Issuu on Google+


Wichtig

Impressum V. i. S. d. P. Carolin Molter Weissdornweg 21 71139 Ehningen carolin.molter@hotmail.de

Redaktion Neckarstr. 22 71065 Sindelfingen Tel.: 07031 - 6108-270 kokos@tgsmv.de www.tgsmv.de Druck TG-Druck Sindelfingen Auflagen: 300 Markenrechte Sämtliche der in diesem Kokoš Beschreibung erwähnten Namen von Marken oder Firmen gehören ihren Eigentümern und werden ohne Gewährleistung der freien Verfügbarkeit wiedergegeben. Die Namen sind entweder eingetragene Warenzeichen oder sollten als solche betrachtet werden. Bitte beachten Sie, dass die Rechte aller Logos, Markennamen, Warenzeichen usw. bei den jeweiligen Inhabern liegen.

Schülerzeitung des Technischen Gymnasiums Gottlieb-Daimler-Schule I Sindelfingen

TG


aャャァ・ュ・ゥョ


aャャァ・ュ・ゥョ


aャャァ・ュ・ゥョ


tgMiョエ・イョ

aオエッイZ@fャッイ。@hオュュ・ャ


aャャァ・ュ・ゥョ

QP


aャャァ・ュ・ゥョ

QQ


wゥ」ィエゥァ

QR


wゥ」ィエゥァ

QS

aオエッイZ@c。イッャゥョ@mッャエ・イ


wゥ」ィエゥァ

QT

aオエッイZ@p。エイゥ」ゥ。@b￶ィイゥョァ・イ


wゥ」ィエゥァ

QU

aオエッイZ@g・イ。ャ、@p。オャオウ


tgMiョエ・イョ

QV


tgMiョエ・イョ

QW

aオエッイ・ョZ@d・ョゥウ・@l。ューイ・」ィエL@a、イゥ。ョ@p・ャコ・イL@g・イ。ャ、@p。オャオウ


sーゥ・ャ@F@sー。￟

Sprüche

Oli fragt, ob er aufs Klo kann. Klasse diskutiert das eingehend. Klasse: Lassen Sie ihn gehen, sonst gibt Verstopfung. Hausch: Die Verstopfung in manchen Gehirnen macht mir mehr sorgen! Felix: „Warum ist bei mir kein Bild auf dem Sitzplan?“ „Tut mir Leid Felix, aber wir haben heute leider kein Bild für dich.“ Herr Locher: „Der Versuch abzuschreiben ist legitim, die Strafe aber auch.“ Ronja und Nemanja stören. Patrick: „Die fummeln!“ Miebach: Nur keine Eifersucht. Patrick: „Geschlechts -verkehr nur nach der Ehe.“

Belehrung von Herrn Schieferdecker an den Tagebuch– dienst: „Briefe und Zettel, die an mich adressiert sind und im Tagebuch liegen, bitte herausnehmen und mir bringen. Zur Not noch unter der Tür im Lehrerzimmer durchschieben oder auch dem Herrn Kratt geben.“

!

„Aber das hat doch Herr Kratt ins Tagebuch gelegt.“ Punkteabgabe Löchner: „Wenn Regentropfen wirklich so groß wären, dann gäbe es in Zukunft Helmpflicht bei Regen.“ Locher: „Was tut man sonst noch in Reifen außer Bar, Pascal und …?“ Popovic: GFS heißt: „Ganze Familie Locher: „Wer nix macht, macht auch nix fal

Herr Beck: „Wie nennt man die Zahlen mit dem Komma?“ Klasse einstimmig: „Kommazahlen!“

Lehrer an Roman: „Wo wohnen Sie?“ Roman: „Ich weiß nicht.“

Herr Locher: „Griechenland beschäftigt uns alle… ob jetzt mit φ oder α ist egal.“

Frau Kümmerle: „Was heißt „Möbel“ auf Englisch?“ Einige Schüler: „IKEA!“

Miebach: „In religiösen Fragen nie mit Logik kommen.“

Herr Beck: „Was braucht man um eine Gerade zu berechnen?“ Schüler: „Ein Geodreieck!“

QX


sーゥ・ャ@F@sー。￟

!

Biologie: Rebekka liest vor: „Hoppelhelix..“ Herr Kratt: „Wie heißt das Regelwerk einer Sprache?“ Schüler: „Duden!“ Herr Koc in GGK: „Zum Glück gibt’s jetzt Bachelor und Master. Da sind sie schneller fertig und arbeitslos.“ Herr Mojica: „Aus welchem Land kommt die Schokolade?“ Schüler: „Aus Waldenbuch!“ Viele Schüler rennen in der Arbeitsphase mit Fragen nach vorne. Herr Beck:„Ich bin ein Mann, ich bin NICHT MULTITASKINGFÄHIG!“

Schüler während der TT-Arbeit: „Gibt es Darstellungspunkte? Herr Schieferdecker: „Ja dann malen Sie halt Herr Beck: „Es freut mich, dass es Leute gibt, die in den Ferien nichts Besseres zu tun haben als Mathelösungen zu vergleichen.“ Koc: „Welche Namen kann ich? Björn, Janek - Janek, Björn?“ (Zeigt mit Fingern auf Sie) Björn: „Ja richtig.“ Koc: „Und wer ist nun wer?“

Im Deutschunterricht: Kratt: „Was ist das?“ Schüler: „Ein Indi…….pronomen, oder?“ Kratt: „Da kenn ich mich auch nicht aus, klingt aber schlüssig.“

Flicker: „Also ich guck, dass wir den Klassenarbeitsraum bekommen, sonst guck ich nach ’nem anderen Schlafzimmer.“ (So ermüdend kann Chemie sein!)

