hoch. Mein jetziger Standort Algerien ist auch nicht gerade als Urlaubsland bekannt. Wir kommunizieren hauptsächlich über Skype oder per Telefon. Hast du abschließend noch ein interessantes Erlebnis aus deiner neuen Heimat für unsere Leser? Was Interessantes ist in Papua Neuguinea passiert. Dort wurden wir von der Regierung beauftragt, den Reis (ca. 800 Kilo) in die entlegenen Dörfer zu fliegen. Als ich eines Tages wieder wegfliegen wollte, bemerkte ich, wie alle Leute wegrannten und der Reis liegen blieb. Der Grund waren 4 oder 5 Krieger in traditioneller Kriegsbemalung mit Speeren und Pfeilen. Ich hab die Krieger dann sprichwörtlich verscheucht und flog zurück zur Station. Als ich dort ankam, erfuhr ich von einem Krieg zwischen den beiden Dörfern, wo die 4 oder 5 Krieger auf einen Rachemord aus waren. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, von den Eingeborenen ein Foto zu machen.

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Dezember 2012

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Blick in die Wirtschaft

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Kulturverein Grenzgänger

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Jahreshauptversammlung Der Kultur- und Dorfentwicklungsverein GRENZGÄNGER hielt im GH Leitner seine Jahreshauptversammlung, mit Neuwahl des Vorstandes ab. Der alte Vorstand wurde wieder gewählt. Da Franz Lanzerstorfer den Schriftführer zurücklegte, rückte Ignaz Märzinger nach. Obmann Wolfgang Baumüller legte eine erfolgreiche Jahresbilanz hin: Sein Team arbeitet agil und erfolgreich. So wurde im letzten Jahr gemeinsam mit anderen Vereinen der Kinderspielplatz im Kollerado erneuert und erweitert. Zwei Mal traten im Pfarrsaal Gruppen auf: „Die Weltweiber“ und „11 saiten OSTGEFÄLLE“, die viele Besucher anlockten. Die Topothek und das Filmprojekt wurden vorbereitet. Weiters war man bei der Ortsbildmesse in Perg präsent. Die Serie „Was macht eigentlich…?“, hat eingeschlagen. Im Vorjahr zeigte Rene Hofmann, was er beim Studium in Taiwan alles erlebte. Diesmal folgte Gertrude Eilmsteiner-Saxinger der Einladung. Sie studierte im sibirischen Russland Anthropologie und konnte über ihren sechsjährigen Aufenthalt viel Inter-

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essantes erzählen, veranschaulicht durch eine Power-Point-Präsentation. Eilmsteiner-Saxinger ist, wie Rene Hofmann, gebürtige Kollerschlagerin und wählte das Studienprojekt deshalb aus, weil sie die russische Kultur schon seit der Kindheit fesselt. In der sibirischen Erdgasmetropole Novy-Urengoy, dem Herzen des Megaapparats GASPROM, erforschte sie

das soziale Umfeld der Arbeiter, die dort leben, aber auch aus den mehrere tausend Kilometern entfernten russischen Städten einpendeln. Fürs kommende Jahr ist die Erweiterung des Schmugglersteiges von Hanging bis Kohlstatt vorgesehen. Natürlich wird das Topothek- und Filmprojekt weiter entwickelt.

Neuer Vorstand: v.li.n.re.: Stefan Pühringer (Kassier), Otto Saxinger (Kassenprüfer), Gerhard Peinbauer (Kassenprüfer), Eva Maria Hofer (Arbeitskreisleiterin), Emmerich Wöss (KassierStv.), Wolfgang Baumüller (Obmann), Ignaz Märzinger (Schriftführer). Auf dem Bild fehlen: Bgm. Franz Saxinger (Arbeitskreisleiter) und Heinz Krenn (ObmannStv.).

