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Geschenkt

Es weihnachtet sehr!

Statusbericht: B10

Das neue Geislinger Stadtmagazin Ausgabe 79 | Dezember 2016

Aktueller Stand der Blechlawine!

Interview

... mit Braumeister Christoph Kumpf


Die Kraft unserer Natur Mit Strom vom Albwerk auch bei Ihnen zu Hause.

www.albwerk.de


Editorial

Wow! Das wars schon wieder für dieses Jahr! Und der Dezember rennt bekanntlich auch. Achja, und auch wenn die wehrte Gattin oder Freundin vor Weihnachten den gefährlichen Satz „Schatz, des Jahr schenk mer uns nix!“ von sich gibt, sollten bei allen lebensfrohen männlichen Wesen die Alarmglocken läuten. Lüge und Test zugleich! � Nichts ist so leicht dahin gesagt wie der Satz: "Du, dieses Jahr schenken wir uns mal nichts zu Weihnachten." Doch nur abgebrühte Charaktere stehen diesen frommen Wunsch bis zum bitteren Heiligabend durch. Selbst die größten Pragmatiker ahnen, dass Weihnachtsgeschenke einfach zur Grundausstattung freundlichen Miteinanders gehören. Aber jeder ist ja selber groß. Nichts ist schließlich so trist wie ein Weihnachtsfest ohne bunte Pakete unter dem Tannenbaum - oder so schön wie die Vorfreude auf die Woche zwischen Weihnachten und Silvester, wenn man das alles wieder umtauschen kann. Wir befassen uns ebenso mit der Erfindung des Glühweins – ein geschichtsträchtiges Ereignis. Außerdem haben wir aufgrund des christlichen Ausklingens des Monats Vertreter der beiden großen Richtungen im Heft, die ihre Worte an die Bevölkerung richten. Für diejenigen, denen die Stausituation in Geislingen auch von Monat zu Monat ekelhafter vorkommt – auch dazu weiter hinten ein wenig. Und am Ende noch zum Futtermarathon zu Weihnachten: Wenn man eine Scheibe Sellerie isst, verbraucht man mehr Kalorien um diese zu verarbeiten, als man über den Sellerie an Kalorien aufnimmt.

Frohe Weihnachten und ein Topsilvester! 12/2016

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Inhalt

06 Stadtleben · Geschenkt! · Ein paar Fakten zum Christbaum · Das große Umtauschen · Geislinger Weihnachtsmarkt · Glühwein · Nächstenliebe · Das Leben als letzte Gelegenheit · Ankunft · Lebendiger Adventskalender · Urlaubs-Irrtümer · HEILIGS BLECHLE – Vol.4 · Meg Pfeiffer & Luca Stricagnoli · Der SV Glück Auf Altenstadt · Unser B10 · Bauhof dekoriert Flächen

10 Geislinger Weihnachtsmarkt

28 Gesundheit - Dr. Welte · Die Willenskraft des positiven Denken 32

Chefredakteur Erik Luttert (V.i.S.d.P.)

Auf ein Wort - Prof. Dr. Ziegler

38 koi Schwäbisch 40 City Pics 48 Interview · Braumeister Christoph Kumpf 52 Kochen

26 B10

54 koi stellt vor · Die Wichtigkeit des Blutspendes

Anzeigen: anzeigen@koi-stadtmagazin.de

Gesamtauflage: 10.000 Exemplare in Geislingen und Umgebung

62 Kunst 64 Bücher 66 Games

72 Eventkalender

Herausgeber: koi media consulting Baris Etyemez & Erik Luttert GbR Hölderlinweg 7 73342 Gosbach info@koi-stadtmagazin.de Tel: 0179 / 921 38 10

Fotografie: Piet Mall Fotodesign Nico Guldan Kadir Güney

56 Historie

68 Koi Travel · Marian in Schweden

Das neue Geislinger Stadtmagazin

48 Braumeister Christoph Kumpf

Verteilung: An über 200 Auslagestellen wie Szenetreffpunkten, Gastronomie, (Hoch)Schulen sowie SparkassenFilialen und WMF Fabrikverkäufen.

76 Schlusswort 4

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Wir wünschen unseren Kunden

frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Bitte beachten Sie:

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Stadtleben

Der beliebteste Christbaum ist eine Nordmanntanne

Ein paar Fakten zum Christbaum

Bild: © Paul Maguire/123RF.COM

Er darf in kaum einem Wohnzimmer fehlen: Der Christbaum ist Tradition. Doch wie bleibt er frisch, welcher Baum ist der Beste und worauf muss man achten? Wir haben ein paar Fakten zum Baum. Egal ob Christbaum oder Weihnachtsbaum - 90 Prozent aller privaten Haushalte mit mehr als drei Personen stellen sich einen Baum auf. Wann soll man den Christbaum kaufen? Schwierig. Kauft man zu früh, ist der Baum an Weihnachten schon vor Wochen geschlagen worden und fängt vielleicht schneller an zu nadeln. Kauft man zu spät, riskiert man, keinen schönen Baum mehr zu erwischen. Ein guter Zeitpunkt ist etwa ein bis zwei, höchstens drei Wochen vor Weihnachten. Wer erst kurz vor Heiligabend einen Baum sucht, könnte Schwierigkeiten bekommen. Wie halte ich den Baum frisch? Nach dem Kauf sollte der Baum im Netz an einer kühlen, sonnen- und windgeschützten Stelle aufbewahrt werden. Damit er nicht aus8

trocknet, wird der Stamm zwei bis drei Zentimeter angeschnitten und in einen Eimer mit Wasser gestellt. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger rät, den Baum einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen, damit er seine Äste wieder in die richtige Position bringen kann. Wenn dann schon die ersten Nadeln abfallen, ist das ganz normal: Durch die Ernte ist der Christbaum gestresst und wirft ältere Triebe ab. Tests haben bewiesen: Haarspray auf dem Baum und Glycerin im Wasser helfen nicht gegen frühzeitiges Nadeln. Stattdessen sollte der Baum erst kurz vor dem Fest in die warme Wohnung geholt werden. Der beliebteste Christbaum ist eine Nordmanntanne: Die meisten Deutschen haben diese Art in ihrem Wohnzimmer. Der Marktanteil liegt bei 71 Prozent. Die Blaufichte kommt auf rund 15 Prozent. Voriges Jahr wurden 24 Millionen Christbäume verkauft. 20 Millionen davon stammten von deutschen Betrieben, der Rest kommt hauptsächlich aus Dänemark. 12/2016


Stadtleben

14 tägiges Widerrufsrecht

Das große Umtauschen Heilig Abend in einer schwäbischen Wohnstube, die Saitenwürstchen und der Kartoffelsalat sind gegessen, zwei, drei Weihnachtslieder wurden geschmettert und nun geht das Geschenketauschen los. Mutti bekommt einen Schal, Papa wieder eine Krawatte und der Junior kriegt eine Cro CD, „Den hörst du doch so gerne“, sagt Mutti und erforscht das Gesicht ihres Sprösslings nach aufkeimender Freude oder zumindest etwas Wohlwollen. Aber Junior guckt finster von einem Elternteil zum anderen: „Cropah! Ich bin doch kein Baby mehr!“ Nach geltendem deutschen Recht kann grundsätzlich niemand verlangen, dass der Händler die gekaufte Sache zurücknimmt, nur weil sie dem Kunden plötzlich nicht mehr zusagt. Immerhin kann auch der Händler vom Kunden die Ware nicht zurückverlangen, nur weil er einen anderen Kunden gefunden hat, der vielleicht mehr für das Produkt zahlen will. Kaufvertrag ist schließlich Kaufvertrag. Ein generelles Recht auf Umtausch gibt es also nicht. Den-

noch tauschen viele Händler aus Kulanz um. Im Online-Handel und auch bei Versandhandelskäufen wird sehr tolerant und kulant umgetauscht. Der Online-Händler ist an das 14 tägige Widerrufsrecht gebunden und Versandhändler tauschen meist Ware gegen Geld zurück. Allerdings ist hier der Umtausch meist an eine Frist gebunden, die bei frühzeitigem Geschenkekauf meist bereits abgelaufen ist. Anders sieht es natürlich aus, wenn die gekaufte Playstation ihren Dienst nicht so verrichtet, wie sie es tun sollte oder bei dem geschenkten Pullover eine Naht aufgeht. Laut Gesetz hat nun der Händler die Pflicht oder auch das Recht der Nachbesserung, sprich die defekte Playstation reparieren zu lassen oder den Pullover mit offener Naht umzutauschen. Vielleicht aber sollten wir alle uns in dieser Zeit auf den wahren Geist der Weihnacht besinnen und weniger schenken, dafür lieber gemeinsam unvergessliche Stunden erleben, ungetrübt durch Überlegungen an Umtausch, Rücknahme und Reklamation.

Bild: © alphaspirit/123RF.COM

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Stadtleben

09. - 11. Dezember | Rund um die Stadtkirche

Der Geislinger Weihnachtsmarkt & das Schenken

Wer im vorweihnachtlichen Stress auf der Suche nach Geschenken durch die Stadt hetzt, wird sich definitiv erfreuen, eine weihnachtliche Oase der Ruhe vorzufinden. Nicht, dass am Weihnachtsshoppen irgendetwas auszusetzen ist – im Gegenteil. Wer glücklich ist der schenkt in der Regel gerne. Psychologen betrachten das Schenken als eine Art Grundlage für eine friedliche Zivilisation. Doch warum schenken die meisten Menschen eigentlich so gerne? Grundsätzlich widerspricht das Schenken eigentlich der wirtschaftlichen Vernunft. Schließlich erwartet jeder für seine Leistung auch eine Gegenleistung. Jeder Mensch kalkuliert den Nutzen seiner Handlungen und die damit verbundenen Kosten. Da passt es nicht wirklich ins Muster, wenn wir etwas Schenken ohne etwas dafür haben zu wollen. Doch nur auf den ersten Blick denkt man, dass es sich bei Geschenken um einen Kostenfaktor handelt, von dem wir selber nicht sehr viel haben. Auch auf der anderen Seite steht etwas, 10

nämlich die Dankbarkeit des Beschenkten, ein Gegengeschenk oder vielleicht sogar Ansehen für eine interessante umgesetzte Idee. Doch um auf die Frage zurückzukommen, warum schenken auch glücklich macht: Schenken macht nicht nur glücklich, es hält sogar gesund. Warum also nicht auf dem Weg zum Gesundbleiben noch eine Pause einlegen und Nützliches mit Nützlichem verbinden? Ein Glühwein oder eine Feuerzangenbowle oder was auch immer hat der erwachsenen, nicht fahrenden Welt mit Sicherheit noch nicht geschadet. Für den Rest gibt’s wahrscheinlich Punsch, mit dem man ebenso die schönsten Momente des Jahres mit bekannten Gesichtern Revue passieren lassen kann. Inmitten von Kerzenlicht und Plätzchenduft, Eisblumen an den Standfenstern, klirrender Kälte, Lebkuchen, Stollen, Spekulatius, Zimtsternen. Der Weihnachtsmarkt ist somit eine schöne Einstimmung auf die Festtage und ein wunderbarer Ausklang des Jahres. Wir sehen uns dort! 12/2016


Stadtleben

Kein Weihnachtsmarkt ohne Glühwein

Glühwein

Bild: © swkunst/123RF.COM

Weihnachtsmärkte ohne Glühwein sind langweilig, soviel ist klar. Zum einen, natürlich, weil es jahreszeitbedingt auf Weihnachtsmärkten oft sehr kalt ist und der heiße Wein ein wohligwarmes Gefühl im ganzen Körper macht. Des Weiteren steigern so ein paar Umdrehungen im Blut doch die Geselligkeit bei solchen Anlässen enorm. Bei entsprechendem Pegel wird auch aus der brävsten Hausfrau auf dem historischen Weihnachtsmarkt in Esslingen eine forsche, bogenschießende Amazone, die alle Hemmungen über Bord werfend, locker jeden anquatscht, der ihr über den Weg läuft, was ihr nüchtern vermutlich nie in den Sinn gekommen wäre. Woher dieses „Teufelszeug“ aber kommt, wissen die wenigsten. Überhaupt, welcher geniale Kopf die Idee hatte, Wein mit Zucker zu vermengen und zu erhitzen, ist vielen unbekannt. Dazu müssen wir tief in der Antike kramen, wo der Vorläufer unseres heutigen Glühweins zu finden ist. Conditum Paradoxum wurde der kalt getrunkene Würzwein, 12

den bereits helle Köpfe wie Hypokrates zu sich genommen haben, genannt. Dieses Gebräu war vermutlich im Geschmack und auch den Zutaten dem heutigen Glühwein sehr ähnlich. Den Glühwein, wie wir ihn heute kennen, gibt es aber erst seit dem Winter 1956. Der Augsburger Rudolf Kunzmann, der damals eine Ein-Mann-Kellerei betrieb, war der erste bekannte Neuzeitler, der Wein mit Zucker und Gewürzen vermischte, in Flaschen füllte und als Glühwein verkaufte. Dummerweise war damals aber das Aufpimpen von Wein mit Zucker verboten und Herr Kunzmann bekam wegen des Verstoßes gegen das Weinrecht, Ärger in Form eines Bußgeldbescheids vom Amt. Doch heute ist genau dieser Bußgeldbescheid für den ersten in Flaschen abgefüllten Glühwein, der Beleg für Kunzmanns Entdeckung. Vermutlich war er im Nachhinein dann gar nicht so traurig über den Bescheid, konnte er ihn doch jedem Zweifler entgegenstrecken und stolz sagen, „Ich habs erfunden!“ Später wurde übrigens das Wein12/2016