Klasse bekommt mal wieder einen ganzen Haufen Blätter: Oli: Die Schule bräuchte eigentlich einen eigenen Regenwald für das ganze Papier.

Herr Locher: „Der Versuch abzuschreiben ist legitim, die Strafe aber

Schüler: „Ich wünsch mir ein kleines rotes Auto.“ Anderer: „Dann bekommst du einen Bobbycar.“

QY

Löchner: „Wenn ich euch immer schlagen würde, wenn ihr was Dummes sagt, hätte ich Muskelkater.“


tgMiョエ・イョ

RP


tgMiョエ・イョ

RQ


tgMiョエ・イョ

RR

aオエッイZ@r・「・ォォ。@hッヲ・イ


tgMiョエ・イョ

RS

aオエッイZ@d・ョゥウ・@l。ューイ・」ィエ


tgMiョエ・イョ

RT


tgMiョエ・イョ

RU

aオエッイZ@f。ャォ@eョァュ。ョョ


tgMiョエ・イョ

RV

aオエッイZ@jオ、ゥエィ@sエ¦ィャ・


tgMiョエ・イョ

RX


tgMiョエ・イョ

RY


tgMiョエ・イョ

SP


tgMiョエ・イョ

SQ

aオエッイZ@aョォ・@s」ィャ。ョ、・イ・イ


tgMiョエ・イョ

SR


tgMiョエ・イョ

SS

aオエッイZ@fイゥエコ@hゥ、、ゥョァ


tgMiョエ・イョ

ST


tgMiョエ・イョ

SU


tgMiョエ・イョ

Ein freies soziales Jahr in Mazedonien Das Abitur hatte ich endlich geschafft. Es war ein harter Kampf gewesen und nun schwankte ich zwischen zwei Möglichkeiten: Sollte ich sofort mit dem Studium beginnen oder zunächst einmal für mich ent-decken, was es bedeutet zu leben? Mich zu entscheiden, das hieß lange Listen anzufertigen, das Pro und Kontra abwiegen und schließlich stellte mich mein großer und überaus weiser Bruder vor die Frage: Was WILLST du?! Leben! So bewarb ich mich auf eine Frei-willigenstelle in einem Romaviertel in Mazedonien und befand mich wenige Monate später unversehens in einem Land, das mir rein gar nichts sagte und dessen geographische Lage ich bei Google wenige Wochen vorher ausgecheckt hatte. Ein erster tiefer Atemzug süßer, balkanischer Luft- und das Abenteuer begann. Und dann ging es los, lauter Menschen sprachen mit mir in einer vollkommen fremden Sprache und ich konnte zunächst einmal nur lächeln und überzeugt nicken. Doch ich hatte eine wundervolle Sprachlehrerin, die mir über diese Schwierigkeiten hinweg half und besonders meine Vermieterin störte sich nicht im Geringsten an meinen

Geburtsdatum raus bekamender internationale Tag der Roma- war für sie klar: Sie hat Roma im Blut! Auch wenn es oft schwer war, dieses Volk und ihre Kultur zu verstehen, habe ich immer wieder Menschen gefunden, die mich aufklärten und sich mit meinen kulturellen Differenzen nach Kräften auseinander setzten. Das hat mir eine ganz andere Sicht auf die Welt gegeben in der ich lebe. Als Deutsche hatte ich natürlich Bedenken. Was, wenn man mich wegen meiner Geschichte verachtete? Ich wurde total positiv überrascht, denn die Leute hatten ein ausgesprochen positives Bild von Deutschen: zuverlässig, treu und ehrlich… Besonders meine neuen Freunde zeigten mir, wie vollkommen egal es ihnen war, aus welchem Land ich stammte und schenkten mir eine der schönsten Zeiten meines Lebens. Mazedonien ist ein Land, das traditionellen Romahochzeit teil dazu verleiten kann, nur noch zu nehmen. Diese Erfahrung, in Genuss zu schwelgen. Zwar ein Teil die-ser bunten, ist die Hauptstadt nicht die tanzenden Menge zu sein, für Rosine im Brötchen, aber die einen Tag dazu zu gehören, Seen, die Berge, die Wälder ihre Regeln zu achten und mit und Schluchten rauben einem ihnen zu feiern hat mir diese den Atem; der Sommer lässt Fremde, vor der ich anfangs oft einen zurück geschreckt bin, genommen. Als die Kinder mein SV


tgMiョエ・イョ

tief braun werden, im Herbst duftet die Luft nach selbstgemachtem Ajwar und frisch gebranntem Rakja und im Winter lagen die Berge weiß bezuckert und schweigend vor meiner Haustür. Jetzt, nach diesem Jahr sitze ich oft in meiner Studentenbude am Fenster und sehne mich nach Hausein meine mazedonische Heimat. Ich erinnere mich an das Glockengeläut der Ziegen auf dem Feld, an meine Freunde, die mich alle zwei Tage fragen, wann ich Heim komme und an eine wundervolle Zeit in einem verrückten und sozialpolitisch hochinteressantem Land. Klar, ich brauchte Mut, dieses Jahr durch zu stehen, aber das bisschen Mumm das ich in

dieses Land rein stecken musste, ist nichts im Vergleich zu der Stärke, die ich dafür gewonnen habe.

Und ich (Fritz Hidding) möchte allen, die Henrikes Zeilen hier lesen, empfehlen, auch dieses Bisschen Mut aufzubringen. Wir haben ja bereits ein Projekt in Mazedonien. Unser Kindergarten in Kriva Palanka ist schlappe 100 km von Skopje entfernt und wir fahren mehrmals im Jahr nach Mazedonien. Ihr würdet also niemals so ganz alleine sein, wir könnten euch Dinge von daheim mitbringen. Und wir würden von euch profitieren, indem ihr gelegentlich mal nach Kriva Palanka fahren würdet, um dort nach dem Rechten zu schauen. Nur Mut!

