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KANTON

CAPELLEN

Nr. 71

LUXEMBURGER WORT

Donnerstag, 11. März 1948

Auf die von unserer Gemeindeverwoltung ausgeschriebenen Arbeiten und Lieferungen zum Wiederaufbau einer Stützmauer bei der hiesigen Kirche sind folgende Angebote eingereicht worden: 1. Nik. Poos, Steinfort, zum Preise von 73 950 Fr. 2. Nik. Mangen, Steinfort 74 548 Fr. 3. J. P. Flammong, Steinfort 75 650 Fr. In einem Steinbruch an der Kehlen. Landstraße Luxemburg-Saeul unterhalb des Quatievents waren Arbeiter im Begriff Steine zu brechen, als sie plötzlich eine natürliche Höhle freilegten. Dieselbe ist sehr geräumig und weist eine Länge von nahezu 6 m auf. Teilweise erstreckt sie sich unterhalb der Landstraße, Wie verlautet, soll die Hohle nach völlendeVr Brecharbeit mit Schutt aufgefüllt wer-

Hobicheid.

sympathischen Amtskollegen allzeit ein Mertzig; 10.: Suzette Nicole, T. v. Michel ehrendes Andenken bewahren werden. Steffen-Weis, Brondenbourg; 13.: Théodore Am vergangenen SonnEttelbrück. Ernest, S. v. Jean Hertges-Rodesch, Sie' tag hatte der Verein „Les Amis de la benaller; 18.: Paul Pierre, S. v. Emile Pierre Fleur" im großen Saale des Stadthauses Theis-Faltz, Diekirch; 20.: Paul Frédéric,

Am letzten Donnerstag Medernach. ließen die Erben Math. Tresch-Wetller au* Luxemburg ein „in der Fousheck" gelegenes Landgut öffentlich aufbieten. Dasselbe begreift ein geräumiges Wohnhaus mit Stallungen, Scheune, Hofraom, Mafien, Ländereien', Wiesen resp. Obstbongeften, alles m einem Bering mit einer Gesamtfläche von 3,80 Ha. Es wurde dem hiesigen Landwirt Hrn. Nie, Dostest för 236 000 Fr. zugeschlagen.

Eichenscheit- und Eichenknüppelholz sowie 300 in zwei Seile gebundene Faschinen öffentlich versteigern. Nachstehende Preise wurden notiert: für Buchenholz 500—750 Pranken pro Korde, je nach Qualität und Lage; für Eichenholz durchschnittlich 300 Franken die Korde. Für je 50 Faschinen wurden durchgehends 200 Franken geboten.