Stadtleben

recht entsprechend geändert. Der Zusatz von Zucker wurde erlaubt, der Glühwein galt als legalisiert. Ein Glück, denn wer würde heute schon warmen Wein ohne jeglichen Zucker runter bekommen? Wissenswert zum Thema Glühwein ist auch, daß er keineswegs über 80 Grad erhitzt werden sollte, was mehrere Gründe hat. Zum ersten verdampft der Alkohol ab einer Themperatur von 78 Grad, was sich negativ auf das warme Gefühl in den Gliedmaßen und die geselligkeitsfördernden Eigenschaften des Getränks auswirkt. Zum anderen schmecken die zugefügten Gewürze dann nicht mehr so wie gewünscht, sondern irgendwie und meist unberechenbar anders. Und zum dritten entsteht ein krebserregendes Zuckerabbauprodukt, dessen Name niemand aussprechen kann und der auch nicht wirklich wichtig ist. Jede Region bevorzugt übrigens andere Weine zur Herstellung von Glühwein. In Deutschland wird natürlich Rotwein bevorzugt. Wer im Sommer in Malle roten Wein aus Eimern trinkt, will auch im Winter roten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken. Da sind wir Deutschen eigen. Die Norditaliener, bei denen es ja auch ordentlich kalt werden kann, wollen ihren Glühwein weiß. Den Östereichern, die zwischen beiden Ländern liegen, ist es egal, was die Umdrehungen macht. Sie nehmen sowohl Weissen, als auch Roten. Oft werden auf den Weihnachtsmärkten nun auch branntweinhaltige Varianten mit Likören, Rum oder Weinbrand angeboten. Doch genau genommen ist das kein Glühwein, 12/2016

sondern Punsch. Gesetzlich ist nämlich niedergeschrieben, dass Glühwein ausschließlich aus Weiss- oder Rotwein sein soll, hauptsächlich mit Zimt oder/und Gewürznelken versehen sein muss und nicht mit Wasser gestreckt werden darf, zum Glück. Ausserdem darf der Glühwein einen Alkoholgehalt zwischen 7 und 14,5 Prozent haben. Dieser Alkoholgehalt wirkt übrigens bei Männern und Frauen unterschiedlich. Es gilt als bewiesen, dass schon von der Statur her Männer wesentlich mehr vertragen als Frauen. Wer also auf dem Weihnachtsmarkt die Dame seines Herzens trifft, sollte mit dem Glühwein nicht geizen. Generell nimmt unser Körper warme Getränke besser auf als kalte, gehen sie doch direkt ins Blut und auch die Mundschleimhaut nimmt den warmen Wein gerne auf, um ihn direkt ins Gehirn zu schicken. Dabei wirken 1-2 Gläser noch wärmend, bei mehr erweitern sich die Gefäße in unserem Körper so, dass die Wärme durch den rascheren Blutfluss durch die Haut wieder verloren geht. Auch der Heimweg wird bei zu viel Glühwein beschwerlicher und eine Übernachtung im Straßengraben ist im Winter nicht wirklich zu empfehlen. Jeder der schon mal zu viel Glühwein hatte, wird wissen, wie elend er sich am nächsten Tag gefühlt hat. Das kommt daher, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Glühweins dem Gehirn Sauerstoff entziehen und das wiederum fördert Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. Dennoch gehört der Glühwein zum Weihnachtsmarkt, wie das „O Du Fröhliche“ zum Weihnachtsfest und wer seine Grenzen kennt, wird auch katerfrei durch die Weihnachtszeit kommen. 13


Stadtleben

„Die Botschaft der Nächstenliebe ist die Grundlage der Zivilisation.“

Nächstenliebe

Bild: © dolgachov/123RF.COM

Wir haben uns überlegt, ein wenig über die Nächstenliebe zu schreiben und ein paar „Definitionen“ aus der Geislinger Bevölkerung gesammelt. Vor allem heute, wo man in Mehrfamilienhäusern teilweise nicht einmal mehr die Nachbarn beim Namen kennt, alles immer schneller und unpersönlicher wird. Nächstenliebe, ein großes Wort – leicht gesagt aber nicht ganz so leicht umgesetzt, warum auch immer.

man sich bei Gelegenheit Gedanken über Pelz, Fleisch und Leder machen. Was auch öfters gesagt wurde: „Sich auch, wenn es unangenehm für einen selber wird, für Schwächere/Andere einzusetzen (sei es das Tier, das geschlagen oder missbraucht wird, das Kind, das misshandelt wird, Leute, die einen einzelnen verprügeln, oder auch "nur" jemanden an der Kasse "vorzulassen".

„Die Nächstenliebe oder modern gesprochen die Solidarität ist keine Gefühlsduselei, keine platonische Angelegenheit, nichts, das mit seelischem Wohlbefinden zu tun hat, eben kein Gutmenschentum. Nächstenliebe ist eine Pflicht. Man muss demjenigen helfen, der in Not ist.“ Einfach ausgedrückt bedeutet Nächstenliebe, allen Lebewesen die Hilfe und den Respekt zukommen zu lassen, den man für sich selber fordert, nach dem bekannten Sprichwort: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!" Hier könnte

Es gibt viele Möglichkeiten, Nächstenliebe zu praktizieren. Zum Beispiel kann man ganz simpel mit echtem Interesse und Anteilnahme anfangen. Dass man jemandem wirklich zuhört und ihn ausreden lässt. Dass man sich dabei nicht selbst in den Mittelpunkt drängt, sondern dem Anderen Raum gibt. Natürlich bedeutet Nächstenliebe nicht, dass man alles gut heißt, was der andere tut. Aber es beinhaltet, dass man bereit ist, den anderen wertzuschätzen, trotz seiner Schwächen. Dass man großzügig ist mit den Fehlern des Anderen und schnell im Verzeihen.

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Stadtleben

Jörg Beißwenger, evangelische Kirche

Das Leben als letzte Gelegenheit

So heißt ein Buchtitel von Marianne Gronemeyer. Sie beschreibt darin das Dilemma unserer modernen Welt. Einerseits eine ungeheure Fülle von Möglichkeiten, die sich uns heute auftun. Andererseits eine begrenzte und beschränkte Lebenszeit. Und die Schere zwischen Möglichkeiten und beschränkter Lebenszeit klafft mehr und mehr auseinander. Verstärkt wird diese Entwicklung durch die Smartphones. Plötzlich liegt ein Universum an Seiten und Gelegenheiten in meiner Hand, bereit verkonsumiert zu werden, sofern ich Geld dazu habe. Aber ich habe nie genug davon und zudem werde ich jeden Tag älter und meine Lebenszeit wird weniger. Also gilt es soviel wie irgendwie denkbar mitzunehmen: Das Leben als letzte Gelegenheit. Sinnvoll wäre es, wenn einer diesen Kreis durchbricht, in dem mir gesagt wird: „Es ist genug!“ Jesus von Nazareth tut dies in seiner Bergpredigt. Über die Zeiten hinweg ruft er mir zu: „Es ist genug!“ und fährt dann fort: „Es ist genug, dass jeder Tag sei16

ne eigene Plage hat.“ Das tut gut, denn es reicht einem ja wirklich, wenn nur eine Plage den Tag trübt und nicht zehn. Es tut aber auch gut zu hören, dass es genug ist angesichts der Schere zwischen Gelegenheiten und beschränkten Möglichkeiten meinerseits, die aufgeht. Es ist genug für mich, wenn ich diesen Tag mit seiner einen Plage aushalte und mich freuen kann über die eine gute Gelegenheit, die ich nutze. Ohne gleich darüber nachdenken zu müssen, wie viele Möglichkeiten ich gleichzeitig verpasst habe. So entsteht Zufriedenheit. Es ist genug. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Und der der mir das zuruft sagt auch: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Das tut gut zu hören. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern des koi eine gute Zeit mit den Angeboten in diesem Heft. 12/2016


Stadtleben

Simone Jäger, katholisches Dekanat

Ankunft

Auf dem Flughafen, eine Frau mit einem Kind auf dem Arm, vielleicht 3 Jahre alt. Beide schauen auf den Ausgang - plötzlich strahlen ihre Augen, ein Lächeln überzieht das ganze Gesicht. Das Kind macht sich aus der Umarmung los – ein Mann kommt auf die beiden zu. Auch er erleichtert schauend, die Wartenden im Blick. Erst das Kind im Arm, dann die Frau – Glück – Ankunft! Menschen steigen aus dem viel zu kleinen Schlauchboot, sie stehen noch im Wasser, haben aber festen Boden unter den Füßen. Die Freude bleibt aus, die Erschöpfung zu groß, in der Fremde gestrandet, am Ziel der Flucht – in Sicherheit – Ankunft! Die Sieger der olympischen Sommerspiele kommen mit ihren Medaillen nach Hause. Vor dem Rathaus eine Menschenmenge versammelt – freudige Erwartung, mit Stolz blickend auf die Sieger – Jubel – Ankunft!

Gott als Mensch zu uns kommt. Vielleicht haben wir dann an diesem Weihnachtsfest 2016 einen neuen Blick für die Menschen, die mit uns leben, die mit uns leiden, die bei uns ankommen, die auf uns warten, die sich mit uns freuen!! Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das katholische Dekanat Göppingen-Geislingen Simone Jäger, Dekanatsreferentin

Ankunft – das Thema des nun zu Ende gehenden Jahres. Wir Christen haben in jedem Advent die Ankunft Gottes vor Augen. Gott, der als Mensch Jesus von Nazareth ankommt in unserer Welt. Gott, der ankommt in unseren Familien und Beziehungen. Gott, der ankommt im Leid, der Not und dem Schmerz der Menschen. Gott, der ankommt in unserer Freude, unserem Jubel, unserem Erfolg. Gott, der einfach ankommt in unserem Leben, bei Ihnen und mir. Advent – Zeit, die zu Tür öffnen, einlassen, die Arme ausstrecken, neue Schritte wagen, in Jubel ausbrechen, weil 12/2016

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Stadtleben

24.12. und 31.12. sind Arbeitstage

Die Urlaubs-Irrtümer zum Jahreswechsel Bild: © Ion Chiosea/123RF.COM

Dieses Jahr haben die Arbeitnehmer doppelt Pech mit den Feiertagen am Ende des Jahres. Der 25.12. ist ein Sonntag, also ist das eine Woche später am 01.01. genauso. Dass der 24.12. und der 31.12. auf einem Samstag liegen ist eigentlich egal. Denn alle Jahre wieder sind Arbeitnehmer überrascht, wenn sie am 24.12. und am 31.12 Urlaub nehmen müssen. Aber es ist kein Märchen: Heiligabend und Silvester sind nach dem Gesetz keine Feiertage, sondern ganz gewöhnliche Arbeitstage. Wenn es also keine andere Regelung gibt, muss der Arbeitnehmer grundsätzlich zu den vereinbarten Zeiten auch arbeiten. Auch ein halber Urlaubstag genügt im Normalfall nicht für einen freien Heiligen Abend oder Silvester. Nimmt ein Arbeitnehmer an diesen Tagen nur einen halben Urlaubstag, kann ihm der Arbeitgeber einen vollen Urlaubstag abziehen. Dennoch machen viele Arbeitgeber um des Weihnachtsfriedens Willen von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. In vielen Firmen bekommen die Mitarbeiter am Heiligen 20

Abend und Silvester einen halben Tag „geschenkt“ und müssen den restlichen halben Tag arbeiten oder freinehmen. Allerdings sollten die Angestellten nicht auf ein „das war schon immer so“ vertrauen, sondern auf die Klärung durch die Personalabteilung oder die Geschäftsleitung warten. In anderen Betrieben ist es üblich, an Weihnachten oder zwischen den Jahren Betriebsurlaub anzuordnen. Der Arbeitgeber darf dann für den berechtigt angeordneten Betriebsurlaub Urlaubstage des Arbeitnehmers anrechnen. Aber auch für den Betriebsurlaub um die Weihnachtsfeiertage herum bedarf es eines dringenden betrieblichen Grundes. Der kann z.B. darin liegen, dass die Kunden ihrerseits frei machen. Gerade um Weihnachten möchten alle Arbeitnehmer gerne ihren Urlaub mit den anderen Familienmitgliedern nehmen. Es trifft aber nicht zu, dass Eltern generell oder vorrangig vor anderen Arbeitnehmern zwischen Weihnachten und Silvester freihaben. 12/2016


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Stadtleben

25. Dezember | Seemühle | Beginn 20.00 - Einlass 19.30

HEILIGS BLECHLE – Vol.4 Es hat mittlerweile schon Tradition: der erste Weihnachtsfeiertag steht in der Geislinger Seemühle nun bereits zum 4. Mal unter einem rockigen Stern. HEILIGS BLECHLE nennt sich das Livemusik-Highlight zum Weihnachtsfest am 25.12.16, welches Konzertgänger und LivemusikFans aus Geislingen und Umgebung mit einem attraktiven Line-Up beschenkt und für ein stimmungsvolles Weihnachtsfest in der Geislinger Seemühle sorgt. Den Start macht die junge Nachwuchsband UNRELEASED aus dem Raum Geislingen mit einer rockigen Mischung aus Coversongs und Eigenkompositionen. Mit ihrem Auftritt am Tag der Jugend und diversen anderen Gigs konnten sie sich in der Region bereits einen Bekanntheitsgrad erspielen.