SW

aオエッイZ@fイゥエコ@hゥ、、ゥョァ


tgMiョエ・イョ

SX


tgMiョエ・イョ

SY


tgMiョエ・イョ

TP


tgMiョエ・イョ

TQ

aオエッイZ@sエ・ーィ。ョゥ・@sーャゥエエァ・イ「・イ


tgMiョエ・イョ

Tgler unterwegs

Südamerika 2011

B

is vor wenigen Monaten waren wir noch in derselben Situation wie ihr. Uns war bewusst, dass wir in einigen Monaten so viel Zeit wie noch nie im Leben haben würden und für uns drei stand fest, dass wir in dieser Zeit reisen wollten. Also gingen wir in ein Reisebüro und buchten kurzerhand einen Flug nach Santiago de Chile. Knapp sieben Monate später, am Tag nach dem Abiball, standen wir bepackt am Stuttgarter Flughafen und zwei Tage später waren wir in Santiago, der Hauptstadt von Chile. Mit unserem Schulspanisch versuchten wir den Einheimischen vergeblich zu folgen, wie sie uns den Weg zu unserem Hotel erklärten. Nach zwei Tagen Santiago, das noch recht europäisch anmutet, begann das Abenteuer richtig. Zuerst ging es in Richtung Süden, zu den Dünen von Putú. Doch die Anreise war abenteuerlich. Irgendwo im Nirgendwo wurden wir von dem Busfahrer ausgesetzt mit dem Hinweis, von hier noch zwei Kilometer zu Fuß zu gehen und dann sollten wir die Dünen erreicht haben. Unterwegs trafen wir Straßenarbeiter, welche die Strecke auf mindestens 10 km schätzten. Verzweifelt begannen wir unser Glück mit Trampen und der erste Pickup, voller gut gelaunter chilenischer Fischer, nahm uns auf der Ladefläche mit. Wie sich herausstellte betrug die Wegstrecke 25 km. Wir schlugen unser Zelt auf und machten uns, vorbei an Kuhskeletten und Wildkuhherden, auf den Weg zum Pazifik.

Pennen in der Pampa

Auch am nächsten Tag hatten wir Glück, denn das erste Auto nahm uns wieder mit in die Zivilisation, nämlich nach Valparaíso, einer netten kleinen Hafenstadt, in der wir einige Tage blieben, bis es uns weiter in Richtung Norden zog. Allerdings hielt es uns nirgends länger als ein paar Tage, so dass wir früher als erwartet in der Atacama Wüste ankamen.

TR


tgMiョエ・イョ

H

ier, wo es alle 50 Jahre einmal regnet, buchten wir eine Jeeptour über die Grenze nach Bolivien. Diese Tour machten wir zusammen mit zwei Schweizern, die sich auf Weltreise befinden und unser erstes Ziel war der Salar de Uyuní, auch genannt „Die Salzwüste“. Diese ist über 100000 km² groß(fast ein Drittel der Fläche von Deutschland!) und das größte Salzabbaugebiet der Erde. Es war unfassbar auf dieser schneegleichen Fläche zu stehen ohne Anfang oder Ende zu sehen. Unser Weg führte uns weiter nach Sucre, der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens und gleichzeitig wahrscheinlich dir Schönste.

In der Atacama-Wüste

Spontan buchten wir einen Flug nach Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay. Von hier nahmen wir den Bus nach Brasilien, genauer gesagt nach Foz do Iguaçu, zu den Cataratas do Iguaçu, den größten Wasserfällen der Erde. Diese liegen direkt zwischen Brasilien und Argentinien, so dass wir noch einen kurzen Abstecher nach Argentinien machten, um die Wasserfälle auch von dort zu betrachten. Die gewaltigen Kräfte, die hier am Werk sind, lassen sich kaum in Worte fassen. Mit Ohren betäubender Kraft stürzen die Wassermassen zu Tal. Zurück in Brasilien besichtigten wir den bis vorkurzem größten Staudamm der Erde, Itaipú. Dieser deckt den vollen Strombedarf von Paraguay und 25% des Brasilianischen. Danach führen wir zurück nach Paraguay und von dort aus nach La Paz, der Hauptstadt von Bolivien und der höchsten der Welt. Dort fuhren wir die angeblich gefährlichste Straße der Welt mit dem Fahrrad. Um euch die südamerikanische Gelassenheit etwas näher zu bringen, ist zu erwähnen, dass bei allen Agenturen, welche die Tour anbieten, zwischen drei verschiedenen Fahrrädern ausgewählt werden kann. Das Fahrrad ohne Bremsinspektion ist am günstigsten zu mieten, bleibt noch die Auswahl zwischen Vorderbremsinspektion und sowohl Vorder- als auch Rückbremseninspektion. Da Bolivien sowieso ein sehr armes Land ist, war selbst das Fahrrad mit Vollinspektion für unsere Verhältnisse noch recht günstig. Über den Titicacasee, dem größten Hochlandsee der Erde (3850 m), ging es weiter nach Peru. In Puno schauten wir uns die Schilfinseln an, auf denen das Volk der Uros lebt, bevor es weiter nach Arequipa ging. Hier konnten wir bei der Familie einer Bekannten wohnen, die sich definitiv als die liebsten Peruaner Perus herausstellten. Willi, alias Jannik bestieg dort seinen ersten 6000er. Von Arequipa fuhren wir nach Cuzco, der Hauptstadt der Inkas. Dort trafen wir Mareike und Michel aus unserer alten Klasse und starteten gemeinsam unsere Tour zum Machu Picchu. Weiter ging es auf einer 23-stündigen Busfahrt über die Anden bis nach Lima. Unsere Lust auf weitere Busfahrten sowie unsere