seine monatliche Mitgliederversammlung. Herr Präsident A. Thibor begrüßte die S. v. Joseph Mersch-Risch, Ettelbrück; Liliane, T. v. Henri Jean Juncker-Jacobs, zahlreichen Mitglieder sowie den Redner Herrn Nik. Krier aus Bonneweg. In Colmar-Berg; 22.: Henri, S. v. Victor anderthalbstündigem Vortrag Joseph Eicher-Müller, Bollendorf; 23.: freiem hielt Herr Krier seine Zuhörer im Bann Liliane Suzette,T. v. Françv s Lentz-Weber, und beleuchtete in überzeugender" 1 Worbrandenbourg; Marie Josée Nicole, T. v. Auoclation «»» Patron« Menuisier» ten Ziel und Zweck des Vereins „Gardu Grand-Duche de Luxembourg Jean Haendel-Peffer,Gilsdorf; 24.: JeanKüntzig abzweigt. die nach Durch diesen ten u. Heim" von der ideellen, der so- Pierre, De 8ohrelnermei.crit,er verband KANTON Guillaume, S. v. Jean-Pierre Zusammenstoß entstand bedeutender Mazialen und der materiellen Seite. Manche feiert e Samschdeir, den 20. März 1W48 iradlterialschaden. Man wandte sich an die tiu'nägenie'ss sein Patronatsfatt. Zu E'rt-n vu wunde Stelle im Nachkriegsleben wurde Schaack-Melsen,Bettemburg; 25.: Léon dem bl. Josef, au -um sengem ScüulzDitro'n, Gendarmen, die eine Untersuchung einbloß gelegt, manch wohldachter Hinweis Antoine, S. v. Jean Schumacher-Schmitz, uudenken un sens vjitrsiurwe Memberen, »Ott leiteten,- um die Verantwortung am Unwirkte hill'tbriiiRend und ein feuriger Vianden; 25.: Marie.Josée, T. v. Martin ein 11 Auer an der' Kaineilral eue Mess gelles. fall festzustellen. Appell zur materiellen und moralischen Majerus-Rodenbour, Niederfeulen; Alice 1 Auer ass e genieinsebafilechl lesaen llr Colmar-Berg. Am letzten Montag Bru eis Memberen mat hlrer Familjen. Bei deser Rekonstruktion unserer Heimat begeiKaiser-Hirtziger, Albertine, T. v. Emile jonge MéschteIn dem am Montag erSteinfort. ließ Herr Jos. Arendt-Kohnen aus Lei- Ueléenbél götl déne gcpre'fteDiplom sterte die gesamte Zuhörerschaft. Herr vun der vum teschle .loer den schienenen Artikel über die hiesige MuEttelbrück; 27.: Georges, S. v. Pierre An- lingerhof in seinen Waldungen, Ort ge- ren Versammlung und drückte den Dank der d'Ofzéchen vumSchrelnandwlerkskamnieian siikgesellschaft wurde irrtümlicherweise den. Buchen„Lellerbusch", 29.: nannt 150 Ster Meyer-Dauffenbach, Vianden; gepre'fte Méscbter nei-méschtèrverhaiid als Präsident A. Thibor entbot dem Redner toine in der Reihe der Dirigenten Herr Denn», 523V* De Vorstand. den Wunsch aus, daß seine Worte auf Jean-Pierre Leopold, S. v. Pierre Schuster- scheit- und Buchenrondinholz, 40 Ster | iwerrécbt. pensioniertes Mitglied der Luxemburg -r fruchtbaren Boden fielen zum Segen Mergen, Grosbous; Marie-Gabrielle, T. v. KANTON Militärkapelle vergessen, der die DireKdes Luxemburger Menschen. Herr KasJean-Pierre Atten-Reding, Schlinderpnandertion von 1938 bis 1942 in Händen hatte. senrevisor J. P. Strasser erläuterte die scheid. Sterbefälle: 5.: Nicolas Herrnoch, ist daß dank der Erwähnenswert Kassenlage die Arbeit fleißige lobte J., mann, 61 Kaltblütigkeit des Präsidenten und verEttelbrück; 11.: Bernard Krack, Versammlung, des Kassierers und bat die Auf der GrundgüterverDiekirch. Kohlenbewirtschaftung 1948/1949 Lieferfirmen sind unter entsprechenJ., Dellen; schiedener Mitglieder die herrliche Ver- pachtung 75 18.: Théodore Alphonse Vertrauen zu schendes Hrn. Rudolph Schmitz- ihm auch weiterhin der Mitteilung an das Office des Com(1. 4. 1948—31. 3. 1949) eimsfahne ein sicheres Versteck gefunden J., 62 21.: JeanBesprechung einzelner Schammel, Ettelbrück; Nach der - Laies und dessen Kinder1) aus Diekirch ken. Pierre Bill, 63 J., Ettelbrück; 24.: Célestine In der Kohlenversorgung konnten im bustibles in Luxemburg gestattet. Vereinsnachrichten schloß die VerGartenparzelwurden, zugeschlagen: Die Einzellieferungen des Handels an der Auslosung einer Arens, 71 J., Ettelbrück;27.: Aloyse Biever, Kohlenjahr 1947/48 beachtliche ErgebDer hiesige Arbeiter Eu-i. len: 15.55 Ar „im Laach" für 300 Fr.; sammlung mit Steinfort, die Konsumenten erfolgen grundsätzlich Dondlinger, bekannt unter dein Namen 11.80 Ar „in der Sauerwies und unter reichhaltigen Tombola. 33 J., Niederfeulen; Léon Antoine Schu- nisse erzielt werden. Da jedoch Luxemim Rahmen der im Laufe des KohlenZivilstand der Gemeinde macher, 2 Tage, Vianden. Ettelbrück. „Bierg Usch",. der im Steinbruch d<s Wolfsfeld" in 2 Losen für 500 Fr., 5 Ar Heiraten: burg selbst keine Kohle produziert, ist jahres 1947/48 effektiv bezogenen KohHerrn Gust. Sinner aus Luxemburg, dor ,;in der Sauerwies" für 240 Fr.; 5 Ar vom Monat Februar 1948. Geburten-, 4.: Aloyse Fautsch und Marie Federspiel, es ausschließlich auf Importe angewiesen. Die noch unsicheren ProduktiSns- lenmengen. Bis auf weitere Mitteilung sogenannten Carrières de Schwarzennof, selben Ort für 9 Ar selben Ort 1,: Guy Hubert Marie, S, v. Marce! Tbsin- Ettelbrück. Fr.; 175 können bis zu 50% dieser Mengen belieund Exportverhältnisse in den Bezugsbeschäftigt war, erlitt am Montag na:h370 Fr.; 13.70 Ar „auf Oberei" in 5 Even_ Beckerich; 3.: Made-Anne, T. v. fert werden. Ein „auf Buchholz" gele- ländern sowie die TransportschwierigSchieren. ein?