Jahresabschluss 2016 entern die sympathischen Berliner Jungs die Bühne der Seemühle, um den Geislingern ein wunderbares Weihnachtsfest zu bescheren. Danke! Den krönenden Abschluss bei HEILIGS BLECHLE – Vol. 4 besorgen dann KRASHKARMA aus Los Angeles (USA), die mit ihren Liveshows und ihrer Mischung aus Alternative Heavy Rock regelmäßig für Ekstase sorgen. KRASHKARMA haben das Zeug dazu, Megastars im Rock ́N ́Roll-Circus zu werden. Tickets im VVK: 8 Euro (1 Euro pro Ticket geht an die GZWeihnachtsaktion)

LONG WAY HOME aus Göppingen schauen im Rahmen ihrer CD-Release-Tour bei HEILIGS BLECHLE vorbei und sorgen mit ihrem California Rock für mitreißende Stimmung und coole Melodien. Einer der beiden Headliner des Abends kommt aus der Hauptstadt Berlin angereist: ALEX MOFA GANG schenkt uns zum Weihnachtsfest mit pop-punkigem Garagenrock ein Livekonzert vom Feinsten. In den letzten Monaten spielte die ALEX MOFA GANG unter anderem im Vorprogramm von Massendefekt, Montreal, Radio Havanna oder Juliette & The Licks, flog auf Einladung von La Vela Puerca für einige Konzerte nach Argentinien. Der Sommer 2016 war voller Festivals, wie z.B. Hurricane/Southside, Chiemsee Summer oder Deichbrandt Festival. Zum 22

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Stadtleben

10. Dezember | Jahnhalle

Zusatzkonzert unserer beiden Supertalente Privat sind Meg Pfeiffer und Luca Stricagnoli ein Paar, leben zusammen in Dürnau. Doch musikalisch gehen sie prinzipiell ihre eigenen Wege. Aber bei Luca´s Auftritt bei „Das Supertalent“ (RTL) vor wenigen Wochen kommt es anders. Nach einer tollen Performance wird der gebürtige Italiener aufgefordert den Grund vorzustellen, wegen dem er Italien verlassen hat und inzwischen in Deutschland lebt. Was dann kommt, verwundert nicht. Zwei Musiker, ein Liebespaar. Können die beiden auch zusammen spielen? Der Vortrag der Wahl-Baden-Württemberger rockt! „Radioactive“ (Imagine Dragons) in einer spontanen Kurzversion kommt super an und die Jury um Dieter Bohlen ist einstimmig der Meinung: Supertalente? „Ja“! Doch auch nach der TV-Show steht das Thema „Duo“ nicht zur Debatte. „Jeder von uns beiden macht und lebt seine Art der Musik und das muss auch so sein!“ sagt Meg Pfeiffer, die man hierzulande gut kennt. „Dass man sich auch mal die Bühne teilt,

ist ok. Aber jeder von uns hat seine Show. Ich bin Singer/Songwriter, mache American Pop und Luca ist ein virtuoser Instrumentalist, eher schon ein Akrobat an seinen Instrumenten und gehört nicht umsonst zu den Besten seines Genres weltweit.“ Nach der Show ist vor der Show Trotz vollem Terminkalender soll noch in diesem Jahr ein Zusatz-Termin für die Stadt Geislingen eingeflochten werden. So hat man es im August beim Tag der offenen Tür des Proton Studios in Türkheim versprochen. Und es hat geklappt! Unter der Schirmherrschaft unseres OB Frank Dehmer gibt es am 10. Dezember ein besonderes Doppel-Konzert in der Jahnhalle. Die Ticketpreise sind bewusst moderat gehalten! Die Kapazität ist allerdings begrenzt. Der VVK beginnt ab € 21,50 (zzgl. VVK Gebühr / kann variieren) - Ticket-Preis Abendkasse: € 25,-

Bild: © RTL Stefan Gregorowius

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Stadtleben

Es geht wieder aufwärts

Der SV Glück Auf Altenstadt

Wer die Geschichte des SV Glück Auf Altenstadt in der jüngeren Vergangenheit verfolgt hatte, wird festgestellt haben, dass der normale Sportbetrieb von einigen schwierigen Entwicklungen begleitet worden war. Beginnend mit der „Glück Auf Gaststätte“, die mit diversen Pächterwechseln zu kämpfen hatte, zudem negative Schlagzeilen der 1. Mannschaft beim SVA (Tumulte beim Hallenturnier, Auflösungserscheinungen und Abwanderung von Spielern). Zuletzt stand die Gaststätte wieder leer und die Aktivenmannschaft vor der Abmeldung aus dem aktiven Spielbetrieb. Das wäre das erste Mal seit Vereinsbestehen passiert und eine schlechte Perspektive für zukünftige Jugendspieler des Vereins. Was ist seitdem passiert? Der Verein konnte schon davor und kann immer noch auf das Aushängeschild des Vereins stolz sein: die tolle Jugendarbeit mit diversen Jugend-Mannschaften in allen Altersklassen. Die Glück-Auf-Gaststätte 24

ist derzeit erfolgreich besetzt und genießt endlich wieder einen guten Ruf. Die Aktiven-Mannschaft konnte seit dem Sommer 16 doch noch gerettet werden und besteht weiterhin. Grund: Ein Team aus Spielern der AH (Alte Herren = Ü30) – Mannschaft, A-Jugend-Spielern und treuen aktiven Spielern versucht seit Saisonbeginn, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Zuletzt konnten immerhin schon wieder 22 Spieler aus diesen Reihen im Training begrüßt werden, vor allem wieder zahlreiche junge und motivierte Neuzugänge im Aktivenalter. Im nächsten Jahr kommt hoffnungsvoller Nachwuchs aus der A-Jugend nach. Man sieht: Der Verein zieht an einem Strang und diverse Baustellen konnten erfolgreich bearbeitet werden. Gesucht werden in naher Zukunft weitere Spieler, die Lust auf Spaß und Sport haben. Ebenso auch gerne ein motivierter Trainer und natürlich Sponsoren und Partner, welche den SVA unterstützen und auch finanziell mithelfen, diesen Traditionsverein bei seiner gemeinnützigen Arbeit und im Sportbetrieb zu unterstützen. 12/2016


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Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest!

LBS-Bezirksleiter Michael Klar

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Stadtleben

Aktueller Stand der Blechlawine!

Statusbericht B10

Bild: © Dmitry Kalinovsky /123RF.COM

Wer zur Zeit mit dem Auto oder sonst wie auf der B10 unterwegs ist, der wird nicht nur in die sozialen Medien schauen müssen, um zu erkennen, dass er/sie mit seinem/ihrem Unmut nicht alleine ist. Gefühlt ist ganz Geislingen auf dieser Strecke ein sich kaum fortbewegender Stau. Was mit unserer Situation hier zwar nichts zu tun hat, da die Ursachen ja weitläufig bekannt sind, aber zur generellen Stauentstehung ganz interessant ist: Verkehrsforscher sind dem Geheimnis längst auf die Spur gekommen. Der Stau aus dem Nichts entsteht sehr wohl durch eine Behinderung: nämlich die Psyche des gewöhnlichen Autofahrers. Er reagiert zu langsam und oft auch zu stark. Ein kleines Bremsmanöver des Vordermanns wird durch das Fahrzeug dahinter verstärkt und durch das nächste wiederum. Auf diese Weise entsteht ein Stau, der sich nach hinten fortsetzt – und zwar mit einer genau berechenbaren Geschwindigkeit: Mit 15 Kilometern pro Stunde läuft die Stauwelle rückwärts und jeden erwischt es – außer 26

den Fahrer, der den Stau eigentlich ausgelöst hat. Toller Typ der Fahrer/Fahrerin! Wie gesagt hat dies aber nichts mit der B10 bei uns zu tun, da hier einfach nur viel zu viele Autos direkt durch Geislingen, einspurig und mit all den Ampeln müssen. Ganz kurz und knackig den Sinn und Zweck des erstrebten Neubaus erläutert: Durch den Neubau der B 10 werden die bestehenden Ortsdurchfahrten entlastet und eine wichtige Verkehrsachse gestärkt. Die B 10 verbindet sowohl die Mittelzentren Göppingen und Geislingen, als auch die Oberzentren Stuttgart und Ulm im Verlauf der im Landesentwicklungsplan ausgewiesenen Entwicklungsachse. Die B 10 ist der wichtigste durchgehende Straßenzug im Filstal. Für die wirtschaftliche Entwicklung des hochindustrialisierten Filstals ist der Neubau der B 10 von großer Bedeutung, da dadurch eine verkehrsgerechte Verbindung zum Oberzentrum Stuttgart mit seinen überregionalen Einrichtungen (z.B. Flughafen, Messe, Neckarhafen) und zur Auto12/2016


Stadtleben

bahnanschlussstelle Wendlingen (BAB A 8) geschaffen wird. Das Wahlkreis Büro von Sascha Binder war wie immer sehr hilfreich und hat uns dieses Mal mit Informationen bezüglich der Stauthematik versorgt. Vielen Dank dazu an dieser Stelle. AKTUELLER STAND BEIM BAU DER B10 NEU 1. Aktuelle Baumaßnahmen: Süßen/Ost – Gingen/Ost Gegenwärtig wird der Abschnitt Süßen/ Ost bis Gingen/Ost gebaut bzw. die nötigen Vorarbeiten durchgeführt, u.a. wurde der Bau eines Brückenbauwerks vorgezogen und es werden umfangreiche Maßnahmen im Bereich des Barbarabachs und der Kreisstraße schon durchgeführt. Im März 2017 soll dann der eigentliche Straßenbau beginnen, der wenn das Wetter mitspielt, bis Ende des Jahres fertig gestellt sein wird. Dieser Abschnitt ist mit rund 16 Mio. € das günstigste Teilstück der neuen B10. 2. Nächster Bauabschnitt: Gingen/Ost – Geislingen/Mitte: Dieser Abschnitt ist im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf eingestuft, hier soll so bald wie möglich das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Im Zuge dessen hat das Land im September 2015 eine Vorplanung nach Berlin gesandt, die allerdings ohne den nötigen „Gesehen-Vermerk“ im März 2016 nach Stuttgart zurückgesandt wurde, da aufgrund u.a. veränderter Vorschriften des Bundes noch Untersuchungen nachgereicht werden müssen und es auch (im Gegensatz zur früheren Praxis) nicht mehr 12/2016

möglich ist, diese einfach nachzureichen. Die nötigen Untersuchungen werden im Sommer 2017 durchgeführt und die Unterlagen werden dann erneut eingereicht, so dass danach der Bund die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens mit dem dafür nötigen „Gesehen-Vermerk“ auf den Weg bringen kann. Kosten wird dieser Teilabschnitt rund 77 Mio. €. 3. Bauabschnitt Geislingen/Mitte – Geislingen/Ost Im alten Bundesverkehrswegeplan war dieser Abschnitt als weiterer Bedarf mit Planungsrecht eingestuft. Bei der Neufassung des Bundesverkehrswegeplans 2030 bestand kurzzeitig die Gefahr, dass das Planungsrecht wegfällt, was aber zum Glück nicht der Fall war. Allerdings wurde dieser 155 Mio. € teure Abschnitt auch nicht in den vordringlichen Bedarf höhergestuft, was zur Folge hat, dass der Raum Geislingen erst mit einiger Verzögerung verkehrlich entlastet wird, da nur Projekte, die in dieser Kategorie eingestuft sind, überhaupt die Chance haben, innerhalb der Laufzeit dieses Bundesverkehrswegeplans realisiert zu werden. Das Land hat in seiner für den Bund leider nicht bindenden Priorisierung dieses Teilstück der Ortsumfahrung Geislingen planerisch stets mit dem vorhergehenden Abschnitt gebündelt. Für uns heißt es im Moment leider nur: Zähne zusammenbeißen, nicht stressen lassen und hoffen, dass sich so bald wie möglich etwas tut. Frohes Stauen! 27