An den Iguazu-Wasserfällen

TS


tgMiョエ・イョ

B

is vor wenigen Monaten waren wir noch in derselben Situation wie ihr. Uns war bewusst, dass wir in einigen Monaten so viel Zeit wie noch nie im Leben haben würden und für uns drei stand fest, dass wir in dieser Zeit reisen wollten. Also gingen wir in ein Reisebüro und buchten kurzer-hand einen Flug nach Santiago de Chile. Knapp sieben Monate später, am Tag nach dem Abiball, standen wir bepackt am Stuttgarter Flughafen und zwei Tage später waren wir in Santiago, der Hauptstadt von Chile. Mit unserem Schulspanisch versuchten wir den Einheimischen

Machu Picchu

Auf der Todesstraße

vergeblich zu folgen, wie sie uns den Weg zu unserem Hotel erklärten. Nach zwei Tagen Santiago, das noch recht europäisch anmutet, begann das Abenteuer richtig. Zuerst ging es in Richtung Süden, zu den Dünen von Putú. Doch die Anreise war abenteuerlich. Irgendwo im Nirgendwo wurden wir von dem Busfahrer ausgesetzt mit dem Hinweis, von hier noch zwei Kilometer zu Fuß zu gehen und dann sollten wir die Dünen erreicht haben. Unterwegs trafen wir Straßenarbeiter, welche die Strecke auf mindestens 10 km schätzten. Verzweifelt begannen wir unser Glück mit Trampen und der erste Pickup, voller gut gelaunter chilenischer Fischer, nahm uns auf der Ladefläche mit. Wie sich herausstellte betrug die Wegstrecke 25 km. Wir schlugen unser Zelt auf und machten uns, vorbei an Kuhskeletten und Wildkuhherden, auf den Weg zum Pazifik.

A

Auf dem Schiff

uch am nächsten Tag hatten wir Glück, denn das erste Auto nahm uns wieder mit in die Zivilisation, nämlich nach Valparaíso, einer netten kleinen Hafenstadt, in der wir einige Tage blieben, bis es uns weiter in Richtung Norden zog. Allerdings hielt es uns nirgends länger als ein paar Tage, so dass wir früher als erwartet in der Atacama Wüste ankamen. Vorderbremsinspektion und sowohl Vorder- als auch Rückbremsen-inspektion. Da Bolivien sowieso ein sehr armes Land ist, war selbst das Fahrrad mit Vollinspektion für unsere Verhältnisse noch recht günstig. Über den Titicacasee, dem größten Hochlandsee der Erde (3850 m), ging es weiter nach Peru. In Puno schauten wir uns die Schilfinseln an, auf denen das Volk der Uros lebt, bevor es weiter nach Arequipa ging. Hier konnten wir bei der Familie einer Bekannten wohnen, die sich definitiv als die liebsten Peruaner Perus herausstellten. Willi, alias Jannik bestieg dort seinen ersten 6000er. Von Arequipa fuhren wir nach Cuzco, der Hauptstadt der Inkas. Dort trafen wir Mareike und Michel aus unserer alten Klasse und starteten gemeinsam unsere Tour zum Machu Picchu. Weiter ging es auf einer 23-stündigen Busfahrt über die Anden bis TT


tgMiョエ・イョ

Whalewatching

nach Lima. Unsere Lust auf weitere Busfahrten sowie unsere verbleibende Zeit war kaum noch vorhanden, so dass wir wieder einmal ganz spontan einen Flug nach Tarapoto, einer Stadt mitten im Urwald nahmen. Wir stiegen aus dem Flugzeug und wurden erst einmal von einer Hitzewelle überwältigt. Wir hatten ein Zimmer reserviert, das sich eher als Gefängniszelle entpuppte. Am nächsten Tag ging es mit einem Handelsschiff auf einem Nebenfluss des Amazonas noch tiefer in den Urwald. Gemeinsam mit Kühen, Hühnern, Papageien und Einheimischen verbrachten wir drei Tage bei Temperaturen jenseits von gut und böse in unseren Hängematten auf dem Schiffsdeck. Von Iquitos flogen wir über Lima in Richtung Ecuador. Hier planten wir noch ein paar entspannende Tage an der schönen Küste Ecuadors. Das Wetter machte uns ein Strich durch die Rechnung. Allerdings hatten wir beim Whale-Watching mehr Glück und konnten den Meeresriesen bei Balz und Paarung zusehen. Aufgrund des schlechten Wetters fuhren wir früher als geplant nach Quito, wo wir noch einen Tagesausflug an den Äquator machten, bevor unser Flug zurück nach Hause ging. Insgesamt waren wir drei Monaten unterwegs, sind 178 Stunden Bus gefahren, haben 7 Länder bereist, in 32 verschiedenen Betten übernachtet, haben unser Spanisch verbessert und unheimlich viel gesehen und erlebt.

Hier kann man über den Äquator schiffen!

schwierige Entladung

Boot der Uros: alles aus Schilf gebaut

TU


tgMiョエ・イョ

Schiffsbeladung

Baden in aguas calientes

Willi der Bananenfresser

Micha, Willi und verzauberte Resi

Listo! Theres(Resi), Yannik(Willi), Micha Adios muchachos, vamos a la casa!