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Sport

Klassenerhalt als oberstes Ziel Eine sehr magere Ausbeute holten die Kollerschlager Kicker in der abgelaufenen Herbstsaison. Mit 11 Punkten findet sich die Mannschaft auf dem Relegationsplatz wieder und muss im Frühjahr eine deutli-

che Leistungssteigerung zeigen, damit der Verbleib in der 1. Klasse Nord gesichert werden kann. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll auch der neue Trainer Kurt Eilmannsberger aus Rohrbach liefern.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit 7 Punkten aus ebenso vielen Spielen trennte sich die Fußballsektion auf Wunsch der Spieler von Trainer Ludek Cimrhanzl. Da mitten in der Saison kein neuer Trainer verpflichtet werden konnte, übernahm Obmann Heinz Lorenz interimistisch die Übungsleitung. Die Spieler kamen zwar in den darauffolgenden Wochen wieder vermehrt zu den Trainingseinheiten und auch die Lauf- und Kampfbereitschaft in den Spielen wurde wieder besser. Leider konnten aber nicht mehr die nötigen Punkte eingefahren werden, um vom Tabellenende weg zu kommen. Schließlich belegte Kollerschlag mit 11 Punkten den 12. Platz mit vier Punkten Rückstand auf die Plätze, welche den sicheren Erhalt der Klassenzugehörigkeit bedeuten würden. Gleich nach dem letzten Spiel der Herbstsaison wurde die Trainersuche intensiviert und es ist auch schon gelungen, einen neuen Coach zu verpflichten. Sektionsleiter Martin Löffler konnte sich mit Kurt Eilmannsberger aus Rohrbach - einem Wunschkandidaten der ersten Stunde - einigen! Eilmannsberger hat bereits

Kontakt zur Mannschaft aufgenommen und ein Programm für die Verbesserung der Grundlagenausdauer, die ja unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Saison ist, zusammengestellt.

3-Länder Crosstriathlon

Stockschießen

Kinderskikurse

Ab dem Jahr 2013 wird der traditionelle 3-Länder Crosstriathlon nicht mehr gemeinsam mit dem Marktfest durchgeführt. Der 3LC findet bereits am 10. August 2013 statt, das Ziel wird voraussichtlich bei der Stockhalle sein. An der Streckenführung wird sich aber sonst nicht viel ändern. Wer im neuen Organisationsteam mitarbeiten möchte, möge sich bei UnionObmann Heinz Lorenz oder bei Franz Lanzerstorfer melden.

Wenn es weiterhin halbwegs kalt bleibt, wird die Saison auf den Eisbahnen im Natureisstadion Kollerschlag natürlich noch vor den Weihnachtsferien eröffnet. Die Sektionsverantwortlichen hoffen auf kalte Temperaturen und freuen sich auf viele Stocksportler, die diesen Sport in der freien Natur ausüben. Informationen zum Betrieb auf den Eisbahnen gibts bei SL Heinz Löffler und auf der Vereinshomepage.

In den Weihnachtsferien findet von 27. bis 29. Dezember beim Lifthang in Schröck wieder ein Anfängerskikurs statt. Der Skikurs für Kinder, die bereits skifahren können, wird am 12. und 13. Jänner am Hochficht abgehalten. Die Ausschreibung der Kurse erfolgt noch vor den Weihnachtsferien über den Kindergarten bzw. die Schulen. Informationen gibt es auch im Internet: www.sportunion-kollerschlag.at

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Am 1. Februar beginnen dann die gemeinsamen Einheiten im Turnsaal bzw. so bald wie möglich dann auch am Sportplatz. Geplanter Beginn der Frühjahrssaison ist am 24. März 2013.

Steckbrief Kurt Eilmannsberger Alter: 46 Jahre aufgewachsen in Niederranna, seit 1990 wohnhaft in Rohrbach Familienstand: verheiratet mit Brigitte, 2 Söhne (Thomas, Kevin) Beruf: Sachbearbeiter beim Sozialhilfeverband Rohrbach Hobbies: Sport, Jagd Als aktiver Fußballer war Kurt bei seinem Heimatverein Hofkirchen mit einem kurzen Gastspiel in Rohrbach aktiv. Bereits mit 24 Jahren musste er wegen eines Knorpelschadens im Knie mit dem Kicken aufhören und startete eine Funktionärs- und Trainerlaufbahn in Rohrbach. Dort managte er 15 Jahre lang u.a. den Hallenfußball-Nachwuchscup und war

viele Jahre Nachwuchsleiter sowie Nachwuchstrainer. Von 2005 bis 2012 war Eilmannsberger Co-Trainer der Rohrbacher Kampfmannschaft und verantwortlich für die 1b des OÖ.- und Landesligisten. Mit der Rohrbacher 1b feierte er 2008 den Meistertitel in der 2. Klasse und sammelte Erfahrungen als Trainer in der 1. Klasse Nord (u.a. zwei Siege gegen Kollerschlag). Kollerschlag Aktuell wünscht dem neuen Trainer viel Glück und Erfolg!