Gesundheit

Ein Gastbeitrag von Dr. Welte | Stern Apotheke

Die Willenskraft des positiven Denkens Lange wollte es die etablierte Wissenschaft nicht wahrhaben: Traumforschung, Gedankenübertragung und Willensbeeinflussung wurden des Okkultismus verdächtigt. Das Mittelalter lässt grüßen! Was lange als esoterischer Unfug galt, lässt sich heute zum Teil schon wissenschaftlich belegen. Warum beeinflusst positives Denken unser Immunsystem? Wie und warum können wir allein mit unseren Gedanken unsere Körperfunktionen beeinflussen? Auch die Wirkung von Placebos und dessen bösem Bruder, dem Nocebo, finden heute plötzlich immer mehr wissenschaftliche Beachtung und erstaunliche neue Erkenntnisse. Denken wir doch an den Fakir: er legt sich auf ein mit messerscharfen Nägeln bespicktes Nagelbrett – und er verspürt keinen Schmerz! - Warum? Sein Gehirn gibt seinem Körper in Erwartung des Schmerzereignisses den Befehl, Endorphine zu produzieren. Dies sind Morphium ähnliche körpereigene Anti-Schmerz Substanzen, welche die Schmerzzentren in unserem Gehirn blockieren und uns somit für eine bestimmte Zeit gegen Schmerz unempfindlich machen können. Mit Gedanken, Vorahnungen oder Erwartungen können wir also unsere Körperfunktionen beeinflussen. Doch aus was bestehen Gedanken? Sie lassen sich nach heutiger Erkenntnis auf zwei einfache Prozesse reduzieren: auf chemische Reizübertragung an den Nervenenden und auf physikalische Reizweiterleitung durch Aktionspotentiale in den Nerven. Der Kontakt z.B. mit einer heißen Herdplatte (das Ge28

dächtnis sagt: heiß!!!) lässt uns blitzartig (Befehl an die Muskulatur) unsere Hand zurück ziehen - und das geschieht, wie jeder weiß, in Sekundenbruchteilen. Dieser einfache Vorgang mag uns den Zugang für ein weithin noch unerforschtes Phänomen eröffnen: die Willenskraft der Gedanken und die Willenskraft des positiven Denkens. Inzwischen ist bekannt, dass positives Denken auch unser körpereigenes Immunsystem positiv beeinflusst. Dieses Immunsystem erweist sich als eines der kompliziertesten körpereigenen Mechanismen, an dessen Erforschung noch gearbeitet wird. Der Zusammenhang zwischen Mystik und Physiologie, also zwischen Traum und Wirklichkeit wartet noch auf eine Klärung, aber die Forschung hierzu hat begonnen. In der Medizin begegnet man immer wieder Spontanheilungen, die sich mit unserem heutigen Verständnis einfach noch nicht erklären lassen. So sind bis heute mehr als 1.000 solcher Fälle wissenschaftlich erfasst. Fast alle Fälle hatten eines gemeinsam: die Betroffenen berichteten von einer extr e men Willenskraft und positiven Gedanken, die sie gegen ihre Krankheit eingesetzt haben. 12/2016


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Stadtleben

Dekorationen in der Stadt

Bauhof dekoriert Flächen Bild: © Piet Mall | Fotodesign

Jeder, der durch unsere Stadt fährt oder geht, hat sie bestimmt schon entdeckt, die Schlitten fahrenden Kinder in der Hohenstaufenstraße, die alte Wasserpumpe zwischen WMF Outlet und Jahnhalle oder das liebevoll bepflanzte Fahrrad in den Neuwiesen. Immer mehr Flächen in Geislingen werden vom örtlichen Bauhof neu gestaltet und mit viel Engagement und Eigeninitiative der Bauhofmitarbeiter in wahre Hingucker verwandelt. Wir hatten das Vergnügen, mit der Leiterin einer der beiden Gärtnerkolonnen zu sprechen, die drei Mal jährlich, in Frühjahr, Sommer und Herbst, je nach Witterung, Geislingen mit ihren Bepflanzungen und Dekorationen verschönert. Silke Schwetka arbeitet bereits seit 21 Jahren beim Bauhof. Seit drei Jahren ist sie nun Leiterin eine Kolonne mit acht Mitarbeitern. Beide GärtnerKolonnen im Bauhofteam werden übrigens sehr erfolgreich von Frauen geleitet, obwohl die Mitarbeiter vorwiegend männlich sind. Auch Flüchtlinge haben bereits einige Zeit im Gärtnerteam mitgearbeitet, viele von ih30

nen konnten in anderen Berufen nun Fuß fassen oder sind zurück in ihr Heimatland gegangen. Daher stehen sie dem Team momentan nicht mehr zur Verfügung. Die Gärtner vom Bauhof haben bei der Bepflanzung und auch bei ihren Dekorationen freie Hand, sofern diese nicht zu kostenintensiv ins Gewicht fallen. Oft jedoch finden die Mitarbeiter ihre Dekoartikel auf dem Sperrmüll oder bei Entrümpelungen und verhelfen diesen Stücken mit ihren phantasievollen Arrangements zu neuem Glanz. Dabei ist ihr Ideenreichtum gefragt, denn bei dem Schlittenprojekt beispielsweise musste auf die Wetterfestigkeit der Exponate besonderen Wert gelegt werden, weil der Winter bekanntlich nicht sehr zimperlich mit den Materialien umgeht und die Figuren keinesfalls Extremitäten oder gar den Kopf verlieren sollten. Die Kinder des nahegelegenen Kindergartens fänden das vermutlich beunruhigend oder gar verstörend. Haben sie sich doch über diese neue Deko vor ihrer Haustüre mächtig gefreut. So wie viele 12/2016


Stadtleben

Geislinger, die Frau Schwetka und ihre Mitarbeiter oft darauf ansprechen. Hier ist die Resonanz durchweg positiv. Sogar Oberbürgermeister Frank Dehmer hat bei Facebook die neueste Dekoration des Bauhof-Gärtner-Teams hoch gelobt. Doch leider gibt es immer wieder Chaoten, die es nicht ertragen können, wenn sich andere an etwas erfreuen. Vandalismus ist gegenwärtig leider ein großes Thema, vor allem hier in Geislingen. Es ist frustrieren, wie häufig frisch angelegte Beete oder Blumenkästen mutwillig zerstört werden, ärgert sich Silke Schwetka, dabei sollte man oft annehmen, dass solch eine Zerstörungswut nicht unbemerkt von Anwohnern und Passanten bleiben kann. Doch leider kommt es hier viel zu selten zu Anzeigen. Dennoch ist Frau Schwetka eine Frau, bei der Beruf gleichzeitig Berufung ist. Bei jedem Wetter draußen zu sein, auch mal schmutzige Hände zu haben und im Winter in aller Hergottsfrüh mit der Schneeschaufel Gewege freizuschaufeln, während sich unsereiner nochmal genüsslich im warmen Bett umdreht, wer so etwas auf sich nimmt, der muss das schon mit einer gewissen Leidenschaft und Hingabe tun. Dabei fällt ihr Tun oft nur dann auf, wenn sie es nicht tut. Hin und wieder kommt es vor, dass Anwohner beim Bauhof anrufen, um wucherndes Unkraut zu melden. Nun ist es aber nicht so, dass das Gärtnerteam aus eine Sektlaune heraus beschlossen hätte, der Natur in Blumenkübeln und Beeten eine Chance zu geben und aufs Unkraut jäten zu verzichten , sondern es ist eher so, dass es manchmal zu wenige Mitarbeiter für 12/2016

zu viel Arbeit gibt. Immerhin ist es auch hier so wie in jedem anderen Betrieb, dass Mitarbeiter Urlaub oder frei haben und manchmal auch krank sind. Unverschämt! Dann stehen vielleicht nur noch fünf von acht Helfern pro Team zur Verfügung. Oder es steht der höchste aller Geislinger Feiertage an, der Hock. An allen drei Hockfeiertagen erwarten die Geislinger, dass ihre Stadt sauber und ordentlich daher kommt. 4-6 Wochen werden hier die Mitarbeiter im Vorfeld tätig, um die Stadt aufzuhübschen. In dieser Zeit müssen andere Arbeiten dann zurückgestellt werden. Und nach dem Hock soll Geislingen ja auch wieder sauber gemacht werden, was auch vom Bauhof erledigt wird. Und es will ja nicht nur Geislingen gepflegt sein, sondern auch die Außenbezirke. Wer einen eigenen Garten zu Hause hat, wird wissen, wie zeitaufwändig dessen Pflege und Instandhaltung ist. Unser Bauhof Team hat hier mit diesen geschmackvollen Dekorationen einen guten Grundstein gelegt. Es ist leicht, Geislingen eine schmutzige Industriestadt zu nennen, doch es liegt an jedem von uns, sie zu etwas anderem zu machen, etwas schöner, bunter und liebenswerter. Das fängt im Kleinen an und jeder von uns Geislingern kann dabei mitmachen. Sich nicht nur drauf verlassen, dass andere etwas tun, sondern selbst die Initiative ergreifen. Heute wollen wir aber dem Team des Bauhofs für seinen unermüdlichen Einsatz und diese wunderschönen Dekorationen danken. Macht weiter so!

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Auf ein Wort

Prof. Dr. Werner Ziegler

Liebe Koi-Leserin, lieber Koi-Leser, es ist schon eine besondere und auch eine merkwürdige Zeit, die Adventszeit. Auf der einen Seite soll es eine stille, nachdenkliche Zeit, eine Zeit der Vorbereitung sein. (In meiner Kindheit in Bayern, wurde immer - zu Recht - von der „staden Zeit“ gesprochen.) Auf der anderen Seite gibt es wohl keinen hektischeren Monat als just den Dezember. Was muss nicht alles noch vor Weihnachten besorgt und erledigt werden?! „Wir sollten dies noch vor Weihnachten erledigen“ oder „Dies muss aber noch im alten Jahr geschehen“ setzen uns in Zeitnöte und Stress. Ich frage mich bei solchen Gelegenheiten immer, ob es wohl nach Weihnachten bzw. nach Sylvester kei n Weiterleben mehr gibt. Dazu kommt der Weihnachtseinkaufsmarathon und nicht zu vergessen, die Weihnachtsessen. Grundsätzlich freue ich mich ja auf diese. Aber wenn es viele, sehr viele werden, dann denke ich manchmal, dass ich eigentlich viel lieber daheim bei einem Leberwurstbrot und einem Weihnachtsbier aus Geislingen sitzen würde. Zu allem Überfluss gehöre ich zu denen, für die Weihnachten immer ganz überraschend kommt. Immer bilde ich mir ein, dieses Jahr genügend Zeit für die Einkäufe und für die Vorbereitungen zu haben. Immer stelle ich dann fest, dass mir genau eine Woche fehlt. Natürlich schaffe ich es alle Jahre, das Nötige zu besorgen und die Wohnung auf weihnachtlichen Vordermann zu bringen. Aber zu welchem Preis? Hetze und Stress pur. Auch in diesem Jahre bin ich schon wieder auf bestem Wege dazu. Deshalb wünsche ich Ihnen und auch mir: • einen rechtzeitigen Beginn mit den Weihnachtsvorbereitungen • keinen Zeitdruck beim Einkaufen • einfach Freude und Lust am Backen, Dekorieren und Geschenkeeinpacken • viel Kreativität beim Kochen, beim Schmücken, beim Schenken und • keinen Zwang und keine lästigen Verpflichtungen Aber vor allem wünsche ich, dass wir in diesen wunderbaren, diesen stimmungsvollen, diesen besonderen Wochen Zeit für uns finden. Zeit zum Entspannen, Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Träumen. Ja, setzen wir unsere ganz eigene und ganz individuelle Weihnachtsromantik der Hektik und dem Kommerz entgegen! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wenig stressige Adventszeit mit viel Freude, ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein rundum glückliches Jahr 2017.