« für rn-ttag an seiner Arbeitsstelle Losen für 625 Fr.; 5 Ar „in der l? erFrédéric Canova-Schroeder, Ettelbrück; gener Baumacker, 27.70 Ar groß, Eigen- keiten haben zur Folge, daß die reiLuxemburg, den 10. März 1948. Schlaganfall. Herr Dr. Audry, der aUbald wies" für 200 Fr.; 4.20 Ar „auf den Wa- 5.: Jean Claude Clément Nie, S. v. Jos. tum des Hrn. Tb, Felkes aus Petingen, bungslose Kohlenversörgung des Landes 631 zur Stelle war, überführte ihn in ei.ie sen" für * Der Wirtschaftsminister. 350 Fr. 2) Baumacker „am Zejiner-Weis, Vianden; Josée Marie ging für 12 000 Franken in den Besitz für das ganze Kohlenjahr nicht von hauptstädtische Klinik. Naelgesweg", 32.60 Ar für 225 Fr. 3) Louise, T. v. Joseph Back-Souvigné, Diedes hiesigen Eisenbahners »Hrn Ant. vornherein gesichert ist. VENTE DE VIANDE A LETAL LIBRE Steinfort. Wie verlautet, wird im Ackerfelder: 35.40 Ar „bei der Lohüber. Ein Ackerfeld, selben Ort, Die bestehenden RationnierungsmaßLaufe des Jahres' die frühere römische mühle" für 350 Fr.; 28.90 Ar „im Laach" kirch; 6.: Jean-Pierre, S. y. Joseph May- Koster Vendredi, le 12 mars 1948, de 14 à. 16 gePttingen 53.50 Frl. S. Felkes aus Ar, nahmen müssen aus diesen Gründen heures, vente de viande à l'étal libre aux Heerstraße Luxemburg Arlon, über welche für 440 Fr.; 31.90 Ar ei der Lohmühle" Hube, Ettelbrück; 7'.-. Fernand Eugène, S.v. vom Landwirt hiesigen wurde vorläufig in Kraft bleiben. bénéficiaires du bureau de bienfaisance. im letzten Weltkriege der glorreiche Feld- für 350 Fr.; 47.30 Ar selben Ort für 500 Mathias Weiler-Floerer, Ettelbrück; Nico- hörend, Hrn. W. Waldbillig für 12 000 Franken IndustrieverLettres A—R. 564 Die Hausbrandund zug der tapferen Armee General Pattons Fr.; 17.50 Ar „imi Laach" für 350 Franken. las Philippe, S. v. Albert Gilso-n Becker, angesteigert. Die Haus- und Gar.ensorgung in Kohlen, welche für das komMertzig; Marie Angèle, T. v. Albert Gilson- Versteigerung der Weiler-Kieffer führte,, durch den die „groß" aufgezogene Diekirch. Erben Pächter des Landgutes Der mende Kohlenjahr 1948/49 durch miRundstedt-Uberraschungs-Offensive in eine auf dem „Herrenberg" war n-icht wenig Becker, Mertzig; 8.: Edmée Marie Made- fand nicht statt, weil diese Immobilien nisteriellen Beschluß vom 10. März Meyers, leine, T. Edmond Conzemius Erste Hilfe-Kurse für freihändig v. verkauft vorher worden waren. kläglich endende Niederlage verwandelt erstaunt, als er dieser Tage seine dort ge1948 geregelt wurde, ist prinzipiell auf wurde, ebenfalls ihre „bornes kilomé- legene Feldscheune aufsuchte. Die hier Chauffeure die. im Kohlenjahr 1947/48 (1. 4. 1947 bis 31. 3. 1948) an die einzelnen Konsumentriques" erhalten. Welcher Zeitgenosse untergestellten landwirtschaftlichen Maeinigen Tagen rief die Escher Vor ten erfolgten Lieferungen aufgebaut. Die Rote Kreuz-Sektion auf zu einem Kurerinnerte »ich nicht an diese tragische Pe- schinen, die durch die Kriegereignisse bebestehenden Kundeneintragungen und sus in erster Hilfe für Autofahrer. Das riode, die mit dem 16. Dezember ihren schädigt worden waren, hatten Diebe fortKundenlisten des Handels werden des- Interesse der Chauffeure an diesem KurAnfang nahm und von der wir erst in geschafft. Mehrere Wagenachsen, Teile Die nieuzei'Q'iche, durch immer stei- i prozenüge Lösung Sandolin vollständig, halb grundsätzlich beibehalten. sus ist erfreulicherweise außergewöhnunserer abgelegenen, von allen Verbin- einer Dreschmaschine sowie > andere land- gende Produktionskosten bedingte Obst- nur bei besonders vernachlässigten BäuKohlenverbrauchern ist jedoch lich groß. Die Escher Sektion der „Assodungen abgetrennten Westecke Montags, wirtschaftliche Maschinen woren gestohlen bautechnik stellt für den Obstbauer ein men ist zu empfehlen, der üblichen San- dieAllen bisherigen Möglichkeit gegeben, ihren ciation des Chauffeurs automob. lux." den 18., erfuhren, nachdem wir noch am worden. Di« Gendarmerie ermittelte in wirkliches Piobiem dar. Was soll er tun, i dolin-Brühe einen Zusatz von 1 % Eisen- Lieferanten zu wechseln, unter der Be- (A. C. A. L.) hat der Spezialeinladung Gelddamit c-r mit kieinein u. vitriol Dadurch werden möglichst beizufügen. Dämmerschoppen gemütlich beim Sonntag dieser Angelegenheit zwei Arbeiter, die Zeilaufwand alle notwendigen Schäddingung, daß sie das Wirtschafts- durch den Verbandspräsidenten, Herrn und vernichtet u. j Flechten Moose besser versammelt waren. Dann setzte uns plötz- an. einem der letzten Abende bei angeministerium (Office des Combustibles) in Adrien Obertin, und den