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Sport

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Sportunion Kollerschlag ist 50 Mit einem stimmungsvollen Jubiläumsfest feierte die Sportunion Anfang Oktober ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum. Zahlreiche Ehrengäste wie Fußballverbandspräsident Willi Prechtl, FICEP-Präsident GerAm Vortag des Jubiläumsfestes fand in der Stockhalle ein zünftiger Abend mit einer Spieth & Wensky-Trachtenmodenschau und volkstümlicher Unterhaltung mit den Fetzig´n Zillertalern statt. Die Feierlichkeiten am Sonntag begannen mit einem Festgottesdienst. Im Anschluss daran brachte Obmann Lorenz einen kurzen Rückblick über die Vereinsgeschichte und es wurden zahlreiche verdiente Funktionäre geehrt. Bei den Ansprachen der Ehrengäste wurde immer wieder betont, wie wichtig die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Sportverein und im Vereinswesen allgemein sind und es gab auch von Seiten der Präsidenten und Politiker großes Lob und Anerkennung für die hervorragenden Leistungen des Sportvereines in den vergangenen 50 Jahren. Bei einem Frühschoppen mit der Gardemusikkapelle Kollerschlag klang das Jubiläumsfest gemütlich aus und es wurde nicht nur über die Vergangenheit gesprochen sondern auch Pläne und Ziele für die Zukunft formuliert.

hard Hauer und Union-Bezirksobmann Hubert Hartl stellten sich als Gratulanten ein. Auch zahlreiche ehemalige Sportler und Funktionäre des Vereines folgten der Einladung zur Geburtstagsfeier.

Alle noch lebenden bisherigen Obmänner der Sportunion Kollerschlag waren beim Jubiläumsfest anwesend: Ludwig Ringenberger (Obmann von 1962 bis 1970), Emmerich Wöss (19831990), Bgm. Franz Saxinger (1990-1996), Erich Krenn (1996-2001) und Heinz Lorenz (seit 2001). Der im Jahr 1984 verstorbene Karl Viehböck war von 1970 bis 1983 Vereinsobmann.

Im Vorfeld des Jubiläumsfestes wurde eine Vereinschronik hergestellt. Dieses Druckwerk mit allen Daten und Fakten über 50 Jahre Kollerschlager Sportgeschichte inklusiver zahlreicher Fotos kann auch jetzt noch käuflich erworben werden. Am Ge-

Premierensieg für Joachim Wurm Mit einer Neuerung konnten die Verantwortlichen der Sektion Stockschießen in der Sommersaison 2012 aufwarten. Es fand nämlich erstmals ein Einzelcup auf Asphalt statt, bei dem 18 Stockschützen teilgenommen haben. Die Teilnehmer stellten sich der Herausforderung - nicht wie üblich in einer Moarschaft von vier Spielern, sondern als Einzelkämpfer mit drei Stöcken - den ersten Einzelcupsieger in der Vereinsgeschichte der Sportunion Kollerschlag zu ermitteln. Nach spannenden Vorrundenduellen, welche von September bis November über die Bühne gingen, standen die acht Aufsteiger für das Finale fest. Die Entscheidung über den Gesamtsieger fiel in Turnierform „Jeder gegen Jeden“. Joachim Wurm war an diesem Tag in sehr guter Form und sicherte sich den Gesamtsieg vor Helmut Karl und Adolf Hofer.

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Bei der Vereinsmeisterschaft war wieder einmal die FF Mistlberg siegreich. Johann Rauscher, Franz Baumgartner, Josef Krenn und Gottfried Baumgartner sen. gewannen den Titel vor den „Stockschüt-

meindeamt liegen noch Exemplare auf, Kostenpunkt 10 Euro pro Stk. Die Vereinsführung möchte sich auf diesem Weg für die großartige Unterstützung in der Vergangenheit bedanken und bittet auch für die Zukunft darum.

zen“ (Moar Josef Reischl) und dem Oberort (Adolf Hofer). Das letzte Turnier auf Asphalt war schließlich der Ortscup. Diesen gewannen die Mollmannsreither vor „Alles oder Nichts“ und Lengau. Nach dem insgesamt dritten Sieg steht nun auch der Wanderpokal endgültig in Mollmannsreith.