Ihr W. Ziegler 32

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Mode: isi times

Foto: Piet Mall Fotodesign Model: Isabelle


koi Schwäbisch

Der Schwabe hat unzählige ganz eigene Begriffe und Redewendungen rund um die Themen Essen, Trinken und Genuss. Da wir uns normalerweise dem schwäbischen Schimpfen hingeben, wollen wir ein wenig die kulinarische Spate begehen.

»Omm Zwelfe wurd gässa, ob kochd isch oddr nedd.« Um 12 Uhr wird gegessen, egal ob gekocht ist oder nicht.

»S'Digge von dr Subb«

»Racha « buddzr in

Suppeneinlage - wörtl.: Das Dicke von der Suppe

Saurer

We

»Pederleng, d

er«

Petersilie, die

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koi Schwäbisch

»Nonnafirzla« Krapfen aus Hefeteig

»Oi goddzigs Oi« Nur ein Ei

»Pfiddzauf«

h, Eiern Nachtisch aus Milc speziellen und Mehl, wird in en, eine Förmchen geback Souflee Art schwäbisches

»Ofaschlubbfr« Süßer Auflauf aus alten Brötchen, Äpfeln, Rosinen, wird mit Zimt und Zucker bestreut.

»Ochsaaug« Spiegelei

»Rembfl« Brotende

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Stadtleben City Pics

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Wir wĂźnschen Ihnen Wir wĂźnschen Ihnen eine frohe Adventszeit! eine frohe Adventszeit!

Wir w eine f

Bild: Fotolia.de Bild: Fotolia.de


Stadtleben City Pics

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Stadtleben Interview

Unser Weltmeister aus Geislingen

Interview mit Braumeister Christoph Kumpf // Welchen Biertyp trinkst Du am liebsten und warum? Poah, das kann man so gar nicht sagen… bei mir wechselt das. Im Moment ist es unser Winterbier… das liegt aber hauptsächlich daran, dass wir seit mehr als 3 Monaten dran sind, dieses Bier zu brauen und es jetzt endlich in Flaschen und Fässer abgefüllt ist… das ist aber immer so bei den saisonal erhältlichen Bieren… das macht die Sache ja auch so interessant. Ansonsten trink ich im Sommer z.B. im Biergarten echt gerne ein Export. Nach dem Sport bspw. passt nichts besser als ein Kristall Weizen, das ist so richtig spritzig und erfrischend. Hefe Weizen passt im Sommer einfach auch richtig gut… echt schwere Frage ;-) // Was war das schrägste Bier, das Du jemals getrunken hast? Hmm, ich glaub das war in Portland in Oregon, ein Hazelnut-Red Ale… das war mit Haselnüssen eingemaischt und mit viel Cara Red Malz gebraut… abgefahrene Sache aber recht lecker. // Der Biermarkt ist seit vielen Jahren rückläufig. Wieso ist dem so und wird sich dieser Trend fortsetzen? Naja, hauptsächlich, weil jeder von uns Deutschen und auch Schwaben einfach weniger Bier trinkt… aber man muss sagen, dass wir den Bierabsatz 2015 konstant gehalten haben… 2016 schaffen wir das hoffentlich auch, wenn alle beim Endspurt auf Weihnachten zu nochmal ein zwei Halbe mehr trinken… Aber wir sind auch auf einem Niveau angekommen, wo es keine Kunst mehr ist, den Bierabsatz konstant zu halten… von ursprünglich 145,9 Liter pro Kopf runter auf 105,9 Liter pro Kopf hat der Biermarkt innerhalb von 30 Jahren 27% verloren, das ist schade… für alle Brauereien – aber auch für die Deutschen… ich glaub jetzt ist es mal gut und wir halten den Biermarkt erstmal konstant… und in ein paar Jahren, wenn klar wird, dass Bier gesund und bekömmlich ist, dann kann er auch wieder wachsen. // Du hattest eigentlich vor, erst später in die Familienbrauerei einzusteigen und zuvor noch Erfahrung in anderen Betrieben zu erlangen, wurdest also ins kalte Wasser geworfen. Wie war das für dich? Naja, eigentlich wollte ich wirklich erst später kommen und hatte mit dem Anfang der Insolvenz in der Brauerei eigentlich auch schon mit diesem Plan abgeschlossen… aber dann kam das alles so ganz anders. Letztes Jahr im Januar wurde ich schon ins kalte Wasser geworfen, klar. Davor war ich Inbetriebnehmer und Technologe bei Krones, einem Anlagenbauer. Betriebsleiter in einer mittelständischen Brauerei war so gesehen schon totales Neuland. Aber ich habe ein brutal kompetentes und loyales Team, das mich jederzeit unterstützt und voll und ganz zur Brauerei steht – ist glaube ich ganz schön einzigartig in unserer Situation! 48

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Stadtleben Interview

// Bei den diesjährigen World Beer Awards gewann das neue Kumpf Kristall Weizen den Titel „Bestes Kristall Weizen der Welt“ - Wie ist der Erfolgskurs nach der Insolvenz 2014 zu erklären? Wir haben natürlich richtig viel investiert, auch finanziell, d.h. in die Prozesse des Bierbrauens, in Anlagen usw. Aber natürlich hauptsächlich Arbeitszeit, um Rezepturen zu überarbeiten, wir haben viel experimentiert im kleinen Maßstab, bis die Aromen und der Geschmack für uns gepasst hat. Ehrlich gesagt haben wir uns bei einigen Abläufen auf ältere Rezepturen besinnt, Prozessabläufe von meinem Großvater ausprobiert und früher verwendete Hefestämme ausgegraben, die zum Glück noch in der Hefebank Weihenstephan gelagert wurden. // Der mit Abstand wichtigste Einflussfaktor für den Bierabsatz ist das Wetter – was folgt darauf? Die allgemeine Wirtschaftslage… schlechte Wirtschaft – höherer Bierkonsum – ne, sShmarrn, ich hab keine Ahnung. Ich denk aber, dass der jahrelange Rückgang mit dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein zusammenhängt. Was eigentlich überhaupt keinen Sinn ergibt… weil Bier ist in Maßen genossen tatsächlich super gesund! // Was ist deine Strategie gegen den schrumpfenden Biermarkt? Bessere Biere brauen und innovativer sein als meine Kollegen. // Steigt im Gegensatz dazu der Absatz von alkoholfreiem Bier? Ja, der steigt tatsächlich nach wie vor. Ist auch eine sehr feine Sache, hat wenig Kalorien, viele Vitamine und (die meisten) schmecken inzwischen auch recht gut. Für mich ist das im Normalfall nix. Nur wenn ich auf Messen bin oder so… // Vielfach ist von Bierrebellen die Rede, die noch dazu neue Regeln fordern. Warum brauchen wir heute noch das 500 Jahre alte Reinheitsgebot? Das Reinheitsgebot ist für das deutsche Bier extrem wichtig… nicht mehr wegzudenken und ich persönlich bin auch abso12/2016

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Stadtleben Interview

luter Fan! Sowas darf man mit einem Craft Bier Trend überhaupt nicht in Frage stellen! Ich bin aber der Meinung, dass der Bierszene mehr Kreativität gut tut! Und bin auch Fan davon, mit anderen Zutaten zu spielen, nur ist es dann eben kein Bier mehr, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde, sondern ein Biermischgetränk oder ein Bier mit alternativen Rohstoffen… aber deshalb das Reinheitsgebot in Frage stellen? Wenn sowas beschlossen werden sollte dann mach ich das wie die Milchbauern, die ihre Milch bei zu niedrigen Preisen auf den Straßen weglaufen lassen und hoffentlich tun mirs alle Brauer in Deutschland gleich… // Wenn das Reinheitsgebot so außergewöhnlich ist: Warum gibt es das nicht auch in anderen Ländern? Weil die das Brauen einfach nicht so drauf haben wie wir… einige davon hätten ohne ihre Hilfsstoffe sicherlich große Probleme eine ordentliche Qualität auf den Markt zu bringen! // Was würde passieren, wenn es keine kleinen Brauereien mehr gäbe? Einheitsbrei überall wo du hingehst… langweilig und traurig. // Sind exotische Biere die Zukunft? Ich glaube auf jeden Fall… aber es wird immer auch ein gutes handwerkliches Export Bier oder Weizenbier oder in Bayern ein gutes Helles geben. // Die Zahl der Brauereien in Deutschland nimmt weiter zu. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Zahl von 1281 um 107 auf heute bundesweit 1388 Brauereien. Wie kommt das? Das sind hauptsächlich kleine Hausbrauereien oder diese Craftbrauereien, die aus dem Boden sprießen. Also hauptsächlich ein bis fünf Mann Betriebe… Ich finde die Entwicklung bockstark. So kanns weitergehen.

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Stadtleben Kochen

Rezepte von Walter Bauhofer

Vanillierter Marmeladen-Sandwich

Rezept für 35-40 Plätzchen 275 g Mehl | 95 g gemahlene Mandeln | 250 g Butter | 1 Ei | 125 g Puderzucker | 1 Vanilleschote | 1 Prise Salz | 1 Eigelb | 30 ml Milch | 120 g Marmelade nach Geschmack etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

1. SCHRITT Mehl auf Arbeitsfläche sieben, Mandeln zugeben und vermengen. Eine Mulde bilden, grobwürflig geschnittene Butter, Ei, Puderzucker, ausgekratztes Vanillemark und Salz in die Mulde geben.

2. SCHRITT Butter, Ei, Puderzucker, Vanillemark und Salz gut vermengen. Mit Mehl und Mandeln zu einem Teig zusammenkneten, in Folie wickeln und eine Stunde kühlen. 52

3. SCHRITT

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Zu 4 cm großen Teiglingen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit Eigelb-Milch-Streiche bepinseln und bei 180°C Umluft/Oberhitze goldbraun backen.

4. SCHRITT Etwas abkühlen lassen, mit glatt gerührter Marmelade füllen und wie ein Sandwich zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben. 12/2016


Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Dehmer präsentiert das PROTON STUDIO in Zusammenarbeit mit a2k-media & music

Meg Pfeiffer Singer/Songwriter American Acoustic Pop

Luca Stricagnoli Acoustic Guitar Fingerstyle Artist

Infos / Kontakt: www.a2k.de

Ticket-Hotline: 0151/27535840

Sonderkonzert

Sa., 10. Dez. 2016

JAHNHALLE Geislingen an der Steige

Tickets auch online bestellen

bei

Tickets / Preise

Vorverkauf ab € 21,50* Abendkasse € 25,00

* zzgl. VVK-Gebühr (kann variieren)

Einlass 19:00 Uhr | Beginn 20:00 Uhr


koi stellt vor

Tomek aus Geislingen

Die Wichtigkeit des Blutspendens

15.000 Blutspenden sind täglich in Deutschland für die lebenswichtige Blutversorgung der Patienten nötig. Zu den Menschen, die auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen sind, gehört auch Tomek Kaczmarek aus Geislingen. Er ist erst 30 und dem Tod nur knapp entronnen. Tomek lacht, lebt und ist ein total schriller Typ. Das war allerdings nicht immer so, denn Tomek kam mit einem Herzklappenfehler zur Welt. Mit 19 Jahren wurde dann zusätzlich noch eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Aufgrund des Fehlers erhielt er eine neue Herzklappe, die regelmäßig erneuert wird. Allerdings kam es bei der letzten OP aufgrund einer Herzentzündung zu Komplikationen. Seine weitere Krankheitsgeschichte machten vier Herzoperationen nötig. Bei der letzten OP war es aber richtig eng für ihn. Innerhalb von Sekunden wandelt sie sich zu einer 12 stündigen Notfall-Operation. Er überlebte, auch weil genügend Blutkonserven bereit standen. Bei dieser OP erhielt Tomek 30 Erythrozytenkonzentrate (rote Blutkörperchen), vier 54

Bild: © DRK

Thrombozytenkonzentrate und vier Beutel Plasma. Dank der Unterstützung seiner Familie sowie der vielen Blutspender hat Tomek überlebt. Dafür sagt der 30jährige jetzt Danke. Danke an die mehr als 400.000 Spender und zahlreichen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter, die jährlich hinter den tausenden Blutspenden in Baden-Württemberg und Hessen stehen. „Ich feier jetzt jedes Jahr zweimal Geburtstag“, so der Vertriebsleiter und DJ. „Danke für eure Blutspenden. Danke, dass ich leben darf“. Nach wie vor gibt es zur Blutspende keine Alternative. Ohne Spenderblut kann auch die beste medizinische Versorgung nichts ausrichten. 16 Prozent der gesammelten Blutspenden werden bei Herzkrankheiten benötigt. In Deutschland spenden nur wenige Menschen Blut: 33 Prozent könnten, aber im Schnitt tun es nur drei Prozent. Auf der anderen Seite brauchen rund 80 Prozent der Menschen mindestens einmal im Leben fremdes Blut oder daraus erzeugte Produkte. 12/2016


koi stellt vor

Wer kann Blut spenden? Blutspenden kann man vom 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr, wenn man gesund ist und nach dem Ausfüllen des Fragebogens sowie bei der Untersuchung des Arztes beim Blutspendetermin vor Ort keine Gründe für einen Ausschluss festgestellt werden. Darüber hinaus muss man mindestens 50 kg wiegen. Als Erstspender sollte man nicht älter als 64 sein. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von mindestens 56 Tagen (acht Wochen) liegen.