Sektionspräsiiinigabekämpfungsmaßnahmen j die Wirksamkeit gegen die geschützten Luxemburg, lich in der Nacht von aus Richtung Nord- brochener Dunkelheit den Diebstahl aus- ren kann, um wertvolle Ware durchfühNeutorstraße 40, hiervon Herrn Hoffmann, im Rahmen den Jungiarven auf des Knospenwicklers und der spätestens bis zum 25. März 1948 denten, Gst kommender Kanonendonner in Auf- geführt hotten. Sie wurden festgenommen Markt zu liefern? vollzählig der Abkömmlichkeiten Gespinstmotten, wesentlich erhöht. gebenachrichtigen, unter schriftlich Folge geleistet. Beim Roten Kreuz liegen, regung. Außer einer ßabnwache, beWenn wir an alle die zahlreichen und den Gerichtsbehörden, überwiesen. gegen Apf'elblütensteBesonders den nauer Angabe sowohl des bisherigen als einschließlich der Einzelmeldungen, stehend aus drei Mann, war von Amerika- Die gestohlenen Gegenstände konnten in Schädlinge denken, können wir leicht cheri ist Sandolin wirksam; nur muß in auch der künftigen Kohlenlieferanten. über sechzig Einschreibungen vor. Da Schluß kommen, daß eine richtige diesem Fall nern in Steinfort nichts mehr zu sehen. einer zum Nochba-rortschoft sichergestellt die Behandlung möglichst Die im Kohlenjahr 1947/48 erhaltenen der Kursus vornehmlich praktisch gehalSchädlingsbekämpfung überhaupt unspät durchgeführt werden. Und auch diese packte am Montag Früh werden. Kohlenmengen und -Arten sind in den ten ist und der einzelne Teilnehmer sich durchführbar ist. D;ese Annahme ist ihre Koffer. Die tollsten Gerüchte schwirrEine noch größere Anzahl von Schäddiesbezüglichen Anträgen mitzuteilen. auf ein eindringliches und wiederholtes längerer KrankEttelbrück. Nach die Schädunrichtig, aber da moderne ten in der Luft. Bald waren die Nazi« in heit verschied zu lingen können wir, (wie z. B. die.Eier der Die Antragsteller sind gebeten, ihre Einüben der wichtigsten Hilfeleistungen d.ese Limpertsberg in der linigsbekämptuin:g:i.et:hnik alle Spinne oder die Schildläuse) mit Adresse genau und leserlich anzugeben. gefaßt halten darf, konnte für den Mersch, dann in Luxemburg, in Arlon, im Wohnung seiner beiden Töchtar. die als Schwierigkeiten berücksichtigt und über- RotenMischbrühe Sandolin + EuphytanScbweicherto* usw. Dem Bahnposten war Lehrerinnen in der Hauptstadt wirken, der Auch die im Laufe des Kohlenjahres ersten Kursus nicht einmal die Hälfte wunden hat. Wirfter vernichten. In dieser Brühe 1947/48 neu zugelassenen Kohlenhändler der Eingeschriebenen aufgenommen rlreng-ste Diskretion auferlegt. Während einer unserer besten Mitbürger, der penEine Lösung haben wir in den söge- ; ist die eindringende Wirksamkeit können in Betracht gezogen .werden. werden. eine Anzahl Steinfocter nach der franzö- sionierte Zugführer, Herr Jean Kraus- nannten Spritzplänen, welche die nöti- j des Sandolin« mit der ErstickungswirWir bitten deshalb die. Interessenten, Maßnahmen der Sofern ein Antrag auf Wechsel des gen Entwicklung die im Alter von 73 Jahren. Der der sischen Grenze hm flüchteten, mochten ! Müller, kung Euphytan-Winder von Oelschicht Be- | Kohlenlieferanten seitens des Ver- die zum ersten Kursus keine Einladung andern erst ihre Bündel, m der stiften Verstorbene war geboren zu Kehmen als Schädlinge und den wirtschaftlichen vereinigt. ter angepaßt haben (wie z. B. brauchers am 25. März 1948 beim Office erhalten haben, sich gedulden zu wolHoffnung auf ein gütiges Geschick. Und Sohn des damaligen Lehrers, trat 1894 dingungen Sandoz*). Jeder Obstbauer wünscht mehr Sicher, des Combustibles nicht vorliegt, bleibt len, bis sie zum zweiten, Vortrag«der wichtigSpritzplan in den Eisenbahnerdienst ein und verEine wirklich! Am Dienstag abend kündigte der mählte sich mit der Tochter des unver- sten dieser Maßnahmen ist die Winter- heit in der Abwehr gegen die Pilzkrank- die bisherige Kundeneintragung be- Zyklus einberufen wenden. Dieser finPosten am Bahnhof die herannahende geßlichen Herrn Lehrers Müller aus behandlung, die durch die Säuberung der heiten und Insekten und mehr Ztit- u. stehen. det, im Anschluß an den ersten, gleich nach Ostern statt und die Einladungen Hilfe an. Gegen Mitternacht entstand Burscheid. Ihre Ehe ward mit 9 Kin- Bäume von überwinternden Schädlingen Arbeitsersparnis. Durch die kombinierte Verbraucher von größeren Hausbrandplötzlich ein Geräusch wie dos einer zu dern gesegnet, von denen noch 8 am die Quantität des Ertrages sichert,, da die Winterbehandlung, mit Wintersprritz- mengen (Hotels, usw.) können sich, falls und Bekanntmachungen werden rechtTal stürzenden Lawine. Ununterbrochen Leben sind. Einer ihrer Söhne- ist als Bäume viel mehr leistungsfähig sind. mittel + Kupfer, die einen Kupfervorrat erwünscht, zum Bezug ihres Bedarfs bei zeitig erfolgen. an den Bäumen bildet, können die ersten Hier das Programm der ersten Folge: bis zum Freitag rollte dos ungeheuere Advokat