Joachim Wurm (li.) holte sich den ersten Einzelcuptitel vor Helmut Karl.

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Dezember 2012

Was ist los in Kollerschlag?

JÄNNER Fr. Sa. So. Fr. Sa. So.

04.01. Kabarettabend der FF Kollerschlag (Turnsaal VS, 20 Uhr, Programm: Die BlöZinger - „ERiCH“) 12.01. und. So. 13. 01. Kinderschikurs der Sportunion Kollerschlag (Hochficht) 20.01. Schivereinsmeisterschaften der Sportunion Kollerschlag (Heindlmühle, 13 Uhr) 25.01. Seniorenroas (Gasthaus Wöss/Jagawirt, 14 Uhr, Musik: Harbach Buam) 26.01. Ball der FF Mollmannsreith (Haus des Gastes) 27.01. Stockschützen-VM der Sportunion Kollerschlag (Natureisstadion, 12 Uhr)

FEBRUAR Sa.

Fr. Sa. So. Mo. Sa. So. Mi.

02.02. Stockschützenortscup der Sportunion Kollerschlag (Natureisstadion, 9 Uhr) Maskenball der Union Nebelberg (Gasthaus Ramlhof, 20:00 Uhr) 08.02. Faschingsgaudi der ÖVP-Frauen (Gardeheim) 09.02. Kittelturnier der Sportunion Kollerschlag (Natureisstadion, 12 Uhr) 10.02. Kinderfasching Sportunion & Elternverein Kollerschlag (VS-Turnsaal, 13 Uhr) 11.02. Faschingskehraus des Seniorenbundes (Gasthaus Wöß Hedi, 14 Uhr) 23.02. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 14 u. 19:30 Uhr) 24.02. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr) 27.02. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr)

MÄRZ Fr.

Sa. So. Mi. Fr. Sa. Fr. So. Fr. Sa. So.

01.03. bis So. 03.03. Tischkegeln der Bürgergarde (Gardeheim);Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr) 02.03. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr) 03.03. Kirtag;Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 14 u. 19:30 Uhr) 06.03. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr) 08.03. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr);Fischräuchern des Fischervereines Nebelberg 09.03. Theateraufführung „Dem Himmel sei Dank“ (Pfarrsaal Kollerschlag, 19:30 Uhr) 15.03. Generalversammlung der Sportunion Kollerschlag (20:00 Uhr) 17.03. Kreuzwegandacht der KMB 22.03. JHV der FF Mistlberg (19.30 Uhr: GH Wöß, Kollerschlag) 23.03. Kulturveranstaltung der Grenzgänger (Pfarrsaal) 24.03. Fußball: Kollerschlag - Neustift/Oberkappel (15:30 Uhr)

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!!! Pflichttermin !!!

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ÖVP Faschingsgaudi am 08.02.2013 im Gardeheim Kollerschlag

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Auch 2013 heißt es wieder raus aus dem Alltag, rein ins Faschingsvergnügen! Mit der Live- Band The Happys, einer Mitternachtseinlage, einem Schätzspiel, zwei Bars uvm. steht dem Narrentreiben nichts mehr im Weg! Kollerschlag aktuell

S L K R I SMA E T E I D S B WE I C BESEN H EN G RA N GEGEN DENKEN G UTO R PED EH AN I ON L I ANE K A L K T DAEN F I NA L D SP I K B KE T B DEKAN ESE L E I K G I L V SA T R MO T T O HUG I N A H A P K UNMU V BRAND S AGRO T BA N I ARMER NT E L L EK T AUF BAU AB

CHA AB J E T M SEH

K

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KA R L AG T I AMBA I H R ADE E I CHE D I O O D T BRUE DEGEN B A L Z L I U FUSE L NZUG G E H CAP AREA L U L E R B T BE F E DA T E I L I N I KA A UNFUG ENNE G T G ME T BANA L SAR I F S UNT I E I SKA F F SCHEU A

H E L L S E H E N

F O E H R E K A P I T O L

K R A E H E NU B KO RO A T K E F EE L L

Rätselauflösung von Seite 18

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Kollerschlag Aktuell 12/2012  

Ausgabe Dezember 2012

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