Was muss man nach der Blutspende beachten? Nach der Blutspende ist es wichtig, viel zu trinken, damit der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen wird. Ebenfalls solltet ihr zur Stärkung etwas essen sowie eine Ruhepause von mindestens 10 Minuten unter Aufsicht einhalten, um den Körper zu entlasten. Außerdem wird empfohlen, nach der Spende auf größere körperliche Anstrengungen, wie z.B. den Besuch eines Fitness-Studios oder einer Sauna, zu verzichten. Spender, die mit dem eigenen Pkw oder Motorrad zum Spendetermin anreisen, müssen 30 Minuten warten bevor sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Also geht Blut spenden!!!

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Historie

1618 - 1648

Geislingen im 30jährigen Krieg

Bild: Merianstich von Geislingen, der im Jahre 1643 angefertigt worden ist – mitten im 30jährigen Krieg.

Am 30. Januar besetzten zwei Rittbergische Kompanien Süßen, am 1. Februar ein Regiment Kuchen und Altenstadt, am 27. Februar eine Piccolominische Reiterkompanie wieder Süßen. Erst am 24. März rückten die Truppen aus der Unteren Herrschaft ab. Die Ernte konnte unter dem Schutz von Musketieren in jedem Ort geborgen werden. In den Flecken im Tal war allerdings im Juni durch die Einquartiereung von Rittmeister Labans Kompanie Schaden entstanden. Nellingen, Aufhausen und Türkheim erhielten Gülterleichtungen, weil die Wintersaaten durch langwierigen Schnnee starken Schaden erlitten hatten. Trotz den für die Landwirtschaft verhältnismäßig günstigen Umständen in der unteren Herrschaft drückten sich viele um die Gült – und Zehntenzahlung. Seit 1634 hatten z.B. die Wittinger keinen Zins mehr für die Wiesen im oberen Rohrachtal bezahlt. Den Geislingern mussten 1637 die Schulden von 1634 und 1635 her gestrichen werden. Im November 1637 lebten die Truppenbe56

wegungen wieder auf. Urspring erlitt Schaden in Höhe von 426 Gulden, erhielt aber keine Unterstützung, weil es seine besten Sachen hätte auf die Seite schaffen sollen. In Geislingen entstand im Dezember ziemlich viel Schaden durch den Einfall schwedischer Truppen des Generals Horn. Andererseits durchstreiften auch kaiserliche Truppen das Gebiet, und Isolani, der Kroatenführer, hatte in Urspring „verzehrt und nicht bezahlt“. Anfang 1638 waren die Bürger von Geislingen und die Bauern vom Tal und Amstetten auf der Flucht in Ulm. Zur Saatzeit rückten die Bauern unter Bedeckung durch je 30 Mann wieder in ihre Dörfer ab, die Geislinger trauten sich erst einen Monat später heim. Überall wurden nun in den Dörfer zum Schutz der Untertanen und der Früchte je 10-15 „Salvegarden“ gelegt, die aber den Einmarsch von Truppen nicht hindern konnten, sondern nur den Dienst von Sicherheits- und Ordnungspolizei versahen. Im August wurden 12/2016


Historie

Geislingen und Kuchen kurz von einem Pappenheimischen und Wahlischen Regiment gestreift. Ende August lag die Hauptlast bei der Einquartierung eines kaiserlichen Regiments auf den Ortschaften im Tal. Am 21. September drang das „Prösingsche“ (wohl v. Preysingsche) Regiment gewaltsam in Geislingen ein, weil man die Tore verschlossen hatte. Sie wurden aufgehauen und aus einem Quartiertag wurde noch auch noch ein Rasttag von 2000 Mann in Geislingen selbst. Der Ulmer Rat erhob am 26. September Beschwerde beim Kaiser, von einem Erfolg weiß man nichts. Im Januar 1639 muss der Ulmer Rat „wegen täglicher Abnahme und Schmälerung des Einkommens“ die Ämter Altenstadt,

Gingen, Ettlenschieß, Scharenstetten und Aufhausen abbauen und von den nächstgelegenen Amtleuten versehen lassen. Das Jahr brachte für die Untere Herrschaft keine nennenswerten Einquartierungen und Härten; das ermöglichte kleinere Ausbesserungen an Kirchen und Gebäuden; in Altenstadt wurde die Filsbrücke ausgebessert. Da Saat und Ernte normal waren, ordnete der Rat an, dass bei „Ablieferung von Gülten und Zehnten keine Restanten (Rückstände) gemacht werden durften“. Quelle: Geschichte der Stadt Geislingen an der Steige - von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Jahre 1803 von Georg Burkhardt / Kommissionsverlag Jan Thorbecke Konstanz / 1963

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Kunst

32. Weihnachtsausstellung | 02.12.- 15.01.2017 | Galerie im Alten Bau

Hie gut – Geislingen – alle wege!

Der Name Geislingen mit der Erweiterung ‚an der Steige‘ ist seit dem Bau der Eisenbahnsteige zum festen Namensbestandteil unserer Stadt geworden. Doch sind die Steigen rund um Geislingen typische Merkmale für die Auffächerung der Verkehrswege von Filstal hinauf auf die Albhochfläche. Seit alters her verzweigten sich die Straßen im Talkessel von Geislingen, die zunächst den Talsohlen entlang führten, aber auch sich als Steigen die steilen Berghänge des Albtraufes hinauf schlängelten. Folglich war Geislingen ein wichtiger Etappenort an der Reichsstraße nach Ulm und Augsburg oder in der Gegenrichtung nach Esslingen und Stuttgart. Schon 1289 wurde Geislingen von den Grafen von Helfenstein als ‚unser Straßenmarkt‘ bezeichnet, der zentral vom lukrativen gräflichen Zoll geprägt war. Rund um diese Zollstation entstanden sehr früh Gasthäuser mit Stallungen oder Handwerksbetriebe von Schmieden, Wagnern und Sattlern. Auch der zusätzliche Vorspann von Zugtieren war ein einträgliches Geschäft, 62

um den Fuhrwerken die steilen Anstiege zu erleichtern. Die Stadt lebte folglich von der Dienstleistung. Mit der Eisenbahn begann der Aufbruch ins Industriezeitalter und die Reisegeschwindigkeit nahm enorm zu. Die Geislinger Steige hinauf war Schubdienst notwendig, und selbst der Orientexpress hielt hier für eine Minute an, um eine Schublokomotive zu erhalten. Auch für die zahlreichen Arbeiter, die sich inzwischen in Geislingen angesiedelt hatten, war das Fahrrad zum wichtigsten Fortbewegungsmittel geworden. Mit der Motorisierung und dem Individualverkehr entwickelte sich Geislingen im 20. Jahrhunderts zu einem Verkehrsknoten mit der B10 als Verkehrsader und neuen Fahrsteigen hinauf auf die Albdörfer, wobei die Schattenseiten des zunehmenden Verkehrsaufkommens heute deutlich überhand nehmen, und es stellt sich die Frage, wie sich die Mobilität zukünftig gestalten wird. Die Ausstellung wird zusammen mit dem Veteranenclub Eybach gestaltet, der dieses Jahr 40jähriges Bestehen feiert. 12/2016


Bücher

DAS PAKET Sebastian Fitzek

WEISSWURSTCONNECTION Rita Falk

GREGS TAGEBUCH 11 ALLES KÄSE! Jeff Kinney

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen.

Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt - was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

Greg steht mächtig unter Druck. Seine Mom möchte unbedingt, dass er sich ein Hobby sucht, um "seinen Horizont zu erweitern". Aber das Einzige, was Greg wirklich gut kann, ist Videospiele spielen. So ein Käse! Doch als Greg im Keller eine alte Videokamera findet, hat er die Idee: Zusammen mit seinem besten Freund Rupert will er einen Horrorfilm drehen und allen beweisen, was für ein großes Talent in ihm steckt. Sein Ziel: eines Tages reich und berühmt zu werden. Aber ob der Plan wirklich aufgeht?

dtv 304 Seiten Preis: EUR 15,90

Baumhaus Verlag 224 Seiten Preis: EUR 14,99

Droemer Knaur Verlag 368 Seiten Preis: EUR 19,99€

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Eine schรถne Adventszeit und

Frohe Weihnachten

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Games

WATCH DOGS 2 Willkommen in San Francisco. Eine der auserwählten Städte, die durch das neue Betriebssystem ctOS 2.0 zu einer sichereren und effizienteren Metropole gemacht wurde. Oder? Als Marcus Holloway, einem genialen jungen Hacker, schließen Sie sich der berüchtigten Hackergruppe DedSec an und decken die verborgenen Gefahren von ctOS 2.0 auf. Bringen die fiesen Machenschaften korrupter Unternehmer ans Licht, die ctOS 2.0 nutzen, um Bürger um großen Umfang zu überwachen und zu manipulieren.

BATTLEFIELD 1 Erleben Sie das ganze Ausmaß des Krieges – nur in Battlefield 1! Nehmen Sie an epischen Schlachten teil, stürzen Sie sich in einer belagerten französischen Stadt in den Häuserkampf, stellen Sie sich dem Feind in den italienischen Alpen oder kämpfen Sie in den Dünen Arabiens. Entdecken Sie in einer Kampagne voller Abenteuer eine Welt im Krieg oder nehmen Sie an epischen Multiplayer-Schlachten für bis zu 64 Spieler teil und passen Sie Ihre Taktik an die spektakulären Zerstörungen und das dynamische Wetter an.

CALL OF DUTY Bei Call of Duty: Infinite Warfare steht die Story mit einer tiefgreifenden, fesselnden Erzählung im Mittelpunkt. Infinity Ward betritt dabei absolutes Neuland, indem die Tragweite von Entscheidungen und die Belastungen, denen Anführer ausgesetzt sind, genau untersucht werden. In einer finsteren Zeit unsagbaren Elends muss der Spieler als Captain eines Kriegsschiffs das Kommando gegen einen unnachgiebigen Feind übernehmen. Erfahrene Soldaten werden in außergewöhnliche Situationen gebracht, die ihre Ausbildung auf eine harte Probe stellen und ihren wahren Charakter zum Vorschein bringen werden. 66

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12 2016

Rätschenmühle e.V. Geislingen Schlachthausstraße 22 73312 Geislingen/Steige T 07331 4 22 20 . www.raetsche.de

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Fr .02. 20.00 · Theater · KäSch Improtheater Nachts im Hotel So .04. 10.00 · KlangFrühStück Musikschule Geislingen Mo.05 . 20.00 · KinoAkzente · Alles was kommt Fr .09. 20.30 · Kabarett · Nils Heinrich Mach doch‘n Foto davon! Sa .10 . 19.00 · Konzert · Jugend Big Band der Musikschule Geislingen Swinging Rocking Christmas So .11 . 15.00 · Familienveranstaltung · Naturtheater Heidenheim · Die vier Jahreszeiten – Ein russisches Wintermärchen Fr .16 . 21.00 · Disco · Ü30 Disco mit DJ Micha und DJ HP Do .22. 20.00 · Jazz@Night · JazzOpen Fr .23. 20.30 · Konzert · Werner Dannemann & Friends · Vorband: Scrap Heap Di .27. 20.00 · Musiktheater Projekttheatergruppe Rätsche 8 Frauen Mi .28. 20.00 · Musiktheater Projekttheatergruppe Rätsche 8 Frauen


koi travel

Wo soll man bei einem so großartigen Land nur anfangen?