zu Luxemburg tätig. Nach Früher wurden im Obstbau zu diesem Vorblütenspritzungen an den Steinobst- verschiedenen Detail-Händlern ihrer 1. Freitag, 12. März:- Verkehrsregeln sogenannten Obstbaumkarboamerikanische Kriegsmaterial Tag und einer 13-jährigen Amtstätigkeit zu Bet- Zweck die vorausgesetzt, eintragen lassen, daß bäumen erspart werden. Gleichzeitig Wahl und Vorbeugungsmaßnahmen (H. gebraucht, die auf den unbeweglineum temburg und erhielt Herr Luxemburg RichBe(nicht Nacht in Richtung Hobscheid auf den einzelnen Lieferanten eine werden in einem Zug die überwinternLecorsals). Anatomische Begriffe, lichen überwinternden eine Schädlingen Jean Kraus im Jahre 1907 Verzugsmenge seine von mindestens 10 Tonnen tung Arlon) dem Norden zu. Der AlbaVuck FrakturverFunktionsstörungen, Oelschicht bilden, die ein Ersticken der- den Schädlinge vernichtet. pro Jahr entfällt. Die Aufteilung des war vorüber. Drei Verschanzungslinien setzung nach Ettelbrück, wo er es bis selben verursachen soll. Es ist aber erbände (Dr. Stoltz). entspricht Diesem Wunsch die Mischzum brachte und er Zugführer wo sich ist dem Office des ComGesamtbedarfs wiesen, daß während einige Schädlinge brühe 1.5% Sandolin + 1%* Kupferwurden angelegt: bei Redingen, auf dem ein Eigenheim 2. Dienstag, 18. März: Hebungen (H. erbauen ließ. Seit 1935 mitzuteilen. Frisch). Höhenzug der Kreuzerbuch bei Hobscheid lebte er hier im wohlverdienten Ruhe- auf diese Weise gut bekämpft werden, Sandoz, die bei warmer, womöglich bustibles Die meldepfliohtigen Industrieverbrau3. Donnerstag, 18. März: Praktische ziemlich große Widerstandskraft, feuchter Witterung, jedoch bei vollstän* und in den Steinforter Waldungen, wo sich stand. Sein letztes Lebensjahr wurde andere cher können, auf Wunsch, bis zu 5 Li«angewenVorführungen und Hebungen in heute noch Spuren davon befinden. Am getrübt durch den Tod seiner Lebeps- zeigen und eher ein Mittel, notwendig, diger Winterruhe der fernrmen (Großhändler) bezeichnen. Im Schlagaderunterbindungen u. TransDonnerstag vormittag erschien General gefährtin, die im vergangenen Frühjahr ist, das in das Innere der Schädlinge det werden muß. (oder Eier) dringt. Es wurden zu diesem Durch die Winterbehandlung werden Falle der Bezeichnung mehrerer Lieportverbänden (H. Frisch). Patton selbst auf der Bildfläche, nahm das Zeitliche segnete. Der Verstorbene Zweck die dlnitrokres-olhalt'i gen Mittel die Bäume von überwinternden Schäd- feranten muß jedoch auf die einzelnen 4. Dienstag, 23. März: Anweisungen Stellung an der Kreuzung der Luxemburger war ein bescheidener, grundehrlicher erfunden, die allgemein gute Aufnahme lingen gesäubert. Um über innere Verletzungen und aber auch die'Qua- eine Liefermindestmenge von 250 Tonnen ein Fatreusorgînder und der Ho bscheiderstraße und gab die Charaktermensch bei den Obstbauern gefunden haben. lität der Ernte zu Wundbehandlungen (Dr. Stoltz). müssen wir Kohlen pro Jahr entfallen. Di e Aufteinotwendigen Befehle, um den Vormarsch milienvater, ein pflichtgetreuer Beamter, „Sandolin" ist ein derartiges Mittel, Vorführungen (H. Frisch). das die Obstbäume vom Frühling an weiter lung des Gesamtbedarfs, in Prozenten der seinen verantwortungsvollen Posten möglichst spät im Vorfrühling (aber doch mit Thiovit behandeln, 5. Donnerstag, 25. März: Praktische um sie vor den ausgedrückt, }st einem eventuellen Anandauernd zu intensivieren, Ende der stets gewissenhafter bei geschlossenen Knospen) angewendet, Krankheiten zu schützen, über welche trag auf Wechsel der Lieferanten unbeAnweisung zur sebständigen HilfeWoche rückten die Truppen erst in Rich- versah.mitDaß er allgemein Pünktliahkeit beliebt war, das Innere der Insekiteneier (Frostdingt beizufügen. wir später berichten werden. leistung an der Unglücksstelle (H. tung Arlon vor. Es ist eine wirklich bewies der imposante Leichenzug vom in spanner, Blattläuse, Apfelblattsatiger) Änderungen der. bisherigen prozentuaFrisch). anerkennenswerte Idee, den großen Be- letzten Samstag. Unter den unzähligen oder der schützenden Schicht, bei der *) Spritzpläne Sandoz sind bei der len Verteilung des Gesamtbedarfszwecks Die Vorträge finden statt in Esch, in freier unserer Heimat auf diese Weise Leidtragenden gewährte man eine starke Larve (z. B. GesRinstmotte) dringt und Firma Nick. Hostert. Holler'eherstr. 110, Lieferung durch verschiedene Einzel- einem Schulsaal der Dellhöhschule, Abordnung von Eisenbahnern, die ihrem sie tötet. Normalerweise genügt eine 1.5- Luxemburg, gratis erhältlich. öffentlich zu ehren. oder Großhändler ohne Wechsel der abends um 8 Uhr. Niederkerschen. Ein Ingenieur, namens André aus Longwy, aer in seinem Personenautomobil nach Luxemburg unterwegs war, stieß gegen das vor ihm dahinfahrende Personenautomobil eines Gärtners aus Messancy, das unerwartet nach links in die Straße einbog,