TV

aオエッイZ@fイゥエコ@hゥ、、ゥョァ


A

N

Z

E

I

G

Wir suchen: Kaligraphisches Logo für unseren Verein

futuRoma Das Logo soll in Farbe sein.

1. Preis 50 € 2. Preis 30 € 3. Preis 10 €

Eure Vorschläge bis 20.12.2011 bei Rainer Löchner abgeben!

E


tgMiョエ・イョ

Ich habe bei der Fa. Mundle in Darmsheim auf einer Baustelle Solarzellen auf dem Dach montiert. Die Arbeit war sehr anstrengend und ich habe zwei Tage Muskelkater gehabt, habe jedoch für Mazedonien ordentlich Geld eingebracht. Leonard Kratt TGE 4

Eindrücke in Wort und Bild vom Arbeitstag Mitmachen-Ehrensache am 02.12.2011 Wir waren beim Berufslehrerverband in Stuttgart. Es war sehr lustig, da wir an die 680 Weihnachtskarten falten addressieren und fertig machen mussten. Anfangs dachten wir sehr schnell fertig zu sein, aber als wir nach 3 h immer noch nicht fertig waren, legten wir zu und waren dann nach 5 h fertig. Danach mussten wir Infomappen ordnen, an denen wir uns die Finger aufkratzten. Alles in allem war es ein sehr lustiger Morgen. Ailleen & Melisa

Bei unserem Arbeitstag bei der Kreissparkasse haben wir gelernt, dass sich der Kleidungs- und Frisurenstil in den letzten 10 Jahren stark geändert hat. Und woher wissen wir das? Wir haben die Bilder der Einführungsseminare 2000/2001 eingescannt! Über 400 Bilder, voll mit Geschmacklosigkeit und Frisurenhighlights, wie z. B. der allgemein bekannten und damals sehr bliebten Topffrisur. Leider konnten wir kein Bild mitnehmen, da uns sonst ein Klage wegen Betriebsspionage gedroht hätte. :) Niklas & Lisa

Ich war in S. bei einer Fa., die Messen organisiert. Ich musste dort Newsletter gestalten und auf der hp einen Artikel schreiben. Dabei habe ich mit Grafikprogrammen gearbeitet, die ähnlich aufgebaut sind, wie corel und mir somit die Arbeit mit diesem eigenwilligen Programm erleichterten. Julia Hähnel, E4

Nach 4 h Arbeit geht man mit 20 € und Muskelkater nach Hause. Ich habe beim ADAC Kisten mit alten Ordnern ins Archiv gebracht und eingeordnet. Es war sehr anstrengend und ich bin der Meinung, man sollte für so eine Arbeit mehr verdienen. Leo E4

Ich habe bei meinem Papa gearbeitet. Am PC habe ich die Arbeitsstunden der Mitarbeiter übertragen, habe Telefonate geführt, um die Kleidergrößen der Mitarbeiter zu erfahren, da es für sie neue Winterjacken gibt. Ich durfte Sachen kopieren und einordnen. Da ich meinen Papa nicht oft sehen kann, fand ich das schön, ihm bei der Büroarbeit ein bisschen helfen zu können. Magdalena

TX


Ein klasse Tag voller Erfahrungen. Mit Führung durch die Firma, Erklärung wie das SAP funktioniert u.v.m. Zum Arbeiten gab’s noch ein paar Weihnachts-geschenk zum Verpacken und andere Päckchen für den Versand fertig machen. Letztendlich wurde ich noch zum Mittagessen eingeladen. Um 14 Uhr wurde ich mit den Worten verabschiedet: “Man sieht sich bei deinem nächsten Ferienjob bei uns.” Auch einen Regenschirm bekam ich noch zum Abschied geschenkt.

Ich habe bei einem Rechtsanwalt Akten sortiert, was nicht sehr toll klingt, aber es kann richtig Spaß machen. An diesem Tag habe ich herausgefunden, dass es der perfekte Job für mich ist.

Ich konnte bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall bei Vertragsverhandlungen zuhören und bekam einen Einblick in Bürotätigkeiten und hatte viel zu Lachen beim Ordnen von Bewerbungen. Das Arbeiten war ganz locker und die Leute waren freundlich und sehr an unserem Projekt interessiert.

tgMiョエ・イョ Ich weiß jetzt, wie das ist, Autos zu putzen. Es war zwar sehr hart, hat aber auch viel Spaß gemacht und viele Erfolgserlebnisse gebracht. Das Leben eines Autowächers ist wie eine Achterbahn, man hat seine Hochs und seine Tiefs.

Man hat einen guten Einblick in einen Betrieb bekommen. Es war ein lockeres Arbeitsverhältnis, da man nur für einen Tag im Betrieb war. Dies hat mich gefreut, was die Arbeit um Einiges erleichtert hat. Ich finde das Projekt gut, da man so was Gutes tun kann für die Kinder in Mazedonien. Zudem bietet dieses Projekt auch etwas Gutes für die Schüler, da die meisten Betriebe es gut finden, was wir da machen in Mazedonien.

Ich habe in diesem kurzen Praktikum viel Erfahrungen sammeln bezüglich des Leben eines Bauern können. Frühmorgens war ich auf dem Großmarkt, der sehr interessant für mich war. Da ich nun weiß, wie hart man bei einem Bioladen arbeiten muss, werde ich mich verstärkt in der Schule anstrengen.