Schweden

Meine Urlaube verbrachte ich größtenteils im Süden Europas und in Asien, die skandinavischen Länder waren für mich ein eher unbekanntes Terrain, das sollte sich ändern! Wer mit Schweden konfrontiert wird, dem wird zunächst die überwältigende Flora und Fauna angepriesen. Das fällt schwer zu glauben, wenn man im Januar bei -20 Grad anreißt und froh ist, die Natur etwas meiden zu können. Auf Knopfdruck verwandelt sich das weiß-graue Schweden dann ins gelb-rötliche und anschließend, Richtung Sommer, in eine grüne Oase. Vor allem das Konzept des „Allemansrecht“ (Jedermannsrecht) stieß bei mir auf Begeisterung. Das Recht gesteht einem jeden Bürger grundlegende Rechte bei der Nutzung der Wildnis und gewissen privaten Landeigentums zu. Unter bestimmten Voraussetzungen sind somit auch Aktivitäten wie Zelten und Feuer machen in der freien Natur erlaubt, schwer vorstellbar im „totregulierten“ Deutschland. Am Ende meines halbjährigen Aufenthalts kann ich guten Gewissens 68

behaupten, dass es für mich die richtige Entscheidung war. Ich lebte in der schwedischen Stadt Linköping, welche mit seinen 100.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Schwedens ist, sich aber wesentlich kleiner und gemütlicher anfühlt. Dimensionen wie in der Heimat findet man im wenig bevölkerten Schweden nur selten, im Verhältnis zu Deutschland findet sich gerade einmal ein Achtel der Bevölkerung. Neben der Natur sind es vor allem die Menschen, die positiv hervorzuheben sind. Nach meinen eigenen Erfahrungen sind die Schweden ein sehr zuvorkommendes und höfliches Volk, was das Leben in diesem Land auf jeden Fall lebenswerter macht. Der Durchschnittsschwede ist eher zurückhaltend und schüchtern, was möglicherweise auch mit der geringen Bevölkerungsdichte und den langen Dunkeltagen um den Winterzeitraum zu tun hat. Nicht selten kommt es vor, dass der schwedische Nachbar fluchtartig den Korridor verlässt oder stillschweigend 12/2016


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ohne zu grüßen täglich an einem vorbeizieht. Ist das Eis aber erst einmal gebrochen und man zeigt sich interessiert an der Kultur, dann findet man hier viel Herzlichkeit, Mistrauen hingegen eher selten. Parallelen zu Deutschland gibt es auch zu genüge, nicht zuletzt in der Grammatik der Landessprache. Ich selbst hätte nicht gedacht, dass ich so schnell Zugang zur schwedischen Sprache finde. Leider benutzt man sie dann doch eher seltener ,da das Englisch sehr verbreitet ist – Ein hoch auf das untertitelte Film- und TV-Programm in der Originalsprache. Ein großer Pluspunkt ist die schwedische Gelassenheit, was der Work-Life-Balance im Hinblick auf die Gesundheit sicherlich zugutekommt. Das liberale Schweden verzichtet auf eine all zu große Klassenseparierung der Gesellschaft. Per Gesetz wurde in den 60erJahren das „Du“ verallgemeinert, was sich zunächst etwas ungewöhnlich anfühlt. Des Öfteren wurde ich auf die starken Hierarchiestrukturen in Deutschland angesprochen, über die Komplexität der Jobbetitelung und Anrede in der Arbeits- / Studienwelt amüsierte man sich. Der Schwede pflegt die Lebenseinstellung „Lagom“, für das es keine direkte Übersetzung ins Deutsche gibt. Es bedeutet, dass bei vielerlei Dingen eine Abneigung gegen das Extreme gepflegt wird. „Lagom“, das bedeutet nicht zu viel und nicht zu wenig – eben ein gesundes Mittelmaß in vielerlei Hinsicht. Als impulsiver Mittel- oder Süd-Europäer möchte man die konfliktscheuen Schweden hier und 12/2016

da gerne etwas emotionaler erleben. Gruppendiskussionen im Arbeitsumfeld werden oft sehr neutral geführt, keiner will den anderen ein Unwohlsein zumuten, was aus deutscher Sicht oft zu bizarr wirkenden, unnötig langen Gesprächsrunden führen kann. Von der einstigen Wikingerkultur ist bei den Nordmännern nicht mehr viel übrig, geschichtlich gesehen umfasste diese Epoche auch nur 300 Jahre einer an sich eher friedlichen Landeshistorie. Auch die digitale Infrastruktur in Schweden überzeugt und ist der deutschen um einiges voraus. Der öffentliche Verkehr sowie Geschäfte und Einrichtungen verfügen meist über freie W-LAN-Zugangspunkte. Schweden ist in der Tech-Branche gut vertreten. Bekannte Schwedische Unternehmen sind beispielsweise SAB, Ericsson, Spotify oder H&M. Während meines Aufenthalts hatte ich die Möglichkeit, viele Orte innerhalb und um Schweden zu bereisen. Highlights waren neben einem organisierten Lappland-Trip (Husky-Schlitten, Schneemobil, Norwegenaufenthalt und mehr) eigene Unternehmungen in oder außerhalb von Schweden. Hierunter zum Beispiel Kopenhagen, Helsinki, Tallinn, Riga und St. Petersburg. Insbesondere die baltischen Staaten lassen sich von Stockholm aus recht preiswert mit der Fähre erreichen. Diese gleichen einem Kreuzfahrschiff, was meist schon die Überfahrt zum Erlebnis an sich macht. Touren am Wochenende halten oft einige kuriose Gestalten bereit, da der an sich teure 69


koi travel

schwedische Alkohol zur See steuerfrei erworben werden kann. Dies scheint bei vielen oft der einzige Grund zur regelmäßigen Reise ins Baltikum zu sein. Durch eine schwedische Bekanntschaft hatte ich gegen Ende meines Aufenthaltes noch die einmalige Gelegenheit das Mittsommerfest (zweitgrößtes Fest nach Weihnachten) innerhalb einer schwedischen Familie zu feiern. Für mich, neben meinem Easter-Roadtrip durch Schweden nach Kopenhagen und meinem St. Petersburg- Aufenthalt, eines der Highlights! So war ich mehrere Tage in einem traumhaften Anwesen auf der Insel „Orust“, nördlich von Göteborg untergebracht und durfte bei Kartoffeln und Hering die schwedischen Bräuche kennen lernen. Der Leser sei an dieser Stelle vorab gewarnt: Was mit harmlosen Tänzen um die Mittsommerstange (der schwedische Maibaum) beginnt, endet mit nicht enden wollenden Trink-Liedern die einen Schnaps zur Folge haben. Besonders vermissen werde ich auch die Tatsache, dass man in Schweden komplett bargeldlos 70

auskommt. Die Kartenzahlung steht an der Tagesordnung. Schwere, mit Münzen gefüllte Portmonees gehören der Vergangenheit an. Es stehen sogar Überlegungen im Raum, das Bargeld auf mittlerer Sicht komplett abzuschaffen. Hier den Überblick zu behalten, bedeutet vor allem als Deutscher zunächst eine Umstellung, da auch Micro-Beträge mit Karte gezahlt werden. Um diesen Bericht zu Ende zu bringen gilt es abschließend hervorzuheben, dass ich keine Sekunde von meinem Aufenthalt bereue. Die Lebensqualität in Schweden ist sehr hoch, Stockholm im Sommer mit seinem Wasser und Grünanlagen ein Traum! Ich durfte während meiner sieben Monate Aufenthalt viele nette Menschen kennenlernen, von denen ich den ein oder anderen sicher nicht zum letzten Mal gesehen habe. Am besten einfach mal ausprobieren, Land und Leute lohnen sich allemal.

Beste Grüße euer Marian

12/2016


Dr. med. R. Welte Apotheker und Arzt Kompetenz in klassischer Medizin, Homรถopathie und Naturheilkunde Telefon 0 73 31. 6 45 79 www.stern-apothekegeislingen.de


Eventkalender

DONNERSTAG 01/12 | Geislingen | PETER OETTLE Young Talents 17 - 20 Uhr RÄTSCHE Mitgliederversammlung HFWU HfWU Studium generale: Öffentlicher Vortrag - Umweltschutz für jeden, 14.30 - 15.30 Uhr JAHNHALLE Adventsfeier für SeniorInnen, 14 - 17 Uhr WMF KOM. ZENTR. Konzert mit Yi Lin Jiang (Klavier) und Jürgen Wegscheider (Schauspieler), 20 Uhr GLORIA KINO CENTER Kinostart: Sully, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, & Underworld: Blood Wars

KLEINE SIEDLUNGSSTROLCHE

Lebendiger Adventskalender - Besinnlich in den Advent, 20 - 21 Uhr SEEMÜHLE Alexander Maier im Gespräch, 19.30 Uhr

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT

Rollos & Rahmfladen, ab 17 Uhr THERMALBAD Sprudelndes Sternenbaden "Nikolausparty mit Verlosung", 18 - 23 Uhr

| Hausen | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

FREITAG 02/12 | Geislingen | MANGOÚ Jumbo Cocktail Tag mit Toni De Lucia für 8,50 €

MEHRGENERATIONENHAUS Lebendiger Adventskalender - Begegnungen im Lebensraum, 17 Uhr RÄTSCHE Theater - KäSch Improtheater - Nachts im Hotel, 20 Uhr SEEMÜHLE Poetry Slam, 20.30 Uhr SPITZE Konzert - Jack ACDC, 21 Uhr SUDWERK Geiz ist geil Party | Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT

Burger & Steaks, ab 17 Uhr

| Kuchen | MARKTPL. Wochenmarkt, 8 - 13 Uhr | Reichenbach | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

SAMSTAG 03/12 | Geislingen | HIRSCHSTR. Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr 72

STADTBÜCHEREI Lebendiger Adventskalender - Weihnachtsbaum der Kinderwünsche PAULUSKIRCHE Adventskonzert, 17 Uhr SEEMÜHLE White Daze, 21 Uhr SPITZE Konzert - DEJA-VU, 21 Uhr MEHRGENERATIONENHAUS Sensibilisierungs-Workshop, 10 -16 Uhr | Bad Überkingen |

ORTMITTE Kerzenzauber, Kulinarisches und Kunst | Bad Ditzenbach |

ST. LAURENTIUSKIRCHE Adventskonzert der Musikkapelle Bad Ditzenbach, 18 Uhr

| Wiesensteig | MARKTBRUNNEN Weihnachtsmarkt 

SONNTAG 04/12 | Geislingen | MANGOÚ Schnitzel und Zwiebel-

rostbraten zum Sonderpreis ÖDENTURM Lebendiger Adventskalender - Waldweihnacht am Ödenturm, 15 Uhr RÄTSCHE KlangFrühStück - Musikschule Geislingen, 10 Uhr SPITZE Spitze Brunch, 10 Uhr GLORIA KINO Vorpremiere: Sing, 15 Uhr

| Eybach |

SÄNGERHEIM Lebendiger Adventskalender - Eine Stunde im Advent, gefüllt mit Wort und Klang, 17 Uhr

| Bad Überkingen | ORTSMITTE Weihnachtsmarkt | Kuchen | WÖLPERT Schausonntag - keine Be-

ratung, kein Verkauf, 13 - 17 Uhr

| Böhmenkirch | MARKTPLATZ 16. Böhmenkircher

Weihnachtsmarkt, 16 Uhr

| Wiesensteig | MARKTBRUNNEN Weihnachtsmarkt

MONTAG 05/12

HANDBALL 1. MÄNNERMANSCHAFT TVA vs. FA Göppingen 2 04. Dez. um 17.00 Uhr

1. FRAUEN MANNSCHAFT TVA vs. FA Göppingen 3 04. Dez. um 13.30 Uhr

B-JUGEND TVA vs. TSV Bartenbach 04. Dez. um 15.10 Uhr TVA vs. HSG Oberk-Königsbr. 10. Dez. um 20.00 Uhr

| Geislingen | SPITZE Studentenstammtisch GLORIA KINO CENTER KinoAkzente – Gloria und RÄTSCHE präsentieren: Alles was kommt, 20 Uhr

handball.tvaltenstadt.de

DIENSTAG 06/12 12/2016


Unser Weihnachtsgeschenk für Sie! Beim Kauf einer Thomas Sabo Uhr, schenken wir Ihnen Karma Bead oder einen Charm-Anhänger im Wert von je 29 €.