MERSCH

DIEKIRCH

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AMTLICHE MITTEILUNGEN

2.1

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Vereinsnachrichten

Das Spritzen der Obstbäume

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Wiedererwachendes Steinfort I. Die Eisenindustrie im Eischtal im Laute der Zeilen Im vergangenen Weltkrieg hat das Eischtal durch die Demontage und Verschrottung der seit dem Jahre 1932 stillliegenden Steinforter Hütte die letzte

ihrer einst so blühenden Schmelzen verloren. Damit dürfte die jahrtausendalte Eisengewinnung in dieser Gegend ihr gefunden haben. Ob die im früheren Stahlwerk der Steintörter Eisenhütte im Entstehen begriffene chemische Fabrik der Firma Cockerill dem Eischtal eine neue industrielle Pätezeit bringen wird, das kann erst die Zukunft lehren. Es dürfte gewiß nun interessant sein, einen Rückblick auf die auf diese abgeschlos-

sene

Entwicklung der Eisengewinnung im Eischtal zu werfen. Um das Jahr 1000 vor Christus schon, also bereits zu Beginn der Eisenzeit, stellten die in unseren Gebieten wohnenden Kelten Eisen her, wie manche Spuren bezeugen. So fand sich nicht weit von den Ursprungsquellen der Eiseh (Bofferdinger Moor), am Eingang von Kahler, auf dem Flurort genannt „Gestaidt", eine keltisch-römische Eisenschmelz, die möglicherweise in eine noch frühere Zeitperiode gehört. Eine andere interesannte Spur aus keltischer Zeit befindet sich, in Fofm einer Schlackenhalde, im Walde zwischen Simmern und Greisch. Die Eisengewinnung in jener Zeit war äußerst primitiv, trotzdem gestattete sie die Erzeugung eines vorzüglichen phosphorarmen Schmiedeeisens aus dem sich reichlich an Ort und Stelle vorfindenden Trümmererz. Die Anlage bestand gemäß den sich vorfindenden Spuren, aus einer flachen Grube, die in halber Höhe eines Hügels angelegt war. Die Vertiefungen wurden mit gut vorgetrocknetem Holze und mit Erzbrocken beschickt und unter Feuer gesetzt. Der rasch einsetzende Bergaufwind sorgte für künstliches Gebläse, wodurch eine Temperatur erreicht wurde, die das Eisenoxyd bis zum metallischen Eisen, in der Hauptsache jedoch nur bis zum Eisenoxydul reduzierte. Der erhaltene Schlackenblock wurde nach dem Schmelzen durch Eintauchen in kaltes Wasser