TY

Wir waren beim dm-Markt Sifi. Wir mussten Waren einräu-men. Unsere Erkenntnisse: Verkäuferinnen im Einzelhandel werden schlecht bezahlt, müssen aber hart arbeiten. Dieser Beruf wäre nichts für uns. Uns hat dieser Tag aber viel Spaß gemacht. Anita und Caro E4

aオエッイZ@fイゥエコ@hゥ、、ゥョァ


tgMiョエ・イョ

Abi- was dann? Bufdi, FÖJ, FSJ, Bund, BUND, Feuerwehr oder nur mal eben weg, ein Dromedar knutschen? prägen. Man lernt oft mehr in diesem Jahr als in der ganzen Schulzeit. (Zitat von vielen Absolventen: “Erfahrungen, die Gold wert sind.”) Und obwohl das so ist, führt das FSJ/FÖJ noch immer ein Mauer-blümchen-Dasein. Das muss nicht so bleiben. Hier ein kleiner alphabetischer Weg-weiser und wichtige Anlauf-stellen. Alter: Zwischen 16 und 27 Jahren kann man ein FSJ absolvieren. Arbeitszeit: In der Regel liegt die Arbeitszeit bei 38,5 Stunden.

beginnt das FSJ im September und endet im August. Einsatzgebiete: Kindertagesstätten, Behinderteneinrichtungen, Pflegeheime, Krankenhäuser, Sportvereine, Biblio-theken, Museen, Nationalparks, Öko-Bauernhöfe oder ökologische Bildungs-stätten. Jedes Jahr kommen neue Gebiete hinzu. Kindergeld: Die Zeit des FSJ/FÖJ ist gleichgestellt mit der Schul- und Berufsausbildung. Eltern erhalten also Kindergeld, wenn ihr ein FSJ/FÖJ macht. Seminare: Während des Jahres werden 25 Auslan Seminartage abgehalten. Es d: Es gibt Seminare zur ist Einführung, möglic während des h, das Jahres und zum FSJ im Ausland zu machen. ...oder nur mal eben weg Abschluss von Die Auswahl ist groß: Man jeweils kann sich z.B. in mindestens fünf Mazedonien, wo wir ja ein Tagen. Projekt haben, für Studium: Das FSJ/FÖJ zählt als Straßenkinder einsetzen, in Sankt Wartezeit für einen Studienplatz. Petersburg (Russland) Überlebende Erhält der Freiwillige während seines des Holocausts und des Dienstes einen Studien-platz, so stalinistischen Terrors betreuen, in wird er später vorrangig vor allen Burkina Faso (Afrika, zwischen Mali und Ghana) Solar-anlagen aufbauen, anderen Bewerbern behandelt. Das FSJ/FÖJ wird in einigen in Tanzania in Schulen arbeiten, Studiengängen als Praktikum usw... anerkannt. Dauer: Das Jahr dauert mindestens 6, meist aber 12 Monate. Träger: Die der BundesarbeitsVerlängerung auf insgesamt 18 Monat im Inland möglich, im Ausland gemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege angschlossenen Verbände, aus Versicherungsgründen nicht. Religionsgemeinschaften in Dort bleibt nur die private Initiative öffentlich rechtlicher Körperschaft, (auf eigene Verantwortung). Oft

FÖJ

Bufdi

FSJ

Bund

BUND

Feuerwehr

mehr. Es sei denn als Freiwilliger. Aber es gibt viel sinnvolleres für die Zeit nach dem Abitur. Viele haben keinen Schimmer, was sie studieren oder welchen Lehrberuf sie wählen sollen. Blind und blauäugig in die “Zeit danach” geschliddert. Das führt zu Abbrüchen von Studiengängen und Frust in der Lehre. Das muss aber nicht sein. Warum es nicht mal mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oderf dem FÖJ (anstelle von sozial hier ökologisch) versuchen. Das kann jeder machen, Mädels UND Jungs. Das hat gleich mehrere Vorteile: 1. Man ist ein Jahr älter UND reifer und weiß dann eher, was man will. 2. Absolventen werden bei Einstellungsgesprächen bevorzugt, da die “soft skills” heute einen immer größeren Stellenwert haben. 3. Die Zeit zählt als Wartezeit für einen Studienplatz. 4. Die Arbeit am und mit Menschen, der Umwelt, dem Sport, auf Bauernhöfen kann einen für’s Leben

UP


tgMiョエ・イョ

für die Abiturienten: SOFORT! Das gilt auch für die (J1.ser). Je eher, desto besser. Die guten Plätze sind sehr gefragt.

Nach dem Abi was tun? Die Jungs beantworten diese Frage mit Bund (schlecht) oder Zivi. (gut, wenn anspruchsvoll, schlecht, wenn man die Zeit nur abgammelt). Das Freiwillige Soziale/Ökologische Jahr ist eine immer beliebtere Alternative. Warum das so ist und welche Chancen es bietet, sollt ihr hier erfahren.

Jahr

Soziales

modell

sowie Bund, Länder und Kommunen. Urlaub: Pro Jahr habt ihr einen Urlaubsanspruch von 24 Tagen. Auch mehr sind hier und da möglich. Verdienst: Die Träger stellen Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung und zahlen SozialversicherungsBeiträge sowie Taschengeld. Dieses liegt laut Richtwert bei 155 € monatlich, aber da gibt es Unterschiede. Schüler-Helfen-Leben (Internet), wo beide im Anschluss vorgestellte Frauen tätig waren beziehungsweise sind, haben andere Tarife. Zahlen: Momentan gibt es rund 40 000 FSJ/FÖJ-Plätze in Deutschland. Insgesamt haben bis heute 400 000 Jugendliche ein FSJ absolviert. Zeugnis: Nach diesem Jahr habt ihr einen Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Darin müssen berufsqualifizierende Angaben aufgeführt werden.