198 € Gültig bis zum 31.12.2016

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Eventkalender

| Geislingen | STADTBÜCHEREI E-Reader-Sprech-

stunde, 16 - 17 Uhr KATH. KIRCHENG. ST. MARIA Lebendiger Adventskalender - Der Nikolaus kommt, 18 Uhr

| Gosbach | ULRICH-SCHIEGG-SCHULE Die Jugend

des Musikvereins Gosbach lädt ein, 18 Uhr

MITTWOCH 07/12 | Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinotag FUZO Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr EMRAH Y. HAIRDRESSING

Studentenrabatt, 10 - 18 Uhr LINDENSCHULE Lebendiger Adventskalender, 17 Uhr MAXIME Salat-Mittwoch - Alle Salate für nur 5 €, 17 - 21 Uhr ALTER ZOLL Lebendiger Adventskalender - Kreativ am Alten Zoll: Weihnachtsschmuck aus Notenblättern, 19 Uhr

| Bad Ditzenbach | VINZENZ TH. Wochenmarkt, 14 - 18 Uhr HAUS DES GASTES Tanznachmittag mit Markus Herbrand, 14.30 - 17.30 Uhr

PETER OETTLE Young Talents 17 - 20 Uhr | Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT Rollos & Rahmfladen, ab 17 Uhr

| Hausen | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

FREITAG 09/12 | Geislingen | KIRCHPLATZ Weihnachtsmarkt ALTENSTÄDTER RATHAUS Leben-

diger Adventskalender - Ihre Geschenke werden schön verpackt, 18.30 Uhr RÄTSCHE Kabarett - Nils Heinrich Mach doch’n Foto davon!, 20.30 Uhr MANGOÚ Jumbo Cocktail Tag mit Toni De Lucia für 8,50 €

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT Burger &

Steaks, ab 17 Uhr AUTALHALLE Klassisches Adventskonzert, 20 Uhr

| Kuchen | MARKTPL. Wochenmarkt, 8 - 13 Uhr WALDHEIM GERMANIA Wald-

weihnacht Germania

DONNERSTAG 08/12

| Reichenbach | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

| Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinostart: Die

SAMSTAG 10/12

Vampirschwestern 3 - Reise nach Transsilvanien, Sing & Office Christmas Party! TEGELSCHULE Lebendiger Adventskalender - Weihnachtliche Aufführung des Schulchors, der Schulband und der Theater-AG, 17.30 Uhr EV. PAULUS-KINDERGARTEN Lebendiger Adventskalender - Weihnachtliche Mitmachgeschichte, 17.30 Uhr

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| Geislingen | HIRSCHSTR. Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr KIRCHPLATZ Weihnachtsmarkt STADTBÜCHEREI Lebendiger Ad-

ventskalender - Englische Vorlesestunde für Kinder, 10.30 Uhr NEL MEZZO Lebendiger Adventskalender - Der Weihnachtsmann verteilt

Geschenke, 11 - 17 Uhr RÄTSCHE Konzert - Jugend Big Band der Musikschule Geislingen - Swinging Rocking Christmas, 19 Uhr JAHNHALLE Konzert - Luca Stricagnoli & Meg Pfeiffer (Konzert) - "Fingerstyle meets Acoustic Pop", 20 Uhr SEEMÜHLE Konzert - TIMM BECKMANN+, 21 Uhr SPITZE Konzert - James Bomb Coverrock, 21 Uhr SUDWERK Mangou Clubbing (K-Jac)

| Gosbach | GASTHOF HIRSCH Advents- und

Weihnachtskonzert

| Kuchen | SCHWIMMBAD-TURNHALLE

Rentnerweihnachtsfeier

SONNTAG 11/12 | Geislingen | KIRCHPLATZ Weihnachtsmarkt & Le-

bendiger Adventskalender - Marktfrühstück im Rahmen des Weihnachtsmarktes MANGOÚ Schnitzel und Zwiebelrostbraten zum Sonderpreis STADTBÜCHEREI Lebendiger Adventskalender - Englische Vorlesestunde für Kinder, 10.30 Uhr RÄTSCHE Familienveranstaltung Naturtheater Heidenheim, 15 Uhr SPITZE Gitarren Nachmittag

| Bad Überkingen | ST. GALLUS KIRCHE Weihnachts-

konzert, 17 Uhr

| Kuchen |

WÖLPERT Schausonntag - keine Beratung, kein Verkauf, 13 - 17 Uhr | Gosbach |

12/2016


Eventkalender

GASTHOF HIRSCH Lebendiger Ad-

ventskalender

| Bad Ditzenbach | ALBTRAUFGÄNGER Jahresab-

schlusswanderung - Schwäbischer Albverein Bad Ditzenbach

MONTAG 12/12 | Geislingen | SPITZE Studentenstammtisch EHEM. EVANG. JUGENDHEIM Le-

bendiger Adventskalender - Lieder zum Advent, 19.30 Uhr

DIENSTAG 13/12 | Geislingen | ELKE BAUMHOLZER, IM HOF DER SEITENSTR. 14 Lebendiger

Adventskalender - Adventsgeschichten im Kerzenlicht, 18 Uhr MEHRGENERATIONENHAUS Lebendiger Adventskalender - Weihnachtshektik, was heisst das eigentlich für mich?, 19.30 Uhr

MITTWOCH 14/12 | Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinotag FUZO Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr EMRAH Y. HAIRDRESSING Studentenrabatt, 10 - 18 Uhr

MEHRGENERATIONENHAUS Lebendiger Adventskalender - Weihnachtsaktion für Kinder, 17 Uhr MAXIME Salat-Mittwoch - Alle Salate für nur 5 €, 17 - 21 Uhr

| Bad Ditzenbach | VINZENZ TH. Wochenmarkt, 14 - 18 Uhr

| Kuchen | EV. GEMEINDEHAUS Advents- und Weihnachtsfeier mit den Kindern vom Kindergarten Kirchgasse

| Hausen | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

FREITAG 16/12 | Geislingen | MANGOÚ Jumbo Cocktail Tag mit

Toni De Lucia für 8,50 € STADTBÜCHEREI Lebendiger Adventskalender - Vorlesestunde für Kinder, 15.30 Uhr RÄTSCHE Ü30 Disco mit DJ Micha und DJ HP, 21 Uhr SUDWERK Best of 2000s DJ D White Ladys bis 24 Uhr freien Eintrit

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT Burger & Steaks, 17 Uhr

| Kuchen | MARKTPL. Wochenmarkt, 8 - 13 Uhr | Reichenbach | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr | Gosbach | ULRICH-SCHIEGG-STRASSE 20 Lebendiger Adventskalender - Tälesmusikschule, Familie Feil, 18 Uhr

SAMSTAG 17/12 | Geislingen | HIRSCHSTR. Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr SPITZE Konzert - Eddy Danco Lieder-

macher, 21 Uhr

| Weiler | MARGARETENKIRCHE Weih-

nachtskonzert, 19.30 Uhr

SONNTAG 18/12 | Geislingen | MANGOÚ Schnitzel und Zwiebel-

rostbraten zum Sonderpreis JAHNH. Weihnachtskonzert mit dem Amadeus-Kinder- und - Mädchenchor, 17 Uhr

| Kuchen |

WÖLPERT Schausonntag - keine Beratung, kein Verkauf, 13 - 17 Uhr | Bad Überkingen | KURPARK Weihnachtsliedersingen, 18 Uhr

MONTAG 19/12 | Geislingen | SPITZE Studentenstammtisch

DIENSTAG 20/12 | Gosbach | ULRICH-SCHIEGG-SCHULE

Lebendiger Adventskalender, 18 Uhr

MITTWOCH 21/12 | Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinotag, FUZO Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr EMRAH Y. HAIRDRESSING

Studentenrabatt, 10 - 18 Uhr MAXIME Salat-Mittwoch - Alle Salate für nur 5 €, 17 - 21 Uhr

| Bad Überkingen | THERMALBAD Wellnessbaden

DONNERSTAG 15/12 | Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinostart:

Rogue One A Star Wars Story STADTBÜCHEREI Lebendiger Adventskalender - Vorlesestunde für Kinder, 15.30 Uhr TAGESMÜTTERVEREIN Lebendiger Adventskalender - Adventsliedersingen, 16 - 17 Uhr PETER OETTLE Young Talents 17 - 20 Uhr

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT

Rollos & Rahmfladen, 17 Uhr

12/2016

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Eventkalender

"Winteranfang", 18 - 23 Uhr

MONTAG 26/12

| Bad Ditzenbach | VINZENZ TH. Wochenmarkt, 14 - 18 Uhr BÜRGERHAUS Lebendiger Advents-

| Geislingen | SPITZE Studentenstammtisch

DONNERSTAG 22/12

DIENSTAG 27/12

| Geislingen | PETER OETTLE Young Talents 17 - 20 Uhr RÄTSCHE Jazz@Night, 20 Uhr MANGOÚ Cocktailtag | Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT

atergruppe Rätsche - 8 Frauen, 20 Uhr GLORIA KINO CENTER Kinostart: Assassin's Creed

kalender, 18 Uhr

Rollos & Rahmfladen, 17 Uhr

| Hausen | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

FREITAG 23/12 | Geislingen | MANGOÚ Jumbo Cocktail Tag mit

Toni De Lucia für 8,50 € SEEMÜHLE Konzert mit Metropolice + Bluesarama, 21 Uhr RÄTSCHE Konzert - Werner Dannemann & Friends - Vorband: Scrap Heap, 20.30 Uhr SUDWERK Abi X Treme goes 90s - DJ Chris G

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT Burger & Steaks, 17 Uhr

| Kuchen | MARKTPL. Wochenmarkt, 8 - 13 Uhr | Reichenbach | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

SAMSTAG 24/12 | Geislingen | HIRSCHSTR. Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr SUDWERK & MANGOÚ Heiliger Abend 2 Locations 1 Preis - 7 €

SONNTAG 25/12 | Geislingen | MANGOÚ Schnitzel und Zwiebel-

rostbraten zum Sonderpreis SEEMÜHLE Heiligs Blechle - Vol.4, 20 Uhr GLORIA KINO CENTER Kinostart: Vier gegen die Bank

| Kuchen | WÖLPERT Schausonntag - keine Be-

ratung, kein Verkauf, 13 - 17 Uhr

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| Geislingen | RÄTSCHE Musiktheater - Projektthe-

MITTWOCH 28/12 | Geislingen | GLORIA KINO CENTER Kinotag FUZO Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr EMRAH Y. HAIRDRESSING

Studentenrabatt, 10 - 18 Uhr MAXIME Salat-Mittwoch - Alle Salate für nur 5 €, 17 - 21 Uhr RÄTSCHE Musiktheater - Projekttheatergruppe Rätsche - 8 Frauen, 20 Uhr

| Bad Ditzenbach | VINZENZ TH. Wochenmarkt, 14 - 18 Uhr

DONNERSTAG 29/12 | Geislingen | PETER OETTLE Young Talents 17 - 20 Uhr | Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT Rollos & Rahmfladen, ab 17 Uhr

| Hausen | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

FREITAG 30/12 | Geislingen | MANGOÚ Jumbo Cocktail Tag mit

Die Spitze Schubartstr. 3 Fußgängerzone 73312 Geislingen Veranstaltungen Fr. 02. Dezember Konzert - Jack ACDC ab 21.00 Uhr Sa. 03. Dezember Konzert - DEJA-VU ab 21.00 Uhr

| Bad Überkingen | GENUSSWERKSTATT

Sa. 10. Dezember Konzert - James Bomb ab 21.00 Uhr

| Kuchen | MARKTPL. Wochenmarkt, 8 - 13 Uhr | Reichenbach | RATHAUSPL. Wochenmarkt, 8 - 12 Uhr

Sa. 17. Dezember Konzert - Eddy Danco ab 21.00 Uhr

Toni De Lucia für 8,50 €

Burger & Steaks, 17 Uhr

SAMSTAG 31/12 | Geislingen | HIRSCHSTR. Wochenmarkt, 7 - 13 Uhr SUDWERK Sylvester Clubbing

Tel.: 07331 98 43 60 www.spitze-geislingen.de 12/2016


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Schlusswort

Der Jahreszeit und dem Fressmonat angepasst: Der diesmonatige Winterspeck ... Andi: ... trete ich gelassen m Speck der it dem letzten Jah re entgegen.

Maike: ... hat evolutionstechnisch mit Sicherheit eine Daseinsberechtigung

TĂźlay: ... setzt sich so langsam an.

Verena: ... da hat man dann wieder Teig, der aus der SchĂźssel guggt!!! (HĂźftgold)!

Dieter: ... wird der gleiche wie letztes Jahr.

Sascha: ... wird ausgelassen gefeiert! Timo: ... ist der gleiche wie letztes Jahr - weil man mir den Winterschlaf verwehrt.

Suzanna: ... spiegelt meine weiblichen Rundungen wieder. 78

Andreas: ... ist wenigstens 300 Monate alt.

... hat mir

Petra: mein Vate

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Ausgabe 79 | Dezember 2016