zum Zerspringen gebracht. Die auf diese

Weise freiwerdenden Eisenklümpchen wurden dann in der neben der Anlage sich befindenden Hämmerschmiede zu Schmiedeeisen verarbeitet. In Kahler befand sich noch um das Jahr 1900 ein Steinamboß vor, der diesem Zwecke gedient hatte; er wurde aber seither zerstückelt und entfernt. Das zur Verhüttung verwandte und oben, erwähnte Trümmererz tritt ailf in einem Dreieck, dessen Endpunkte durch die Ortschaften St. Mard, Mersch und Bettemburg bezeichnet sind, im Gegensatz zum „Bonn- oder Wiesenerz", welches ausschließlich in Spalten des Polypenkalkes sich vorfindet, den wir in den Deckschichten unserer Minette bemerken, und zwar als obersten Abschluß. In der nun folgenden keltischrömischen Periode gab es sogenannte Schachtöfen (fours catalans), die sich am oberen Rande einer senkrecht oder doch jäh abfallenden Böschung befanden mit einer von der Sohle nach der

konnten Holzkohlen im Ueberfluß und das nötige Erz aus nächster Umgebung bezogen werden. Dazu bestand in weitem Umkreis weder Schmiede noch

Gegen 14 5 0 erfährt man von den Schmelzofen. Somit schloß Bid»rt mit den Herren ersten Holzkohlenöfen im- Rheinland. Kurze Zeit darauf entstehen auch welche von Rollingen, einen Vertrag zur Errichin unseren Gegenden, doch dauert es bis tung einer Schmiede und eines Schmelzzum Jahre 16 2 4, bis der erste, als sol- ofens, der am 5. Oktober 1624 vor dem cher zu bezeichnende Hüttenherr, ThoNotar Valentin Strenge unterzeichnet mas Bidart aus Dinant, auftaucht und als wurde. Mit Hilfe seines Bruders Nicolas Verwalter bei der -verschuldeten Herrbaute er dann mit der herrschaftlichen schaft de Raville, Schloßherren von An- Autorisation eine Eisenhütte in Simmern,

Böschungswand gehenden Öffnung von geringem Durchmesser für die bei der

die Feuerung benötigte Luftzufuhr, durch ein künstliches Gebläse gesteigert wurde. Abfallende Brandspuren derartiger Öfen kannte man seit langer Zeit in der Macigno Schicht (grünlich graues oder eisenschüssiger kalkiger Sandstein) beidseits des Weges von Kahler nach dem Rehberg. Bei der Erbreiterung dieses Weges um das Jahr 1915 verschwand wohl eine dieser Spuren, indes aber drei neue zum Vorschein kamen. Die hier befindliche Siedlung samt Schmelzanlage wird von der vorrömischen Zeit in die römische hinein ohne Unterbrechung fortgedauert, ja mag sogar den Verfall des römischen Reiches überdauert haben. Einen Wechsel der Bewohner und Gewerbetreibenden anzunehmen, liegt keinerlei Anlaß vor. Durch den Zerfall des rö-