Fazit: Es ist ein bekanntes Ammenmärchen, dass FSJ,FÖJ und sonstiges Dienste, sowie der Entwicklungsdienst usw. “verlorene

Erfolgsmodell Soziales Jahr

Zeit” sind. Das ist Unsinn. Im Gegenteil: Ihr werdet diese Zeit nicht nur locker aufholen sondern ihr werdet alles, was auf euch wartet, zielstrebiger und effi-zienter erledigen. Wer bei “google” “fsj,föj eingibt, findet jede Menge Adressen. Einige hier mal zum Stöbern.

(von Fritz Hidding)

Erfolgs

Bedenkt bitte, dass ihr die Weichen rechtzeitig stellen müsst. Das heißt

UQ

aオエッイZ@fイゥエコ@hゥ、、ゥョァ


tgMiョエ・イョ

UR

aオエッイ・ョZ@aャゥョ。@s」ィ￶ャャL@aョョゥォ。@k￶ィョャ・ゥョ


sーゥ・ャ@F@sー。￟

US


pッャゥエゥォ@F@g・ウ・ャャウ」ィ。ヲエ

UT


pッャゥエゥォ@F@g・ウ・ャャウ」ィ。ヲエ

UU

aオエッイZ@d・ョゥウ@nッキッエョケ


pッャゥエゥォ@F@g・ウ・ャャウ」ィ。ヲエ

UV

aオエッイZ@jオャゥ。@h¦ィョ・ャ


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

UX


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

UY

aオエッイZ@g・イ。ャ、@p。オャオウ


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

VP


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

VQ


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

VR


n。エオイ@F@t・」ィョゥォ

VS

aオエッイ・ョZ@dイ。ァ。ョ@m。ュゥ」L@eュイ・@y。ォュオイL@pィゥャゥーー@dゥ・エコ


kオャエオイ

Bild, die wohl umstrittenste Zeitung der Welt. Aber was macht sie so erfolgreich? Was unterschiedet sie von den Anderen? Interessant fand ich schon immer, dass jeder wusste was in der Bild steht, ohne sie zu lesen. Es faszinierte mich, wie sich Menschen ihre Meinung von anderen Menschen vorschreiben lassen. Ich wollte mir meine eigene Meinung bilden um mit meinen eigenen Erfahrungen über die Bild berichten zu können. Nachdem ich bei den Jugendmedientagen 2010 in einem Vortrag des Redaktionsleiter der Bild Stuttgart, Hannes Kohmeier, bereits einiges erfahren hatte, wollte ich tiefere Einblicke in die Redaktion werfen. Mich interessierte mit welchen Mitteln die Bild arbeitet um an ihre Quellen zu kommen und so bewarb ich mich im Sommer 2011 um ein Praktikum. Es ist immer ein Unterschied, ob jemand von etwas berichtet, oder man selber Erfahrungen sammelt. Um gezielte Fragen zu stellen, setzte ich mich die Woche vor

Themenvorschläge in die Redaktionssitzung und durfte darüber schreiben. Am Ersten Tag schrieb ich über ein Schattentheater, das zu dieser Zeit in Stuttgart stattfinden sollte. Ich telefonierte mit der Pressesprecherin und nachdem ich alles geklärt hatte, was ich für den Artikel wissen musste, legte ich mit dem Schreiben los. 43 Zeilen hatte ich für meinen Artikel. Ich merkte bereits schon bei meinen ersten Sätzen, wie schwierig es ist in der „Bildsprache“ zu schreiben. Sätze zu vereinfachen ist nicht all zu schwer aber sie so zu vereinfachen, dass sie zusätzlich kürzer werden und für jeden verständlich sind fiel mir sehr viel schwieriger. Ich wollte möglichst unkompliziert sein und fragte nicht ständig nach. Ich versuchte meinen Artikel möglichst alleine zu schreiben und erst am Ende, als ich fertig war, fragte ich nach Hilfe. Da es das erste Mal war und ich nicht wusste, ob das denn in Ordnung sein würde schämte ich mich schon ein wenig. Aber

meinem Praktikum besonders mit der Zeitung auseinander, las sie in Online- und Printform, sodass ich wenn ich Fragen stellte wenigstens wusste, auf was ich mich beziehen kann. Nicht wie erwartet, wurde ich vom ersten Tag an wie eine richtige Mitarbeiterin behandelt. Ich bekam meinen Arbeitsplatz zugewiesen, eine kurze Einweisung und schon ging es los. Am ersten Tag war ich sehr aufgeregt, da ich nicht wusste was mich erwartet. Ich wurde am Eingang abgeholt und bekam gleich einen Arbeitsplatz zugewiesen. Mir wurde erklärt, ich solle mich über Regionale Geschehnisse Informieren also las ich zunächst In der Zeitung und im Internet. Nach einer halben Stunde gab es eine Redaktionssitzung, in der jeder kurz berichtete, was er schon hat und was er noch vor hat. Danach setzte sich jeder an seinen Arbeitsplatz und konnte beginnen. Auch ich brachte bereits am ersten Tag

schnell wurde mir bewusst auf was für einer vertrauensvolle Basis die Mitarbeiter mit sich umgingen. Ich fühlte mich, als wäre ich ins Meer geworfen worden aber so, als fahre neben mir ständig ein Boot, was mich versorgen konnte, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Es gefiel mir besonders gut, dass man bei der Bild mit nahezu allen Mitteln arbeiten konnte, auch ich. Wenn ich ein Bild brauchte, sagte ich Bescheid und bekam einen Fotografen gestellt. Nachdem mein Mitarbeiter meinen Artikel gelesen hatte, musste er erst mal lachen. Ich wusste nicht genau warum aber ich lachte einfach mal mit. Ich wusste, dass so wie ich geschrieben hatte sicher kein Artikel in der Bild abgedruckt werden würde und so brachte er ein Beispiel, das mir bis heute im Kopf geblieben ist. Er meinte zu mir: „Wenn du über ein Mädchen schreibst, das ein weißes Kleid trägt, blonde Locken hat, VT


