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Spiel mir nichts vor! Welche Vorstellungen vom Schauspielen prägen das Theater für junges Publikum? Verlangt ein spezifisches Publikum eine spezifische Spielweise? Gibt es die großen Rollen für kleine Zuschauer? Wie geht man auf der Bühne mit anderen Formen der Begegnung mit dem Publikum, mit einer anderen Energie des Zusehens und Wahrnehmens um - jenseits der stillen und zurückhaltenden Aufmerksamkeit erwachsener Zuschau-Konventionen? Welche Anforderungen stellt das Theater an die Darsteller und wer stellt sie? Die Texte, die Regie, das Publikum? Gibt es den idealen Schauspieler für das Kinder- und Jugendtheater? Ist er klassischer Mime, Alleinunterhalter oder Allrounder zwischen Sprechtheater, Musical, Tanz und Performance? Benötigt er womöglich eine spezifische Ausbildung und Vorbereitung? Gemeinsam mit der Universität Mozarteum lädt die ASSITEJ Austria einen Tag lang IntendantInnen und Künstlerische LeiterInnen, AutorInnen, DramaturgInnen und SchauspielerInnen ein, diese Fragen mit dem interessierten Publikum aus zwei einander gegenüberliegenden Blickwinkeln zu diskutieren. Im ersten Block widmen wir uns Erwartungen an die Schauspieler und ihren Erfahrungen auf der Bühne, im zweiten Block den spezifischen Wahrnehmungsformen eines jungen Publikums.

Impressum Für den Inhalt verantwortlich ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien, +43 (0) 1 236 50 11, office@assitej.at Geschäftsführung (Redaktion) Kolja Burgschuld Grafik Annika Rytterhag Konzeption des Symposiums Kolja Burgschuld, Christoph Lepschy Änderungen Vorbehalten Redaktionsschluss 22. Oktober Vorstand Christoph Thoma (Grazer Spielstätten, Graz), Katrin Artl (Burgtheater – Junge Burg, Wien), Andreas Baumgartner (Theater des Kindes, Linz), Nadja Brachvogel (theater mundwerk, Graz), Johanna Figl (Trip the Light Fantastic, Wien), Nina Kogler (Vorarlberger Landestheater, Bregenz), Holger Schober (Freier Autor, Regisseur, Wien), Markus Steinwender (Freier Regisseur, Salzburg)

24. r be Novem 2012


Inspirierender Erfahrungsaustausch

Programm 24. November 2012

Die Kinder von heute, sind die Erwachsenen von morgen. Die Kindheit prägt das spätere Verhalten und die Bedürfnisse im Erwachsenenalter entscheidend.

15:00 Begrüßung Univ. Prof. Amélie Niermeyer Abteilungsleiterin Schauspiel und Regie, Universität Mozarteum Christoph Thoma Vorsitzender der ASSITEJ Austria

Als Bürgermeister und Kulturreferent ist mir die Förderung des Zugangs von Kindern zu Kunst und Kultur ein wichtiges Anliegen. Ein Thema mit dem sich auch die TeilnehmerInnen des Symposium ausführlich befassen werden. Ich heiße alle TeilnehmerInnen herzlich willkommen und wünsche Ihnen einen inspirierenden Erfahrungsaustausch.

Block 1 – Anders Spielen? Über das Schauspielen für ein junges Publikum 15:15 Keynote Carl Philip von Maldeghem Intendant, Salzburger Landestheater

Dr. Heinz Schaden Bürgermeister der Stadt Salzburg

Grundlegende Fragen Erstmals richtet die Abteilung Schauspiel und Regie der Universität Mozarteum gemeinsam mit der ASSITEJ Austria ein Symposium über das Schauspielen im Theater für junges Publikum aus. Dabei werden Fragen nach der Spezifik von Spielweisen, der Inter­aktion mit dem Publikum, der Haltung zur Welt im Zentrum stehen. Fragen, die uns auch in der Ausbildung grundlegend beschäftigen. In diesem Sinn freuen wir uns über die Gelegenheit zum gemeinsamen Nachdenken mit maßgeblichen Theaterkünstler­Innen des Kinder- und Jugendtheaters und wünschen inspirierende Begegnungen.

Univ. Prof. Amélie Niermeyer Abteilungsleiterin Schauspiel und Regie, Universität Mozarteum

Spielen für ein anspruchsvolles Publikum Es raunt und lacht! Es warnt und kommentiert! Und wenn man nicht verdammt gut ist, langweilt es sich ganz sicher! Das Spielen für ein junges Publikum ist eine Herausforderung! Junges und jüngstes Publikum wird von Schau­spielerInnen als besonders kritisch wahrgenommen, als besonders anspruchsvoll bezeichnet. Gemeinsam mit VertreterInnen des Mozarteums Salzburg, Schau­spieler­ Innen, KulturwissenschaftlerInnen, DramaturgInnen und IntendantInnen aus Österreich und Deutschland, gehen wir der Frage nach, was es heißt für ein junges Publikum zu spielen! Ich bedanke mich beim Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, der Stadt Salzburg und der Universität Mozarteum für die Unter­stützung und sehe einem konstruktiven Dialog entgegen.

Christoph Thoma Geschäftsführender Intendant der Grazer Spielstätten Vorsitzender der ASSITEJ Austria

15:30 Impulse Holger Schober Autor, Schauspieler, Regisseur, Wien Stephan Rabl Künstlerischer Leiter, DSCHUNGEL WIEN Kay Wuschek Intendant, THEATER AN DER PARKAUE, Berlin Christoph Lepschy Univ. Prof. für Dramaturgie, Universität Mozarteum, Salzburg 16:00 Moderiertes Gespräch mit den SymposiumsteilnehmerInnen. 17:00 Kurze Pause

Block 2 – Für wen spielen? Über das Zuschauen eines jungen Publikums 17:30 Keynote Patric Blaser Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien 18:00 Diskussion John F. Kutil Künstlerischer Leiter, u/hof:, Linz Stefan Fischer-Fels Künstlerischer Leiter, GRIPS Theater, Berlin Dagmar Schmidt Chefdramaturgin, SchauBurg, München Gerald Maria Bauer Chefdramaturg, Theater der Jugend, Wien Myrto Dimitriadou Künstlerische Leiterin, Toihaus, Salzburg 19:00 Buffet 20:00 Intendantenvorspiel des 4. Jahrgangs der Abteilung Schauspiel und Regie Theater im Kunstquartier, Paris-Lodron-Str. 2a, 5020 Salzburg

arteum, Abteilung Schauspiel Veranstaltungsort Universität Moz k Stoc und Regie, Paris-Lodron-Str. 9, 3. .at bis 21. November 2012. sitej @as huld rgsc k.bu r Anmeldung unte ls und des Vorsprechens Pane aller Die Teilnahme am Symposium inkl. ist kostenlos.

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Spiel mir nichts vor!  

Informations-Folder zum Symposium "Spiel mir nichts vor!" am 24. Novemeber am Mozartuem Salzburg

Spiel mir nichts vor!  

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