dann mit dem neuen Besitzer der anDie Erzgänge, die das notwendige dern Hälfte, Johann Piret von St. Ode Material lieferten, lagerten in der ganin Betrieb setzte und etwa zwölf Jahre zen Umgegend vereinzelt irj-ndtten einer lang ausbeutete. unteren und einer oberen tfonsehicht, in Bei dem Aufschwung, den diese Hüt- einer Mächtigkeit von Vi— 1 Meter unter Die Eintenwerke nahmen, genügte das auf dem der Rasen- und Ackerbaufläche, Gebiete der drei Herrschaften Simmern, wohner, die Umgegend, obgleich ausAnsemburg und Körich gewonnene Erz nahmslos Bauern, fanden an Ort und bald nicht mehr. So schloß Bidart VerStelle eine Nebenbeschäftigung, indem sie träge ab und tätigte Käufe in den Ge- ihre freien Tage dazu benutzten, Erz aus genden von Garnich, Steinfort, Hagen, ihren Feldern zusammenzutragen oder im Dienste, der Schmelzherrn zu arbeiGras und Jahler, Dadurch, daß nun in der Schmiede ten. Dies wurde nach und nach zur Trazu Ansemburg nicht nur Gußeisen zu dition, die bis in die letzte Zeit hinein einfachem Schmiedeeisen verarbeitet, dauerte. Wintersüber arbeiteten die Mänsondern auch kunstreiche Gegenstände ner der ganzen Uugegend in der wie Tore, Geländer, Kessel, Grabkreuze, „Schmelz", um sommersüber ihren Feldobliegen. Garten-, Feld- und Hausgeräte, mitun- arbeiten zu Die fast bis zu Tage drehenden Erz* ter/auch Kriegsgeschütz (Bomben, Kanonenkugeln, Haubitzgranaten), wofür wurden im Tagbau gewonnen; erst um dem Hüttenherrn 33 Gulden und 36 die Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen Herstammen» Kreuzer pro 1000 Pfund bezahlt wur- Wallonen, die infolge ihresSpezialisten den, verfertigt wurden, erlangte das au« einer Industriegegend in waren, auch untierErzbecken des Eischtales mit seiner der Erzgewinnung Industrie einen ziemlich ausgedehnten irdischen Abbau durch Anlage vor» Ruf. Schächten und Stollen, sogar unter der AnNachdem im Jahre 17 6 0 ein zweiter Fußsohle. Da sie keine Unterkunft überall Ofen unter Graf Lambert, Joseph de den konnten, errichteten sie Strohhütten, von denen um das Jahr Marchant in Ansemburg errichtet wor- 1870 noch etwa 50 zwischen Gras umd den, berief er im Jahre 17 71 einen Spezialisten im Gießereiwesen dorthin, Hagen zu sehen waren. Nicolas Picard aus St. Léger, um seine Dank der lohnenden Arbeit blieben beiden Hütten Simmern und Ansemburg manche dieser Wallonen hier seßhaft, zu leiten. Diesem folgte sein Sohn J. P., wie heute noch die vielen .wallonischen der die jetzige Simmerschmelz erbaute Namen bezeugen. und zwar im Jahre 1816, Datum, welFür -unsere Begriffe scheint der damaches noch die Her.dtacke im jetzigen lige Tagelohn lächerlich gering, da er Hotel aufweist. gemäß einem in Kahler sich noch vorArn 31. August' 1801 (14. Fructidor, findenden Lohnbuch von 1862—72 ganze an IX) erhielt der Hüttenherr Simonet 1.75 frs.' betrug. aus St. Léger durch Beschluß der KonZum Transport des Enzes -waren die suln die Erlaubnis, einen Schmelzofen Kleinbauern verpflichtet. So mußten, laut in Clairefontaine zu errichten. Kurze den Theresiianisehen Kadastertabellen-, Zeit nachher wurde, gemäß einem auf- die 37 Gemeiner der Herrschaft Eiter zu gefundenen Plane, im Jahre 182 0 ein Hagen, Randühgen und Steinfort wegen ähnlicher Ofen in Steinfort erbaut. ' der geschuldeten Erzfuhren 132 Pferde Bis zum Jahre 1846, wo der Kaufmann halten. Der Straßenname „Ro'demer" in Wilhelm Pescatore aus Luxemburg (de Steinfort zeugt heute noch von den daManne Pescatore) von der Regierung die maligen Transporten. Ueber diesen Weg Genehmigung erhält, auf dem Gebiete kamen nämlich die Erzfuhren von Kahder Gemeinde Steinfort einen Hochofen ler, Grab und Kleinbettingen, so daß er mit Pochwerk zu errichten-, herrscht nach und nach immer tiefere Geleise ziemliche Unklarheit in der Geschichte aufwies, die bei regnerischem Wetter mit vom Eisenerz rot gefärbtem Wasser ander Steinforter Eisenhütte. d»_n. Pescatore besaß an der Eisch eine gefüllt waren, so daß er schließlich Mühle, deren Lage besondere Vorteile Namen „am ro'de Müer" erhielt. (Ro'de-. für die Errichtung eines ausgedehnten mer) (Fortsetzung folgt.) Hüttenwerkes bot.

(Photo Jim Reuter)

Steinfort

semburg, Koerich und Simmern das Holzschlagrecht in den Wäldern erwirbt. Der talentvolle junge Mann, der aus einer Gegend hergekommen war, wo die Eisenindustrie in voller Blüte stand, der selbst mehrere Hüttenherrn zu seinen Verwandten zählte, war gewiß nicht ohne Kenntnisse im Hüttenwesen. Auch hatte er bald erkannt, daß das Eischtal mischen Reiches sowie durch die sich gar sehr eigne zum Betrieb eines Völkerwanderungen leidet die EisenEisenwerkes. Das Wasser der Eisch und industrie so schwer, daß sie ihrem Ende der Nebenbäche lieferte die nötige Kraft fast nahe steht, bis plötzlich im 15. Jahrzu billigem Preise, da von nun an die hundert ein wirtschaftlicher Umschwung Luftzufuhr durch hydraulische Gebläse erfolgte aus. den dichten Waldungen sie zu neuem Leben erweckt.

am Orte der heutigen Simmerschmelz und eine Schmiede (platinerie) in Ansemburg.

Im 16. Jahrhundert hatte schon der damalige Schloßiherr Sébastien Tynrier aus Hollenfels an der Mündung des Baches, genannt Kaienbach, unterhalb Hollenfels am linken Ufer der Eisen einen Schmelzofen errichtet, auf welchen ein gewisser Reumont Recht hatte. Am 13. 12. 1656 gelang es dem Hüttenherrn Bidart durch die Vermittlung ■ seines

Thomas Marchant, Hutteriherrn zu Dommeldingen, die Hälfte dieses Ofens an sich zu bringen, den er

Schwiegersohnes

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19480311_LuxemburgerWort_WiedererwachendesSteinfort  

führte,, durchdendie„groß"aufgezogene Feuerung benötigte Luftzufuhr, für das ganze Kohlenjahr nicht von vornherein gesichert ist. Die besteh...

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