kオャエオイ

blaue Augen etc., warum schreibst du nicht einfach das Mädchen sah aus wie ein Engel?“ Dieses Beispiel half mir sehr, denn es stimmte, warum sollte ich etwas komplizierter schreiben als es wirklich ist, verschachtelte Sätze bilden, die niemand versteht aber intelligent klingen? Die Kunst der Bild ist es, dass sie es ermöglicht komplizierte Themen mit der richtigen Wortwahl so zu schreiben, dass sie für alle verständlich sind. Mit diesem Hintergrundgedanken konnte ich meine Berichte von Tag zu Tag verbessern und die Zeit verging leider schneller als ich mir erhoffte. Ich finde es immer lustig, dass sich alle aufregen, warum die Bild mit so viel Freizügigkeit arbeitet. Wenn ich allerdings im Bus oder in der Bahn sitze, sind das meistens die aufgeschlagenen Seiten. Ist es denn nicht dass, was die Bevölkerung lesen möchte? Ja, wir Deutschen sind Attraktionsgeil und umso mehr wir sehen können umso besser. Wenn ein Kindsmörder nur

nicht so. Bei meinem Praktikum habe ich erfahren, mit welchen unterschiedlichen Quellen die Bild arbeitet und wie sie darüber berichten. Die Bild ist eine ganz normale Zeitung, nur anders! Ich denke das trifft sie am besten, denn sie arbeitet wie eine „normale“ Tageszeitung, ist nur in der Lage die Zielgruppe auf den größten Teil der Bevölkerung auszulegen und muss sich nicht auf eine Minderheit beschränkten. Mir hat das Praktikum viel ge-

mit einem Balken über den Augen abgebildet wird, wird darüber diskutiert warum man das macht, aber sind wir mal ehrlich, wollen wir nicht alle wissen wie ein Mensch aussieht, der zu so etwas fähig ist? Woher sonst, würden wir unsere Vorurteile nehmen „Der sieht aus wie ein Kinderschänder!“ wenn wir nie einen gesehen hätten? Provokation ist kein Tabu und wer nicht zu dieser Erkenntnis gelangt, sollte sich fragen warum er überhaupt eine Zeitungen kauft? Bild, so heißt die Zeitung und ja, das Bild ist auch oft das Aussage kräftigste der Bildzeitung, denn mit Aufmachern und Bildern bringt sie die Leser dazu, sie zu kaufen. Leute, die Gerüchte verbreiten wie „die Bild ist sowas von niveaulos, die haben keine Ahnung!“ sind meistens die, die am Wenigsten über die Bild wissen. Sie lesen gar nicht erst mehr als die Aufmacher und sind dann der Auffassung alles über die Bild zu wissen. Aber das ist

bracht, denn ich weiß jetzt, was die Bild wirklich ist. Viele denken, dass nur weil die Artikel der Bild kurz sind sie nicht ausführlich sind und nicht gut recherchiert. Aber im Gegenteil! Sie sind nur so geschrieben, dass sie jeder versteht. Oft ist weniger mehr! Und warum sollten Artikel so geschrieben werden, dass sie intelligent klingen aber nur umständlich beschrieben sind und man sich seine Information aus den Texten selbst ziehen muss, wenn man die wichtigen Informationen auch in einen kurzen Text packen kann? Ich kann aus meinen Erfahrungen nur sagen, bildet euch eure eigene Meinung, denn es ist nicht immer alles so wie es scheint. In diesem Sinn möchte ich der Redaktion der Bild Stuttgart noch mal herzlich für die schöne und lehrreiche Zeit danken.

VU

aオエッイZ@c。イッャゥョ@mッャエ・イ


kオャエオイ

VV

aオエッイ・ョZ@m。イゥ・@s。ャュL@v・イ・ョ。@gイ。ヲ


sーゥ・ャ@F@sー。￟

VX


sーゥ・ャ@F@sー。￟

VY


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WP

aオエッイZ@r・「・ォォ。@hッヲ・イ


sーゥ・ャ@F@sー。￟

Kreuzworträtsel Heranwachsende

Fehler (engl.)

Getränkebehältnis

Raubvogel

Weinstock

ich (ugs. in Berlin)

Hunderasse

Unternehmen in BB Teufel National (Blizzard) Rifle Association (Abk.)

Hauptstadt von Norwegen

Glücksspiel in Frankfurt

Jahreszeit

Waffenkammer

Abk. für ein ComputerSpiel

Stadt bekannt für ihr Münster

unsere Schule

Ferrum

GMTLehrer

Wer‘s nicht hat ist ein Bastard

Laufvogel

Tonsilbe (ital.)

Wortneuschöpfung

Mordinstrument

ungeladenes Teilchen Nein (engl.)

Held bei Wagner

nicht leise TextilDiscounter Nachname Kurt‘s

WQ

aオエッイZ@fャッイ。@hオュュ・ャ


sーゥ・ャ@F@sー。￟

Fotostory

WR


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WS


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WT


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WU


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WV


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WW


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WX


sーゥ・ャ@F@sー。￟

WY


sーゥ・ャ@F@sー。￟

XP

aオエッイZ@dゥ・@dイッァ・ョ「・。オヲエイ。ァエ・ョ


ich D b r i w Be 7. bis 15.0

HOCHSCHULCAMPUSTUTTLINGEN // Powered by Industry Wir bieten Dir ein Top-Studium in den Bereichen

www.hfu-campus-tuttlingen.de


Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)


Kokos121 72